Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einfassnähmaschine, die
eine Eckmesservorrichtung umfasst zur Ausbildung eines V-förmigen Einschnitts
an einem Nähgut.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
1 ist eine schematische Ansicht mit der Darstellung
eines Gesamtaufbaus einer Eckmesservorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung.
2 ist eine schaubildliche Ansicht mit der Darstellung
eines schematischen Aufbaus einer Eckmessereinheit in einer Einfassnähmaschine
gemäß dem Ausführungsbeispiel.
3 ist eine schaubildliche Ansicht mit der Darstellung
eines Zustandes, in welchem die Eckmessereinheit gegenüber dem in
2 dargestellten Zustand um 180° verdreht ist.
4 ist eine Vorderansicht mit der Darstellung eines
Aufbaus eines Hauptteils eines Öffnungsausmaßreguliermechanismus gemäß
dem Ausführungsbeispiel.
5 ist eine Schnittansicht mit der Darstellung eines
Einpasszustandes einer Drehachsenwelle und einer angetriebenen Rolle gemäß
dem Ausführungsbeispiel.
6 ist eine Vorderansicht mit der Darstellung eines
schematischen Aufbaus eines Einzelklingenmessers gemäß dem Ausführungsbeispiel.
7 ist eine schematische Ansicht mit der Darstellung
eines Aufbaus eines der Hauptteile der Nähmaschine gemäß dem Ausführungsbeispiel.
8 ist eine schaubildliche Ansicht mit der Darstellung
des Aufbaus eines der Hauptteile der Nähmaschine gemäß dem Ausführungsbeispiel.
9 ist eine schaubildliche Ansicht mit der Darstellung
eines Schnittweitenreguliermechanismus gemäß dem Ausführungsbeispiel
mit Blickrichtung F2 in 3.
10 ist eine schaubildliche Ansicht mit der Darstellung
des Schnittweitenreguliermechanismus gemäß dem Ausführungsbeispiel
mit Blickrichtung F1 in 2.
11 ist eine Erläuterungsansicht mit der Darstellung
eines Betriebs einer Eckmesservorrichtung gemäß dem Ausführungsbeispiel.
12 ist eine Erläuterungsansicht mit der Darstellung
des Betriebs der Eckmesservorrichtung gemäß dem Ausführungsbeispiel.
13A und 13B sind eine
erläuternde Ansicht mit der Darstellung eines Eckeneinschnitts, welcher durch
die Einfassnähmaschine gemäß dem Ausführungsbeispiel ausgebildet
ist.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
Ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung wird unten
im einzelnen mit Bezug auf 1 bis 13B
beschrieben.
Im Ausführungsbeispiel erfolgt die Beschreibung unter Zuhilfenahme
eines Nähmaschinenbeispiels in Gestalt einer Einfassnähmaschine zum Annähen
eines Einfassnähguts auf ein Hauptnähgut.
In der folgenden Beschreibung ist eine Nähgutvorschubrichtung
als X-Achsrichtung (eine Längsrichtung) definiert, eine Vertikalbewegungsrichtung,
die senkrecht zur X-Achsrichtung verläuft, ist als eine Z-Achsrichtung (eine
vertikale Richtung) definiert, und eine Richtung, die senkrecht sowohl zur X-Achsrichtung
als auch Z-Achsrichtung ist, ist als Y-Achsrichtung (eine Querrichtung) definiert.
(Gesamtnähmaschinenaufbau)
Die Einfassnähmaschine gemäß dem Ausführungsbeispiel
(die nachstehend als Einfassnähmaschine bezeichnet wird) umfasst eine (nicht
dargestellte) Zentralmesservorrichtung einschließlich zweier (nicht dargestellter)
Nadeln und dient dazu, einen geradlinigen Schnitt auszubilden (siehe 13A
und 13B) zum Ausbilden einer Tasche von Kleidungsstücken
an einem Hauptnähgut und einem Einfassnähgut (welche beide nachstehend
als Nähgüter bezeichnet werden), und die als Werkstücke zu einer
Ablaufseite in Nähgutvorschubrichtung angeliefert werden,
während beispielsweise zwei Nähte gebildet werden, die etwa parallel zueinander
sind. Die Einfassnähmaschine umfasst weiterhin eine Eckmesservorrichtung
1 zum Ausbilden eines etwa V-förmigen Eckeneinschnitts V (siehe
13A und 13B) an beiden
Enden des geradlinigen Einschnitts. Ferner umfasst die Nähmaschine eine (nicht
dargestellte) Betriebstafel zur Übermittlung und zum Empfang eines vorbestimmten
Befehlsignals und zwar drahtlos oder mit Kabeln.
Die Nähmaschine umfasst verschiedene allgemeine Mechanismen zur
Ausführung eines Einfassvorgangs, beispielsweise einen Nadelvertikalbewegungsmechanismus
zum vertikalen Antreiben einer Nadel, einen Vorschubmechanismus zum Heranführen
eines Nähguts in Richtung auf eine in Vorschubrichtung gelegene Ablaufseite
und eine Einfassvorrichtung zur Aufrechterhaltung eines Zustandes, in welchem das
Einfassnähgut zurückgefaltet ist, so dass es eine vorbestimmte Gestalt
zusätzlich zum Aufbau hat. Da diese Mechanismen und die Zentralmesservorrichtung
dieselben wie diejenigen in einem herkömmlichen, an sich bekannten Aufbau sind,
unterbleiben im Ausführungsbeispiel eine Illustrierung und Beschreibung.
(Eckmesservorrichtung)
Die Eckmesservorrichtung 1 umfasst eine Eckmessereinheit
20 mit einem Eckmesser 51, das von einem Paar von Einzelklingenmessern
51A und 51B gebildet wird zur Ausbildung eines etwa V-förmigen
Eckeneinschnitts an einem Ende eines geradlinigen Einschnitts, und einen Längsbewegungsmechanismus
10 zum Vertikalbewegen der ganzen Eckmessereinheit 20 in einer
Nähgutvorschubrichtung (einer Längsrichtung).
(Längsbewegungsmechanismus)
Zuallererst ist der Längsbewegungsmechanismus 10 an
der Ablaufseite in der Nähgutvorschubrichtung angeordnet, ausgehend von Nadellokalisierungen
der beiden Nadeln unter einem Nähmaschinenbett, das nicht dargestellt ist.
Wie in 1 gezeigt, schließt der Längsbewegungsmechanismus
10 eine biaxiale Achse 12 zum Abstützen einer Basis
30 der Eckmessereinheit 20 ein, was unten beschrieben werden wird,
um so in Längsrichtung beweglich zu sein, einen Rahmen 12 zum Haltern
sowohl der vorderen als auch der hinteren Enden der biaxialen Achse 12,
einen Längsbewegungsmotor 13, der eine Antriebsquelle sein soll, welche
am Rahmen 11 befestigt ist und dazu dient, die Basis 30 in einer
Längsrichtung der biaxialen Achse 12 anzutreiben, und einen Treibriemen
14 zum Übertragen einer Antriebskraft des Längsbewegungsmotors
13 auf die Basis 30.
Wie in 1 dargestellt, ist der Rahmen
12 ein Halterahmenglied, das so geformt ist, dass es eine schematische
Gestalt etwa eines "U" einnimmt, und seine Längsrichtung ist in einer Zuführrichtung
eines Nähguts angeordnet durch einen (nicht dargestellten) Vorschubmechanismus,
der in der Nähmaschine vorgesehen ist (was nachstehend als Nähgutvorschubrichtung
bezeichnet werden wird), das heißt, eine X-Achsrichtung.
