| Dokumentenidentifikation |
DE102004036344B4 24.05.2007 |
| Titel |
Strickware zum Stützen und/oder Komprimieren und/oder Kompressionsbehandlung von Körperteilen und Verfahren zur Herstellung einer solchen Strickware |
| Anmelder |
BSN-Jobst GmbH, 46446 Emmerich, DE |
| Erfinder |
Gebel, Etienne, 46399 Bocholt, DE; Greve, Jürgen, 46446 Emmerich, DE; Krimmel, Gerhard, 72766 Reutlingen, DE |
| Vertreter |
Kohler Schmid Möbus, 72764 Reutlingen |
| DE-Anmeldedatum |
27.07.2004 |
| DE-Aktenzeichen |
102004036344 |
| Offenlegungstag |
23.03.2006 |
| Veröffentlichungstag der Patenterteilung |
24.05.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
24.05.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
D04B 7/32(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
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| IPC-Nebenklasse |
D04B 7/34(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE
D04B 7/16(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE
D04B 7/18(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE
D04B 1/26(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE
A61F 13/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung betrifft eine Strickware zum Stützen und/oder Komprimieren
von Körperteilen und/oder zur Kompressionsbehandlung sowie ein Verfahren zur
Herstellung einer solchen Strickware.
Insbesondere zur Vermeidung oder Behandlung von Ödemen, Varikosen,
venöser Insuffizienz sowie nach venenchirurgischen Eingriffen werden Kompressionsartikel
wie Kompressionsstrümpfe, Kompressionshandschuhe, Fußkappen und dergleichen
eingesetzt. Weitere elastische Artikel sind Gelenkbandagen oder auch Verbrennungsbandagen.
Im Sport werden stützende Bandagen zum Schutz vor Verletzungen und teilweise
auch zur Leistungserhöhung eingesetzt. Diese Artikel werden wegen der guten
elastischen Eigenschaften vorwiegend als Gestricke hergestellt. Eine Möglichkeit
besteht dabei darin, die Artikel auf einer Rundstrickmaschine zu fertigen. Auf Rundstrickmaschinen
können Röhren konstanten oder begrenzt variablen Durchmessers gefertigt
werden. Der Vorteil dieser Röhren besteht darin, dass diese keine, gegebenenfalls
Druckstellen erzeugende Nähte aufweisen. Andererseits können die rund
gestrickten elastischen Artikel aber nicht immer optimal den anatomischen Gegebenheiten
des zu stützenden oder komprimierenden Körperteils angepasst werden. Sowohl
die Passform als auch die gewünschte Wirkung rund gestrickter Artikel sind
daher insbesondere bei extremen Anatomien nicht immer optimal.
Bei einer alternativen Fertigungsmöglichkeit werden die Artikel
aus einem oder mehreren, auf einer Flachstrickmaschine gefertigten Teilen hergestellt.
Eine solche Möglichkeit ist beispielsweise in der FR
2 781 816 B1 oder der US 2003/0125655 A1 beschrieben. Aus diesen Schriften
sowie aus dem Artikel „Neue 3D-vektororientierte Gestricke für Medizin-
und Sporttextilien" in Melliand Textilberichte, 2004, Heft 6, S. 450–451,
ist es auch bekannt, elastische Strickfäden und/oder Schussfäden zur Herstellung
von medizinischen Gestricken zu verwenden.
Auf einer Flachstrickmaschine ist es durch nadelgenaues Mindern und
Zunehmen sowie durch Anwendung von Spickeltechniken relativ einfach möglich,
auch sehr kompliziert geformte Konturen herzustellen. So lässt sich beispielsweise
ein Handschuh recht gut als flächiges Gebilde der tatsächlichen Handform
anpassen. Allerdings müssen die auf einer Flachstrickmaschine hergestellten
Einzelteile später zusammengenäht werden. Dies verteuert die Fertigung
der Artikel und führt außerdem zu Nähten, die den Tragekomfort durch
Ausbildung von Druckstellen beeinträchtigen können. Nähte sind außerdem
häufig diejenigen Stellen an einem Gestrick, die bei Belastungen des Gestricks
während des Tragens sich teilweise wieder auftrennen können. Sie können
somit die Lebensdauer und Optik des Gesamtgestricks beeinträchtigen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine kostengünstige
Herstellung einer nahtlosen, elastischen Strickware zum Stützen und/oder Komprimieren
von Körperteilen und/oder zur Kompressionsbehandlung mit hohem Tragekomfort
und hoher Lebensdauer auf einer Flachstrickmaschine zu ermöglichen.
