| Dokumentenidentifikation |
DE102006057581A1 12.07.2007 |
| Titel |
Nähmaschine |
| Anmelder |
Tokai Kogyo Mishin K.K., Kasugai, Aichi, JP |
| Erfinder |
Anezaki, Tomoaki, Kasugai, Aichi, JP |
| Vertreter |
Kehl & Ettmayr, Patentanwälte, 81679 München |
| DE-Anmeldedatum |
06.12.2006 |
| DE-Aktenzeichen |
102006057581 |
| Offenlegungstag |
12.07.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
12.07.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
D05B 29/00(2006.01)A, F, I, 20070306, B, H, DE
|
| Zusammenfassung |
Eine Nähmaschine weist eine Nadelstange (3), die zum Durchführen eines Nähvorgangs senkrecht bewegt wird, einen Stoffhalter (41), der in einer solchen Weise auf der Nadelstange gelagert ist, dass der Stoffhalter relativ zur Nadelstange senkrecht beweglich ist, sowie ein Druckelement (43), um den Stoffhalter (41) normalerweise nach unten auf die Nadelstange zu drücken, auf. Die Nähmaschine weist ferner ein Positionseinschränkungselement (47; 58; 61) zum mechanischen Einschränken einer Position des Stoffhalters auf, um eine unerwünschte Aufwärtsbewegung des Stoffhalters (41), der zusammen mit der senkrechten Bewegung der Nadelstange einen unteren Totpunkt erreicht hat, zu verhindern.
|
| Beschreibung[de] |
|
Hintergrund der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Nähmaschinen, die
mit einem Stoffhalter (d.h. einem Stoffhalteelement) ausgerüstet sind, das
zusammen mit einer Nadelstange senkrecht beweglich ist und insbesondere auf eine
verbesserte Nähmaschine, die es erlaubt, dass ein Nähwerkstück zuverlässig
von einem Stoffhalter niedergehalten wird, wenn der Stoffhalter an seinem unteren
Totpunkt angeordnet ist, und es auch erlaubt, dass das Nähwerkstück vom
Stoffhalter mit einer konstanten Haltekraft niedergehalten wird.
Bisher sind Nähmaschinen bekannt, die mit einem Stoffhalter ausgerüstet
sind, der in einer solchen Weise auf einer Nadelstange getragen wird, dass der Stoffhalter
relativ zur Nadelstange, die in einer Hin- und Herbewegung senkrecht angetrieben
wird, senkrecht beweglich ist. Der Stoffhalter wird von einer Schraubenfeder, die
auf der Nadelstange vorgesehen ist, normalerweise nach unten gespannt oder gedrückt,
so dass sein Anstoßteil gegen ein Nähnadelbefestigungselement (eine sogenannte
"Nadelklemme") stößt, das auf der Nadelstange vorgesehen ist und auch
als ein Anschlagselement fungiert. Der Stoffhalter wird zusammen mit der Nadelstange
senkrecht bewegt, während er an das Nähnadelbefestigungselement (der Nadelklemme)
anstößt, wenn der Stoffhalter jedoch seinen unteren Totpunkt erreicht
hat, um einen Stoff bzw. ein Nähwerkstück niederzuhalten, so bewegt sich
nur die Nadelstange, während der Stoffhalter an dem unteren Totpunkt verbleibt.
Ein Beispiel für eine solche Nähmaschine ist aus der japanischen Patentanmeldungsoffenlegungsschrift
Nr. HEI-5-245278 oder Nr. HEI-9-84981 bekannt. Die Veröffentlichung mit der
Nr. HEI-5-245278 offenbart eine Nähmaschine, bei der eine Nadelstangen-Antriebswelle
(die auch als "Hauptmaschinenwelle" bezeichnet wird) so ausgerichtet ist, dass sie
sich in einer waagrechten Richtung der Nähmaschine von links nach rechts erstreckt,
während die Veröffentlichung mit der Nr. HEI-9-84981 eine Nähmaschine
offenbart, bei der eine Nadelstangen-Antriebswelle so ausgerichtet ist, dass sie
sich in einer waagrechten Richtung der Maschine von vorne nach hinten erstreckt
(eine sogenannte "Armnähmaschine").
