PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE60126897T2 14.06.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001213681
Titel Genaue Farbwiedergabe von Markenzeichenmustern
Anmelder Xerox Corp., Rochester, N.Y., US
Erfinder Bares, Jan, Webster, NY 14580, US;
Furst, Michael R., Rochester, New York 14607, US;
Meshta, Lingappa K., Fairport, New York 14450, US;
Harrington, Steven J., Webster, NY 14580, US;
Jackson, Eric, Rochester, New York 14609, US
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 60126897
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 05.12.2001
EP-Aktenzeichen 011289022
EP-Offenlegungsdatum 12.06.2002
EP date of grant 28.02.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.06.2007
IPC-Hauptklasse G06K 9/62(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse G06T 7/40(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   G06T 11/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   G06K 15/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   H04N 1/60(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Feld der folgenden Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf bilderzeugende Systeme und insbesondere auf Farbdrucksysteme. Insbesondere bezieht sich die vorliegende Erfindung auf eine geeignete Identifikation und auf genaues Drucken von registrierten Markenzeichenmustern und -farben mit einem Zugriff über eine Nutzerschnittstelle, um eine genaue und festgelegte Verwendung von Markenzeichenangaben zu ermöglichen.

Hintergrund der vorliegenden Erfindung

Bildinformation, insbesondere gedrucktes Schwarz und Weiß oder Farbe wird normalerweise in Graustufenformaten dargestellt, die eine große Anzahl von Stufen, zum Beispiel 256 Stufen für Schwarz und Weiß und über 16 Millionen (2563) Stufen von Farbe enthalten. Derartige Farbstufen sind mit Standarddruckern klarerweise nicht druckbar oder in elektrischen Einrichtungen anzeigbar und auf diese Weise ist irgendein Auswahlprozess notwendig, um jene begrenzte Anzahl von verfügbaren Farben auszuwählen, die tatsächlich betrachtet werden sollen.

Viele bekannte Unternehmen haben Markenzeichen, welche allgemein als Kennzeichnung der meisten Waren und Dienstleistungen der Einheit verwendet werden und die daher nahezu umfassend in allen kommerziellen Unterlagen und Schriftwechsel eingeschlossen sind. Die meisten dieser Kennzeichnungen sind registrierte Markenzeichen. Beispielsweise sind das in Bildelementen ausgeführte rote „X" von Xerox (Markenzeichennummern 2,077,700 und 2,078,823, Pantone® 032), das linienförmig ausgeführte IBM-Blau (Registrierungsnummer 1,205,090, Pantone® 3718) oder das phantasievolle PEPSI® Zeichen (Registrierungsnummer 2,321,907) bekannte Marken und wahrnehmbare Muster. Die bestimmten Farben sind ebenso sehr wichtig und im Allgemeinen Teil der Corporate Identity und sollten daher genau gedruckt oder angezeigt werden. Beispielsweise ist das Rot für PEPSI® unterschiedlich von dem Rot von COCA COLA®. Der Grund dafür, dass Eigentümer von derartig wertvoller Kennzeichnung insbesondere besorgt sind hinsichtlich genauer Anzeige und Druck ihrer Marken, besteht darin, dass die Abbildung über eine Vielzahl von unterschiedlichen Systemen stattfinden kann und durch eine Vielzahl von unterschiedlichen Kunden und Verbrauchern verwendet wird. Ein Fehler beim genauen Drucken kann die unterscheidende Natur der Marke verwässern. Eine konsistente Genauigkeit bei der Abbildung derartiger Marken verbessert die Unterscheidungsbeschaffenheit der Marke und schützt und erhält deren Integrität und Wert.

