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Dokumentenidentifikation DE102006020455A1 21.06.2007
Titel Bauelement
Anmelder Over, Helmut, 53909 Zülpich, DE
Erfinder Over, Helmut, 53909 Zülpich, DE
Vertreter Patentanwaltskanzlei Liermann-Castell, 52349 Düren
DE-Anmeldedatum 28.04.2006
DE-Aktenzeichen 102006020455
Offenlegungstag 21.06.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.06.2007
IPC-Hauptklasse E06B 3/02(2006.01)A, F, I, 20060720, B, H, DE
Zusammenfassung Ein Bauelement, insbesondere ein Fenster oder eine Türe, mit einem Flügelrahmen und einer Scheibe, insbesondere einer Glasfläche, bei dem die Scheibe eine Innenseite und eine Außenseite aufweist und eine Ebene senkrecht zu diesen Seiten einen Beschlagnutbereich schneidet.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Bauelement, insbesondere ein Fenster oder eine Türe, mit einem Flügelrahmen und einer Scheibe, insbesondere einer Glasfläche, bei dem die Scheibe eine Innenseite und eine Außenseite aufweist und eine Ebene senkrecht zu diesen Seiten einen Beschlagnutbereich schneidet.

Bei der Herstellung von Fenstern und Türenelementen, insbesondere bei größeren Fassaden mit Fensterglaselementen und Flügelrahmen, steht die Wärmedämmung im Vordergrund des Interesses, da die Anforderungen an die Wärmedämmung kontinuierlich steigen. Hierbei entstehen Probleme aus architektonischer Sicht, da die verbesserte Wärmedämmung zu kleineren Fensterdurchsichtsflächen führt und stärkere Profile, die besser gedämmt sind, in der Regel den ästhetischen Gesamteindruck des Fensters beeinträchtigen. Darüber hinaus führt die verbesserte Dämmung, die meist durch eine Erhöhung der Kammerzahl in Kunststoffprofilen erzielt wird, zu einem erhöhten Materialaufwand und zu teureren Fenstersystemen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Bauelement zu entwickeln, das zu einem Fenstersystem weiterentwickelt werden kann und gute Isolationswerte mit einem guten Lichteinfall kombiniert.

Nach einem ersten Aspekt der Erfindung wird die Aufgabe mit einem gattungsgemäßen Bauelement gelöst, bei dem die Scheibe die Ebene schneidet, die sich senkrecht zur Innen- und Außenseite der Scheibe erstreckt und einen Beschlagnutbereich schneidet.

Der Glaseinstand des Fensters reicht somit so weit in den Rahmen hinein, dass zumindest ein Teil der Beschlagnut und vorzugsweise die gesamte Beschlagnut hinter der Scheibe angeordnet ist. Bei einer Betrachtung des Rahmenelementes von der Außenseite des Fensters wird die Isolation im Rahmenbereich des Fensters somit von Außen nach Innen zunächst durch die Scheibe erzielt und danach durch den Rahmen des Flügels. Dies führt zu wärmetechnischen Vorteilen und hat gleichzeitig den sicherheitstechnischen Vorteil, dass ein gewaltsames Öffnen des Fensters beispielsweise durch Anbohren der Beschlagnut durch die an der Außenseite des Rahmens vorgelagerte Fensterscheibe erschwert wird.

Darüber hinaus bietet der erhöhte Glaseinstand eine bessere Schalldämmung, da die erhöhte Glasmenge mehr Masse in das Fenstersystem einbringt.

Im Rahmen der Beschreibung der Erfindung wird wiederholt von Fenster gesprochen. Die diesbezüglichen Aussagen betreffen jedoch im gleichen Sinne auch Türen oder Fenstertüren, die auch einen Flügelrahmen und eine Scheibe aufweisen.

Außerdem wird im Rahmen der Erfindung wiederholt von Flügelrahmen gesprochen. Die Ausführungen zu den Flügelrahmen betreffen ebenso Ausführungsvarianten, bei denen der Flügelrahmen fest mit einem Blendrahmen oder einem Kopplungsprofil verbunden ist. Es ist verständlich, dass die wärmetechnischen und ästhetischen Anforderungen sowie deren Lösungen gleichermaßen auf einen beweglichen Flügelrahmen als auch auf einen fest verglasten Flügelrahmen anwendbar sind.

Weiterhin wird im Rahmen der Erfindung wiederholt von Scheibe oder Glasfläche gesprochen. Hierbei sind primär Glasflächen gemeint. Diese Ausführungen beziehen sich jedoch auch auf undurchsichtige Scheiben, die aus Glas oder einem anderen Material hergestellt sein können. Insbesondere bei größeren Fassaden wechseln häufig durchsichtige Fassadenelemente und undurchsichtige Fassadenelemente sowie fest verglaste Flügelrahmen und bewegliche Flügelrahmen ab. Insbesondere bei derartigen Fassadensystemen kann das erfindungsgemäße Bauelement die Funktion einer fest verglasten, einer zu öffnenden, einer durchsichtigen als auch einer undurchsichtigen Fläche übernehmen.

Der Beschlagnutbereich ist daher der Bereich, in dem bei einem beweglichen Flügelrahmen mit Schließmechanik die Beschlagnut angeordnet ist – unabhängig davon ob ein Beschlag oder eine hierfür ausgebildete Nut vorliegt.

Das Bauelement wird im Folgenden insbesondere am Beispiel eines Kunststoffhohlkammerprofils mit Ausschäumung und Metallverstärkung beschrieben. Die dem Bauelement zugrundeliegende Erfindung ist jedoch für Fenstersysteme aus unterschiedlichsten Materialien geeignet, hierbei seien nur beispielsweise Holz, PVC, WPC, Aluminium und Polyamid als besonders geeignete Materialien genannt. Auch Materialkombinationen wie z.B. Holz-Kunststoff oder Holz-Aluminium etc. seien hier erwähnt.

Die Erfindung erlaubt einen optimalen Glaseinstand in den Flügelrahmen und die negativen Auswirkungen des Randverbundes werden durch die relative Positionierung von Scheibe und Rahmen zueinander minimiert.

Das Fenstersystem erlaubt es, handelsübliche Beschläge zu verwenden und es können mit ihm auch Verbundfenster realisiert werden.

Bei PVC-Fenstern ermöglicht das erfindungsgemäße Bauelement den Materialeinsatz unter das übliche Maß zu senken und mit Scheiben, die Ug-Werte von 1,3; 1,1; 0,8 und sogar unter 0,5 W/m2K aufweisen, Fenster mit Uw-Werten von 1,3; 1,1; 0,8 und sogar unter 0,5 W/m2K herzustellen.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, dass in der Ebene zwischen der Scheibe und dem Beschlagnutbereich eine Hohlkammer angeordnet ist. Diese Hohlkammer steigert die Isolationswerte und kann bei unterschiedlichen Materialien insbesondere bei Kunststoffhohlkammerprofilen einfach hergestellt werden.

Eine gute Nutzung des Glaseinstands als Isolationsbereich für das Bauelement, bei gleichzeitiger Steigerung der Glasfläche innerhalb des Rahmens, wird insbesondere dann erzielt, wenn bei einer Ansicht senkrecht zu den Seiten der Scheibe das Verhältnis von Ansichtsbreite des Flügelrahmens zu Glaseinstand unter 4, vorzugsweise unter 3 und besonders bevorzugt unter 2 liegt. Hierdurch wird ein besonders großer Glaseinstand bei besonders schmalen Rahmen erzielt. Dieses Merkmal ist auch ohne die vorher beschriebenen Merkmale erfindungswesentlich.

