| Dokumentenidentifikation |
DE202006015054U1 21.06.2007 |
| Titel |
Lichteffektmodul für Wasserhahn |
| Anmelder |
Wu, Su-Lan, Xizhi City, Taipei, TW; Lu, Ching-Hsien, Xizhi City, TW |
| Vertreter |
Horak, M., Dipl.-Ing., Rechtsanw., 30161 Hannover |
| DE-Aktenzeichen |
202006015054 |
| Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) |
21.06.2007 |
| Registration date |
16.05.2007 |
| Application date from patent application |
29.09.2006 |
| IPC-Hauptklasse |
F21S 10/00(2006.01)A, F, I, 20060929, B, H, DE
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| IPC-Nebenklasse |
F21S 9/02(2006.01)A, L, I, 20060929, B, H, DE
F21V 23/00(2006.01)A, L, I, 20060929, B, H, DE
F21V 33/00(2006.01)A, L, I, 20060929, B, H, DE
E03C 1/04(2006.01)A, L, I, 20060929, B, H, DE
G01K 1/02(2006.01)A, L, I, 20060929, B, H, DE
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| IPC additional class |
F21Y 101/02 (2006.01) A, L, N, 20060929, B, H, DE
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| Beschreibung[de] |
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Hintergrund der Erfindung
Auf dem Markt erhältliche konventionelle Wasserhähne haben
nur eine Funktion, die Steuerung des Wasserflusses. Um anzuzeigen, ob kaltes oder
warmes Wasser fließen soll, sind eine blaue und eine rote Markierung am Wasserhahn
angebracht. Die tatsächliche Wassertemperatur hat nichts mit der angezeigten
Markierung zu tun. Ziel der vorliegenden Erfindung ist ein Modul, das abhängig
von der tatsächlichen Temperatur bestimmte Lichteffekte zeigt.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
1 Perspektivische Darstellung des an einen Wasserhahn
montierten Lichteffektmoduls für einen Wasserhahn
2 Perspektivische Darstellung des Lichteffektmoduls
für einen Wasserhahn in Einklang mit der vorliegenden Erfindung
3 Explosionsdarstellung des Lichteffektmoduls der vorliegenden
Erfindung
4 Perspektivische Darstellung des elektromagnetischen
Kontrollmoduls und seiner Wirkung
5 Schnitt durch das Lichteffektmodul für einen
Wasserhahn der vorliegenden Erfindung
Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführung
1 zeigt das an einen Wasserhahn (2) montierte
Lichteffektmodul für einen Wasserhahn in Übereinstimmung mit der vorliegenden
Erfindung.
Wie in 2 und 3
dargestellt enthält das Lichteffektmodul ein Gehäuse (11), einen
Batteriefachdeckel (12), einen elektronischen Schalter (13), einen
temperaturabhängigen Widerstand (14), ein elektromagnetisches Kontrollmodul
(15), einen Federschalter (16) und ein oder mehrere Leuchtelemente
(17). Das Gehäuse (11) hat eine innere (111) und
eine äußere (112) Wand, zwischen denen sich eine Kammer (113)
für die Aufnahme der Batterien (121), des elektronischen Schalters
(13), des temperaturabhängigen Widerstands (14), des elektromagnetischen
Kontrollmoduls (15) und des Federschalters (16) ergibt. Der Wasserauslaß
(114) am Gehäuse (1) hat die Form eines Trichters, mit dem
weiteren Ende nach außen. Auf seinen schrägen Innenflächen können
ein oder mehrere Leuchtelemente (17) montiert werden.
3 zeigt eine bevorzugte Ausführung des Lichteffektmoduls,
bei dem LED's mit verschiedenen oder derselben Farbe als Leuchtelemente verwendet
werden. Die LED (17) sind auf dem schrägen Teil des Wasserauslasses
(114) angebracht und werfen ihr Licht auf das ausströmende Wasser.
Die Batterien (121) versorgen das Lichteffektmodul mit elektrischer Energie.
