| Dokumentenidentifikation |
DE102005060741A1 21.06.2007 |
| Titel |
Trockener Instant-Soßengrundstoff und Herstellungsverfahren eines Instant-Soßengrundstoffes |
| Anmelder |
Erbacher GmbH & Co. Betriebs KG, 63924 Kleinheubach, DE |
| Erfinder |
Lepper, Markus, 63924 Kleinheubach, DE; Wörner, Martin, Dr., 63916 Amorbach, DE |
| Vertreter |
Nitz, A., Dr., Pat.-Anw., 63739 Aschaffenburg |
| DE-Anmeldedatum |
16.12.2005 |
| DE-Aktenzeichen |
102005060741 |
| Offenlegungstag |
21.06.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
21.06.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
A23K 1/16(2006.01)A, F, I, 20051216, B, H, DE
|
| IPC-Nebenklasse |
A23K 1/18(2006.01)A, L, I, 20051216, B, H, DE
|
| Zusammenfassung |
Trockener Instant-Soßengrundstoff, insbesondere pulverförmig und/oder granuliert, mit einem Anteil von etwa 10-90% aus tierischem und/oder pflanzlichem Eiweiß und/oder Eiweißhydralysat und mit einem Anteil von etwa 5-60% an tierischem und/oder pflanzlichem Fett und 5-50% gelbildende Komponente, wobei der Soßengrundstoff bei Vermischung mit einem vorbestimmten Wasseranteil insbesondere im Bereich der Normaltemperatur eine hydrokolloidale Dispersion bildet, welche nach Art einer Soße zu einem Haustierfutter mit Festbestandteilen zugebbar ist.
|
| Beschreibung[de] |
|
Die Erfindung betrifft einen trockenen Instant-Soßengrundstoff,
ein Herstellungsverfahren für den Soßengrundstoff und die Verwendung des
Soßengrundstoffes.
Bekannt sind Trocken- und Dosenfutter für Heimtiere in verschiedenen
Geschmacksrichtungen und für verschiedene Altersgruppen. Insbesondere für
Tierbsitzer die einen weiten Weg zur nächsten Einkaufsmöglichkeit haben
oder die in kleinen Wohnungen leben, ist das Dosenfutter, dass den Tieren gut schmeckt,
einen Belastung wegen des hohen Gewichts und/oder des großen Lagerraumbedarfs.
Der Rückgriff auf das Trockenfutter ist zwar für viele Besitzer vorteilhaft,
aber manche ältere oder auch sehr junge Tiere haben Probleme, dass härtere
Futter aufzunehmen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Futterergänzungsmittel
bereitzustellen, das an verschiedene Bedürfnisse leicht anpassbar ist und wodurch
es auch Tieren mit hohen Ansprüchen an die Futtereigenschaften ermöglicht
wird, schmackhafte und einfach zu transportierende Nahrung zu erhalten.
Die Aufgabe wird gelöst durch einen trockenen Instant-Soßengrundstoff,
insbesondere pulverförmig und/oder granuliert mit einem Anteil von etwa 10–90%
aus tierischem und/oder pflanzlichem Eiweiß und/oder Eiweißhydralysat
und mit einem Anteil von etwa 5–60% an tierischem und/oder pflanzlichem Fett,
und 5–50% gelbildende Komponente, wobei der Soßengrundstoff bei Vermischung
mit einem vorbestimmten Wasseranteil insbesondere im Bereich der Normaltemperatur
eine hydrokolloidale Dispersion bildet, welche nach Art einer Soße zu einem
Haustierfutter mit Festbestandteilen zugebbar ist.
Durch den zunächst trockenen Soßengrundstoff wird es ermöglicht,
dass im Zusammenspiel mit Trockenfutter eine sehr raumsparende Grundlage für
die Zubereitung von Tierfutter mit langer Haltbarkeit zu erreichen. Die Zubereitung
ist aufgrund der vorbestimmten Menge an zugesetzter Flüssigkeit und der einfachen
Zubereitung ohne zu Kochen insbesondere bei Normaltemperatur, vorzugsweise Raumtemperatur,
einfach und zuverlässig für jeden Tierbesitzer anzuwenden. Hierdurch ist
auch eine sehr vitaminschonende Zubereitung möglich. Unterschiedliche Wasseranteile
können auf einfache Weise den Geschmack und die Intensität beeinflussen.
