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Dokumentenidentifikation DE69932327T2 05.07.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001064853
Titel FEINGRANULARES FUTTERMITTEL FUER DIE FISCHBRUT
Anmelder Morinaga Milk Industry Co. Ltd., Tokio/Tokyo, JP;
Taiyo Yushi K.K., Yokohama, Kanagawa, JP
Erfinder TAKEUCHI, Toshio, Chigasaki-shi, Kanagawa 253-0082, JP;
HAYASAWA, Nutritional Science Laborat., Hirotoshi, 5-chome, Zama-shi, Kanagawa 228-8583, JP;
KUDO, Food Research & Development Labor., Tsutomu, 5-chome, Zama-shi, Kanagawa 228-8583, JP;
MIYAKAWA, Nutritional Science Laboratory, Hiroshi, 5-chome, Zama-shi, Kanagawa 228-8583, JP;
YAMADA, Nutritional Science Laboratory, Akio, 5-chome, Zama-shi, Kanagawa 228-8583, JP;
OKUMA, 8-201, Naomichi, Yokohama-shi, Kanagawa 245-0016, JP;
ISHIZUKA, 303, Waichi, Yokohama-shi, Kanagawa 220-0023, JP;
ISHIDA, Shuzo, Yokohama-shi, Kanagawa 221-0073, JP
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 69932327
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 17.03.1999
EP-Aktenzeichen 999092018
WO-Anmeldetag 17.03.1999
PCT-Aktenzeichen PCT/JP99/01321
WO-Veröffentlichungsnummer 1999047002
WO-Veröffentlichungsdatum 23.09.1999
EP-Offenlegungsdatum 03.01.2001
EP date of grant 12.07.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.07.2007
IPC-Hauptklasse A23K 1/02(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse A23K 1/16(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   A23K 1/18(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung betrifft feingranulares Futtermittel für Fischbrut, womit eine deutlich erhöhte Überlebensrate für aufgezogene Fischbrut gewährt wird, wie beispielsweise Rotbarsch, Flunder und Shrimps. Spezieller betrifft die Erfindung ein feingranulares Futtermittel für Fischbrut, das in Form feiner Granalien vorliegt, die mindestens die folgenden Inhaltsstoffe enthalten: a) Ein Gemisch eines Calciumsalzes langkettiger, ungesättigter Fettsäuren, aufweisend (i) 80 Gewichtsprozent oder mehr Calciumsalz(e) langkettiger, ungesättigter Fettsäure mit mindestens 18 Kohlenstoffatomen und (ii) 20 Gewichtsprozent oder weniger gebräunte Materialien, die durch Erhitzen von Melassen oder Zuckerstoffen erzeugt werden, ein durch Erhitzen von Zuckerstoffen und Aminosäuren erzeugtes, gebräuntes Material oder eine Mischung davon in einem beliebigen Verhältnis und (b) eine Mischung von Peptiden die durch Hydrolysieren von tierischem Eiweiß erhalten wird.

Wie hierin verwendet bezieht sich der Begriff "langkettige, ungesättigte Fettsäuren" auf ungesättigte Fettsäuren mit mindestens 18 Kohlenstoffatomen. während die Prozentangaben mit Ausnahme bei der Überlebensrate in Gewichtsprozent angegeben sind.

Einschlägiger Stand der Technik

Die Mortalität von aufgezogener Fischbrut ist in der Aufzucht von Wassertieren ein ausgeprägtes, wirtschaftliches Problem, so dass es einen dringenden Bedarf zur Erhöhung der Überlebensrate von Fischbrut gibt (die Zahl der lebenden Frischbrut als prozentualer Anteil an der aufgezogenen, gesamten Fischbrut.

Rotatoria, Salzkrebs und andere lebende Organismen finden in konventionellen Fischzuchtanlagen und Schalentieraufzuchtbetrieben weitverbreitete Anwendung als Futtermaterial, jedoch hat die Diversifikation der Arten von konventionellem Fisch und Schalentieren, die aufgezogen werden, und die dramatischen Zunahmen in der Produktion zu der zusätzlichen Verwendung von künstlich hergestelltem, feingranularen Futtermitteln geführt (nachfolgend der Einfachheit halber als feingranulare Futtermittel bezeichnet). Obgleich bekannt ist, dass die Einnahme, Verdauung und Aufnahme von feingranularen Futtermitteln im Vergleich zu Lebendorganismen nachteilig sind (Kagaku to Saibutsu. Band 29, Nr. 9, S. 571–580, 1991; Nippon Saibai Gyogyo Kyokai, "Saibai Gyogyo Gijutsu Kenshu Kiso Riron Koosu Tekisuto: Shiro Seibutso Shiriizu Nr. 9," Nippon Saibai Gyogyo Kyokai, 1988), haben feingranulare Futtermittel eine Reihe von Vorteilen, da die Nährstoffherstellung und Regulierung der Granaliengröße leicht sind und Einsparungen in Arbeitskraft, Anlagen und Kostenaufwand in Verbindung mit Futtermittel erzielt werden können und es in Fischaufzuchtbetrieben, wenn feingranulare Futtermittel rechtzeitig bereitgestellt werden können, einen deutlichen Einfluss auf die Produktivität gibt.

Fischbrut hat typischer Weise eine äußerst kurze Dotterphase, sodass die Magendrüse zu Beginn der Ingestionsphase noch unentwickelt ist, wobei berichtet worden ist, dass während der Dauer, die sich vom Ausschlüpfen bis zur Jungfischphase erstreckt, währenddessen Fischbrut nicht in der Lage ist Futter zu verdauen, die Wirksamkeit von Verdauungsenzym extrem gering ist (Nippon Saibai Gyogyo Kyokai, "Saibai Gyogyo Gijutsu Kenshu Kiso Riron Koosu Tekisuto: Shiryo Seibutsu Shiriizu Nr. 9," Nippon Saibai Gyogyo Kyokai, 1988; Journal of Fish Biology, Band 30, S. 15–33, 1987; und Comparative Biochemistry and Physiology, Band 95B, Nr. 4, S. 647–652, 1990).

Obgleich der Verdauungsmechanismus für Fett und Kohlenhydrat und der Aufnahmemechanismus in dem Fischbrutstadium sich nicht wesentlich von denen im erwachsenen Fisch unterscheiden, wurde berichtet. dass es einen deutlichen Unterschied in der Proteinverdauung gibt (Nippon Suisan Gakkai Shi, Band 38, S. 1143–1152, 1972; und Bulletin of Japanese Society of Scientific Fisheries, Band 39, Nr. 8, S. 77–88, 1973).

Im Brutstadium, in dem die Magendrüse noch unentwickelt ist, wird Protein in Lebendfutter (der wasserlösliche Stickstoffgehalt beträgt 53–74%) typischer Weise durch ein Trypsin-ähnliches Enzym abgebaut, das in den intestinalen Trakt ausgeschieden wird und von den rektalen Epithelzellen aufgenommen wird. Andererseits wurde berichtet, dass die Verdauung und Aufnahme von feingranularen Futtermitteln durch Zersetzung mit Hilfe von gastrischem Pepsin erreicht wird (Bulletin of Japanese Society of Scientific Fisheries, Band 39, Nr. 8, S. 77–88, 1973; Nippon Saibai Gyogyo Kyokai, "Saibai Gyogyo Gijutsu Kenshu Kiso Riron Koosu Tekisuto: Shichigyoki no Hatsuiku Shiriizu Nr. 1," Nippon Saibai Gyogyo Kyokai, 1991; und Suisan no Kenkyu, Band 6, Nr. 4, S. 108–111, 1987).

