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Verfahren und Vorrichtungen zum Verschmelzen und Ausgeben von Bildern - Dokument DE102006053351A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102006053351A1 21.06.2007
Titel Verfahren und Vorrichtungen zum Verschmelzen und Ausgeben von Bildern
Anmelder BenQ Corp., Gueishan, Taoyuan, TW
Erfinder Chou, Mei-Tai, Taipei, TW;
Lee, Chun-Jen, Xindian, Taipeh/T'ai-pei, TW
Vertreter Keil & Schaafhausen Patentanwälte, 60322 Frankfurt
DE-Anmeldedatum 10.11.2006
DE-Aktenzeichen 102006053351
Offenlegungstag 21.06.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.06.2007
IPC-Hauptklasse H04N 1/387(2006.01)A, F, I, 20070314, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G06T 5/50(2006.01)A, L, I, 20070314, B, H, DE   
Zusammenfassung Eine Bildverarbeitungsvorrichtung weist eine Bildeingabeeinrichtung, eine Bildausgabeeinrichtung und eine Verarbeitungseinheit auf. Die an die Bildeingabeeinrichtung und die Bildausgabeeinrichtung angeschlossene Verarbeitungseinheit gewinnt eine Vielzahl erster Bitmap-Bilder durch die Bildeingabeeinrichtung, erzeugt ein zweites Bitmap-Bild durch Verschmelzen der ersten Bitmap-Bilder, erzeugt ein drittes Bitmap-Bild durch Verkleinern des zweiten Bitmap-Bildes und druckt das dritte Bitmap-Bild über die Bildausgabeeinrichtung, wobei jedes erste Bitmap-Bild einem Teil einer gedruckten Seite entspricht.

Beschreibung[de]
HINTERGRUND

Die vorliegende Erfindung betrifft die Bildverarbeitung, und im Besonderen Verfahren und Vorrichtungen zum Verschmelzen und Ausgeben von Bildern.

Herkömmliche Bildverarbeitungsvorrichtungen, wie Faxgeräte, Multifunktionsdrucker und andere, gewinnen Bilder auf gedruckten Seiten mittels integrierten optischen Buchstabenlesemodulen (Optical Character Reader OCR) und drucken die gewonnenen Bilder. Die Bildverarbeitungsvorrichtungen können zusätzlich zu dem Drucken weitere Funktionen aufweisen, wie das Vergrößern von Bildern, das Vergrößern von Bildern, das Anpassen an eine Seite, das Vervielfältigen, das Postern und andere. Die Vervielfältigungsfunktion verkleinert ein Bild, vervielfältigt das verkleinerte Bild in mehrere Kopien und arrangiert die vervielfältigten Bilder zum Druck. Die Posterfunktion vergrößert ein Bild und unterteilt das vergrößerte Bild in mehrere Seiten zum Druck. Die herkömmlichen Bildverarbeitungsvorrichtungen sehen jedoch keine Funktion vor, zum nachfolgenden Ausdrucken ein auf einem Papier gedrucktes Bild zu gewinnen, das größer ist als der Abtastbereich eines OCR-Moduls.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es werden Vorrichtungen zur Bildverarbeitung vorgesehen. Eine Ausführungsform einer Vorrichtung zur Bildverarbeitung weist eine Bildeingabeeinrichtung, eine Bildausgabeeinrichtung und eine Verarbeitungseinheit auf. Die an die Bildeingabeeinrichtung und die Bildausgabeeinrichtung angeschlossene Bearbeitungseinheit gewinnt mehrere erste Bitmap-Bilder über die Bildeingabeeinrichtung, erzeugt durch Verschmelzen der ersten Bitmap-Bilder ein zweites Bitmap-Bild, erzeugt durch Verkleinern des zweiten Bitmap-Bildes ein drittes Bitmap-Bild und druckt das dritte Bitmap-Bild über die Bildausgabeeinrichtung, wobei das erste Bitmap-Bild einem Teil einer gedruckten Seite entspricht.

