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Dokumentenidentifikation DE60029350T2 28.06.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001254021
Titel MEHRSCHICHTIGES MIT EINER LOTION GETRÄNKTES TASCHENTUCH UND VERFAHREN ZU DESSEN HERSTELLUNG
Anmelder Kimberly-Clark Worldwide, Inc., Neenah, Wis., US
Erfinder KRZYSIK, G., Duane, Appleton, WI 54911, US;
FUNK, S., Barbara, Weyauwega, WI 54983, US;
BIGGS, G., David, Neenah, WI 54956, US;
KRESSNER, E., Bernhardt, Appleton, WI 54911, US
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 60029350
Vertragsstaaten DE, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 20.12.2000
EP-Aktenzeichen 009935966
WO-Anmeldetag 20.12.2000
PCT-Aktenzeichen PCT/US00/34570
WO-Veröffentlichungsnummer 2001047699
WO-Veröffentlichungsdatum 05.07.2001
EP-Offenlegungsdatum 06.11.2002
EP date of grant 12.07.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.06.2007
IPC-Hauptklasse B31F 1/07(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft Taschentuchprodukte. Genauer betrifft die Erfindung mehrschichtige, mit einer Zusatzstoff-Zusammensetzung behandelte Taschentuchprodukte und ein Verfahren zu Herstellung der Produkte.

Verbraucher-Taschentuchprodukte, wie ein Gesichtstuch und ein Bad-Tuch werden allgemein verwendet, um Körperfluide zu absorbieren und die Haut trocken zu hinterlassen. Die Taschentücher werden vorrangig aus zellulosehaltigen Papierfabrikationsfasern durch Herstellungstechniken gebildet, die speziell ausgebildet sind, um dem Taschentuch eine Weichheit zu verleihen. Trotz spezifischer Bemühungen Fasern auszuwählen und Taschentücher mit einem hohen Grand an Weichheit zu bilden, können diese Verbraucher-Taschentuchprodukte immer noch eine Tendenz aufweisen, die Haut abzureiben.

Bei einem Versuch die Hautabreibung zu verringern, wurden Zusatzstoff-Zusammensetzungen für das Taschentuch verwendet. Diese Zusatzstoff-Zusammensetzungen, die manchmal allgemein als Lotionen bezeichnet werden, funktionieren einerseits, um eine Schmierung zu gewährleisten, die verursacht, dass das Taschentuch quer über die Oberfläche der Haut gleitet, oder um aus dem Taschentuch zu entweichen und auf der Haut abgelegt zu werden, für einen hautgesundheitlichen/kosmetischen Vorteil. Zusatzstoff-Zusammensetzungen sind durch Techniken wie Drucken oder Sprayen auf Taschentücher aufgebracht und mit Graden, die üblicherweise über 1 Gewichtsprozent bis hin zu 30 Gesichtsprozent, basierend auf dem Gewicht des Taschentuchs, liegen.

Die australische Patentanmeldung Nr. 199898181 offenbart die Aufbringung einer kühlenden Zusammensetzung auf die äußere Oberfläche eines Taschentuchs.

Jedoch hat man in der Vergangenheit Erfahrung mit verschiedenen Problemen beim Konstruieren von Taschentuchprodukten mit Lotionen gemacht. Zum Beispiel neigen Lotionen dazu, so zu wirken, dass mehrlagige Taschentücher sich zersetzen. Es wird theoretisiert, dass Sichtverbindungen beeinträchtigt werden, da diese Rezepturen ölige, wachsige oder beides, ölige und wachsige Komponenten umfassen, welche das Verbinden zwischen den Schichten verhindert. Es erscheint, dass die Lotion tatsächlich die Faser-zu-Faserverbindung zwischen den Schichten stört. Darüber hinaus wird theoretisiert, dass herkömmliche mechanische Schichtverbindungsverfahren wie Prägen und Crimpen von Natur aus ineffektiv für das Schichtverbinden von mit Lotion behandelten Taschentüchern sind. Insbesondere neigt die Klebkraft der Lotion dazu, zu bewirken, dass die äußeren Schichten des Taschentuchs an den Präge- oder Crimpwalzen festhaften und so die einzelnen Lagen von einander trennen, wenn das Taschentuch den Verbindungswalzenspalt verlässt.

Eine Vielzahl an Näherungen wurde über die Jahre ausgeführt, um zu versuchen, die Schichtverbindung von mit Lotion behandelten Taschentüchern zu verbessern. Ein Ansatz war, die Lotionrezeptur aufzubringen, nachdem das Taschentuch schichtverbunden wurde. Obwohl dieser Versuch teilweise die Schichtverbindung verbessert, weist dieser immer noch inhärente Unzulänglichkeiten auf, da die mechanischen Kräfte, die mit dem Aufbringen der Lotion auf das Taschentuch verbunden sind, die zuvor gewährleistete Verbindung auseinander reißen können. Es wird auch theoretisiert, dass die öligen und wachsigen Komponenten der Lotion die Faser-an-Faserverbindung verringern können, selbst wenn die Lotion nach dem Schichtverbindungsvorgang aufgebracht wird.

Ein zweiter Ansatz der ausgeführt wurde, um die Schichtverbindung bei mit Lotion behandelten Taschentüchern zu verbessern, ist, die Schichten adhäsiv mit einander zu verbinden. Adhäsives Schichtverbinden stellt jedoch einen zusätzlichen Aufwand da und neigt dazu, die Steifigkeit des mehrsichtigen Taschentuchs zu erhöhen.

Ein dritter Ansatz für das Problem ist im US-Patent Nr. 4,513,051 an Lavash mit dem Titel "Taschentuchpapierprodukt" und in US-Patent Nr. 4,481,243 an Allen mit dem Titel „Musterbehandeltes Taschentuchpapierprodukt" offenbart. Diese Patente offenbaren ein Verfahren zum Behandeln eines mehrschichtigen Taschentuchprodukts mit einem Weichmacher, bei dem der Weichmacher über einen Hauptteil jeder Oberfläche außer in dem Bereich, in dem die Schichten zusammengecrimpt sind, verteilt ist. Ein offensichtlicher Nachteil in diesem Ansatz ist, dass ein Teil des ebenen Oberflächenbereichs des Taschentuchs ohne Zusatzstoff-Zusammensetzung ist.

Folglich besteht immer noch der Bedarf für ein mit Lotion behandeltes Taschentuch mit verbesserter Schichtverbindung, genauso wie für ein Verfahren zur Schaffung einer verbesserten Schichtverbindung von mehrschichtigen Taschentüchern, die mit Zusatzstoff-Zusammensetzungen behandelt wurden.

Die vorliegende Erfindung erkennt und löst die Defizite und Nachteile des Standes der Technik. Entsprechend ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes, mit einer Zusatzstoff-Zusammensetzung behandeltes, mehrlagiges Taschentuchprodukt zu schaffen.

Eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zum Verbinden von zumindest zwei Taschentuchschichten zusammen zu schaffen, bei dem zumindest eine der Schichten mit einer Zusatzstoff-Zusammensetzung behandelt wurde.

Noch eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Heißprägeprozess zum Verbinden von mit Zusatzstoff-Zusammensetzung behandelten Taschentuchschichten zusammen zu schaffen. Als Antwort auf die vorstehend beschriebenen Defizite, die mit existierenden Ansätzen verbunden sind, Schichten von mit Zusatzstoff Zusammensetzung behandelten Taschentüchern zu verbinden, wurde ein neues Verfahren zum Herstellen eines mehrschichtigen, mit einer Zusatzstoff-Zusammensetzung behandelten Taschentuchs entwickelt. Dieses Verfahren ermöglicht die Herstellung von Taschentuchprodukten, die eine Zusatzstoff-Zusammensetzung beinhalten und die eine verbesserte Schichtadhäsion und vorteilhafte ästhetische Qualitäten aufweisen.

Somit betrifft ein Aspekt der Erfindung ein Verfahren zum Herstellen eines Taschentuchproduktes. Das Verfahren umfasst die Schritte: Aufbringen einer Zusatzstoff-Zusammensetzung auf einen Ablagebereich von zumindest einer einer Vielzahl an Taschentuchschichten, wobei die Zusatzstoff-Zusammensetzung einen Schmelzpunkt aufweist, Erwärmen der Zusatzstoff-Zusammensetzung auf eine Temperatur, die höher ist als der Schmelzpunkt der Zusatzstoff-Zusammensetzung, Prägen der Vielzahl an Taschentuchschichten in dem Ablagebereich, wobei die Zusatzstoff-Zusammensetzung Verbindungsbereiche bildet, in denen die Schichten geprägt sind, um die Schichten zusammen zu halten.

In einem zweiten Aspekt schafft die Erfindung ein mehrschichtiges Taschentuchprodukt, umfassend eine Vielzahl an in Verbindungsbereichen zusammen verbundenen Taschentuchschichten, eine Zusatzstoff-Zusammensetzung, die an zumindest einer der Vielzahl an Taschentuchschichten in einem Ablagebereich abgelagert ist, wobei die Verbindungsbereiche innerhalb des Ablagebereichs angeordnet sind und Flächen umfassen, in denen die Taschentuchschichten zusammengepresst wurden, wobei die Zusatzstoff-Zusammensetzung mit Fasern der Taschentuchschichten durchmischt ist, wodurch die Taschentuchlagen in den Verbindungsbereichen zusammengehalten werden und wobei das Taschentuchprodukt einen Schichtenverbindungswert von etwa 13 g oder mehr aufweist.

Das Verfahren kann umfassen: das Bilden eines Verbindungs-Walzenspalts zwischen einer Musterwalze und einer Gegenwalze, wobei die Musterwalze erhöhte Verbindungselemente umfasst, Wärmen von zumindest der Musterwalzen oder der Gegenwalze auf einer Oberflächentemperatur über Umgebungstemperatur, und Transportieren der Vielzahl an Taschentuchschichten durch den Verbindungs-Walzenspalt, so dass die Verbindungselemente die Vielzahl an Taschentuchschichten an zumindest dem Ablagebereich zusammendrücken.

