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Dokumentenidentifikation DE60127003T2 21.06.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001115183
Titel Beweglicher Kontakt , Koaxialverbinder und den Kontakt enthaltendes Kommunikationsgerät
Anmelder Murata Manufacturing Co., Ltd., Nagaokakyo, Kyoto, JP
Erfinder Shima, Kazuo, Nagaokakyo-shi, Kyoto-fu 617-8555, JP;
Uratani, Chikara, Nagaokakyo-shi, Kyoto-fu 617-8555, JP;
Maruyama, Yuichi, Nagaokakyo-shi, Kyoto-fu 617-8555, JP
Vertreter Schoppe, Zimmermann, Stöckeler & Zinkler, 82049 Pullach
DE-Aktenzeichen 60127003
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 08.01.2001
EP-Aktenzeichen 014000335
EP-Offenlegungsdatum 11.07.2001
EP date of grant 07.03.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.06.2007
IPC-Hauptklasse H01R 13/646(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H01R 13/703(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf bewegbare Anschlüsse, Koaxialverbinder und Kommunikationsvorrichtungen, die dieselben umfassen.

2. Beschreibung der verwandten Technik

Unten sollte klar sein, dass der Ausdruck „Feder", der bei Bezugnahmen auf „Federeigenschaften", „federbewegbare Funktionen", „Federtrageabschnitte" und dergleichen verwendet wird, sich nicht begrenzend auf eine mechanische Feder bezieht, sondern allgemeiner Gegenstände bezeichnet, die ein „Federungsvermögen", eine „Elastizität" oder eine „Nachgiebigkeit" aufweisen.

Herkömmlicherweise gibt es Mobilkommunikationsvorrichtungen, wie beispielsweise Mobiltelefone, die Koaxialverbinder vom Oberflächenbefestigungstyp umfassen, die Signalwegumschaltfunktionen aufweisen. Bei einem derartigen Koaxialverbinder sind gewöhnlich ein Harzgehäuse, ein feststehender Anschluss und ein bewegbarer Anschluss, der eine Federeigenschaft aufweist, integriert einfügegeformt.

Wie es in 12 gezeigt ist, umfasst ein herkömmlicher bewegbarer Anschluss 155 einen bewegbaren, mechanischen Abschnitt 151, der eine federbewegbare Funktion aufweist, und einen Anschlussleitungsabschnitt 152, der in einer U-Form gebogen ist und mit dem bewegbaren mechanischen Abschnitt 151 verbunden ist. Der bewegbare mechanische Abschnitt 151 umfasst einen Arm 151a, der sich von dem Anschlussleitungsabschnitt 152 aus zu der rechten und der linken Seite erstreckt, zwei Federtrageabschnitte 151b, die an den Enden des Arms 151a gebildet sind, einen federbewegbaren Abschnitt 151c, der sich im Wesentlichen parallel zu den Armen 151a auf eine derartige Weise erstreckt, dass der Abschnitt 151c die Federtrageabschnitte 151b überspannt, und einen Kontaktabschnitt 151d, der von dem federbewegbaren Abschnitt 158c vorsteht. Beide Enden des federbewegbaren Abschnitts 151c sind durch die Federtrageabschnitte 151b getragen und fixiert. Der mittlere Teil des federbewegbaren Abschnitts 151c ist in einer kreisförmigen Form gekrümmt, um sich aufwärts zu erstrecken. Mit der Kraft, die durch die Federeigenschaft des kreisförmig gebildeten, federnden Mechanismus ausgeübt wird, stößt der Kontaktabschnitt 151d gegen die untere Oberfläche eines Kontaktteils 141 eines feststehenden Anschlusses 140, und dadurch stellt der feststehende Anschluss 140 einen Kontakt mit dem bewegbaren Anschluss 155 her, um miteinander verbunden zu sein.

Der herkömmliche bewegbare Anschluss 155 weist lediglich einen Arm 155a und lediglich zwei gebogene Teile A und B auf. Wenn folglich der herkömmliche bewegbare Anschluss 155 wiederholt mit dem mittleren Kontakt des koaxialen Gegenstückverbinders in Kontakt gedrückt wird, tritt eine plastische Verformung des bewegbaren Anschlusses 155 auf, wodurch die Federeigenschaft verschlechtert wird. Das heißt, nach einem Entfernen des koaxialen Gegenstückverbinders können der feststehende Anschluss 140 und der bewegbare Anschluss 155 nicht auf stabile Weise kontaktiert und verbunden werden, in einigen Fällen können beide Anschlüsse 140 und 155 kontaktlos bleiben.

