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Dokumentenidentifikation DE102005056005A1 06.06.2007
Titel Verstellelement
Anmelder Stabilus GmbH, 56070 Koblenz, DE
Erfinder Born, Frank, 56379 Dienethal, DE;
Maßmann, Rainer, 53119 Bonn, DE;
Mintgen, Rolf, 56743 Thür, DE;
Rennecke, Dirk, 56626 Andernach, DE;
Schwab, Wilhelm, 56564 Neuwied, DE
DE-Anmeldedatum 24.11.2005
DE-Aktenzeichen 102005056005
Offenlegungstag 06.06.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.06.2007
IPC-Hauptklasse F16F 9/02(2006.01)A, F, I, 20051124, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F16F 9/49(2006.01)A, L, I, 20051124, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung bezieht sich auf ein Verstellelement mit einem fluidgefüllten zylinderförmigen Gehäuse 5, welches zwei Abschnitte 9, 10 aufweist, denen jeweils ein axial beweglich angeordneter Kolben 15, 25 zugeordnet ist, daß die Kolben 15, 25 an den Innendurchmesser ihres jeweiligen Abschnitts 9, 10 angepaßt sind und den jeweiligen Abschnitt 9, 10 des zylinderförmigen Gehäuses 5 in zwei Druckräume 16, 17, 26 unterteilen, mit einer das Gehäuse 5 an einem offenen Ende 11 durchdringenden Kolbenstange 8, wobei der erste Kolben 15 an einem im Gehäuse 5 befindlichen Ende der Kolbenstange 8 angeordnet ist und jeder der beiden Kolben 15, 25 Mittel 23, 30, 36, 37 zum Dämpfen der Bewegung der Kolbenstange 8 jeweils eine Richtung besitzt. Der zweite Kolben 25 ist auf der der Kolbenstange 8 abgewandten Seite des ersten Kolbens 15 angeordnet und mittels des ersten Kolbens 15 in eine dem offenen Ende 11 abgewandte Richtung bewegbar. Auf der dem ersten Kolben 15 abgewandten Seite des zweiten Kolbens 25 ist eine Feder 33 angeordnet, die sich mit einem Ende an dem zweiten Kolben 25 und mit ihrem anderen Ende gehäuseseitig 6, 34 abstützt.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verstellelement mit einem unter Druck stehenden Fluid gefüllten zylinderförmigen Gehäuse, welches zwei Abschnitte unterschiedlichen Innendurchmessers aufweist, denen jeweils ein axial beweglich angeordneter Kolben zugeordnet ist, daß die Kolben an den Innendurchmesser ihres jeweiligen Abschnitts angepaßt sind und den jeweiligen Abschnitt des zylinderförmigen Gehäuses in zwei Druckräume unterteilen, mit einer das Gehäuse an einem offenen Ende durchdringenden Kolbenstange, wobei der erste Kolben an einem im Gehäuse befindlichen Ende der Kolbenstange angeordnet ist und jeder der beiden Kolben Mittel zum Dämpfender Bewegung der Kolbenstange in jeweils eine Richtung besitzt. Das Verstellelement findet Verwendung an schwenkbar gelagerten Teilen, vorzugsweise für Motorhauben oder Heckklappen von Kraftfahrzeugen.

Ein derartiges Verstellelement ist aus der DE 26 59 488 A1 bekannt. Dieses Verstellelement ermöglicht eine Dämpfung der Bewegung der Kolbenstange vor Erreichen der Endstellung in der Ein- und Ausfahrbewegung. Dazu besitzt das Verstellelement ein zylinderförmiges Gehäuse, das mit einem unter Druck stehenden Fluid gefüllt ist. Das zylinderförmige Gehäuse weist an seinem geschlossenen Ende einen größeren Innendurchmesser als an seinem offenen Ende auf. Der am Ende der Kolbenstange angeordnete erste Kolben ist an das Gehäuse im Abschnitt des größeren Innendurchmessers angepaßt, während der zweite Kolben an den Abschnitt des Gehäuses mit kleinerem Innendurchmesser angepaßt ist. Auf diese Weise wird die Bewegung der Kolbenstange solange von dem zweiten Kolben bestimmt, wie er sich im Abschnitt des Gehäuses mit kleinerem Innendurchmesser bewegt. Der verbleibende Kolbenstangenhub wird von dem ersten Kolben beeinflußt. Zum Beeinflussen des Kolbenhubs weisen beide Kolben Mittel zum Dämpfen der Bewegung auf. An jedem Kolben ist zwischen einem Abstützring und einem Bund ein axial beweglicher Kolbenring angeordnet. Der Kolbenring besitzt einen größeren Innendurchmesser als der Bereich des Kolbens, in dem der Kolbenring beweglich gelagert ist. Der so gebildete Ringspalt zwischen Kolbenring und Kolben ermöglicht ein Durchströmen des Fluids zwischen den Druckräumen. Durch richtungsabhängige Anlage des Kolbenrings am Abstützring oder am Bund wird der Ringspalt freigegeben oder gesperrt. Für eine ungedämpfte Bewegung der Kolbenstange weist der erste Kolben zusätzlich eine axial verlaufende Bohrung auf, die von dem axial beweglichen Kolbenring in Abhängigkeit seiner Position geöffnet oder verschlossen wird. Der zweite Kolben besitzt neben dem axial beweglichen Kolbenring eine Arretiervorrichtung. Diese besteht aus Bohrungen im zweiten Kolben, einer die Bohrungen verschließenden Ventilplatte, einer die Ventilplatte vorspannenden Feder sowie einen Anschlag für die Feder an der Kolbenstange.