Eine Ausführungsform einer Speichereinrichtung kann ferner eine Speichereinrichtung aufweisen. Die Verarbeitungseinheit speichert das zweite Bitmap-Bild oder das dritte Bitmap-Bild in der Speichereinrichtung.

Eine Ausführungsform der Verarbeitungseinheit kann ferner mehrere vierte Bitmap-Bilder durch Reduzieren der Komplexität der ersten Bitmap-Bilder erzeugen, einen jedem der zwei benachbarten ersten Bitmap-Bilder entsprechenden Relativbewegungs-Koordinatensatz durch Analysieren überlappender Bereiche jedes der zwei benachbarten vierten Bitmap-Bilder bestimmen und das zweite Bitmap-Bild durch Verschmelzen der ersten Bitmap-Bilder entsprechend den bestimmten Relativbewegungs-Koordinatensätzen erzeugen. Jedes vierte Bitmap-Bild kann Halbton- oder Lumineszenzdaten der Pixel des entsprechenden ersten Bitmap-Bildes aufweisen. Eine Ausführungsform einer Verarbeitungseinheit kann ferner einen Verschmelzungsmodus gewinnen, wenigstens eine anstoßende Kante von jedem vierten Bitmap-Bild bestimmen und entsprechend dem gewonnenen Verschmelzungsmodus ein an die bestimmte anstoßende Kante anstoßendes, benachbartes viertes Bitmap-Bild bestimmen. Die dem bestimmten Relativbewegungs-Koordinatensatz für jedes von zwei benachbarten vierten Bitmap-Bildern entsprechenden überlappenden Bereiche weisen die minimale Differenz zwischen sich auf.

Eine Ausführungsform einer Verarbeitungseinheit kann ferner einen jedem der zwei benachbarten ersten Bitmap-Bilder entsprechenden Relativbewegungs-Koordinatensatz durch Analysieren überlappender Bereiche jedes der zwei benachbarten ersten Bitmap-Bilder bestimmen und das zweite Bitmap-Bild durch Verschmelzen der ersten Bitmap-Bilder entsprechend den bestimmten Relativbewegungs-Koordinatensätzen erzeugen. Eine Ausführungsform der Verarbeitungseinheit kann ferner einen Verschmelzungsmodus gewinnen, wenigstens eine anstoßende Kante von jedem ersten Bitmap-Bild bestimmen und entsprechend dem gewonnenen Verschmelzungsmodus ein an die bestimmte anstoßende Kante anstoßendes, benachbartes erstes Bitmap-Bild bestimmen. Die dem bestimmten Relativbewegungs-Koordinatensatz für jedes von zwei benachbarten ersten Bitmap-Bildern entsprechenden überlappenden Bereiche weisen die minimale Differenz zwischen sich auf.

Verfahren zur Bildverarbeitung werden vorgesehen. Eine Ausführungsform eines Verfahrens weist die folgenden Schritte auf. Mehrere erste Bitmap-Bilder werden gewonnen, und jedes erste Bitmap-Bild entspricht einem Teil einer gedruckten Seite. Ein zweites Bitmap-Bild wird durch Verschmelzen der ersten Bitmap-Bilder erzeugt. Ein drittes Bitmap-Bild wird durch Verkleinern des zweiten Bitmap-Bildes erzeugt. Das dritte Bitmap-Bild wird dann gedruckt.

Eine Ausführungsform eines Verfahrens zur Bildverarbeitung kann ferner das Speichern das zweiten Bitmap-Bildes oder des dritten Bitmap-Bildes aufweisen.