Damit Proteine im Inneren der Zellen abgebaut werden können, müssen die Proteine über Pinocytrose aufgenommen werden. Da jedoch der Abstand zwischen den intestinalen Zotten in der Größenordnung mehrerer zig Mikrometer liegt, werden die Proteingranalien des Futtermittels nicht ohne weiteres im Darm aufgenommen. Andererseits ist veröffentlicht worden, dass wasserlösliches Protein und Peptide in den Därmen von Fisch aufgenommen werden können ("Nippon Saibai Gyogyo Kyokai, Shiryo Seibutsu Shiriizu Nr. 10," Nippon Saibai Gyogyo Kyokai, 1988; und Journal of Nutrition, Band 127, Nr. 4, S. 608–614, 1997).

Fischbrut-Futtermittel werden auf der Grundlage älterer Entdeckungen nutzbar gemacht, wovon das Tierwachstum förderndes Futtermitteladditiv ein Beispiele ist, dass weitgehend aus gesättigten oder ungesättigten Fettsäuresalzen mit mindestens 6-24 Kohlenstoffatomen besteht (Japanische Offenlegungsschrift Veröffentlichung Nr. 58-47442/1983); ein Fischfutter, dass 0,1% bis 20% Iso-Fettsäure oder ein Salz davon mit 4-5 Kohlenstoffatomen enthält (Japanische Offenlegungsschrift Veröffentlichung Nr. 3-240447/1991); Futtermittelpellets, bestehend auf einer Grundlage mit Fischmehl, usw. als Hauptbestandteil und die Vitamine und andere wirksame Inhaltsstoffe enthalten, die leicht pyrolysiert werden, zu denen Fettsäuren und/oder Salze davon mit 16-18 Kohlenstoffatomen zugesetzt werden, sowie eine geringe Menge Wasser, gefolgt von einem Compoundieren, Granulieren und kurzem Niedertemperaturtrocknen (Japanische Offenlegungsschrift Veröffentlichung Nr. 7-99895/1995); ein Futtermittel für aufgezogenen Flunder, das 1-30 Gewichtsteile hydrolysiertes Pflanzeneiweiß pro 100 Gewichtsteile Futtermittel enthält (Japanische Offenlegungsschrift Veröffentlichung Nr. 7-227223/1995); ein Futtermittel für aufgezogene Shrimps, das hydrolysiertes Pflanzeneiweiß enthält (Japanische Offenlegungsschrift Veröffentlichung Nr. 8-51937/1996); Fischfutterpellets, die höhere Fette und Öle formgepresst enthalten in Gegenwart von 5–15% Fettsäure-Calciumsalze (Japanische Offenlegungsschrift Veröffentlichung Nr. 8-317761/1996) usw.

Ebenfalls bekannt ist gebräuntes Material vom Maillard-Typ, das durch Erhitzen von Zuckerstoffen und Aminosäuren hergestellt wird und gebräuntes Material vom Karamel-Typ, dass durch Erhitzen von Zuckerstoffen hergestellt wird (z.B. nach Nippon Nogei Kagaku Kai Shi, Band 43, Nr. 7, S. 484, 1969; Journal of Food Science, Band 40, Nr. 3, S. 460, 1975; Chemical Abstracts, Band 98, Artikel Nr. 33211W, 1983). Auch ist in einem Futtermittel in einem Verhältnis von 1:1 (Gewichtsteile) auch die Verwendung Ethylendiamin-dihydroiodid und einer Mischung von Karamel, Hemicellulose, Xylose und Lignosulfat bekannt, wobei das Ethylendiamin-dihydroiodid als ein Stabilisiermittel für die Lagerung dient (US-P-3 733 405/1973). Die EP-A-0 292 052 offenbart ein Fischfutter hauptsächlich für Jungfische, das hohe Überlebensraten liefert. Das Fischfutter enthält beispielsweise Protein-Rohmaterial, Fett in Form von Fischöl und/oder Lecithin und Glucose.

Die Aquaculture, Band 139, Nr. 1-2, 1996, S. 101–108, offenbart ein Fischfutter, das Fettsäure-Calciumsalze von Fischöl aufweist, sowie Proteinmaterial.

Die EP-A-0 594 862 offenbart einen Mischbestandteil für Geflügelfutter, der Calciumsalze langkettiger, ungesättigter Fettsäuren mit 18 oder mehr Kohlenstoffatomen aufweist, sowie gebräuntes Material, das durch Erhitzen einer Mischung des Calciumsalzes, von Melassen und einem Saccharid erzeugt wird oder durch Erhitzen einer Mischung eines Saccharids und einer Aminosäure.

Abgesehen von dem vorgenannten Stand der Technik haben die Anmelder bereits ein Patent erhalten, das die Einbeziehung langkettiger, ungesättigter Fettsäure, Calciumsalze und gebräunter Substanz in Geflügelfutter offenbart, um die Legedauer bei Geflügel zu verlängern sowie die Eiablagerate zu verbessern, die Rate des Eisprunges zu verringern und in dem Eidotter Linolsäure, Linolensäure und andere langkettige, ungesättigte Fettsäuren anzureichern (JP-A-2 077 881, nachfolgend bezeichnet als "patentierte Erfindung").

Im Stand der Technik werden Methoden unter Verwendung von Fettsäure-Calciumsalzen oder hydrolysiertem Pflanzeneiweiß als Fischfutter oder Fischbrutfutter offenbart. Im Gegensatz zu den vorgenannten Fettsäure-Calciumsalzen ist jedoch die gleichzeitige Verwendung des Gemisches langkettiger, ungesättigter Fettsäure-Calciumsalze der patentierten Erfindung (bestehend aus gebräuntem Material und langkettigem, ungesättigten Fettsäure-Calciumsalz) mit einer Peptidmischung, bei der es sich um hydrolysiertes, tierisches Eiweiß (nachfolgend bezeichnet als "tierische Peptidmischung") als ein feingranulares Futtermittel für Fischbrut handelt, nicht bekannt.

Angesichts der vorstehenden Ausführungen haben die Erfinder eingehend Forschungsarbeiten bezüglich eines Futtermittels ausgeführt, mit dem Überlebensrate von Fischbrut erhöht werden würde, und haben im Ergebnis davon feingranulare Futtermittel mit Hauptbestandteilen des Gemisches der langkettigen, ungesättigten Fettsäure-Calciumsalze und einer tierischen Peptidmischung der patentierten Erfindung entdeckt, die darin beigemischt andere Nährstoffe enthält, die für Fischbrut erforderlich sind, die eine deutliche Erhöhung der Überlebensrate von Fischbrut ergeben und eine vernachlässigbare Herauslösung von Stickstoff-Quellen in Seewasser oder Süßwasser aus den feingranularen Futtermitteln erzeugen, und haben auf diese Weise die Erfindung vervollkommnet.

Zusammenfassung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung gewährt feingranulare Futtermittel für Fischbrut, mit denen die Überlebensrate von Fischbrut deutlich erhöht wird, die die Leistungsfähigkeit der Aufzucht verbessern und eine vernachlässigbare Herauslösung von Stickstoff-Quellen in Seewasser oder Süßwasser aus den feingranularen Futtermitteln erzeugen.

Die vorliegende Erfindung betrifft ein feingranulares Futtermittel für Fischbrut, wobei das Futtermittel in Form feiner Granalien mit einer Partikelgröße im Bereich von 5 bis 250 &mgr;m vorliegt und mindestens die folgenden Bestandteile als wirksame Inhaltsstoffe aufweist: a) ein Gemisch von Calciumsalz einer langkettigen, ungesättigten Fettsäure, aufweisend: (i) 80 Gew.% oder mehr Calciumsalz(e) von langkettiger, ungesättigter Fettsäure mit mindestens 18 Kohlenstoffatomen und (ii) 20 Gew.% oder weniger eines gebräunten Materials, das erzeugt wird durch Erhitzen von Melassen oder Zuckerstoffen; eines gebräunten Materials, das erzeugt wird durch Erhitzen von Zuckerstoffen und Aminosäuren. oder einer Mischung davon in einem beliebigen Verhältnis; sowie b) eine Mischung von Peptiden, erhalten durch Hydrolysieren von tierischem Protein.

