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Dokumentenidentifikation DE602004003092T2 24.05.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001479571
Titel Beinschützer für einen Fahrzeuginsassen
Anmelder Takata Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Kumagai, Masayoshi, Minato-ku Tokyo 106-8510, JP
Vertreter Patent- und Rechtsanwälte Kraus & Weisert, 80539 München
DE-Aktenzeichen 602004003092
Vertragsstaaten DE, FR, GB, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 18.05.2004
EP-Aktenzeichen 040117376
EP-Offenlegungsdatum 24.11.2004
EP date of grant 08.11.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.05.2007
IPC-Hauptklasse B60R 21/20(2006.01)A, F, I, 20051224, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B60R 21/16(2006.01)A, L, I, 20051224, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Insassenbeinschutzvorrichtung, um Beinabschnitte eines Insassen für den Fall zu schützen, dass ein Fahrzeug, wie z.B. ein Automobil, in einen Zusammenstoß gerät.

Als eine Insassenbeinschutzvorrichtung, um Beinabschnitte eines Insassen für den Fall zu schützen, dass ein Hochgeschwindigkeitsfahrzeug, wie z.B. ein Automobil, in eine Kollision gerät, gibt es eine Insassenbeinschutzvorrichtung, welche einen Halter, welcher sich vor einem Fahrzeugsitz befindet, einen Airbag, welcher in dem Halter untergebracht ist, einen Gasgenerator, um den Airbag aufzublasen, und einen Deckel, welcher den Halter in einem normalen Zustand (wenn das Hochgeschwindigkeitsfahrzeug, wie z.B. ein Automobil, nicht in einen Zusammenstoß gerät) abdeckt, umfasst.

Es gibt auch eine Insassenbeinschutzvorrichtung, bei welcher der Deckel durch den Airbag gedrängt wird, sich parallel zu dem Fahrzeugsitz zu bewegen, wobei die Beinabschnitte des Insassen durch den Deckel aufgenommen werden (japanische ungeprüfte Patentveröffentlichung Nr. H08-40177).

Bei der Insassenbeinschutzvorrichtungen der vorher erwähnten Veröffentlichung ist der Airbag in dem Halter in dem Zustand aufgenommen, in welchem der Airbag gefaltet und mit seiner einen Endseite mit dem Halter verbunden ist. Der Deckel ist derart angeordnet, dass er eine Oberfläche aufweist, welche bündig zu einer inneren Platte vor dem Fahrzeugsitz ist. Der Deckel ist durch ein Befestigungsteil an dem Halter angebracht. Wenn der Deckel durch den Airbag gedrückt wird, wird die Befestigung durch das Befestigungsteil gelöst, so dass sich der Deckel zu dem Fahrzeugsitz hin bewegt.

Der Airbag ist an der Rückseite des Deckels befestigt. Um den Bewegungsraum des Deckels zu beschränken, sind der Halter und der Deckel miteinander durch Haltegurte verbunden. Die Haltegurte sind innerhalb des Airbags angeordnet, so dass die einen Enden der Haltegurte mit dem Halter verbunden sind und die anderen Enden mit dem Deckel verbunden sind.

Wenn der Airbag aufgeblasen wird, wird der Deckel durch den Airbag gedrängt, sich vorwärts zu bewegen. Der Deckel bewegt sich, bis die Haltegurte gespannt sind. Während der Deckel die Beinabschnitte des Insassen aufnimmt, wird ein Stoß, welcher aufgrund des Zusammenstoßes der Beinabschnitte gegen den Deckel erzeugt wird, durch den Airbag absorbiert, da der Deckel durch den Airbag gehalten wird.

Die DE 101 47 769 A1, welche als eine Grundlage für den Oberbegriff des Anspruchs 1 dient, offenbart eine Knieschutzvorrichtung, welche einen röhrenförmigen Airbag umfasst, welcher mit einer Abdeckung verbunden ist, welche unter einem Armaturenbrettabschnitt eines Fahrzeugs angeordnet ist, und welcher in dem nicht aufgeblasenen Zustand hinter der Abdeckung verborgen ist. Bei einer Betätigung der Knieschutzvorrichtung wird der Airbag aufgeblasen, wodurch die Abdeckung zu einem Insassen hin geschoben wird.

Die US 6,170,871 B1 offenbart eine aufblasbare Verkleidungsplattenanordnung, welche ein Halteteil, eine elastische Haut, die an dem Umfang des Halteteils angebracht ist, und Haltegurte, welche zwischen der elastischen Haut und dem Halteteil befestigt sind, aufweist. Bei einem Einsatz führt eine Aufblasvorrichtung Gas zu dem abgedichteten Bereich zwischen der elastischen Haut und dem Halteteil zu.

Bei der vorab erwähnten Insassenbeinschutzvorrichtung der japanischen ungeprüften Patentveröffentlichung Nr. H08-40177 stoßen die Beinabschnitte des Insassen mit dem Deckel zusammen, so dass der Airbag hinter dem Deckel den Stoß absorbiert. Da der Deckel jedoch einen gewissen Grad einer Steifigkeit aufweist, muss eine Belastung an einem Abschnitt der Beine des Insassen konzentriert werden, wo er mit dem Deckel zusammenstößt.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Insassenbeinschutzvorrichtung bereitzustellen, welche ermöglicht, dass eine Belastung, welche lokal bei Beinabschnitten eines Insassen erzeugt wird, wesentlich verringert wird.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Insassenbeinschutzvorrichtung, wie sie in Anspruch 1 definiert ist, gelöst. Die abhängigen Ansprüche definieren bevorzugte und vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung.

Eine erfindungsgemäße Insassenbeinschutzvorrichtung ist eine Insassenbeinschutzvorrichtung, welche ein Armaturenbrett, einen Airbag, welcher vor einem Fahrzeugsitz angeordnet ist, und einen Gasgenerator zum Aufblasen des Airbags umfasst, und ist dadurch gekennzeichnet, dass das Armaturenbrett vor dem Fahrzeugsitz eine äußere Schicht, welche zu einem Insassen bewegbar ist, und ein Basisteil hinter der äußeren Schicht aufweist, und dass sich der Airbag zwischen der äußeren Schicht und dem Basisteil befindet, so dass die äußere Schicht durch den Airbag gedrängt wird, sich zu dem Insassen hin zu bewegen, wenn der Airbag aufgeblasen wird. Eine vordere Stoffbahn und eine hintere Stoffbahn des Airbags sind teilweise an einer inneren Position durch eine Naht zusammen verbunden.