Beim Ausfahren der Kolbenstange gibt der Kolbenring des ersten Kolbens aufgrund seiner Position einerseits einen Ringquerschnitt zwischen dem ersten Kolben und der Innenwand des Gehäuses und andererseits die Bohrung frei. Das Fluid kann somit durch die freigegebene Bohrung und durch den Ringspalt zwischen Kolben und Gehäuseinnenwand durchströmen. Hierbei ist nahezu keine Dämpfung bemerkbar.

Sobald der zweite Kolben in den Abschnitt des Gehäuses mit kleinerem Innendurchmesser eintritt, durchströmt das Fluid durch den innenliegenden Ringspalt des Kolbenrings und den Abstützring, welcher den Kolbenring hält. Die Arretiervorrichtung ist geschlossen, so daß kein Fluid über die Bohrungen im zweiten Kolben durchströmen kann. Dadurch wird die Ausfahrbewegung gedämpft.

Beim Einfahren der Kolbenstange strömt das Fluid wiederum über den Ringspalt am zweiten Kolben über. Zusätzlich öffnet die Arretiervorrichtung, wodurch ein ungedämpftes Einfahren der Kolbenstange in diesem Abschnitt ermöglicht wird. Sobald der zweite Kolben aus dem Abschnitt des Gehäuses mit kleinerem Innendurchmesser austritt, wird der weitere Bewegungsablauf von dem ersten Kolben bestimmt. Infolge der Einfahrbewegung verschließt der Kolbenring den Ringquerschnitt zwischen dem ersten Kolben und der Innenwand des Gehäuses. Das Fluid kann daher ausschließlich über die axial verlaufende Bohrung im ersten Kolben durchströmen, wodurch eine Dämpfung bei der Einfahrbewegung der Kolbenstange bewirkt wird.

Nachteilig an diesem Verstellelement ist die aufwendige Gestaltung des Kolbens. So bildet der zur Dämpfung der Ausfahrbewegung vorgesehene, zweite Kolben mit der aus mehreren Bauteilen bestehenden Arretiervorrichtung eine komplexe Einheit, um die Dämpfung realisieren zu können. Eine Endlagendämpfung, kurz vor Erreichen der maximalen Ausfahrstellung der Kolbenstange, ist trotz des konstruktiven Aufwands nicht möglich. Ebenso erfordert die Dämpfung der Einfahrbewegung eine zusätzliche Bohrung im ersten Kolben. Weiterhin ist das Verstellelement so ausgebildet, daß die Kolbenstange das Gehäuse an der Seite des Abschnitts mit kleinerem Innendurchmesser durchdringt. Um sowohl die Kolbenstange zu führen als auch die Druckräume im Gehäuse gegen die Atmosphäre abzudichten, muß dieses Ende mit einem Dicht- und Führungspaket verschlossen werden. Herstellungsbedingt ist das andere Ende des Gehäuses ebenfalls offen. Das hat zur Folge, daß das zweite offene Ende des Gehäuses im Endzustand mit einem zusätzlichen Zylinderboden verschlossen werden muß. Der Aufwand zur Herstellung des Gehäuses ist damit ebenfalls sehr hoch.

Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verstellelement der eingangs genannten Art zu schaffen, das eine Dämpfung der Bewegung der Kolbenstange vor Erreichen der Endstellung in der Ein- und Ausfahrbewegung ermöglicht. Das Verstellelement soll dabei möglichst einfach in der Herstellung und Montage sein.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der zweite Kolben auf der der Kolbenstange abgewandten Seite des ersten Kolbens angeordnet ist und mittels des ersten Kolbens in eine dem offenen Ende abgewandte Richtung bewegbar ist, wobei auf der dem ersten Kolben abgewandten Seite des zweiten Kolbens eine Feder angeordnet ist, die sich mit einem Ende an dem zweiten Kolben und mit ihrem anderen Ende gehäuseseitig abstützt.

Bei eingefahrener Kolbenstange befinden sich beide Kolben in dem Abschnitt, der sich an das geschlossene Ende des Gehäuses anschließt. Die Feder ist zusammengedrückt. Wird die zu bewegende Klappe geöffnet, fährt die Kolbenstange aus. Die Mittel zum Dämpfen der Bewegung am ersten Kolben sind in diesem Abschnitt nicht wirksam, so daß das Fluid während der Bewegung des ersten Kolbens in diesem Abschnitt ohne größeren Widerstand um ihn herumströmt. Die Klappe läßt sich in diesem Schwenkbereich daher ungedämpft bewegen. Die Bewegung des ersten Kolbens ist dabei ohne Auswirkungen auf den zweiten Kolben. Der zweite Kolben wird lediglich durch die als Rückstellelement wirkende Feder in Richtung des ersten Kobens bewegt. Die in zweiten Kolben angeordneten Mittel zur Dämpfung der Bewegung sind in dieser Richtung nicht wirksam, wodurch sich der Kolben mittels der Feder relativ leicht bewegen läßt.