Bei der in den jeweiligen Veröffentlichungen Nr. HEI-5-245278
und Nr. HEI-9-84981 offenbarten Nähmaschine ist ein Stützelement zum Abstützen
eines vorbestimmten Eingriffsteils des Stoffhalters von unten während der Abwärts-
oder Absenkbewegung des Stoffhalters vorgesehen, um ein Geräusch (ein Aufschlagsgeräusch)
zu dämpfen, das während der zusammen ausgeführten senkrechten Bewegung
des Stoffhalters und der Nadelstange erzeugt wird; das Stützelement wird synchron
mit der senkrechten Bewegung der Nadelstange senkrecht angetrieben. Insbesondere
wird das Stützelement synchron mit der senkrechten Bewegung der Nadelstange
zwischen einer unteren Grenzposition, bei der das Stützelement den Eingriffsteil
des sich nach unten bewegenden Stoffhalters abstützt, um den unteren Totpunkt
des Stoffhalters zu definieren, und einer oberen Grenzposition, die in einem vorbestimmten
Abstand von der unteren Grenzposition nach oben beabstandet ist, in einer Hin- und
Herbewegung angetrieben. Beim Abwärtshub der Nadelstange wird das Stützelement
von der oberen Grenzposition zur unteren Grenzposition in einer entsprechend gesteuerten
Art und Weise nach unten angetrieben, um so den Eingriffsteil des Stoffhalters an
der unteren Grenzposition mit einer minimierten Relativbewegungsgeschwindigkeitsdifferenz
zwischen dem Stoffhalter und dem Stützelement abzustützen; auf diese Weise
ist es möglich, ein Aufschlagsgeräusch zwischen dem Eingriffsteil des
Stoffhalters und dem Stützelement wirksam zu vermeiden, wenn der Stoffhalter
am unteren Totpunkt gestoppt wird. Beim Aufwärtshub der Nadelstange wird auf
der anderen Seite das Stützelement während eines Zeitraums, bevor die
Nadelklemme der Nadelstange unmittelbar unter den Anstoßteil des Stoffhalters
gelangt, der am unteren Totpunkt gehalten wird, nach oben angetrieben, so dass die
Nadelklemme der Nadelstange mit einer minimierten Relativbewegungsgeschwindigkeitsdifferenz
zwischen der Nadelklemme der Nadelstange und dem Anstoßteil des Stoffhalters
gegen den Anstoßteil des Stoffhalters stößt; auf diese Weise ist
es ebenfalls möglich, ein Aufschlagsgeräusch zwischen der Nadelklemme
und dem Anstoßteil des Stoffhalters zu vermeiden. Die offenbarten mit dem Stützelement
ausgerüsteten Nähmaschinen sind nämlich dazu konstruiert, Geräusche
zu dämpfen, die erzeugt werden, während sich der Stoffhalter senkrecht
bewegt, indem Aufschlagsgeräusche vermieden werden, die während der Abwärts-
und der Aufwärtsbewegung des Stoffhalters erzeugt werden.
Es würden jedoch die folgenden Nachteile bei den Nähmaschinen
auftreten, bei denen der Stoffhalter zusammen mit der Nadelstange über die
an der Nadelstange angebrachte Schraubenfeder senkrecht bewegt wird. Erstens wird,
weil der Stoffhalter über die Schraubenfeder bezüglich der Nadelstange
normalerweise nach unten gedrückt wird, das Niederhalten des Nähwerkstücks
durch den Stoffhalter ebenfalls von der Schraubenfeder ausgeführt, weshalb
die Kraft, mit der das Nähstück vom Stoffhalter niedergehalten wird, von
der Stärke der Spannkraft der Schraubenfeder abhängt. Daher muss die Spannkraft
der Schraubenfeder so groß sein, dass der Stoffhalter das Nähwerkstück
zuverlässig niederhalten kann, weshalb, wenn das Nähwerkstück Leder
oder eine andere Art Werkstück mit einer relativ großen Dicke ist, die
Schraubenfeder über eine sehr große Spannkraft verfügen
muss. Wenn die Spannkraft der Schraubenfeder jedoch zu groß ist, würde
ein an die Nadelstangenantriebswelle (Hauptmaschinenwelle) angelegtes Lastdrehmoment
mehr als nötig ansteigen. Insbesondere hat in einem Fall, bei dem die Nähmaschine
zum Beispiel eine Mehrkopfnähmaschine ist, die eine Vielzahl von Nähköpfen
aufweist, das Lastdrehmoment die Tendenz, sehr groß zu sein, was sich manchmal
negativ auf das Nähen auswirken würde.
Außerdem würde die Spannkraft der Schraubenfeder, welche
den Stoffhalter normal nach unten drückt, gemäß der Auf- und Abbewegung
der Nadelstange variieren, während der Stoffhalter am unteren Totpunkt angeordnet
ist. Die 13A und 13B sind
Ansichten, die bei einem typischen Beispiel für herkömmlicherweise bekannte
Nähmaschinen, die mit dem Stützelement ausgerüstet sind, schematisch
den Stoffhalter 41 zeigen, der an seinem unteren Totpunkt angeordnet ist.
Insbesondere zeigt 13A einen Zustand der Nähmaschine,
unmittelbar nachdem der Stoffhalter 41 den unteren Totpunkt erreicht hat,
und zeigt 13B einen Zustand der Nähmaschine, bei
dem die Nadelstange an ihrem unteren Totpunkt angeordnet ist. Die Nähmaschine
nimmt denselben in 13A gezeigten Zustand ein, unmittelbar
bevor der Stoffhalter 41 dazu veranlasst wird, sich vom unteren Totpunkt
nach oben zu bewegen. Unmittelbar nachdem der Stoffhalter 41 den unteren
Totpunkt erreicht hat, wurde die Schraubenfeder 43 noch nicht komprimiert,
wie aus 13A hervorgeht, weshalb die Spannkraft der
Feder 43relativ schwach ist. Während sich die Nadelstange
3 jedoch zu ihrem unteren Totpunkt nach unten bewegt, wird die Schraubenfeder
43 allmählich zusammengedrückt, so dass die Spannkraft der Feder
43 allmählich größer wird. Die Schraubenfeder
43 nimmt den am meisten zusammengedrückten Zustand ein und übt
daher die größte Spannkraft aus, wenn die Nadelstange 3 ihren
unteren Totpunkt erreicht hat. Dann wird bei einem Aufsteigen der Nadelstange
3 die Schraubenfeder 43 wieder entspannt, so dass ihre Spannkraft
allmählich schwächer wird. So variiert die Kraft, mit der der Stoffhalter
41 ein Nähwerkstück niederhält mit der senkrechten Bewegung
der Nadelstange 3, weshalb das vom Stoffhalter 41 ausgeführte
Halten des Nähwerkstücks die Tendenz hat, instabil zu sein.