Die Erfindung wird durch eine Strickware zum Stützen und/oder
Komprimieren von Körperteilen und/oder zur Kompressionsbehandlung gelöst,
die dadurch gekennzeichnet ist, dass sie mindestens bereichsweise aus mindestens
einem elastischen Strickfaden und mindestens einem elastischen Schussfaden auf einer
Flachstrickmaschine als nahtloses Schlauchgestrick hergestellt ist und dass sie
als ein-, zwei- oder dreidimensionales Gebilde gefertigt ist, das der Form des zu
stützenden und/oder komprimierenden Körperteils anatomisch angepasst ist.
Außerdem wird die Aufgabe durch ein Verfahren zur Herstellung einer solchen
Strickware gelöst.
Die Herstellung von Schlauchgestricken auf Flachstrickmaschinen ist
prinzipiell von der Fertigung von Bekleidungsstücken wie Pullovern und dergleichen
bekannt. Es müssen dort jedoch keine elastischen Strickfäden und insbesondere
keine elastischen Schussfäden verarbeitet werden. Die Verarbeitung elastischer
Strickfäden und elastischer Schussfäden zur Herstellung von Schlauchgestricken
auf einer Flachstrickmaschine ist zur Herstellung der erfindungsgemäßen
Strickware erstmals unter Überwindung von Vorurteilen der Fachwelt gelungen.
Die erfindungsgemäßen Strickwaren zeichnen sich dadurch aus, dass sie
vollständig nahtlos und optimal an die Anatomie des betreffenden Körperteils
angepasst sind. Durch den Schussfadeneintrag können die Elastizitätseigenschaften
der Strickware exakt gesteuert werden. Dadurch ist es auch möglich, bestimmte
Bereiche der Strickware mit anderen Elastizitätseigenschaften auszustatten
als andere Bereiche. Durch die Möglichkeit, die Strickware als ein-, zwei-
oder dreidimensionales Gebilde zu fertigen, das der Form des zu stützenden
und/oder komprimierenden Körperteils anatomisch angepasst ist, entstehen somit
Strickwaren mit einem bisher nicht erreichten Tragekomfort, einer verbesserten Passform
und einer bisher nicht erreichten Präzision in der gewünschten Kompressions-
und/oder Stützfunktion.
Die Strickware kann mindestens bereichsweise als Schlauch-Rund-Gestrick
auf einer Flachstrickmaschine hergestellt sein, wobei sich dieses Gestrick dadurch
auszeichnet, dass der Strickfaden und der Schussfaden spiralförmig Maschenreihe
für Maschenreihe bilden, sodass auf allen Seiten des Schlauchs
identische und ununterbrochene Elastizitäts- und Druckverhältnisse entstehen.
Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, die Strickware mindestens
bereichsweise aus zwei an den Rändern miteinander auf der Flachstrickmaschine
verbundenen Strickteilen herzustellen. Hierdurch entstehen optisch sichtbare seitliche
Verbindungslinien, die jedoch nicht auftragen und die insbesondere nicht wie Nähte
gesonderte Arbeitsgänge zu ihrer Herstellung erfordern. Aus optischen oder
auch funktionalen Gründen kann die Ausbildung solcher Pseudonähte bei
der Strickware durchaus erwünscht sein.
Zur Herstellung der Strickwaren können verschiedene Bindungstechniken
eingesetzt werden. Bevorzugt kann eine 1:1-Bindung verwendet werden.
Die Strickware kann mittels Strick- und Schussfäden mit einer
Elastizität zwischen 1 % und 400 % und einer Feinheit von vorzugsweise 44 dtex
bis 3.000 dtex hergestellt werden. Dabei können die Elastizitäten und
Feinheiten der Strickfäden und der Schussfäden unterschiedlich sein.
Zur optimalen Anpassung der Strickware an die anatomischen Gegebenheiten
der Körperteile, bei denen die Strickware Anwendung finden soll, können
beispielsweise Spickel- und Umhängetechniken oder aber auch eine Variation
der Maschengröße eingesetzt werden. Auch durch eine Variation der Fadenspannung
lassen sich Unterschiede im Durchmesser der Schlauchgestricksbereiche und natürlich
auch Variationen in den Elastizitäts- und Kompressionseigenschaften herstellen.
Eine weitere Erhöhung des Nutzens der Strickware kann dadurch
erzielt werden, dass sie mit angestrickten Applikationen wie Taschen, Ösen,
Öffnungen und dergleichen versehen ist. Dadurch erhält die Strickware
einen zusätzlichen Nutzen ohne einen zusätzlichen Konfektionsaufwand.
