Die Erfindung betrifft ein Standrohr zur Verwendung bei einer Innenraumleuchte,
insbesondere bei einer Stehleuchte. Derartige Standrohre sind in der Regel dafür
vorgesehen, an einem bodenseitigen Befestigungselement, etwa einem Podest, einer
Standplatte oder dergleichen befestigt zu werden und tragen an ihrem freien Ende
oder in dessen Nähe einen Leuchtenkopf oder eine Leuchteneinrichtung. Da diese
Rohre relativ lang sein können – bei einer typischen Anwendung beträgt
die Länge dieses Rohres ca. 1,80 m – werden diese Rohre typischerweise
aus Stahl gefertigt. Ein typisches Standrohr nach dem Stand der Technik ist in
1 und 2 gezeigt.
1 zeigt ein aus Stahl bestehendes Rohr 1,
in das an dem bodenseitigen Ende eine Verbindungshülse 3 eingeschweißt
ist, die ein Innengewinde 5 zum Eindrehen einer Schraube zum Befestigen
des Rohrs 1 an einer Standplatte oder dergleichen aufweist. Da das untere
Ende des Rohrs 1 durch die Hülse 3 verschlossen ist, wird
das Anschlußkabel 7 über eine seitliche Öffnung
9 in das Rohr eingeführt und in dessen Inneren, wie aus
1 ersichtlich, bis zu dem gegenüberliegenden Ende
geführt, wo es aus dem Rohr austritt und mit einem Leuchtenkopf oder einer
anderen elektrischen Installation verbunden werden kann.
Dieser Aufbau ist in zweierlei Hinsicht aufwendig. Zum einen ist ein
Stahlrohr mit einer eingeschweißten Hülse, das sich für eine Stehleuchte
oder dergleichen eignet, im Vergleich zu angeschweißten Rohren relativ teuer.
Zum anderen ist durch die Hülse 3 der Zugang zu dem Inneren des Rohrs
erschwert und das Anbringen der Hülse und das Einbringen einer seitlichen Öffnung
für die Kabeldurchführung sind zusätzliche Verfahrensschritte, welche
die Herstellung verteuern.
Rohre aus Aluminium wären zwar kostengünstiger, haben aber
eine geringere Stabilität und neigen bei einer Länge in der Größenordnung
von zwei Metern oder mehr zu Schwingungen, wenn an dem freien Ende oder in dessen
Nähe ein Leuchtenkopf oder eine andere Leuchteninstallation angebracht ist.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein Standrohr wie eingangs beschrieben
zur Verfügung zu stellen, das sich für die Verwendung bei Stehleuchten
eignet und sich kostengünstiger herstellen läßt. Ferner solle eine
entsprechende Stehleuchte zur Verfügung gestellt werden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch ein
Standrohr für eine Innenraumleuchte, insbesondere ein Standrohr für eine
Stehleuchte, mit einem hohlen Außenrohr, in dessen Innerem ein oder mehrere
Verstärkungselemente durch eine oder mehrere formschlüssig wirkende Führungseinrichtungen
gehalten sind.
Die Erfindung stellt insbesondere ein Standrohr für solche Leuchten
zur Verfügung, bei denen nur ein Ende des Standrohrs, zum Beispiel an einer
Standplatte oder in einem Ständer, festgelegt ist und eine lichttechnische
Installation, z.B. ein Leuchtenkopf, an einem von dem festgelegten Ende entfernten
Abschnitt, insbesondere an dem nicht festgelegten Ende angebracht ist.
Die Funktion des Verstärkungselements besteht darin, das Außenrohr
über einen Teilabschnitt seiner Länge zu versteifen, so daß das Standrohr
in dem versteiften Bereich sich bei den üblichen Belastungen, die im Betrieb
einer Leuchte auftreten, nicht oder weniger stark verbiegt und insbesondere, wenn
das Standrohr bei einer Leuchte verwendet wird, nicht oder weniger stark in Schwingungen
gerät. Erfindungsgemäß kann das Standrohr durch das bzw. die Versteifungselemente
über seiner ganzen Länge oder über einem oder mehreren Teilbereichen
seiner Länge versteift sein. Ist das Außenrohr über einen Teil seiner
Länge versteift, ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
die Versteifung ausreichend, daß das Standrohr sich im normalen Betrieb einer
Leuchte, beispielsweise einer Stehleuchte, nicht oder nur unwesentlich verbiegt
oder in Schwingungen gerät.
