Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Ausbringung flüssiger
Düngemittel zur landwirtschaftlichen Boden- und/oder Pflanzenbearbeitung mit
einem von einem Zugfahrzeug ziehbaren Anhängefahrzeug, welches eine mit dem
Zugfahrzeug verbindbare Zugdeichsel, zumindest einen mit dem Düngemittel befüllbaren
Tank, zumindest zwei das Anhängefahrzeug tragende Räder und eine Verteilvorrichtung
für das Düngemittel aufweist, wobei die Verteilvorrichtung aus auf dem
Anhängefahrzeug gehalterten ausschwenk- und/oder ausfahrbaren Armen besteht,
an denen Ausbringdüsen und/oder Ausbringschläuche und/oder Ausbringrohre
für das Düngemittel angeordnet sind.
Derartige Vorrichtungen zur Ausbringung flüssiger Düngemittel
wie beispielsweise Gülle, Jauche oder künstlich hergestellter Flüssigdünger
sind aus der Praxis hinlänglich bekannt und werden als Güllewagen oder
Anhängefeldspritzen bezeichnet. Beispielhaft sei hier auf die DE
200 14 438 U1 oder die DE 601 07
339 T2 verwiesen. Derartige landwirtschaftliche Arbeitsgeräte weisen
die Gemeinsamkeit auf, dass die Verteilvorrichtung für das Düngemittel
in Fahrtrichtung gesehen hinter dem Tank angeordnet ist. Die Anhängefahrzeuge
sind in der Regel als so genannte Starrdeichselanhänger ausgebildet, die sowohl
Zugkräfte als auch eine Stützlast auf das Zugfahrzeug übertragen.
Die übertragenen Stützlasten auf das Zugfahrzeug dürfen beim Betrieb
auf öffentlichen Straße gemäß deutscher Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung
bzw. EU-Bauartgenehmigung eine Masse von 3 Tonnen, in Ausnahmefällen eine Masse
von 4 Tonnen nicht überschreiten, da sonst aufgrund der Vorderachsentlastung
ein sicheres Lenkverhalten des Zugfahrzeugs nicht mehr gegeben ist. Somit sind die
Anhängefahrzeuge derart ausgebildet, das ihre wesentliche Masse durch die Räder
getragen wird. Wenn nun die Arme der bis zu 2 Tonnen schweren Verteilvorrichtung
auf dem Feld ausgebreitet werden, kommt es aufgrund der Schwerpunktverlagerung des
Gesamtsystems zu einer weiteren Entlastung der auf das Zugfahrzeug übertragenen
Stützlasten, was unerwünscht ist, weil dadurch die Traktion des Zugfahrzeugs
negativ beeinflusst wird. Zusätzlich ergibt sich der Nachteil, dass eine noch
größere Masse über die Räder auf den Feldboden übertragen
wird, was zu einer erhöhten Bodenverdichtung im Bereich der Fahrspur des Anhängefahrzeugs
führt. Ein weiterer Nachteil bei aus der Praxis bekannten Vorrichtungen zur
Ausbringung flüssiger Düngemittel ist in der aufgrund des großen
Abstandes zwischen Zugfahrzeugs und Verteilvorrichtung schlechten Übersicht
für den Fahrer zu sehen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
zur Ausbringung flüssiger Düngemittel gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 dahingehend zu verbessern, dass sie die Nachteile des Standes der
Technik vermeidet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden
Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Dadurch, dass die Halterungen für die Arme im Wesentlichen vor
dem Tank im Bereich der Zugdeichsel angeordnet sind, wird auch bei auf dem Feld
ausgeschwenkten oder ausgefahrenen Armen der Verteilvorrichtung eine permanent hohe
Stützlast auf das Zugfahrzeug übertragen, so dass dauerhaft eine Gute
Traktion der Antriebsräder des Zugfahrzeugs gewährleistet ist. Durch das
Ausschwenken oder Ausfahren der Arme kommt es aufgrund der Schwerpunktverlagerung
sogar dazu, dass die übertragene Stützlast gegenüber der Straßenfahrt
erhöht wird, was zum Einen den Vorteil der besseren Traktion zum Anderen aber
auch den Vorteil der gleichmäßigeren Gewichtsverteilung auf alle Räder
des Fahrzeugverbundes bewirkt, was zu einer geringeren Bodenverdichtung im Bereich
der Fahrspur führt. Ein weiterer Vorteil einer derartigen Anordnung der Verteilvorrichtung
ist in dem aufgrund der Schwerpunktverlagerung verbesserten dynamischen Fahrverhalten
zu sehen. Da der Fahrer des Zugfahrzeugs die Arme der Verteilvorrichtung sowohl
beim Ausfahren oder Ausschwenken aber auch während der Funktion auf dem Feld
aufgrund der näheren Anordnung zum Zugfahrzeug insbesondere bei Kurvenfahrt
besser einsehen kann, ist eine dauerhaft sichere und ermüdungsfreie Arbeit
des Fahrers gegeben. Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, dass bei Kollision
oder drohender Kollision mit Hindernissen wie beispielsweise Bäumen die Arme
entgegengesetzt der Fahrtrichtung verschwenkt werden können, so dass es zu
keinerlei Zerstörung an der Verteilvorrichtung kommt.
