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Dokumentenidentifikation DE102006044191A1 21.06.2007
Titel System von Schmierölleitungen eines Automatikgetriebes
Anmelder Hyundai Motor Co., Seoul, KR
Erfinder Hwang, Gwang Soo, Gunpo, Kyonggi, KR;
Kim, Hyunchul, Yongin, Kyonggi, KR
Vertreter Viering, Jentschura & Partner, 81675 München
DE-Anmeldedatum 20.09.2006
DE-Aktenzeichen 102006044191
Offenlegungstag 21.06.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.06.2007
IPC-Hauptklasse F16H 57/04(2006.01)A, F, I, 20060920, B, H, DE
Zusammenfassung System von Schmierölleitungen eines Automatikgetriebes, aufweisend eine Ölöffnung (OP), die in einem Ventilkörper (7) angeordnet ist, eine erste Getriebegehäuseölleitung (L1), die in einem hinteren Abschnitt eines Getriebegehäuses (1) ausgebildet und mit der Ölöffnung (OP) des Ventilkörpers (7) verbunden ist, eine Rückabdeckungsölleitung (RL), die mit der ersten Getriebegehäuseölleitung (L1) verbunden ist, eine zweite Getriebegehäuseölleitung (L2), die in dem hinteren Abschnitt des Getriebegehäuses (1) ausgebildet ist, eine innere Eingangswellenölleitung (IL), die in einer Eingangswelle (9) ausgebildet ist, eine Zweigölleitung (BL), die von der zweiten Getriebegehäuseölleitung (L2) abzweigt, eine schräge Ölleitung (CL), die entlang einer Schrägfläche des Getriebegehäuses (1) ausgebildet ist, eine dritte Getriebegehäuseölleitung (L3), die in dem Getriebegehäuse (1) ausgebildet ist, eine vierte Getriebegehäuseölleitung (L4) zum Übertragen von Schmieröl von der dritten Getriebegehäuseölleitung (L3) zu hinteren Differentiallagern (17), eine erste Wandlergehäuseölleitung (TL1) zum Übertragen von Schmieröl von der dritten Getriebegehäuseölleitung (L3) zu vorderen Übertragungslagern (11), eine zweite Wandlergehäuseölleitung (TL2), die in einem Wandlergehäuse (5) vertikal ausgebildet ist, und ein Verbindungsrohr (19), das mit der ersten Wandlergehäuseölleitung (TL1) und der zweiten Wandlergehäuseölleitung (TL2) verbunden ist.

Beschreibung[de]

Für die Anmeldung wird die Priorität der am 9. Dezember 2005 eingereichten koreanischen Patentanmeldung Nr. 10-2005-0120954 beansprucht, deren gesamter Inhalt durch Bezugnahme hierin einbezogen ist.

Die Erfindung betrifft ein System von Schmierölleitungen eines Automatikgetriebes, und insbesondere ein System von Schmierölleitungen eines Automatikgetriebes, bei welchem die Schmierölleitungen derart ausgebildet sind, dass dem System Schmieröl direkt von einer Ölöffnung eines Ventilkörpers zugeführt wird, und welches Schmieröl über die Schmierölleitungen zu jeweiligen Hydraulikantriebsabschnitten führt, wobei das System ausreichend Öl zwangsläufig und kontinuierlich zu Übertragungslagern und Differentiallagern führt, an welchen das Schmieröl verhältnismäßig unzureichend ist, so dass die Lebensdauer der Lager erhalten werden kann.

Im Allgemeinen sind bei einem Automatikgetriebe eines Fahrzeuges mit Vorderradantrieb ein Planetengetriebesatz, eine Mehrzahl von Kupplungen und eine Mehrzahl von Bremsen miteinander verbunden, um einen Getriebezug an einer Antriebswelle zu bilden, die mit einem Drehmomentwandler verbunden ist.

Eine Übertragungswelle ist an einer Seite der Eingangswelle angeordnet, und Übertragungsräder sind an der Übertragungswelle angeordnet, wobei die Übertragungsräder Leistung von einem Betriebselement des Planetengetriebesatzes übertragen und herunterschalten.

