Die Erfindung betrifft ein Metallgewebe, einen Metallbehang und eine
Anordnung an einer Bauwerkfassade. Insbesondere betrifft die Erfindung ein Metallgewebe
oder einen Metallbehang mit Leuchten an einem Leuchtenträger sowie die Anordnung
eines Metallgewebes an einer Bauwerkfassade, jeweils zum Ermöglichen eines
Verfahrens zum Illuminieren einer Fassade oder zum Erzeugen eines aus großem
Abstand betrachtbaren Lichteffekts.
In zahlreichen großen wie kleinen Maßstäben werden
regelmäßig Beleuchtungen eingesetzt. Die wohl beeindruckendsten Beleuchtungen
sind diejenigen von ganzen Gebäudefassenden, die zunehmend von Lichtdesignern
im Auftrag von Städten oder Gemeinden mit Hilfe von gezielt ausgerichteten
Spots installiert werden. Andere sehr auffällige Beleuchtungen sind große
bildschirmartige Anzeigeelemente, die auf einer Größe von teilweise 10
m oder mehr Bilder oder Filme darstellen können. Letztere werden gerne bei
Messen oder als Werbungsmittel benutzt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein verbessertes und dabei
bis in beeindruckende Größen variables System zur Verfügung zu stellen.
Diese Aufgabe löst nach einem ersten Aspekt der Erfindung ein
Metallgewebe mit jeweils zu Gruppen mit ungerader Anzahl Kettfäden angeordneten
Ketten und mit Leuchten in Form von Leuchtdioden an Leuchtenträgern, wobei
in das Gewebe mehrere zueinander regelmäßig angeordnete Leuchtenträgeraufnahmen
integriert sind, welche ein Entnehmen und Einsetzen der Leuchtenträger ohne
Disintegrierung der Leuchtenträgeraufnahmen ermöglichen, wobei ein Leuchtenträger
an einer seiner Stirnseiten mit Strom gespeist wird, bevorzugt an einem Geweberand,
und wobei die Leuchten mittels einer Steuerelektronik einzeln ansteuerbar sind.
Somit sieht dieser Aspekt der Erfindung zunächst ein Metallgewebe
als tragendes strukturelles Element des gesamten Beleuchtungssystems vor. Es versteht
sich, dass auch herkömmliche Gewebe für diese Aufgabe eingesetzt werden
können; ein Metallgewebe hat jedoch den besonderen Vorteil, dass es sehr stabil
ist und ohne weiteres auch der Witterung ausgesetzt sein kann, ohne an Stabilität
einzubüßen. Dies ermöglicht es, das erfindungsgemäße Metallgewebe
außen an einem Bauwerk anzuordnen, beispielsweise als Vorhang vor einer gesamten
Gebäudefassade oder einem Teil davon.
Es sei ausdrücklich betont, dass die Erfindung auch mit einem
Behang aus einer anderen Struktur als einem Gewebe umgesetzt werden kann, beispielsweise
mit einem Geflecht, Gewirk oder Gelege, sowie auch mit einem anderen Werkstoff als
Metall, vor allem Kunststoff. In einem Metallgewebe wird allerdings ein besonderer
Vorteil gesehen, denn ein Gewebe ist sehr stabil herstellbar, bleibt dabei aber
optisch filigran und verleiht damit einer Gebäudearchitektur eine besondere
Eleganz.
Das Metallgewebe soll Leuchten an Leuchtenträgern tragen. Andersherum
ausgedrückt sollen somit Leuchtenträger im Gewebe vorgesehen sein, die
mehrere Leuchten tragen.
Besonders vielfältige Lichteffekte können dadurch erzeugt
werden, dass das Gewebe nicht nur einen Leuchtenträger aufweist, sondern gleich
mehrere Leuchtenträger. Von diesen trägt bevorzugt jeder mehrere Leuchten.
Auf diese Weise können die Leuchten auch bei einfacher Geometrie des einzelnen
Leuchtenträgers ohne weiteres flächig über das Gewebe verteilt werden.
Die mehreren Leuchtenträger sind regelmäßig über
das Gewebe angeordnet. Oft sollen Gewebe bereitgestellt werden, welche einem Betrachter
aus einer gewissen Entfernung einen besonderen Leuchteffekt vermitteln sollen. Dabei
kann dieser Leuchteffekt auch darin bestehen, dass der Betrachter ein Bild oder
einen Film wahrnehmen können soll. Hierfür empfiehlt es sich, ein möglichst
gleichmäßiges Raster an wahrnehmbaren Leuchten zu erzeugen. Dies kann
auf einfachste Weise dadurch ermöglicht werden, dass die wahrnehmbaren Leuchten
an einem Leuchtenträger in einem bestimmten Abstand vorgesehen sind und dass
die mehreren Leuchtenträger senkrecht hierzu ebenfalls regelmäßig
angeordnet sind, bevorzugt mir gleicher Rasterweite.