Mit der vorliegenden Erfindung läßt sich die Überlebensrate von Fischbrut erhöhen, ist die Verbesserung der Leistungsfähigkeit einer Aufzucht möglich, wobei die wirtschaftlichen Vorteile dabei erheblich sind und die Herauslösung von Stickstoff-Quellen in Seewasser oder Süßwasser aus den feingranularen Futtermitteln vernachlässigbar ist, sodass der Wirkungsgrad des Futtermittels hoch ist und Einsparungen in Bezug auf Arbeitskraft, Anlagen und Kostenaufwand in Verbindung mit der Aufzucht von Fischbrut möglich macht.

Detaillierte Offenbarung der Erfindung

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Gewährung feingranularer Futtermittel die die Überlebensrate von Fischbrut deutlich erhöhen, die Leistungs fähigkeit der Aufzucht verbessern und eine vernachlässigbare Herauslösung von Stickstoff-Quellen in Seewasser oder Süßwasser aus den feingranularen Futtermitteln erzeugen.

Um die genannte Aufgabe zu lösen handelt es sich bei der Erfindung um feingranulare Futtermittel für Fischbrut, die mindestens die folgenden, wirksamen Bestandteile a) und b) in feingranularer Form enthalten:

  • a) Ein Gemisch von I Calciumsalzen langkettige, ungesättigte Fettsäure, die aufweisen: (i) 80 Gew.% oder mehr Calciumsalz(e) von langkettiger, ungesättigter Fettsäure mit mindestens 18 Kohlenstoffatomen und (ii) 20 Gew.% oder weniger eines gebräunten Materials, das Erzeugt wird durch Erhitzen von Melassen oder Zuckerstoffen; eines gebräunten Materials, das erzeugt wird durch Erhitzen von Zuckerstoffen und Aminosäuren oder einer Mischung davon in einem beliebigen Verhältnis; sowie
  • b) eine Mischung von Peptiden, die erhalten werden durch Hydrolysieren von tierischem Protein.

In einer bevorzugten Praxis wird in der Erfindung das Gemisch langkettiger, ungesättigter Fettsäure-Calciumsalze aus 80% bis 99,5 Gew.% Calciumsalz(e) von langkettigen, ungesättigten Fettsäuren mit mindestens 18 Kohlenstoffatomen bestehen und 20% bis 0,5 Gew.% eines gebräunten Materials, das erzeugt wird durch Erhitzen von Melassen oder Zuckerstoffen; eines gebräunten Materials, das erzeugt wird durch Erhitzen von Zuckerstoffen und Aminosäuren oder einer Mischung davon in einem beliebigen Verhältnis; sowie die Mischung eines Calciumsalzes der langkettigen, ungesättigten Fettsäure und Peptidmischung darin in Mengen von 20% bis 50 Gew.% beziehungsweise 80% bis 50 Gew.% enthalten, bezogen auf die Inhaltsstoffe ausschließlich der anderen Futtermittelbestandteile.

Anschließend wird die Erfindung detaillierter beschrieben. Die feingranularen Futtermittel für Fischbrut der Erfindung werden detaillierter beschrieben, indem zuerst das Herstellungsverfahren dafür beschrieben wird.

1) Herstellung eines Gemisches von langkettigen, ungesättigten Fettsäure-Calciumsalzen

Das Gemisch eines Calciumsalzes einer langkettigen, ungesättigten Fettsäure zur Verwendung in den feingranularen Futtermitteln für Fischbrut der vorliegenden Erfindung wird beispielsweise wie folgt entsprechend der Offenbarung in der Patentbeschreibung der vorgenannten "patentierten Erfindung" hergestellt.

a. Herstellung von langkettigen ungesättigten Fettsäure-Calciumsalzen

Die Calciumsalze der langkettigen, ungesättigte Fettsäure werden mit Hilfe bekannter Methoden hergestellt, zum Beispiel in der folgenden Weise mit Hilfe von Methoden, wie beispielsweise der Methode der doppelten Zersetzung (Yoshida Tokiyuki et al., Herausgeber, "Kinzoku Sekken no Seishitsu to Oyo," S. 15, Koshobo, 1988).

Es wird ein Fett oder Öl mit langkettigen, ungesättigten Fettsäuren als deren Fettsäuren als Hauptbestandteil mit einer Iodzahl von 50 oder größer, wie beispielsweise Leinsamenöl, Sojaöl, Maisöl, Fischöl, usw. oder eine Mischung derartiger Öle und Fette verseift, um eine alkalische Fettsäure-Seife zu ergeben, zu der eine wässrige Lösung eines Calciumsalzes zugesetzt wird, die mit der Seife umgesetzt wird und wonach das resultierende Calciumsalz der Fettsäure (dieses Fettsäure-Calciumsalz ist das langkettige, ungesättigte Fettsäure-Calciumsalz der Erfindung) abgetrennt, gewaschen, entwässert und getrocknet wird, um ein Calciumsalz der langkettigen, ungesättigten Fettsäure in Pulverform zu ergeben. In diesem Verfahren werden vor der Reaktion eine vorbestimmte Menge an gebräuntem Material, erzeugt durch Erhitzen von Melassen oder Zuckerstoffen, eines gebräunten Materials, erzeugt durch Erhitzen von Zuckerstoffen und Aminosäuren oder einer Mischung davon in beliebigem Verhältnis (nachfolgend zusammengefasst bezeichnet als "gebräuntes Material") mit dem Fett oder Öl gemischt und die Reaktion von Fettsäure-Calciumsalz anschließend ausgeführt.

b. Herstellung von gebräuntem Material

Ein beispielhaftes Verfahren zur Herstellung von gebräuntem Material ist wie folgt. Die Melassen oder Zuckerstoffe, die als Ausgangsmaterial für die Herstellung von gebräuntem Material verwendet werden, sind kommerziell verfügbare Produkte, sodass das durch Erhitzen erzeugte, gebräunte Material hergestellt werden kann, indem Melassen oder Zuckerstoffe (beispielsweise 1 Glucose, Lactose usw.) einem Erhitzen bei normalen Druck (zum Beispiel für 2 bis 6 Stunden bei 100° C) unter Anwendung bekannter Methoden unterworfen wird. Das resultierende, gebräunte Material hat eine braune Farbe. Ein Beispiel für kommerziell verfügbare Produkte ist Karamel. Das durch Erhitzen von Zuckerstoffen und Aminosäuren hergestellte, gebräunte Material kann ein kommerziell verfügbares Produkt sein oder ein solches, das hergestellt wird, indem Monosaccharide und Aminosäuren einem Erhitzen bei normalem Druck unter Anwendung bekannter Methoden unterworfen werden. In der vorliegenden Erfindung lassen sich auch Mischungen dieser zwei Arten von gebräuntem Material in beliebigen Anteilen verwenden.

c. Herstellung von Gemisch von langkettigem, ungesättigtem Fettsäure-Calciumsalz

Ein beispielhaftes Verfahren für die Herstellung des Gemisches eines Calciumsalzes der langkettigen, ungesättigten Fettsäure ist wie folgt. Es wird eine vorbestimmte Menge des gebräunten Materials zu dem bereits beschriebenen Pulver des Calciumsalzes der langkettigen, ungesättigten Fettsäure gegeben und unter Verwendung eines Mischers oder dergleichen gleichmäßig gemischt. In dem Verfahren zum Erzeugen von Calciumsalzen langkettiger, ungesättigter Fettsäure läßt sich eine vorbestimmte Menge an gebräuntem Material vor der Reaktion zugeben und das gebräunte Material in der vorstehenden Weise bei nachfolgender Ausführung der Reaktion lediglich dann, wenn der Gehalt des gebräunten Materials die vorbestimmte Menge noch nicht erreicht hat.

