| Dokumentenidentifikation |
DE102006055886A1 05.07.2007 |
| Titel |
Nähmaschine, die zum Aufnähen von Pailetten fähig ist, und dafür eingesetztes Verfahren zum Einstellen des Paillettenzuführschritts |
| Anmelder |
Tokai Kogyo Mishin K.K., Kasugai, Aichi, JP |
| Erfinder |
Tajima, Ryo, Nagoya, Aichi, JP |
| Vertreter |
Kehl & Ettmayr, Patentanwälte, 81679 München |
| DE-Anmeldedatum |
27.11.2006 |
| DE-Aktenzeichen |
102006055886 |
| Offenlegungstag |
05.07.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
05.07.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
D05B 3/22(2006.01)A, F, I, 20070305, B, H, DE
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| IPC-Nebenklasse |
D05C 13/00(2006.01)A, L, I, 20070305, B, H, DE
D05B 19/00(2006.01)A, L, I, 20070305, B, H, DE
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| Zusammenfassung |
Eine Nähmaschine weist mehrere Nähköpfe und mindestens eine für jeden der Nähköpfe vorgesehene Paillettenzuführvorrichtung auf. Die Paillettenzuführvorrichtungen einer gewünschten Anzahl von Nähköpfen der mehreren Nähköpfe werden in eine Gruppe gruppiert, und eine Paillettenzuführschrittlänge wird für jede der gruppierten Paillettenzuführvorrichtungen in dieser Gruppe variabel und unabhängig eingestellt. Eine derartige Anordnung ermöglicht es, dass Pailletten unterschiedlicher Größen (unterschiedlicher Zuführschrittlängen) an allen Paillettenzuführvorrichtungen in der Gruppe eingestellt werden. Wenn die mehreren Nähköpfe Gruppe für Gruppe gesteuert werden, um ein Pailletten enthaltendes Stickmuster zu nähen, so ist es möglich, die Zahl von Größen von Pailletten zu erhöhen, die im Stickmuster eingesetzt werden können.
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| Beschreibung[de] |
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Hintergrund der Erfindung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf Nähmaschinen,
die zum Aufnähen von Pailletten fähig sind. Insbesondere bezieht sich
die vorliegende Erfindung auf eine Mehrkopfnähmaschine, die mit mehreren Nähköpfen
ausgerüstet ist und dazu fähig ist, einen Paillettenzuführschritt
variabel und individuell für jeden der Nähköpfe einzustellen, sowie
auf ein Verfahren zum Einstellen eines Paillettenzuführschritts für die
Nähmaschine.
Ein Beispiel für die herkömmliche Paillettenzuführvorrichtung
ist aus dem eingetragenen deutschen Gebrauchsmuster Nr. G9209764.2, dem US-Patent
Nr. 5,755,168 oder dem deutschen Patent Nr. DE 195
38 084 (das dem oben angegebenen US-Patent Nr. 5,755,168 entspricht) bekannt.
Eine solche bekannte Paillettenzuführvorrichtung weist einen Zuführmechanismus
auf, der veranlasst, dass ein Streifen einer Vielzahl durchgehend miteinander verbundener
Pailletten (oder Fletter) von einer Spule, auf der der durchgehende Paillettenstreifen
aufgewickelt ist, auf eine Stützplatte abgespult oder ausgelassen wird, und
dann durch eine vorbestimmte Vorwärts- und Rückwärts-Bewegung (d.h.
Vorschub- und Rückziehbewegung) eines Vorschubhebels, den durchgehenden Paillettenstreifen
mit einer vorbestimmten Schrittlänge, die der Größe der jeweiligen
Paillette auf dem Streifen entspricht, vorschiebt. Eine Paillette nach der anderen
wird auf ein Nähwerkstück aufgenäht, während sie vom durchgehenden
Paillettenstreifen abgetrennt wird, der in einer ineinandergreifenden Beziehung
mit einem von einer Nadelstange der Nähmaschine durchgeführten Nähvorgang
vorgeschoben wird.
Ferner ist in der japanischen Patentanmeldungsoffenlegungsschrift
2004-167097 (die dem US-Patent Nr. 7,082,884 entspricht) eine Stickmaschine offenbart,
die eine Paillette auf ein Stickwerkstück, wie zum Beispiel einen zu bestickenden
Stoff, aufnäht, indem eine Paillettenzuführvorrichtung auf einem Nähkopf
montiert oder befestigt wird. Ein sogenannter Mehrfachnadelkopf ist bekannt, der
ein Nadelstangengehäuse aufweist, das eine Vielzahl von Nadelstangen enthält,
die Fäden in verschiedenen Farben entsprechen, und so angeordnet ist, dass
ein beliebiger gewünschter der farbigen Fäden an einer vorbestimmten Nadeleinstichstelle
positioniert werden kann. In manchen Fällen sind zwei Paillettenzuführvorrichtungen
auf gegenüberliegenden Seiten eines solchen Mehrfachnadelkopfs (wie bei (A)
von 1 gezeigt) angebracht, während in anderen
Fällen eine Paillettenzuführvorrichtung lediglich auf einer der gegenüberliegenden
Seite eines Mehrfachnadelkopfs angebracht ist (wie bei (B) oder (C) von
1 zu sehen).
Allgemein weist eine Paillettenzuführvorrichtung, die an einer
vorbestimmten Position eines Nadelstangengehäuses angebracht ist, einen Schneidmechanismus
zum Abtrennen einer Paillette von einem durchgehenden Paillettenstreifen auf, und
der Schneidmechanismus wird in einer ineinandergreifenden Beziehung mit der senkrechten
Bewegung (Auf-Ab-Bewegung) einer Nadelstange angetrieben, die vom Nadelstangengehäuse
getragen wird. In einem Fall, bei dem die Paillettenzuführvorrichtungen
2 und 3 an gegenüberliegenden Seiten des Nadelbasisgehäuses
angebracht sind, wie bei (A) von 1 gezeigt, und wenn
die mehreren Nadelstangen, die in einer waagrechten Anordnung im Nadelbasisgehäuse
eines einzelnen Nähkopfs H1 als eine erste, zweite, dritte, ... und letzte
Nadel von vorne gesehen von rechts nach links bezeichnet werden, werden die erste
und die letzte Nadel ausschließlich zum Aufnähen von Pailletten verwendet.
In einem Fall jedoch, bei dem die Paillettenzuführvorrichtung lediglich auf
der linken Seite des Nadelbasisgehäuses angebracht ist, wie bei (B) von
1 gezeigt, wird die letzte Nadel ausschließlich
zum Aufnähen von Pailletten verwendet, und in einem Fall, bei dem die Paillettenzuführvorrichtung
lediglich auf der rechten Seite des Nadelbasisgehäuses angebracht ist, wie
in (C) von 1 gezeigt, wird die erste Nadel ausschließlich
zum Aufnähen von Pailletten verwendet. Die Formulierung "ausschließlich
zum Aufnähen von Pailletten verwendet" bedeutet hier, dass die betreffende
Nadelstange oder die betreffenden Nadelstangen zum Antreiben des Paillettenschneidmechanismus
und zum Aufnähen einer vorgeschobenen und abgetrennten Paillette, jedoch nicht
zum normalen Sticken verwendet wird bzw. werden.
Ferner ist bei der Paillettenzuführvorrichtung ein Zuführschritt
des durchgehenden Paillettenstreifens (oder eine Paillettenzuführschritt) gemäß
einer Schrittlänge zwischen den aneinander angrenzenden Pailletten des Streifens
einstellbar, und eine solcher Vorschubschritt (d.h. eine Paillettenzuführschrittlänge)
kann auf einer Betriebskonsole der Stickmaschine für jede der links und rechts
angebrachten Paillettenzuführvorrichtungen einzeln oder unabhängig eingestellt
werden. Daher kann in dem Fall, bei dem die Paillettenzuführvorrichtungen auf
den gegenüberliegenden Seiten des Nähkopfs angebracht sind, die Nähmaschine
Pailletten unterschiedlicher Typen (unterschiedlicher Schrittbreiten) durch Einlegen
von Pailletten unterschiedlicher Schrittgrößen (d.h. durchgehende Paillettenstreifen
unterschiedlicher Größen) auf der linken und der rechten Paillettenzuführvorrichtung
2 und 3 aufnähen, so dass die Nähmaschine ein Stickmuster
mit einem größeren dekorativen Effekt erzielen kann.
Bisher ist es jedoch unmöglich, für jeden der Nähköpfe
in der Mehrkopfstickmaschine eine gewünschte Vorschubmenge einzeln einzustellen,
auch wenn es bisher möglich ist, eine gewünschte Vorschubmenge
jeweils für die linke und die rechte Paillettenzuführvorrichtung einzeln
einzustellen. In dem Fall der Mehrkopfstickmaschine können zum Beispiel jeweils
zwei Nähköpfe in eine Gruppe zusammengefasst werden, um eine "Gruppensteuerung"
zu ermöglichen, so dass ein Maschinensticken durch Behandeln der Maschinenköpfe
durchgeführt werden kann, als ob jeweils zwei zusammengefasste Nähköpfe
ein einzelner Nähkopf wären. Wenn zum Beispiel jeweils zwei Nähköpfe
der Stickmaschine, die in (A) von 2 gezeigt ist, in
der Abfolge von rechts nach links, wie in (B) von 2
gezeigt, gruppiert sind, kann jede der Gruppen G1–G5 einen Stickbereich E2
in einer (waagrechten) X-Richtung aufweisen, der doppelt so groß wie ein entsprechender
Stickbereich E1 eines nicht gruppierten Nähkopfs ist, so dass ein Stickmuster
unter der Verwendung von zwei Nähköpfen pro Gruppe geschaffen werden kann.