Die Leuchten sind mittels einer Steuerelektronik einzeln ansteuerbar.
Auf diese Weise können die Leuchten einzeln ein- oder ausgeschaltet oder bei
geeigneter Gestaltung auf Wunsch auch in ihrer Helligkeit geregelt werden. Dies
ermöglicht es nicht nur, verschiedene statische Bilder oder flächige Leuchteffekte
zu erzeugen, sondern vielmehr auch, einen dynamischen Leuchteffekt zu erzielen,
sodass beispielsweise ein Film mittels der Leuchten am Gewebe erzeugt werden kann.
Es ist dabei nur eine Frage des Betrachterabstands und der Rasterdichte, in welcher
optischen Qualität dieser Film – ebenso wie ein statisches Bild –
vom Betrachter aufgenommen wird. Zwar können auch wechselnde oder sogar dynamische
Effekte erzielt werden, wenn nur die einzelnen Leuchtenträger individuell angesteuert
werden können oder wenn Gruppen von Leuchten individuell angesteuert werden
können. Es versteht sich jedoch, dass ein größtmögliches Maß
an Flexibilität dadurch erzeugt wird, dass die einzelnen Leuchten ansteuerbar
sind.
In jedem Falle ist es von Vorteil, wenn ein Leuchtenträger
an einer seiner Stirnseiten mit Strom versorgt und angesteuert wird, vor allem wenn
diese Stirnseite am Rand des Gewebes liegt.
Bei großdimensionalen Geweben mit Leuchten, welche gerne auch
für repräsentative Zwecke beispielsweise an markanten Gebäuden einer
großen Stadt exponiert verwenden werden, ist es jedoch gerade angesichts der
oft exponierten Stellung notwendig, defekte Leuchten möglichst zeitnah und
kostengünstig durch neue, intakte Leuchten zu ersetzen. Dieses Problem tritt
bei jeder Art von Leuchten auf. Selbst bei Verwendung von LEDs sind regelmäßige
Ausfälle nach einer gewissen Betriebszeit der Beleuchtungsinstallation nicht
zu vermeiden. Wenn nun beispielsweise eine Leuchtinstallation an einem Bauwerk dergestalt
revisioniert werden muss, ist dies ohnehin mit einem großen Aufwand verbunden,
weil oft ein Zugang nur über Leitern von außen oder unter erheblichen
Sicherheitsvorkehrungen vom Inneren des Bauwerks erreicht werden kann. Somit ist
es von großer Bedeutung, dass der eigentliche Austausch der Leuchten möglichst
problemlos erfolgen kann.
Hierzu sieht der vorgestellte Aspekt der Erfindung eine Leuchtenträgeraufnahme
vor, welche in das Gewebe integriert ist. Diese Leuchtenträgeraufnahme nimmt
den eigentlichen Leuchtenträger dergestalt auf, dass ein Entnehmen und Einsetzen
des Leuchtenträgers aus der Leuchtenträgeraufnahme beziehungsweise in
die Leichtenträgeraufnahme ohne Disintegrierung der Leuchtenträgeraufnahme
ermöglicht wird. Die Leuchten selbst können dann mit dem Leuchtenträger
vom Gewebe getrennt werden, während die Leuchtenträgeraufnahme als echter
Teil des Gewebes in diesem verleibt. Am Leuchtenträger können dann defekte
elektrische oder elektronische Bauteile ersetzt werden. Anschließend kann der
wieder funktionsfähige Leuchtenträger einfach wieder in die Leuchtenträgeraufnahme
eingesetzt werden und gegebenenfalls noch auf die vorgesehene Weise angeschlossen
werden, und die ursprüngliche Leucht-Funktionalität des Gewebes ist wieder
hergestellt.
Dadurch, dass die Leuchtenträgeraufnahme als solche im Gewebe
verbleiben kann, ist die strukturelle Stabilität des Gewebes gewährleistet,
auch wenn der Leuchtenträger entnommen ist. Das Gewebe als solches ist also
bereits mit Vorhandensein der Leuchtenträgeraufnahme strukturell vollständig,
und der Leuchtenträger kann lediglich hinterher in die Leuchtenträgeraufnahme
eingesetzt werden, also zum Gewebe hinzugefügt werden.
Die Ketten sind zu Gruppen mit ungerader Anzahl Kettfäden zusammengefasst.
So würde sich beispielsweise eine Hülse oder eine andere Leuchtenträgeraufnahme,
die in einem einfachen Kettfaden gehalten ist, unter Umständen um die Kette
herum verdrehen, sobald der Leuchtenträger entfernt ist. Bei einem gespannten
Gewebe mit zwei aneinander gruppierten Ketten wäre dies sogar zwangsweise der
Fall, ebenso wie bei mehreren gruppierten Ketten dies auch auftreten kann, wenn
die Anzahl der gruppierten Ketten gerade ist. Bei einer ungeraden Anzahl von Ketten
hingegen wird eine symmetrische Kraft ausgeübt, sodass es bei gleichmäßiger
Spannung des Gewebes nicht zu einem Verdrehen kommt.
