Die vorliegende Erfindung betrifft eine Dekorationslampenkette, die
insbesondere für das Weihnachtsfest Verwendung findet, und insbesondere eine
Dekorationslampenkette, die nach Wünschen verlängert werden kann.
Für das Weihnachtsfest werden Dekorationslampenketten an Bäumen,
Häusern oder anderen Gegenständen gehängt, so dass eine besinnliche
Stimmung durch mehrfarbige Lichter erzeugt wird, die durch die Lampenkette emittiert
werden.
Die bekannten Dekorationslampenketten weisen folgende Nachteile auf:
der Strom soll erst dann den einzelnen Lampenbirnen zugeführt werden, wenn
die Spannung des Stromes zuerst von einem Transformator herunter transformiert worden
ist, um eine erforderliche Stromversorgung den einzelnen Lampenbirnen der Dekorationslampenkette
zuzuführen und um den Durchschlag der Lampenbirnen aufgrund einer Überspannung
zu vermeiden. Normalerweise wird die Spannung von 120 V oder 240 V zu 24 V von einem
Transformator herunter transformiert, so dass der Strom mit der Spannung von 24
V den einzelnen Lampenbirnen der Lampenkette zugeleitet wird. Die Zahl der anzuordnenden
Lampenbirnen der Dekorationslampenkette ist wegen der relativ niedrigen Spannung
begrenzt. Diese Beschränkung verursacht gleichzeitig eine Begrenzung der Länge
der Lampenkette, so dass viele Lampenketten jeweils mit vielen einzelnen Stromversorgungen
verbunden werden müssen, wenn es erforderlich ist, eine längere Lampenkette
an einen Weihnachtsbaum zu hängen. Nur so, ist es erst erreichbar, längere
Lampenketten zu schaffen. Dies bringt jedoch sehr viele Nachteile mit sich:
die Bedienung ist nicht günstig, man muss zusätzliche Stromversorgungsgeräte
anschaffen, und die Kosten steigen dadurch an.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Dekorationslampenkette
zu schaffen, wobei mehrere Lampenketten miteinander verbindbar sind, so dass ihre
Länge beliebig vergrößerbar ist.
Die Aufgabe wird gelöst durch eine Dekorationslampenkette, die
umfasst:
- – einen vorderen Stecker, der ein Steckergehäuse, und eine leitende
Steckanschlusseinheit aufweist, die an dem Steckgehäuse angeordnet ist;
- – ein erstes Kabel, das an einem Ende mit einer Steckanschlusseinheit
elektrisch verbunden ist;
- – eine hintere Steckdose, die ein Steckdosegehäuse, und eine leitende
Aufnahmeeinheit aufweist, die im Inneren des Steckdosegehäuses angeordnet ist,
und die mit dem anderen Ende des ersten Kabels elektrisch verbunden ist, wobei eine
Stecköffnungseinheit an dem Steckdosegehäuse gebildet ist, so dass eine
elektrische Steckverbindung zwischen einem weiteren Stecker und der Aufnahmeeinheit
herstellbar ist;
- – ein zweites Kabel, das an einem Ende mit der leitenden Steckanschlusseinheit
elektrisch verbunden ist;
- – einen Transformator, der mit dem zweiten Kabel verbunden ist;
- – eine Anzahl von Lampenbirnen, die mit dem zweiten Kabel elektrisch
verbunden sind, wobei der Transformator weit von dem vorderen Stecker beabstandet
angeordnet ist, so dass der Strom von der leitenden Steckanschlusseinheit über
das zweites Kabel geführt ist und die Spannung der zugeführten Stromversorgung
dann durch den Transformator transformiert wird und der Strom abschließend
den einzelnen Lampenbirnen zugeleitet wird.
In einer Weiterbildung ist das Steckergehäuse aus einem Isolationsstoff
herstellbar. Die leitende Steckanschlusseinheit ist als eine bestimmte Anzahl von
leitenden Anschlussscheiben gestaltet, wobei jeweils ein Ende der einzelnen leitenden
Anschlussscheiben im Inneren des Steckergehäuses befestigt und mit dem ersten
Kabel elektrisch verbunden ist, während jeweils das eine andere Ende der einzelnen
leitenden Anschlussscheiben von dem Steckergehäuse zur Verbindung mit einer
externen Stromversorgung herausragt.