Ein Verstärkungselement wie vorangehend erwähnt kann in
einem einfachen Fall die Form einer Platte oder einer Stange, z.B. mit rechteckigem,
mehreckigem, kreisförmigem oder elliptischem Querschnitt, haben, die z.B. in
eine geeignete Führung in dem Außenrohr eingeführt ist.
Die Erfindung kann insbesondere vorsehen, daß das Verstärkungselement
in einem Querschnitt senkrecht zur Längsachse des Verstärkungselements
und/oder zur Längsachse des Standrohrs einen viereckigen, insbesondere rechteckigen
Querschnitt besitzt, wobei das Verstärkungselement an zwei aneinander gegenüberliegenden
Enden durch eine auf der Innenseite des Außenrohrs ausgebildete Nut geführt
wird bzw. in dieser eingesteckt ist.
Ein Verstärkungselement kann insbesondere ein Profilelement sein.
Beispielsweise kann ein Verstärkungselement ein längliches
Element mit konstanten Querschnitt senkrecht zu seiner Längsrichtung sein,
wobei der Querschnitt beispielsweise die Form eines Kreuzes, eines mehrzackigen
Sterns oder dergleichen aufweisen kann, wobei gemäß einer Ausführungsform
zwei Extremitäten des Profils, beispielsweise zwei Arme eines Kreuzes, einander
diametral gegenüberliegen und einen Abstand gleich dem Innendurchmesser
des Außenrohrs besitzen.
Die Erfindung kann vorsehen, daß das Verstärkungselement
in einem Querschnitt senkrecht zu seiner Längsrichtung und/oder derjenigen
des Standrohrs die Form eines Winkels, vorzugsweise mit geraden Schenkeln, oder
eines Kreisbogenabschnitts besitzt.
Gemäß einer Abwandlung dieser Ausführungsform kann
das Verstärkungselement in einem Querschnitt senkrecht zu seiner Längsrichtung
auch Abwandlungen von der strikten Winkel- oder Kreisbogenform aufweisen. Beispielsweise
kann vorgesehen sein, daß das Verstärkungselement in einem Querschnitt
senkrecht zu seiner Längsrichtung zwei Schenkel aufweist, die miteinander eine
Kante bilden bzw. an der Stelle, an der sie zusammenstoßen, einen von 180°
verschiedenen Winkel einschließen, wobei ein Schenkel oder beide Schenkel keine
gerade Form besitzen, sondern beispielsweise eine konkave oder konvex gekrümmte
Form oder eine andere geeignete Form. Ebenso kann vorgesehen sein, daß ein
Verstärkungselement in einem Querschnitt senkrecht zu seiner Längsrichtung
eine gekrümmte Form besitzt, die von der eines Kreisbogenabschnitts abweicht,
beispielsweise die Form eines Parabelabschnitts, eines Ellipsenabschnitts oder eines
Hyperbelabschnitts, wobei insbesondere im Falle eines Parabel- oder Hyperbelabschnitts
das Verstärkungselement zwei Schenkel aufweisen kann, die über einen gekrümmten
Bereich miteinander verbunden sein können.
Wenn vorangehend von einem Verstärkungselement die Rede war,
bedeutet dies, daß mindestens ein Verstärkungselement des Standrohrs wie
vorangehend beschrieben ausgebildet ist. Erfindungsgemäß kann dies jedoch
auch für mehrere oder alle Verstärkungselemente der Fall sein.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist das Standrohr
im Inneren des Außenrohrs ein oder mehrere Führungselemente auf, die sich
zumindest abschnittsweise von der Innenwand des Außenrohrs oder eines Teils
davon nach innen erstrecken und/oder einen Abstand von der Mittelachse des Außenrohrs
aufweisen, der kleiner ist als der Abstand der Innenwand des Außenrohrs von
der Mittelachse oder Abstand eines an das betreffende Führungselement angrenzenden
Bereichs der Innenwand des Außenrohrs von der Mittelachse ist.
Die Erfindung kann vorsehen, daß das Außenrohr ein Innenprofil
aufweist, wobei dieses Innenprofil mindestens ein Profilelement aufweist, welches
eine Führung für ein Verstärkungselement oder einen Teil einer Führung
bildet.
Ein solches Profilelement kann insbesondere ein Vorsprung des Profils
von der Innenwand des Außenrohrs sein, an dem ein Verstärkungselement
anliegt, oder eine Nut, in welcher ein Ende des Verstärkungselements geführt
wird.
Eine andere Möglichkeit, entsprechende Führungselemente
auszubilden, besteht darin, in das Außenrohr einen Einsatz einzuschieben, welcher
die entsprechenden Führungselemente enthält.
