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Dokumentenidentifikation DE602004005073T2 21.06.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001689495
Titel VERBESSERTE KOSMETISCHE ZUSAMMENSETZUNG MIT VITAMIN B3, VITAMIN B6 UND EINER ORGANISCHEN SÄURE
Anmelder Unilever N.V., Rotterdam, NL
Erfinder SANZGIRI, Vibhav Ramrao Hindustan Le, Andheri (East), Mumbai 400 099, IN;
SETHNA, Simone Dosu Hindustan Le, Andheri (East), Mumbai 400 099, IN;
SHAH, Shivani Kiran Hindustan Le, Andheri (East), Mumbai 400 099, IN;
SONA, Pushker Unilever Tha, Ladyao, Jatujak, Bangkok, 10900, TH
Vertreter Lederer & Keller, 80538 München
DE-Aktenzeichen 602004005073
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 29.10.2004
EP-Aktenzeichen 047911037
WO-Anmeldetag 29.10.2004
PCT-Aktenzeichen PCT/EP2004/012355
WO-Veröffentlichungsnummer 2005044214
WO-Veröffentlichungsdatum 19.05.2005
EP-Offenlegungsdatum 16.08.2006
EP date of grant 28.02.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.06.2007
IPC-Hauptklasse A61Q 19/02(2006.01)A, F, I, 20060718, B, H, EP
IPC-Nebenklasse A61K 8/36(2006.01)A, L, I, 20060718, B, H, EP   A61K 8/37(2006.01)A, L, I, 20060718, B, H, EP   A61K 8/67(2006.01)A, L, I, 20060718, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet:

Die vorliegende Erfindung betrifft eine synergistische, Haut aufhellende Zusammensetzung. Die Erfindung betrifft insbesondere eine Zusammensetzung mit einer Kombination von Haut aufhellenden Wirkstoffen, die zum Erlangen von verbessertem Hautaufhellen geeignet sind.

Hintergrund und Stand der Technik:

Melanin ist das schwarze Pigment des Haares und der Haut und wird aus der Aminosäure Tyrosin durch Melanosome synthetisiert. Melanosome sind Organellen, die in Melanozyten vorgefunden werden, einem Zelltyp, der an der Dermis-Epidermis-Verbindung vorliegt. Tyrosin wird von dem Enzym Tyrosinase bearbeitet, was den Schlüsselschritt in der Melanogenese darstellt. Es gibt verschiedene Berichte, worin Inhibitoren von Tyrosinase, wie Hydrochinon und dessen Derivate, Kojisäure, Brenzcatechine, Mercaptoamine, &agr;-Hydroxysäuren und andere in kosmetischen Zusammensetzungen angewendet wurden, um die Hautpigmentierung zu regulieren.

IN182012 (Hindustan Lever Ltd., 1994) offenbart synergistische Zusammensetzungen, die zur örtlichen Auftragung auf die menschliche Haut geeignet sind, umfassend Dicarbonsäuren, in Kombination mit Ascorbinsäure, in kosmetisch verträglichen Trägern. Sie erwähnen auch, dass zusätzlich andere Weißungsmittel, wie Niacinamid und/oder Sonnenschutzmittel (anorganisch und/oder organisch), ebenfalls angewendet werden können.

Die Verwendung von &agr;-Hydroxysäuren in kosmetischen Verbindungen zum Verleihen von verschiedenen Hautvorteilen, wie dem Verbessern der Textur der Haut, unter Steigern von Glattheit, Festigkeit, Feuchtigkeitsgehalt, wird in US-Pat. Nr. 5 658 580 (CHANEL, INC, 1997) mitgeteilt. US-Pat. Nr. 5 262 153 (Kabushiki, 1993) offenbart Milchsäure und ihre Derivate als nützliche Hautweißungsmittel, die zum Unterdrücken von Melanogenese durch Inhibieren der Bildung von Tyrosinase wirken.

In den Melanosomen wird Melanin aus Monomeren synthetisiert (polymerisiert) und wird zu den benachbarten Keratinozyten überführt. Die Keratinozyten teilen und differenzieren sich und transportieren somit das Melanosom zu der Oberfläche der Haut. Die Intensität der Hautfarbe betrifft direkt die Anzahl, die Größe, den Melaningehalt, Dispersion von Melanin, die Geschwindigkeit der Bildung und Wanderung/Übertragung von Melanosomen zu den Keratinozyten.

Andere Ansätze waren die Verwendung von Niacin/Niacinamid oder anderen Haut aufhellenden Mitteln, von denen angenommen wird, dass sie die Dispersion von Melanosomen steuern oder Tyrosinase inhibieren.

IN144276 (Hindustan Lever Ltd., 1975) offenbart die Kombination von Niacinamid und einem geeigneten Gemisch von UV-Absorptionsmitteln, die in dem UV-Bereich von 290 nm bis 360 nm absorbieren. IN169917 (Hindustan Lever Ltd., 1989) offenbart die Verwendung von Silikonverbindung zum synergistischen Verstärken des Haut aufhellenden Vorteils, der aus der Kombination von Niacinamid und Sonnenschutzmitteln erhalten wird.

Die Sonnenschutzmittel, die üblicherweise in Haut aufhellenden Zusammensetzungen verwendet werden, halten durch Verhindern des Dunkelns der Haut aufgrund von ultraviolettem (UV)-Licht die Hautfarbe aufrecht. Die Sonnenschutzmittel sind Materialien, die einfallendes ultraviolettes Licht von der Wellenlänge, die das Bräunen und Verdunkeln der Haut erzeugt, absorbieren.

Vitamin B6, auch Pyridoxin genannt, ist in Form und Funktion eng verwandt mit in Wasser löslichen Substanzen, wie Pyridoxinhydrochlorid, Pyridoxal und Pyridoxamin. Die Pyridoxinergänzung wird für eine Vielzahl von Hautproblemen, einschließlich Schuppen, Ekzem, Dermatitis und Psoriasis, verwendet. Es ist die Wirkstoffkomponente für eine Anzahl von Antiaging-Formulierungen. JP04009325 (SUNSTAR INC, 1992) offenbart ein verschönerndes und weiß machendes Kosmetikum, das durch Vermischen von Mycelkultur von Ganoderma lucidum Karst. und/oder einer Extraktessenz davon mit einem oder mehreren, ausgewählt aus Ascorbinsäure, Retinol, Pyridoxin, Pantothensäure, Tocopherol, Salzen und Derivaten davon, als einen Wirkbestandteil ausgewählt ist. JP60188306 (Shiseido, 1985) offenbart eine kosmetische Zusammensetzung, die Pyridoxin oder ein Derivat, in Kombination mit Ascorbinsäure, zum signifikanten Verbessern der Haut weißenden Wirkung umfasst.

