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Dokumentenidentifikation DE102005054363B3 24.05.2007
Titel Wespenfalle
Anmelder Thomas, Hermann, 26871 Papenburg, DE
Erfinder Thomas, Hermann, 26871 Papenburg, DE
DE-Anmeldedatum 15.11.2005
DE-Aktenzeichen 102005054363
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 24.05.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.05.2007
IPC-Hauptklasse A01M 1/02(2006.01)A, F, I, 20051115, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A01M 1/04(2006.01)A, L, I, 20051115, B, H, DE   A01M 1/10(2006.01)A, L, I, 20051115, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Wespenfalle der Gegenwart besteht aus einem Unterteil und einem Oberteil, die miteinander über einen Bajonettverschluss verbunden sind und eine Einflugöffnung oben und die zweite Einflugöffnung unten besitzen, durch welche Wespen in die Wespenfalle zu einem Lockmittel gelangen können. Dies wirkt sich nachteilig auf die Effektivität und die Handhabungssicherheit der Wespenfalle aus, weil während eines Wespenfanges oder bei einer Wespenfalleöffnung Wespen frei herauskriechen oder auseinanderfliegen können. Die neue Wespenfalle soll deren Effektivität bei ungefährlicher Handhabung deutlich verbessern.
Um die Effektivität des Haltens von Wespen in der Wespenfalle während eines Wespenfanges zu erhöhen, ist ein L-förmiger Pendelschieber (1) über der Einflugöffnung (2) pendelnd befestigt. Um die Wespenfallehandhabungssicherheit zu erhöhen, besitzt die Wespenfalle eine Wespenfangabteilung (3) und eine Köderabteilung (4), die miteinander über einen Bajonettverschluss (5) verbunden sind, wobei jede von denen ihre eigene Absperrschieber (6) und (7) hat.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Wespenfalle entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Es ist bekannt, in einer Insektenfalle einen oberen und einen unteren Behälter zu haben.

WO 2004/028247 A1 zeigt beispielweise eine Insekten- und/oder Arthoropodenfalle mit einem oberen Behälter 6 und einem hiermit über ein Diaphragma 10 verbundenen unteren Behälter 8, der im Bereich des Oberteiles Durchbohrungen 44 oder 138, 139 oder 275 aufweist, um äußeren Durchgang des CO2 und NH3 zu erlauben, die als Köder durch chemische Reaktion zwischen einer Flüssigkeit 40, die sich im Behälter 6 befindet, und einem Reagens 48, das sich im Behälter 8 befindet, ausgestrahlt werden sollen, wenn die Flüssigkeit 40 vom oberen Behälter 6 durch die Klappe 12 in den unteren Behälter 8 auf das Reagens 48 tropft. Als Reagens 48 braucht man Natriumhydrogencarbonat – NaHCO3 oder den Harnstoff – NH2CONH2. Sowohl NaHCO3 als auch NH2CONH2 ist keine tierische Nahrung (Insekten oder Larven), die alle Wespen ihre Brut füttern. NaHCO3 oder NH2CONH2 sind auch keine kohlenhydratreiche Kost wie Nektar, Obst und anderen süßen Säften, die Wespen für ihren eigenen Betriebsstoffwechsel brauchen. Deswegen dürfen Wespen aus dem unteren Behälter 8 nur CO2 und NH3 bekommen, ohne das sie auskommen können. Wenn eine Wespe durch die Durchbohrungen 44 oder 138, 139 oder 275 ins Innere des Behälters 8 gedrungen ist und dort für sich nichts bekommen konnte, kann sie leicht und einfach aus dem Innere des unteren Behälters 8 wieder durch die Durchbohrungen 44 oder 138, 139 oder 275 nach draußen auskriechen, um Insekten und/oder Arthoropoden, die sich neben dieser Falle schlingen und/oder kriechen, zu erbeuten.

Es ist bekannt, in einer Wespenfalle ein Unterteil mit einem Oberteil über einen Bajonettverschluß zu verbinden und eine Einflugöffnung im Unterteil und eine zweite Einflugöffnung im Bereich des Oberteils zu haben.

DE 299 11 481 U1 zeigt beispielweise eine Wespenfalle mit einem Unterteil, einem hiermit über einen Bajonettverschluß verbundenen Oberteil, einer Einflugöffnung im Bereich des Oberteiles und einer zweiten Einflugöffnung im Unterteil, durch welche Wespen zu einem in das Unterteil eingefüllten flüssigen Lockmittel gelangen können.