Soßengrundstoff und Flüssigkeit, insbesondere Wasser, wird zur Herstellung
einer Soße in einer vorteilhaften Ausführungsform im Verhältnis von
etwa 1:5 bis etwa 1:20 vermischt.
Die sich bildende hydrokolloidale Dispersion verhindert eine inhomogene
Benetzung und unzureichende Darreichung des Haustierfutters. Die hierdurch gebildete
gelartige Soße ist somit neben ihrem guten Geschmack auch über eine längere
Zeit in dem Futternapf mischungsstabil.
Durch den Soßengrundstoff kann das Haustierfutter mit Festbestandteilen
sehr variabel mit unterschiedlichen Geschmackrichtungen versehen werden, ohne dass
eine großer Lagerraum notwendig ist. Unterschiedliche Haustiere könen
so lediglich durch den Wechsel des Soßengrundstoffes versorgt werden. Durch
eine entsprechende Einwirkzeit kann der Festigkeitsgrad des Futters variabel eingestellt
werden, so dass auch eine Anpassung an ältere und sehr junge Tiere möglich
ist insbesondere auch im Sinne einer Schonkost.
Durch den hohen Eiweißanteil des Futters erhält diese eine
sehr hohe Attraktivität für Tiere, insbesondere für Karnivoren. Der
Fettanteil ist ebenso wie der Eiweißanteil über eine großen Bereich
variabel und kann an die Bedürfnisse und Geschmäcker der Tiere leicht
direkt bei der Herstellung angepasst werden. Durch den Festbestandteil im Haustierfutter
wird zudem eine Zahnpflege ermöglicht, ohen dass auf Geschmack verzichtet werden
müsste. Ein einmal akzeptiertes Festfutter kann durch einen Wechsel in dem
Instant-Soßengrundstoff an unterschiedliche Situation wie Lebensalter, Belastung
durch Krankheit oder Trächtigkeit angepasst werden.
In weiteren Ausführungsformen können besondere Nährsubstanzen
in dem Soßengrundstoff eingegeben werden, insbesondere zur Vitaminergänzung,
für ein glänzendes Fell, Knorpelaufbaustoffe, Stoffe zur Darmregulierung,
Stoffe zur Hochleistungsunterstützung insbesondere im Sport, Energielieferanten,
Stoffe zum Muskelaufbau, Stoffe zur Stärkung der Abwehrkräfte und des
Immunsystems, appetitanregende, akzeptanzsteigernde, agilitätverbessernde Stoffe,
Stoffe zur Unterstützung der Rekonvaleszenz und vieles mehr.
Vorteilhaft ist es, wenn der Eiweißanteil etwa 16% beträgt.
Dabei ist eine optimale Mischung gegeben, die auch einen guten Geschmack und eine
gute Verträghlichkeit unterstützt.
Vorteilhaft ist es, wenn der Fettanteil etwa 28% beträgt.
Weiter vorteilhaft ist es, wenn ein Rohfaseranteil von etwa 0,2% enthalten
ist.
Weiter vorteilhaft ist es, wenn ein Rohascheanteil von etwa 0 bis
etwa 15%, insbesondere etwa 5% enthalten ist.
Eine insbesondere bei Hunden bevorzugte Ausführungsform
liegt vor, wenn 30% Milch und Molkereierzeugnisse, 10% Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse,
39% Soßenbildner, technische Hilfs-, Füll- und Farbstoffe eingesetzt sind.
Hierdurch ist sowohl ein hoher Eiweißanteil gegeben, als auch ein guter Geschmack
und eine stabile Konsistenz. Vorteilhaft ist es auch, wenn neben dem Soßenbildner
sowie technische Hilfs-, Füll- und Farbstoffen entweder Milch und Molkereierzeugnisse
oder Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse vorhanden sind.