Zusammenfassung der Erfindung

Folglich ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen bewegbaren Anschluss, einen Koaxialverbinder, die haltbar sind und eine gute Kontakt-/Verbindungszuverlässigkeit aufweisen, und eine Kommunikationsvorrichtung zu schaffen, die dieselben umfasst.

Um die obige Aufgabe zu lösen, sieht die vorliegende Erfindung einen bewegbaren Anschluss vor, der einen rahmenförmigen Abschnitt, einen nachgiebigen, bewegbaren Abschnitt, dessen beide Enden durch den rahmenförmigen Abschnitt getragen sind und der einen verschiebbaren nachgiebigen, mittleren Teil aufweist, und einen Kontaktabschnitt umfasst, der integriert mit dem nachgiebigen, bewegbaren Abschnitt gebildet ist und angepasst ist, um einen Kontakt mit einem feststehenden Anschluss herzustellen, so dass der Kontaktabschnitt mit dem feststehenden Anschluss verbunden ist, wobei zwei Arme des rahmenförmigen Abschnitts, die parallel zu dem nachgiebigen, bewegbaren Abschnitt angeordnet sind, gebogen sind, derart, dass der nachgiebige, bewegbare Abschnitt in einer kreisförmigen Form gekrümmt ist.

Vorzugsweise ist der Kontaktabschnitt auf dem nachgiebigen, bewegbaren Abschnitt gebildet, der in der kreisförmigen Form gekrümmt ist.

Die vorliegende Erfindung sieht ferner einen Koaxialverbinder vor, der ein isolierendes Gehäuse, das einen Hohlraum aufweist, in dem der mittlere Kontakt eines koaxialen Gegenstückverbinders eingebracht ist, den bewegbaren Anschluss, der in dem Hohlraum des isolierenden Gehäuses angeordnet ist, derart, dass der bewegbare Anschluss in eine Richtung vorsteht, die im Wesentlichen senkrecht zu einer Richtung ist, in die der mittlere Kontakt eingebracht ist, einen feststehenden Anschluss, der in dem Hohlraum des isolierenden Gehäuses angeordnet ist, um einen Kontakt mit einem Kontaktabschnitt des bewegbaren Anschlusses herzustellen, so dass der feststehende Anschluss mit dem Kontaktabschnitt verbunden ist, und einen externen Anschuss umfasst, der an der Außenseite des isolierenden Gehäuses angeordnet ist, um elektrisch mit einem externen Leiter des koaxialen Gegenstückverbinders verbunden zu sein, wobei der Kontaktabschnitt des bewegbaren Anschlusses und des feststehenden Anschlusses sich gemäß der Installation und Entfernung des koaxialen Gegenstückverbinders voneinander trennen und einen Kontakt herstellen, um miteinander verbunden zu sein.

Da der rahmenförmige Abschnitt eine hohe mechanische Festigkeit aufweist, tritt die plastische Verformung des bewegbaren Anschlusses kaum auf, obwohl der bewegbare Anschluss wiederholt mit dem mittleren Kontakt des koaxialen Gegenstückverbinders in Kontakt gedrückt wird. Folglich kann die Verschlechterung einer Federeigenschaft (Elastizität) verhindert werden. Zudem ist der nachgiebige, bewegbare Abschnitt durch ein Biegen einer flachen Platte anstelle eines Krümmens durch eine plastische Verformung in der kreisförmigen Form gekrümmt. Somit ist es unwahrscheinlich, dass eine plastische Verformung auftritt.

Zusätzlich sieht die vorliegende Erfindung eine Kommunikationsvorrichtung vor, die den obigen Koaxialverbinder umfasst, wodurch dieselbe eine hohe Zuverlässigkeit aufweist.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele derselben ersichtlich, die durch ein Beispiel gegeben und durch die beigefügten Zeichnungen dargestellt sind, in denen:

1 eine auseinandergezogene, perspektivische Ansicht ist, die ein Ausführungsbeispiel eines Koaxialverbinders gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;

2 eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines bewegbaren Anschlusses ist, der in 1 gezeigt ist;

3 eine Vorderansicht des in 2 gezeigten, bewegbaren Anschlusses ist;

4 eine rechte Seitenoberflächenansicht des in 2 gezeigten, bewegbaren Anschlusses ist;

5 eine linke Seitenoberflächenansicht des in 2 gezeigten, bewegbaren Anschlusses ist;

6 eine perspektivische Ansicht ist, die das Aussehen des in 1 gezeigten Koaxialverbinders zeigt;

