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Dokumentenidentifikation DE602004002987T2 21.06.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001481652
Titel Linseneinführsystem
Anmelder Alcon Inc., Hünenberg, CH
Erfinder Brown, Kyle, Fort Worth Texas 76132, US;
Downer, David A., Fort Worth Texas 76137, US;
Heymann, Thomas M., Placentia California 92780, US
Vertreter BOEHMERT & BOEHMERT, 28209 Bremen
DE-Aktenzeichen 602004002987
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 05.03.2004
EP-Aktenzeichen 040052540
EP-Offenlegungsdatum 01.12.2004
EP date of grant 02.11.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.06.2007
IPC-Hauptklasse A61F 2/16(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Diese Erfindung betrifft intraokulare Linsen (IOLs) und insbesondere Vorrichtungen, die dafür verwendet werden, IOLs in ein Auge einzuführen.

ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK

Das menschliche Auge hat – auf den einfachsten Nenner gebracht – die Funktion, das Sehen zu ermöglichen, indem es Licht durch einen klaren äußeren Abschnitt, als Kornea bezeichnet, durchläßt und bricht und des Weiteren das Bild mittels der Linse auf der Retina im hinteren Teil des Auges fokussiert. Die Qualität des fokussierten Bildes hängt von vielen Faktoren ab, darunter die Größe, die Form und die Länge des Auges und die Form und Transparenz der Kornea und der Linse.

Wenn eine Verletzung, das Alter oder eine Erkrankung dazu führt, daß die Linse an Transparenz verliert, so verschlechtert sich das Sehvermögen aufgrund des verringerten Lichts, das zur Retina durchgelassen werden kann. Diese Defizienz in der Linse des Auges heißt in der Medizin "Katarakt". Die Behandlung dieses Zustands ist die chirurgische Entfernung der Linse und das Implantieren einer künstlichen Linse oder IOL.

Die frühen IOLs bestanden aus Hartplastik, wie zum Beispiel Polymethylmethacrylat (PMMA), doch inzwischen haben weiche, faltbare IOLs aus Silikon, Weichacryl und Hydrogelen zunehmend an Beliebtheit gewonnen, weil man diese weichen Linsen falten und zusammenrollen und durch eine kleinere Inzision einsetzen kann. Es kommen verschiedene Verfahren des Zusammenrollens oder Faltens der Linsen zum Einsatz. Ein beliebtes Verfahren ist eine Einführpatrone, welche die Linsen faltet und ein Lumen mit einem relativ kleinen Durchmesser bereitstellt, durch das die Linse in das Auge geschoben werden kann, in der Regel mit einem Kolben, der mit einer weichen Spitze versehen ist. Die am häufigsten verwendete Einführpatronenkonstruktion ist US-Patent Nr. 4,681,102 (Bartell) veranschaulicht und enthält eine geteilte, in Längsrichtung aufklappbare Patrone. Ähnliche Konstruktionen sind in den US-Patenten Nr. 5,494,484 und 5,499,987 (Feingold) und 5,616,148 und 5,620,450 (Eagles et al.) veranschaulicht. In dem Versuch, nicht in den Geltungsbereich der Ansprüche von US-Patent Nr. 4,681,102 zu fallen, sind verschiedene massive Patronen untersucht worden; siehe zum Beispiel US-Patent Nr. 5,275,604 (Rheinish et al.) und 5,653,715 (Reich et al.).

Bei allen diesen Vorrichtungen ist es erforderlich, daß die Linse von der Patrone getrennt transportiert wird. Das macht es erforderlich, die Line aus ihrem Transportbehälter zu nehmen und vor der Verwendung in die Patrone zu legen. Dies erfordert eine zusätzliche Handhabung der Linse, was das Risiko einer Beschädigung der Linse in sich birgt. Eine zum Stand der Technik gehörende Vorrichtung, die im US-Patent Nr. 6,471,708 B1 (Green) offenbart ist, offenbart ein Linseneinführsystem, das sich auch zur Verwendung als Linsentransportbehälter eignet. Wie in den 6A6C dieses Patents gezeigt, faltet die offenbarte Vorrichtung die Linse nicht, sondern sie drückt oder quetscht die Linse zusammen. Eine solche Vorrichtung funktioniert mit robusten, gummiartigen, elastischen Linsenmaterialien, aber eine solche Konstruktion ist nicht optimal, wenn sie mit einem viskoelastischen Material, wie zum Beispiel Weichacryl, verwendet wird. Dementsprechend besteht nach wie vor Bedarf an einem Linseneinführsystem, das sich zur Verwendung mit einer Linse eignet, die aus einem viskoelastischen Material besteht und in dem die Linse versendet werden kann.