Die Erfinder haben entdeckt, dass, wenn ein mit einer Zusatzstoff Zusammensetzung behandeltes Taschentuchgewebe auf die richtige Temperatur erwärmt wird, abhängig von der Zusatzstoff-Zusammensetzung, der Anzahl an Schichten und der Geschwindigkeit des Gewebes zwischen den Prägewalzen, die Zusatzstoff-Zusammensetzung zu einer Flüssigkeit schmilzt und sich mit den Fasern in den Bereichen der Prägeelemente vermischt. Wenn einmal das Taschentuchgewebe aus der erwärmten Prägestation herauskommt, kühlt die Zusatzstoff-Zusammensetzung auf einen festen Zustand ab, wobei die Schichten zusammen verbunden werden. Weiterhin ist die Adhäsion der Taschentuchschichten mit den Walzen verringert und daher treten geringere Kräfte auf, die an einer Trennung der Schichten mitwirken, wenn die Taschentuchschicht den Verbindungswalzenspalt verlässt.

Die Musterwalze und die Gegenwalze können passende Stahlrollen umfassen, wobei das Taschentuch zwischen die ineinander eingreifenden Oberflächen in dem Verbindungsspalt gedrückt und geklemmt wird. Alternativ dazu kann die Gegenwalze eine sanfte Stahlrolle umfassen, welche üblicherweise als eine Riffelwalze bezeichnet wird. Noch anders kann die Gegenwalze eine nachgiebige Walze umfassen, welche allgemein als eine gummibeschichtete Walze bezeichnet wird. Die Verwendung einer nachgiebigen Walze kann weniger bevorzugt sein, dort wo die Zusatzstoff-Zusammensetzung oder die erhöhte Temperatur die Walzenbeschichtung herabsetzt oder dort, wo das Taschentuch dazu neigt, an der nachgiebigen Walze anzuhaften. Die Musterwalze kann eine Prägewalze, eine Crimpwalze oder eine andere solcher Walzen umfassen, die erhobene Verbindungsoberflächen umfasst, um die Taschentuchschichten gegen die Gegenwalze zu pressen.

Es ist offensichtlich, dass die Begriffe „Stahlrolle" und „gummibeschichtete Walze" nicht spezifisch auf Walzen beschränkt sind, die aus Stahl und Gummi gebildet sind, sondern die sich auf Walzen beziehen, die unterschiedlich relative Oberflächenhärten aufweisen.

In besonderen Ausführungsbeispielen werden beide, die Musterwalze und die Gegenwalze, über die Umgebungstemperatur erhitzt. Alternativ wird nur die Musterwalze oder die Gegenwalze über die Umgebungstemperatur erwärmt. Geeignete Oberflächentemperaturen der Walzen hängen von einer Anzahl an Faktoren ab, wie dem Basisgewicht und der Faserzusammensetzung des Taschentuchgewebes, dem Basisgewicht und der Rezeptur der Zusatzstoff-Zusammensetzung, der Geschwindigkeit, mit der das Gewebe verfährt, und dergleichen. In besonderen Ausführungsbeispielen weisen die Walzen eine Oberflächentemperatur von zumindest über 65°C, insbesondere von etwa 65°C (149°F) bis etwa 104°C (221°F) und insbesondere von etwa 85°C (185°F) bis etwa 95°C (203°F) für einen verbesserten Durchsatz auf.

Die Walze oder die Walzen können mittels geeigneter Mittel erwärmt werden. In besonderen Anwendungen kann eine Rolle zum Beispiel durch eine zirkulierende Zufuhr von erhitztem Öl, Wasser, Gas, Dampf oder dergleichen erwärmt werden. Eine oder beide der Rollen können alternativ intern oder extern durch eine elektrische Wärmeerzeugungseinrichtung, Infrarot, Strahlungs- oder Wärmleiterzeugungseinrichtung oder dergleichen erwärmt werden.

Andere Aufgaben, Eigenschaften oder Aspekte der vorliegenden Erfindung werden weiter unten detaillierter erörtert.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Eine für den Fachmann vollständige und ihn befähigende Offenbarung der vorliegenden Erfindung, einschließlich der besten Ausführung davon, wird insbesondere in der verbleibenden Spezifikation genauer fortgesetzt, einschließlich Bezüge auf die begleitenden Figuren, in denen:

1 ein schematisches Arbeitsflussdiagramm für ein Verfahren zum Herstellen eines mehrschichtigen Taschentuchprodukts ist, in welchem eine geschmolzene Zusatzstoff-Zusammensetzung nacheinanderfolgend auf jede äußere Oberfläche des Produktes gedruckt wird, unter Verwendung eines beheizten, direkten Rotationstiefendruckverfahrens, bevor die Schichten des Produktes zusammen verbunden werden,

2 repräsentativ eine Draufsicht auf einen Teil einer beispielhaften Musterwalze zeigt, die verwendet wird, um die Schichten eines mehrschichtigen, mit einer Zusatzstoff-Zusammensetzung behandelten Taschentuchproduktes zu verbinden,

3 repräsentativ ein Taschentuchprodukt zeigt, wie es aus dem Herstellungsprozess, der in 1 und der Musterwalze, die in 2 gezeigt ist, resultieren würde,

4 repräsentativ eine Draufsicht auf einen Teil einer beispielhaften Gravurwalze zum Aufbringen einer Zusatzstoff-Zusammensetzung zeigt.

Die wiederholte Verwendung von Bezugszeichen in den vorliegenden Spezifikationen und den Zeichnungen ist dazu gedacht, die gleichen oder analoge Merkmale oder Elemente der vorliegenden Erfindung darzustellen.

Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele

Für den Fachmann ist es offensichtlich, dass die vorliegende Erläuterung nur eine Beschreibung eines exemplarischen Ausführungsbeispiels ist und nicht dazu gedacht ist, die breiteren Aspekte der vorliegenden Erfindung zu begrenzen, deren breitere Aspekte in der beispielhaften Konstruktion ausgeführt sind.

Allgemein ist die vorliegende Erfindung auf ein Verfahren zur Verbesserung der Adhäsion zwischen einzelnen Schichten, die in einem mit einer Zusatzstoff-Zusammensetzung behandelten Taschentuchprodukt umfasst sind, zu verbessern. Die vorliegende Erfindung ist auch auf mehrschichtige, mit einer Zusatzstoff-Zusammensetzung behandelte Taschentuchprodukte gerichtet, die eine verbesserte Intaktheit aufweisen.

Das Verfahren der vorliegenden Erfindung umfasst allgemein die Schritte: Aufbringen einer Zusatzstoff-Zusammensetzung, wie einer Lotion auf zumindest eine Schicht eines mehrschichtigen Taschentuchproduktes. Die Zusatzstoff-Zusammensetzung wird hinzugefügt, um eine Schmierung für das Taschentuch und/oder Wellnessvorteile bereitzustellen, dadurch dass diese auf die Haut des Benutzers des Taschentuchs aufgebracht wird. Übereinstimmend mit der vorliegenden Erfindung wird, wenn erst einmal die Zusatzstoff-Zusammensetzung auf das mehrschichtige Taschentuchprodukt aufgebracht ist, das Produkt geprägt, während die Temperatur der Zusatzstoff-Zusammensetzung über deren Schmelzpunkt liegt. Auf diese Weise wurde entdeckt, dass, wenn einmal die Zusatzstoff-Zusammensetzung abgekühlt ist und sich verfestigt hat, die Zusatzstoff-Zusammensetzung tatsächlich beim Verbinden der Schichten hilft, dort wo die Schichten geprägt wurden.

In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird das mehrschichtige Taschentuchprodukt durch Zuführen durch einen beheizten Verbindungswalzenspalt geprägt. Der Verbindungswalzenspalt kann eine Musterwalze und eine komplementäre Gegenwalze umfassen. Die Musterwalze kann erhobene Verbindungselemente umfassen, welche ein Muster in das Taschentuchprodukt prägen. Um die Zusatzstoff-Zusammensetzung über deren Schmelzpunkt zu erwärmen, können die Musterwalze, die Gegenwalze oder beide Walzen erwärmt werden.

Die vorliegende Erfindung bietet viele Vorteile und Nutzen gegenüber Konstruktionen gemäß dem Stand der Technik. Insbesondere schafft die vorliegende Erfindung ein relativ kostengünstiges Verfahren zum Erhöhen der Verbindungsstärke zwischen mit Lotion behandelten Taschentuchschichten. Das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung kann auch ein Taschentuchprodukt produzieren, mit einem ästhetischen Aussehen und Anfühlen, welches als Ergebnis des Prägevorgangs hervorgerufen wird.

Weiter tritt, wenn Taschentücher mit einer Zusatzstoff-Zusammensetzung bei höheren Temperaturen geprägt werden, ein unerwartetes Ergebnis auf. In dem Bereich, in dem die Prägeelemente die Taschentuchschichten zusammenprägen oder crimpen, erhält man eine Lichtdurchlässigkeit in diesen Bereichen. Jedoch wurde auch herausgefunden dass es ein oberes Temperaturlimit gibt. Abhängig von der Zusatzstoff-Zusammensetzung, der Anzahl an Schichten und der Geschwindigkeit des Gewebes, lässt bei bestimmten höheren Temperaturen die Schichtverbindung nach, während der Lichtdurchlässigkeitsvorteil erhalten bleibt.

Die mehrschichtigen Taschentuchprodukte gemäß dieser Erfindung können zwei (2) Schichten, drei (3) Schichten oder mehr umfassen. Die Zusatzstoff-Zusammensetzung kann aufgebracht werden, nachdem die Schichten zusammengebracht sind oder bevor die Schichten zusammengebracht werden. Die einzelnen Schichten können geschichtet oder nicht geschichtet (homogen), gepackt oder ungepackt sein.