In jedem Fall beträgt der zugegebene Anteil von gebräuntem Material 20% oder weniger und bevorzugt 0,5% bis 10% entsprechend der Offenbarung in der Beschreibung der vorgenannten "patentierten Erfindung". Das Gemisch von Calciumsalz langkettiger, ungesättigter Fettsäure wird mit Hilfe des vorstehend beschriebenen Herstellungsverfahrens erhalten.

2) Herstellung von Mischung aus tierischem Peptid

Die Mischung von tierischem Peptid, die die anderen Hauptbestandteile der feingranularen Futtermittel für Fischbrut der vorliegenden Erfindung enthält, läßt sich mit Hilfe beispielsweise der folgenden Methode herstellen.

Die Ausgangsmaterialien zum Herstellen der Mischung von tierischem Peptid schließen ein: Casein (z.B. Caseinlactat, Caseinhydrochlorid, Natriumcaseinat, Kaliumcaseinat, Mischungen davon, usw.). Molkenprotein, Molkenproteinkondensat (WPC), Molkenproteinisolat (WPI), Eiweiß, Fisch- und von Schalentieren deriviertes Protein, von Nutztier deriviertes Protein sowie Mischungen dieser Proteine in beliebigen Verhältnissen (nachfolgend zusammenfassend bezeichnet als "tierisches Protein") entweder kommerziell verfügbare Produkte, oder solche, die unter Anwendung von in der Fachwelt bekannten Methoden hergestellt werden. Das tierische Protein wird in Wasser oder heißem Wasser aufgelöst oder dispergiert. Die Konzentration der Dispersion oder Lösung ist nicht entscheidend, wobei jedoch vom Standpunkt der Wirksamkeit des Auflösens und der Verarbeitbarkeit die Herstellung innerhalb eines Konzentrationsbereichs von etwa 5% bis 15%, angegeben als Proteinkonzentration, bevorzugt ist.

Der Dispersion oder Lösung kann ein oder eine Kombination von zwei oder mehreren proteolytischen Enzymen zugegeben werden, um das tierische Protein zu hydrolysieren. Beispiele proteolytische Enzyme, die sich verwenden lassen, sind BIOPRASE (von Nagase Seikagaku Kogyo), AMANO A (von Amano Seiyaku), PANCREATIN (von Amano Seiyaku), PROREZER (von Amano Seiyaku), PROTEASE S (von Amano Seiyaku), SAVINASE (von Novo Nordisk), GODO B.A.P. (von Godo Shusei), PROTEASE N (von Amano Seiyaku), GODO B.N.P. (von Godo Shusei), NEUTRASE (von Novo Nordisk), ALCALASE (von Novo Nordisk), TRYPSIN (von Novo Nordisk), CHYMOTRYPSIN (von Novo-Nordisk), SUBTILISIN (von Novo Nordisk), PAPAIN (von Amano Seiyaku), BROMELAIN (von Amano Seiyaku) sowie andere kommerziell verfügbare Produkte. Sofern eine Mehrzahl proteolytischer Enzyme zur Anwendung gelangt, lassen sich diese der Dispersion oder Lösung gleichzeitig oder der Reihe nach zusetzen.

Die Mengen, in denen proteolytische Enzyme in Bezug auf tierisches Protein verwendet werden, wird abhängen von der Substratkonzentration, dem Enzymtiter, der Reaktionstemperatur und der Reaktionszeit, wobei sie im typischen Fall im Bereich von 100 bis 10.000 Einheiten der Enzymaktivität pro 1 g Protein, die in der Dispersion oder Lösung des tierischen Proteins enthalten sind.

In der bevorzugten Praxis wird der pH-Wert während der Hydrolysereaktion innerhalb eines Bereichs eingestellt, der den optimalen pH-Wert für das zu verwendende Enzym einschließt. Insbesondere wird der pH-Wert in der bevorzugten Praxis vor dem Zusetzen des Enzyms zu der Dispersion oder Lösung des tierischen Proteins innerhalb eines Bereichs eingestellt, der den optimalen pH-Werte für das zu verwendende Enzym einschließt, wobei der pH-Wert während der Ausführung der Hydrolyse innerhalb eines Bereichs gehalten wird, der den optimalen pH-Wert für das zu verwendende Enzym einschließt. Im typischen Fall fällt der pH-Wert während der Hydrolysereaktion nach der Zugabe des Enzyms ab sowie auch während des Ablaufs der Hydrolysereaktion, sodass in einer bevorzugten Praxis eine wässrige Lösung eines alkalischen Mittels vor der Zugabe des Enzyms zugesetzt wird, um den pH-Wert auf 8 oder darüber zu bringen. Alkalische Mittel, die für diese Aufgabe zur Anwendung gelangen können schließen Natriumhydroxid ein, Kaliumhydroxid und Kaliumcarbonat.

Die Temperatur für die Hydrolysereaktion ist nicht entscheidend und kann innerhalb eines praktischen Bereichs gewählt werden, der den geeigneten Temperaturbereich für die Entwicklung der Enzymaktivität einschließt und im typischen Fall 30° bis 70° C beträgt; die mikrobielle Proliferation während der Hydrolysereaktion läßt sich hemmen, indem die Temperatur innerhalb eines Bereichs von 50° bis 60° C gehalten wird.

Was die Dauer der Hydrolysereaktion betrifft, so wird, da die Reaktion in Abhängigkeit von den Reaktionsparametern unterschiedlich abläuft, wie beispielsweise der Typ und die Kombination von Enzym(en), die verwendet werden, die Reaktionstemperatur, der Anfangs-pH-Wert usw., die Verwendung der gleichen, vorgegebenen Reaktionszeit für die Enzymreaktion die Möglichkeit bieten, dass Zersetzungsprodukte, die unterschiedliche, physikochemische Qualitäten haben, in verschiedenen Herstellungschargen erzeugt werden, so dass keine einzelne Regel vorgegeben werden kann. In der bevorzugten Praxis wird die Enzymreaktion daher im Ablauf der Zeit untersucht werden müssen, um die optimale Reaktionszeit zu ermitteln.

Die Hydrolysereaktion wird in der vorstehend genannten Weise ausgeführt, wobei bevorzugte Parameter für die Hydrolysereaktion eine Reaktionstemperatur von 30° bis 60° C sind, eine Reaktionsdauer von 5 bis 24 Stunden, zugesetztes Enzym in einer Menge von 100 bis 10.000 Aktivitätseinheiten pro 1 g Protein und so weiter. Die Enzymreaktion kann durch Erhitzen der Reaktionslösung abgebrochen werden (beispielsweise für 15 Minuten bei 85° C) um das Enzym zu deaktivieren.

Sofern sich während der Hydrolysereaktion und/oder der Enzym-Wärmedeaktivierung unlösliche Substanzen bilden, werden diese abfiltriert.

Das Abfiltrieren unlöslicher Substanzen kann durch Mikrofiltration und/oder Ultrafiltration, mit Hilfe von Kieselgur und/oder Ultrafiltration usw. erreicht werden.

