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Dokumentenidentifikation DE202006019845U1 21.06.2007
Titel Behandlungsliege
Anmelder Unbescheiden GmbH, 76532 Baden-Baden, DE
Vertreter Wolf & Lutz, 76530 Baden-Baden
DE-Aktenzeichen 202006019845
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 21.06.2007
Registration date 16.05.2007
Application date from patent application 30.06.2006
File number of patent application claimed PCT/EP2006/006386
IPC-Hauptklasse A61H 99/00(2006.01)A, F, I, 20070206, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A61H 35/00(2006.01)A, L, I, 20070206, B, H, DE   A61H 37/00(2006.01)A, L, I, 20070206, B, H, DE   A61G 7/05(2006.01)A, L, I, 20070206, B, H, DE   A61G 13/10(2006.01)A, L, I, 20070206, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Behandlungsliege für die Lagerung einer liegenden Person bei einer therapeutischen und/oder kosmetischen Behandlung mit einem Trägergestell und mit einem im Trägergestell gelagerten, mit Flüssigkeit und/oder Gas gefüllten Kissen mit einer Außenhülle aus flexiblem Material, das an einer Oberseite eine Deckplane mit einer Liegefläche für die Person aufweist.

Solche Behandlungsliegen werden dazu verwendet, eine zu behandelnde Person, wie einen Patienten, bei einer therapeutischen oder kosmetischen Behandlung in einen Schwebezustand zu versetzen. Der Schwebezustand wird dadurch erreicht, dass der Patient auf einem Wasserpolster ruht. Das Kissen ist nicht vollständig mit Wasser gefüllt, so dass die Deckplane nicht straft gespannt ist. Der Patient wird durch die Auftriebskräfte des Wassers sowie durch die Deckplane in der Schwebe gehalten. Um dem Patienten den Einstieg zu erleichtern, ist im Inneren des Kissens ein in der Höhe verstellbarer Tisch angeordnet. Dieser wird nach oben verfahren, bis die Tischplatte über dem Wasserspiegel positioniert ist und die Deckplane auf der Tischplatte aufliegt. Wenn der Patient auf der Liegefläche liegt, wird der Tisch nach unten verfahren, bis der Patient auf dem Wasserpolster schwebt und die Tischplatte sich nach unten von der Deckplane abhebt.

Die bekannte Behandlungsliege ermöglicht zwar eine Lagerung des Patienten im quasi schwebenden Zustand. Der Tisch, der ein bequemes Einsteigen für den Patienten ermöglicht, bedingt jedoch einen hohen technischen Aufwand, so dass die Behandlungsliege teuer zu fertigen ist.

Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Behandlungsliege der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, dass sie günstiger zu fertigen ist.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Behandlungsliege mit den Merkmalen des Anspruchs 1 bzw. mit den Merkmalen des Anspruchs 3 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.

Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, das die Deckplane aufweisende Kissen zum Ein- und Aussteigen des Patienten so weit zu befüllen, dass die Deckplane straff gespannt ist. Zur Behandlung wird das Kissen so weit entleert, bis der Patient in einem quasi schwebenden Zustand ist. Hierbei wird der Patient nach unten abgesenkt, vorzugsweise um mindestens 5 cm, idealerweise um 10 cm bis 15 cm. Dabei sinkt er in das Kissen ein und liegt auf der Flüssigkeit auf. Die formgebenden Strukturelemente verhindern, dass sich das Kissen beim Befüllen wie ein Ballon aufbläht, und verleihen der Liegefläche eine annähernd ebene Form. Hierzu sind die Strukturelemente vorzugsweise an der Deckplane und der Bodenplane befestigte Bahnen aus flexiblem Material, die sich in Längs- und/oder Querrichtung des Kissens erstrecken und dessen Inneres in mehrere, miteinander kommunizierende Abteilungen unterteilen. Das Befüllen des Kissens dient dem Druckaufbau, so dass der Patient vor dem Entfernen von der Liegefläche auf einer idealerweise straft gespannten Deckplane liegt.