In einer Weiterbildung ist das Steckdosengehäuse aus einem Isolationsstoff
herstellbar. Die leitende Aufnahmeeinheit ist aus einem leitenden Stoff herstellbar
und an einem Ende des Steckdosengehäuses ist eine Stecköffnungseinheit
ausgebildet, so dass eine elektrische Steckverbindung zwischen einem weiteren Stecker
und der Aufnahmeeinheit herstellbar ist.
In einer Weiterbildung ist die Stecköffnungseinheit als eine
bestimmte Anzahl von Stecköffnungen gestaltet.
In einer Weiterbildung sind die einzelnen Lampenbirnen zueinander
parallel elektrisch geschaltet.
In einer Weiterbildung sind die einzelnen Lampenbirnen zueinander
serienell elektrisch geschaltet.
Im Folgenden wird eine Ausführungsform der Erfindung an Hand
der Zeichnung im Detail beschrieben. In der Zeichnung zeigt:
1 ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel nach der
vorliegenden Erfindung in perspektivischer Ansicht dargestellt;
2 das bevorzugte Ausführungsbeispiel nach
1 in der Seitenansicht schematisch dargestellt, und
3 das bevorzugte Ausführungsbeispiel nach
1 in Betriebszustand schematisch dargestellt.
In 1 und 2
ist eine Dekorationslampenkette 100 dargestellt, die einen vorderen Stecker
10, ein erstes Kabel 20, eine hintere Steckdose 30, ein
zweites Kabel 40, einen Transformator 50 und eine Anzahl von Lampenbirnen
60 aufweist, wobei
der vordere Stecker 10 ein Steckgehäuse 11 und eine leitende
Steckanschlusseinheit 12 aufweist; das Steckergehäuse 11
aus einem Isolationsstoff und die leitende Steckanschlusseinheit 12 aus
einem leitenden Material herstellbar sind. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
ist die leitende Steckanschlusseinheit in Form von zwei leitenden Anschlussscheiben
gestaltet, wobei sie an einem Ende im Inneren des Steckergehäuses
11 befestigt sind, während ihre anderen Enden von dem Steckergehäuse
11 herausragen und vorgeformt sind. Hier ist es insbesondere anzumerken,
dass die Steckanschlusseinheit 12 auch in Form von drei oder mehr als drei
Anschlussscheiben ausgebildet sein kann, obwohl die Steckanschlusseinheit
12 bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel zwei Anschlussscheiben
aufweist.
Das erste Kabel 20 ist an einem Ende mit der im Inneren des
Steckers 10 angeordneten leitenden Steckanschlusseinheit 12 elektrisch
verbunden, so dass die elektrische Verbindung zwischen der leitenden Steckanschlusseinheit
12 und dem ersten Kabel 20 hergestellt ist.
Die Steckdose 30 weist ein Steckdosengehäuse
31 und eine leitende Aufnahmeeinheit (in der Zeichnung nicht dargestellt)
auf, wobei das Steckdosengehäuse 31 aus einem Isolationsstoff und
die leitende Aufnahmeeinheit aus einem leitenden Material herstellbar sind und im
Inneren des Steckdosengehäuses 31 angeordnet sind, wobei eine Stecköffnungseinheit
311 an einem Ende des Steckdosengehäuses 31 vorgesehen ist;
das erste Kabel 20 an seinem freien Ende von dem anderen Ende des Steckdosengehäuses
31 in das Innere des Steckdosengehäuses 31geführt ist
und mit der leitenden Aufnahmeeinheit elektrisch verbunden ist, so dass der Strom
von dem vorderen Stecker 10 über die leitende Steckanschlusseinheit
12, das erste Kabel 20 zu der leitenden Aufnahmeeinheit geführt
ist. Hier ist es insbesondere anzumerken, dass eine andere Gestaltung nach dem gebräuchlichen
internationalen Standard in der Praxis verwendet werden kann, obwohl die Stecköffnungseinheit
311 des Steckdosengehäuses 30 bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
zwei Stecköffnungen aufweist.
Das zweite Kabel 40 ist an einem Ende in das Innere des vorderen
Steckers 10 geführt und ist mit der leitenden Anschlusseinheit
12 elektrisch verbunden.
Der Transformator 50 ist an dem zweiten Kabel 40
angeordnet, um die Spannung an dem zweiten Kabel 40 herunter zu transformieren.