7 eine Schnittansicht des in 6 gezeigten Koaxialverbinders ist;

8 eine schematische Schnittansicht zum Darstellen der Federfunktion (Elastizität) eines nachgiebigen, bewegbaren Abschnitts des bewegbaren Anschlusses ist;

9 eine Schnittansicht ist, die erhalten wird, wenn ein koaxialer Gegenstückverbinder in den in 6 gezeigten Koaxialverbinder gepasst ist;

10 eine schematische Schnittansicht zum Darstellen der Federfunktion (Elastizität) des nachgiebigen, bewegbaren Abschnitts des bewegbaren Anschlusses bei der obigen Situation ist;

11 ein Blockdiagramm eines Ausführungsbeispiels einer Kommunikationsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist; und

12 eine perspektivische Ansicht ist, die einen herkömmlichen bewegbaren Anschluss und einen herkömmlichen feststehenden Anschluss zeigt.

Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele

Mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen wird eine Beschreibung eines bewegbaren Anschlusses, eines Koaxialverbinders und einer Kommunikationsvorrichtung gemäß Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung abgegeben.

[Erstes Ausführungsbeispiel: Fig. 1 bis Fig. 10]

1 ist eine auseinandergezogene, perspektivische Ansicht, die die Struktur eines Koaxialverbinders gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt. Ein Koaxialverbinder (eine Koaxialaufnahmeeinrichtung) 1 ist aus einem isolierenden Gehäuse aus synthetischem Harz, das in ein unteres isolierendes Gehäuse 2A und ein oberes isolierendes Gehäuse 2B geteilt ist, einen feststehenden Metallanschluss 21, einen bewegbaren Metallanschluss 31 und einen externen Metallanschluss (einen externen Leiter) 41 gebildet.

Das untere isolierende Gehäuse 2A weist eine im Wesentlichen rechteckige Form auf. An jeder der zwei Ecken einer Seite der oberen Oberfläche (einer geteilten Oberfläche) des unteren isolierenden Gehäuses 2A ist ein Führungsvorsprung 3 zum Positionieren des oberen isolierenden Gehäuses 2B angeordnet. Nahe jedem der Führungsvorsprünge 3 und an der gegenüberliegenden Seite des unteren isolierenden Gehäuses 2A sind hohlraumähnliche Beinaufnahmeabschnitte 4 zum Einpassen der Beine (nicht gezeigt) des oberen isolierenden Gehäuses 2B vorgesehen. Zusätzlich sind rechteckige, weggeschnittene Abschnitte 6 und 7 bei den mittleren Teilen der einander gegenüberliegenden Kanten des unteren isolierenden Gehäuses 2A gebildet. Der weggeschnittene Abschnitt 6 umfasst einen Anschlussleitungsabschnitt 24 (der unten beschrieben wird) des feststehenden Anschlusses 21. Der weggeschnittene Abschnitt 7 umfasst einen Anschlussleitungsabschnitt 34 (der unten beschrieben wird) des bewegbaren Anschlusses 31. Die Abmessungen der weggeschnittenen Abschnitte 6 und 7 sind gesetzt, derart, dass ein Zwischenraum, der zum Verhindern einer Kapillarwirkung aufgrund des Flusses von Lötmittel ausreichend ist, das zum Befestigen verwendet wird, zwischen dem unteren isolierenden Gehäuse 2A und dem Anschlussleitungsabschnitt 24 des Anschlusses 21 und dem Anschlussleitungsabschnitt 34 des Anschlusses 31 gebildet ist.

Das obere isolierende Gehäuse 2B ist im Wesentlichen rechteckig. Ein Eintrittsloch 13, das einen runden Querschnitt aufweist, ist in der Mitte des oberen isolierenden Gehäuses 2B gebildet. Das Eintrittsloch 13 durchdringt das obere isolierende Gehäuse 2B. Der mittlere Kontakt eines koaxialen Gegenstückverbinders soll in das Einrittsloch 13 eingebracht werden.

Zusätzlich sind vier runde Beine an der unteren Oberfläche (der anderen geteilten Oberfläche) des oberen isolierenden Gehäuses 2B angeordnet. Diese Beine sind in der Figur nicht gezeigt. Eine Rille 15 (siehe 7), die einen V-förmigen Querschnitt aufweist, ist zwischen dem Eintrittsloch 13 und einer Kante gebildet, an der der feststehende Anschluss 21 herausgeführt ist. Die Rille 15 erstreckt sich in eine Richtung, die im Wesentlichen senkrecht zu der Richtung ist, in die der feststehende Anschluss 21 herausgeführt ist.

