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Dokumentenidentifikation DE102005062308A1 05.07.2007
Titel Anschlussstutzen (Fitting) für ein Rohr oder einen Schlauch
Anmelder ALTO Deutschland GmbH, 89287 Bellenberg, DE
Erfinder Breite, Christian, 87755 Kirchhaslach, DE;
Werbach, Günther, 89264 Weißenhorn, DE
Vertreter Riebling, P., Dipl.-Ing. Dr.-Ing., Pat.-Anw., 88131 Lindau
DE-Anmeldedatum 24.12.2005
DE-Aktenzeichen 102005062308
Offenlegungstag 05.07.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.07.2007
IPC-Hauptklasse F16L 37/12(2006.01)A, F, I, 20051224, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A47L 9/24(2006.01)A, L, I, 20051224, B, H, DE   
Zusammenfassung Gegenstand der Erfindung ist ein Anschlussstutzen bzw. Fitting für ein Rohr oder einen Schlauch, insbesondere an einem Schmutzsauger, wobei die Teile miteinander formschlüssig verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Festlegung der ineinander gesteckten Verbindung zwischen dem gehäusefesten Anschlussstutzen und dem rohrförmigen Bauteil mittels mindestens einer formschlüssigen axialsichernden oder mindestens einer formschlüssigen axial- und verdrehsichernden Schnapp-Rastverbindung erzielt wird. Vorteil ist, dass die Montage der beiden ineinander eingeschobenen rohrförmigen Teile sehr einfach, rasch und kostengünstig erfolgen kann und deren Verrastung bzw. Festlegung in einer definierten Relativlage zueinander geschieht.

Beschreibung[de]

Gegenstand der Erfindung ist ein Anschlussstutzen bzw. Fitting für ein Rohr oder einen Schlauch, insbesondere an elektrischen Reinigungsgeräten, nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

Die Erfindung soll aber nicht nur auf elektrische Reinigungsgeräte wie Schmutzsauger, Blas-sauger etc. eingeschränkt sein, sondern es soll eine Anwendung des erfindungsgemäßen Anschlussstutzens für ein Rohr oder einen Schlauch in beliebigen Geräten und Vorrichtungen möglich sein, aber auch lediglich als freie Kupplung ohne Einbau in einem Gerät.

Bevorzugt wird aber der Einsatz des erfindungsgemäßen Anschlussstutzens für ein Rohr oder einen Schlauch in einem elektrisch betriebenen Naß- und/oder Trockensauger.

Bisher aus dem Stand der Technik bekannte Anschlussstutzen für ein Rohr oder einen Schlauch bei Schmutzsaugern sind relativ kostenintensiv, da das Rohr oder der Schlauch über Schrauben mittels Werkzeug montiert/demontiert werden musste. Demgemäss war ein erhöhter und damit kostenintensiver Konstruktions-, Montage-, Wartungs- und Reparaturbedarf gegeben.

Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Anschlussstutzen (Fitting) für ein Rohr oder einen Schlauch, insbesondere bei einem elektrischen Schmutzsauger derart weiterzubilden, dass eine Montage des Rohrs oder Schlauchs am Anschlussstutzen (Fitting) ohne zusätzliche Befestigungselemente werkzeuglos erfolgen kann.

Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass die Festlegung der ineinander gesteckten Verbindung zwischen dem gehäusefesten Anschlussstutzen und dem rohrförmigen Bauteil (z.B. Rohr oder Schlauch) mittels mindestens einer formschlüssigen axialsichernden oder mindestens einer formschlüssigen axial- und verdrehsichernden Schnapp-Rastverbindung erzielt wird.

Mit der gegebenen technischen Lehre ergibt sich der Vorteil, dass die Montage der beiden ineinander eingeschobenen rohrförmigen Bauteile sehr einfach, rasch und kostengünstig erfolgen kann und deren Verrastung bzw. Festlegung in einer vordefinierten Relativlage zueinander geschieht. Es muss nicht mühsam und zeitaufwändig nach der geforderten Relativlage der beiden ineinander eingeschobenen rohrförmigen Teile wie beim Stand der Technik gesucht werden (wenn überhaupt möglich), und anschließend die Verbindungsschrauben mit einem Werkzeug langwierig einzuschrauben und somit die Festlegung zu erreichen. Es bedarf zur Verbindung der beiden ineinander eingeschobenen rohrförmigen Bauteile weder zusätzlicher Verbindungselemente, noch Werkzeug, noch direkte Sicht des Monteurs auf den Verbindungsbereich, was alles in allem zu einer einfacheren und kostengünstigeren Verbindung zwischen dem gehäusefesten Anschlussstutzen/Fitting und dem Rohr/Schlauch führt.