Zweckmäßig sind die Außenhülle, die Bodenplane und die Strukturelemente aus demselben Material gefertigt. Dies vereinfacht die Fertigung. Als Material kommt insbesondere thermoplastisches Urethan oder Polyvinylchlorid in Frage.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform (Anspruch 1) wird das Kissen nach unten durch die Bodenplane begrenzt und ist durch die Befüllungsvorrichtung mit Gas, vorzugsweise mit Luft, befüllbar. Das Kissen ruht auf einem weiteren Kissen, das mit Flüssigkeit, vorzugsweise mit Wasser, so weit gefüllt ist, dass seine Außenhülle nicht straff gespannt ist. Zur Erzielung des Schwebezustands sinkt der Patient in beide Kissen ein. Auch bei dieser Ausführungsform sind Luft und Wasser in getrennten Kammern enthalten, wobei diese Kammern durch zwei separate Kissen gebildet werden. Die beiden Kissen sind zweckmäßig durch Befestigungselemente, wie beispielsweise Klettverschlüsse, miteinander verbunden. Alternativ oder zusätzlich kann das obere Kissen am Trägergestell befestigt sein.

Gemäß einer alternativen Ausführungsform ist das Kissen teilweise mit einer Flüssigkeit, vorzugsweise mit Wasser, gefüllt, und die Befüllungsvorrichtung weist einen Kompressor oder eine Luftturbine zum Einleiten von Gas, vorzugsweise von Luft, in das Kissen sowie Mittel zum Ablassen des Gases auf. Die beim Ein- und Aussteigen des Patienten notwendige strafte Spannung der Außenhülle wird durch Einleiten des unter Druck stehenden Gases erreicht. Zur Erzielung des Schwebezustands des Patienten wird das Gas abgelassen, bis die über dem Flüssigkeitsspiegel befindliche Gasblase entwichen ist und der Patient auf der nun auf der Flüssigkeit aufliegenden, nicht mehr straft gespannten Deckplane quasi in der Schwebe liegt.

Zweckmäßig ist die Bodenplane Teil der Außenhülle. Die Strukturelemente erstrecken sich dann durch das gesamte Kissen von oben nach unten. Das Kisseninnere weist eine Kammer auf, in der sich sowohl die Flüssigkeit als auch gegebenenfalls das Gas in einer über der Flüssigkeit befindlichen Gasblase befindet. Es ist jedoch auch möglich, dass die Bodenplane im Inneren des Kissens angeordnet ist und dieses in eine obere und eine von der oberen abgetrennte untere Kammer unterteilt. Dabei wird bevorzugt, dass die untere Kammer so weit mit Flüssigkeit, vorzugsweise mit Wasser, gefüllt ist, dass die Bodenplane nicht straft gespannt ist, und dass die obere Kammer mittels der Befüllungsvorrichtung mit einem Gas, vorzugsweise mit Luft, befüllbar ist. Dies hat den Vorteil, dass sich Wasser und Luft in getrennten Kammern befinden und nicht miteinander in Berührung kommen, so dass durch das Einleiten und Ablassen der Luft keine Keime in das Wasser gelangen. Das Wasser ist dadurch länger haltbar.

Zum Einleiten und Ablassen des Gases weist die Befüllungsvorrichtung vorteilhaft ein Dreiwegeventil auf. Gemäß einer weiteren alternativen Ausführungsform (Anspruch 11) ist das Kissen mit einer Flüssigkeit, vorzugsweise mit Wasser, gefüllt, und die Befüllungsvorrichtung weist eine Pumpe zum Einleiten der Flüssigkeit in das Kissen sowie Mittel zum Ablassen der Flüssigkeit auf. Zum Ein- und Aussteigen des Patienten wird so viel Flüssigkeit in das Kissen gepumpt, bis dessen Außenhülle straft gespannt ist. Zur Behandlung wird so viel Flüssigkeit abgelassen, dass sich der Patient in einem quasi schwebenden Zustand befindet. Vorzugsweise ist im Trägergestell eine Heizung angeordnet, mit der die Flüssigkeit, auf der der Patient quasi schwebend gelagert wird, beheizt werden kann. Dadurch kann über den gesamten Behandlungszeitraum eine annähernd konstante Temperatur erzielt werden, die dem Wohlbefinden des Patienten sowie der Therapie förderlich ist. Zweckmäßig weist das Trägergestell eine umlaufende Abflussrinne auf, und das Kissen ist mit einer wasserdichten Folie bedeckt, deren Ränder in die Abflussrinne hineinragen. Der Patient kann dann auf dem Kissen liegend beispielsweise mit einer Handbrause abgewaschen werden. Abwasser, das beispielsweise vom Patienten abgespülte Fango- oder Moorpackungen als Verunreinigungen enthält, fließt über die Folie in die Abflussrinne, ohne das Kissen zu verunreinigen. Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung kann die Behandlungsliege mit einer Duscheinrichtung ausgestattet sein. Diese ist vorzugsweise eine stationär im Abstand über dem Kissen angeordnete Horizontaldusche, aus deren horizontal verlaufendem Rohr an mehreren Stellen Wasser austritt und den darunter liegenden Patienten beaufschlagt. Dadurch kann die Haut des Patienten für eine Behandlung vorbereitet werden. Gegebenenfalls kann eine Kombination aus Peeling und Packung oder dergleichen verabreicht werden. Das Wasser fließt dann über die Abflussrinne ab, bevor der Patient in den quasi-schwebenden Zustand abgesenkt wird. Zweckmäßig ist das Trägergestell eine nach oben offene Wanne. Diese kann die Flüssigkeit auffangen, falls das Kissen ein Leck aufweist.