Weitere Vorteile lassen sich erzielen, wenn die Strickware Bereiche
mit unterschiedlichen Elastizitäts- oder Kompressionseigenschaften und/oder
anderen Festigkeiten und/oder anderen Materialdicken aufweist. Gerade bei der Herstellung
von Handschuhen ist dies von besonderer Bedeutung. So kann beispielsweise die Handinnenfläche
zur Erhöhung der Scheuerfestigkeit aus anderen Materialien oder auch in einer
anderen Materialstärke als die Handschuhrückhand hergestellt werden. Insbesondere
lassen sich auch die Gestrickabschlüsse mit anderen Elastizitäts- oder
Kompressionseigenschaften ausstatten als die übrigen Bereiche. Somit können
Einschnürungen im Bereich der Gestrickabschlüsse vermieden werden. Die
Gestrickabschlüsse können auch in einer Rippstruktur gefertigt werden,
wodurch eine Rollneigung der Abschlüsse vermieden wird. Auch eine Ketteltechnik
kann bei der Herstellung der Gestrickabschlüsse zur Anwendung kommen. Insbesondere
bei Bein- oder Armstrümpfen ist es außerdem von Vorteil, die oberen Gestrickabschlüsse
auf der Innenseite mit eingestrickten Noppen aus Elasthan- bzw. Elastodienfäden
zu versehen, um ein Rutschen des Strumpfes zu verhindern.
Die erfindungsgemäße Strickware kann alle erdenklichen Formen
aufweisen und für praktisch alle Körperteile eingesetzt werden. Bevorzugte
Ausgestaltungen der Strickware sind Kompressionsarm- oder -beinstrümpfe, Kompressionshandschuhe,
Kompressionsfusskappen oder Kompressionsstrumpfhosen. Die Strickware kann aber auch
eine Verbrennungsbandage oder eine Sportbandage sein. Außerdem ist auch die
Herstellung kompletter Anzüge, beispielsweise für Astronauten oder für
Sportler zur Leistungsförderung, möglich.
Zur optimalen Anpassung der Strickware an den Körper des Trägers
der Strickware kann die Form der Körperteile mittels eines Body-Scanning-Verfahrens
erfasst und die Flachstrickmaschine mit den Daten über die Körperteilformen
angesteuert werden. Dadurch lassen sich optimal auf die betreffende Person passende
Artikel herstellen.
Für die Einbindung des die Elastizitäts- und Kompressionseigenschaften
maßgeblich mit beeinflussenden elastischen Schussfadens gibt es verschiedene
Möglichkeiten. Bei einem bevorzugten Herstellungsverfahren für die Strickware
kann der mindestens eine elastische Schussfaden durch Fang in die Strickware eingebunden
werden.
Nachfolgend wird anhand der Zeichnung eine mögliche Ausgestaltung
einer erfindungsgemäßen Strickware näher beschrieben.
Die einzige Figur zeigt einen Kompressionshandschuh 10, der
auf einer Flachstrickmaschine aus insgesamt sechs Schlauchgestricken 11
bis 16 gefertigt ist. Der Schlauch 11 großen Durchmessers
umhüllt die eigentliche Hand, während die Schläuche 12 bis
16 die fünf Finger der Hand umschließen. Sämtliche Schläuche
sind in sich nahtlos und nahtlos untereinander verbunden. Dies bedeutet, dass nirgends
Nähte vorhanden sind, die den Tragekomfort einschränken könnten und
die die Lebensdauer des Gesamthandschuhs 10 wegen einer erhöhten Verschleißanfälligkeit
beeinträchtigen würden. Weiterhin zeigt die Figur mit dem Kompressionshandschuh
10, dass insbesondere der Schlauch 11 exakt der Anatomie der Hand
angepasst ist. Dies bedeutet, dass im Bereich des Bündchens 11.1 der
Schlauch 11 einen geringeren Durchmesser aufweist als im Bereich
11.2 des Daumengelenks. Dies wird dadurch erreicht, dass die Anzahl der
Maschen im Bereich 11.2
gegenüber dem Bereich 11.1 erhöht wird. Dazu
können Spickel- und/oder Umhängetechniken eingesetzt werden. Eine weitere
Möglichkeit, eine Anpassung des Handschuhs 10 an die Anatomie der
Hand zu erreichen, besteht darin, die Maschengrößen oder auch die Fadenspannung
zu variieren. Durch diese Maßnahmen lassen sich außerdem die Elastizitätseigenschaften
des Handschuhs 10 in einzelnen Bereichen variieren. Selbstverständlich
kann auch die Strickbindung, mit der der Handschuh 10 hergestellt wird,
in einzelnen Bereichen unterschiedlich gewählt werden. So können beispielsweise
im Bereich des Handschuhbündchens 17 Rippen gestrickt werden, wodurch
eine besonders hohe Elastizität erreicht und außerdem ein Aufrollen des
Bündchens 17 vermieden wird. Wird der Handschuh 10 außerdem
bei der Durchführung von Arbeiten mit der Hand eingesetzt, so kann die Handinnenseite
mit einer erhöhten Scheuerfestigkeit ausgestattet werden. Dies kann durch eine
geeignete Materialwahl der Strickfäden, eine Variation der Materialdicke oder
eine entsprechende Wahl der Strickbindung erfolgen.