Bei der Insassenbeinschutzvorrichtung wird, wenn der Gasgenerator bei einem Frontalzusammenstoß eines Fahrzeugs betätigt wird, der Airbag, welcher zwischen der äußeren Schicht und dem Basisteil des Armaturenbretts angeordnet ist, aufgeblasen, so dass sich die äußere Schicht zu dem Insassen hin bewegt.

Da die äußere Schicht im Vergleich zu einem typischen Armaturenbrett flexibel ist, ist, auch wenn ein Abschnitt der Beine des Insassen mit der äußeren Schicht zusammenstößt, eine Belastung, welche auf dem Abschnitt erzeugt wird, wo er mit der äußeren Schicht zusammenstößt, klein.

Bei der vorliegenden Erfindung ist die äußere Schicht vorzugsweise mit dem Airbag verbunden und die äußere Schicht ist so flexibel, dass sie sich um eine dem Insassen gegenüberliegende Oberfläche des Airbags herum biegt, wenn der Airbag aufgeblasen wird.

Die äußere Schicht ist flexibel genug, so dass eine Belastung, welche auf einem Abschnitt der Beine des Insassen erzeugt wird, welcher mit der äußeren Schicht zusammenstößt, klein genug ist.

Bei der vorliegenden Erfindung kann die Vorrichtung mit einem Begrenzungsmittel versehen sein, um den Umfang eines Auswölbens des Airbags zu dem Insassen hin zu beschränken. Daher wird verhindert, dass der Airbag teilweise zu dem Insassen hin hervorragt, wenn der Airbag aufgeblasen wird. Auch wenn die Positionen der Beinabschnitte des Insassen entsprechend der Haltung des Insassen sehr unterschiedlich sind, können die Beinabschnitte sicher geschützt werden.

Bei der vorliegenden Erfindung kann die äußere Schicht derart entworfen sein, dass sie sich in mehrere Teile teilt, wenn der Airbag aufgeblasen wird. Gemäß der Struktur kann der Airbag weit in der vertikalen und seitlichen Richtung entfaltet werden, wenn der Airbag aufgeblasen wird.

Bei der vorliegenden Erfindung kann das Basisteil mit einer Konkavität (oder Konkavitäten) versehen sein, welche in der vorderen Oberfläche davon ausgebildet sind, so dass der Airbag teilweise in der Konkavität aufgenommen ist. Gemäß dieser Struktur kann die Größe des Airbags, wenn er aufgeblasen ist, vergrößert werden.

Bei der vorliegenden Erfindung kann die äußere Schicht derart entworfen sein, dass sie sich von dem Basisteil trennt, wenn der Airbag aufgeblasen wird. In diesem Fall kann der Airbag derart entworfen sein, dass er sich nach außen wölbt, um zumindest von der oberen Kante der äußeren Schicht nach oben hervorzuragen, wenn der Airbag aufgeblasen wird. Gemäß dieser Struktur kann, sogar wenn sich ein Beinabschnitt des Insassen bei einer Position oberhalb der äußeren Schicht befindet, der Beinabschnitt durch den Airbag aufgenommen werden.

Eine Insassenbeinschutzvorrichtung, welche jedoch keine erfindungsgemäße Ausführungsform ist, ist eine Insassenbeinschutzvorrichtung, welche einen aufblasbaren Abschnitt, welcher vor einem Fahrzeugsitz angeordnet ist, und einen Gasgenerator zum Aufblasen des Airbags umfasst und derart gekennzeichnet ist, dass das Armaturenbrett vor dem Fahrzeugsitz eine äußere Schicht, welche sich nach außen wölben kann, und ein Basisteil hinter der äußeren Schicht aufweist, und dass sich die äußere Schicht nach außen zu dem Insassen hin wölbt, wenn Gas zu der Rückseite der äußeren Schicht von dem Gasgenerator zugeführt wird.

Bei der Insassenbeinschutzvorrichtung mit der vorab erwähnten Struktur wird, wenn der Gasgenerator bei einem Frontalzusammenstoß des Fahrzeugs betätigt wird, Gas zwischen die äußere Schicht und das Basisteil des Armaturenbretts zugeführt, wodurch sich die äußere Schicht nach außen zu dem Insassen hin wölbt.

Da die äußere Schicht verglichen mit einem typischen Armaturenbrett flexibel ist, ist, auch wenn ein Abschnitt der Beine des Insassen mit der äußeren Schicht zusammenstößt, eine Belastung, welche bei dem Abschnitt erzeugt wird, wo er mit der äußeren Schicht zusammenstößt, klein.

1(a), 1(b) sind Darstellungen einer Insassenbeinschutzvorrichtung gemäß einer erfindungsgemäßen Ausführungsform.

2 ist eine vertikale Querschnittsdarstellung, welche die Insassenbeinschutzvorrichtung der 1 in einem Zustand darstellt, in welchem ein Airbag aufgeblasen ist.

3 ist eine vertikale Querschnittsdarstellung einer Insassenbeinschutzvorrichtung gemäß einem Beispiel, welches keine erfindungsgemäße Ausführungsform ist, wenn sich eine äußere Schicht eines Armaturenbretts nach außen wölbt.

4 ist eine vertikale Querschnittsdarstellung einer Insassenbeinschutzvorrichtung gemäß einer noch anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform.

5 ist eine vertikale Querschnittsdarstellung, welche die Insassenbeinschutzvorrichtung der 4 in einem Zustand darstellt, in welchem ein Airbag aufgeblasen ist.

6 ist eine vertikale Querschnittsdarstellung einer Insassenbeinschutzvorrichtung gemäß einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform.

7 ist eine vertikale Querschnittsdarstellung, welche die Insassenbeinschutzvorrichtung der 6 in einem Zustand darstellt, in welchem ein Airbag aufgeblasen ist.

8 ist eine vertikale Querschnittsdarstellung, welche eine Insassenbeinschutzvorrichtungen gemäß einem Beispiel darstellt, welches keine erfindungsgemäße Ausführungsform ist.

9 ist eine vertikale Querschnittsdarstellung, welche die Insassenbeinschutzvorrichtungen der 8 in einem Zustand darstellt, in welchem ein Airbag aufgeblasen ist.