Besonders einfach lässt sich der beschriebene Effekt erreichen,
wenn jeweils drei Kettfäden zueinander gruppiert sind.
Es ist von Vorteil, als Metall Edelstahl zu verwenden. Edelstahl zeichnet
sich nicht nur durch eine besonders korrosionsbeständige Werkstoffgüte
aus, sondern erzeugt auch für viele Lichteffekte eine Reflektion an den Schüssen
und Ketten des Gewebes, die das optische Gesamtbild der Leuchten gefällig unterstützt.
Auch bei individuell ansteuerbaren Leuchten wird vorgeschlagen, dass
jeweils mehrere Leuchten auf einen Leuchtenträger zu Leuchtgruppen gruppiert
sind. Dies ermöglicht es vor allem bei farbigen Leuchten, ein möglichst
hochqualitatives Bild für einen entfernten Betrachter zu erzeugen.
Um einen farbigen Film für den Betrachter zu erzeugen oder um
ein farbiges Bild mit scharfen Konturen für den Betrachter zu erzeugen, werden
verschiedenfarbige Leuchten benötigt. Angesichts der in letzter Zeit rapide
fortgeschrittenen Halbleitertechnologie können hierzu beispielsweise Leuchtdioden
in verschiedenen Farben verwendet werden. So können beispielsweise rote, grüne
und blaue Leuchten am Gewebe verwendet werden und hierdurch für Betrachter
bei ausreichendem Abstand eine nahezu unbegrenzte Anzahl von verschiedenen Farbeffekten
durch gezielte Mischung erreicht werden. Dieser Effekt ist von einem herkömmlichen
Röhrenfernseher bekannt.
Anders als beim Röhrenfernseher ist jedoch zu beachten, dass
die einzelnen Pixel, welche beim hier vorliegenden Gewebe durch die Leuchten der
Leuchtgruppen dargestellt werden, eine unterschiedliche Lichtintensität haben
können, gerade bei Verwendung von Leuchtdioden. Bei Versuchen des Erfinders
hat sich herausgestellt, dass es eine sehr kostengünstige und qualitativ zufriedenstellende
Lösung ist, jeweils zwei rote, zwei grüne und eine blaue LED zu einer
Leuchtgruppe zusammenzuziehen. Dann liegen also an einem Leuchtenträger mehrere
Leuchtgruppen vor, wobei bevorzugt jede Leuchtgruppe aus jeweils zwei roten, zwei
grünen und einer blauen LED – oder einem Vielfachen hiervon –
besteht. Die einzelnen Leuchtgruppen sind dann bevorzugt regelmäßig
beabstandet am Leuchtenträger verteilt. Die Leuchtenträger wiederum sind
dann bevorzugt im selben Abstand zueinander über das Gewebe angeordnet wie
der Abstand zwischen zwei Leuchtgruppen beträgt. Auf diese Weise wird ein sehr
gleichmäßiges Raster mit vielfältigsten Farbmöglichkeiten erzeugt.
Eine besonders kostengünstige Lösung aus Bustechnologie
und herkömmlicher Verdrahtung kann dadurch erreicht werden, dass an jeweils
einem Leuchtenträger eine Steuerelektronik für die Leuchten dieses Leuchtenträgers
vorgesehen ist. Wenn beispielsweise die Leuchtenträger jeweils stabförmig
ausgebildet sind und diese Stäbe beim aufgehängten oder anderweitig angebrachten
Gewebe horizontal verlaufen, so stellen die Leuchtenträger gewissermaßen
die Zeilen des Gesamtbilds dar. Eine Steuerelektronik am Leuchtenträger kann
damit als Zeilensteuerung bezeichnet werden. Diese Steuerelektronik regelt dann
den Leuchtzustand der Leuchten dieses Leuchtenträgers, also im Gesamtbild beispielsweise
dieser Zeile.
Die Zeilensteuerung als solche kann – gerade beim Vorliegen
einer großen Anzahl von einzelnen Leuchtenträgern – bevorzugt über
ein Bussystem angesteuert werden, sodass nur eine Kabelführung notwendig ist,
die an allen Steuerelektroniken der einzelnen Leuchtenträger entlang führt
und diese ansteuert. Die Ansteuerung der Leuchten von der Steuerelektronik aus kann
dann wahlweise eine einfache Verdrahtung an Leuchtenträger aufweisen oder wiederum
ein Bussystem. Dies wird in der Praxis vor allem davon abhängen, wie lang ein
Leuchtenträger ist, wie viele Leuchten er trägt und wie viel Platz am
oder im Leuchtenträger für Verdrahtungen zur Verfügung steht.