Die biaxialen Achsen 12 sind vertikal angeordnet und sie
sind in einer solchen Weise parallel angeordnet, dass ihre Längsrichtung entlang
der X-Achsrichtung in der gleichen Weise wie der Rahmen 11 eingestellt
ist, und sowohl die vorderen als auch die rückwärtigen Enden sind am Rahmen
11 fixiert. Die biaxialen Achsen 12 sind gleitbar in zwei obere
und untere durchgehende Öffnungen 30d und 30e (siehe
4) eingesetzt, die an der Basis 30 der Eckmessereinheit
20 vorgesehen sind, was unten beschrieben werden wird.
Der Längsbewegungsmotor 13 ist ein Impulsmotor, der
in der Lage ist, ein Ausmaß seiner Rotation zu steuern und ist in solcher Weise
befestigt, dass eine Ausgangswelle an einer Endseite (vorderes Ende) des Rahmens
11 parallel mit einer Y-Achsrichtung ist. Der Längsbewegungsmotor
13 kann durch den Riemen 14 eine Antriebskraft übertragen,
was unten beschrieben werden wird, wodurch die Basis 30 in eine vorbestimmte
Position in einer Längsrichtung bewegt wird, oder die Basis 30 angehalten
wird.
Der Treibriemen 40 ist über ein Antriebsseitenkettenzahnrad
15 gelegt, das an einer Ausgangswelle des Längsbewegungsmotors
13 befestigt ist, und ein angetriebenes Seitenkettenzahnrad 16,
das an der anderen Endseite (hinteres Ende) des Rahmens 11 vorgesehen ist,
und ist weiterhin mit der Basis 30 durch ein Kupplungsglied gekoppelt.
Wenn das Antriebsseitenkettenzahnrad 15 durch die Antriebsoperation
des Längsbewegungsmotors 13 in Drehung versetzt wird, läuft der
Treibriemen 14 um, so dass die an den Riemen 14 angekoppelte Basis
30 in Längsrichtung bewegt wird. Infolgedessen wird jede der Messereinheiten
A und B, die an der Basis 30 gehalten sind, in einem vorbestimmten Zeittakt
in einer vorbestimmten Bewegungsentfernung in Längsrichtung frei bewegt.
Durch den Aufbau positioniert weiterhin der Längsbewegungsmechanismus
10 die gesamte Eckmessereinheit 20, die unten beschrieben werden
wird, in einer Längsrichtung mit Bezug auf die Nähmaschine durch den Rahmen
11 und die biaxiale Achse 12.
(Eckmessereinheit)
Als nächstes wird die Eckmessereinheit 20 gemäß
dem Ausführungsbeispiel im einzelnen beschrieben.
Wie in 2 und 3
gezeigt, schließt die Eckmessereinheit 20 ein: einen Schnittlängenreguliermechanismus
40 zum Regulieren einer Länge eines etwa V-förmigen Eckeneinschnitts
V, einen Öffnungsausmaßreguliermechanismus 50 zum Regulieren
eines Öffnungsausmaßes des V-förmigen Einschnitts und die Basis
30 zur Gesamthalterung des Schnittlängenreguliermechanismus
40 und des Öffnungsausmaßreguliermechanismus 50.
(Basis)
Wie in 1 und 2
dargestellt, hat die Basis 30 einen Gleitteil 30a, der in der
Z-Achsrichtung angeordnet und gleitbar in die biaxiale Achse 12 des Längsbewegungsmechanismus
10 durch die oberen und die durchgehenden Öffnungen 30d und
30e eingesetzt ist, und einen oberen Armteil 30b und einen unteren
Armteil 30c, die sich, ausgehend von der Nachbarschaft oberer und unterer
Enden des Gleitteils 30a horizontal jeweils in der Y-Achsrichtung erstrecken.
Der Gleitteil 30a ist in Längsrichtung beweglich, ausgehend
von einem vorderen Ende der biaxialen Achse 12 zu einem hinteren Ende derselben,
durch gleitbares Einsetzen der beiden oberen und unteren durchgehenden Öffnungen
30d und 30e, die in der X-Achsrichtung ausgebildet sind, jeweils
in die biaxiale Achse 12.
Die Eckmessereinheit 20 gemäß dem Ausführungsbeispiel
kann durch den Längsbewegungsmechanismus 10 durch die Basis
30 in Längsrichtung bewegt werden, und eine Ausrichtung kann genau
ausgeführt werden mit Bezug auf ein Ende eines geradlinigen Schnittes (nachstehend
auch als Zentralschnitt bezeichnet) in der X-Achsrichtung, wobei der geradlinige
Schnitt von einer Zentralmesservorrichtung, die nicht dargestellt ist, ausgebildet
wird. Mit anderen Worten: beispielsweise ein etwa V-förmiger Eckeneinschnitt
V wird genau ausgebildet entsprechend dem Ende des Zentralschnitts, der verschiedenen
Taschenweiten in Abhängigkeit von Nähbedingungen entspricht.
Eine koaxiale durchgehende Öffnung in der Z-Achsrichtung ist
an Vorderenden des oberen bzw. unteren Armteils 30b und 30c ausgebildet.
(Öffnungsausmaßreguliermechanismus)
Als nächstes wird mit Bezug auf 2
bis 6 der Öffnungsausmaßreguliermechanismus
50 beschrieben.
Zuallererst werden die Einzelnklingenmesser 51A und
51B beschrieben.
Die Einzelklingenmesser 51A und 51B haben spitz
ausgebildete obere Enden und haben Klingenteile SA (SB), die nach abwärts ausgebildet
sind, ausgehend von der Spitze, und einen hinteren Teil, der in Z-Achsrichtung ausgebildet
ist, ausgehend von der Spitze und nicht geschärft ist (siehe 6).
Der Öffnungsausmaßreguliermechanismus 50 hat die
Funktion der Regulierung wechselseitiger Öffnungsausmaße der beiden Einzelklingenmesser
51a und 51b, die mit wechselseitigen Klingen versehen Rücken
an Rücken vorgesehen sind, das heißt, eines Winkels des Eckeneinschnitts
40 in einen gewünschten Winkel.
Der Öffnungsausmaßreguliermechanismus 50 schließt
ein: eine Drehachsenwelle 58, die an der Basis 30 derart gelagert
ist, dass ihre Längsrichtung parallel mit einer vertikalen Richtung ist, Drehplatten
52a und 52b, die so gehalten sind, dass sie um die Drehachsenwelle
58 herum drehbar sind und dazu dienen, die Einzelklingenmesser
51a und 51b jeweils zu halten, und zwei Drehmotoren
53a und 53b, die Antriebsquellen sein sollen zum Drehen der Drehplatten
52A und 52B jeweils um die Drehachsenwellen 58 herum.
Die Drehachsenwelle 58 ist an ihren oberen und unteren Teilen drehbar gehalten
durch (nicht dargestellte) Metalle, die an durchgehenden Öffnungen der oberen
und unteren Armteile 30b und 30c in der Basis 30 vorgesehen
sind.
Eine angetriebene Rolle 56B ist mit einer Schraube an einem
unteren Ende der Drehachsenwelle 58 fixiert. Die angetriebene Rolle
56B ist durch einen Treibriemen 55B an eine Hauptrolle
54b angekoppelt, und eine Ausgangswelle des Drehmotors 53b ist
an die Hauptrolle 54b angekoppelt.
