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Dokumentenidentifikation EP1328379 14.06.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001328379
Titel MESSERSCHÄRFVORRICHTUNG
Anmelder Stallegger, Harald, Salzburg, AT
Erfinder SPREITZ, Alois, A-51010 Bergheim, AT;
STALLEGGER, Harald, A-5020 Salzburg, AT
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 50112459
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 10.10.2001
EP-Aktenzeichen 019886415
WO-Anmeldetag 10.10.2001
PCT-Aktenzeichen PCT/EP01/11695
WO-Veröffentlichungsnummer 2002034470
WO-Veröffentlichungsdatum 02.05.2002
EP-Offenlegungsdatum 23.07.2003
EP date of grant 02.05.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.06.2007
IPC-Hauptklasse B24D 15/08(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Messerschärfvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Eine derartige Vorrichtung ist aus US-A-5,478,272 bereits bekannt. Die Wetzstäbe bestehen dabei aus Stahl. Die Federn, die die Wetzstäbe aufeinander zu verschwenken, werden durch Spiralfedern gebildet, die an den Drehachsen der Wetzstäbe angreifen. Die Schleifleistung der bekannten Vorrichtung läßt noch zu wünschen übrig. Auch ist die bekannte Vorrichtung schwierig zu reinigen, da beim Schärfen unsauberer Messer flüssiges Schneidgut in den Bereich der Drehachsen mit den Spiralfedern gelangen kann.

Aus US-A-2,435,672 geht eine Messerschärfvorrichtung mit zwei sich kreuzenden Wetzstäben hervor, die jeweils mit einem Bügel gehalten und verschiebbar geführt werden. Die Wetzstäbe weisen einen rechteckigen Querschnitt auf und bestehen aus Schleifkörnern mit einem Bindemittel. Aus GB 412,056 ist es bekannt, einen Bedienungsknopf, mit dem zwei Hebel mit einem Wetzelement aus einem Wetzstein hin- und herbewegt werden, um beide Schneiden einer Rasierklinge zu schärfen, in einer bogenförmigen Führung im Gehäuse zu führen.

Aufgabe der Erfindung ist es, die bekannte Vorrichtung hinsichtlich der Schleifleistung und Hygiene entscheidend zu verbessern.

Dies wird erfindungsgemäß durch die im Anspruch 1 angegebenen Maßnahmen erreicht.

Erfindungsgemäß werden also Wetzstäbe verwendet, die im Schleifbereich aus Keramik bestehen. Dadurch wird eine hohe Schleifleistung erzielt. Als keramische Werkstoffe können insbesondere Oxide, Carbide, Boride, Nitride oder Silizide von Metallen oder der Nichtmetalle untereinander eingesetzt werden, beispielsweise Siliziumcarbid oder Metalloxide, -carbide, -boride, -nitride oder -silicide insbesondere von Wolfram, Titan, Niob oder Tantal, beispielsweise Wolframkarbid. Diese Metallverbindungen werden auch als Hartmetalle bezeichnet. Da Keramikstäbe nur einer geringen Biegebeanspruchung standhalten, werden die Wetzstäbe erfindungsgemäß an den von ihren Drehachsen abgewandten Enden in Führungen geführt, die mit einem der Länge der Wetzstäbe entsprechenden Radius kreisbogenförmig ausgebildet sind.

Um durch eine lange Schleiffläche die Schleifzeit zu verkürzen, weisen die beiden Wetzstäbe erfindungsgemäß zumindest im Schleifbereich vorzugsweise einen rechteckigen Querschnitt auf, wobei die einander zugewandten Seiten der beiden Rechtecke parallel zueinander verlaufen. Damit berührt das Messer beim Schleifen die volle Breite der beiden Wetzstäbe. Das heißt, bei einer Breite der Wetzstäbe von beispielsweise 0,5 bis 1 cm steht das Messer beim Schleifen mit den Wetzstäben über eine Länge von 1 bis 2 cm in Kontakt.

Das keramische Material im Schleifbereich kann auch durch einen Einsatz in die Wetzstäbe gebildet sein.