Für die vorliegenden Zwecke bezieht sich eine „Taschentuchlage" auf eine einzelne Schichtlage, die geeignet ist für ein Gesichtstuch, ein Bad-Tuch, Handtücher, Papiertaschentücher (Hanks), Servietten und dergleichen, die eine Dichte von etwa 0,04 g pro cm3 bis etwa 0,3 g pro cm3 und ein Basisgewicht von etwa 4 bis etwa 40 Pfund pro 2880 Quadratfuß (1,8 bis etwa 18,1 kg pro 286 m2) aufweisen. Die Reißfestigkeiten in Herstellungsrichtung können in dem Bereich von etwa 100 bis etwa 5000 g pro Zoll an Breite (1 Zoll = 2,5 cm) liegen. Die Reißfestigkeiten in der Richtung quer zu der Herstellungsrichtung liegen in den Bereich von etwa 50 g bis etwa 2500 g pro Zoll an Breite (1 Zoll = 2,5 cm).

Die Absorptionsfähigkeit liegt üblicherweise etwa bei 5 g an Wasser pro Gramm an Fasern und allgemein etwa von 5 bis etwa 9 g an Wasser pro Gramm an Fasern.

Die Taschentuchlagen sind bevorzugt hergestellt aus natürlichen, zellulosehaltigen Faserquellen, wie Harthölzern, Weichhölzern und nichtholzartigen Sorten, können aber auch signifikante Mengen an recycelten Fasern, großen oder chemisch modifizierten Fasern oder synthetischen Fasern umfassen.

Die Zusatzstoff-Zusammensetzung kann auf eine oder beide Oberflächen von jeder einzelnen oder mehreren der Taschentuchschicht(en) aufgebracht werden. Die Stelle der Zusatzstoff-Zusammensetzung auf dem mehrschichtigen Taschentuch hängt zu einem großen Teil von der Natur der Zusatzstoff-Zusammensetzung ab. Zusatzstoff-Zusammensetzungen, die dafür gedacht sind, zum Beispiel zu der Haut des Benutzers zu transferieren, werden am besten auf den äußeren Oberflächen der äußeren Schichten des Taschentuchs positioniert. In einer besonderen Ausführungsform deckt zum Beispiel die Zusatzstoff-Zusammensetzung 100% der Oberfläche von zumindest einer der äußeren Oberflächen der äußeren Schichten ab. Wie hierin verwendet, ist der „Oberflächenbereich" der planare Bereich des Taschentuchgewebes, betrachtet von oben in einer ebenen Ansicht, wobei Oberflächenkonturen in den Geweben nicht berücksichtigt werden. Alternativ kann es vorteilhaft sein, die Zusatzstoff-Zusammensetzung, die nicht zu der Haut des Benutzers transferiert, an den inneren Oberflächen der äußeren Schichten und/oder an den Oberflächen der inneren Schichten zu positionieren. Dies kann zum Beispiel der Fall für Zusatzstoff-Zusammensetzung sein, die ein antibakterielles Mittel umfassen.

Die Anwendung der Zusatzstoff-Zusammensetzung und des Schichtenverbindens kann als Teil des Taschentuchherstellungsprozesses auftreten, wie zum Beispiel nach dem das Taschentuch getrocknet und bevor es gewickelt wird. In Hinblick auf die Effizienz ist es jedoch wahrscheinlich vorteilhaft, die Zusatzstoff-Zusammensetzung zuerst aufzubringen und dann die Schichten zusammen während eines nachfolgenden, abschließenden Taschenproduktkonvertierungsarbeitsvorgangs zu verbinden. In dem letzteren Fall können das Aufbringen der Zusatzstoff-Zusammensetzung und das Schichtenverbinden in dem gleichen oder in separaten Konvertierarbeitsvorgängen auftreten.

Wie hier verwendet, bezieht sich der Begriff „Zusatzstoff-Zusammensetzung" allgemein auf eine chemische Rezeptur, welche dem Taschentuchprodukt hinzugefügt wird, um einen Vorteil für den Verbraucher bereitzustellen. Genauer wird die Zusatzstoff-Zusammensetzung auf die Oberfläche einer oder mehrerer Schichten eines mehrschichtigen Taschentuchs aufgebracht. Für Zusatzstoff-Zusammensetzungen von dem hierin beschriebenen Typ liegt die Menge der Zusatzstoff-Zusammensetzung üblicherweise zwischen etwa 1 bis etwa 30 Gewichtsprozent, basierend auf dem Gewicht des Taschentuchprodukts.

Die Zusatzstoff-Zusammensetzung kann durch eine Vielzahl an Techniken aufgebracht werden, wie Drucken, Sprayen, Eintauchen oder dergleichen. Die Auswahl der bestimmten Technik hängt zum Teil ab von der Natur der Zusatzstoff-Zusammensetzung, dem Typ der Basislage, davon ob die Basislage luftgetrocknet, ungepackt luftgetrocknet oder herkömmlich nass gepresst ist, oder von ähnlichen Überlegungen.

Insbesondere kann, wenn eine Aufbringtechnik, wie Gravurdrucken verwendet wird, die Zusatzstoff-Zusammensetzung auf die Oberfläche der Taschentuchschichten ohne wesentliche Abnahme der Absorptionskapazität und der wahrgenommenen Dicke des Produktes relativ zu einem unbehandelten Taschentuchprodukt aufgebracht werden. Wenn Tiefdrucken verwendet wird, ist die Zusatzstoff-Zusammensetzung tatsächlich in einer großen Anzahl an kleinen, voneinander beabstandeten Ablagerungen an der Taschentuchoberfläche vorhanden. Diese Depots decken somit nur einen Teil der Oberfläche des Taschentuchs ab, entweder in einem einheitlichen oder in einem nichteinheitlichen Muster. Wenn man dies durch das nackte Auge betrachtet, erscheint es, dass die große Anzahl an kleinen, voneinander beabstandeten Depots die gesamte Oberfläche abdecken, jedoch tun sie dies in der Tat nicht. Die tatsächliche Oberflächenbereichsabdeckung der Depots kann von etwa 30 bis etwa 99%, genauer von etwa 50 bis etwa 80% liegen. Wie hier verwendet, bezieht sich der Begriff „Ablagebereich" auf diese Bereiche einer Taschentuchschicht, die tatsächlich die aufgebrachte Zusatzstoff-Zusammensetzung aufweisen.

Tiefdrucken ist ideal geeignet für solch ein Aufbringen durch Bereitstellen von zum Beispiel etwa 10 bis etwa 1.000 Depots pro gradlinigem Inch an Oberfläche (1 Inch = 2,5 cm) oder von etwa 100 bis etwa 1.000.000 Depots pro Inch2 (15,5 bis etwa 155.038 Depots pro cm2). Jedes Depot resultiert aus einer einzelnen Zelle einer Druckwalze, so dass die Dichte der Depots zu der Dichte der Zellen korrespondiert. Tiefdrucken umfasst einige bekannte Gravurtechniken, wie mechanisches Gravieren, Säureätzgravieren, elektronisches Gravieren und keramisches Lasergravieren. Ein geeignetes elektronisches Gravurbeispiel kann etwa 200 Depots pro gradlinigen Inch an Oberfläche (1 Inch = 2,5 cm) oder etwa 40.000 Depots pro Inch2 (6.202 Depots pro cm2) umfassen. Durch Bereitstellen einer solchen großen Anzahl an kleinen Depots ist die Einheitlichkeit der Depotverteilung sehr hoch. Auch durch die große Anzahl an kleinen Depots, die auf der Oberfläche des Taschentuchs aufgebracht sind, härten die Depots schneller an der Oberfläche des Taschentuchs aus, dort wo sie am effektivsten zum Vorteil für den Benutzer sind. Als Folge davon kann eine relativ geringe Menge an der Zusammensetzung verwendet werden, um einen relativ großen Bereich abzudecken.

Die Zusatzrate wird auch durch das Volumen der Gravurwalze, die graviert, bestimmt. Üblicherweise ist diese in Begriffen des Volumens der Zellen pro Inch2 an gravierter Fläche ausgedrückt. Der Bereich an Flüssigkeitszellvolumen, die in Begriffen von Kubikbillionenmikrons (cubic billion microns – CBM) pro Inch2 beschrieben werden, ist geeignet von etwa 0,1 bis etwa 15 CBM pro Inch2 (0,016 bis etwa 2,33 CMB pro cm2), genauer von etwa 0,5 bis 10 CBM pro Inch2 (0,078 bis etwa 1,55 CMB pro cm2) und am meisten bevorzugt von etwa 1,5 bis etwa 8 CBM pro Inch2 (0,23 bis etwa 1,24 CBM pro cm2).

Die Zusatzstoff-Zusammensetzung kann auch in einem Muster von Bereichen mit unterschiedlichen Zusatzmengen an Zusammensetzung aufgebracht werden. Zum Beispiel kann einer oder mehrere primäre Abgabebereiche mehr Zusatzstoff-Zusammensetzung abgeben als das Volumen, das durch eine oder mehrere ergänzende Abgaberegionen bereitgestellt ist. Mittels Illustration kann der Bereich von Flüssigzellenvolumen für eine primäre Abgaberegion, beschrieben in Begriffen von Kubikbillionenmikrons (cubic billion microns – CBM) pro Inch2, von etwa 0,5 bis etwa 15 CBM pro Inch2 (0,078 bis etwa 2,33 CBM pro cm2), genauer von etwa 1 bis etwa 10 CBM pro Inch2 (0,16 bis etwa 1,55 CBM pro cm2) und noch weiter bevorzugt von etwa 1,5 bis etwa 8 CBM pro Inch2 (0,23 bis etwa 1,24 CBM pro cm2) liegen. Der Bereich von Flüssigzellenvolumen für ein ergänzenden Abgabebereich kann von 0,1 bis etwa 10 CBM pro Inch2 (0,016 bis etwa 1,55 CBM pro cm2) genauer von etwa 0,5 bis etwa 8 CBM pro Inch2 (0,078 bis etwa 1,24 CBM pro cm2) und noch weiter bevorzugt von etwa 0,75 bis etwa 6 CBM pro Inch2 (0,116 bis etwa 0,93 CBM pro cm2) liegen.