Außerdem ist ein mit einer Antriebswelle verbundenes Differential an einer Seite der Übertragungswelle angeordnet.

Wie in 1 gezeigt, sind Lagerabschnitte 103 mit Übertragungslagern 105 und 107 für die Montage einer Übertragungswelle TS in dem Getriebegehäuse 101 angeordnet.

Das Differential D weist ein Differentialrad DG und ein Differentialgehäuse DH auf, an dem das Differentialrad DG montiert ist.

Lagerabschnitte 109 und 113 mit Differentiallagern 117 bzw. 115 sind für die Montage des Differentialgehäuses DH in einem Wandlergehäuse 111 angeordnet.

Die Übertragungswelle TS ist über dem Differentialgehäuse DH angeordnet. Ein indirektes Schmiersystem unter Verwendung von Schmieröl, das von einem Drehkörper in dem Getriebegehäuse 101 verspritzt wird, wird zur Schmierung der Übertragungslager 105 und 107 und der Differentiallager 115 und 117 angewendet.

Gemäß dem indirekten Schmiersystem wird Öl, das in dem Getriebegehäuse 101 und dem Wandlergehäuse 111 gespeichert ist, durch Drehung des Differentialrades DG derart verspritzt, dass die Übertragungslager 105 und 107 und die Differentiallager 115 und 117 geschmiert werden.

In dem Falle, dass die Schmierung gemäß dem indirekten Schmiersystem unzureichend ist, zum Beispiel wenn die Positionen der Übertragungslager 105 und 107 höher als ein Ölniveau OL liegen, ist ein Öldamm 121 angeordnet, so dass Öl durch Verspritzen von Schmieröl zuführt wird, das in dem Öldamm 121 gespeichert ist, wie in 2 gezeigt ist.

Jedoch ist, wenn die Positionen von zu schmierenden Bauteilen, wie zum Beispiel der Übertragungslager 105 und 107, höher als das Ölniveau OL liegen, die Menge des von dem Differentialrad DG verspritzten und zugeführten Öls nicht ausreichend, so dass die Haltbarkeit der Lager verschlechtert wird.

Insbesondere wird zu Beginn des Betriebs nach einer langen Pause kein Öl den Übertragungslagern 105 und 107 zugeführt, so dass die Lebensdauer der Übertragungslager 105 und 107 verkürzt wird und Geräusche auftreten.

Das Öl wird den Differentiallagern 115 und 117 sanft zugeführt, wenn das Ölniveau OL stabil bleibt, jedoch verringert ein lang andauernder Betrieb eines Motors bei hohen Drehzahlen das Ölniveau OL infolge der Drehung der Räder. Daher ist die Menge des den Differentiallagern 115 und 117 zugeführten Öls unzureichend, so dass die zu erwartende Lebensdauer verkürzt wird.

Mit der Erfindung wird ein System von Schmierölleitungen eines Automatikgetriebes geschaffen, bei welchem die Schmierölleitungen derart ausgebildet sind, dass dem System Schmieröl direkt von einer Ölöffnung eines Ventilkörpers zugeführt wird, und welches Schmieröl über die Schmierölleitungen zu jeweiligen Hydraulikantriebsabschnitten führt, wobei das System ausreichend Öl zwangsläufig und kontinuierlich zu Übertragungslagern und Differentiallagern führt, an welchen das Schmieröl verhältnismäßig unzureichend ist, so dass die Lebensdauer der Lager erhalten werden kann.

