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Dokumentenidentifikation DE202005019488U1 24.05.2007
Titel Saunaheizgerät
Anmelder Hans Einhell AG, 94405 Landau, DE
Vertreter Wallinger, M., Dipl.-Ing. Dr.-Ing., Pat.-Anw., 80331 München
DE-Aktenzeichen 202005019488
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 24.05.2007
Registration date 19.04.2007
Application date from patent application 13.12.2005
IPC-Hauptklasse A61H 33/06(2006.01)A, F, I, 20051213, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A61L 9/02(2006.01)A, L, I, 20051213, B, H, DE   B01D 1/00(2006.01)A, L, I, 20051213, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein elektrisch betriebenes Saunaheizgerät, das dazu dient, im Saunaraum ein gewünschtes Klima einzustellen und aufrecht zu erhalten.

Für die Erholungswirkung des Saunagangs ist es wesentlich, im Saunainnenraum ein angenehmes, für die Wirkung der Sauna förderliches Klima zu erhalten. Zusätzlich sind neben der Einstellbarkeit einer bestimmten Temperatur und Luftfeuchtigkeit die Möglichkeit zum Verdampfen ätherischer Öle beispielsweise in Form von durchgeführten Aufgüssen, eine einfache und sichere Handhabung der technischen Einrichtungen des Saunainnenraumes sowie ein möglichst geringer Geräuschpegel von hoher Bedeutung.

Für die Erreichung und Einhaltung der gewünschten Temperatur im Saunainnenraum sind seit geraumer Zeit elektrische Saunaheizgeräte in Verbindung mit Thermostaten zur Temperaturregelung im Einsatz.

Um eine bestimmte Luftfeuchtigkeit zu erreichen, werden häufig innerhalb des zumeist mit Steinen gefüllten Heizbereichs des Saunaheizgeräts Behältnisse zur Verdampfung einer Flüssigkeit angebracht. Durch die Heizwärme des Saunaheizgeräts verdampft diese Flüssigkeit und befeuchtet so die Saunaluft. Da diese Art der Verdampfung nicht regelbar ist, kann es insbesondere bei der Nutzung von Behältnissen mit geringem Querschnitt und größer Höhe zu plötzlichen, teilweise auch gefährlichen und lärmenden Verdampfungserscheinungen kommen.

Als weitere Möglichkeit zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit werden auch Dampferzeuger verwendet, die in der Regel zur Erwärmung einem Saunaheizgerät zugeordnet sind. Oftmals sind diese in einem unteren Bereich der Sauna unterhalb der Sitzbänke angeordnet, wodurch sie schlecht zu erreichen und damit schlecht zu reinigen sind.

Eine Bauform für einen Dampferzeuger in einem Saunainnenraum wird beispielsweise in DE 103 51 263 A1 beschrieben. Dabei handelt es sich um ein Zusatzgerät, einem unabhängig vom Saunaheizgerät mittels einem Heizelement beheizten Wasserbehälter, dessen Tragstruktur beispielsweise an einer Saunawand befestigt werden kann. Der beschriebene Dampferzeuger ist so ausgeführt, dass er nach der Benutzung zur Wartung entfernt werden kann. Aufgrund der beschriebenen Ausführung des entnehmbaren Flüssigkeitsbehältnisses aus einem wärmeleitenden Werkstoff kann dieses nicht während des Saunagangs beispielsweise zur Durchführung von Aufgüssen verwendet werden.

Eine weitere Schwachstelle bestehender Saunaheizgeräte ist die wenig flexible Einbaumöglichkeit der häufig rechtwinklig ausgebildeten Einrichtungen, deren Befestigungsvorrichtung an einer vorgegebenen Position am Saunaheizgerät angebracht ist. Dadurch werden die Montagemöglichkeiten an den Wänden oder in den Ecken des Saunainnenraums eingeschränkt und somit eine flexible Raumeinteilung erschwert.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein verbessertes Saunaheizgerät zu schaffen.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand des Anspruchs 1 gelöst. Zu bevorzugende Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Das erfindungsgemäße Saunaheizgerät enthält einen ersten Hohlraum, dem eine Heizeinrichtung zugeordnet ist. Vorzugsweise sind in diesem ersten Hohlraum Steine zur Speicherung und gleichmäßigen Abstrahlung der Wärme der Heizeinrichtung eingefüllt. Über diese Steine kann beispielsweise mittels einer Schöpfkelle Flüssigkeit gegossen werden, die z. B. ätherische Öle oder weitere Wirkstoffe oder Aromen enthält. Aufgrund der an den heißen Steinen stattfindenden Verdampfung kann so die Luft des Saunainnenraums angefeuchtet und dabei gegebenenfalls mit Wirkstoffen oder ähnlichem angereichert werden.