Zur Erhöhung des Lichteinfalls wird weiterhin vorgeschlagen, dem Flügelrahmen eine möglichst geringe Breite in der Ebene der Scheibe zu geben und dafür die Tiefe des Rahmens in einer hierzu senkrechten Erstreckung zu erhöhen. Dies wird dadurch erzielt, dass bei einer Ansicht senkrecht zu den Seiten der Scheibe das Verhältnis der Ansichtsbreite des Flügelrahmens zur Tiefe des Flügelrahmens kleiner als 1 und vorzugsweise kleiner als 0,9 ist. Auch dieses Merkmal ist auch ohne die vorher beschriebenen Merkmale erfindungswesentlich.

Ein optimaler Glaseinstand wird dadurch erzielt, dass das Bauelement zwischen den Ebenen der Inneneseite und der Außenseite der Scheibe keine Hohlkammer aufweist. In der Regel liegt bisher zwischen den Seiten der Scheibe ein Randverbund mit Glashalteleisten und stabilisierendem und isolierendem Fenstermaterial bis hin zu dort angeordneten Hohlkammern. Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass die Materialanhäufung zwischen den Ebenen der Innen- und der Außenseite der Scheibe nicht so vorteilhaft ist wie ein optimierter Glaseinstand. Daher weist der Flügel zwischen den Ebenen der Innen- und der Außenseite vorzugsweise nur einen Steg und ein Füllmaterial auf. Dieses Füllmaterial ist vorzugsweise ein Kleber. Auch dieses Merkmal ist auch ohne die vorher beschriebenen Merkmale erfindungswesentlich.

Die Scheibe kann auf den Flügelrahmen geklebt werden, ohne dass sich ein Teil des Flügelrahmens in den Bereich zwischen Innen- und Außenseite der Scheibe erstreckt. Vorteilhaft ist jedoch, wenn sich der Flügelrahmen in einer Ebene senkrecht zu den Seiten der Scheibe zumindest über eine Teil der Tiefe des Scheibenrandes erstreckt, vorzugsweise genau über die Tiefe des Scheibenrandes. Beispielsweise ein Steg des Flügelrahmens erstreckt sich somit entlang des Scheibenrandes und rahmt damit die Scheibe ein. Dies ermöglicht es, die Scheibe nicht nur auf den Rahmen aufzulegen, sondern innerhalb des Rahmens zu positionieren und zwischen Scheibenrand und Rahmen einen Kleber aufzufüllen, der die Scheibe im Rahmen hält. Auch dieses Merkmal ist auch ohne die vorher beschriebenen Merkmale erfindungswesentlich.

Optisch und technisch vorteilhaft ist es, wenn der Flügelrahmen sich in der Ebene senkrecht zu den Seiten der Scheibe nur bis zur Ebene der Außenseite der Scheibe erstreckt. Ein Vorstehen über die Ebene der Außenseite der Scheibe ist technisch weder vorteilhaft noch sinnvoll.

Die Erfindung ist auch für gestufte Scheiben geeignet. Vorteilhaft ist es jedoch, wenn der Scheibenrand zwischen den Seiten der Scheibe als plane Fläche ausgebildet ist.

Je nach Einsatzgebiet wird vorgeschlagen, das die Scheibe mehrere gleichgroße Einzelscheiben aufweist, um beispielsweise bessere Isolationswerte zu erzielen.

Um eine Scheibe aus einem Rahmen auch wieder entfernen zu können, wird vorgeschlagen, das die gesamte Verklebung zwischen Scheibe und Flügelrahmen in einer U-förmigen Nut ausgebildet ist. Die Verklebung ist somit mit handelsüblichen Werkzeugen leicht wieder entfernbar, um eine defekte Scheibe aus dem Rahmen wieder zu entnehmen. Die Verklebung kann die Lebensdauer der Scheibe verlängern, den Randverbund verbessern und eine Dampfdiffusion verhindern. Auch dieses Merkmal ist auch ohne die vorher beschriebenen Merkmale erfindungswesentlich.

Vorteilhaft ist es hierbei, wenn die Verklebung nur zwischen den Ebenen der Seiten der Scheibe angeordnet ist. Die Ausrichtung der Verklebung erstreckt sich somit nicht in der Scheibenebene, sondern senkrecht dazu. Dies ermöglicht es, an der Außenseite der Scheibe ein Werkzeug anzusetzen, um um die Scheibe herum die Verklebung zwischen Scheibe und Rahmen zu entfernen. Insbesondere aus Sicherheitsgründen ist es jedoch auch möglich, die Verklebung in einer U-förmigen Nut zwischen der Innenseite der Scheibe und dem Rahmen auszubilden. In einem derartigen Fall ist es vorteilhaft, wenn sich der Flügelrahmen in einer Ebene senkrecht zu den Seiten der Scheibe maximal bis zur Verklebung zwischen Innenseite der Scheibe und Rahmen erstreckt.

Vorteilhaft ist es, wenn die Verklebung sich an der Stirnseite der Glasscheibe über den gesamten Randverbund erstreckt.

Eine bevorzugte Ausführungsvariante sieht vor, dass um die Scheibe herum ein Steg einen Trichter zum Einsetzen einer Scheibe bildet.

Damit der Steg sich beim Einsetzen der Scheibe leichter verformen lässt, wird vorgeschlagen, dass der Steg in den Ecken der Scheibe einen Einschnitt aufweist.

Besonders bewährt hat sich ein Bauelement, bei dem der Steg an einer parallel zur Außenseite der Scheibe verlaufenden Seite des Flügelrahmens befestigt ist.

Eine insbesondere für Festverglasungen geeignete Variante sieht vor, dass der Steg an einem sich senkrecht zu der Außenseite der Scheibe erstreckenden Halteelement befestigt ist.

Vorteilhaft ist es, wenn dieses Halteelement Rastmittel zur Befestigung des Flügelrahmens aufweist. Auch die einzelnen Merkmale zur Ausbildung des Trichters sind auch ohne die vorher beschriebenen Merkmale erfindungswesentlich.

Eine vorteilhafte Ausführungsform sieht vor, dass eine Dichtung zwischen Scheibe und Flügelrahmen an der Scheibe anklebt. Auch dieses Merkmal ist auch ohne die vorher beschriebenen Merkmale erfindungswesentlich.

Vorteilhaft ist es, wenn diese Dichtung zwischen der Innenseite der Scheibe und dem Flügelrahmen anklebt. Eine derartige Dichtung verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit in den Bereich zwischen Innenseite der Scheibe und dem Flügelrahmen.

