Hintergrund der Erfindung
Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein in der Hand gehaltenes
Markierinstrument.
Beschreibung des verwandten Gebietes
Es existieren Markierinstrumente aller Art, die drei-dimensional und
von verschiedener Größe sind und zum Schreiben und Markieren auf einer
gewünschten Oberfläche verwendet werden können. Die am häufigsten
gebrauchte Form für ein Markierinstrument ist eine steife, längliche,
zylindrische Form mit unterschiedlicher Länge und Durchmesser und besitzt eine
Einrichtung, um eine Markiersubstanz und/oder einen festen Markierstoff (nachstehend
"Markiersubstanzenthaltende Vorrichtung" genannt) abzugeben, sowie eine Vorrichtung,
um die Markiersubstanz und/oder eine feste Markiersubstanz (nachstehend "Markiersubstanz"
genannt) gezielt auf die gewünschte Schreib- oder Markieroberfläche aufzubringen
(nachstehend "Markiervorrichtung" oder "feste Markiersubstanzabgebende Vorrichtung"
genannt).
Allgemein enthalten solche Schreib und Markierunginstrumente auch
eine Vorrichtung, um zu verhindern, dass die Markiereinrichtung und/oder die feste
Markiersubstanzabgebende Vorrichtung Oberflächen markiert, wenn das Markierinstrument
nicht benutzt wird, was im Allgemeinen durch einen Abdeck- oder Einzugsmechanismus
geschieht. Zusätzlich enthalten gewöhnliche Markierinstrumente oft eine
Vorrichtung, um das Markierinstrument an der Kleidung des Benutzers anzubringen
(nachstehend "Befestigungseinrichtung" genannt), was im Allgemeinen durch einen
halbfesten Klippapparat erreicht wird.
Gewöhnliche Ausführungen solcher Markierinstrumente sind
Kugelschreiber, Tintenfüller, poröse Filzstifte und Markierer, mechanische
Bleistifte und auch verschiedene Kombinationen von Kugelschreibern, mechanischen
Bleistiften und Stiften. Kugelschreiber und Stifte verwenden eine Vielzahl von geeigneten
Tinten und chemischen Markierverbindungen, um Oberflächen zu markieren. Bleistifte
verwenden zu diesem Zweck eine Vielzahl von geeigneten festen Markierverbindungen
(nachstehend "Markierfeststoffe" genannt).
DE-U-20017989 offenbart
ein in der Hand gehaltenes Markierinstrument, bestehend aus:
einem Gehäuse, mit einer im Wesentlichen flachen Form,
einer ersten Kammer, die innerhalb des Gehäuses geformt ist und eine Innenwand
hat, die so ausgestaltet ist, um im Gehäuse eine Markierungssubstanz aufzunehmen
und dort zu fassen; und
einer ersten Markiervorrichtung, die so ausgestaltet ist, um die Markiersubstanz
während dem Markieren auf eine gewünschte Oberfläche abzugeben, wobei
die erste Markiereinrichtung in das Gehäuse integriert ist und mit der ersten
Kammer in Verbindung steht, um auf die von der Innenwand umschlossene Markiersubstanz
Zugriff zu haben, wobei ein distaler Teil der ersten Markiereinrichtung zum Markieren
auf der erwünschten Oberfläche aufdeckbar ist.
Zusammenfassung der Erfindung
Die konventionelle steife und zylinderartige Form eines Schreib- und
Markierinstrumentes hat verschiedene Nachteile. Die typische Länge, Volumen
und Steifheit eines Schreib- und Markierinstrumentes erschweren es, ein Schreib-
und Markierinstrument in nicht steifen Plätzen aufzubewahren, zum Beispiel,
einer Brieftasche oder einer Tasche, die zur Kleidung des Benutzers gehört.
Dies begrenzt die Anzahl der Plätze, wo ein Schreib- und Markierinstrument
bequem und sicher am Körper getragen werden kann, und somit kontinuierlich
and bequem dem Anwender zur Verfügung steht. Die im Allgemeinen enge, steife,
zylindrische Form bietet der Hand des Anwenders nur eine begrenzte Kontaktoberfläche
an, was somit bei andauerndem Gebrauch das Potential für Müdigkeit und
"Schreibkrampf ' verstärkt. Die Steifheit des Markierinstruments bedeutet für
den Benutzer eine potentielle Gefahr, besonders für Kinder, die aus Versehen
durch das Markierinstrument während des Gebrauchs oder beim Spielen gestochen
und verletzt werden können. Die konventionelle Form begrenzt wesentlich den
Bereich, der zur Dekoration des Markierinstruments sowie zur Anbringen von Information
und Werbung verfügbar ist.
Es besteht daher ein Bedarf für ein vielfältig anwendbares
Schreib- und Markierinstrument, das entweder eine halbsteife oder steife Form hat
und das einfacher und sicherer an einer Person untergebracht werden kann und daher
bequem und jederzeit benutzt werden kann. Dementsprechend wird hier ein in der Hand
gehaltenes Markierinstrument vorgeschlagen, welches die Eigenschaften der Anspruches
1 umfasst. Dementsprechend stellen bestimmte erfinderische Ausführungen, die
in diesem Dokument beschrieben werden, sowohl ein Schreib- und Markierinstrument
dar, wie auch ein Schreib- und Markierinstrument, das eine wesentlich größere
Fläche zur Dekoration und Anbringung von Information und Reklame bietet und
bedingt durch ihre Form, die Anbringung solcher Dekoration, Information und Reklame
erleichtert.
Bestimmte Ausführungen, die hierin beschrieben
werden, erhöhen den Nutzen von gewöhnlichen kartenähnlichen Einrichtungen,
in dem sie es ermöglichen, ein bequemes Schreib- und Markierinstrument in kartenähnlichen
Vorrichtungen zu integrieren, die sowohl zu Finanztransaktionen und anderen Zwecken
dienen, wie zum Beispiel Kreditkarten, intelligente Karten, die einen Mikrochip
enthalten, Karten, die magnetische Datenspeichervorrichtungen enthalten, Karten
für Bankautomaten (ATM), Radiofrequenz ("RF") und Sicherheits- and Zugangskarten,
die nicht auf Radiofrequenz beruhen und Eintrittskarte, Telefonkarten und gespeicherte
Wertkarten von Kaufhäusern, Geschenkgutscheinkarten mit einem bestimmten Geldbetrag,
die in Geschäften eingelöst werden können, sowie Kunden-, Mitglieds-
und "Loyalitäts-" Karten wie solche, die über den Einzelhandel, Reisebranche
(Fluglinien, Hotels, Autovermietungen, etc.), Vereine, Sport und Unterhaltungseinrichtungen
vertrieben werden, wie auch Karten mit fotographischen Bilder für die Geldbörse
und ähnlichen kartenähnlichen Vorrichtungen.
Des Weiteren verwenden bestimmte Ausführungen eine kartenähnliche
Form für ein Schreib- und Markierinstrument, die auf einzigartige Weise eine
vergrößerte Kontaktfläche mit der Hand des Benutzers anbietet, ohne
dafür ein großes dreidimensionales geometrisches Volumen zu erfordern.
Diese Ausführungen verteilen die Muskelbelastung des Haltens des Schreib- und
Markierinstrumentes über einen größeren Kontaktflächenbereich
und verringern das Potential für Ermüdung und "Schreibkrampf' bei längerem
Dauereinsatz.
Bestimmte Ausführungen machen es zudem möglich, ein Schreib-
und Markierinstrument in Aufnahmevorrichtungen zu integrieren, z.B. Schlüsselanhänger,
Kleidung oder Hüte oder allgemeine Handgeräte, wie Mobiltelefone, elektronische
Datenvorrichtungen, Minirechner, Kameras, Rechner, Schlüsselanhänger mit
Sender und Zeitmessvorrichtungen einschließlich Armbanduhren und ähnliche
Vorrichtungen, so dass es möglicht ist, dass das Schreib- und Markierinstrument
bequem und ununterbrochen für den Gebrauch bereit ist.
Gemäß der Erfindung handelt es sich um ein Handgehaltenes
Markierinstrument mit einem Gehäuse, das eine im wesentlichen flache Form hat,
eine erste Kammer, die innerhalb des Gehäuses geformt ist und eine Innenwand
hat, die ausgestaltet ist, um im Gehäuse eine Markiersubstanz aufzunehmen and
zu fassen, und eine erste Markiervorrichtung, die ausgestaltet ist, um die Markiersubstanz
während dem Markieren auf eine gewünschte Oberfläche abzugeben. Die
erste Markiervorrichtung ist in dem Gehäuse integriert und steht in Verbindung
mit der ersten Kammer, um auf die von der Innenwand umschlossene Markiersubstanz
Zugriff zu haben. Zumindest ein Teil der ersten Markiervorrichtung lässt sich
zwischen einer ausgefahrenen Position zum Markieren auf der gewünschten Oberfläche
und einer eingezogenen Position bewegen. Zumindest ein Luftloch ist vorhanden, das
in fluidaler Verbindung mit der ersten Kammer steht, wobei das Luftloch mindestens
für einen Druckausgleich zwischen der ersten Kammer und der Umgebungsluft sorgt.
In einer anderen Ausführung, besitzt ein Handgehaltenes Markierinstrument
eine im wesentlichen flache Form, eine erste Kammer, die innerhalb des Gehäuses
geformt ist und eine Innenwand, die ausgestaltet ist, um im Gehäuse eine Markiersubstanz
aufzunehmen und zu fassen. Es hat auch ein Luftloch, das mit der ersten Kammer in
Verbindung steht und ausgestaltet ist, um Luft zu leiten und die Markiersubstanz
zu blockieren. Es besitzt des Weiteren eine erste Markiervorrichtung, die ausgestaltet
ist, um die Markiersubstanz während dem Markieren auf eine gewünschte
Oberfläche abzugeben. Die erste Markiervorrichtung ist in dem Gehäuse
integriert und steht in Verbindung mit der ersten Kammer, um auf die von der Innenwand
umschlossene Markiersubstanz Zugriff zu haben. Ein distaler Teil der ersten Markiervorrichtung
ist zum Markieren auf der gewünschten Oberfläche aufdeckbar.
In einer weiteren Ausführung handelt es sich um ein Handgehaltenes
Markierinstrument mit einem Gehäuse, das den Formfaktor einer Finanztransaktionskarte
hat, eine erste Kammer, die innerhalb des Gehäuses geformt ist und eine Innenwand,
die ausgestaltet ist, um im Gehäuse eine Markiersubstanz aufzunehmen und zu
fassen sowie eine erste Markiervorrichtung, die ausgestaltet ist, um die Markiersubstanz
während dem Markieren auf eine gewünschte Oberfläche abzugeben. Die
erste Markiervorrichtung ist in dem Gehäuse integriert und steht in Verbindung
mit der ersten Kammer. Ein distaler Teil der ersten Markiereinrichtung ist zum Markieren
auf der gewünschten Oberfläche aufdeckbar.
In einer zusätzlichen Ausführung, handelt es sich um einen
Promotionsgegenstand, der eine im wesentlichen flache Form hat, damit er vom Anwender
zwischen den Fingern gehalten werden kann, und zumindest eine Oberfläche hat,
die mit Werbung belegt ist, und außerdem ein Markierinstrument hat, das im
Gehäuse integriert ist. Das Markierinstrument hat ein Gehäuse mit einer
im wesentlichen flachen Form, einer ersten Kammer, die innerhalb des Gehäuses
geformt ist und eine Innenwand hat, die ausgestaltet ist, um im Gehäuse eine
Markiersubstanz aufzunehmen und zu fassen, und des weiteren eine erste Markiervorrichtung
hat, die ausgestaltet ist, um die Markiersubstanz während dem Markieren auf
eine gewünschte Oberfläche abzugeben. Die erste Markiervorrichtung ist
in dem Gehäuse integriert und steht in Verbindung mit der ersten Kammer steht,
um auf die von der Innenwand umschlossene Markiersubstanz Zugriff
zu haben. Zumindest ein Teil der ersten Markiervorrichtung lässt sich zwischen
einer ausgefahrenen Position zum Markieren auf der gewünschten Oberfläche
und einer eingezogenen Position bewegen.
In einer weiteren Ausführung handelt es sich um ein Verfahren
zur Herstellung eines in der Hand gehaltenen Markierinstruments, bei dem ein erstes
flaches Gehäuseteil vorgegebener Dicke bereitgestellt wird, bei dem eine erste
Kammer im ersten Gehäuseteil geformt wird, bei dem die erste Kammer und das
erste flache Gehäuseteil mit einem zweiten flachen Gehäuseteil abgedeckt
werden, um ein Gehäuse zu formen, wobei die erste Kammer innerhalb des Gehäuses
ausgestaltet ist, um im Gehäuse eine Markiersubstanz aufzunehmen und zu fassen,
und bei dem eine erste Markiervorrichtung an einer festgelegten Position des Gehäuses
angebracht wird, um die erste Markiervorrichtung mit der ersten Kammer in Verbindung
zu setzen.
Die verschiedenen Ausführungen der Markierinstrumenten können
durch Spritzgießen hergestellt werden, wobei das Gehäuse eine flache Form
besitzt, zum Beispiel einer karten- oder münzenähnlichen Form, oder auch
durch einen Vorgang, bei dem das Gehäuse durch Lamination geformt wird.
In manchen Ausführungen entspricht die kartenähnliche Form
des Gehäuses in Länge, Breite und Höhe ungefähr der Größe
einer Finanztransaktionskarte. In anderen Ausführungen entsprechen die Länge
und die Breite ungefähr der Größe einer Finanztransaktionskarte,
aber die Dicke des Gehäuses ist größer als die einer Finanztransaktionskarte.