Bei beiden Einflugöffnungen ist freier inwendigen Wespenzugang zu diesen Einflugöffnungen fest vorgegeben, so daß bei Gelegenheit Wespen durch diese frei herauskriegen können. Wenn für eine Lockung nicht flüssige Köderstoffe, z.B. Speisereste, die für Wespen sehr attraktiv sind, verwendet würden, würde dieser Fall noch schneller eintreten.

Weil Wespen in Berührung mit einer Köderflüssigkeit kommen können, verschmutzen sie innere Wespenfallewände, indem sie die Köderflüssigkeit mit Hilfe ihrer Pfötchen auf die Wespenfallenwände auftragen. Solche innere Wandverschmutzungen mit einer in der Regel klebrigen Köderflüssigkeitsstoff bedingt eine beschränkte Sichtprüfungsmöglichkeit nicht nur für Menge und Zustand der Köderflüssigkeit, sondern auch für die Schicht von Wespenkadaver und für eine Menge von lebenden Wespen, die in die Wespenfalle geraten sind. Deswegen besteht bei jeder Wespenfallenbedienung ständige Bedrohung, plötzlich von ausfliegenden oder herauskriechenden Wespen gestochen zu werden. Es bedingt eine ständige Reinigung der inneren Wespenfallewände.

Ausserdem ist das Querschnittmaß der unteren geöffneten Einflugöffnung im Vergleich zu entsprechenden Körpermaßen der Wespen zu groß. Das erleichtert nicht nur einen Wespeneinflug, sondern auch einen Wespenausflug aus der Wespenfalle und einen Einflug von Hornissen, Bienen und Hummeln. Aber alle wildlebende Hornissen, Bienen und Hummeln sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz als besonders geschützte Arten eingestuft und es ist unliebsam, sie wegzufangen. Deshalb empfiehlt man in derartige Wespenfallen schwachlockernde Köderflüssigkeiten einzusetzen, damit die Wespenfallen möglichst weniger Hornissen, Bienen und Hummeln anlocken. Aber dabei werden gleichzeitig auch weniger Wespen angelockt.

Damit man ein Köderumtausch, eine Wespenkadaverbeseitigung oder eine Reinigung der inneren Wespenfallewände vornehmen kann, muß man die Wespenfalle häufig öffnen. Aber es ist gefährlich, weil bei jeder Öffnung der Wespenfalle, bei der ein Unterteil mit einem Oberteil über einen Bajonettverschluß verbunden ist, alle in der Wespenfalle lebende Wespen auseinanderfliegen können und bei dieser Gelegenheit einen Mensch, der die Wespenfalle bedient, stechen.

Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Wespenfalle der eingangs genannten Art so weiterzubilden, dass bei ungefährlicher Handhabung deren Effektivität weiter gesteigert wird.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass bei einer Wespenfalle nach dem Oberbegriff des Anspruchs eine Köderabteilung unten eine Öffnung mit nach innen weisenden Vorsprüngen aufweist, welche einen Köderbehälterhalter bilden, und einen auf dem Köderbehälterhalter aufgestellten Köderbehälter vorhanden ist, dessen Fuß mit zahlreichen kleinen Durchbohrungen versehen ist und einen Köderabteilungsboden bildet, wobei die Wände des Köderbehälters, die becherförmig ausgebildet sind, auf einer Höhe eine oder mehrere horizontal verlaufende Reihen von zahlreichen kleinen Durchbohrungen aufweisen und der Köderbehälter eine vertikal verlaufende Versteifungslamelle aufweist, welche gegenüberliegende Wandabschnitte miteinander verbindet und deren unteres Ende sich in Richtung Fuß bis unterhalb der untersten Reihe von Durchbohrungen erstreckt.

Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.

Der Köderbehälter kann mit dem Köderbehälterhalter durch zapfenförmige Schlitze in den Wänden des Köderbehälters über einen Bajonettverschluß verbunden sein, so dass die Wände des angehängten Köderbehälters dabei einen Anhängeköderabteilungsboden bilden. In diesem Fall kann die Wespenfalle auf einem Untergrund abgestellt werden, nämlich auf dem Fuß des Köderbehälters. Vorzugsweise ist der Köderbehälter aus einem leichten, dauerhaften und durchsichtlichen Kunststoff hergestellt.

