| Dokumentenidentifikation |
DE102005062261A1 05.07.2007 |
| Titel |
Ballonbegrenzer für eine Textilmaschine |
| Anmelder |
Saurer GmbH & Co. KG, 41069 Mönchengladbach, DE |
| Erfinder |
Fink, Heinz, 47804 Krefeld, DE; Appelhans, Ludwig, 47839 Krefeld, DE |
| DE-Anmeldedatum |
24.12.2005 |
| DE-Aktenzeichen |
102005062261 |
| Offenlegungstag |
05.07.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
05.07.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
D01H 7/18(2006.01)A, F, I, 20051224, B, H, DE
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| IPC-Nebenklasse |
B65H 57/22(2006.01)A, L, I, 20051224, B, H, DE
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| Zusammenfassung |
Der Ballonbegrenzer (12) für eine Textilmaschine umfasst einen metallischen Hohlzylinder (23) mit verschleißfester Oberfläche, der aus einem Blechstreifen geformt ist. Am oberen und am unteren Rand des Hohlzylinders (2, 23, 37) ist jeweils ein Randstreifen (8, 9; 10, 11; 55, 56) umgefalzt. An beiden Enden des Blechstreifens ist jeweils ein Endabschnitt (14, 15) nach außen umgebogen und die beiden Endabschnitte (14, 15) sind mittels des Halteelementes (13) gegeneinander gepresst. Die Blechdicke des Blechstreifens beträgt höchstens 0,6 mm. Der Hohlzylinder (23) ist auf diese Weise leicht und formstabil. Die Stabilität der Zylinderform des Hohlzylinders (23) ist durch das Halteelement (13) des Ballonbegrenzers (12) unterstützt. Der erfindungsgemäße Ballonbegrenzer (12) ist eine kostengünstige und stabile Ausführung unter Verwendung eines dünnen Blechs.
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung betrifft einen Ballonbegrenzer für eine Textilmaschine
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
An Doppeldrahtzwirn- und Kabliermaschinen werden sogenannte Ballonbegrenzer
eingesetzt, um den durch den laufenden Faden gebildeten umlaufenden Fadenballon
einzuengen. Auch an Spulmaschinen wird das Ballonverhalten des vom Kops abgezogenen
Fadens mittels des Ballonbegrenzers beeinflusst und die Fadenspannung gering gehalten.
Der Einsatz von Ballonbegrenzern erlaubt eine Verringerung des als
Spindelteilung bezeichneten Abstands von Spindelmitte zu Spindelmitte. Auf diese
Weise lassen sich mehr Spindeln an einer Textilmaschine anordnen, ohne die Maschine
zu verlängern.
Es ist beispielsweise aus der DE
2941160 A1 bekannt, die Ballonbegrenzer aus umgeformtem Aluminium- oder
Chrom-Nickel-Blech herzustellen. Ein durch Fließpressen erzeugter Hohlkörper
bietet dem laufenden Faden eine störungsfreie Umlaufbahn. Ein längsnahtgeschweißtes
Rohr aus gerolltem Blech, das an den Stoßkanten mit einer Schweißnaht
versehen und anschließend druckgewalzt wird, stellt einen kostengünstig
gefertigten Hohlkörper für Ballonbegrenzer dar. Derartige Ausführungen
erfordern relativ dickes Blech, um die Stabilität des Ballonbegrenzers zu gewährleisten.
Eine solche Blechstärke ist auch aus fertigungstechnischen Gründen notwendig,
um den Ballonbegrenzer als Tiefziehteil herstellen zu können oder um eine Schweißnaht
legen zu können.
Aus der DE 1510844 A
ist es bekannt, für Ballonbegrenzer verschleißmindernde Edelstähle
einzusetzen, die jedoch zu schwer und zu teuer sind. Um diesen Nachteil zu vermeiden,
wird vorgeschlagen, massive Ballonbegrenzer aus Aluminiumlegierungen oder Ballonbegrenzer
aus Folien aus beliebigem Werkstoff zu bilden und die Innenmantelflächen der
Ballonbegrenzer mit einem chemisch aufgebrachten Niederschlag aus einer Phosphorlegierung
auf der Basis von Chrom sowie Nickel aufzubringen, dessen Härte mindestens
gleich der Härte einer normalen Eloxalschicht eines Ballonbegrenzers aus einer
Aluminiumlegierung ist. Ballonbegrenzer, die Folienstreifen aus Metall oder Kunststoff
umfassen, weisen jedoch eine unzureichende Formstabilität auf.