Zum Beispiel, die Dicke des Gehäuses kann 1,5 mal, 2 mal, 2,5 mal, 3 mal oder
größer als 3 mal die Dicke einer Finanztransaktionskarte besitzen. Auf
ähnliche Weise kann in anderen Ausführungen die Länge des Gehäuses
kürzer oder länger sein als die einer Finanztransaktionskarte und die
Breite des Gehäuses kann kleiner oder größer sein als die einer Finanztransaktionskarte.
In einer Ausführung hat das Gehäuse eine erste und eine
zweite Oberfläche, wobei zumindest eine davon Grafiken, Reklame und Information
enthält.
In einer Ausführung ist das Gehäuse mittels eines Laminationsvorganges
hergestellt, in dem Wärme, Klebstoffe wie etwa im Handel erhältliche Epoxyklebstoffe
und Kleber, Laser oder andere geeignete Methoden verwendet werden.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Diese und andere Aspekte, Vorteile und neuartige Eigenschaften der
Erfindung werden beim Lesen der folgenden detaillierten Beschreibung und durch Verweis
auf die entsprechenden Begleitzeichnungen offensichtlich. In den Zeichnungen haben
die gleichen Elemente die gleichen Referenznummern.
1 ist eine perspektivische Ansicht eines Markierinstruments,
das in einem kartenähnlichen Objekt enthalten ist und eine Markiervorrichtung
zeigt;
2 ist eine seitliche Kantenhöhenansicht davon;
3 ist eine längliche Schnittansicht der in
1 gezeigten Ausführung, und die den Apparat, der
die Markierungsubstanz enthält, in fluidaler Kommunikation mit der Markiereinrichtung
zeigt;
4 ist eine vergrößerte Schnittansicht der
Seitenkante (nicht maßstabgerecht) der in 1 gezeigten
Ausführung, die die internen Elemente zeigt, die in der Gehäusestruktur
enthalten sind;
5 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht
eines Markierinstruments, das in 3 und 4
gezeigt ist;
6 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht
der Seitenkante einer gerundeten Gehäuseecke;
7 ist eine Draufsicht eines Markierinstruments, das
in einer kartenähnlichen Markiervorrichtung integriert ist und eine andere
Ausführung eines Markierinstruments zeigt;
8 ist eine seitliche Kantenhöhenansicht davon;
9 ist eine längliche Schnittansicht der in
7 gezeigten Ausführung, die den Apparat, der die
Markierunksubstanz enthält, in fluidaler Kommunikation mit der Markiervorrichtung
zeigt;
10 ist eine vergrößerte Schnittansicht der
Seitenkante (nicht maßstabgetreu) der in 7 gezeigten
Ausführung, die die internen Elemente zeigt, die in der Gehäusestruktur
enthalten sind;
11 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht
eines Markierinstruments, das in 9 und 10
gezeigt ist;
12 ist eine Draufsicht mit einer offenen Schnittansicht
eines Markierinstruments, das einen Apparat mit einer Markierungsubstanz enthält
sowie ein Markierinstrument, welche, zusammen, in der Form einer tubenähnlichen
Nachfüllmine gezeigt sind;
13 ist eine Draufsicht eines Markierinstruments, das
in einer Smart Card eingebaut ist, die eine Einrichtung mit einem Mikrochip besitzt,
die durch eine elektrisch leitende Kontaktoberfläche bedeckt ist, und mit einem
magnetischen Datenstreifen (auf der Rückseite);
14 ist eine Draufsicht eines Markierinstruments mit
einer länglichen fraktionalen Gehäuseform, die einer finanziellen Transaktionskarte
ähnelt, und die eine Markiervorrichtung zeigt;
15 ist eine längliche Schnittansicht eines Markierinstruments
mit einer länglichen fraktionalen Gehäuseform, die einer finanziellen
Transaktionskarte ähnelt, die eine gestanzte, Reservoirähnliche Kammer
für die Markiersubstanz zeigt;
16 ist eine vergrößerte Schnittansicht der
Seitenkante (nicht maßstabsgetreu) der in 15 gezeigten
Ausführung, die eine gestanzte, Reservoirähnliche Kammer für die
Markiersubstanz zeigt;
17 ist eine vergrößerte Schnittansicht der
Seitenkante (nicht maßstabgetreu) eines Markierapparats, der eine Markiersubstanz
enthält, und der stranggepresste Trägerstrukturen und stranggepresste
Mikrostrukturen enthält;
18 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht
einer Markiervorrichtung, die einen Kugelschreibermechanismus enthält, wobei
die Kugel mittels einer präzisionsgeformten Abdeckung zurückgehalten wird;
19 ist eine vergrößerte obere Schnittansicht
einer Markiervorrichtung mit einem Abdeckmechanismus, der in das Gehäuse eingebaut
und permanent an das Gehäuse angebracht ist;
20 ist eine Schnittansicht eines Abdeckmechanismus
und einer Umhüllungseinrichtung für in 1
gezeigte Ausführung;
21 ist eine Draufsicht eines verschiebbaren Abdeckmechanismus
in Form eines kontinuierlich segmentierten Bandes, das an beiden Enden durch einen
Verbindungsmechanismus zusammengehalten wird;
22 ist eine perspektivische Ansicht eines Markierinstruments
mit einer einziehbaren Markiervorrichtung und einem eingebauten Klippmechanismus;
23 ist eine seitliche Kantenhöhenansicht des in
22 gezeigten Markierinstruments und einem eingebauten
Klippmechanismus;
24 ist eine Draufsicht eines Markierinstruments mit
einer einziehbaren Markiervorrichtung und einer anderen Ausführung eines eingebauten
Klippmechanismus;
25 ist eine seitliche Kantenhöhenansicht des in
24 gezeigten Markierinstruments mit einem eingebauten
Klippmechanismus;
26 ist eine Draufsicht einer länglichen fraktionalen
Gehäuseform, die einer Finanztransaktionskarte ähnelt, die einen Klippmechanismus
in Gestalt eines Loches im Gehäuse enthält, der zur Anbringung an einen
Schlüsselbund oder einer ähnlichen Vorrichtung dient;
27 ist eine Draufsicht eines münzenähnlichen
Markierinstruments, das im Inneren einen Apparat mit einer Markiersubstanz beherbergt,
wie in 3 dargestellt;
28 ist eine obere Schnittansicht eines münzenähnlichen
Markierinstruments, das einen Apparat mit einer Markiersubstanz in Form einer gestanzten,
Reservoirähnlichen Kammer, sowie eine Markiervorrichtung enthält;
29 ist eine obere Schnittansicht eines münzenähnlichen
Markierinstruments, das einen Apparat mit einer Markiersubstanz und eine Markiereinrichtung
enthält, die zusammen die Form einer tubenähnlichen Nachfüllmine
besitzen;
30 ist eine Draufsicht einer kommerziell erwünschten
telefonähnlichen Markiervorrichtung, die eine Markiervorrichtung vorweist;
31 ist eine Draufsicht eines ergonomisch geformten
Markierinstruments, die eine Markiervorrichtung vorweist;
32 ist eine Draufsicht eines Markierinstruments, die
eine Markiervorrichtung sowie eine in Gummi gefasste reifenprofilähnliche Anfüzgung
um den Eckenumfang aufweist;
33 ist eine perspektivische Ansicht eines Markierinstruments,
dessen Gehäuseform der von zwei finanziellen Transaktionskarten ähnelt
und das zwei Markiereinrichtungen an jedem Markierinstrument zeigt, sowie einen
Apparat zur bequemen Unterbringen der Markiervorrichtungen bei Nichtgebrauch;
34 ist eine Draufsicht eines Kombinationsmarkierinstruments,
das in einer kartenähnlichen Einrichtung enthalten ist, die eine Markiervorrichtung
und ein Stylusähnliches Zeigeinstrument zeigt;
35 ist eine Draufsicht eines münzenähnlichen
Markierinstruments, das eine Markiervorrichtung sowie ein Stylus-ähnliches
Zeigeinstrument zeigt;
36 ist eine Draufsicht der in 35
gezeigten Kombination einer münzenähnlichen Markierinstruments, das in
einem drehbaren Abdeckmechanismus untergebracht ist;
37 ist eine vergrößerte Draufsicht eines
Markierinstruments, das in einem kartenähnlichen Markierinstrument untergebracht
ist, das eine durch Drehung einziehbare Markiervorrichtung besitzt;
38 ist eine vergrößerte obere Schnittansicht,
die eine durch Drehung einziehbare Markiervorrichtung besitzt;
39 ist eine Draufsicht einer Kombination eines Markierinstruments
und einer spiegelähnlichen Reflektionsoberfläche, welche in einer kartenähnlichen
Einrichtung untergebracht sind und die eine einziehbare Markiervorrichtung besitzt;
40 ist eine Draufsicht einer Kombination eines Markierinstruments
und einem eingebauten Vergrößerungsglases, die in einer kartennähnlichen
Einrichtung untergebracht sind, und die eine einziehbare Markiervorrichtung besitzt;
41 ist eine Draufsicht einer Kombination eines Markierinstruments
und eines elektronischen Rechengerätes, welche in einer kartenähnlichen
Einrichtung untergebracht sind, und die eine einziehbare Markiervorrichtung besitzt;
42 ist eine Draufsicht einer Kombination eines Markierinstruments
und einer Armbandeinrichtung, die eine münzenförmige Kombination eines
Markierinstruments mit einem Stylus-ähnlichen Zeigeinstrument mit in einer
Markiervorrichtung besitzt;
43 ist eine Draufsicht einer Kombination eines Markierinstruments
und eines elektronischen Datenträgers, die eine Kombination eines Markierinstruments
mit einem Stylus-ähnlichen Zeigeinstrument mit einer Markiervorrichtung besitzt;
44 ist eine Draufsicht einer Kombination eines Markierinstruments
und einer Mobiltelefoneinrichtung, die eine Markiervorrichtung besitzt.
Detaillierte Beschreibung gewisser erfinderischer Ausführungen
Gehäuse von Markierinstrumenten
Bestimmte Ausführungen der Erfindung können in einer relativ
flachen Form sein, welche in ihren Abmessungen der einer finanziellen Transaktionskarte
ähnelt. 1 und 2 zeigen
eine Ausführung einer Markiervorrichtung, die in eine kartenähnliche Einrichtung
integriert ist. Je nach spezifischer Anwendung oder Anwendungen, kann die Ausführung,
die in 1 and 2 and allen
anderen Ausführungen in diesem Dokument beschrieben ist, auch als ein Markierinstrument
oder Schreibinstrument bezeichnet werden. Das Markierinstrument hat ein Gehäuse
1, welches eine Dicke von ungefähr 5 mm oder weniger hat, und das
in bestimmten Ausführungen weniger als 1 mm dick ist. In der dargestellten
Ausführung, hat das Gehäuse eine Form einer flachen Karte mit Abmessungen,
die ungefähr denen einer konventionellen finanziellen Transaktionskarte entsprechen.
Die Karte hat zum Beispiel ein Gehäuse 1 mit einer Länge von
etwa 86 mm, einer Breite von etwa 54 mm und einer Dicke von etwa 0,76 mm.
1 zeigt das Gehäuse 1 mit einer Markiervorrichtung
2, welche die Markiersubstanz, die im Gehäuse 1 enthalten
ist, zur erwünschten Schreib- oder Markieroberfläche bringt.
1 zeigt auch das Gehäuse 1 mit einer
Lüftungseinrichtung 3, die sich an einer Eckenoberfläche
10 öffnet. 1 zeigt auch eine für
Werbung geeignete Gehäuseoberfläche 8. 2
zeigt alle Elemente, die in 1 gezeigt sind sowie eine
dekorierbare untere Gehäuseoberfläche 9.
In anderen Ausführungen kann das Gehäuse mehr als eine passend
positionierte Markiervorrichtung besitzen und kann auch mehr als eine Lüftungseinrichtung
besitzen. Zum Beispiel kann ein Gehäuse, wie in 1
gezeigt, in jeder Ecke eine Markiervorrichtung besitzen, wobei jede einzelne davon
eine nach Typ und Farbe nach gleiche Markiersubstanz abgeben kann wie durch 2, oder
wobei jede einzelne Markiervorrichtung eine nach Typ und/oder Farbe nach verschiedene
Markiersubstanz abgeben kann wie durch 2.
In anderen Ausführungen kann das Gehäuse eine oder mehr
als eine Einrichtung mit einer festen Markiersubstanz besitzen, die eine Markiersubstanz
wie etwa eine Bleistiftmine enthält und wobei das Gehäuse eine oder mehrere
Einrichtungen besitzen kann, die eine feste Markiersubstanz abgibt, welche dazu
dient, die feste(n) Markiersubstanz(en) zum Markieren auf geeignete Weise zurückzuhalten.
In anderen Ausführungen kann das Gehäuse zusammen eine beliebige
Anzahl von Markiersubstanzen besitzen, die durch eine beliebige Anzahl von festen
Markiersubstanzfassenden Einrichtungen gefasst sind, und die durch eine beliebige
Anzahl von Markiersubstanzabgebenden Mechanismen abgegeben werden.
