Hintergrund der Erfindung
Haustiere werden seit vielen Jahren mit "trockener" und "feuchter"
Nahrung gefüttert. "Feuchte" Nahrung wird im Allgemeinen in einem konservenartigen
Behälter verpackt. Wegen der darin enthaltenen Feuchtigkeit sind sie im Aussehen
"feucht". Derzeit werden im Allgemeinen zwei Typen von feuchter Nahrung hergestellt.
Eine wird in der Industrie üblicherweise als Hackbraten bezeichnet. Dieser
wird im Allgemeinen durch Inkontaktbringen aller wichtigen Komponenten wie Fleisch
und Korn zusammen mit Wasser und dann Erhitzen und Vermischen in einer Reihe von
Vorrichtungen, einer einzelnen Vorrichtung, oder einer Vorrichtung, wie einem Heizschneckenkocher/Mischer
hergestellt. Auf diese Weise werden alle Hauptkomponenten als auch die Nebenkomponenten
wie Farbstoffe, Öle, Vitamine und vitaminartige Materialien bei einer frühen
Vorverarbeitungsstufe kombiniert und alle miteinander verarbeitet. Nach diesem Verfahren
wird eine im Wesentlichen homogene, intrazelluläre wabenartige (deswegen "Hackbraten")-Masse
hergestellt, die einfach in einen zylindrischen Behälter verpackt wird. Eine
zweite Feuchtnahrung wird im Allgemeinen in der Industrie als "Brocken und Soße"
bezeichnet. Diese feuchte Nahrung wird üblicherweise durch Zerkleinern von
Fleisch, Mischen, Emulgieren und dann weiteres Vermischen des Fleisches zusammen
mit Wasser, Öl und Körnern und gewünschtenfalls anderen Materialien
hergestellt. Diese Mischung wird dann in eine Kochvorrichtung eingebracht, daraus
entnommen, geschnitten, gekühlt und dann zu verschiedenen Abfüllstufen
geschickt. Üblicherweise wird in einer zweistufigen Abfüllung Soße
zu dem Brocken gegeben. Die Soße wird auf übliche Weise hergestellt, z.B.
durch Mischen von Körnern, Stärken, Wasser, Vitamine, wenn dies gewünscht
ist, und anderen Materialien in einem Mischtank, in dem sie erhitzt und dann in
den Behälter gebracht wird, der die brockenartigen Materialien hält. Im
Gegensatz zum Hackbraten hat diese Nahrung, wenn sie hergestellt worden ist, physisch
getrennte, einzelne Brockenstücken von zerkleinertem Fleisch und Körnern.
Diese einzelnen Teilchen sind in der bratenartigen Flüssigkeit in dem Endbehälter
vorhanden. Das durch das "Brocken und Soße"-Verfahren hergestellte Produkt
ist seit vielen Jahren in Haustiernahrung verwendet worden.
Die FR-A-2 664 471 beschreibt ein gefriergetrocknetes Produkt, in
dem Fleischteilchen, Gemüse, Körner und Soße vorhanden sind. Es wird
nicht im Detail gelehrt, wie die Bestandteile hergestellt werden. Zumindest Stufe
(d) des vorliegenden Anspruchs 1 und das Abfüllen in Behälter, gefolgt
von Versiegeln und Sterilisieren, werden nicht gelehrt.
Die US-A-5 567 466 lehrt ein Verfahren zur Herstellung einer konventionellen
Haustiernahrung vom Typ Brocken-und-Soße.
In der WO 97/11610 werden Brocken einer gelierten Mischung beschrieben,
die Fleischprotein umfasst. Die Brocken werden in der wesentlichen Abwesenheit von
jedwedem flüssigem, Gel- oder anderem Matrixmaterial in Konserven verpackt.
Die WO 98/05219 betrifft ein Verfahren, bei dem Konserven mit einer
Basisschicht gefüllt werden, die feste Futterteilchen in einer Soße umfasst,
eine obere Schicht zugegeben wird, die abbindendes Futtermaterial umfasst, und die
Dose danach versiegelt und gedreht wird, um eine bestimmte Form herzustellen.
Die US-A-5 776 913 betrifft eine therapeutische Nahrung für Tiere
mit Lymphknotengeschwulst. Ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Herstellung
eines Haustierfutters wird nicht beschrieben.