Die Zusatzstoff-Zusammensetzung kann auf Wasserbasis oder auf Ölbasis ausgebildet sein. Geeignete wasserbasierende Zusammensetzungen umfassen, sind aber nicht begrenzt auf, Emulsionen und wasserlösliche Zusammensetzungen, welche zum Beispiel Löser (kationische, anionische oder nichtionische oberflächenaktive Stoffe) oder Polyhydroxykomponenten wie Glyzerin, Propylen, Glykol oder Polyethylenglykol umfassen. Die Basislage kann mit einem Zweikomponentensystem behandelt werden, umfassend einen Löser und eine Polyhydroxykomponente. Beide Komponenten können separat hinzugefügt oder vorher zusammengemischt werden, um auf die Basislage aufgebracht zu werden.

Ölbasierende Zusammensetzungen können eine Kombination von Öl und Wachs umfassen. In einigen Ausführungsbeispielen werden die Taschentuchprodukte durch Aufbringen einer großen Anzahl von einzelnen Depots eines geschmolzenen, feuchtigkeitsspendenden/schützenden Zusatzstoff-Zusammensetzung auf die Oberfläche(n) des Taschentuchs hergestellt, umfassend ein Wachs und ein Öl, und durch nachfolgendes Verfestigen der Zusammensetzung, um eine Verteilung an festen Depots an der Oberfläche/an den Oberflächen des Taschentuchs zu bilden. Da die Zusammensetzung bei Raumtemperatur fest ist und sich schnell nach dem Ablagern verfestigt, hat diese eine geringere Neigung, die Lage zu durchdringen und in diese einzudringen. Verglichen mit Taschentüchern, die mit flüssigen Rezepturen behandelt sind, lässt dieses einen größeren Prozentsatz der zugefügten Zusammensetzung an der Oberfläche des Taschentuchs, wo es die Haut des Benutzers kontaktieren und/oder zu der Haut des Benutzers transferieren kann, um einen Vorteil bereit zu stellen. Somit kann eine geringere Zusatzmenge verwendet werden, um den gleichen Vorteil bei geringeren Kosten, aufgrund der effizienten Platzierung der Zusammensetzung im Wesentlichen an der Oberfläche des Produktes, zu bringen.

Die Zusatzstoff-Zusammensetzung kann verfestigte Depots einer Zusammensetzung umfassen, umfassend etwa 30 bis etwa 90 Gewichtsprozent Öl und etwa 10 bis etwa 40 Gewichtsprozent Wachs, bevorzugt kann diese auch etwa 5 bis etwa 40 Gewichtsprozent Fettalkohol beinhalten, wobei die Zusammensetzung einen Schmelzpunkt von etwa 30°C bis etwa 70°C, weiter bevorzugt von etwa 40°C bis etwa 60°C aufweist. Hierin ist der „Schmelzpunkt" die Temperatur, bei welcher der Hauptteil der Schmelzung auftritt, wobei zu bemerken ist, dass das Schmelzen tatsächlich über einen Bereich von Temperaturen auftritt.

Die Menge an Öl in der Zusammensetzung kann zwischen etwa 30 bis etwa 90 Gewichtsprozent liegen, weiter bevorzugt zwischen etwa 40 bis etwa 70 Gewichtsprozent und noch weiter bevorzugt zwischen etwa 45 bis etwa 60 Gewichtsprozent liegen. Geeignete Öle umfassen, sind aber nicht begrenzt auf, die folgenden Klassen an Ölen: Petroleum oder Mineralöle, wie Mineralöl und Petroleum, tierische Öle wie, Nerzöl und Lanolinöl, Pflanzenöle, wie Aloeextrakt, Sonnenblumenöl und Avocadoöl und Silikonöle wie Dimethicon und Alkyl-Methyl-Silikone (alkyl methyl silicones).

Die Menge an Wachs in der Zusammensetzung kann von etwa 10 bis etwa 40 Gewichtsprozent, bevorzugt von etwa 10 bis etwa 30 Gewichtsprozent, und noch weiter bevorzugt von etwa 15 bis etwa 25 Gewichtsprozent liegen. Geeignete Wachse umfassen, sind aber nicht beschränkt auf, die folgenden Klassen: natürliche Wachse wie Bienenwachs und Kanaubawachs, Petroleumwachse, wie Paraffin und Ceresinwachs, Silikonwachse wie Alkyl-Methyl-siloxane (alkyl methyl siloxane) oder synthetische Wachse wie synthetischer Bienenwachs und synthetischer Walrat (sperm wax).

Die Menge an Fettalkohol in der Zusammensetzung, wenn vorhanden, kann von etwa 5 bis etwa 40 Gewichtsprozent liegen und bevorzugt von etwa 10 bis etwa 30 Gewichtsprozent. Geeignete Fettalkohole umfassen Alkohol mit einer Karbonkettenlänge von C14 bis C30, umfassend Azetylalkohol, Stearylalkohol, Behenylalkohol und Dodecylalkohol.

Um die Vorteile für den Verbraucher zu erhöhen, können zusätzliche Ingredientien verwendet werden. Die Klassen an Ingredientien und deren korrespondierende Vorteile umfassen, ohne beschränkend zu sein, Anti-Akne-Aktiva (ein Heilmittelprodukt, das verwendet wird, um die Anzahl an Akneflecken, Aknepickeln, Mitessern und Pickeln zu reduzieren), Entschäumer (diese verringern die Neigung von Schaumbildung während des Verarbeitens), antimikrobielle Aktiva, Antipilzaktiva, antiseptische Aktiva, Antioxidantien (Produktintegrität), kosmetische Adstringenten (umfassend ein festigendes oder kribbelndes Gefühl an der Haut), Heilmitteladstringenten (ein Heilmittelprodukt, welches herausquellen, absondern oder bluten überprüft, wenn es auf die Haut oder die Schleimhaut aufgetragen wird und welches durch ein koagulierendes Eiweiß wirkt), aiologische Zusatzstoffe (verbessern den Durchsatz oder das Erscheinungsbild für den Verbraucher des Produktes), Farbmittel (gewährleisten eine Farbe für das Produkt), Deodoranten (verringern oder verhindern unerwünschten Geruch und schützen gegen die Bildung von üblen Geruch an Körperoberflächen), Weichmacher (helfen dabei, die Glattheit, die Weichheit und das geschmeidige Erscheinungsbild der Haut zu erhalten, durch deren Fähigkeit, an der Hautoberfläche zu verbleiben oder in der Stratum corneum zu verbleiben, um als Schmiermittel zu fungieren, um das Ablösen zu verringern und um das Erscheinungsbild der Haut zu verbessern), externe Analgetika (ein topisch aufgebrachtes Heilmittel, das einen topischen, analgetischen, narkotischen oder antijuckenden Effekt durch Unterdrücken von kutanempfindlichen Rezeptoren aufweist, oder das einen topischen, gegenreizenden Effekt durch Stimulierung von kutanempfindlichen Rezeptoren aufweist), Filmformer (um die aktiven Ingredientien auf der Haut zu halten durch Erzeugen eines kontinuierlichen Films an der Haut nach dem Trocknen), Düfte (Verbraucherwunsch), Befeuchtungsmittel (erhöhen den Wasserinhalt der oberen Schichten der Haut), natürliche feuchtigkeitsspendende Mittel (natural moisturizing agents – NMA) und andere hautfeuchtigkeitsspendende Ingredienzien gemäß dem Stand der Technik, opazitätserhöhende Mittel (verringern die Klarheit oder das transparente Erscheinen des Produkts), Hautkonditioniermittel, Hautpeelingmittel (Ingredienzien, die die biologische Hautzellenerneuerungsrate erhöhen: Alphahydroxysäuren und Betahydroxysäuren), Hautschutzmittel (ein Heilmittelprodukt, welches verletzte oder ungeschützte Haut oder Schleimhautoberflächen vor schädlichen oder störenden Stimulanzien schützt), Lösungsmittel (Flüssigkeiten, die verwendet werden, um Komponenten, die als nutzvoll in der Kosmetik oder bei Heilmitteln betrachtet werden, zu lösen), Sonnencremes (Zusätze, die zumindest 85% des Lichts in dem UV-Bereich mit Wellenlängen von 290 bis 320 Nanometer absorbieren, aber UV-Licht mit Wellenlängen, die länger als 320 Nanometer sind, durchzulassen) und oberflächenaktive Stoffe (wie Reinigungsmittel, Emulgatoren, Lösemittel und Stellmittel). Zusätzlich zu diesen Klassen an Ingredienzien können kleine Mengen (von etwa 0,01 bis etwa 20%) an öllöslichen oder ölzerlegbaren oder Lipophilen Materialien leicht in die Rezeptur emulgiert werden, durch Verwendung von anionischen, kationischen, nicht ionischen und/oder zwitterionischen oberflächenaktiven Stoffen. Lipophile Materialien umfassen ohne Einschränkung Silikone/organmodifizierte Silikone (Schutz, Taschentuchwasserbeständigkeit, Schmierung, Taschentuchweichheit), Öle (Mineral, vegetarische und tierische), Fettester und dergleichen. Pulver zur Verbesserung der Schmierung, Ölabsorption, Bereitstellung eines Hautschutzes, Härte, Opazität etc. und mikroeingekapselte Ingredienzien können auch in der Rezeptur dispergiert sein.