US-Pat. Nr. 5 833 998 (P&G, 1998) offenbart örtliche Zusammensetzungen zum Regulieren des öligen und/oder glänzenden Aussehens von Haut, umfassend einen Wirkstoff, ausgewählt aus der Gruppe aus einer oder mehreren Verbindungen, bestehend aus Niacinamid, Pyridoxin, Panthenol und Pantothensäure, in einem kosmetisch verträglichen Träger für den Wirkstoff.

Dokument WO 01/70190 offenbart Haut aufhellende Zusammensetzung, umfassend Niacinamid und Fettsäure, jedoch enthält sie kein Vitamin B6.

Jedoch keiner vom Stand der Technik lehrt eine synergistische kosmetische Zusammensetzung, umfassend Vitamin B3, Vitamin B6 und beliebige der Mono-, Di- oder Polycarbon- oder Phenolsäuren, um verbessertes Aufhellen oder Verminderung der Pigmentierung der Haut zu erhalten.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine synergistische kosmetische Zusammensetzung bereitzustellen, die Vitamin B6, Vitamin B3 und beliebige der Mono-, Di- oder Polycarbon- oder Phenolsäuren umfasst, die die Haut wesentlich aufhellen kann.

Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine synergistische kosmetische Zusammensetzung bereitzustellen, die Vitamin B6, Vitamin B3 und beliebige von Mono-, Di- oder Polycarbon- oder phenolischen Säuren umfasst, die sowohl für die normale Haut, als auch Haut, die durch UVR geschädigt wurde, geeignet ist.

Die Zusammensetzungen sind auch zum Behandeln von Sommersprossen, hyper-pigmentierter Haut, fleckiger Haut, Melasmen, Cholasmen, Altersflecken, dunklen Augenringen, usw. verwendbar.

Definition der Erfindung

Gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung wird eine synergistische, Haut aufhellende Zusammensetzung bereitgestellt, umfassend:

  • i. 0,05–10 Gewichtsprozent Vitamin B6 oder ein Derivat davon;
  • ii. 0,05–10 Gewichtsprozent Vitamin B3 oder ein Derivat davon;
  • iii. 0,05–20 Gewichtsprozent mindestens einer organischen Säure, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus C1-C16-Monocarbonsäuren, Dicarbonsäuren, Polycarbonsäuren, Phenolsäuren und Estern/Salzen oder anderen Derivaten davon; und
  • iv. 0,1–10 Gewichtsprozent von mindestens einem Sonnenschutzmittel.

Gemäß einem bevorzugten Aspekt der Erfindung wird eine synergistische, Haut aufhellende Zusammensetzung bereitgestellt, umfassend

  • i. 0,05–10 Gewichtsprozent Vitamin B6 oder ein Derivat davon;
  • ii. 0,05–10 Gewichtsprozent Vitamin B3 oder ein Derivat davon;
  • iii. 0,05–20 Gewichtsprozent mindestens einer organischen Säure, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus C1-C16-Monocarbonsäuren, Dicarbonsäuren, Polycarbonsäuren, Phenolsäuren und Estern/Salzen oder anderen Derivaten davon; und
  • iv. 0,1–10 Gewichtsprozent von mindestens einem Sonnenschutzmittel, und
  • v. einen kosmetisch verträglichen Träger und/oder 10–85 % Waschmittelwirkstoff.

Es ist besonders bevorzugt, dass der kosmetisch verträgliche Träger 0,1 bis 25 Gewichtsprozent der Zusammensetzung von festen asymmetrischen Teilchen und einem anionischen Emulgator umfasst, worin der pH-Wert der Zusammensetzung zwischen 3 und 11 und vorzugsweise zwischen 3 und 8 und auch bevorzugter zwischen 3,5 und 6 liegt.

Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird die Verwendung einer Zusammensetzung zum Aufhellen der Haut bereitgestellt, wobei die Zusammensetzung umfasst:

  • i. 0,05–10 Gewichtsprozent Vitamin B6 oder ein Derivat davon;
  • ii. 0,05–10 Gewichtsprozent Vitamin B3 oder ein Derivat davon;
  • iii. 0,05–20 Gewichtsprozent mindestens einer organischen Säure, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus C1-C16-Monocarbonsäuren, Dicarbonsäuren, Polycarbonsäuren, Phenolsäuren und Estern/Salzen oder anderen Derivaten davon.

Beschreibung der Erfindung im Einzelnen

Gemäß den wesentlichen Aspekten der vorliegenden Erfindung ergibt eine Kombination von Vitamin B6, Vitamin B3 und mindestens Mono-, Di- oder Polycarbon- oder Phenolsäuren/Estern/Salzen oder Derivaten davon erhöhte Haut aufhellende Vorteile.

Die erfindungsgemäße Zusammensetzung kann als Produkte zum Belassen oder Abspülprodukte formuliert werden. Die örtlichen Zusammensetzungen zum Belassen, die in der vorliegenden Erfindung verwendbar sind, können in einer breiten Vielzahl von Produktformaten hergestellt werden. Diese schießen ein, sind jedoch nicht darauf begrenzt, Lotionen, Cremes, Gele, Stifte, Sprays, Wischtücher, Gesichtspackungen, Salben, Pasten, Mousse und Kosmetika (beispielsweise feste, halbfeste, flüssige Make up, einschließlich Grundierungen). Diese Produkttypen können verschiedene Typen von Trägern umfassen, einschließlich, jedoch nicht darauf begrenzt, Lösungen, Aerosole, Emulsionen (einschließlich Wasser-in-Öl und Öl-in-Wasser), Gele, Feststoffe und Liposomen. Sie können in der Form von Abspülprodukten, wie Seifenriegeln, Waschpulvern, Flüssigkeiten, Gelen, usw., vorliegen. Die erfindungsgemäße Zusammensetzung kann auch als Talkumpulver, flüssiges Talkum oder Pressling formuliert werden.