Es sind Drucksysteme bekannt, bei denen ein Nutzer eine Stelle in einem Bild für ein bestimmtes Muster spezifizieren kann, das in einer geforderten Farbe gedruckt wird (siehe die verwandte anhängige Anmeldung Seriennummer 06/221,996). Dennoch erfordert jede derartige Nutzerspezifikation definierte Farbraumkoordinaten oder Farbnamen (zum Beispiel Pantone®) oder Referenzbilder als erkennbare Zeichen. Derartige Systeme sind üblicherweise ziemlich genau in der Sicherstellung der gewünschten Ergebnisse; sie sind jedoch für die meisten kommerziellen Druckabläufe nicht ausreichend einfach. Es besteht ein Bedarf für ein System, welches die Definition der gewünschten registrierten Farben zur Verringerung von Verzögerungen in einer kommerziellen Druckumgebung vereinfachen kann, bei dem ein Strom von zu druckenden Dokumenten vorhanden ist, die eine Vielfalt von registrierten Markenzeichenmustern und Farben enthalten.

Um ein derartiges System zu implementieren, benötigt eine Druckmaschine oder ein Drucksystem eine Einrichtung für das geeignete Speichern einer Zugangsdefinition von registrierten Mustern und Farben in Abhängigkeit von Farbraumkoordinaten oder Pantone® Namen und Musternamen zur Identifikation der genauen, zu druckenden Farben, wo derartige Farben am häufigsten auftreten und welche Form oder welches Muster sie ausbilden. Ob zwar wichtig, muss eine Schnittstelle es einem Nutzer geeignet erlauben, zu bestimmen, wenn eine Markenfarbe gebildet werden soll durch identifizieren der Marke im Zusammenhang mit dem geeigneten Muster und der Farbe. Die erfolgreiche Steuerung der Kennzeichnung, Verfolgung und Sicherstellung der gewünschten Farbe in einer einfachen und geeigneten Nutzerschnittstelle ist Gegenstand der vorliegenden Erfindung.

US 5,045,967 beschreibt eine Vielfarben bilderzeugende Vorrichtung. Eine Vielfarben bilderzeugende Vorrichtung schließt einen ersten Speicher zum Speichern einer Vielzahl von Bilddaten zusammen mit entsprechenden Farbdaten ein. Eine Ausgabeeinrichtung wird zur Ausgabe der Bilddaten auf ein Ausgabemedium bereitgestellt. Eine Auswahleinrichtung wird bereitgestellt zur Auswahl von gewünschten Daten aus einer Vielzahl von Bilddaten, die in dem ersten Speicher gespeichert werden und Positionen auf dem Ausgabemedium, auf welchem die ausgewählten Bilddaten ausgegeben werden sollen. Eine Vielzahl von zweiten Speichern werden bereitgestellt, wobei jeder ausgewählte Bilddaten für eine unterschiedliche Farbe speichert. Eine Steuerschaltung steuert die Ausgabeeinrichtung und die Vielzahl von zweiten Speichern, um die ausgewählten Bilddaten an ihren jeweiligen Positionen und in ihren getrennten Farben auf dem Ausgabemedium auszugeben.

Zusammenfassung der vorliegenden Erfindung

Es ist das Ziel der vorliegenden Erfindung das Drucken von Markenzeichenmustern und -farben zu verbessern. Dieses Ziel wird durch Bereitstellen eines Drucksystems zum genauen Drucken von Markenzeichen und ausgewählten Farben gemäß Anspruch 1 und einem Verfahren zum geeigneten Abbilden eines Markenzeichens in einem Dokument erreicht. Ausführungsformen der Erfindung sind in dem abhängigen Ansprüchen niedergelegt.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist ein Blockschaltbild, das eine Ausführung der Erfindung zum genauen Drucken von registrierten Markenzeichen und Markenzeichenfarben veranschaulicht;

2 zeigt eine grafische Darstellung einer Nutzeranzeige und -schnittstelle zur Vereinfachung der Anordnung, des Zugriffs und der Auswahl von registrierten Marken und Farben auf einer Anzeige;

3 ist ein Ablaufdiagramm, das die Schritte beim Ausführen einer Ausführung des Verfahren der Erfindung veranschaulicht;

4 ist ein Ablaufdiagramm, das die Schritte einer weiteren Ausführung veranschaulicht.

