HINTERGRUND DER ERFINDUNG
1. Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schreibgerät. Genauer
gesagt betrifft die Erfindung ein Schreibgerät, das einen Zylinderschaft aufweist,
in dessen Innerem Tinte gespeichert ist, und einen Stopfenkörper (beispielsweise
einen hinteren Stopfen oder einen Haltekörper für eine Schreibspitze),
der abnehmbar an einem Ende des Zylinderschafts angebracht ist. In der vorliegenden
Erfindung bedeutet der Ausdruck "vorne" die Seite des Schreibgeräts, wo sich
die Schreibspitze befindet, wohingegen der Ausdruck "hinten" die Seite des hinteren
Stopfens bedeutet. Der Ausdruck "vordere Oberfläche" meint die in axialer Richtung
äußere Oberfläche des Schreibgeräts, wohingegen der Ausdruck
"rückwärtige Oberfläche" die in axialer Richtung innere Oberfläche
des Schreibgeräts meint.
2. Beschreibung des Standes der Technik
Beispielsweise ist in der japanische ungeprüften Patentveröffentlichung
Nr. Hei 11-48679 ein Schreibgerät offenbart, bei welchem, um einen Tinte speichernden
Körper zu entfernen, der in einem inneren Bereich eines Zylinderschaftes untergebracht
ist, ein hinterer Stopfen abnehmbar in einer Öffnung angebracht ist, die in
einem hinteren Endbereich des Zylinderschaftes ausgebildet ist. Zwischen einem Flanschbereich
des hinteren Stopfens und dem hinteren Endbereich des Zylinderschaftes ist außerdem
eine Nut (ein weggeschnittener Bereich) ausgeformt, in welche hinein eine Münze,
beispielsweise eine Zehn-Yen-Münze, oder auch ein Werkzeug in Eingriff gebracht
werden kann. Durch Ineingriffbringen der Münze in die Nut hinein kann der hintere
Stopfen zwangsweise geöffnet werden.
In der oben zitierten Veröffentlichung ist auch ein Schreibgerät
offenbart, in welchem ein Haltekörper für eine Schreibspitze, der eine
Schreibspitze beinhaltet, abnehmbar an einer Öffnung angebracht ist, die an
einem vorderen Endbereich eines Zylinderschafts ausgeformt ist. Zwischen einem Flanschbereich
des Haltekörpers für die Schreibspitze und dem vorderen Endbereich des
Zylinderschaftes ist eine Nut (ein weggeschnittener Bereich) ähnlich wie bei
der oben erwähnten Struktur ausgeformt.
Bei den oben erwähnten herkömmlichen Schreibgeräten
kann aber, da die Nut zum zwangsweisen Öffnen in Richtung des Durchmessers
flach einwärts ausgebildet ist, wenn der hintere Stopfen der der Schreibspitzen-Haltekörper
zwangsweise geöffnet wird, die Münze oder das Werkzeug nur zu einem geringen
Grad in die Nut eingebracht werden. Der hintere Stopfen oder der Schreibspitzen-Haltekörper
kann nämlich nicht einfach zwangsweise geöffnet werden; oder es ist eine
große Kraft notwendig, um den hinteren Stopfen oder den Schreibspitzen-Haltekörper
in den geöffneten Zustand zu zwingen. Daher besteht die Befürchtung, dass
der Endbereich des Zylinderschaftes, der Flanschbereich des hinteren Stopfens oder
der Flanschbereich des Schreibspitzen-Haltekörpers beschädigt werden könnte.
Die Europäische Patentanmeldung EP-A-657 306 beschreibt ein Schreibgerät
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung zielt darauf ab, die bei den oben erwähnten
herkömmlichen Schreibgeräten festgestellten Probleme zu lösen. Demzufolge
ist es ein Ziel der Erfindung, ein Schreibgerät zu schaffen, in welchem ein
hinterer Stopfen oder ein Schreibspitzen-Haltekörper einfach von einem Endbereich
eines Zylinderschaftes entfernt werden kann. Daher kann der Endbereich des Zylinderschaftes,
ein Flanschbereich des hinteren Stopfens oder ein Flanschbereich des Schreibspitzen-Haltekörpers
vollständig vor einer Beschädigung geschützt werden.
Ein Schreibgerät gemäß der Erfindung ist versehen mit:
einem Zylinderschaft, in dessen Innerem Tinte gespeichert ist und der an einem seiner
Endbereiche eine Öffnung hat, und einem Stopfenkörper, der lösbar
an der Öffnung des Zylinderschafts angebracht ist und einen Flanschbereich
aufweist, der auswärts in einer axialen Richtung des Zylinderschafts von dem
einen Endbereich des Zylinderschafts aus vorgesehen ist, und einen röhrenförmigen
Passbereich, der mit der inneren Oberfläche des Zylinderschafts zusammenpasst,
wobei eine Zwangsöffnungsnut zwischen einer Oberfläche des Flanschbereichs
und dem einen Endbereich des Zylinderschafts ausgebildet ist, und wobei der Stopfenkörper
außerdem einen Anschlussbereich aufweist, der den besagten röhrenförmigen
Passbereich und den besagten Flanschbereich verbindet, dadurch gekennzeichnet, dass
ein Raum zwischen einer äußeren Oberfläche des Anschlussbereichs
und der inneren Oberfläche des einen Endbereichs des Zylinderschafts ausgebildet
ist, welcher Raum mit der Zwangsöffnungsnut verbunden ist, so dass die besagte
Zwangsöffnungsnut tiefer einwärts in einer Durchmesserrichtung des Zylinderschafts
ausgebildet ist als eine innere Oberfläche des einen Endbereichs des Zylinderschafts.