10 ist eine vertikale Querschnittsdarstellung einer Insassenbeinschutzvorrichtung gemäß einem Beispiel, welches keine erfindungsgemäße Ausführungsform ist.

Im Folgenden werden erfindungsgemäße Ausführungsformen mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. 1(a) ist eine Perspektivdarstellung eines Abschnitts vor einem Fahrersitz eines Automobils, welches mit einer Insassenbeinschutzvorrichtung 10 gemäß einer erfindungsgemäßen Ausführungsform versehen ist, 1(b) ist eine Querschnittsdarstellung entlang einer Linie B-B der 1(a), und 2 ist eine Querschnittsdarstellung (vertikale Querschnittsdarstellung) ähnlich der 1(b) und stellt einen Zustand dar, in welchem ein Airbag aufgeblasen ist.

Eine Lenksäule (nicht dargestellt) ist vorhanden, um von einem Armaturenbrett 1 vor einem Fahrersitz (nicht dargestellt) eines Automobils hervorzuragen. Die Lenksäule wird durch eine Lenksäulenabdeckung 2 abgedeckt. Ein Lenkrad ist an dem Ende einer Lenkwelle, welche von der Lenksäule hervorragt, befestigt.

Das Armaturenbrett 1 weist eine äußere Schicht 1a, welche einer Fahrzeugkabine gegenüberliegt, und ein Basisteil 1b hinter der äußeren Schicht 1a auf. In dem Armaturenbrett 1 ist ein Airbag 12 einer Insassenbeinschutzvorrichtung 10 zwischen der äußeren Schicht 1a und dem Basisteil 1b in einem Bereich angeordnet, welcher Beinabschnitten (unteren Beinabschnitten unterhalb der Knie) eines Insassen, welcher in dem Fahrersitz sitzt, gegenüberliegt. Das Basisteil 1b ist ein steifes Teil, welches das Skelett des Armaturenbrett 1 ausbildet. Auf der anderen Seite ist die äußere Schicht 1a ein flexibles Teil, welches sich um eine Oberfläche des Airbags 12 herum biegen kann, welche dem Insassen gegenüberliegt, und sich in der Ebenenrichtung ausdehnen kann.

Das Insassenbeinschutzsystem 10 umfasst den Airbag, einen Gasgenerator 14, um den Airbag 12 aufzublasen, und eine Steuerschaltung (nicht dargestellt), um den Gasgenerator 14 zu betätigen, um Gas in einem Notfall, wie z.B. einem Frontalzusammenstoß eines Fahrzeugs, auszustoßen. In dem normalen Zustand, keinem Notfall, befindet sich der Airbag 12 zwischen der äußeren Schicht 1a und dem Basisteil 1b in dem Zustand, in welchem der Airbag 12 in eine flache Form gefaltet ist, wie es in 1(b) dargestellt ist. Der Airbag 12 weist einen Gaseinführungsabschnitt 12a ähnlich eines Schlauches auf, welcher sich von dem Airbag 12 zu der Rückseite des Basisteils 1b erstreckt, in welches eine Gasaustrittsdüse 14a des Gasgenerators 14 eingeführt ist. Eine Schlauchklemme (nicht dargestellt) wird verwendet, um den Gaseinführungsabschnitt 12a an der Gasaustrittsdüse 14a zu befestigen.

Obwohl sich der Gaseinführungsabschnitt 12a von einem oberen Kantenabschnitt auf einer Seite in der seitlichen Richtung des Airbags 12 (der Breitenrichtung des Fahrzeugs) bei dieser Ausführungsform erstreckt, ist die Stelle des Gaseinführungsabschnitts 12a nicht darauf beschränkt. Mehrere Gaseinführungsabschnitte 12a können bei mehreren Stellen des Airbags 12 vorhanden sein. Der Gasgenerator 14 kann an einer anderen Stelle neben der dargestellten Stelle angeordnet sein. Der Gasgenerator 14 und der Gaseinführungsabschnitt 12a können miteinander mittels einer Rohrleitung (nicht dargestellt) verbunden sein. In diesem Fall kann die Rohrleitung derart angeordnet sein, dass sie Gas von einem einzelnen Gasgenerator 14 zu mehreren Gaseinführungsabschnitten 12a zuführt.

Bei dieser Ausführungsform besteht die äußere Hülle des Airbags 12 aus einer vorderen Stoffbahn 12b, welche eine dem Insassen gegenüberliegende Oberfläche ausbildet, und einer hinteren Stoffbahn 12c, welche eine Oberfläche ausbildet, die der dem Insassen gegenüberliegenden Oberfläche gegenüberliegt. Die vordere Stoffbahn 12b und die hintere Stoffbahn 12c sind miteinander um ihre Umfänge herum durch Nähen oder Ähnliches verbunden, um so eine umhüllende Form auszubilden. Ein Bezugszeichen 12d bezeichnet eine Naht, welche durch einen Nähfaden (Nähfäden) ausgebildet ist, welcher die Umfänge verbindet.

Die vordere Stoffbahn 12b und die hintere Stoffbahn 12c sind teilweise miteinander auch an einer inneren Stelle denn an den Umfängen davon verbunden. Ein Bezugszeichen 12e bezeichnet eine Naht für diese Verbindung. Da die vordere Stoffbahn 12b und die hintere Stoffbahn 12c teilweise an der inneren Position denn den Umfängen davon verbunden sind, wird die äußere Schicht 1a im Wesentlichen gleichförmig über dem gesamten den Beinen des Insassen gegenüberliegenden Bereich zu dem Insassen hin geschoben.

Obwohl in 1(b) und 2 zum Zwecke einer Verdeutlichung der Beziehung der entsprechenden Komponenten die vordere Stoffbahn 12b des Airbags 12 und die äußere Schicht 1a des Armaturenbretts 1 als getrennt voneinander dargestellt sind und die hintere Stoffbahn 12c und das Basisteil 1b als getrennt voneinander dargestellt sind, befinden sich die vordere Stoffbahn 12b und die äußere Schicht 1a in einem engen Kontakt miteinander und die hintere Stoffbahn 12c und das Basisteil 1b in einem engen Kontakt miteinander.