Obwohl es einen Zwischenraum gibt, der zwischen dem unteren isolierenden Gehäuse 2A und dem Anschlussleitungsabschnitt 24 des Anschlusses 21 und dem Anschlussleitungsabschnitt 34 des Anschlusses 31 angeordnet ist, tritt ein Lötmittelfluss, wenn ein Lötmittel, das für ein Befestigen verwendet wird, übermäßig aufgebracht wird, wodurch eine vorgeschriebene Menge überschritten wird, aus Räumen zwischen den isolierenden Gehäusen 2A und 2B und den Anschlüssen 21 und 31 ein. Somit ist die Rille 50, die sich mit dem feststehenden Anschluss 21 kreuzt, an der geteilten Oberfläche des oberen isolierenden Gehäuses 2B angeordnet. Mit dieser Rille 15 ist ein Zwischenraum zum Verhindern einer Kapillarwirkung vorgesehen, die zwischen den isolierenden Gehäusen 2A und 2B und dem feststehenden Anschluss 21 auftritt. Folglich kann der Fluss nicht eintreten.

Der feststehende Anschluss 21 ist typischerweise durch ein Stanzen und Biegen einer Metallplatte gebildet, wie beispielsweise einer flachen Platte aus rostfreiem Stahl. Der feststehende Anschluss 21 ist aus einem Kontaktabschnitt 22, mit dem der bewegbare Anschluss 31 in Kontakt gelangt, einem feststehenden Abschnitt 23, der zwischen den isolierenden Gehäusen 2A und 2B angeordnet ist, und einen Anschlussleitungsabschnitt 24 gebildet, der in einer L-Form gebogen ist. Beide Seiten des Kontaktabschnitts 22 sind in vorbestimmten Winkeln gefaltet, um eine horizontale Fläche 22a und geneigte Flächen 22b an jeder Seite der horizontalen Fläche 22a zu bilden.

An den Seiten des feststehenden Abschnitts 23 sind ein rundes Loch 26a und ein ovales Loch 26b gebildet. Die Beine des oberen isolierenden Gehäuses 2b sind in die Löcher 26a und 26b gepasst. Der feststehende Anschluss 21 ist an dem oberen isolierenden Gehäuse 2B mit einer guten Positionsgenauigkeit mit Bezug auf das runde Loch 26a angebracht. Das Loch 26b weist eine ovale Form auf, um Produktionsspielraumfehler zu ermöglichen. Der feststehende Anschluss 21 ist angebracht, derart, dass die horizontale Fläche 22a des Kontaktabschnitts 22 und der feststehende Abschnitt 23 sich in engem Kontakt mit dem unteren Ende des oberen isolierenden Gehäuses 2B befinden. Zusätzlich ist ein Zwischenraum bei einem Teil vorgesehen, bei dem der feststehende Abschnitt 21 sich mit der Rille 15 kreuzt.

Der Anschlussleitungsabschnitt 24 ist abwärts im Wesentlichen parallel zu einer Seitenoberfläche des unteren isolierenden Gehäuses 2A erweitert. Das obere Ende des Anschlussleitungsabschnitts 24 ist in einem Winkel von im Wesentlichen 90 Grad einwärts gebogen, so dass der obere Abschnitt bündig mit der unteren Oberfläche des unteren isolierenden Gehäuses 2A ist. Der Anschlussleitungsabschnitt 24 dient als ein gelöteter Teil.

Der bewegbare Anschluss 31 ist typischerweise durch ein Stanzen und Biegen einer Metallplatte, wie beispielsweise einer Platte aus rostfreiem Stahl, die eine Federeigenschaft aufweist, in einer vorbestimmten Form gebildet. Wie es in 2 bis 5 gezeigt ist, ist der bewegbare Anschluss 31 aus einem bewegbaren Kontaktabschnitt 32, der eine federbewegbare Funktion aufweist und als ein Kontaktpunkt mit dem feststehenden Anschluss 21 dient, einem feststehenden Abschnitt 33, der in den isolierenden Gehäusen 2A und 2B angebracht ist, und einem Anschlussleitungsabschnitt 34 gebildet, der in einer L-Form gebogen ist. Der bewegbare Kontaktabschnitt 32 umfasst einen rahmenförmigen Abschnitt 37, einen federbewegbaren (nachgiebigen) Abschnitt 38, dessen beide Enden durch den rahmenförmigen Abschnitt 37 getragen sind, und einen Kontaktabschnitt 39, der bei der Mitte des federbewegbaren Abschnitts 38 angeordnet ist.