Durch das Vorsehen der Köderabteilung mit einem solchen Köderbehälter wird die Effektivität der Wespenfalle gegenüber bekannten Fallen deutlich verbessert, weil hiermit eine 100%-ige Sperre des Wespenausflugs erreicht wird. Außerdem kann man dabei für die Wespenlockung auch nicht flüssige Köderstoffe, z.B. Speisereste/Speiseabfälle verwenden, die für Wespen sehr attraktiv sind. Durch das Vorsehen einer Versteifungslamelle wird die Wespenfallenhandhabbarkeit verbessert, weil die Versteifungslamelle als Köderbehältersgriff füngiert und die Unterkante der Versteifungslamelle als Kontrollzeichen eines maximalen Köderflüssigkeitniveaus dient. Außerdem verstärkt die Versteifungslamelle auch die Steifheit des Oberteiles des Köderbehälters.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß eine Wespenfangabteilung an ihrem an der Köderabteilung befestigten Ende einen Flansch aufweist, der oberhalb eines Flansches eines Bajonettverschlußes vorgesehen ist mit einem durchgehenden Schlitz, worin ein mit zahlreichen kleinen Durchbohrungen und mit einem Griff versehener Wespenfangabteilungsabsperrschieber eingesteckt ist, dessen Durchmesser größer als der innere Wespenfangabteilungsdurchmesser ist.

Durch das Vorsehen des Wespenfangabteilungsabsperrschiebers wird eine ungefährliche Wespenfallenhandhabbarkeit erreicht, weil mit Hilfe von diesem Absperrschieber ein Wespendurchgangsverbot zur Köderabteilung vorgesehen ist, so dass es ungefährlich und besonders einfach möglich ist, die Köderabteilung abzutrennen und damit einen Köderwechsel vorzunehmen. Vorzugsweise ist der Absperrchieber aus einer leichten und dauerhaften Leichtmetallegierung hergestellt.

Durch das Vorsehen vom Absperrschieber der Wespenfangabteilung ist es nicht erforderlich, innere Wespenfangwände ständig zu reinigen, weil wegen fehlender Wespenköderstoffsberührung eine Sicht auf den Innerezustand der Wespenfalle deutlich verbessert wird.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass auch die Köderabteilung an ihrem oberen Rand einen Flansch aufweist, der unterhalb des Flansches des Bajonettverschlußes vorgesehen ist mit einem durchgehenden Schlitz, worin ein mit zahlreichen kleinen Durchbohrungen und mit einem Griff versehener Köderabteilungsabsperrschieber eingesteckt ist, dessen Durchmesser größer als der innere Köderabteilungsdurchmesser ist.

Durch das Vorsehen des Wespenfangabteilungsabsperrschiebers und des Köderabteilungsabsperrschiebers wird eine Möglichkeit erreicht, gleichzeitig den Wespenausflug aus der Wespenfangabteilung und aus der Köderabteilung zu sperren. Dabei ist es ungefährlich, die Köderabteilung von der Wespenfangabteilung abzutrennen, um eine Köderwechsel oder eine Wespenbeseitigung aus der Köderabteilung durchzuführen.

Die Anziehungskraft der Wespenfalle wird deutlich verbessern, indem man die Wespenfallebelüflungsintensität durch die Zahl und Abmessungen der Durchbohrungen des Köderbehälters und beiden Absperrschieber reguliert.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der Köderabteilungsabsperrschieber zum Teil Kapillarlöcher mit einem Köderstoff aufweist.

Durch das Vorsehen eines solchen Köderabteilungsabsperrschiebers wird eine besonders einfache und ungefährliche Wespenfallenhandhabbarkeit erreicht, weil während eines Wespenfanges einen Köderstoffwechsel ohne Abtrennung der Köderabteilung von der Wespenfangabteilung vornehmen kann, indem man nur die Köderabteilungsabsperrschieber wechselt.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß eine Einflugöffnung einen Durchmesser aufweist, der nur Wespenkörpermaßen entspricht. Durch das Vorsehen eines solchen Einflugöffnungsdurchmessers wird eine größere Wespenfalleanziehungskraft erreicht, weil man starkwirkende Anlockensstoffe verwenden kann, ohne die Befürchtung, dass Bienen, Hummeln und Hornissen in die Wespenfalle eindringen können.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß das Oberteil der Wespenfangabteilung einen vertikal nach oben weisenden ringförmigen Außenvorsprung aufweist, in dessen unterem Bereich horizontale Schlitze und in dessen oberem Bereich seitliche Bohrungen vorgesehen sind und um die Wespenfalleneinflugöffnung herum ein vertikal in Richtung des Köderbehalten weisender ringförmiger, undurchsichtlicher Vorsprung vorhanden ist, wobei die die Einflugöffnung aufweisende Wespenfangabteilungfläche in bestimmter Reihenfolge Durchbohrungen, Aufstellungsborungen, sowie einen Pendelschieberhalter, an dessen Unterteil Aufstellungsvorsprünge vorgesehen sind, einen L-förmigen Pendelschieber, der über der Wespenfalleneinflugöffnung pendelnd befestigt ist und einen Pendelschieberhaltersschutzmantel aufweist.