Die resultierende Lösung, die die Mischung von tierischem Peptid enthält, wird unter Anwendung bekannter Methoden kondensiert und das Kondensat unter Anwendung bekannter Methoden getrocknet, um eine Mischung von tierischem Peptid in Pulverform zu erzeugen.

3) Herstellung von feingranularem Futtermittel für Fischbrut

Es folgt ein Beispiel für ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Herstellung von feingranularem Futtermittel für Fischbrut. Es wird eine vorbestimmte Menge der Mischung von tierischem Peptid in Pulverform in der 3- bis 4-fachen Menge Wasser (bezogen auf Gewichte) aufgelöst, in einen beheizten Mischer gegeben (beispielsweise einen Tischkneter (von Irie Shokai)) und bis 85° C erhitzt. Es wir eine vorbestimmten Menge der Mischung des Calciumsalzes der langkettigen, ungesättigten Fettsäure in Pulverform zugesetzt und für etwa eine Stunde bei 85°–90° C gerührt und die vorbestimmten Mengen anderer Bestandteile zugesetzt und für 30 Minuten bei der gleichen Temperatur gerührt, um diese gleichmäßig zu mischen. Danach wird das Produkt bis 90°–95° C erhitzt, in dem Mischer ein Teilvakuum erzeugt und das Produkt unter Rühren entwässert, um einen granularen Feststoff zu ergeben. Indem der Wassergehalt der Mischung verringert wird (Beschickungsmischung), nimmt die Mischung die Form einer hochviskosen Paste an, die dann die Form eines granularen Feststoffes annimmt, wenn der Wassergehalt unterhalb von etwa 5% abfällt, wonach dieser gemahlen wird, um feine Granalien zu ergeben. Die resultierende, granulare Mischung wird auf die gewünschte Partikelgröße klassiert, um ein feingranulares Futtermittel zu ergeben.

Wie aus den später ausgeführten Testbeispielen hervorgehen wird, betragen die Inhaltsstoffe für die Mischung des Calciumsalzes der langkettigen, ungesättigten Fettsäure und die Mischung des tierischen Peptids des feingranularen Futtermittels für Fischbrut (hierin und nachfolgend bezeichnet als Inhaltsstoffe des Gemisches von Calciumsalz langkettiger, ungesättigter Fettsäure und der Mischung von tierischem Peptid ohne andere Futtermittelbestandteile) 20% bis 50% bzw. 80% bis 50% und bevorzugt 30% bis 50% bzw. 70% bis 50%. Die Umwandlung dieser Werte zu einer Basis der Gesamtfuttermittelbestandteile liefert folgendes. Sofern andere Futtermittelbetsandteile 10% ausmachen, betragen beispielsweise die Inhaltsstoffe des Gemisches von Calciumsalz langkettiger, ungesättigter Fettsäure und der Mischung von tierischem Peptid 18% bis 45% bzw. 72% bis 45%.

Die Partikelgröße von feingranularem Futtermittel kann entsprechend innerhalb des Bereichs von 5 bis 250 &mgr;m in Abhängigkeit vom Typ der zu fütternden Fischbrut gewählt werden, in Abhängigkeit von der Zahl der Tage nach dem Ausschlüpfen und in Abhängigkeit von anderen Faktoren. Bei Flunder, Rotbarsch und "Yello Jack" wird die Partikelgröße 2 bis 10 Tage nach dem Ausschlüpfen auf 120 bis 180 &mgr;m eingestellt und bei 11 Tagen danach auf 180 bis 210 &mgr;m.

Beispiele für zusätzliche Futtermittelbestandteile sind Sojalecithin, Sojalecithin-Fraktionen, Aminosäuren, Taurin, Vitamingemische, Cholinchlorid und Mineralgemische. Diese Bestandteile können in der in den späteren Beispielen beschriebenen Weise abgemischt werden, um feingranulare Futtermittel für Fischbrut gemäß der Erfindung zu erzeugen.

Die Aufzucht von Fischbrut unter Verwendung der feingranularen Futtermittel für Fischbrut gemäß der vorliegenden Erfindung kann mit Hilfe üblicher Methoden erfolgen. Es folgt ein spezielles Beispiel. Es wird ein feingranulares Futtermittel für Fischbrut gemäß der vorliegenden Erfindung bis zu einer vorbestimmten Konzentration in Seewasser- oder Süßwasser suspendiert und für die Fischbrut in vorbestimmten Zeitabständen bereitgestellt. Beispielsweise werden für eine Fischbrut von 1.000 0,5 bis 5 g Futtermittel pro Tag in 500 ml Seewasser oder Frischwasser suspendiert und für die Aufzucht der Fischbrut in mehreren Dosismengen bis zu mehreren zehnfachen Dosismengen vom zweiten bis dritten Tag nach dem Schlüpfen und danach bereitgestellt.

Wie an Hand der später ausgeführten Testbeispiele offensichtlich wird, gibt es bei den feingranularen Futtermitteln für Fischbrut gemäß der vorliegenden Erfindung ein minimales Herauslösen von Stickstoff-Quellen aus den feinen Granalien in Seewasser oder Frischwasser, sodass die der Fischbrut mit einem hohen Futtermittelwirkungsgrad bereitgestellt werden können und eine deutlich höhere Überlebensrate der Fischbrut gewährleisten, während gleichzeitig Einsparungen in Bezug auf Arbeitskraft, Anlagen und Kostenaufwand in der Aufzucht von Fischbrut erzeugt werden.

Die Erfindung wird nun an Hand der Testbeispiele detailliert veranschaulicht.

Testbeispiel 1

Dieser Test wurde ausgeführt, um die Überlebensrate von Rotbarsch zu ermitteln, die mit den feingranularen Futtermitteln für Fischbrut gemäß der vorliegenden Erfindung erreicht wird.

1) Herstellung von Testmaterial

Unter Anwendung der gleichen Methode wie in Beispiel 1 wurden feingranulare Futtermittel für Fischbrut gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellt und als Test-Futtermittel verwendet. Separat davon wurde ein Futtermittel nach der gleichen Methode wie in Beispiel 1 mit der Ausnahme der Verwendung von 430 g Calciumsalz langkettiger, ungesättigter Fettsäure hergestellt, die kein gebräuntes Material enthielt, hergestellt in der gleichen Weise wie in Referenzbeispiel 3 mit der Ausnahme der Änderung von 200 g Karamel (hergestellt von Taiyo Yushi) zu 200 g Wasser sowie 1.060 g Casein-Natrium (von New Zealand Dairy Board) an Stelle des Gemisches von Calciumsalz langkettiger, ungesättigter Fettsäure und hydrolysiertem Casein in Beispiel 1 zur Herstellung von Vergleichsfuttermittel 1.

Es wurden bei einer Temperatur von 25° C Rotatorier mit rohem Chlorella (NAMA CHLORELLA V12 von Chlorella Kogyo) unter Zusatz einer Nährmittelergänzung (DHA-38G von Nippon Kagaku Shiryo) in einer Konzentration von 0,5 g/10 Liter für 20 Stunden vor dem Füttern zur Herstellung eines Rotatorier-Futtermittels vom S-Typ hergestellt, das als Vergleichsfuttermittel 2 bezeichnet wurde.

2) Testmethode

Es wurden die Eier von Rotbarsch mit Hilfe der üblichen Methoden zum Schlüpfen gebracht und die geschlüpfte Fischbrut nach Belieben in drei Gruppen von 500 unterteilt. Der Test wurde in der folgenden Weise ausgeführt, indem an dem zweiten Tag nach dem Schlüpfen begonnen wurde und die Überlebensrate der jeweiligen Gruppe verfolgt wurde.