Ferner ist in der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 2848968
eine Nähmaschine offenbart, bei der die Nadelstange und der Stoffhalter über
getrennte Antriebsmechanismen senkrecht angetrieben werden, um die oben erörterten
Nachteile zu vermeiden. Gemäß der Offenbarung der Patentveröffentlichung
Nr. 2848968 ist der Stoffhalter auf der Nadelstange in einer solchen Weise vorgesehen,
dass er relativ zur Nadelstange senkrecht beweglich ist, die in einer Hin- und Herbewegung
senkrecht angetrieben wird. Auf einer Basisnadelstange, die parallel zur Nadelstange
vorgesehen ist, sind ein erstes Anhebeelement zum Antreiben der Nadelstange und
ein zweites Anhebeelement zum Antreiben des Stoffhalters in einer solchen Weise
vorgesehen, dass das erste und das zweite Anhebeelement senkrecht beweglich sind.
Das erste und das zweite Anhebeelement sind mit einem ersten bzw. einem zweiten
Übertragungsmechanismus verbunden, so dass die Anhebeelemente unabhängig
von der jeweils von der Rotation der Hauptmaschinenwelle abhängigen Beziehung
von den entsprechenden Übertragungsmechanismen nach oben und nach unten angetrieben
werden. Das erste und das zweite Anhebeelement haben ein erstes bzw. ein zweites
Antriebselement, von denen jedes um eine Achse parallel zur Basisnadelstange rotierbar
ist. Das erste Antriebselement hat einen ausgenommenen Eingriffsteil, der mit einem
Eingriffsteil in Eingriff kommen kann, der auf der Nadelstange vorgesehen ist, während
das zweite Antriebselement einen ausgenommenen Eingriffsteil hat, der mit einem
Eingriffsteil in Eingriff kommen kann, der auf dem Stoffhalter vorgesehen ist. Das
erste und das zweite Antriebselement werden jeweils normalerweise in einer vorbestimmten
Drehposition gehalten, bei der der Eingriffsteil der Nadelstange bzw. des Stoffhalters
mit dem ausgenommenen Teil des Antriebselements in Eingriff ist. Wenn die Nähmaschine
in einen "Sprungnähzustand" gebracht werden soll, bei dem die senkrechte Bewegung
der Nadelstange und des Stoffhalters vorübergehend gestoppt wird, werden die
beiden Antriebselemente jeweils um die Achse gedreht, um den Eingriff zwischen ihrem
ausgenommenen Teil und dem Eingriffsteil der Nadelstange bzw. des Stoffhalters aufzuheben.
Durch ein derartiges Aufheben des Eingriffs kann die Nähmaschine in einen "Sprungnähzustand"
gebracht werden, bei dem verhindert wird, dass die senkrechte Bewegung der Anhebeelemente
zur Nadelstange und zum Stoffhalter übertragen wird. Ferner hat die Nadelstange
ein federndes Element (bzw. ein Druckelement), das auf ihr angebracht ist, um an
die Nadelstange und den Stoffhalter jeweils eine nach oben wirkende Druckkraft anzulegen,
und wenn die Nähmaschine in den "Sprungnähzustand" gebracht wird, stoßen
die Stoßteile der Nadelstange und des Stoffhalters gegen entsprechende Anschläge,
so dass die Nadelstange und der Stoffhalter in ihren entsprechenden oberen Totpunkten
gehalten werden.
Bei der in der Patentveröffentlichung Nr. 2848968 offenbarten
Nähmaschine, bei der der Stoffhalter über das zweite Anhebeelement, das
durch die Drehung der Hauptmaschinenwelle senkrecht angetrieben wird, senkrecht
bewegt werden kann, ohne ein anderes Element zu treffen, wird kein Aufschlagsgeräusch
erzeugt, so dass von der senkrechten Bewegung des Stoffhalters herrührende
Geräusche verringert werden können. Weil ferner der Stoffhalter so senkrecht
bewegt wird, dass sein Eingriffsteil mit dem ausgenommenen Teil des zweiten Antriebselements in
Eingriff ist, ist die senkrechte Bewegung des Stoffhalters begrenzt (d.h. eine obere
und eine untere Grenzposition ist definiert), so dass der Stoffhalter daran gehindert
werden kann, sich unerwünschterweise zu heben, wenn er das Nähstück
niederhält.
Die in der Patentveröffentlichung Nr. 2848968 offenbarte Nähmaschine
hat dann die folgenden Nachteile. Wenn nämlich bei der offenbarten Nähmaschine
die Nadelstange und der Stoffhalter über die getrennten Antriebsmechanismen
senkrecht bewegt werden, so werden sowohl die Nadelstange als auch der Stoffhalter
"übersprungen", um so vorübergehend deaktiviert zu werden. Wenn jedoch
sowohl die Nadelstange als auch der Stoffhalter übersprungen werden, so würden
Aufschlagsgeräusche erzeugt, wenn die Nadelstange und der Stoffhalter gegen
ihre entsprechenden Anschläge stoßen, um an ihren oberen Totpunkten gehalten
zu werden. Weil solche Aufschlagsgeräusche gleichzeitig von der Nadelstange
und von dem Stoffhalter erzeugt werden, so wären die Aufschlagsgeräusche
extrem groß. Insbesondere wenn es sich bei der Nähmaschine um eine Mehrkopfnähmaschine
mit einer Vielzahl von Nähköpfen handelt, würden die Aufschlagsgeräusche
in Entsprechung zu der Anzahl der Nähköpfe viel größer.