Im Folgenden wird die Erfindung anhand zweier in der Zeichnung schematisch dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen

1 eine Behandlungsliege gemäß eines ersten Ausführungsbeispiels im aufgeblasenen Zustand mit straft gespannter Außenhülle;

2 die Behandlungsliege gemäß 1 mit abgelassener Luft und

3 eine Behandlungsliege gemäß eines zweiten Ausführungsbeispiels im aufgeblasenen Zustand.

Eine Behandlungsliege 10 weist eine Wanne 12 auf, in die ein teils mit Wasser 14, teils mit Luft 16 gefülltes Kissen 18 eingelegt ist. Das Kissen 18 weist eine Außenhülle 20 aus einem flexiblen, wasser- und luftdichten Planenmaterial auf. Die Außenhülle 20 umfaßt eine Deckplane 22, welche eine Liegefläche für einen Patienten 24 aufweist, sowie eine Bodenplane 26. Im Inneren des Kissens 18 weist dieses sich von der Deckplane 22 zur Bodenplane 26 erstreckende Strukturelemente in Form von flexiblen Bahnen auf, die aus demselben Material wie die Außenhülle gefertigt sind und sich in Längsrichtung des Kissens 18 erstrecken. Die Strukturelemente unterteilen das Innere des Kissens 18 in mehrere miteinander kommunizierende Abteilungen 30. Die Strukturelemente 28 dienen dazu, die Liegefläche der Deckplane 22 auch dann annähernd eben zu halten, wenn durch Druckbeaufschlagung des Innenraums des Kissens 18 dessen Außenhülle 20 straft gespannt wird. Zum Einleiten und Ablassen der Luft 16 ist an das Kissen 18 über ein Leitungssystem 32 eine Befüllungsvorrichtung 34 angeschlossen. Diese weist eine Steuereinheit 36, einen Kompressor 38 und ein Dreiwegemagnetventil 40 auf. Zum Auflegen des Patienten 24 auf die Deckplane 22 wird das Kissen 18 durch den Kompressor 38 mit Druckluft befüllt, bis die Außenhülle 20 straft gespannt ist und die Deckplane 22 eine harte Liegefläche bildet. Dies wird in der Regel schon bei einem Druck von weniger als 0,1 bar über Atmosphärendruck erreicht. Vor Behandlungsbeginn wird ein Teil der Luftblase 16durch Öffnen des Dreiwegeventils 40 abgelassen, so dass der Patient 24 in das Kissen 18 einsinkt und durch die Deckplane 22, die dann auf dem Wasser 14 aufliegt, in einem quasi schwebenden Zustand gehalten wird. Der Wasserpegel kann dabei konstant gehalten oder ebenfalls abgesenkt werden. In dem quasi schwebenden Zustand beginnt dann eine medizinische oder kosmetische Behandlung des Patienten.

Unter dem Kissen 18 ist in der Wanne 12 eine Heizmatte 42 angeordnet, die über einen Thermostaten gesteuert wird und die das Wasser 14 auf einer für die Behandlung förderlichen Temperatur hält. Dabei dient die Heizmatte 42 nicht nur als Kompensationsheizung zum Ausgleich von Wärmeverlusten, sondern auch zum Aufheizen des Wassers 14, wenn dieses über mehrere Anwendungen hinweg im Kissen 18 verbleibt und nicht ständig durch frisches Warmwasser ersetzt wird. Desweiteren weist die Wanne 12 eine umlaufende Abflussrinne 44 auf. Über das Kissen 18 ist eine wasserdichte Kunststoffolie 46 gelegt, deren Ränder 48 in die Abflussrinne 44 ragen. Dadurch wird ermöglicht, dass der Patient 24 mit Therapiemitteln, wie Fango-, Moor- oder Peelingpackungen, bestrichen und nach Ende der Behandlung beispielsweise mit einer Handbrause wieder gereinigt werden kann. Das abgespülte Material wird in die Abflussrinne 44 geschwemmt und mittels einer Spülung abtransportiert. Zum Abspülen des Patienten 24 wird das Kissen 18 wieder mittels des Kompressors 38 mit Druckluft 16 befüllt, bis die Außenhülle 20 straft gespannt ist und die Deckplane 22 eine annähernd ebene Liegefläche bildet.