  • (1) Testtank: 100 Liter rund, Panlite-Tank
  • (2) Wasseraustausch: Fließendwassersystem (2–3 Umläufe)
  • (3) Einlaufwasser: Gefiltertes Seewasser (gefiltert, um einen Zutritt von Plankton zu vermeiden)
  • (4) Wassertemperatur: Eingestellt auf 20°–22° C durch automatische Temperaturregelung
  • (5) Beleuchtung: 2.000 Lux
  • (6) Beleuchtungszyklus: Alle 12 Stunden (Beleuchtung von 6 Uhr bis 18 Uhr)
  • (7) Fütterung: Das Test-Futtermittel und Vergleichsfuttermittel 1 in Mengen von 0,6 bis 3,0 g aufgeteilt in 6 bis 9 Dosismengen pro Tag und für Vergleichsfuttermittel 2, 500.000 Rotatorier aufgeteilt in 3 Dosismengen pro Tag, für jede Gruppe unter Suspendieren des Futtermittels in Seewasser bereitgestellt.

3) Testergebnisse

Die Ergebnisse für diesen Test sind in Tabelle 1 gezeigt. Aus Tabelle 1 kann man entnehmen, dass die Überlebensrate 14 Tage nach dem Ausschlüpfen 92% für die Test-Futtermittelgruppe gegenüber 60% für die Vergleichsfuttermittel 1-Gruppe und 98% für die Vergleichsfuttermittel 2-Gruppe betrug, was demonstriert, dass die Überlebensrate für die Test-Futtermittelgruppe etwa genauso groß wie die für die Vergleichsfuttermittel 2-Gruppe war und dass die Überlebensrate mit dem Test-Futtermittel sehr hoch war.

Die Überlebensrate 23 Tage nach dem Schlüpfen betrug 60% für die Test-Futtermittelgruppe, während die für die Vergleichsfuttermittel 1-Gruppe 35% und die für die Vergleichsfuttermittel 2-Gruppe 90% betrug. Obgleich die Test-Futtermittelgruppe einen geringeren Wert als die Vergleichsfuttermittel 2-Gruppe hatte, war die Überlebensrate immer noch 1,7-fach höher als die der Vergleichsfuttermittel 1-Gruppe.

An Hand dieser Ergebnisse wurde bestätigt, dass das Test-Futtermittel eine deutlich höhere Überlebensrate ergab, als konventionelles Futtermittel.

Der Test wurde mit unterschiedlichen Arten von feingranularen Futtermitteln für Fischbrut ausgeführt, wobei die Ergebnisse etwa gleich waren.

Tabelle 1

Testbeispiel 2

Dieser Test wurde ausgeführt, um die Überlebensrate von Rotbarsch zu bestimmen, die mit den feingranularen Futtermitteln für Fischbrut gemäß der vorliegenden Erfindung erreicht wird.

1) Herstellung von Testmaterial

Es wurde ein Test-Futtermittel und ein Vergleichsfuttermittel nach der gleichen Methode wie in Testbeispiel 1 mit der Ausnahme hergestellt, dass die Partikelgröße des Test-Futtermittels und des Vergleichsfuttermittels 1, die nach der Methode für Testbeispiel 1 hergestellt wurden, auf 120–150 &mgr;m eingestellt wurde.

2) Testmethode

Es wurden 1.000 Flundereier nach der üblichen Methode zum Schlüpfen gebracht und die geschlüpfte Flunder-Fischbrut nach Belieben in zwei Gruppen von 300 unterteilt. Der Test wurde in der folgenden Weise ausgeführt, indem am zweiten Tag nach dem Schlüpfen begonnen wurde und die Überlebensrate jeder Gruppe am 25. Tag nach dem Schlüpfen getestet wurde.

  • (1) Testtank: 100 Liter rund, Panlite-Tank
  • (2) Wasseraustausch: Fließendwassersystem (2–5 Umläufe)
  • (3) Einlaufwasser: Gefiltertes Seewasser (gefiltert, um einen Zutritt von Plankton zu vermeiden)
  • (4) Wassertemperatur: Eingestellt auf 18°–20° C mit Hilfe einer automatischen Temperaturregelung
  • (5) Beleuchtung: 500 ± 100 Lux
  • (6) Beleuchtungszyklus: Alle 12 Stunden (Beleuchtung von 6 Uhr bis 18 Uhr)
  • (7) Fütterung: Jedes Futtermittel in Mengen von 0,5 bis 1,5 g wurde in 10 Dosismengen pro Tag aufgeteilt und in Abständen von 1 Stunde von 8 Uhr bis 17 Uhr der jeweiligen Gruppe gegeben, wobei das Futtermittel in Seewasser suspendiert wurde.

3) Testergebnisse

Die Ergebnisse des Tests waren eine Überlebensrate von 65% für die Test-Futtermittelgruppe gegenüber 32% für die Vergleichsfuttermittelgruppe, was eine solche Wirkung der Zunahme der Überlebensrate demonstriert, dass die Überlebensrate in der Test-Futtermittelgruppe etwa zweimal so groß war, wie in der Vergleichsfuttermittelgruppe.

Der Test wurde mit unterschiedlichen Arten von feingranularen Futtermitteln für Fischbrut ausgeführt, wobei die Ergebnisse in etwa die gleichen waren.

Testbeispiel 3

Dieser Test wurde ausgeführt, um das Herauslösen von Stickstoff-Quellen aus feingranularen Futtermitteln zu bestimmen.

1) Herstellung von Testmaterial

Es wurden sieben Typen von Test-Futtermitteln (Partikelgröße im jeweiligen Fall von 120 bis 180 &mgr;m) mit Hilfe der Methode von Beispiel 2 mit der Ausnahme variierender Anteile des Gemisches von Calciumsalz langkettiger, ungesättigter Fettsäure und der Mischung von tierischem Peptid entsprechend den Angaben in Tabelle 2 hergestellt.

2) Testmethode

Es wurden 30 g des jeweiligen feingranularen Futtermittels in 1 Liter Salzwasser mit einer Konzentration von 3% dispergiert und bei 20° C gehalten, mit einer Drehzahl 100 U/min., mit einem Rührwerk (von Shinto Kagaku mit 3:1-Motor) bei der gleichen Temperatur gerührt und nach 90 Minuten mit Filterpapier (von Toyo Roshi, Nr.2) filtriert, um ein Filtrat zu erhalten. Der Stickstoffgehalt der feingranularen Futtermittel vor deren Zugabe zum Salzwasser und der Filtrate wurden gemessen und der herausgelöste Stickstoff berechnet.

3) Testergebnisse

Die Testergebnisse sind in Tabelle 2 angegeben. Aus Tabelle 2 kann man entnehmen, dass Futtermittel, die ein Gemisch von Calciumsalz langkettiger, ungesättigter Fettsäure in Anteilen von weniger als 20% und die Mischung von tierischem Peptid in Anteilen von mehr als 80% enthielten, eine unerwünscht hohe Stickstoff-Herauslösung zeigten.

Im Gegensatz dazu hatten Futtermittel, die das Gemisch von Calciumsalze langkettiger, ungesättigter Fettsäure in Anteilen von 20% bis 50% und die Mischung von tierischem Peptid in Anteilen von 80% bis 50% enthielten, eine minimale Stickstoff-Herauslösung, sodass vermutet wird, dass sie über einen guten Futtermittelwirkungsgrad verfügen. Futtermittel, die das Gemisch von Calciumsalz langkettiger, ungesättigter Fettsäure in Anteilen von mehr als 50% und die Mischung tierischem Peptid in Anteilen von weniger als 50% enthielten, zeigten keine wesentliche Verbesserung in der Stickstoff-Herauslösung, wobei die Ergebnisse etwa die gleichen waren wie die für Futtermittel, die das Gemisch von Calciumsalz langkettiger, ungesättigter Fettsäure in Anteilen von 20% bis 50% und die Mischung des tierischem Peptids in Anteilen von 80% bis 50% enthielten.