Durch das Schärfen der Messer wird das Material über die Länge der Wetzstäbe im wesentlichen gleichmäßig abgetragen. Dies gilt jedoch nicht für den Abschnitt der Wetzstäbe am geschlossenen Endbereich des Schlitzes. Hier bildet sich vielmehr mit der Zeit eine Stufe in den Keramikstäben aus, die statt zum Schärfen zum Stumpfwerden des Messers beim Schleifen führen kann.

Um dem zu begegnen, weisen erfindungsgemäß beide Wetzstäbe vorzugsweise im geschlossenen Endbereich des Schlitzes an den einander zugewandten Seiten einen Abschnitt auf, der sich zur Drehachse der Wetzstäbe hin verjüngt. Diese sich verjüngenden Abschnitte können beispielsweise durch Einschnürungen der Wetzstäbe in diesem Bereich gebildet sein.

Die Wetzstäbe sind jeweils an einem Zapfen befestigt, der an der Platte drehbar gelagert ist.

Die Federn, die die Wetzstäbe aufeinander zu verschwenken, können durch Federstäbe gebildet sein, die beiderseits des Schlitzes verlaufen und mit ihrem einen Ende drehfest an dem Zapfen und mit dem anderen Ende auf der gleichen Schlitzseite an der Halterung befestigt sind. Die Federn sind damit von außen gut zugänglich und leicht zu reinigen. Die Federstäbe können beispielsweise durch eine Blattfeder oder durch einen Federdraht gebildet sein.

Die bogenförmigen Führungen für die Wetzstäbe werden durch bogenförmige Schlitze in der Platte gebildet . Zur Führung in den bogenförmigen Führungen der Platte weisen die Wetzstäbe an ihren von ihren Drehachsen abgewandten Enden jeweils einen weiteren Zapfen auf, an dem ein Abschnitt mit reduziertem Durchmesser vorgesehen ist, der in den betreffenden Führungsschlitz eingreift.

Die Zapfen zur drehbaren Lagerung der Wetzstäbe können ebenfalls einen Abschnitt mit reduziertem Durchmesser aufweisen, der in eine Bohrung der Platte eingreift. Die Zapfen zur drehbaren Lagerung und/oder die weiteren Zapfen zur Führung der Wetzstäbe bestehen aus Kunststoff und sind mit Aufnahmen versehen, in die die Enden der Wetzstäbe gesteckt sind. Die in die Kunststoffzapfen gesteckten Wetzstäbe sind damit weich gelagert. Die Aufnahmen besitzen dabei einen den Wetzstäben entsprechenden Querschnitt, sind also bei einem rechteckigen Querschnitt der Wetzstäbe ebenfalls rechteckig.

Auf der anderen Seite der Platte ist ein mit dem jeweiligen Zapfen bzw. weiteren Zapfen verbindbares Gegenstück vorgesehen, das einen gegenüber dem Abschnitt mit reduziertem Durchmesser größeren Durchmesser aufweist. Zur Verbindung des Gegenstücks mit dem Zapfen bzw. weiteren Zapfen kann beispielsweise eine Steck- oder Schnappverbindung vorgesehen sein. Vorzugsweise wird die Verbindung jedoch durch eine Schraubverbindung gebildet. Diese kann z. B. so ausgestaltet sein, dass das Gegenstück als Schraube ausgebildet ist, die in ein Innengewinde geschraubt wird, das in dem Abschnitt des (weiteren) Zapfens mit reduziertem Durchmesser vorgesehen ist. Umgekehrt kann das Gegenstück als Mutter ausgebildet sein, welche auf ein Schraubgewinde geschraubt wird, das an dem Abschnitt des (weiteren) Zapfens mit reduziertem Durchmesser vorgesehen ist.

Alle vier Zapfen und alle vier Gegenstücke für die Lagerung und Führung der Wetzstäbe können dabei gleich ausgebildet sein, wobei, da die Wetzstäbe gegenüber der Halterung bzw. Halterungsplatte versetzt sind, der Abstand der Aufnahmen von der Halterungsplatte bei den beiden Zapfen, die den zu der Platte hin versetzten Wetzstab aufnehmen, kleiner ist als bei den beiden anderen Zapfen.