Insbesondere wenn die Stromversorgung am Geweberand erfolgt, aber
nicht auf diesen Fall eingeschränkt, ist es von Vorteil, wenn ein Stromverteiler
an mehreren Leuchtenträgern entlang führt und mit jedem Leuchtenträger
eine Steckerverbindung aufweist. Es versteht sich, dass gerade bei Verwendung einer
Bustechnologie eine sehr unauffällige Stromspeisung und Ansteuerung durch einen
solchen zentralen Stromverteiler erfolgen kann. Durch einfachen Anschluss über
eine Steckerverbindung wird die Möglichkeit des Revisionierens eines einzelnen
Leuchtenträgers nicht eingeschränkt. Vielmehr kann im Falle des Ausfalls
eines Leuchtenträgers einfach die Steckerverbindung gelöst werden und
der Leuchtenträger dann aus den Leuchtenträgeraufnahmen herausgenommen
werden. Diese Schritte sind sehr schnell durchführbar.
Ein Leuchtenträger ist bevorzugt rohrförmig. Dabei soll
vor allem an ein gerades Rohr gedacht sein. Ein solches bietet nicht nur eine simple
Geometrie, sodass es ohne weiteres zwischen zwei Schussstäbe in das Gewebe
eingeführt werden kann und vor allem einen Schussstab des Gewebes ersetzen
kann. Vielmehr ermöglicht es die Rohrform, die Leuchten witterungsgeschützt
im Inneren des Rohres anzuordnen und innerhalb des Rohres auch die Verdrahtung der
einzelnen Leuchten untereinander beziehungsweise mit einem Zeilenkontroller vorzusehen.
Wenn die Leuchten in einem rohrförmigen Leuchtenträger angeordnet
sind, versteht es sich, dass zumindest ein Teil des Rohres transluzent sein sollte.
Dies ermöglicht trotz der geschützten Stellung innerhalb des Rohres dem
Gesamtgewebe, senkrecht zur Gewebeebene – oder in beliebigen anderen Richtungen,
sofern es gewünscht ist – Licht abzustrahlen.
Als besonders geeignet hat sich bei Versuchen des Erfinders ein Acrylglasrohr
als Leuchtenträger herausgestellt. Ein solches kann kostengünstig gefertigt
werden, ist relativ leicht und lässt das von den Leuchten emittierte Licht
nahezu ungehindert in die beabsichtigte Lichtemissionsrichtung passieren.
Bei Verwendung eines großflächig transluzenten Leuchtenträgers
wird vorgeschlagen, eine lichtundurchlässige Teilabdeckung vorzusehen. Eine
solche kann dazu dienen, die Emissionsrichtung des Lichts vom Leuchtenträger
nur in eine oder mehrere bestimmte Richtungen zuzulassen. Für den Fall eines
Acrylglasrohrs hat sich bei Versuchen des Erfinders als vorteilhaft herausgestellt,
hierfür ein längs geschlitztes, dünnwandiges Metallrohr zu verwenden.
Dieses kann beispielsweise aus Aluminium als sehr leichtgewichtiges Stranggußprofil
hergestellt werden, welches das Acrylglasrohr – bevorzugt in einer Klemmpassung
– umgreift und in genau eine Richtung senkrecht zur Rohrachse den Lichtaustritt
aus dem Acrylglasrohr zulässt.
Bei einer solchen Konstruktion kann das Acrylglasrohr mit den Leuchten
einfach in das Aluminiumprofil eingeschoben werden, wobei kein großer Wert
darauf gelegt zu werden braucht, dass innerhalb des Acrylglasrohrs die Verdrahtung,
Platinen und ähnliches optisch unauffällig angeordnet sind. Vielmehr verdeckt
das Aluminiumprofil all diese notwendigen elektronischen Elemente und sieht von
der dem Lichtaustritt abgewandten Seite des Gewebes je nach Gestaltung praktisch
wie ein herkömmlicher Schussstab des Gewebes aus. Auch wenn der Leuchtenträger
im Durchmesser größer ist als die übrigen Schussstäbe, so fügt
er sich dennoch harmonisch in den optischen Gesamteindruck des Gewebes ein. Außerdem
erhält ein Acrylglasrohr durch eine solche metallene Umdeckung eine größere
Stabilität, sodass bei großen Spannweiten zwischen zwei Leuchtenträgeraufnahmen
eines Leuchtenträgers das Anbringen des Leuchtenträgers
im Gewebe, beispielsweise das Einfädeln in die Trägeraufnahmen, besser
und mit größerer Arbeitssicherheit möglich ist.
