Die Erfindung betrifft eine Ausbaustütze für den untertägigen
Berg- und Tunnelbau gemäß den Merkmalen im Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine derartige Ausbaustütze zählt durch die DE
195 14 137 C2 zum Stand der Technik. Das dem unteren Ende des Innenrohrs
zugeordnete Spreizelement besteht aus mehreren Keilsegmenten. Diese Keilsegmente
haben einen etwa dreieckförmigen Querschnitt, der sich in Richtung zum Hubkolben
verjüngt. Auf dem Hubkolben ist ein umfangsseitig geschlossener Keilring mit
einer äußeren Kegelfläche angeordnet. Diese Kegelfläche verringert
sich im Durchmesser in Richtung zum Innenrohr. In der Ausgangsposition (Anlieferungszustand
der Ausbaustütze) liegt das obere Ende der Kegelfläche an den unteren
Enden der inneren Kegelflächen der Keilsegmente. Bei Befüllung des Raums
unterhalb des Hubkolbens mit z.B. Druckwasser wird durch den Kontakt des Keilrings
mit den Keilsegmenten das Innenrohr ausgefahren, bis sein Kopfende mit dem Gebirge
in Kontakt gelangt. Bei weiter anhaltendem Druck im Raum unterhalb des Hubkolbens
dringt der Keilring zwischen die Keilsegmente und verlagert diese radial nach außen,
wobei das Außenrohr verformt wird. Auf diese Weise wird das Innenrohr in der
ausgefahrenen Lage fixiert.
Die bekannte Bauart verlangt einen speziell gestalteten und auf die
Keilsegmente abgestimmten Keilring. Auch die Ausbildung und Fertigung der Keilsegmente
ist kompliziert und somit nicht wirtschaftlich.
Der Erfindung liegt – ausgehend vom Stand der Technik –
die Aufgabe zu Grunde, eine Ausbaustütze für den untertägigen Berg-
und Tunnelbau zu schaffen, die einfacher aufgebaut und wirtschaftlich günstiger
herstellbar ist.
Die Lösung dieser Aufgabe wird in den Merkmalen des Anspruchs
1 gesehen.
Danach ist das Spreizelement als geschlossener Ringkolben ausgebildet.
Der innenseitig zylindrisch gestaltete Ringkolben weist umfangsseitig eine sich
in Richtung zum Innenrohr kegelförmig verjüngende Kegelfläche auf.
In der Ausgangsposition des Innenrohrs (Anlieferungszustand der Ausbaustütze)
fasst der Ringkolben mit seinem oberen zylindrischen Ende in das Innenrohr und ist
an diesem Ende über Sollbruchstifte mit dem unteren Ende des Innenrohrs verbunden.
Des Weiteren ist der Hubkolben mit einem in den Ringkolben fassenden oberen zylindrischen
Stutzen über weitere Sollbruchstifte mit dem Ringkolben verbunden.
Hierbei sind die den Hubkolben mit dem Ringkolben verbindenden Sollbruchstifte
weniger stabil als die den Ringkolben mit dem Innenrohr verbindenden Sollbruchstifte
ausgebildet. Auch ist die Verbindung des Hubkolbens mit dem Ringkolben so getroffen,
dass zwischen der unteren Stirnseite des Ringkolbens und der Kreisringfläche
des Hubkolbens neben dem Stutzen ein Spalt vorhanden ist.
Bei Beaufschlagung des Raums unterhalb des Hubkolbens mit einem hydraulischen
Medium, wie z. B. Druckwasser, wird über die Verbindungen des Hubkolbens mit
dem Ringkolben und des Ringkolbens mit dem Innenrohr dieses ausgefahren, bis es
beim Kontakt mit dem Gebirge Widerstand bekommt. Es baut sich ein erhöhter
Druck im Außenrohr unter dem Hubkolben auf, der dazu führt, dass zunächst
die auf dem Umfang verteilt angeordneten Sollbruchstifte zwischen dem Hubkolben
und dem Ringkolben abgeschert werden. Der Hubkolben legt sich unter Ausfüllung
des Spalts am Ringkolben an. Der Druck im Raum unterhalb des Hubkolbens steigt weiter
an, sodass nunmehr auch die Sollbruchstifte zwischen dem Ringkolben und dem Innenrohr
abscheren. Der Ringkolben dringt dann mit der Kegelfläche in das untere Ende
des Innenrohrs ein und spreizt dieses untere Ende mit der Folge, dass hierdurch
das Außenrohr radial verformt wird und das Innenrohr somit eine Abstützung
findet. Das Innenrohr ist mit dem Außenrohr mechanisch verspannt.