In einem zweiten, dem Saunaheizgerät zugeordneten Hohlraum können eine oder mehrere Hilfseinrichtungen angeordnet sein. So ist gemäß einer Ausführungsform die gesamte Steuerung des Saunaheizgeräts oder zumindest Teile dieser Steuerung vorzugsweise so in diesem zweiten Hohlraum der Vorrichtung angebracht, dass zusätzlich weitere Hilfseinrichtungen hier Platz finden können. Dieser zweite Hohlraum ist derart gestaltet, dass eine oder auch mehrere zum erfindungsgemäßen Saunaheizgerät zugehörige Hilfseinrichtungen darin angeordnet werden können.

Die Grundform des erfindungsgemäßen Saunaheizgeräts ist vorzugsweise nicht rechteckig, vorzugsweise auch nicht rotationssymmetrisch oder zylindrisch, sondern vorzugsweise oval ausgebildet, so dass in Verbindung mit einer flexibel sowohl der Saunainnenwand als auch dem Saunaheizgerät zuordenbaren Befestigungsvorrichtung eine flexible sowie platzsparende Anordnung im Saunainnenraum ermöglicht wird. Dies wird dadurch erreicht, dass die Befestigungsvorrichtung beispielsweise neben geraden Wandabschnitten auch sehr nahe an unterschiedlich gewinkelte Innenecken oder auch direkt in 90°-Ecken montiert werden kann. Das Saunaheizgerät ist vorzugsweise so gestaltet, dass es beweglich an die Befestigungsvorrichtung angebracht und so aufgrund seiner nicht zentrischen Grundform einen beispielsweise durch Drehung veränderbaren Platzbedarf aufweist und so vorteilhaft angeordnet werden kann.

Die Steuerung des Saunaheizgeräts bzw. die Steuerung der Hilfseinrichtung zur Verdampfung von Flüssigkeit können bei allen Varianten erfindungsgemäß zumindest teilweise innerhalb oder auch außerhalb der Vorrichtung angebracht sein. Ein außerhalb der Vorrichtung anzubringendes Element ist z. B. ein Temperaturfühler.

In einer ersten Variante wird im zweiten Hohlraum mit Ausnahme der Steuerung oder zumindest Teilen der Steuerung keine weitere Hilfseinrichtung angeordnet. In diesem Fall können auf der Abdeckung des Hohlraums beispielsweise die Bedienelemente zur Steuerung der Vorrichtung angeordnet sein.

Bei einer zweiten Variante des Saunaheizgeräts ist dem zweiten Hohlraum der Vorrichtung zusätzlich zu möglicherweise darin angeordneten Teilen der Steuerung eine Hilfseinrichtung in Form eines entnehmbaren Flüssigkeitsbehälters, welcher der Gestaltung dieses zweiten Hohlraums angepasst ist, zugeordnet. Dieser entnehmbare Flüssigkeitsbehälter kann mittels des daran angebrachten Handgriffs aus nicht wärmeleitenden Material zur Durchführung von Aufgüssen als Schöpfkelle eingesetzt werden. Außerdem dient der Behälter aufgrund der Verdunstung der darin enthaltenen Flüssigkeit, welche sich durch die hohe Temperatur im Saunainnenraum erwärmt, auch zu einer Befeuchtung der Saunaluft und damit zur Verbesserung des Klimas in der Trockensauna. Der Füllstand der Flüssigkeit kann beispielsweise durch Sichtfenster in der Behälterwandung eingesehen werden, oder dem Anwender mittels einer Hilfseinrichtung wie beispielsweise einem so genannten Schwimmer oder sonstiger Einrichtungen auch elektrischer Art angezeigt werden. Bei dieser Ausführungsform des Saunaheizgeräts können bereits Vorbereitungen zur vereinfachten Nachrüstung der in den weiteren Varianten der Vorrichtung beschriebenen Hilfseinrichtungen wie beispielsweise ein elektrischer Steckverbinder oder eine bei einer Nachrüstung zusätzlich erforderliche Steuerung in der Vorrichtung oder einem zugehörigen externen Steuergehäuse enthalten sein.