Wenn daher angenommen wird, dass jeder der Nähköpfe neun Nadeln aufweist,
kann ein großformatiges Stickmuster (d.h. ein Stickmuster mit einer Abmessung
in der X-Richtung, die doppelt so groß wie ein gewöhnliches Stickmuster
ist, das von einem nichtgruppierten Nähkopf erzeugt wird) mit Nadelstangenfäden
von insgesamt 18 Farben aufgestickt werden.
In dem Fall, in dem die Gruppensteuerung in der oben erwähnten
Weise durchgeführt wird, kann jedoch das herkömmliche Verfahren, bei dem
ein gewünschter Paillettenzuführschritt nicht für jeden der Nähköpfe
einzeln eingestellt werden kann, lediglich Pailletten von zwei Typen, die sich in
der Zuführschrittlänge (in der Größe) unterscheiden, eingesetzt
werden, selbst wenn die Paillettenzuführvorrichtungen sowohl auf der linken
als auch auf der rechten Seite eines jeden der Köpfe der Gruppe angebracht
sind. In dem Fall, bei dem jede Gruppe zum Beispiel aus zwei Nähköpfen
besteht, kann die Gruppe zu jeweils einer Zeit Pailletten von höchstens zwei
Größen und vier Farben einsetzen, weil die Pailletten, die in den Zuführvorrichtungen
eingelegt sind, die auf der linken und der rechten Seite eines jeden der Köpfe
angebracht sind, lediglich zwei unterschiedliche Größen haben können,
auch wenn die in die linke und die rechte Zuführvorrichtung des Kopfes eingelegten
Pailletten vier unterschiedliche Farben haben können.
Zusammenfassung der Erfindung
Angesichts der genannten Probleme ist es eine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, eine verbesserte Nähmaschine vorzusehen, die so ausgelegt ist, dass
sie ein Einstellen eines Paillettenzuführschritts einzeln für jeden der
mehreren Nähköpfe erlaubt, um so die Verschiedenheit von Größen
von Pailletten beträchtlich zu erhöhen, die zum Beispiel in einem einzigen
Stickmuster verwendet werden können, in einem Fall, bei dem die Gruppensteuerung
verwendet wird, sowie ein Verfahren zum Einstellen eines Paillettenzuführschritts
für eine derartige Nähmaschine.
Zum Lösen der oben genannten Aufgabe sieht die vorliegende Erfindung
eine verbesserte Nähmaschine vor, die aufweist: mehrere Nähköpfe;
mindestens eine Paillettenzuführvorrichtung, die für jeden der Nähköpfe
vorgesehen ist; einen Gruppierungsabschnitt zum Gruppieren einer gewünschten
Anzahl von Nähköpfen der mehreren Maschinenköpfe in eine Gruppe,
um ein Pailletten enthaltendes Stickmuster aufzunähen; einen Einstellabschnitt
zum variablen Einstellen einer Paillettenzuführschrittlänge unabhängig
für jede der Paillettenzuführvorrichtungen der in die Gruppe gruppierten
Nähköpfe. In der Gruppe führt eine ausgewählte der Paillettenzuführvorrichtungen
einen Paillettenaufnähvorgang durch und führt die ausgewählte Paillettenzuführvorrichtungen
eine Paillette zu einem Nadeleinstichort gemäß der Zuführschrittlänge,
die für die ausgewählte Paillettenzuführvorrichtung über den
Einstellabschnitt eingestellt wurde.
Durch das Vorsehen des Gruppierungsabschnitts zum Gruppieren der Paillettenzuführvorrichtungen
einer gewünschten Anzahl von Nähköpfen der mehreren Nähköpfe
in eine Gruppe und des Einstellabschnitts zum variablen Einstellen einer Paillettenzuführschrittlänge
einzeln bzw. unabhängig für jede der gruppierten Paillettenzuführvorrichtungen
ermöglicht es die vorliegende Erfindung, dass Pailletten unterschiedlicher
Größen (und daher unterschiedlicher Zuführschrittlängen) in
alle Paillettenzuführvorrichtungen in dieser Gruppe eingelegt werden können.
Daher ist es mit der vorliegenden Erfindung möglich, die Vielzahl unterschiedlicher
Größen der Pailletten, die in einem Pailletten enthaltenden Stickmuster
verwendet werden können, das durch eine Zusammenarbeit der Vielzahl von Nähköpfen
in der Gruppe geschaffen werden kann, beträchtlich zu vergrößern.
Wo die Gruppe zum Beispiel aus zwei Nähköpfen besteht, kann die Gruppe
zu einer bestimmten Zeit Pailletten von bis zu vier Größen und vier Farben
verwenden, weil es möglich ist, eine unterschiedliche Farbe und Größe
von Pailletten, die in jede der Paillettenzuführvorrichtungen einzulegen ist,
die auf der linken und der rechten Seite eines jeden Nähkopfs angebracht sind,
einzeln einzustellen.
Es folgt eine Beschreibung von Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung, wobei jedoch zu bedenken ist, dass die vorliegende Erfindung auf die
beschriebenen Ausführungsformen nicht eingeschränkt ist, sondern verschiedene
Modifikationen der Erfindung möglich sind, ohne dass dadurch von den Grundprinzipien
abgewichen wird. Der Umfang der vorliegenden Erfindung soll daher lediglich aus
den beiliegenden Ansprüchen bestimmt werden.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Zum besseren Verständnis der Aufgaben und weiterer Merkmale der
vorliegenden Erfindung werden ihre bevorzugten Ausführungsformen im Folgenden
in größerem Detail unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben.
Es zeigt:
1 eine Vorderansicht, die Beispiele für Mehrfachnadelköpfe
zeigt, bei denen zwei Paillettenzuführvorrichtungen an gegenüberliegenden
Seiten eines Nadelstangengehäuses angebracht sind und bei denen lediglich eine
Paillettenzuführvorrichtung auf lediglich einer Seite eines Nadelstangengehäuses
angebracht ist;
2 eine schematische Draufsicht, die eine beispielhafte
Weise erläutert, in der mehrere Nähköpfe in einer Mehrkopfstickmaschine
gruppiert sind;
3 ein Blockdiagramm, das ein Steuerungssystem zeigt,
das sich auf eine Betriebskonsole bezieht, die in einer Stickmaschine gemäß
einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung vorgesehen ist;
4 eine Vorderansicht, die ein Beispiel für eine
Betriebskonsole in der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
5 eine Vorderansicht eines Bildschirminhalts, der auf
einer Anzeigevorrichtung der Bedienkonsole zum Einstellen von verschiedenen Parametern
angezeigt wird;
6 ein Fließdiagramm, das eine beispielhafte Betriebssequenz
eines "Paillettenzuführschrittlängen"-Einstellvorgangs zeigt, der in einer
Einstellverarbeitung für verschiedene Parameter von einem Steuerungssystem
in der Stickmaschine gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
ausgeführt wird;
7 eine Darstellung verschiedener Bildschirminhalte,
die eine Abfolge des Einstellvorgangs erläutern, der sich auf den "Paillettenzuführschrittlängen"-Einstellvorgang
von 6 bezieht;
8 eine schematische Darstellung eines Bildschirminhalts
zur Erläuterung einer Abfolge eines Einstellvorgangs, der sich auf einen Vorgang
zum Einstellen einer gewünschten Maschinendrehzahl zum Paillettenaufnähen
bezieht;
9 eine perspektivische Darstellung, die ein Beispiel
für eine Paillettenzuführvorrichtung zeigt; und
(A) von 10 eine Teilschnittseitenansicht,
die in vergrößertem Maßstab entsprechende Abschnitte der Paillettenzuführvorrichtung
zeigt, und (B) von 10 eine schematische Draufsicht
auf die entsprechenden Abschnitte der Paillettenzuführvorrichtung.
Detaillierte Beschreibung der Erfindung
Mechanisch kann eine Stickmaschine gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung in der herkömmlich bekannten Weise aufgebaut sein.
Zum Beispiel kann die Stickmaschine gemäß der vorliegenden Ausführungsform
so aufgebaut werden, dass bei einem Mehrfachnadelnähkopf, wie in (A) von
1 gezeigt, zwei Paillettenzuführvorrichtungen
3 und 2 auf der linken und der rechten Seite angebracht sind oder,
wie in (B) oder (C) von 1 gezeigt, eine Paillettenzuführvorrichtung
2 oder 3 auf der linken oder der rechten Seite angebracht ist.