Im Gegensatz zu diesen Standardformen einer feuchten Nahrung ist jetzt
eine neue Zusammensetzung gefunden worden und ist speziell für Katzen vorgesehen,
die möglicherweise als Hybrid der zwei unterschiedlichen physischen Formen
Hackbraten und Brocken/Soße beschrieben werden kann. Die neue physische Form
wird durch ein Verfahren hergestellt, bei dem zwei bestimmte Unterverfahren eingesetzt
werden: ein thermisches Verfahren, um die physische und zu einem gewissen Grad chemische
Integrität der Fleischkomponente zu erhalten, und ein modifiziertes Soßenherstellungsverfahren,
um die Fleischmischung und die Kornmischung so zu binden, dass ein "herzhaft gemahlenes"
Aussehen verbessert wird, das visuell wahrnehmbare einzelne Fleischteilchen in der
im Wesentlichen homogenen Masse des fertigen Produkts hat. Dieses neue Verfahren
kann zu einer wesentlichen Kostensenkung bei den Investitionskosten für maschinelle
Ausrüstung als auch Arbeitskraft führen.
Zusammenfassung der Erfindung
Erfindungsgemäß wird eine Haustierfutterzusammensetzung
für Katzen hergestellt, wobei die Zusammensetzung Material auf Fleischbasis
mit einer im Wesentlichen festen Masse, die die Form des Behälters, in den
sie verpackt wird, einnimmt, umfasst, wobei die Haustierfutterzusammensetzung nach
Schneiden der Haustierfuttermasse nach Entnahme aus dem Behälter visuell wahrnehmbare
einzelne Fleischteilchen mit einem angefeuchteten Aussehen aufweist. Entsprechend
betrifft die Erfindung ein Verfahren, wie es in Anspruch 1 definiert ist.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
1: Verfahren des Standes der Technik für Hackbraten
2: Verfahren des Standes der Technik für Brocken
und Soße
3: Erfindungsgemäßes "thermisches Abbinde"-Verfahren
4: Photographie eines durch das vorbekannte Verfahren
für Hackbraten hergestellten Futters
5: Photographie eines durch das vorbekannte Verfahren
für Brocken und Soße hergestellte Futters
6: Photographie eines durch das erfindungsgemäße
"thermische Abbinde"-Verfahren hergestellte Futters.
Die Münze im unteren Bereich der 4
bis 6 ist eine 25 US-Cent-Münze.
Detaillierte Beschreibung der Erfindung
Traditionell werden in Behältern verpackte Haustierfutter wie
in Konserven verpackte Haustierfutter in zwei Kategorien eingeteilt: Produkte vom
Typ Brocken-und-Soße und Hackbratenprodukte.
Das Brocken-und-Soße-Produkt umfasst vorgeformte Fleischteilchen,
die durch Herstellen einer Fleischemulsion, die extrudiert und durch physischen
Druck oder thermische Energie wie Kochen mit Dampf, Kochen in Wasser, trockene Ofenhitze
und dergleichen geformt wird, hergestellt wird. Ein Produkt, gekochtes Fleisch,
wird zu Brocken zerteilt, die letztendlich mit Bratensoße oder Soße gemischt
werden. Die zwei Komponenten werden dann in einen Behälter gefüllt, üblicherweise
eine Konserve, die verschweißt und sterilisiert wird.
Ein Hackbratenprodukt wird im Allgemeinen hergestellt, indem die verschiedenen
Komponenten, z.B. Fleisch, Körner, Vitamine, Mineralien und Wasser, üblicherweise
mit Dampf und zugesetztem Wasser gemischt werden. Die festen Komponenten werden
vorher gemeinsam zerkleinert. Die gesamte Mischung mit Fleisch, Korn, Wasser und
anderen Komponenten wird dann in Abhängigkeit von den speziellen Komponenten
auf eine niedrige Temperatur von 15,6°c (60°F) oder in dem höheren
Bereich von 82,2 bis 93,3°C (180 bis 200°F) erhitzt. Die Produkte werden
in die Konserven gefüllt, verschweißt und zur Keimfreiheit erhitzt. Das
fertige Produkt besitzt im Allgemeinen eine Feuchtigkeit im Bereich von etwa 65%
bis etwa 85%. Diese Hackbratenprodukte können Charge um Charge oder in einem
kontinuierlichen Verfahren hergestellt werden, bei dem die drei Hauptkomponenten
Fleisch, Körner und Wasser kontinuierlich zugesetzt und in einem Wärmeschneckenkocher/Mischer
zusammen vermischt werden. Bei diesem Verfahren und insbesondere bei dieser Stufe
wird alles ungeachtet der physischen oder chemischen Charakteristika des einzelnen
Bestandteils, der einzelnen Komponenten und der einzelnen Formulierung als ein Bestandteil
behandelt. Beispiele für solche physischen und chemischen Eigenschaften sind
Siedepunktdifferenz, Gelatinierungstemperatur von Kornsorten, Proteindenaturierungstemperatur
der verschiedenen Fleischsorten und dergleichen. Im Ergebnis einer solchen Verarbeitung
gibt es eine breite Vielzahl von Gewebeunterschieden in Bezug auf Weichheit und
Festigkeit, Klebrigkeit und Breiigkeit und andere leicht bewertbare Parameter der
Endzusammensetzung, die von Charge zu Charge und Zusammensetzung zu Zusammensetzung
auftreten.