Beim weiteren Verschwenken der Klappe tritt der erste Kolben in den dem offenen Ende zugeordneten Abschnitt des Gehäuses ein, dessen Innendurchmesser an den ersten Kolben angepaßt ist, so daß die Mittel zur Dämpfung während der weiteren Bewegung der Klappe wirksam werden. Die Bewegung der zu verschwenkenden Klappe wird somit bis zum Erreichen der Endlage gedämpft.

Zum Schließen der Klappe fährt die Kolbenstange in das Gehäuse ein. Die Mittel zum Dämpfen der Bewegung des ersten Kolbens sind in dieser Bewegungsrichtung nicht wirksam. Infolge dessen ist die Bewegung der Klappe in diesem Bewegungsabschnitt nahezu ungedämpft. Der zweite Kolben verbleibt während dieser Bewegung des ersten Kolbens in seiner Position.

Beim weiteren Einfahren der Kolbenstange läuft der erste Kolben auf den zweiten Kolben auf und bewegt ihn in Einschubrichtung. Aufgrund der in dieser Bewegungsrichtung wirkenden Mittel zum Dämpfen der Bewegung am zweiten Kolben, wird mit dem Bewegen des zweiten Kolbens die Dämpfung eingeleitet, so daß die Klappe bis zum Erreichen ihrer Endlage gedämpft verschwenkt wird.

Aufgrund der fliegenden Anordnung des zweiten Kolbens im Gehäuse ist der zweite Kolben nicht mit der Kolbenstange verbunden. Der zweite Kolben weist daher einen wesentlich einfacheren Aufbau auf. Zudem ist die Montage des Kolbens ebenso wie die Rückstellung des zweiten Kolbens mittels einer Feder besonders einfach und erfordert keinen wesentlich größeren Aufwand.

Die Einstellung der Rückstellkraft und des Rückstellweges des zweiten Kolbens läßt sich in weiten Grenzen variieren und somit an die jeweils vorgegebenen Einsatzbedingungen durch die Dimensionierung einer als Schraubendruckfeder ausgebildeten Feder anpassen.

Um die gute Angriffsfläche für die Feder bereitzustellen und somit ein Verkanten des zweiten Kolbens zu verhindern, ist es vorteilhaft, wenn der zweite Kolben auf seiner der Feder zugewandten Seite eine Aufnahme für die Feder besitzt. Die Aufnahme kann entweder topfförmig sein, so daß die Feder von der Aufnahme umschlossen wird, oder die Aufnahme kann als Zapfen ausgebildet sein, der derart in die Feder eingreift, daß zumindest zwei Windungen den Zapfen umgeben.

Eine verbesserte Führung der Feder im Gehäuse läßt sich mit einfachen Mitteln dadurch realisieren, daß das dem Kolben abgewandte Ende der Feder ebenfalls in einer Aufnahme angeordnet ist, wobei sich die Aufnahme am Ende des Gehäuses befindet. Eine derartige Aufnahme ist besonders dann vorteilhaft, wenn der Durchmesser der Feder deutlich geringer als der Innendurchmesser des Gehäuses ist. Sofern die Feder eine Druckfeder ist, kann auf eine zusätzliche Befestigung der Aufnahme im Gehäuse verzichtet werden, da die Feder die Aufnahme gegen das Gehäuse vorspannt.

Eine besonders einfache Ausgestaltung der Mittel zum Dämpfen der Bewegung wird dadurch erreicht, daß an den beiden Kolben zwischen zwei axialen Begrenzungen ein axial beweglich angeordneter Kolbenring angeordnet ist. Die beiden axialen Begrenzungen können ein Bund am Kolben oder ein Haltering und ein mit Ausnehmungen ausgebildeter Abstützring sein. Der Kolbenring besitzt einen größeren Innendurchmesser als der Bereich des Kolbens, so daß der sich dadurch ausbildende Ringspalt ein Durchströmen des Fluids erlaubt. Somit kann bei Anlage des Kolbenrings am Abstützring Fluid über die Ausnehmungen und den Ringspalt durchströmen. Bei Anlage des Kolbenrings am Bund oder Haltering ist der Ringspalt versperrt und das Fluid kann lediglich über eine Überströmverbindung zwischen den Druckräumen überströmen, was zu einer Dämpfung der Bewegung führt.