Um diese Dichtung besonders einfach zu positionieren wird vorgeschlagen, dass eine formschlüssig mit dem Flügelrahmen zusammenwirkende Dichtung an der Scheibe anklebt. Dies ermöglicht es, einen Flügelrahmen herzustellen, im Flügelrahmen beispielsweise eine hinterschnittene Nut vorzusehen und in diese Nut eine Dichtung einzudrücken. Vorzugsweise hat diese Dichtung eine der Nut abgewandte Klebefläche, die zunächst mit einer Schutzfolie abgedeckt ist. Nach Abziehen der Schutzfolie kann die Scheibe in den Flügelrahmen eingelegt werden und hierbei verklebt sich die Scheibe mit der Dichtung. Die Flexibilität der Dichtung erlaubt es sogar, die Scheibe nach Ankleben der Dichtung nochmals aus dem Rahmen zu entfernen oder geringfügig im Rahmen zu verschieben, um eine gleichmäßige Nutstärke zwischen Scheibenrand und Rahmen während der Verklebung von Scheibe und Rahmen zu erzielen. Auch dieses Merkmal ist auch ohne die vorher beschriebenen Merkmale erfindungswesentlich.

Nach Einlegen der Scheibe erstreckt sich der Flügelrahmen vorzugsweise L-förmig um einen Rand der Scheibe und bedeckt einen Teil der Innenseite der Scheibe und zumindest einen Teil des Scheibenrandes.

Dies hat zur Folge, dass insbesondere bei geöffnetem Fenster der Randverbund der Scheibe und der die Innenseite der Scheibe abdeckende Teil des Rahmens sichtbar sind. Es wird daher vorgeschlagen, dass das Bauelement eine Abdeckung auf der Außenseite der Scheibe aufweist. Auch dieses Merkmal ist auch ohne die vorher beschriebenen Merkmale erfindungswesentlich.

Eine einfache Ausführungsvariante sieht vor, dass die Abdeckung eine Folie ist.

Eine noch einfachere Ausführungsform sieht vor, dass die Abdeckung durch eine Einfärbung ausgebildet ist. Eine Einfärbung, die in der Regel als eine Schwärzung vorgesehen wird, verhindert den Blick auf den Randbereich der Scheibe sowie die durchscheinenden Rahmenbereiche. Um den ästhetischen Anforderung zu genügen und um den Randbereich insbesondere gegen UV-Strahlung zu schützen, reicht in der Regel eine teilweise Einfärbung, wie beispielsweise eine gerasterte Einfärbung oder eine gepunktete Einfärbung, die insbesondere aus geklebten Autoscheiben bekannt ist.

Eine spezielle Ausführungsvariante sieht vor, dass die Abdeckung in einem Schnitt durch die Ebenen der Scheibe L-förmig ausgebildet ist.

Damit eine Dichtung eines Blendrahmens direkt an der Scheibe anliegen kann, wird vorgeschlagen, dass die Abdeckung nur einen Teil des Glaseinstandes abdeckt. Somit verbleibt ein Teilbereich des Glaseinstandes unabgedeckt für die direkte Anlage einer Dichtung an die Außenseite der Scheibe.

Bei einer sich um die Scheibe herum erstreckenden Abdeckung wird vorgeschlagen, dass die Abdeckung senkrecht zu den Seiten der Scheibe verschiebbar ist, um eine Abdeckmittel für unterschiedliche Scheibendicken verwenden zu können. Hierfür wird auch vorgeschlagen, dass die Abdeckung und der Flügelrahmen über ein Feder-Nut-System miteinander zusammenwirken.

Insbesondere wenn die Abdeckung ein Teil des Flügelrahmens ist, wird vorgeschlagen, dass die Abdeckung mit der Scheibe verklebt ist.

Es kann aber auch der Randverbund aus einem speziellen UV-Licht beständigen Material hergestellt werden. In diesem Fall ist es unproblematisch, auf eine Abdeckung zu verzichten.

Um im wesentlichen den gleichen Flügelrahmen für unterschiedliche Scheibendicken verwenden zu können, wird vorgeschlagen, dass der Flügelrahmen eine Einsatzleiste aufweist, die der Innenseite der Scheibe gegenüber angeordnet ist. Eine derartige Einsatzleiste kann im wesentlichen zwischen Flügelrahmen und Scheibe eingeschoben werden, um bei dünneren Scheiben, der reduzierten Dicke entsprechend, ein den Rahmen verstärkendes Ausgleichsmittel an der Innenseite der Scheibe vorzusehen.

Vorteilhaft ist es, wenn die Einsatzleiste eingerastet und vorzugsweise auch eingehängt ist. Das Einrasten erlaubt eine schnelle Befestigung und insbesondere die Kombination aus Einhängen und Einrasten führt zu einer sicheren Anbringung. Auch die Merkmale der Einsatzleiste sind auch ohne die zuvor angeführten Merkmale erfindungswesentlich.

Eine Vielzahl an Variationsmöglichkeiten an einem Flügelrahmen erschließen sich, wenn der Flügelrahmen eine weitere Halterung für eine weitere Scheibe aufweist. Beispielsweise kann an der weiteren Halterung eine austauschbare Scheibe vorgesehen sein, die je nach Situation gewechselt werden kann. Die weitere Scheibe kann jedoch auch als Winterscheibe die Isolationswerte des Fensters erhöhen und im Sommer entfernt werden. Auch dieses Merkmal ist auch ohne die zuvor angeführten Merkmale erfindungswesentlich.

Vorteilhaft ist es, wenn die weitere Scheibe relativ zum Flügelrahmen um eine Achse drehbar ist. Dies erlaubt es, die weitere Scheibe mit einer speziellen Beschichtung zu versehen, die beispielsweise im Winter Wärmestrahlung in das Innere eines Hauses eindringen lässt. Das Drehen der Scheibe um die Achse führt dazu, dass nach Drehen der Scheibe die zuvor innenliegende Seite der Scheibe die Außenseite bildet. Dadurch können durch Drehen der Scheibe in einem Sommerbetrieb wärmende Strahlen wieder nach Außen reflektiert werden.

Eine konstruktiv vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, dass die Achse waagerecht ist. Dies ermöglicht es, die Scheibe um eine waagerechte Achse zu drehen, um nach Drehen der Scheibe eine andere Funktion der Scheibe zu nutzen.

Um Funktionen wie eine Verspiegelung einer Scheibe, eine spezielle Strahlenreflektion oder Strahlendurchlässigkeit zu erzielen, wird vorgeschlagen, dass die weitere Scheibe ein beschichtetes Glas aufweist. Durch unterschiedliche Beschichtungen können verschiedenartigste Scheibenfunktionen erzielt werden, die je nach dem, ob die Beschichtung an der Außenseite der Scheibe angeordnet ist oder an ihrer Innenseite unterschiedliche Effekte bewirken.

Eine weitere Optimierung des Bauelementes kann dadurch erzielt werden, dass das Bauelement einen Blendrahmen aufweist, an dem die Scheibe anliegt. Der Blendrahmen kann hierbei entweder die Verbindung des Flügelrahmens mit einem festen Bauelement sein, oder wie beispielsweise bei Kopplungen zwischen Fensterelementen, das Kopplungselement selbst sein.

Um den Abstand zwischen Blendrahmen und Flügelrahmen möglichst klein zu halten, wird vorgeschlagen, dass der Blendrahmen ein Schließstück aufweist, dessen dem Flügelrahmen zugeordnete Seite einen Abstand von etwa 4 mm zum Flügelrahmen aufweist. Dieser besonders schmale Abstand zwischen Blend- und Flügelrahmen verringert den Wärmedurchgang im schmalen Spalt zwischen Blend- und Flügelrahmen. Ein Abstand von 4 mm ist vorteilhaft. Es sind aber auch etwas größere Abstände und insbesondere sind kleinere Abstände geeignet, den Wärmeübergang an dieser Stelle zu reduzieren. Auch dieses Merkmal ist auch ohne die zuvor angeführten Merkmale erfindungswesentlich.