In einer bevorzugten Ausführung wird zur Herstellung der Verbindung das rohrförmige Bauteil in den Innenraum des Anschlussstutzens eingesteckt. In einer anderen Ausführung kann aber zur Herstellung der Verbindung das rohrförmige Bauteil über den Außenmantel des Anschlussstutzens aufgeschoben werden.

In einer bevorzugten Ausführung ist die Schnapp-Rastverbindung lösbar ausgebildet, so dass das rohrförmige Bauteil (Rohr/Schlauch) auch einfach wieder vom Anschlussstutzen abgenommen werden kann. Bevorzugt wird, wenn dabei die Schnapp-Rastverbindung nicht zerstört wird und damit mehrfach wiederverwendet werden kann. Es kann aber auch eine nicht oder nur einmalig lösbare (und dadurch zerstörte) Schnapp-Rastverbindung vorhanden sein.

In einer bevorzugten Ausführung wirkt die Schnapp-Rastverbindung als axiale Abziehsicherung und zugleich als Verdrehsicherung des rohrförmigen Bauteils relativ zum gehäusefesten Anschlussstutzen. Dabei können die Vertiefungen bzw. Durchbrechungen als ringsum geschlossene Fenster oder aber als randseitig offene Ausklinkungen vorhanden sein. Alternativ kann aber auch nur eine ausschließlich axiale Abziehsicherung des rohrförmigen Bauteils ins Gehäuse hinein oder aus dem Gehäuse heraus vorgesehen sein, ohne Verdrehsicherung, wobei dann weder Erhebungen noch Vertiefungen bzw. Durchbrechungen vorhanden sein müssen.

In einer bevorzugten Ausführung sind die Erhebungen der Schnapp-Rastverbindung im rohrförmigen Bauteil (Rohr/Schlauch) vorhanden und die damit zusammenwirkenden Vertiefungen bzw. Durchbrechungen der Schnapp-Rastverbindung im Anschlussstutzen. In einer anderen Ausführung kann aber die mechanische Umkehrung vorliegen und die Vertiefungen bzw. Durchbrechungen im rohrförmigen Bauteil (Rohr/Schlauch) vorhanden sein und die zugehörigen Erhebungen im Anschlussstutzen. Auch kann eine Kombination dieser beiden Varianten ausgeführt sein.

In einer bevorzugten Ausführung sind mindestens zwei Schnapp-Rastverbindung vorgesehen, die sich auf dem Umfang etwa um 180° beabstandet gegenüberliegen. Auch können drei, vier, fünf oder sechs oder eine beliebige Anzahl von Schnapp-Rastverbindungen vorhanden sein; die dann bevorzugt gleichmäßig über den Umfang der Mäntel des Anschlussstutzens und des rohrförmigen Bauteils (Rohr/Schlauch) verteilt sind.

Als Einführhilfe beim axialen Ineinanderstecken von Anschlussstutzen und rohrförmigem Bauteil (Rohr/Schlauch) laufen radial äußere und/oder innere Keilflächen der Erhebungen des Anschlussstutzens und/oder rohrförmigen Bauteils auf damit zusammenwirkende, radial äußere und/oder innere Keilringflächen eines Konusrandes, an der Stirnseite des anderen Bauteils (Anschlussstutzen oder rohrförmiges Bauteil) auf, so dass der Konusrand nach radial außen und/oder innen elastisch wegfedert. Die Keilflächen der Erhebungen und die Keilringflächen des Konusrandes sind dabei alle in Einsteckrichtung pfeilförmig spitz zulaufend konvergierend ausgebildet, oder aber divergierend nach radial außen hin. Insbesondere ist dabei der elastisch fedende Konusrand an der freien Stirnseite des Rohrbereichs des Anschlussstutzens angeordnet und die Keilflächen der Erhebungen auf dem Außenmantel des rohrförmigen Bauteils, wobei die Erhebungen in fensterförmige Durchbrüche im Mantel des Rohrbereichs des Anschlussstutzens eingreifen, hindurchgreifen oder diese gar hintergreifen.