Die Überströmverbindung gestaltet sich besonders einfach, wenn sie eine als eine an der Innenwand des zylinderförmigen Gehäuses ausgebildete Nut ausgebildete Überströmverbindung aufweist. Mittels einer gezielten Nutgestaltung lassen sich verschiedene Bewegungsabläufe der zu verschwenkende Klappe realisieren. Durch die als Nuten ausgebildeten Überströmverbindungen wird ein Überströmen des Fluids um die Außenseiten der beiden Kolbenringe ermöglicht. Zusätzlich vorzusehende Bohrungen im Kolben können daher ebenso entfallen wie aufwendige Mechanismen zum Schließen oder Öffnen der Bohrungen in Abhängigkeit der Bewegung der Kolbenstange. Das Verstellelement benötigt weniger Bauteile, wodurch es leichter herzustellen, einfacher in der Montage und somit kostengünstiger ist.

Die Auslegung des Nutquerschnitts, insbesondere der Nuttiefe, gestaltet sich in Abhängigkeit vom Einsatzort und den gewünschten Bewegungsabläufen für die Verstellung. Ein größerer erforderlicher Nutquerschnitt kann dabei zu einer großen Nuttiefe führen, die wiederum ein dickwandiges zylinderförmiges Gehäuse erfordert. Durch die Anordnung mehrerer am Umfang der Innenwand des zylinderförmigen Gehäuses angeordneter Nuten mit geringen Nuttiefen, läßt sich eine einzelne Nut mit großer Nuttiefe vermeiden. Die Summe der Querschnitte der einzelnen Nuten ergibt den wirksamen Gesamtquerschnitt für die Überströmverbindung. Auf diese Weise wird ein dickwandiges Gehäuse vermieden.

Die Festigkeit des zylinderförmigen Gehäuses wird am wenigsten beeinflußt, wenn die Nuten symmetrisch am Umfang der Innenwand angeordnet sind.

In Abhängigkeit der für den speziellen Anwendungsfall vorgegebenen Randbedingungen werden die Kolbenringe unterschiedlich belastet. Eine Anpassung der Kolbenringe an die verschiedenen Belastungen wird bereits mit einer geeigneten Wahl des Querschnitts der Kolbenringe erreicht. Neben runden und ovalen Querschnitten, haben sich rechteckförmige Querschnitte, insbesondere bei Materialen höherer Festigkeit, als vorteilhaft herausgestellt.

Die Mittel zum Dämpfen der Bewegung des zweiten Kolbens können einen Dichtring mit einer elastisch radial nach außen und der Feder zugewandten radial umlaufenden Dichtlippe aufweisen, wobei die Überströmverbindung des zweiten Kolbens wenigstens eine Nut mit gegenüber der Nutbreite geringer Nuttiefe aufweist, in die die Dichtlippe hineinverformbar ist und wobei die Überströmverbindung des zweiten Kolbens weiterhin mindestens eine weitere Nut aufweist, in die die Dichtlippe nicht hineinverformbar ist. Durch die schräge Anordnung erzeugt das auf die Dichtlippe auftreffende Fluid eine nach radial außen wirkende Kraftkomponente, die den äußeren Rand der Dichtlippe nach radial außen drückt, wodurch die Dichtlippe in die eine Nut hineinverformt wird. Gleichzeitig wird in der entgegengesetzten Richtung das Überströmen des Fluids erleichtert, die das Fluid nunmehr eine nach radial innen gerichtete Kraftkomponente in der Dichtlippe erzeugt, die die Dichtlippe von der Gehäuseinnenwand wegbewegt, so daß sich der Überströmquerschnitt vergrößert.

Der Nutquerschnitt der weiteren Nut verhindert, daß sich die Dichtlippe in die Nut hineinverformen kann und den Querschnitt verschließt. Der Querschnitt dieser Nut bestimmt somit den Grad der Dämpfung. Beim Ausfahren der Kolbenstange wird die Dichtlippe infolge der nun nach radial innen wirkenden Kraftkomponente nach innen verformt, so daß der Querschnitt der anderen Nuten freigegeben wird, was ein noch leichteres Überströmen des Fluids um den zweiten Kolben erlaubt.

Die weitere Nut kann eine Nuttiefe aufweisen, die etwa der Nutbreite entspricht.

Der Abschnitt des Gehäuses, in dem der zweite Kolben verschiebbar angeordnet ist, kann einen größeren Innendurchmesser aufweisen, als der Abschnitt, in dem der erste Kolben verschiebbar angeordnet ist.

Dadurch kann der zweite Kolben gegen ein ungewolltes Ausfahren aus dem ihm zugeordneten Abschnitt gesichert werden. Aufgrund des sich verringernden Innendurchmessers im Übergang von dem Abschnitt des zweiten Kolbens zu dem Abschnitt des ersten Kolbens wird der zweite Kolben sicher in diesem Abschnitt gehalten.