Da die Nut zum zwangsweisen Öffnen tiefer einwärts in der
Durchmesserrichtung des Zylinderschaftes ausgeformt ist als die innere Oberfläche
einer Endöffnung des Zylinderschaftes, ist, falls ein Werkzeug
wie beispielsweise eine Münze in die Nut eingebracht wird, der in Durchmesserrichtung
innere Endbereich des Werkzeugs tiefer positioniert als die innere Oberfläche
der einen Endöffnung des Zylinderschaftes.
Daher wird, falls der in Durchmesserrichtung äußere Endbereich
des Werkzeugs einwärts in der axialen Richtung des Werkzeugs mit einem Endbereich
des Zylinderschafts als Drehpunkt gedrückt wird, die Oberfläche des in
Durchmesserrichtung inneren Endbereichs des Werkzeugs gegen die rückwärtige
Oberfläche des Flanschbereichs auswärts in der axialen Richtung gedrückt.
Der Stopfenkörper kann nämlich aus einer Endöffnung des Zylinderschaftes
einfach mit einer geringen Kraft entfernt werden. Außerdem kann nicht nur durch
das oben erwähnte Verfahren zum zwangsweisen Öffnen durch Verdrehen eines
Werkzeugs, das in die Nut eingesetzt wird, der Stopfenkörper einfach aus einer
Endöffnung des Zylinderschaftes entfernt werden.
Da der Stopfenkörper unter Verwendung des Werkzeugs einfach aus
einer Endöffnung des Zylinderschaftes entfernt werden kann, kann ein Endbereich
des Zylinderschaftes sowie der Flanschbereich des Stopfenkörpers vor Beschädigung
geschützt werden. Gleichzeitig kann die wechselseitige Verbindung zwischen
dem Zylinderschaft und dem Stopfenkörper gefestigt werden. Wenn nicht gerade
ein Vorgang zum zwangsweisen Öffnen mit dem Werkzeug ausgeführt wird,
kann daher der Stopfenkörper nicht so einfach entfernt werden, so dass es möglich
wird, ein Entfernen des Stopfenkörpers zu verhindern.
Gemäß der Erfindung weist bei dem Schreibgerät gemäß
dem ersten Aspekt der Erfindung der Stopfenkörper weiter Folgendes auf: einen
röhrenförmigen Passbereich, der mit der inneren Oberfläche des Zylinderschafts
zusammenpasst, und einen Anschlussbereich, der den besagten röhrenförmigen
Passbereich und den Flanschbereich verbindet, wobei ein Raum zwischen einer äußeren
Oberfläche des Anschlussbereichs und der inneren Oberfläche des einen
Endbereichs des Zylinderschafts ausgebildet und mit der Zwangsöffnungsnut verbunden
ist.
Aufgrund dieser Struktur bietet, wenn der Stopfenkörper durch
den zwangsweisen Öffnungsvorgang (d.h. durch den Drückvorgang oder Verdrehvorgang)
des Werkzeugs entfernt wird, der Raum einen Ausweichraum für den Stopfenkörper
mit Bezug auf das Werkzeug. Dadurch wird es möglich, zu verhindern, dass die
rückwärtige Oberfläche des in Durchmesserrichtung inneren Endbereichs
des Werkzeugs gegen einen Endbereich des röhrenförmigen Passbereichs des
Stopfenkörpers anliegt. Dadurch wird es auch möglich, den Zylinderschaft
und den Stopfenkörper einfach durch den zwangsweisen Öffnungsvorgang des
Werkzeugs voneinander zu trennen, so dass der Vorgang zum Entfernen des Stopfenkörpers
weiter vereinfacht werden kann.
Vorzugsweise kann der Stopfenkörper weiter mehrere Verstärkungsrippen
aufweisen, die an der äußeren Oberfläche des Anschlussbereichs vorgesehen
sind, wobei jede dieser Verstärkungsrippen sich in einer axialen Richtung des
Stopfenkörpers erstreckt, um den Flanschbereich und den besagten röhrenförmigen
Passbereich zu verbinden.
Aufgrund dieser Struktur kann die Nut zum zwangweisen Öffnen,
die zwischen einem Endbereich des Zylinderschaftes und dem Flanschbereich ausgeformt
ist, zwischen den jeweiligen Verstärkungsrippen positioniert werden. Gleichzeitig
kann beim zwangsweisen Öffnen verhindert werden, dass der Flanschbereich instabil
mit Bezug auf den röhrenförmigen Passbereich ist, so dass der Stopfenkörper
in einer stabilen Art und Weise entfernt werden kann.
Vorzugsweise hat der Zylinderschaft eine Schreibspitze an seinem vorderen
Ende, der Stopfenkörper ist lösbar an einer Öffnung angebracht, die
bei einem hinteren Endbereich des Zylinderschafts ausgebildet ist, und der Flanschbereich
ist hinter dem hinteren Endbereich des Zylinderschafts vorgesehen, wobei die Zwangsöffnungsnut
zwischen der einen Oberfläche des Flanschbereichs und dem hinteren Endbereich
des Zylinderschafts ausgebildet ist, welche Zwangsöffnungsnut tiefer einwärts
in Richtung des Durchmessers des Zylinderschafts ausgebildet ist als eine innere
Oberfläche des hinteren Endbereichs des Zylinderschafts.
Aufgrund dieser Struktur kann, da die Nut zum zwangsweisen Öffnen
weiter einwärts in der Durchmesserrichtung des Zylinderschaftes ausgeformt
ist als die innere Oberfläche der hinteren Endöffnung des Zylinderschaftes,
in dem Fall, wo das Werkzeug wie beispielsweise eine Münze in die Nut eingesetzt
wird, der innere Endbereich des Werkzeugs tiefer positioniert werden als die innere
Oberfläche der hinteren Endöffnung des Zylinderschaftes.