Sie werden durch den Gummiring (122) und den verriegelbaren Batteriefachdeckel
(12) wasserdicht im Batteriefach (115) eingeschlossen. Die Stromzuführung
zum Lichteffektmodul wird durch das elektromagnetische Kontrollmodul (15)
und den Federschalter (16) gesteuert. Wenn der Wasserhahn (2)
geöffnet wird, wird durch die Kraft des Wassers die Polarität des Magneten
und des Federschalters geändert. Wie aus 4ersichtlich
gehören zu dem elektromagnetischen Kontrollmodul (15) ein Paddelstab
(151), ein Rückstellstab (152) und ein Magnet (153).
Der Magnet (153) befindet sich in der inneren Kammer (113) und
die Paddelplatte (1511) am vorderen Ende des Paddelstabs (151)
liegt direkt im Wasserstrom und wird von diesem daher gedreht. Damit wird auch die
Lage von Nord- und Südpol des Magneten geändert und der Federschalter
(16) schaltet die Stromzuführung zu den Leuchtelementen (17)
ein, die dann ihr Licht auf das ausfließende Wasser werfen.
Wenn der Wasserhahn (2) wieder geschlossen wird, dreht der
Rückstellstab (152) den Magneten (153) wieder in seine Ursprungslage,
der Federschalter (16) schaltet ab und der Stromfluß zu den Leuchtelementen
(17) wird wieder unterbrochen.
In 5 ist gezeigt, daß für die
Anzeige der Temperatur des Wasserstroms aus dem Wasserhahn (2) im Lichteffektmodul
ein elektronischer Schalter (13) und ein temperaturabhängiger Widerstand
(14) eingebaut sind, die auch durch ein Temperatursensor-IC ersetzt werden
können. Je nachdem wie hoch die Temperatur des ausfließenden Wassers ist,
wird von dem elektronischen Schalter (13) das Leuchtelement (17)
für Warmwasser oder das Leuchtelement (17) für Kaltwasser mit
Strom versorgt. Das Leuchtelement (17) für "kalt" ist im Allgemeinen
blau, das für warmes Wasser rot.
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| Anspruch[de] |
Ein Lichteffektmodul zur Montage am Wasserauslaß eines Wasserhahns,
das ein Gehäuse, einen Batteriefachdeckel, ein elektromagnetisches Kontrollmodul,
einen Federschalter und ein Leuchtelement enthält, dadurch charakterisiert,
daß das Gehäuse eine äußere und eine innere Wandung hat, zwischen
denen sich eine Kammer für die Aufnahme von Batterien befindet und dadurch,
daß der Wasserauslaß ein von innen nach außen weiter werdender Trichter
ist, an dessen Wänden ein oder mehrere Leuchtelemente mit einer oder mehreren
Farben montiert sind, sowie dadurch,
daß der Batteriefachdeckel die Kammer mit den Batterien durch
Einsatz einer wasserfesten Dichtung wasserdicht verschließt, das elektromagnetische
Kontrollmodul mit im Gehäuse untergebracht ist und einen Paddelstab, einen
Rückstellstab und eine Magneteinheit hat, wobei der Paddelstab von der Wellenmitte
der Magneteinheit ausgeht und sein vorderes Ende durch die innere Wandung des Gehäuses
geht und so in direkten Kontakt mit dem ausfließenden Wasser kommt, weshalb
die Paddelplatte vom fließenden Wasser gedreht wird, was gleichzeitig den Magneten
dreht und seine Polarität ändert, was wiederum vom Rückstellstab
rückgängig gemacht wird, sobald der Wasserfluß aufhört und dadurch,
daß der Federschalter zwischen innerer und äußerer Wandung untergebracht
ist und sein Schaltzustand und damit der Stromfluß von der Batterie direkt
von der Stellung des Magneten abhängt.
Das Lichteffektmodul aus Anspruch 1, bei dem ein spezielles IC dazu
dient, einen Flackereffekt des Lichts hervorzurufen.
Das Lichteffektmodul aus Anspruch 1, bei dem in dem Gehäuse ein
elektronischer Schalter und ein temperaturabhängiger Widerstand untergebracht
sind.
Das Lichteffektmodul aus Anspruch 3, bei dem ein Sensor-IC zur Feststellung
der Wassertemperatur verwendet wird.
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