Ein konstruktiv einfacher Aufbau ist bei einer vorteilhaften Ausführungsform
der Erfindung dadurch gegeben, dass die Arme an einem auf dem Anhängefahrzeug
angeordneten Gestell gehaltert sind.
Bei einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung sind die Halterungen
für die Arme und/oder das Gestell zumindest bereichsweise oberhalb der Zugdeichsel
angeordnet, so dass sowohl eine optimale Gewichtsverteilung, aber auch die notwendige
Bodenfreiheit gegeben ist.
Um einen dauerhaft stabilen und montagefreundlichen Aufbau des Anhängefahrzeugs
zu gewährleisten, ist bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung die
Zugdeichsel mit einem mit dem Tank und den Rädern verbindbaren Fahrgestell
verbunden.
Ein einfacher, sicherer und montagefreundlicher Aufbau ergibt sich
dadurch, dass die Arme und/oder das Gestell lösbar oder unlösbar
mit der Zugdeichsel und/oder dem Fahrgestell und/oder dem Tank verbunden sind.
Um die maximal zulässigen Breiten und Längen für die
Straßenfahrt einhalten zu können, sind die Arme von einer im Wesentlichen
parallel zur Längsachse des Anhängefahrzeugs verlaufenden Transportstellung
in eine im Wesentlichen quer zur Längsachse des Anhängefahrzeugs verlaufenden
Funktionsstellung verschwenkbar. Die Anordnung des die Arme tragenden Gestells vor
dem Tank bietet den weiteren Vorteil, dass die Arme, aufgrund des während der
Straßenfahrt nach Hinten erlaubten Überstandes der Arme, länger einstückig
ausgebildet werden können, was den Vorteil bietet, dass sie kostengünstiger
herstellbar sind und die mechanische Belastung durch Knickstellen insbesondere bei
den Verteilschläuchen verringert wird.
Um während der Straßenfahrt eine große Bodenfreiheit,
gleichzeitig aber auch während der Feldfahrt eine bodennahe und somit effektivere
und geruchsneutrale Ausbringung des Düngemittels zu gewährleisten, ist
das Gestell und/oder zumindest ein Arm bei einer vorteilhaften Weiterbildung vertikal
im Bezug auf die Querachse des Anhängefahrzeugs verstellbar.
Bei einseitiger Fahrt am Hang ist die Hangneigung bei einer vorteilhaften
Weiterbildung dadurch zumindest bereichsweise ausgleichbar, dass zumindest ein Arm
in der Neigung verschwenkbar an dem Anhängefahrzeug angeordnet ist.
Damit die Räder des Anhängefahrzeugs nicht dauerhaft durch
bereits ausgebrachtes Düngemittel fahren, ist die vor dem Tank angeordnete
Verteilvorrichtung in der Breite der Fahrspur ohne Ausbringdüsen und/oder Ausbringschläuche
und/oder Ausbringrohre ausgebildet. Damit es dadurch aber nicht zu ungedüngten
Fahrspurbereichen auf dem Feld kommt, ist bei einer vorteilhaften Weiterbildung
in Fahrtrichtung gesehen hinter den Rädern ein zusätzliches Gestell angeordnet,
welches Ausbringdüsen und/oder Ausbringschläuche und/oder Ausbringrohre
aufweist.