Die Befüllung des Raums unterhalb des Hubkolbens erfolgt insbesondere
über einen Ventilstutzen am unteren Ende des Außenrohrs, der in der Ausgangsposition
des Innenrohrs unterhalb des Hubkolbens liegt.
Es ist erkennbar, dass die erfindungsgemäße Lösung
lediglich einfache als Drehteile herzustellende Hubkolben und Ringkolben verlangt,
wobei die Sollbruchstifte handelsübliche Bauteile sind. Die neue Ausbaustütze
ist folglich ein idealer Einmalstempel, der sowohl problemlos im untertägigen
Bergbau als auch im Tunnelbau vielfältig eingesetzt werden kann.
Die Modifikation der Erfindung gemäß den Merkmalen des Anspruchs
2 gewährleistet, dass der Widerstand beim Aufweiten des unteren Endes des Innenrohrs
geringer ausfällt. Folglich geht der Aufweitvorgang leichter vonstatten.
Zur einwandfreien Verbindung des Ringkolbens mit dem zylindrischen
Innenrohr ist nach Anspruch 3 das in das Innenrohr fassende obere Ende des Ringkolbens
am Außenumfang mit einer Zylinderfläche versehen. Dieses Ende wird dann
auch von den Sollbruchstiften durchsetzt.
Die einwandfreie Lage des Ringkolbens im Außenrohr ist mit den
Merkmalen des Anspruchs 4 sichergestellt. Hierbei ist das untere
Ende des Ringkolbens umfangsseitig mit einer Zylinderfläche versehen und im
Außenrohr geführt.
Damit beim Spreizen des unteren Endes des Innenrohrs dessen Endlage
sichergestellt ist, geht entsprechend den Merkmalen des Anspruchs 5 die Zylinderfläche
am unteren Ende des Ringkolbens über einen radialen Absatz in die Kegelfläche
über. An diesem Absatz findet mithin das untere Ende des Innenrohrs einen Anschlag.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist in
den Merkmalen des Anspruchs 6 gekennzeichnet. Bevor der Raum unterhalb des Hubkolbens
mit einem hydraulischen Medium beaufschlagt wird, ist er mit Luft befüllt.
Bei Druckbeaufschlagung mit dem hydraulischen Medium wird die Luft komprimiert und
nach oben gepresst. Hierbei erwärmt sich die Luft sehr stark mit der Folge,
dass die Dichtungen am Außenumfang des Hubkolbens beschädigt werden können.
Die Höhe der Lufttemperatur ist auch abhängig von der Schnelligkeit des
Kompressionsvorgangs. Auf Grund der kalottenförmigen Ausnehmung kann sich nunmehr
hierin die Luft sammeln und die Wärme über die vergrößerte Oberfläche
des Hubkolbens abgeleitet werden, ohne dass die Dichtungen in Mitleidenschaft gezogen
werden.
Nach Anspruch 7 sind das Innenrohr und das Außenrohr an ihren
äußeren Oberflächen mit quer abstehenden Handgriffen versehen. Diese
Handgriffe dienen einerseits dem Transport der Ausbaustütze. Der Handgriff
am Innenrohr hat darüber hinaus die Aufgabe, die Lage des Innenrohrs und damit
die des Hubkolbens in der Ausgangsposition so zu gewährleisten, dass der Hubkolben
nicht auf der Fußplatte des Außenrohrs, sondern oberhalb des Ventilstutzens
für das Einbringen des hydraulischen Mediums liegt. Hierfür ist der Handgriff
auf der oberen Stirnseite des Außenrohrs abgestützt. Dies ist wichtig
für den Füllvorgang, damit das hydraulische Medium einwandfrei in den
Raum unterhalb des Hubkolbens einströmen kann.
Ferner ist es gemäß Anspruch 8 von Vorteil, dass in der
Ausgangsposition des Innenrohrs, das Außenrohr und das Innenrohr miteinander
transportgesichert verbunden sind. Hierfür können die Handgriffe am Innenrohr
und Außenrohr mit einem einfachen Bindedraht gekoppelt sein, der dann vor dem
Setzen der Ausbaustütze problemlos entfernt werden kann.