Die Trennung der Schnapp-Rastverbindung zwischen dem rohrförmigen Bauteil (Rohr/Schlauch) und dem Anschlussstutzen erfolgt vorteilhaft mittels eines Spezialwerkzeugs (z.B. Zange), um zu vermeiden, dass die Trennung durch nicht autorisierte Personen erfolgt, so dass eine bewusste oder unbewusste Manipulation damit ausgeschlossen wird. Hierdurch werden Gefahrenquellen ausgeschaltet und eine unerwünschte Kontamination der Umgebung des Schmutzsaugers und ggf. von Personen bzw. Verletzungen von Personen werden verhindert.

Alternativ kann natürlich die Trennung der Schnapp-Rastverbindung zwischen dem rohrförmigen Bauteil (Rohr/Schlauch) und dem Anschlussstutzen auch manuell möglich sein, z.B. durch einfaches Quetschen des Verbindungsbereiches der Rohre mit den Fingern.

Ist zur Trennung Schnapp-Rastverbindung aber Spezialwerkzeug nötig, dann ist vorteilhaft, wenn das Spezialwerkzeug von außen her in den Anschlussstutzen eingeführt werden kann und einfach an die Verbindungsstelle der Schnapp-Rastverbindung zwischen dem rohrförmigen Bauteil (Rohr/Schlauch) und dem Anschlussstutzen gebracht werden kann, um dort die Trennung der Verbindung zu bewirken.

Hierfür kann mindestens eine Entriegelungsöffnung im rohrförmigen Bauteil (Rohr/Schlauch) und/oder im Anschlussstutzen vorhanden sein, durch welche das Spezialwerkzeug mit seinen spitzen Enden eingreifen kann und die Verriegelung entriegelt.

Um die Entriegelungsöffnung(en) wenigstens bis zum ersten Demontieren des rohrförmigen Bauteils vom Anschlussstutzen gas- bzw. luftdicht abzudichten, kann mindestens ein durchbrechbarer Dünnwandfilm in der Entriegelungsöffnung angeordnet sein, der sich insbesondere an der inneren und/oder der äußeren Mantelseite des rohrförmigen Bauteils und/oder des Anschlussstutzens befindet.

Alternativ kann der durchbrechbare Dünnwandfilm auch als dauerhafte selbstrückstellende Membrane ausgebildet sein, welche durch das Werkzeug zwar radial verdrängt, nicht aber durchbrochen wird.

Bevorzugt werden das rohrförmige Bauteil und der Anschlussstutzen als rotationssymmetrische Zylinderrohre ausgebildet. Sollte aber von dieser Form abgewichen werden, z.B. im Querschnitt elliptischer oder quadratischer, rechteckiger, dreieckiger oder anderer polygoner Form, so weisen das rohrförmige Bauteil und der Anschlussstutzen eine gemeinsame axiale Nut-Stift-Führung auf, welche die relative Montagelage bestimmt.

Der Anschlussstutzen ist mit dem Gehäuse insbesondere des Schmutzsaugers fest verbunden und kann auch als Verriegelungselement zwischen zwei Teilen des Gehäuses dienen, insbesondere zwischen dem Grundgehäuse und der abnehmbaren oder aufklappbaren Haube des Gehäuses.

Im Folgenden wird die Erfindung anhand von mehrere Ausführungswege darstellenden Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung weitere erfindungswesentliche Merkmale und Vorteile der Erfindung hervor.

Es zeigen:

1: Seitenansicht im Längsschnitt durch den erfindungsgemäßen Anschlussstutzen in einer allgemeinen Anwendung;

2: Detaildarstellung der 1 im Bereich der Schnapp-Rastverbindung;

3: Perspektivische Ansicht der 1, nicht geschnitten dargestellt;

4: Darstellung der 1 in einer ersten Ausführung der Entriegelungsöffnung;

5: Darstellung der 1 in einer zweiten Ausführung der Entriegelungsöffnung;

6: Darstellung der 1 in einer dritten Ausführung der Entriegelungsöffnung;

7: Seitenansicht einer nicht-rotationssymmetrischen Variante der 1 mit axialer Nut-Stift-Führung als Montageausrichtung

8: Perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Anschlussstutzens an einem Schmutzsaugergehäuse als angewandtes Beispiel;

9: Ansicht nach 8 ohne Haube des Schmutzsaugergehäuses;

10: Ansicht nach 9 bei abgenommenem Anschlussstutzen;

11: Ansicht nach 9 mit Darstellung einer Demontage-Zange;

12: 11 im Längsschnitt mit Demontage-Zange in Demontage-Stellung.