Haut aufhellende Vitamine

Es ist ein wesentliches Merkmal der Erfindung, dass Vitamin B6 oder dessen Derivat, in Kombination mit Vitamin B3 oder dessen Derivaten, in der erfindungsgemäßen Haut aufhellenden Zusammensetzung vorliegt. Vitamin B6, wie hierin definiert, bezieht sich auf eine Familie von in Wasser löslichen Substanzen, die Pyridoxinhydrochlorid, Pyridoxal und Pyridoxamin einschließen, die in Form und Funktion nahe verwandt sind. Vitamin B6 ist als ein synthetisches Material verfügbar und wird auch natürlicherweise in Tierfutter und Pflanzen gefunden. Leber, Lachs, Fisch, Hühnchen, Schinken, Eier, Schwein, Rind, getrocknete halbe Erbsen, Trockenbohnen, Bananen, Avocado, Wassermelone, Grüne Rübe, Rosenkohl, Kartoffel, Süßkartoffel, Karotten, Erbsen, Kichererbsen, Brauerhefe, Weizenkleie, Weizenkeim, Niere, Herz, Warzenmelone, Kohl, Rüben, Krautmelassen und Milch sind einige wichtige Quellen für Vitamin B6. Es ist somit möglich, B6, da es aus beliebiger bekannter Quelle verfügbar ist, auszuwählen, welche natürlicher oder synthetischer oder irgendeiner kommerziell erhältlichen Herkunft sein kann.

Ein anderer wesentlicher Bestandteil der Zusammensetzung ist Niacinamid oder Nicotinamid, welches die biologisch aktive Form von Vitamin B3 bildet. Beispielhafte Derivate von Vitamin B3-Verbindungen schließen Nicotinsäureester, einschließlich nicht-vasodilatierender Ester von Nicotinsäure, Nicotinylaminosäuren, Nicotinylalkoholester von Carbonsäuren, Nicotinsäure-N-oxid und Niacinamid-N-oxid, und Gemische davon ein.

Vitamin B6 wird mit 0,05–10 Gewichtsprozent der Zusammensetzung eingearbeitet und liegt vorzugsweise in einer Menge von 0,1 bis 5 %, bevorzugter 0,5–2 Gewichtsprozent, der kosmetischen Zusammensetzung vor. Vitamin B3 wird mit 0,05–10 Gewichtsprozent der Zusammensetzung eingearbeitet und liegt vorzugsweise in einer Menge von 0,1–5 %, bevorzugter 0,5–2 Gewichtsprozent, der kosmetischen Zusammensetzung vor.

Andere Haut aufhellende Vitamine können in vorteilhafter Weise in die Zusammensetzung eingeschlossen sein, um synergistische, Haut aufhellende Effekte bereitzustellen. Diese schließen Vitamin B12, Vitamin C, Vitamin E, Vitamin A, Vitamin D, Vitamin K oder deren Vorstufen/Salze/Ester/Derivate ein. Gemische der Vitamine können auch in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung angewendet werden. Besonders bevorzugte Vitamine sind Vitamin B12, Vitamin E und Vitamin C.

Organische Säuren:

Die organischen Säuren können ausgewählt sein aus Mono-, Di-, Polycarbon- oder Phenolsäuren oder deren Salzen, Estern oder Derivaten davon.

Monocarbonsäuren können entweder substituiert oder unsubstituiert sein. Die Monocarbonsäuren können eine Kohlenstoffkettenlänge von bis zu 16 (d.h. C1-C16-Säuren), bevorzugter bis zu 14 (d.h. C1-C14-Säuren) und besonders bevorzugt bis zu 12 (d.h. C1-C12-Säuren), aufweisen. Besonders bevorzugte Monocarbonsäuren sind Ascorbinsäure oder &agr;-, &bgr;- oder Polyhydroxysäuren, die Glycolsäure, Milchsäure, 2-Hydroxyoctansäure, Salicylsäure und/oder Gemische davon einschließen. Die besonders bevorzugte &bgr;-Hydroxycarbonsäure ist Milchsäure oder ein Salz davon, wie Ammoniumlactat. Die besonders bevorzugte &bgr;-Hydroxycarbonsäure ist Salicylsäure.

Dicarbonsäuren, die für die vorliegende Erfindung geeignet sind, werden durch die Formel HOOC-(CxHy)-COOH wiedergegeben, worin CxHy gegebenenfalls substituiert ist und x = 0 bis 20 und y = 0 bis 40. Besonders bevorzugte Dicarbonsäuren schließen Azelainsäure, Sebacinsäure, Oxalsäure, Bernsteinsäure, Fumarsäure, ein. Polycarbonsäuren schließen Citronensäure ein, sind jedoch nicht darauf beschränkt.

Die organische Säure kann auch eine Vitaminsäure, einschließlich Ascorbinsäure, Retinsäure oder Pantothensäure, sein. Organische Säuren schließen auch natürliche Säuren, wie Glycertensäure und Polyglycerinsäure, ein. Säuren von reduzierenden und nicht reduzierenden Zuckern können auch als eine organische Säure angewendet werden.

Besonders bevorzugte Phenolsäuren sind ausgewählt aus Ferulasäure, Salicylsäure, Kojisäure.

Vorzugsweise sind die organischen Säuren dieser Erfindung in Wasser löslich. Mit "in Wasser löslich" ist gemeint, dass die Säure eine Löslichkeit in Wasser von mindestens 0,1 g pro 100 g Wasser bei 20°C aufweist.

Haut aufhellende Mittel:

Andere bekannte Haut aufhellende Mittel, wie Hydrochinon und Derivate (beispielsweise Arbutin, 4-Hydroxyanisol, Mequinol, HMBE, Monobenzon, usw.), Retinol und dessen Derivate (beispielsweise Tretinoin, Retinsäure), Resorcin und dessen Derivate (beispielsweise 4-Alkylresorcinole, usw.), Resveratrol, Ellaginsäure, Linoleinsäure und &agr;-Liposäure, natürliche Haut aufhellende Extrakte und Gemische davon, können eingearbeitet werden.

Sonnenschutzmittel

Die erfindungsgemäße Zusammensetzung schließt vorzugsweise eine wirksame Menge von einem Sonnenschutzmittel und/oder Sonnenblockierungsmittel ein, um synergistisch den Vorteil der Zusammensetzung beim Bereitstellen zur Hautaufhellung zu verstärken. Organische und anorganische Sonnenschutzmittel/Sonnenblocker oder Kombinationen davon können in geeigneter Weise in der Zusammensetzung angewendet werden.