An der von der Schleiffläche abgewandten Außenseite der Wetzstäbe ist an jedem Wetzstab ein plattenförmiger Fingerschutz angebracht, durch den verhindert wird, dass man mit der Hand mit dem Messer in Berührung kommt, wenn die Halterung beim Schleifen mit der Hand gehalten wird.

Nachstehend ist eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Messerschleifvorrichtung anhand der Zeichnung beispielshaft näher erläutert. Darin zeigen:

Fig. 1 und Fig. 2
eine Vorder- bzw. Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
Fig. 3
einen Schnitt entlang der Linie III-III in Figur 2; und
Fig. 4
einen Schnitt durch einen auf ein Wetzstabende steckbaren Zapfen zur Lagerung oder Führung des Wetzstabes mit Gegenstück.

Gemäß Figur 1 und 2 weist die Vorrichtung auf einem plattenförmigen Sockel 1 eine mit Schrauben 2 befestigte Halteplatte 3 auf.

An der Halteplatte 3 sind zwei sich kreuzende Wetzstäbe 4, 5 mit zur Platte 3 senkrecht verlaufenden Achsen 6, 7 drehbar gelagert. Die Halteplatte 3 weist in der Mitte einen senkrechten Schlitz 8 auf, der an seinem oberen Ende 9, das nach oben trichterförmig erweitert ist, offen und an seinem unteren Ende 10 geschlossen ist. Das untere Ende 10 befindet sich oberhalb der beiden Drehachsen 6, 7, die auf der einen bzw. anderen Seite der Senkrechten mit dem Schlitz 8 liegen.

Damit sich die Wetzstäbe 4, 5 kreuzen können, sind sie gegenüber der Platte 3 versetzt angeordnet. Das heißt, der Stab 5 ist näher an der Platte 3 angeordnet als der Stab 4. Die Wetzstäbe 4, 5, die parallel zur Halteplatte 3 verlaufen, bestehen aus Keramik, beispielsweise Siliziumcarbid. An ihren von den Drehachsen 6, 7 abgewandten oberen Ende sind die Wetzstäbe 4, 5 in bogenförmigen Schlitzen 12, 13 in der Halteplatte 3 geführt, die auf der einen bzw. anderen Seite des Schlitzes 8 verlaufen.

Die Wetzstäbe 4, 5 sind an einem Zapfen 14, 15 befestigt, der an der Halteplatte 3 drehbar gelagert ist. Die Enden der Wetzstäbe 4, 5 sind entsprechend den Pfeilen 16, 17 durch Federstäbe 18, 19 aufeinander zu belastet, die beiderseits des Schlitzes 8 verlaufen und mit einem Ende drehfest an dem Zapfen 14, 15 und an ihrem anderen Ende abgewinkelt und in entsprechende Bohrungen der Halteplatte 3 gesteckt sind.

Der Schlitz 8, der zur Aufnahme und Führung eines Messers mit der zu schärfenden Klinge 21 dient, erstreckt sich zur Kreuzungsstelle 20 der auseinandergespreizten Wetzstäbe 4, 5. Das heißt, durch den Druck des Messers bzw. der Klinge 21 in Richtung des geschlossenen Schlitzendes 10 werden die Wetzstäbe 4, 5 entgegen der Kraft der Federn 18, 19 auseinandergespreizt, wie in Figur 1 gezeigt.

Wie in Figur 3 zu sehen, weisen die beiden Keramikstäbe 4, 5 einen quadratischen oder rechteckigen Querschnitt auf, wobei die einander zugewandten Seiten a, b der beiden Rechtecke parallel zueinander verlaufen. Es ist aber auch ein dreieckiger Querschnitt denkbar, wobei dann die einander zugewandten Seiten der beiden Dreiecke parallel verlaufen oder allgemein bei einem mehreckigen Querschnitt der Wetzstäbe 4, 5 die beiden einander zugewandten Seiten der beiden Mehrecke.

Die Wetzstäbe 4, 5 werden durch das Schärfen der Messer mit der Zeit abgenutzt. Dabei kann sich im unteren Endbereich 10 des Schlitzes 8 mit der Zeit eine Stufe ausbilden. Um die Bildung solcher Stufen zu verhindern, sind die Wetzstäbe 4, 5 in diesem Bereich verjüngt ausgebildet und zwar durch Einschnürungen 23, 24.