Konstruktiv wird beispielsweise vorgeschlagen, dass eine Leuchtenträgeraufnahme
eine in das Gewebe eingewebte Hülse aufweist. Eine Hülse kann beispielsweise
aus einem kurzen Rohrstück bestehen und ist somit sehr kostengünstig in
der Herstellung. Auch wird jedwede komplizierte Mechanik unnötig, was gerade
im Außeneinsatz unter Witterungsbedingungen von Vorteil für ein einfaches
Entnehmen und Einsetzen der Leuchtenträger ist. Zudem lässt sich eine
Hülse problemlos in ein Gewebe integrieren. In eine Hülse kann dann ein
stabförmiger, insbesondere rohrförmiger, Leuchtenträger ohne weiteres
von der Seite eingeschoben werden.
Für eine gute Stabilität des Gesamtgewebes und eine sichere
Aufnahme des Leuchtenträgers im Gewebe wird vorgeschlagen, dass hülsenförmige
Leuchtenträgeraufnahmen in jede Kette eines Schusses integriert sind. Die Ketten
behalten dadurch ihre Stabilität genau so, als wäre statt der Hülsen
ein etwas größerer oder auch identisch großer Schussstab eingewoben.
Somit wird auch die Gesamtfestigkeit des Gewebes nicht beeinflusst.
Eine als Leuchtenträgeraufnahme vorgesehene Hülse umgreift
bevorzugt den Leuchtenträger mit einem leichten Spielsitz. Auf diese Weise
kann der Leuchtenträger besonders einfach seitlich aus den Hülsen und
somit aus dem Gewebe herausgezogen und später wieder eingefädelt werden.
Zum Einfädeln ist es von Vorteil, wenn die Hülsen eine Einfädelhilfe
aufweisen, beispielsweise eine Aufweitung des inneren Freiraums zum Rand hin. Somit
kann der seitlich einzuschiebende Leuchtenträger sogar mit seinem voraneilenden
Stirnende leicht nach unten durchhängen und kann trotzdem ohne notwendigen
Eingriff in der eigentlichen Gewebefläche allein von der Seite des Gewebes
eingeschoben und eingefädelt werden. Wenn er seine endgültige Position
erreicht hat, sollte er dann am Rand des Gewebes gegen eine weitere Verschiebung
fixiert werden. Dies kann beispielsweise direkt über die Steckerverbindung
mit der zentralen Stromversorgung und Ansteuerung erfolgen.
Nach einem zweiten Aspekt der Erfindung löst die gestellte Aufgabe
ein metallener Behang für ein Gebäude in Form eines Metallgewebes, mit
Leuchten an einem Leuchtenträger und mit einer am Gewebe angeordneten Mehrzahl
von Leuchtenträgeraufnahmen, welche ein Aufnehmen des Leuchtenträgers
und bevorzugt auch dessen Entfernen ermöglichen..
Wenn die Aufnahmen die Leuchtenträger in einem Klemmsitz halten,
ist eine ausreichend sichere Befestigung für die meisten Einsatzzwecke erreichbar.
Wenn die Beleuchtung über separate, befestigte Leuchtenträgeraufnahmen
erfolgen soll, wird vorgeschlagen, dass die Leuchtenträgeraufnahmen ein Verrasten
der Leuchenträger ermöglichen. Das Verrasten ist eine kostengünstige
Befestigungsmöglichkeit und kann sowohl zum Befestigen der Leuchtenträgeraufnahmen
selbst am Gewebe bzw. am Behang eingesetzt werden, als auch zum Befestigen der Leuchtenträger
an den Leuchtenträgeraufnahmen.
Für eine solche Befestigung eignen sich besonders Clipse, vor
allem aus Kunststoff oder aus einem Federstahl.
Je nach konkreten Anforderungen kann es von Vorteil sein, dass das
Entfernen zerstörungsfrei oder nur über eine Zerstörung der Clipse
möglich ist.
Es versteht sich, dass die vorstehenden vorteilhaften Gestaltungsvarianten
eines Gewebes mit integrierten Aufnahmen auch bei einem Gewebe bzw. einem Behang
mit angebrachten Aufnahmen vorteilhaft eingesetzt werden können.
Nach einem dritten Aspekt der Erfindung löst die Aufgabe eine
Anordnung eines Metallgewebes bzw. metallenen Behangs gemäß den vorstehenden
Ausführungen an einer Bauwerkfassade, wobei ein Schuss horizontal ausgerichtet
ist.
Es wurde vorstehend bereits erläutert, wie ein solches Gewebe
bzw. ein solcher Behang auch besonders großflächig zu repräsentativen
und Werbezwecken eingesetzt werden kann. Beispielsweise können große Bürogebäude
oder Ingenieurbauten wie Brücken, Tore, Staudämme, alte Stadtmauern und
eine endlose Anzahl weiterer Bauten großflächig mir einem solchen Metallgewebe
bzw. einem solchen Behang ausgestattet werden. Selbstverständlich können
auch natürliche Flächen wie beispielsweise Felswände mit einem solchen
Gewebe bzw. Behang behängt werden.