Die Stickmaschine gemäß der vorliegenden Ausführungsform ist mit
mehreren solchen Nähköpfen H ausgerüstet, wobei jeweils
2 (oder mehr) beieinanderliegende Maschinenköpfe in eine Gruppe gruppiert
sind, so dass wie bei dem oben erörterten herkömmlichen Verfahren ein
großformatiges Pailletten enthaltendes Stickmuster mit der Gruppe aufgenäht
werden kann. Einstellungen, die sich auf die Gruppierung beziehen, können gegebenenfalls
in der auf diesem Gebiet bekannten Weise variiert werden; die vorliegende Erfindung
ist jedoch auch auf einen Fall anwendbar, bei dem vorbestimmte Gruppierungseinstellungen
fest sind. Es wird darauf hingewiesen, dass eine beliebige gewünschte mechanische
Konstruktion für die Paillettenzuführvorrichtung 2 und
3 verwendet werden kann. Zum Beispiel können die Paillettenzuführvorrichtungen
2 und 3 jeweils aufweisen: einen Mechanismus zum Veranlassen,
dass ein durchgehender Paillettenstreifen, der eine Vielzahl durchgehend miteinander
verbundener Pailletten aufweist, von einer Spule, auf der der durchgehende Paillettenstreifen
aufgewickelt ist, auf die obere Oberfläche einer Stützplatte abgespult
und dann durch eine vorbestimmte Vorwärts- und Rückwärtsbewegung
(d.h. Vorschub- und Zurückziehbewegung) eines Vorschubhebels vorwärts
transportiert wird, Zuführen des durchgehenden Paillettenstreifens mit einer
vorbestimmten Schrittgröße, die der Größe der jeweiligen Paillette
des Streifens entspricht; und ein Mechanismus zum Aufnähen einer Paillette
nach der anderen auf ein Nähwerkstück, während die Paillette vom
durchgehenden Paillettenstreifen, der in einer ineinandergreifenden Beziehung zu
einem Nähvorgang, der von einer Nadelstange der Nähmaschine durchgeführt
wird, abgetrennt wird. In diesem Fall können durchgehende Paillettenstreifen
unterschiedlicher Paillettenfarben und -größen in die Paillettenzuführvorrichtungen
2 und 3 gemäß einem zu schaffenden Stickmuster eingelegt
werden. Wie noch zu beschreiben ist, wird gemäß einer Größe
(und daher einer Schrittlänge) von Pailletten eines einzulegenden
durchgehenden Paillettenstreifens ein "Paillettenzuführschrittlängen"-Einstellvorgang
durchgeführt.
3 ist ein Blockdiagramm, das ein Steuerungssystem zeigt,
das sich auf eine Bedienkonsole 10 bezieht, die in einer Stickmaschine
gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung vorgesehen ist.
Das Steuerungssystem weist einen Computer auf, der eine CPU (Zentraleinheit)
11, einen ROM (Read-Only-Memory) 12 und einen RAM (Random Access
Memory) 12 enthält, und die Bedienkonsole 10 ist über
eine Schnittstelle an einen Bus 14 des Computers angeschlossen. An den
Bus 14 des Computers ist, wie auf diesem Gebiet bekannt, auch eine Festplatte
und/oder ein anderer Speicher (z.B. ein Flash-Speicher, eine flexible Magnetplatte,
CD, MO (magnetooptische Platte) und dergleichen) angeschlossen. Die Bedienkonsole
10 weist eine elektronische Anzeige, wie zum Beispiel eine Flüssigkristallanzeige
oder eine Kathodenstrahlröhre (CRT), einen Berührungsbildschirm
17, der eine Gruppe transparenter Schalter, die auf der Anzeige des Bildschirms
16 angezeigt werden, Betriebsschalter 18 usw. auf. Die Bedienkonsole
10 und die Verarbeitungsfunktionen des Computers, die sich auf die Bedienkonsole
10 beziehen, bilden zusammen ein Mittel zum Vornehmen von Einstellungen
für die Gruppierung, ein Einstellmittel zum Einstellen einer "Paillettenzuführschrittlänge"
sowie andere Einstellmittel für verschiedene andere Einstellfunktionen.
4 ist eine Vorderansicht der Bedienkonsole
10, die insbesondere einen auf der Anzeige 16 angezeigten Hauptbildschirm
zeigt. Der Berührungsbildschirm 17, der die Gruppe transparenter Schalter
enthält, ist auf der Vorderseite der Anzeige 16 vorgesehen. Bekannterweise
wird, nachdem eine menschliche Bedienperson mit seinem oder ihrem Finger eines der
Bilder von Tasten (Tastenbilder), die auf dem Bildschirm der Anzeige 16
angezeigt sind, gedrückt hat, festgestellt, dass ein Tastschalter, der dem
gedrückten Tastenbild entspricht, eingeschaltet wurde. Nachdem die menschliche
Bedienperson eine vorbestimmte Auswahltaste K1 gedrückt hat, geht der Computer
zur Verarbeitung zum Einstellen verschiedener Parameter (zur Verarbeitung verschiedener
Parametereinstellungen) über, wonach die Anzeige 16 zu einem in
5 gezeigten Bildschirminhalt zum Einstellen verschiedener
Parameter umschaltet. Auf dem Bildschirminhalt ermöglicht ein Menüfenster
der menschlichen Bedienperson, dass ein Menü von Nummer 1 bis Nummer 10 ausgewählt
wird. 6 ist ein Fließdiagramm, in dem eine Beispielbetriebssequenz
des "Paillettenzuführschrittlängen"-Einstellvorgangs gezeigt ist, der
in der Verarbeitung zur Einstellung verschiedener Parameter ausgeführt wird.
Bei Schritt S1 von 6 wird eine Entscheidung
darüber getroffen, ob die linke oder die rechte Paillettenzuführvorrichtung
3 oder 2 ausgewählt wurde. Wenn, wie bei Schritt S1 festgestellt,
die rechte Paillettenzuführvorrichtung 2 ausgewählt wurde, geht
die Steuerung zu Schritt S2 weiter, bei dem für jeden Nähkopf unabhängig
von den anderen Köpfen eine von der rechten Paillettenzuführvorrichtung
2 zu erzielende "Paillettenzuführschrittlänge" eingestellt wird.
Wenn auf der anderen Seite, wie bei Schritt S1 festgestellt, die linke Paillettenzuführvorrichtung
3 ausgewählt wurde, geht die Steuerung zu Schritt S3 weiter, bei dem
für jeden der Nähköpfe unabhängig von den anderen Köpfen
eine von der linken Paillettenzuführvorrichtung 3 zu erzielende "Paillettenzuführschrittlänge"
eingestellt wird. Wenn weder die linke noch die rechte Paillettenzuführvorrichtung
3 oder 2 ausgewählt wurde, d.h. hier keine "Paillettenzuführschrittlänge"
einzustellen ist, zweigt die Steuerung zu Schritt S4 ab, um gegebenenfalls andere
Prozesse durchzuführen.
Es folgt eine Erläuterung eines Beispiels für die Auswahloperation,
die sich auf die Entscheidung bei Schritt S1 bezieht. Nachdem eine menschliche Bedienperson
auf dem Bildschirminhalt von 5 ein Tastenbild K2 der
Seite "P3" zweimal nacheinander eingeschaltet hat, wird von dem vorhergehenden Bildschirminhalt
auf einen anderen Bildschirminhalt umgeschaltet, so dass das Tastenbild von Seite
"P6" angezeigt wird. Nachdem eine menschliche Bedienperson das Tastenbild von Seite
"P6" auf dem Bildschirminhalt gedrückt hat, schaltet die Anzeige des Menüfensters
MW auf einen Bildschirminhalt um, auf dem die menschliche Bedienperson eines aus
dem 51. bis zum 59. Menü auswählen kann (wobei auch ein Menü zum
Einstellen von Paillettenzuführschrittlängen für die linke und die
rechte Paillettenzuführvorrichtung enthalten ist). Auf diesem Bildschirminhalt
wird ein Listenpunkt des Menüs "51. automatische Schmiervorrichtung" in der
obersten Zeile des Menüfensters MW anfänglich in einer hervorgehobenen
oder Negativdarstellung angezeigt. Wenn die menschliche Bedienperson im Menüfenster
MW auf dem Bildschirm einen Menüpunkt "54. Paillettenvorrichtung (R)" drückt,
wird eine Umschaltung auf einen Paillettenzuführschritteinstellungsbildschirm,
wie er in (A) von 7 gezeigt ist, durchgeführt,
bei dem das gedrückte Menüpunktbild im Menüfenster MW in einer Negativdarstellung
gezeigt ist, um anzuzeigen, dass der aktuelle Bildschirm ein Paillettenzuführschritteinstellbildschirm
für die rechte Paillettenzuführvorrichtung 2 (d.h. für den
Zuführschritt der rechten Seite) ist. Auf diese Weise wird die rechte Paillettenzuführvorrichtung
2 ausgewählt und die Steuerung geht zu Schritt S2 von 6
weiter. Wenn auf der anderen Seite die menschliche Bedienperson im Menüfenster
MW auf dem Bildschirm einen Menüpunkt "55. Paillettenvorrichtung (L)" gedrückt
hat, wird das gedrückte Menüpunktbild im Menüfenster MW in einer
Negativdarstellung angezeigt, um anzuzeigen, dass der aktuelle Bildschirm ein Paillettenzuführschritteinstellungsbildschirm
für die linke Paillettenzuführvorrichtung 3 (d.h. für den
Zuführschritt auf der linken Seite) ist. Auf diese Weise wird die linke Paillettenzuführvorrichtung
3 ausgewählt und geht die Steuerung zu Schritt S3 von 6
weiter.
Es folgt nun anhand von 7 eine Beschreibung
eines Paillettenzuführschritteinstellvorgangs, der bei Schritt S2 von
6 durchgeführt wird. Auf dem in (A) von
7 dargestellten Bildschirminhalt wird rechts von "54.
Paillettenvorrichtung (R)" im Menüfenster MW "alle 6,0" angezeigt, wodurch
angegeben wird, dass der Paillettenzuführschritt (die Zuführschrittlänge)
in der an allen Nähköpfen angebrachten rechten (R) Paillettenzuführvorrichtung
2 derzeit auf 6,0 mm eingestellt ist. Eine ähnliche Information ist
in einem Einstellinformationsbildabschnitt CI im Bereich des Menüfensters MW
oben rechts angezeigt. Wenn die Einstellung des Paillettenzuführschritts (d.h.
der Zuführschrittlänge) geändert werden soll, gibt die menschliche
Bedienperson einen gewünschten Wert des Paillettenzuführschritts ein,
indem sie einen numerischen Tastaturbildabschnitt TK auf dem Bildschirm bedient.