Die Testergebnisse demonstrierten, dass dann, wenn der Anteil des Gemisches von Calciumsalz langkettiger, ungesättigter Fettsäure in den feingranularen Futtermitteln der vorliegenden Erfindung 20% bis 50% und speziell 30% bis 50% beträgt und der Anteil der Mischung von tierischem Peptid 80% bis 50% und speziell 70% bis 50% beträgt, die Stickstoff-Herauslösung minimal ist.

Der Test wurde mit verschiedenen Typen von feingranularen Futtermitteln für Fischbrut ausgeführt, wobei die Ergebnisse in etwa gleich waren.

Tabelle 2

Referenzbeispiel 1

Zu 5 kg Leinsamenöl (von Taiyo Yushi) wurden 0,82 kg Calciumhydroxid (von Hishiko Sekkai Kogyo) gegeben und gleichmäßig gemischt. Zu der Mischung wurden 500 ml Wasser mit einem Gehalt von 3,65 g LIPASE PL-266 (von Meito Sangyo) gegeben und darin dispergiert, sowie 200 g Karamel (von Taiyo Yushi), die anschließend eingemischt und für 30 Minuten bei normaler Temperatur gerührt und für 30 Stunden stehen gelassen wurden, um zu reagieren. Das resultierende Reaktionsprodukt wurde mit Hilfe üblicher Methoden gemahlen und lieferte etwa 6,3 kg eines Pulvergemisches von Calciumsalz langkettiger, ungesättigter Fettsäure.

Referenzbeispiel 2

Zu 3 kg Tintenfischöl (von Nippon Kagaku Shiryo) wurden 0,5 kg Calciumhydroxid (von Hishiko Sekkai Kogyo) gegeben und gleichmäßig gemischt. Zu der Mischung wurden 200 g Wasser mit einem Gehalt von 5,2 g LIPASE QLL (von Meito Sangyo) gegeben und darin dispergiert, sowie 80 g Karamel (von Taiyo Yushi), die anschließend eingemischt und für 30 Minuten bei normaler Temperatur gerührt und für 30 Stunden stehen gelassen wurden, um zu reagieren. Das resultierende Reaktionsprodukt wurde mit Hilfe üblicher Methoden gemahlen und lieferte etwa 3,7 kg eines Pulvergemisches von Calciumsalz langkettiger, ungesättigter Fettsäure.

Referenzbeispiel 3

Zu 5 kg DHA-Öl (von Kanagawa Kenkyujo) wurden 0,8 kg Calciumhydroxid (von Hishiko Sekkai Kogyo) gegeben und gleichmäßig gemischt. Zu der Mischung wurden 300 g Wasser mit einem Gehalt von 8,6 g LIPASE QLL (von Meito Sangyo) gegeben und darin dispergiert, sowie 200 g Karamel (von Taiyo Yushi), die darin für 30 Minuten bei normaler Temperatur gerührt und für 30 Stunden stehen gelassen wurden, um die enzymatische Reaktion ablaufen zu lassen. Das resultierende enzymatische Reaktionsprodukt wurde gemahlen und lieferte etwa 6,1 kg eines Pulvergemisches von Calciumsalz langkettiger, ungesättigter Fettsäure.

Referenzbeispiel 4

Es wurden 10 kg ARACID (Casein von New Zealand Dairy Board) in 80 kg Leitungswasser dispergiert und zu dieser Lösung eine Lösung von 0,25 kg Natriumhydroxid (von Tsurumi Soda) aufgelöst in 9,75 kg Leitungswasser zugesetzt. Diese Mischung wurde für 10 Minuten bei 90° C erhitzt, um das Casein aufzulösen und bis 55° C gekühlt. Dazu wurden 10 g PANCREATIN (von Amano Seiyaku) zugegeben und dieses einer Hydrolyse mit Hilfe des Enzyms für 5 Stunden bei 40° C unterworfen, gefolgt von einem Erhitzen für 10 Minuten bei 90° C, um das Enzym zu deaktivieren. Die resultierende Flüssigkeit des Hydrolysates wurde mit Hilfe üblicher Methoden eingeengt und sprühgetrocknet, um etwa 8 kg pulverförmiges Caseinhydrolysat zu ergeben.

Referenzbeispiel 5

Es wurden 10 kg LACPRODAN DI-8090 (Molkenprotein-Konzentrat von MD Foods Ingredient) in 90 kg Leitungswasser aufgelöst, durch Erhitzen bei 70° C für 5 Minuten (pH 6,5) sterilisiert und bis 50° C gekühlt. Dazu wurden 5 g TRYPSIN PTN6.0S (von NOVO) zugegeben und dieses einer Hydrolyse mit Hilfe des Enzyms für 5 Stunden bei 50° C unterworfen, gefolgt von einem Erhitzen für 10 Minuten bei 90° C, um das Enzym zu deaktivieren. Die resultierende Flüssigkeit des Hydrolysates wurde mit Hilfe üblicher Methoden eingeengt und sprühgetrocknet, um etwa 9 kg pulverförmiges Molkenproteinhydrolysat zu ergeben.

Referenzbeispiel 6

Es wurden 5 kg Eiweißpulver (von Taiyo Kagaku) in 95 kg Leitungswasser aufgelöst und der pH-Wert auf 3,0 durch Zusatz von Salzsäure eingestellt. Dazu wurden 50 g PEPSIN (von Amano Seiyaku) zugegeben und dieses einer Hydrolyse mit Hilfe des Enzyms für 6 Stunden bei 40° C unterworfen, gefolgt von einem Erhitzen für 5 Minuten bei 80° C, um das Enzym zu deaktivieren. Die unlöslichen Substanzen wurden durch Zentrifugentrennung entfernt und Natriumhydroxid zugesetzt, um den pH-Wert auf 7,0 einzustellen. Das Produkt wurde mit Hilfe üblicher Methoden eingeengt und sprühgetrocknet, um etwa 4 kg pulverförmiges Eiweißhydrolysat zu ergeben.

Referenzbeispiel 7

Es wurden 5 kg GELATIN M-2 (von Nippi Gelatin Kogyo) in 95 kg Leitungswasser aufgelöst, für 10 Minuten bei 90° C erhitzt, um die Gelatine aufzulösen und zu sterilisieren, und wurde bis 60° C gekühlt. Dazu wurden 25 g PAPAIN (von Amano Seiyaku) zugegeben und dieses einer Hydrolyse mit Hilfe des Enzyms für 8 Stunden bei 60° C unterworfen, gefolgt von einem Erhitzen für 20 Minuten bei 95° C, um das Enzym zu deaktivieren. Die unlöslichen Substanzen wurden durch Filtration durch Kieselgur entfernt und das Produkt mit Hilfe üblicher Methoden eingeengt und sprühgetrocknet, um etwa 3 kg pulverförmiges Gelatinehydrolysat zu ergeben.