Das ganze System ist mechanisch sehr stark belastbar und kann sehr
kostengünstig unterhalten werden, weil ein Revisionieren der einzelnen Leuchten
ohne große Probleme und ohne Gefahren für das Bedienpersonal möglich
ist.
Dabei kann ein Metallgewebe bzw. Behang der vorgeschlagenen Art sowohl
dergestalt ausgerichtet sein, dass es Licht von der Betrachterseite weg emittiert,
beispielsweise an eine Gebäudefassade, wo dann der Beleuchtungseffekt entsteht,
beispielsweise das Bild oder der Film. Andererseits kann die Lichtemissionsrichtung
aber auch zum Betrachter hin gerichtet sein. Dies erzeugt ein Bild mit weniger Streuung,
welches beispielsweise zur Betrachtung aus großen Entfernungen vorteilhaft
geeignet sein kann.
In jedem Falle wird vorgeschlagen, dass der Schuss des Gewebes gerade
bei großflächigen Anwendungen horizontal ausgerichtet ist. Gerade der
Schuss eignet sich besonders dafür, stabförmige Leuchtenträger aufzunehmen,
sodass bevorzugt in bestimmten Abständen jeweils ein Schussstab durch einen
Leuchtenträger ersetzt ist. Es versteht sich, dass ein solcher stabförmiger
Leuchtenträger besonders einfach horizontal aus dem Gewebe herausgenommen werden
kann, weil dies unter Beibehaltung einer Arbeitshöhe erfolgt. Wenn demgegenüber
ein Leuchtenträger beispielsweise nach oben aus dem Gewebe entnommen werden
müsste, entstände zwangsweise eine größere Arbeitshöhe
und somit eine vermeidbare Gefahrenquelle für das Bedienpersonal.
Im übrigen versteht sich, dass auch die Herstellung eines Metallgewebes
mit Leuchten gerade für großflächige Anwendungen erleichtert wird.
Es ist ohne weiteres möglich, beim Herstellen des Metallgewebes das Gewebe
als solches in herkömmlicher Weise zu weben und dabei die mechanisch sehr robusten
Leuchtenträgeraufnahmen in das Gewebe zu integrieren. Besonders deutlich ist
dies am Beispiel von Hülsen, die einfach in die Ketten eines Metallgewebes
eingewebt werden können.
Konkret wird hierzu ein Verfahren zum Herstellen eines Metallgewebes
vorgeschlagen, wobei beim Herstellen des Gewebes ein strukturell stabiles Gewebe
aus Kettfäden und teils Schussfäden und teils Leuchtenträgeraufnahmen
erzeugt wird, wobei in den Leuchtenträgeraufnahmen und somit im Gewebe später
Leuchtenträger aufnehmbar sind, insbesondere einschiebbar sind
Die Leuchtenträger als solche mit den zugehörigen Leuchten
werden üblicherweise von anderen Unternehmen gefertigt und können so preisgünstig
zugekauft werden. Es ist zudem für viele Hersteller möglich, Leuchtenträger
anzubieten, während es nur für sehr wenige Hersteller möglich ist,
dergestalt große Metallgewebe mit Hülsen herzustellen, dass beispielsweise
eine ganze Bauwerkfassade beleuchtet werden kann.
Technisch nicht so anspruchsvoll und meist teurer im Unterhalt, aber
unter Umständen preiswerter für die Anschaffung ist ein Verfahren zum
Herstellen eines Metallgewebes bzw. Behangs, wobei beim Herstellen des Gewebes bzw.
Behangs eine stabile Struktur erzeugt wird und an dieser Struktur Leuchtenträgeraufnahmen
befestigt werden, über welche Leuchtenträger aufnehmbar sind, insbesondere
in diese einschiebbar sind oder mit diesen verrastbar sind.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels
unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Dabei können
funktional gleiche oder identische Bauteile in verschiedenen Figuren der Zeichnung
gleich Bezugsziffern tragen.
Es zeigen
1 schematisch eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes
Metallgewebe,
2 schematisch eine seitliche Ansicht gemäß
Kennzeichnung II-II in 1,
3 schematisch eine seitliche Ansicht gemäß
Kennzeichnung III-III in 1,
4 schematisch eine seitliche Ansicht gemäß
Kennzeichnung IV-IV in 1,
5 schematisch eine seitliche Ansicht gemäß
Kennzeichnung V-V in 1,
6 schematisch eine seitliche Ansicht gemäß
Kennzeichnung VI-VI in 1 und
7 einen größeren Aussicht eines erfindungsgemäßen
Gewebes mit einem gleichmäßigen Leuchtraster.
Das Gewebe 1 in den Figuren besteht strukturell überwiegend
aus herkömmlichen Schussstäben (exemplarisch mit 2 gekennzeichnet)
und Kettdrähten (exemplarisch mit 3, 4, 5 gekennzeichnet).