Daher wird, falls der äußere Endbereich des Werkzeugs vorwärts
gedrückt wird mit dem hinteren Endbereich des Zylinderschaftes als Drehpunkt,
die rückwärtige Oberfläche des inneren Endbereich des Werkzeugs gegen
die vordere Oberfläche (die rückwärtige Oberfläche) des Flanschbereichs
nach hinten gedrückt. Der hintere Stopfen (der Stopfenkörper) kann nämlich
einfach aus der hinteren Endöffnung des Zylinderschaftes mit einer geringen
Kraft entfernt werden. Abgesehen von dem oben erwähnten Verfahren zum zwangsweisen
Öffnen kann außerdem unter Verwendung eines Verdrehvorgangs des Werkzeugs,
das in die Nut eingesetzt wird, der hintere Stopfen auch einfach aus der hinteren
Endöffnung des Zylinderschaftes entfernt werden.
Aufgrund der Tatsache, dass der hintere Stopfen auch einfach aus der
hinteren Endöffnung des Zylinderschaftes unter Verwendung des Werkzeugs entfernt
werden kann, können der hintere Endbereich des Zylinderschaftes und der Flanschbereich
des hinteren Stopfens gegen eine Beschädigung geschützt werden. Gleichzeitig
kann die wechselseitige Verbindung zwischen dem Zylinderschaft und dem hinteren
Stopfen gefestigt werden. Wenn nicht ein zwangsweiser Öffnungsvorgang mit dem
Werkzeug ausgeführt wird, kann daher der hintere Stopfen nicht so einfach aus
dem Zylinderschaft entfernt werden, so dass verhindert werden kann, dass der hintere
Stopfen aus dem Zylinderschaft herausfällt.
Da der hintere Stopfen in die hintere Endöffnung des Zylinderschaftes
hinein angebracht und aus dieser entfernt werden kann, kann Tinte in einen Tintenspeicherkörper
oder einen Tintentank, der innerhalb des Zylinderschafts aufgenommen ist, durch
den hinteren Endbereich des Zylinderschaftes hindurch nachgefüllt werden, während
der hintere Stopfen entfernt ist. Der Tintenspeicherkörper oder Tintentank
in dem Zylinderschaft kann von dem Zylinderschaft entfernt werden und kann gegen
eine neuen ersetzt werden, oder der Tintenspeicherkörper oder Tintentank, der
entfernt wurde, kann wieder mit Tinte gefüllt werden.
Vorzugsweise ist der Raum zwischen der äußeren Oberfläche
des Anschlussbereichs und der inneren Oberfläche des hinteren Endbereichs des
Zylinderschafts ausgebildet.
Aufgrund dieser Struktur bietet, wenn der Stopfenkörper durch
den zwangsweisen Öffnungsvorgang (d.h. durch den Drückvorgang oder Verdrehvorgang)
des Werkzeugs entfernt wird, der Raum einen Ausweichraum für den Stopfenkörper
mit Bezug auf das Werkzeug. Dadurch wird es möglich, zu verhindern, dass die
rückwärtige Oberfläche des in Durchmesserrichtung inneren Endbereichs
des Werkzeugs gegen einen Endbereich des röhrenförmigen Passbereichs des
Stopfenkörpers anliegt. Dadurch wird es auch möglich, den Zylinderschaft
und den Stopfenkörper einfach durch den zwangsweisen Öffnungsvorgang des
Werkzeugs voneinander zu trennen, so dass der Vorgang zum Entfernen des Stopfenkörpers
weiter vereinfacht werden kann.
Vorzugsweise kann der Stopfenkörper weiter mehrere Verstärkungsrippen
aufweisen, die an der äußeren Oberfläche des Anschlussbereichs vorgesehen
sind, wobei jede dieser Verstärkungsrippen sich in einer axialen Richtung des
Stopfenkörpers erstreckt, um den Flanschbereich und den besagten röhrenförmigen
Passbereich zu verbinden.
Aufgrund dieser Struktur kann die Nut zum zwangweisen Öffnen,
die zwischen einem Endbereich des Zylinderschaftes und dem Flanschbereich ausgeformt
ist, zwischen den jeweiligen Verstärkungsrippen positioniert werden. Gleichzeitig
kann beim zwangsweisen Öffnen verhindert werden, dass der Flanschbereich instabil
mit Bezug auf den röhrenförmigen Passbereich ist, so dass der Stopfenkörper
in einer stabilen Art und Weise entfernt werden kann.
Jede der Verstärkungsrippen kann vorzugsweise einen gestuften
Bereich beinhalten, der gegen den hinteren Endbereich des Zylinderschaftes anliegen
soll (d.h., sie kann eine Stopperfunktion mit Bezug auf den hinteren Endbereich
des Zylinderschaftes beinhalten). Deswegen kann die Nut für die zwangsweise
Öffnung positiv zwischen dem Flanschbereich und dem hinteren Endbereich des
Zylinderschaftes ausgeformt werden.
Vorzugsweise ist der Stopfenkörper lösbar in einer Öffnung
angebracht, welche bei einem vorderen Ende des Zylinderschafts ausgebildet ist,
und hat eine Schreibspitze, und der Flanschbereich ist vor dem vorderen Endbereich
des Zylinderschafts vorgesehen, wobei die Zwangsöffnungsnut zwischen der einen
Oberfläche des Flanschbereichs und dem vorderen Endbereich des Zylinderschafts
ausgebildet ist, welche Zwangsöffnungsnut tiefer einwärts in Richtung
des Durchmessers des Zylinderschafts ausgebildet ist als eine innere Oberfläche
des vorderen Endbereichs des Zylinderschafts.
Aufgrund dieser Struktur kann, da die Nut zum zwangsweisen Öffnen
tiefer einwärts in der Durchmesserrichtung des Zylinderschaftes ausgeformt
ist als die innere Oberfläche der hinteren Endöffnung des Zylinderschaftes,
falls ein Werkzeug wie beispielsweise eine Münze in die Nut eingebracht wird,
der innere Endbereich des Werkzeugs tiefer positioniert als die innere Oberfläche
der vorderen Endöffnung des Zylinderschaftes.