Es ist deshalb ein Vorteil der vorliegenden Erfindung, dass verschiedene
Komponenten in der Formulierung, insbesondere die Komponenten wie Fleisch und Körner,
verarbeitet werden, um in der Endzusammensetzung ihre besten physischen und chemischen
Charakteristika zum Vorschein zu bringen. Dies gibt ein besseres produzierbares
und steuerbares Produkt.
Darüber hinaus führt die erfindungsgemäße Verarbeitung
zu einem Endprodukt, das eine bessere Textur besitzt, fester und/oder weniger klebrig
ist. Das erfindungsgemäße Verfahren erhöht die chemische und physische
Funktionalität jeder Komponente in der Formulierung. Jede hat eine Tendenz
dazu, die Eigenschaft, einzeln vorzuliegen, und ihre Integrität zu behalten.
Wie bereits erwähnt, mischt ein normales Hackbratenverfahren
alle Komponenten und erhitzt sie dann auf einen ungefähren Temperaturbereich
von 46,1 bis 51,7°C (115°F bis 125°F) für Katzenprodukte und
etwas 82,2°C bis 93,3°C (180°F bis 200°F) für Hundeprodukte.
Bei dem neuartigen Verfahren werden die Fleischprodukte bei und/oder unterhalb von
Temperaturen der Denaturierung von Protein der Mischung "thermisch abgebunden" und
im Wesentlichen allein, d.h. bei wesentlicher oder vollständiger Abwesenheit
von Körnern, zusätzlichem Wasser, Vitaminen, Mineralien und dergleichen
erhitzt. Dieses Erhitzungsverfahren verbessert im Allgemeinen die Textur des Fleischs,
indem die bakteriellen und Gewebeenzymverfahren inaktiviert werden, und es wird
angenommen, dass somit eine Haustierfutterendzusammensetzung bereitgestellt wird,
die so mürbe ist, dass sie bei Beanspruchung bricht. Die Temperaturbehandlung
erfolgt so, dass eine leichte Koagulierung des Proteins stattfindet, was zu dem
angefeuchteten Aussehen des Proteins in dem Endprodukt beiträgt.
Die Körner können auch separat behandelt und dann zu dem
vorher "thermisch abgebundenen" Fleisch gegeben werden. Die Körner werden gemischt
und wenn notwendig bei dem speziellen Temperaturbereich gekocht, was Hydratisierung,
Gelatinierung und Retrogradation bewirkt oder im Wesentlichen bewirkt, so dass ihr
Binden an das Fleisch verbessert und/oder die Klebrigkeit vermindert und die Festigkeit
der fertigen Produkttextur erhöht wird.
Letztendlich erfolgt eine separate Behandlung von verschiedenen Komponenten
vom "Soßen"-Typ, wie Gums, natürliche Stärken, modifizierte Stärken,
Kohlenhydrate, Wasser und dergleichen, durch Wärme, um eine die Viskosität
aufbauende Aufschlämmung oder Flüssigkeit herzustellen. Der Zweck einer
solchen Herstellung besteht darin, die Kohäsion der zwei Komponenten (a) und
(b) so zu erhöhen, dass eine im Wesentlichen oder vollständig homogene
Masse bei dem Abfüllverfahren in den Behälter beibehalten wird.
Was das Fleisch (die Fleischsorten) angeht, wird "thermisches Abbinden"
durch Erhitzen der Fleischkomponenten auf die, oder direkt unterhalb der, Temperatur
der Denaturierung des Fleischproteins erreicht. Diese liegt im Bereich von 49°C
bis 52°C (120°F bis 125°F) für Fischprotein bis etwa 82°C
(180°F) oder höher für Skelettmuskelprotein vom Rind. Irgendwo innerhalb
dieses Bereichs liegen die Denaturierungstemperaturen für Muskeln von Huhn
und Schwein. Wenn es eine Kombination von solchem Fleisch gibt, liegt die Erhitzungstemperatur
bei oder unterhalb der Denaturierungstemperatur der Mischung. Dies kann durch die
Textur und/oder die Farbe der Mischung gut festgestellt werden.
Was Körner angeht, durchläuft jedes Korn Prozesse einschließlich
Hydratation, Gelatinierung und Retrogradation, wenn es thermischer Behandlung mit
zugesetztem Wasser ausgesetzt wird. Indem man Kohlenhydratquellen aufeinander abstimmt,
kann man die richtige Klebrigkeit oder Bindekraft für das Beibehalten von bestimmten
Texturen wie gewünscht erhalten. Zum Beispiel neigen kurzkettige Polysaccharide
dazu, klebrig und klebend zu sein, und längerkettige Polysaccharide sind weniger
klebrig und klebend als die Kurzkettigeren. Im Allgemeinen sind einfache Zucker
wie Sucrose und Glucose zum "Abbinden" in der Lage, was nachteilig ist, wenn man
eine mürbe Textur des erfindungsgemäßen fertigen Produkts wünscht.