Wenn das Automobil, welches mit der Insassenbeinschutzvorrichtung 10 versehen ist, in einen Notfall gerät, wie z.B. einen Frontalzusammenstoß, stößt der Gasgenerator 14 Gas aus, so dass der Airbag 12 mit dem Gas von dem Gasgenerator 14 aufgeblasen wird. Durch das Aufblasen des Airbags 12 bewegt sich die äußere Schicht 1a in einem Bereich des Armaturenbretts 1, welcher Beinabschnitten des Insassen gegenüberliegt, zu dem Insassen hin. Wenn sich die Beinabschnitte des Insassen nach vorn bewegen, stößt ein Abschnitt der Beine mit der äußeren Schicht 1a zusammen, wobei der Airbag die Beinabschnitte des Insassen mittels der äußeren Schicht 1a aufnimmt, wodurch ein Stoß absorbiert wird.

Da bei der Insassenbeinschutzvorrichtung 10 die äußere Schicht 1a derart flexibel ist, dass sie sich um die den Beinen des Insassen gegenüberliegende Oberfläche des Airbags 12 während des Aufblasens des Airbags 12 herum biegt, ist eine Belastung, welche an einem Abschnitt der Beine des Insassen erzeugt wird, welcher mit der äußeren Schicht 1a zusammenstößt, klein genug.

Da die vordere Stoffbahn 12b und die hintere Stoffbahn 12c des Airbags 12 teilweise an der inneren Position denn den Umfängen davon bei dieser Ausführungsform zusammen verbunden sind, wird die äußere Schicht 1a im Wesentlichen gleichförmig über dem gesamten den Beinen des Insassen gegenüberliegenden Bereich zu dem Insassen hin geschoben. Daher können, auch wenn die Stellungen der Beinabschnitte des Insassen gemäß der Haltung des Insassen sehr unterschiedlich sind, die Beinabschnitte sicher geschützt werden.

Bei der vorab stehenden Ausführungsform ist der Airbag 12 zwischen der äußeren Schicht 1a und dem Basisteil 1b des Armaturenbretts 1 angeordnet und die äußere Schicht 1a wird derart durch den Airbag geschoben, dass sie sich durch das Aufblasen des Airbags 12 zu dem Insassen hin bewegt. Die Insassenbeinschutzvorrichtung kann jedoch eine solche Struktur aufweisen, dass die äußere Schicht 1a derart entworfen ist, dass sie sich zu dem Insassen hin auswölben kann, so dass sich die äußere Schicht 1a zu dem Insassen hin auswölbt (bewegt), wenn das Gas zwischen die äußere Schicht 1a und das Basisteil 1b zugeführt wird, genau wie eine Insassenbeinschutzvorrichtung 10A, welche in 3 dargestellt ist. 3 ist eine vertikale Querschnittsdarstellung, welche die Insassenbeinschutzvorrichtung 10A darstellt, die keine erfindungsgemäße Ausführungsform ist und solch eine Struktur in einem Zustand aufweist, in welchem sich eine äußere Schicht eines Armaturenbretts nach außen gewölbt.

Bei der Insassenbeinschutzvorrichtung 10A, welche in 3 dargestellt ist, ist die äußere Schicht 1a derart entworfen, dass sie sich in einem Bereich eines Armaturenbretts, welcher Beinabschnitten des Insassen gegenüberliegt, zu einem Insassen hin auswölben kann, welcher in einem Fahrersitz sitzt. Die Umfangskante eines den Beinen des Insassen gegenüberliegenden Bereichs der äußeren Schicht 1a ist luftdicht mit einem Basisteil 1b überall um den den Beinen des Insassen gegenüberliegenden Bereich herum verbunden, um so eine Kammer 16 auszubilden, welche durch die äußere Schicht 1a und das Basisteil 1b definiert ist. Das Basisteil 1b ist mit einer Öffnung 1c versehen, welche mit der Kammer 16 kommuniziert. Eine Gasaustrittsdüse 14a eines Gasgenerators 14 ist mit der Öffnung 1c verbunden. In dem normalen Zustand wird kein Gas in die Kammer 16 eingeführt, so dass sich die äußere Schicht 1a und das Basisteil 1b in einem engen Kontakt miteinander befinden.

Auch bei dieser Vorrichtung ist das Basisteil 1b ein steifes Teil, welches das Skelett des Armaturenbretts 1 ausbildet. Auf der anderen Seite ist die äußere Schicht 1a ein flexibles Teil, welches sich derart flexibel biegen kann und sich in der Ebenenrichtung derart ausdehnen kann, dass sie sich durch den Druck des Gases zu dem Insassen hin auswölbt.

Die andere Struktur der Insassenbeinschutzvorrichtung 10A ist dieselbe wie diejenige der Insassenbeinschutzvorrichtung 10, welche in 1(a), 1(b) und 2 dargestellt ist. Dieselben Bezugszeichen, welche in 3 verwendet werden, bezeichnen dieselben Teile wie diejenigen in 1(a), 1(b) und 2.

Bei der Insassenbeinschutzvorrichtung 10A mit der vorab erwähnten Struktur wird bei einem Notfall, wie z.B. einem Frontalzusammenstoß eines Fahrzeugs, der Gasgenerator 14 betätigt, um Gas auszustoßen, so dass das Gas der Kammer 16 zugeführt wird, wodurch sich die äußere Schicht 1a in einem Bereich des Armaturenbretts 1, welcher den Beinabschnitten des Insassen gegenüberliegt, zu dem Insassen hin auswölbt. Wenn sich die Beinabschnitte des Insassen nach vorn bewegen, stoßen die Beinabschnitte mit der äußeren Schicht 1a zusammen und die Beinabschnitte des Insassen werden durch den Gasdruck innerhalb der Kammer 16 aufgenommen, wodurch ein Stoß absorbiert wird.

Da auch bei der Insassenbeinschutzvorrichtung 10A die äußere Schicht flexibel genug ist, ist eine Belastung, welche bei einem Abschnitt der Beine des Insassen erzeugt wird, welcher mit der äußeren Schicht 1a zusammenstößt, klein genug.

Da der Airbag, um die äußere Schicht 1 zu dem Insassen hin zu bewegen, nicht erforderlich ist, kann die Insassenbeinschutzvorrichtung 10A eine einfache Struktur aufweisen.

4 ist eine vertikale Querschnittsdarstellung, welche eine Insassenbeinschutzvorrichtung 10B gemäß einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform in einem Zustand darstellt, in welchem ein Airbag nicht aufgeblasen ist, und 5 ist eine vertikale Querschnittsdarstellung, welche die Insassenbeinschutzvorrichtung 10B in einem Zustand darstellt, in welchem der Airbag aufgeblasen ist.