Dabei sind jeweils drei Kettfäden 3, 4, 5 zu einer
Kette 6 gruppiert. Insgesamt entsteht so eine sehr robuste und witterungsbeständige,
gleichzeitig aber ästhetisch hochwertige Gewebestruktur.
In gleichmäßigen Abständen (exemplarisch mit
7 gekennzeichnet) weist das Gewebe 1 allerdings nicht die herkömmlichen
Schussstäbe 2 aus Edelstahl auf, sondern hat stattdessen dort, wo
ansonsten der nun „fehlende" Schussstab 2 eingewoben wäre,
an jeder Kette 6 eine Metallhülse (exemplarisch mit 8 gekennzeichnet)
eingewoben. Die Metallhülsen 8 sind in den seitlichen Schnitten der
2 bis 6 nicht kenntlich
gemacht.
Jede Hülse 8 hat die Grundform eines Rohrstücks,
wobei am äußeren Mantel eine umlaufende Nut (exemplarisch mit
9 gekennzeichnet) vorgesehen ist, in welche sich die Kettfäden
3, 4, 5 einfügen. Durch die Gruppierung von je drei
Kettfäden 3, 4, 5 zu einer Kette 6 und
das herkömmliche Einweben der Hülsen 8 in das Gewebe
1 ist jede Hülse 8 auf einer Seite vom mittleren
Kettfaden 4 und auf der anderen Seite von den beiden äußeren
Kettfäden 3, 5 umgeben. Wenn das Gewebe 1 mit einer
Vorspannung verwoben wird, fügen sich so die Hülsen 8 fest in
das Gewebe 1 ein. Durch die symmetrische Belastung der beiden Kettfäden
3, 5 auf der einen Seite der Hülse und die insbesondere durch
die Nut 9 zentrierte Kraft vom mittleren Kettfaden 4 auf der anderen
Seite der Hülse wird diese sogleich auch ausgerichtet. Jede Hülse
8 wird demnach so im Gewebe 1 gehalten, dass die Rotationsachse,
welche durch den leeren Innenraum der Hülse 8 verläuft, genau
dort liegt, wo bei einem herkömmlichen Gewebe der nun „fehlende" Schussstab
2 wäre.
Die Hülsen 8 sind über das Gewebe 1 möglichst
regelmäßig angeordnet, die Ketten 6 haben demnach in etwa denselben
Abstand wie der Abstand 7 zweier „ersetzter" Schussstäbe.
Bei einer Aufhängung des Gewebes 1 wie in den Figuren
ergeben sich somit jeweils in Zeilen (exemplarisch mit 10 gekennzeichnet)
und Spalten (exemplarisch mit 11 gekennzeichnet) in einem relativ gleichmäßig
angeordneten Raster vorhandene Hülsen 8 im Gewebe 1.
Durch die Hülsen 8 jeder Zeile 10 ist ein langes
Rohr 12 geschoben. Jedes Rohr 12 besteht im wesentlichen aus einem
Acrylglasrohr mit einem Stranggussprofil aus Aluminium, welches das Acrylglasrohr
zu etwa drei Vierteln seines Umfangs umgibt. Das Acrylglasrohr ist im Aluminium-Stranggussprofil
eingeklemmt, und alle Rohre 12 sind so ausgerichtet, dass die sich ergebenden
freien Schlitze, entlang welchen die Acrylglasrohre nicht durch das Aluminium verdeckt
sind, sämtlich parallel ausgerichtet zu einer Abstrahlrichtung 13
vom Gewebe 1 orientiert sind.
Innerhalb jedes Rohres 12 sind Leiterplatinen (exemplarisch
mit 14 gekennzeichnet) angeordnet, auf welchen jeweils fünf Leuchtdioden
(exemplarisch mit 15 gekennzeichnet) gruppiert mit je zwei roten, zwei
grünen und einer blauen LED angeschlossen sind. Dabei sind die LEDs
15 auf der Platine 14 so beabstandet gruppiert, dass der jeweilige
Abstand zwischen zwei Leuchtgruppen entlang einer Zeile 10 möglichst
genau dem Abstand zweier Ketten 6 und somit dem Abstand zweier Spalten
11 entspricht. Auf diese Weise ergibt sich ein möglichst homogen verteiltes
Raster von Leuchtgruppen.
An einem Rand 16 des Gewebes 1 ist an jedes Leuchten
tragende Rohr 12 ein kompaktes Gehäuse 17 angeschlossen,
in welchem jeweils eine Steuerelektronik zum Ansteuern der verschiedenen Leuchten
15 des Rohres 12 einer Zeile 10 vorhanden ist. Die Steuerelektronik
im Gehäuse 17 wird ihrerseits durch ein zentrales Strom- und Ansteuerkabel
18 gespeist.