In einer dritten Variante ist dem zweiten Hohlraum des Saunaheizgeräts eine Hilfseinrichtung zugeordnet, die als Verdampfer gestaltet ist, welche zur geregelten sicheren und geräuscharmen Verdampfung einer darin enthaltenen Flüssigkeit dient. Zusätzlich kann diese entnehmbare Hilfseinrichtung, im Folgenden Verdampfer genannt, die der Gestaltung dieses zweiten Hohlraums angepasst ist, mittels des daran angebrachten Handgriffes aus nicht wärmeleitenden Material zur Durchführung von Aufgüssen als Schöpfkelle eingesetzt werden. Zur gesteuerten Erhitzung der Flüssigkeit, die ansonsten unabhängig vom Saunaheizgerät erfolgt, ist in den Boden und/oder der Wandung des Verdampfers eine Heizeinrichtung, wie sie beispielsweise in Haushaltswasserkochern enthalten ist, integriert. Hierdurch, und aufgrund der Entnehmbarkeit aus dem zweiten Hohlraum wird eine einfache Reinigung des Verdampfers ermöglicht. Der Füllstand der Flüssigkeit kann auch hier beispielsweise durch Sichtfenster in der Behälterwandung eingesehen werden, oder dem Anwender mittels einer Hilfseinrichtung wie beispielsweise einem so genannten Schwimmer oder sonstiger Einrichtungen auch elektrischer Art angezeigt werden. Zur Einstellung der Verdampfungsintensität ist eine Steuerung der Energiezufuhr vorgesehen, deren Elemente oder Teile davon entweder im zweiten Hohlraum des Saunaheizgeräts oder auch extern dieser Vorrichtung angeordnet sein können. Die gesteuerte Zufuhr elektrischer Energie erfolgt über einen im zweiten Hohlraum im Bereich der Unterseite des Verdampfers angeordneten elektrischen Steckverbinder derart, dass dann, wenn der Verdampfer im Hohlraum platziert ist, zwischen der Heizeinrichtung und der Energieversorgung eine elektrische Verbindung hergestellt ist. Dabei sind in den Verdampfer oder der Steuerung Einrichtungen wie beispielsweise Temperatursensoren integriert, die eine Überhitzung des Geräts frühzeitig erkennen und die Energiezufuhr beispielsweise durch die Steuerung oder eine Abschaltautomatik unterbrochen wird. Zusätzlich kann diese dritte Variante des Saunaheizgeräts Hilfseinrichtungen zur Anreicherung des Dampfes beispielsweise mit ätherischen Ölen oder weiteren Wirkstoffen oder Aromen enthalten. Hierfür werden auf den Verdampfer beispielsweise ein Aufsatz für Kräuterpackungen und eine Verdampferschale für Aromastoffe aufgesetzt. Die Austrittsöffnung für den Dampf liegt dabei vorzugsweise in Richtung des ersten Hohlraums des Saunaheizgeräts.

Ein weiteres Merkmal des erfindungsgemäßen Saunaheizgeräts ist die Möglichkeit, die zweite Variante mittels eines Nachrüstsatzes zu einem Saunaheizgerät der dritten Variante zu verbessern. Dieser Nachrüstsatz besteht aus einem Verdampfer, der gegen den in der zweiten Variante enthaltenen Wasserbehälter ausgetauscht werden kann, sowie einem Aufsatz für einen Kräuterpack und eine Verdampferschale für Aromastoffe, die auf den Verdampfer aufgesetzt werden können. Diese Hilfseinrichtungen entsprechen in ihren Ausführungen den in Verbindung mit Variante drei beschriebenen Einrichtungen. Die Steuerung sowie die Steckverbindung für die Energieversorgung des Verdampfers sind zum Zweck einer nachträglichen Nachrüstung vorzugsweise bereits in Variante zwei enthalten.