Bei dieser Insassenbeinschutzvorrichtung 10B ist, ähnlich zu der Insassenbeinschutzvorrichtung 10, welche in 1(a), 1(b) und 2 dargestellt ist, ein Airbag 12A zwischen einer äußeren Schicht 1a und einem Basisteil 1b in einem den Beinen eines Insassen gegenüberliegenden Bereichs des Armaturenbretts 1 angeordnet. Eine Gasaustrittsdüse 14a eines Gasgenerators 14 ist mit einem Gaseinführungsabschnitt 12a, welcher sich von dem Airbag 12A zu der Rückseite des Basisteils 1b erstreckt, verbunden. Bei dieser Ausführungsform ist der Airbag 12A derart entworfen, dass er sich in einem größeren Bereich als dem den Beinen des Insassen gegenüberliegenden Bereich in dem normalen Zustand der äußeren Schicht 1a in der vertikalen und der seitlichen Richtung ausdehnt.

Das Basisteil, auf welchem der Airbag 12A angeordnet ist, ist mit Konkavitäten 18 versehen, welche in der vorderen Oberfläche des Basisteils 1b mit Abständen in der vertikalen und der seitlichen Richtung ausgebildet sind, so dass der Airbag 12A teilweise in den Konkavitäten 18 angeordnet ist. Der Airbag 12A ist in eine flache Form entlang der gesamten Oberfläche des Basisteils 1b gefaltet und in Abschnitte gefaltet, welche den entsprechenden Konkavitäten entsprechen, um so Falten auszubilden, welche in den entsprechenden Konkavitäten 18 angeordnet sind. Auf diese Weise bekommt der Airbag einen gefalteten Zustand, welcher nicht von der äußeren Schicht 1a hervorragt.

Die äußere Schicht 1a ist ein flexibles Teil, welches sich um die dem Insassen gegenüberliegende Oberfläche des Airbags 12A herum biegen kann, wenn der Airbag 12A aufgeblasen wird, und welche sich in der Ebenenrichtung durch das Aufblasen des Airbags 12A in der vertikalen und der seitlichen Richtung erstrecken kann.

Obwohl, ähnlich wie bei den 1(a), 1(b) und 2, in 4 und 5 zum Zwecke einer Verdeutlichung der Beziehung der entsprechenden Komponenten die vordere Stoffbahn 12b des Airbags 12A und die äußere Schicht 1a des Armaturenbretts 1 als getrennt voneinander und die hintere Stoffbahn 12c des Airbags 12A und das Basisteil 1b des Armaturenbretts 1 als getrennt voneinander dargestellt sind, befinden sich die vordere Stoffbahn 12b und die äußere Schicht 1a miteinander und die hintere Stoffbahn 12c und das Basisteil 1b miteinander in einem engen Kontakt.

Die andere Struktur der Insassenbeinschutzvorrichtung 10B ist dieselbe wie diejenige der Insassenbeinschutzvorrichtung 10, welche in 1(a), 1(b) und 2 dargestellt ist. Dieselben Bezugszeichen, welche in 4 und 5 verwendet werden, bezeichnen dieselben Teile wie diejenigen in 1(a), 1(b) und 2.

Auch bei der Insassenbeinschutzvorrichtung 10B mit der vorab erwähnten Struktur wird bei einem Notfall, wie z.B. einem Frontalzusammenstoß eines Fahrzeugs, der Gasgenerator 14 betätigt, um Gas auszustoßen, so dass das Gas zu dem Inneren des Airbags 12A geführt wird, wodurch der Airbag 12A aufgeblasen wird und sich die äußere Schicht 1 zu dem Insassen hin auswölbt. Wenn sich die Beinabschnitte des Insassen nach vorn bewegen, stoßen die Beinabschnitte mit der äußeren Schicht 1a zusammen und der Airbag 12A nimmt mittels der äußeren Schicht 1a die Beinabschnitte auf, wodurch ein Stoß absorbiert wird. Da die äußere Schicht 1a flexibel genug ist, ist eine Belastung, welche bei einem Abschnitt der Beine des Insassen erzeugt wird, welcher mit der äußeren Schicht 1a zusammenstößt, klein genug.

Bei der Insassenbeinschutzvorrichtung 10B wird der Airbag 12A in einem größeren Bereich in der vertikalen und der seitlichen Richtung entfaltet.

6 ist eine vertikale Querschnittsdarstellung, welche eine Insassenbeinschutzvorrichtung 10C gemäß einer noch anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform in einem Zustand darstellt, in welchem ein Airbag nicht aufgeblasen ist, und 7ist eine vertikale Querschnittsdarstellung, welche die Insassenbeinschutzvorrichtung 10C in einem Zustand darstellt, in welchem der Airbag aufgeblasen ist.

Bei dieser Insassenbeinschutzvorrichtung 10C ist, ähnlich wie bei der Insassenbeinschutzvorrichtung 10, welche in 1(a), 1(b) in 2 dargestellt ist, ein Airbag 12B zwischen einer äußeren Schicht 1a und einem Basisteil 1b in einem den Beinen des Insassen gegenüberliegenden Bereich des Armaturenbrett 1 angeordnet. Eine Gasaustrittdüse 14a eines Gasgenerators 14 ist mit einem Gaseinführungsabschnitt 12a, welcher sich von dem Airbag 12B zu der Rückseite des Basisteils 1b erstreckt, verbunden. Bei dieser Ausführungsform ist der Airbag 12B nicht derart entworfen, dass er von dem den Beinen des Insassen gegenüberliegenden Bereich der äußeren Schicht 1a in einem Zustand, in welchem der Airbag 12B flach gefaltet ist, hervorragt. Wenn der Airbag aufgeblasen wird, dehnen sich eine vordere Stoffbahn 12b und eine hintere Stoffbahn 12c, welche die äußere Hülle des Airbags ausbilden, in der vertikalen und der seitlichen Richtung aus, um sich in einem größeren Bereich als dem den Beinen des Insassen gegenüberliegenden Bereich der äußeren Schicht 1a auszudehnen.