Zusammenfassung der Erfindung
Angesichts der oben genannten Probleme ist es eine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, eine verbesserte Nähmaschine vorzusehen, die es ermöglicht,
dass der Stoffhalter ein Nähwerkstück mit einer konstanten Kraft mittels
eines Stoffhalters zuverlässig niederhält, ohne dass dabei ein übergroßes
Lastdrehmoment an die Nadelstangenantriebswelle (Hauptmaschinenwelle) angelegt wird,
wodurch Geräusche während des Betriebs der Maschine wirksam verringert
werden können.
Zum Erfüllen der oben erwähnten Aufgabe sieht die vorliegende
Erfindung eine verbesserte Nähmaschine vor, die Folgendes aufweist: eine Nadelstange,
die zum Durchführen eines Nähvorgangs senkrecht bewegt wird; einen Stoffhalter,
der auf der Nadelstange in einer solchen Weise abgestützt wird, dass der Stoffhalter
relativ zur Nadelstange senkrecht beweglich ist; ein Druckelement zum normalen Drücken
des Stoffhalters auf der Nadelstange nach unten; und ein Positionseinschränkungselement
zum mechanischen Einschränken einer Position des Stoffhalters, um zu verhindern,
dass sich der Stoffhalter nach Erreichen eines unteren Totpunkts zusammen mit der
senkrechten Bewegung der Nadelstange nach oben bewegt.
Wenn der Stoffhalter seinen unteren Totpunkt noch nicht erreicht hat,
wird der Stoffhalter, der vom Druckelement normal gedrückt wird, in einer vorbestimmten
Position relativ zur Nadelstange gehalten und bewegt sich senkrecht zusammen mit
der Nadelstange wie bei den herkömmlicherweise bekannten Nähmaschinen.
Ferner wird, wie bei den herkömmlicherweise bekannten Nähmaschinen, wenn
der Stoffhalter den unteren Totpunkt erreicht hat, eine weitere Abwärtsbewegung
des Stoffhalters verhindert, und bewegt sich die Nadelstange weiter nach unten gegen
die Spannkraft des Druckelements, so dass eine Nähnadel, die an ihrem distalen
Ende vorgesehen ist, in einen Stoff einsticht, um einen Nähvorgang durchzuführen.
Während dieser Zeit kann aufgrund der Dicke des Stoffs oder eines anderen Faktors
auf den Stoffhalter eine nach oben anhebende Kraft wirken, weshalb eine Anordnung
getroffen werden muss, um ein unerwünschtes Anheben des Stoffhalters zu verhindern.
Zu diesem Zweck hat das Druckelement, das in den herkömmlicherweise bekannten
Nähmaschinen eingesetzt wird, eine Spannkraft, die so groß ist, dass ein
unerwünschtes Anheben des Stoffhalters verhindert wird. Daher würde bei
den herkömmlicherweise bekannten Nähmaschinen ein großes Lastdrehmoment
auf die Nadelstange angewendet, weshalb eine große Antriebskraft erforderlich
ist, so dass das große Lastdrehmoment überwunden werden kann, was daher
zu einer großen Last führt, die an einer die Nadelstange antreibenden
Hauptmaschinenwelle anliegen würde. Im Gegensatz dazu ist die vorliegende Erfindung
durch das Vorsehen des Positionseinschränkungselements zusätzlich zum
Druckelement gekennzeichnet, um ein solches Problem des Standes der Technik zu vermeiden.
Wenn nämlich bei der vorliegenden Erfindung der Stoffhalter zusammen mit der
senkrechten Bewegung der Nadelstange den unteren Totpunkt erreicht hat, so schränkt
das Positionseinschränkungselement die Position des Stoffhalters mechanisch
ein, um eine Aufwärtsbewegung des Stoffhalters vom unteren Totpunkt zu verhindern,
weshalb die vorliegende Erfindung den Stoffhalter zuverlässig daran hindern
kann, unerwünscht vom unteren Totpunkt angehoben zu werden.
Im Gegensatz zu den herkömmlicherweise bekannten Nähmaschinen
braucht das Druckelement in der vorliegenden Erfindung keine Spannkraft aufzuweisen,
die so groß ist, dass sie dazu ausreicht, den Stoffhalter daran zu hindern,
vom unteren Totpunkt angehoben zu werden; die Spannkraft des Druckelements braucht
bei der vorliegenden Erfindung lediglich groß genug zu sein, um den Stoffhafter
in einer vorbestimmten Position relativ zur Nadelstange zu halten, während
der Stoffhalter sich zusammen mit der sich senkrecht bewegenden Nadelstange bewegt.