Das gleiche Ziel wird dadurch erreicht, dass der Flügelrahmen eine dem Blendrahmen gegenüberliegende Ebene mit einem Beschlagnutbereich aufweist, dem Beschlagnutbereich gegenüberliegend in einem ersten Bereich der Abstand zwischen der Ebene und den Blendrahmen eine Falztiefe von etwa 12 mm aufweist und in einem zweiten Bereich zwischen den Ebene des Flügelrahmens und dem Blendrahmen die Falzhöhe weniger als 12 mm, vorzugsweise weniger als 6 mm und besonders bevorzugt weniger als etwa 4 mm aufweist. Dadurch wird zumindest in einem Bereich der Abstand zwischen Blend- und Flügelrahmen auf unter 4 mm reduziert. Auch dieses Merkmal ist auch ohne die zuvor angeführten Merkmale erfindungswesentlich.

Um einerseits genügend Raum zum Einsetzen eines Schließstücks vorzusehen und andererseits im Bereich der Scheibe den Abstand zwischen Flügelrahmen und Blendrahmen möglichst schmal zu halten, wird vorgeschlagen, dass der zweite Bereich in einer Ausrichtung senkrecht zu den Seiten der Scheibe länger als 30 mm ist.

Die beschriebene Ausbildung ermöglichst es, im Anlagebereich von Blendrahmen und Scheibe eine Dichtung anzuordnen, die an der Scheibe anliegt. Diese Dichtung kann zwischen den Ebenen der Innenseite und der Außenseite der Scheibe zwischen dem Blendrahmen und der Stirnseite der Scheibe liegen, um zwischen Blend- und Flügelrahmen abzudichten. Die Dichtung zwischen Blend- und Flügelrahmen kann jedoch auch zwischen der Außenseite der Scheibe und dem Blendrahmen angeordnet sein. In diesem Fall ist im Anlagebereich von Blendrahmen und Scheibe eine Dichtung angeordnet, die an der Scheibe anliegt. Diese Dichtung kann in einer Nut im Blendrahmen gehalten sein. Sie kann jedoch auch auf die Scheibe aufgeklebt sein und mit dem Blendrahmen abdichtend zusammenwirken.

Eine Ausführungsvariante sieht vor, dass eine zwischen der Außenseite der Scheibe und dem Blendrahmen angeordnete Dichtung auf die Außenseite der Scheibe aufgeklebt ist und dadurch die Funktion einer Abdeckung übernimmt. Die Dichtung kann hierdurch beispielsweise den Randverbund der Scheibe gegen UV-Strahleneinfluss schützen und gleichzeitig zwischen der Außenseite der Scheibe und dem Blendrahmen abdichten.

Eine bevorzugte Ausführungsvariante sieht vor, dass an mindestens einer Seite der Scheibe mehr als 24 mm, vorzugsweise mehr als 30 mm, Glaseinstand vom Blendrahmen überdeckt werden. Der Blendrahmen übernimmt hierdurch zusätzlich zum Flügelrahmen eine Isolationsfunktion. Vorzugweise greifen Blend- und Flügelrahmen C-förmig um den Glaseinstand.

Um einen möglichst guten Lichteinfall zu ermöglichen und um gleichzeitig optimale Isolationseigenschaften am Fenster vorzusehen, wird vorgeschlagen, dass der Blendrahmen einen Teil der Außenseite des Flügelrahmens überdeckt und das Verhältnis der maximalen Bereite des Blendrahmens zur maximalen Tiefe des Blendrahmens 1 oder kleiner ist. Der Blendrahmen ist damit bei einer Draufsicht auf das Fenster möglichst schmal gebaut und seine Isolationseigenschaften resultieren vor allem aus der Bautiefe, die den Lichteinfall nicht beeinträchtigt.

Je nach Einsatzgebiet kann der Blendrahmen oder der Flügelrahmen einen größeren Bereich der Scheibe abdecken. Vorteilhaft ist es jedoch, wenn Flügelrahmen und Blendrahmen etwa gleichviel von der Scheibe abdecken.

Eine dem üblichen Aufbau eines Fensters angenäherte optische Erscheinung wird dadurch erzielt, dass der Blendrahmen dem Flügelrahmen gegenüberliegend einstückig ist und auf der der Scheibe abgewandten Seite eine Nut aufweist. Diese Nut suggeriert eine Trennung zwischen Blend- und Flügelrahmen, die tatsächlich von der Außenseite des Fensters jedoch nicht erkennbar ist.

Das beschriebene Bauelement kann somit so ausgebildet werden, dass bei einer Kopplung von mehreren Fenstern die Breite zwei Mal des Rahmens und die Breite der Kopplung schmäler ist als die Breite zweier Flügel plus die Breite eines Pfostens.

Außerdem wird mit dem beschriebenen Bauelement eine Flügelverglasung vorgeschlagen, die ohne Glashalteleisten auskommt. Der Flügelrahmen kann im Vergleich zu herkömmlichen Flügelrahmen weniger stabil ausgebildet sein, da die Glasscheibe für die Stabilität des Fensterflügels sorgt. Während bisher der Fensterflügel die Glasscheibe trägt, trägt nun die Scheibe den Fensterflügel. Dies wird vorzugsweise dadurch erzielt, dass die Glasscheibe mit dem Flügelrahmen verklebt ist.

Die Ausbildung des Bauelementes erlaubt es insbesondere bei Verwendung eines Kunststoffhohlkammerprofils in einer Hohlkammer ein Verstärkungsprofil aus Metall anzuordnen und die Hohlkammer entweder mit Schaum auszuspritzen oder entsprechend der Hohlkammer geformte Schaumelemente in die Hohlkammer einzuführen und gegebenenfalls dort auch zu verkleben. Als metallene Aussteifung, die insbesondere im Blendrahmen vorzusehen ist, ist vorzugsweise ein gelochtes Stahlprofil vorgesehen, das versetzt zueinander angeordnete Langlöcher aufweisen kann, deren Erstreckung in der Fensterebene liegt.

Eine einfache Entwässerung kann erzielt werden, wenn in einem Hohlkammerprofil eine Schaumleiste angeordnet ist, die zwischen Hohlkammer und Schaumleiste einen Kanal bildet. Bohrungen in diesen Hohlraum erlauben es, dass Wasser in den Kanalgelangt, hierin weitergeleitet wird und an einer durch eine weitere Bohrung festgelegten Stelle den Kanal wieder verlässt.

Darüber hinaus ermöglicht das Bauelement auf einfache Art und Weise eine Außenbekleidung z.B. aus Aluminium vorzusehen, um die äußere Ansicht insbesondere eines Holz- oder Kunststofffensters zu kaschieren.

Weiterhin ermöglicht das Bauelement die Herstellung von Fassaden mit Festverglasungen und Flügelverglasungen, bei denen Festverglasungen und Flügelverglasungen in einer Ebene liegen.