In einer anderen Ausführung zeigt 13
eine Ausführung einer Chipkarte für finanzielle Transaktionen,
die eine Einrichtung mit einem Mikrochip enthält (nicht gezeigt), die in direktem
Kontakt mit einer elektrisch leitenden Kontaktoberfläche 13 steht
und durch sie abgedeckt ist, und die einen magnetischen Datenstreifen
14 auf der Rückseite (und deswegen in gestrichelten Linien gezeigt)
enthält. Es ist jedoch denkbar, dass eine finanzielle Transaktionskarte entweder
die Einrichtung mit dem Mikrochip enthält oder den magnetischen Datenstreifen
14. 13 zeigt eine Markiervorrichtung
2 und eine Lüftungseinrichtung 3.
Andere erfinderische Ausführungen können die Form eines
Teils der gewöhnlichen finanziellen Transaktionskarte besitzen, wie etwa ein
längliches Teil oder ein Stück einer konventionellen finanziellen Transaktionskartenform,
im nachfolgenden als "Gehäuseformen, die einem Teil einer Finanztransaktionskarte
ähnlich sind" bezeichnet. 14 und 15
zeigen zum Beispiel Ausführungen einer Gehäuseform 15, die einem
Teil einer Finanztransaktionskarte ähnlich ist, deren Größe ungefähr
einem Sechstel einer ganzen Finanztransaktionskartenform entspricht, wobei jede
Ausführung eine Markiervorrichtung 2 und eine Lüftungseinrichtung
3 besitzt.
Bestimmte andere Ausführungen können aus zwei oder mehreren
Gehäuseformen, die einem Teil einer Finanztransaktionskarte ähnlich sind,
konstruiert werden, welche dann wie in einem Mosaik oder einem Puzzle ähnlich
zusammengestellt und aneinander angefügt werden, und die dann die ganze Fläche
einer Gehäuseform, die einem Teil einer Finanztransaktionskarte ähnlich
ist, ausfüllen können.
Andere erfinderische Ausführungen können eine münzenähnliche
Form besitzen. 27 zeigt eine münzenähnliche
Gehäuseform 36 mit einer Markiervorrichtung 2a, einer Lüftungseinrichtung
3 und einer dekorierbaren, oberen Gehäuseoberfläche
8. 28 zeigt eine münzenähnliche
Form 37, die eine Markiervorrichtung 2a, eine Markiersubstanzenthaltende
Markiereinrichtung 4b in Form einer gestanzten Reservoirkammer mit der
Markiersubstanz 5 und eine Lüftungseinrichtung 3 enthält.
Es ist denkbar, dass andere Ausführungen einer münzenähnlichen Form
eine polygonale Gestalt haben können, oder sie können auch so gestaltet
sein, dass sie eine Kombination aus einer teilweise kreisförmigen Form und
einer polygonalen Gestalt haben können, oder sie können jede andere geeignete
münzenähnliche Form besitzen.
Jedoch in anderen bevorzugten Ausführungen der Erfindung kann
die Form eine Reihe von ergonomisch und/oder kommerziell erwünschten Gehäuseformen
annehmen, die relativ flach oder nicht flach, von unterschiedlicher Länge,
Breite und Dicke sind, wie etwa potentiell und kommerziell erwünschte Formen,
die auf bestimmten Themen beruhen, wie etwa eine nicht erfindungsgemäße
Ausführung mit einem telefonähnlichen Gehäuse, wie in 30
gezeigt. 30 zeigt ein Markierinstrument mit einer telefonähnlichen
Gehäuseform 24 mit einer Markiervorrichtung 2, einer Lüftungseinrichtung
3, und einer dekorierbaren oberen Gehäuseoberfläche
8.
Das Gehäuse kann auf seinen verschiedenen Oberflächen eine
beliebig geeignete konkave und konvexe Form oder Formen besitzen, um eine ergonomisch
gestaltete Form und Gefühl zu erreichen, die beim Markieren den Anwendungskomfort
vermittelt. 31 zeigt eine Ausführung mit einer
ergonomisch gestalteten Gehäuseform 73, welche Einbuchtungen
74 und 75 enthält, die den Fingern als Unterstützung
dienen und dem Anwender einen bequemen Griff des Gehäuses ermöglichen.
Das Gehäuse kann eine einziehbare Einrichtung für eine oder
mehrere der Einrichtungen besitzen, welche die Markiersubstanz und/oder die feste
Markiersubstanz zur Schreib- oder Markieroberfläche bringt. Die Einzieheinrichtung
kann die Markiervorrichtung bei Nichtgebrauch des Markierinstruments einziehen.
Wahlweise zu den einziehbaren Einrichtungen oder in Kombination mit
den einziehbaren Einrichtungen, kann das Gehäuse eine oder mehrere Abdeckeinrichtungen
besitzen, wodurch der Anwender verhindern kann, dass die Markiervorrichtung und/oder
die Markiersubstanzabgebende Einrichtung bei Nichtgebrauch Oberflächen markiert.
Das Gehäuse kann eine Abdeckeinrichtungen in einer Form enthalten, die in das
Gehäuse integriert ist und dort permanent befestigt ist, wie etwa in der in
19 gezeigten Ausführung, welche eine längliche
kreisförmige Abdeckeinrichtung 18 zeigt, die mittels eines Befestigungspunktes
und einer Spindel 19 von einer abgedeckten zu einer aufgedeckten Position
relativ zur Markiervorrichtung 2 entlang eines Schwungbogens schwingen
kann.
Das Gehäuse kann eine oder mehrere Einrichtungen enthalten, die
es ermöglichen, dass das Markierinstrument an eine Tasche oder ähnliches
Objekt, oder an einen Schlüsselbund, Schleife oder ähnliche Vorrichtung
angebracht werden kann. Eine solche Befestigungseinrichtung kann eine Klippeinrichtung
sein, die in das Gehäuse integriert ist und dort permanent befestigt ist, wie
etwa in den in 22 und 23,
und in 24 und 25 gezeigten
Ausführungen, oder eine Einrichtung, die aus dem Gehäuse durch Prägedruck
oder Stanzen geformt werden können. Das Gehäuse kann auch eine Befestigungseinrichtung
in Form eines oder mehrerer Löcher im Gehäuse enthalten, wobei diese passend
positioniert und von geeigneter geometrischer Form sind, so dass sie als Verbindungspunkt
dienen, durch welchen ein Schlüsselbund oder Schleife gezogen
und dort angebracht werden kann.
26 zeigt eine Ausführung einer Gehäuseform,
die einem Teil einer Finanztransaktionskarte ähnlich ist, für ein Markierinstrument
25, die ungefähr einer halben Hälfte eines länglichen Stückes
einer ganzen Finanztransaktionskartenform entspricht, und welche eine Markiervorrichtung
2, eine Lüftungseinrichtung 3, eine dekorierbare, obere Gehäuseoberfläche
8 und ein ungefähr 5 mm breites Loch 26 zur Anbringung an
einen Schlüsselbund oder eine ähnliche Vorrichtung besitzt. Wenn die ursprüngliche,
ganze Karte verschiedene Abmessungen hat, dann ist es vorstellbar, dass das längliche
halbe Teilstück ebenfalls verschiedene Abmessungen hat.
In anderen Ausführungen kann das Gehäuse Magnete, magnetische
Materialien wie etwa magnetische Streifen und Bänder, magnetische Beschichtungen,
magnetische Flüssigkeiten, wie zum Beispiel magnetisches Wasser oder magnetische
Öle, magnetische Klebstoffe, Haken und Ösen oder ähnliche Vorrichtungen
besitzen, wodurch das Markierinstrument an verschiedene Oberflächen und Gegenständen
angebracht werden kann.
Das Material aus dem das Gehäuse des Markierinstruments gefertigt
ist, kann entweder aus Plastik sein, wie zum Beispiel PVC oder ABS; Gummi, wie etwa
eine Silikonverbindung; Metal, wie zum Beispiel rostfreier Stahl oder Messing oder
ein gehärteter, rostfreier Stahl oder Messing; Holz; sowie eine beliebige Verbindung
eines oder mehrerer dieser Materialien; oder eines beliebig anderes Materials, um
die geeigneten Eigenschaften wie Haltbarkeit, Halbsteifheit oder Steifheit, Oberflächentextur
und Farbe zu erreichen. In bestimmten Ausführungen können als Komponenten
für das Gehäuse sehr elastische metallische Materialien verwendet werden,
wie zum Beispiel Nickeltitanium. Bei bestimmten Ausführungen können für
das Gehäuse Materialien verwendet werden, die wieder verwertbar sind, wie zum
Beispiel ABS, Plastik und Gummi. In anderen bestimmten Ausführungen können
Materialen für das Gehäuse verwendet werden, die biologisch abbaubar sind,
wie etwa gewöhnliche Stärken, wie etwa Korn, Weizen oder Kartoffelstärke,
oder solche wie etwa natürliche Harze und Gummis.
Das Gehäuse kann mittels verschiedener Herstellungsmethoden konstruiert
werden. Das Gehäuse kann durch Spritzgießen in einem Stück geformt
werden zusammen mit der Einrichtung, welche die Markiersubstanz und die Markiervorrichtung
enthält, wie auch jegliche Einzieheinrichtungen, Abbdeckeinrichtungen und/oder
Befestigungseinrichtungen, die als Einlegeteile beim Vorgang des Spritzgießens
verwendet werden, und als solche auf geeignete Weise durch Einspritzung von Plastik,
Gummi, Schaum oder einer geeigneten Verbindung um diese herum gegossen werden können.
Als Alternative kann das Gehäuse aus zwei oder mehreren durch Spritzgießen
geformte Teile oder Schichten geformt werden, welche dann durch verschiedene Verfahren
wie zum Beispiel Wärmelamination, mit Klebstoffen wie zum Beispiel im Handel
erhältlichen Epoxydharzen, Klebern, Laser oder andere Materialien zusammengefügt
werden, um ein permanentes oder halbpermanentes ganzes Stück zu formen.
Wahlweise kann das Gehäuse laminiert werden, entweder einzeln
oder in einer mehrfachen, flächenartigen Anordnung, wobei zwei oder mehrere
Schichten eines geeigneten Materials verwendet werden, zwischen welchen die Markiersubstanzenthaltende
Markiereinrichtung und die Markiervorrichtungen (und/oder den Markiersubstanzenthaltenden
und Markiersubstanzabgebenden Markiereinrichtungen) und jegliche Einziehmechanismen,
Abdeckvorrichtungen, und/oder Befestigungsmechanismen auf passende Weise mit auf
geeignete Weise geformten Schichten von Plastik, Gummi, Metall, Holz, oder Verbundstoffen
fest laminiert werden. Die Konstruktion des Gehäuses kann durch Lamination
erreicht werden, wobei Wärme, Klebstoffe wie im Handel erhältliche Epoxydharze,
Kleber, Laser, oder andere geeignete Methoden verwendet werden. Wenn das Gehäuse
in einer größeren, einem Bogen ähnlichen Anreihungen laminiert wird
um mehrere Gehäuse gleichzeitig zu laminieren, kann die bogenähnliche
Anreihung auf geeignete Weise ausgestanzt oder ausgepresst werden, um die gewünschten
individuellen Gehäuse zu erhalten.
Einige oder alle Gehäuseecken können auf geeignete Weise
gerundet werden, um eine bessere ergonomische Form und Gefühl zu erlangen,
wodurch beim Schreiben der Anwendungskomfort verbessert wird. 6
zeigt eine vergrößerte perspektivische Seitenansicht eines Kartenrandes,
die eine Markiervorrichtung 2 mit beiden geraden Ecken 12 zeigt,
welche von der Eckenbiegung des Gehäuses wegführen, und die eine gerundete
Form besitzen. Die Gehäuseecken können durch Spritzgießen gerundet
werden, indem eine Gussform verwendet wird, welche gerundete Ecken in der Gusskammer
besitzt. Im Laminationsherstellungsverfahren können die Gehäuseecken durch
geeignete Prägestempel abgerundet werden, welche gerundete Ecken besitzen oder
indem die Kanten durch Fräsen abgerundet werden. Auf eine andere Weise kann
eine gerundete Ecke geformt werden, indem ein geeignetes gerundetes Material, wie
zum Beispiel eine konvexe Form an die Gehäuseecken angebracht wird. Dieses
gerundete Material kann durch verschiedene Methoden an das Gehäuse angebracht
werden, zum Beispiel durch Wärmelamination, Klebstoffe, wie etwa im Handel
erhältliche Epoxyklebstoffe und Kleber, Beschichtungen, Laser, oder andere
geeignete Methoden. Ein solches gerundetes Material kann gummiähnlich
sein, wodurch es dem Anwender ein weiches ergonomisches Gefühl vermittelt,
und wodurch auch eine rutschfeste Oberfläche erreicht wird, welche den Griff
des Anwenders auf das Gehäuse verbessert. 32 zeigt
eine Ausführung 76 einer funktionalen und dekorativen, in Gummi gefassten,
reifenprofilähnlichen Befestigung um den Eckenumfang herum, welche als Griff
und schützende Oberfläche dient.
Bei Gebrauch als Werbegegenstand kann das Gehäuse an einer oder
mehreren Oberflächen durch das Anbringen von Graphiken (Designs, photografische
und künstlerische Bilder, Hologramme, lentikulare Bilder, etc.), Information
und Werbetexte dekoriert werden. Diese Dekorationen können durch herkömmliche
Druckmethoden (zum Beispiel Offsetdruck, Siebdruck, Thermal, Indigoverfahren, Digitaldruck,
Lasermarkierung, etc.), Lamination, Klebefilme und Aufkleber wie auch andere geeignete
Verfahren angebracht werden. Weiterhin können an das Gehäuse Materialien
oder Beschichtungen angebracht werden, die kommerziell ansprechende Texturoberflächen
besitzen, wie zum Beispiel gummierte, rutschfeste Beschichtungen oder Oberflächen
wie etwa aus Silikon oder aus einem Neopren oder eine angebrachte textilähnliche
Stoffoberfläche.