Die Wetzstäbe 4, 5 weisen zur Führung in den bogenförmigen Schlitzen 12, 13 an ihren oberen Ende weitere Zapfen 25, 26 auf, die mit einem Abschnitt 27 mit reduziertem Durchmesser versehen sind, der in den Führungsschlitz 12, 13 eingreift. In gleicher Weise weisen die Zapfen 14, 15 an den Drehachsen 6, 7 einen Abschnitt mit reduziertem Durchmesser auf, der in eine Bohrung 31, 32 in der Halteplatte 3 eingreift. Die Zapfen 14, 15 sowie die weiteren Zapfen 25, 26 bestehen aus Kunststoff. Da die Zapfen 14, 15 bzw. die weiteren Zapfen 25, 26 gleich ausgebildet sind, ist in Figur 4 nur der Zapfen 14 dargestellt. Der Zapfen 14 ist mit rechteckigen sackförmigen Aufnahmen 33, 34 versehen, in die das eine Ende des Wetzstabes 4 bzw. 5 gesteckt ist. In die feine Sackbohrung 35 des Zapfens 14 ist das Ende der Federstäbe 18, 19 gesteckt. Durch die Bohrungen 37, 38 kann Feuchtigkeit aus den Aufnahmen 33, 34 austreten. Der Abschnitt 27 mit reduziertem Durchmesser weist ein Innengewinde 40 auf, in das als Gegenstück die Kopfschraube 42 geschraubt wird. Die unbenutzte Aufnahme 33 bzw. 34 kann verschlossen werden.

Im oberen Bereich 9 des Schlitzes 8 weist die Platte 3 seitliche Aussparungen 41, 42 auf.

Gemäß Fig. 1 weisen die Wetzstäbe 4, 5 an ihrer Außenseite jeweils eine gestrichelt dargestellte, bogenförmige Platte 44, 45, beispielsweise aus Kunststoff als Fingerschutz auf, die parallel zur Halteplatte 3 verlaufen und axial versetzt sind. Weiterhin sind in Fig. 1 gestrichelt dargestellte Einsätze 46, 47 im Schleifbereich der Wetzstäbe 4, 5 dargestellt, die aus Keramik bestehen. Falls solche Keramikeinsätze 46, 47 verwendet werden, kann auf die Einschnürungen 23, 24 verzichtet werden. Abgesehen von den Einsätzen 46, 47 können dann die Wetzstäbe 4, 5 beispielsweise aus Kunststoff bestehen. Auch ist es möglich, die Wetzstäbe 4, 5 dann einstückig mit den Fingerschutzplatten 44, 45 auszubilden.


