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Dokumentenidentifikation DE602004004480T2 24.05.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001538009
Titel Rückluftvorrichtung mit Abwärtsluftstrom-Ablenker
Anmelder Dometic Corporation, Elkhart, Ind., US
Erfinder Malott, Dale G., Middlebury Indiana 46540, US
Vertreter Grosse, Bockhorni, Schumacher, 81476 München
DE-Aktenzeichen 602004004480
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IS, IT, LI, LT, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 02.12.2004
EP-Aktenzeichen 040286171
EP-Offenlegungsdatum 08.06.2005
EP date of grant 24.01.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.05.2007
IPC-Hauptklasse B60H 1/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B60H 1/24(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
GEBIET DER ERFINDUNG

Die Erfindung betrifft ein Freizeitfahrzeug mit einem Luftklimatisierungs- oder -beheizungssystem, und insbesondere ein Luftklimatisierungs- oder -beheizungssystem, das ein Deckengitter aufweist.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Freizeitfahrzeuge, wie beispielsweise Wohnwagen, Wohnmobile, Campingfahrzeuge, Wohnwagen in Sattelschlepp-Bauweise, Freizeitbusse und andere Fahrzeuge mit im Inneren befindlichen Hauptwohnraum verfügen üblicherweise über Luftklimatisierungssysteme, um den Innenraum eines Freizeitfahrzeuges mit kühler entfeuchteter Luft zu versorgen. Das Luftklimatisierungssystem weist typischerweise eine am Dach montierte Luftklimatisierungseinheit oder Wärmepumpeneinheit sowie Kanäle zum Verteilen der klimatisierten Luft auf. Die klimatisierte Luft wird aus den Kanälen durch Luftklappen hindurch in verschiedene Zonen und/oder Räume abgegeben.

Das U.S.-Patent 5,531,641, das als nächster Stand der Technik betrachtet wird, offenbart ein Freizeitfahrzeug mit einem Luftklimatisierungs-Deckengitter, das ein Rückführluftgitter und eine verschließbare Luftklappe gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 beinhaltet. Die Luftklappe kann durch eine Bedienperson manuell geöffnet oder geschlossen werden, um Luft an die lokale Zone unterhalb der Luftklappe abzugeben.

INHALT DER ERFINDUNG

Die Erfindung stellt eine Rückführluftvorrichtung mit einem Rückführluftgitter bereit, das einen zweiten Abschnitt und eine Unterteilungswange gemäß dem Kennzeichnungsteil von Anspruch 1 aufweist.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Weitere Merkmale und Details der Erfindung gehen unter Bezugnahme auf die folgende Beschreibung und die Zeichnungen klar hervor.

1 ist eine explodierte perspektivische Ansicht einer Rückführluftvorrichtung mit einem Rückführluftgitter und einem Gleitstück (Schieber), einem Decken-Formstück, einer Luftbarriere und einem Filter; und

2 ist eine perspektivische Ansicht, welche Luftströmungswege für die Rückführluftabdeckung mit einem Rückführluftgitter und einer Abwärtsluftstrom-Ablenkeinrichtung gemäß Anspruch 1 bezeichnet.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

1 und 2 zeigen eine Ausführungsform der Erfindung zur Verwendung in einem Freizeitfahrzeug, das eine Luftkomfort-Steuervorrichtung oder -Geräteeinheit aufweist, die Luft kühlt und/oder aufheizt, wie beispielsweise eine Luftklimatisierungseinheit oder Wärmepumpeneinheit. Die Luftkomfort-Geräteeinheit befindet sich im Wesentlichen über einer Öffnung im Dach des Freizeitfahrzeuges. Es gibt auch eine Öffnung in der Decke des Freizeitfahrzeuges unterhalb der Dachöffnung, die im Wesentlichen die gleichen Abmessungen wie die Dachöffnung aufweist. Die Öffnungen sind eingerahmt, um eine Sammelzone unterhalb der Luftkomfort-Geräteeinheit zu bilden. Die Rückführluftvorrichtung befindet sich in der Sammelzone und über der Öffnung in der Decke.