Zusätzlich zur Funktion eines Markierinstruments, kann das Gehäuse
1 auch mechanische oder elektronische Komponenten enthalten, welche zusätzliche
Funktionalität und Nutzen anbieten und dadurch als Kombinationseinrichtungen
mit verschiedenen Eigenheiten hervortreten. Zum Beispiel kann das Gehäuse
1 eine Stylus-ähnliche Zeigevorrichtung für berührungssensitive
Bildschirme von elektronischen Datenvorrichtungen enthalten. 34
zeigt eine Kombination eines Markierinstruments, die in eine finanztransaktionskartenähnliche
Gehäuseform 27 integriert ist, welche eine Markiervorrichtung
2 enthält, eine Lüftungseinrichtung 3, eine Stylus-ähnliche
Zeigevorrichtung 28 und eine dekorierbare Gehäuseoberfläche
8. Die Stylus-ähnliche Zeigevorrichtung kann so geformt werden, wobei
die Oberfläche des Zeigestiftes oder Spitze mittels derer Kontakt mit der berührungssensitive
Bildschirmoberfläche hergestellt wird, glatt ist und einer hemisphärische
Form mit geeignetem Radius ähnelt, welche gewöhnlicherweise für stiftartige
Zeigevorrichtungen verwendet wird. Diese Form erlaubt es, dass die Spitze auf der
berührungssensitiven Bildschirmoberfläche der elektronischen Datenvorrichtungen
gleiten kann und dabei gezielt Mikroschalter betätigen kann, ohne dabei die
berührungssensitive Bildschirmoberfläche zu beschädigen. Das Material,
aus welchem die Stylus-ähnliche Spitze oder Stift geformt ist, kann aus demselben
Material sein, aus welchem das Gehäuse gefertigt ist, oder es kann aus einem
anderen geeigneten Material sein wie etwa ein Teflonplastik, welches dauerhaft durch
verschiedene Methoden wie Wärmelamination, Klebstoffen, wie etwa im Handel
erhältliche Epoxyklebstoffe und Kleber, Laser, oder andere geeignete Methoden,
an das Gehäusematerial angebracht ist.
Eine andere in 35 gezeigte Ausführung
zeigt ein münzenähnliches Kombinationsmarkierinstrument 41 mit
einer Markiervorrichtung 2a, einer Stylus-ähnlichen Zeigevorrichtung
28a, sowie einer dekorierbaren, oberen Gehäuseoberfläche
8. 36 zeigt das Markierinstrument
41, wobei dieses in einer drehbaren Abdeckeinrichtung untergebracht ist,
die aus einer halbkreis-ähnlichen Umhüllung 42 besteht, welche
der Anwender entsprechend an der befestigten Spindel 43 drehen kann und
dadurch abwechselnd die Markiereinrichtung 2a und die Stylus-ähnliche
Zeigevorrichtung 28a aufdecken kann.
Des Weiteren kann das Gehäuse 1 einen Spiegel enthalten.
39 zeigt ein Kombinationsmarkierinstrument, das in
eine finanztransaktionskartenähnliche Gehäuseform 56 integriert
ist, welche eine durch Drehung einziehbare Markiervorrichtung 2e enthält
sowie eine dekorierbare obere Gehäuseoberfläche 8, welche eine
von Rand zu Rand reichende spiegel-ähnliche Reflektionsoberfläche
57 enthält. Eine solche spiegelähnliche Oberfläche kann
mittels einer geeigneten Metallbeschichtung oder einer metallisierten Oberfläche
geschaffen werden, welche am Gehäuse als seine obere Oberfläche angebracht
werden kann. Wahlweise kann die spiegelähnliche Reflektionsoberfläche
auf einer Schicht unterhalb der oberen Gehäuseoberfläche enthalten sein,
wobei es durch eine Schicht eines passenden klaren Materials geschützt werden
kann, welche dauerhaft darüber angebracht werden kann.
In einer anderen Ausführung kann das Gehäuse 1
eine Vergrößerungslinse enthalten. 40 zeigt
ein Kombinationsmarkierinstrument, das in einer finanztransaktionskartenähnlichen
Gehäuseform 58 integriert ist, welche eine durch Drehung einziehbare
Markiervorrichtung 2e, eine dekorierbare obere Gehäuseoberfläche
8, und eine Fresnel-artige, konturvergrößernde Linse
59 besitzt. Solch eine Fresnel-artige, konturvergrößernde Linse
kann in einem Verfahren hergestellt werden, wobei für das Gehäuse ein
klares, transparentes Material verwendet wird und eine flache Aushöhlung in
das Gehäuse geformt wird, und wobei diese dann teilweise mit einem durch Bestrahlung
aushärtenden, flüssigen Kunstharz gefüllt wird und wodurch ein Linsenmuster
auf die Kunstharzoberfläche mit einer Pressform eingedruckt wird und dadurch
das Kunstharz einer Strahlung mit genügender Intensität ausgesetzt wird,
um den Klebstoff auszuhärten.
Des Weiteren, kann das Gehäuse 1 einen durch Solarenergie
oder durch Batterie betriebenen Rechner enthalten. 41
zeigt ein Kombinationsmarkierinstrument, das in eine finanztransaktionskartenähnliche
Gehäuseform 60 integriert ist, welche eine durch Drehung einziehbare
Markiervorrichtung 2e, eine dekorierbare Gehäuseoberfläche
8, und einen solarbetriebenen Rechner besitzt. Der Rechner besitzt eine
Anzeige 61 für arithmetische Zahlen, eine Verkleidung für Solarzellen
62 und eine Vielzahl von berührungssensitiven Tasten 63 zur
Eingabe von Zahlen und Funktionen.
Ferner kann das Gehäuse der Markiervorrichtung mit verschiedenen
Aufnahmevorrichtungen kombiniert und physikalisch integriert werden; wie etwa Kleidungsstücken,
Hüten und Handgehaltenen Einrichtungen, was den Nutzen solcher Einrichtungen
für den Anwender erhöht. Zum Beispiel kann das Instrument in eine Armbanduhr
als Aufnahmevorrichtung integriert werden. 42 zeigt
ein Kombinationsmarkierinstrument mit einer Armbanduhreinrichtung, welches die in
35 gezeigte münzformartige Markiereinrichtung
und Stylus-artige Zeigevorrichtung 41 darstellt. In 42
ist das Kombinationsmarkierinstrument und die Stylus-artige Zeigevorrichtung
41 mittels einer passgenauen Einkerbung 65 in die Rückseite
eines gewöhnlichen Armbanduhrgehäuses 64 integriert. Zwei Befestigungsteile
67 im Gehäuse halten die Markiereinrichtung bei Nichtgebrauch in ihrer
Position, während eine vergrößerte Vertiefung 66 im Gehäuse
es erleichtert, die Markiereinrichtung für den Gebrauch mittels einer Fingerspitze
oder Fingernagels vom Armbanduhrengehäuse zu trennen. Die obere Gehäuseoberfläche
8 des Markierinstruments und der Ausführung eines Stylus-ähnlichen
Zeigeinstruments 41 ist dekorierbar.
Des Weiteren kann das Markierinstrument mit einer elektronischen Dateneinrichtung
als Aufnahmevorrichtung integriert werden. Ähnlich zur Ausführung in
42 zeigt 43 eine Kombination
eines Markierinstruments und einer elektronischen Dateneinrichtung, wobei die Dateneinrichtung
die Form einer gewöhnlichen in der Handfläche oder in der Hand gehaltenen
Einrichtung besitzt. Eine nach Maß gefertigte Ausführung einer Kombination
eines Markierinstruments und eines Stylus-ähnlichen Zeigeinstruments
27a, welche der in 34 gezeigten Ausführung
27 ähnlich ist, ist in die Rückseite des Gehäuses
68 der in der Handfläche oder in der Hand gehaltenen Computereinrichtung
mittels einer passgenauen Vertiefung 65a in das Rückgehäuse integriert.
Vier Befestigungsteile 67a im Rückgehäuse halten die Kombination
einer Markiereinrichtung und eines Markierinstruments und eines Stylus-ähnlichen
Zeigeinstruments bei Nichtgebrauch in ihrer Position, während eine vergrößerte
Vertiefung 66a im Rückgehäuse es erleichtert, die Kombination
einer Markiereinrichtung und eines Markierinstruments und eines Stylus-ähnlichen
Zeigeinstruments mittels einer Fingerspitze oder Fingernagels für den Gebrauch
von der Rückseite des Gehäuses zu trennen. Die obere Gehäuseoberfläche
8 der Kombination einer Markiereinrichtung und eines Markierinstruments
und eines Stylus-ähnlichen Zeigeinstruments 27a ist dekorierbar.
Des Weiteren, kann das Markierinstrument mit einem Mobiltelefon als
Aufnahmevorrichtung integriert werden. Ähnlich zu den Ausführungen in
42 und 43 zeigt
44 eine Kombination eines Markierinstruments und einem
Mobiltelefon in der Form eines klappbaren Taschentelefons. Eine nach Maß gefertigte
Ausführung einer Kombination eines Markierinstruments, welche der Ausführung
in 7 ähnlich ist, ist in die Rückseite des
Gehäuses 69 eines klappbaren Taschentelefons mittels einer passgenauen
Vertiefung 65b in das Rückgehäuse integriert. Vier Befestigungsteile
67b auf der Rückseite des Gehäuses halten das Markierinstruments
bei Nichtgebrauch in seiner Position, während eine vergrößerte Vertiefung
66b auf der Rückseite des Gehäuses es erleichtert, das Markierinstrument
mittels einer Fingerspitze oder Fingernagels für den Gebrauch von der Rückseite
des Gehäuses zu trennen. Die obere Gehäuseoberfläche 8 der
Ausführung des Markierinstruments ist dekorierbar.
Des Weiteren kann das Markierinstrument zumindest eine eingebettete
Antenne, eine Batterie, eine elektronische Anzeige und ein Kodierungsmuster enthalten.
Markiersubstanzenthaltende Vorrichtungen, Markiersubstanzen und Füllmethoden
für Markiersubstanzen
Das Markierinstrument kann eine oder mehr als eine Markiersubstanzenthaltende
Vorrichtung enthalten, wobei jede einzelne einen oder mehrere Typen einer Markiersubstanz
und/oder eine oder mehrere Farben einer Markiersubstanz enthalten kann. Jede Markiersubstanzenthaltende
Vorrichtung kann in fluidaler Verbindung mit einer Markiereinrichtung stehen, welche
dazu dient, die Markiersubstanz auf die zu beschreibende oder zu markierende Oberfläche
abzugeben. 3 and 4 zeigen
eine Markiersubstanzenthaltende Vorrichtung, welche mit einer Markiereinrichtung
verbunden ist und mit derselben mittels einer fluidalen Passage 29 in fluidaler
Verbindung steht. Die Markiereinrichtung 2 kann die Markiersubstanz
5 zu der zu beschreibenden oder zu markierenden Oberfläche leiten.
In einer Ausführung ist die fluidale Passage ein eingestanzter Kanal.
Die Markiersubstanzenthaltende Vorrichtung kann die Form einer reservoirähnlichen
Kammer oder reservoirähnlichen Kammern besitzen, welche die Form einer oder
mehrerer im Gehäuse der Markiereinrichtung eingestanzten Vertiefung oder Vertiefungen
besitzen und welche eine geeignete Markiersubstanz enthalten. 15
und 16 zeigen eine Markiersubstanz-enthaltende Vorrichtung
4B, welche die Form einer reservoirähnlichen Kammer
hat, welche die Form eines eingestanzten Vertiefungsmusters besitzt.
Die Methode zur Formung solcher Vertiefungen um eine reservoirähnliche
Kammer zu formen, kann der Methode ähnlich sein, die gewöhnlich bei der
Herstellung von geprägten Briefen verwendet wird oder um Nummern oder Symbole
auf eine Finanztransaktionskarte zu prägen. Sobald diese geformt sind, können
die Vertiefungen im Gehäuse zugedeckt werden, indem eine Schicht eines geeigneten
Materials permanent über diese gelegt wird, wobei dadurch eine reservoirähnliche
Kammer gebildet wird. Die daraus resultierende reservoirähnliche Kammer kann
mit einer Markiersubstanz gefüllt werden. 16 zeigt
ein Gehäuse 16, welches durch eine Prägemethode umgeformt wurde,
um die vertiefte reservoirähnliche Kammer 4b zu formen, welche dann
mit einer Markiersubstanz 5 gefüllt wird, welche dann durch eine Schicht
eines geeigneten Materials 17 permanent in der reservoirähnlichen
Kammer 4b zurückgehalten wird.
Als Alternative kann die Markiersubstanzenthaltende Vorrichtung in
Form einer reservoirähnlichen Kammer im Gehäuse des Markierinstruments
sein, wobei diese ein geeignetes, poröses Material enthält, welches mit
der Markiersubstanz gesättigt werden kann. Es auch denkbar, dass das poröse
Material durch die fluidale Passage reicht, um die reservoirähnliche Kammer
mit der Markiereinrichtung zu verbinden. Das geeignete, poröse Material kann,
zum Beispiel ein poröses Plastik sein, welches Eigenschaften von geeigneter
Kapillarität besitzt, um zu gewährleisten, dass sich die Markiersubstanz
am Ende der reservoirähnlichen Kammer ansammelt, wobei diese direkt oder durch
die fluidale Passage mit der Markiereinrichtung verbunden ist, unabhängig vom
Grad der Markiersubstanzsättigung des porösen Materials.