Ein beispielhaftes System von Schmierölleitungen eines Automatikgetriebes gemäß einer Ausführungsform der Erfindung weist auf:

eine Ölöffnung, die in einem Ventilkörper angeordnet ist, um Schmieröl zuzuführen;

eine erste Getriebegehäuseölleitung, die in einem hinteren Abschnitt eines Getriebegehäuses ausgebildet und mit der Ölöffnung des Ventilkörpers verbunden ist;

eine Rückabdeckungsölleitung, die mit der ersten Getriebegehäuseölleitung verbunden ist, um Schmieröl aus der ersten Getriebegehäuseölleitung aufzunehmen;

eine zweite Getriebegehäuseölleitung, die in dem hinteren Abschnitt des Getriebegehäuses ausgebildet ist, um Schmieröl von der Rückabdeckungsölleitung zu hinteren Übertragungslagern zu übertragen;

eine innere Eingangswellenölleitung, die in einer Eingangswelle ausgebildet ist, um Schmieröl aus der Rückabdeckungsölleitung aufzunehmen;

eine Zweigölleitung, die von der zweiten Getriebegehäuseölleitung abzweigt, um Schmieröl aus der zweiten Getriebegehäuseölleitung aufzunehmen;

eine schräge Ölleitung, die entlang einer Schrägfläche des Getriebegehäuses ausgebildet ist, um Schmieröl aus der Zweigölleitung aufzunehmen;

eine dritte Getriebegehäuseölleitung, die in dem Getriebegehäuse ausgebildet ist, um Getriebeöl aus der schrägen Ölleitung aufzunehmen;

eine vierte Getriebegehäuseölleitung zum Übertragen von Schmieröl von der dritten Getriebegehäuseölleitung zu hinteren Differentiallagern;

eine erste Wandlergehäuseölleitung zum Übertragen von Schmieröl von der dritten Getriebegehäuseölleitung zu vorderen Übertragungslagern;

eine zweite Wandlergehäuseölleitung, die in einem wandlergehäuse vertikal ausgebildet ist, um Schmieröl zu vorderen Differentiallagern zu übertragen; und

ein Verbindungsrohr, das mit der ersten Wandlergehäuseölleitung und der zweiten Wandlergehäuseölleitung verbunden ist, um mit diesen zu kommunizieren.

Ein zu einem Verbindungsabschnitt der Rückabdeckungsölleitung und der ersten Getriebegehäuseölleitung benachbartes Ende der Rückabdeckungsölleitung kann durch ein Kugelpassstück geschlossen sein.

Ein mit der Außenseite des Getriebegehäuses verbundenes Ende der Zweigölleitung kann durch ein Kugelpassstück geschlossen sein.

Ein mit der Außenseite des Getriebegehäuses verbundenes Ende der schrägen Ölleitung kann durch ein Kugelpassstück geschlossen sein.

Ein mit der Außenseite des Getriebegehäuses verbundenes Ende der vierten Getriebegehäuseölleitung kann durch ein Kugelpassstück geschlossen sein.

Ein zu einem Verbindungsabschnitt der ersten Wandlergehäuseölleitung und der dritten Getriebegehäuseölleitung benachbartes Ende der ersten Wandlergehäuseölleitung kann durch Einpassen einer Dichtungsschraube geschlossen sein.

Ein mit der Außenseite des Wandlergehäuses verbundenes Ende der zweiten Wandlergehäuseölleitung kann durch ein Kugelpassstück geschlossen sein.

Öl kann in der Reihenfolge über die Ölöffnung des Ventilkörpers, die erste Getriebegehäuseölleitung, die Rückabdeckungsölleitung und die zweite Getriebegehäuseölleitung zu den hinteren Übertragungslagern geführt werden.

Öl kann in der Reihenfolge über die Ölöffnung des Ventilkörpers, die erste Getriebegehäuseölleitung, die Rückabdeckungsölleitung, die zweite Getriebegehäuseölleitung, die Zweigölleitung, die schräge Ölleitung, die dritte Getriebegehäuseölleitung und die erste Wandlergehäuseölleitung zu den vorderen Übertragungslagern geführt werden.

Öl kann in der Reihenfolge über die Ölöffnung des Ventilkörpers, die erste Getriebegehäuseölleitung, die Rückabdeckungsölleitung, die zweite Getriebegehäuseölleitung, die Zweigölleitung, die schräge Ölleitung, die dritte Getriebegehäuseölleitung und die vierte Getriebegehäuseölleitung zu den hinteren Differentiallagern geführt werden.