Eine angetriebene Rolle 56A ist drehbar in ein oberes Ende
der Drehachsenwelle 58 eingepasst (siehe 5).
Die angetriebene Rolle 56A ist durch einen Treibriemen 55A an
eine Ausgangswelle des Drehmotors 53A und eine Hauptrolle 54A
angekoppelt. Weiterhin ist eine Motorbasis 57A zum Haltern des Drehmotors
53a in der Nähe eines oberen Endes der Drehachsenwelle 58
an einer Unterseite der angetriebenen Rolle 56A oberhalb des oberen Armteils
30b fixiert.
Weiterhin ist ein unteres Ende der Drehplatte 52B an einem
etwa zentralen Teil der Drehachsenwelle 58 fixiert und angekoppelt, d.
h. die Drehachsenwelle 58, die zwischen den oberen und unteren Armteilen
30b und 30c in der Basis 30 freiliegt, und ein unteres
Ende der Drehplatte 52A ist hieran drehbar angekuppelt.
Der Drehmotor 53a ist durch die Motorbasis 57A an
der Drehachsenwelle 58 fixiert. Wenn der Drehmotor 53A angetrieben
wird, werden die angetriebene Rolle 56A und die Drehplatte 52A,
welche mit einem Zwischenraum eingepasst sind, so dass sie im oberen Ende der Drehachsenwelle
58 drehbar sind, um eine Mitte der Drehachsenwelle 58 in Umlauf
versetzt.
Der Drehmotor 53B ist an einem unteren Teil der Basis
30 durch eine Motorbasis 57B in der Weise befestigt, dass seine
Ausgangswelle in der Z-Achsrichtung eingestellt ist. Wenn der Drehmotor
53B angetrieben wird, wird die Drehachsenwelle 58 durch die Hauptrolle
54B, den Treibriemen 55B und die angetriebene Rolle
56B in Drehung versetzt.
Beide Drehmotoren 53a und 53b sind Impulsmotoren
und die Rotationsausmaße in normalen und umgekehrten Richtungen können
frei gesteuert werden.
Wie in 4, 7
und 9 dargestellt, ist die Drehplatte 52A
ein langes Plattenglied, das eine etwa rechteckige Gestalt in der Z-Achsrichtung
einnimmt, und zylindrische Teile G1 und G2 mit durchgehenden Öffnungen, die
sich ausgehend von einer Kante der Drehplatte 52A erstrecken und in der
Z-Richtung durchgehen, sind jeweils in der Nähe oberer und unterer Enden einer
Kante an einer ihrer Seiten ausgebildet. Weiterhin ist ein Befestigungsteil
60A zum Befestigen eines Vertikalmotors 64A, der unten beschrieben
werden wird, an einer Kante an einer umgekehrten Seite zum zylindrischen Teil in
der Nähe des unteren Endes der Drehplatte 52A ausgebildet. Die Drehplatte
52A ist drehbar an einen etwa zentralen Teil der Drehachsenwelle
58 in dem zylindrischen Teil G2 an der unteren Endseite angekoppelt, und
ist weiterhin an einem vorstehenden Teil T der angetriebenen Rolle 56A
im zylindrischen Teil G1 an der oberen Endseite befestigt und fixiert. Wenn der
Drehmotor 53A angetrieben wird, wird infolgedessen die Drehplatte
52A zusammen mit der angetriebenen Rolle 56A um die Drehachsenwelle
58 herum verdreht.
Weiterhin ist eine LM-Führung 62A eines Eckmesservertikalbewegungsmechanismus
41, der unten beschrieben werden wird, vorgesehen, so dass sie durch eine
längs verlaufende Schiene 61A vertikal gleitbar ist, die sich vertikal
in einem oberen Teil auf einer Seitenfläche der Drehplatte 52A erstreckt.
Weiterhin ist in einem etwa mittleren Teil der Drehplatte
52A ein langer Schlitzteil 65A in Vertikalrichtung ausgebildet,
und ein Führungsteil 66A zum Vertikalführen einer Nockenrollengetriebeplatte
67A eines Schneidweitenreguliermechanismus 42, der unten beschrieben
werden wird, ist an einer Kante in einer Vertikalrichtung des Schlitzteils
65A ausgebildet, das heißt einer Fläche an einer gegenüberliegenden
Seite zur LM-Führung 62A (siehe 3 und
10).
Die Drehplatte 52B hat den gleichen Aufbau wie die Drehplatte
52A und ist so ausgebildet, dass sie flächensymmetrisch mit der Drehplatte
52A ist, die um die Drehachsenwelle 58 herum angeordnet ist (siehe
2, 3 und 8).
Die Drehplatte 52B ist an der Drehachsenwelle 58 im zylindrischen
Teil an deren unteren Endseite fixiert, und der zylindrische Teil an der oberen
Endseite ist drehbar in den vorspringenden Teil T der angetriebenen Rolle
56A eingepasst. Wenn der Drehmotor 53B angetrieben wird, wird
infolgedessen die Drehplatte 52B zusammen mit der angetriebenen Rolle
56B und der Drehachsenwelle 58 um die Drehachsenwelle
58 herum in Umlauf versetzt.
Mehr im einzelnen: im Öffnungsausmaßreguliermechanismus
der Eckmesservorrichtung 1 gemäß dem Ausführungsbeispiel
wird der Drehmotor 53A so angetrieben, dass die Drehplatte 52A
auf der Basis der Drehplatte 52B um die Drehachsenwelle 58 herum
rotiert, und ein Winkel zwischen den Drehplatten 52A und 52B wird
frei verändert. Weiterhin wird der Drehmotor 53Bangetrieben, so dass
die Drehplatte 52B zusammen mit der Drehachsenwelle 58 um die
Drehachsenwelle 58 herum angetrieben wird.
In dem Falle, in welchem die Ausgangswelle des Drehmotors
53B gehalten wird, so dass sie einen vorbestimmten Drehwinkel hat und lediglich
der Drehmotor 53A angetrieben wird, werden dementsprechend die Drehachsenwelle
58 und die Drehplatte 52B nicht verdreht, sondern es wird lediglich
die Drehplatte 52A um die Drehachsenwelle 58 herum verdreht. In
dem Falle, in welchem die Ausgangswelle des Drehmotors 53A gehalten wird,
so dass sie einen vorbestimmten Drehwinkel hat, und lediglich der Drehmotor
53B angetrieben wird, werden weiterhin die Drehplatten 52A und
52B einstückig horizontal um die Drehachsenwelle 58 herum
gedreht, ohne einen Winkel zwischen ihm zu verändern. In dem Falle, in welchem
der Drehmotor 53A und der Drehmotor 53B zusammen angetrieben werden,
werden weiterhin die Drehplatten 52A und 52B zusammen verdreht,
und gleichzeitig wird ein relativer Winkel zwischen ihnen geändert.
Infolgedessen ist es möglich, einen Winkel, der durch die Einzelklingenmesser
51A und 51B, die an den Drehplatten 52A und
52B gehalten sind, frei zu regulieren, das heißt einen Winkel des
Eckeneinschnitts V und eine Position, in welcher der Eckeneinschnitt V ausgebildet
werden soll.