Eingehende Beschreibung der vorliegenden Erfindung

Mit nachfolgenden Bezug auf die Zeichnungen, in denen die Darstellung zum Zweck der Veranschaulichung der Erfindung und nicht zur Beschränkung derselben gezeigt sind, ist die vorliegende Erfindung auf ein System zur Vereinfachung des Zugriffs und der Definition von registrierten Farben und/oder Mustern gerichtet zur Minimierung der Verzögerung bei einer Dokumentenerzeugung in einem Druckprozessarbeitsablauf, in dem ein Nutzer ein sehr genaues Bild der Farbe oder des Musters benötigt. Ein Verzeichnis, dass registrierte Farben, Muster oder Kombinationen derselben im Zusammenhang mit Farbraumkoordinaten und/oder Pantone® Identifikation umfasst ist auf geeignete Weise entweder in einem lokalen oder einem Netzwerksystem zugreifbar, das in der Lage ist, bestehende Namen/Farben Verknüpfungen einzuschließen, ebenso wie neu aufzunehmen, die wahlweise eingegeben werden. Der Nutzer wählt die Farbe durch Klicken auf die Bildstelle (bestimmtes Bildelement) und daraufhin auf den Namen in einem pull-down Menü mit Daten, die durch den Server bereitgestellt werden. Die Farbe (oder das Muster), das auf diese Weise ausgewählt wird, wird nachfolgend mit einer Markierung versehen, verfolgt und durch das Steuersystem sichergestellt. Dieses System ermöglicht Netzwerkmanagement und gemeinsame Nutzung von spezifizierten „wichtigen Farben" in lokalen, Intranet basierenden oder Internetnetzwerkgruppen und liefert die zusätzliche Information, um Konzepte von fortschrittlichen Farbmanagement zu ermöglichen.

Mit besonderen Bezug auf die 1 und 2 kann das Dokument eine Stelle 12 enthalten an der der Nutzer wünscht, dass eine bestimmte Farbe oder Muster eingefügt werden soll, wenn ein Nutzer ein bestimmtes Dokument 10 abbilden oder drucken will. Übliche Beispiele derartiger Elemente sind das in Bildelementen ausgeführte „X®" von Xerox, dass eine bestimmte rote Identität (Pantone® 032) aufweist oder IBM® in einem bestimmten blau (Pantone® 3718). Die 2 zeigt einige dieser beispielhaften Markenzeichen, wie sie einem Nutzer in einem Seitenbalkenmenü 14 in einer herkömmlichen Sprachauswahl angezeigt werden, die mindestens einen Teil der Marke selbst umfassen können. Angenommen, das Dokument 10 kann beispielsweise irgendein Werbe oder Promotionsgegenstand sein, der diversen Text 16 einschließt, und der Nutzer ist insbesondere interessiert auf dem Anzeigebild oder im gedruckten Dokument das in Bildelementen ausgeführte „X" von Xerox in Pantone® 032 einzuschließen, dann könnte der Nutzer nur auf das Menü 14 als eine geeignete Schnittstelle zur Definition der geeigneten Zuordnung bei der Stelle 12 zugreifen. Das Menü 14 besteht aus den in allgemeiner Sprache gehaltenen Eingaben 20, 22, 24 von denen jede eine bestimmte registrierte Auswahl identifiziert, die in den Verzeichnissen 30, 32 festgelegt ist. Die Nutzeridentifikation kann mit einer herkömmlichen Zeigersteuerung 40 implementiert werden, wenngleich andere Einrichtungen der Systemimplementation im Umfang der Erfindung vorhanden sind, wie nachfolgend erläutert wird.