Öl kann in der Reihenfolge über die Ölöffnung des Ventilkörpers, die erste Getriebegehäuseölleitung, die Rückabdeckungsölleitung, die zweite Getriebegehäuseölleitung, die Zweigölleitung, die schräge Ölleitung, die dritte Getriebegehäuseölleitung, die erste Wandlergehäuseölleitung, das Verbindungsrohr und die zweite Wandlergehäuseölleitung zu den vorderen Differentiallagern geführt werden.

Die Enden des Verbindungsrohres können als Befestigungsenden mit einer Öffnung ausgebildet und mit einer Seite der ersten Wandlergehäuseölleitung und einer Seite der zweiten Wandlergehäuseölleitung verbunden sind.

Die Erfindung wird mit Bezug auf die Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:

1 eine teilweise Seitenschnittansicht eines herkömmlichen Automatikgetriebes für einen Vorderradantrieb;

2 eine teilweise Vorderansicht eines herkömmlichen Automatikgetriebes für einen Vorderradantrieb;

3 eine Vorderansicht eines Automatikgetriebes gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung;

4 eine teilweise Schnittansicht entlang einer Linie IV-IV aus 3, die Schmieröllinien gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung zeigt;

5 eine Schnittansicht entlang einer Linie V-V aus 3, die Schmierölleitungen gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung zeigt;

6 eine teilweise perspektivische Ansicht eines Wandlergehäuses mit einem Verbindungsrohr gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung zeigt; und

7 eine teilweise perspektivische Ansicht eines Endabschnitts eines Verbindungsrohres gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung.

Mit Bezug auf 3 bis 7 wird nachfolgend eine beispielhafte Ausführungsform der Erfindung ausführlich beschrieben.

Wie in 4 gezeigt, ist gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung eine Ölöffnung in einem Ventilkörper zum Zuführen von Schmieröl angeordnet.

Eine erste Getriebegehäuseölleitung L1 ist in einem hinteren Abschnitt eines Getriebegehäuses 1 ausgebildet und mit einer Ölöffnung OP eines Ventilkörpers 7 verbunden, um Schmieröl aus der Ölöffnung OP des Ventilkörpers 7 aufzunehmen.

Eine Rückabdeckungsölleitung RL ist entlang einer Innenseite einer Rückabdeckung ausgebildet und mit der ersten Getriebegehäuseölleitung L1 verbunden, um Schmieröl aus der ersten Getriebegehäuseölleitung L1 aufzunehmen.

Eine innere Eingangswellenölleitung IL ist in einer Eingangswelle 9 ausgebildet. Die innere Eingangswellenölleitung IL ist mit der Rückabdeckungsölleitung RL verbunden und nimmt Schmieröl aus der Rückabdeckungsölleitung RL auf.

Ein zu einem Verbindungsabschnitt der Rückabdeckungsölleitung RL und der ersten Getriebegehäuseölleitung L1 benachbartes Ende der Rückabdeckungsölleitung RL ist durch ein Kugelpassstück BF geschlossen.

Eine zweite Getriebegehäuseölleitung L2 ist in dem hinteren Abschnitt des Getriebegehäuses 1 ausgebildet und mit der Rückabdeckungsölleitung RL verbunden. Die zweite Getriebegehäuseölleitung L2 überträgt Schmieröl von der Rückabdeckungsölleitung RL zu hinteren Übertragungslagern 13.

Eine Zweigölleitung BL ist derart ausgebildet, dass sie von der zweiten Getriebegehäuseölleitung L2 abzweigt. Daher nimmt die Zweigölleitung BL Schmieröl von der zweiten Getriebegehäuseölleitung L2 auf.

Ein mit der Außenseite des Getriebegehäuses 1 verbundenes Ende der Zweigölleitung BL ist durch ein Kugelpassstück BF geschlossen.

Eine schräge Ölleitung CL ist entlang einer Schrägfläche des Getriebegehäuses 1 ausgebildet. Die schräge Ölleitung CL ist mit der Zweigölleitung BL verbunden und nimmt Schmieröl aus der Zweigölleitung BL auf.