Anspruch[de]
Messerschärfvorrichtung mit einer Platte (3) als Halterung, an der zwei sich kreuzende Wetzstäbe (4, 5) drehbar gelagert und durch Federn (18, 19) aufeinander zu belastet sind und die einen an einem Ende offenen und am anderen Ende geschlossenen Schlitz (8) aufweist, der sich zur Kreuzungsstelle (20) der Wetzstäbe (4, 5) erstreckt, sodass bei Druck des Messers (21) in dem Schlitz (8) in Richtung des geschlossenen Schlitzendes die Wetzstäbe (4, 5) entgegen der Kraft der Federn (18, 19) auseinandergespreizt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Wetzstäbe (4, 5) aus Kunststoff bestehen und im Schleifbereich mit Keramikeinsätzen (46, 47) versehen sind, die Platte (3) beiderseits des Schlitzes (8) bogenförmige Führungsschlitze (12, 13) aufweist, in denen die von ihren Drehachsen (6, 7) abgewandten Enden der Wetzstäbe (4, 5) geführt sind und die Wetzstäbe (4, 5) an einem Zapfen (14, 15) befestigt sind, der in einer Bohrung (31, 32) in der Platte (3) drehbar gelagert ist, und zur Führung in den Führungsschlitzen (12, 13) an ihren von den Drehachsen (6, 7) abgewandten Enden mit einem weiteren Zapfen versehen sind, wobei die Zapfen (14, 15) zur drehbaren Lagerung und/oder die Zapfen (25, 26) zur Führung der Wetzstäbe (4, 5) aus Kunststoff gebildet sind und Aufnahmen (33, 34) zum Einstecken der Enden der Wetzstäbe (4, 5) aufweisen. Messerschärfvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Wetzstäbe (4, 5) einen mehreckigen Querschnitt aufweisen, wobei die einander zugewandten Seiten (a, b) der beiden Mehrecke parallel zueinander verlaufen. Messerschärfvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Wetzstäbe (4, 5) im geschlossenen Endbereich (10) des Schlitzes (8) an den einander zugewandten Seiten einen sich zu den Drehachsen (6, 7) hin verjüngenden Abschnitt (23, 24) aufweisen. Messerschärfvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Keramik aus Siliziumcarbid oder Wolframcarbid besteht. Messerschärfvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (3) auf einem Fuß befestigt ist. Messerschärfvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn, die die Wetzstäbe (4, 5) aufeinander zu verschwenken, durch Federstäbe (18, 19) gebildet sind, die beiderseits des Schlitzes (8) verlaufen und mit einem Ende drehfest an dem Zapfen (14, 15) und mit ihrem anderen Ende an der Platte (3) befestigt sind. Messerschärfvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfen und die weiteren Zapfen (14, 15; 25, 26) einen reduzierten Durchmesser (27) aufweisen, mit dem sie in die Bohrungen (31, 32) bzw. die Führungsschlitze (12, 13) der Platte (3) eingreifen und auf der anderen Seite der Platte (3) ein mit den Zapfen und weiteren Zapfen (14, 15; 25, 26) verbindbares Gegenstück (42) mit einem gegenüber dem Abschnitt mit reduziertem Durchmesser (27) größerem Durchmesser vorgesehen ist. Messerschärfvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz (8) in dem offenen Endbereich (9) sich trichterförmig erweitert. Messerschärfvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Fuß, an dem die Platte (3) befestigt ist, durch einen Sockel (1) gebildet wird.
Anspruch[en]
A knife sharpening apparatus having a plate (3) as holding device on which two intersecting sharpening rods (4,5) are pivotally mounted and loaded toward each other by springs (18, 19), said holding device having a slot (8) open at one end and closed at the other end and extending to the intersection point (20) of the sharpening rods (4, 5) so that upon pressure of the knife (21) in the slot (8) in the direction of the closed end of the slot the sharpening rods (4, 5) are spread apart against the force of the springs (18, 19), characterized in that the sharpening rods (4, 5) are made of plastic and have ceramic inserts (46, 47) in the grinding area, that the plastic (3) in provided with curved guiding slots (12, 13) on each side of the slot (8) for guiding the ends of the sharpening rods (4, 5) facing away from their rotation axes (6, 7), and that the sharpening rods (4, 5) are fastened to a pin (14, 15) pivotally mounted in a bore (31, 32) in the plate (3), the sharpening rods (4, 5) being provided for guidance in the guide slot (12, 13) at the end facing away from the rotation axis (6, 7) with a further pin, the pins (14, 15) for pivotally mounting the sharpening rods (4, 5) and/or the pins (25, 26) for guiding the sharpening rods (4, 5) being formed of plastic and have receiving means (33, 34) for insertion of the ends of the sharpening rods (4, 5). A knife sharpening device according to claim 1, characterized in that the two sharpening rods (4, 5) have a polygonal cross section, the opposing sides (a, b) of the two polygons extending parallel to each other. A knife sharpening device according to claim 1 or 2, characterized in that the two sharpening rods (4, 5) have on the opposing sides a portion (23, 24) tapering toward the rotation axes (6, 7) in the closed end area (10) of the slot (8). A knife sharpening device according to claim 1, characterized in that the ceramics consists of silicon carbide or tungsten carbide. A knife sharpening device according to any of the above claims, characterized in that the plate (3) is fastened to a base. A knife sharpening device according to claim 1, characterized in that the springs swiveling the sharpening rods (4, 5) toward each other are formed by torsion bars (18, 19) extending on either side of the slot (8) and fastened at one end rotationally fast to the pin (14, 15) and at the other end to the plate (3). A knife sharpening apparatus according to any one of the above claims, characterized in that the pins and the further pins (14, 15, 25, 26) have a reduced diameter (27) for enganging the bores (31, 32) or the guiding slots (12, 13), respectively, and that a counterpart (42) connectable with the pins and the further pins (14, 15; 25, 26) and having a larger diameter than the portion with reduced diameter (27) is provided on the other side of the plate (3). A knife sharpening apparatus according to claim 1, characterized in that the slot (8) is bell mouthed in the open end area (9). A knife sharpening apparatus according to claim 5, characterized in that the base to which the holding plate (3) is fastened is formed by a pedestal (1).
Anspruch[fr]
Dispositif d'affûtage de couteaux, comportant une plaque (3) servant de monture, sur laquelle deux barres d'affûtage (4, 5) qui se croisent sont montées rotatives et sollicitées par des ressorts (18, 19) l'une en direction de l'autre, et qui présente une fente (8) ouverte à une extrémité et fermée à l'autre extrémité, laquelle s'étend jusqu'au point de croisement (20) des barres d'affûtage (4, 5), de telle sorte que lorsque le couteau (21) exerce une pression dans la fente (8) en direction de l'extrémité fermée de la fente, les barres d'affûtage (4, 5) sont écartées l'une de l'autre à l'encontre de la force des ressorts (18, 19), caractérisé en ce que les barres d'affûtage (4, 5) sont en matière plastique et pourvues d'insert de céramique (46, 47) dans la région d'affûtage, la plaque (3) présente de chaque côté de la fente (8) des fentes de guidage (12, 13) en forme d'arc dans lesquelles sont guidées les extrémités, détournées de leurs axes de rotation (6, 7), des barres d'affûtage (4, 5), et les barres d'affûtage (4, 5) sont fixées sur un tourillon (14, 15) qui est monté rotatif dans un perçage (31, 32) dans la plaque (3), et pour le guidage dans les fentes de guidage (12, 13), les barres d'affûtage (4, 5) sont pourvues d'un autre tourillon à leurs extrémités détournées des axes de rotation (6, 7), les tourillons (14, 15) pour le montage rotatif et/ou les tourillons (25, 26) pour le guidage des barres d'affûtage (4, 5) étant réalisés en matière plastique et présentant des logements (33, 34) pour enficher les extrémités des barres d'affûtage (4, 5). Dispositif d'affûtage selon la revendication 1, caractérisé en ce que les deux barres d'affûtage (4, 5) présentent une section transversale polygonale, les côtés (a, b), détournés l'un de l'autre, des deux polygones s'étendant parallèlement l'un à l'autre. Dispositif d'affûtage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que dans la région d'extrémité (10) fermée de la fente (8), les deux barres d'affûtage (4, 5) présentent sur les côtés tournés l'un vers l'autre, un tronçon (23, 24) qui se rétrécit vers les axes de rotation (6, 7). Dispositif d'affûtage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la céramique est en carbure de silicium ou en carbure de tungstène. Dispositif d'affûtage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la plaque (3) est fixée sur un pied. Dispositif d'affûtage selon la revendication 1, caractérisé en ce que les ressorts, qui font pivoter les barres d'affûtage (4, 5) l'une vers l'autre, sont formés par des barres à effet de ressort (18, 19) qui s'étendent de chaque côté de la fente (8) et qui sont fixées par une extrémité de manière solidaire en rotation sur le tourillon (14, 15) et par l'autre extrémité sur la plaque (3). Dispositif d'affûtage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les tourillons (14, 15) et les autres tourillons (25, 26) présentent un diamètre réduit (27) par lequel ils s'engagent dans les perçages (31, 32) ou dans les fentes de guidage (12, 13), respectivement, de la plaque (3) et, sur l'autre côté de la plaque (3) est prévue une pièce antagoniste (42) qui peut être reliée aux tourillons (14, 15) et aux autres tourillons (25, 26) et qui présente un diamètre plus grand que le tronçon à diamètre réduit (27). Dispositif d'affûtage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la fente (8) s'évase en forme d'entonnoir dans la région d'extrémité ouverte (9). Dispositif d'affûtage selon la revendication 5, caractérisé en ce que le pied, sur lequel est fixée la plaque (3), est formé par un socle (1).






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