Obwohl, ähnlich zu 1(a), 1(b) in 2, in 6 und 7 zum Zwecke einer Verdeutlichung der Beziehung der entsprechenden Komponenten die vordere Stoffbahn 12b und die äußere Schicht 1a als getrennt voneinander dargestellt sind, sind die vordere Stoffbahn 12b und die äußere Schicht 1a durch ein Verbindungsmittel, wie z.B. einem Kleben, miteinander verbunden. Obwohl die hintere Stoffbahn 2c und das Basisteil 1b als getrennt voneinander dargestellt sind, befinden sie sich in einem engen Kontakt miteinander.

Bei dieser Ausführungsform ist die äußere Schicht 1a ein flexibles Teil, welches mit einer kleinen oder keiner Ausdehnung in der Ebenenrichtung um die dem Insassen gegenüberliegende Oberfläche des Airbags 12B herum gebogen werden kann, wenn der Airbag 12B aufgeblasen wird. Die äußere Schicht 1a ist mit mehreren Risslinien 20 versehen, welche voneinander in der vertikalen und der seitlichen Richtung beabstandet sind. Die Risslinien 20 sind derart ausgebildet, dass sie sich in der seitlichen und der vertikalen Richtung erstrecken und sich miteinander schneiden. Wenn der Airbag 12B aufgeblasen wird, wird die äußere Schicht 1a durch die Ausdehnung der vorderen Stoffbahn 12B in der vertikalen und der seitlichen Richtung entlang der Risslinien 20 in mehrere Teile geteilt, wodurch die Ausdehnung der vorderen Stoffbahn 12B ermöglicht wird.

Die andere Struktur der Insassenbeinschutzvorrichtung 10C ist dieselbe wie diejenige der Insassenbeinschutzvorrichtung 10, welche in 1(a), 1(b) und 2 dargestellt ist. Dieselben Bezugszeichen, welche in 6 und 7 verwendet werden, bezeichnen dieselben Teile wie diejenigen in 1(a), 1(b) und 2.

Bei der Insassenbeinschutzvorrichtung 10C mit der vorab erwähnten Struktur wird bei einem Notfall, wie z.B. einem Frontalzusammenstoß eines Fahrzeugs, der Gasgenerator 14 betätigt, um ein Gas auszustoßen, so dass das Gas dem Inneren des Airbags 12B zugeführt wird, wodurch der Airbag 12B aufgeblasen wird und sich somit die äußere Schicht 1a zu dem Insassen hin auswölbt. Dabei wird die äußere Schicht 1a entlang der Risslinien 20 durch das Aufblasen des Airbags 12B geteilt, so dass sich der Airbag 12B weit in die vertikale und die seitliche Richtung ausdehnt. Auch bei dieser Insassenbeinschutzvorrichtung 10C ist, da die äußere Schicht 1a flexibel genug ist, eine Belastung, welche an einem Abschnitt der Beine des Insassen erzeugt wird, welcher mit der äußeren Schicht 1a zusammenstößt, klein genug.

Bei der Insassenbeinschutzvorrichtung 10C wird, da die äußere Schicht 1a in mehrere Teile geteilt werden kann, der Airbag 12B in einem größeren Bereich in der vertikalen und der seitlichen Richtung entfaltet.

Da die äußere Schicht 1a derart entworfen ist, dass sie sich in mehrere Teile teilt, kann ein Material, welches eine schlechte Dehnbarkeit in der Ebenenrichtung aufweist, als das Material eingesetzt werden, welches die äußere Schicht 1a ausbildet, wodurch der Freiheitsgrad der Materialauswahl verbessert wird.

8 ist eine vertikale Querschnittsdarstellung, welche eine Insassenbeinschutzvorrichtung 10D in einem Zustand, in welchem ein Airbag nicht aufgeblasen ist, gemäß einem Beispiel darstellt, welches keine Ausführungsform ist, und 9 ist eine vertikale Querschnittsdarstellung, welche die Insassenbeinschutzvorrichtung 10D in einem Zustand darstellt, in welchem der Airbag aufgeblasen ist.

Bei dieser Vorrichtung kann ein den Beinen des Insassen gegenüberliegender Abschnitt 22 einer äußeren Schicht 1a eines Armaturenbretts 1 von dem anderen Abschnitt um den den Beinen des Insassen gegenüberliegenden Abschnitt 22herum getrennt sein. Ein Basisteil 1b hinter der äußeren Schicht 1a ist mit einem Airbaggehäuseabschnitt 24 bei einem Bereich, welcher dem den Beinen des Insassen gegenüberliegenden Abschnitt 22 entspricht, versehen. Der Airbaggehäuseabschnitt 24 besteht aus einer Konvexität, welche in einer Vertiefung in einer vorderen Oberfläche des Basisteils 1b vorhanden ist. Ein Airbag 12C der Insassenbeinschutzvorrichtung 10D ist in dem Airbaggehäuseabschnitt 24 in einem Zustand aufgenommen, in welchem der Airbag 12C flach gefaltet ist. Bei dieser Vorrichtung kann der Airbag 12C in einem größeren Bereich als dem den Beinen des Insassen gegenüberliegenden Abschnitt in der vertikalen und der seitlichen Richtung entfaltet werden. Der den Beinen des Insassen gegenüberliegende Abschnitt 22 (die äußere Schicht 1a) ist ein flexibles Teil, welches sich um die dem Insassen gegenüberliegende Oberfläche des Airbags 12C herum biegen kann, wenn der Airbag 12C aufgeblasen wird.

Die Insassenbeinschutzvorrichtung 10D umfasst den Airbag 12C und einen Gasgenerator 14, um den Airbag 12C aufzublasen. Die hintere Oberfläche des Airbags 12C ist an dem Boden des Airbaggehäuseabschnitts 24 durch Befestigungsmittel 12f, wie z.B. Niete, angebracht. Die hintere Oberfläche des Airbags 12C ist mit einer Öffnung 12g für eine Einführung von Gas versehen. Der Boden des Airbaggehäuseabschnitts 24 ist mit einer Öffnung 1d versehen, welche mit der Öffnung 12g kommuniziert. Eine Gasaustrittdüse 14a des Gasgenerators 14 ist mit der Öffnung 1d verbunden.

Bei dieser Vorrichtung ist der Airbag 12C innen mit Haltegurten (Bändern) 12h versehen, welche die den Beinen des Insassen gegenüberliegende Oberfläche und die hintere Oberfläche des Airbags 12C verbinden und welche mit Abständen in der vertikalen und seitlichen Richtung angeordnet sind. Die Haltegurte 12h beschränken den Umfang einer Auswölbung der den Beinen des Insassen gegenüberliegenden Oberfläche zu dem Insassen hin, wenn der Airbag 12C aufgeblasen wird, wodurch verhindert wird, dass der Airbag 12C lokal hervorragt.