Eine lange Lebensdauer des Bauelements wird dadurch erzielt, dass sich die äußeren Oberflächen des Bauelementes leicht reinigen lassen. Auch selbstreinigende Eigenschaften der Fensterprofile und der Glasscheibe, wie sie beispielsweise über einen Lotuseffekt erzielt werden, sind vorteilhaft. Nach der Lebensdauer des Bauelementes kann es in seine Einzelteile zerlegt werden, um alle Teile zu recyceln.

Die folgende Tabelle zeigt die rechnerisch erzielten Ergebnisse, bei einer Fenstergröße von 1230 mm × 1480 mm und einer Ansichtsbreite von 114 mm.

  • * Rahmenansicht von außen 80 mm, Gesamtinnenansicht 110 mm.
  • Die Werte in Spalten 1, 2, 3, 4 sind mit WinIso 2D Professional u.WinIso3D v. Sommerinformatik ermittelt. 1 = Ug nach prEN 10077-2; 2 = Psi nach prEN 10077-2; 3 = Uf nach prEN 10077-2; 4 = Uw nach DIN EN ISO 10077-1

In einem Ausführungsbeispiel konnte bei einem Normfenster mit einer Ansichtsbreite von 115 mm (Rahmen und Flügel) die Ansichtsbereite auf 80 mm reduziert werden. Hierdurch wurde der Lichteinfall um 13% erhöht und das benötigte PVC-Material konnte um 16% reduziert werden. Die erreichten Uw-Werte lagen bei dem beschriebenen Normfenster mit 1230 mm × 1480 mm bei 1,2 W/m2K bis 0,5 W/m2K.

Eine Vielzahl an Ausführungsbeispielen werden im Folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt

1 einen Schnitt durch einen Bereich eines Fensters durch den Blendrahmen und den Flügelrahmen mit Schließstück und Griff,

2 einen verkleinerten Schnitt durch das in 1 gezeigte Fenster ohne Schließeinrichtung,

3 einen Schnitt durch einen Bereich einer Türe, wiederum ohne Schließeinrichtung,

4 einen Schnitt durch einen Bereich eines Fensters ohne Blechverkleidung in der Ausführung eines Flügelfensters,

5 einen Schnitt gemäß 4 mit Profilen aus unterschiedlichen Materialien,

6 einen Schnitt gemäß 4 mit Blend- und Flügelrahmen aus Holz,

7 einen Schnitt durch einen Bereich eines Fensters mit gestufter Scheibe,

8 ein Schnitt durch einen Bereich eines Fensters mit gestufter Scheibe und einer Einsatzleiste zwischen der Innenseite der Scheibe und dem Flügelrahmen,

9 einen Schnitt durch einen Bereich eines Fensters mit in einer Nut verschiebbarer Abdeckung,

10 ein Schnitt gemäß 9 mit einer dickeren Scheibe und einer dünneren Dichtung zwischen der Außenseite der Scheibe und dem Blendrahmen,

11 ein Schnitt gemäß 9 mit einem U-förmigen Verstärkungsprofil im Blendrahmen sowie einer darin angeklebten Schaum-Leiste,

12 einen Schnitt gemäß 11 mit einem Verstärkungsprofil, das im Bereich zwischen der Innenseite und der Außenseite des Fensters Lochungen aufweist,

13 einen Schnitt gemäß 12, bei dem im Verstärkungsprofil eine Leiste aus geschäumtem Isolationsmaterial angeklebt ist,

14 einen Schnitt gemäß 11, bei dem der Blendrahmen zwischen Innen- und Außenseite ein Einsatzstück mit schlechteren Wärmeleiteigenschaften aufweist,

15 einen Schnitt durch einen Bereich eines Fensters, bei dem die Außenseite einer dünneren Scheibe im Einstandbereich eine Folienabdeckung aufweist,

16 einen Schnitt gemäß 15 mit einer dickeren Scheibe und einer Einsatzleiste zwischen der Innenseite der Scheibe und dem Flügelrahmen,

17 einen Schnitt gemäß 15 mit gerasteter Abdeckung,

18 einen Schnitt gemäß 16 mit gerasteter Abdeckung,

19 einen Schnitt gemäß 17 mit ausgeschäumten Kammern im Kunststoffhohlkammerprofil mit Ausnahme der Wasserableitkammer,

20 einen Schnitt gemäß 18 mit ausgeschäumten Kammern,

21 einen Schnitt durch einen Bereich eines Fensters mit besonders großem Glaseinstand und eingezeichnetem Wasserableitweg,

22 einen Schnitt durch einen Bereich eines Fensters mit Isolationssteg im Rahmen und Verschattungseinrichtung innerhalb der Scheibe,

23 einen Schnitt durch ein Mitteldichtungsfenster,

24 einen Schnitt durch das Fenster gemäß 23 mit Flügel- und Blendrahmen aus Holz sowie Leisten aus einem Kunststoffholzmischmaterial,

25 einen Schnitt durch einen Bereich eines Fensters aus einem Kunststoffholzmischmaterial,

26 einen Schnitt durch einen Bereich eines Fensters mit Holzblendrahmen und Metallabdeckung,

27 einen Schnitt durch einen Blendrahmen mit einem Einsatz aus Spezialkunststoff,

28 einen Schnitt durch einen Flügelrahmen mit einem Ansatzprofil aus Spezialkunststoff,

29 einen Schnitt durch einen Flügelrahmen mit einem alternativen Ansatzprofil aus Spezialkunststoff,

30 einen Schnitt durch einen Bereich eines Fensters mit einem Halteprofil aus einem Kunststoffholzmischmaterial,

31 einen Schnitt durch einen Bereich eines Fensters mit einer Halterung für eine weitere Scheibe,

32 einen Schnitt durch einen Bereich eines Fensters mit einer ersten Halterung für eine dünne Scheibe und einer weiteren Halterung für eine dickere Scheibe,

33 einen Schnitt durch einen Bereich eines Fensters gemäß 32 mit einer Halterung für eine noch dünnere Scheibe,

34 eine schematische Darstellung zur Öffnung und Bewegung der weiteren Scheibe,

35 einen Schnitt durch einen Bereich eines Fensters mit einem Steg, der einen Trichter zum Einsetzen einer Scheibe bildet,

36 einen Schnitt durch einen Bereich eines Fensters mit festverglaster Scheibe,

37 einen Schnitt durch ein Bauelement mit Festverglasung zur Verwendung als Posten oder Riegel,

38 einen Schnitt durch ein Bauelement mit zwei Blendrahmen, die mittels einer Kopplung miteinander in Verbindung stehen,

39 einen Schnitt durch eine Festverglasung mit einer im Rahmen gehaltenen Scheibe und einer Kopplung,

40 einen Schnitt durch ein Bauelement mit einem Flügel und einem losen Setzpfosten,

41 eine alternative Ausführungsform eines Einsatzelementes mit einem Trichter zum Einsetzen einer Scheibe,

42 einen Schnitt durch eine Festverglasung mit eingerastetem Einsatzteil

43 einen Schnitt durch einen Pfosten mit zwei eingerasteten Einsatzteilen

44 einen Schnitt durch einen Teil eines Fensters mit einer Schleppdichtung zwischen Blendrahmen und Flügelrahmen