Die Lampenbirnen 60 sind in vorbestimmter Form mit dem zweiten
Kabel 40 verbunden, und der Transformator 50 ist näher zu
dem vorderen Stecker 10 als zu den Lampenbirnen 60 angeordnet,
so dass die Spannung des von dem vorderen Stecker 10 zugeführten Stromes
zuerst von dem Transformator 50 herunter transformiert wird und dann über
das zweite Kabel 40 den einzelnen Lampenbirnen 60 zugeleitet wird,
wobei die Lampenbirnen 60 serienell oder parallel an dem zweiten Kabel
40 elektrisch anschaltbar sind.
Bis jetzt sind die Bauteile und die Gestaltung der Dekorationslampenkette
100 nach der vorliegenden Erfindung erläutert. Anschließend werden
ihre Anwendung und Vorteile erläutert.
Wie in 3 dargestellt, können zwei
Lampenketten 100 miteinander verbunden werden, wenn es erforderlich ist,
die Länge der Lampenkette 100 zu vergrößern. Die Verbindungsweise
ist wie folgend:
Eine erste Lampenkette 100 und eine zweite Dekorationslampenkette
100' sind bereitgestellt. Die Steckanschlusseinheit des vorderen Steckers
10' von der zweiten Dekorationslampenkette 100' ist in die Stecköffnungseinheit
311 der hinteren Steckdose 30 der ersten Dekorationslampenkette
100 gesteckt, so dass eine elektrische Verbindung zwischen der Steckanschlusseinheit
der ersten Dekorationslampenkette 100 und der Aufnahmeeinheit der zweiten
Dekorationslampenkette 100' hergestellt ist und die erste Dekorationslampenkette
100 elektrisch mit der zweiten Dekorationslampenkette 100' verbunden
ist.
Da der vordere Stecker 10' der zweiten Dekorationslampenkette
100' mit der hinteren Steckdose (30) der ersten Dekorationslampenkette
100 steckbar verbunden ist, ist die Länge der Lampenkette
100, 100' verdoppelt, so dass eine längere Anordnung dem
Benutzer zur Verfügung gestellt ist.
Da der Strom über das zweite Kabel 40 den einzelnen
Lampenbirnen 60 erst dann zugeleitet ist, wenn die Spannung des Stromes
von dem Transformator 50 herunter transformiert worden ist, so dass der
Durchschlag der einzelnen Lampenbirnen 60 aufgrund einer Überspannung
vermieden ist. Außerdem, da der Strom von dem ersten Kabel 20 der
ersten Dekorationslampenkette 100 der zweiten Dekorationslampenkette
100' zugeführt ist, ist die Spannung des Stromes noch nicht herunter
transformiert. Das bedeutet, dass die Spannung von 110 V oder 220
V unverändert bleibt. Der Strom wird den einzelnen Lampenbirnen 60'
erst dann zugeleitet, wenn der der zweiten Dekorationslampenkette 100'
zugeführte Strom von dem Transformator 50' an der zweiten Dekorationslampenkette
100' transformiert worden ist.
Bei der erfindungsgemäßen Dekorationslampenkette kann der
Strom einerseits den einzelnen Lampenbirnen zur Erzeugung des Lichtes zugeführt
werden, nachdem die Spannung herunter transformiert worden ist, während der
Strom andererseits mit untransformierter Spannung über die Steckverbindung
zwischen der hinteren Steckdose 31 der ersten Dekorationslampenkette
100 und dem vorderen Stecker 10' der zweiten Dekorationslampenkette
100' der zweiten Dekorationslampenkette 100' zugeleitet ist. Dadurch
wird erreicht, die Zahl der angeordneten Lampenbirnen zu vermehren, die Anordnung
zu verlängern und die Bedienungsfreundlichkeit zu verbessern.
Wie in 3 dargestellt, ist es selbstverständlich
auch möglich, zusätzlich eine dritte Dekorationslampenkette
100'' oder eine vierte und eine fünfte Lampenkette steckbar zu verbinden.
- 100, 100', 100''
- Dekorationslampenkette für Weihnachtsfest
- 10, 10'
- vorderer Stecker
- 11
- Steckergehäuse
- 12
- leitende Steckanschlusseinheit
- 20
- erstes Kabel
- 30
- hintere Steckdose
- 31
- Steckdosengehäuse
- 311
- Stecköffnungseinheit
- 40
- zweites Kabel
- 50, 50'
- Transformator
- 60, 60'
- Lampenbirne