Grundsätzlich wird die gewünschte Textur durch längerkettiges Polysaccharid
und modifizierte Stärken wie natürliche oder modifizierte Stärken,
Cellulose und dergleichen erreicht.
Die Komponenten vom Soßen-Typ der erfindungsgemäßen
Stufe "c" schließen Gums ein, wie Guargum(s), natürliche Stärke wie
National Starch 150 und verschiedene modifizierte Stärken wie Deptrin, hergestellt
aus Trockenstärke, behandelt mit Hitze und Säure, Oxidation von natürlicher
Stärke mit Hypochlorit, um eine oxidierte Stärke zu erhalten, die Gelieren
hemmen kann, mit Säure oder Enzym hydrolysiertes Polysaccharid, das Kleben
und Gelieren verzögern kann, vernetzte Stärke und z.B. mit Propylenoxid
oder Essigsäureanhydrid substituierte Stärke, die Gefrier-Auftau-Stabilität
und Spitzenviskosität bereitstellen kann, als auch Maissirup mit hohem Fruktosegehalt,
Kohlenhydrate, Glucose und Sucrose. Somit kann durch richtige Auswahl der Modifizierung
zu einer Vielzahl von gewünschten Ergebnissen wie Lagerstabilität, Verfahrenskontrolle,
strukturelles und Mundgefühl, Wärme/Säure- und Scherstabilität
und Gefrier-Auftau-Stabilität beigetragen werden.
Die Komponenten werden mit Wasser auf etwa 82,2 bis 83,3°C (180
bis 200°F) erhitzt, um eine die Viskosität aufbauende Aufschlämmung
oder Flüssigkeit bereitzustellen, die eine wesentlich oder vollständig
homogene Masse während des Abfüllverfahrens beibehält, während
dieses Material (diese Materialien) nach Erhitzen (nach dem Abfüllen) retrogradiert
(retrogradieren), um in dem fertigen verpackten Katzenfutter, wenn es zum Verbrauch
geöffnet wird, die gewünschten Charakteristika wie eine mürbe Textur
zu ergeben.
Nachfolgend finden sich Beschreibungen der zwei Verfahren des Standes
der Technik und des erfindungsgemäßen Verfahrens. Auf diese Weise lassen
sich die Unterschiede leicht feststellen.
Detaillierte Beschreibung der Zeichnungen
Das vorbekannte Hackbratenverfahren wird im Allgemeinen in der Technik
wie in 1 beschrieben durchgeführt. Fleischsorten
werden in einem Extrukter 1 in ihre Größe reduziert und durch
Leitung 2 zu Zerkleinerer 3 überführt. Die zerkleinerten
Fleischsorten werden durch Leitung 4 zu Kocher/Mischer 5 überführt,
in dem die Fleischaufschlämmung gekocht wird. Die gekochte Aufschlämmung
wird durch Leitung 6 in Wärmeschneckenkocher/Mischer 13 eingespeist.
Die in dieser Hackbratennahrung verwendeten Körner werden in Mischer
7 gemischt und durch Leitung 8 in Schermischer 9 überführt,
in dem sie zusammen mit Wasser aus Behälter 11 geschert und über
Leitung 12 und 14 in den Schermischer 9 eingespeist werden.
Der Inhalt des Schermischers wird dann durch Leitung 10 in den Wärmeschneckenkocher/Mischer
13 überführt. Durch Leitungen 12 und 16 kann
zusätzliches Wasser in den Wärmeschneckenkocher/Mischer 13 überführt
werden. Dann wird wenn notwendig durch 27 Dampf 26 in den Wärmeschneckenkocher/Mischer
gegeben und die Hackbratennahrung wird durch die Scherung des Schneckenkocher/Mischers
auf die für die Nahrung übliche Temperatur erhitzt und gemischt. Im Allgemeinen
beträgt diese Temperatur für eine Hundenahrung etwa 82,2 bis 93,3°C
(180 bis 200°F) und für ein Katzenprodukt im Allgemeinen eine Temperatur
von 43,3 bis 48,9°C (110 bis 120°F). In dem Wärmeschneckenkocher/Mischer
13 sind auch verschiedene geringe Mengen von Additiven wie Eisenoxid, Carnitin,
Öl und flüssige Geschmacksstoffe enthalten, die durch Leitung
15 überführt werden. Die richtig gekochte gemischte und extruktierte
Hundenahrung wird dann durch Leitung 16 zu Emulgiervorrichtung
17 überführt. Die anderen Nahrungen, vor allem für Katzen,
werden durch Leitung 19 zu Leitung 22 überführt. Ansonsten
werden die anderen (Hunde)-Nahrung durch Leitung 20 zu Haltebehälterleitung
21 überführt, in dem sie durch Leitung 22 zu Füllvorrichtung
23 überführt werden, in dem sie durch Leitung 24 in
den Endbehälter 25 gefüllt werden.