Die Struktur des im Wesentlichen rechteckigen, rahmenförmigen Abschnitts 37 weist eine hohe mechanische Festigkeit auf und dadurch tritt eine plastische Verformung kaum auf. Genauer gesagt, ist der rahmenförmige Abschnitt 37 aus zwei Federtrageabschnitten 37b, die eine Verbindung mit dem federbewegbaren Abschnitt 38 herstellen und sich in eine Richtung erstrecken, die im Wesentlichen senkrecht zu dem federbewegbaren Abschnitt 38 ist, und zwei Armen 37a gebildet, die im Wesentlichen parallel zu dem federbewegbaren Abschnitt 38 angeordnet sind. Der federbewegbare Abschnitt 38 krümmt sich, derart, dass der Abschnitt 38 sich in einer kreisförmigen Form aufwärts ausbeult und eine erwünschte Höhe bei dem oberen Ende desselben aufweist. Der Kontaktabschnitt 39 ist an dem oberen Ende des federbewegbaren Abschnitts 38 vorgesehen, der in der kreisförmigen Form gekrümmt ist.

Die Krümmung des federbewegbaren Abschnitts 38 ist durch ein Falten der zwei Arme 37a bei vier Positionen A, B, C und D gebildet, so dass die Mitten der zwei Arme 37a sich abwärts ausbeulen. Somit behält der federbewegbare Abschnitt 38 die Krümmung bei, die durch ein Biegen einer flachen Platte erhalten wird, ohne eine Krümmung aufgrund einer plastischen Verformung zu verwenden. Wenn folglich der koaxiale Gegenstückverbinder installiert und verschoben ist, kehrt der federbewegbare Abschnitt 38 lediglich um, um zurück in einer anfänglichen, flachen Konfiguration zu sein. Obwohl eine Anbringung und Ablösung des koaxialen Gegenstückverbinders wiederholt werden, ist es deshalb unwahrscheinlicher, dass die plastische Verformung des federbewegbaren Bauglieds 38 auftritt.

An den Seiten des feststehenden Abschnitts 33 ist ein rundes Loch 36a und ein ovales Loch 36b gebildet. Die Beine des oberen isolierenden Gehäuses 2B sind in die Löcher 36a und 36b gepasst und der bewegbare Anschluss 31 ist an dem oberen isolierenden Gehäuse 2B bei einer genauen Position angebracht. In diesem Fall ist der bewegbare Abschnitt 31 in einem Zustand angebracht, bei dem der feststehende Abschnitt 33 nahe an dem unteren Ende des oberen isolierenden Gehäuses 2B angebracht ist.

Der Anschlussleitungsabschnitt 34 ist abwärts im Wesentlichen parallel zu einer Seite des unteren isolierenden Gehäuses 2A erweitert. Das obere Ende des Anschlussleitungsabschnitts 34 ist mit einem Winkel von im Wesentlichen 90 Grad einwärts gebogen, so dass das obere Ende desselben bündig mit dem unteren Ende des unteren isolierenden Gehäuses 2A ist, um als ein gelöteter Teil verwendet zu werden.

Der externe Anschluss 41 in Kontakt mit dem externen Leiter des koaxialen Gegenstückverbinders ist typischerweise durch ein Stanzen, biegen und Ziehen einer Metallplatte gebildet, wie beispielsweise Messing und Feder-Phosphorbronze (spring phosphor bronze). Ein flacher Abschnitt 42 der Mitte der Platte ist über der oberen Oberfläche des oberen isolierenden Gehäuses 2B angeordnet. Ein Bein 43 ist an jeder der vier Ecken des flachen Abschnitts 42 angeordnet. Die Beine 43 sind entlang der Seitenoberflächen und der unteren Oberfläche einer Anordnung gefaltet, die aus den Anschlüssen 21 und 31 und den isolierenden Gehäusen 2A und 2B gebildet ist. Bei diesem Aufbau weist die Anordnung eine harte Struktur auf. Zusätzlich sind obere Endabschnitte 43a der Beine 43 angeordnet, so dass die Abschnitte 43a im Wesentlichen bündig mit dem unteren Ende des unteren isolierenden Gehäuses 2A sind und als gelötete Teile verwendet werden.