Zum Beispiel wird, nachdem die menschliche Bedienperson eine Taste "0" auf dem numerischen
Tastaturbildabschnitt TK auf dem in (A) von 7 dargestellten
Bildschirminhalt gedrückt hat, ein Umschalten zu einem in (B) von
7 gezeigten Bildschirminhalt durchgeführt, in
dem unmittelbar unter "alle" im Einstellungsbestätigungsbildabschnitt CI "0"
angezeigt wird. Nachdem die menschliche Bedienperson ein Bestätigungstastenbild
RK gedrückt hat, um die Einstellung zu bestätigen, wird ein Umschalten
zu dem in (C) von 7 dargestellten Bildschirminhalt
durchgeführt, in dem sich die Anzeige im Menüfenster MW rechts von "54.
Paillettenvorrichtung (R)" zu "alle 0" geändert hat. Wenn die Zuführschrittlänge
für die rechte Paillettenzuführvorrichtung 2 in der genannten
Weise auf "alle 0" eingestellt wurde, so ist die rechte Paillettenzuführvorrichtung
2 jedes Nähkopfs in einen nicht benutzbaren Zustand versetzt, so dass
keine der rechten Paillettenzuführvorrichtungen 2, die an den Nähköpfen
angebracht sind, aktiviert ist. Natürlich wird das Versetzen in einen derartigen
nicht benutzbaren Zustand (d.h. "alle 0") für jeden Nähkopf, bei dem keine
rechte oder linke Paillettenzuführvorrichtung 2 oder 3 angebracht
ist, vorgenommen (oder kann automatisch vorgenommen werden). Dieselbe Erklärung,
die oben in Bezug auf die rechte Paillettenzuführvorrichtung 2 gegeben
wurde, gilt auch für die linke Paillettenzuführvorrichtung 3.
Zum Aktivieren einer Betriebsart zum Einstellen eines Paillettenzuführschritts
(oder einer Zuführschrittlänge) einzeln für jeden der Nähköpfe
auf dem in (C) von 7 gezeigten Bildschirminhalt wird
ein rechtes Umschalttastenbild SK eingeschaltet. Nach dem Einschalten des rechten
Umschalttastenbilds SK wird ein Umschalten zu einem in (D) von 7
gezeigten Bildschirminhalts durchgeführt, bei dem ein vorbestimmter Standardwert
"4,0" (mm) der Paillettenzuführschrittlänge im Einstellungsbestätigungsbildabschnitt
CI für den ersten und den zweiten Nähkopf angezeigt wird. In (D) von
7 zeigt "1" im Anzeigeblock des Einstellungsbestätigungsbildabschnitts
CI oben in der Mitte nämlich den ersten Nähkopf (H1 in 2)
an und zeigt "2" im Anzeigeblock des Einstellungsbestätigungsbildabschnitts
CI oben rechts den zweiten Nähkopf (H2 in 2) an.
In diesem Fall sei hier nun angenommen, dass der Nähkopf ganz rechts von der
Vorderseite der Nähmaschine aus gesehen die Nähkopfnummer "1" erhält,
und dass die anderen Nähköpfe Nähkopfnummern bekommen, die von rechts
nach links größer werden. Paillettenzuführschritte, die für
die Nähköpfe der in den oberen Anzeigeblöcken angegebenen Nummern
eingestellt wurden, sind in den einzelnen unteren Anzeigeblöcken des Einstellungsbestätigungsbildabschnitts
CI angegeben. Die im Anzeigeblock des Einstellungsbestätigungsbildabschnitts
CI unten in der Mitte angegebenen numerische Wert kann dadurch geändert werden,
dass die menschliche Bedienperson den numerischen Tastaturbildabschnitt TK bedient.
In der genannten Art und Weise kann der Zuführschritt (d.h. die
Zuführschrittlänge) der rechten Paillettenzuführvorrichtung des ersten
Nähkopfs auf dem in (D) von 7 gezeigten Bildschirminhalt
eingestellt oder verändert werden. Wenn zum Beispiel der Zuführschritt
(d.h. die Zuführschrittlänge) der rechten Paillettenzuführvorrichtung
des ersten Nähkopfs auf 6,0 mm eingestellt werden soll, gibt die menschliche
Bedienperson den numerischen Wert "6,0" ein, indem im numerischen Tastaturbildabschnitt
TK nacheinander die Tasten der Werte "6" und "0" gedrückt werden und dann zum
Bestätigen der Eingabe das Bestätigungstastenbild PK gedrückt wird.
Dann wird ein Umschalten auf einen in (E) von 7 gezeigten
Bildschirminhalt durchgeführt, bei dem der Wert "6,0" im Anzeigeblock des Einstellungsbestätigungsabschnitts
CI unten in der Mitte angezeigt wird. Wenn der Gegenstand der Einstellung (d.h.
der Nähkopf, für den ein Paillettenzuführschritt (d.h. eine Zuführschrittlänge)
einzustellen ist) zum zweiten Nähkopf umgeschaltet werden soll, schaltet die
menschliche Bedienperson einmal das rechte Pfeiltastenbild SK ein. Dann wird eine
Umschaltung zu einem in (F) von 7 gezeigten Bildschirminhalt
durchgeführt, bei dem die angezeigte Information des Einstellungsbestätigungsbildabschnitts
CI um einen Block nach links verschoben wurde; die Anzeige der Nähkopfzahl
"1" und die Paillettenmengeneinstellung "6,0" hat sich auf entsprechende links daneben
liegende Blöcke verschoben. Ferner wird auf dem in (F) von 7
gezeigten Bildschirminhalt der Wert "2", der den zweiten Nähkopf angibt, im
Anzeigeblock oben in der Mitte angezeigt, und ist der Standardwert "4,0" im Anzeigeblock in
der Mitte unmittelbar unter dem Anzeigeblock oben in der Mitte angezeigt, und sind
der Wert "3", der den dritten Nähkopf angibt, und der Standardwert "4,0" für
den dritten Nähkopf in den Blöcken rechts von den mittleren Anzeigeblöcken
jeweils neu angezeigt.
Der Paillettenzuführschritt (d.h. die Zuführschrittlänge)
für den zweiten Nähkopf, die im Anzeigeblock unten Mitte angegeben ist,
kann auf dem in (F) von 7 gezeigten Bildschirminhalt
eingestellt oder verändert werden. Wenn zum Beispiel der Paillettenzuführschritt
für den zweiten Nähkopf auf 3,7 mm gesetzt werden soll, gibt die menschliche
Bedienperson den numerischen Wert "3,7" durch nacheinander Drücken der Tasten
der Werte "3" und "7" im numerischen Tastaturbildabschnitt TK ein und drückt
dann das Bestätigungstastenbild PK zum Bestätigen des Eintrags. Dann wird
ein Umschalten auf einen (G) von 7 gezeigten Bildschirminhalt
durchgeführt, bei dem im Anzeigeblock des Einstellungsbestätigungsbildabschnitts
CI unten in der Mitte der Wert "3,7" angezeigt wird.
Hiernach kann die menschliche Bedienperson gewünschte Paillettenzuführschritte
für die verbleibenden Nähköpfe dadurch eingeben, dass das rechte
Pfeiltastenbild SK eingeschaltet wird, um nacheinander den Nähkopf zu aktualisieren,
für welchen ein gewünschter Paillettenzuführschritt (d.h. eine Zuführschrittlänge)
einzustellen ist. Wenn die menschliche Bedienperson zu einem bestimmten der Nähköpfe
zurückkehren möchte, um für den bestimmten Nähkopf einen zuvor
eingestellten Paillettenzuführschritt erneut einzustellen, so schaltet die
menschliche Bedienperson die linke Pfeiltaste anstelle der rechten Pfeiltaste ein.
Wenn für alle Nähköpfe in der zuvor erwähnten Art und Weise
gewünschte Zuführschritte eingestellt wurden, drückt die menschliche
Bedienperson das Bestätigungstastenbild RK, um die Paillettenzuführschritteinstellungen
zu bestätigen. Danach wird ein Umschalten auf einen in (H) von 7
gezeigten Bildschirminhalt durchgeführt, bei dem die rechts von "54. Paillettenvorrichtung
(R)" im Menüfenster MW angezeigte Information in "Kopf für Kopf" geändert
wurde. Die angezeigte Information "Kopf für Kopf" gibt an, dass die Paillettenzuführschrittlänge
für jeden der Nähköpfe einzeln eingestellt wurde. Die für die
einzelnen Nähköpfe erstellten Paillettenzuführschrittlängeneinstellungen
werden in einem Arbeitsbereich des RAM 13 in flüchtiger Weise oder
in einem Speicher 15 in einer nicht flüchtigen Weise abgelegt. Wenn
die für die einzelnen Nähköpfe erstellten Paillettenzuführschrittlängeneinstellungen
auf dem in (H) von 7 dargestellten Bildschirminhalt
geprüft werden sollen, ist es lediglich notwendig, dass die menschliche Bedienperson
die rechte Pfeiltaste SK oder das linke Pfeiltastenbild einschaltet, um die Anzeige
des Einstellungsbestätigungsbildabschnitts CI nach rechts oder nach links zu
verschieben.