In 1 ist ein Längsschnitt durch den erfindungsgemäßen rohrförmigen Anschlussstutzen 1 mit darin eingeführtem rohrförmigem Bauteil 4 dargestellt, innerhalb eines Gehäuses 8 (z.B. Haube 8a) eines allgemeinen Gerätes, z.B. eines Schmutzsaugers. Der Anschlussstutzen 1 beinhaltet einen außerhalb des Gehäuses 8 befindlichen Ringbereich 2, der auf der Außenfläche des Gehäuses 8 aufliegt, und weiterhin einen Rohrbereich 3, der durch das Gehäuse 8 hindurch ins Innere des Gerätes geführt ist.

In den Innenraum des Rohrbereichs 3 des Anschlussstutzens 1 ist das rohrförmige Bauteil 4 in Einführrichtung 13 eingeschoben und mittels zweier Schnapp-Rastverbindungen 5 axial- und verdrehgesichert zum Anschlussstutzen 1 festgelegt. An dem rohrförmigen Bauteil 4 ist eine nicht näher dargestellte Trägerplatte (Pos. 20 in 12) angebracht, welche Halter z.B. für eine Staubfangkammer oder einer Saugturbine sein kann. Das rohrförmige Bauteil 4 kann in einer nicht dargestellten Ausführung aber auch von außen her entgegen der Einführrichtung 13 in den Innenraum des Rohrbereichs 3 des Anschlussstutzens 1 eingeschoben werden und mittels der Schnapp-Rastverbindungen 5 festgelegt werden. Hierbei kann es sich z.B. um einen außerhalb des Gehäuses 8 befindlichen Saugschlauch eines Schmutzsaugers handeln.

Die zwei Schnapp-Rastverbindungen 5 liegen sich am Umfang des Anschlussstutzens 1 bzw. des rohrförmigen Bauteil 4 um 180° beabstandet gegenüber und bestehen gemäß 2 aus je einer Rastausnehmung 6 im Anschlussstutzen 1, in welche je eine Rastnase 7 im rohrförmigen Bauteil 4 rastend eingreift. Damit wird die axiale Relativlage und Winkelverdrehlage zwischen den Rohren 1 und 4 festgelegt.

Für die Montage des rohrförmigen Bauteils 4 werden zunächst die Rastnasen 7 zu den Rastausnehmungen 6 grob in der Winkellage justiert und nachfolgend wird das rohrförmige Bauteil 4 in den Innenraum des Anschlussstutzens 1 axial bis zum Anschlag an der inneren Stirnseite des Ringbereichs 2 eingeführt und anschließend solange gedreht, bis die Rastnasen 7 in die zugeordneten Rastausnehmungen 6 einschnappen und dort verrasten. Beim axialen Einführen federt der Konusrand 11, der an der dem Ringbereich 2 gegenüberliegenden Stirnseite liegt, nach radial außen elastisch in Federrichtung 12 weg, da die Keilflächen 7a der Rastnasen 7 auf der ringsumlaufenden Keilringfläche 11a des Konusrandes 11 aufgleitet. Im Bereich der Keilringfläche 11a nimmt daher die Wandstärke des Ringbereichs 2 von nahezu Null an der vorderen freien Stirnseite auf die maximale Wandstärke in Einsteckrichtung 13 zu. Eine gleiche oder ähnliche Schrägung weisen die Keilflächen 7a auf, wobei im Bereich der Keilflächen 7a die Wandstärke des rohrförmigen Bauteils 4 in Einsteckrichtung 13 abnimmt.

Für die Demontage des rohrförmigen Bauteils 4 wird eine Spezialzange 10 in den Innenraum des rohrförmigen Bauteils 4 von außerhalb des Gehäuses 8 eingeführt und solange aufgespreizt, bis die Spitzen der Spezialzange 10 in die beiden sich umfänglich an der Innenwandung gegenüberliegenden Entriegelungsöffnungen 9 eingreifen und diese durchgreifen und auf die Keilringfläche 11a drücken, so dass der Konusrand 11 nach radial außen in Federrichtung 12 verdrängt wird, bis die Rastnasen 7 außer Eingriff mit den Rastausnehmungen 6 gelangen und das rohrförmige Bauteil 4 axial entgegen der Einsteckrichtung 13 abgezogen werden kann.