Die Bequemlichkeit für den Nutzer besteht darin, dass die Schnittstelle nur die Auswahl der Stelle 12 und die Identifikation einer registrierten Marke oder Muster 20, 22, 24 in einer von beiden Reihenfolgen erfordert, sodass, wenn ein Dokument abgebildet oder angezeigt wird, eine genaue Darstellung des richtigen Musters und Farbe durch den Benutzer gesehen wird. Die bekannten Anforderungen für die Identifikation von Farbraumkoordinaten, Farbnamen, (Pantone® Nummern) oder einem Bildmuster durch den Nutzer werden vermieden.

In der 1 sind die in allgemeiner Sprache gehaltenen Eingaben, die die gewünschten Marken oder Farben identifizieren durch das Farbverzeichnis 30 und das Musterverzeichnis 32 festgelegt. Diese Verzeichnisse können in einem lokalen oder einem Netzwerksystem angeordnet sein, das imstande ist, bestehende Namen/Farbverknüpfungen ebenso wie die Aufnahme von neu einzugebenden bereit zu stellen. Alternativ dazu könnte die Eingabe ein Hypertext-Link zu einer entfernten, im Netz befindlichen Seite sein, wo die Marke oder Farbe geeignet festgelegt ist. Eine derartige Verknüpfung ist für netzwerkgestützte Drucker oder Anzeigen vorteilhaft, in denen eine Reduktion des lokalen Speicherplatzbedarfs für die Verzeichnisse 30, 32 wünschenswert ist. Die Arbeitsstation 42 des Farbmanagementsystems steht in Datenverbindung mit den Verzeichnissen 30 und 32 und erzeugt die Nutzeranzeigeschnittstelle (2) auf dem Monitor 44. Die Arbeitsstation schließt einen Prozessor ein, der die Stelle 12 und die ausgewählte Marke oder Farbe 20, 22, 24 mit einer entsprechenden Definition in dem Verzeichnis verknüpft, um ein Signal zu erzeugen, dass repräsentativ ist für die gewünschte Nutzeranzeige oder Ausdruck zu dem digitalen Frontend 46 des Druckers 48. Das Frontend 46 wandelt die Signale in geeignete Druckersteuersignale um, wie es im Stand der Technik bekannt ist. Die Arbeitsstation 42 kann ebenso einen Scanner umfassen, mit dem eingehende Dokumente in dafür repräsentative Signale umgewandelt werden können, ebenso in einer Art und Weise, wie es im Stand der Technik bekannt ist.

Die vorliegende Erfindung vereinfacht die Bereitstellung einer registrierten Farbdefinition oder eines Markenzeichens und erkennbaren Musters und minimiert auf diese Weise Verzögerungen in einer kommerziellen Druckumgebung, in der ein Strom von zu druckenden Dokumenten vorhanden ist, die registrierte Markenzeichenfarben durch eine Vielzahl von Druckkunden enthalten. Anstatt die geeigneten Farbraumkoordinaten spezifizieren zu müssen, verknüpft das Menü 14 die identifizierten Auswahlen 20, 22, 24 mit den geeigneten Farbraumkoordinaten oder Pantone® Namen ebenso wie das Muster, in welchem derartige Farben meistens vorkommen. Daher besteht die Verknüpfung nicht nur zu Musterzeichenfarben, sondern ebenso zu erkennbaren Mustern. Durch einfaches Zuordnen der Farbe durch Klicken auf das jeweilige Bildelement in dem Dokument oder dessen Stelle 12 (oder irgendein Bildelement, dass in diesem enthalten ist), und nachfolgend auf eine repräsentative Identität aus dem Pull-down- oder Seitenbalkenmenü 14, kann die so ausgewählte Farbe nachfolgend mit einer Markierung versehen, nachverfolgt und durch das Steuersystem sichergestellt werden.

Die Arbeitsstation 42 arbeitet ebenso als eine Einrichtung zur Mustererkennung zum Erkennen eines von dem Nutzer ausgewählten Abschnitts des Dokumentes als ein Teil von einem der definierten erkennbaren Muster in dem Verzeichnis 32. Ein derartiges Muster kann mit einer der definierten Farben in dem Farbenverzeichnis 30 verknüpft sein.