Nach Anspruch 9 ist an der einzelnen Oberfläche des Innenrohrs
eine Ausschubmarkierung vorgesehen. Diese kann eine Farbmarkierung sein, um dem
Bergmann den maximal zulässigen Ausfahrweg des Innenrohrs zu signalisieren.
Ist die Ausschubmarkierung sichtbar, sieht der Bergmann, dass der maximale Ausfahrweg
erreicht ist. Liegt das Innenrohr dann noch nicht am Gebirge an, muss zwischen dem
oberen Ende des Innenrohrs und dem Gebirge ein Distanzstück eingebracht werden.
Die Ausschubmarkierung stellt auch sicher, dass die Überdeckung zwischen dem
Außenrohr und dem Innenrohr ausreichend groß ist, um die Tragfähigkeit
der Ausbaustütze zu gewährleisten.
Auf Grund seiner Einfachheit eignet sich die erfindungsgemäße
Ausbaustütze mit Vorteil dafür, dass nach Anspruch 10 der Raum oberhalb
des Hubkolbens mit einem tragfähigen Baustoff befüllbar ist. Dieser Baustoff,
z.B. Beton, wird nach Erreichen der Setzlast eingebracht und verhindert, dass bei
Druck aus dem Gebirge die Ausbaustütze ihre Tragfähigkeit verliert.
Der Baustoff kann insbesondere über ein am oberen Ende des Innenrohrs
vorgesehenes Füllventil eingebracht werden. Von dem Baustoff wird dann der
Hubkolben abwärts bewegt, bis er die Fußplatte des Außenrohrs kontaktiert.
Da der Hubkolben vorzugsweise aus Stahl besteht, ist er hochbelastbar und kann Kraft
über die Fußplatte ins Liegende ableiten. Der Hubkolben trägt also
wesentlich mit zur Lastübertragung bei. Außerdem ist der Hubkolben so
konfiguriert, das er bei Kontakt mit der Fußplatte einen Öffnungsbereich
des Ventilstutzens soweit freigibt, dass aus dem Baustoff Wasser über den Ventilstutzen
entweichen kann, um das Aushärten des Baustoffs zu beschleunigen.
Gemäß Anspruch 11 ist noch vorgesehen, dass im Hubkolben
eine Entlüftungsbohrung vorgesehen ist, welcher ein Ventil, insbesondere ein
Schwimmerventil, zugeordnet ist. Über das Schwimmerventil und die Entlüftungsbohrung
kann die in der kalottenförmigen Ausnehmung des Hubkolbens sich beim Füllvorgang
sammelnde Luft entweichen, und zwar bis das nachsteigende hydraulische Medium das
Ventil schließt. Infolgedessen befindet sich keine Luft unterhalb des Hubkolbens.
So ist sichergestellt, dass die Ausbaustütze bei einem eventuellen Abspringen
vom Hangenden oder Liegenden nicht schlagartig verlängert wird. Dies ist ein
wesentlicher Sicherheitsaspekt zum Schutze des Bergmanns.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen veranschaulichten
Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
1 im schematischen vertikalen Längsschnitt eine
Ausbaustütze in der Ausgangsposition;
2 die Ausbaustütze der 1
nach dem Setzen und Verspannen und
3 die Ausbaustütze der 1
nach dem Befüllen mit Baustoff.
Mit 1 ist in den 1 bis
3 eine Ausbaustütze für den untertägigen
Berg- und Tunnelbau bezeichnet. Eine derartige Ausbaustütze 1 kennt
der Fachmann auch unter dem Begriff "Einmalstempel".
Die Ausbaustütze 1 weist (zur Erläuterung wird
nur die 1 herangezogen) ein stählernes Außenrohr
2 mit einer Fußplatte 3 und ein ebenfalls stählernes
Innenrohr 4 mit einer Kopfplatte 5 auf, das im Außenrohr
2 teleskopierbar ist. Im Außenrohr 2 ist im unteren Höhenbereich
ein Hubkolben 6 geführt. Der Hubkolben 6 weist am Außenumfang
eine Dichtung 7 auf. Unterseitig ist der Hubkolben 6 mit einer
kalottenförmigen Ausnehmung 8 versehen. Nach oben hin weist der Hubkolben
6 einen hohlen, zylindrischen Stutzen 9 auf. Dadurch ergibt sich
umfangseitig des Stutzens 9 eine Kreisringfläche 10. Der
Raum 11 unterhalb des Hubkolbens 6 ist über einen Ventilstutzen
12 mit einem hydraulischen Medium HM, wie z.B. Druckwasser, beaufschlagbar.