Eine Ausführungsform des Verfahrens zur Bildverarbeitung kann ferner die folgenden Schritte aufweisen. Mehrere vierte Bitmap-Bilder werden durch Reduzieren der Komplexität der ersten Bitmap-Bilder erzeugt, wobei jedes vierte Bitmap-Bild Halbton- oder Lumineszenzdaten der Pixel der entsprechenden ersten Bitmap-Bilder aufweist. Durch Analysieren überlappender Bereiche jedes der zwei benachbarten vierten Bitmap-Bilder wird ein jedem der zwei benachbarten ersten Bitmap-Bilder entsprechender Relativbewegungs-Koordinatensatz bestimmt. Das zweite Bitmap-Bild wird durch Verschmelzen der ersten Bitmap-Bilder entsprechend den bestimmten Relativbewegungs-Koordinatensätzen erzeugt. Ein Verschmelzungsmodus wird gewonnen. Wenigstens eine anstoßende Kante jedes vierten Bitmap-Bildes wird entsprechend dem gewonnenen Verschmelzungsmodus bestimmt. Ein an die bestimmte anstoßende Kante anstoßendes, benachbartes viertes Bitmap-Bild wird bestimmt. Die dem bestimmten Relativbewegungs-Koordinatensatz für jedes von zwei benachbarten vierten Bitmap-Bildern entsprechenden überlappenden Bereiche weisen die minimale Differenz zwischen sich auf.

Eine Ausführungsform eines Verfahrens zur Bildverarbeitung kann ferner die folgenden Schritte aufweisen. Durch Analysieren überlappender Bereiche jedes der zwei benachbarten ersten Bitmap-Bilder wird ein jedem der zwei benachbarten ersten Bitmap-Bilder entsprechender Relativbewegungs-Koordinatensatz bestimmt. Das zweite Bitmap-Bild wird durch Verschmelzen der ersten Bitmap-Bilder entsprechend den bestimmten Relativbewegungs-Koordinatensätzen erzeugt. Ein Verschmelzungsmodus wird gewonnen. Entsprechend dem gewonnenen Verschmelzungsmodus wird wenigstens eine anstoßende Kante jedes ersten Bitmap-Bildes bestimmt. Ein an die bestimmte anstoßende Kante anstoßendes, benachbartes erstes Bitmap-Bild wird bestimmt. Die dem bestimmten Relativbewegungs-Koordinatensatz für jedes von zwei benachbarten ersten Bitmap-Bildern entsprechenden überlappenden Bereiche weisen die minimale Differenz zwischen sich auf.

Es wird ferner ein maschinenlesbares Speichermedium mit einem gespeicherten Computerprogramm vorgesehen, welches das Verfahren zur Bildverarbeitung durchführt, wenn es durch eine Bildverarbeitungsvorrichtung ausgeführt wird.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die Erfindung kann umfassender verstanden werden, indem auf die nachfolgende detaillierte Beschreibung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen Bezug genommen wird, wobei:

1 ein Diagramm einer Hardwareumgebung ist, welche auf eine Ausführungsform der Bildverarbeitungsvorrichtung anwendbar ist;

2 und 3 Flussdiagramme von Ausführungsformen der Verfahren zum Verschmelzen und Ausgeben von Bildern sind;

4a einen beispielhaften Verschmelzungsmodus für lange Kanten darstellt;

4b einen beispielhaften Verschmelzungsmodus für kurze Kanten darstellt;

4c und 4d beispielhafte Verschmelzungsmodi für duale Kanten darstellen;

5 ein Diagramm eines Speichermedium mit einem gespeicherten Computerprogramm zum Verschmelzen und Ausgeben von Bildern zeigt.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG

1 zeigt ein Diagramm einer Hardwareumgebung, welche auf eine Ausführungsform einer Bildverarbeitungsvorrichtung 10 mit einer Verarbeitungseinheit 11, einer Bildverarbeitungseinheit 12, einer Speichereinrichtung 13, einer Anzeigeeinrichtung 14, einer Bildeingabeeinrichtung 15, einer Bildausgabeeinrichtung 16 und einer Eingabeeinrichtung 17 anwendbar ist. Die Verarbeitungseinheit 11 ist an die Bildverarbeitungseinheit 12, die Speichereinrichtung 13, die Anzeigeeinrichtung 14, die Bildeingabeeinrichtung 15, die Bildausgabeeinrichtung 16 und die Eingabeeinrichtung 17 zur Steuerung deren Operationen angeschlossen. Die Bildeingabeeinrichtung 15 liest eine gedruckte Seite oder Folie und konvertiert diese in ein Bitmap-Bild, welches ein Muster aus Punkten ist. Die Verarbeitungseinheit 11 gewinnt mehrere Bitmap-Bilder durch die Bildeingabeeinrichtung 15, wobei jedes Bitmap-Bild einem Teil einer gedruckten Seite entspricht. Die Verarbeitungseinheit 11 verschmelzt die gewonnenen Bitmap-Bilder in ein einziges Bitmap-Bild, verkleinert die verschmolzenen Bitmap-Bilder und druckt das verkleinerte Bitmap-Bild über die Bildausgabeeinrichtung 16. Die Speichereinrichtung 13, beispielsweise ein Dynamic Random Acess Memory (DRAM), ein synchrones DRAM (SDRAM) oder eine ähnliche flüchtige Speichereinrichtung, speichert durch die Bildeingabeeinrichtung 15 gewonnene Bildmap-Bilder oder ein durch die Verarbeitungseinheit 11 verschmolzenes Bitmap-Bild. Die Bildausgabeeinrichtung 16 druckt das verschmolzene Bitmap-Bild auf einem geeigneten Druckmedium wie Papier.

2 ist ein Flussdiagramm einer Ausführungsform eines Verfahrens zum Verschmelzen und Ausgeben von Bildern, welches durch die Verarbeitungseinheit 11 durchgeführt wird. In Schritt S21 werden mehrere Bitmap-Bilder gewonnen, wobei jedes gewonnene Bitmap-Bild einem Teil einer gedruckten Seite entspricht. In Schritt S23 werden die gewonnenen Bitmap-Bilder zu einem einzigen Bitmap-Bild verschmolzen. In Schritt S25 wird das verschmolzene Bitmap-Bild verkleinert. In Schritt S27 wird das verkleinerte Bitmap-Bild gedruckt.

3 zeigt ein Flussdiagramm einer Ausführungsform eines Verfahrens zum Verschmelzen und Ausgeben von Bildern, welches durch die Verarbeitungseinheit 11 durchgeführt wird. In Schritt S311 werden mehrere Bitmap-Bilder gewonnen. Die Bitmap-Bilder werden gelesen und ausgehend von einer gedruckten Seite durch die Bildeingabeeinrichtung 15 konvertiert, wobei jedes Bitmap-Bild einem Teil der gedruckten Seite entspricht. In Schritt S313 wird zur Einsparung von Rechenleistung die Komplexität der gewonnenen Bitmap-Bilder reduziert, um mehrere Analyse-Bitmap-Bilder zu erzeugen. Das Verfahren kann Halbton- oder Lumineszenzdaten der Pixel des gewonnenen Bitmap-Bildes durch verschiedene Bildverarbeitungsverfahren gewinnen, um Analyse-Bitmap-Bilder zu erzeugen (d.h. Bitmap-Bilder, welche Halbton- oder Lumineszenzdaten der Pixel enthalten).