Es versteht sich, dass das poröse Material entweder aus einem
homogenen oder, als Alternative, aus einem heterogenen Stoff sein kann. Ein heterogenes,
poröses Material kann zum Beispiel aus fortlaufenden Steifen von verschiedenen
porösen Materialen gebildet werden, wobei jede einzelne eine immer größere
Kapillarität besitzt, so dass die Markiersubstanz auf passende Weise zur Markiereinrichtung
geleitet wird. Das geeignete, poröse Material kann, zum Beispiel, aus geklebten
Fasern aus Polyethylen sein, mit einem Porenvolumen von 25% bis 80%, und einer durchschnittlichen
Porengröße von 20 &mgr;m (Mikrometer) bis 120 &mgr;m (Mikrometer),
welche gewöhnlich bei der Herstellung von Markiersubstanzreservoirs in Markierinstrumenten
verwendet wird. Das geeignete poröse Material kann zum Beispiel ein poröser
Bogen aus Polyethylen sein, mit einer Porengröße von 7 &mgr;m (Mikrometer)
bis 150 &mgr;m (Mikrometer), welche gewöhnlich bei Dochtanwendungen und flüssigen
Reservoiranwendungen verwendet wird. Das geeignete poröse Material kann auch
ein Material sein, welches höheren Temperaturen widerstehen kann, zum Beispiel,
ein Bogen aus Polytetrafluorethylen oder ein Bogen aus Fiberglas.
Die Form der Markiersubstanzenthaltenden Kammer und der Oberflächenbeschaffenheit
der inneren Wände kann auch auf eine Weise gebildet werden, so dass diese eine
geeignete Kapillarität besitzt, um den Fluss der Markiersubstanz zur Markiereinrichtung
zu gewährleisten.
Als Alternative kann die Markiersubstanzenthaltende Vorrichtung in
Form einer reservoirähnlichen Kammer sein, welche tubenartig ist und einer
Nachfüllmine ähnelt. Eine solche tubenartige Kammer kann aus einem geeigneten
Material gefertigt werden, wie zum Beispiel stranggepresstem Plastik, und kann an
die Markiereinrichtung angebracht werden, so dass diese in fluidaler Verbindung
mit ihr steht. So eine tubenartige Kammer kann auch eine Abschlussmasse aus einem
geeigneten Material besitzen, um den Fluss der Markiersubstanz zur Markiereinrichtung
zu gewährleisten. 12 zeigt eine Ausführung
eines Markierinstruments, mit einer Markiereinrichtung 2a, die an eine
tubenartige, Markiersubstanzenthaltende Vorrichtung 4a angebracht ist,
welche teilweise mit einer Markiersubstanz 5 gefüllt ist.
12 zeigt auch eine Lüftungseinrichtung
3. 29 zeigt eine münzenähnliche
Ausführung 38, welche dieselben Elemente wie in 12
enthält.
Wahlweise kann die Markiersubstanzenthaltende Vorrichtung in Form
einer reservoirähnlichen Kammer sein, welche einem Beutel ähnlich ist
und die Markiersubstanz auf eine abgedichtete Weise enthält.
Als Alternative kann die Markiersubstanzenthaltende Vorrichtung in
Form einer reservoirähnlichen Kammer sein, welche aus einer hohlen Fläche
oder einem hohlen Kanal besteht, welcher zum Beispiel in einer Schicht oder in mehreren
Schichten eines laminierten Gehäuses eingebaut oder dadurch konstruiert werden
kann. Eine solche hohlraumartige Fläche oder hohlraumartiger Kanal kann integrale
Stützstrukturen enthalten, die aus demselben Material wie das Gehäuse
gefertigt sind, oder aus einem Material, das dem Gehäusematerial ähnlich
ist und welches den Hohlraum aufrechterhält. Solche integralen Stützstrukturen
können zum Beispiel durch Spritzgussverfahren, Vakuum- oder Druckverfahren,
chemische Ätzung, Laserschneiden oder Ätzung, oder durch Abgabe von Klebstoffen
oder aus sich aushärtenden Kunstharzen hergestellt werden.
Die integralen Stützstrukturen können in einem geeigneten
Muster angelegt werden, welche eine Kapillarkammer bildet, was
dazu führt, dass sich die Markiersubstanz nahe der Markiereinrichtung ansammelt
und dort auch größtenteils zurückgehalten werden kann. Zum Beispiel,
die Ausführung in 3, 4
and 5 zeigt eine Markiersubstanzenthaltende Vorrichtung
4, welche ein Muster von integralen säulenähnlichen integralen
Stützstrukturen und kapillaren Strukturen 70 und 71 enthält.
Der kleinere Durchmesser und die in näherem Abstand aneinander gereihten, säulenähnlichen,
integralen Stützstrukturen und kapillaren Strukturen 70 nahe der Markiereinrichtung
2 formen eine Kapillarkammer, welche die Markiersubstanz zur Markiereinrichtung
zieht und diese dort größtenteils zurückhält. Der größere
Durchmesser der säulenähnlichen, integralen Stützstrukturen und kapillaren
Strukturen 71, die in einem etwas weiteren Abstand aneinandergereiht sind,
formen auch eine Kapillarkammer, welche den zurückbleibenden Vorrat an Markiersubstanz
dort größtenteils zurückhält. Die säulenähnlichen,
integralen Stützstrukturen 72 mit dem größten Durchmesser
dienen dazu, die größeren, in regelmäßigem Abstand gesetzten
Bondingoberflächen für die Lamination der Gehäuseschichten bereitzustellen,
wodurch die strukturelle Integrität des Gehäuses bewahrt wird. Muster
für die integralen, kapillaren Stützstrukturen können säulenähnlich
sein, wobei die Säulen von jeder geeigneten Form sein können oder sie
können wie ein Gitterwerk aussehen, wobei die entstehenden Kanäle von
jeder geeigneter Form sein können oder ein anderes, geeignetes Muster haben
können.
Als Alternative kann die Markiersubstanzenthaltende Vorrichtung in
Form einer reservoirähnlichen Kammer sein, mit einer integrierten Stützstruktur
oder integrierten Stützstrukturen, welche eine separate Schicht oder separate
Schichten bilden, und welche aus einem geeigneten Material gefertigt sind. Solche
integrierten Stützstrukturen können zum Beispiel durch Spritzgussverfahren,
Vakuum- oder Druckverfahren, chemische Ätzung, Laserschneiden oder Ätzung
hergestellt werden.
Als Alternative kann die Markiersubstanzenthaltende Vorrichtung in
Form einer reservoirähnlichen Kammer sein, welche eine stranggepresste, kapillare
Stützstruktur oder stranggepresste, kapillare Stützstrukturen enthalten
kann, wobei diese eine separate Schicht bildet, welche aus einem geeigneten Material
gefertigt ist, wie etwa Plastik, wie etwa ein homopolymeres oder ein kopolymeres
Polyacetatkunstharz. Eine solche stranggepresste, kapillare Stützstruktur kann
der Form einer tubenartigen Nachfüllmine ähnlich sein, und sie kann ein
Profil haben, das einer tubenartigen Nachfüllmine ähnlich ist oder sie
kann ein Profil von einer anderen geeigneten Form haben. Als Alternative kann so
eine stranggepresste, kapillare Stützstruktur in Verbindung mit zusätzlichen
stranggepressten, kapillaren Substützstrukturen oder nicht stranggepresste,
kapillaren Substützstrukturen Hohlräume enthalten, welche auch aus einem
geeigneten Material und Form gefertigt sind und welche dazu dienen, die Hohlräume
aufrechtzuerhalten. 17 zeigt eine Markiersubstanzenthaltende
Vorrichtung 4e in Form einer stranggepressten, kapillaren Stützstruktur
6a, welche Hohlräume enthält, die wiederum eine Markiersubstanz
5 enthalten. 17 zeigt auch zwei solche Hohlräume,
die zum Beispiel auch sternenförmige stranggepresste, kapillare Substützstrukturen
enthalten, welche als zusätzliche strukturelle Unterstützung bei dem Aufrechterhalten
der Hohlräume dienen.
Als Alternative kann die Markiersubstanzenthaltende Vorrichtung in
Form einer reservoirähnlichen Kammer sein, wobei diese eine geeignete flüssige
Mixtur einer Markiersubstanz und Mikrostrukturen enthält. Die aus Glass oder
Keramik gefertigten Mirkosphären verbleiben in der Kammer, da bei Gebrauch
des Markierinstruments die Markiersubstanz sich durch die markierflüssigkeitabgebende
Markiervonrichtung entleert, und dadurch auf die oberen und unteren Wände der
Kammer kontinuierliche Unterstützung ausübt und dadurch die Stärke
des Gehäuses aufrechterhält. Die Gestalt und Oberflächentextur der
inneren Wände der reservoirähnlichen Kammer können so konstruiert
werden, dass diese eine geeignete Kapillarität besitzen, um den Fluss der Markiersubstanz
zur Markiereinrichtung zu gewährleisten.
Als Alternative können die in demselben Gehäuse enthaltenen
Markiersubstanzenthaltenden Vorrichtungen in Form einer beliebig geeigneten Kombination
der verschiedenen Markiersubstanzenthaltenden Vorrichtungen sein, die im obigen
Teil beschrieben sind.
Jede Markiersubstanzenthaltende Vorrichtung kann eine Form einer Lüftungseinrichtung
enthalten, welche einen Druckausgleich ermöglichen kann, der durch Ausdehnung
und Zusammenziehen der Markiersubstanz innerhalb der Wände der reservoirähnlichen
Kammer entsteht, welcher durch Änderungen in der Umgebungstemperatur und des
Umgebungsdruckes zustande kommt. So eine Lüftungseinrichtung kann die Form
eines oder mehrerer kleiner Löcher haben, die sich nach oben zu einer der oberen
Oberflächen des Gehäuses öffnen, wie zum Beispiel in 1
durch Lüftungseinrichtung 3 gezeigt. Eine solche Lüftungseinrichtung
kann ein geeignetes Material enthalten, welches Luft durchlässt, nicht aber
die Markiersubstanz. Die Lüftungseinrichtung kann auch als Füllstelle
für die Markiersubstanz während der Herstellung der Markiereinrichtung
dienen, und auch als eine Nachfüllstelle für die Markiersubstanz, sobald
die Markiersubstanz durch den Gebrauch der Markiereinrichtung entleert wird.
Als Alternative kann die Markiersubstanzenthaltende Vorrichtung in
Form einer versiegelten, reservoirähnlichen Kammer sein, das heißt, ohne
jegliche Form einer Lüftungseinrichtung zu enthalten, wobei eine solche reservoirähnliche
Kammer ein geeignetes unter Druck stehendes Gas enthalten kann und auch eine tintenführende
Einrichtung aus einem geeigneten Material enthalten kann, wobei beide den Fluss
der Markiersubstanz zur Markiereinrichtung gewährleisten.
Des Weiteren können die innere Wandoberfläche einer reservoirähnlichen
Kammer sowie die mikroskopischen Oberflächen von beliebigen stranggepressten
oder nicht stranggepressten Stützstrukturen oder Substützstrukturen, oder
die mikroskopischen Oberflächen eines jeden porösen Materials oder von
beliebigen Mikrostrukturen mit einer chemischen Verbindung beschichtet werden, welche
auf geeignete Weise die Oberflächenenergie des verwendeten Materials verändert,
so dass die Markiersubstanz auf geeignete Weise durch oder über ein solches
Material fließen kann. Des Weiteren können solche Beschichtungen verwendet
werden, um die Benetzungseigenschaften der Markiersubstanz positiv zu beeinflussen.
Zum Beispiel kann die wasseranziehende/-abweisende Eigenschaft des verwendeten Materials
auf geeignete Weise modifiziert werden, so dass die Benetzungseigenschaften von
auf Wasser basierenden Markiersubstanzen auf geeignete Weise durch oder über
ein solches Material fließen können.
In allen Ausführung kann die innere Wandoberfläche einer
reservoirähnlichen Kammer oder die inneren Oberflächen der hohlraumartigen
Fläche oder des hohlräumigen Kanals mit einem geeigneten Material beschichtet
werden, wie zum Beispiel Polypropylen-Plastik, oder mit einem Metall wie zum Beispiel
Messing oder rostfreier Stahl, welches dazu dient, die Markiersubstanz besser in
der reservoirähnlichen Kammer oder in der hohlraumartigen Fläche oder
des hohlräumigen Kanals zu halten, und/oder das Eindringen von Luft und Feuchtigkeit
in die reservoirähnliche Kammer oder in die hohlraumartige Fläche oder
des hohlräumigen Kanals zu verhindern, und dadurch die Markiersubstanz schützt
und erhält. Die Beschichtung kann mittels verschiedener Methoden an die Markiersubstanzenthaltende
Vorrichtung während der Herstellung der Markiersubstanzenthaltenen Vorrichtung
angebracht werden, wie zum Beispiel durch Wärmestanzen von Plastik oder Metallfolien,
Präzisionsanwendung oder Giesen von flüssigem Plastik oder Metall, Präzisionsdampfbeschichtung
oder durch eine andere geeignete Methode.
In allen Ausführung und um den Ansprüchen und Bedürfnissen
von Anwendern und Handel zu entsprechen, kann die Größe der Markiersubstanzenthaltenden
Vorrichtung verändert werden, und/oder die Menge der Markiersubstanz, die in
die Markiersubstanzenthaltende Vorrichtung gefüllt wird, kann ebenfalls verändert
werden, um die unterschiedliche Langlebigkeit der Markierfähigkeit der Markiereinrichtung
zu ermöglichen. Des Weiteren kann in allen Ausführungen die Gestalt der
Markiersubstanzenthaltenden Vorrichtung verändert werden, um diese der äußeren
Konfiguration des Gehäuses der Markiereinrichtung anzupassen. Zum Beispiel
kann die Markiersubstanzenthaltende Vorrichtung eine rechteckige, kreisförmige
oder eine beliebig andere Form haben.