Durch das Vorsehen eines ringförmigen, undurchsichtlichen Vorsprungs wird die Effektivität der Wespenfalle gesteigert, weil dabei eine innere Einflugöffnungsmaskierung erreicht wird. Durch das Vorsehen eines ringförmigen Außenvorsprung mit horizontalen Schlitzen wird die Wespenfallenhandhabbarkeit verbessert, weil mit Hilfe der horizontalen Schlitze ein Regenwasserabfließen verbessert wird. Außerdem verstärkt der ringförmige Außenvorsprung und der innere ringförmige Vorsprung auch die Steifheit des Oberteiles der Wespenfangabteilung.

Durch das Vorsehen eines Pendelschiebers wird die Effektivität der Wespenfalle gegenüber bekannten Fallen deutlich gesteigert, weil dabei eine 100%-ige Aufhaltung von in die Wespenfangabteilung geratenen Wespen erreicht wird.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass einige Wespenfallenteile wespenanlockenden Lichteffekte, Farbeneffekte oder optische Effekte aufweisen.

Durch das Vorsehen von Wespenfallenteilen mit wespenanlockenden Lichteffekte, Farbeneffekte oder optische Effekte kann die Anziehungskraft der Wespenfalle deutlich verbessert werden.

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.

Es zeigt:

1: Ein Vertikalschnitt einer Wespenfalle in zusammengebautem Zustand;

2: Ein Vertikalschnitt und eine Draufsicht einer Köderabteilung;

3: Zwei Abbildungen einer Wespenfangabteilung;

4: Ein Vertikalschnitt und eine Draufsicht eines Köderbehälters;

5: Querschnitt B-B der 6;

6: Querschnitt A-A der 1;

7: Eine Ansicht eines Anhängeköderabteilungsbodens;

8: Zwei Vertikalschnitte und eine Draufsicht eines Pendelschieberhalters;

9: Zwei Abbildungen eines Pendelschiebers;

10: Zwei Vertikalschnitte und eine Draufsicht eines Schutzmantels.

Wespenfalle weist eine Wespenfangabteilung 1 auf, in deren Oberteil eine Wespenfalleneinflugöffnung 2 vorgesehen ist. Die Wespenfangabteilung 1 ist über einen Bajonettverschluß 3 mit einer Köderabteilung 4 verbunden. Die Köderabteilung 4 weist unten eine Öffnung 5 mit nach innen weisenden Vorsprüngen 6 auf, welche einen Köderbehälterhalter 7 bilden. Im Köderbehälterhalter 7 befindet sich ein Köderbehälter 8, dessen Fuß 9 mit zahlreichen kleinen Durchbohrungen 10 einen Köderabteilungsboden 11 bildet. Wände 12 des Köderbehälters 8 sind becherförmig ausgebildet und weisen auf einer Höhe eine oder mehrere horizontal verlaufende Reihen 13 von zahlreichen kleinen Durchbohrungen 14 auf. Der Köderbehälter 8 weist eine vertikal verlaufende Versteifungslamelle 15 auf, welche gegenüberliegende Wandabschnitte 16 und 17 miteinander verbindet und deren unteres Ende sich in Richtung Fuß 9 bis unterhalb der untersten Reihe 18 von Durchbohrungen 14 erstreckt.

Der Köderbehälter 8 kann mit dem Köderbehälterhalter 7 durch zapfenförmige Schlitze 19 und 20 in den Wänden 12 über einen Bajonettverschluß 21 verbunden sein, so daß die Wände 12 des angehängten Köderbehälters 8 dabei einen Anhängeköderabteilungsboden 22 bilden.

Beide Abteilungen 1 und 4 und der Köderbehälter 8 können aus einem leichten, dauerhaften und durchsichtlichen Kunststoff hergestellt werden.