Die vorstehende Zusatzstoff-Zusammensetzung kann auf eine oder beide äußere Oberflächen des Taschentuchgewebes durch Erwärmen der Zusammensetzung auf eine Temperatur über dem Schmelzpunkt der Zusammensetzung aufgetragen werden, zum Beispiel einem Schmelzpunkt von etwa 30°C bis etwa 70° Celsius, wodurch die Zusammensetzung geschmolzen wird. Der Zusatzstoff wird dann mit einer vorbestimmten Zugabemenge oder Mengen aufgebracht durch vorzugsweise einheitliches Aufbringen der geschmolzenen Zusammensetzung auf eine oder beide Oberflächen des Taschentuchgewebes in voneinander beabstandeten Depots. Danach härten die Depots mit der geschmolzenen Zusammensetzung aus. Das Aushärten der Depots kann nahezu unverzögert auftreten ohne das ein externes Kühlmittel, wie eine Kühlwalze benötigt wird, wenn die Zusammensetzung auf eine Temperatur, die nur leicht über oder an dem Schmelzpunkt der Zusammensetzung liegt, erwärmt wird. Jedoch können externe Kühlmittel, wie Kühlwalzen, entweder vor oder nach dem Aufbringen der Schmelzmasse verwendet werden, wenn es erforderlich ist, das Aushärten zu beschleunigen. Solche unverzögerte Aushärtung neigt dazu, das Durchdringen der Zusammensetzung in das Taschentuch zu verhindern und hält diese an der Oberfläche des Taschentuchs zurück, was einen Vorteil bietet. Zum Beispiel kann die Temperatur der geschmolzenen Zusammensetzung vorteilhaft über dem Schmelzpunkt um etwa 10°C oder weniger, bevorzugt von etwa 5° Celsius oder weniger, und noch weiter bevorzugt von etwa 2°C oder weniger betragen. Wenn sich die Temperatur der geschmolzenen Zusammensetzung dem Schmelzpunkt nähert, erhöht sich im allgemeinen die Viskosität der geschmolzenen Zusammensetzung, welches weiter die Neigung geschmolzener Zusammensetzung verbessert, an der Oberfläche gehalten zu werden.

Oberflächenzusatzstoff-Zusammensetzung von den vorhergehend beschriebenen Typen umfassen ein Wachs und ein Öl, die in US-Patent Nr. 5,601,871, ausgestellt am 11. Februar 1997 an KRZYSIK et al. und in der internationalen Patentanmeldung Nr. PCT/US96/01297 KRZYSIK et. al., die am 15. August 1996 veröffentlicht wurde und als WO96/24723 gekennzeichnet ist, offenbart.

Die gesamte, dem Taschentuch zugegebene Menge an der Zusatzstoff-Zusammensetzung kann von etwa 0,5 bis etwa 40 Gewichtsprozent, genauer von etwa 3 bis etwa 15 Gewichtsprozent und noch genauer von etwa 5 bis etwa 10 Gewichtsprozent, basierend auf dem Gewicht des Taschentuchs betragen. Dort wo die Zugabemenge in primäre und ergänzende Abgabezonen unterteilt ist, hängt die spezielle Zugabemenge für jede Zone von dem erwünschten Effekt der Zusammensetzung auf die Produktattribute und der spezifischen Zusammensetzung ab. Im Allgemeinen ist trotzdem, in Bezug auf eine Zusatzstoff-Zusammensetzung des vorhergehenden Typs, umfassend ein Wachs und ein Öl, die primäre Zugabemenge geeignet von etwa 1 bis etwa 35 Gewichtsprozent, genauer von etwa 3 bis etwa 15 Gewichtsprozent, und noch genauer von etwa 4 bis etwa 40 Gewichtsprozent, basierend auf dem Gewicht des Taschentuchs. Darüber hinaus ist die ergänzende Zugabemenge geeignet von etwa 0,2 bis etwa 28 Gewichtsprozent, genauer von etwa 0,5 bis etwa 12 Gewichtsprozent, und noch genauer von etwa 1 bis etwa 8 Gewichtsprozent, basierend auf dem Gewicht des Taschentuchs. Relativ zu einander umfasst die ergänzende Zugabemenge für eine Zusatzstoff-Zusammensetzung umfassend ein Wachs und ein Öl vorzugsweise von etwa 0,5 bis etwa 80%, genauer von etwa 5 bis etwa 70% und noch genauer von etwa 15 bis etwa 50% der primären Zugabemenge.

Die Zusatzstoff-Zusammensetzung kann alternativ eine Silikonkomponente umfassen. Geeignete Silikonkomponenten sind diese Silikonkomponente, welche eine Sanftheit, ein geschmiertes Oberflächengefühl, vorzugsweise ohne ein schmierendes Glänzen bereitstellen. Vorzugsweise liegen die Silikonkomponenten in einer wässrigen Emulsion und/oder einer Lösung zum leichten Handhaben und Verarbeiten vor. Eine große Vielzahl an solchen Silikonkomponenten ist gemäß dem Stand der Technik bekannt. Besonders geeignete Silikonzusammensetzungen umfassen ohne Begrenzung Polydimethylsiloxane, Gemische von Polydimethylsiloxanen und alkylenoxidmodifizierte Polydimethylsiloxane, organmodifizierte Polysiloxane, Gemische von zyklischen und nicht zyklischen modifizierten Dimethylsiloxanen und dergleichen. Die Zahl der durchschnittlichen Molekulargewichte liegt im allgemeinen etwa bei 10.000 oder darüber. Auch geeignet sind wässrige Gemische von Tetraethoxylsilan, Dimethyldiethoxysilan und Ethylenoxid/Dimethylsiloxan-Copolimeren. Eine bevorzugte Zusammensetzung umfasst etwa 5 Gewichtsprozent Tetraetoxysilan, etwa 5 Gewichtsprozent Dimethyl-Dietoxysilan und etwa 2 Gewichtsprozent Ethylenoxid/Dimethylsiloxan-Copolimer in Wasser. In solchen Silangemischen, wirken das Ethylenoxid-Dimethylsiloxoankopolimer als ein Kopplungsmittel, um die Silikone an die Taschentuchlagenoberfläche zu binden, und somit die Bildung von Rückständen an der Kontaktoberfläche zu verzögern und dadurch ein schmieriges Gefühl, das mit einigen Schmiermitteln verbunden ist, zu reduzieren.

Oberflächenzusatz-Zusammensetzungen des vorhergehenden Typs umfassen eine Silikonkomponente, die im US-Patent Nr. 4,950,545, ausgestellt am 21. August 1990 und im US-Patent Nr. 5,227,242 ausgestellt am 13. Juli 1993, beide an Walter et al., offenbart ist.

Die gesamte Menge an Silikonfeststoffen in der Taschentuchlage kann von etwa 0,1 bis etwa 15 Gewichtsprozent, basierend auf dem fertig gestellten Basisgewicht der Taschentuchlage liegen. Bevorzugt beträgt die Menge an Silikonkomponenten von etwa 0,5 bis etwa 3 Gewichtsprozent und am meisten bevorzugt von etwa 0,7 bis etwa 2 Gewichtsprozent. Mengen unter 0,1 Gewichtsprozent allein, schaffen einen geringen Vorteil für das Gesichtstuch hinsichtlich einer Weichheitsverbesserung.

Dort wo die Silikonkomponente in primäre und ergänzende Abgebezonen unterteilt ist, ist die primäre Zugabemenge geeignet von etwa 0,1 bis etwa 15 Gewichtsprozent, genauer von etwa 0,5 bis etwa 10 Gewichtsprozent und noch geeigneter von etwa 0,7 bis etwa 5 Gewichtsprozent, basierend auf dem Gewicht des Taschentuchs. Darüber hinaus ist die ergänzende Zugabemenge an Zusatzstoff-Zusammensetzungen, umfassend eine Silikonkomponente, geeignet von etwa 0,05 bis etwa 3,5 Gewichtsprozent, genauer von etwa 0,25 bis etwa 1,75 Gewichtsprozent und noch genauer von 0,35 bis etwa 1 Gewichtsprozent, basierend auf dem Gewicht des Taschentuchs. Relativ zueinander liegt die ergänzende Zugabemenge für eine Silikonkomponente beinhaltende Zusatzstoff-Zusammensetzung bevorzugt bei etwa 15 bis etwa 80%, genauer bei etwa 15 bis 70% und noch genauer bei etwa 15 bis etwa 50% der primären Zugabemenge.

Die Silikonkomponente kann in das Gesichtstuch durch jedes geeignete Mittel eingebunden werden, einschließlich Drucken, Sprayen, Eintauchen und dergleichen. Die Silikonkomponente kann in die Taschentuchlage an jedem Punkt in dem Taschentuchfertigungsprozess eingebunden sein. Vorzugsweise wird die Silikonkomponente auf eine getrocknete Taschentuchlage zwischen dem Produktionsprozess der Basislage und dem fertigen Taschentuchproduktkonvertierungsprozess aufgedruckt. Das Drucken schafft eine genaue Steuerung der Zugabemenge der Silikonkomponente und platziert die Silikonkomponente an der Oberfläche des Taschentuchs, um dessen Effektivität zu maximieren.

In Bezug auf 1, wird ein Verfahren zum Ausführen dieser Erfindung genauer beschrieben. Eine Vielzahl an einzelnen Taschentuchschichten 20 wird gemeinsam von einer Wickelspule 22 an Taschentuchgeweben abgewickelt. Die Wickelrolle 22 wird üblicherweise durch einzelnes Fertigen der Taschentuchschichten und dann Verbinden mehrerer Schichten zusammen in einem separaten Konvertierungsarbeitsgang (nicht dargestellt) hergestellt. Die abgewickelten Taschentuchschichten 20 werden zu einer ersten und zweiten erwärmten Rotationstiefdruckstation 24 und 26 zugeführt, wobei jede eine Gravurwalze 30 und eine Gegenwalze 32 umfasst. Eine geschmolzene Zusatzstoff-Zusammensetzung wird auf eine äußere Oberfläche der Vielzahl an Taschentuchschichten bei jeder Druckstation aufgebracht.