Bei der Mitte des flachen Abschnitts 42 ist ein Durchgangslochhohlraum 45 auf eine derartige Weise gebildet, dass der Durchgangslochhohlraum 45 mit dem runden Eintrittsloch 13 des oberen isolierenden Gehäuses 2B konzentrisch ist. Der Durchgangslochhohlraum 45 weist eine konische Öffnung auf und ein rundes Loch 45a ist an der Mitte derselben gebildet. Der externe Leiter des koaxialen Gegenstückverbinders ist in den Durchgangslochhohlraum 45 gepasst. Der externe Anschluss 41 wird gewöhnlich als eine Masse verwendet. Die externe Oberfläche des externen Anschlusses 41 ist plattiert, wenn nötig.

6 zeigt eine perspektivische Ansicht des Aussehens eines Koaxialverbinders 1, der in der obigen Weise zusammengefügt ist. 7 zeigt eine Schnittansicht desselben. Wie es in 7 gezeigt ist, bilden bei dem Koaxialverbinder 1, da die oberen Endabschnitte der Anschlüsse 21, 31 und 41 im Wesentlichen bündig mit dem unteren Ende des unteren isolierenden Gehäuses 2A gebildet sind, dieselben dadurch eine oberflächenbefestigbare Struktur. Zusätzlich ist der Durchgangslochhohlraum 45 in dem äußeren Anschluss 41 gebildet und ist eine stabile und zuverlässige Verbindung mit dem koaxialen Gegenstückverbinder erreicht.

Der feststehende Anschluss 21 und der bewegbare Anschluss 31 sind auf eine derartige Weise angeordnet, dass der feststehende Anschluss 21 über dem bewegbaren Anschluss 31 in dem Innenraum einer Struktur eines isolierenden Gehäuses angeordnet ist, die aus den isolierenden Gehäusen 2A und 2B gebildet ist. Der bewegbare Kontaktabschnitt 32 des bewegbaren Anschlusses 31 ist in dem Innenraum der Struktur des isolierenden Gehäuses im Wesentlichen horizontal angeordnet. Das heißt, der bewegbare Kontaktabschnitt 32 ist in einer Richtung angeordnet, die im Wesentlichen senkrecht zu einer Richtung ist, in die der mittlere Kontakt des koaxialen Gegenstückverbinders eingebracht ist.

Als Nächstes wird die Funktion des Koaxialverbinders 1 mit Bezug auf 7 bis 10 dargestellt.

Wie es in 7 und 8 gezeigt ist, krümmt sich der mittlere Teil des federbewegbaren Abschnitts 38 aufwärts, wenn der koaxiale Gegenstückverbinder nicht angebracht ist. In diesem Zustand befindet sich der bewegbare Anschluss 31 in Kontakt mit dem feststehenden Anschluss 21 durch die Drängkraft aufgrund der Federeigenschaft des federbewegbaren Abschnitts 38 und beide Anschlüsse 21 und 31 sind elektrisch miteinander verbunden.

Wie es in 9 und 10 gezeigt ist, ist im Gegensatz dazu, wenn der koaxiale Gegenstückverbinder angebracht ist, der mittlere Teil des federbewegbaren Abschnitts 38 heruntergedrückt, um durch den mittleren Kontakt 65 des koaxialen Gegenstückverbinders umgekehrt zu werden, das von dem oberen Eintrittsloch 13 aus eingebracht ist, und der mittlere Teil desselben erstreckt sich in einer kreisförmigen Form abwärts. In dieser Situation trennt sich der Kontaktabschnitt 39 des bewegbaren Anschlusses 38 von dem Kontaktabschnitt 22 des feststehenden Anschlusses 21 und dadurch werden der feststehende Anschluss 21 und der bewegbare Anschluss 31 elektrisch abgetrennt, während der mittlere Kontakt 65 und der bewegbare Anschluss 31 elektrisch verbunden sind. Zur gleichen Zeit ist der externe Leiter (nicht gezeigt) des koaxialen Gegenstückverbinders in den äußeren Anschluss 31 gepasst, um elektrisch miteinander verbunden zu sein.

In der obigen Situation tritt eine Reaktionskraft an beiden Enden des federbewegbaren Abschnitts 38 auf (siehe 10). Die Reaktionskraft ist durch den Rahmenabschnitt 37 getragen, insbesondere durch die gefalteten Teile A, B, C und D, die an den zwei Armen 37a gebildet sind. Das heißt, verglichen mit dem herkömmlichen bewegbaren Anschluss, der lediglich zwei gefaltete Teile aufweist und in 12 gezeigt ist, weist der bewegbare Anschluss 31 des ersten Ausführungsbeispiels die vier gefalteten Teile A, B, C und D auf. Folglich kann die verteilte Last der Reaktionskraft, die an jedes der gefalteten Teile angelegt ist, reduziert werden. Obwohl der bewegbare Anschluss 31 wiederholt mit dem mittleren Kontakt 65 des koaxialen Gegenstückverbinders in Kontakt gedrückt wird und ein derartiger Kontakt über eine lange Zeit hinweg kontinuierlich wiederholt wird, tritt somit die plastische Verformung des bewegbaren Anschlusses 31 kaum auf und ist dadurch die Federeigenschaft des bewegbaren Anschlusses 31 nicht verschlechtert.