Oberhalb des Hubkolbens 6 ist im Außenrohr
2 ein innenseitig zylindrisch ausgebildeter Ringkolben 13 geführt.
Dazu weist der Ringkolben 13 am unteren Ende 14 umfangsseitig
eine Zylinderfläche 15 auf. Die Zylinderfläche 15 geht
über einen nach innen gerichteten radialen Absatz 16 in eine sich
nach oben verjüngende Kegelfläche 17 über. Diese Kegelfläche
17 wechselt am oberen Ende 18 des Ringkolbens 13 in eine
umfangsseitige Zylinderfläche 19. Die Zylinderfläche
19 fasst in das untere Ende 20 des Innenrohrs 4. Des
Weiteren ist aus der 1 in strichpunktierter Linienführung
zu erkennen, dass das untere Ende 20 des Innenrohrs 4 mit von
seiner unteren Stirnseite 21 ausgehenden Schlitzen 22 versehen
sein kann.
In der dargestellten Ausgangsposition der Ausbaustütze
1 (Anlieferungszustand) ist das obere Ende 18 des Ringkolbens
13 über mehrere auf dem Umfang verteilt angeordnete Sollbruchstifte
23 mit dem Innenrohr 4 verbunden. Außerdem ist der Stutzen
9 des Hubkolbens 6 über Sollbruchstifte 24 mit dem
unteren Ende 14 des Ringkolbens 13 verbunden. Die Sollbruchstifte
24 sind schwächer als die Sollbruchstifte 23 ausgebildet.
Aufgrund der Verbindung des Hubkolbens 6 mit dem Ringkolben 13
über die Sollbruchstifte 24 wird zwischen der Kreisringfläche
10 am Hubkolben 6 und der unteren Stirnseite 31 des Ringkolbens
13 ein Spalt 32 gebildet.
In unteren Höhenbereich der Ausbaustütze 1 ist
an der äußeren Oberfläche 25 des Außenrohrs
2 ein sich vertikal erstreckender U-förmiger Handgriff 26
befestigt. Ein weiterer U-förmiger Handgriff 27 befindet sich mit
ebenfalls vertikaler Erstreckung im oberen Höhenbereich des Innenrohrs
4. Er ist an der äußeren Oberfläche 28 des Innenrohrs
4 befestigt. Hierbei stützt sich der Handgriff 27 in der
dargestellten Ausgangsposition an der oberen Stirnseite 29 des Außenrohrs
2 ab. Die Höhenlage des Handgriffs 27 ist so gewählt,
dass der Hubkolben 6 oberhalb des Ventilstutzens 12 gehalten wird.
Ferner ist zur Sicherstellung der Ausbaustütze 1 während
des Transports ein Bindedraht 30 zwischen den Handgriffen 26 und
27 verspannt.
Bei Beaufschlagung des unterhalb des Hubkolbens 6 liegenden
Raums 11 mit einem hydraulischen Medium HM wird der Hubkolben
6 angehoben, damit auch der Ringkolben 13 und das mit dem Ringkolben
13 verbundene Innenrohr 4. Erreicht die Kopfplatte 5
des Innenrohrs 4 das Gebirge 33 (2),
erhöht sich der Druck im Raum 11 und es werden die Sollbruchstifte
24 zwischen dem Hubkolben 6 und dem Ringkoben 13 abgeschert.
Der Hubkolbens 6 legt sich unter Ausfüllung des Spalts 32
an den Ringkolben 13. Bei weiter anhaltendem Fülldruck im Raum
11 werden auch die Sollbruchstifte 23 zwischen dem Ringkolben
13 und dem Innenrohr 4 abgeschert. Der Ringkolben 13
gleitet weiter an der inneren Oberfläche 34 des Innenrohrs
4 entlang nach oben, wobei das untere Ende 20 des Innenrohrs
4 auf Grund der Kegelfläche 17 am Ringkolben 13
nach außen gespreizt wird und nach Kontakt mit dem Außenrohr
2 dieses im Bereich 35 radial verformt, bis die untere Stirnseite
21 des Innenrohrs 4 den Absatz 16 am Ringkolben
13 erreicht hat. Innenrohr 4 und Außenrohr 2 sind
tragfähig miteinander verspannt.