Der Paillettenzuführschrittlängeneinstellvorgang für
die linke Paillettenzuführvorrichtung 3 wird bei Schritt S3 von
6 in der gleichen Weise wie der Paillettenzuführschrittlängeneinstellvorgang
für die rechte Paillettenzuführvorrichtung 2, die oben anhand
von 7 beschrieben wurde, durchgeführt. Nachdem
nämlich die menschliche Bedienperson das Menüpunktbild von "55. Paillettenvorrichtung
(L)" im Menüfenster MW gedrückt hat, wird das gedrückte Menüpunktbild
in einer Negativdarstellung angezeigt, um den Paillettenzuführschritteinstellbildschirm
für die linke Paillettenzuführvorrichtung in den ausgewählten Zustand
zu versetzen. Dann wird es der menschlichen Bedienperson erlaubt, den Vorgang zum
Einstellen eines gewünschten Paillettenzuführschritts (d.h. einer Zuführschrittlänge)
für die linke Paillettenzuführvorrichtung (d.h. den Zuführschritt
für die linke Seite) unter der Verwendung des numerischen Tastaturbildsabschnitts
TK, des Bestätigungstastenbilds RK, des rechten Pfeiltastenbilds SK, des Einstellungsbestätigungsbildabschnitts
CI usw. in derselben Weise wie oben anhand von 7 beschrieben
durchzuführen.
Die vorliegende Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist
dazu ausgelegt, für jeden der Nähköpfe einen Paillettenzuführschritt
wie oben beschrieben einzeln einzustellen. Wenn die oben erwähnte Gruppensteuerung
an der Stickmaschine durchgeführt werden soll, kann die vorliegende Ausführungsform,
die dazu ausgelegt ist, eine gewünschte Paillettenzuführschrittlänge
(d.h. einen Zuführschritt) für jeden Nähkopf einzeln einzustellen,
variabel für jede einer gewünschten Vielzahl der Paillettenzuführvorrichtungen,
die an den Nähköpfen befestigt sind, die als eine Gruppe zu behandeln
sind, einstellen. Wenn zum Beispiel bei der mit 10 Nähköpfen H1–H10,
wie bei (A) von 2 gezeigt, ausgerüsteten Stickmaschine
jeweils zwei Nähköpfe nacheinander von rechts nach links, wie in (B) von
2 gezeigt, gruppiert werden, kann jede der Gruppen
G1–G5 einen Stickbereich (E2 in der X-Richtung (d.h. der waagrechten Richtung
von links nach rechts) haben, der doppelt so groß wie ein Stickbereich E1 eines
nicht gruppierten Nähkopfs ist, so dass unter der Verwendung von zwei Nähköpfen
pro Gruppe ein Stickmuster geschaffen werden kann. Wenn daher angenommen wird, dass
jeder der Nähköpfe neun Nadeln hat, kann ein großformatiges Stickmuster
(d.h. ein Stickmuster mit einer Abmessung in der X-Richtung, die doppelt so groß
wie ein gewöhnliches Stickmuster ist, das von einem nicht gruppierten Nähkopf
erzeugt wird) mit Nadelstangenfäden von insgesamt 18 Farben genäht werden.
Weil die vorliegende Ausführungsform der vorliegenden Erfindung es zusätzlich
ermöglicht, dass Pailletten einer unterschiedlichen Größe (und daher
einer unterschiedlichen Zuführschrittlänge) an jeder der Paillettenzuführvorrichtungen
in der Gruppe eingestellt werden können, kann sie die Vielgestaltigkeit von
Größen von Pailletten erhöhen, die in einem einzigen
Pailletten enthaltenden Stickmuster verwendbar sind, das durch die Zusammenarbeit
der Nähköpfe in der Gruppe erzeugt wird. Zum Beispiel kann in dem Fall,
in dem jede Gruppe aus zwei Nähköpfen besteht, die Gruppe zu einer bestimmten
Zeit Pailletten von bis zu vier Größen und vier Farben verwenden, weil
es möglich ist, bei jeder der Paillettenzuführvorrichtungen, die auf der
linken und der rechten Seite eines jeden Nähkopfs angebracht sind, eine gewünschte
Farbe und Größe von Pailletten einzustellen. Hierbei ist zu bemerken,
dass die Anzahl nebeneinander liegender Nähköpfe, die in eine Gruppe gruppiert
werden können, auch eine beliebige andere Vielzahl als zwei, wie zum Beispiel
3 oder 4, sein kann. In dem Fall, in dem die Gruppe aus drei Nähköpfen
besteht, kann die Gruppe zur gleichen Zeit Pailletten von bis zu sechs Größen
und sechs Farben zum Ausbilden eines großformatigen Stickmusters verwenden
(d.h. eines Stickmusters mit einer Abmessung in der X-Richtung, die dreimal so groß
wie ein gewöhnliches Stickmuster ist, das von einem nicht gruppierten Nähkopf
genäht wird). Ferner kann in dem Fall, in dem jede der Gruppen aus vier Nähköpfen
besteht, die Gruppe zur gleichen Zeit Pailletten von bis zu acht Größen
und acht Farben zum Ausbilden eines großformatigen Stickmusters verwenden (d.h.
eines Stickmusters mit einer Abmessung in der X-Richtung, die viermal so groß
wie ein gewöhnliches Stickmuster ist, das von einem nicht gruppierten Nähkopf
genäht wird). Alternativ dazu können Pailletten unterschiedlicher Größe
in jedem der Nähköpfe bei allen Nähköpfen der Nähmaschine,
die als einzige Gruppe behandelt werden, verwendet werden.
Es wird darauf hingewiesen, dass die vorliegende Erfindung nicht notwendigerweise
wie bei der oben beschriebenen Ausführungsform auf die Anordnungen zum jeweils
einzelnen Einstellen einer Paillettenzuführschrittlänge für jeden
einzelnen der Nähköpfe in einer Stickmaschine eingeschränkt ist;
kurz gesagt ist es lediglich notwendig, dass in der vorliegenden Erfindung Anordnungen
zum Einstellen einer Paillettenzuführschrittlänge einzeln für jeden
der Nähköpfe vorgenommen werden, die zu einer einzigen Gruppe in einer
Stickmaschine gehören. Es sei hier nun angenommen, dass in einem derartigen
Fall dieselben Paillettenzuführschrittlängen, die für die einzelnen
Nähköpfe eingestellt wurden, die einer bestimmten Gruppe angehören,
von allen Gruppen gemeinsam genutzt werden; das bedeutet, dass die Einstellungen
der Paillettenzuführschrittlängen, die für die einzelnen Nähköpfe
vorgenommen wurden, die einer bestimmten Gruppe gehören, auf die entsprechenden
Nähköpfe der anderen Gruppe angewendet werden. Zum Beispiel wird in einem
Fall, bei dem jeweils zwei Nähköpfe nacheinander von rechts nach links,
wie (B) von 2 gezeigt, gruppiert werden, eine gewünschte
Paillettenzuführschrittlänge für jede der linken und rechten Paillettenzuführvorrichtungen
im ersten und zweiten Nähkopf bei einer bestimmten Gruppe von rechts unabhängig
eingestellt, und dann können die auf diese Weise eingestellten Paillettenzuführschrittlängen
für die entsprechenden (d.h. ersten und zweiten) Nähköpfe aller Gruppen
verwendet werden. Dieselbe Erläuterung gilt auch für einen Fall, bei dem
jeweils drei Nähköpfe nacheinander gruppiert werden; in diesem Fall wird
nämlich eine Paillettenzuführschrittlänge für jede der linken
und rechten Paillettenzuführvorrichtungen beim ersten, beim zweiten und beim
dritten Nähkopf von rechts einer bestimmten Gruppe unabhängig eingestellt,
und dann werden die auf diese Weise eingestellten Paillettenzuführschrittlängen
für die entsprechenden (d.h. ersten, zweiten und dritten) Nähköpfe
aller Gruppen verwendet. Es wird darauf hingewiesen, dass bei der vorliegenden Erfindung
die Art und Weise des Gruppierens der Nähköpfe, wie zum Beispiel die Anzahl
von Nähköpfen pro Gruppe, unter der Verwendung der Bedienkonsole
10 nach Wunsch variabel eingestellt werden kann. Die Art und Weise der
Gruppierungen der Nähköpfe ist auf diesem Gebiet bekannt und wird hier
nicht weiter beschrieben. Weil die Nähköpfe so gruppiert werden können,
dass jede Gruppe aus einer beliebigen Anzahl von Nähköpfen bestehen kann,
stellt die Anzahl n der Maschinenköpfe pro Gruppe nicht notwendigerweise einen
ganzzahligen Teiler der Gesamtzahl M der Nähköpfe der Stickmaschine dar,
was jedoch wiederum sehr gut möglich ist. Wenn zum Beispiel bei der Mehrkopfstickmaschine
mit zehn Nähköpfen, die in (B) von 2 gezeigt
ist, jede Gruppe aus drei Nähköpfen besteht, so werden drei Gruppen gebildet,
die jeweils aus drei Nähköpfen bestehen, wobei dann ein Nähkopf ungruppiert
bleibt; in diesem Fall kann der nicht gruppierte Nähkopf in einem Ruhe- oder
außer Betrieb befindlichen Zustand gehalten werden. In dem Fall einer Mehrkopfstickmaschine
mit zwölf Nähköpfen sind dann vier Gruppen vorgesehen, von denen
jede aus drei Nähköpfen besteht, wobei kein Nähkopf ungruppiert bleibt.
Auf jeden Fall kann gemäß der vorliegenden Erfindung die Art und Weise
der Gruppierung der Nähköpfe nach Wunsch geschehen.