US-A-6,503,275 beschreibt ein Linseneinführinstrument und -paket, in dem eine faltbare intraokulare Linse in ihrer normalen ungefalteten Konfiguration in einer Linsenaufbewahrungskammer auf einer Seite einer Einführbohrung aufbewahrt wird. Das Instrument enthält einen Schieber, der durch die Kammer hindurch nach innen bewegt werden kann, um die Linse hineinzuschieben und die Linse zu einer kompakten gefalteten Konfiguration innerhalb der Bohrung zu falten, die sich durch einen röhrenförmigen Abschnitt des Instruments erstreckt und in einer schlanken Spitze zum Einführen in ein Auge eines Patienten durch einen Kolben, der durch die Bohrung hindurch bewegt werden kann, endet. Es werden ein ophthalmisches Linseneinführungs-Kit und ein Linseneinführungspaket, welches das Linseneinführungsinstrument enthält, offenbart.

KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung verbessert den Stand der Technik durch Bereitstellen eines Linseneinführsystems gemäß den Ansprüchen, die folgen, mit einem Kolben, einem Einspritzgehäuse und einem Mündungsabschnitt, der mit dem Einspritzgehäuse verbunden ist, wobei der Mündungsabschnitt eine angelenkte Klappe und einen hohlen Körper mit einer Linsenhalteplattform, die unter der angelenkten Klappe ausgebildet ist, aufweist. Die Innenseite der angelenkten Klappe enthält Rippen, die helfen, die Linse an ihrem Platz auf der Plattform zu halten, wenn die Klappe geschlossen ist. Die Patrone hat eine längliche Mündungsröhre oder Spitze mit einer Bohrung, wobei die Bohrung mit der Linsenhalteplattform in Verbindung steht. Der Boden der Bohrung ist gerundet, wodurch sich die Ränder der Linse zwischen den Linsenhaptiken aufwärts biegen, wenn die Linse durch den Kolben von der Plattform aus in der Bohrung abwärts geschoben wird. Durch einen Vorsprung in der Klappe zwischen den Rippen wird verhindert, daß sich der mittige Abschnitt der Optik der Linse während des Faltens aufwärts bewegt. Ein entfernbarer Pin paßt in die Klappe und verhindert, daß sich die Linse während des Transports und der Lagerung in der Bohrung der Spitze abwärts bewegt. Der Kolben und das Einspritzgehäuse enthalten einen Sperrklinkenmechanismus, der zu verhindern hilft, daß sich der Kolben während des Transportes und der Lagerung bewegt. Das System der vorliegenden Erfindung ermöglicht es, daß die Linse aufbewahrt, versendet und in ein Auge eingeführt werden kann, ohne daß zusätzliche Vorrichtungen erforderlich sind und ohne daß die Linse gehandhabt werden muß. Der Faltmechanismus der vorliegenden Erfindung eignet sich auch zum Falten von Linsen, die aus einem Weichacrylmaterial oder auch aus anderen Materialien, wie zum Beispiel Silikonen und Hydrogelen, hergestellt sind.

Es ist dementsprechend eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Linseneinführsystem bereitzustellen, das sich für die Aufbewahrung, den Transport und das Einführen einer Linse in ein Auge ohne Verwendung zusätzlicher Vorrichtungen eignet.

Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Linseneinführsystem bereitzustellen, das sich zum Falten von Linsen eignet, die aus einem Weichacrylmaterial besteht.

Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Linseneinführsystem bereitzustellen, das einen entfernbaren Pin aufweist, der die Bewegung der Linse an ihrem Ort während der Aufbewahrung und des Transportes begrenzt.

Weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung gehen aus den Zeichnungen und der folgenden Beschreibung der Zeichnungen und den Ansprüchen hervor.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine perspektivische Ansicht des Linseneinführsystems der vorliegenden Erfindung.