Die Köderabteilung 4 hat an ihrem oberen Rand einen Flansch 23, der unterhalb eines Flansches 24 des Bajonettverschlußes 3 vorgesehen ist mit einem durchgehenden Schlitz 25, worin ein mit zahlreichen kleinen Durchbohrungen 26 und mit einem Griff 27 versehener Köderabteilungabsperrschieber 28 eingesteckt ist, dessen Durchmesser größer als der innere Köderabteilungsdurchmesser 29 ist. Der Köderabteilungabsperrschieber 28 kann aus einer leichten und dauerhaften Leichtmetallegierung hergestellt werden.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der Absperrschieber 28 zum Teil Kapillarlöcher 30 mit einem Köderstoff aufweist.

Die Wespenfangabteilung 1 weist an ihrem an der Köderabteilung 4 befestigten Ende einen Flansch 31 auf, der oberhalb eines Flansches 32 des Bajonettverschlußes 3 vorgesehen ist mit einem durchgehenden Schlitz 33, worin ein mit zahlreichen kleinen Durchbohrungen 34 und einem Griff 35 versehener Wespenfangabteilungabsperrschieber 36 eingesteckt ist, dessen Durchmesser größer als der innere Wespenfangabteilungsdurchmesser 37 ist. Der Absperrschieber 36 kann aus einer leichten und dauerhaften Leichtmetallegierung hergestellt werden.

Das Oberteil der Wespenfangabteilung 1 weist einen vertikal nach oben weisenden ringförmigen Außenvorsprung 38 auf, in dessen unterem Bereich horizontale Schlitze 39 und in dessen oberem Bereich seitliche Bohrungen 40 vorgesehen sind. Um die Wespenfalleneinflugöffnung 2 herum ist ein vertikal in Richtung dem Köderbehälter 8 weisender ringförmiger, undurchsichtlicher Vorsprung 41 vorhanden. Die die Einflugöffnung 2 aufweisende Wespenfangabteilungsfläche 42 weist in bestimmter Reihenfolge Durchbohrungen 43, Aufstellungsborungen 44, sowie einen Pendelschieberhalter 45 auf, an dessen Unterteil Aufstellungsvorsprünge 46 vorgesehen sind. Über der Wespenfalleneinflugöffnung 2 ist ein L-förmigen Pendelschieber 47 pendelnd befestigt. Um den Pendelschieber 47 herum befindet sich ein Pendelschieberhaltersschutzmantel 48.

1
Die Wespenfangabteilung.
2
Die Wespenfalleneinflugöffnung.
3
Der Bajonettverschluß.
4
Die Köderabteilung.
5
Die Öffnung der Köderabteilung.
6
Die Vorsprüngen der Köderabteilung.
7
Der Köderbehälterhalter.
8
Der Köderbehälter.
9
Der Fuß.
10
Die Durchbohrungen des Fußes.
11
Der Köderabteilungsboden.
12
Die Wände des Köderbehälters.
13
Die Reihen von Wändedurchbohrungen.
14
Die Wändedurchbohrungen.
15
Die Versteifungslamelle.
16
Ein von gegenüberliegenden Wandabschnitte.
17
Ein von gegenüberliegenden Wandabschnitte.
18
Die unterste Reihe von Wändedurchbohrungen.
19, 20
– Die zapfenförmige Schlitze.
21
Der Bajonettverschluß zwischen dem Köderbehälterhalter und dem Köderbehälter.
22
Der Anhängeköderabteilungsboden.
23
Der Flansch mit dem Schlitz 25.
24
Der Köderabteilungsflansch für den Bajonettverschluß 3.
25
Der Schlitz des Flansches 23.
26
Die Durchbohrungen des Absperrschiebers 28.
27
Der Griff des Absperrschiebers 28.
28
Der Absperrschieber der Köderabteilung.
29
Der innere Köderabteilungsdurchmesser.
30
Die Kapillarlöcher des Absperrschiebers 28.
31
Der Flansch mit dem Schlitz 33.
32
Der Wespenfangabteilungsflansch für den Bajonettverschluß 3.
33
Der Schlitz des Flansches 31.
34
Die Durchbohrungen des Absperrschiebers 36.
35
Der Griff des Absperrschiebers 36.
36
Der Absperrschieber der Wespenfangabteilung.
37
Der innere Wespenfangabteilungsdurchmesser.
38
Der Außenvorsprung.
39
Die Schlitze des Außenvorsprunges.
40
Die Bohrungen des Außenvorsprunges.
41
Der Vorsprung.
42
Die Fläche.
43
Die Flächendurchbohrungen.
44
Die Aufstellungsborungen.
45
Der Pendelschieberhalter.
46
Die Aufstellungsvorsprünge.
47
Der Pendelschieber.
48
Der Schutzmantel des Pendelschieberhalters.