Die Markiersubstanz kann eine im Handel erhältliche geeignete
pigmentierte oder nicht pigmentierte Tinte sein, die gewöhnlich für Markierinstrumente
verwendet wird. Die Markiersubstanz kann eine im Handel erhältliche geeignete
pigmentierte oder nicht pigmentierte wässerige Geltinte sein, die gewöhnlich
für Markierinstrumente verwendet wird. Die Markiersubstanz kann eine im Handel
erhältliche geeignete pigmentierte oder nicht pigmentierte Tinte sein, die
gewöhnlich für poröse Stifte oder Filzschreiber verwendet wird. Die
Markiersubstanz kann ein geeignetes flüssiges Graphit sein, das ausradierbar
ist und dem festen Graphit ähnlich ist, das in einem normalen Bleistift enthalten
ist. Als Alternative kann die Markiersubstanz aus einer beliebig anderen, geeigneten
chemischen Verbindung sein, die dazu dient, auf geeignete Weise eine erwünschte
Oberfläche zu markieren. Des Weiteren kann die Markiersubstanz kommerziell
erwünschte Eigenschaften enthalten, wie zum Beispiel eine fluoreszierende Farbe,
eine Pastellfarbe, eine metallische Farbe, eine perlmutterartige Farbe, eine glitzernde
Farbe, eine parfümierte Farbe oder eine beliebig andere, kommerziell erwünschte
Eigenschaft.
Die Markiersubstanz kann in die Markiersubstanzenthaltende Vorrichtung
gefüllt und dort nachgefüllt werden, zum Beispiel mittels eines manuellen
oder mechanischen Einfügens in die Markiersubstanzenthaltende Vorrichtung,
wie etwa durch eine geeignete Öffnung im Gehäuse der Markiereinrichtung.
Eine solche geeignete Öffnung kann eine Abdeck- oder Stoppvorrichtung enthalten,
um die Markiersubstanz zurückzuhalten, sobald diese gefüllt ist. Ein manuelles
oder ein mechanisches Einfügen der Markiersubstanz kann zum Beispiel durch
eine spritzenartige Vorrichtung erreicht werden. Beim Füllen der Markiersubstanzenthaltenden
Vorrichtung kann auch Kapillaraktion verwendet werden, um die Markiersubstanz hineinzuziehen.
Sobald das Markierinstrument mit dem erwünschten Volumen der Markiersubstanz
gefüllt ist, kann das Markierinstrument auf geeignete Weise zentrifugiert werden,
um dadurch die Markiersubstanz nahe der Markiereinrichtung anzusammeln und dabei
Luftlöcher innerhalb der Markiersubstanz zu entfernen, so wie dies üblicherweise
bei der Herstellung von Markierinstrumenten geschieht.
Als Alternative kann die Markiersubstanz in die hohlraumartige Fläche
oder den hohlraumartigen Kanal einer Markiersubstanzenthaltenden Vorrichtung mittels
Rollen, wie etwa Auftragswalzen, welche üblicherweise bei flexographischen
und Offsetdruckverfahren verwendet werden. Dieser Vorgang kann gerade vor dem Laminationsprozess
stattfinden, welcher die verschiedenen Schichten eines laminierten Gehäuses
zusammenbindet. Das laminierte Gehäuse der Markiereinrichtung kann dann auf
geeignete Weise zentrifugiert werden, um die Markiersubstanz nahe der Markiereinrichtung
anzusammeln und dabei Luftlöcher innerhalb der Markiersubstanz zu entfernen,
so wie dies üblicherweise bei der Herstellung von Markierinstrumenten geschieht.
Experten werden es zu schätzen wissen, dass die Markiersubstanz,
zum Beispiel Tinte, mit den inneren Oberflächen einer jeder beliebigen Tintenpassage
oder der Kammer einer reservoirähnlichen Einrichtung 4 an der Schnittstelle
zwischen Tinte und Oberfläche reagiert. Während des Schreibens auf einer
Oberfläche ziehen Gravität und eine rollende Kugel die Tinte von der Kammer
und durch jede Öffnung zwischen der Kugel und der Kammer. Diese Kräfte
müssen ein etwaiges Festhaften der Tinte innerhalb der Kammer und der Passage
überwinden. Unter verschiedenen Variablen haben Durchmesser der Spitze oder
der Tintenpassage und auch Tinteneigenschaften, wie zum Beispiel Viskosität
und Oberflächenspannung, einen Einfluss auf das Haftvermögen. Deswegen
werden Experten es zu schätzen wissen, dass die Tinte und der Durchmesser,
unter anderen Variablen, so ausgewählt sind, um die Tinte von der Kammer
4 zur Kugel zu ziehen.
Markiereinrichtungen
Die Ausführungen des Markierinstruments, die in Form einer gewöhnlichen
Finanztransaktionskarte sind, können eine oder mehr als eine Markiereinrichtung
in einer oder mehreren geeigneten Stellen im Gehäuse enthalten, welche die
Markiersubstanz zur erwünschten Oberfläche zum Schreiben oder Markieren
leiten. Alternative Ausführungen des Markierinstruments, die zum Teil finanztransaktionskartenähnliche
Gehäuseformen oder beliebig andere, kommerziell erwünschte Gehäuseformen
besitzen, können auch eine oder mehrere Markiereinrichtung besitzen, die auf
geeignete Weise im Gehäuse eingebaut sind, um den Kontakt der Markiereinrichtung(-en)
mit der Oberfläche zum Schreiben oder Markieren zu ermöglichen. In der
Ausführung in 1 ist die Markiereinrichtung
2 in einer Ecke des Gehäuses eingebaut und der darin enthaltene Kugelschreibermechanismus
ist nahezu bündig mit dem Bogen der Gehäuseecke. 3
und 5 zeigen ferner, dass im selben Gehäuse die
Markiereinrichtung 2 mit der Markiersubstanzenthaltenden Vorrichtung
4 durch eine flüssige Passage 29 in fluidaler Verbindung
steht.
Die Markiereinrichtung kann aus einem geeigneten, hochwertigen Kugelschreibermechanismus
bestehen, der aus einem geeigneten Metall hergestellt ist, wie etwa Messing oder
rostfreier Stahl, oder eines durch Spritzguss erzeugten, geeigneten Plastiks, wie
zum Beispiel ein Polypropylen. Die Markiereinrichtung kann aus einem geeigneten,
hochwertigen Kugelschreibermechanismus bestehen, welcher das so genannte Vorwärtsauslaufen
verhindern kann, das auftritt, wenn die Tinte durch die Kugelspitze ausläuft.
So ein Kugelschreibermechanismus kann auch die Verdampfung der Tinte aus der Markiersubstanzenthaltenden
Vorrichtung verhindern und kann auch die Tintenaustrocknung verhindern, welche beim
Einziehen der Tinte durch die Spitze des Stiftes auftreten würde, wenn der
Stift zum Beispiel bei einem Fall beschädigt wurde. Der Durchmesser der Kugel
und der gesamten Dicke des Kugelschreibermechanismus kann größer oder
dicker sein als die Dicke des Gehäuses des Markierinstruments in der Fläche
nahe der Markiereinrichtung, um dadurch auf die verschiedenen Bedürfnisse von
Anwendern einzugehen, was die Breite der Markierlinie betrifft. 4
und 5 zeigen eine Ausführung einer Markiereinrichtung
2, welche einen Kugelschreibermechanismus enthält, der aus einer Kugel
7 und einer kugelzurückhaltenden Einrichtung 11 besteht.
Der Kugelschreibermechanismus kann derart gefertigt werden, so dass
die Kugel in ihre passende Ruheform in den Kugelschreibermechanismus gelegt wird.
Die Kugel kann dann sicher in Position gehalten werden indem die Wände des
umliegenden Gehäuses um die Kugel rollengeformt werden. Wahlweise kann die
Kugel gesichert werden, indem die Wände des umliegenden Gehäuses mittels
Eindrücken geformt werden. Als Alternative kann die Kugel durch einen präzisionsgeformten
Deckel, der an der Markiereinrichtung oder am Gehäuse angebracht ist, gesichert
werden, welcher ein kreisförmiges Loch für die Kugel besitzt und durch
welches die Kugel teilweise hervorragt. 18 zeigt eine
Markiereinrichtung 2b, die einen Kugelschreibermechanismus mit einer Kugel
7 besitzt, welche mittels eines präzisionsgeformten Deckels
31 zurückgehalten wird, welcher auf geeignete Weise an der Markiereinrichtung
2b angebracht ist.
Der Kugelschreibermechanismus kann eine federgespannte Kugel enthalten,
die seitlich eine kurze Distanz innerhalb der Einfassung zurücklegen kann und
es dadurch dem Kugelschreibermechanismus erlaubt, dass die Markiersubstanz in die
Lücke zwischen der Kugel und ihrer Einfassung hinausfliessen kann oder auch
den Fluss der Markiersubstanz verhindert kann, wenn die Spannung der eingebauten
Feder, welche mit der Kugel in Kontakt steht, die Kugel gegen die Wand ihrer Einfassung
zwingt und dadurch jede Lücke schließt, durch welche die Markiersubstanz
fließen könnte.
Der Kugelschreibermechanismus kann auch als Füllpunkt für
die Markiersubstanz dienen, bevor die Kugel in die Vorrichtung eingefügt wird.
Sobald die Kugel in den Kugelschreibermechanismus eingefügt ist, ist es bei
späterer Herausnahme der Kugel möglich, dass der Kugelschreibermechanismus
als Nachfüllpunkt für die Markiersubstanz dient, sobald die Markiersubstanz
infolge des Gebrauchs des Markierinstruments geleert wird.
Die Kugel kann aus einem geeigneten Material gefertigt werden, wie
etwa aus rostfreiem Stahl oder einem Wolframcarbid, welches üblicherweise bei
der Herstellung von solchen Kugeln verwendet wird. Wahlweise kann die Kugel aus
einem plastischen Material sein, wie etwa Teflon oder aus einem keramischen Material.
Wahlweise kann die Markiersubstanzabgebende Vorrichtung in der Form
eines porösen Einsatzes bestehen, wie etwa ein Faserstift oder eine poröse
Plastikspitze, die aus einem geeigneten porösen Material ist, welches üblicherweise
bei Stiften und Spitzen für Markierinstrumente verwendet wird.
Der Kugelschreibermechanismus und die poröse Faserspitze oder
poröse Plastikstift können eine Zuführeinrichtung für die Markiersubstanz
enthalten, die aus einem geeigneten Material gefertigt ist, welches üblicherweise
bei der Fertigung von Markierinstrumenten mit Rollkugeln und freien Tinten verwendet
wird. Ein konventioneller Kugelschreibermechanismus beinhaltet ein Kanalsystem,
welches die Tinte der Kugel in dem Kugelschreibermechanismus zuleitet. Das Kanalsystem
kann so konfiguriert sein, dass es eine ausreichende Kapillarität ermöglicht,
so dass die Tinte in ausreichender Menge zur Kugel gelangt. Die Kapillarität
des Kanalsystems kann reguliert werden indem, zum Beispiel, die Anzahl, Größe
und Radius der Kanäle sowie deren Anordnung um die Kugel innerhalb des Kugelschreibermechanismus
verändert wird.
Jede Markiereinrichtung, die im Gehäuse des Markierinstruments
enthalten ist, kann eine angemessene Distanz vom Rand des Gehäuses hervorragen,
um Kontakt mit der zu beschreibenden oder markierenden Oberfläche herzustellen.
In der Ausführung in 7 ist die Markiereinrichtung
2a in einer Ecke angebracht, und der Kugelschreibermechanismus, in dem
sie enthalten ist, besteht aus einer Kugel 7 und einer kugelzurückhaltenden
Einrichtung 11, und steht ein kurzes Stück vom Bogen der Gehäuseecke
hervor. 9 und 11 zeigen
ferner, dass im gleichen Gehäuse, die Markiereinrichtung 2a mittels
einer fluidalen Passage 29 mit der Markiersubstanzenthaltenden Vorrichtung
4a verbunden ist und mit ihr in fluidaler Verbindung steht. In einer weiteren
in 10 und 11 gezeigten
Ausführung ist eine Markiereinrichtung 2 dargestellt, welche einen
Kugelschreibermechanismus besitzt, der aus einer Kugel 7 und einer kugelzurückhaltenden
Einrichtung 11 besteht.
Die Markiereinrichtung kann im Gehäuse mittels verschiedener
Methoden passend positioniert werden. Zum Beispiel kann die Markiereinrichtung durch
Spritzguss in ihre gewünschte Position geformt werden oder sie kann durch Lamination
in die gewünschte Position angebracht werden, wie es oben beschrieben ist.
Wahlweise kann sie durch Präzisionsfräsung im Gehäuse angebracht
werden, wobei eine geeignete Aushöhlung im Gehäuse des Markierinstruments
gefräst wird und darin die Markiereinrichtung eingepasst und dauerhaft im Gehäuse
angebracht wird oder indem es an eine Markiersubstanzenthaltende Vorrichtung angebracht
wird, wobei verschiedene Methoden verwendet werden können, wie etwa Wärmelamination,
oder mittels Klebstoffen wie zum Beispiel im Handel erhältliche Epoxyklebstoffe
und Kleber, Beschichtungen, Laser oder anderen geeigneten Methoden.
