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Dokumentenidentifikation EP1634791 06.06.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001634791
Titel Einrichtung zur Markierung und Erkennung einer bestimmten Stelle des Förderseiles von Seilbahnen
Anmelder Frey FUA AG, Oberdorf, CH
Erfinder Teichmann, Wilfried, 85570 Markt Schwaben, DE
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 502004003622
Vertragsstaaten AT, CH, DE, FR, IT, LI
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 09.09.2004
EP-Aktenzeichen 040213936
EP-Offenlegungsdatum 15.03.2006
EP date of grant 25.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.06.2007
IPC-Hauptklasse B61B 12/00(2006.01)A, F, I, 20060302, B, H, EP

Beschreibung[de]

Das Förderseil von Seilförderanlagen wird durch das Spleißen zu einem Endlosseil zusammengefügt. Manche Fahrbetriebsmittel dürfen nicht auf den Spleiß aufgekuppelt oder aufgeklemmt werden.

Damit das Aufkuppeln auf den Spleiß gesperrt werden kann, muß Spleißanfang und Spleißende markiert werden.

Die Fahrbetriebsmittel von Seilförderanlagen müssen vor dem Regelhaltepunkt die Fahrt verlangsamen und präzise am Regelhaltepunkt stehen bleiben.

Bei automatisch betriebenen Seilförderanlagen wird der Fahrtverlauf vom Start bis zum Regelhaltepunkt durch ein mechanisches oder elektronisches Kopierwerk gesteuert.

Im Kopierwerk ist die Abbildung der Fahrstrecke, also der Fahrtverlauf gespeichert.

Wenn der Streckenpunkt im Kopierwerk (das Kopierwerkfenster) nicht mit dem Festpunkt der Fahrstrecke übereinstimmt, wird die Seilförderanlage gestoppt.

Wenn der Streckenpunkt außerhalb des Kopierwerkfensters erscheint, wird die Seilförderanlage gestoppt. Das Kopierwerk und die Festpunkterkennung überwachen sich also gegenseitig

Bekannt sind:

  1. 1. Markierungen einer Seilstelle durch eine radioaktive Einlage die im Inneren des Seiles eingelegt werden muß. Zum Beispiel eine Kapsel mit Co60.

    Die Detektion erfolgt im Durchstrahlverfahren mit einem Geigermüller Zählrohr.
  2. 2. Markierungen durch das Einbringen von mehreren metallischen Einlagen im Inneren des FörderseilesFörderseilmittelpunkt, der meistens durch eine nichtmetallische Einlage ausgefüllt ist.

    Der Nachweis der markierten Seilstelle erfolgt mit Seilprüfgeräten, die Strukturveränderungen im Förderseil erkennen (siehe z.B. die Einrichtung der FR-A-2 817 819).

    Durch die bestimmte Anordnung der metallischen Einlagen kann das Seilprüfgerät die markierte Stelle zu anderen Strukturveränderungen, Störstellen, im Förderseil unterscheiden.

Markierungen im Förderseil nach 1. und 2. sind sehr aufwendig durch den Umstand, daß:

  • Zum Einlegen gemäß 1. und 2. ein längerer Betriebsstillstand erforderlich ist und das Einlegen nur von

    Spezialisten durchgeführt werden kann.
  • Zum Einlegen nach 1. und 2. das Förderseil geöffnet werden muß
  • Die Markierung nach 2. relativ breit ist
  • Die Seilstruktur durch die Einlagen im Seil, verändert wird
  • Die Position der Markierung nach 1. und 2. nur unter großem Aufwand verschoben werden kann, zum Beispiel nach Seilkürzungen oder wenn das Fahrbetriebsmittel gegenüber dem Seil versetzt werden muß

Die erfindungsgemäße Einrichtung setzt die Markierung an die vorgesehene Stelle im Förderseil, durch die Magnetisierung des Förderseiles.

Die markierte Stelle wird mit einem Magnetfeldsensor detektiert.