Ultraviolettlicht ist eine vorherrschende Ursache zur Hautdunkelung. Somit sind für die Zwecke der Hautaufhellung Zusammensetzungen erwünscht, die UVA- und/oder UVB-Sonnenschutzmittel umfassen.

Eine breite Vielzahl von herkömmlichen Sonnenschutzmitteln ist zur Verwendung in Kombination mit der Haut aufhellenden Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung geeignet. Geeignete Sonnenschutzmittel schließen p-Aminobenzoesäure, deren Salze und deren Derivate (Ethyl-, Isobutyl-, Glycerylester; p-Dimethylaminobenzoesäure); Anthranilate (d.h. o-Aminobenzoate; Methyl-, Menthyl-, Phenyl-, Benzyl-, Phenylethyl-, Linalyl-, Terpinyl- und Cyclohexenylester); Salicylate (Amyl-, Phenyl-, Benzyl-, Menthyl-, Glyceryl- und Dipropylenglycolester); Zimtsäurederivate (Menthyl- und Benzylester, &agr;-Phenylcinnamonitril; Butylcinnamoylpyruvat); Dihydroxyzimtsäurederivate (Umbelliferon, Methylumbelliferon, Methylacetoumbelliferon); Trihydroxyzimtsäurederivate (Äsculetin, Methyläsculetin, Daphnetin, und die Glucoside, Äsculin und Daphnin); Kohlenwasserstoffe (Diphenylbutadien, Stilben); Dibenzalaceton und Benzalacetophenon; Naphtholsulfonate (Natriumsalze von 2-Naphthol-3,6-disulfon- und 2-Naphthol-6,8-disulfonsäuren); Dihydroxynaphthoesäure und deren Salze; o- und p-Hydroxybiphenyldisulfonate; Cumarinderivate (7-Hydroxy, 7-Methyl, 3-Phenyl); Diazole (2-Acetyl-3-bromindazol, Phenylbenzoxazol, Methylnaphthoxazol, verschiedene Arylbenzothiazole); Chininsalze (Bisulfat, Sulfat, Chlorid, Oleat und Tannat); Chinolinderivate (8-Hydroxychinolinsalze, 2-Phenylchinolin); Hydroxy- oder Methoxy-substituierte Benzophenone; Harn- und Violursäure; Tanninsäure und deren Derivate (beispielsweise Hexaethylether); (Butylcarbotol) (6-Propylpiperonyl)ether; Hydrochinon; Benzophenone (Oxybenzol, Sulisobenzon, Dioxybenzon, Benzoresorcin, 2,2',4,4'-Tetrahydroxybenzophenon, 2,2'-Dihydroxy-4,4'-dimethylbenzophenon, Octabenzon); 4-Isopropyldibenzoylmethan; Butylmethoxydibenzoylmethan; Etocrylen; und 4-Isopropyldibenzoylmethan, ein.

Von diesen sind 2-Ethylhexyl-p-methoxycinnamat, 4,4'-t-Butylmethoxydibenzoylmethan, 2-Hydroxy-4-methoxybenzophenon, Octyldimethyl-p-aminobenzoesäure, Digalloyltrioleat, 2,2-Dihydroxy-4-methoxybenzophenon, Ethyl-4-(bis(hydroxypropyl))aminobenzoat, 2-Ethylhexyl-2-cyano-3,3-diphenylacrylat, 2-Ethylhexylsalicylat, Glyceryl-p-aminobenzoat, 3,3,5-Trimethylcyclohexylsalicylat, Methylanthranilat, p-Dimethylaminobenzoesäure oder -aminobenzoat, 2-Ethylhexyl-p-dimethyl-amino-benzoat, 2-Phenylbenzimidazol-5-sulfonsäure, 2-(p-Dimethylaminophenyl)-5-sulfonbenzoxazonsäure und Gemische von diesen Verbindungen, bevorzugt.

Bevorzugtere, in der vorliegenden Erfindung verwendbare, in den Zusammensetzungen verwendbare Sonnenschutzmittel sind 2-Ethylhexyl-p-methoxycinnamat, Butylmethoxydibenzoylmethan, 2-Hydroxy-4-methoxybenzophenon, Octyldimethyl-p-aminobenzoesäure und Gemische davon.

Auch besonders verwendbar in den Zusammensetzungen sind Sonnenschutzmittel, wie jene, offenbart in US-Pat. Nr. 4 937 370, eingereicht von Sabatelli am 26. Juni 1990, und US-Pat. Nr. 4 999 186, eingereicht von Sabatelli & Spirnak am 12. März 1991, wobei beide davon hierin durch Hinweis einbezogen sind. Die darin offenbarten Sonnenschutzmittel haben ein einzelnes Molekül, zwei verschiedene Chromophoreneinheiten, die verschiedene Ultraviolettstrahlungsabsorptionsspektren zeigen. Eine von den Chromophoreneinheiten absorbiert vorwiegend in dem UVB-Strahlungsbereich und die andere absorbiert stark in dem UVA-Strahlungsbereich.

Eine sichere und wirksame Menge des Sonnenschutzmittels kann in den, in der vorliegenden Erfindung verwendbaren Zusammensetzungen angewendet werden. Die Zusammensetzung umfasst vorzugsweise etwa 0,1 % bis etwa 10 %, bevorzugter etwa 0,1 % bis etwa 5 %, von einem oder mehreren Sonnenschutzmittel(n).

Verwendbare anorganische Sonnenschutzmittel oder Sonnenblocker schließen ein, sind jedoch nicht darauf begrenzt, Zinkoxid, Eisenoxid, Siliziumdioxid, wie gebranntes Siliziumdioxid, und Titandioxid.

Ultrafeines Titandioxid ist in einer von seinen zwei Formen, nämlich in Wasser dispergierbares Titandioxid und in Öl dispergierbares Titandioxid, ist für die Erfindung besonders geeignet.

In Wasser dispergierbares Titandioxid ist ultrafeines Titandioxid; die Teilchen davon sind nicht beschichtet oder welche mit einem Material zum Verleihen einer hydrophilen Oberflächeneigenschaft für die Teilchen beschichtet sind. Beispiele für solche Materialien schließen Aluminiumoxid und Aluminiumsilikat ein.

Öl-dispergierbares Titandioxid ist ultrafeines Titandioxid, dessen Teilchen eine hydrophobe Oberflächeneigenschaft zeigen, und die für diesen Zweck mit Metallseifen, wie Aluminiumstearat, Aluminiumlaurat oder Zinkstearat, oder mit Organosilikonverbindungen beschichtet sein können.