Beste Ausführungsform der Erfindung

Die Erfindung wird nachfolgend detaillierter an Hand von Beispielen beschrieben. Beispiel 1 1) Hauptbestandteile (Einheit: g) Pulvergemisch von Calciumsalz langkettiger, ungesättigter Fettsäure, hergestellt mit Hilfe der Methode von Referenzbeispiel 3 430 Pulverförmiges Caseinhydrolysat, hergestellt mit Hilfe der Methode von Referenzbeispiel 4 1.060
2) Weitere Bestandteile (Einheit: g) Sojalecithin (von Toyotoshi Seiyu) 85 Arginin (von Tanabe Seiyaku) 7 Cystin (von Tanabe Seiyaku) 15 Taurin (von Taiyo Kakgaku) 24 Vitamin E (von Nippon Roche mit einem Gehalt von 50% Trockenvitamin E) 1,7 Cholinchlorid (von Mitsubishi Gas Chemical) 7 Vitaminmischung (von Korubon Dozu Japan) 25 Mineralmischung (von Nippon Haigo Shiryo) 68

Es wurde feingranulares Futtermittel wie folgt unter Verwendung der vorgenannten Bestandteile hergestellt. Das pulverförmige Caseinhydrolysat wurde in einen mit einer Heizung ausgestatteten Mischer (von Irie Shokai) gegeben, in dem 3 kg Wasser gegeben wurden, und bis 80° C erhitzt, um das Caseinhydrolysat aufzulösen.

Das Pulvergemisch von Calciumsalz langkettiger, ungesättigter Fettsäure wurde der Lösung zugegeben und die Mischung bis 90° C erhitzt und für eine Stunde gerührt und anschließend der Rest der Bestandteile mit einer Portion zugegeben, gefolgt von einem Rühren für 20 Minuten bei 90° C.

Anschließend wurde die Mischung durch Druckverringerung in dem Mischer und Rühren für 3 Stunden bei 90° C entwässert und die so erhaltene, erstarrte Mischung gemahlen und gesiebt, um etwa 1,7 feingranulares Futtermittel für Fischbrut zu ergeben.

Das resultierende feingranulare Futtermittel für Fischbrut hatte eine Partikelgröße von etwa 150–250 &mgr;m und einen Wassergehalt von 4,6%.

Beispiel 2

Es wurden etwa 1,5 kg feingranulares Futtermittel für Fischbrut nach der gleichen Methode wie in Beispiel 1 mit der Ausnahme hergestellt, dass als Hauptbestandteile 290 g Pulvergemisch von Calciumsalz von langkettiger, ungesättigter Fettsäure verwendet wurden, das hergestellt wurde nach der Methode von Referenzbeispiel 1, sowie 1.100 g hydrolysiertes Molkenproteinkondensat hergestellt nach der Methode von Referenzbeispiel 5; Auflösen des hydrolysierten Molkenproteinkondensats in 3,3 kg Wasser; Auflösen des hydrolysierten Molkenproteinkondensats bei 85° C; und Entwässern der Mischung durch Rühren für 3 Stunden bei 95° C.

Das resultierende feingranulare Futtermittel für Fischbrut hatte eine Partikelgröße von etwa 120–180 &mgr;m und einen Wassergehalt von 4,3%.

Beispiel 3

Es wurden etwa 1,5 kg feingranulares Futtermittel für Fischbrut nach der gleichen Methode wie in Beispiel 1 mit der Ausnahme hergestellt, dass als Hauptbestandteile 740 g Pulvergemisch von Calciumsalz von langkettiger, ungesättigter Fettsäure verwendet wurden, das hergestellt wurde nach der Methode von Referenzbeispiel 2, sowie 740 kg hydrolysiertes Eiweißpulver, hergestellt nach der Methode von Referenzbeispiel 6; Auflösen des hydrolysierten Eiweißpulvers in 2,1 kg Wasser; Auflösen des hydrolysierten Eiweißpulvers bei 83° C; sowie Entwässern der Mischung durch Rühren für 4 Stunden bei 92° C.

Das resultierende feingranulare Futtermittel für Fischbrut hatte eine Partikelgröße von etwa 120–180 &mgr;m und einen Wassergehalt von 4,6%.

Beispiel 4

Es wurden etwa 1,6 kg feingranulares Futtermittel für Fischbrut nach der gleichen Methode wie in Beispiel 1 mit der Ausnahme hergestellt, dass als Hauptbestandteile 450 g Pulvergemisch von Calciumsalz von langkettiger, ungesättigter Fettsäure verwendet wurden, das hergestellt wurde nach der Methode von Referenzbeispiel 3, sowie 1.040 kg hydrolysiertes Gelatinepulver, hergestellt nach der Methode von Referenzbeispiel 7; Auflösen der hydrolysierten Gelatine in 3,5 kg Wasser; Auflösen der hydrolysierten Gelatine bei 80° C; und Entwässern der Mischung durch Rühren für 4 Stunden bei 93° C.

Das resultierende feingranulare Futtermittel für Fischbrut hatte eine Partikelgröße von etwa 180–200 &mgr;m und einen Wassergehalt von 4,5%.

Gewerbliche Anwendbarkeit

Die vorliegende Erfindung betrifft feingranulare Futtermittel für Fischbrut, die mindestens die folgenden, wirksamen Bestandteile enthalten: Ein Gemisch von Calciumsalz einer langkettigen, ungesättigten Fettsäure (wie festgelegt in den beigefügten Ansprüchen) und eine Mischung von tierischem Peptid.

Die Vorteile der Erfindung sind folgende:

  • 1) Es können eine drastisch erhöhte Überlebensrate für Fischbrut, ein verbesserter Aufzuchtwirkungsgrad und entscheidende, wirtschaftliche Vorteile erhalten werden.
  • 2) Während des Fütterns tritt eine nur geringe Herauslösung von Stickstoff-Quellen aus dem feingranularen Futtermittel in Seewasser oder Süßwasser auf, sodass damit ein hoher Futtermittelwirkungsgrad erhalten wird.
  • 3) In Verbindung mit der Fütterung können Arbeitskräfte, Anlagen und Aufwand verringert werden.


Anspruch[de]
Feingranulates Futtermittel für Fischbrut, welches Futtermittel in Form feiner Granalien vorliegt, die eine Partikelgröße im Bereich von 5 bis 250 &mgr;m haben und als effektive Bestandteile mindestens die folgenden Bestandteile aufweisen:

a) ein Gemisch von Calciumsalz einer langkettigen, ungesättigten Fettsäure, aufweisend: (i) 80 Gew.% oder mehr Calciumsalz(e) von langkettiger, ungesättigter Fettsäure mit mindestens 18 Kohlenstoffatomen und (ii) 20 Gew.% oder weniger eines gebräunten Materials, das erzeugt wird durch Erhitzen von Melassen oder Zuckerstoffen; eines gebräunten Materials, das erzeugt wird durch Erhitzen von Zuckerstoffen und Aminosäuren, oder einer Mischung davon in einem beliebigen Verhältnis; sowie

b) eine Mischung von Peptiden, erhalten durch Hydrolysieren von tierischem Protein.
Feingranulates Futtermittel für Fischbrut nach Anspruch 1, worin das Gemisch von Calciumsalz einer langkettigen, ungesättigten Fettsäure zu 80% bis 99,5 Gew.% aus Calciumsalz(en) von langkettiger, ungesättigter Fettsäure mit mindestens 18 Kohlenstoffatomen besteht und zu 20% bis 0,5 Gew.% aus einem gebräunten Material, das erzeugt wird durch Erhitzen von Melassen oder Zuckerstoffen; aus einem gebräunten Material, das erzeugt wird durch Erhitzen von Zuckerstoffen und Aminosäuren oder aus einer Mischung davon in einem beliebigen Verhältnis. Feingranulares Futtermittel für Fischbrut nach Anspruch 1 oder 2, worin das Gemisch von Calciumsalz einer langkettigen, ungesättigten Fettsäure bzw. der Peptid-Mischung in Mengen von 20% bis 50 Gew.% bzw. 80% bis 50 Gew.% bezogen auf Bestandteile unter Ausnahme der anderen Futtermittelbestandteile enthalten sind.






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