Die Taschentuchschichten 20 werden dann einem Verbindungswalzenspalt 40, der zwischen einer Musterwalze 42 und einer Gegenwalze 44 gebildet ist, zugeführt. Die Musterwalze, die Gegenwalze oder bevorzugt beide, werden auf eine Oberflächentemperatur über der Umgebungstemperatur erwärmt. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird eine Flüssigkeit wie Öl in einer entlegenen Kammer 46 erwärmt und kontinuierlich durch ein geeignetes Steuerventil 47 zirkuliert, um das Öl entlang der inneren Oberflächen der Musterwalze und der Gegenwalze zu lenken. Das sich ergebende mehrlagige Zusatzstoff-Zusammensetzungstaschentuchprodukt 20 wird auf eine Walze 49 für weitere Konvertierungsarbeitsvorgänge gewickelt.

Die Musterwalze 42 wird detaillierter in 2 dargestellt. Die Oberfläche der Musterwalze umfasst Verbindungselemente 50, die durch sanfte Flächenbereiche 52 voneinander getrennt sind. Die Verbindungselemente sind bevorzugt angeordnet, um ein dekoratives Muster auf dem Taschentuchprodukt zu bilden. Die Musterwalze kann durch gravieren oder andere geeignete Techniken gebildet sein. Die Verbindungselemente sind geeignet über die Oberfläche der Flächenbereiche mit einem Abstand von zumindest etwa 0,016 Zoll (0,04 cm) und besonders von etwa 0,16 Zoll bis etwa 0,18 Zoll (0,41 bis etwa 0,46 cm) erhoben.

Die Gegenwalze 44 kann eine Stahlrolle umfassen, die zu der Musterwalze passt, eine mit weichem Gummi beschichtete Walze, eine weiche Riffelwalze oder eine Kombination davon. Der Verbindungswalzenspalt kann eingestellt werden auf eine Muster/Gegenwalzenspalte von 0 bis 0,0004 Zoll (0 bis 0,01 cm), so dass die Verbindungselemente die Vielzahl an Taschentuchschichten in zumindest den Ablagebereichen zusammenpressen.

In Bezug auf 3 ist das Taschentuchprodukt 20, das in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung hergestellt ist, nach dem Austreten aus dem Verbindungswalzenspalt 40 dargestellt.

1 zeigt ein zweiseitiges, direkt erwärmtes Rotationstiefdrucken der Taschentuchschichten 20 unter Verwendung von zwei Druckstationen 24 und 26 in Reihe. Zweiseitiges Drucken ist bevorzugt, wenn der Effekt der Zusammensetzung an beiden äußeren Oberflächen des mehrschichtigen Produktes erforderlich ist. In dem Druckvorgang wird die geschmolzene Zusammensetzung, die auf die Taschentuchlage aufgebracht werden soll, durch einen erwärmten Versorgungstank 60 zugeführt und zu einem erwärmten Rakelaufbringkopf 61 durch eine geeignet bemessene Pumpe gepumpt. Bevorzugt ist es, eine konstante Temperatur in dem Verfahren beizubehalten. Entsprechend kann die geschmolzene Zusammensetzung kontinuierlich zwischen dem Versorgungstank und dem Aufbringkopf zirkuliert werden, während eine adäquate Menge in dem Reservoir gehalten wird. Der erwärmte Rakelaufbringkopf versorgt die Gravurwalze 30 mit der geschmolzenen Zusammensetzung, wobei deren Oberfläche eine Vielzahl an kleinen Zellen umfasst, die ausgelegt und bemessen sind, um das Transfervolumen, das notwendig ist, um den erwünschten taktilen Effekt zu erzielen, bereitzustellen.

Während des Arbeitsvorganges wird die Gravurwalze 30 zu der Gegenwalze 32 geladen, um die Taschentuchschichten in Kontakt mit der Gravurwalze zu zwingen. Die Gegenwalze kann aus jedem Material sein, welches die Prozessanforderungen erfüllt, wie natürliches Gummi, synthetisches Gummi oder andere kompressible Oberflächen. Belastungsdrücke können von etwa 5 bis 50 Pfund pro gradem Inch, d. h. von 0,9 bis 8,9 kg pro gradem Zentimeter betragen (Walzen zu Walzeninterferenz) für eine Gravurwalze/Gegenwalze-Spalt von etwa 0,008 Zoll, d. h. 0,02 cm (kein Walze-an-Walze-Kontakt).

Das Taschentuch kann alternativ mit der Zusatzstoff-Zusammensetzung in einem In-Reihe-Verfahren gedruckt werden, während das Taschentuch vor dem Zusammenpositionieren der Schichten hergestellt oder gedruckt wird (nicht dargestellt). Zusätzlich kann, während die Zusatzstoff-Zusammensetzung in 1 als auf beide äußeren Oberflächen eines mehrschichtigen Gewebes durch den direkten Rotationstiefdruck aufgebracht dargestellt ist, die Zusatzstoff-Zusammensetzung unter Verwendung einer Vielzahl an verschiedenen Ansätzen aufgebracht werden. Die Zusatzstoff Zusammensetzung kann auf eine oder beide äußere Oberflächen durch jede Kombination von direktem oder versetzt erwärmtem Tiefdrucken aufgebracht werden, entweder nacheinander oder gleichzeitig oder durch Sprayen, Eintauchen oder dergleichen.

Weiter kann die Zusatzstoff-Zusammensetzung auch auf die inneren Oberflächen oder innere Schichten aufgebracht werden, bevor die Schichten zum Verbinden zusammengebracht werden (nicht dargestellt).

Eine beispielhafte Gravurwalze 30, die zum Aufbringen einer Zusatzstoff-Zusammensetzung für ein Gesichtstuch in Gebieten mit unterschiedlichen Zugabemengen geeignet ist, ist in 4 gezeigt. Die Gravurwalze umfasst ein sich veränderndes Muster von zwei unterschiedlichen Regionen an Zellmustern. Eine Vielzahl an primären Bereichen 70 gibt Zusatzstoffdepots mit etwa 2,2 gsm ab und eine Vielzahl an ergänzenden Bereichen 72 gibt Zusatzstoffdepots mit etwa 0,42 gsm ab. Die kombinierten Regionen 70 und 72 in 4 weisen eine Druckabdeckungsbreite von etwa 8,5 Zoll (21,6 cm) auf.

Die sieben primären Bereiche 70 sind jeder etwa 0,75 Inch breit (1,9 cm) und decken kumulativ etwa 62% des ebenen Oberflächenbereichs des Taschentuchs ab. Die primären Bereiche weisen eine Zeilenrasterung von 200 Zellen pro gradem Inch (79 Zellen pro geradem Zentimeter) auf. Jede Zelle weist ein Volumen von 5,0 Billionen Kubikmikronen (BCM) pro Inch2 (0,78 BCM pro cm2) einer Walzenoberfläche auf mit üblichen Dimensionen von 180 Mikronen in Längsrichtung, 143 Mikronen in Breitenrichtung, und 30 Mikronen in Tiefenrichtung.

Die acht ergänzenden Bereiche 72 sind jeder 0,41 Inch breit (0,16 cm) und kumulativ decken sie etwa 38% des planaren Oberflächenbereichs ab. Die ergänzenden Bereiche haben jeweils eine Zeilenrasterung von 390 Zellen pro gradem Inch (60 Zellen pro cm2). Die Zellen in den ergänzenden Bereichen weisen ein Volumen von 1,5 BCM pro Inch2 (0,23 BCM pro cm2) an Walzenoberfläche auf und haben üblicher Weise Dimensionen von 110 Mikronen in Längsrichtung, 65 Mikronen in Breitenrichtung und 18 Mikronen in Tiefenrichtung.

Das Taschentuch, das aus der Verwendung der Gravurwalze 30 gemäß 4 resultiert, umfasst sieben ausgeprägte primäre Abgebezonen und acht ergänzende Abgebezonen. Die ergänzenden Abgebezonen sind gleichförmig beschichtet mit dem gleichen Zusatzstoff, der in den primären Abgabezonen vorhanden ist, jedoch mit einer reduzierten Menge. Die Platzierung der ergänzenden Abgebezonen benachbart und seitlich außerhalb von den primären Abgabezonen bewahrt die Vorteile, die sich aus den primären Abgebezonen ergeben, erlauben jedoch eine geringere Gesamtzugabemenge. Verschiedene Anordnungen zum Aufbringen von Zusatzstoff-Zusammensetzungen in Zonen mit unterschiedlichen Zugabemengen sind in US-Patent Anmeldung Nr. 08/994,603, welche am 12/19/97 eingereicht wurde mit dem Titel „Controlled Coverage Additive Application" und US-Patent Anmeldung Nr. 08/994,602, eingereicht am 12/19/97 von Garvie et al. mit dem Titel „Uncreped Through Dried Tissue with Controlled Coverage" ausgestellt an den Anmelder der vorliegenden Anmeldung, offenbart.

Repräsentative Beispiele gemäß dem Stand der Technik und erfindungsgemäßer Taschentücher

Die optischen Eigenschaften des erwärmten Prägemuster können unter Verwendung einer Graustufen- (Gray-level – GL), einer prozentualen Prägemusterbereichs- (% Bereich) und einer Verbindungshelligkeit-Analyse (bonding-brightness – BB-Analyse) gemessen werden. Die Messungen, die aus diesen drei Analysen erhalten werden, werden mit Crimpstärkedaten durch Definieren der Erfindung korreliert.