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| Anspruch[de] |
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Strickware (10) zum Stützen und/oder Komprimieren von
Körperteilen und/oder zur Kompressionsbehandlung, dadurch ge
kennzeichnet, dass sie mindestens bereichsweise aus einem elastischen Strickfaden
und mindestens einem elastischen Schussfaden auf einer Flachstrickmaschine als nahtloses
Schlauchgestrick (11, 12, 13, 14,
15, 16) hergestellt ist und dass sie ein ein-, zwei- oder dreidimensionales
Gebilde ist, das der Form des zu stützenden Körperteils anatomisch angepasst
ist.
Strickware (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
sie mindestens bereichsweise als Schlauch-Rund-Gestrick (11,
12, 13, 14, 15, 16) mit spiralförmig
verlaufenden Maschenreihen auf einer Flachstrickmaschine hergestellt ist.
Strickware (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
sie mindestens bereichsweise aus zwei an den Rändern miteinander auf der Flachstrickmaschine
verbundenen Strickteilen hergestellt ist.
Strickware (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, dass sie in einer 1:1-Bindung hergestellt ist.
Strickware (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch.
gekennzeichnet, dass die Elastizität des mindestens einen Strickfadens und
des mindestens einen Schussfadens 1 % bis 400 % beträgt.
Strickware (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, dass der mindestens eine Strickfaden und der mindestens eine Schussfaden
eine Feinheit von 44 dtex bis 3.000 dtex aufweist.
Strickware (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, dass sie unter Anwendung von Spickel- und/oder Umhängetechniken
hergestellt ist.
Strickware (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, dass sie Maschen und Fanghenkel unterschiedlicher Größe
aufweist.
Strickware (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, dass sie mit angestrickten Applikationen wie Taschen, Ösen,
Öffnungen und dergleichen versehen ist.
Strickware (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, dass sie Bereiche mit unterschiedlichen Elastizitäts- oder
Kompressionseigenschaften und/oder anderen Festigkeiten und/oder anderen Materialdicken
aufweist.
Strickware (10) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass
ihre Gestrickabschlüsse (17) andere Elastizitäts- oder Kompressionseigenschaften
aufweisen als die übrigen Bereiche.
Strickware (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, dass die oberen Gestrickabschlüsse auf der Innenseite mit eingestrickten
Noppen aus Elasthan- oder Elastodienfäden versehen sind.
Strickware (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, dass sie ein Kompressionsarm- oder Kompressionsbeinstrumpf, ein
Kompressionshandschuh, eine Kompressionsfußkappe oder eine Kompressionsstrumpfhose
ist.
Strickware (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, dass sie eine Verbrennungs- oder Gelenkbandage ist.
Strickware (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, dass sie eine Sportbandage ist.
Strickware (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, dass sie ein Anzug, eine Hose oder eine Jacke ist.
Verfahren zur Herstellung einer Strickware (10) zum Stützen
und/oder Komprimieren von Körperteilen und/oder zur Kompressionsbehandlung,
dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens bereichsweise als nahtloses und anatomisch
geformtes Schlauchgestrick (11, 12, 13, 14,
15, 16) unter Verwendung eines oder mehrerer elastischer Strickfäden
mit einer elastischen Schussfadeneinlage auf einer Flachstrickmaschine gefertigt
wird.
Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlauchgestrick
(11, 12, 13, 14, 15, 16) unter
Anwendung von Spickeltechniken und/oder Umhängetechniken und/oder Variation
der Maschengröße und/oder Variation der Fadenspannung anatomisch den Körperteilen
angepasst wird.
Verfahren nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die
Form der Körperteile mittels eines Body-Scanning-Verfahrens erfasst und die
Flachstrickmaschine mit den Daten über die Körperteilform angesteuert
wird.
Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet,
dass der mindestens eine elastische Schussfaden durch Fang in die Strickware (10)
eingebunden wird.
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