2 ist eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht der Patrone, die mit dem Linseneinführsystem der vorliegenden Erfindung verwendet wird, wobei die Patrone mit der Linsenanschlageinrichtung an ihrem Platz gezeigt ist.

3 ist eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht der Patrone, die mit dem Linseneinführsystem der vorliegenden Erfindung verwendet wird, wobei die Patrone mit herausgenommener Linsenanschlageinrichtung gezeigt ist.

4 ist eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht der Linsenanschlageinrichtung, die mit dem Linseneinführsystem der vorliegenden Erfindung verwendet wird.

57 sind auseinandergezogene perspektivische Ansichten der Patrone, die mit dem Linseneinführsystem der vorliegenden Erfindung verwendet wird, wobei die Patrone mit herausgenommener Linsenanschlageinrichtung gezeigt ist und die angelenkte Klappe geöffnet ist, um die Linse freizulegen.

8 ist eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht der Patrone, die mit dem Linseneinführsystem der vorliegenden Erfindung verwendet wird, wobei die Patrone mit herausgenommener Linsenanschlageinrichtung gezeigt ist und die angelenkte Klappe entfernt wurde.

9 ist eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht des Linsenhalteplattformabschnitts der Patrone, die mit dem Linseneinführsystem der vorliegenden Erfindung verwendet wird, wobei die Patrone mit herausgenommener Linsenanschlageinrichtung gezeigt ist und die angelenkte Klappe geöffnet ist, um die Linse freizulegen.

10 ist eine teilweise perspektivische Ansicht der Kolbenspitze, die mit der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann.

11 ist ein Seitenaufriß der Kolbenspitze, die mit der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Wie am besten in 1 zu sehen ist, enthält das Linseneinführsystem 10 der vorliegenden Erfindung allgemein einen Mündungsabschnitt 12, ein Einspritzgehäuse 14 und einen Kolben 16. Der Kolben 16 enthält mehrere Federnasen 18, die mit einem Schlitz 20 an dem Einspritzgehäuse 14 zusammenwirken, um eine unerwünschte oder unbeabsichtigte rückwärtige (proximale) Bewegung des Kolbens 16 während des Transportes oder der Verwendung zu verhindern. Der Kolben 16 enthält außerdem eine starre Nase 24, die mit dem Einspritzgehäuse 14 zusammenwirkt, um zu verhindern, daß der Kolben 16 während der Verwendung zu weit nach vorn (distal) geschoben wird. Der Mündungsabschnitt 12, das Einspritzgehäuse 14 und der Kolben 16 werden vorzugsweise aus einem geeigneten Thermoplast, wie zum Beispiel Polypropylen, geformt. Wie am besten in den 10 und 11 zu sehen ist, enthält die distale Spitze 17 des Kolbens 16 eine Federzunge 19, welche die Spitze 17 während des Transportes fest in dem Einspritzgehäuse 14 hält, es aber der Spitze 17 gestattet, sich während des Einführens der IOL 34 durch die relativ kleine distale Mündungsröhre 44 zu bewegen. Ein Kinn 21 an der Spitze 17 hilft zu verhindern, daß die Spitze 17 während des Einführens der IOL 34 auf und über die IOL 34 geschoben wird.