Das beschriebene erfindungsgemäße Saunaheizgerät dient zur Einstellung und Aufrechterhaltung eines gewünschten Klimas im Saunainnenraum. Ein wesentliches Merkmal dieser Einrichtung ist die Unterstützung einer regelbaren, von der Beheizung des Saunainnenraums unabhängigen Verdampfung von Flüssigkeit. Plötzliche lärmende und gefährliche Verdampfungserscheinungen wie bei derzeitig verwendeten, im Stand der Technik beschriebenen Einrichtungen, werden bei der Nutzung der erfindungsgemäßen Vorrichtung verhindert. Im Gegensatz zu gebräuchlichen, teilweise schwer zugänglichen Verdampfern sind die zur beschriebenen Vorrichtung gehörigen Einrichtungen zur passiven und aktiven Verdampfung von Flüssigkeit gut erreichbar und leicht zu reinigen. Zudem sind sowohl der Wasserbehälter als auch der Verdampfer während des Saunagangs als Schöpfkelle zur Durchführung von Aufgüssen verwendbar, wobei dem Verdampfer auch Hilfseinrichtungen zur Verdampfung von Wirkstoffen aus Kräutern und Aromen zuordenbar sind. Besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Saunaheizgeräts ist die modulare Ausführung der einzelnen, austauschbaren Hilfsreinrichtungen der Varianten zwei und drei in Verbindung mit dem zu diesem Zweck spezifisch gestalteten zweiten Hohlraum der Vorrichtung. Aufgrund einer vorzugsweisen Vorbereitung für die Verdampfungssteuerung ist es möglich, mittels eines Nachrüstsatzes das Saunaheizgerät der zweiten Variante zur dritten Variante zu verbessern. Zusätzlich ermöglicht die nicht rotationssymmetrische Gestaltung der Vorrichtung in Verbindung mit einer flexibel zuordenbaren Befestigungsvorrichtung den platzsparenden Einbau des Saunaheizgeräts in unterschiedlich gestaltete Saunainnenräume.

Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen in Zusammenhang mit den Figuren. Es zeigt

1 eine perspektivische Ansicht des Grundmoduls eines beispielhaften erfindungsgemäßen Saunaheizgeräts, mit einem ersten Hohlraum zur Aufnahme der Heizvorrichtung und der hinteren und unteren Wandung des zweiten Hohlraumes,

2a eine perspektivische Ansicht der ersten Variante des Saunaheizgeräts, mit dem zweiten Hohlraum zugeordneten Elementen der Steuerplatine,

2b eine perspektivische Ansicht der ersten Variante des Saunaheizgeräts, mit geschlossenem zweiten Hohlraum,

3a eine perspektivische Ansicht der zweiten Variante des Saunaheizgeräts mit entnehmbaren Flüssigkeitsbehälter,

3b eine perspektivische Ansicht der zweiten Variante des Saunaheizgeräts mit entnehmbaren Flüssigkeitsbehälter mit Vorbereitung zur Nachrüstung weiterer Hilfseinrichtungen,

4a eine perspektivische Ansicht des Verdampfers von unten,

4b eine perspektivische Ansicht der dritten Variante des Saunaheizgeräts,

5 eine Aufsicht auf das Saunaheizgerät mit Befestigungsvorrichtung und angedeutetem Bewegungsspiel der Anordnung beider Einrichtungen zueinander,

6a eine perspektivische Ansicht des Verdampfers mit dem Aufsatz für einen Kräuterpack und einer Verdampferschale für Aromastoffe,

6b eine perspektivische Ansicht der dritten Variante des Saunaheizgeräts mit eingesetztem Aufsatz für einen Kräuterpack und Verdampferschale für Aromastoffe und

7 eine perspektivische Ansicht des Vorgangs zum Nachrüsten des Saunaheizgeräts der zweiten Variante mit dem Verdampfer zur dritten Variante.

1 zeigt das Grundmodul 1 eines erfindungsgemäßen Saunaheizgeräts, mit einem ersten Hohlraum 2 zur Aufnahme der Heizvorrichtung, der vorzugsweise zur Speicherung und gleichmäßigen Abgabe der Wärme mit Steinen befüllt wird, und der hinteren 4 und unteren 5 Wandung eines zweiten Hohlraumes 6. Die vordere Wandung 7 und die Abdeckung 8 des zweiten Hohlraumes 6 sind in 1 nicht dargestellt. Die vordere Wandung 7 wird mit dem Grundmodul mit Hilfe eines Befestigungsmittels 9 verbunden. Als Befestigungsmittel 9 können beispielsweise Schrauben, Nieten, Schnappverbindungen oder im Gehäuse 10 oder der vorderen Wandung 7 integrierte Einhängevorrichtungen dienen. Auch zur Befestigung der Abdeckung 8, die auf dem von Gehäuse 10 und vorderer Wandung 7 gebildeten, zweiten Hohlraum 6 aufgesetzt wird, kommen diese Befestigungsmittel in Frage. Ebenso ist es denkbar, dass die vordere Wandung 7 oder Abdeckung 8 stoffschlüssig beispielsweise geschweißt oder geklebt werden. Ebenfalls ist es möglich, den oberen Rand des durch Gehäuse 10 und vordere Wandung 7 gebildeten zweiten Hohlraums 6 so zu gestalten, dass die Abdeckung 8 einfach formschlüssig aufgesetzt werden kann. Den oberen Abschluss des ersten Hohlraums 2 bildet ein der Kontur des Hohlraums angepasster Befestigungsrahmen 14, der derart mit dem Gehäuse 10 verbunden ist, dass er das Gewicht des im Anwendungszustand mit Steinen befüllten Saunaheizgeräts dauerhaft aufnehmen kann.