Die Markiereinrichtung kann die Form einer mechanischen Einrichtung
besitzen, welche aus zwei oder mehreren miteinander verbindbaren Segmenten besteht,
die zum Beispiel mit Schraubengewinden verbunden werden können. Die Schraubengewinde
ermöglichen es dem Anwender, die Markiereinrichtung wahlweise zu drehen, so
dass die Markierspitze von einer Projektionsposition über den Rand des Gehäuses,
wobei Kontakt mit der zu beschreibenden oder zu markierenden Oberfläche hergestellt
wird, zu einer Position gelangt, die mit dem Gehäuserand bündig ist oder
die in das Gehäuse relativ zum Gehäuserand zurückgesetzt ist. Das
auf geeignete Weise geformte rotierende Segment oder Segmente können eine reibungserzeugende
Oberfläche an ihrem äußeren Rand besitzen, so zum Beispiel eine in
Gummi gefasste oder geriffelte Oberfläche, wobei so ein äußerer Rand
so bemessen werden kann, dass er auf geeignete Weise durch die Ebene der unteren
Gehäuseoberfläche oder die Ebene der oberen Gehäuseoberfläche
oder sowohl durch die Ebene der unteren wie der oberen Gehäuseoberfläche
hindurchragt.
Der Anwender kann so eine einziehbare Markiereinrichtung rotieren,
wobei ein Finger mehrere Male in gleicher Richtung über die passend geformten
und hinausragenden rotierenden Elemente gestrichen wird. Wahlweise kann der Anwender
die einziehbare Markiereinrichtung rotieren, indem er das Gehäuse des Markierinstruments
auf eine flache Oberfläche stellt, so dass das herausragende rotierende
Segment, oder Segmente, mit der flachen Oberfläche in Kontakt steht und indem
er dann gleichzeitig auf das Gehäuse drückt und das Gehäuse in oder
gegen den Uhrzeigersinn in Richtung des rotierenden Elementes drückt.
Die Gehäusesektionen, die unmittelbar die durch Drehung einziehbare
Markiereinrichtung umgeben, können speziell in flachen Gehäusen eine verbindende
und stabilisierende Vorrichtung enthalten, die aus einem passenden, starken Material
gefertigt ist, wie zum Beispiel Plastik oder Metall. So eine stabilisierende Vorrichtung
kann die Form von Abschlusskappen besitzen, welche auf passende Weise Ecken, Kabel
oder Bänder abdecken, die die Ecke umgeben, oder eine beliebig andere Form.
37 zeigt eine Ausführung einer durch Drehung einziehbaren
Markiereinrichtung 2e, welche einen Kugelmechanismus 44 besitzt,
und welche auf passende Weise in der Ecke des Gehäuses 1 angebracht
ist, welches einen formpassenden Hohlraum 45 enthält, um die durch
Drehung einziehbare Markiereinrichtung unterzubringen. In 37
ist die in Gummi gefasste oder geränderte Oberfläche 46 des rotierenden
Segmentes der durch Drehung einziehbaren Markiereinrichtung gezeigt, wobei diese
in Uhrzeigerrichtung gedreht auf die Stelle zeigt, wo der Kugelmechanismus voll
über die Eckenkante des Gehäuses hinausragt und zum Markieren anwendbar
ist.
37 zeigt auch eine Ausführung einer Verbindungs-
und Stabilisierungsvorrichtung in Form einer formpassenden Endkappe 47,
welche aus einem geeigneten, starken Material gefertigt ist, wie etwa Plastik oder
Metall, und welches über die ganze Ecke angepasst und dann fest verankert ist,
um die Gehäusesektionen zu verbinden und zu stabilisieren, welche die durch
Drehung einziehbare Markiereinrichtung 2c umgeben. Das Verbindungs- und
Stabilisierungsstück für die Endkappe kann durch verschiedene Methoden
an der Gehäuseecke angebracht werden, wie etwa durch Wärmelamination,
Klebstoffe, wie etwa im Handel erhältliche Epoxyklebstoffe und Kleber, Laserschweißen
oder andere geeignete Methoden.
Wahlweise, anstatt eines konkreten Abschlussdeckels, kann auch ein
Tropfen eines geeignetes flüssigen Klebers, wie etwa ein klarer Epoxykleber
von angemessener Größe über dieselbe Fläche angebracht werden,
die durch den Abschlussdeckel abgedeckt ist, welche dann, sobald diese getrocknet
und gehärtet ist, auf ähnliche Weise die Gehäusesektionen verbinden
und stabilisieren, welche die durch Drehung einziehbare Markiereinrichtung umgeben.
Bei Anwendung dieser alternativen Methode kann eine formpassende Hülle, die
aus einem geeigneten Material wie etwa Metall oder Plastik gefertigt ist, über
den distalen Teil des distalen, tubenartigen Bereiches der durch Drehung einziehbaren
Markiereinrichtung platziert werden, so dass der distale, tubenartigen Bereich vom
flüssigen Kleber geschützt ist, und sich weiterhin frei unter ihm bewegen
lässt.
38 zeigt eine Seitenansicht der in 37
gezeigten Ausführung. Der formpassende Hohlraum 45 ist gezeigt. Die
durch Drehung einziehbare Markiereinrichtung 2e besteht aus zwei Segmenten.
Der distale, tubenartige Bereich 48 enthält einen Kugelmechanismus
44, einen tubenartigen Kanal 49, durch welchen die Markiersubstanz
5 von einem aus porösen Material bestehenden Reservoir 6
zum Kugelmechanismus fließen kann, sowie innere Schraubengewinde
50, die es erlauben, dass das Teilstück rotierbar ist, sowie eine
in Gummi gefasste oder äußere, geränderte Oberfläche
46 an dem unmittelbar daneben liegenden Bereich des Teilstückes, und
Ringe aus einem geeigneten Versiegelungsmaterial 55. Ein solches Versiegelungsmaterial
kann zum Beispiel ein gummiähnlicher O-Ring oder eine Dichtungsringähnliche
Manschette sein oder es kann ein Teflonring oder eine Dichtungsringähnliche
Manschette sein. Der unmittelbar daneben liegende Bereich 51 ist fest im
Gehäuse verankert und ist nicht rotierbar, und er enthält einen tubenartigen
Kanal 52, durch welchen die Markiersubstanz 5 vom einem aus porösen
Material bestehenden Reservoir 6 zum Kugelmechanismus fließen kann,
sowie Ankerelemente 53, welche den Tubenkanal sicher in Position halten
und innere Schraubengewinde 54. 38 zeigt das
Verbindungs- und Stabilisierungsstück für den Abschlussdeckel
47.
Feste Markiersubstanzenthaltende Vorrichtungen, Feste Markiersubstanzen
und Füllmethoden für Feste Markiersubstanzen
Das Gehäuse des Markierinstruments kann eine Markiersubstanzenthaltende
Vorrichtung enthalten, welche die Form einer Kammer besitzen kann, die derart gestaltet
ist, dass sie eine feste Markiersubstanz enthalten kann, wie zum Beispiel eine Bleistiftmine.
Das Gehäuse kann mehr als eine Markiersubstanzenthaltende Vorrichtung enthalten,
und die festen Markiersubstanzen, die in solchen Vorrichtungen enthalten sind, können
alle von gleicher Art und Farbe sein, oder sie können von unterschiedlicher
Art sein und/oder andere Farbe besitzen.
Die Markiersubstanz kann aus einer geeigneten Verbindung hergestellt
werden, wie etwa Graphit, wobei dieser halbfest ist und in der Lage ist, sich in
einem halbfesten Gehäuse zu biegen.
Die Markiersubstanz kann in die Markiersubstanzenthaltende Vorrichtung
gefüllt und nachgefüllt werden, zum Beispiel durch manuelles order mechanisches
Einschieben in die Markiersubstanzenthaltende Vorrichtung durch
eine geeignete Öffnung im Gehäuse des Markierinstruments. So eine geeignete
Öffnung kann eine Abdeck- oder Stoppeinrichtung enthalten, um die Markiersubstanz
zurückzuhalten, sobald diese gefüllt ist.
Feste Markiersubstanzabgebende Vorrichtungen
Das Gehäuse des Markierinstruments kann eine oder mehr als eine
feste Markiersubstanzabgebende Vorrichtung enthalten, die derartig gestaltet ist,
um eine feste Markiersubstanz beim Markieren zurückzuhalten. Jede feste Markiersubstanzabgebende
Vorrichtung kann an eine Markiersubstanzenthaltende Vorrichtung angeschlossen werden.
Eine solche Markiersubstanzabgebende Vorrichtung kann die Form eines gewöhnlichen
mechanischen Bleistiftmechanismus besitzen, welcher die feste Markiersubstanz zurückhält,
und welcher die feste Markiersubstanz mittels eines geeigneten Auslösemechanismus
vorwärts schiebt.
Der Auslösemechanismus kann die Form einer mittels zweifachen
Drücken betätigten Rasteinrichtung oder eines seitlich zu betätigenden
Druckmechanismus besitzen, die beide in gewöhnlichen mechanischen Bleistiften
verwendet werden, oder es kann ein drehbarer Mechanismus sein. Wahlweise kann so
ein Auslösemechanismus in Form eines so genannten „automatischen Bleistift"
Mechanismus bestehen, welcher einen sich bewegenden Spitzmechanismus enthält,
der die feste Markiersubstanz vorwärtsschiebt, sobald diese beim Markieren
entleert wurde, und es dadurch ermöglicht, dass der sich bewegende Spitzmechanismus
beim Markieren oder beim Schreiben mit der Oberfläche in Kontakt kommt.
Einziehbare Vorrichtungen für Markiereinrichtungen und/oder Markiersubstanzenthaltende
Vorrichtungen
Das Gehäuse des Markierinstruments kann eine einziehbare Vorrichtung
für eine oder mehrere der Markiereinrichtungen und/oder der Markiersubstanzenthaltenden
Vorrichtungen enthalten, die sie beinhaltet, wenn das Markierinstrument nicht in
Gebrauch ist. Eine derartige, einziehbare Vorrichtung kann es dem Anwender ermöglichen,
selektiv nacheinander oder gleichzeitig eine oder mehr als eine der Markiereinrichtungen
und/oder Markiersubstanzenthaltenden Einrichtungen, die im Gehäuse enthalten
sind, einzuziehen, indem es der Markiereinrichtung(-en) ermöglicht wird, sich
von einer Projektionsposition außerhalb des Gehäuserandes, wobei es beim
Markieren oder beim Schreiben mit der Oberfläche in Kontakt kommt, zu einer
Position zu schieben, wo diese bündig mit dem Rand des Gehäuses ist, oder
in das Gehäuse relativ zum Gehäuserand zurückgesetzt ist. Eine solche
einziehbare Vorrichtung kann eine Vielzahl von Auslösemechanismen verwenden,
wie etwa eine mittels zweifachem Drücken zu betätigende Rasteinrichtung
oder ein seitlich zu betätigender Druckmechanismus, die in gewöhnlichen
mechanischen Bleistiften verwendet werden, oder es kann ein drehbarer Mechanismus
mit wählbaren Einstellungen sein.
Einziehbare Vorrichtungen für Feste Markiersubstanzabgebende Vorrichtungen
und/oder Markiersubstanzenthaltende Vorrichtungen
Das Gehäuse kann eine einziehbare Vorrichtung für eine oder
mehrere der Markiersubstanzabgebende Vorrichtung und/oder der Markiersubstanzenthaltende
Vorrichtungen enthalten, die sie beinhaltet, wenn das Markierinstrument nicht in
Gebrauch ist. Eine derartige einziehbare Vorrichtung kann es dem Anwender ermöglichen,
selektiv nacheinander oder gleichzeitig eine oder mehr als eine der festen Markiersubstanzabgebenden
Markiereinrichtungen und/oder der Markiersubstanzenthaltende Einrichtungen, die
im Gehäuse enthalten sind, einzuziehen, indem es der festen Markiersubstanzabgebenden
Markiereinrichtung(-en) ermöglicht wird, sich von einer Projektionsposition
außerhalb des Gehäuserandes, wobei es beim Markieren oder beim Schreiben
mit der Oberfläche in Kontakt kommt, zu einer Position zu schieben, wo diese
bündig mit dem Rand des Gehäuses ist, oder in das Gehäuse relativ
zum Gehäuserand zurückgesetzt ist. Eine solche einziehbare Vorrichtung
kann eine Vielzahl von Auslösemechanismen verwenden, wie etwa eine mittels
zweifachem Drücken zu betätigende Rasteinrichtung oder eines seitlich
zu betätigenden Druckmechanismus, die in gewöhnlichen mechanischen Bleistiften
verwendet werden, oder es kann ein drehbarer Mechanismus mit wählbaren Einstellungen
sein.
Abdeckvorrichtungen für die Markiereinrichtungen
Das Gehäuse kann eine Abdeckvorrichtung enthalten, die es dem
Anwender gestattet, selektiv nacheinander oder gleichzeitig zu verhindern, dass
die Markiervorrichtung, die sie beinhaltet, Oberflächen markiert, wenn die
Markiereinrichtung nicht in Gebrauch ist. Die Abdeckvorrichtung kann in einer Form
sein, die abtrennbar ist und vom Gehäuse der Markiervorrichtung entfernt werden
kann, oder in einer Form vorliegen, die in das Gehäuse integriert ist und dort
permanent befestigt ist.