In 2 ist noch erkennbar, dass sich die Ausnehmung 6 unmittelbar an die Keilringfläche 11a des Konusrandes 11 anschließt, dass sich die Rastnase 7 vom freien Ende weg etwa 40% der Länge des Rohres 4 befindet (könnte auch vollkommen in der Mitte liegen) und sich die Entriegelungsöffnung 9 direkt an die Rastnase 7 in Richtung freies Ende im Bereich des Konusrandes 11 anschließt.

In den 46 sind Varianten der Entriegelungsöffnung 9 dargestellt, wobei in 4 am Innenmantel und in 5 am Außenmantel des rohrförmigen Bauteils 4 ein Dünnwandfilm 14, 15 angeordnet ist, der die Entriegelungsöffnung 9 abdichtend gasdicht verschließt. In 6 ist die Entriegelungsöffnung 9 vergrößert ausgebildet und am Außenmantel des rohrförmigen Bauteils 4 durch eine flexible, widerstandsfähige Membrane 16 hermetisch abgedichtet. Auf diese Weise wird dafür gesorgt, dass keine Falschluft über die Entriegelungsöffnung 9 aus dem Druckbereich in das Gehäuse 8, uns somit z.B. neben den Staubbeutel, gelangt.

7 stellt eine Montagehilfe in Form einer axialen Nut-Stift-Führung 17 dar, wobei der radial sich erstreckende Stift 19 auf dem Außenmantel des rohrförmigen Bauteils 4 in der axial sich erstreckenden Nut 18 geführt wird, wenn das rohrförmige Bauteil 4 in Einsteckrichtung 13 oder entgegen in den Anschlussstutzen 1 eingeschoben oder ausgezogen wird.

Die 812 zeigen ein angewandtes Beispiel des erfindungsgemäßen Anschlussstutzens 1 an einer Haube 8a eines Schmutzsaugers. Alle zuvor in den 17 benutzte Bezugszeichen bezeichnen in den 812 gleiche oder äquivalente Bauelemente.

In 8 ist erkennbar, dass der Ringbereich 2 des Anschlussstutzens 1 mit besonders ästhetischem Design ausgeführt ist und zusätzlich der Haubenverriegelung dient, damit diese nicht unbeabsichtigt öffnet und den Zugang zum Innenraum des Schmutzsaugers 21 freigibt.

9 zeigt die Erfindung ohne Haube 8a des Schmutzsaugergehäuses 8 mit der Verrastung 5 von Anschlussstutzen 1 und rohrförmigem Bauteil 4.

10 zeigt die Erfindung bei abgenommenem Anschlussstutzen 1 mit einer Trägerplatte 20, die mit dem rohrförmigem Bauteil 4 verbunden ist. Auf der Trägerplatte 20 sind nicht näher dargestellte Bauelemente des Schmutzsaugers 21 angebracht, wie z.B. Staubbehälter und/oder Turbine und/oder elektrische/elektronische Bauelemente.

11 und 12 zeigen eine Darstellung einer in die Entriegelungsöffnung 9 einzuführenden Demontage-Zange 10. In 12 ist die Trägerplatte 20 von 10 besser zu sehen.

1
Anschlussstutzen (Fitting)
2
Ringbereich von 1
3
Rohrbereich von 1
4
rohrförmiges Bauteil (starres Rohr oder flexibler Schlauch)
5
Schnapp-Rastverbindung zwischen 1 und 4
6
Rastausnehmung in 3 von 1
7
Rastnase in 4; 7a Keilfläche von 7
8
Gehäuse oder Gehäuseteil; 8a Haube von 8
9
Entriegelungsöffnung in 4
10
Spezialzange
11
federnder Konusrand von 3; 11a Keilringfläche von 11
12
Federrichtung von 11
13
Einführrichtung von 4 in 3
14
Dünnwandfilm
15
Dünnwandfilm
16
Membrane
17
axiale Nut-Stift-Führung
18
axiale Nut
19
radialer Stift
20
Trägerplatte an 4
21
Schmutzsauger


