Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einbringen von geformten
Löchern in den Boden, um Stäbe sicher im Gartenboden o ä. zu befestigen.
Pflanzenhaltestäbe, Zierstäbe o.ä. werden üblicherweise
mit Schlägen in den Boden getrieben.
Dieses Verfahren birgt viele Probleme. Durch das Schlagen mit einem
Hammer o ä. werden die Stäbe beschädigt und müssen bald erneuert
werden.
Es ist zudem fast unmöglich, einen Stab genau senkrecht in den
Boden einzuschlagen; Korrekturen führen oft zu einem zu großen Loch, so
dass der Stab nicht stabil steht.
Bei langen Stäben benötigt man eine Leiter, um den Stab
einzuschlagen, was mit erheblichen Gefahren verbunden ist. Dabei entstehen zudem
starke Vibrationen, wodurch die Schlagkraft großteils zunichte gemacht wird.
Es war daher die Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zum leichten
und sicheren Einbringen von geformten und verfestigten Löchern in den Boden
zu entwickeln.
Die Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß mit
den in Anspruch 1 aufgeführten Merkmalen erreicht.
Weitere Merkmale des Lochvorformers sind in den abhängigen Ansprüchen
zu sehen.
Mit der Erfindung wird erreicht, dass ein sauber vorgeformtes und
verfestigtes Loch erzeugt wird.
Die Vorrichtung nachfolgend auch als Lochvorformer bezeichnet, umfasst
einen länglichen, leicht konischen Grundkörper (1), der in einer
Spitze (1a) endet.
Der Grundkörper (1) wird mit der Spitze (1a)
voraus senkrecht unter Drehbewegungen (5) mit Kraft in Pfeilrichtung (6)
ins Erdreich getrieben. Dazu sind Handknebel (2) am Kopf (3) des
Lochvorformers angebracht.
Durch seine leicht konische Form und den etwa sternförmigen oder
kleeblattförmigen, ovalen oder kreuzförmigen u ä. Querschnitt (4)
des Grundkörpers (1) des Lochvorformers, der eine Verdichtung des
Bodens um das Loch herum bewirkt, werden auch diverse Stabdurchmesser sicher gehalten.
Die Stäbe werden nur mit einem leichten Ruck ohne Schlagen in
das geformte und verfestigte Loch gesteckt und sind dann ausreichend sicher verankert.
Vorzugsweise sind bei der Kreuzform des Querschnitts abgerundete Kanten vorgesehen.
Die Zeichnungen zeigen
1 den Lochvorformer
2 den Lochvorformer im Einsatz
3 die Formgebung des Lochvorformers im Schnitt
1 zeigt den Lochvorformer mit seinem länglichen,
leicht konischen grundkörper (1), der mit einer Spitze (1a)
endet.
2 zeigt den Lochvorformer im Einsatz.
3 zeigt die möglichen Formgebungen des Lochvorformers
im Schnitt.