45 einen Schnitt entsprechend 44 an einem besonders schmalen Rahmen

46 einen Schnitt durch ein Bauelement mit Rahmen und Flügel,

47 einen Schnitt durch einen Teilbereich des in 46 gezeigten Bauelementes mit Metallabdeckung,

48 einen Schnitt durch ein Bauelement mit zwei öffenbaren Flügeln und zwei über eine Kopplung verbundenen Rahmen,

49 einen Schnitt durch einen Teilbereich des in 48 gezeigten Bauelementes mit Metallabdeckung,

50 einen Schnitt durch ein Bauelement mit festem Setzpfosten und zwei Fensterflügeln,

51 einen Schnitt durch ein Bauelement gemäß 50 mit losem Setzpfosten und Metallabdeckung,

52 einen Schnitt durch ein Kopplungsprofil mit Rahmen und Flügel,

53 einen Schnitt durch das in 52 gezeigte Profil mit Metallabdeckung,

54 einen Schnitt durch eine Festverglasung mit Pfosten und Riegeln,

55 einen Schnitt durch eine Festverglasung mit einer ersten Kopplung und

56 einen Schnitt durch eine Festverglasung mit einer zweiten Kopplung,

57 einen Schnitt durch einen Fensterflügel mit Pfosten und Riegel,

58 einen Schnitt durch einen Fensterflügel mit losem Setzpfosten,

59 einen Schnitt durch einen Fensterflügel mit einer ersten Kopplung,

60 einen Schnitt durch einen Fensterflügel mit einer zweiten Kopplung,

61 bis 67 eine Vielzahl an Schnitten durch verschiedene Kopplungsprofile und

68 bis 75 eine Vielzahl an Kopplungsprofilen mit entsprechenden Metallabdeckungen.

Die Vielzahl der Figuren zeigt dem Fachmann unterschiedliche Anwendungsgebiete und Ausführungsvarianten verschiedener Bauelemente.

Das in 1 gezeigte Bauelement 1 besteht im Wesentlichen aus einem Flügelrahmen 2, einem Blendrahmen 3 und einer Scheibe 4. Der Flügelrahmen 2 weist einen Griff 5 auf, der über eine Schließmechanik 6 mit einem im Blendrahmen 3 angeordneten Schließstück 7 zusammenwirkt. Das Schließstück 7 ist mit Schrauben 8 und 9 am Blendrahmen befestigt.

Die Schraube 9 geht hierbei durch ein Verstärkungsprofil 10, das zwischen der Innenseite und der Außenseite des Fensters in Scheibenebene verlaufende, versetzt zueinander angeordnete Langlöcher 11 aufweist. Durch dieses Verstärkungsprofil verläuft eine weitere Schraube 12, mit der der Blendrahmen beispielsweise in einem Mauerwerk befestigt werden kann. Die Zugänglichkeit zur Schraube wird durch eine Bohrung im Blendrahmenprofil erreicht, die anschließend durch einen Stopfen 13 verschlossen wird.

Zwischen Blend- und Flügelrahmen ist ein Spalt 14, der leicht konisch ausgebildet ist und eine Spaltbreite von 0 bis etwa 4 mm aufweist. Diese Spaltbreite von 0 bis etwa 4 mm erstreckt sich umlaufend über die gesamte Breite, in der Blendrahmen und Flügelrahmen sich gegenüberliegen. Der sich senkrecht zur Scheibenebene erstreckende Spalt 14 ist somit zwischen den sich in Scheibenebene erstreckenden Anlagebereichen zwischen Blendrahmen und Flügelrahmen bzw. Blendrahmen und Scheibe angeordnet. In diesen Anlagebereichen sind Dichtungen 15 und 16 vorgesehen.

Die Scheibe 4 liegt in einem L-förmigen Anlagebereich 17 im Rahmen 2. Der Rahmen 2 hat hierfür einen Steg 18, der sich senkrecht zur Scheibenebene erstreckt und etwa eine der Scheibendicke entsprechende Länge aufweist. Zwischen dem Steg 18 und der Stirnseite der Scheibe 4 ist eine U-förmige Nut vorgesehen, die mit einer Klebemasse 19 ausgefüllt ist.

Der Randverbund der Scheibe 4 ist bei geöffnetem Fenster der UV-Strahlung des Tageslichtes ausgesetzt. Um eine Zerstörung des Randverbundes 20 durch UV-Strahlung zu vermeiden, wird entweder ein UV-strahlungsresistenter Randverbund eingesetzt oder die Außenseite 21 der Scheibe 4 wird im Bereich des Randverbundes mit einer Einfärbung, insbesondere einer geschwärzten Rasterung versehen.

Auf der Innenseite der Scheibe liegt ein in einer Hinterschneidung 23 im Flügelrahmen 2 eingerastetes Dichtelement 22, das an der Scheibe 4 anliegt. Beim Einlegen der Scheibe in den Rahmen 2 wird von der im Flügel eingerasteten Dichtung eine Schutzfolie entfernt, um eine gute Abdichtung zwischen der Scheibe 4 und dem Flügelrahmen 2 zu erzielen.

Die 2 zeigt, dass das Bauelement insbesondere an seiner Außenseite auch durch eine Metallverkleidung 24 geschützt werden kann. Außerdem zeigt 2 deutlich einen Beschlagnutbereich 25, in dem beispielsweise ein Beschlag vorgesehen werden kann. Diesem Beschlagnutbereich gegenüberliegend ist ein erster Bereich 26 vorgesehen, in dem zwischen Flügel- und Blendrahmen eine Falzhöhe von etwa 12 mm besteht. In einem zweiten Bereich 27 der sich im Wesentlichen zwischen der Scheibe und dem Blendrahmen senkrecht zur Scheibenebene erstreckt, beträgt die Falzhöhe nur 0 bis etwa 4 mm.

Eine spezielle Ausführungsform eines Bauelementes, das insbesondere für Türen vorgesehen ist, zeigt 3. In diesem Fall ist an der Innenseite ein besonders breites Flügelrahmenprofil 30 vorgesehen, das dem Blendrahmenprofil 31 gegenüber liegt. Während die Ansichtsbreite 32 des Flügelrahmenprofils bei etwa 80 mm liegt, liegt die Ansichtsbreite 33 des Flügelrahmenprofils bei etwa 110 mm. Hierdurch wird eine besonders gute Isolation im Rahmenbereich erzielt und viel Bauraum für Beschläge bereit gestellt.

Die 4 bis 6 zeigen die Verwendung unterschiedlicher Materialien für die Herstellung des Bauelementes. Hierbei sei insbesondere auf die Verwendung von Stahlträgern, insbesondere mit Lochung zur Erhöhung der Stabilität, Ausschäumungen oder eingesteckte, geschäumte Elemente hinzuweisen. Weitere Figuren zeigen das Vorsehen von Kammern im Kunststoffhohlkammerprofilen, die Verwendung von metallenen Materialien, Kunststoff, Spezialkunststoffen mit geringerer Wärmeleitfähigkeit, Verbundmaterialien aus Kunststoff und Holz sowie spezielle Materialmischungen mit Kunststoff- und Holzanteil bis hin zu bekannten Holzfenstern.

Die Anpassung des Bauelementes an eine gestufte Scheibe zeigen die 7 und 8.