Gemäß einer Ausführungsform kann vorgesehen sein, daß
ein Verstärkungselement an einem Punkt, gegebenenfalls aber auch entlang eines
Teilbereichs der Innenwand des Außenrohrs an dieser anliegt, so daß diese
Innenwand bezüglich des Verstärkungselements eine Führungsfunktion
besitzt.
Dabei kann vorgesehen sein, daß ein Verstärkungselement
in einem Querschnitt senkrecht zu seiner Längsachse und/oder der des Außenrohrs
zwei oder mehr Enden aufweist und an mindestens zwei verschiedenen Enden an einem
Vorsprung des Innenprofils des Außenrohrs anliegt.
Dabei kann vorgesehen sein, daß ein Verstärkungselement,
bezogen auf einen Querschnitt senkrecht zu seiner Längsachse und/oder der des
Außenrohrs, an zwei verschiedenen Enden an einem Profilelement des Innenprofils
des Außenrohrs anliegt und in einem Bereich zwischen den beiden Enden an der
Innenwand des Außenrohrs anliegt.
Gemäß einer Ausführungsform kann vorgesehen sein, daß
sich das bzw. die Verstärkungselemente nur über einen Teil der Länge
des Außenrohrs erstreckt.
Die Erfindung kann vorsehen, daß sich das bzw. die Verstärkungselemente
über mehr als 50 Prozent der Länge des Außenrohrs, insbesondere mehr
als 75 Prozent der Länge des Außenrohrs erstrecken bzw. weniger als 50
Prozent der Länge des Außenrohrs, insbesondere weniger als 25 Prozent
der Länge des Außenrohrs frei von einem Verstärkungselement sind.
Es kann insbesondere vorgesehen sein, daß ein oder mehrere Verstärkungselemente
sich von einem Ende des Außenrohrs aus, vorzugsweise von dem Ende aus, das
im Einsatz fixiert werden soll, zu dem gegenüberliegenden Ende des Außenrohrs
erstrecken und der Abstand zwischen dem Ende des bzw. der Verstärkungselemente
und dem besagten gegenüberliegenden Ende des Außenrohrs, also derjenige
Abstand, über den das Außenrohr frei von einer Verstärkung bleibt,
weniger als 100 cm, stärker bevorzugt weniger als 80 cm beträgt Die Erfindung
kann vorsehen, daß ein oder mehrere Verstärkungselemente, vorzugsweise
alle Verstärkungselemente eine höhere Steifigkeit als das Außenrohr
aufweisen. Das erfindungsgemäße Standrohr ist daher steifer als das Außenrohr
alleine.
Die Erfindung kann insbesondere vorsehen, daß ein oder mehrere
Verstärkungselemente, insbesondere alle Verstärkungselemente, eine andere
Dämpfungskonstante, insbesondere eine höhere Dämpfungskonstante als
das Außenrohr aufweisen. Die Schwingungseigenschaften des Standrohrs nach dieser
Ausführungsform der Erfindung, insbesondere die Dämpfung von Schwingungen
des Standrohrs, sind daher von denjenigen des Außenrohrs verschieden, wenn
letzteres ohne Verstärkungselemente verwendet wird.
Die Erfindung kann insbesondere vorsehen, daß die Dämpfungseigenschaften
der in dem Außenrohr angebrachten Verstärkungselemente derart beschaffen
sind, daß Schwingungen des Rohrs stärker gedämpft werden als in dem
Fall, in dem keine Verstärkungselemente in dem Außenrohr angebracht sind.
Gemäß diesen Ausführungsformen der Erfindung ist es
möglich, für das Außenrohr ein Material zu verwenden, das für
sich genommen nicht die gewünschte Steifigkeit bzw. die gewünschte Schwingungsresistenz
besitzt und die gewünschten Eigenschaften hinsichtlich der Steifigkeit und
der Dämpfung von Schwingungen durch das Anbringen von Verstärkungselementen
einzustellen. Ebenso ist es natürlich auch möglich, die Eigenschaften
hinsichtlich der Steifigkeit und der Dämpfung von Schwingungen selbst dann,
wenn sie für das Außenrohr bereits in einem akzeptablen Rahmen liegen,
durch das Anbringen von einem oder mehreren Verstärkungselementen noch zu verbessern.
Die Erfindung kann vorsehen, daß das Außenrohr aus einem
durch Strangpressen verformbaren Material, insbesondere Aluminium besteht.