Obwohl, ähnlich wie bei den 1(a), 1(b) und 2, in 8 und 9 zum Zwecke einer Verdeutlichung der Beziehung der entsprechenden Komponenten die den Beinen des Insassen gegenüberliegende Oberfläche des Airbags 12C und der den Beinen des Insassen gegenüberliegende Abschnitt 22 der äußeren Schicht 1a als getrennt voneinander dargestellt sind und die hintere Oberfläche des Airbags 12C und der Boden des Airbaggehäuseabschnitts 24 als getrennt voneinander dargestellt sind, sind die den Beinen des Insassen gegenüberliegende Oberfläche des Airbags 12C und der den Beinen des Insassen gegenüberliegende Abschnitt 22 durch Kleben oder dergleichen verbunden und die hintere Oberfläche des Airbags 12C und der Boden des Airbaggehäuseabschnitts 24 befinden sich in einem engen Kontakt miteinander.

Obwohl in 8 und 9 der den Beinen des Insassen gegenüberliegende Abschnitt 22 als ein von dem anderen Abschnitt der äußeren Schicht 1a um den den Beinen des Insassen gegenüberliegenden Abschnitt 22 herum getrenntes Teil ausgebildet ist, können sie ganzheitlich ausgebildet sein. In diesem Fall ist der den Beinen des Insassen gegenüberliegende Abschnitt 22 der äußeren Schicht 1a durch Risslinien oder dergleichen definiert, wodurch der den Beinen des Insassen gegenüberliegende Abschnitt 22 von dem anderen Abschnitt der äußeren Schicht 1a um ihn herum, welcher aber nicht dargestellt ist, trennbar ist.

Die andere Struktur der Insassenbeinschutzvorrichtung 10D ist dieselbe wie diejenige der Insassenbeinschutzvorrichtung 10, welche in 1(a), 1(b) und 2 dargestellt ist. Dieselben Bezugszeichen, welche in 8 und 9 verwendet werden, bezeichnen dieselben Teile wie diejenigen in 1(a), 1(b) und 2.

Bei der Insassenbeinschutzvorrichtung 10D mit der vorab erwähnten Struktur wird bei einem Notfall, wie z.B. einem Frontalzusammenstoß eines Fahrzeugs, der Gasgenerator 14 betätigt, um Gas auszustoßen, so dass das Gas dem Inneren des Airbags 12C zugeführt wird, wodurch der Airbag 12C aufgeblasen wird. Durch das Aufblasen des Airbags 12C trennt sich der den Beinen des Insassen gegenüberliegende Abschnitt 22 von dem Abschnitt um ihn herum und bewegt sich zu dem Insassen hin. Dann dehnt sich der Airbag 12C derart weit in der vertikalen und der seitlichen Richtung aus, dass er von dem den Beinen des Insassen gegenüberliegenden Abschnitt 22 hervorragt. Auch bei dieser Insassenbeinschutzvorrichtung ist der den Beinen des Insassen gegenüberliegende Abschnitt 22 (die äußere Schicht 1a) flexibel genug. Daher ist, auch wenn ein Abschnitt der Beine des Insassen mit dem den Beinen des Insassen gegenüberliegenden Abschnitt 22 zusammenstößt, eine Belastung, welche an dem Abschnitt erzeugt wird, wo er mit dem den Beinen des Insassen gegenüberliegenden Abschnitt 22 zusammenstößt, klein genug.

Bei der Insassenbeinschutzvorrichtung 10D kann, da der den Beinen des Insassen gegenüberliegende Abschnitt 22 der äußeren Schicht 1a von dem Abschnitt um den den Beinen des Insassen gegenüberliegenden Abschnitt 22 herum trennbar ist, der Airbag 12C in einem größeren Bereich in der vertikalen und der seitlichen Richtung entfaltet werden als dem den Beinen des Insassen gegenüberliegenden Abschnitt 22. Daher kann, auch wenn der Beinabschnitt des Insassen an irgendeiner Position oberhalb oder unterhalb oder auf der rechten oder linken Seite des den Beinen des Insassen gegenüberliegenden Abschnitts 22 angeordnet ist, der Beinabschnitt durch den Airbag 12C aufgenommen werden.

Erfindungsgemäß kann ein Airbag, welcher zwischen einer äußeren Schicht und einem Basisteil des Armaturenbretts angeordnet ist, mit dem Basisteil verbunden sein. In diesem Fall kann eine Oberfläche (äußere Hülle), welche einer dem Insassen gegenüberliegenden Oberfläche des Airbags gegenüberliegt, aus dem Basisteil ausgebildet sein, genau wie bei einer Insassenbeinschutzvorrichtung 10E der 10, welche keine erfindungsgemäße Ausführungsform darstellt. 10 ist eine vertikale Querschnittsdarstellung, welche die Insassenbeinschutzvorrichtung mit der vorab aufgeführten Struktur in einem Zustand darstellt, in welchem der Airbag aufgeblasen ist.

Bei der Insassenbeinschutzvorrichtung 10E der 10 ist die äußere Hülle des Airbags 12D, welcher zwischen der äußeren Schicht 1a und dem Basisteil 1b des Armaturenbretts 1 angeordnet ist, aus einer vorderen Stoffbahn 12b, welche eine dem Insassen gegenüberliegende Oberfläche ausbildet, und einem Bereich des Basisteils 1b hinter der vorderen Stoffbahn 12b ausgebildet. Das heißt, die Umfangskante der vorderen Stoffbahn 12b ist luftdicht mit dem Basisteil 1b überall um den Umfang herum verbunden. Indem Gas zwischen der vorderen Stoffbahn 12b und dem Basisteil 1b zugeführt wird, wölbt sich die vordere Stoffbahn 12b zu einem Insassen hin aus. Ein Bezugszeichen 12i bezeichnet eine klebende Schicht, welche die Umfangskante der vorderen Stoffbahn 12b mit dem Basisteil 1b verbindet. Bei dieser Vorrichtung ist die vordere Stoffbahn 12b weiter lokal mit dem Basisteil 1b an einer inneren Stelle denn dem Umfang davon verbunden, wodurch der Umfang einer Auswölbung der vorderen Stoffbahn 12b zu dem Insassen hin beschränkt wird.