Die Behandlungsliege 10' gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel (3) unterscheidet sich von der Behandlungsliege 10 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel lediglich darin, dass das Kissen 18 ausschließlich mit Luft 16 befüllt ist und auf einem in der Wanne 12 positionierten weiteren Kissen 50 ruht. Gleiche Bauteile sind daher mit gleichen Bezugszeichen versehen. Das weitere Kissen 50 besteht ebenfalls aus einer Außenhülle aus flexiblem Material wie das Kissen 18. Es ist so weit mit Wasser 14 gefüllt, dass seine Außenhülle nicht straff gespannt ist. Die beiden Kissen 18, 50 sind mittels Klettverschlüssen 52 miteinander verbunden. Die Behandlungsliege 10' gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel weist somit eine obere, mit Luft gefüllte Kammer 54 und eine untere, mit Wasser gefüllte Kammer 56 auf. Ebenso wie bei der Behandlungsliege 10 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel wird der Patient 24 in einen quasi schwebenden Zustand versetzt, indem die Luft 16 aus der oberen Kammer 54 durch Öffnen des Dreiwegeventils 40 entweicht, bis der Patient 24 in das Kissen 18 einsinkt und auf dem Wasserpolster des weiteren Kissens 50 aufliegt. Eine ähnliche Ausführungsform mit einer Luftkammer und einem unter der Luftkammer angeordneten Wasserpolster, die nicht in der Zeichnung dargestellt ist, weist lediglich ein Kissen auf, das in eine obere Luftkammer und eine untere Flüssigkeitskammer unterteilt ist. Beide Kammern werden durch die Bodenplane voneinander getrennt. Die untere Kammer ist nur so weit mit Wasser gefüllt, dass die Bodenplane nicht straff gespannt ist, so dass der Patient nach Evakuieren der Luftkammer nicht nur in die Deckplane, sondern auch in die Bodenplane einsinkt und auf dem Wasserpolster der unteren Kammer schwebt.

Zusammenfassend ist folgendes festzuhalten:

Die Erfindung betrifft eine Behandlungsliege für die Lagerung einer liegenden Person 24 bei einer therapeutischen und/oder kosmetischen Behandlung mit einem Trägergestell 12 und mit einem im Trägergestell 12 gelagerten, mit Gas 16 befüllbaren Kissen 18 mit einer Außenhülle 20 aus flexiblem Material, das an einer Oberseite eine Deckplane 22 mit einer Liegefläche für die Person 24 aufweist, das nach unten durch eine Bodenplane 26 begrenzt wird und sich von der Deckplane 22 zur Bodenplane 26 erstreckende formgebende Strukturelemente 28 aus flexiblem Material aufweist, wobei das Kissen 18 auf einem weiteren Kissen 50 ruht, das mit Flüssigkeit 14 so weit gefüllt ist, dass seine Außenhülle nicht straft gespannt ist, und mit einer Befüllungsvorrichtung 34 zum definierten Befüllen des Kissens 18 mit Gas 16 zum straffen Spannen der Deckplane 22 und zum definierten Entleeren des Kissens 18, bis die Person 24 in das Kissen 18 einsinkt und auf der Flüssigkeit 14 in der Schwebe gehalten wird, wobei durch das definierte Befüllen und Entleeren des Kissens die Person 24 angehoben und abgesenkt werden kann.