Das zusätzliche Gestell weist vorteilhaft ausschwenk- und/oder
ausfahrbare Arme auf, um sowohl eine schmale Transportstellung für die Straßenfahrt,
aber auch eine breite Funktionsstellung während der Feldfahrt zu gewährleisten.
Um auch hier eine große Bodenfreiheit während der Straßenfahrt
und eine bodennahe Ausbringung des Düngemittels während der Feldfahrt
zu gewährleisten, sind das zusätzliche Gestell und/oder die Arme vertikal
im Bezug auf die Querachse des Anhängefahrzeugs verstellbar.
Da es Aufgrund der unterschiedlich platzierten Anordnung der Verteilvorrichtungen
vor bzw. hinter dem Tank bei der Kurvenfahrt zu unterschiedlichen Radienverläufen
der einzelnen Verteilvorrichtungen kommt, sind bei einer vorteilhaften Weiterbildung
das zusätzliche Gestell und/oder dessen Arme horizontal im Bezug auf die Querachse
des Anhängefahrzeugs verstellbar, um so den Radienunterschied auszugleichen
und eine flächendeckende und gleichmäßige Ausbringung des Düngemittels
zu gewährleisten.
Um die Ausbringung des flüssigen Düngemittels flexibel zu
gestalten und auch eine Aufbringung auf beispielsweise schmalen Teilbereichen des
Feldes zu ermöglichen, sind bei einer vorteilhaften Weiterbildung die Ausbringdüsen
und/oder Ausbringschläuche und/oder Ausbringrohre einzeln und/oder bereichsweise
ansteuerbar.
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung erfolgt die erwähnte
Verstellung und/oder Verschwenkung und/oder Verschiebung und/oder Ansteuerung manuell,
pneumatisch, hydraulisch und/oder elektromotorisch.
Vorteilhaft erfolgt die erwähnte Verstellung und/oder Verschwenkung
und/oder Verschiebung und/oder Ansteuerung automatisch in Abhängigkeit zumindest
eines Funktionsparameters, wobei der Funktionsparameter eine Bedienvorgabe des Bedieners
(bzw. Fahrers) und/oder ein Sensorsignal ist, was zu einer weiteren Entlastung des
Fahrers führt.
Das Sensorsignal wird vorteilhaft durch Abstandssensoren wie beispielsweise
Radar- oder Ultraschallsensoren, und/oder Kraftsensoren wie beispielsweise Druck-
oder Zugsensoren, und/oder optische Sensoren wie beispielsweise Laserscanner oder
Bilderfassungsensoren, und/oder Positionserfassungssensoren wie beispielsweise Drehpotentiometer
oder mit einer Feldkartierung kombinierte GPS- oder DGPS-Sensoren erzeugt. Durch
die Sensoren können beispielsweise Bearbeitungskanten, Fahrspuren, Hindernisse
oder Bearbeitungsbereiche auf dem Feld erfasst werden, die einen entsprechenden
Funktionsparameter an die Steuerung des Anhängefahrzeuges und/oder des Zugfahrzeuges
weitergeben. So kann beispielsweise eine automatische Spurführung auf dem Feld
realisiert werden, die eine flächendeckende, gleichmäßige und für
den Fahrer ermüdungsfreie Ausbringung des Düngemittels gewährleistet.
Ein weiteres Beispiel besteht in dem automatischen Einschwenken zumindest eines
Arms bei Hinderniserkennung um eine Zerstörung der Funktionselemente zu verhindern.
Um das Fahrverhalten des Anhängefahrzeugs noch weiter zu verbessern
und auch enge Kurvenfahrten in Eckbereichen des Feldes zu ermöglichen
sind bei einer vorteilhaften Weiterbildung die zumindest zwei Räder des Anhängefahrzeugs
als lenkbare Räder ausgebildet.