Anspruch[de]
Anschlussstutzen (1) bzw. Fitting für ein rohrförmiges Bauteil wie z.B. ein Rohr (4) oder ein Schlauch, insbesondere an elektrischen Reinigungsgeräten wie z.B. einem Schmutzsauger (21), wobei der Anschlussstutzen (1) und das rohrförmige Bauteil (4) axial ineinander steckbar und formschlüssig miteinander verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die formschlüssige Verbindung zwischen Anschlussstutzen (1) und rohrförmigem Bauteil (4) mittels mindestens einer axialsichernden oder axial- und verdrehsichernden Schnapp-Rastverbindung (5) erzielt wird. Anschlussstutzen (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das rohrförmige Bauteil (4) in den Innenraum des Anschlussstutzens (1) einsteckbar ist. Anschlussstutzen (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das rohrförmige Bauteil (4) über den Außenmantel des Anschlussstutzens (1) schiebbar ist. Anschlussstutzen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Schnapp-Rastverbindung (5) wiederholt lösbar ausgebildet ist. Anschlussstutzen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine axial- und verdrehsichernde Schnapp-Rastverbindung (5) mindestens eine Vertiefung bzw. Durchbrechung (6) im Anschlussstutzen (1) aufweist, in die mindestens eine Erhebung (7) des rohrförmigen Bauteils (4) eingreift und/oder mindestens eine Vertiefung bzw. Durchbrechung (6) im rohrförmigen Bauteil (4) aufweist, in die mindestens eine Erhebung (7) des Anschlussstutzens (1) eingreift. Anschlussstutzen (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Vertiefung bzw. Durchbrechung (6) als ringsum geschlossenes Fenster (6) oder als randseitig offene Ausklinkung ausgebildet ist. Anschlussstutzen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine axialsichernde Schnapp-Rastverbindung mindestens eine Erhebung (7) im rohrförmigen Bauteil (4) aufweist, die den stirnseitigen Randbereich des Anschlussstutzens (1) hintergreift und/oder mindestens eine Erhebung (7) im Anschlussstutzen (1) aufweist, die den stirnseitigen Randbereich des rohrförmigen Bauteils (4) hintergreift. Anschlussstutzen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei axialsichernde oder zwei axial- und verdrehsichernde Schnapp-Rastverbindungen (5) vorhanden sind, die umfänglich um 180° beabstandet sich gegenüberliegen. Anschlussstutzen (1) nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich an der freien Stirnseite des rohrförmigen Bauteils (4) und/oder des Anschlussstutzens (1), die sich vor dem Ineinanderstecken der Teile (1, 4) gegenüberliegen, ein elastisch federnder Konusrand (11) mit Keilringfläche (11a) befindet, welcher beim Ineinanderstecken der Teile (1, 4) aufgrund des Auflaufens einer zugeordneten Keilfläche (7a) der mindestens einen Rastnase (7) auf der Keilringfläche (11a) des Konusrandes (11), nach radial außen und/oder innen hin elastisch federnd ausweicht. Anschlussstutzen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine den Mantel durchbrechende Entriegelungsöffnung (9) im rohrförmigen Bauteil (4) und/oder im Anschlussstutzen (1) vorhanden ist, durch welche die Verriegelung der mindestens einen Schnapp-Rastverbindung (5) mittels Spezialwerkzeug (10) entriegelbar ist. Anschlussstutzen (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass in der mindestens einen Entriegelungsöffnung (9) zur hermetischen Abdichtung mindestens ein durchbrechbarer Dünnwandfilm (14, 15) oder eine flexible Membran (16) angeordnet ist. Anschlussstutzen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zur Festlegung der relativen Winkelposition zwischen rohrförmigem Bauteil (4) und Anschlussstutzen (1) mindestens eine axiale Nut-Stift-Führung (17) vorhanden ist. Anschlussstutzen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussstutzen (1) an einem Gehäuse (8) oder einer hierzu schwenk- oder abnehmbaren Haube (8a) insbesondere eines Schmutzsaugers (21) festgelegt ist. Anschlussstutzen (1) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussstutzen (1) als Verriegelungselement zwischen Gehäuse (8) und der hierzu schwenk- oder abnehmbaren Haube (8a) dient. Anschlussstutzen (1) nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass an dem rohrförmigen Bauteil (4) eine Trägerplatte (20) befestigt ist, zur Aufnahme von anderen Bauteilen des Schmutzsaugers (21), wie z.B. Schmutzkasten, Turbine, elektrische/elektronische Bauteile etc..






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