Durch örtliche Auftragung eines Gemisches von anorganischen Sonnenschutzmitteln oder Sonnenblockermitteln und/oder organischen Sonnenschutzmitteln auf die Haut ist synergistisch verstärkter Schutz der Haut gegen die schädlichen Wirkungen von sowohl UV-A- als auch UV-B-Strahlen erreichbar.

Die Gesamtmenge von anorganischem Sonnenschutzmittel oder Sonnenblocker, das/der vorzugsweise in die erfindungsgemäße Zusammensetzung eingearbeitet wird, ist 0,1 bis 5 Gewichtsprozent der Zusammensetzung.

Kosmetisch verträglicher Träger

Die erfindungsgemäße Zusammensetzung umfasst auch einen kosmetisch verträglichen Träger, um als ein Verdünnungsmittel, Dispersant oder Träger für andere Materialien, die in der Zusammensetzung vorliegen, zu wirken, um deren Verteilung zu erleichtern, wenn die Zusammensetzung auf die Haut aufgetragen wird.

Die Wortgruppe "kosmetisch verträglicher Träger", wie hierin verwendet, bedeutet einen oder mehrere kompatible feste oder flüssige Füllstoffe, Verdünnungsmittel, Streckungsmittel und dergleichen, die, wie hierin definiert, kosmetisch verträglich sind. Der wie hierin verwendete Begriff "verträglich" bedeutet, dass die Komponenten der erfindungsgemäßen Zusammensetzungen in der Lage sind, mit den primären Wirkstoffen der vorliegenden Erfindung zusammen vermischt zu werden und miteinander, in einer derartigen Weise, sodass es keine Wechselwirkung gibt, die im Wesentlichen die Wirksamkeit der Zusammensetzung unter gewöhnlichen Anwendungssituationen vermindert. Der Typ des in der vorliegenden Erfindung verwendeten Trägers hängt von dem Typ des gewünschten Produkts ab.

Träger, die von Wasser verschieden sind, können flüssige oder feste Erweichungsmittel, Öle, Silikonöle, Lösungsmittel, Feuchthaltemittel, Verdickungsmittel, Emulgatoren, Treibmittel und Pulver einschließen. Jeder von diesen Trägertypen kann einzeln oder in Gemischen von einem oder mehreren Trägern verwendet werden. Solche Gemische können in Form von Emulsionen (O/W, W/O oder W/O/W) vorliegen.

Erweichungsmittel und Öle schließen Stearylalkohol, Monoricinoleinsäureglycerylester, Nerzöl, Cetylalkohol, Isostearinsäureisopropylester, Stearinsäure, Palmitinsäureisobutylester, Stearinsäureisocetylester, Oleylalkohol, Laurinsäureisopropylester, Laurinsäurehexylester, Ölsäuredecylester, Octadecan-2-ol, Isocetylalkohol, Eicosanylalkohol, Behenylalkohol, Palmitinsäurecetylester, Silikonöle, wie Dimethylpolysiloxan, Sebacinsäure-di-n-butylester, Myristinsäureisopropylester, Palmitinsäureisopropylester, Stearinsäureisopropylester, Stearinsäurebutylester, Polyethylenglycol, Triethylenglycol, Lanolin, Kakaobutter, Maisöl, Baumwollsamenöl, Olivenöl, Palmkernöl, Rapsöl, Färberdistelöl, Nachtkerzenöl, Sojaöl, Sonnenblumenöl, Avocadoöl, Sesamöl, Kokosnussöl, Spinnöl, Rizinusöl, acetylierte Lanolinalkohole, weißes Vaseline, Mineralöl, Myristinsäurebutylester, Isostearinsäure, Palmitinsäure, Linolsäureisopropylester, Milchsäurelaurylester, Milchsäuremyristylester, Ölsäuredecylester, Myristinsäuremyristylester; usw. ein, sind jedoch nicht darauf begrenzt.

Nicht begrenzende Beispiele für Silikonöle schließen Polydimethylsiloxane, Cyclomethicone, Phenyltrimethicon, Dimethiconol und Gemische davon ein.

Wasser ist ein bevorzugtes Lösungsmittel. Beispiele für geeignete organische Lösungsmittel schließen ein: Propylenglycol, Polyethylenglycol, Polypropylenglycol, Glycerin, 1,2,4-Butantriol, 1,2,6-Hexantriol, Ethanol, Isopropanol, Sorbitester, Butandiol, Aceton, Ethylenglycolmonoethylether, Diethylenglycolmonobutylether, Diethylenglycolmonoethylether und Gemische davon.

Feuchthaltemittel können ausgewählt sein aus Glycerin, Diglycerin, Triglycerin, Polyglycerin, ethoxylierten und propoxylierten Glycerinen, Polypropylenglycol, Polyethylenglycol, Ethylenglycol, Diethylenglycol, Triethylenglycol, Propylenglycol, Dipropylenglycol, Hexylenglycol, 1,3-Butylenglycol, 1,4-Butylenglycol. Unter den mehrwertigen Alkoholen sind Propylenglycol und Dipropylenglycol bevorzugt.

Pulver, wie Kreide, Talkum, Fuller's Erde, Kaolin, Stärke, Gummi, kolloidales Siliziumdioxid, Natriumpolyacrylat, Tetraalkyl- und/oder Trialkylarylammoniumsmectite, chemisch modifiziertes Magnesiumaluminiumsilikat, organisch modifizierter Montmorillonitton, hydratisiertes Aluminiumsilikat, pyrogenes Siliziumdioxid, Carboxyvinylpolymer, Natriumcarboxymethylcellulose und Ethylenglycolmonostearat, können ausgewählt sein.

Beispiele für geeignete Verdickungsmittel schließen polymere Verdickungsmittel, wie Acrylate/C10-30-Acrylsäurealkylester-Kreuzpolymere, Polyacrylamide, kationische Polymere, Gummi (beispielsweise Xanthangummi, Guargummi), und Cellulosederivate (beispielsweise Hydroxyethylcellulose, Hydroxypropylcellulose), ein.

Treibmittel schließen ein, sind jedoch nicht darauf begrenzt, Propan, Butan, Isobutan, Dimethylether, Kohlendioxid und Stickstoff(I)oxid.

In den bildenden Gemischen von Trägern oder Emulsionen können ausgewählte anionische und/oder nichtionische Emulgatoren ebenfalls gegebenenfalls vorliegen, sind jedoch vorzugsweise eingeschlossen.