Es ist Aufgabe der Erfindung, für einen Ballonbegrenzer mit geringem
Gewicht auszubilden, der einen verschleißfesten metallischen Hohlzylinder umfasst
und wobei eine hohe Formstabilität des Hohlzylinders gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird mit einem Ballonbegrenzer mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 gelöst.
Zur Herstellung des erfindungsgemäßen Ballonbegrenzers wird
nur eine geringe Menge leicht zu verarbeitendes Material benötigt. Trotz geringen
Gewichts ist eine gute Formstabilität gegeben. Diese Stabilität ist erreichbar,
wenn an den beiden Rändern des Hohlzylinders jeweils ein Randstreifen umgefalzt
ist. Bevorzugt beträgt die Breite der Umfalzung zwischen 5 mm und 10 mm. Die
Blechdicke des Blechstreifens, aus dem der Hohlzylinder hergestellt ist, beträgt
vorteilhaft zwischen 0,3 mm und 0,6 mm. Diese Blechdicke stellt ein Optimum zwischen
geringem Gewicht und Formstabilität dar. Eine weitere Erhöhung der Stabilität
der Zylinderform des Hohlzylinders ist durch rechtwinklig nach außen umgebogene
Endabschnitte der Blechstreifen erreichbar, die gegeneinander gepresst sind.
Ist der Ballonbegrenzer so ausgebildet, dass die Endabschnitte eine
Gestellwand der Textilmaschine berühren und durch die Berührung eine elektrisch
leitende Verbindung hergestellt ist, wird die unerwünschte elektrostatische
Aufladung des Ballonbegrenzers, die durch Reibung des laufenden Fadens am Hohlzylinder
entsteht, abgeführt.
Bevorzugt ist der Ballonbegrenzer mittels eines Halteelements gehaltert,
das die Endabschnitte gegeneinander presst. Umfasst dabei das Halteelement erste
ebene Anlageflächen, mit denen es an den Endabschnitten anliegt und diese gegeneinander
presst, sowie mindestens eine zweite konkav ausgebildete Anlagefläche, mit
der es an der Außenfläche des Zylinders anliegt, und ist der Ballonbegrenzer
mittels Verbindungselementen fixiert, die das Halteelement und die Endabschnitte
queren, erfährt ein erfindungsgemäßer Hohlzylinder eine zusätzliche
Stabilisierung. Die zweite Anlagefläche, mit der das Halteelement an der Außenfläche
des Hohlzylinders anliegt, ist der Wölbung des Hohlzylinders angepasst.
Mittels freier Enden der Endabschnitte, die so umgekantet sind, dass
sie das Halteelement hintergreifen, erhält der Ballonbegrenzer einen sicheren
Sitz im Halteelement.
Vorteilhaft weist das Halteelement Positionsnocken und Haltemagnete
auf, mit denen es an einer Gestellwand der Textilmaschine fixierbar ist. Die Positionsnocken
des Halteelementes greifen in entsprechende Positionsbohrungen der Gestellwand der
Textilmaschine und erlauben eine schnelle und exakte Positionierung. Die Haltemagnete,
die fest mit dem Halteelement verbunden sind, gewährleisten gemeinsam mit den
Positionsnocken einen sicheren Sitz des Ballonbegrenzers. Die Magnetverbindung ist
bei Bedarf leicht und ohne den Einsatz von Werkzeug lösbar.
Vorzugsweise besteht das Halteelement aus Kunststoff. Eine Ausführung
des Halteelements aus Kunststoff hat wenig Gewicht. Aus Kunststoff lässt sich
das Halteelement besonders kostengünstig herstellen, zum Beispiel als Spritzgussteil.
Besteht der Hohlzylinder aus dünnem rostfreien Chrom-Nickel-Stahl,
ist die Verschleißfestigkeit auch ohne zusätzliche Oberflächenbehandlung
hoch.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind den anhand der Figuren erläuterten
Ausführungsbeispielen entnehmbar.