Bei dieser Vorrichtung ist das Basisteil 1b mit einer Öffnung 1e versehen, welche mit dem Zwischenraum zwischen der vorderen Stoffbahn 12b und dem Basisteil 1b kommuniziert. Eine Gasaustrittdüse 14a eines Gasgenerators 14 ist mit der Öffnung 1e verbunden.

Bei dieser Vorrichtung ist die äußere Schicht 1a des Armaturenbretts ein flexibles Teil, welches um die vordere Stoffbahn 12b herum gebogen werden kann und sich entsprechend der Auswölbung der vorderen Stoffbahn 12b in die vertikale und seitliche Richtung erstrecken kann.

Obwohl, ähnlich wie bei 1(a), 1(b) und 2, in 10 zum Zwecke einer Verdeutlichung der Beziehung der entsprechenden Komponenten die vordere Stoffbahn 12b des Airbags 12D und die äußere Schicht 1a des Armaturenbretts 1 als getrennt voneinander dargestellt sind, befinden sich die vordere Stoffbahn 12b und die äußere Schicht 1a in einem engen Kontakt miteinander.

Die andere Struktur der Insassenbeinschutzvorrichtung 10E ist dieselbe wie diejenige der Insassenbeinschutzvorrichtung 10, welche in 1(a), 1(b) und 2 dargestellt ist. Dieselben Bezugszeichen, welche in 10 verwendet werden, bezeichnen dieselben Teile wie diejenigen in 1(a), 1(b) und 2.

Bei der Insassenbeinschutzvorrichtung 10E mit der vorab erwähnten Struktur wird bei einem Notfall, wie z.B. einem Frontalzusammenstoß eines Fahrzeugs, der Gasgenerator 14 betätigt, um Gas auszustoßen, so dass das Gas zwischen der vorderen Stoffbahn 12b und dem Basisteil 1b zugeführt wird, wodurch sich die vordere Stoffbahn 12b auswölbt, um die äußere Schicht 1a des Armaturenbretts 1 zu dem Insassen hin zu schieben. Wenn sich die Beinabschnitte des Insassen nach vorn bewegen, stoßen die Beinabschnitte mit der äußeren Schicht 1a zusammen und der Airbag 12D nimmt die Beinabschnitte mittels der äußeren Schicht 1a auf, wodurch ein Stoß absorbiert wird. Auch bei dieser Insassenbeinschutzvorrichtung 10E ist, da die äußere Schicht 1a flexibel genug ist, eine Belastung, welche an einem Abschnitt der Beine des Insassen erzeugt wird, welcher mit der äußeren Schicht 1a zusammenstößt, klein genug.

Bei der Insassenbeinschutzvorrichtung 10E wird der Airbag 12D im Wesentlichen nur ausgebildet, indem die Umfangskante der vorderen Stoffbahn 12b an dem Basisteil 1b mit der klebenden Schicht 12i angebracht wird. Daher ist der Montagevorgang recht einfach.

Die vorab erwähnten Ausführungsformen sind alle nur Beispiele der vorliegenden Erfindung. Es sollte klar sein, dass die vorliegende Erfindung andere Ausführungsformen als die dargestellten Ausführungsformen umfasst.

Obwohl jede der vorab erwähnten Ausführungsformen ein Beispiel darstellt, wobei die vorliegende Erfindung bei einer Insassenbeinschutzvorrichtung für einen Insassen eingesetzt wird, welcher in einem Fahrersitz sitzt, kann die vorliegende Erfindung bei einer Insassenbeinschutzvorrichtung für einen Insassen eingesetzt werden, welcher in einem anderen Sitz sitzt.

Wie vorab beschrieben ist, stellt die vorliegende Erfindung eine Insassenbeinschutzvorrichtung bereit, welche eine Belastung, die lokal bei einem Abschnitt der Beine eines Insassen erzeugt wird, wesentlich verringert.


Anspruch[de]
Insassenbeinschutzvorrichtung umfassend ein Armaturenbrett (1), einen Airbag (12; 12A; 12B), welcher vor einem Fahrzeugsitz angeordnet ist, und einen Gasgenerator (14) zum Aufblasen des Airbags (12; 12A, 12B),

wobei das Armaturenbrett (1) vor dem Fahrzeugsitz eine äußere Schicht (1a), welche zu einem Insassen hin bewegbar ist, und ein Basisteil (1b) hinter der äußeren Schicht (1a) aufweist, und

wobei sich der Airbag (12; 12A; 12B) zwischen der äußeren Schicht (1a) und dem Basisteil (1b) befindet, so dass die äußere Schicht (1a) durch den Airbag (12; 12A; 12B) gedrängt wird, sich zu dem Insassen hin zu bewegen, wenn der Airbag (12; 12A; 12B) aufgeblasen wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine vordere Stoffbahn (12b) und eine hintere Stoffbahn (12c) des Airbags (12; 12A, 12B) durch eine Naht (12e) an einer inneren Position teilweise zusammen verbunden sind.
Insassenbeinschutzvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die äußere Schicht (1a) mit dem Airbag (12B) verbunden ist und die äußere Schicht (1a) so flexibel ist, dass sie sich um eine dem Insassen gegenüberliegende Oberfläche des Airbags (12B) biegt, wenn der Airbag (12B) aufgeblasen wird. Insassenbeinschutzvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Vorrichtung (10; 10A; 10B) Beschränkungsmittel (12e) aufweist, um den Umfang eines Auswölbens des Airbags (12; 12A; 12B) zu dem Insassen hin zu beschränken. Insassenbeinschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die äußere Schicht (1a) in der Lage ist, in eine Mehrzahl von Stücke geteilt zu werden, wenn der Airbag (12B) aufgeblasen wird. Insassenbeinschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das Basisteil (1b) mit mindestens einer Konkavität (18) versehen ist, welche in der vorderen Oberfläche davon ausgebildet ist, so dass der Airbag (12A) teilweise in der mindestens einen Konkavität (18) aufgenommen ist. Insassenbeinschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei sich die äußere Schicht (1a) von dem Basisteil (1b) trennt, wenn der Airbag (12B) aufgeblasen wird. Insassenbeinschutzvorrichtung nach Anspruch 6, wobei sich der Airbag nach außen wölbt, um zumindest von der oberen Kante der äußeren Schicht (1a) nach oben hervorzuragen, wenn der Airbag aufgeblasen wird.






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