Alternativ dazu kann der Nutzer einen voreingestellten Betriebsmodus auswählen, wo man nur auf das Hauptmenü 14 „klickt", oder auf irgendeine der darin angezeigten bestimmten Marken 20, 22, 24, beispielsweise, „Xerox rot". Die Auswahl 20, 22, 24 kann entweder in der richtigen Farbe sein oder kann eine textorientierte Definition derselben einschließen (nicht gezeigt). Die Nutzerauswahl registriert alle gespeicherten Muster, welche üblicherweise in „Xerox rot" ausgegeben werden und wendet die Mustererkennungsalgorithmen in der Arbeitsstation 42 an, um die beabsichtigten Muster (zum Beispiel das in Bildelemente zerlegte rote „X" von Xerox) in dem Bild zu identifizieren und ordnet einem derartigen Muster die entsprechend definierte Farbe zu. Das Steuersystem innerhalb der Arbeitsstation 42 kann ebenso das System veranlassen, die derartige Farbe in dem Set up-/Kalibrationsprozess zu verfolgen (zum Beispiel Testmuster in der entsprechenden Farbe), sodass ein anfänglicher Kalibrationsausdruck oder -anzeige, oder in Realzeit auf den Kundenausdrucken die tatsächlich gedruckte oder angezeigte Farbe als die definierte Farbe gemessen werden kann. Ein eingebautes Spektrophotometer (nicht gezeigt) kann die geeignete Messung bewerkstelligen. In Bezug auf die Mustererkennung erfordert jedes Logo, phantasievolles Zeichen, Textmuster oder Markenzeichen seinen eigenen Satz von Mustererkennungsalgorithmen. Wenngleich der Aufbau derartiger Algorithmen in einigen Fällen komplex sein kann, ist es Allgemein möglich und stellt bei vielen Beispielmustern eine Routineaufgabe dar. Der Entwurf von größen- und rotationsinvarianten Erkennungsalgorithmen für das Xerox „X" könnte ein einfach anzuführendes Beispiel für die Verwendung von Hough-Transformationen sein.

Mit besonderen Bezug auf die 3 und 4 werden Ablaufdiagramme gezeigt, die wichtige Prozessschritte für zwei Verfahren veranschaulichen, die beim Ablauf der vorliegenden Erfindung ausgeführt werden. In der 3 markiert 60 ein Nutzer eine Dokumentenstelle wie in 2 gezeigt für die Arbeitsstation 42. Der Nutzer wählt ebenso eine Farbe oder ein Muster, die das an der ausgewählten Stelle zu druckende oder anzuzeigende Markenzeichen repräsentieren aus dem Markenzeichenmenü 14 aus. Nachfolgend kann das System drucken 64. Die Einfachkeit und Bequemlichkeit der Schnittstelle ist leicht erkennbar, da der Nutzer nur zwei Gegenstände in der Schnittstelle bezeichnen muss, die Stelle und das Zeichen. Die vorausgehende Speicherung in dem Verzeichnis 30, 32 für die Zeichen oder Farben, die durch den Nutzerzugriff auf das Menü repräsentiert werden, vermeidet, dass der Nutzer irgendetwas zu unternehmen hat, um die richtigen Musterdefinitionen zum Zeitpunkt des Druckens zu erhalten. Die 3 schließt ebenso einen Kalibrationsschritt 66 für den Drucker 48 ein. In der bevorzugten Ausführung wird die Kalibration mit mindestens einem Teil der definierten Farben innerhalb des registrierten Farbverzeichnisses 30 durchgeführt, um weiterhin sicher zu stellen, dass das kommerzielle Drucken die Nutzeranforderung erfüllt. Definierte Farben, die in dem System als registrierte Farben oder Kundenfarben innerhalb des Verzeichnisses 30 vorhanden sind, werden vorzugsweise durch Flecken auf einen Kalibrationsmuster oder Drucker-Setup-Muster repräsentiert. Die Farbprüfmuster (nicht gezeigt) werden in einer herkömmlichen Weise als ein automatisches Kontrollsystem von Zeit zu Zeit verwendet, um entweder das Druckerprofil zu erzeugen (ICC Profil oder CRD Farbwidergabeverzeichnis) oder um den Drucker einzustellen, oder um die Druckerwiedergabe in Realzeit aufrecht zu erhalten.