Durch den Aufbau ist es darüber hinaus möglich, die Drehplatten
52A und 52B um wenigstens 180° (in der Nähgutvorschubrichtung)
dadurch zu verdrehen, dass der Drehmotor 53B im Öffnungsausmaßreguliermechanismus
50 gemäß dem Ausführungsbeispiel angetrieben wird.
(Schnittlängenreguliermechanismus: als Ganzes)
Als nächstes wird eine detaillierte Beschreibung des Schnittlängenreguliermechanismus
40 zur Regulierung der Länge des Eckeneinschnitts V gegeben, welcher
durch die Einzelklingenmesser 51A und 51B ausgebildet wird. Der
Schnittlängenreguliermechanismus 40 verwendet einen Aufbau, in welchem
eine Messereinheit 70A und eine Messereinheit 70B zum Abstützen
und Antreiben der Einzelklingenmesser 51A bzw. 51B so angeordnet
sind, dass sie zueinander flächensymmetrisch sind. Aus diesem Grunde erfolgt
eine Beschreibung der Messereinheit 70A mit dem Einzelklingenmesser
51A. Dementsprechend hat auch die Messereinheit 70B denselben
Aufbau, ausgenommen den Fall, in welchem eine Beschreibung besonders erfolgt.
Der Schnittlängenreguliermechanismus 40 schließt
ein: den Eckmesservertikalbewegungsmechanismus 41 zum Bewegen des Einzelklingenmessers
51A (51B) in einer Vertikalrichtung und den Schneidweitenreguliermechanismus
42 zum Bewegen des Einzelklingenmessers 51A (51B) in
einer Horizontalrichtung, das heißt in einer Ausbilderichtung des Eckeneinschnitts,
wodurch eine Länge des Einschnitts bestimmt wird (siehe 9).
(Schneidlängenreguliermechanismus: Eckmesservertikalbewegungsmechanismus)
Der Eckmesservertikalbewegungsmechanismus 41 schließt
ein: die Messertafel 70A (70B), die ein vertikales Bewegungsglied
zur Halterung des Einzelklingenmessers 51A (51B) sein soll, die
LM-Führung 62A (62B), die befähigt ist, die Messertafel
70A (70B) in einer Vertikalrichtung mit einer hierzu senkrechten
Richtung entlang einer Ebene der Drehplatte 52A (52B) gleitend
zu verschieben, und einen Zylinder 72A (72B) der ein Betätiger
sein soll zum Antreiben der Messertafel 70A (70B).
Die LM-Führung 62A (62B) schließt ein:
die längsweise verlaufende Schiene 61A (61B), die an einem
oberen Teil der Drehplatte 52A (52B) befestigt ist, einen Gleiter
62a (62b), der vertikal entlang der längsverlaufenden Schiene
61A (61B) gleitbar ist, und eine seitlich verlaufende Schiene
63A (63B), die in einer Richtung senkrecht zur längsverlaufenden
Schiene 61A (61B) entlang der Ebene der Drehplatte 52A
(52B) mit Bezug auf den Gleiter 62a (62b) beweglich ist.
Die seitlich verlaufende Schiene 63A (63B) ist an
der Messertafel 70A (70B) durch eine Mehrzahl (nicht dargestellter)
Schrauben befestigt, die in ein Schraubloch 63a (63b) der seitlich
verlaufenden Schiene 63A (63B) durch ein Siebloch 73A
(73B) der Messertafel 70A (70B) eingesetzt sind, und
die Messertafel 70A (70B) ist in einer horizontalen Richtung mit
Bezug auf den Gleiter 62a (62b) der LM-Führung
62A (62B) durch die seitlich verlaufende Schiene 63A
(63B) gleitbar gehalten. Mehr im einzelnen: die Messertafel 70A
(70B) ist in vertikalen und horizontalen Richtungen durch die längsverlaufende
Schiene 61A (61B), den Gleiter 62a (62b) und
die seitlich verlaufende Schiene 63A (63B) mit Bezug auf die Drehplatte
52A (52B), gleitbar gehalten.
Während die seitliche Schiene 63A (63B) an
der Messertafel 70A (70B), wie oben beschrieben, gehalten ist,
ist des leichteren Verständnisses wegen die Messertafel 70A (70B)
in 4, 7 und
8 nicht dargestellt.
Der Zylinder 72A (72B) ist durch eine Achse drehbar
an einem Zylindertisch 76A (76B) mit einem unteren Ende gehalten,
das an einem unteren Ende der Drehplatte 52A (52B) vorgesehen
ist, und ist um die Achse drehbar vorgesehen (siehe 3
und 9).
Weiterhin ist ein vorderes Ende eines Antriebsteils, der vom Zylinder
72A (72B) vorsteht, durch ein Kugelgelenk 77A (77B)
und einen Verbindungsstift 78A (78B) drehbar an die Messertafel
70A (70B) angekoppelt.
Wenn die Messertafel 70A und 70B durch den Antriebsvorgang
der Zylinder 72A und 72B vertikal bewegt werden, werden die Einzelklingenmesser
51A und 51B, die an den Messertafeln 70A und
70B befestigt sind, vertikal bewegt, so dass der Eckeneinschnitt V an dem
über einen Nähmaschinentisch zugeführten Nähgut ausgebildet
wird.
Im Eckmesservertikalbewegungsmechanismus 41 gemäß
dem Ausführungsbeispiel werden die Einzelklingenmesser 51A und
51B über das Gesamtgebiet beweglicher Bereiche der Zylinder
72A und 72B durch den Antriebsvorgang der Zylinder 72A
und 72B bewegt. Mit anderen Worten: ein Eckmesser 52 führt
ständig eine Vertikalbewegung bei einem etwa konstanten Hub in einem Schneidvorgang
aus. Mehr im einzelnen haben die Einzelklingenmesser 51A und
51B einen solchen Aufbau, dass der Eckeneinschnitt V durch Benutzung eines
Gesamtgebiets von den Spitzen der Klingenteile zu Basisenden gebildet wird.
(Schnittweitenreguliermechanismus)
Der Schnittweitenreguliermechanismus 42
schließt ein: eine Nockenrolle 80A (80B),
die ein Führungsglied sein soll zum Bestimmen eines Bewegungsausmaßes
in einer horizontalen Richtung der Messertafel 70A (70B), einen
Führungsteil 81A (81B) mit einem Nockenfolgeteil (75A,
75B), der einstückig mit der Messertafel 70A (70B)
vorgesehen ist und mit der Nockenrolle (80A, 80B) in Eingriff
ist, eine Plattenfeder 82A (82B) zur Aufrechterhaltung eines Zustandes,
in welchem der Führungsteil veranlasst ist, an der Nockenrolle 80A
(80B) anzuliegen, den Vertikalmotor 64A (64B), der Antriebsmittel
zur Regulierung einer Höhe der Nockenrolle 80A (80B) sein
soll, das heißt, einer Vertikalposition, und die Nockenrollegetriebeplatte
67A (67B) zum Übertragen einer Antriebskraft des Vertikalmotors
64A (64B) zur Nockenrolle 80A (80B).
Die Nockenrolle 80A (80B) ist ein Nockenglied gemäß
der Erfindung und ist in der Nähe eines Öffnungsteils an der Seite der
Messertafel 70A (70B) des Schlitzteils 65A (65B)
angeordnet (siehe 9). Die Nockenrolle 80A
(80B) ist durch den Schlitzteil 65A (65B) drehbar an
ein oberes Ende der Nockenrollegetriebeplatte 67A (67B) angekoppelt,
die unten beschrieben werden wird, und ist so vorgesehen, dass sie entlang dem Schlitzteil
65A (65B) vertikal beweglich ist.