Geeignete anionische Emulgatoren können ausgewählt sein unter Alkylsulfaten, Aralkylsulfaten, Alkylethoxyethersulfaten, Alkarylsulfonaten, Alkylsuccinaten, Alkylsulfosuccinaten, N-Alkoylsarcosinaten, Isethionaten, N-Acyltaurat, Fettsäureamiden von Methyltaurid und Kombinationen davon. Zum Beispiel können Salze von Schwefelsäuremonoestern oder Phosphorsäuremonoestern, Salze von C12-18-Fettsäuren, von C12-18-Fettalkoholen, von C12-18-Acylisethionsäuren, von C12-18-Alkansulfonsäuren oder von C12-18-Acylaminosäuren ausgewählt sein. Nicht begrenzende Beispiele von anionischen Tensiden schließen Phosphatester, wie Natriumpolyoxyethylen-(10)-lauryletherphosphat, DEA-Cetylphosphat, Kaliumcetylphosphat, Phosphor-organischen Derivaten, wie phosphatiertem Oleylether-(10-ethylenoxid), Natriumlaurylsulfat und Natriumcetostearylsulfat, ein.

Nicht begrenzende Beispiele für geeignete nichtionische Emulgatoren sind Fettalkohole, Fettsäuremonoglyceride, Monostearinsäureglycerylester und Monostearinsäurediglycerylester, ethoxylierte und propoxylierte Fettsäuren, wie Polyoxyethylen-(100)-stearatpropylenglycolmonostearat, Sorbitanfettsäureester, wie Sorbitanmonostearat, Polyoxyethylen-(20)-sorbitanmonostearat, ethoxylierte Fettalkohole, wie Polyoxyethylen-(21)-stearylether, Polyoxyethylen-(2)-stearylether, Polyoxyethylen-(10)-hydriertes Rizinusöl, Fettsäurealkanolamide, wie Kokosnussdiethanolamid und Lauramid DEA, Blockpolymere, wie Blockcopolymer von Propylenoxid und Ethylenoxid, Alkylpolyglucoside, Saccharose- und Glucoseester und Derivate, wie Saccharosedistearat- und Saccharosestearat- und Polyglycerinfettsäureester. Andere nichtionische Emulgatoren schließen ethoxylierte Alkylphenole, wie Polyoxyethylen-(10)-nonylphenylether, ethoxylierte Fettsäuren, wie Polyethylenglycol-(10-ethylenoxid)monostearat, ethoxylierte Fettester, wie Polyoxyethylen-(5)-glycerylmonostearat, ethoxylierte Fettester und Öle, wie Glycerinester, wie auf Lanolin basierende Derivate, wie Polyoxyethylenlanolin, propoxylierte und ethoxylierte Fettsäuren, Alkohole oder Alkylphenole, wie Polyoxyethylen-(10)-polyoxypropylen-(4)-cetylether, und auf Protein basierende Tenside, wie Polyoxyethylen-(25)-glycerinmonopyoglutaminsäuremonoisostearat, ein. Die nichtionischen Emulgatoren schließen vorzugsweise die nachstehenden, entweder einzeln oder in Kombination, ein: ethoxylierte Alkylether (unter dem Handelsnamen Brij); Sorbitanester (unter dem Handelsnamen Span); ethoxylierte Sorbitanester (unter dem Handelsnamen Tween); ethoxylierte Fettsäureester (unter dem Handelsnamen Myrj); Fettalkohole; ethoxylierte Fettalkohole von Glycerin; und Fettsäuren.

Geeignete feste asymmetrische Teilchen schließen Fettsäurekristalle, Glimmer, Talkum, Tone und Gemische davon ein. Die bevorzugten festen Teilchen sind ausgewählt aus Fettsäurekristallen, worin die Fettsäure 12–22 Kohlenstoffatome enthält, weil sie kostengünstig und die meisten ästhetisch annehmbar sind. Die besonders bevorzugte Fettsäure ist Stearinsäure. Die exakte Menge hängt von der Endzusammensetzung und der Beschaffenheit der anderen Bestandteile in der Zusammensetzung ab.

Waschmittelwirkstoff:

Es ist ebenfalls möglich, die erfindungsgemäße Haut aufhellende Zusammensetzung in Form eines Abwaschprodukts zur Körperreinigung bereitzustellen. Der Waschmittelwirkstoff ist eine bevorzugte Komponente von solchen Zusammensetzungen und kann aus entweder Seifen- oder Nicht-Seifen-Wirkstoffen ausgewählt werden. Die Waschmittelwirkstoffe können ausgewählt sein aus anionischen, nichtionischen, kationischen, amphoteren oder zwitterionischen Wirkstoffen. Solche Wirkstoffe werden in üblichen Waschmittelhandbüchern, z.B. "Surface Active Agents", Band I von Schwartz und Perry, und "Surface Active Agents und Detergents", Band II von Schwartz, Perry und Berch, offenbart.

Der Begriff Seife bezeichnet Salze von Carboxylfettsäuren. Die Seife kann von beliebigen der Triglyceride, die in herkömmlicher Weise bei der Seifenherstellung verwendet werden, abgeleitet sein – folglich können die Carboxylatanionen in der Seife 8 bis 22 Kohlenstoffatome enthalten.

Für Seife mit 18 Kohlenstoffatomen wird das begleitende Natriumkation im Allgemeinen in einer Menge von etwa 8 Gewichtsprozent vorliegen. Andere Kationen können, falls erwünscht, angewendet werden, zum Beispiel Zink, Kalium, Magnesium, Alkylammonium und Aluminium.

Die Seife kann durch Verseifen eines Fettes und/oder einer Fettsäure erhalten werden. Die Fette oder Öle, die im Allgemeinen bei der Seifenherstellung verwendet werden, können jene, wie Talg, Talgstearine, Palmöl, Palmstearine, Sojaöl, Fischöl, Rizinusöl, Reiskleieöl, Sonnenblumenöl, Kokosnussöl, Babassuöl, Palmkernöl und andere, sein. In dem vorstehenden Verfahren sind die Fettsäuren abgeleitet von Ölen/Fetten, ausgewählt aus Kokosnuss, Reiskleie, Erdnuss, Talg, Palm, Palmkern, Baumwollsamen, Sojabohne, Rizinus, usw. Die Fettsäureseifen können auch synthetisch hergestellt werden (beispielsweise durch die Oxidation von Erdöl oder durch die Hydrierung von Kohlenmonoxid durch das Fischer-Tropsch-Verfahren). Harzsäuren, wie jene, die in Tallöl vorliegen, können verwendet werden. Naphthenische Säuren sind ebenfalls geeignet.