In Bezug auf die 4 wird eine alternative Ausführung der Erfindung mit Bezug auf Mustererkennung zur Identifikation der Ähnlichkeit von phantasievollen Designmarkierungen (Bildelemente von Bit Karten oder Objekte in einem TDL/PDF Datensatz) veranschaulicht. Ein Dokument oder eine Signaldarstellung desselben kann für wahrscheinliche Farben oder qualifizierende Muster abgetastet werden. Die gespeicherten Muster in den Verzeichnissen 30, 32 werden durchsucht 72 und verglichen zur Anwendung des Mustererkennungsalgorithmus 74 auf eine Weise ähnlich wie vorstehend erörtert. Wenn eine erkannte Marke oder Farbe identifiziert wird, wird diese markiert 76 und mit den Definitionen innerhalb der Verzeichnisse 30, 32 verknüpft 78. Die Ähnlichkeit kann daraufhin in die Verzeichnisdefinition umgewandelt werden. Mit einem derartigen System kann ein voreingestellter Modus implementiert werden, in dem ein gesamtes Dokument für die Abtastung für definierte Farben oder Marken ausgewählt werden kann. Für die Nutzungsbestätigung wird ein Anfragemodus implementiert, in dem der Nutzer wie folgt befragt wird, zum Beispiel: (1) Ein erkanntes Markenzeichen ist schwarz oder in einer nicht spezifizierten Farbe, „Wünschen Sie, dass die Farbe in die registrierte Farbe geändert wird?", (2) Die identifizierte Farbe des Logos/Markenzeichens ist nicht richtig, „Wünschen Sie dieses in der registrierten Farbe?", (3) „Wünschen Sie die identifizierten Logos/Markenzeichen in den registrierten Farben?", (4) „Wünschen Sie nur ausgewählte oder die identifizierten Logos/Markenzeichen in den registrierten Farben?", (5) „Wünschen Sie, dass die Farben der identifizierten Logos/Markenzeichen ignoriert werden?"

Das Farbverzeichnis umfasst vorzugsweise definierte Farben, die mit ihren colorimetrischen Farbbeschreibungselementen wie etwa ihren Tristimulus-Werten L*, a*, b* oder mit spektralen Werten derart gespeichert werden, dass das Steuersystem diese Farbbeschreibungselemente als Ziele erreichen kann. Wenn spektrale Werte als Ziele verwendet werden, wird das Steuersystem versuchen beleuchtungsunabhängige, spektral angepasste Farbreproduktion bereit zu stellen. Andererseits, wenn dem System definierte Betrachtungsbedingungen für ein bestimmtes Dokument einschließlich der Beleuchtung bekannt gemacht werden können, können die definierten Farben durch spektrale Information und Mischungsregeln für spezifizierte Farbmittel oder Tinten definiert werden, die definierte Farben umfassen, die den Betrachtungsbedingungen entsprechen. Alternativ dazu kann das Verzeichnis mehrere besondere Informationsdefinitionen als bestimmte Ergebnisse enthalten, wobei jedes derselben einer spezifizierten Betrachtungsbedingung entspricht. Es ist ebenso im Umfang der Erfindung, die angezeigten Farben für Monitorbetrachtung als Farbkoordinaten zu definieren, die auf den Betrachtungsmonitor und die Monitorbetrachtungsbedingungen abgestimmt sind.

Ein bestimmter Teil des Verzeichnisses könnte sich auf die Nutzerschnittstelle beziehen – die registrierte Farbe wird auf dem Monitor gemäß der jeweils definierten Farbe gesehen, das heißt, das Farbverzeichnis wird für die Anzeige die Farbkoordinaten liefern, die zu dem Anzeigetyp und den Betrachtungsbedingungen passen.