Wie aus 1 zu ersehen, weist die Rückführluftvorrichtung 10 eine Luftbarriere 11, ein Decken-Formstück 12, eine Abwärtsluftstrom-Ablenkeinrichtung 13, eine Rückführluftabdeckung 14, Platinen 15, ein Rückführluftgitter 17, eine Zierabdeckung 18, einen Gleitstückgriff 19, ein Filter 20 und diverse Befestigungseinrichtungen, Isolierung und Kunststoffteile auf. Das Decken-Formstück 12 befindet sich an der Decke des Freizeitfahrzeugs unterhalb der Deckenöffnung. Das Decken-Formstück 12 beinhaltet eine Abführöffnung 22 und eine Rückführöffnung 24. Eine erste Wange 26 erstreckt sich von der Oberseite des Decken-Formstücks nach oben und bildet eine sich nach oben erstreckende Wand um den Umfang der Abführöffnung 22. Eine zweite Wange 28 erstreckt sich von der Oberseite des Decken-Formstücks und bildet eine sich nach oben erstreckende Wand um den Umfang der Rückführöffnung 24. Das Decken-Formstück 12 beinhaltet Bolzenöffnungen 12, so dass das Decken-Formstück mit Bolzen an der Luftkomfort-Geräteeinheit befestigt werden kann. Das Decken-Formstück 12 kann auch an erforderlichen Stellen eine Isolierung aufweisen, um das Decken-Formstück in die Deckenöffnung in geeigneter Weise oder dicht einzusetzen. Das Decken-Formstück 12 sollte aus einem Material geeigneter Festigkeit hergestellt sein, um die zur Montage der Geräteeinheit erforderlichen Belastungen auszuhalten, beispielsweise aus einem Stahlblech.

Die Luftbarriere 11 ist so ausgebildet, dass sie an die Form einer Seite der zweiten Wange 28 der Rückführöffnung 24 angepasst ist, die zur Abführöffnung 22 benachbart ist. Die Luftbarriere 11 erstreckt sich vom Decken-Formstück 12 zur Luftkomfort-Geräteeinheit, um die Sammelzone zwischen dem Decken-Formstück und der Luftkomfort-Geräteeinheit in einen Abführabschnitt und einen Rückführabschnitt dicht abgeschlossen zu unterteilen. Der Abführabschnitt befindet sich in Kommunikation mit einem Auslass der Luftkomfort-Geräteeinheit, und der Rückführabschnitt befindet sich in Kommunikation mit einem Einlass der Luftkomfort-Geräteeinheit.

Die Luftbarriere 11 weist perforierte Abschnitt 30 auf, die Abreißstreifen bereitstellen, um eine Größenanpassung an verschiedene Deckenhöhen zu ermöglichen, und ist selbstabdichtend zur Luftkomfort-Geräteeinheit ausgebildet. Ein (Klebe)-Band kann erforderlich sein, um die Enden der Luftbarriere 11 mit der Deckenöffnung dicht zu verbinden, jedoch erfolgt die Abdichtung zwischen der Luftbarriere 11 und der Luftkomfort-Geräteeinheit durch Kompression des Barrierematerials. Die Luftbarriere 11 besteht vorzugsweise aus einem steifen komprimierbaren Isoliermaterial.

Die Rückführluftabdeckung 14 ist das vom ästhetischen Gesichtspunkt her hauptsächlich betrachtete Bauelement der Vorrichtung. Die Rückführluftabdeckung 14 befindet sich an der Decke unterhalb des Decken-Formstückes 12 und verdeckt in eingebautem Zustand das Decken-Formstück 12. Die Rückführluftabdeckung 14 weist ein im Wesentlichen rechteckiges Paneel mit einem Hohlraum auf, in dem weitere Kunststoff- und Platinen-Bauelemente untergebracht sind. Die Rückführluftabdeckung 14 beinhaltet auch eine Direktabführöffnung 40 und eine Rückführöffnung 42, die sich unterhalb der Abführöffnung 22 bzw. der Rückführöffnung 24 des Decken-Formstücks 12 befinden, wenn die Rückführluftabdeckung 14 an dem Decken-Formstück 12 montiert ist. Die Rückführluftabdeckung 14 ist an dem Decken-Formstück 12 mit üblichen Befestigungseinrichtungen, oder alternativ mit Schnappverschlüssen, befestigt. Die Rückführluftabdeckung 14 kann auch durch andere bekannte Befestigungseinrichtungen befestigt sein. Die Rückführluftabdeckung 14 ist vorzugsweise aus einem Kunststoffmaterial formgegossen.