Daher wird, falls der äußere Endbereich des Werkzeugs mit
dem vorderen Endbereich des Zylinderschafts als Drehpunkt nach hinten gedrückt
wird, die vordere Oberfläche des inneren Endbereichs des Werkzeugs gegen die
rückwärtige Oberfläche des Flanschbereichs nach vorne gedrückt.
Der Schreibspitzen-Haltekörper (der Stopfenkörper) kann nämlich einfach
aus der vorderen Endöffnung des Zylinderschaftes mit einer geringen Kraft entfernt
werden. Außerdem kann, abgesehen von dem oben erwähnten Verfahren zum
zwangsweisen Öffnen, durch Verdrehen eines Werkzeugs, das in die Nut eingesetzt
wird, der Schreibspitzen-Haltekörper einfach aus der vorderen Endöffnung
des Zylinderschaftes entfernt werden.
Aufgrund der Tatsache, dass der Schreibspitzen-Haltekörper
auch einfach aus der vorderen Endöffnung des Zylinderschaftes unter Verwendung
des Werkzeugs entfernt werden kann, können der vordere Endbereich des Zylinderschaftes
und der Flanschbereich des Schreibspitzen-Haltekörpers gegen eine Beschädigung
geschützt werden. Gleichzeitig kann die wechselseitige Verbindung zwischen
dem Zylinderschaft und dem Schreibspitzen-Haltekörper gefestigt werden. Wenn
nicht ein zwangsweiser Öffnungsvorgang mit dem Werkzeug ausgeführt wird,
kann daher der Schreibspitzen-Haltekörper nicht so einfach aus dem Zylinderschaft
entfernt werden, so dass verhindert werden kann, dass der Schreibspitzen-Haltekörper
aus dem Zylinderschaft herausfällt.
Da der Schreibspitzen-Haltekörper in die vordere Endöffnung
des Zylinderschaftes hinein angebracht und aus dieser entfernt werden kann, kann
Tinte in einen Tintenspeicherkörper oder einen Tintentank, der innerhalb des
Zylinderschafts aufgenommen ist, durch den vorderen Endbereich des Zylinderschaftes
hindurch nachgefüllt werden, während der Schreibspitzen-Haltekörper
entfernt ist. Der Tintenspeicherkörper oder Tintentank in dem Zylinderschaft
kann von dem Zylinderschaft entfernt werden und kann gegen eine neuen ersetzt werden,
oder der Tintenspeicherkörper oder Tintentank, der entfernt wurde, kann wieder
mit Tinte gefüllt werden.
Das Schreibgerät gemäß dem siebten Aspekt der Erfindung
kann weiter Folgendes aufweisen: einen hinteren Stopfenkörper, der lösbar
in einer Öffnung angebracht ist, welche bei einem hinteren Endbereich des Zylinderschafts
ausgebildet ist, wobei der hintere Stopfenkörper eine hintere Schreibspitze
beinhaltet und einen hinteren Flanschbereich, der hinter dem hinteren Endbereich
des Zylinderschafts vorgesehen ist; wobei eine hintere Zwangsöffnungsnut zwischen
einer Oberfläche des hinteren Flanschbereichs und dem hinteren Endbereich des
Zylinderschafts ausgebildet ist, welche hintere Zwangsöffnungsnut tiefer einwärts
in Richtung des Durchmessers des Zylinderschafts ausgebildet ist als eine innere
Oberfläche des hinteren Endbereichs des Zylinderschafts.
Der Raum kann zwischen der äußeren Oberfläche des Verbindungsbereichs
und der inneren Oberfläche des vorderen Endbereichs des Zylinderschaftes ausgeformt
sein.
Aufgrund dieser Struktur bietet, wenn der Schreibspitzen-Haltekörper
durch den zwangsweisen Öffnungsvorgang (d.h. durch den Drückvorgang oder
Verdrehvorgang) des Werkzeugs entfernt wird, der Raum einen Ausweichraum für
den Schreibspitzen-Haltekörper mit Bezug auf das Werkzeug. Dadurch wird es
möglich, zu verhindern, dass die rückwärtige Oberfläche des
inneren Endbereichs des Werkzeugs gegen einen Endbereich des röhrenförmigen
Passbereichs des Schreibspitzen-Haltekörpers anliegt. Dadurch wird es auch
möglich, den Zylinderschaft und den Schreibspitzen-Haltekörper voneinander
einfach durch den zwangsweisen Öffnungsvorgang des Werkzeugs voneinander zu
trennen, so dass der Vorgang zum Entfernen des Schreibspitzen-Haltekörpers
weiter vereinfacht werden kann.
Vorzugsweise kann der Stopfenkörper weiter mehrere Verstärkungsrippen
aufweisen, die an der äußeren Oberfläche des Anschlussbereichs vorgesehen
sind, wobei jede dieser Verstärkungsrippen sich in einer axialen Richtung des
Stopfenkörpers erstreckt, um den Flanschbereich und den besagten röhrenförmigen
Passbereich zu verbinden.
Aufgrund dieser Struktur kann die Nut zum zwangweisen Öffnen,
die zwischen einem Endbereich des Zylinderschaftes und dem Flanschbereich ausgeformt
ist, zwischen den jeweiligen Verstärkungsrippen positioniert werden. Gleichzeitig
kann beim zwangsweisen Öffnen verhindert werden, dass der Flanschbereich instabil
mit Bezug auf den röhrenförmigen Passbereich ist, so dass der Schreibspitzen-Haltekörper
in einer stabilen Art und Weise entfernt werden kann.