Das Außenrohr kann gemäß einer Ausführungsform
auch aus Kunststoff bestehen.
Die Erfindung kann vorsehen, daß ein oder mehrere, vorzugsweise
alle Verstärkungselemente aus Stahl bestehen.
Es kann vorgesehen sein, daß das Innenprofil zumindest an einem
Ende des Außenrohrs einen oder mehrere Kanäle zum Einführen eines
Verbindungselements, insbesondere eines Bolzens, einer Schraube oder dergleichen,
aufweist.
Die Erfindung kann insbesondere vorsehen, daß diese Kanäle
mit einem Innengewinde versehen werden können, in welches sich Schrauben eindrehen
lassen, mit denen das Standrohr mit einer Standplatte, einem Sockel oder einem anderen
Bauelement, an dem das Standrohr fixiert werden soll, gestattet.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung besitzt das
Standrohr bzw. das Außenrohr eine Länge von 90 cm bis 220 cm, gemäß
einer besonderen Ausführungsform eine Länge von 180 cm. Das Außenrohr
kann gemäß bestimmten Ausführungsformen eine Wanddicke im Bereich
von 2 mm bis 6 mm, insbesondere 4 mm aufweisen. Der Außendurchmesser des Außenrohrs
kann gemäß bestimmten Ausführungsformen in einem Bereich von 20 mm
bis 50 mm, insbesondere bei 34 mm liegen, der Innendurchmesser des Außenrohrs
kann gemäß bestimmten Ausführungsformen in einem Bereich von 15 mm
bis 46 mm, insbesondere 26 mm liegen.
Die Erfindung stellt auch einen Bausatz für ein Standrohr zur
Verfügung, welcher ein hohles Außenrohr und ein oder mehrere Verstärkungselemente
zum Anbringen in dem Außenrohr aufweist, wobei das Außenrohr eine oder
mehrere formschlüssig wirkende Führungseinrichtungen aufweist, in denen
ein oder mehrere Verstärkungselemente gehalten werden können, wenn sie
in das Außenrohr und in die Führungselemente eingeführt worden sind.
Die Erfindung stellt auch eine Stehleuchte zur Verfügung, welche
ein erfindungsgemäßes Standrohr aufweist.
Die erfindungsgemäße Stehleuchte kann insbesondere eine
Standplatte, einen Ständer oder ein anderes Fixierelement zum Festlegen eines
Endes des Standrohrs aufweisen, die über Schrauben oder Bolzen mit Schraubkanälen
in einem Innenprofil des Außenrohrs verbunden sind, wie dies vorangehend beschrieben
wurde.
Die Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die 3
bis 5 näher erläutert.
1 zeigt ein Standrohr nach dem Stand der Technik in
einem Längsschnitt,
2 zeigt das bodenseitige Ende des Standrohrs gemäß
1 (Bereich B) in einer vergrößerten Darstellung,
3 zeigt ein erfindungsgemäßes Standrohr,
4 zeigt eine Ansicht des Standrohrs gemäß
3 (ohne Kabel) von unten,
5 zeigt ein erfindungsgemäßes Standrohr mit
einer alternativen Kabelführung.
Das Standrohr gemäß 3 weist
ein Außenrohr 10 aus Aluminium auf, das relativ dünnwandig ausgeführt
ist. In einer konkreten Ausführungsform kann dieses Rohr einer Länge von
1,80 m und eine Wanddicke von 4 mm aufweisen. Wie aus 4
ersichtlich, ist das Aluminiumrohr 10 mit einem Innenprofil
versehen, welches sich zumindest über einen Teilbereich des Rohrs, der das
bodenseitige Ende einschließt, vorzugsweise aber über das ganze Rohr erstreckt.
Dieses Innenprofil weist zwei einander gegenüberliegende Schraubkanäle
12a und 12b auf, die zur Innenseite des Rohr 10 hin offen
sind und mit einem Innengewinde zum Eindrehen einer Schraube zum Verbinden mit einer
Standplatte oder einem anderen Element zum Festlegen des bodenseitigen Endes des
Standrohrs versehen sind. Das Innenprofil weist weiterhin zwei Vorsprünge
14a und 14b sowie diesen diametral gegenüberliegende Vorsprünge
16a und 16b auf, die bei diesem Ausführungsbeispiel auch
gleichzeitig einen Teil der Schraubkanäle 12a und 12b bilden.