Eine Abwärtsluftstrom-Ablenkeinrichtung oder ein -Gleitstück (oder -Schieber) 13 ist in der Rückführluftabdeckung 14 über der Direktabführöffnung 40 der Rückführluftabdeckung 14 positioniert. Das Gleitstück ist positionierbar, um eine Einstellung auf einen beliebigen Öffnungsgrad des Abführabschnittes 40 mit einer einzigen Aktion oder Bewegung zu ermöglichen. Das Gleitstück 13 kann eine (nicht dargestellte) Rippe auf einer Fläche aufweisen, die mit ein Gegenstück bildenden Nuten 50 interagiert, die in der Rückführluftabdeckung in Abständen angeordnet sind, um erwünschte Rastanschlagpositionen voreinzustellen oder zu erzeugen. Die Rastanschlagpositionen ermöglichen einer Bedienperson, eine Einstellung des Abführabschnittes in vorbestimmten Öffnungsgraden vorzunehmen, wie beispielsweise vollständig geschlossen, und zu einem Viertel, zur Hälfte und vollständig geöffnet. Das Gleitstück 13 ist vorzugsweise aus einem Kunststoffmaterial formgegossen.

Das Rückführluftgitter 17 ist an der Rückführluftabdeckungsöffnung befestigt. Das Rückführluftgitter erstreckt sich über die Direktabführöffnung 22 und die Rückführöffnung 24 der Rückführluftabdeckung. Das Rückführluftgitter 17 ist an der Rückführluftabdeckung 40 an Ort und Stelle eingerastet, und zwar durch Klinken, die sowohl im Rückführluftgitter 17 als auch der Rückführluftabdeckung 14 durch Formgießen ausgebildet sind. Das Rückführluftgitter 17 kann auch durch eine andere bekannte Befestigungseinrichtung an der Rückführluftabdeckung befestigt sein. Das Rückführluftgitter 17 ist vorzugsweise aus einem Kunststoffmaterial formgegossen.

Eine Unterteilungswange 52 unterteilt das Rückführluftgitter 17 in erste und zweite Abschnitte 54, 56. Der erste Abschnitt 54 befindet sich unterhalb der Abführöffnung 22 der Rückführluftabdeckung 14. Der erste Abschnitt 54 stellt eine Verbindung des Abführabschnittes der Sammelzone mit dem Innenraum des Freizeitfahrzeuges her, so dass in das Freizeitfahrzeug direkt unterhalb der Luftkomfort-Geräteeinheit Luft abgegeben werden kann. Der zweite Abschnitt 56 befindet sich unterhalb der Rückführöffnung der Rückführluftabdeckung 14. Der zweite Abschnitt 56 stellt eine Verbindung des Rückführabschnittes der Sammelzone mit dem Innenraum des Freizeitfahrzeuges her, so dass Luft in die Luftkomfort-Geräteeinheit zurückgeführt werden kann.

Der Gleitstückgriff 19 ist durch eine (nicht dargestellte) Öffnung in das Rückführluftgitter 17 eingesetzt und ist in das Gleitstück 13 eingerastet. Der Gleitstückgriff 19 sorgt für eine Griffmöglichkeit für die Bedienperson, um das Gleitstück 13 mit einer einzigen Aktion oder Bewegung zu bewegen. Der Gleitstückgriff 19 ist vorzugsweise aus einem Kunststoffmaterial formgegossen.

Das Filter 20 befindet sich über der Rückführöffnung 24 in der Rückführluftabdeckung 14, um die Qualität von zur Luftkomfort-Geräteeinheit strömenden Luft zu verbessern und eine Schmutzansammlung auf Oberflächen der Luftkomfort-Geräteeinheit zu verhindern. Das Filter 20 weist eine an dem einen Ende befindliche Filterzuglasche 60 auf, um das Filter ohne Werkzeuge zu entfernen und auszutauschen. Das Filter 20 kann zwischen Führungen in der Abdeckung installiert werden und wird in einen Aufnahmekanal eingeschoben, bis ein Raststreifen in Eingriff kommt und das Filter in Position in der Abdeckung festhält. Die Filterzuglasche kann auch gegen Vorsprünge auf der Abdeckung angeschlagen sein. Das Filter 20 ist entfernt vom Rückführluftgitter 17 positioniert, um die Filterfläche zu maximieren und den Luftströmungswiderstand zu minimieren. Die Position des Filters 20 ermöglicht auch, dass Einlässe über die gesamte Rückführluftabdeckung 14 getrennt angeordnet sind, ohne dass bei jeder Öffnung in der Rückführluftabdeckung Filter benötigt werden. Das Filter 20 ist vorzugsweise eine Kombination aus zwei Schichten elektrostatischer Medien, die in einen Kunststoffrahmen eingegossen sind.