Eine dritte Getriebegehäuseölleitung L3 ist in dem Getriebegehäuse 1 ausgebildet und mit der schrägen Ölleitung CL verbunden. Die dritte Getriebegehäuseölleitung L3 nimmt Getriebeöl aus der schrägen Ölleitung CL auf.

Eine vierte Getriebegehäuseölleitung L4, die von der dritten Getriebegehäuseölleitung L3 vertikal abzweigt, ist in dem Getriebegehäuse 1 ausgebildet und überträgt Schmieröl von der dritten Getriebegehäuseölleitung L3 zu hinteren Differentiallagern 17.

Ein mit der Außenseite des Getriebegehäuses 1 verbundenes Ende der vierten Getriebegehäuseölleitung L4 ist durch ein Kugelpassstück BF geschlossen.

Eine erste Wandlergehäuseölleitung TL1 ist in dem Wandlergehäuse 5 ausgebildet und überträgt Schmieröl von der dritten Getriebegehäuseölleitung L3 zu vorderen Übertragungslagern 11.

Eine zweite Wandlergehäuseölleitung TL2 ist in dem Wandlergehäuse 5 vertikal ausgebildet und überträgt Schmieröl zu vorderen Differentiallagern 15.

Ein Verbindungsrohr 19 ist mit der ersten Wandlergehäuseölleitung TL1 und der zweiten Wandlergehäuseölleitung TL2 verbunden.

Ein zu einem Verbindungsabschnitt der ersten Wandlergehäuseölleitung TL1 und der dritten Getriebegehäuseölleitung L3 benachbartes Ende der ersten Wandlergehäuseölleitung TL1 ist durch eine Dichtungsschraube SB geschlossen.

Ein mit der Außenseite des Wandlergehäuses 5 verbundenes Ende der zweiten Wandlergehäuseölleitung TL2 ist durch ein Kugelpassstück BF geschlossen.

Wie in 7 gezeigt, sind die Enden des Verbindungsrohres 19 als Befestigungsenden 21 mit einer Öffnung 23 ausgebildet und mit einer Seite der ersten Wandlergehäuseölleitung TL1 und einer Seite der zweiten Wandlergehäuseölleitung TL2 verbunden.

Das wie oben beschriebene System von Schmierölleitungen eines Automatikgetriebes kann direkt von der Ölöffnung OP eines Ventilkörpers 7 mit Öl versorgt werden und führt ausreichend Öl zwangsläufig und kontinuierlich zu den Übertragungslagern 11 und 13 und den Differentiallagern 15 und 17, an denen das Schmieröl verhältnismäßig unzureichend ist.

Das heißt, das Öl wird in der Reihenfolge über die Ölöffnung OP des Ventilkörpers 7, die erste Getriebegehäuseölleitung L1, die Rückabdeckungsölleitung RL und die zweite Getriebegehäuseölleitung L2 zu den hinteren Übertragungslagern 13 geführt.

Ebenso wird das Öl in der Reihenfolge über die Ölöffnung OP des Ventilkörpers 7, die erste Getriebegehäuseölleitung L1, die Rückabdeckungsölleitung RL, die zweite Getriebegehäuseölleitung L2, die Zweigölleitung BL, die schräge Ölleitung CL, die dritte Getriebegehäuseölleitung L3 und die erste Wandlergehäuseölleitung TL1 zu den vorderen Übertragungslagern 11 geführt.

Ferner wird das Öl in der Reihenfolge über die Ölöffnung OP des Ventilkörpers 7, die erste Getriebegehäuseölleitung L1, die Rückabdeckungsölleitung RL, die zweite Getriebegehäuseölleitung L2, die Zweigölleitung BL, die schräge Ölleitung CL, die dritte Getriebegehäuseölleitung L3 und die vierte Getriebegehäuseölleitung L4 zu den hinteren Differentiallagern 17 geführt.

Außerdem wird das Öl in der Reihenfolge über die Ölöffnung OP des Ventilkörpers 7, die erste Getriebegehäuseölleitung L1, die Rückabdeckungsölleitung RL, die zweite Getriebegehäuseölleitung L2, die Zweigölleitung BL, die schräge Ölleitung CL, die dritte Getriebegehäuseölleitung L3, die erste Wandlergehäuseölleitung TL1, das Verbindungsrohr 19 und die zweite Wandlergehäuseölleitung TL2 zu den vorderen Differentiallagern 15 geführt.