Selbst falls eine übermäßige Kraft an den federbewegbaren Abschnitt 38 angelegt wird, wenn der koaxiale Gegenstückverbinder angebracht ist, überschreitet ferner die Verschiebung des federbewegbaren Abschnitts 38 einen vorgeschriebenen Wert nicht, da der unterste Teil des federbewegbaren Abschnitts 38 in Kontakt mit der oberen Oberfläche des unteren isolierenden Gehäuses 2A kommt.

Wenn der koaxiale Gegenstückverbinder von dem Koaxialverbinder 1 entfernt ist, kehrt der mittlere Teil des federbewegbaren Abschnitts 38 durch ein Verwenden der Federeigenschaft zu einem aufwärts ausgebeulten Zustand zurück. In diesem Zustand sind der feststehende Anschluss 21 und der bewegbare Anschluss 31 elektrisch miteinander verbunden, während der mittlere Kontakt 65 und der bewegbare Anschluss 31 elektrisch voneinander abgetrennt sind.

[Zweites Ausführungsbeispiel: Fig. 11]

Es wird eine Beschreibung einer Kommunikationsvorrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung unter Verwendung eines Beispiels eines Mobiltelefons abgegeben.

11 zeigt ein elektrisches Schaltungsblockdiagramm einer HF-Schaltung eines Mobiltelefons 120. In 11 bezeichnet ein Bezugszeichen 122 ein Antennenelement, bezeichnet ein Bezugszeichen 123 einen Duplexer, bezeichnet ein Bezugszeichen 125 einen Selektorschalter, bezeichnet ein Bezugszeichen 131 einen sendeseitigen Isolator, bezeichnet ein Bezugszeichen 132 einen sendeseitigen Verstärker, bezeichnet ein Bezugszeichen 133 ein sendeseitiges Zwischenstufenbandpassfilter, bezeichnet ein Bezugszeichen 134 einen sendeseitigen Mischer, bezeichnet ein Bezugszeichen 135 einen empfangsseitigen Verstärker, bezeichnet ein Bezugszeichen 136 ein empfangsseitiges Zwischenstufenbandpassfilter, bezeichnet ein Bezugszeichen 137 einen empfangsseitigen Mischer, bezeichnet ein Bezugszeichen 138 einen spannungsgesteuerten Oszillator (VCO = Voltage-Controlled Oscillator) und bezeichnet ein Bezugszeichen 139 ein lokales Bandpassfilter.

In diesem Fall kann als der Selektorschalter 125 der Koaxialverbinder 1 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel verwendet werden. Bei dieser Anordnung kann beispielsweise, wenn die elektrischen Charakteristika der HF-Schaltung bei einem Prozess zum Herstellen des Mobiltelefons 120 geprüft werden, durch ein Passen einer Messsonde (des koaxialen Gegenstückverbinders) 126, die mit einer Messvorrichtung verbunden ist, in den Koaxialverbinder 1 ein Signalweg von der HF-Schaltung zu dem Antennenelement 122 zu einem Signalweg von der HF-Schaltung zu der Messvorrichtung umgeschaltet werden. Wenn die Messsonde 126 von dem Koaxialverbinder 1 entfernt ist, ist der Signalweg von der HF-Schaltung zu der Messvorrichtung wiederum zu dem Signalweg von der HF-Schaltung zu dem Antennenelement 122 umgeschaltet. Mit der Installation des Koaxialverbinders 1 kann das Mobiltelefon 120 eine hohe Zuverlässigkeit erlangen.

[Andere Ausführungsbeispiele]

Der bewegbare Anschluss, der Koaxialverbinder und die Kommunikationsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung sind nicht auf die obigen Ausführungsbeispiele begrenzt. Verschiedene Modifikationen und Veränderungen können vorgenommen werden, ohne von dem Schutzbereich der Erfindung abzuweichen, wie es in den Ansprüchen definiert ist.