Im Führungsteil 81A (81B) sind ein Anliegeteil
K (L) mit einer Anlagefläche Pa (Pb), die in Anlage mit der Nockenrolle
80A gelangen soll, und ein Verstärkungsteil C (D), der mit Überlappung
mit dem Anlageteil K (L) ausgebildet ist, einstückig miteinander ausgebildet,
und der Anlageteil K (L) ist durch einen geradlinigen Teil 74A (74B)
zum Führen einer Vertikalbewegung der Messertafel 70A (70B),
die gebildet werden soll, und durch einen abgeschrägten Teil 75A (75B),
der unter dem geradlinigen Teil 74A (74B) vorgesehen ist und dazu
dient, eine Horizontalbewegung der Messertafel 70A (70B) zu führen.
Eine Kante an der Seite der Halteachse 58 des Führungsteils
81A (81B), der einen unteren Teil der Messertafel 70A
(70B) bildet, welcher durch eine Antriebskraft der Plattenfeder
82A (82B) zur Seite der Drehachsenwelle 58 hin angetrieben
wird, liegt an der Nockenrolle 80A (80B) an. Mehr im einzelnen:
die Nockenrolle 80A (80B) reguliert eine Bewegung in einer Horizontalrichtung
des Führungsteils 81A (81B) (insbesondere eine Bewegung zur
Seite der Drehachsenwelle 58 hin), und der Führungsteil
81A (81B) der Messertafel 70A (70B) wird entlang
der Nockenrolle 80A (80B) vertikal bewegt.
Die Nockenrollegetriebeplatte 67A (67B) ist entlang
einer Fläche an einer gegenüberliegenden Seite der Nockenrolle
80A (80B) angeordnet, wobei die Drehplatte 52A (52B)
dazwischen angeordnet ist (siehe 10). Ein Schlitz ist
in einer vertikalen Richtung in einem unteren Teil der Nockenrollegetriebeplatte
67A (67B) ausgebildet und ist so vorgesehen, dass er mit Bezug
auf die Drehplatte 52A (52B) mit einer in den Schlitz eingesetzten
Schraube vertikal gleitbar ist. Weiterhin ist ein Mittelteil der Nockenrollegetriebeplatte
67A (67B) in den Führungsteil 66A (66B)
eingepasst, und eine Bewegungsrichtung desselben wird so reguliert, dass sie die
Vertikalrichtung ist. Weiterhin ist ein Getriebeteil, der mit einem Vertikalzahnrad
64a (64b) in Eingriff gelangen soll, welches unten beschrieben
werden wird, an einer Kante der Nockenrollegetriebeplatte 67A (67B)
ausgebildet.
Der Vertikalmotor 64A (64B) ist am Befestigungsteil
60A (60B) der Drehplatte 52A (52B) in einer
solchen Richtung befestigt, dass eine Ausgangswelle desselben zur Seite der Nockenrollengetriebeplatte
67A (67B) hin vorsteht. Ein Impulsmotor findet auch für den
Vertikalmotor 64A (64B) Anwendung, und ein Rotationsausmaß
und ein Antriebszeittakt kann gesteuert werden.
Weiterhin ist das Vertikalzahnrad 64a (64b) an einer
Ausgangswelle des Vertikalmotors 64A (64B) befestigt und steht
in Eingriff mit dem Getriebeteil der Nockenrollengetriebeplatte 67A (67B).
Durch Antreiben des Vertikalmotors 64A (64B) ist es dementsprechend
möglich, eine Höhe der Nockenrolle 80A (80B), die an
die Nockenrollegetriebeplatte 67A (67B) angekoppelt ist, so einzustellen
und regulieren, dass sie eine gewünschte Höhe ist.
Wenn der Schrägteil 75A (75B), der an einem
unteren Ende des Führungsteils 81A (81B) vorgesehen ist,
veranlasst wird, während der Aufwärtsbewegung an der Nockenrolle
80A (80B) anzuliegen, wird die Messertafel 70A (70B),
die entlang der Nockenrolle 80A (80B) durch den Antriebsvorgang
des Zylinders 72A (72B) nach oben bewegt wird, in einer solchen
Richtung ausgestoßen, dass sie von der Drehachsenwelle 58 weggeht,
das heißt eine Schnittbilderichtung, zu welcher der Klingenteil des Einzelklingenmessers
51A (51B) hin gekehrt ist.
Das Antriebsausmaß des Vertikalmotors 64A (64B)
und eine Höhe der entsprechenden Nockenrolle 80A (80B) oder
ein Ausmaß einer Bewegung in einer horizontalen Richtung der entsprechenden
Messertafel 70A (70B), das heißt, ein Ausmaß einer Bewegung
in Schnittbilderichtung werden zuvor experimentell erhalten, und diese Tabellen
werden in Speichermitteln eines Steuerteils gespeichert, der nicht dargestellt ist.
Im Ausführungsbeispiel ist die Position, in welcher der Schlitzteil
65A (65B) ausgebildet werden soll, in einer solchen Weise eingestellt,
dass der schräge Teil 75A (75B) an der Nockenrolle
80A (80B) anzuliegen beginnt, nachdem die Spitze des Einzelklingenmessers
51A (51B) um eine vorbestimmte Entfernung senkrecht angehoben
ist, bis es wenigstens durch das Nähgut hindurchdringt. Die
vorbestimmte Entfernung impliziert einen ausreichenden Abstand für das Einzelklingenmesser
51A (51B), um durch eine Oberfläche des Nähguts hindurchzudringen
mit Bezug auf das Nähgut, das von der Einfassnähmaschine vernäht
wird.
Wie oben beschrieben, hat auch eine Messereinheit B den gleichen Aufbau
wie derjenige einer Messereinheit A.
(Betriebstafel)
Eine Betriebstafel, die nicht dargestellt ist, ist so ausgebildet,
dass sie einschließt: eine Flüssigkristall-Anzeigeeinheit und ein Berührungsfeld,
das auf einem Darstellungsschirm desselben vorgesehen ist. Durch Ausführen
eines Berührungsvorganges über eine Betriebstastengruppe, die an der Flüssigkristall-Anzeigeeinheit
dargestellt ist, stellt beispielsweise ein Berührungsfeld eine Position fest,
die durch eine Berührung angegeben ist, um verschiedene Daten darzustellen
(Nähdaten und Nadellokalisierungsdaten), oder eine Stichform auf einem Darstellungsbereich
der Flüssigkristall-Anzeigeeinheit entsprechend der so festgestellten Position,
und um die Nähmaschine zu veranlassen, einen vorbestimmten Vorgang an einem
Positionsleseprinzip eines elektromagnetischen Induktionstyps auszuführen,
oder eines Magnetostriktionstyps oder eines drucksensitiven Typs. Durch Ausführung
einer vorbestimmten Betriebseingabe über die Betriebstafel wird weiterhin eine
Darstellung in der Flüssigkristall-Anzeigeeinheit der Betriebstafel verschiedentlich
umgestaltet, so dass verschiedene Betriebstastengruppen und verschiedene Anzeigeschirme,
die verschiedenen Einstelloperationen, verschiedenen Eingabevorgängen und verschiedenen
Nähmaschinenvorgängen entsprechen, dargestellt werden.