In Schritt S321 wird ein Verschmelzungsmodus gewonnen. Der Verschmelzungsmodus wird durch einen Benutzer über die Eingabeeinrichtung 17, beispielsweise eine Tastatur, ein Touchpanel oder dgl., gesetzt. 4a, 4b, 4c und 4d sind beispielhafte Verschmelzungsmodi darstellende Diagramme. 4a stellt einen beispielhaften Verschmelzungsmodus für lange Kanten dar. Eine gedruckte Seite 42 ist größer als ein Bildgewinnungsbereich 41, welcher durch ein OCR-Modul der Bildeingabeeinrichtung 15 gescannt wird. Die Bildeingabeeinrichtung 15 gewinnt drei Analyse-Bitmap-Bilder, beispielsweise 42a, 42b und 42c, wobei Kanten e21 und e22 anstoßende Kanten der Bitmap-Bilder 42a und 42b, und Kanten e23 und e24 anstoßende Kanten der Bildmap-Bilder 42b und 42c sind. 4b stellt einen beispielhaften Verschmelzungsmodus für kurze Kanten dar. Eine gedruckte Seite 43 ist größer als der Bildgewinnungsbereich 41, welcher durch ein OCR-Modul der Bildeingabeeinrichtung 15 gescannt wird. Die Bildeingabeeinrichtung 15 gewinnt drei Analyse-Bitmap-Bilder, beispielsweise 43a, 43b und 43c, wobei Kanten e31 und e32 anstoßende Kanten der Bitmap-Bilder 43a und 43b und Kanten e33 und e34 anstoßende Kanten der Bitmap-Bilder 43b und 43c sind. 4c zeigt einen beispielhaften Verschmelzungsmodus für duale Kanten. Eine gedruckte Seite 44 ist größer als der Bildgewinnungsbereich 41, welcher durch ein OCR-Modul der Bildeingabeeinrichtung 15 gescannt wird. Die Bildeingabeeinrichtung 15 gewinnt vier Analyse-Bitmap-Bilder, beispielsweise 44a, 44b, 44c und 44d, wobei Kanten e41 und e43 anstoßende Kanten der Bitmap-Bilder 44a und 44b, Kanten e44 und e45 anstoßende Kanten der Bitmap-Bilder 44b und 44d, Kanten e46 und e47 anstoßende Kanten der Bitmap-Bilder 44c und 44d und Kanten e42 und e48 benachbarte Kanten der Bitmap-Bilder 44a und 44c sind. 4d zeigt einen beispielhaften Verschmelzungsmodus dualer Kanten, ähnlich zu 4c. Eine gedruckte Seite 44 ist größer als der Bildgewinnungsbereich 41, welcher durch ein OCR-Modul der Bildeingabeeinrichtung 15 gescannt wird. Die Bildeingabeeinrichtung 15 gewinnt vier Analyse-Bitmap-Bilder, beispielsweise 44a, 44b, 44c, und 44d.

In Schritt S323 werden entsprechend dem gewonnenen Verschmelzungsmodus anstoßende Kanten für jedes Analyse-Bitmap-Bild und das benachbarte Bitmap-Bild für jede anstoßende Kante bestimmt. Bezugnehmend auf 4a werden für das Analyse-Bitmap-Bild 42a die anstoßende Kante e21 und ihr benachbartes Bitmap-Bild 42b bestimmt. Für das Analyse-Bitmap-Bild 42b werden entsprechend die anstoßenden Kanten e22 und e23 und ihre benachbarten Bitmap-Bilder 42a und 42c bestimmt. Die anstoßende Kante e24 und ihr benachbartes Bitmap-Bild 42b werden für das Analyse-Bitmap-Bild 42c bestimmt. In Schritt S331 wird durch Analysieren überlappender Bereiche jedes der zwei anstoßenden Analyse-Bitmap-Bilder ein jedem von zwei anstoßenden Original-Bitmap-Bildern (d.h. im Schritt S311 gewonnener Bitmap-Bilder) entsprechender Relativbewegungs-Koordinatensatz bestimmt, und Original-Bitmap-Bilder werden entsprechend den bestimmten Relativbewegungs-Koordinatensätzen verschmolzen, um ein verschmolzenes Bild zu erzeugen. Für jedes der zwei anstoßenden Analyse-Bitmap-Bilder kann Schritt S331 wiederholt eines der beiden anstoßenden Analyse-Bitmap-Bilder basierend auf einem Relativbewegungs-Koordinatensatz bewegen, um einem Teil der anstoßenden Bereiche des bewegten Analyse-Bitmap-Bildes zu ermöglichen, einen Teil des anstoßenden Bereichs des anderen Analyse-Bitmap-Bildes zu überlappen. Nach jeder Bewegung wird die Differenz zwischen Pixeln der überlappenden Bereiche der zwei anstoßenden Analyse-Bitmap-Bilder berechnet. Ein der minimalen Differenz entsprechender Relativbewegungs-Koordinatensatz wird unter mehreren Relativbewegungs-Koordinatensätzen bestimmt. Der Relativbewegungs-Koordinatensatz weist eine Relativbewegungs-X-Koordinate und eine Relativbewegungs-Y-Koordinate auf.