Da beim Befüllen des Raums 11 die hierin befindliche
Luft komprimiert wird erwärmt sie sich vergleichsweise stark. Die kalottenförmige
Ausnehmung 8 im Hubkolben 6 sammelt dann die komprimierte Luft
L und leitet sie nach oben über den Hubkolben 6 ab. Hierfür ist
im Hubkolben 6 eine Entlüftungsbohrung 36 vorgesehen. Unterhalb
der Entlüftungsbohrung 36 ist ein Ventil 41 in Form eines
Schwimmerventils angeordnet. Über das Schwimmerventil 41 und die Entlüftungsbohrung
36 kann die Luft entweichen, bis das nachströmende hydraulische Medium
HM das Ventil 41 schließt. Unterhalb des Hubkolbens 6 befindet
sich dann keine Luft, so dass sichergestellt ist, dass sich die Ausbaustütze
1 bei einem eventuellen Abspringen vom Hangenden oder Liegenden nicht schlagartig
verlängert. Diese Maßnahme trägt mithin zur Sicherheit der Bergleute
bei.
Zur Sicherstellung der Tragkraft der Ausbaustütze 1
wird nach ihrem Verspannen zwischen dem Liegenden 37 und dem Gebirge
33 der Raum 38 oberhalb des Hubkolbens 6 über ein
Füllventil 39 mit einem tragfähigen Baustoff BST, wie beispielsweise
aushärtender Beton, gefüllt (3). Durch den
Baustoff BST wird dann der Hubkolben 6 nach unten verlagert, bis er die
Fußplatte 3 kontaktiert. Auf Grund der Kreisringfläche
10 am Hubkolben 6 wird jedoch der Öffnungsquerschnitt des
Ventilstutzens 12 soweit freigehalten, dass gemäß
dem Pfeil PF Wasser aus dem Baustoff BST über den Ventilstutzen 12
entweichen kann, um das Aushärten des Baustoffs BST zu beschleunigen.
An der äußeren Oberfläche 28 des Innenrohrs
4 ist in einem vorbestimmten Höhenbereich eine Ausschubmarkierung
40 angebracht, um einem Bergmann den maximalen Ausfahrweg des Innenrohrs
4 zu signalisieren. Wird die Ausschubmarkierung 40 gemäß
2 oberhalb der oberen Stirnseite 29 des Außenrohrs
2 sichtbar, erkennt der Bergmann, dass der maximale Ausfahrweg erreicht
ist.
- 1
- Ausbaustütze
- 2
- Außenrohr v. 1
- 3
- Fußplatte v. 2
- 4
- Innenrohr v. 1
- 5
- Kopfplatte v. 4
- 6
- Hubkolben in 2
- 7
- Dichtung an 6
- 8
- kalottenförmige Ausnehmung in 6
- 9
- Stutzen v. 6
- 10
- Kreisringfläche an 6
- 11
- Raum unter 6
- 12
- Ventilstutzen
- 13
- Ringkolben
- 14
- unteres Ende v. 13
- 15
- Zylinderfläche an 13
- 16
- Absatz an 13
- 17
- Kegelfläche an 13
- 18
- oberes Ende v. 13
- 19
- Zylinderfläche
- 20
- unteres Ende v. 4
- 21
- untere Stirnseite v. 4
- 22
- Schlitze in 21
- 23
- Sollbruchstifte
- 24
- Sollbruchstifte
- 25
- äußere Oberfläche v. 2
- 26
- Handgriff an 25
- 27
- Handgriff an 28
- 28
- äußere Oberfläche v. 4
- 29
- obere Stirnseite v. 2
- 30
- Bindedraht
- 31
- untere Stimseite v. 13
- 32
- Spalt zwischen 10 und 31
- 33
- Gebirge
- 34
- innere Oberfläche v. 4
- 35
- Bereich v. 2
- 36
- Entlüftungsbohrung in 6
- 37
- Liegendes
- 38
- Raum oberhalb v. 6
- 39
- Füllventil
- 40
- Ausschubmarkierung
- 41
- Ventil
- BST
- Baustoff
- HM
- hydraulisches Medium
- L
- Luft
- PF
- Pfeil