Zwischen den beiden Vorsprüngen 14a und 14b
ist ein Verstärkungselement 20 geführt, welches einen winkelförmigen
Querschnitt aufweist, und, wie aus 3 ersichtlich ist,
sich über einen Teil der Länge des Rohrs 10 erstreckt und etwas
oberhalb der Mitte des Rohrs 10 endet.
Das winkelförmige Verstärkungselement 20 besitzt
zwei Schenkel 22a und 22b, deren freie Enden jeweils an einem
Vorsprung 14a bzw. 14b anliegen und miteinander einen stumpfen
Winkel einschließen. Die zu der Innenwand 24 des Rohrs weisende Kante
26 des Verstärkungselements liegt an der Innenwand 24 des
Rohrs 10 an. Das Verstärkungselement 20 besteht bei dieser
Ausführungsform aus Stahl oder einem anderen hinreichend steifen Material.
Durch das Einführen dieses Verstärkungselements in die durch
die Vorsprünge 14a und 14b gebildete Führung im Inneren
des Rohrs wird das Rohr 10 über eine Teillänge versteift, die
so bemessen ist, daß der restliche, nicht versteifte Bereich des Rohrs
10 eine ausreichende Festigkeit besitzt. Auf diese Weise wird vermieden,
daß sich das Rohr 10 unter dem Gewicht eines Leuchtenkopfs oder einer
anderen lichttechnischen Installation übermäßig verbiegt oder in
Schwingungen gerät. Gegebenenfalls kann sich das Verstärkungselement
20 auch über die ganze Länge des Rohrs 10 erstrecken.
Während in 4 nur ein Verstärkungselement
20 gezeigt ist, ist klar, daß auf der gegenüberliegenden Seite
des Rohrs zwischen den Vorsprüngen 16a und 16b ebenfalls
ein winkelförmiges Verstärkungselement gleicher Bauweise angebracht werden
kann.
Das Aluminiumrohr 10 weist nahe seinem bodenseitigen Ende
eine seitliche Öffnung 30 auf (in 4 in
gestrichelten Linien angedeutet), durch die, wie in 5
gezeigt, ein Kabel 32 seitlich nach außen geführt werden kann,
wie dies beim Stand der Technik der Fall ist. Wie aus 3
und 5 ersichtlich ist, wird das Verstärkungselement
20 durch geeignete, nicht dargestellte Maßnahmen auf einem Abstand
von dem bodenseitigen Ende gehalten, so daß die Öffnung 30 auch
dann frei bleibt, wenn zwei Verstärkungselemente in das Außenrohr
10 eingesetzt sind. Beispielsweise kann ein Blockierelement, das selbst
nicht notwendigerweise biegesteif sein muß, in das Innenprofil des Außenrohrs
10, insbesondere zwischen die beiden Vorsprünge 14a und
14b oder 16a und 16b eingesetzt sein. Gemäß
einer nicht dargestellten Abwandlung der Ausführungsform der 5
kann sich auch das Verstärkungselement bis zu dem bodenseitigen Ende des Rohrs
10 erstrecken. In diesem Fall wird vorzugsweise nur ein einziges Verstärkungselement
20 verwendet, um die Durchführung des Kabels 32 durch die
Öffnung 30 zu ermöglichen. Alternativ kann das zweite Verstärkungselement
ein mit der Öffnung 30 korrespondierendes Loch zum Durchführen
des Kabels aufweisen oder das Innenprofil des Außenrohrs 10 kann so
abgewandelt sein, daß die Öffnung 30 in einem Bereich außerhalb
der Führungseinrichtung für das zweite Verstärkungselement liegt,
so daß sie durch dieses Verstärkungselement nicht verschlossen wird.
In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird jedoch
das Kabel 32, wie in 3 gezeigt, aus der unteren
Öffnung des Rohrs 10 herausgeführt. Ist eine derartige Kabelführung
für die Leuchten bei denen das erfindungsgemäße Standrohr verwendet
werden soll, verbindlich festgelegt, kann die seitliche Öffnung 30
auch entfallen.
Die in den Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen dargestellten
Merkmalen der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination
für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen
wesentlich sein.
- 1
- Rohr
- 3
- Verbindungshülse
- 5
- Innengewinde
- 7
- Anschlußkabel
- 9
- Öffnung
- 10
- Außenrohr
- 12a, 12b
- Schraubkanal
- 14a, 14b
- Vorsprung
- 16a, 16b
- Vorsprung
- 20
- Verstärkungselement
- 22a, 22b
- Schenkel des Verstärkungselements
- 24
- Innenwand des Rohrs
- 26
- Kante des Verstärkungselements
- 30
- Öffnung
- 32
- Kabel