Es zeigen:
1 einen Ballonbegrenzer im Schnitt als Draufsicht,
2 eine Seitenansicht des Ballonbegrenzers der
1,
3 eine Vorderansicht des Ballonbegrenzers der
1, teilweise im Schnitt,
4 einen Ballonbegrenzers mit zweistückigem Halteelement
im Schnitt B–B als Draufsicht,
5 den Ballonbegrenzer der 4
in der Ansicht A,
6 die Einzelheit Y der 4,
7 einen Ballonbegrenzer mit einstückigem Halteelement
im Schnitt D-D als Draufsicht,
8 den Ballonbegrenzer der 7
in der Ansicht C,
9 die Einzelheit X der 7.
Die 1, 2
und 3 zeigen einen Ballonbegrenzer 1 für
eine Textilmaschine mit einem Hohlzylinder 2. Der Hohlzylinder
2 ist aus einem Blechstreifen geformt, an dessen oberen und unteren Rand
jeweils ein Randstreifen 8, 9 umgefalzt ist. Der Randstreifen
8, 9 kann eine Breite b von 5 mm bis 10 mm aufweisen. Die beiden
Endabschnitte 3, 4 sind rechtwinklig nach außen gebogen und
gegeneinander gepresst. Die Endabschnitte 3, 4 sind durch Niete
5 sowohl zusammengepresst als auch mit einer abgewinkelten Lasche
6 der Gestellwand 7 der Textilmaschine fest verbunden. Der dünne
Blechstreifen kann aus einem Chrom-Nickel-Blech bestehen oder aus einem Aluminiumblech,
an dem eine verschleißmindernde Oberflächenbehandlung vorgenommen worden
ist.
Der Ballonbegrenzer 1 ist kostengünstig herzustellen
und leicht zu montieren. Zusätzliche Halterungen werden nicht benötigt.
Der Ballonbegrenzer 1 ist für die auftretende Beanspruchung durch
den umlaufenden Faden stabil. Der im Ausführungsbeispiel dargestellte Ballonbegrenzer
1 ist aus einem Blechstreifen aus Chrom-Nickel-Blech geformt, der 0,4 mm
dick ist. Bei der Herstellung des Ballonbegrenzers 1 werden zunächst
die beiden Randstreifen 8, 9 des Blechstreifens umgefalzt und
dann die Zylinderform des Hohlzylinders 2 mit einer Drei-Rollen-Maschine
durch einen Walzvorgang ausgebildet, wobei die Oberflächenkontur der Rollen
an die Kontur der Umfalzungen angepasst ist. Der umgefalzte Randstreifen
8, 9 gewährleistet eine hohe Stabilität des Ballonbegrenzers
1.
Die 4, 5
und 6 zeigen einen Ballonbegrenzer 12, der
von einem zweistückigen Halteelement 13 gehaltert wird. Der im Ausführungsbeispiel
dargestellte Ballonbegrenzer 12 ist aus einem Blechstreifen aus 0,4 mm
dickem Chrom-Nickel-Blech geformt. Am oberen und unteren Rand des Ballonbegrenzers
12 ist jeweils ein Randstreifen 10, 11 umgefalzt. Der
Randstreifen 10, 11 kann eine Breite b von 5 mm bis 10 mm aufweisen.
Die rechtwinklig nach außen umgebogenen Endabschnitte 14,
15 werden zwischen den beiden Teilstücken 18, 19
des Halteelementes 13 gegeneinander gepresst. Die Teilstücke
18, 19 weisen durchgehende, zueinander fluchtende Bohrungen
16, 17 auf, durch die jeweils ein als Schraubverbindung
20 ausgebildetes Verbindungselement durchgreift. Eine einfache Schraubverbindung
umfasst zum Beispiel eine Schraube mit Mutter. Die Teilstücke 18,
19 liegen jeweils mit einer ersten ebenen Anlagefläche 21,
22 an den Endabschnitten 14, 15 an. Der Pressdruck, durch
den die Endabschnitte 14, 15 gegeneinander gepresst werden, wird
durch Anziehen der Schraubverbindungen 20 erzeugt. Die Teilstücke
18, 19 des Halteelements 13 liegen mit jeweils einer
konkaven, zweiten Anlagefläche 24, 25 am Hohlzylinder
23 an. Die Krümmung der konkaven Anlageflächen 24,
25 ist der Wölbung des Hohlzylinders 23 angepasst. Der Hohlzylinder
23 und das Halteelement 13 haben die gleiche Höhe. Die Länge,
auf der die konkave Anlagefläche 24, 25 am Außenumfang
des Hohlzylinders 23 anliegt, ist jeweils durch den Winkel &agr; repräsentiert.