Talgfettsäuren können von verschiedenen tierischen Quellen abgeleitet sein und umfassen im Allgemeinen etwa 1–8 % Myristinsäure, etwa 21–32 % Palmitinsäure, etwa 14–31 % Stearinsäure, etwa 0–4 % Palmitoleinsäure, etwa 36–50 % Ölsäure und etwa 0–5 % Linolensäure. Eine typische Verteilung ist 2,5 % Myristinsäure, 29 % Palmitinsäure, 23 % Stearinsäure, 2 % Palmitoleinsäure, 41,5 % Ölsäure und 3 % Linolensäure. Andere ähnliche Gemische, wie jene von Palmöl, und jene, abgeleitet von verschiedenem tierischem Talg und Fett, sind auch eingeschlossen.

Kokosnussöl bezieht sich auf Fettsäuregemische mit einer ungefähren Kohlenstoffkettenlängenverteilung von 8 % C8, 7 % C10, 48 % C12, 17 % C14, 8 % C16, 2 % C18, 7 % Öl- und 2 % Linolensäure (die ersten der sechs angeführten Fettsäuren sind gesättigt). Die anderen Quellen mit ähnlichen Kohlenstoffkettenlängenverteilungen, wie Palmkernöl und Babassukernöl, sind innerhalb des Begriffs Kokosnussöl eingeschlossen.

Wahlweise kosmetische Bestandteile

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können einen breiten Bereich von anderen wahlweisen Komponenten umfassen. Das CTFA Cosmetic Ingredient Handbook, Zweite Ausgabe, 1992, das hierin durch Hinweis in seiner Gesamtheit einbezogen ist, beschreibt eine breite Vielzahl von nicht begrenzenden kosmetischen und pharmazeutischen Bestandteilen, die üblicherweise in der Hautpflegeindustrie verwendet werden, die zur Verwendung in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen geeignet sind. Beispiele schließen ein: Antioxidantien; Bindemittel; biologische Additive; Puffermittel; Färbemittel; Verdickungsmittel; Polymere; Adstringentien; Duftstoffe; Feuchthaltemittel; opazifizierende Mittel; pH-Einstellungsmittel; Konservierungsmittel; natürliche Extrakte; essentielle Öle; Hautsensibilisierungsmittel; Hautglättungsmittel; und Hautheilungsmittel.

Die Erfindung wird nun weiterhin mit Hilfe der nachstehenden Beispiele beschrieben.

Beispiel 1:

Sieben Vergleichsformulierungen (F1 bis F7) und eine Formulierung gemäß der Erfindung (F8) werden durch Vermischen der in Tabelle 1 beschriebenen Komponenten hergestellt.

Die verschiedenen beschriebenen Formulierungen wurden verwendet, um deren Wirksamkeit für Hautaufhellungsvorteile unter Anwendung einer Gruppe von 30 Probanden mit gleichförmiger Hautfarbe zu testen. Die Anfangshautfarbe wurde aufgezeichnet. Die Formulierung wurde unter deren Handflächenunterarmen durch geübte Aufträger an vorher gekennzeichneten Stellen aufgetragen. Die Formulierung wurde 5-mal am Tag auf jede Stelle mit einer Lücke von 2 Stunden zwischen jeder Auftragung aufgetragen, wobei der Vorderarm nur vor der ersten Auftragung des Tages und nach der letzten Auftragung des Tages gewaschen wurde. Am Ende von 40 Auftragungen wurde die Änderung in der Farbe aufgezeichnet. Visuelles Einstufen wurde zum Quantifizieren der Farbveränderung durch gerichteten Unterschied auf die Fläche, die die Fläche umgibt, auf die die Formulierung aufgetragen wurde, verwendet. Die Unterschiede zwischen der Basis allein (Placebo) und den Behandlungsstellen wiesen auf die Wirksamkeit der Formulierung hin, und ein negativer Haut aufhellender Wert weist auf Aufhellen hin und ein positiver Wert weist auf Dunkeln hin.

Die in nachstehender Tabelle 2 wiedergegebenen Daten zeigen die durchschnittliche Haut aufhellende Bewertung, die als ein Durchschnitt über die gesamten Probanden von den gerichteten Unterschiedswerten berechnet wurde.

Die in Tabelle 2 wiedergegebenen Daten zeigen, dass nur eine Kombination von Vitamin B3 und Vitamin B6 mit einer Carbonsäure (F8) einen synergistischen Haut aufhellenden Vorteil ergibt. Mit entweder Vitamin allein, zusammen mit der Carbonsäure (F6 oder F7) oder einer Kombination der zwei Vitamine (F5) gibt es keine signifikante Verbesserung mit den einzelnen Wirkstoffen allein (F2, F3 oder F4).

Beispiel 2:

Drei Vergleichsformulierungen (F9 bis F11) und eine erfindungsgemäße Formulierung (F12) wurden durch Vermischen der in Tabelle 3 aufgeführten Komponenten hergestellt.

Die Wirksamkeit der Formulierungen zur Hautaufhellung wurde unter Anwendung einer Gruppe von 30 Probanden mit gleichförmiger Hautfarbe getestet. Die Anfangshautfarbe wurde aufgezeichnet. Die Formulierung wurde auf deren Handflächenvorderarme durch geübte Auf träger bei vorher bezeichneten Stellen aufgetragen. Die Formulierung wurde 5-mal am Tag auf jede Stelle mit einer Lücke von 2 Stunden zwischen jeder Auftragung aufgetragen, wobei der Vorderarm nur vor der ersten Auftragung des Tages und nach der letzten Auftragung des Tages gewaschen wurde. Am Ende von 25 Auftragungen wurde die Änderung in der Farbe aufgezeichnet. Visuelles Einstufen wurde zum Quantifizieren der Veränderung in der Farbe durch gerichteten Unterschied der Fläche, die die Fläche umgibt, auf die die Formulierung aufgetragen wurde, verwendet. Die Unterschiede zwischen der Basis allein (Placebo) und den behandelten Stellen waren hinweisend auf die Wirksamkeit der Formulierung, und ein negativer Haut aufhellender Wert weist auf Aufhellen hin und ein positiver Wert weist auf Dunkeln hin.