Vorteilhaft ist es, wenn der Eiweißanteil einen oder mehrere
der folgenden Bestandteile insbesondere von einem oder mehreren der folgenden Lebewesen/Pflanzen
umfasst: trockene, granulierte bis pulvrige Produkte tierischen und/oder pflanzlichen
Ursprungs, insbesondere aus Fleisch, insbesondere Leber, Knochen, Blut, insbesondere
von Rind, Schwein, Kaninchen, Hase, Ziege, Schaf, Lamm, Hirsch, Geflügel, insbesondere
Geflügelproteinkonzentrate, Eipulver, insbesondere Eigelb- bzw. Eiweißpulver,
verarbeitete Fleischprodukte, insbesondere Schinken, Bacon, Wurst, Salami, maritime
Tiere, insbesondere Fische, insbesondere Thunfisch, Dorsch, Forelle, Lachs, Makrele,
Hering, Arktischer Weissfisch, Shrimps, Hummer, Krill, Muschel, Grünlippmuschel,
Tintenfisch, Pulver aus Milchprodukten, insbesondere Molke, Permeate, Sauermilch,
Buttermilch, Hydrolysat von Pflanzenprotein, insbesondere Hefe, Geflügel bzw.
Geflügelleber, insbesondere von Truthahn, Huhn, Ente, Gans, Blutbestandteile,
insbesondere Hämoglobien, Plasma, Globin, insbesondere in Form von Blutmehl,
insbesondere aus Getreide, insbesondere Griebenmehl, Proteinextrakte und isolierte
Aminosäuren, Hühnerbrühe.
Eine ausgewogene Mischung wird erreicht, wenn der Fettanteil planzliches
und/oder tierisches Fett umfasst, insbesondere mit einem oder mehreren der folgenden
Bestandteilen: Geflügelfett, insbesondere Hühnerfett, Rindertalg, Schweineschmalz,
Gänseschmalz, Hammeltalg, Fischöl, Lachsöl, Sojaöl, Sonnenblumenöl,
Rapsöl, Leinöl, Distelöl, Olivenöl, Palmöl, Kokosöl,
Sahnepulver, Käse.
Eine schmackhafte und gesunde Ausführungsform liegt vor, wenn
natürliche Geschmacksverstärker einzusetzen sind, insbesondere Hefen und/oder
Hefehydrolysate und/oder Pflanzenproteinhydrolysate.
Als ergänzende Zusatzstoffe sind vorteilhaft einer der folgenden
Bestandteile oder mehrere der folgenden Bestandteile einzusetzen: Konservierungsmittel,
insbesondere Sorbinsäure, Propionsäure, Buttersäure, Salze der Buttersäure,
Milchsäure, Spurenelemente, insbesondere Salze, Chelate, Pflanzenextrakte,
Probiotika, Prebiotika, Carnitin, Taurin, Enzyme, Maltodextrin und/oder Aromen,
Vitamine, Mineralien, Zucker, insbesondere Saccharose, Glucose, Farbstoffe, Säureregulatoren,
insbesondere Phosphate, Glycerin, Emulgatoren, insbesondere Lezithin, zugesetzt
sind. Sie erfüllen unterschiedliche Funktionen, wobei insbesondere Haltbarmachung,
Stabilisierung oder Geschmackverbesserung wichtig sind.
Um die Konsistenz der Soße zu verbessern, ist es vorteilhaft,
wenn Verdickungsmittel, insbesondere eines oder mehere der folgenden Verdickungsmittel
einzusetzen sind: Hydrocollidoide, Guarkernmehl, Xanthan, Alginate, Cellulosen,
mikrokristalline Cellulose, CMC und weitere Cellulosederivate, modifizierte Stärken,
Johannisbrotkernmehl, Gummi arabicum, Agar-Agar, Carragen, Cassia, Dextrane, Gellangummi,
Pektine, Traganth.