Bei den obigen Ausführungsbeispielen ist der Koaxialverbinder durch ein getrenntes Erzeugen von Anschlüssen und isolierenden Gehäusen gebildet, um beide derselben zu kombinieren. Der Koaxialverbinder kann jedoch durch ein integriertes Einfügeformen der Anschlüsse in den isolierenden Gehäusen gebildet sein. Zusätzlich kann der Umriss der isolierenden Gehäuse und die Konfiguration des Hohlraums gemäß Spezifikationen beliebig ausgewählt werden. Dieselben können beispielsweise rechteckige oder runde Formen aufweisen.

Ferner sind Anschlüsse, die bei der Erfindung verwendet werden, nicht auf Anschlüsse vom Oberflächenbefestigungstyp begrenzt. Die Anschlüsse vom einfügegeformten Typ können verwendet werden. Zusätzlich können nach einem getrennten Herstellen des bewegbaren Kontaktabschnitts des bewegbaren Anschlusses, des feststehenden Abschnitts und des Anschlussleitungsabschnitts diese Komponenten durch Schweißen miteinander verbunden werden.

Wie es oben beschrieben ist, umfasst bei der vorliegenden Erfindung der bewegbare Anschluss den rahmenförmigen Abschnitt. Die zwei Arme des rahmenförmigen Abschnitts sind gebogen und der federbewegbare Abschnitt ist in einer kreisförmigen Form gekrümmt. Folglich tritt die plastische Verformung des bewegbaren Anschlusses kaum auf und die Federeigenschaft des bewegbaren Anschlusses ist nicht verschlechtert. Somit können der Koaxialverbinder und die Kommunikationsvorrichtung erhalten werden, die eine hohe Zuverlässigkeit aufweisen.


Anspruch[de]
Ein bewegbarer Anschluss (31), der folgende Merkmale aufweist:

einen rahmenförmigen Abschnitt (37);

einen nachgiebigen, bewegbaren Abschnitt (38), dessen beide Enden durch den rahmenförmigen Abschnitt (37) getragen sind und der einen verschiebbaren, nachgiebigen, mittleren Teil aufweist; und

einen Kontaktabschnitt (39), der integriert mit dem nachgiebigen, bewegbaren Abschnitt (38) vorgesehen ist und angepasst ist, um einen Kontakt mit einem feststehenden Anschluss herzustellen, so dass der Kontaktabschnitt mit dem feststehenden Anschluss verbunden ist;

dadurch gekennzeichnet, dass

zwei Arme (37a) des rahmenförmigen Abschnitts (37), die im Wesentlichen parallel zu dem nachgiebigen, bewegbaren Abschnitt (38) angeordnet sind, gebogen sind, derart, dass der nachgiebige, bewegbare Abschnitt (38) in einer kreisförmigen Form gekrümmt ist.
Ein bewegbarer Anschluss (31) gemäß Anspruch 1, bei dem der Kontaktabschnitt (39) auf dem nachgiebigen, bewegbaren Abschnitt (38) gebildet ist, der in der kreisförmigen Form gekrümmt ist. Ein Koaxialverbinder (1), der folgende Merkmale aufweist:

ein isolierendes Gehäuse (2A, 2B), das einen Hohlraum aufweist, in dem der mittlere Kontakt eines koaxialen Gegenstückverbinders eingebracht ist;

den bewegbaren Anschluss (31) gemäß einem der Ansprüche 1 und 2, der in dem Hohlraum des isolierenden Gehäuses angeordnet ist, derart, dass der bewegbare Anschluss (31) in eine Richtung vorsteht, die im Wesentlichen senkrecht zu einer Richtung ist, in die der mittlere Kontakt eingebracht ist;

einen feststehenden Anschluss (21), der in dem Hohlraum des isolierenden Gehäuses angeordnet ist, um einen Kontakt mit dem Kontaktabschnitt (39) des bewegbaren Anschlusses (31) herzustellen, so dass der feststehende Anschluss (21) mit dem Kontaktabschnitt (39) verbunden ist; und

einen externen Anschluss (41), der an der Außenseite des isolierenden Gehäuses angeordnet ist, um elektrisch mit einem externen Leiter des koaxialen Gegenstückverbinders verbunden zu sein;

wobei der Kontaktabschnitt (39) des bewegbaren Anschlusses (31) und der feststehende Anschluss (21) sich gemäß der Installation und der Entfernung des koaxialen Gegenstückverbinders voneinander trennen und einen Kontakt herstellen, um miteinander verbunden zu sein.
Eine Kommunikationsvorrichtung, die den Koaxialverbinder (1) gemäß Anspruch 3 umfasst.






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