Die Platinen 15, 16 sind in der Rückführluftabdeckung montiert und dienen als Funktionsanzeige für die Bedienperson. Eine an der Abdeckung montierte Zierabdeckung 18 kann auch einen Betrieb der Platinen anzeigen. Eine Platine 15 zeigt der Bedienperson an, wenn die Zeit für ein Ersetzen des Filters gekommen ist. Die Filter-Anzeigeeinrichtung wird durch Drücken der Fläche der Zierabdeckung in ähnlicher Weise zu einer Betätigung eines Druckschalters abgeschaltet. Die Anzeigevorrichtung ist vorzugsweise ein einfacher Zeitmesser, der nach einem vorbestimmten Zeitraum von Tagen seit dem letzten Rücksetzen des Zeitmessers eine Lampe aufleuchten lässt. Die zweite Schaltungsplatine 16 ist eine Anzeigeeinrichtung für ein Laden der Fahrzeugbatterie durch ein Solarpaneel. Es verfügt über keine Benutzerschnittstelle, zeigt jedoch durch eine Lampe an, wenn das Solarpaneel, falls eingebaut, einen Ladevorgang ausführt. Die Platinen können standardmäßig mit dem Gerät geliefert werden oder an der Rückführluftabdeckung montiert sein. Die Platinen können auch als Nachrüstbauteile geliefert werden.

Die Erfindung kann in ein Fahrzeug mit eine neuen Geräteeinheit, wie beispielsweise einer Luftklimatisierungseinheit oder Wärmepumpeneinheit, eingebaut werden, oder in ein bestehendes Modell einer Geräteeinheit, die für einen Einbau mit Standardprozeduren vorbereitet und positioniert wurde. Es wird ein Abtrennen bei der Luftbarriere 11 zur Größenanpassung entlang der geeigneten perforierten Abschnitte durchgeführt, das Deckband wird dann entfernt, und die Barriere gefaltet und am Decken-Formstück 12 angeklebt. Elektrische Steuereinrichtungen können am Decken-Formstück 12 montiert werden, oder können alternativ irgendwo anders montiert werden. Das Decken-Formstück 12 wird in der Deckenöffnung des Fahrzeuges in einer Einbauposition eingesetzt und dann mittels Bolzen befestigt, die durch bestehende Löcher im Decken-Formstück und in die Geräteeinheit hineingesteckt werden. Möglicherweise wird ein Klebeband benötigt, um die Enden der Luftbarriere am Fahrzeughohlraum dicht anzubringen. Die Abdichtung der Geräteeinheit erfolgt durch Kompression des Barrierematerials.

Das Gleitstück 13 wird in der Rückführluftabdeckung 14 positioniert, und sowohl das Gleitstück als auch die Abdeckung werden an Ort und Stelle über dem Decken-Formstück 12 platziert. Die Rückführluftabdeckung 14 wird dann am Decken-Formstück 12 befestigt. Die Verdrahtung kann dann durch Befestigen der Platinen an den Fahrzeugstromquellen angeschlossen werden. Das Rückführluftgitter 17 wird an der Rückführluftabdeckung 14 an Ort und Stelle eingerastet, und der Gleitstückgriff 19 wird durch die geeignete Öffnung im Gitter hindurch eingeführt und im Gleitstück eingerastet. Zum Schluss wird das Filter 20 zwischen der Rückführluftabdeckung 14 und dem Decken-Formstück 12 installiert.