In der Darstellung der 4 ist der Winkel &agr; = 30°.
Die Ausführung des Halteelementes 13 kann alternativ so gewählt
werden, dass der Winkel &agr; einen Wert zwischen 20° und 45° annimmt.
Durch die konkaven Anlageflächen 24, 25 erfährt der
Hohlzylinder 23 über seine gesamte Höhe eine Stützung, die
die Zylinderform des Hohlzylinders 23 stabilisiert.
Eine ebene dritte Anlagefläche 26, 27 weist
zwei Positionsnocken 28, 29 auf. Die Positionsnocken
28, 29 greifen zur Positionierung des Halteelementes in Bohrungen
30, 31 der Gestellwand 32. In die Anlageflächen
26, 27 ist jeweils mindestens ein Haltemagnet
33, 34 eingebracht. Die Haltemagnete 33, 34
haften an der Gestellwand 32 und gewährleisten einen sicheren Sitz
des Halteelements 13. Das Halteelement 13 ist ein Spritzgussteil
aus Kunststoff.
Die Endabschnitte 14, 15 stehen etwas über
die dritten Anlageflächen 26, 27 des Halteelements
13 hinaus, wie in 6 zur Verdeutlichung vergrößert
dargestellt. Dieser mit a bezeichnete Überstand ist sehr gering und beträgt
zum Beispiel 0,1 mm. Wenn der Ballonbegrenzer 12 an der Gestellwand
32 positioniert ist, gewährleistet der Überstand a der Endabschnitte
14, 15, dass die Endabschnitte 14, 15 in Kontakt
mit der Gestellwand 32 sind und zwischen dem Hohlzylinder 23 und
Gestellwand 32 eine elektrisch leitende Verbindung hergestellt ist. Über
diese elektrisch leitende Verbindung wird die elektrostatische Aufladung, die durch
die Reibung des umlaufenden Fadens im Hohlzylinder 23 entsteht, sicher
abgeführt. Eine elektrostatische Aufladung ist unerwünscht, da sie die
störende Ablagerung von Staub und Faserflug an der Innenseite des Hohlzylinders
23 fördert.
Die 7 und 8
zeigen einen Ballonbegrenzer 35 mit einem einstückigen Halteelement
36. Am oberen und unteren Rand des Ballonbegrenzers 35 ist jeweils
ein Randstreifen 55, 56 umgefalzt. Der Randstreifen
55, 56 kann eine Breite b von 5 mm bis 10 mm aufweisen. Die vom
Hohlzylinder 37 rechtwinklig nach außen umgebogenen Endabschnitte
38, 39 sind durch die rechteckige Öffnung 40, die
das Halteelement 36 quert, hindurch gesteckt. Das Halteelement
36 weist durchgehende, quer zu den Endabschnitten 38,
39 verlaufende Bohrungen 41, 42 auf. Die Schraubverbindungen
43, 44 greifen durch die Bohrungen 41, 42. Durch
Anziehen der Schraubverbindungen 43, 44 wird durch die ebenen
Anlageflächen 46 des Halteelementes 36 ein Pressdruck erzeugt,
der die Endabschnitte 38, 39 gegeneinander presst. Das Halteelement
36 liegt mit der konkaven Anlagefläche 45 am Hohlzylinder
37 an und stabilisiert dadurch die Zylinderform des Hohlzylinders
37. Die Krümmung der konkaven Anlagefläche 45 ist der
Wölbung des Hohlzylinders 37 angepasst. Die Länge der Endabschnitte
38, 39 ist größer als die Tiefe der Öffnung
40. Nachdem die Endabschnitte 38, 39 durch die Öffnung
40 hindurch gesteckt worden sind, ragen die Enden 47,
48 daher über das Halteelement 36 hinaus. Die überstehenden
freien Enden 47, 48 werden anschließend umgekantet. Die umgekanteten
freien Enden 47, 48 liegen danach in einer Mulde 49 des
Halteelements 36. Das Umlegen der Enden 47, 48 bewirkt
einen sicheren Sitz des Hohlzylinders 37 am Halteelement 36 und
stabilisiert den Ballonbegrenzer 35. Eine vom Hohlzylinder 37
abgewandte ebene Anlagefläche 50 des Halteelements 36 weist
zwei Positionsnocken 51, 52 auf. Die Positionsnocken
51, 52 greifen zur Positionierung des Halteelements
36 in Bohrungen der Gestellwand 32 der Textilmaschine ein. In
die ebene Anlagefläche 50 des Halteelementes 36 sind zwei
Haltemagnete 53, 54 eingebracht. Die Haltemagnete 53,
54 haften an der Gestellwand 32 und gewährleisten eine sichere
Fixierung des Halteelements 36. Das Halteelement 36 ist ebenso
wie das in 4 dargestellte Halteelement 13
ein Spritzgussteil aus Kunststoff.