Wie am besten in den 2, 3 und 4 zu sehen ist, kann das System 10 der vorliegenden Erfindung eine herausnehmbare Anschlageinrichtung 26 enthalten, die den Mündungsabschnitt 12 in Reibungseingriff nimmt. Die Anschlageinrichtung 26 enthält den Finger 28, um das Herausnehmen der Anschlageinrichtung 26 aus dem Mündungsabschnitt 12 zu erleichtern. Die Anschlageinrichtung 26 enthält den Pin 30, der in das Loch 32 in der Klappe 38 des Mündungsabschnitts 12 paßt, wenn die Anschlageinrichtung 26 an dem Mündungsabschnitt 12 montiert ist. Der Pin 30 begrenzt die Vorwärtsbewegung des distalen Randes der Optik 35 der IOL 34, wenn die IOL 35 während des Transportes in dem Mündungsabschnitt 12 aufgenommen ist. Vorzugsweise enthält der Pin 30 ein Merkmal, wie zum Beispiel eine Lippe oder eine Wulst, die beim Zusammensetzen durch Verformung des Pins 30 gebildet wird, um dabei zu helfen, den Pin 30 in dem Loch 32 zu verriegeln. Die Anschlageinrichtung 26 und der Pin 30 helfen, eine distale Bewegung der IOL 34 während des Transportes zu verhindern. Die Anschlageinrichtung 26 kann außerdem eine kanalisierte Öffnung 36 enthalten, die in strömungsmäßiger Verbindung mit der Öffnung 40 in der Klappe 38 des Mündungsabschnitts 12 steht. Die kanalisierte Öffnung 36 in Kombination mit der Öffnung 40 ermöglicht es, ein geeignetes viskoelastisches Material (Viscoat®, Provisc®) in den Mündungsabschnitt 12 einzuführen, ohne die Klappe 38 anzuheben. Das viskoelastische Material unterstützt das Herausdrücken der Linse 34 aus dem Mündungsabschnitt 12. Die Position der kanalisierten Öffnung 36 und der Öffnung 40 gewährleisten, daß, wenn das viskoelastische Material in den Mündungsabschnitt 12 eingeführt wird, die Viskosität des Materials die vordere Haptik 42 proximal in Richtung der Linse 34 schiebt, wodurch ein Falten der Linse 34 unterstützt wird. Das Kanalisieren der kanalisierten Öffnung 36 unterstützt das Lokalisieren der Öffnung 36 mit der relativ kleinen Kanüle, die zum Einführen des viskoelastischen Materials verwendet wird. Die Anschlageinrichtung 26 wird vorzugsweise aus einem Kunststoff geformt, der sich zum Spritzgießen eignet.

Der Mündungsabschnitt 12 ist vorzugsweise innen hohl und enthält die distale Mündungsröhre 44 von einer Größe, die sich dafür eignet, die Linse 34 auf eine ausreichend geringe Größe zu falten, zum Beispiel 1,3 mm bis 3,5 mm Durchmesser. Die Klappe 38 ist über ein Scharnier 46 an dem Mündungsabschnitt 12 befestigt und enthält eine Verbindungsklammer 48, um die Klappe 38 in einer geschlossenen Position an dem Mündungsabschnitt 12 zu halten. Die Klappe enthält außerdem Rippen 50 und 52. Die Rippen 50 halten die Ränder der Optik 35 der IOL 34, um zu verhindern zu helfen, daß sich die IOL 34 während des Transportes innerhalb des Mündungsabschnitts 12 bewegt. Die Rippe 52 unterstützt das Falten der IOL 34, indem sie verhindert, daß sich die IOL 34 nach oben biegt, wenn die IOL 34 in der Mündungsröhre abwärts geschoben wird. Wie am besten in 5 zu sehen, unterstützt der abgeschrägte Abschnitt 54 des Bodens 56 ebenfalls das Falten der IOL 34, indem er die Ränder der IOL 34 aufwärts drängt, während der mittige Abschnitt der IOL 34 durch die Rippe 52 daran gehindert wird, sich aufwärts zu bewegen. Der Boden 56 des Mündungsabschnitts 12 enthält einen abgeschrägten Abschnitt 58, an dessen Basis die hintere Haptik 60 anliegt.

Während der Verwendung wird ein viskoelastisches Material durch die kanalisierte Öffnung 36 und die Öffnung 40 so in den Mündungsabschnitt 12 eingeführt, daß die vordere Haptik 42 proximal gegen die IOL 34 gebogen wird. Die Anschlageinrichtung 26 wird von der Klappe 38 des Mündungsabschnitts 12 abgenommen. Der Kolben 16 wird nach vorn geschoben und berührt dabei die vordere Haptik 60 an der IOL 34, schiebt die hintere Haptik 60 die abgeschrägte Fläche 58 hinauf und biegt die Haptik 60 auf und über die IOL 34. Eine weitere Vorwärtsbewegung des Kolbens 16 drängt die IOL 34 an den Rippen 50 vorbei und in die Mündungsröhre hinein. Der geneigte Abschnitt 54 am Boden 56 bewirkt, daß sich die Seitenränder der IOL 34 aufwärts biegen, während die Rippe 52 den mittigen Abschnitt der IOL 34 an einem Verbiegen hindert. Eine weitere distale Bewegung der IOL 34 durch den Kolben 16 bewirkt ein weiteres Falten der IOL 34 und schließlich das Exprimieren der IOL 34 aus dem distalen Ende der Mündungsröhre.