Hieraus ergibt sich, dass die vorliegende Erfindung das Lastdrehmoment beträchtlich
verringern kann, das vom Druckelement an die Nadelstange und die Hauptmaschinenwelle
angelegt wird. Ferner kann mit dem Positionseinschränkungselement, das die
Position des Stoffhalters zum Verhindern einer Aufwärtsbewegung
des Stoffhalters vom unteren Totpunkt mechanisch einschränkt, die Kraft, mit
der der Stoffhalter vom Positionseinschränkungselement niedergehalten wird,
konstant gemacht werden, so dass ein Nähwerkstück vom Stoffhalter mit
einer konstanten Kraft und in einer stabilen Art und Weise niedergehalten werden
kann.
Es folgt eine Beschreibung von Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung, wobei jedoch zu beachten ist, dass die vorliegende Erfindung nicht auf
die beschriebenen Ausführungsformen eingeschränkt ist, sondern dass verschiedene
Modifikationen der Erfindung möglich sind, ohne dass dadurch von den Grundprinzipien
abgewichen wird. Der Umfang der vorliegenden Erfindung soll daher lediglich durch
die beiliegenden Ansprüche bestimmt werden.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Zum besseren Verständnis der Aufgaben und weiteren Merkmale der
vorliegenden Erfindung werden nachfolgend ihre bevorzugten Ausführungsformen
im Einzelnen anhand der beiliegenden Zeichnungen beschrieben.
1 ist eine linke Seitenansicht eines einer Vielzahl
von Nähköpfen in einer Mehrkopf-Mehrnadel-Nähmaschine gemäß
einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, bei der sich eine Hauptmaschinenwelle
in einer waagrechten Richtung der Nähmaschine von links nach rechts erstreckt;
2 ist eine linke Seitenschnittansicht des in
1 dargestellten Nähkopfs;
3 ist eine Vorderansicht eines Arms im in
1 dargestellten Nähkopf;
4 ist eine vergrößerte teilweise aufgeschnittene
perspektivische Darstellung einer Stoffhalterklemme im Nähkopf;
5 ist eine schematische Darstellung, die Bewegungskurven
einer senkrechten Bewegung einer Nadelstange und eines Stützelements im Nähkopf
zeigt;
6 ist eine linke Seitenschnittansicht des Nähkopfs,
wenn ein Stoffhalter an seinem unteren Totpunkt angeordnet ist;
7 ist eine linke Seitenschnittansicht des Nähkopfs,
wenn die Nadelstange und der Stoffhalter an ihren unteren Totpunkten angeordnet
sind;
8 ist eine Vorderansicht des Arms im in 6
dargestellten Nähkopf;
9 ist eine Vorderansicht des Arms in einem der mehreren
Nähköpfe in einer Nähmaschine gemäß einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, bei der die Hauptmaschinenwelle so ausgerichtet ist,
dass sie sich in einer waagrechten Richtung der Nähmaschine von vorne nach
hinten erstreckt, wobei insbesondere die Nadelstange und der Stoffhalter in ihren
oberen Totpunkten dargestellt sind;
10 ist eine Vorderansicht des Arms in der Nähmaschine
von 9, wobei insbesondere der Stoffhalter dargestellt
ist, der seinen unteren Totpunkt erreicht hat;
11 ist eine rechte Seitenansicht eines der Nähköpfe
bei der Nähmaschine von 9;
12 ist eine Ansicht, die eine dritte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt, bei der ein Positionseinschränkungselement
von einem Motor angetrieben wird;
13A ist eine Ansicht, die schematisch einen Stoffhalter
zeigt, der seinen unteren Totpunkt in einer herkömmlicherweise bekannten Nähmaschine,
die mit einem Stützelement ausgerüstet ist, erreicht hat; und
13B ist eine Ansicht, die schematisch eine Nadelstange
zeigt, die in der in 13A dargestellten herkömmlicherweise
bekannten Nähmaschine an ihrem unteren Totpunkt angeordnet ist.
Detaillierte Beschreibung der Erfindung
[Erste Ausführungsform]
Zuerst folgt anhand der 1–8
eine Beschreibung einer Nähmaschine gemäß einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, die eine Nadelstangenantriebswelle (d.h. eine Hauptmaschinenwelle)
aufweist, die sich in einer waagrechten Richtung der Nähmaschine von links
nach rechts erstreckt. Die erste Ausführungsform wird unter der Annahme beschrieben,
dass die Nähmaschine eine Mehrkopf-Mehrnadel-Nähmaschine ist, die mit
mehreren Nähköpfen H ausgestattet ist. 1
ist eine linke Seitenansicht eines der Nähköpfe H in der Mehrkopf-Mehrnadel-Nähmaschine,
bei der sich die Hauptmaschinenwelle in einer waagrechten Richtung von links nach
rechts erstreckt, 2 ist eine linke Seitenschnittansicht
des Nähkopfs H, 3 ist eine Vorderansicht eines
Arms 1, und 4 ist eine vergrößerte
teilweise aufgeschnittene perspektivische Darstellung einer Stoffhalterklammer im
Nähkopf H. Die rechte Seite der 1 und
2 und eine Seite von 3,
die dem Leser der Figur näher liegt, entsprechen einer Vorderseite der Nähmaschine,
die zu einer menschlichen Bedienperson hin zeigt, welche die Maschine
für einen Nähvorgang usw. betreibt.