In Schritt S341 wird das verschmolzene Bild verkleinert, um es der Größe des Druckmediums anzupassen. In Schritt S343 wird das verkleinerte Bild gedruckt. Fachleute können erkennen, dass die Schritte S341 und S343 weggelassen werden und dass das verschmolzene Bildmap-Bild unmittelbar in der Speichereinrichtung 13 gespeichert wird.

Ebenso wird ein in 5 dargestelltes Speichermedium offenbart, welches ein Computerprogramm 520 speichert, welches die offenbarten Verfahren zum Verschmelzen und Ausgeben von Bildern vorsieht. Das Computerprogramm beinhaltet ein Speichermedium 50 mit darin vorgesehenem computerlesbarem Programmcode zur Verwendung in einem Computersystem. Der computerlesbare Programmcode weist wenigstens computerlesbaren Programmcode 521 zum Gewinnen mehrerer Bitmap-Bilder, computerlesbaren Programmcode 522 zum Reduzieren der Komplexität der gewonnenen Bitmap-Bilder, um mehrere Analyse-Bitmap-Bilder zu erzeugen, computerlesbaren Programmcode 523 zum Gewinnen eines Verschmelzungsmodus, computerlesbaren Programmcode 524 zum Bestimmen anstoßender Kanten für jedes Analyse-Bitmap-Bild und des benachbarten Bitmap-Bildes für jede anstoßende Kante entsprechend einem Verschmelzungsmodus, computerlesbaren Programmcode 525 zum Verschmelzen mehrerer Original-Bitmap-Bilder zur Erzeugung eines verschmolzenen Bildes, computerlesbaren Programmcode 526 zum Verkleinern eines verschmolzenen Bildes zur Anpassung an die Größe eines Druckmediums, computerlesbaren Programmcode 527 zum Speichern eines verschmolzenen Bildes und computerlesbaren Programmcode 528 zum Drucken eines verkleinerten und verschmolzenen Bildes auf.

Bildverarbeitungsvorrichtungen und Verfahren zum Verschmelzen und Ausgeben von Bildern oder bestimmte Aspekte oder Teile hiervon können die Form eines Programmcodes (d.h. von Befehlen) annehmen, die in greifbaren Medien, wie Floppy-Disketten, CD-ROMS, Festplatten, nicht flüchtigen Speichereinrichtungen oder jedem anderen maschinenlesbaren Speichermedium, verkörpert sind, wobei eine Maschine zu einer Vorrichtung für die Ausführung der Erfindung wird, wenn der Programmcode in eine Maschine geladen und von dieser ausgeführt wird. Die offenbarten Verfahren und Vorrichtungen können auch in Form von über einige Übertragungsmedien, wie elektrische Drähte oder Kabel, durch Glasfasern oder jede andere Übertragungsform übertragener Programmcodes sein, wobei eine Maschine eine Vorrichtung zur Durchführung der Erfindung wird, wenn der Programmcode empfangen wurde und in eine Bildverarbeitungsvorrichtung, wie ein Faxgerät, ein Multifunktionsdrucker oder dgl., geladen und von dieser ausgeführt wird.