Weiterhin ist die Betriebstafel gemäß dem Ausführungsbeispiel
mit Einstelleingabetaste zum Einstellen und Eingeben des Winkels des Eckeneinschnitts
V, der Ausbildeposition und der Länge versehen.
Mehr im einzelnen: Basierend auf der Eckeneinschnittlänge, dem
Winkel des Eckeneinschnitts V und der Position, in welcher der Eckeneinschnitt V
ausgebildet werden soll, welche durch die Eingabe über die Einstelleingabetaste
(siehe 13A und 13B) eingestellt
werden, und verschiedene Tabellen, welche in Speichermitteln vorgespeichert sind,
werden die Antriebsausmaße des Längsbewegungsmotors 13, der Drehmotoren
53A und 53B und der Vertikalmotor 64A und 64B
entsprechend den eingestellten Werten jeweils berechnet, so dass eine Steuerung
zum Antrieb jedes der Motoren ausgeführt wird.
Somit hat die Betriebstafel gemäß dem Ausführungsbeispiel
die Funktion des Eingabeteils und des Anzeigeteils in der Nähmaschine und weiterhin
die Funktion von Längeneingabemitteln zum Einstellen der Schneidlängen
durch die Einzelklingenmesser 51A und 51B.
(Erläuterung des Rotationssystembetriebs)
Als nächstes erfolgt eine detaillierte Beschreibung eines Vorgangs
zur Regulierung der Öffnungsausmaße der Einzelklingenmesser
51A und 51B, das heißt des Winkels des Eckeneinschnitts V
in der Nähmaschine gemäß dem Ausführungsbeispiel.
Zuallererst wird in dem Falle, in welchem lediglich der Drehmotor
53B angetrieben wird, durch die Hauptrolle 54B, den Treibriemen
55B und die angetriebene Rolle 56B eine Drehkraft zur Drehachsenwelle
58 übertragen. Infolgedessen werden die Drehachsenwelle
58 und die Drehplatte 52B, die an der Drehachsenwelle
58 fixiert ist, um die Drehachsenwelle 58B herum horizontal gedreht.
Mehr im einzelnen: in dem Falle, in welchem lediglich der Drehmotor 53B
angetrieben wird, werden lediglich die Drehplatten 52A und 52B
einstückig um die Drehachsenwelle 58 herum ohne Änderung eines
Winkels zwischen ihnen verdreht. In diesem Falle wird weiterhin der Drehmotor
53A, der durch die Motorbasis 57A an der Drehachsenwelle
58A fixiert ist, zusammen mit den Drehplatten 52A und
52B und der Drehachsenwelle 58 gedreht, während ein Drehwinkel
der Ausgangswelle durch die Steuerung des Steuerteils gehalten wird.
In dem Falle, in welchem lediglich der Drehmotor 53A angetrieben
wird, wird als nächstes eine Drehkraft durch die Hauptrolle 54A, den
Treibriemen 55A und die angetriebene Rolle 56A zur Drehplatte
52A übertragen. Der Drehmotor 53A hat einen solchen Aufbau,
dass er durch die Motorbasis 57A und die Drehachsenwelle 58 einstückig
mit der Drehplatte 52B umläuft. Deshalb wird an der Drehplatte
52B in Abhängigkeit von dem Antriebsvorgang des Drehmotors
53A keine Drehkraft erzeugt. Mit anderen Worten: in diesem Falle wird der
Winkel der Ausgangswelle des Drehmotors 53 durch die Steuerung des Steuerteils
gehalten, und lediglich die Drehplatte 52A wird auf der Basis der Drehplatte
52B gedreht, so dass ein Winkel, der zwischen den Drehplatten
52A und 52B gebildet wird, verändert wird. Mehr im einzelnen:
ein Winkel zwischen den Einzelklingenmessern 51A und 51B, die
an den Drehplatten 52A bzw. 52B gehalten sind, wird verändert.
Durch Antreiben lediglich des Drehmotors 53A ist es dementsprechend möglich,
den Winkel des Eckeneinschnitts V so zu regulieren, dass er ein erwünschter
Winkel wird, ohne die Position des Einzelklingenmessers 51B zu ändern.
In dem Falle, in welchem die Drehmotoren 53A und
53B zusammen angetrieben werden, wird der Vorgang blockiert, so dass der
Eckeneinschnitt V in irgendeiner Richtung bei einem willkürlichen Winkel ausgebildet
wird, und zwar innerhalb eines Bereiches, welcher durch die Anordnung des Drehmotors
53A (53B) um die Drehachsenwelle 58 herum erlaubt ist.
In der Eckmesservorrichtung 1 gemäß dem Ausführungsbeispiel
werden die Drehplatten 52A und 52B (die Messereinheiten A und
B) um die Drehachsenwelle 58 herum um 180° oder mehr verdreht. Obwohl
lediglich eine Eckmessereinheit 20 vorgesehen ist, werden deshalb jeweils
ein V-förmiger Eckeneinschnitt V, der sich zu einer Zulaufseite hin erweitert,
und ein V-förmiger Eckeneinschnitt V, der sich zu einer Ablaufseite hin erweitert,
ausgebildet, und zwar an Enden an den Zulauf- und Ablaufseiten in einer Nähgutvorschubrichtung
eines geradlinigen Zentralschnitts, welcher durch ein Zentralmesser, das nicht dargestellt
ist, ausgebildet wird.
Mit anderen Worten: der Vorgang zur Ausbildung des Eckeneinschnitts
V, der herkömmlicherweise unter Verwendung von zwei Sätzen von Eckmessereinheiten
20 durchgeführt wurde, wird durch die Drehfunktion der Messereinheiten
A und B lediglich mit Hilfe einer Eckmessereinheit 20 ausgeführt.
Durch den Aufbau, in welchem die Drehplatte 52A (52B)
einstückig in der gleichen Richtung um 180° oder mehr mit Hilfe des Drehmotors
53 gedreht werden kann, ist es möglich, eine ausgezeichnete V-Gestalt
auszubilden. Mehr im einzelnen: in dem Falle, in welchem beispielsweise zwei Sätze
von Eckeneinschnitten V ausgebildet werden sollen, wird bei einem Kontakt der Schneidklingenteile
SA und SB bei der Bildung einer der Eckeneinschnitte V ein Zwischenraum erzeugt,
wenn ein Abschnitt des Schneidklingenteils SA (SB) des Einzelklingenmessers
51A (51B) eine einzelne Klinge ist, wenn die Drehplatte
52A im Uhrzeigersinn gedreht wird und die Drehplatte 52B im Gegenuhrzeigersinn
gedreht wird, um die jeweiligen Eckeneinschnitte V auszubilden. Entsprechend der
Eckmesservorrichtung 1 in Übereinstimmung mit dem Ausführungsbeispiel
ist es jedoch möglich, die Kontakte zu veranlassen, auch in dem Falle miteinander
zu koinzidieren, in welchem ein Eckeneinschnitt V, der eine umgekehrte V-Form hat,
ausgebildet wird.
(Erläuterung eines Vorganges in Vertikal- und Horizontalrichtungen)
Als nächstes erfolgt eine detaillierte Beschreibung eines Vorganges
zum Bewegen der Einzelklingenmesser 51A und 51B in einer vertikalen
Richtung.