Wie gezeigt ist, weist jeder der Nähköpfe H den Arm
1 auf, der auf einem Maschinenrahmen M befestigt ist, sowie ein Nadelstangengehäuse
2, das auf dem Arm 1 in einer solchen Weise abgestützt wird,
dass es relativ zum Arm 1 waagrecht verschiebbar ist. Mehrere Nadelstangen
3, von denen in der Figur lediglich eine gezeigt ist, sind im Nadelstangengehäuse
2 senkrecht beweglich vorgesehen. Die mehreren Nähköpfe H sind
auf dem Maschinenrahmen M in vorbestimmten Abständen angeordnet, und eine Nadelplatte
4 ist unmittelbar unter jedem der Nähköpfe H angeordnet. Ein
Drehhaken einer herkömmlicherweise bekannten Konstruktion ist unter jeder der
Nadelplatten 4 vorgesehen. Wie aus 3 hervorgeht,
erstreckt sich eine Hauptmaschinenwelle 5 in einer waagrechten Richtung
von links nach rechts durch die Arme 1 der einzelnen Nähköpfe
H und wird die Hauptmaschinenwelle 5 über einen (nicht gezeigten)
Maschinenantriebsmotor drehend angetrieben. Innerhalb des Arms 1 eines
jeden Nähkopfs H sind eine Nadelstangenantriebsnocke 6, eine Fadenaufnahmehebelantriebsnocke
21 und eine Stützelementantriebsnocke 26 (siehe
2) vorgesehen.
Wie ganz klar aus 2 hervorgeht, ist an
einem Ende einer Stange 7 ein ringförmiger Teil mit einem Außenumfang
der Nadelstangenantriebsnocke 6 gekoppelt. Die Stange 7 ist am
anderen Ende über einen Stift 9 mit einem im Wesentlichen mittig liegenden
Teil eines Nadelstangenantriebshebels 8 verbunden, und der Nadelstangenantriebshebel
8 ist vom Arm 1 schwenkend gelagert. Beim Nadelstangenantriebshebel
8 ist ein distales Ende über ein Verbindungselement 10 mit
einem Nadelstangenanhebeelement 11 verbunden, und das Nadelstangenanhebeelement
11 ist auf einer Basisnadelstange 12 senkrecht beweglich montiert,
die ihrerseits auf dem Arm 1 montiert ist, und erstreckt sich senkrecht
parallel zur Nadelstange 3. Das Nadelstangenantriebselement 13,
das um die Achse der Basisnadelstange 12 rotierbar ist, ist auf dem Nadelstangenanhebeelement
11 in einer solchen Weise vorgesehen, dass es sich zusammen mit dem Nadelstangenanhebeelement
11 senkrecht bewegt. Das Nadelstangenantriebselement 13 hat einen
ausgenommenen Eingriffsteil 13A, der so ausgeformt ist, dass er mit einem
vorstehenden Eingriffsstift 14a einer Nadelstangenklemme 14 in
Eingriff kommen kann, die auf der Nadelstange 3 befestigt ist. Das Nadelstangenantriebselement
13 hat auch einen Eingriffsteil 15 einer vorbestimmten senkrechten
Länge. Eine Torsionsfeder 16 ist zwischen dem Nadelstangenanhebeelement
11 und dem Nadelstangenantriebselement 13 vorgesehen, und durch
die Spannkraft der Torsionsfeder 16 wird das Nadelstangenantriebselement
13 normalerweise in einer Drehposition gehalten, in der es gegen einen
Anschlag 17 stößt, der auf dem Nadelstangenanhebeelement
11 befestigt ist. Wenn das Nadelstangenantriebselement 13 in der
oben erwähnten Drehposition ist, kommt der ausgenommene Eingriffsteil
13a mit dem vorstehenden Eingriffsstift 14a einer Nadelstangenklemme
14 in Eingriff. Während bei solchen Anordnungen die Hauptmaschinenwelle
5 drehend angetrieben wird, wird über die Nadelstangenantriebsnocke
6 und die Stange 7 eine Antriebskraft auf den Nadelstangenantriebshebel
8 übertragen, so dass der Nadelstangenantriebshebel 8 senkrecht
geschwenkt wird. Während der Nadelstangenantriebshebel 8 auf diese
Weise senkrecht geschwenkt wird, bewegen sich das Nadelstangenanhebeelement
11 und das Nadelstangenantriebselement 13, das an einem distalen
Endteil des Nadelstangenantriebshebels 8 befestigt ist, senkrecht, so dass
die Nadelstange 3 über den Eingriffsstift 14a der Nadelstangenklemme
14, die mit dem ausgenommenen Eingriffsteil 13a in Eingriff ist,
senkrecht angetrieben.