Die Montage des zweiten Kolbens in das Gehäuse durch das offene Ende wird auf einfache Weise dadurch ermöglicht, wenn der zweite Kolben auf seiner dem ersten Kolben zugewandten Seite radial nach außen und dem ersten Kolben zugewandte Zungen aufweist, welche mit Abstand zueinander angeordnet sind und sich radial nach außen weiter als der Innendurchmesser des Abschnitts des ersten Kolbens erstrecken, die in einer weiteren Ausgestaltung am zweiten Kolben auf seiner dem ersten Kolben zugewandten Seite schräg nach radial außen und dem ersten Kolben zugewandt und mit radialem Abstand zueinander angeordnet sind. Bei der Montage werden die Zungen radial nach innen gedrückt, so daß sich der zweite Kolben durch das offene Ende und den Abschnitt für den ersten Kolben in den Abschnitt für den zweiten Kolben einschieben läßt. Sobald der zweite Kolben den ihm zugeordneten Abschnitt erreicht, nehmen die Zungen ihre Ausgangslage ein. Die Zungen wirken nunmehr als Sicherung gegen ein ungewolltes Ausfahren, da sie bei einer Bewegung des zweiten Kolbens in Richtung des ersten Kolbens an den Übergang mit sich verkleinernden Innendurchmesser anstoßen und ein weiteres Ausfahren verhindern. Somit sind beide Kolben über ein offenes Ende in das Gehäuse montierbar, wobei das offene Ende auch an dem Abschnitt mit kleinerem Innendurchmesser angeordnet sein kann, ohne daß ein zweiter Verschluß für das zylinderförmige Gehäuse notwendig ist.

In einer anderen Ausgestaltung wird ein ungewolltes Ausfahren des zweiten Kolbens aus seinem Abschnitt dadurch verhindert, daß der Kolben mit der Schraubendruckfeder verbunden ist. Die Verbindung ist vorteilhafterweise als Preßpassung ausgeführt. Die Länge der Schraubendruckfeder ist dabei so gestaltet, daß der zweite Kolben im entspannten Zustand der Feder nahe dem Übergang zwischen den beiden Abschnitten befindet. In dieser Position wirken auf den zweiten Kolben keine Federkräfte. Das dem Gehäuse zugewandte Ende der Feder ist in geeigneter Weise mit dem geschlossenen Ende des Gehäuses oder der Aufnahme für die Feder befestigt.

Bei einer Bewegung des zweiten Kolbens in den Abschnitt des ersten Kolbens wirkt die Feder als Zugfeder, wodurch eine Rückstellung des zweiten Kolbens bewirkt werden würde.

Bei einer Verwendung des Verstellelementes zum Verschwenken von Klappen, insbesondere Motorhauben oder Heckklappen von Kraftfahrzeugen, ist es sinnvoll, die Bewegung der Klappen kurz vor Erreichen der Endlage noch weiter zu dämpfen. Eine derartige Endlagendämpfung wird mit einem Verstellelement erreicht, dessen Nut in dem dem offenen Ende des Gehäuses zugewandten Abschnitt einen Bereich mit sich verringerndem Querschnitt aufweist, der dem Bereich der Endlage des ersten Kolbens bei ausgefahrener Kolbenstange entspricht. Aufgrund des sich verringernden Nutquerschnitts wird die Menge des Fluid, welches überströmen kann, vermindert, wodurch sich die Geschwindigkeit der ausfahrenden Kolbenstange verlangsamt. Infolge dieser Endlagendämpfung werden die Anschlagelemente des Verstellelementes weniger beansprucht.

Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben. Es zeigen

1: eine schematische Darstellung einer Motorhaube eines Kraftfahrzeugs mit einem Verstellelement,

2: einen Schnitt durch das erfindungsgemäße Verstellelement aus 1,

3: einen Schnitt eines zweiten Ausführungsbeispiels des Verstellelements und

4: das Gehäuse des Verstellelements aus 3 in einem Schnitt A-A.

1 zeigt schematisch den vorderen Bereich eines Kraftfahrzeugs mit einer Motorhaube 1, die an ihrem hinteren Endbereich 2 um eine quer zur Längsachse des Kraftfahrzeugs sich erstreckende Schwenkachse 3 schwenkbar angeordnet ist. Zum Bewegen der Motorhaube 1 ist ein als Gasfeder 4 ausgebildetes Verstellelement angeordnet. Die einzelnen Bewegungsabläufe der Motorhaube 1 während des Öffnens A–C und des Schließens D–F werden durch die Gestaltung der Gasfeder 4 bestimmt und in 2 näher erläutert.

Das in 2 dargestellte Verstellelement besitzt ein einteilig ausgebildetes, zylinderförmiges Gehäuse 5, das mit einem unter Druck stehenden Gas gefüllt ist. Das zylinderförmige Gehäuse 5, welches an einem geschlossenen Ende 6 eine Aufnahme 7 besitzt, mit der die Verstellvorrichtung an der nicht dargestellten Karosserie des Kraftfahrzeugs angeschlagen ist. Das nicht dargestellt andere Ende der Kolbenstange 8 ist an der Motorhaube befestigt.

Das zylinderförmige Gehäuse 5 besitzt zwei Abschnitte 9, 10 mit unterschiedlichen Innendurchmessern, wobei der Abschnitt 10 mit größerem Innendurchmesser am geschlossenen Ende 6 und der Abschnitt 9 mit kleinerem Innendurchmesser am offenen Ende 11 angeordnet ist. Beide Abschnitte 9, 10 besitzen jeweils eine an der Innenwand des zylinderförmigen Gehäuses 1 axial verlaufende Nut 12, 13.