Jede der Verstärkungsrippen kann vorzugsweise einen gestuften
Bereich beinhalten, der gegen den hinteren Endbereich des Zylinderschaftes anliegen
soll (d.h., sie kann eine Stopperfunktion mit Bezug auf den hinteren Endbereich
des Zylinderschaftes beinhalten). Deswegen kann die Nut für die zwangsweise
Öffnung positiv zwischen dem Flanschbereich und dem hinteren Endbereich des
Zylinderschaftes ausgeformt werden.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
1 ist eine Längsschnittansicht einer ersten Ausführungsform
eines Schreibgeräts gemäß der Erfindung,
2 ist eine Schnittansicht entlang der Pfeillinie A-A
in 1,
3 ist eine Schnittansicht entlang der Pfeillinie B-B
in 1,
4 ist eine vergrößerte Ansicht eines Bereichs
P, der in 1 dargestellt ist,
5 ist eine perspektivische Ansicht eines in
1 dargestellten hinteren Stopfens,
6 ist eine vergrößerte Ansicht des Bereichs
P des hinteren Endbereichs des Schreibgeräts, das in 1
dargestellt ist,
7 ist eine Längsschnittansicht der Hauptbereiche
einer zweiten Ausführungsform eines Schreibgeräts gemäß der
Erfindung, und
8 ist eine vergrößerte Ansicht des vorderen
Endbereichs des in 7 dargestellten Schreibgeräts.
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
Es wird nun eine Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
eines Schreibgeräts gemäß der Erfindung mit Bezug auf die begleitenden
Zeichnungen gegeben. Die 1 bis 6
zeigen eine erste Ausführungsform eines Schreibgeräts gemäß
der Erfindung. Die 7 und 8
zeigen eine zweite Ausführungsform eines Schreibgeräts gemäß
der Erfindung.
[Erste Ausführungsform]
Es wird nun die erste Ausführungsform beschrieben (siehe
1 bis 6).
(Zusammenfassung der Struktur der ersten Ausführungsform)
Ein Schreibgerät 1 weist einen Zylinderschaft
4 und einen hinteren Stopfen 2 auf. Der Zylinderschaft
4 beinhaltet einen Tintenspeicherkörper 7, der in einem Inneren
des Zylinderschaftes 4 untergebracht ist, und eine an einem vorderen Endbereich
angebrachte Schreibspitze 8. Der hintere Stopfen 2 ist lösbar
an eine Öffnung angebracht, die an einem hinteren Ende des Zylinderschaftes
4 ausgeformt ist (im Folgenden bezeichnet als hintere Endöffnung).
(Zylinderschaft)
Der Zylinderschaft 4 kann aus Kunststoff (beispielsweise
Polypropylen) durch Spritzgießen ausgeformt werden. Der vordere Endbereich
des Zylinderschaftes 4 hat einen verminderten Durchmesser in einer sich
verjüngenden Gestalt, während die Schreibspitze 8 in dem sich
verjüngenden vorderen Endbereich des Zylinderschaftes 4 gehalten wird.
Der Zylinderschaft 4 hat auch einen röhrenförmigen Bereich
43, der an einer inneren Oberfläche des vorderen Endbereich des Zylinderschaftes
4 vorgesehen ist und den Außenumfang der Schreibspitze 8
umschließt. Der röhrenförmige Endbereich 43ist integral
mit der inneren Oberfläche des Zylinderschaftes 4 ausgeformt und steht
von dort aus in der axialen Richtung des Zylinderschaftes 4 hervor. Ein
hinterer Endbereich des röhrenförmigen Bereichs 43 und ein vorderer
Endbereich des Tintenspeicherkörpers 7 liegen in der axialen Richtung
des Zylinderschaftes 4 aneinander an. In dem hinteren Endbereich des röhrenförmigen
Bereichs 43 ist außerdem eine Kerbe 43a für die Belüftung
ausgebildet.
Der Zylinderschaft 4 hat auch mehrere (insbesondere drei)
Stützrippen 43b, die an dem hinteren Bereich des röhrenförmigen
Bereichs 43 vorgesehen sind. Die Stützrippen 43b sind integral
mit dem Zylinderschaft 4 ausgebildet und erstrecken sich in der axialen
Richtung des Zylinderschaftes 4. Die äußere Umfangsoberfläche
des vorderen Endbereichs des Tintenspeicherkörpers 7 steht in Druckkontakt
mit den Stützrippen 43b in der Durchmesserrichtung des Tintenspeicherkörpers
7 und ist dadurch gestützt oder gelagert.
Der Tintenspeicherkörper 7 besteht aus einem bearbeiteten
Körper aus Kunststofffasern (beispielsweise aus einem gebündelten Körper
aus Polyesterfasern, dessen äußere Oberfläche mit einer Folie oder
einem Film beschichtet ist, oder einem bearbeiteten Körper aus thermisch verschweißten
Polyesterfasern oder aus einem bearbeiteten Kunststoffkörper). Tinte ist in
den inneren Bereich des Tintenspeicherkörpers 7 hinein imprägniert.
Die Schreibspitze 8 ist ein stangenförmiger bearbeiteter Kunststoffkörper
aus Kunststofffasern (beispielsweise Acrylfasern oder Polyesterfasern). Der hintere
Endbereich der Schreibspitze 8 ist in den vorderen Endbereich des Tintenspeicherkörpers
7 hineingesteckt und dort angeschlossen.
(Hinterer Stopfen)
Der hintere Stopfen 2 kann aus Kunststoff ausgeformt sein
(beispielsweise Polypropylen) und zwar durch Spritzgießen.
Der hintere Stopfen 2 weist einen unten geschlossenen zylinderförmigen
Verbindungsbereich 22 auf, einen unten geschlossenen zylinderförmigen
röhrenförmigen Passbereich 23 und einen scheibenförmigen
Flanschbereich 21. Der röhrenförmige Passbereich 23
ist so ausgeformt, dass er integral mit der äußeren Oberfläche des
mittleren Bereichs des Verbindungsbereichs 22 ist und sich an diesen anschließt.