Das Brocken-und-Soße-Verfahren ist in 2
gezeigt. Fleischsorten werden in Behälter 30 zerkleinert und dann
durch Leitung 31 zu Mischer 32 überführt und dann durch
Leitung 33zu Emulgiervorrichtung 34 überführt. Nach
Emulgierung werden sie durch Leitung 35 in zweiten Mischer 36
überführt, in dem sie mit Wasser, das durch Leitung 38 in den
Mischer überführt wird, Öl, das durch Leitung 39 in den
Mischer überführt wird, und Körnern, die durch Leitung
40 in den Mischer überführt werden, gemischt werden. Nach ordentlichen
Mischen wird die gesamte Mischung durch Leitung 37 in Brockenformvorrichtung
41 überführt. Die geformten Brocken werden dann durch Leitung
42 in Kochtunnel 43 überführt, wo sie weiter gekocht
werden, und dann durch Leitung 44 in Vorrichtung 45, die die geformte
Nahrung schneidet und abkühlt. Die Nahrung wird dann durch Leitung
46 in Lagertank 47 überführt und dann durch Leitung
48 zu Erststufenabfüllung 49, wo sie gehalten wird. Während
dieses Verfahrens wird das Soßensystem in Mischtank 59 hergestellt,
in den durch Leitung 55 Vitamine und andere geringe Mengen von verschiedenen
Additiven 52, durch Leitung 56 Wasser aus 53, und durch
Leitung 57 verschiedene Gums und Stärkesorten, die in dem Soßensystem
eingesetzt werden, eingespeist werden. In Tank 58 werden sie dann sorgfältig
gemischt, wobei durch Leitung 59 aus einem Wärmereservoir
59a Wärme zugeführt wird, und dann durch Leitung 60
zu Lagertank 62 überführt. In dem Haltetank kann zusätzliche
Wärme notwendig sein und wird durch Leitung 61 zugeführt. Das
Soßensystem wird dann durch Leitung 63 zu dem Zweitstufenabfüllsystem
51 überführt. Währenddessen wird die Brockenformulierung
durch Leitung 50, die die aus der Erststufenabfüllung 49
kommende Leitung ist, in die Zweitstufenabfüllung 51 überführt.
In der Zweitstufenabfüllung wird die Brockennahrung sorgfältig mit dem
Soßensystem beschichtet und gemischt. Diese Mischung wird dann durch Leitung
64 in Verschweißvorrichtung 65 überführt.
3 zeigt das erfindungsgemäße thermische Abbindeverfahren
gemäß dieser Offenbarung. Es ist ganz offensichtlich, dass es signifikant
weniger Stufen gibt, und es wird eine Nahrung bereitgestellt, die sich im Aussehen
wesentlich von den Brocken-in-Soße und den Hackbratenprodukten unterscheidet,
wie in den als 4 bis 6
bezeichneten Photographien gezeigt ist. Die Fleischsorten werden in Mischer
75 gemischt und dann durch Leitungen 76 zu einem thermischen Abbindekocher
77 überführt. Nachdem die Mischung bei einer Temperatur von oder
unterhalb des Denaturierungspunkts der Fleischsorten oder der Mischung von Fleischsorten
gekocht wurde, wird sie durch Leitung 78 in zweiten Mischer 82
überführt. Während dieses Zeitraums werden die in der Formulierung
eingesetzten Körner mit verschiedenen Vitaminen und Mineralien in Behälter
80 gemischt, wenn notwendig erhitzt und durch Leitung 81 zu dem
Mischer 82 überführt. Währenddessen werden auch die modifizierten
Stärken und/oder Kohlenhydrate und Wasser miteinander in Behälter
83 vermischt, durch Leitung 84 in Soßenwasserkocher
85 überführt, wo sie gekocht und dann durch Leitung
86 zu Mischer 82 überführt werden, wo alle drei Komponenten
bei der vorherrschenden Temperatur miteinander vermischt werden. Um die vorherrschende
Temperatur zu halten, kann gewünschtenfalls Wärme zugeführt werden,
es ist im Allgemeinen aber nicht notwendig, geschweige denn wünschenswert,
oberhalb von etwa 71,7°C (160°F) zu gehen. Die Nahrung wird dann durch
Leitung 87 zu Füllvorrichtung 88 überführt. Auf
diese Weise wird die Nahrung gemäß dieser Offenbarung einfach hergestellt.