2a und 2b zeigen eine erste Variante des Saunaheizgeräts, in dessen ersten Hohlraum 2 beispielhaft eine Heizvorrichtung 3 angeordnet ist. Im zweiten Hohlraum 6 sind zumindest Teilelemente der Steuerung 11 des Saunaheizgeräts angeordnet. Auf der in beiden 2a und 2b dargestellten, oberen Abdeckung 8 des zweiten Hohlraums 6 sind Bedienelemente 12 zur Steuerung des Heizgeräts angeordnet.

3a zeigt die zweite Variante des Saunaheizgeräts. Im zweiten Hohlraum 6 der Vorrichtung, dessen vordere Wandung 7 in dieser Variante für die Aufnahme einer weiteren Hilfseinrichtung gestaltet ist, ist ein Wasserbehälter 21, dessen Gestalt an die des zweiten Hohlraums 6 angepasst ist, angeordnet. Mittels der Sichtfenster 22 in der Behälterwandung kann die Füllhöhe der darin enthaltenen Flüssigkeit kontrolliert werden. In der Einsatzposition ist der Griff 23 des Wasserbehälters 21, der aus einem nicht wärmeleitenden Material besteht, gut zugänglich. Hierdurch wird eine einfache und sichere Handhabung bei der Durchführung von Aufgüssen ermöglicht. Ebenso ist der Wasserbehälter 21, dessen Inhalt durch passive Verdunstung die Saunaluft befeuchtet und so das Klima im Saunainnenraum verbessert, derart gestaltet, dass eine leichte Reinigung sowohl der Innen- als auch der Außenflächen ermöglicht wird.

3b zeigt die zweite Variante des erfindungsgemäßen Saunaheizgeräts ohne vordere Wandung 7 des zweiten Hohlraums 6. In dieser Ansicht sind unterhalb des eingesetzten Wasserbehälters 21 angeordnete Steuerelemente 24 sowie die untere Komponente der elektrischen Steckverbindung 25 für die Energiezufuhr des Verdampfers dargestellt, die bereits in Variante zwei enthalten sein können, jedoch über den für Variante zwei beschriebenen Funktionsumfang hinausgehen. Dabei sind in der in 3b dargestellten Ausführungsform der Variante zwei Hilfseinrichtungen für die Energieversorgung für den im Umfang dieser Variante nicht enthaltenen Verdampfer 30 installiert, der Teil von Variante drei ist, jedoch auch der Variante zwei nachträglich zugeordnet werden kann.

4a zeigt den Verdampfer 30 von unten. Die Gestalt des Verdampfers 30 ist in dieser Ausführungsform äußerlich der des Wasserbehälters sehr ähnlich. Mittels der Sichtfenster 33 in der Behälterwandung kann auch hier die Füllhöhe der darin enthaltenen Flüssigkeit kontrolliert werden. Die obere Komponente der elektrischen Steckverbindung 31, die das Gegenstück zu der im zweiten Hohlraum 6 angeordneten unteren Komponente der elektrischen Steckverbindung 25 bildet, sowie die im Verdampferboden integrierte Heizeinrichtung 32 sind in dieser Ansicht sichtbar.

4b zeigt die dritte Variante des erfindungsgemäßen Saunaheizgeräts, in dessen zweiten Hohlraum 6 der Verdampfer 30 eingesetzt ist. In der Einsatzposition ist der Griff 34 des Verdampfers 30, der aus einem nicht wärmeleitenden Material besteht, gut zugänglich. So wird auch hier eine einfache und sichere Handhabung bei der Durchführung von Aufgüssen ermöglicht. Die obere und untere Komponente der elektrischen Steckverbindung (25, 31) sind derart gekoppelt, dass zwischen der Heizeinrichtung 32 und der Energieversorgung eine elektrische Verbindung hergestellt ist.