Anspruch[de]
Behandlungsliege für die Lagerung einer liegenden Person (24) bei einer therapeutischen und/oder kosmetischen Behandlung mit einem Trägergestell (12) und mit einem im Trägergestell (12) gelagerten, mit Gas (16) befüllbaren Kissen (18) mit einer Außenhülle (20) aus flexiblem Material, das an einer Oberseite eine Deckplane (22) mit einer Liegefläche für die Person (24) aufweist, das nach unten durch eine Bodenplane (26) begrenzt wird und sich von der Deckplane (22) zur Bodenplane (26) erstreckende formgebende Strukturelemente (28) aus flexiblem Material aufweist, wobei das Kissen (18) auf einem weiteren Kissen (50) ruht, das mit Flüssigkeit (14) so weit gefüllt ist, dass seine Außenhülle nicht straft gespannt ist, und mit einer Befüllungsvorrichtung (34) zum definierten Befüllen des Kissens (18) mit Gas (16) zum straften Spannen der Deckplane (22) und zum definierten Entleeren des Kissens (18), bis die Person (24) in das Kissen (18) einsinkt und auf der Flüssigkeit (14) in der Schwebe gehalten wird. Behandlungsliege nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kissen (18) und das weitere Kissen (50) miteinander durch Befestigungselemente (52) verbunden sind. Behandlungsliege für die Lagerung einer liegenden Person (24) bei einer therapeutischen und/oder kosmetischen Behandlung mit einem Trägergestell (12) und mit einem im Trägergestell (12) gelagerten, mit Flüssigkeit (14) und gegebenenfalls mit Gas (16) gefüllten Kissen (18) mit einer Außenhülle (20) aus flexiblem Material, das an einer Oberseite eine Deckplane (22) mit einer Liegefläche für die Person (24) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Kissen (18) sich von der Deckplane (22) bis zu einer Bodenplane (26) nach unten erstreckende formgebende Strukturelemente (28) aus flexiblem Material aufweist, und dass eine Befüllungsvorrichtung (34) zum definierten Befüllen des Kissens (18) mit Flüssigkeit (14) oder Gas (16) zum straften Spannen der Deckplane (22) und zum definierten Entleeren des Kissens (18) zum Versetzen der Person (24) in einen Zustand, in dem sie in das Kissen (18) einsinkt und auf der Flüssigkeit (14) in der Schwebe gehalten wird, an das Kissen (18) angeschlossen ist. Behandlungsliege nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Strukturelemente (28) an der Deckplane (22) und der Bodenplane (26) befestigte Bahnen aus flexiblem Material sind, die sich in Längs- und/oder Querrichtung des Kissens (18) erstrecken und dessen Inneres in mehrere, miteinander kommunizierende Abteilungen (30) unterteilen. Behandlungsliege nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenhülle (20), die Bodenplane (26) und die Strukturelemente (28) aus demselben Material gefertigt sind. Behandlungsliege nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Kissen (18) teilweise mit einer Flüssigkeit (14), vorzugsweise mit Wasser, gefüllt ist und dass die Befüllungsvorrichtung (34) einen Kompressor (38) oder eine Luftturbine zum Einleiten von Gas (16), vorzugsweise von Luft, in das Kissen (18) sowie Mittel (40) zum Ablassen des Gases (16) aufweist. Behandlungsliege nach Anspruch 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenplane (26) Teil der Außenhülle (20) ist. Behandlungsliege nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenplane (26) im Inneren des Kissens (18) angeordnet ist und dieses in eine obere und eine von der oberen abgetrennte untere Kammer unterteilt. Behandlungsliege nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Kammer so weit mit Flüssigkeit (14), vorzugsweise Wasser, gefüllt ist, dass die Bodenplane (26) nicht straft gespannt ist, und dass die obere Kammer mittels der Befüllungsvorrichtung (34) mit einem Gas (16), vorzugsweise mit Luft, befüllbar ist. Behandlungsliege nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befüllungsvorrichtung (34) ein Dreiwegeventil (40) zum Entlüften des Kissens (18) aufweist. Behandlungsliege nach Anspruch 3 und gegebenenfalls nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Kissen (18) mit einer Flüssigkeit (14), vorzugsweise mit Wasser, gefüllt ist und dass die Befüllungsvorrichtung (34) eine Pumpe zum Einleiten der Flüssigkeit (14) in das Kissen (18) sowie Mittel zum Ablassen der Flüssigkeit (14) aufweist. Behandlungsliege nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine im Trägergestell (12) angeordnete Heizung (42). Behandlungsliege nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägergestell (12) eine umlaufende Abflussrinne (44) aufweist und dass das Kissen (18) mit einer wasserdichten Folie (46) bedeckt ist, deren Ränder (48) in die Abflussrinne (44) hineinragen. Behandlungsliege nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch eine Duscheinrichtung, vorzugsweise eine stationär im Abstand über dem Kissen angeordnete Horizontaldusche. Behandlungsliege nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägergestell (12) eine nach oben offene Wanne ist.






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