Insgesamt ist das Gewebe 1 somit in der Lage, die einzelnen
Leuchtdioden 15 in jeder Zeile 10 und Spalte 11 individuell
anzusteuern, also einzuschalten, auszuschalten oder in der Helligkeit in Zwischenstufen
zu regulieren. Wenn ein Betrachter ein Gewebe 1 aus einem ausreichend großen
Abstand betrachtet, nimmt er somit ein Raster von Leuchtpunkten wahr, wobei bei
einem ausreichenden Abstand die jeweils fünf Leuchtdioden einer Leuchtengruppe
aufgrund ihres sehr engen Abstandes gegenüber dem im Verhältnis hierzu
recht weiten Abstand zwischen den Leuchtgruppen verschiedener Zeilen oder Spalten
als ein leuchtender Fleck wahrgenommen werden.
Bei einem großen Abstand des Betrachters zum Gewebe
1 kann ihm daher ein beliebiges statisches oder dynamisches Bild vermittelt
werden. Je nach Feinheit des Rasters aus Zeilen 10 und Spalten
11 und Abstand des Betrachters können dabei sogar recht scharfe Konturen
erzeugt werden. Gedacht sei hier beispielsweise an ein Gewebe 1, welches
in eine Dimension von beispielsweise 100 m Höhe und 30 m Breite die Fassade
eines Gebäudes bedeckt, wobei ein Betrachter sich mehrere hundert Meter entfernt
befindet und das Gebäude betrachtet.
Je nach Weite der Zeilen 10 und Spalten 11 bzw.
auch der Dicke der Kett- und Schusselemente 6, 2 kann sich dabei
je nach gewünschtem optischen Eindruck das Gewebe 1 entweder optisch
recht leicht darstellen, sodass dem Betrachter der Blick auch auf die dahinterliegende
Fassade des Bauwerks fast ungestört freigegeben wird; oder aber das Gewebe
ist optisch recht dicht, sodass der Betrachter praktisch nur noch das Gewebe und
die Lichtpunkte 15 wahrnimmt.
Um das eigentliche Bild zu erzeugen, werden die einzelnen Leuchtdioden
15 eines Rohres 12 über einen elektronischen Zeilencontroller
im Gehäuse 17 hochdynamisch reguliert. Ein Rohr 12 dient
dabei als Leuchtenträger der Leuchten 15 einer Zeile 10.
Die Hülsen 8 hingegen dienen im Gewebe 1 als Aufnahme für
die Leuchtenträger 12. Sie sind fest in das Gewebe integriert, nämlich
über Einweben in die Ketten 6.
Dabei liegen die Rohre 12 bevorzugt mit einem leichten Spielsitz
in den Hülsen 8, sodass ein Rohr 12 problemlos zur Seite
hin aus dem Gewebe 1 herausgezogen werden kann und ohne Weiteres auch wieder
in das Gewebe 1 hineingeschoben werden kann, beispielsweise um eine ausgefallene
LED oder einen ausgefallenen Zeilencontroller zu reparieren oder zu ersetzen.
Das Gewebe 1 hängt bevorzugt genau in der Ausrichtung
wie in den Figuren dargestellt, mit jeweils einem Rohr 12 in horizontaler
Ausrichtung. Selbst bei einem groben Spielsitz der Rohre 12 in den Hülsen
8 besteht somit keine Gefahr, dass sich die Rohre 12 seitlich
verschieben oder gar aus dem Gewebe 1 herausrutschen. Dennoch sollten rein
vorsorglich in der Praxis leichte Sicherungen an ein Rohr angebracht werden. Dies
kann beispielsweise am Rand des Gewebes 16 erfolgen, beispielsweise schon
dadurch, dass jeweils mehrere Rohre 12 bzw. ihre Zeilencontroller
17 an eine zentrale gemeinsame Strom- und Ansteuerungsverbindung
18 angeschlossen sind.
Es versteht sich, dass ein Gewebe der vorbeschriebenen Art nicht nur
dergestalt eingesetzt werden kann, dass es direkt in Emissionsrichtung
13 zu einem vorgesehenen Betrachterstandort ausgerichtet ist. Vielmehr
kann es auch in entgegengesetzter Richtung Licht emittieren, also zur Fassade des
Bauwerks hin. Aufgrund des Abstrahlwinkels gerade bei Leuchtdioden kann so bei geeignetem
Abstand zur Fassade ein relativ lückenlos beleuchtetes Bild erzeugt werden,
wobei sich auch hier recht scharfe Konturen ergeben, wenn der Betrachter einen ausreichenden
Abstand zum Bild einhält. Selbstverständlich ist es auch möglich,
die Erfindung dazu einzusetzen, weiche oder sogar verschwommene Lichteffekte zu
erzeugen. Solche Effekte lassen sich bereits mit einem weniger dichten Rastermaß
des Gewebes erzeugen und sind daher kostengünstiger in der Herstellung und
in der Wartung.