Eine extrem große Arbeitsbreite für die Vorrichtung zur
Ausbringung flüssiger Düngemittel ist bei einer vorteilhaften Weiterbildung
dadurch gegeben, dass die Arme zumindest bereichsweise mehrteilig und klappbar ausgebildet
sind. Hierdurch ist für die Funktionsstellung beispielsweise eine Arbeitsbreite
von bis zu 32 Meter möglich, was die benötigten Überfahrten über
das Feld, und somit sowohl die Arbeitszeit als auch die Fläche der Bodenverdichtung
verringert.
Anhand der beigefügten Zeichnungen wird ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung nachfolgend näher erläutert. Dabei zeigt:
1 eine Draufsicht eines schematisch dargestellten Anhängefahrzeugs
in Funktionsstellung,
2 eine perspektivische Ansicht des in 1
dargestellten Anhängefahrzeugs,
3 eine Seitenansicht des in 1
dargestellten Anhängefahrzeugs,
4 die Vorderansicht des in 1
dargestellten Anhängefahrzeugs,
5 eine alternative Vorderansicht des in 1
dargestellten Anhängefahrzeugs,
6 eine perspektivische Ansicht eine schematisch dargestellten
Anhängefahrzeugs in Transportstellung,
7 eine Seitenansicht des in 6
dargestellten Anhängefahrzeugs,
8 die Vorderansicht des in 6
dargestellten Anhängefahrzeugs und
9 die Heckansicht des in 6
dargestellten Anhängefahrzeugs.
In 1 ist ein schematisch dargestelltes
Anhängefahrzeug (10) in Funktionsstellung (30) in einer Draufsicht
dargestellt. Das Anhängefahrzeug (10) besteht aus einer mit einem
nicht dargestellten Zugfahrzeug verbindbaren Zugdeichsel (12), einer noch
näher zu beschreibenden Verteilvorrichtung (18) für das Düngemittel,
einem Tank (14) und in diesem Fall vier das Anhängefahrzeug (10)
tragenden Rädern (16). In Fahrtrichtung gesehen vor dem Tank (14)
ist die Verteilvorrichtung (18) auf der Zugdeichsel (12) angeordnet.
Die Verteilvorrichtung (18) besteht aus einem mit der Zugdeichsel (12)
und dem Tank (14) verbundenen Gestell (20), an welches sich nach
rechts und links ausgeschwenkte Arme (22) anschließen, die Ausbringschläuche
(24) zur bodennahen Ausbringung von beispielsweise Gülle aufweisen.
Damit die Räder (16) nicht dauerhaft durch bereits ausgebrachte Gülle
fahren müssen, ist der Fahrspurbereich der Verteilvorrichtung (18)
nicht mit Ausbringschläuchen (24) ausgebildet. Hierdurch würde
es jedoch zu einem nicht gedüngten Streifen auf dem Feld kommen. Um dies zu
verhindern, ist am Heck des Anhängefahrzeugs (10), hinter dem Tank
(14) ein zusätzliches Gestell (32) angeordnet, das ebenfalls
Ausbringschläuche aufweist. Das Düngemittel, in diesem Fall Gülle,
wird mittels einer Pumpe aus dem Tank (14) heraus über Verteilrohre
(38) zu den Ausbringschläuchen (24), sowohl an den Armen
(22) als auch an dem zusätzlichen Gestell (32) am Heck transportiert.
In 2 wird eine perspektivische Ansicht
des in 1 dargestellten Anhängefahrzeugs (10)
gezeigt. Zur Anordnung und Funktionsweise der einzelnen Elemente wird auf die Beschreibung
und die zu 1 gemachte Figurenbeschreibung verwiesen.
3 zeigt eine Seitenansicht des in 1
dargestellten Anhängefahrzeugs (10). Auf der Zugdeichsel (12)
ist vor dem Tank (14) das die Arme tragende Gestell (20) angeordnet.