Bestimmte Begriffe werden in der Beschreibung und den Ansprüchen verwendet, um sich auf bestimmte Systemkomponenten zu beziehen. Wie der Fachmann erkennen wird, können Hersteller von Konsumentenelektronikeinrichtungen eine Komponente mit unterschiedlichen Namen benennen. Dieses Dokument beabsichtigt nicht, zwischen Komponenten zu differenzieren, die sich in ihrem Namen, nicht aber in ihrer Funktion unterscheiden.

Während die Erfindung mittels einer bevorzugten Ausführungsform beschrieben wurde, ist nicht beabsichtigt, die Erfindung auf genau die hier offenbarten Ausführungsformen zu beschränken. Fachleute können verschiedene Umbildungen und Veränderungen vornehmen, ohne sich von dem Umfang und Geist der Erfindung zu entfernen. Daher soll der Umfang der Erfindung durch die folgenden Ansprüche und ihre Äquivalente definiert und geschützt werden.


Anspruch[de]
Vorrichtung zur Bildverarbeitung mit:

einer Bildeingabeeinrichtung;

einer Bildausgabeeinrichtung; und

einer an die Bildeingabeeinrichtung und die Bildausgabeeinrichtung angeschlossenen Verarbeitungseinheit zum Gewinnen einer Vielzahl von ersten Bitmap-Bildern durch die Bildeingabeeinrichtung, zum Erzeugen eines zweiten Bitmap-Bildes durch Verschmelzen der ersten Bitmap-Bilder, zum Erzeugen eines dritten Bitmap-Bildes durch Verkleinern des zweiten Bitmap-Bildes und zum Drucken des dritten Bitmap-Bildes über die Bildausgabeeinrichtung,

wobei jedes erste Bitmap-Bild einem Teil einer gedruckten Seite entspricht.
Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Speichereinrichtung, wobei die Verarbeitungseinheit das zweite Bitmap-Bild oder das dritte Bitmap-Bild in der Speichereinrichtung speichert. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verarbeitungseinheit durch Reduzieren der Komplexität der ersten Bitmap-Bilder eine Vielzahl von vierten Bitmap-Bildern erzeugt, durch Analysieren überlappender Bereiche jedes der zwei benachbarten vierten Bitmap-Bilder einen jedem der zwei benachbarten ersten Bitmap-Bilder korrespondierenden Relativbewegungs-Koordinatensatz bestimmt und das zweite Bitmap-Bild durch Verschmelzen der ersten Bitmap-Bilder entsprechend den bestimmten Relativbewegungs-Koordinatensätzen erzeugt. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jedes vierte Bitmap-Bild Halbton- oder Lumineszenzdaten von Pixeln des entsprechenden ersten Bitmap-Bildes aufweist. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verarbeitungseinheit einen Verschmelzungsmodus gewinnt, wenigstens eine anstoßende Kante von jedem vierten Bitmap-Bild bestimmt und entsprechend dem gewonnenen Verschmelzungsmodus ein an die bestimmte anstoßende Kante anstoßendes, benachbartes viertes Bitmap-Bild bestimmt. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die dem bestimmten Relativbewegungs-Koordinatensatz für jedes von zwei benachbarten vierten Bitmap-Bildern entsprechenden überlappenden Bereiche die minimale Differenz zwischen sich aufweisen. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verarbeitungseinheit durch Analysieren überlappender Bereiche jedes der zwei benachbarten ersten Bitmap-Bilder einen jedem der zwei benachbarten ersten Bitmap-Bilder entsprechenden Relativbewegungs-Koordinatensatz bestimmt und das zweite Bitmap-Bild durch Verschmelzen der ersten Bitmap-Bilder entsprechend den bestimmten Relativbewegungs-Koordinatensätzen erzeugt. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verarbeitungseinheit einen Verschmelzungsmodus gewinnt, wenigstens eine anstoßende Kante von jedem ersten Bitmap-Bild bestimmt und entsprechend dem gewonnenen Verschmelzungsmodus ein an die bestimmte anstoßende Kante anstoßendes, benachbartes erstes Bitmap-Bild bestimmt. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die dem bestimmten Relativbewegungs-Koordinatensatz für jedes von zwei benachbarten ersten Bitmap-Bildern entsprechenden überlappenden Bereiche die minimale Differenz zwischen sich aufweisen. Verfahren zur Bildverarbeitung umfassend:

Gewinnen einer Vielzahl erster Bitmap-Bilder, wobei jedes erste Bitmap-Bild einem Teil einer gedruckten Seite entspricht;

Erzeugen eines zweiten Bitmap-Bildes durch Verschmelzen der ersten Bitmap-Bilder;

Erzeugen eines dritten Bitmap-Bildes durch Verkleinern des zweiten Bitmap-Bildes; und

Drucken des dritten Bitmap-Bildes.
Verfahren nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch Speichern des zweiten Bitmap-Bildes oder des dritten Bitmap-Bildes. Verfahren nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch

Erzeugen einer Vielzahl von vierten Bitmap-Bildern durch Reduzieren der Komplexität des ersten Bitmap-Bildes;

Bestimmen eines jedem der zwei benachbarten ersten Bitmap-Bilder entsprechenden Relativbewegungs-Koordinatensatzes durch Analysieren überlappender Bereiche jedes der zwei benachbarten vierten Bitmap-Bilder und

Erzeugen des zweiten Bitmap-Bildes durch Verschmelzen der ersten Bitmap-Bilder entsprechend den bestimmten Relativbewegungs-Koordinatensätzen.
Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass jedes vierte Bitmap-Bild Halbton- oder Lunineszenzdaten der Pixel des entsprechenden ersten Bitmap-Bildes aufweist. Verfahren nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch:

Gewinnen eines Verschmelzungsmodus;

Bestimmen wenigstens einer anstoßenden Kante jedes vierten Bitmap-Bildes entsprechend dem gewonnenen Verschmelzungsmodus; und

Bestimmen eines an die bestimmte anstoßende Kante anstoßenden, benachbarten vierten Bitmap-Bildes.
Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die dem bestimmten Relativbewegungs-Koordinatensatz für jedes von zwei benachbarten vierten Bitmap-Bildern entsprechenden überlappenden Bereiche die minimale Differenz zwischen sich aufweisen. Verfahren nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch

Bestimmen eines jedem der zwei benachbarten ersten Bitmap-Bildern entsprechenden Relativbewegungs-Koordinatensatzes durch Analysieren überlappender Bereiche jedes der zwei benachbarten ersten Bitmap-Bilder; und

Erzeugen des zweiten Bitmap-Bildes durch Verschmelzen der ersten Bitmap-Bilder entsprechend den bestimmten Relativbewegungs-Koordinatensätzen.
Verfahren nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch

Gewinnen eines Verschmelzungsmodus;

Bestimmen wenigstens einer anstoßenden Kante jedes ersten Bitmap-Bildes; und

Bestimmen eines an die bestimmte anstoßende Kante anstoßenden, benachbarten ersten Bitmap-Bildes entsprechend dem gewonnenen Verschmelzungsmodus.
Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die dem bestimmten Relativbewegungs-Koordinatensatz für jedes von zwei benachbarten ersten Bitmap-Bilder entsprechenden überlappenden Bereiche die minimale Differenz zwischen sich aufweisen. Maschinenlesbares Speichermedium zum Speichern eines Computerprogramms, welches ein Verfahren zur Bildverarbeitung durchführt, wenn es durch eine Bildverarbeitungsvorrichtung ausgeführt wird, wobei das Verfahren umfasst:

Gewinnen einer Vielzahl erster Bitmap-Bilder, wobei jedes erste Bitmap-Bild einem Teil einer gedruckten Seite entspricht;

Erzeugen eines zweiten Bitmap-Bildes durch Verschmelzen der ersten Bitmap-Bilder;

Erzeugen eines dritten Bitmap-Bildes durch Verkleinern des zweiten Bitmap-Bildes; und

Drucken des dritten Bitmap-Bildes.






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