Vorteilhaft ist es, wenn der Soßengrundstoff dargereicht wird
in Form von Pulver, insbesondere in Streudosen, in Form von quellenden Komprimaten,
insbesondere mit Zerfallsbeschleuniger, fertig eingemischt in Futtergrundstoff oder
als als Füllung eines Futtergrundstoffes. Durch die Streudosen ist er leicht
und individuell zu dosieren und bleibt streufähig. Die Verwendung von quellenden
Komprimaten erleichtert die Beimischung. Es kann auch eine Vorratsvorbereitung der
trockenen Mischung vorgenommen werden oder der Soßengrundstoff direkt beim
Hersteller in das Innere eines Futtergrundstoffes eingebracht werden.
Die Aufgabe wird gelöst durch ein Herstellungsverfahren eines
Soßengrundstoffes nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei die Zutaten
im trockenen Zustand und/oder als Flüssigkeit zu mischen sind, wobei insbesondere
eine Auflösung der Bestandteile des Soßengrundstoffes in einer Flüssigkeit
und anschließend eine Trocknung erfolgen kann, insbesondere eine Sprühtrocknung.
Vorteilhaft ist es, wenn der Soßengrundstoff zu granulieren,
agglomerieren, instantisieren, aufgranulieren, ist, insbesondere auf einen Träger
aufzuziehen, oder in Form von Preßlingen herzustellen ist.
Die Aufgabe wird ebenfalls gelöst durch eine Verwendung eines
Soßengrundstoffes nach einem der Ansprüche 1 bis 12, insbesondere hergestellt
nach einem Herstellungsverfahren nach einem der Ansprüche 13 oder 14, wobei
der Soßengrundstoff trocken über einen Futtergrundstoff, insbesondere
über Extrudate, zu streuen ist und anschließend Flüssigkeit, insbesondere
Wasser, hinzuzufügen ist.
Eine einfache und zuverlässige Zubereitungsart liegt vor, wenn
der Soßengrundstoff in Wasser angerührt wird und anschließend über
einen Futtergrundstoff, gegeben wird.
Insbesondere vorteilhaft ist es, wenn Soßengrundstoff
und Flüssigkeit, insbesondere Wasser, zur Herstellung einer Soße im Verhältnis
von etwa 1:5 bis etwa 1:20, insbesondere 1:10 vermischt werden. Die starke Konzentrierung
des Soßengrundstoffes bewirkt eine hohe Einsparung an Gewicht und Lagerplatz.
Vorteilhaft ist es, wenn als Futtergrundstoff Trockenfutter, insbesondere
ein Extrudat und/oder Flocken und/oder Flockenmixe, und/oder Dosenfutter und/oder
Tischreste, insbesondere Nudeln, und/oder Arzneifutter einzusetzen ist.
Vorteilhaft ist es, wenn der Soßengrundstoff als Überzug
auf einem Futtergrundstoff, insbesondere über Extrudaten und/oder Flocken einzusetzen
ist.
Eine gute Geschmacksabrundung ist gegeben, wenn Futtergrundstoff und
Soßengrundstoff im Verhältnis 10:1 zu verwenden sind.
Eine große Anwendungsbreite ist gegeben, wenn der Soßengrundstoff
einzusetzen ist für Karnivoren und/oder Omnivoren, insbesondere für Hund,
Katze, Marder, Frettchen, Minipig, Igel, Fuchs.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen
und der nachstehenden Beschreibung, in der Ausführungsbeispiele des Gegenstands
der Erfindung näher erläutert sind.