Die 9 bis 14 zeigen die Verwendung einer in einem Nut- und Federsystem geführten Abdeckung bei unterschiedlichen Flügel- und Rahmenprofilvarianten. Weitere Abdeckungen sind in den 15 bis 20 beschrieben. Während in den 15, 17 und 19 eine dünne Scheibe vorliegt, deren Innenseite über die Dichtung am Flügelrahmen anliegt, zeigen die 16, 18 und 20 ein Einsatzelement 40, das als Dickenausgleich dient und zwischen dem Rahmen und der Innenseite der Scheibe angeordnet ist. Dieses Einsatzelement 40 kann aus unterschiedlichen Materialien hergestellt sein und es ist über eine Rastverbindung 41 mit dem übrigen Rahmen verbunden. Die Rastverbindung 41 kann auch aus einem abdichtenden Kunststoffmaterial hergestellt sein. In diesem Fall kann die Dichtung zwischen dem Rahmenprofil 42 bzw. dem Einzelstück 40 und der Innenseite der Scheibe 43 entfallen.

Weitere Ausführungsvarianten zeigen die 21 bis 26. Hierbei ist in 21 der Wasserableitweg 50 vom Anlagebereich zwischen Scheibe 51 und Flügelrahmen 52 über den Falzbereich 53 in einem Kanal 54 im Blendrahmen bis hin zur Unterseite 55 des Blendrahmenprofils gezeigt.

Das Vorsehen von Lamellen 60 in einer Scheibe 61 zeigt die 22.

Die 27 bis 29 zeigen Profilteile, die Einsätze 70, 71 und 72 aus einem schlecht wärmeleitenden Spezialkunststoff aufweisen. Das Einsatzteil 70 reduziert den Wärmeübergang im Blendrahmenprofil zwischen Innenseite und Außenseite, das Einsatzstück 71 reduziert den Wärmeübergang am Flügelrahmen und das Einsatzstück 72 ist speziell für Mitteldichtungsfenster ausgestaltet.

Die 30 zeigt ein spezielles Einsatzstück 73, das beispielsweise aus einem Mischmaterial aus Kunststoff und Holzmaterialien hergestellt ist und in den Flügelrahmen eingehängt die Scheibe 74 trägt. Weitere Ausführungsformen derartiger Zwischenprofile 74, 75 und 76 sind in den 31 bis 33 gezeigt. Außerdem zeigen die 31 bis 33 wie das Bauelement mit einer weiteren Scheibe 77, 78, 79 zusammenwirken kann. Die weiteren Scheiben 77, 78 und 79 sind mittels einer Mechanik drehbar angeordnet, sodass die Innenseite der Scheiben auch als Außenseite verwendet werden kann. Die Mechanik für eine derartige drehbare Anbringung einer weiteren Scheibe ist in 34 gezeigt.

Bei dem in 35 gezeigten Profil 90 ist ein umlaufender Steg 91 vorgesehen, der an einer sich parallel zur Scheibenebene erstreckenden Fläche 92 ansetzt und als umlaufendes Stegband einen Trichter zum Einsetzen der Scheibe bildet.

Die 36, 37, 38, 39 und 40 zeigen ein Einsatzelement 100, das in 41 vergrößert dargestellt ist. Dieses Einsatzelement hat einen Rastbereich 101, an dem ein Rahmenteil befestigbar ist. An einem Steg 102, der sich im eingebauten Zustand senkrecht zur Scheibenebene erstreckt, ist ein schräg vorstehendes Element 103 vorgesehen, das einen Trichter zum Einsetzen einer Scheibe 104 bildet. Da das Element 100 um die Scheibe herum verläuft, bildet das Element 103 einen umlaufenden schrägen Trichter, auf dem die Scheibe beim Einsetzen in den Rahmen derart geführt wird, dass zwischen dem Element 100 und der Stirnseite der Scheibe umlaufend etwa die gleiche Spaltbreite 105 entsteht, die anschließend mit einem Klebematerial 106 ausgefüllt wird.

Das Einsatzelement kann an einem Fensterteil eingehängt und verschraubt werden. Die 42 und 43 zeigen wie ein Einsatzelement 110 mit einem Steg 111 in eine Hinterschneidung einrastet, um fest gehalten zu werden. Ein weiterer Steg 112 erleichtert die Positionierung und die Befestigung des Einsatzelementes 110. Das Einsatzelement ist jeweils an einem Flügelteil oder einem Pfosten befestigt, um eine einfache Festverglasung zu erzielen. Der Steg kann hierbei entweder einrasten oder in eine hinterschnittene Nut eingeschoben werden. Ein weiterer Steg 113 stabilisiert die Lage des Einsatzelementes im Fensterbauteil.

Noch bessere Wärmedämmwerte werden erzielt, wenn zwischen Flügel und Rahmen eine Schleppdichtung 120 angeordnet ist. Diese Dichtung kann am Flügel und am Rahmen befestigt sein und sie wirkt vorzugsweise nicht als Anschlagsdichtung. Die 44 und 45 zeigen ein Ausführungsbeispiel, bei dem die Schleppdichtung am Blendrahmen oder einem Pfosten direkt neben einer Ausnehmung für ein Schließelement angeordnet ist. Bei geschlossenem Fenster ist die halbkreisförmige Dichtung so verformt, dass eine spitzwinklige Seite 121 der Dichtung 120 zur Fensterinnenseite gerichtet ist und eine wulstartige Verdickung 122 zur Fensteraußenseite weist.

In den 44 und 45 ist auch eine einfache Ausbildung eines Entwässerungskanals 123 gezeigt. Dieser Kanal wird gebildet, indem in der Kammer 124 des Hohlkammerprofils 125 eine Schaumleiste 126 angeordnet ist, die die Kammer nicht vollständig ausfüllt. Dadurch entsteht zwischen der Schaumleiste 126 und Wandungen der Kammer der Kanal 123, der als Entwässerungskanal genutzt werden kann. Hierzu werden an der dem Flügel zugewandten Seite 127 des Hohlkammerprofils 125 Bohrungen 128 durch die Profilwandung vorgesehen, durch die Wasser in den Kanal 123 gelangen kann. Das Wasser fließt dann im Kanal zu Bohrungen 129 an der Unterseite des Profils oder zu Bohrungen 130 an der Außenseite des Profils.

Die 45 und 46 zeigen unterschiedliche Verstärkungsprofile 140 und 141 für Kunststoffhohlhammerprofile, insbesondere für Blendrahmen. Diese Verstärkungsprofile bestehen aus Metall, das in den Bereichen 142, 143 und 144 Ausnehmungen aufweist. Diese Ausnehmungen sind Bohrungen oder aus der Ebene herausgestanzte Bereiche, die den Wärmefluss von der Fensterinnenseite zur Fensteraußenseite einschränken. Die Ausnehmungen sind vorzugsweise versetzt zueinander angeordnete Langlöcher, die sich in Profilrichtung erstrecken und somit quer zur Profilrichtung den Wärmefluss verringern. An beiden Enden ist das Profil abgewinkelt und je nach statischen Anforderungen gegebenenfalls auch einmal oder mehrmals umgelegt.

Kerben 145 und 146 im Kunststoffhohlkammerprofil 125 liegen einem ausnehmungsfreien Bereich des Verstärkungsprofils 140 gegenüber und zeigen eine geeignete Stelle zum Anbringen einer Verschraubung.