Die Vorrichtung kann mit bestehenden Thermostaten, die eine Luftzirkulation mit einer Kühlung oder Heizung erfordern, und in Verbindung mit einem bestehenden Modell von Luftklimatisierungseinheit oder Wärmepumpeneinheit betrieben werden. 2 zeigt die Luftströmungswege für die Rückführluftabdeckung mit einem Rückführluftgitter und einem Gleitstück. Rückführluft tritt in das Gerät durch Öffnungen im Rückführluftgitter 17, durch Öffnungen in der Rückführluftabdeckung 14, und durch Öffnungen zwischen der Rückführluftabdeckung 14 und der Fahrzeuginnenfläche (nicht dargestellt) ein. Während des Betriebes wird normalerweise Luft durch die Luftkomfort-Geräteeinheit in den Decken- oder Wandhohlraum und in Kanal-Einbauten im Fahrzeug, oder direkt in Kanal-Einbauten abgegeben. Luft kann auch nach unten abgelenkt werden und direkt durch die Abführöffnung des Rückführluftgitters 17 abgegeben werden, und zwar durch Bewegen des Gleitstücks 13 in der Rückführluftabdeckung 14. Dadurch wird eine Öffnung zwischen dem Gleitstück 13 und dem Decken-Formstück 12 erzeugt, aus der die Luft austreten kann. Die Option einer Direktabgabe, bei der eine Öffnung im Deckenformstück, anstelle einer am Gitter befindlichen Klappe, geöffnet und geschlossen wird, liefert einen verminderten Luftauslasswiderstand, und 100% der Luft strömt durch die Abführöffnung des Gerätes. Die Option für eine Direktabgabe kann auch eine Abführöffnung mit einen voreingestellten Öffnungsprozentsatz liefernden Rasten verwenden, was eine partielle Luftversorgung ermöglicht.


Anspruch[de]
Rückführluftvorrichtung (10) zur Verwendung mit einer Luftkomfort-Geräteeinheit, aufweisend:

ein Decken-Formstück (12), das an der Luftkomfort-Geräteeinheit an einer Decke eines Freizeitfahrzeugs zu befestigen ist und mit Abstand zur Luftkomfort-Geräteeinheit angeordnet ist, um eine Sammelzone zwischen Decken-Formstück (12) und der Luftkomfort-Geräteeinheit zu bilden, wobei das Decken-Formstück (12) eine Abführöffnung (22) und eine Rückführöffnung (24) aufweist;

eine Luftbarriere (11), die sich von dem Decken-Formstück (12) aus erstreckt, um eine Sammelzone zwischen dem Decken-Formstück (12) und der Luftkomfort-Geräteeinheit in einen Abführabschnitt und einen Rückführabschnitt zu unterteilen;

eine Rückführluftabdeckung (14) mit einer Direktabführöffnung (40), die unterhalb der Abführöffnung (22) des Decken-Formstücks (12) positioniert ist, und eine Rückführöffnung (42), die unterhalb der Rückführöffnung (24) des Decken-Formstücks (12) positioniert ist;

eine Abwärtsluftstrom-Ablenkeinrichtung (13), die in der Rückführluftabdeckung (14) oberhalb der Direktabführöffnung (40) der Rückführluftabdeckung (14) positioniert ist; und

ein Rückführluftgitter (17) mit einem ersten Abschnitt (24), der positioniert ist, ummit der Abführöffnung (22) des Decken-Formstücks (12) und einer vorbestimmten Zone des Innenraums des Freizeitfahrzeugs zu kommunizieren, wobei der erste Abschnitt (54) des Rückführluftgitters (17) eine erste Zone beinhaltet, die mit der Direktabführöffnung (40) der Rückführluftabdeckung (14) in Kommunikation ist,