Wenn allgemein Pailletten durch eine Stickmaschine aufzunähen
sind, ist es manchmal vorzuziehen, wenn die Stickmaschine langsamer mit einer geringeren
Anzahl von Umdrehungen einer Hauptmaschinenwelle pro vorbestimmter Zeiteinheit (hiernach
auch als "Maschinendrehzahl" bezeichnet) (d.h. mit einer niedrigeren Aufstiegs/Abstiegs-Geschwindigkeit
der Nadelstangen) betrieben wird als beim normalen Sticken. Daher war es in einem
Fall, bei dem ein Stickmuster durch eine Mischung aus einem normalen Farbfadensticken
und einem Aufnähen von Pailletten zu nähen war, wobei das Sticken mit
dem normalen Farbfaden mit zum Beispiel einer Geschwindigkeit von 1200 U/min. und
das Aufnähen von Pailletten mit einer niedrigeren Geschwindigkeit von zum Beispiel
1000 U/min durchgeführt wurde und wenn während des Nähens
des Stickmusters eine Umschaltung auf das Paillettennähen durchzuführen
war, in der Vergangenheit notwendig, sich die Mühe zu machen, vorübergehend
den Betrieb der Stickmaschine zu stoppen, um die Einstellung der Drehzahl der Hauptmaschinenwelle
(d.h. der Maschinendrehzahl) zu verändern. Damit sich diese Mühe erübrigt,
ist die vorliegende Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dazu ausgelegt,
dass, wie nachfolgend dargelegt, eine gewünschte Maschinendrehzahl für
das Aufnähen von Pailletten im Voraus eingestellt werden kann.
Nachdem die menschliche Bedienperson das Tastenbild von Seite "P2"
auf dem in 5 gezeigten Bildschirminhalt gedrückt
hat, schaltet die Anzeige des Menüfensters MW auf einen Bildschirminhalt um,
auf dem es der menschlichen Bedienperson erlaubt ist, aus einem elften bis zu einem
zwanzigsten Menüpunkt auszuwählen (wobei ein Menüpunkt zum Einstellen
einer gewünschten Maschinendrehzahl für das Aufnähen von Pailletten
enthalten ist). Auf diesem Bildschirminhalt ist ein Menüpunktbild des elften
Menüs in der obersten Zeile des Menüfensters MW anfänglich in einer
vorgehobenen oder Negativdarstellung angezeigt. Wenn die menschliche Bedienperson
ein Menüpunktbild "17. Drehzahl, 1. und letzte Nadel" im Menüfenster MW
des Bildschirminhalts drückt, wird eine Umschaltung zu einem Bildschirminhalt
zum Einstellen von Drehzahlen für das Aufnähen von Pailletten, wie in
8 gezeigt, durchgeführt, wobei das gedrückte
Menüpunktbild im Menüfenster MW in einer Negativdarstellung gezeigt ist,
um anzuzeigen, dass der aktuelle Bildschirminhalt ein Bildschirm zum Einstellen
von Drehzahlen für das Aufnähen von Pailletten ist. In 8
ist die Maschinendrehzahl, die für die erste Nadel (die am weitesten links
gelegene Nadelstange im Nadelstangengehäuse eines jeden Nähkopfs) eingestellt
wurde, die der rechten Paillettenzuführvorrichtung 2 des Nähkopfs
entspricht, in einem Drehzahlanzeigeblock RR für "Pailletten R", die rechts
im Menüfenster MW angeordnet sind, angezeigt, während die Maschinendrehzahl,
die für die letzte Nadel (z.B. die neunte Nadelstange im Nadelstangengehäuse
für jeden Nähkopf in dem Fall, bei dem das Nadelstangengehäuse neun
Nadelstangen aufweist), die der linken Paillettenzuführvorrichtung des Nähkopfs
entspricht, in einem Rotationsanzahlanzeigeblock RL für "Pailletten L", das
im Menüfenster MW rechts angeordnet ist, angezeigt wird. In einem Anfangszustand
wird ein vorbestimmter Standardwert, der entweder ein vorbestimmter Standarddrehzahlwert
für Pailletten oder ein aktuell eingestellter normaler Drehzahlwert ist, in
den Drehzahlanzeigeblöcken RR und RL angezeigt. Die Maschinendrehzahl, die
im Drehzahlanzeigeblock RL für Pailletten L angezeigt ist, kann dadurch erhöht
oder verringert werden, dass die menschliche Bedienperson einen Aufwärts/Abwärts-Tastenbildabschnitt
UD1 für Pailletten L betätigt, so dass eine gewünschte Maschinendrehzahl
für die linke Paillettenzuführvorrichtung 3 eines jeden Nähkopfs
eingestellt werden kann. In ähnlicher Weise kann auch die Maschinendrehzahl,
die im Drehzahlanzeigeblock RR für Pailletten R angezeigt ist, dadurch erhöht
oder verringert werden, dass die menschliche Bedienperson einen Aufwärts/Abwärts-Tastenbildabschnitt
UD2 für Pailletten R betätigt, so dass eine gewünschte Maschinendrehzahl
für die rechte Paillettenzuführvorrichtung 2 eines jeden Nähkopfs
eingestellt werden kann. Ein solcher Vorgang zum Einstellen der Maschinendrehzahl
wird zum Beispiel bei Schritt S4 von 6 ausgeführt.
Während eine Betriebssequenz zum Nähen eines Stickmusters
während eines von der Maschine ausgeführten Stickvorgangs fortschreitet,
kommt sie zu einem Paillettennähschritt. Beim Paillettennähschritt wird
die erste Nadel (der rechten Paillettenzuführvorrichtung 2) oder die
letzte Nadel (der linken Paillettenzuführvorrichtung 3) ausgewählt
und es erfolgt eine Schaltung von der bisher aktivierten Nadelstange eines gewöhnliche
farbigen Fadens zur ausgewählten ersten oder letzten Nadel, so dass die Maschinendrehzahl
automatisch zu derjenigen umgeschaltet wird, die in der oben genannten Art und Weise
für das rechte oder linke Aufnähen von Pailletten eingestellt wurde; auf
diese Weise erfolgt eine Umschaltung zum Paillettenaufnähen automatisch, ohne
dass dazu der Betrieb der Stickmaschine gestoppt wird. Auf diese Weise kann sich
bei der vorliegenden Ausführungsform der Erfindung die Notwendigkeit der aufgenommenen
Mühe eines vorübergehenden Stoppens des Betriebs der Stickmaschine zum
Verändern der Einstellung der Maschinendrehzahl zur Zeit des Umschaltens zum
Paillettenaufnähen erübrigen, wodurch im Vergleich zum herkömmlichen
Gegenstück ein beträchtlich vergrößerter Stickwirkungsgrad erzielt
wird. Natürlich kann sich auch beim Umschalten vom Paillettenaufnähen
zurück zum normalen Nähen bei der vorliegenden Ausführungsform ebenfalls
die Notwendigkeit erübrigen, dass die menschliche Bedienperson die Maschinendrehzahl
zum normalen Nähen manuell zurückstellt, indem die Maschinendrehzahl automatisch
umgeschaltet wird.
Schließlich erfolgt anhand der 9
und 10 eine kurze Beschreibung eines detaillierten
Aufbaus der bei der vorliegenden Ausführungsform verwendeten Paillettenzuführvorrichtung,
auch wenn eine solche Konstruktion einer Paillettenzuführvorrichtung aus der
japanischen Patentanmeldungsoffenlegungsschrift Nr. 2004-167097 (die dem US-Patent
Nr. 7,082,884 entspricht), die oben erwähnt wurde, bekannt ist. 9
ist eine perspektivische Darstellung der linken Paillettenzuführvorrichtung
3, (A) von 10 ist eine Teilschnittseitenansicht,
die im vergrößerten Maßstab betreffende Abschnitte der Paillettenzuführvorrichtung
3 zeigt, und (B) von 10 ist eine schematische
Draufsicht auf die betreffenden Abschnitte der Paillettenzuführvorrichtung.
Ein Teil eines durchgehenden Paillettenstreifens 20, der von einer (nicht
gezeigten) Paillettenzuführspule abgespult wird, wird durch einen Spalt zwischen
einer Führung 21 und einer Halteplatte 22 auf eine Stützplatte
23 geführt, von der er dann weiter über einen Paillettenzuführmechanismus
zu einer Schneidposition, d.h. zu einer festen Schneidklinge 23b und einer
beweglichen Schneidklinge 24, transportiert wird. Die Stützplatte
23 hat einen Schlitz 23a einer entsprechenden Breite, der sich
in einer Richtung von vorne nach hinten (Y) (siehe (A) von 10)
erstreckt. Eine Eingriffsklaue 33a eines Haltehebels 33, der im
Paillettenzuführmechanismus vorgesehen ist, kann in den Schlitz 23a
eingreifen.
Die Rotation eines Motors 27 wird über einen Übertragungsmechanismus
26 auf eine von einer Stützplatte 40 gelagerte Welle
25 übertragen. Ein Schwenkhebel oder Schwenkarm 28 ist mittels
einer Schraube 36 auf der Welle 25 befestigt, und ein Zuführhebel
30 mit einem Hakenteil 30a, der an seinem distalen Ende ausgebildet
ist, ist schwenkbar über eine Welle 29 auf einem freien Endteil des
Schwenkarms 28 gelagert. Eine (nicht gezeigte) Torsionsfeder, welche den
Zuführhebel 30 normalerweise im Uhrzeigersinn spannt, ist auf der
Welle 29 vorgesehen, so dass die distale Endseite des Zuführhebels
30 normalerweise zur Stützplatte 23 hin gespannt ist. Durch
die Spannung des Zuführhebels 30 im Uhrzeigersinn ist der Schwenkarm
28 normal in einer Richtung vorgespannt, in der er an einem Anschlag
31 anliegt. Der Schwenkarm 28 führt eine hin- und hergehende
Schwenkbewegung (einen hin- und hergehenden Hub) über den Übertragungsmechanismus
26 mit einer Vorwärts- und Rückwärtsrotation des Motors
27 durch einen vorbestimmten Rotationswinkelbereich als ein Zyklus durch.