In dem zylinderförmigen Gehäuse 5 ist die Kolbenstange 8, die das Gehäuse 5 an dem offenen Ende 11 durchdringt, axial beweglich angeordnet. Durch ein am offenen Ende 11 angeordnetes Dicht- und Führungssystem 14 wird die Kolbenstange 8 geführt und gegenüber dem zylinderförmigen Gehäuse 1 abgedichtet.

Auf der Kolbenstange 8 ist ein erster Kolben 15 mit an den Abschnitt 9 angepaßten Durchmessern angeordnet. Der erste Kolben 15 unterteilt das Gehäuse 1 in zwei Druckräume 16, 17.

Der erste Kolben 15 besteht aus einem Abstützring 18 und einem Haltering 19, zwischen denen ein zylinderförmiger Kolbenkörper 20 angeordnet ist, wobei der Haltering 19 auch als Bund einteilig mit dem Kolbenkörper 20 ausgebildet sein kann. Der Abstützring 18 stützt sich mit seiner dem offenen Ende 7 des Gehäuses 1 zugewandten Seite an einem Bund 21 der Kolbenstange 8 ab. Der Abstützring 18 besitzt mehrere am Umfang angeordnete Ausnehmungen 22, über die das Gas überströmen kann. Auf dem zylinderförmigen Kolbenkörper 20 ist ein Kolbenring 23 mit rechteckigem Querschnitt angeordnet, der zwischen dem Abstützring 18 und dem Haltering 19 axial bewegbar ist. Die axiale Beweglichkeit des Kolbenrings 23 beruht auf seinem gegenüber dem Kolbenkörper 20 größeren Innendurchmesser und dem sich dadurch ausbildenden Ringspalt 24.

Der Außendurchmesser des Kolbenrings 23, welcher größer als der Außendurchmesser des Halterings 19 und des Abstützrings 18 ist, entspricht dem Innendurchmesser des Abschnitts 9 mit kleinerem Innendurchmesser, so daß die radial umlaufende Außenfläche des Kolbenrings 23 dicht an der Innenwand des Abschnitts 9 entlang gleiten kann.

In dem Abschnitt 10 des Gehäuses 5 ist ein zweiter Kolben 25 angeordnet, der keine feste Verbindung zur Kolbenstange 8 aufweist und den Abschnitt 10 in zwei Druckräume 16, 26 unterteilt. Der zweite Kolben 25 besteht aus einem zylindrischen Kolbenkörper 27 mit einem Bund 28. Auf dem Kolbenkörper 27 ist ein Abstützring 29 mit mehreren am Umfang angeordneten Ausnehmungen aufgepreßt. Zwischen dem Abstützring 29 und dem Bund 28 ist ein axial bewegbarer Kolbenring 30 mit rechteckigem Querschnitt und mit einem größeren Innendurchmesser angeordnet, so daß sich ein Ringspalt 31 ausbildet. Der Außendurchmesser des Kolbenrings 30 entspricht dem Innendurchmesser des Abschnitts 10, so daß die radial umlaufende Außenfläche des Kolbenrings 30 dicht an der Innenwand des Abschnitts 10 entlang gleiten kann.

Auf seiner dem geschlossenen Ende 6 zugewandten Seite besitzt der zweite Kolben 25 eine als Zapfen 32 ausgebildete Aufnahme für eine Schraubendruckfeder 33. Das andere Ende der Schraubendruckfeder 33 ist in einer gehäuseseitig angeordneten Aufnahme 34 aufgenommen.

Bei geschlossener Motorhaube 1 befinden sich beide Kolben 15, 25 im Abschnitt 10.

Beim Öffnen der Motorhaube 1 aus einer nach unten geneigten Position wird die Kolbenstange 8 in Richtung des offenen Endes 11 des zylinderförmigen Gehäuses 5 bewegt. Bei dieser Bewegung wird der axial bewegliche Kolbenring 23 des ersten Kolbens 15 gegen den Haltering 19 bewegt. Der Ringspalt 24 wird dadurch versperrt. Aufgrund seines kleineren Außendurchmessers gegenüber dem Abschnitt 10 kann genügend Gas über den ersten Kolben 15 überströmen, so daß die Kolbenstange 8 während des Bewegungsablaufs A nahezu ungedämpft ausfahren kann.

Unabhängig von der Bewegung des ersten Kolbens 15 wird der zweite Kolben 25 von der bis auf Blocklänge zusammengedrückten und sich nun entspannenden Schraubendruckfeder 33 in Ausfahrrichtung bewegt. Der Kolbenring 30 wird vom Gas entgegen der Bewegungsrichtung bewegt, bis er am Abstützring 29 zur Anlage kommt. Das Gas kann über den Ringspalt 31 und die Ausnehmungen im Abstützring 29 und die Nut 13 aus dem Druckraum 16 in den Druckraum 26 überströmen. Dadurch läßt sich der zweite Kolben 25 ungedämpft in Richtung des Abschnitts 9 bewegen, bis am Bund 28 angeformte Zungen 35 am Übergang zum Abschnitt 9 aufgrund des sich verringernden Innendurchmessers des Gehäuses 5 anstoßen. Die Zungen 35 sind mit Abstand zueinander angeordnet, so daß sie keinen nennenswerten Strömungswiderstand bilden.