Obgleich oben bestimmte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung beschrieben wurden, dienen diese Beschreibungen der Veranschaulichung und Erläuterung. Es können Variationen, Änderungen, Modifikationen und Abweichungen von den oben offenbarten Systemen und Verfahren vorgenommen werden, ohne den Geltungsbereich der vorliegenden Erfindung zu verlassen.


Anspruch[de]
Einführsystem für intraokulare Linsen, das folgendes umfaßt:

a) ein Einspritzgehäuse (14);

b) einen Kolben (16), der dafür eingerichtet ist, sich in dem Einspritzgehäuse hin und her zu bewegen;

c) einen Mündungsabschnitt (12) mit einem hohlen Innenraum an dem distalen Ende des Einspritzgehäuses, wobei der Innenraum dafür eingerichtet ist, eine intraokulare Linse (34) aufzunehmen und der Mündungsabschnitt eine Klappe (38) aufweist, die einen Zugang zu dem Innenraum gestattet;

d) eine Mündungsröhre (44), die eine Bohrung definiert, welche in Verbindung mit dem distalen Ende des Mündungsinnenraums steht und dafür eingerichtet ist, ein Falten der intraokularen Linse hervorzurufen, wenn diese aus dem Mündungsinnenraum durch den Kolben nach vorne gedrückt wird;

e) eine Anschlageinrichtung, die mit der Klappe (38) verbunden ist und dafür eingerichtet ist, eine Bewegung der intraokularen Linse in die Bohrung vor dem Gebrauch beim Transport und bei der Lagerung zu verhindern;

dadurch gekennzeichnet, daß

die Anschlageinrichtung weiterhin mehrere Rippen (50, 52) aufweist, die der Innenseite der Klappe (38) ausgebildet sind und dafür eingerichtet sind, die Ränder der intraokularen Linse (34) auf einer abgeschrägten Halteplattform (58) zu halten, die durch den Innenraum des Mündungsabschnitts definiert ist, wobei die Rippen auch dafür eingerichtet sind, das Falten einer intraokularen Linse zu unterstützen, indem die intraokulare Linse davor geschützt wird, sich nach oben zu biegen, wenn die intraokulare Linse den Mündungsabschnitt (12) heruntergedrückt wird.
Linseneinführsystem nach Anspruch 1, bei dem die Klappe (38) entfernbar ist. Linseneinführungssystem nach Anspruch 1, bei dem die Anschlageinrichtung einen entfernbaren Anschlag (26) aufweist, der reibschlüssig an der Klappe (38) angreift. Linseneinführsystem nach Anspruch 3, bei der entfernbare Anschlag (26) weiterhin einen Fingerstreifen (28) aufweist, um das Entfernen des Anschlags von der Klappe (38) zu unterstützen. Linseneinführsystem nach Anspruch 2 oder 3, bei dem die Anschlageinrichtung (26) einen Pin (30) aufweist, der in ein Loch (32) paßt, das in der Klappe (38) festgelegt ist. Linseneinführsystem nach Anspruch 2 oder 3, bei dem der Anschlagmechanismus (26) weiterhin einen ausgekehlten Anschluß (36) aufweist, der in Fluidverbindung mit dem hohlen Innenraum des Mündungsabschnitts (12) steht. Linseneinführsystem nach Anspruch 3, bei dem die Klappe (38) schwenkbar mit dem Mündungsabschnitt (12) verbunden ist (46). Linseneinführsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem der Kolben (16) und das Einspritzgehäuse (14) einen Sperrklinkenmechanismus aufweist, der dabei hilft, den Kolben vor einer Bewegung beim Transport und bei der Lagerung zu verhindern. Linseneinführsystem nach Anspruch 8, bei dem der Sperrklinkenmechanismus eine Federzunge (19) zum Festhalten der Kolbenspitze (17) in dem Einspritzgehäuse (14) aufweist. Linseneinführsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei dem der hohle Innenraum des Mündungsabschnitts (12) einen abgerundeten Boden (56) mit einer Abschrägung (58) festlegt, wobei die abgerundete Form des Bodens und die Abschrägung das Falten einer intraokularen Linse, die darin aufgenommen ist, unterstützt, wenn die intraokulare Linse durch den Kolben (16) in die Mündungsröhre (44) gedrückt wird.






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