Es sei noch beschrieben, dass eine Quelle für Fleischproteine,
Komponente (a), eine Komponente (b) mit Korngemisch und Vitamin und Mineral und
eine Komponente (c) mit modifizierter Stärke und/oder Kohlenhydrat/Wasser miteinander
in einem Mischer vermischt werden, um eine Masse mit Fleischteilchen mit feuchtem
Aussehen und visuell wahrnehmbaren einzelnen Fleischteilchen, wenn sie in eine Konserve
abgefüllt wird, bereitzustellen.
Eine Quelle für Fleischprotein ist ein Fleischgemisch, entweder
frisch oder aufgetaute gefrorerene Fleischblöcke wie Fleisch oder Fleischnebenprodukte.
Fleischmaterialien können tierische Proteinmuskel- oder Skelettfleischsorten
von Säugetieren, Fisch, Geflügel oder Fleischnebenprodukte wie Herz, Leber,
Lunge, Zunge und dergleichen sein. Die Quelle für Fleischprotein wird im Allgemeinen
durch verschiedene Zerkleinerungs(Hack)platten im Bereich von etwa 1,27 cm (1/2'')
bis etwa 2,54 cm (1'') zerkleinert, in Abhängigkeit von den Anforderungen für
die Größe des einzelnen Fleischteilchens in dem fertigen Produkt.
Im Allgemeinen umfasst das Fleisch etwa 15 bis 25% Protein mit einem
Feuchtigkeitsgehalt im Bereich von etwa 55 bis 75 Gew.-%, und der Fettgehalt beträgt
etwa 5 bis 15%.
Das gemischte Fleischgemisch wird gemischt und in einem beliebigen
geeigneten Mischer/Kocher erhitzt, z.B. einem Doppelschneckenmischer, einem Doppelbandmischer,
einem Mischer mit überlappenden Schaufeln oder einer Kombination der genannten
Merkmale, wie Schnecken/Band/Schaufel mit Frischdampfinjektion. Das Mischen soll
sicherstellen, dass die Fleischmischung bei oder unterhalb der Temperatur der Proteindenaturierung
der Quelle für das Fleischprotein homogen koaguliert, die Temperatur liegt
im Allgemeinen im Bereich von etwa 48,9°C (120°F) für Fischprotein
bis etwa 76,7°C (170°F) oder darüber für Skelettmuskelprotein
von Säugetieren (Rind und Lamm). Irgendwo innerhalb dieses Bereichs liegen
die Denaturierungstemperaturen von Muskeln von Hühnern und Schweinen. Wenn
eine Kombination solcher Fleischsorten vorliegt, liegt die Erwärmungstemperatur
bei oder unterhalb der Denaturierungstemperatur der Mischung.
Um die wahrnehmbaren einzelnen Fleischteilchen in einem fertigen Produkt
bereitzustellen, liefert der Mischer/Kocher eine ausreichende Mischung als auch
eine gute Temperatursteuerung beim Mischen und Erhitzen. Überhitztes Fleischprotein
verliert im Allgemeinen Gewebeintegrität und verliert damit das Aussehen von
einzelnen Teilchen.
Komponente (b), Korngemisch vorzugsweise mit zugesetztem Vitamin und
Mineral, kann ein einzelnes Korn oder eine Mischung von Körnern wie Haferballaststoff,
Cellulose Erdnussschalen, Rübenschnitzeln, vorgekochtem Reis, Maisstärke
und Maisglutenmehl mit zugesetztem Salz, Gewürzen, Kräutern, Vitaminen,
Mineralien, Geschmacksstoffen, Farbstoffen und dergleichen sein. Die Menge dieser
Additivmischung hängt zumindest teilweise von den Ernährungsanforderungen
von verschiedenen Lebensabschnitten der Tiere ab, auf der Basis der Richtlinien
der Association of American Feed Control Officials (AAFCO).
Die Temperatur des Erhitzens während des Mischens liegt im Bereich
von etwa 48,9 bis 82,2°C (120 bis 180°F), um Hydratation, Gelatinierung
und/oder Retrogradation des Korns/Kohlenhydrats für eine bestimmte gewünschte
Textur der Nahrung zu erreichen oder im Wesentlichen zu erreichen.
Komponente (c) ist im Allgemeinen aus bereits erwähnten Materialien
zusammengesetzt. Diese Materialien sind ausgewählt, um eine (dicke) Vorverarbeitungsviskosität
für Abfüllzwecke bereitzustellen, wenn diese drei Hauptkomponenten (a),
(b) und (c) miteinander in einem Mischer gemischt werden. Die Vorbehandlungsviskosität
ist wichtig dafür, dass eine Separation von Komponenten vom Abfüllen der
drei Komponenten als eine Einheit an der Abfüllvorrichtung verhindert wird.