Zwischen das Verstärkungsprofil 140, 141 und das Kunststoffhohlkammerprofil sind Schaumleisten 147 eingesetzt. Diese können lose liegen, als Passung gehalten werden oder mit dem Verstärkungsprofil verklebt sein. Zur Verklebung eignet sich besonders der ausnehmungsfreie Bereich des Verstärkungsprofils zwischen den Bereichen 142 und 143 oder neben dem Bereich 144.


Anspruch[de]
Bauelement, insbesondere Fenster oder Türe, mit einem Flügelrahmen und einer Scheibe, insbesondere einer Glasfläche, bei dem die Scheibe eine Innenseite und eine Außenseite aufweist und eine Ebene senkrecht zu diesen Seiten einen Beschlagnutbereich schneidet, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe diese Ebene schneidet. Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dieser Ebene zwischen der Scheibe und dem Beschlagnutbereich eine Hohlkammer angeordnet ist. Bauelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Ansicht senkrecht zu den Seiten der Scheibe das Verhältnis von Ansichtsbreite des Flügelrahmens zu Glaseinstand unter 4, vorzugsweise unter 3 und besonders bevorzugt unter 2 liegt. Bauelement insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Ansicht senkrecht zu den Seiten der Scheibe das Verhältnis der Ansichtsbreite des Flügelrahmens zur Tiefe des Flügelrahmens kleiner als 1 und vorzugsweise kleiner als 0,9 ist. Bauelement insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es zwischen den Ebenen der Innenseite und der Außenseite der Scheibe keine Hohlkammer aufweist. Bauelement insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Flügelrahmen sich in einer Ebene senkrecht zu den Seiten der Scheibe zumindest über einen Teil Tiefe des Scheibenrandes erstreckt. Bauelement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Flügelrahmen sich in der Ebene senkrecht zu den Seiten der Scheibe nur bis zur Ebene der Außenseite der Scheibe erstreckt. Bauelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Scheibenrand zwischen den Seiten der Scheibe als plane Fläche ausgebildet ist. Bauelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe mehrere gleich große Einzelscheiben aufweist. Bauelement insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die gesamte Verklebung zwischen Scheibe und Flügelrahmen in einer U-förmigen Nut ausgebildet ist. Bauelement nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Verklebung nur zwischen den Ebenen der Seiten der Scheibe angeordnet ist. Bauelement insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass um die Scheibe herum ein Steg einen Trichter zum Einsetzen einer Scheibe bildet. Bauelement nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg in den Ecken der Scheibe einen Einschnitt aufweist. Bauelement nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg an einer parallel zur Außenseite der Scheibe verlaufenden Seite des Flügelrahmens befestigt ist. Bauelement nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg an einem sich senkrecht zu der Außenseite der Scheibe erstreckenden Halteelement befestigt ist. Bauelement nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement Rastmittel zur Befestigung eines Rahmenteils aufweist. Bauelement insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Dichtung zwischen Scheibe und Flügelrahmen an der Scheibe anklebt. Bauelement nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung zwischen der Innenseite der Scheibe und dem Flügelrahmen anklebt. Bauelement insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine formschlüssig dem Flügelrahmen zusammenwirkende Dichtung an der Scheibe anklebt. Bauelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Flügelrahmen sich L-förmig um einen Rand der Scheibe erstreckt. Bauelement insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Abdeckung auf der Außenseite der Scheibe aufweist. Bauelement nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung eine Folie ist. Bauelement nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung eine Einfärbung ist. Bauelement nach einem der Ansprüche 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung in einem Schnitt durch die Ebenen der Scheibe L-förmig ausgebildet ist. Bauelement nach einem der Ansprüche 21 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung nur einen Teil des Glaseinstandes abdeckt. Bauelement nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung senkrecht zu den Seiten der Scheibe verschiebbar ist. Bauelement nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung und der Flügelrahmen über ein Federnutsystem miteinander zusammenwirken. Bauelement nach einem der Ansprüche 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung mit der Scheibe verklebt ist. Bauelement insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Flügelrahmen eine Einsatzleiste aufweist, die der Innenseite der Scheibe gegenüber angeordnet ist. Bauelement nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsatzleiste eingerastet und vorzugsweise auch eingehängt ist. Bauelement insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Flügelrahmen eine weitere Halterung für eine weitere Scheibe aufweist. Bauelement nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Scheibe relativ zum Flügelrahmen um eine Achse drehbar ist. Bauelement nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse waagerecht ist. Bauelement nach einem der Ansprüche 30 bis 32, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Scheibe ein beschichtetes Glas aufweist. Bauelement insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es einen Blendrahmen aufweist, an dem die Scheibe anliegt. Bauelement nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass der Blendrahmen ein Schließstück aufweist, dessen dem Flügelrahmen zugewandte Seite einen Abstand von 0 bis etwa 4 mm zum Flügelrahmen aufweist. Bauelement nach Anspruch 34 oder 35, dadurch gekennzeichnet, dass der Flügelrahmen eine dem Blendrahmen gegenüberliegende Ebene mit einer Beschlagnutbereich aufweist, dem Beschlagnutbereich gegenüberliegend in einem ersten Bereich der Abstand zwischen der Ebene und dem Blendrahmen eine Falzhöhe von etwa 12 mm aufweist und in einem zweiten Bereich zwischen der Ebene des Flügelrahmens und dem Blendrahmen die Falzhöhe weniger als 12 mm, vorzugsweise weniger als 6 mm und besonders bevorzugt 0 bis etwa 4 mm aufweist. Bauelement nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Bereich in einer Ausrichtung senkrecht zu den Seiten der Scheibe länger als 30 mm ist. Bauelement nach einem der Ansprüche 34 bis 37, dadurch gekennzeichnet, dass im Anlagebereich von Blendrahmen und Scheibe eine Dichtung angeordnet ist, die an der Scheibe anliegt. Bauelement insbesondere nach einem der Ansprüche 34 bis 38, dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens einer Seite der Scheibe mehr als 24 mm, vorzugsweise mehr als 30 mm Glaseinstand vom Blendrahmen überdeckt werden. Bauelement insbesondere nach einem der Ansprüche 34 bis 39, dadurch gekennzeichnet, dass der Blendrahmen einen Teil der Außenseite des Flügelrahmens überdeckt und das Verhältnis der maximalen Breite des Blendrahmens zur maximalen Tiefe des Blendrahmens 1 oder kleiner ist. Bauelement insbesondere nach einem der Ansprüche 34 bis 40, dadurch gekennzeichnet, dass Flügelrahmen und Blendrahmen etwa gleich viel von der Scheibe abdecken. Bauelement insbesondere nach einem der Ansprüche 34 bis 41, dadurch gekennzeichnet, dass der Blendrahmen dem Flügelrahmen gegenüberliegend einstückig ist und auf der, der Scheibe abgewandten Seite eine Nut aufweist. Bauelement insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Randverbund der Scheibe UV-beständig ist. Bauelement insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Flügel und Rahmen eine Schleppdichtung angeordnet ist. Bauelement insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Hohlkammerprofil eine Schaumleiste angeordnet ist, die zwischen Hohlkammer und Schaumleiste einen Kanal bildet.






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