Wenn das Halteelement 36 mittels der Haltemagnete
53, 54 an der Gestellwand 32 fixiert ist, berühren
die umgekanteten freien Enden 47, 48 die Gestellwand
32, wie in 9 zur Verdeutlichung vergrößert
dargestellt. Dadurch besteht zwischen dem Hohlzylinder 37 und der Gestellwand
32 eine elektrisch leitende Verbindung, die eine elektrostatische Aufladung
des Hohlzylinders 37 verhindert.
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| Anspruch[de] |
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Ballonbegrenzer für eine Textilmaschine zur Begrenzung eines umlaufenden
Fadenballons, wobei der Ballonbegrenzer einen metallischen Hohlzylinder mit verschleißfester
Oberfläche umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlzylinder (2,
23, 37) aus einem Blechstreifen geformt ist, dass an den beiden
Rändern des Hohlzylinders (2, 23, 37) jeweils ein
Randstreifen (8, 9; 10, 11; 55,
56) umgefalzt ist und dass die Blechdicke des Blechstreifens höchstens
0,6 mm beträgt.
Ballonbegrenzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der umgefalzte
Randstreifen (8, 9; 10, 11; 55,
56) eine Breite b zwischen 5 mm und 10 mm aufweist.
Ballonbegrenzer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die Blechdicke zwischen 0,3 mm und 0,6 mm beträgt.
Ballonbegrenzer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass an beiden Enden des Blechstreifens jeweils ein Endabschnitt (3,
4; 14, 15; 38, 39) nach außen
umgebogen ist und die beiden Endabschnitte (3, 4; 14,
15; 38, 39) gegeneinander gepresst sind.
Ballonbegrenzer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden
Endabschnitte (3, 4; 14, 15; 38,
39) jeweils rechtwinklig nach außen umgebogen sind.
Ballonbegrenzer nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass
die Endabschnitte (3, 4; 14, 15; 38,
39) eine Gestellwand (7, 32) der Textilmaschine berühren
und durch die Berührung eine elektrisch leitende Verbindung hergestellt ist.
Ballonbegrenzer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass der Ballonbegrenzer (12, 35) mittels eines Halteelementes
(13, 36
) gehaltert ist, das die Endabschnitte (14,
15; 38, 39) gegeneinander presst.
Ballonbegrenzer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement
(13, 36) ebene erste Anlageflächen (21,
22; 46) umfasst, mit denen es an den Endabschnitten (14,
15; 38, 39) anliegt und diese gegeneinander presst, dass
das Halteelement (13, 36) mindestens eine konkav ausgebildete
zweite Anlagefläche (24, 25; 45) umfasst, mit der
es an der Außenfläche des Hohlzylinders (23, 37) anliegt
und dass der Ballonbegrenzer (12, 35) mittels Schraubverbindungen
(20; 43, 44) fixiert ist, die das Halteelement (13,
36) und die Endabschnitte (14, 15; 38,
39) queren.
Ballonbegrenzer nach einem der Ansprüche 7 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
dass die freien Enden (47, 48) der Endabschnitte (38,
39) so umgekantet sind, dass sie das Halteelement (36) hintergreifen.
Ballonbegrenzer nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
dass das Halteelement (13, 36) Positionsnocken (28,
29; 51, 52) und Haltemagnete (33,
34; 53, 54) aufweist, mit denen es an einer Gestellwand
(32) der Textilmaschine fixierbar ist.
Ballonbegrenzer nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
dass das Halteelement (13, 36) ein Spritzgussteil aus Kunststoff
ist.
Ballonbegrenzer nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
dass der Hohlzylinder (2, 23, 37) aus rostfreiem Chrom-Nickel-Stahl
besteht.
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