Beispiele von solchen abtrenn- und entfernbaren Abdeckvorrichtungen
sind Umhüllungen oder Hüllen, welche aus einem geeigneten Material wie
etwa Plastik, Textilien oder Leder sind, welche teilweise oder vollständig
enganliegend das Gehäuse des Markierinstruments umgeben und bedecken und damit
auch einige oder alle der Markiereinrichtungen, die darin enthalten sind.
20 zeigt eine Ausführung einer Abdeckvorrichtung
und einer Einschließungseinrichtung 32, in welcher das ganze Gehäuse
1
der Markiereinrichtung enganliegend hineinpasst, und dadurch
die Markiereinrichtung 2 wirksam abdeckt. Das Gehäuse 1 ist
weiterhin in der Abdeckvorrichtung und Einschließungseinrichtung
32 durch verschiedene, gut positionierte Kombinationsreibungseinrichtungen
und Schienen 33 zurückgehalten, die ein integraler Bestandteil der
Abdeckvorrichtung und Einschließungseinrichtung 32 sind. In der in
20 gezeigten Ausführung, ist es vorgesehen, dass
die Abdeckvorrichtung und Einschließungseinrichtung 32 aus einem geeigneten,
halbfesten, klaren Plastik gefertigt sind.
In einer anderen in 33 gezeigten Ausführung
enthält die abtrenn- und entfernbare, gehäuseähnliche Abdeckvorrichtung
Vertiefungen, die zwei Markierinstrumente 40 enthalten, wobei jede einzelne
zwei Markiereinrichtungen 2 enthält, eine Lüftungsvorrichtung
3, und eine dekorierbare Gehäuseoberfläche 8. Es ist
vorgesehen, dass die Markiereininstrumente 40 in den Vertiefungen durch
zum Beispiel Druckeinpassung und/oder durch magnetische Materialien fest positioniert
werden können, wobei diese sowohl im Abdeckmechanismus 39 wie auch
in den Markierinstrumenten 40 enthalten sind.
Beispiele von integrierten und dauerhaft angebrachten Abdeckvorrichtung
sind schwingbar, verschiebbar oder haben drehbare Abdeckmechanismen, die einziehbar,
schiebbar oder drehbar sind, um dadurch gezielt eine oder mehrere der enthaltenen
Markiereinrichtungen bereitzustellen. Die in 19 gezeigte
Ausführung hat eine längliche, kreisförmige Abdeckvorrichtung
18, die aus einem geeigneten Material wie etwa einem geeigneten Metall,
gefertigt sein kann, und welche an der oberen Gehäuseoberfläche
8 (siehe auch 1) und der unteren Gehäuseoberfläche
9 (2) an einem Befestigungspunkt und Achse
19 angebracht ist, und welche ebenfalls aus einem geeigneten Material,
wie etwa einem geeigneten Metall, gefertigt sein kann, und welches die Form eines
Zylinders besitzen kann, der, zum Beispiel, sich durch die ganze Höhe des Gehäuses
und durch beide Gehäuseoberflächen 8 und 9 erstreckt.
Der Befestigungspunkt und die Achse 19 erlauben es der länglichen,
kreisförmigen Vorrichtung 18, dass diese von einer Position, wo sie
auf geeignete Weise die Markiereinrichtung 2 abdeckt, entlang eines Bogens
in eine Position schwingen kann, wo sie vollständig die Markiereinrichtung
2 aufdeckt, und wobei diese sich in einer geeigneten Distanz von der Markiereinrichtung
2 befindet, so dass diese nicht die Funktion der Markiereinrichtung
2 beeinträchtigt, während sich diese im Gebrauch zum Markieren
befindet.
In einer anderen Ausführung, kann das Gehäuse der länglichen,
kreisförmigen Abdeckvorrichtung 18, die in 19
gezeigt ist, zusätzliche Besonderheiten haben, wie etwa eine Stopp- und Sperrvorrichtung
(nicht gezeigt), welche es der länglichen, kreisförmigen Abdeckvorrichtung
18 erlaubt, dass diese sowohl in der Abdeck- und Aufdeckposition entlang
ihres Schwingbogens auf geeignete Weise ruhen kann und dort absperrbar ist. In einer
Ausführung ist die längliche, kreisförmige Abdeckvorrichtung
18 und eine derartige Stopp- und Sperrvorrichtung aus einem geeigneten
Material oder einem geeigneten, beschichteten Material gefertigt, welches es dem
Anwender gestattet, die längliche, kreisförmige Abdeckvorrichtung
18 von ihrer Abdeck- zu ihrer Aufdeckposition zu schieben und vice versa,
ohne diese mit einem oder mehreren Fingern zu berühren, sondern dadurch, indem
man die äußerste Kante der länglichen, kreisförmigen Abdeckvorrichtung
18 auf geeignete Weise, in einer bogenähnlichen Bewegung gegen eine
Kontaktoberfläche reibt, wie etwa die zu beschreibende oder zu markierende
Oberfläche.
In einer weiteren Ausführung kann die längliche, kreisförmige
Abdeckvorrichtung 18, die in 19 gezeigt ist,
ein geeignetes Material enthalten, wie etwa eine kleine aus Gummi bestehende Sphäre,
eine Hemisphäre oder ein Blatt, welche, sobald die längliche, kreisförmige
Abdeckvorrichtung 18 in ihrer Abdeckposition ist, in direktem Kontakt mit
der Kugel kommt und die Funktion hat, die Kugel zu bedecken, um zu verhindern, dass
die Markiersubstanz auf der Kugel trocknet und dass die Markiersubstanz aus dem
Bereich zwischen der Kugel und der Fassung, in der sie in der Markiereinrichtung
ruht, verdampft.
In einer weiteren Ausführung, kann eine integrierte und dauerhaft
angebrachte Abdeckvorrichtung die Form eines verschiebbaren Abdeckmechanismus haben,
der aus einem kontinuierlich abgeteilten Band besteht, oder aus einem Band von miteinander
verbundenen Abschnitten, welches auf dem Gehäuserand ruht und vollständig
und enganliegend den Gehäuserand umfasst. Eine ausreichend bemessene Längsseite
des verschiebbaren Abdeckmechanismus kann ein Loch oder einen Hohlraum enthalten,
so dass, wenn es direkt über die Position eines der Markierinstrumente geschoben
wird, es dazu dient, diese Markiereinrichtung freizugeben. Der verschiebbare Abdeckmechanismus
kann aus einem geeigneten Material sein, wie etwa einem klaren Plastik. Wahlweise
können die Enden des kontinuierlich abgeteilten Bandes oder des Bandes mit
den miteinander verbundenen Abschnitten auf geeignete Weise durch eine Verbindungseinrichtung
verbunden werden, wobei deren Länge es gestattet, die Markiereinrichtung aufzudecken,
wenn die Vorrichtung auf passende Weise bei der Markiereinrichtung positioniert
ist.
Die in 21 gezeigte Ausführung zeigt
eine dauerhaft angebrachte Abdeckvorrichtung, die in Form eines kontinuierlich abgeteilten
Bandes 34 besteht, welches enganliegend den Gehäuserand
1 bedeckt, sowie deren abgeteilte Teilbereiche, die geringfügig sowohl
über die dekorierbare obere Gehäuseoberfläche 8 wie auch
die dekorierbare untere Gehäuseoberfläche 9 (auf der Rückseite)
hinausragen. Das kontinuierlich abgeteilte Band 34 ist dauerhaft an beiden
Ende mittels der Verbindungseinrichtung 35 angebracht und kann gezielt
vom Anwender in die Richtungen geschoben werden, die durch Pfeile angezeigt sind,
so dass die Position der Verbindungseinrichtung 35 dazu dient, die Markiersubstanzabgebende
Einrichtung 2 entweder abzudecken oder aufzudecken. Es ist denkbar, dass
die innere Oberfläche des kontinuierlich abgeteilten Bandes oder der inneren
Oberfläche der miteinander verbundenen Abschnitte, welche mit dem Gehäuserand
in Kontakt steht und welche entlang desselben gleitet, geeignete Abstandselemente
enthalten kann, wie etwa passend angebrachte integrierte konvexe Halbkugeln, so
dass der Kontakt mit der internen Oberfläche der Bänder mit der Kugelspitze
während des Schiebens des Bandes in beide Richtungen reduziert oder verhindert
wird.
Befestigungsvorrichtungen
Das Gehäuse 1 kann eine oder mehrere Vorrichtungen enthalten,
die das Anbringen des Markierinstruments an eine Tasche, Schlüsselbund, Schlaufe,
oder ähnliche Einrichtungen ermöglichen. Eine solche Vorrichtung kann
die Form eines Klippmechanismus besitzen, der in das Gehäuse integriert und
dort dauerhaft angebracht ist, wie in den in 22 und
23, und in 24 und
25 gezeigten Ausführungen. Die Ausführung
in 22 und 23 zeigt einen
Klipp 20, der aus demselben Material wie das Gehäuse 1 gefertigt
werden kann, welcher ungefähr die gleiche Dicke hat wie das Gehäusematerial
und welcher nahezu die ganze Breite des Gehäuses umfasst, und welcher dauerhaft
an das Gehäuse der Befestigungsfläche 21 angebracht ist, welche
passend an der dekorierbaren Gehäuseunterfläche 9 angebracht
ist. 22 und 23 zeigen
auch eine durch Drehung einziehbare Markiereinrichtung 2c wie auch einen
verbindenden und stabilisierenden Abschlussdeckel 47. 23
zeigt alle Elemente, die in 22 gezeigt sind und auch
eine dekorierbare obere Gehäuseoberfläche 8.
Der Klipp 20 enthält eine Reibungseinrichtung
22 in Form einer Einbuchtung, die dazu dient, das Ende des Klipps, welcher
sich gegenüber der Befestigungsfläche befindet, eine bestimmte Distanz
vom Gehäuse zu entfernen, um dadurch zu erleichtern, dass der Klipp von der
unteren Oberfläche des Gehäuses weggebogen werden kann und auch über
eine erwünschte Befestigungsoberfläche geschoben werden kann, wie zum
Beispiel eine Hemdtasche, und welche dazu dient, mit der erwünschten Befestigungsoberfläche
einen Druck und Reibungspunkt herzustellen, um das Weggleiten des Klipps und damit
des Gehäuses, an dem der Klipp angebracht ist, von dem erwünschten Punkt
auf der erwünschten Befestigungsoberfläche zu verhindern. Da sowohl die
untere Gehäuseoberfläche 9 wie auch die obere Gehäuseoberfläche
8 wahrscheinlich auf verschiedener Art und Weise dekoriert werden kann
der Klipp 20 in anderen Ausführungen aus einem klaren, durchsichtigen
Material gefertigt werden, wie etwa einem klaren, durchsichtigen Plastik, wobei
es dadurch verhindert wird, dass der Klipp irgendeinen Bereich der Dekoration auf
der Gehäuseoberfläche verdeckt, an welchem er befestigt ist.
In weiteren Ausführungen können die Klipps auch aus einem
anderen Material hergestellt werden, das entweder aus demselben Material wie das
Gehäuse ist, oder aus einem Material, das verschieden von dem Material ist,
das im Gehäuse verwendet wird. In weiteren Ausführungen kann die Gestalt,
Festigkeit, Länge und Dicke des Klipps auf angemessene Weise variieren, und
die Befestigungsfläche kann auch entsprechend von unterschiedlicher Größe
sein, und die Gestalt und Höhe des Reibungspunktes können auch entsprechend
unterschiedlich sein. Der Klipp kann mittels verschiedener Methoden an das Gehäuse
angebracht werden, wie etwa Wärmelamination, Klebstoffe wie etwa im Handel
erhältliche Epoxyklebstoffe und Kleber, Laser und andere geeignete Methoden.
Des Weiteren ist es denkbar, dass in einer anderen Ausführung der Klipp
20 abtrennbar ist.
24 und 25 zeigen eine
weitere Ausführung einer Klippvorrichtung, in welcher der Klipp 23
nahezu die gesamte Länge des Gehäuses 1 umspannt, und wobei der
Klipp an die dekorierbare untere Gehäuseoberfläche 9 der Befestigungsfläche
21 angebracht ist und eine Reibungseinrichtung 22 enthält.
24 und 25 zeigen auch
eine durch Drehung einziehbare Markiereinrichtung 2e und einen verbindenden
und stabilisierenden Abschlussdeckel 47. 25
zeigt auch eine dekorierbare obere Gehäuseoberfläche 8.
In weiteren Ausführungen kann die Klippvorrichtung aus dem Gehäuse
selbst hergestellt werden, indem auf geeignete Weise aus dem Gehäuse mittels
Prägedruck oder Stanzen eine dehnbare Klappe entsteht, die als Klipp dienen
kann.
Es wird erwogen, dass die in 22,
23, 24 und 25
gezeigten Ausführungen auch als Kombination von Markiereinrichtung und Lesezeichen
verwendet werden können.
Zusätzlich zu den bevorzugten und wahlweisen Ausführungen
der Markiereinrichtungen, wird ein Fachmann erkennen, dass das Markierinstrument
vorteilhaft jede, einige, oder alle denkbaren Eigenschaften und
Aspekte, die in der vorangehenden Beschreibung der 1-44
besprochen wurden, beinhalten kann. Des Weiteren werden dem Fachmann andere Kombinationen,
Auslassungen, Substitutionen und Veränderungen in Hinblick auf die vorliegende
Beschreibung offenbar sein. Dementsprechend ist die vorliegende Erfindung nicht
als auf die Reaktion auf die beschriebenen Ausführungen beschränkt zu
verstehen, sondern vielmehr so, dass diese mit Bezug auf die beigefügten Ansprüche
definiert wird.