Daher weist das System von Schmierölleitungen eines Automatikgetriebes gemäß der Erfindung die Schmierölleitungen in dem Getriebegehäuse 1, der Rückabdeckung 3 und dem Wandlergehäuse 5 auf. Dementsprechend überträgt das System gemäß der Erfindung Schmieröl zwangsläufig und kontinuierlich von der Ölöffnung OP des Ventilkörpers 7 zu den Übertragungslagern 11 und 13 und den Differentiallagern 15 und 17, an welchen das Schmieröl verhältnismäßig unzureichend ist.

Wie oben beschrieben, weist das System von Schmierölleitungen eines Automatikgetriebes die Schmierölleitungen in dem Getriebegehäuse 1 auf, und das System wird direkt von einer Ölöffnung eines Ventilkörpers mit Öl versorgt und führt Öl über Schmierölleitungen zu jeweiligen Hydraulikantriebsabschnitten.

Daher führt das System ausreichend Öl zwangsläufig und kontinuierlich zu den Übertragungslagern und den Differentiallagern, an welchen das Schmieröl verhältnismäßig unzureichend ist, so dass die Lebensdauer der Lager erhalten werden kann.

Insbesondere wird zu Beginn des Betriebs nach einer langen Pause den Übertragungslagern 105 und 107 ausreichend Schmieröl zugeführt, so dass die Lebensdauer der Übertragungslager 105 und 107 verlängert werden kann und Geräusche verhindert werden können.


Anspruch[de]
System von Schmierölleitungen eines Automatikgetriebes, aufweisend:

eine Ölöffnung (OP), die in einem Ventilkörper (7) angeordnet ist, um Schmieröl zuzuführen;

eine erste Getriebegehäuseölleitung (L1), die in einem hinteren Abschnitt eines Getriebegehäuses (1) ausgebildet und mit der Ölöffnung (OP) des Ventilkörpers (7) verbunden ist, um Schmieröl aus der Ölöffnung (OP) des Ventilkörpers (7) aufzunehmen;

eine Rückabdeckungsölleitung (RL), die mit der ersten Getriebegehäuseölleitung (L1) verbunden ist, um Schmieröl aus der ersten Getriebegehäuseölleitung (L1) aufzunehmen;

eine zweite Getriebegehäuseölleitung (L2), die in dem hinteren Abschnitt des Getriebegehäuses (1) ausgebildet ist, um Schmieröl von der Rückabdeckungsölleitung (RL) zu hinteren Übertragungslagern (13) zu übertragen;

eine innere Eingangswellenölleitung (IL), die in einer Eingangswelle (9) ausgebildet ist, um Schmieröl aus der Rückabdeckungsölleitung (RL) aufzunehmen;

eine Zweigölleitung (BL), die von der zweiten Getriebegehäuseölleitung (L2) abzweigt, um Schmieröl aus der zweiten Getriebegehäuseölleitung (L2) aufzunehmen;

eine schräge Ölleitung (CL), die entlang einer Schrägfläche des Getriebegehäuses (1) ausgebildet ist, um Schmieröl aus der Zweigölleitung (BL) aufzunehmen;

eine dritte Getriebegehäuseölleitung (L3), die in dem Getriebegehäuse (1) ausgebildet ist, um Getriebeöl aus der schrägen Ölleitung (CL) aufzunehmen;

eine vierte Getriebegehäuseölleitung (L4) zum Übertragen von Schmieröl von der dritten Getriebegehäuseölleitung (L3) zu hinteren Differentiallagern (17);

eine erste Wandlergehäuseölleitung (TL1) zum Übertragen von Schmieröl von der dritten Getriebegehäuseölleitung (L3) zu vorderen Übertragungslagern (11);

eine zweite Wandlergehäuseölleitung (TL2), die in einem Wandlergehäuse (5) vertikal ausgebildet ist, um Schmieröl zu vorderen Differentiallagern (15) zu übertragen; und