Anspruch[de]
Wespenfalle mit einer Köderabteilung (4), einer hiermit über einen Bajonettverschluß (3) verbundenen Wespenfangabteilung (1) und einer im Bereich eines Wespenfangabteilungsoberteiles befindliche Wespenfalleneinflugöffnung (2), dadurch gekennzeichnet, dass die Köderabteilung (4) unten eine Öffnung (5) mit nach innen weisenden Vorsprüngen (6), welche einen Köderbehälterhalter (7) bilden, und einen auf dem Köderbehälterhalter (7) aufgestellten Köderbehälter (8) aufweist, dessen Fuß (9) mit zahlreichen kleinen Durchbohrungen (10) versehen ist und einen Köderabteilungsboden (11) bildet, wobei die Wände (12) des Köderbehälters (8), die becherförmig ausgebildet sind, auf einer Höhe eine oder mehrere horizontal verlaufende Reihen (13) von zahlreichen kleinen Durchbohrungen (14) aufweisen und der Köderbehälter (8) eine vertikal verlaufende Versteifungslamelle (15) aufweist, welche gegenüberliegende Wandabschnitte (16) und (17) miteinander verbindet und deren unteres Ende sich in Richtung Fuß bis unterhalb der untersten Reihe (18) von Durchbohrungen (14) erstreckt. Wespenfalle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wespenfangabteilung (1) am an der Köderabteilung (4) befestigten Ende einen Flansch (31) aufweist, der oberhalb eines Flansches (32) des Bajonettverschlußes (3) vorgesehen ist mit einem durchgehenden Schlitz (33), worin ein mit zahlreichen kleinen Durchbohrungen (34) versehener Absperrschieber (36) mit einem Griff (35) eingesteckt ist, dessen Durchmesser größer als der innere Wespenfangabteilungsdurchmesser (37) ist. Wespenfalle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Absperrschieber (36) vorzugsweise aus einer leichten und dauerhaften Leichtmetallegierung hergestellt ist. Wespenfalle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Köderabteilung (4) an ihrem oberen Rand einen Flansch (23) aufweist, der unterhalb eines Flansches (24) des Bajonettverschlußes (3) vorgesehen ist mit einem durchgehenden Schlitz (25), worin ein mit zahlreichen kleinen Durchbohrungen (26) versehener Absperrschieber (28) mit einem Griff (27) eingesteckt ist, dessen Durchmesser größer als der innere Köderabteilungsdurchmesser (29) ist. Wespenfalle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Absperrschieber (28) vorzugsweise aus einer leichten und dauerhaften Leichtmetallegierung hergestellt ist. Wespenfalle nach einem der Ansprüche 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Absperrschieber (28) zum Teil Kapillarlöcher (30) mit einem Köderstoff aufweist. Wespenfalle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Köderbehälter (8) mit dem Köderbehälterhalter (7) durch zapfenförmige Schlitze (19, 20) in den Wänden (12) des Köderbehälters (8) über einen Bajonettverschluß (21) verbunden ist. Wespenfalle nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Wespenfalleneinflugöffnung (2) einen Durchmesser aufweist, der Wespenkörpermaßen entspricht. Wespenfalle nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Oberteil der Wespenfangabteilung (1) einen vertikal nach oben weisenden ringförmigen Außenvorsprung (38) aufweist, in dessen unterem Bereich horizontale Schlitze (39) und in dessen oberem Bereich seitliche Bohrungen (40) vorgesehen sind und um die Wespenfalleneinflugöffnung (2) herum ein vertikal in Richtung dem Köderbehälter weisender ringförmiger, undurchsichtlicher Vorsprung (41) vorhanden ist, wobei die die Einflugöffnung (2) aufweisende Fläche (42) der Wespenfangabteilung (1) in bestimmter Reihenfolge Durchbohrungen (43), Aufstellungsborungen (44), sowie einen Pendelschieberhalter (45), an dessen Unterteil Aufstellungsvorsprünge (46) vorgesehen sind, einen L-förmigen Pendelschieber (47), der über der Wespenfalleneinflugöffnung (2) pendelnd befestigt ist und einen Pendelschieberhaltersschutzmantel (48) aufweist. Wespenfalle nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass einige Wespenfalleteile wespenanlockenden Lichteffekte, Farbeneffekte oder optische Effekte aufweisen. Wespenfalle nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Wespenfalle vorzugsweise aus einem leichten, dauerhaften und durchsichtlichen Kunststoff hergestellt ist.






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