Der Flanschbereich 21 ist so ausgeformt, dass er integral mit der äußeren
Oberfläche des hinteren Bereichs des Verbindungsbereichs 22 ist und
sich an diesen anschließt. Der vordere Bereich des Verbindungsbereichs
22 beinhaltet eine Kerbe für die Belüftung 22a, und
er berührt und stützt den hinteren Endbereich des Tintenspeicherkörpers
7 in dessen axialer Richtung.
(Nut für die zwangsweise Öffnung)
In einem Zustand, wo der hintere Stopfen 2 an der hinteren
Endöffnung des Zylinderschaftes 4 angebracht ist, ist der äußere
Umfang des röhrenförmigen Passbereichs 23 mit der inneren Oberfläche
der hinteren Endöffnung des Zylinderschaftes 4 zusammengepasst.
Gleichzeitig ist zwischen der vorderen Oberfläche des Flanschbereichs
21 und dem hinteren Endbereichs des Zylinderschaftes 4 eine Nut
5 für die zwangsweise Öffnung ausgeformt, die sich in der Richtung
des Durchmessers nach außen hin öffnet. Die axiale Breite der Nut
5 kann vorzugsweise 2 mm oder weniger betragen, so dass eine normale Münze
(beispielsweise eine Zehn-Yen-Münze, Hundert-Yen-Münze, und eine Fünfhundert-Yen-Münze)
als ein Werkzeug 9 verwendet werden kann. Um das Entfernen des hinteren
Stopfens 2 weiter zu vereinfachen, kann die Tiefe der Nut 5 in
Richtung des Durchmessers vorzugsweise 3 mm oder mehr einwärts in Richtung
des Durchmessers betragen, und zwar von der äußeren Oberfläche der
hinteren Endöffnung des Zylinderschaftes 4 aus.
(Luftdichter Passbereich)
Der röhrenförmige Passbereich 23 hat einen ringförmigen
Vorsprung 23a, der an der äußeren Umfangsoberfläche des
röhrenförmigen Passbereichs 23 vorgesehen ist. Der ringförmige
Vorsprung 23a ist integral mit dem röhrenförmigen Passbereich
ausgeformt und steht von dort hervor. Der Zylinderschaft 4 hat einen ringförmigen
Vorsprung 41, der integral mit der inneren Umfangsoberfläche der hinteren
Endöffnung des Zylinderschaftes 4 ausgeformt ist. Wenn der hintere
Stopfen 2 an dem hinteren Endbereich des Zylinderschaftes 4 angebracht
wird, tritt der ringförmige Vorsprung 23a über den ringförmigen
Vorsprung 41 hinüber, um so mit dem ringförmigen Vorsprung
41 zusammengepasst zu werden. Außerdem hat der röhrenförmige
Passbereich 23 eine ringförmige glatte Oberfläche 23b,
die an der äußeren Oberfläche des Bereichs des röhrenförmigen
Passbereichs 23 vorgesehen ist, der sich hinter dem röhrenförmigen
Vorsprung 23a befindet. Der Zylinderschaft 4 hat eine ringförmige
glatte Oberfläche 42, die hinter dem ringförmigen Vorsprung
41 an der inneren Umfangsoberfläche der hinteren Endöffnung des
Zylinderschaftes 4 ausgeformt ist. Die ringförmige glatte Oberfläche
23b steht in Druckkontakt mit der ringförmigen Plattenoberfläche
42 und ist mit dieser zusammengepasst. Das heißt, zwischen der äußeren
Umfangsoberfläche des röhrenförmigen Passbereichs 23 und
der inneren Umfangsoberfläche der hinteren Endöffnung des Zylinderschaftes
4 ist ein luftdichter Passbereich ausgeformt, der aus dem hinübergetretenen
Passbereich und dem Druckkontaktpassbereich besteht. Der zusammengepasste Zustand
des luftdichten Passbereichs (d.h. des hinübergetretenen Passbereichs und des
Druckkontaktpassbereichs) kann durch einen zwangsweisen Öffnungsvorgang aufgelöst
werden.
(Verstärkungsrippe)
Der hintere Stopfen 2 hat auch mehrere (hier vier) plattenförmige
Verstärkungsrippen 24, die an der in Durchmesserrichtung äußeren
Umfangsoberfläche des Bereichs des Verbindungsbereichs 22 zwischen
der vorderen Oberfläche (der rückwärtigen Oberfläche) der Flanschbereichs
21 und der Bodenwand des röhrenförmigen Passbereichs
23 ausgeformt sind (d.h. dem hinteren Endbereich des röhrenförmigen
Passbereichs 23). Die plattenförmigen Verstärkungsrippen
24 sind radial integral mit der vorliegenden äußeren Umfangsoberfläche
ausgeformt. Der Flanschbereich 21 und die Bodenwand des röhrenförmigen
Passbereichs 23 können über die Verstärkungsrippen
24 miteinander verbunden werden, wodurch es möglich wird, zu verhindern,
dass der Flanschbereich 21 in dem zwangsweisen Öffnungsvorgang instabil
ist.
Jede der Verstärkungsrippen 24 beinhaltet in ihrem hinteren
Endbereich einen gestuften Bereich 24a mit einem Außendurchmesser,
der größer ist als der Innendurchmesser der hinteren Endöffnung des
Zylinderschaftes 4. Insbesondere liegt, wenn der hintere Stopfen
2 an der hinteren Endöffnung des Zylinderschafts 4 angebracht
ist, der gestufte Bereich 24a an dem hinteren Endbereich des Zylinderschaftes
4 an. Die Nut 5 kann nämlich positiv ausgeformt werden, so
dass sie eine solche Breite hat, dass das Werkzeug 9 wie beispielsweise
eine Münze in die Nut 5 eingesetzt werden kann. Der Bereich der Verstärkungsrippe
24, der sich vor dem gestuften Bereich 24a befindet, wird auch
außer Kontakt mit der inneren Oberfläche der hinteren Endöffnung
des Zylinderschaftes 4 gehalten und wird in dem inneren Bereich der hinteren
Endöffnung des Zylinderschaftes 4 untergebracht.