wobei die Abwärtsluftstrom-Ablenkeinrichtung (13) ausgebildet ist, um bezüglich des Decken-Formstücks (12) so bewegt zu werden, dass eine Öffnung zwischen der Abwärtsluftstrom-Ablenkeinrichtung (13) und dem Decken-Formstück (12) erzeugt wird, derart, dass Luft direkt durch die Direktabführöffnung (40) der Rückführluftabdeckung (14) abgegeben werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückführluftgitter einen zweiten Abschnitt (56) aufweist, der positioniert ist, um mit der Rückführöffnung (24) des Decken-Formstücks (12) und dem Innenraum des Freizeitfahrzeugs in Verbindung zu stehen, wobei der zweite Abschnitt (56) des Rückführluftgitters (17) eine zweite Zone beinhaltet, die sich in Verbindung mit der Rückführöffnung (24) der Rückführluftabdeckung (14) befindet, und das Rückführluftgitter (17) weiter einen Unterteilungswange (52) beinhaltet, welche die erste Zone von der zweiten Zone abtrennt.
Rückführluftvorrichtung (10) nach Anspruch 1, bei der Luft durch den zweiten Abschnitt im Rückführluftgitter (17) gezogen werden kann, und zwar durch Einlassöffnungen in der Rückführluftabdeckung (14), und durch Öffnungen zwischen der Rückführluftabdeckung (14) und der Decke des Freizeitfahrzeugs. Rückführluftvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, weiter aufweisend: ein Filter (20), das unterhalb der Rückführöffnung (24) des Decken-Formstücks (12) positioniert ist. Rückführluftvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, weiter aufweisend: Platinen (15, 16), die in der Rückführluftabdeckung (14) montiert sind, und zwar für eine Filteranzeigeeinrichtung, die anzeigt, wenn das Filter zu ersetzen ist, und eine Solarpaneelbatterie-Ladeanzeigeeinrichtung, die anzeigt, wenn ein Solarpaneel einen Ladevorgang durchführt. Rückführluftvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Rückführluftabdeckung (14) mit Abstand zueinander angeordnete Nuten (50) aufweist, die ausgebildet sind, um mit der Abwärtsluftstrom-Ablenkeinrichtung (13) zu interagieren, um so positionierbar zu sein, dass eine Anpassung an einen beliebigen Öffnungsgrad des Abführabschnittes (40) ermöglicht wird. Rückführluftvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Luftbarriere (11) perforierte Abschnitte (30) beinhaltet, die Abreißstreifen bereitstellen, um eine Größenanpassung an verschiedene Deckenhöhen zu ermöglichen, und bei der die Luftbarriere für ein Selbstabdichten an der Luftkomfort-Geräteeinheit ausgebildet ist. Rückführluftvorrichtung (10) nach Anspruch 1, die weiter einen Griff aufweist, der einen Abschnitt beinhaltet, der sich benachbart zu einer äußeren Zone des ersten Abschnittes (54) des Rückführluftgitters (17) erstreckt. Rückführluftvorrichtung (10) nach Anspruch 1, bei der die Abwärtsluftstrom-Ablenkeinrichtung (13) ein Gleitstück aufweist, das ausgebildet ist, um eine Translation relativ zur Rückführluftabdeckung (14) durchzuführen. Rückführluftvorrichtung (10) nach Anspruch 8, die weiter einen Griff aufweist, der einen Abschnitt beinhaltet, der sich benachbart zu einer äußeren Zone des ersten Abschnittes (54) des Rückführluftgitters (17) erstreckt, wobei der Abschnitt des Griffes ausgebildet ist, um sich relativ zum ersten Abschnitt (54) des Rückführluftgitters (17) zu bewegen, damit das Gleitstück eine Translation relativ zur Rückführluftabdeckung (14) durchführt. Rückführluftvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 7 und 9, bei der der Abschnitt des Griffes mit der Abwärtsluftstrom-Ablenkeinrichtung (13) über den ersten Abschnitt (54) des Rückführluftgitters (17) und über die Direktabführöffnung (40) der Rückführluftabdeckung (14) verbunden ist. Rückführluftvorrichtung (10) nach Anspruch 3, bei der die Rückführöffnung (42) der Rückführluftabdeckung (14) sich zwischen dem Filter (20) und dem zweiten Abschnitt (56) des Rückführluftgitters (17) befindet. Rückführluftvorrichtung (10) nach Anspruch 8, bei der das Gleitstück in der Rückführluftabdeckung (14) oberhalb der Direktabführöffnung (40) der Rückführluftabdeckung (14) positioniert ist; und wobei das Gleitstück ausgebildet ist, um bezüglich der Rückführluftabdeckung (14) eine Translation durchzuführen, um eine Öffnung zwischen dem Gleitstück und dem Decken-Formstück zu erzeugen, derart, dass Luft direkt durch die Direktabführöffnung (40) der Rückführluftabdeckung (14) abgeführt werden kann, und wobei das Gleitstück ausgebildet ist, um mit der Rückführluftabdeckung (14) zu interagieren, um eine Beibehaltung der Öffnung zwischen dem Gleitstück und dem Decken-Formstück (12) bei vorbestimmten Öffnungsgraden zu erleichtern.






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