Der Anschlag 31 ist in der Form einer Gewindestange, die in einem Winkel
32 verschraubt ist, der seinerseits an der Stützplatte 40
befestigt ist, und die Gewindestange kann durch Aufschrauben einer Mutter gesperrt
werden. Der Schwenkarm 28 stößt gegen das hintere Ende der Gewindestange.
Wie noch zu beschreiben sein wird, kann ein Einstellen eines vorstehenden Teils
des Anschlags 31 einen Startpunkt des Schwenkhubs des Schwenkarms
28, d.h. eine Stoppposition des Hakenteils 30a, einstellen, der
am distalen Ende des Zuführhebels 30 ausgebildet ist.
Der Haltehebel 33 ist über dem Zuführhebel
30 vorgesehen, und der Haltehebel 33 hat eine Eingriffsklaue
33a an der Spitze seines einen Endes und den Anschlagteil 33b
an seinem anderen Ende. Das dazwischen liegende Teil des Haltehebels 33
ist über einen Stift 35 von einem Stützblock 34 schwenkbar
gelagert, der seinerseits auf der Stützplatte 40 befestigt ist. In
10 ist der Stützblock 35 so gezeigt,
dass sein Vorderteil weggenommen ist, damit der Haltehebel 33 besser sichtbar
ist. Die Eingriffsklaue 33a des Haltehebels 33 erstreckt sich
durch ein Durchgangsloch 30b, das im Zuführhebel 30 ausgebildet
ist, und eine (nicht gezeigte) Torsionsfeder ist auf dem Stift 35 vorgesehen,
der auf dem Stützblock 34 vorhanden ist. Der Haltehebel
33 ist durch diese Torsionsfeder normal gegen den Stützblock
34 gegen den Uhrzeigersinn der Figur gespannt, und der Anschlagsteil
33b des auf diese Weise vorgespannten Haltehebels 33 stößt
gegen einen Anschlagsteil 34a des Stützblocks 34, so dass
der Haltehebel 33 in seinem freien Zustand in einer Haltung bzw. Position
gehalten wird, bei der das Ende der Eingriffsklaue 33a dem Schlitz
23a der Stützplatte 23 gegenüber ist. Die Eingriffsklaue
33a des Haltehebels 33, der in dieser Position gehalten wird,
kommt mit einem Nähloch Sa einer vorbestimmten der Pailletten S des durchgehenden
Paillettenstreifens 20 in Eingriff, der auf die Stützplatte
23 geführt wird, um dadurch den durchgehenden Paillettenstreifen
20 während des Nähvorgangs (Schneidvorgangs) unbeweglich zu halten.
Es folgt eine Beschreibung einer beispielhaften Art und Weise, in
der Pailletten im Nähvorgang zugeführt werden. Die Paillette S, die am
vorderen Ende des durchgehenden Paillettenstreifens 20 angeordnet ist,
wird vom durchgehenden Paillettenstreifen 20 abgeschnitten, während
sie auf ein zu bestickendes Werkstück aufgenäht wird. Dann wird, bevor
der nächste Nähbetriebszyklus gestartet wird, der Schwenkarm
28 dazu veranlasst, in Reaktion auf die Vorwärtsrotation des Motors
27 in der Richtung im Uhrzeigersinn von 10
verschwenkt zu werden, so dass die hin- und hergehende Schwenkbewegung gestartet
wird. Auf diese Weise gelangt der Hakenteil 30a des Zuführhebels
30 aus dem Nähloch der Paillette S1 und bewegt sich zur nachfolgenden
Paillette, während der Haltehebel 33 nach oben gedrückt wird.
Die hin- und hergehende Schwenkbewegung endet, wenn der Motor 27 durch
den vorbestimmten Winkelbereich rotiert ist, wobei zu dieser Zeit der Hakenteil
30a des Zuführhebels 30 geringfügig vor (in
10 links) dem Nähloch der folgenden Paillette
(d.h. der Paillette neben der Paillette S1) zu liegen kommt (der Hakenteil
30a ist nämlich noch nicht in das Nähloch der folgenden Paillette
eingetreten), und der Haltehebel 33 ist ebenfalls über der nachfolgenden
Paillette angeordnet. Dann wird der Motor 27 in der Rückrichtung rotiert,
so dass der Schwenkarm 29 veranlasst wird, in der Richtung gegen den Uhrzeigersinn
von 10 zu schwenken, wobei hierdurch der Rückwärtshub
gestartet wird, wobei in Reaktion hierauf der Zuführhebel 30 seine
Bewegung zur festen Schneidklinge 23b hin (nach rechts in 10)
beginnt. Dann greift der Hakenteil 30a des Zuführhebels in das Nähloch
Sa der nachfolgenden Paillette (d.h. der Paillette neben der Paillette S1) und wird
der durchgehende Paillettenstreifen 20 durch den Hakenteil 30a,
der in das Nähloch Sa der folgenden Paillette eingreift, zur festen Schneidklinge
23b hin (in 10 nach rechts) bewegt. Während
dieser Zeit kontaktiert die Eingriffsklaue 33a des Haltehebels
33 federnd die obere Oberfläche des durchgehenden Paillettenstreifens
20 und gleitet auf der oberen Oberfläche der Pailletten und relativ
zu ihnen. Am Ende des Rückwärtshubs erreicht die führende Paillette
S1 eine vorbestimmte Schneidposition (d.h. eine vorbestimmte Nähposition) in
der gleichen Weise wie die führende Paillette S, die in 10
gezeigt ist. Dann greift die Eingriffsklaue 33a des Haltehebels
33 in das Nähloch einer vorbestimmten Paillette des durchgehenden
Paillettenstreifens 20 ein.
Bei der variablen Einstellung des Paillettenzuführschritts (der
Zuführschrittlänge) wird nicht nur durch den Betrieb der Bedienkonsole
10 durch die menschliche Bedienperson für jede Paillettenzuführvorrichtung
2 und 3 in jeder vorbestimmten Gruppe ein gewünschter Zuführschritt
eingestellt, sondern es wird auch eine mechanische Einstellung des Schwenkhebels
oder -arms 28, des Zuführhebels 30 und des Haltehebels
33 in jeder der Paillettenzuführvorrichtungen 2 und
3 vorgenommen.
Eine derartige mechanische Einstellung wird nun beschrieben. Zuerst
wird die Schraube 36, die den Schwenkarm 28 befestigt, gelöst,
so dass der Schwenkarm 28 relativ zur Schwenkwelle 25 ganz leicht
manuell gedreht werden kann. Ferner wird die Mutter des Anschlags 31 gelöst
und die führende Paillette S des durchgehenden Paillettenstreifens
20 dazu veranlasst, nach vorne über die feste Schneidklinge
23b, wie in (B) von 10 gezeigt, hervorzustehen,
so dass ein verbindender Teil Sb der führenden Paillette S in senkrechter Ausrichtung
mit der festen Schneidklinge 23b positioniert ist, wonach die Mitte des
Nählochs Sa der führenden Paillette S dazu gebracht wird, senkrecht mit
der Mitte einer entsprechenden (nicht gezeigten) Nähnadel ausgerichtet zu sein.
Dieser Zustand stellt einen Zufuhrabschlusszustand der Zuführvorrichtung dar,
wenn ein Paillettenzufuhrzyklus der einer Schrittlänge entspricht, abgeschlossen
worden ist. In diesem "Zufuhrabschlusszustand" werden der Schwenkarm 28
und der Zuführhebel 30 manuell bewegt, um den Hakenteil
30a des Zuführhebels 30 zu veranlassen mit dem Nähloch
Sa der zweiten Paillette S1 vom führenden Ende des Streifens 20 in
Eingriff zu kommen; der Schwenkarm 28und der Zuführhebel
30 werden nämlich in den "Zufuhrabschlusszustand" gebracht, der der
einen Schrittlänge des Zuführens der Paillette entspricht. Um den Schwenkarm
28 und den Zuführhebel 30 in ihren entsprechenden Positionen
zu fixieren, die auf den "Zufuhrabschlusszustand" eingestellt wurden, wird die Mutter
des Anschlags 31 wieder angezogen, um den Anschlag 31 festzuziehen,
und wird die Schraube 36 angezogen, um den Schwenkarm 28 relativ
zur Schwenkwelle 25 zu fixieren. Angenommen, dass jede Paillette S des
durchgehenden Paillettenstreifens 20 einen Durchmesser von 6 mm hat und
das Nähloch Sa in ihrer Mitte ausgebildet ist, so misst eine Entfernung zwischen
der festen Schneidklinge 23b und dem Nähloch Sa der zweiten Paillette
S1 vom führenden Ende des durchgehenden Paillettenstreifens 20 im
"Zufuhrabschlusszustand" ungefähr 3 mm. Hier wird an der Position in der Vorwärts-Rückwärts-Richtung
der Stützplatte 40, welche die Stützplatte 23 enthält,
oder der Position in der Vorwärts-Rückwärts-Richtung mindestens der
Stützplatte 23 (und daher der Position der festen Schneidklinge
23b) gemäß der Größe der Paillette S des durchgehenden
Paillettenstreifens 20 eine Feineinstellung in der Weise vorgenommen, dass
das Nähloch Sa der führenden Paillette S in Ausrichtung mit der senkrechten
Bewegung der (nicht gezeigten) Nähnadel angeordnet ist; eine Darstellung eines
Mechanismus für die Feineinstellung ist jedoch weggelassen.