Wenn die Einstelleingabetaste durch die Betriebstafel, die nicht dargestellt
ist, betätigt wird, wird ein geeignetes Antriebsausmaß des Vertikalmotors
64A (64B), welches den eingestellten Eingabewerten der Eckeneinschnittlängen
entspricht, welche durch die Einzelklingenmesser 51A und 51B erhalten
werden, welche ihrerseits von der Betriebstafel eingegeben werden, berechnet, basierend
auf demselben Einstelleingabewert und einer in den Speichermitteln gespeicherten
Tabelle. Mehr im einzelnen, im Ausführungsbeispiel funktioniert die Betriebstafel
als Längeneingabemittel zum Einstellen der Länge des Eckeneinschnitts
V.
Als nächstes wird der Vertikalmotor 64A (64B)
angetrieben, so dass eine Kraft von dem Vertikalzahnrad A (B) zur Nockenrollengetriebeplatte
67A (67B) übertragen wird, und die Nockenrolle
80A (80B) wird somit in einer vorbestimmten Höhe angeordnet.
Dann wird ein Signal zum Antreiben des Zylinders 72A (72B)
von dem (nicht dargestellten) Steuerteil zu einem elektromagnetischen Ventil hin
übertragen, so dass der Zylinder 72A (72B) einen Expansions-
und Kontraktionsvorgang ausführt. Durch die Expansion und Kontraktion des Zylinders
72A (72B) wird die Messertafel 70A (70B), die
an einen Antriebsteil des Zylinders 72A (72B) angekoppelt ist,
aufwärts und abwärts bewegt.
Die Messertafel 70A (70B) wird in einer solchen
Richtung gleitverschoben, dass sie mit Bezug auf die Drehplatte 52A (52B)
mittels der LM-Führung 62A (62B) nach aufwärts oder
abwärts bewegt wird.
Im Ausführungsbeispiel wird der Zylinder (Luftzylinder)
72A (72B) als Antriebsquelle der Vertikalbewegung der Messertafel
70A (70B) verwendet und ein ganzer beweglicher Bereich des Zylinders
72A (72B), das heißt ein voller Hub desselben, wirkt auf
die Vertikalbewegung der Messertafel 70A (70B) ein. Mit anderen
Worten: das Einzelklingenmesser 51A (51B) gemäß dem
Ausführungsbeispiel dient dazu, das Nähgut im gesamten Bereich des Klingenteils
zu schneiden.
Weiterhin wird die Messertafel 70A (70B) in einen
Zustand eingestellt, in welchem der Führungsteil 81A (81B),
der den unteren Teil der Messertafel 70A (70B) bildet, stets zur
Seite der Drehachsenwelle 58 hin angetrieben wird, und zwar durch die Antriebskraft
der Plattenfeder 82A (82B). Aus diesem Grunde wird die Messertafel
70A (70B) in der Weise nach oben bewegt, das eines der Enden des
Führungsteils 81A (81B) zur Nockenrolle 80A (80B)
parallel ist.
Dementsprechend wird die Messertafel 70A (70B) etwa
senkrecht aufwärts bewegt, während der geradlinige Teil
74A (74B) des Führungsteils 81A (81B) an
der Nockenrolle 80A (80B) anliegt.
Im Ausführungsbeispiel dringt die Spitze des Einzelklingenmessers
51A (51B) in der senkrechten und Aufwärtsbewegung durch das
Nähgut hindurch. Infolgedessen wird ein Durchdringungswinkel des Einzelklingenmessers
51A (51B) mit Bezug auf das Nähgut stets so aufrechterhalten,
dass er ein optimaler Winkel ist (siehe 11 und
12).
Als nächstes erfolgt eine detaillierte Beschreibung eines Betriebs
eines Nockensystems zum Bewegen jedes der Einzelklingenmesser 51A und
51B in einer horizontalen Richtung.
Der schräge Teil 75A (75B) gemäß
dem Ausführungsbeispiel weist ein unteres Ende auf, das zur Seite der Drehachsenwelle
58 hin gebogen ist, das heißt zur Seite der Nockenrolle
80A (80B). Wenn die Messertafel 70A (70B) nach
oben bewegt wird, um eine vorbestimmte Höhe einzunehmen, wird deshalb das untere
Ende des Führungsteils 81A (81B), das heißt der schräge
Teil 75A (75B) veranlasst, an der Nockenrolle 80A (80B)
anzuliegen. Wenn die Messertafel 70A (70B) nach oben bewegt wird,
wird weiterhin der schräge Teil 75A (75B), der an der Nockenrolle
80A (80B) anliegt, nach Empfang einer Reaktionskraft in einer
solchen Richtung ausgestoßen, dass er sich mit Hilfe der Nockenrolle
80A (80B) von der Drehachsenwelle 58 abtrennt. Durch
die Reaktionskraft wird der Zylinder 72A (72B) um eine Achse der
Zylindertafel 76A (76B) verschwenkt, so dass die Messertafel
70A (70B) in einer etwa horizontalen Richtung entlang der seitlichen
Schiene 63A (63B) bewegt wird. Dementsprechend wird das Einzelklingenmesser
51A (51B), das an der Messertafel 70A (70B)
befestigt ist, nach oben bewegt, und gleichzeitig in der Schnittbilderichtung nach
welcher hin der Schneidklingenteil SA (SB) gekehrt ist, horizontal bewegt.
Mit anderen Worten: gemäß der Eckmesservorrichtung
1 in Übereinstimmung mit dem Ausführungsbeispiel wird nach der
senkrechten und aufwärts gerichteten Bewegung eine Bewegungskomponente in der
Horizontalrichtung zugefügt, so dass das Einzelklingenmesser 51A (51B)
in der Schnittausbilderichtung bewegt wird. Die oberen und unteren Positionen der
Nockenrolle 80A (80B), welche durch den Antriebsvorgang des Vertikalmotors
64A (64B) erreicht werden, werden eingestellt und verändert,
basierend auf dem eingestellten und eingegeben Wert der Eckeneinschnittlänge,
und die Anliegeposition der Nockenrolle 80A (80B) mit Bezug auf
den schrägen Teil 75A wird in einem Vorgang zum Aufwärtsbewegen
der Messertafel 70A (70B) geändert. Infolgedessen wird eine
Position verändert, in welcher die Horizontalbewegung in dem Vorgang zur Aufwärtsbewegung
der Messertafel 70A (70B), das heißt des Einzelklingemessers
51A (51B), gestartet wird. Im Ergebnis kann die Länge des
Eckeneinschnitts V so verändert werden, dass sie einen gewünschten Wert
besitzt. Mehr im einzelnen: das Einzelklingemesser 51A (51B) wird
stets veranlasst, durch das Nähgut mit einer senkrechten Stellung hindurchzudringen,
die in der Durchdringung aufrechterhalten wird, und wird dann in einer horizontalen
Richtung bewegt, wodurch sich der Eckeneinschnitt V mit der gewünschten Länge
bildet, welche durch die Betriebstafel eingestellt und eingegeben ist. Infolgedessen
dringt das Einzelklingenmesser 51A (51B) immer durch das Nähgut
senkrecht hindurch, um den Schneidvorgang unabhängig von der Länge des
auszubildenden Eckeneinschnitts V auszuführen. Infolgedessen ist es möglich,
eine hohe Schärfe aufrechtzuerhalten.
Im Ausführungsbeispiel repräsentiert weiterhin eine Messerbreite
selbst des Einzelklingenmessers 51A (51B) eine minimale Schneidlänge,
und ein Unterschied zwischen der minimalen Schneidlänge und der Eckeneinschnittlänge,
der eingestellt ist, stellt eine horizontale Bewegungsdistanz des Einzelklingenmessers
51A (51B) dar, welche durch die Nockenrolle 80A (80B)
und den schrägen Teil 75A (75B) erhalten wird.