Die in nachstehender Tabelle 4 wiedergegebenen Daten zeigen die mittlere Hautaufhellungsbewertung, die als ein Durchschnitt über alle Probanden der gerichteten Unterschiedsbewertungen berechnet wurde.

Die in Tabelle 4 wiedergegebenen Daten zeigen, dass eine Kombination von Vitamin B3 und Vitamin B6 mit einem weiteren sauren Wirkstoff (Ferulasäure) synergistischen Haut aufhellenden Vorteil ergibt, der nicht mit jeglichem Vitamin allein in Kombination mit der Säure ersichtlich ist.

Somit war es durch die vorliegende Erfindung möglich, eine synergistische, Haut aufhellende Zusammensetzung, die die Kombination der Vitamine B3 und B6 zusammen mit Carbonsäuren umfasst, bereitzustellen.


Anspruch[de]
Synergistische, Haut aufhellende Zusammensetzung, umfassend:

i. 0,05–10 Gewichtsprozent Vitamin B6 oder ein Derivat davon;

ii. 0,05–10 Gewichtsprozent Vitamin B3 oder ein Derivat davon;

iii. 0,05–20 Gewichtsprozent mindestens einer organischen Säure, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus C1-C16-Monocarbonsäuren, Dicarbonsäuren, Polycarbonsäuren, Phenolsäuren und Estern/Salzen oder anderen Derivaten davon; und

iv. 0,1–10 Gewichtsprozent von mindestens einem Sonnenschutzmittel.
Synergistische, Haut aufhellende Zusammensetzung nach Anspruch 1, worin das Sonnenschutzmittel organisch oder anorganisch oder eine Kombination davon ist. Synergistische, Haut aufhellende Zusammensetzung nach einem vorangehenden Anspruch, zusätzlich umfassend 10–85 Gewichtsprozent von einem Waschmittelwirkstoff. Synergistische, Haut aufhellende Zusammensetzung nach Anspruch 3, worin der Waschmittelwirkstoff ein anionischer Wirkstoff, ein nichtionischer Wirkstoff, ein kationischer Wirkstoff, ein amphoterer Wirkstoff, ein zwitterionischer Wirkstoff oder ein Gemisch davon ist. Synergistische, Haut aufhellende Zusammensetzung nach einem vorangehenden Anspruch, zusätzlich umfassend einen kosmetisch verträglichen Träger. Synergistische, Haut aufhellende Zusammensetzung nach Anspruch 5, worin der kosmetisch verträgliche Träger 0,1–25 Gewichtsprozent der Zusammensetzung von festen asymmetrischen Teilchen und einen anionischen Emulgator umfasst. Synergistische, Haut aufhellende Zusammensetzung nach einem vorangehenden Anspruch, worin der pH-Wert der Zusammensetzung zwischen 3 und 11, vorzugsweise zwischen 3 und 8, liegt. Synergistische, Haut aufhellende Zusammensetzung nach einem vorangehenden Anspruch, worin das Vitamin B6 oder ein Derivat davon aus einer synthetischen oder natürlichen Quelle ausgewählt ist. Synergistische, Haut aufhellende Zusammensetzung nach einem vorangehenden Anspruch, worin das Vitamin B3 oder ein Derivat davon aus der Gruppe, bestehend aus Niacinamid, Nicotinamid, Nicotinsäureestern, nicht-vasodilatierenden Estern von Nicotinsäure, Nicotinylaminosäuren, Nicotinylalkoholestern von Carbonsäuren, Nicotinsäure-N-oxid, Niacinamid-N-oxid und Gemischen davon, ausgewählt ist. Synergistische, Haut aufhellende Zusammensetzung nach einem vorangehenden Anspruch, worin das Vitamin B6 oder ein Derivat davon mit 0,1 bis 5 %, vorzugsweise 0,5 bis 2 Gewichtsprozent, der Zusammensetzung eingearbeitet wird. Synergistische, Haut aufhellende Zusammensetzung nach einem vorangehenden Anspruch, worin das Vitamin B3 oder ein Derivat davon mit 0,1 bis 5 %, vorzugsweise 0,5 bis 2 Gewichtsprozent, der Zusammensetzung eingearbeitet wird. Synergistische, Haut aufhellende Zusammensetzung nach einem vorangehenden Anspruch, worin die organische Säure eine substituierte oder unsubstituierte C1-C16-Monocarbonsäure einschließt. Synergistische, Haut aufhellende Zusammensetzung nach Anspruch 12, worin die substituierte C1-C16-Monocarbonsäure Ascorbinsäure, eine &agr;-Hydroxysäure, eine &bgr;-Hydroxysäure, eine Polyhydroxysäure oder ein Gemisch davon ist. Synergistische, Haut aufhellende Zusammensetzung nach Anspruch 13, worin die substituierte C1-C16-Monocarbonsäure Glycolsäure, Milchsäure, 2-Hydroxyoctansäure, Salicylsäure oder ein Gemisch davon ist. Synergistische, Haut aufhellende Zusammensetzung nach einem vorangehenden Anspruch, worin die organische Säure eine Dicarbonsäure, wiedergegeben durch die Formel HOOC-(CxHy)-COOH; worin CxHy gegebenenfalls substituiert ist, x = 0 bis 20 und y = 0 bis 40, einschließt. Synergistische, Haut aufhellende Zusammensetzung nach Anspruch 15, worin die Dicarbonsäure Azelainsäure, Sebacinsäure, Oxalsäure, Bernsteinsäure, Fumarsäure oder ein Gemisch davon ist. Synergistische, Haut aufhellende Zusammensetzung nach einem vorangehenden Anspruch, worin die organische Säure eine Polycarbonsäure einschließt, die Citronensäure ist. Synergistische, Haut aufhellende Zusammensetzung nach einem vorangehenden Anspruch, worin die organische Säure eine Phenolsäure einschließt, die Ferulasäure, Salicylsäure, Kojisäure oder ein Gemisch davon darstellt. Verwendung einer Zusammensetzung, umfassend

i. 0,05–10 Gewichtsprozent Vitamin B6 oder ein Derivat davon;

ii. 0,05–10 Gewichtsprozent Vitamin B3 oder ein Derivat davon;

iii. 0,05–20 Gewichtsprozent mindestens einer organischen Säure, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus C1-C16-Monocarbonsäuren, Dicarbonsäuren, Polycarbonsäuren, Phenolsäuren und Estern/Salzen oder anderen Derivaten davon;

zum Hautaufhellen.






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