Ein trockener Instant-Soßengrundstoff umfasst vorteilhaft etwa
16% Rohprotein, etwa 28% Rohfett, etwa 0,2% Rohfaser und etwa 5% Rohasche und umfasst
pflanzliche Haupt- und Nebenerzeugnisse und/oder Milch- und Molkereierzeugnisse
und/oder Öle und/oder Fette und/oder Fleischerzeugnisse. Ein Esslöffel
trockener Instant-Soßengrundstoff wird mit etwa 100 ml warmen, insbesondere
bis 60° C, oder kalten Wasser vermengt und zu etwa 100 bis 200 g Trockenfutter
gegeben. Dabei wird vorteilhaft der Soßengrundstoff über das Futter gegeben
und anschließend das Wasser hinzugefügt. Es kann aber auch zuerst die
Vermischung von Wasser und Soßengrundstoff stattfinden und dann die Soße
über das Futter gegeben werden.
|
| Anspruch[de] |
|
Trockener Instant-Soßengrundstoff, insbesondere pulverförmig
und/oder granuliert mit einem Anteil von etwa 10–90% aus tierischem und/oder
pflanzlichem Eiweiß und/oder Eiweißhydralysat und mit einem Anteil von
etwa 5–60% an tierischem und/oder pflanzlichem Fett, und 5–50% gelbildende
Komponente, wobei der Soßengrundstoff bei Vermischung mit einem vorbestimmten
Wasseranteil insbesondere im Bereich der Normaltemperatur eine hydrokolloidale Dispersion
bildet, welche nach Art einer Soße zu einem Haustierfutter mit Festbestandteilen
zugebbar ist.
Soßengrundstoff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der
Eiweißanteil etwa 16% beträgt.
Soßengrundstoff nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass der Fettanteil etwa 28% beträgt.
Soßengrundstoff nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, dass ein Rohfaseranteil von etwa 0,2% enthalten ist.
Soßengrundstoff nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, dass ein Rohascheanteil von etwa 0 bis etwa 15%, insbesondere etwa
5% enthalten ist.
Soßengrundstoff nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, dass 30% Milch und Molkereierzeugnisse und/oder 10% Fleisch und
tierische Nebenerzeugnisse und 39% Soßenbildner, technische Hilfs-, Füll-
und Farbstoffe eingesetzt sind.
Soßengrundstoff nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, dass der Eiweißanteil einen oder mehrere der folgenden Bestandteile
insbesondere von einem oder mehreren der folgenden Lebewesen/Pflanzen umfasst: trockene,
granulierte bis pulvrige Produkte tierischen und/oder pflanzlichen Ursprungs, insbesondere
aus Fleisch, insbesondere Leber, Knochen, Blut, insbesondere von Rind, Schwein,
Kaninchen, Hase, Ziege, Schaf, Lamm, Hirsch, Geflügel, insbesondere Geflügelproteinkonzentrate,
Eipulver, insbesondere Eigelb- bzw. Eiweißpulver, verarbeitete Fleischprodukte,
insbesondere Schinken, Bacon, Wurst, Salami, maritime Tiere, insbesondere Fische,
insbesondere Thunfisch, Dorsch, Forelle, Lachs, Makrele, Hering, Arktischer Weissfisch,
Shrimps, Hummer, Krill, Muschel, Grünlippmuschel, Tintenfisch, Pulver aus Milchprodukten,
insbesondere Molke, Permeate, Sauermilch, Buttermilch, Hydrolysat von Pflanzenprotein,
insbesondere Hefe, Geflügel bzw. Geflügelleber, insbesondere von Truthahn,
Huhn, Ente, Gans, Blutbestandteile, insbesondere Hämoglobien, Plasma, Globin,
insbesondere in Form von Blutmehl, insbesondere aus Getreide, insbesondere Griebenmehl,
Proteinextrakte und isolierte Aminosäuren, Hühnerbrühe.
Soßengrundstoff nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, dass der Fettanteil planzliches und/oder tierisches Fett umfasst,
insbesondere mit einem oder mehreren der folgenden Bestandteilen: Geflügelfett,
insbesondere Hühnerfett, Rindertalg, Schweineschmalz, Gänseschmalz, Hammeltalg,
Fischöl, Lachsöl, Sojaöl, Sonnenblumenöl, Rapsöl, Leinöl,
Distelöl, Olivenöl, Palmöl, Kokosöl, Sahnepulver,
Käse.