Als Nächstes wird, während, wie oben erwähnt, der Schwenkarm
28, der Zuführhebel 30 und der durchgehende Paillettenstreifen
20 auf der Stützplatte 23 im "Zufuhrabschlusszustand" gehalten
werden, der Stützblock 34 des Haltehebels 33 entriegelt und
dann der Haltehebel 33 eingestellt. Hier wird die Position des Stützblocks
34 in der Vorwärts-Rückwärts-Richtung manuell eingestellt,
um die Neigung des Haltehebels 33 einzustellen, so dass die Eingriffsklaue
33a des Haltehebels 33 mit dem Nähloch einer vorbestimmten
Paillette S (mehrere Pailletten z.B. zwei Pailletten, nach der Paillette S1, die
von der Eingriffsklaue 33a des Haltehebels 33 gehalten wird) in
Eingriff kommt, wobei der Anschlagsteil 33b des oberen Endes des Haltehebels
33 gegen den Anschlagsteil 34a des Stützblocks
34 stößt. Dann wird der Stützblock 34 wieder verriegelt,
wobei der Haltehebel 33 in der genannten Art und Weise in seiner Position
eingestellt wurde.
Die vorhergehenden Absätze haben die Paillettenzuführschritteinstellung
pro Gruppe in Reaktion auf den Betrieb der Bedienkonsole 10 beschrieben.
Der auf diese Weise eingestellte Paillettenzuführschritt, der in der oben beschriebenen
Art und Weise pro Gruppe eingestellt wurde, entspricht dem Rotationswinkelbereich
des Motors 27 zum Durchführen des Zuführantriebs über eine
Schrittlänge. Der Rotationswinkelbereich des Motors 27 (d.h. das Ende
des Vorwärtshubs der hin- und hergehenden Schwenkbewegung des Zuführhebels
30, der einen Zuführvorgang mit einer Schrittlänge durchführt
= der Start des Rückhubs des Zuführhebels 30) wird nämlich
gemäß dem eingestellten Paillettenzuführschritt eingestellt. Die
Anfangsposition des Motors 27 stimmt mit dem Start des Vorwärtshubs
der hin- und hergehenden Schwenkbewegung des Zuführhebels 30 (= dem
Ende des Rückhubs des Zuführhebels 30) überein und ist in
einer Position, bei der der Schwenkhebel oder -arm 28 vom Anschlag
31 gestoppt wird. Während des Rückhubs wird die Versorgung des
Motors (d.h. eines Impulsmotors) 27 mit Energie beendet, bevor der Motor
27 zur Anfangsposition zurückkehrt, so dass der
Schwenkarm 28 durch die federnde Rückstellkraft der Feder gegen den
Anschlag 31 stößt. Auf diese Weise kann der Motor 27
zuverlässig in die Anfangsposition zurückgebracht werden, auch wenn er
aus irgendeinem Grund seine Synchronisation verloren hat. Auf diese Weise wird während
des Nähvorgangs der Antrieb des Motors 27 gemäß dem pro
Gruppe eingestellten Paillettenzuführschritt gesteuert und führt der Zuführhebel
30 den hin- und hergehenden Hub in Übereinstimmung mit dem eingestellten
Zuführschritt aus.
|
| Anspruch[de] |
Nähmaschine, umfassend:
– mehrere Nähköpfe;
– mindestens eine Paillettenzuführvorrichtung, die für jeden der
Nähköpfe vorgesehen ist;
– Gruppierungsmittel zum Gruppieren einer gewünschten Anzahl von Nähköpfen
der mehreren Nähköpfe in eine Gruppe, um ein Pailletten enthaltendes Stickmuster
zu nähen;
– Einstellmittel zum variablen Einstellen einer Paillettenzuführschrittlänge
unabhängig für jede der Paillettenzuführvorrichtungen der Maschinenköpfe,
die in der Gruppe gruppiert sind,
– wobei in der Gruppe eine ausgewählte der Paillettenzuführvorrichtungen
einen Paillettenaufnähvorgang durchführt, die ausgewählte Paillettenzuführvorrichtung
eine Paillette an einen Nadeleinstichort gemäß der Zuführschrittlänge
transportiert, die über die Einstellmittel für die ausgewählte Paillettenzuführvorrichtung
eingestellt wurde.
Nähmaschine nach Anspruch 1, wobei jeder der Nähköpfe
ein Mehrfachnadelkopf ist, der dazu ausgelegt ist, selektiv eine beliebige von mehreren
Nadelstangen am Nadeleinstichort einzustellen, um den Nähvorgang durchzuführen,
und
– die Paillettenzuführvorrichtung entsprechend einer Position von mindestens
einer der Nadelstangen im Mehrfachnadelkopf vorgesehen ist.
Nähmaschine nach Anspruch 2, wobei in Entsprechung zu Positionen
der Nadelstangen, die an entgegengesetzten Enden einer Anordnung der mehreren Nadelstangen
im Mehrfachnadelkopf angeordnet sind, für jeden der Mehrfachnadelköpfe
eine erste und eine zweite Paillettenzuführvorrichtung vorgesehen ist, und
– das Einstellmittel eine Paillettenzuführschrittlänge für
die erste und die zweite Paillettenzuführvorrichtung in einem der Mehrfachnadelköpfe
jeweils unabhängig einstellt.
Nähmaschine nach Anspruch 2, die ferner ein Drehzahleinstellmittel
zum Einstellen einer Maschinendrehzahl umfasst, die zu verwenden ist, wenn die der
Paillettenzuführvorrichtung entsprechende Nadelstange im Mehrfachnadelkopf
ausgewählt wurde, die unabhängig von einer Maschinendrehzahl eingestellt
wird, die zu verwenden ist, wenn eine andere der Nadelstangen im Mehrfachnadelkopf
ausgewählt wurde.
Nähmaschine nach Anspruch 4, wobei, wenn im Mehrfachnadelkopf während
des Nähvorgangs die Auswahl der Nadelstange zu der Nadelstange umgeschaltet
wird, die der Paillettenzuführvorrichtung entspricht, eine Drehzahl einer Maschinenwelle
zu einer Maschinendrehzahl umgeschaltet wird, die über das Einstellmittel eingestellt
wurde, um verwendet zu werden, wenn die Nadelstange, die der Paillettenzuführvorrichtung
entspricht, ausgewählt wurde, ohne dass der Betrieb der Nähmaschine gestoppt
wird.
Nähmaschine nach einem der Ansprüche 1–5, wobei das
Gruppiermittel die mehreren Nähköpfe in mehrere Gruppen gruppiert, und
– das Einstellmittel eine Paillettenzuführschrittlänge für
jede der Paillettenzuführvorrichtungen der in eine der Gruppen gruppierten
Nähköpfe unabhängig variabel einstellt, wobei die Paillettenzuführschrittlängen,
die für die Paillettenzuführvorrichtung in einer Gruppe eingestellt wurden,
von allen Gruppen gemeinsam genutzt werden.
Verfahren zum Einstellen eines Paillettenzuführschritts für
eine Nähmaschine, die mehrere Nähköpfe und mindestens eine Paillettenzuführvorrichtung,
die für jeden der Nähköpfe vorgesehen ist, aufweist, wobei das Verfahren
umfasst:
– einen Schritt zum Gruppieren einer gewünschten Anzahl von Nähköpfen
der mehreren Nähköpfe in eine Gruppe, um ein Pailletten enthaltendes Stickmuster
zu nähen;
– einen Schritt zum variablen Einstellen einer Paillettenzuführschrittlänge
unabhängig für jede der Paillettenzuführvorrichtungen der Maschinenköpfe,
die in die Gruppe gruppiert wurden,
– wobei in der Gruppe eine ausgewählte der Paillettenzuführvorrichtungen
einen Paillettenaufnähvorgang durchführt, wobei die ausgewählte Paillettenzuführvorrichtung
eine Paillette zu einem Nadeleinstichort gemäß der Zuführschrittlänge
zuführt, die über den Schritt des variablen Einstellens für die ausgewählte
Paillettenzuführvorrichtung eingestellt wurde.
Programm, um einen Computer zu veranlassen, einen Vorgang zum Einstellen
eines Paillettenzuführschritts für eine Nähmaschine, die mehrere
Nähköpfe und mindestens eine Paillettenzuführvorrichtung, die für
jeden der Nähköpfe vorgesehen ist, aufweist, durchzuführen, wobei
der Vorgang umfasst:
– einen Schritt zum Gruppieren einer gewünschten Anzahl von Nähköpfen
der mehreren Nähköpfe in eine Gruppe, um ein Pailletten enthaltendes Stickmuster
zu nähen;
– einen Schritt zum variablen Einstellen einer Paillettenzuführschrittlänge
unabhängig für jede der Paillettenzuführvorrichtungen der Maschinenköpfe,
die in die Gruppe gruppiert wurden,
– wobei in der Gruppe eine ausgewählte der Paillettenzuführvorrichtungen
einen Paillettenaufnähvorgang durchführt, wobei die ausgewählte Paillettenzuführvorrichtung
eine Paillette zu einem Nadeleinstichort gemäß der Zuführschrittlänge
zuführt, die über den Schritt des variablen Einstellens für die ausgewählte
Paillettenzuführvorrichtung eingestellt wurde.
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