Ein System von gemeinsam genutzten „Markenzeichenfarben", die auf einer unternehmensweiten Basis verfügbar sind, hat den weiteren Vorteil, in der Lage zu sein, die gesamten Drucksysteme des Unternehmens auf einen gemeinsamen Satz von unternehmensdefinierten „kritischen Farben" zu kalibrieren.


Anspruch[de]
Ein Drucksystem für das präzise Drucken von Markenzeichen und ausgewählten Farben, umfassend:

ein Farbverzeichnis (30) von Farbdefinitionen, wobei jede Farbe durch eindeutige Farbraumkoordinaten gekennzeichnet ist;

ein Musterverzeichnis (32) von erkennbaren Mustern, wobei jedes Muster ein entsprechendes Markenzeichen identifiziert;

eine Nutzerschnittstelle (44), die ein Menü (14) einschließt, das Eingaben in herkömmlicher Sprache als Menüpunkte (20, 22, 24) anzeigt, wobei jede Eingabe in üblicher Sprache einem Markenzeichen entspricht, die Nutzerschnittstelle für das Kennzeichnen eines Ortes (12) innerhalb eines Dokumentes (10) und mindestens eines Menüpunktes dient, der einem der Markenzeichen entspricht, das an dem gekennzeichneten Ort zu drucken ist;

ein Prozessor (42) zur Verknüpfung des Ortes (12), des Markenzeichens, das über den ausgewählten Menüpunkt gekennzeichnet wird, mit entsprechenden Eingaben in den Muster- und Farbverzeichnissen (30, 32), zur Erzeugung eines dafür repräsentativen Druckersignals; und

eine Druckeinrichtung (48) zum Erzeugen des Dokumentes und der gekennzeichneten Marke an dem gekennzeichneten Ort in Reaktion auf das Druckersignal.
Das System gemäß Anspruch 1, weiterhin umfassend eine Mustererkennung zum Erkennen eines gekennzeichneten Abschnittes in dem Dokument als einen Teil von einem der erkennbaren Muster, wobei das erkannte Muster entsprechend den Farbraumkoordinaten des erkannten Musters abgebildet wird. Das System gemäß Anspruch 2, wobei das Musterverzeichnis und/oder das Farbverzeichnis Verknüpfungen zwischen jeder Eingabe in herkömmlicher Sprache auf der Nutzerschnittstelle und Farbraumkoordinaten umfasst, die der gekennzeichneten Marke entsprechen. Ein Verfahren zum bequemen Abbilden eines Markenzeichens innerhalb eines Dokumentes (10), wobei das Markenzeichen ein erkennbares Muster und eine entsprechende eindeutige Farbe des Markenzeichens umfasst an einem ausgewählten Ort (12) innerhalb eines Dokumentes (10), wobei das Verfahren die Schritte einschließt:

erzeugen eines Farbverzeichnisses (30) von Farbdefinitionen, wobei jede Farbe durch eindeutige Farbraumkoordinaten gekennzeichnet ist;

erzeugen eines Musterverzeichnisses (32) von erkennbaren Mustern, wobei jedes Muster ein entsprechendes Markenzeichen identifiziert;

auswählen eines Ortes (12) innerhalb des Dokumentes auf dem das Markenzeichen abgebildet werden soll;

auswählen eines Menüpunktes (20, 22, 24) aus einem Menü, das Eingaben in herkömmlicher Sprache anzeigt, wobei jede Eingabe ein Markenzeichen repräsentiert;

verknüpfen des Ortes (12) und des Markenzeichens, das als Menüpunkt ausgewählt wird, mit entsprechenden Eingaben in den Muster- und Farbverzeichnissen (30, 32), um das erkennbare Muster und die Farbraumkoordinaten bereitzustellen;

abbilden des Markenzeichens mit der entsprechenden Farbe an dem gekennzeichneten Ort (12).






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com