Modifizierte Maisstärke hat die Eigenschaft, dick und dünn zu sein, sie
ist deshalb dick beim Abfüllen, die Viskosität bricht jedoch zusammen
(wird dünn) bei der Wärmebehandlung, um in dem fertigen Produkt die wahrnehmbaren
einzelnen Fleischteilchen bereitzustellen. Das längerkettige Polysaccharid
(Guargum) liefert ebenfalls Abfüllviskosität und verhindert auch den enzymatischen
Abbau von Soßenflüssigkeitsviskosität im fertigen Produkt. Es ist
gut bekannt, dass nicht vollständig denaturiertes oder koaguliertes Fleischprotein
Protease enthält, die für die Soßenkonsistenz in fertigen Produkten
schädlich ist.
Komponente (c), die die modifizierte Stärke und/oder Kohlenhydrat
bei Anwesenheit von Wasser umfasst, wird, wenn sie bei Temperaturen von bis zu 82,2
bis 93,3°C (180 bis 200° F) ausgesetzt ist, hydratisiert, gelatiniert
und retrogradiert. Indem man Quellen für Kohlenhydrat und/oder modifizierte
Stärke richtig aufeinander abgleicht, kann man die richtige Klebrigkeit oder
Bindekraft erhalten, um bestimmte Texturen wie gewünscht beizubehalten. Zum
Beispiel versteht man jetzt, dass kurzkettige Polysaccharide dazu neigen, klebrig
und klebend zu sein, und das langkettige Polysaccharide weniger klebrig und kleben
als die kürzeren Ketten sind, wenn sie verarbeitet werden. Ganz allgemein gesagt
ist kürzerkettigeres Polysaccharid wie solche, die aus Vollkornmehl von Weizen
und Mais erhalten werden, in der Lage, mit Wasser "abzubinden" und klebrig zu werden,
was schädlich ist, wenn man in den fertigen Produkten eine Textur mit einzelnen
Teilchen wünscht. Beispiele für langkettige Polysaccharide sind Gums,
Cellulose und dergleichen. Dies liefert weniger klebrige, festere Endprodukte.
Die Komponenten (a), (b) und (c) werden in jedwedem geeigneten Mischer
ohne irgendwelches weiteres Erhitzen gemischt. Es sollte jedoch eine Aufrechterhaltung
der in den einzelnen Mischstufen erhaltenen Temperatur erreicht werden. Wenn man
die Temperatur zu weit fallen lässt, mildert dies die Temperaturbehandlung
jeder Komponente allein. Sie treten in den Mischer bei oder etwas unterhalb der
Temperatur ein, bei der sie vor dem Vermischen behandelt wurden. Für Mischzwecke
können ein Doppelschneckenmischer, ein Doppelbandmischer oder ein Mischer mit
überlappenden Schaufeln ausreichen. Das Mischen sollte ausreichen um sicherzustellen,
dass alle drei Komponenten zu einer einzigen Einheit zum Abfüllen geformt werden.
Obwohl dies für die Erfindung nicht zwingend ist, können
die Prozentsätze (bezogen auf das Gewicht) der Zusammensetzung
der Katzennahrung wie folgt sein:
- • Fleisch – etwa 40 Gew.-% bis etwa 70 Gew.-%, gewünschtenfalls
etwa 45 Gew.-% bis etwa 65 Gew.-%,
- • Korn – etwa 6 Gew.-% bis etwa 14 Gew.-%, gewünschtenfalls
etwa 8 Gew.-% bis etwa 12 Gew.-% und
- • Soße – etwa 20 Gew.-% bis etwa 40 Gew.-%, gewünschtenfalls
etwa 25 Gew.-% bis etwa 35 Gew.-%
Die fertige Mischung wird in Konserven abgefüllt, die dann verschweißt
und sterilisiert werden. In diesem Fall ergibt das Produkt eine feste Masse mit
wahrnehmbaren einzelnen Fleischpartikeln mit einem feuchten Aussehen.
Beispiel 2
Es wurde ein Fleischgemisch hergestellt, das Skelettmuskel von Rind
oder Schwein und dessen Fleischnebenprodukten umfasst, und das etwa 60 Gew.-% des
Gesamtgewichts des fertigen Produkts ausmacht. Das erhaltene Fleischgemisch besitzt
einen Feuchtigkeitsgehalt von 77,00%, 15,32% Protein und 6,20% Fett. Diese Quelle
für Fleischprotein wird in einem Band/Schaufel-Mischer homogen gemischt und
mit Frischdampf bei 73,9 bis 76,7°C (165°F bis 170°F) koaguliert.