Der Abstand zwischen dem Flanschbereich 21 und der Bodenwand
des röhrenförmigen Passbereichs 23 (d.h. die axiale Länge
der Verstärkungsrippe 24) ist größer gewählt als die
Breite der Nut 5 (d.h. die axiale Länge des gestuften Bereichs
24a). Aufgrund dieser Auswahl der Abstände kann ein Raum
6 ausgeformt werden, der einen Ausweichraum für den hinteren Stopfen
2 mit Bezug auf das Werkzeug 9 beim zwangsweisen Öffnen schafft.
Dadurch wird es möglich, zu verhindern, dass die vordere Oberfläche des
inneren Endbereichs des Werkzeugs 9 an der Bodenwand des röhrenförmigen
Passbereichs 23 des hinteren Stopfens 2 anliegt. Daher können
der Zylinderschaft 4 und der hintere Stopfen 2 einfach durch den
zwangsweisen Öffnungsvorgang des Werkzeugs 9 voneinander getrennt
werden.
(Zweite Ausführungsform)
Es wird nun eine zweite Ausführungsform eines Schreibgeräts
gemäß der Erfindung beschrieben (siehe 7
und 8).
(Zusammenfassung der Struktur der zweiten Ausführungsform)
Ein Schreibgerät 1 weist einen Zylinderschaft
4 auf (der ähnlich wie in der ersten Ausführungsform ein aus
Kunststoff spritzgegossener Körper ist) sowie einen Schreibspitzen-Haltekörper
3. Der Zylinderschaft 4 nimmt einen Tintenspeicherkörper
7 auf (der ähnlich wie in der ersten Ausführungsform ein bearbeiteter
Körper aus Kunststofffasern ist), und zwar in seinem Inneren. Der Schreibspitzen-Haltekörper
3 ist lösbar an einer Öffnung angebracht, die am vorderen Ende
des Zylinderschaftes 4 ausgeformt ist (im Folgenden als vordere Endöffnung
bezeichnet) und beinhaltet eine Schreibspitze 8 (die ähnlich wie bei
der ersten Ausführungsform ein stangenförmiger bearbeiteter Körper
aus Kunststoff ist).
(Schreibspitzen-Haltekörper)
Der Schreibspitzen-Haltekörper 3 kann aus Kunststoff
ausgeformt sein (beispielsweise Polypropylen), und zwar durch Spritzgießen.
Der Schreibspitzen-Haltekörper 3 weist einen zylindrisch gestalteten
Verbindungskörper 32 auf, einen scheibenförmigen Flanschbereich
31 und einen unten geschlossenen zylindrisch gestalteten röhrenförmigen
Passbereich 33. Der Verbindungsbereich 32 hält die äußere
Oberfläche der Schreibspitze 8. Der Flanschbereich 31 ist
an der äußeren Umfangsoberfläche des äußeren Bereichs des
Verbindungsbereichs 32 so vorgesehen, dass er so ausgeformt ist, dass er
integral mit der vorhandenen äußeren Umfangsoberfläche ist und sich
an diese anschließt. Der röhrenförmige Passbereich 33 ist
an der äußeren Umfangsoberfläche des hinteren Endbereichs des Verbindungsbereichs
32 so vorgesehen, dass er so ausgeformt ist, dass er integral mit der vorhandenen
äußeren Umfangsoberfläche und anschließend an diese ist. Der
hintere Endbereich des Verbindungsbereichs 32 beinhaltet nicht nur eine
Kerbe 32a für die Belüftung, sondern kann auch an dem vorderen
Endbereich des Tintenspeicherkörpers 7 in der axialen Richtung anliegen,
um dadurch diesen zu lagern.
(Nut für die zwangsweise Öffnung)
In einem Zustand, wo der Schreibspitzen-Haltekörper
3 an der vorderen Endöffnung des Zylinderschaftes 4 angebracht
ist, ist der äußere Umfang des röhrenförmigen Passbereichs
33 mit der inneren Oberfläche der vorderen Endöffnung des Zylinderschaftes
4 zusammengepasst. Gleichzeitig ist zwischen der hinteren Oberfläche
des Flanschbereichs 31 und dem vorderen Endbereich des Zylinderschaftes
4 eine Nut 5' für die zwangsweise Öffnung ausgeformt,
die sich in der Durchmesserrichtung nach außen hin öffnet. Die breiteste
Nut 5' kann vorzugsweise 2 mm oder weniger betragen, so dass eine normale
Münze (beispielsweise eine Zehn-Yen-Münze, Hundert-Yen-Münze oder
Fünfhundert-Yen-Münze) als Werkzeug 9 verwendet werden kann.
Um das Entfernen des Schreibspitzen-Haltekörpers 2 weiter zu vereinfachen,
kann die Tiefe der Nut 5' vorzugsweise 3 mm oder mehr einwärts in
der Durchmesserrichtung betragen, und zwar von der äußeren Umfangsoberfläche
der vorderen Endöffnung des Zylinderschaftes 4 aus.