Lageverbindungswert

Der Lageverbindungswert wird durch Verwendung des Crimpstärketests für Schichtanordnungen gemäß einem Standardtestverfahren (STP) 814-W erhalten. Dieses Verfahren ist als ein Forschungswerkzeug ausgebildet, um die Schichtbefestigung von Taschentuchprodukten in Spitzenkraft pro Gramm zu bewerten. Dieses Testverfahren quantifiziert Schichtbefestigungen durch Messungen der Kräfte, die erforderlich sind, um die Lagen an deren gecrimpter Linie oder verbundenen Fläche auseinander zu ziehen. Der Test bewertet nur die Spitzenkraft, die erforderlich ist, um die Schichten zu trennen, nicht die insgesamt aufgebrachte Kraft. Spitzenkraft wird definiert als die höchste Kraft oder Last, die während der Zeit des Tests erzeugt wird.

Graustufenanalyse (Gray-level Analysis – GL)

Die GL-Analyse wird verwendet, um den gesamten Grauwert des Taschentuchprägemusters zu messen. Während der Analyse wird jedes Pixelelement eines Prägemusterbildes mit einem Grauwert verbunden, der in dem Bereich von 0 bis 63 liegen kann. In dem Grauwertebereich von 0 bis 63 stellt 0 „schwarz" und 63 „weiß" dar. Die Grauwerte jedes Bildpixels werden in einem GL-Histogramm akkumuliert. Das GL-Histogramm und die korrespondierende GL-Histogrammklassendaten können dann verwendet werden, um die lichtdurchlässige Natur der Prägemusterverbindungspunkte zu charakterisieren. Grauwerte unter 32 repräsentieren dunklere Schattierungen, wohingegen Werte über 32 hellere Schattierungen repräsentieren.

Die GL-Analyse wird unter Verwendung des Leica/Cambrigde-Inc. (Dearfield IL) Quantimet 970 iA Systems und des Quantimet Benutzerinteraktivprogrammiersystems (Quantimet User Interactive Programming System – QUIPS) durchgeführt, um Graustufenhistogramme bereit zustellen, die typisch sind für diese, die in dem Stand der Technik bekannt sind. Die optische Konfiguration und Ausrüstung, die verwendet wird, ist die folgende: Kamera: Chalnicon Videoscanner Linse: 50 mm EL-Nikkor (f/4) mit einem 15-mm-Verlängerungsrohr, kein Filter Beleuchtung: 8 Glühbirnen, oktagonaler Ringiluminator, der einen großen Winkel bereitstellt, geneigt, omni-direktional, Dunkelfeldilumination, schwarzer Hintergrund (Fotostoff) Makrobetrachter: Kreonite® (Wichita, KS) mit Spitzenpositionen von etwa 48,4 cm Autostage: DCI (Franklin, MA) HM 1212, verwendet als Abstandshalter.

Für jedes Taschentuchmuster werden Daten von einem Minimum von 9 Ansichtsgebieten erfordert (fields of view – FOV).

Prozentmusterbereichsanalyse (% Bereich)

Ein weiterer Faktor, der die Crimpstärke eines Prägemusters beeinflusst, ist die Menge an Prozent eines Bereichs, welcher ein Muster aufweist. Der Prozentbereich wird über mehrere FOV gemessen, um einen mittleren %-Bereichswert für ein spezifisches Taschentuch zu erhalten. Prozentbereichsdaten der Präge- und Crimpmuster werden unter Verwendung einer Leica, INC. (Dearfield, IL) Quantimet 600 IA Systems und der QUIPS-Routine „BONDTIS" Erhalten. Die BONDTIS-Routine lautet wie folgt:

Taschentücher werden auf Glasplatten mit einer Dicke von einem viertel Zoll (0,64 cm) montiert und mit einer 50/50 Mischung von n-Butanol und PENTEL® Korrekturfluid vor der Analyse beschichtet. Die Beschichtung wird aufgebracht, um die Streulichtrefraktion von Oberflächenfasern zu minimieren. Daten werden anhand eines Minimums von 5 FOV benötigt. Die optische Konfiguration und Ausrüstung, die verwendet wird, lautet wie folgt: Kamera: Sony® 3CCD Video (Red Gun) Linse: 40 mm EL Nikkor (f/4) mit einem 15-mm-Aufsatzrohr, keine Filter, Beleuchtung: vier, großwinklige (kleiner 30° von einer Beispielsebene) weißglühende Lichtfluter Makrobetrachter: Kreonite® (Wichita, KS) Autostage: DCI (Franklin MA) HM 1212

Verbindungshelligkeitsanalyse (BB)

Zusätzlich zum Messen der optischen Eigenschaften über GL-Analyse, werden die optischen Eigenschaften von individuellen Prägemusterverbindungspunkten unter Verwendung der BB-Analyse gemessen. BB ist ein Maß für die „Weiße" und der „Schwärze" der Verbindung, die während des Prägens erzeugt werden. BB-Werte können in dem Bereich von 0 (schwarz) bis 255 (weiß) Liegen. BB-Werte und Verbindungslichtdurchlässigkeitseigenschaften sind invers proportional.

BB und %-Bereichsmessungen werden beide bei der Berechnung von integrierter optischer Dichte(Integrated Optical Density – IOD)-Werten (IOD = %-Bereich·(255 – BB)) verwendet. Der IOD-Parameter ist ein anderer Weg zur Messung der Gesamtverteilung von BB und %-Bereich für die optischen Eigenschaften von Prägemustern.

Die Verbindungshelligkeitsdaten werden auch unter Verwendung des Quantimet 600 IA Systems und der OUIPS-Routine „BONDBRTE" gewonnen. Die BONDBRTE-Routine lautet wie folgt:

Die optische Konfiguration, die verwendet wird, lautet wie folgt: Kamera: Sony® 3CCD Video (Red gun) Linse: 40 mm EL-Nikkor (f/4) mit einem 20-mm-Verlängerungsrohr, keine Filter Beleuchtung: vier Fluter, Dunkelfeldelimination, schwarzer Hintergrund (Fotostoff), R'' 0,64 cm) Glasdeckplatte Makrobetrachter: Kreonite® (Wichita, KS) Autostage: DCI (Franklin MA) HM 1212

Daten werden von einem Minimum von 90 Verbindungspunkten akkumuliert.

Integration von Daten aus allen Verfahren

Die GL-Pixeldaten in dem Grauwertbereich von 24 bis 32 werden durch Multiplizieren dieser Werte mit dem %-Bereich des Taschentuchs „normalisiert".

Beispiele

Verschiedenen herkömmliche, mehrschichtige, mit Lotion behandelte Taschentuchprodukte wurden, wie zuvor beschrieben, im Vergleich mit mehrschichtigen, mit Lotion behandelten Taschentuchprodukten, die gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellt wurden, getestet. In den folgenden Beispielen wurde jedes mehrschichtige Taschentuch, das getestet wurde, mit der folgenden Lotionzusammensetzung behandelt: Gewichtsprozent Ingredientien

Die Lotionzusammensetzung wurde zu jedem der folgenden Taschentücher mit einer Zugaberate von 15% basierend auf dem Gewicht des Taschentuchs zugegeben.

Beispiel 1 (Kontrolle)

Ein mit Lotion behandeltes Dreischicht-Taschentuch mit einem Basisgewicht von 40,5 gsm, das ohne Erwärmung nach einer Lotionbehandlung geprägt wurde, wurde ermittelt mit einem %-Bereich von 8,5% einem GL-Pixelanzahlprozentsatz von 0,0% (für GL-Bereich 24 bis 32) und einem BB-Wert von 101,7. Die Crimpstärke dieses Taschentuchs betrug 1,94 g. Die Lichtdurchlässigkeit des Taschentuchprägemusters und der Verbindungspunkte war sehr schlecht und das Taschentuch hielt nur einer sehr geringen Crimpstärke stand.

Beispiel 2 (Kontrolle)

Eine kommerziell hergestellte Lotion-4-Schichtenpapiertaschentuch mit einem Basisgewicht von 48 gsm, welches ohne Erwärmung nach einer Lotionbehandlung geprägt wurde, wurde charakterisiert unter Verwendung von IA-Techniken und besaß einen %-Bereich von 5,72, einen GL-Pixelanzahlprozentsatz von 0,0 (für GL-Bereich 24 bis 32) und einen BB-Wert von 99. Die Crimpstärke dieses Taschentuchs betrug 2,2 g. Es gab keine Lichtdurchlässigkeit des Taschentuchprägemusters und die Verbindungspunkte waren sehr schlecht. Dieses Taschentuch hielt einer sehr geringen Crimpstärke stand.

Beispiel 3 (Kontrolle)

Eine kommerziell hergestelltes Lotion-3-Schichtenpapiertaschentuch mit einem Basisgewicht von 40,5 gsm, das ohne Erwärmung nach einer Lotionbehandlung geprägt, wurde, wurde unter Verwendung von IA-Techniken charakterisiert und es stellte sich heraus, dass dieses einen %-Bereich von 12,3%, einen GL-Pixelanzahlprozentsatz von 0,02% (für GL-Bereich 24 bis 32) und einen BB-Wert von 81,2 besaß. Die Crimpstärke dieses Taschentuchs betrug 7,74 g. Die Lichtdurchlässigkeit des Taschentuchprägemusters und der Verbindungspunkte waren sehr schlecht. Das Taschentuch hielt einer relativ geringen Crimpstärke stand.

Beispiel 4

Ein Dreilagen-Lotionstaschentuch mit einem Basisgewicht von 40,5 gsm, welches bei 91° Celsius/196°F nach dem Aufbringen einer Lotion heiß geprägt wurde, wurde durch IA-Techniken charakterisiert und es wurde herausgefunden, dass dieses einen %-Bereich von 12,0%, einen GL-Pixelanszahlprozentsatz von 4,38% (für GL-Bereich 24 bis 32) und einen BB-Wert von 67,5 besitzt. Die Crimpstärke des Taschentuchs betrug 13,1 g. Dieses Taschentuch besaß Verbindungspunkte mit bemerkenswerter Lichtdurchlässigkeit und die Crimpstärke war signifikant höher als diese, die in dem Beispiel 1 und 2 festgestellt wurde.