Dabei sind in den Verdampfer 30 oder der Steuerung 24 Einrichtungen wie beispielsweise Temperatursensoren integriert, die eine Überhitzung des Geräts frühzeitig erkennen und die Energiezufuhr z. B. durch die Steuerung 24 oder eine Abschaltautomatik unterbrochen wird. Das Saunaheizgerät kann mit Hilfe des Befestigungsrahmens 14, auf die im Saunainnenraum montierte Befestigungsvorrichtung 13, die sowohl an geraden Wänden als auch in 90°Ecken angebracht werden kann, formschlüssig aufgesetzt werden. Wie in 5 durch den Pfeil dargestellt ist, kann die Vorrichtung stufenlos auf der Befestigungsvorrichtung verschoben werden und ermöglicht so eine flexible, platzsparende Einbaumöglichkeit.

6a und 6b zeigen beispielhafte Hilfseinrichtungen zur Anreicherung des mit Hilfe des Verdampfers 30 erzeugten Dampfes beispielsweise mit ätherischen Ölen oder weiteren Wirkstoffen oder Aromen. Hierfür werden, wie in 6a dargestellt, auf den Verdampfer 30 beispielsweise der Aufsatz für Kräuterpackungen 40 aufgesetzt, in den die Verdampferschale 41 für Aromastoffe eingesetzt werden kann. Die Austrittsöffnung 42 für den Dampf liegt dabei, wie in 6b dargestellt, in Richtung des ersten Hohlraums 2 des Saunaheizgeräts.

7 zeigt die Nachrüstung des Verdampfers 30 bei der zweiten Variante des Saunaheizgeräts. Durch einen Austausch des im zweiten Hohlraum 6 befindlichen Wasserbehälters 21 (hier bereits entnommen) durch einen Verdampfer 30 wird ein Saunaheizgerät der dritten Variante konfiguriert. Die für die Verdampfung der Flüssigkeit erforderliche Steuerung sowie die untere Komponente des elektrischen Steckverbinders 25 zur Energieversorgung des Verdampfers 30 sind bereits im zweiten Hohlraum 6 vorhanden.


Anspruch[de]
Saunaheizgerät mit Gehäuse (10) mit einem ersten Hohlraum (2), dem eine Heizeinrichtung (3) zugeordnet ist und einem zweiten Hohlraum (6) in dem Hilfseinrichtungen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass dieser zweite Hohlraum zur Aufnahme verschiedener Hilfseinrichtungen geeignet ist. Saunaheizgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass diese Hilfseinrichtungen die Steuerung (11) oder zumindest Teile der Steuerung (11) des Saunaheizgeräts umfassen. Saunaheizgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung des Saunaheizgeräts an einer an einer Saunainnenwand angebrachten Befestigungsvorrichtung (13) flexibel verändert werden kann. Saunaheizgerät nach Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der oberen Abdeckung (8) des zweiten Hohlraums (6) ein oder mehrere Bedienelemente (12) zur Steuerung der Heizeinrichtung (3) angeordnet sind. Saunaheizgerät nach Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfseinrichtungen einen Wasserbehälter (21) umfassen, der im zweiten Hohlraum (6) angeordnet ist. Saunaheizgerät nach Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfseinrichtungen Steuerelemente (24) sowie eine untere Komponente einer elektrischen Steckverbindung (25) umfassen, die im zweiten Hohlraum (6) angeordnet sind. Saunaheizgerät nach Ansprüchen 5 und 6 dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfseinrichtungen einen Wasserbehälter (21), Steuerelemente (24) und eine untere Komponente einer elektrischen Steckverbindung (25) umfassen, die im zweiten Hohlraum (6) angeordnet sind. Saunaheizgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfseinrichtungen einen Verdampfer (30) umfassen, der im zweiten Hohlraum (6) angeordnet ist. Saunaheizgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfseinrichtungen einen Aufsatz für Kräuterpackungen (40) und eine Verdampferschale für Aromastoffe (41), umfassen, die im zweiten Hohlraum (6) angeordnet sind. Dabei ist der Aufsatz (40) mit der Verdampferschale (41) auf den Verdampfer (30) aufsetzbar. Saunaheizgerät nach Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Wege einer Nachrüstung die Hilfseinrichtungen einen Verdampfer (30), einen Aufsatz für Kräuterpackungen (40) und eine Verdampferschale für Aromastoffe (41) umfassen, die im zweiten Hohlraum (6) angeordnet sind.






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