Beim weiteren Ausfahren der Kolbenstange 8 im Bewegungsablauf B liegt der Kolbenring 23 des ersten Kolbens 15 am Haltering 19 an und versperrt damit den Ringspalt 24 zwischen dem Kolbenring 23 und dem Kolbenkörper 20. Das Gas kann somit ausschließlich über die Nut 12 und somit über den Kolbenring 23 vom Druckraum 17 in den Druckraum 16 überströmen. Diese Dämpfung entspricht der üblichen Ausschubdämpfung beim Verschwenken der Motorhaube 1 in die Endlage.

Kurz vor Erreichen der Endlage tritt der erste Kolben 15 in den Bereich 12' ein, was dem Bewegungsablauf C aus 1 entspricht. Aufgrund des sich verringernden Querschnitts der Nut 12 kann weniger Gas überströmen, wodurch die Bewegung des ersten Kolbens 15 und damit der Kolbenstange 8 weiter gedämpft wird, bis die Endlage erreicht ist.

Zum Schließen der Motorhaube 1 verfährt die Kolbenstange 8 in die entgegengesetzte Richtung. In dieser Bewegung bewegt sich der Kolbenring 23 des ersten Kolbens 15 gegen den Abstützring 18. Damit ist der Ringspalt 24 zwischen Kolbenring 23 und dem Kolbenkörper 20 freigegeben, so daß das Gas aus dem Druckraum 16 in den Druckraum 17 über die Nut 12, den Ringspalt 24 und die Ausnehmungen 22 überströmen kann. Somit ist keine Einschubdämpfung in den Bewegungsabläufen D und E spürbar.

Sobald die Motorhaube 1 durch die horizontale Lage verschwenkt wird, und damit den Gleichgewichtspunkt durchschreitet, trifft der erste Kolben 15 im Bewegungsablauf F auf den zweiten Kolben 25 und verfährt ihn in Richtung des geschlossenen Endes 6. Das aus dem Druckraum 26 in den Druckraum 16 überströmende Gas verschiebt den Kolbenring 30 des zweiten Kolbens 25 gegen den Bund 28, so daß der Ringspalt 31 versperrt wird. Das Gas kann daher ausschließlich über die Nut 13 überströmen, wodurch die Dämpfung der Bewegung der Kolbenstange 8 und damit der Motorhaube 1 auf eine Geschwindigkeit von 1,2 m/s bis 1,5 m/s erreicht wird. Mit dieser Geschwindigkeit ist ein sicheres Einrasten der Motorhaube 1 in einem Motorhaubenschloß gewährleistet.

3 zeigt ein Verstellelement, das sich im Aufbau von dem Verstellelement in 2 im zweiten Kolben 25 unterscheidet. Anstelle eines Kolbenrings und eines Abstützrings mit Ausnehmungen besitzt der Kolben 25 einen Dichtring 36 mit einer radial umlaufenden und schräg nach radial außen und in Richtung der Schraubendruckfeder 33 weisenden Dichtlippe 37. Deren Wirkungsweise wird in Verbindung mit 4 erläutert.

Das Gehäuse 5 in 4 besitzt vier gleichmäßig am Umfang angeordnete Nuten 13 und eine zusätzliche Nut 38. Während die Nuten 13 eine gegenüber der Nutbreite geringe Nuttiefe aufweisen, entspricht die Nuttiefe der Nut 38 in etwa deren Nutbreite. Aufgrund ihrer Elastizität ist die Dichtlippe in der Lage, die Nutquerschnitte 13 vollständig abzudichten. Lediglich der Querschnitt der zusätzlichen Nut 38 kann aufgrund der Querschnittsgestaltung von der Dichtlippe 37 nicht verschlossen werden. Wird der zweite Kolben 25 von der Schraubendruckfeder 33 in Richtung Abschnitt 9 bewegt, erzeugt das aus dem Druckraum 16 in den Druckraum 26 überströmende Gas eine auf die Dichtlippe 37 nach radial innen wirkende Kraftkomponente, wodurch die Dichtlippe 37 die Querschnitte der Nuten 13 freigibt und das Gas nahezu ungehindert überströmen kann.

Bei einer Bewegung in die entgegengesetzte Richtung erzeugt das aus dem Druckraum 26 in den Druckraum 16 überströmende Gas nunmehr eine nach radial außen wirkende Kraftkomponente auf die Dichtlippe 37. Dadurch wird die Dichtlippe in die Nuten 13 gepreßt, so daß lediglich der Querschnitt der Nut 38 frei bleibt. Infolge des wesentlich geringeren Querschnitts kann das Gas wesentlich langsamer überströmen, wodurch die Bewegung des zweiten Kolbens 25 gedämpft wird.