Wie in 2 gezeigt, ist eine Stützwelle
18 an einem Teil des Arms 1 befestigt, der über der Position
angeordnet ist, an der der Nadelstangenantriebshebel 8 vom Arm
1 schwenkbar gelagert ist, und ist ein Fadenaufnahmehebelantriebselement
19 auf der Stützwelle 18 schwenkbar montiert. Ein Nockenfolger
20 ist auf einem distalen Endteil des Fadenaufnahmehebelantriebselements
19 vorgesehen, und dieser Nockenfolger 20 ist in eine Nockennut
21a eingepasst, die in der Fadenaufnahmehebelantriebsnocke 21
ausgebildet ist. Ferner ist ein Fadenaufnahmeantriebshebel 22, der zusammen
mit dem Fadenaufnahmehebelantriebselement 19 schwenkbar ist, auf der Stützwelle
18 gelagert, und eine Walze 23 ist am distalen Ende des Fadenaufnahmeantriebshebels
22 vorgesehen. Im Nadelstangengehäuse 2 sind Fadenaufnahmehebel
24 senkrecht schwenkbar in entsprechender Zuordnung zu den Nadelstangen
3 vorgesehen. Jeder der Fadenaufnahmehebel 24 hat auf seiner Basisseite
einen Angussteil 25 mit einer passenden Nut 25a. Die Walze
23, die am distalen Ende des Fadenaufnahmeantriebshebels 22 vorgesehen
ist, passt in die passende Nut 25a des Angussteils 25. Wenn bei
solchen Anordnungen die Hauptmaschinenwelle 5 drehend angetrieben wird,
dreht sich auch die Fadenaufnahmehebelantriebsnocke 21, so dass die Antriebskraft
von der Hauptmaschinenwelle 5 über den Fadenaufnahmeantriebshebel
22 übertragen wird, weshalb die Fadenaufnahmehebel 24 mit
der passenden Nut 25a, in welcher die Walze 23 des Fadenaufnahmeantriebshebels
22 passt, in eine senkrechte Schwenkbewegung versetzt werden.
Wie in 1 gezeigt ist, weist die Stützelementantriebsnocke
26, die auf der Hauptmaschinenwelle 5 sitzt, eine Nockennut
26a auf, in die ein Nockenfolger 28 passt, der auf einem Antriebshebel
27
vorgesehen ist. In ähnlicher Weise wie der Nadelstangenantriebshebel
8 ist auch der Antriebshebel 27 auf dem Arm 1 schwenkbar
gelagert. Der Antriebshebel 27 ist an seinem distalen Ende an einem Stützelement
29 über ein Verbindungselement 30 verbunden, und das Stützelement
29 ist auf der Basisnadelstange 12 senkrecht beweglich angebracht.
Am Stützelement 29 ist ein Stützstück 32 befestigt,
um einen Eingriffsstift 31a einer Stoffhalterklemme 31, die auf
der Nadelstange 3 senkrecht beweglich vorgesehen ist, von unten abzustützen.
Wenn bei solchen Anordnungen die Hauptmaschinenwelle 5 drehend angetrieben
wird, dreht sich die Stützelementantriebsnocke 26, so dass der Antriebshebel
27 in eine Schwenkbewegung versetzt wird, weshalb das Stützelement
29 (und das Stützelement 32) entlang der Basisnadelstange
12 auf und ab angetrieben werden.
Eine Nähnadel 34 ist am unteren Ende einer jeden Nadelstange
3 mittels einer festen Nadelklemme 33 befestigt. Bei jeder der
Nadelstangen 3 ist die Nadelstangenklemme 14 im Wesentlichen an
einem mittigen Teil befestigt, und an der Nadelstangenklemme 14 steht der
Eingriffsstift 14a zur Basisnadelstange 12 hin vor. Ein eigener
Anschlag 35 ist an einem Teil der Nadelstange 3 über der
Nadelstangenklemme 14 befestigt. Eine Nadelstangenhaltefeder
37 ist zwischen einem Federanschlag 36 am oberen Ende einer jeden
Nadelstange 3 und der oberen Oberfläche eines waagrechten Rahmens
2a des Nadelstangengehäuses 2 in einer solchen Weise vorgesehen,
dass sie die Nadelstange 3 normal nach oben drückt. Durch die Spannkraft
der Nadelstangenhaltefeder 37 wird die Nadelstange 3normalerweise
über ein Kissen 38 eines stoßdämpfenden weichen Materials,
das gegen die untere Oberfläche des waagrechten Rahmens 2a stößt,
an ihrem oberen Totpunkt gehalten. Ferner ist bei jeder der Nadelstangen
3 die Stoffhalterklemme 31 in einer solchen Weise an einem im
Wesentlichen mittigen Teil zwischen der festen Nadelklemme 33 und der Nadelstangenklemme
40 vorgesehen, dass die Stoffhalterklemme 31 relativ zur Nadelstange
3 senkrecht beweglich ist. Bei der Stoffhalterklemme 31 steht
der Eingriffsstift 31a zur Basisnadelstange 12 hin vor, und ein
zylindrischer Teil 31b ist auf ihrer oberen Oberfläche vorgesehen.
Wie ganz klar aus 4 hervorgeht, ist ein Anschlagselement
39 auf dem zylindrischen Teil 31b der Stoffhalterklemme
31 in einer solchen Weise vorgesehen, dass es relativ zur Nadelstange
3 senkrecht beweglich ist, und eine Schraubenfeder 40 zum normalen
Drücken des Anschlagselements 39 nach unten ist auf dem zylindrischen
Teil 31b der Stoffhalterklemme 31 vorgesehen. Das Anschlagselement
39 ist an einem sich nach unten erstreckenden Teil 39a einstückig
angeformt, das in einem ausgenommenen Teil aufgenommen wird, der in einer Vorderseite
der Stoffhalterklemme 31 ausgebildet ist. Der Stoffhalter 41 ist
mittels einer Schraube oder dergleichen am sich nach unten erstreckenden Teil
39a des Anschlagselements 39 befestigt und erstreckt sich nach
unten.
