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Dokumentenidentifikation DE202007004841U1 05.07.2007
Titel Körpergelenktes Gefährt
Anmelder Rödler, Johann, 81377 München, DE;
Rödler, Robert, 80992 München, DE
DE-Aktenzeichen 202007004841
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 05.07.2007
Registration date 31.05.2007
Application date from patent application 02.04.2007
IPC-Hauptklasse B62B 13/08(2006.01)A, F, I, 20070402, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein leicht zu transportierendes Fahrzeug für das Hinabfahren von leichten Hügeln, Skipisten und anderen Gefällen, gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.

Die Wirkung der Fliehkräfte auf den eigenen Körper ist für viele Menschen wie ein Rausch. Der Pistenhund gibt ihnen die Möglichkeit diesen Rausch zu erleben, aber er wird nicht wie ein Auto mit den Händen gesteuert sondern nur durch Gewichtsverlagerung wodurch die Fliehkräfte noch intensiver wahrgenommen werden. Er ist für einen komfortablen Transport aus leichten Materialien gefertigt und ist zudem noch in kurzer Zeit zerlegbar wodurch man ihn problemlos tragen kann.

Die Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung gemäß den Merkmalen des Anspruches 1. Die Merkmale der Unteransprüche geben vorteilhafte Ausgestaltungen an.

Die Vorrichtung umfasst 2 Achsen, eine Vorder- und eine Hinterachse, an denen sich je zwei geländegängig bereifte Räder befinden. Für die Sicherheit sind die Räder der Hinterachse mit Bremsen ausgestattet. Die Vorderachse besitzt zwei Ablagen für die Füße damit diese nicht unters Fahrzeug kommen können. Die beiden Achsen werden durch eine Mittelstrebe verbunden. Auf dieser Strebe ist der Sitz montiert. Dieser ist, um eine angenehme Sitzposition für Personen verschiedener Größe zu ermöglichen, auf der Mittelstrebe verschiebbar. Des Weiteren besitzt er eine Lehne die ein seitliches herausrutschen verhindert. Der Sitz ist bis zu einem gewissen grad um die Mittelstrebe drehbar wodurch die Lenkbewegung ausgeführt wird. Die Lenkbewegung wird an beide Achsen übertragen, durch diese Allradlenkung können besonders enge Kurven gefahren werden. Diese Manövrierbarkeit wird durch die Benutzung der Bremsen, welche unabhängig von einander von Hand betätigt werden, noch gesteigert.

An Hand einer schematischen Zeichnung, 1 und einer genaueren Erläuterung der Lenkung, 2 wird die Funktionsweise der Vorrichtung näher erläutert. Es zeigen:

1 eine schematische Skizze des Aufbaus

2 Funktionsweise und Veranschaulichung der Lenkung

1 zeigt schematisch den Aufbau. Die vier Räder 1 sind an der Hinterachse 2 und der Vorderachse 3 befestigt. Die Fußstützen 4 verhindern das Abrutschen der Füße. Die Mittelstrebe 5 verbindet die Achsen 2 und 3. Auf ihr befindet sich der Sitz 6 der auf der Mittelstrebe 5 verschiebbar ist um den Abstand zu den Fußstützen einstellen zu können.

Die Lenkung arbeitet über die Gewichtsverlagerung. Die Funktionsweise zeigt 2. Wenn man das Gewicht in Richtung des Pfeils verlagert, wodurch sich der Sitz bis zu einem bestimmten Punkt um die Mittelstrebe 5 dreht, wird die Lenkbewegung an beide Achsen weitergegeben.


Anspruch[de]
Vorrichtung zum befahren von Skipisten, leichten Hügeln und anderen Gefällen, dadurch gekennzeichnet, dass der Sitz (6) durch eine Drehbewegung um die Mittelstrebe (5) den Lenkeinschlag steuert, dabei wirkt die Lenkung auf Vorder- wie Hinterachse. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Sitz auf der Mittelstrebe (5) verschieben lässt. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie an den Verbindungsstellen der Vorder-, Hinterachse und Mittelstrebe zerlegbar ist.






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