ein Verbindungsrohr (19), das mit der ersten Wandlergehäuseölleitung (TL1) und der zweiten Wandlergehäuseölleitung (TL2) verbunden ist, um mit diesen zu kommunizieren.
System nach Anspruch 1, wobei ein zu einem Verbindungsabschnitt der Rückabdeckungsölleitung (RL) und der ersten Getriebegehäuseölleitung (L1) benachbartes Ende der Rückabdeckungsölleitung (RL) durch ein Kugelpassstück (BF) geschlossen ist. System nach Anspruch 1, wobei ein mit der Außenseite des Getriebegehäuses (1) verbundenes Ende der Zweigölleitung (BL) durch ein Kugelpassstück (BF) geschlossen ist. System nach Anspruch 1, wobei ein mit der Außenseite des Getriebegehäuses (1) verbundenes Ende der schrägen Ölleitung (CL) durch ein Kugelpassstück (BF) geschlossen ist. System nach Anspruch 1, wobei ein mit der Außenseite des Getriebegehäuses (1) verbundenes Ende der vierten Getriebegehäuseölleitung (L4) durch ein Kugelpassstück (BF) geschlossen ist. System nach Anspruch 1, wobei ein zu einem Verbindungsabschnitt der ersten Wandlergehäuseölleitung (TL1) und der dritten Getriebegehäuseölleitung (L3) benachbartes Ende der ersten Wandlergehäuseölleitung (TL1) durch Einpassen einer Dichtungsschraube (SB) geschlossen ist. System nach Anspruch 1, wobei ein mit der Außenseite des Wandlergehäuses (5) verbundenes Ende der zweiten Wandlergehäuseölleitung (TL2) durch ein Kugelpassstück (BF) geschlossen ist. System nach Anspruch 1, wobei Öl in der Reihenfolge über die Ölöffnung (OP) des Ventilkörpers (7), die erste Getriebegehäuseölleitung (L1), die Rückabdeckungsölleitung (RL) und die zweite Getriebegehäuseölleitung (L2) zu den hinteren Übertragungslagern (13) geführt wird. System nach Anspruch 1, wobei Öl in der Reihenfolge über die Ölöffnung (OP) des Ventilkörpers (7), die erste Getriebegehäuseölleitung (L1), die Rückabdeckungsölleitung (RL), die zweite Getriebegehäuseölleitung (L2), die Zweigölleitung (BL), die schräge Ölleitung (CL), die dritte Getriebegehäuseölleitung (L3) und die erste Wandlergehäuseölleitung (TL1) zu den vorderen Übertragungslagern (11) geführt wird. System nach Anspruch 1, wobei Öl in der Reihenfolge über die Ölöffnung (OP) des Ventilkörpers (7), die erste Getriebegehäuseölleitung (L1), die Rückabdeckungsölleitung (RL), die zweite Getriebegehäuseölleitung (L2), die Zweigölleitung (BL), die schräge Ölleitung (CL), die dritte Getriebegehäuseölleitung (L3) und die vierte Getriebegehäuseölleitung (L4) zu den hinteren Differentiallagern (17) geführt wird. System nach Anspruch 1, wobei Öl in der Reihenfolge über die Ölöffnung (OP) des Ventilkörpers (7), die erste Getriebegehäuseölleitung (L1), die Rückabdeckungsölleitung (RL), die zweite Getriebegehäuseölleitung (L2), die Zweigölleitung (BL), die schräge Ölleitung (CL), die dritte Getriebegehäuseölleitung (L3), die erste Wandlergehäuseölleitung (TL1), das Verbindungsrohr (19) und die zweite Wandlergehäuseölleitung (TL2) zu den vorderen Differentiallagern (15) geführt wird. System nach Anspruch 1, wobei die Enden des Verbindungsrohres (19) als Befestigungsenden (21) mit einer Öffnung (23) ausgebildet und mit einer Seite der ersten Wandlergehäuseölleitung (TL1) und einer Seite der zweiten Wandlergehäuseölleitung (TL2) verbunden sind.






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