Unerwünschte magnetische Stellen im Förderseil werden durch eine Entmagnetisierungseinrichtung beseitigt. Die Vorteile sind:

  • Schnelles Markieren der bestimmten Stelle im Förderseil (Festpunkt setzen mit einem Knopfdruck)
  • Keine längeren Betriebsstillstände zum Markieren der bestimmten Förderseilstelle mit Abspannen, Öffnen des Förderseiles, Einlegen von Metallstücken oder Kapseln mit dem radioaktivem Isotop C60.
  • Keine Eingriffe und Veränderungen am Förderseil
  • Schnelles Löschen einer Markierung (Festpunkt löschen)
  • Schnelles Verschieben der markierten Stelle im Förderseil (Festpunkt verschieben)
  • Keine Seilspezialisten erforderlich


Anspruch[de]
Einrichtung für die Markierung und Erkennung einer bestimmten Stelle (1) des Förderseiles (2) von Seilförderanlagen dadurch gekennzeichnet, daß die Markierung durch die Magnetisierung der bestimmten Seilstelle mit einer von einem Stromimpuls (3) durchflossenen Spule (4) welche um das Seil (2) gewickelt ist erfolgt und die Erkennung durch einen Magnetfeldsensor (S1) oder mehrer Magnetfeldsensoren (S1 und S2) erfolgt. Einrichtung nach Anspruch 1 für die Markierung und Erkennung einer bestimmten Stelle (1) an einem Förderseil dadurch gekennzeichnet, daß mindestens 2 Magnetfeldsensoren angeordnet sind um die Markierungsstelle (1) zu erkennen und auszuwerten, nämlich der erste Sensor (S1) den Nordpol(Südpol), der zweite Sensor (S2) den Südpol(Nordpol) des auf das Förderseil (2) aufmagnetisierten Magneten. Einrichtung nach Anspruch 1 für die Markierung und Erkennung einer bestimmten Stelle an einem Förderseil dadurch gekennzeichnet, daß mit einer von einem Wechselstrom durchflossenen Spule (4) die um das Seil gewickelt ist, das durchlaufende Förderseil (2) entmagnetisiert werden kann um unerwünschte magnetische Stellen im Förderseil zu beseitigen.
Anspruch[en]
:) Set-up for marking and detecting a specific location(1) in a haul rope(2) of transportation systems using ropes, characterized by the use of a coil(4) wrapped around the rope(2) which is energized by a current pulse(3) to magnetize the rope and the detection using one magnetic field sensor(S1) or several magnetic field sensors (S1 and S2) .) Set-up according to claim 1 for marking and detecting a specific location(1) in a haul rope of transportation systems using ropes, characterized that minimum 2 magnetic field sensors are utilized to detect the specific position(1) in the rope, such that the first sensor(S1) detects the north pole (south pole) and the second sensor(S2) detects the south pole (north pole) of the magnet applied to the rope(2). .) Set-up according to claim 1 for marking and detecting a specific location in a haul rope of transportation systems using ropes, characterized that a coil(4) wrapped around the rope which is energized by an alternating current to de-magnetize the rope (2) in order to remove undesired magnetic positions in the rope.
Anspruch[fr]
Equipement pour le marquage d'un point particulier (1) d'un câble tracteur(2) d'une installation de transport à câble ; la position particulière sera marquée par magnétisation, créée par une impulsion de courant(3) au travers d'une bobine(4) entourant le câble tracteur(2) ; la mesure du point magnétisé sera effectuée par un(S1) ou plusieurs(S1 et S2) détecteurs de champ magnétique. Equipement selon point 1 pour le marquage et la reconnaissance d'un point particulier(1) d'un câble tracteur, avec l'utilisation de deux détecteurs de champ magnétique pour la reconnaissance et détermination du point magnétisé (1), à savoir le premier détecteur (S1) pour le pôle nord (ou sud) et le deuxième détecteur (S2) pour le pôle sud (ou nord) de l'emplacement magnétisé du câble tracteur (2). Equipement selon point 1 pour le marquage et la reconnaissance d'un point particulier d'un câble tracteur ; utilisation d'un courant alternatif parcourant une bobine(4) entourant le câble tracteur(2) afin de démagnétiser un point préalablement marqué par magnétisation ; permet la neutralisation d'emplacements magnétisés non désirables.






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