Soßengrundstoff nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, dass natürliche Geschmacksverstärker einzusetzen sind,
insbesondere Hefen und/oder Hefehydrolysate und/oder Pflanzenproteinhydrolysate,
Soßengrundstoff nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, dass einer der folgenden Bestandteile oder mehrere der folgenden
Bestandteile einzusetzen sind: Konservierungsmittel, insbesondere Sorbinsäure,
Propionsäure, Buttersäure, Salze der Buttersäure, Milchsäure,
Spurenelemente, insbesondere Salze, Chelate, Pflanzenextrakte, Probiotika, Prebiotika,
Carnitin, Taurin, Enzyme, Maltodextrin und/oder Aromen, Vitamine, Mineralien, Zucker,
insbesondere Saccharose, Glucose, Farbstoffe, Säureregulatoren, insbesondere
Phosphate, Glycerin, Emulgatoren, insbesondere Lezithin, zugesetzt sind.
Soßengrundstoff nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, dass Verdickungsmittel, insbesondere eines oder mehere der folgenden
Verdickungsmittel einzusetzen sind: Hydrocollidoide, Guarkernmehl, Xanthan, Alginate,
Cellulosen, mikrokristalline Cellulose, CMC und weitere Cellulosederivate, modifizierte
Stärken, Johannisbrotkernmehl, Gummi arabicum, Agar-Agar, Carragen, Cassia,
Dextrane, Gellangummi, Pektine, Traganth.
Soßengrundstoff nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, dass der Soßengrundstoff dargereicht wird in Form von Pulver,
insbesondere in Streudosen, in Form von quellenden Komprimaten, insbesondere mit
Zerfallsbeschleuniger, fertig eingemischt in Futtergrundstoff oder als als Füllung
eines Futtergrundstoffes.
Herstellungsverfahren eines Soßengrundstoffes nach einem der Ansprüche
1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Zutaten im trockenen Zustand und/oder
als Flüssigkeit zu mischen sind, wobei insbesondere eine Auflösung der
Bestandteile des Soßengrundstoffes in einer Flüssigkeit und anschließend
eine Trocknung erfolgen kann, insbesondere eine Sprühtrocknung.
Herstellungsverfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass
der Soßengrundstoff zu granulieren, agglomerieren, instantisieren, aufgranulieren,
ist, insbesondere auf einen Träger aufzuziehen, oder in Form von Preßlingen
herzustellen ist.
Verwendung eines Soßengrundstoffes nach einem der Ansprüche
1 bis 12, insbesondere hergestellt nach einem Herstellungsverfahren nach einem der
Ansprüche 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Soßengrundstoff
trocken über einen Futtergrundstoff, insbesondere über Extrudate, zu streuen
ist und anschließend Flüssigkeit, insbesondere Wasser, hinzuzufügen
ist.
Verwendung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Soßengrundstoff
in Wasser angerührt wird und anschließend über einen Futtergrundstoff,
gegeben wird.
Verwendung eines Soßengrundstoffes nach einem der Ansprüche
15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass Soßengrundstoff und Flüssigkeit,
insbesondere Wasser, zur Herstellung einer Soße im Verhältnis von etwa
1:5 bis etwa 1:20, insbesondere 1:10 vermischt werden.
Verwendung nach einem der Ansprüche 15 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
dass als Futtergrundstoff Trockenfutter, insbesondere ein Extrudat und/oder Flocken
und/oder Flockenmixe, und/oder Dosenfutter und/oder Tischreste, insbesondere Nudeln,
und/oder Arzneifutter einzusetzen ist.
Verwendung nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet,
dass der Soßengrundstoff als Überzug auf einem Futtergrundstoff, insbesondere
über Extrudaten und/oder Flocken einzusetzen ist.
Verwendung nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet,
dass Futtergrundstoff und Soßengrundstoff im Verhältnis 10:1 zu verwenden
sind.
Verwendung nach einem der Ansprüche 15 bis 20, dadurch gekennzeichnet,
dass der Soßengrundstoff einzusetzen ist für Karnivore und/oder Omnivore,
insbesondere Hund, Katze, Marder, Frettchen, Minipig, Igel, Fuchs.
|
|
|