Es wurde eine Kornmischung hergestellt, die vorgekochten Reis und
Cellulose in einer Menge von 8 Gew.-% des Gesamtgewichts der fertigen Produkts mit
Vitaminen, Mineralien, Farbstoffen und Geschmacksstoff in einer Menge von etwa 2
Gew.-% des fertigen Produkts enthielt.
Dann wurde eine Soße hergestellt, indem 1,8% modifizierte Kornstärke,
1,2% Guargum und als Rest Wasser/Dampf (alle Prozentangaben beziehen sich auf das
Gewicht der Soße, nicht das fertige Produkt) gemischt wurden. Die Soße
wurde dann auf 87,8 bis 93,3°C (190°F bis 200°F) erhitzt, um die
Zielviskosität von 22 cm/30 Sekunde bei 82,2°C (180°F) (Bostswick-Consistometer)
für die Abfüllanforderung zu entwickeln, wenn man die drei Komponenten
zu einer einzigen Einheit kombiniert.
Unmittelbar nachdem alle drei Komponenten wie oben beschrieben hergestellt
worden waren, wurden sie in einem normalen Mischer ohne weiteres Erhitzen gleichförmige
vermischt. Das Mischverhältnis von Fleischkomponente, Kornkomponente und Soße
beträgt 60:10:30 Gew.-%. Die Endmischung wurde in Konserven abgefüllt,
verschweißt und sterilisiert. Das nach Sterilisierung erhaltene Produkt besitzt
das Aussehen einer herzhaften zerkleinerten Textur mit visuell wahrnehmbaren Fleischteilchen,
die weder wie Hackfleisch- noch wie Brocken- und -Soße-Produkte aussehen.
Beispiel II
Ein Fleischgemisch, das aus Skelettmuskel von Fisch oder Huhn und
Fleischnebenprodukten besteht, wurde aus etwa 55 Gew.-% des Gesamtgewichts des fertigen
Produkts hergestellt. Das erhaltene Fleischgemisch besaß einen Feuchtigkeitsgehalt
von 64,50%, 16,00% Protein und 17,53% Fett. Diese Quelle für Fleischprotein
wird in einem Band/Schaufel-Mischer homogen gemischt und mit Frischdampf bei 48,9
bis 51,7°C (120 bis 125°F) koaguliert.
Ein Korngemisch, das vorgekochten Reis, gelben gemahlen Mais und Haferballaststoff
in einer Gesamtmenge von 10% des Gesamtgewichts des fertigen Produkts mit Vitamin,
Mineralien, Farbstoffen, Geschmacksstoff in einer Menge von etwa 1,5 Gew.-% des
fertigen Produkts umfasst, wurde bei Raumtemperatur hergestellt.
Dann wurde eine Soße hergestellt, indem 1,8% modifizierte Kornstärke,
0,6% Guargum und als Rest Wasser/Dampf (alle Prozentangaben beziehen sich auf das
Gewicht der Soße, nicht das fertige Produkt) gemischt wurden. Die Soße
wurde dann auf 87,8 bis 93,3°C (190°F bis 200°F) erhitzt, um die
Zielviskosität von 20 cm/30 Sekunde bei 82,2°C (180°F) (Bostswick-Consistometer)
für die Abfüllanforderung zu entwickeln, wenn man die drei Komponenten
zu einer einzigen Einheit kombiniert.
Unmittelbar nachdem alle drei Komponenten wie oben beschrieben hergestellt
worden waren, wurden sie in einem normalen Mischer ohne weiteres Erhitzen gleichförmige
vermischt. Das Mischverhältnis von Fleischkomponente, Kornkomponente und Soße
beträgt 55:11,5:33,5 Gew.-%. Die Endmischung wurde in Konserven abgefüllt,
verschweißt und sterilisiert. Das nach Sterilisierung erhaltene Produkt besitzt
das Aussehen einer herzhaften zerkleinerten Textur mit visuell wahrnehmbaren Fleischteilchen,
die weder wie Hackfleisch- noch wie Brocken-und-Soße-Produkte aussehen.
Was im Allgemeinen die Zeitdauer der verschiedenen Heizbehandlung(en)
bei dem erfindungsgemäßen Verfahren angeht, sollte bei der Herstellung
der Fleisch(e) beginnendes Unbrauchbar-werden und zuviel Koagulierung vermieden
werden. Im Allgemeinen erfolgt das Erhitzen nicht länger als etwa 15 bis 20
Minuten.
Für die Katzennahrung wird Komponente (b) im Allgemeinen nicht
vorgeformt und das Mischen findet bei Umgebungstemperatur statt.
Das Erhitzen von Komponente (c) (Soße) erfolgt im Allgemeinen
nicht länger als etwa 2 Stunden, ansonsten wird das Produktaussehen
negativ beeinflusst werden.