Beispiel 5

Ein Dreischicht-Lotionstaschentuch mit einem Basisgewicht von 40,5 gsm, welches bei 85° Celsius/185°F heiß geprägt wurde, nachdem eine Lotion aufgebracht wurde, wurde über IA-Techniken charakterisiert und es wurde herausgefunden, dass dieses einen %-Bereich von 12,8%, einen GL-Pixelanzahlprozentsatz von 10,4% (für GL-Bereich 24 bis 32) und ein BB-Wert von 40,3 besitzt. Die Crimpstärke des Taschentuchs betrug 40,5 g. Dieses Taschentuch besaß Verbindungspunkte mit sehr herausragenden lichtdurchlässigen Qualitäten und die Crimpstärke war die höchste von allen Taschentuchbeispielen, die analysiert wurden.

Beispiel 6

Ein Dreischicht-Lotionstaschentuch mit einem Basisgewicht von 40,5 gsm, welches bei 105° Celsius/220°F heiß geprägt wurde, nachdem eine Lotion aufgebracht wurde, wurde über IA-Techniken charakterisiert und es wurde herausgefunden, dass dieses einen Prozentbereich von 12, einen GL-Pixelanzahlprozentsatz von 1,22 (für GL-Bereich 24 bis 32) und einen BB-Wert von 40,8 aufweist. Jedoch betrug die Taschentuchcrimpstärke 2,32 g. Dieses ist ein Beispiel für die negativen Effekte einer übermäßigen Temperatur bei Schichtverbindungen (abhängig von der Anzahl der Schichten, die Lotionzusammensetzung und der Gewebegeschwindigkeit).

Diese und andere Modifikationen und Variationen der vorliegenden Erfindung können durch einen Fachmann ausgeführt werden, ohne von dem Geltungsbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen, welcher genauer fortgesetzt wird in den beigefügten Ansprüchen. Zusätzlich sollte es offensichtlich sein, dass Aspekte der verschiedenen Ausführungsbeispiele, sowohl zum Teil als auch im Gesamten, auch verändert werden können. Darüber hinaus erkennt der Fachmann, dass die vorhergehende Beschreibung nur exemplarischer Natur ist und dass dies nicht gedacht ist, die Erfindung, wie weiter in den angehängten Ansprüchen beschrieben, zu begrenzen.


Anspruch[de]
Verfahren zum Herstellen eines Taschentuchproduktes umfassend:

Aufbringen einer Zusatzstoff-Zusammensetzung auf einen Ablagebereich von zumindest einer von einer Vielzahl an Taschentuchschichten, wobei die Zusatzstoff-Zusammensetzung einen Schmelzpunkt aufweist,

Erwärmen der Zusatzstoff-Zusammensetzung auf eine Temperatur höher als der Schmelzpunkt der Zusatzstoff-Zusammensetzung,

Prägen der Vielzahl an Taschentuchschichten in dem Ablagebereich, wobei die Zusatzstoff-Zusammensetzung einen Verbindungsbereich bildet, in dem die Schichten geprägt sind, um die Schichten zusammen zuhalten.
Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Präge-Schritt das Transportieren der Vielzahl an Taschentuchschichten durch einen Verbindungs-Walzenspalt umfasst, der zwischen einer Musterwalze und einer Gegenwalze ausgeformt ist und wobei zumindest entweder die Musterwalze oder die Gegenwalze erwärmt ist, um die Zusatzstoff-Zusammensetzung über den Schmelzpunkt der Zusammensetzung zu erwärmen. Verfahren nach Anspruch 2, wobei die Musterwalze erhöhte Verbindungselemente umfasst. Verfahren nach Anspruch 2, wobei zumindest entweder die Musterwalze oder die Gegenwalze erwärmt ist auf eine Oberflächentemperatur von zumindest etwa 65°C. Verfahren nach Anspruch 2, wobei zumindest entweder die Musterwalze oder die Gegenwalze erwärmt ist auf eine Oberflächentemperatur von etwa 65°C bis etwa 140°C. Verfahren nach Anspruch 2, wobei die Musterwalze auf eine Oberflächentemperatur über der Umgebungstemperatur erwärmt ist. Verfahren nach Anspruch 2, wobei die Gegenwalze auf eine Oberflächentemperatur über der Umgebungstemperatur erwärmt ist. Verfahren nach Anspruch 2, wobei beide, die Musterwalze und die Gegenwalze, auf eine Oberflächentemperatur über der Umgebungstemperatur erwärmt sind. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 8, wobei die Musterwalze und die Gegenwalze passende Stahlrollen umfassen. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 8, wobei die Gegenwalze eine Riffelwalze umfasst. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 8, wobei die Gegenwalze eine nachgiebige Walze umfasst. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Zusatzstoff-Zusammensetzung in einem Rotationstiefdruckverfahren mit einer Gravurwalze aufgebracht wird. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei der Ablagebereich 100% der Oberfläche von zumindest einer einer Vielzahl an Taschentuchschichten abdeckt. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Zusatzstoff-Zusammensetzung eine Silikon-Zusammensetzung umfasst. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei die Zusatzstoff-Zusammensetzung eine wasserbasierte Zusammensetzung umfasst. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei die Zusatzstoff-Zusammensetzung ein Gemisch aus Öl und Wachs umfasst. Verfahren nach Anspruch 16, wobei das Öl in der Zusatzstoff-Zusammensetzung in einer Menge von etwa 30% bis etwa 90% des Gewichts vorhanden ist. Verfahren nach Anspruch 17, wobei die Menge an Öl in der Zusammensetzung von etwa 40 bis etwa 70 Gewichtsprozent beträgt. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 18, wobei das Wachs in der Zusatzstoff-Zusammensetzung in einer Menge von etwa 10% bis etwa 40% des Gewichts vorhanden ist. Verfahren nach Anspruch 19, wobei die Menge an Wachs in der Zusammensetzung von etwa 10 bis etwa 30 Gewichtsprozent beträgt. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 20, wobei die Zusatzstoff-Zusammensetzung weiter einen Fettalkohol umfasst. Verfahren nach Anspruch 21, wobei die Zusatzstoff-Zusammensetzung von etwa 5 bis etwa 40 Gewichtsprozent an Fettalkohol umfasst. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Zusatzstoff-Zusammensetzung ein Zusatzgrad von etwa 0,5 bis etwa 30 Gewichtsprozent aufweist. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Zusatzstoff-Zusammensetzung einen Schmelzpunkt von etwa 30°C bis etwa 70°C aufweist. Mehrschichtiges Taschentuchprodukt, umfassend eine Vielzahl an in Verbindungsbereichen zusammen verbundenen Taschentuchschichten, eine Zusatzstoff-Zusammensetzung, die an zumindest einer der Vielzahl an Taschentuchschichten in einem Ablagebereich abgelagert ist, wobei die Verbindungsbereiche innerhalb des Ablagebereichs angeordnet sind und Flächen umfassen, in den die Taschentuchschichten zusammengepresst wurden, wobei die Zusatzstoff-Zusammensetzung mit Fasern der Taschentuchschichten durchmischt ist, wodurch die Taschentuchlagen in den Verbindungsbereichen zusammengehalten werden und wobei das Taschentuchprodukt einen Schichtenverbindungswert von etwa 13 Gramm oder mehr aufweist. Taschentuchprodukt gemäß Anspruch 25 mit einem Schichtenverbindungswert von etwa 15 Gramm oder mehr. Taschentuchprodukt gemäß Anspruch 25 mit einem Schichtenverbindungswert von etwa 25 Gramm oder mehr. Taschentuchprodukt gemäß Anspruch 25 mit einem Schichtenverbindungswert von etwa 35 Gramm oder mehr. Taschentuchprodukt gemäß einem der Ansprüche 25 bis 28, wobei das Taschentuchprodukt ein Basisgewicht von zwischen etwa 2 Gramm pro Quadratmeter (grams per square meter – gsm) bis etwa 65 gsm aufweist. Taschentuchprodukt nach einem der Ansprüche 25 bis 29, wobei die Taschentuchschichten im Wesentlichen aus cellulosehaltigen Fasern bestehen. Taschentuchprodukt nach einem der Ansprüche 25 bis 30, wobei das Taschentuchprodukt aus zwei (2) Schichten besteht. Taschentuchprodukt nach einem der Ansprüche 25 bis 30, wobei das Taschentuchprodukt aus drei (3) Schichten besteht. Taschentuchprodukt nach einem der Ansprüche 25 bis 30, wobei das Taschentuchprodukt aus vier (4) Schichten besteht. Taschentuchprodukt nach einem der Ansprüche 25 bis 33, wobei die Zusatzstoff-Zusammensetzung zumindest 90% der Oberfläche von zumindest einer der Taschentuchschichten abdeckt. Taschentuchprodukt nach einem der Ansprüche 25 bis 34, wobei die Zusatzstoff-Zusammensetzung eine Silikon-Verbindung umfasst. Taschentuchprodukt nach einem der vorherigen Ansprüche 25 bis 34, wobei die Zusatzstoff-Zusammensetzung von etwa 30 bis etwa 90 Gewichtsprozent Öl und von etwa 10 bis etwa 40 Gewichtsprozent Wachs umfasst. Taschentuchprodukt nach einem der vorherigen Ansprüche 25 bis 36, wobei die Zusatzstoff-Zusammensetzung einen Zusatzgrad von etwa 0,5 bis etwa 30 Gewichtsprozent aufweist. Taschentuchprodukt nach Anspruch 36, wobei die Zusatzstoff-Zusammensetzung weiter von etwa 5 bis etwa 40 Gewichtsprozent eines Fettalkohols umfasst. Taschentuchprodukt nach Anspruch 36, wobei die Menge an Öl in der Zusammensetzung von etwa 40 bis etwa 70 Gewichtsprozent beträgt. Taschentuchprodukt nach Anspruch 36, wobei die Menge an Wachs in der Zusammensetzung von etwa 10 bis etwa 30 Gewichtsprozent beträgt.






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