(Luftdichter Passbereich)
Der röhrenförmige Passbereich 33 hat einen ringförmigen
Vorsprung 33a, der an der äußeren Umfangsoberfläche des
röhrenförmigen Passbereichs 33 vorgesehen ist. Der ringförmige
Vorsprung 33a ist integral mit dem röhrenförmigen Passbereich
33 ausgeformt und steht von dort hervor. Der Zylinderschaft 4
hat einen ringförmigen Vorsprung 41, der integral mit der inneren
Umfangsoberfläche der hinteren Endöffnung des Zylinderschaftes
4 ausgeformt ist. Wenn der Schreibspitzen-Haltekörper 3 an
dem vorderen Endbereich des Zylinderschaftes 4 angebracht wird, tritt der
ringförmige Vorsprung 33a über den ringförmigen Vorsprung
41 hinüber, um so mit dem ringförmigen Vorsprung 41
zusammengepasst zu werden. Außerdem hat der Schreibspitzen-Haltekörper
3 eine ringförmige glatte Oberfläche 33b, die an der
äußeren Oberfläche des Bereichs des röhrenförmigen Passbereichs
33 vorgesehen ist, der sich vor dem röhrenförmigen Vorsprung
33a befindet. Der Zylinderschaft 4 hat eine ringförmige glatte
Oberfläche 42, die vor dem ringförmigen Vorsprung 41
an der inneren Umfangsoberfläche der vorderen Endöffnung des Zylinderschaftes
4 ausgeformt ist. Die ringförmige glatte Oberfläche
33b steht in Druckkontakt mit der ringförmigen Plattenoberfläche
42 und ist mit dieser zusammengepasst. Das heißt, ähnlich wie
in der ersten Ausführungsform ist zwischen der äußeren Umfangsoberfläche
des röhrenförmigen Passbereichs 33 und der inneren Umfangsoberfläche
der vorderen Endöffnung des Zylinderschaftes 4 ist ein luftdichter
Passbereich ausgeformt, der aus dem hinübergetretenen Passbereich und dem Druckkontaktpassbereich
besteht. Der zusammengepasste Zustand des luftdichten Passbereichs (d.h. des hinübergetretenen
Passbereichs und des Druckkontaktpassbereichs) kann durch einen zwangsweisen Öffnungsvorgang
aufgelöst werden.
(Verstärkungsrippe)
Der hintere Stopfen 2 hat, ähnlich wie in der ersten
Ausführungsform, mehrere (hier vier) plattenförmige Verstärkungsrippen
34, die an der in Durchmesserrichtung äußeren Umfangsoberfläche
des Bereichs des Verbindungsbereichs 32 zwischen der hinteren Oberfläche
(der rückwärtigen Oberfläche) der Flanschbereichs 31 und
der Bodenwand des röhrenförmigen Passbereichs 33 ausgeformt sind
(d.h. dem vorderen Endbereich des röhrenförmigen Passbereichs
33). Die plattenförmigen Verstärkungsrippen 34 sind
radial integral mit der vorliegenden äußeren Umfangsoberfläche ausgeformt.
Der Flanschbereich 31 und die Bodenwand des röhrenförmigen Passbereichs
33 können über die Verstärkungsrippen 34 miteinander
verbunden werden, wodurch es möglich wird, zu verhindern, dass der Flanschbereich
31 in dem zwangsweisen Öffnungsvorgang instabil ist.
Jede der Verstärkungsrippen 34 beinhaltet in ihrem vorderen
Endbereich einen gestuften Bereich 34a mit einem Außendurchmesser,
der größer ist als der Innendurchmesser der vorderen Endöffnung des
Zylinderschaftes 4. Insbesondere liegt, wenn der Schreibspitzen-Haltekörper
3 an der vorderen Endöffnung des Zylinderschafts 4 angebracht
ist, der gestufte Bereich 34a an dem hinteren Endbereich des Zylinderschaftes
4 an. Die Nut 5' kann nämlich positiv ausgeformt werden,
so dass sie eine solche Breite hat, dass das Werkzeug 9 wie beispielsweise
eine Münze in die Nut 5' eingesetzt werden kann. Der Bereich der Verstärkungsrippe
34, der sich hinter dem gestuften Bereich 34a befindet, wird auch
außer Kontakt mit der inneren Oberfläche der vorderen Endöffnung
des Zylinderschaftes 4 gehalten und wird in dem inneren Bereich der vorderen
Endöffnung des Zylinderschaftes 4 untergebracht.
Der Abstand zwischen dem Flanschbereich 31 und der Bodenwand
des röhrenförmigen Passbereichs 33 (d.h. die axiale Länge
der Verstärkungsrippe 34) ist größer gewählt als die
Breite der Nut 5' (d.h. die axiale Länge des gestuften Bereichs
34a). Aufgrund dieser Auswahl der Abstände kann ein Raum
6' ausgeformt werden, der einen Ausweichraum für den Schreibspitzen-Haltekörper
3 mit Bezug auf das Werkzeug 9 beim zwangsweisen Öffnen schafft.
Dadurch wird es möglich, zu verhindern, dass die hintere Oberfläche des
inneren Endbereichs des Werkzeugs 9 an der Bodenwand des röhrenförmigen
Passbereichs 23 des Schreibspitzen-Haltekörpers 3 anliegt.
Daher können der Zylinderschaft 4 und der Schreibspitzen-Haltekörper
3 durch den zwangsweisen Öffnungsvorgang des Werkzeugs 9
einfach voneinander getrennt werden.
(Sonstiges)
Bei dem Schreibgerät 1 gemäß der ersten Ausführungsform
kann der hintere Stopfen 2 gegen den Schreibspitzen-Haltekörper
3 gemäß der zweiten Ausführungsform ausgetauscht werden.
Außerdem kann das Schreibgerät 1 gemäß der zweiten
Ausführungsform einen weiteren Schreibspitzen-Haltekörper haben, der abnehmbar
an der Öffnung angebracht ist, die am hinteren Ende des Zylinderschaftes ausgeformt
ist. Das heißt, das Schreibgerät 1 kann zweiköpfig sein
und an beiden Enden jeweils eine Schreibspitze beinhalten.
Als die oben erwähnte Schreibspitze 8 können andere
Körper als der bearbeitete Faserkörper verwendet werden; beispielsweise
ein Schreibspitzenkörper, der durch Extrusion aus Kunststoff geformt ist, eine
Kugelschreiberspitze, ein röhrenförmiger Stiftkörper, ein plattenförmiger
Stiftkörper mit einem Schlitz an einem vorderen Ende, ein Schreibpinselkörper
sowie ein poröser Stiftkörper.