Die Erfindung betrifft ein modulares Leuchtensystem, das aus einzelnen
Leuchten mit jeweils wenigstens einer integrierten elektrischen Lichtquelle zusammensetzbar
ist.
Als Wohnraumleuchten sind unterschiedliche Leuchtentypen wie Wandleuchten,
Deckenleuchten, Stehleuchten und Tischleuchten bekannt. Diese erfüllen alle
den ihnen zugedachten Zweck, sind aber nicht unmittelbar miteinander zu einem Leuchtensystem
kombinierbar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, insbesondere für Wohnräume
ein modular und einfach aufgebautes Leuchtensystem zu schaffen, das in Anpassung
an den jeweiligen Wohnraum und Benutzer beliebig und sich ggf. auch in mehrere räumliche
Richtungen erstreckend variierbar und erweiterbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem Leuchtensystem
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der
Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Charakteristisch für das erfindungsgemäße modulare
Leuchtensystem ist, dass es aus untereinander gleichförmigen achteckigen hohlen
Würfelleuchten zusammensetzbar ist, in denen jeweils wenigstens eine elektrisch
versorgte Lichtquelle integriert ist. Dabei ist eine der Würfelleuchten als
Hauptwürfelleuchte an ein Stromversorgungsnetz angeschlossen und/oder beinhaltet
eine Stromquelle wie Akku oder Batterie. In Öffnungen in den Seitenwänden
der Würfelleuchten sind Adapterstecker einsteckbar, mittels denen benachbarte
Würfelleuchten elektrisch andockbar und in wenigstens drei Koordinatenrichtungen
in zusammenhängende elektrisch miteinander verbundene Würfelleuchtenreihen
zusammensteckbar sind.
Die Erfindung und deren weitere Merkmale und Vorteile werden anhand
der in den Figuren schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele näher
erläutert. Es zeigt:
1 perspektivisch die Hauptwürfelleuchte bzw. eine
einzelne Würfelleuchte des erfindungsgemäßen modularen Leuchtensystems,
2 das Andocken einer zweiten Würfelleuchte an die
rechte Seite der Würfelleuchte der 1 vermittels
eines Adaptersteckers zur elektrisch leitenden Verbindung beider Würfelleuchten,
3 vergrößert herausgezeichnet die Ansicht
auf eine Seitenwand der Würfelleuchte mit Öffnung zum Einstecken eines
Adaptersteckers,
4 die Seitenansicht eines Adaptersteckers, wie er in
2 eingesetzt wird,
5 perspektivisch ein auf drei Würfelleuchten erweitertes
Leuchtensystem, und
6 ein auf fünf Würfelleuchten erweitertes
Leuchtensystem, wobei ersichtlich ist, dass räumliche Anordnung und Länge
der zusammensteckbaren Würfelleuchtenreihen nahezu beliebig variierbar sind.
Aus den 1 und 3
geht deutlich hervor, dass die einzelnen achteckigen Würfelleuchten
10a Kuben mit sechs quadratischen Seitenflächen sind, bei denen jeweils
eine Seitenfläche als lichtdurchlässige Leuchtfläche 11
z.B. als Plexiglasdeckel ausgebildet ist, durch welche eine in der Würfelleuchte
10a integrierte Lichtquelle z.B. LED's ihre Leuchtkraft emittiert. Die
Würfelleuchte 10a ist z.B. an ein Stromversorgungsnetz angeschlossen
und bildet daher die Hauptwürfelleuchte.
Die restlichen fünf quadratischen Seitenflächen der Würfelleuchte
10a und aller weiteren Würfelleuchten sind gleich ausgebildet und
jeweils mit einer mittigen Öffnung 12, 13, 14 etc.
zum Einstecken eines Adaptersteckers 15 zwecks elektrischer Andockung der
nach 2 von rechts benachbart anzuschließenden zweiten
Würfelleuchte 10b versehen.
Auf diese Weise ist das variable Leuchtensystem der 5
aus drei Würfelleuchten 10a, 10b und 10c und der
6 aus z.B. fünf Würfelleuchten nebeneinander
und sogar aufeinander zusammengesetzt, wobei je nach Vorliebe des Benutzers jede
Würfelleuchte in eine andere Richtung leuchten kann.