Zur besseren Stabilität des Anhängefahrzeugs (10) ist die Zugdeichsel
(12) einstückig mit einem Fahrgestell (26) ausgebildet, welches
sowohl den Tank (14) trägt, als auch mit den Rädern (16)
in Wirkverbindung steht. Am Heck des Anhängefahrzeugs (10) ist hinter
dem Tank (14) das bereits zu 1 beschriebene
zusätzliche Gestell (32) angeordnet.
In 4 ist das Anhängefahrzeug (10)
in der Vorderansicht dargestellt. Oberhalb der Zugdeichsel (12) ist eine
Pumpe (36) angeordnet, die das Düngemittel aus dem Tank über
Verteilrohre (38) in die Ausbringschläuche (24) der Arme
(22) pumpt.
In 5 ist das Anhängefahrzeug (10)
wiederum in der Vorderansicht dargestellt, wobei diesmal der zu düngende Feldboden
(40) mit gezeigt ist. Felder und somit die Feldböden (40)
sind in der Regel nicht eben, so dass es während der Düngung dazu kommen
kann, dass eine einseitige Fahrt am Hang (42) erfolgt. Hierbei besteht
das Problem, dass der Abstand zwischen dem Armen (22) und dem Feldboden
(40) verringert wird und die Ausbringschläuche (24) gegebenenfalls
sehr stark über den Feldboden (40) schleifen, was zu einer ungleichmäßigen
Düngung und sehr starken Abnutzung der Ausbringschläuche führt. Um
dies zu verhindern, ist am Ende der Arme (22) jeweils ein Sensor (34)
angeordnet, der permanent den Abstand zwischen den Armen (22) und dem Feldboden
(40) überwacht und ein Sensorsignal erzeugt, in dessen Abhängigkeit
der jeweilige Arme (22) um einen Drehpunkt am Gestell
(20) herum verschwenkt werden kann. Das Verschwenken ist Selbstverständlicherweise
nicht nur wie dargestellt nach Oben möglich, sondern auch ein Verschwenken
nach Unten liegt im Bereich des Erfindungsgedankens.
In 6 wird ein schematisch dargestelltes
Anhängefahrzeug (10) in Transportstellung (28) gezeigt. Um
die für eine Straßenfahrt zulässigen Abmessungen sowohl in der Länge
als auch in der Breite einhalten zu können, sind die im Bereich der Zugdeichsel
(12) verschwenkbar befestigten Arme (22) in eine Stellung längs
des Tanks (14) verschwenkt. Am Heck des Anhängefahrzeugs (10)
stehen die Arme (22) in erlaubter Länge über das Fahrzeug hinaus.
Wenn es jetzt erwünscht wird, dass noch längere Arme (22) eingesetzt
werden sollen, so kann der jeweilige Arm (22) mehrteilig ausgebildet sein
und beispielsweise das äußere Ende des Arms (22) in der Transportstellung
hinter das Heck des Anhängefahrzeugs (10) schwenken.
In 7 ist das in 6
gezeigte Anhängefahrzeug in einer Seitenansicht dargestellt. Zur Anordnung
und Funktionsweise der einzelnen Elemente wird auf die Beschreibung und auf die
zu den 1 bis 6 gemachte
Figurenbeschreibung verwiesen.
In 8 ist eine Vorderansicht und in
9 eine Heckansicht des Anhängefahrzeugs (10)
in Transportstellung (28) dargestellt. Weder der Tank (14), noch
das Gestell (20), die Arme (22), die Ausbringschläuche (24)
oder das zusätzliche Gestell (32) ragen über die zugelassene
Breite des Anhängefahrzeugs (10) hinaus, so dass bei der Transportfahrt
die Räder (16) die maximale Breite des Anhängefahrzeugs (10)
bestimmen.
- 10
- Anhängefahrzeug
- 12
- Zugdeichsel
- 14
- Tank
- 16
- Rad
- 18
- Verteilvorrichtung
- 20
- Gestell
- 22
- Arm
- 24
- Ausbringschlauch
- 26
- Fahrgestell
- 28
- Transportstellung
- 30
- Funktionsstellung
- 32
- Gestell
- 34
- Sensor
- 36
- Pumpe
- 38
- Verteilrohr
- 40
- Feldboden
- 42
- Hang