1
Motorhaube
2
hinterer Endbereich
3
Schwenkachse
4
Gasfeder
5
Zylinderförmiges Gehäuse
6
geschlossenes Ende
7
Aufnahme
8
Kolbenstange
9
Abschnitt größeren Durchmessers
10
Abschnitt kleineren Durchmessers
11
offenes Ende
12
Nut
12'
Nutbereich
13
Nut
14
Dicht- und Führungssystem
15
erster Kolben
16
Druckraum
17
Druckraum
18
Abstützring
19
Haltering
20
Kolbenkörper
21
Bund
22
Ausnehmung
23
Kolbenring
24
Ringspalt
25
zweiter Kolben
26
Druckraum
27
Kolbenkörper
28
Bund
29
Abstützring
30
Kolbenring
31
Ringspalt
32
Zapfen
33
Schraubendruckfeder
34
Aufnahme
35
Zungen
36
Dichtring
37
Dichtlippe
38
Nut


Anspruch[de]
Verstellelement mit einem unter einem Druck stehenden Fluid gefüllten zylinderförmigen Gehäuse, welches zwei Abschnitte aufweist, denen jeweils ein axial beweglich angeordneter Kolben zugeordnet ist, daß die Kolben an den Innendurchmesser ihres jeweiligen Abschnitts angepaßt sind und den jeweiligen Abschnitt des zylinderförmigen Gehäuses in zwei Druckräume unterteilen, mit einer das Gehäuse an einem offenen Ende durchdringenden Kolbenstange, wobei der erste Kolben an einem im Gehäuse befindlichen Ende der Kolbenstange angeordnet ist und jeder der beiden Kolben Mittel zum Dämpfen der Bewegung der Kolbenstange in jeweils eine Richtung besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Kolben (25) auf der der Kolbenstange (8) abgewandten Seite des ersten Kolbens (15) angeordnet ist und mittels des ersten Kolbens (15) in eine dem offenen Ende (11) abgewandte Richtung bewegbar ist, wobei auf der dem ersten Kolben (15) abgewandten Seite des zweiten Kolbens (25) eine Feder (33) angeordnet ist, die sich mit einem Ende an dem zweiten Kolben (25) und mit ihrem anderen Ende gehäuseseitig (6, 34) abstützt. Verstellelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder eine Schraubendruckfeder (33) ist. Verstellelement nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Kolben (25) auf seiner der Feder (33) zugewandten Seite eine Aufnahme (32) für die Feder (33) besitzt. Verstellelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (33) auf ihrer dem zweiten Kolben (25) abgewandten Seite in einer Aufnahme (34) angeordnet ist. Verstellelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Dämpfen der Bewegung axial beweglich angeordnete Kolbenringe (23, 30) aufweisen. Verstellelement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenringe (23, 30) einen rechteckigen, runden oder ovalen Querschnitt besitzen. Verstellelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Dämpfen der Bewegung eine als eine an der Innenwand des zylinderförmigen Gehäuses (5) ausgebildete Nut (12, 13, 38) ausgebildete Überströmverbindung aufweisen. Verstellelement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut durch mehrere am Umfang der Innenwand des zylinderförmigen Gehäuses (5) verteilt angeordnete Nuten (12, 13) gebildet ist. Verstellelement nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (12, 13) symmetrisch am Umfang der Innenwand des Gehäuses (5) angeordnet sind. Verstellelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Dämpfen der Bewegung des zweiten Kolbens (25) einen Dichtring (36) mit einer elastisch radial nach außen und der Feder (33) zugewandten radial umlaufenden Dichtlippe (37) aufweisen, wobei die Überströmverbindung des zweiten Kolbens (25) wenigstens eine Nut (13) mit gegenüber der Nutbreite geringer Nuttiefe aufweist, in die die Dichtlippe (37) hineinverformbar ist und wobei die Überströmverbindung des zweiten Kolbens (25) weiterhin mindestens eine weitere Nut (38) aufweist, in die die Dichtlippe (37) nicht hineinverformbar ist. Verstellelement nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Nut (38) eine Nuttiefe aufweist, die etwa der Nutbreite entspricht. Verstellelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschnitt (10) des Gehäuses (5), in dem der zweite Kolben (25) verschiebbar angeordnet ist, einen größeren Innendurchmesser aufweist, als der Abschnitt (9), in dem der erste Kolben (15) verschiebbar angeordnet ist. Verstellelement nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Kolben (25) auf seiner dem ersten Kolben (15) zugewandten Seite radial nach außen und dem ersten Kolben (15) zugewandte Zungen (35) aufweist, welche mit Abstand zueinander angeordnet sind und sich radial nach außen weiter als der Innendurchmesser des Abschnitts (9) des ersten Kolbens (15) erstrecken. Verstellelement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Abschnitt (9), der dem offenen Ende (11) des Gehäuses (5) zugewandt ist, die Nut (12) einen Bereich (12') mit sich verringerndem Querschnitt aufweist, und daß der Bereich (12') der Endlage des ersten Kolbens (15) bei ausgefahrener Kolbenstange (8) entspricht.






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