Wie oben beschrieben, ist es gemäß der Nähmaschine
in Übereinstimmung mit dem Ausführungsbeispiel möglich, den Winkel
des Eckeneinschnitts V und die Länge des Einschnitts frei zu regulieren.
Weiterhin kann die gesamte Klingenlänge der Einzelklingenmesser
51A und 51B zur Ausbildung des Einschnitts V benutzt werden. Infolgedessen
ist es möglich, eine partielle Abnutzung (eine partielle Verschlechterung)
durch die partielle Abnutzung der Einzelklingenmesser 51A und
51B an einer Entstehung zu hindern. Somit ist es möglich, in der Eckmesservorrichtung
eine hohe Präzision aufrechtzuerhalten.
Weiterhin können die Durchdringungswinkel der Einzelklingenmesser
51A und 51B durch das Nähgut konstant gehalten werden. Infolgedessen
kann die Schärfe der Einzelklingenmesser 51A und 51B in der
Durchdringung das Nähgut so aufrechterhalten werden, dass sie hoch ist.
Durch einen solchen Aufbau, wonach die Einzelklingenmesser
51A und 51B in der Schnittbilderichtung bewegt werden können,
ist es weiterhin möglich, eine Geschwindigkeit in der Schnittausbilderichtung
zu erhöhen. Somit ist es möglich, eine Zykluszeit zu verkürzen um
die Schärfe zu verbessern.
Durch einen Aufbau, wonach die Spitzen der Einzelklingenmesser
51A und 51B über eine vorbestimmte Entfernung
hinweg senkrecht nach oben bewegt werden, bis sie durch wenigstens sowohl das Hauptnähgut
als auch das Einfassnähgut hindurchdringen, und auch in der horizontalen Richtung
bewegt werden können, ist es weiterhin möglich, einen Nachteil zu eliminieren,
dass nämlich ein Eckeneinschnitt V mit einer genauen Länge nicht ausgebildet
werden kann, und zwar aufgrund der unterschiedlichen Schnittlängen der oberen
und unteren Flächen des Nähgutes, selbst wenn das Nähgut beispielsweise
(das Hauptnähgut und das Einfassnähgut) dick ist.
Weiterhin sind die Längeneinschnittmittel zum Einstellen der
Länge des Eckeneinschnitts V vorgesehen. Auch in dem Falle, in welchem die
Schnittlänge verändert wird, ist es deshalb möglich, die Arbeitseffizienz
zu verbessern, ohne einen Austausch zu erfordern, wobei die Einzelklingenmesser
51A und 51B unterschiedliche Weiten haben.
Weiterhin sind die Vertikalmotoren 64A bzw. 64B
vorgesehen. Infolgedessen kann auch jede Länge sowohl des linken als auch rechten
Schnitts des Eckeneinschnitts V, der so ausgebildet wird, dass er eine etwa V-förmige
Gestalt einnimmt, separat und leicht eingestellt werden (siehe 13B).
Da die Befestigungsposition an der Basis 30 um 180° um die Drehachsenwelle
58 herum mit Hilfe der Drehmotoren 53A und 53B gedreht
werden kann, können die Drehplatten 52A und 52B weiterhin
eine Richtung um 180° ändern, in welcher die V-Gestalt mit Bezug auf die
Nähgutvorschubrichtung ausgebildet werden soll. Infolgedessen ist es möglich,
einen Eckeneinschnitt V mit Hilfe einer Eckmessereinheit 20 auszubilden,
der etwa V-Form einnimmt oder die Form eines umgekehrten V, und zwar sowohl an den
vorderen und hinteren Enden des Zentralschnitts. Somit ist es möglich, die
Zahl der Bauteile im Vergleich mit der herkömmlichen Eckmesservorrichtung
1 herabzusetzen, welche zwei Eckmessereinheiten 20 umfasst zur
Ausbildung V-förmiger Einschnitte, die zueinander umgekehrt sind.
(Weiteres)
Im Ausführungsbeispiel wird der Aufbau angewandt, in welchem
der Vertikalmotor 64A (64B) vertikal angetrieben wird, um die
Anliegeposition (Höhe) der Nockenrolle 80A (80B) und das
untere Ende des Führungsteils 81A (81B) der Messertafel
70A (70B) zu verändern, das heißt den schrägen
Teil 75A (75B), und weiterhin wird jedes der Einzelklingenmesser
51A und 51B mit Hilfe des Zylinders 72A (72B)
vertikal angetrieben. Es ist auch möglich, einen Aufbau zu benutzen, in welchem
ein Impulsmotor zum Bewegen der Einzelklingenmesser 51A und 51B
in einer Längsrichtung und ein Impulsmotor, um sie in einer horizontalen Richtung
zu bewegen, vorgesehen sind, um das Einzelklingenmesser 51A (51B)
in den vertikalen und horizontalen Richtungen zu bewegen.
Als eine Methode zur Regulierung der Länge des Eckeneinschnitts
V ist es weiterhin möglich einen Aufbau zu benutzen, in welchem die Nockenrollen
80A und 80B in der horizontalen Richtung bewegt werden, das heißt,
in einer solchen Richtung um sie von der Drehachsenwelle 58 zu trennen.
Weiterhin können die Nockenrollen 80A und
80B einen solchen Aufbau haben, dass ihre Höhen manuell reguliert
werden. In diesem Falle ist die Nockenrolle 80A (80B) ein Nockenglied
mit einer Position, die entsprechend einer Schnittlänge, die eingestellt ist,
reguliert wird, und funktioniert als Längeneinstellmittel.
Weiterhin ist es auch möglich, einen solchen Aufbau anzuwenden,
um die Höhen der schrägen Teile 75A und 75B zu regulieren,
die Nockenfolgeteile sein sollen, welche an die Messertafel 70A und
70B angekoppelt sind.
Daneben wird ein Einzelklingenmesser mit einer Breite von 7,5 mm,
das ist eine minimale Schneidlänge von 7,5 mm für das Einzelklingenmesser
51A (51B) im Ausführungsbeispiel verwendet. Jedoch ist es
möglich, eine Bewegungsentfernung in einer horizontalen Richtung zu regulieren,
das ist ein Längenregulierungsbereich des Eckeneinschnitts V, und zwar unter
Verwendung eines Einzelklingenmessers mit einer Breite, die angemessen verändert
wird in Abhängigkeit von einer Nähbedingung und durch angemessenes Variieren
des Winkels des schrägen Teils 75A (75B) oder der Länge
des schrägen Teils 75A (75B). Während eine Eckmesservorrichtung
1 bewegt wird, um den Eckeneinschnitt V an jedem Ende des geradlinigen
Schnitts im Ausführungsbeispiel auszubilden, ist es weiterhin auch möglich,
zwei Eckmesservorrichtungen mit dem gleichen Aufbau vorzusehen, wodurch der Eckeneinschnitt
an jedem Ende durch jede der Eckmesservorrichtungen ausgebildet wird.
In der Eckmesservorrichtung 1 gemäß dem Ausführungsbeispiel
ist weiterhin eine Bewegungsbahn eines Kontaktes des Nähguts und des Eckmessers
51 eine äußere Kurve, welche mit Bezug auf einen Schneidvorgang
vorzuziehen ist.