Der Stoffhalter 41 hat an seinem unteren Ende einen Stoffhalteteil
41a, durch den die Nähnadel 34 gelangen kann. Der Stoffhalter
41 hat auch ein Anstoßteil 41b im Wesentlichen an seinem
mittleren Teil, und die Nadelstange 3 erstreckt sich durch den Anstoßteil
41b. Ein Kissen 42 aus einem stoßdämpfenden weichen
Material ist zwischen dem Anstoßteil 41b und der Nadelklemme
33 vorgesehen. Eine Schraubenfeder (ein Druckelement) 43 zum normalen
Drücken des Stoffhalters 41 nach unten ist zwischen der Nadelstangenklemme
14 und der Stoffhalterklemme 31 vorgesehen. Eine Position des
Stoffhalters 41 relativ zur Nadelstange 3 ist durch den Anstoßteil
41b des Stoffhalters 41 eingeschränkt, der mittels der Spannkraft
der Schraubenfeder 43 über das Kissen 42 gegen die Nadelklemme
33 gestoßen wird.
Es folgt eine Beschreibung eines "Sprungmechanismus" zum vorübergehenden
"Überspringen" (d.h. vorübergehenden Stoppen einer Auf- und Abbewegung)
der Nadelstange 3 während eines Nähvorgangs. Wie in
1 mit strichpunktierten Linien angegeben, ist ein Motor
44 auf einer Seitenfläche des Arms 1 über ein Basiselement
befestigt. Ein Sprunghebel 45 ist auf der Welle des Motors 44
befestigt, und eine Walze 46 ist drehbar auf einem distalen Endteil des
Sprunghebels 45 vorgesehen. Die Walze 46 ist in einer solchen
Weise hinter einem Eingriffsteil 15 des Nadelstangenantriebselements
13 angeordnet, dass die Walze 46 den Eingriffsteil 15
kontaktieren kann. Der Sprunghebel 45 wird normalerweise über eine
nicht gezeigte Torsionsfeder in einer Richtung vorgespannt, in der sich die Walze
46 vom Eingriffsteil 15 wegbewegt; auf diese Weise wird der Sprunghebel
45 normalerweise in einer Drehposition gehalten, die in 1
mit einer durchgezogenen Linie gezeigt ist. Wenn der Sprunghebel 45 vom
Motor 44, der in Reaktion auf ein vorbestimmtes Sprungsignal aktiviert
wird, in eine in 1 durch eine strichpunktierte Linie
angezeigte Position rotiert wird, drückt die Walze 46 gegen einen
Eingriffsteil 15, so dass das Nadelstangenantriebselement 13 um
die Achse der Basisnadelstange 12 in eine Sprungposition geschwenkt wird,
in der der ausgenommene Eingriffsteil 13a des Nadelstangenantriebselements
13 mit dem Eingriffsstift 14a der Nadelstangenklemme
14 außer Eingriff kommt (im gezeigten Beispiel in einer Richtung von
einer Vorderseite der Figurenebene (dem Leser der Figur näher liegend) zu einer
Rückseite der Figurenebene, vom Leser der Figur entfernt). Auf diese Weise
wird die Auf- und Abbewegung des Nadelstangenantriebselements 13 nicht
länger an die Nadelstange 3 übertragen, so dass die Nadelstange
3 und der Stoffhalter 41 in einen "Sprungzustand" (bzw. vorübergehend
deaktivierten Zustand) versetzt werden. Es wird darauf hingewiesen,
dass der Eingriffsteil 15 in einer vorbestimmten senkrechten Länge
ausgebildet ist, so dass die Walze 46 den Eingriffsteil 15 innerhalb
des senkrechten Auf- und Abbewegungsbereichs des Nadelstangenantriebselements
13 kontaktieren kann.
Wenn das Nadelstangenantriebselement 13 von der oben erwähnten
"Sprungposition" in die ursprüngliche Drehposition zurückversetzt werden
soll, bei der der ausgenommene Eingriffsteil 13a des Nadelstangenantriebselements
13 mit dem Eingriffsstift 14a der Nadelstangenklemme
14 in Eingriff ist, wird der Motor 44 deaktiviert, so dass der
Sprunghebel 45 durch die Vorspannkraft der Torsionsfeder zur in
1 mit einer durchgezogenen Linie eingezeigten Drehposition
zurückgebracht wird. Auf diese Weise wird veranlasst, dass das Nadelstangenantriebselement
13 durch die Vorspannkraft der Torsionsfeder 16 zur ursprünglichen
Drehposition zurückkehrt, wo es gegen den Anschlag 17 stößt
(im gezeigten Beispiel in einer Richtung von der Rückseite der Figurenebene
zur Vorderseite der Figurenebene, die dem Leser der Figur näher liegt), so
dass der ausgenommene Eingriffsteil 13a des Nadelstangenantriebselements
13 mit dem Eingriffsstift 14a der Nadelstangenklemme
14 in Eingriff gebracht wird.
Es folgt eine Beschreibung eines Positionseinschränkungselements
zum Verhindern eines unerwünschten Anhebens des Stoffhalters 41, der
an seinem unteren Totpunkt angeordnet ist. Wie aus 3
hervorgeht, ist ein Haltehebel 47 an einem vorderen unteren Endoberflächenteil
des Arms 1 (d.h. der Vorderseite der Nähmaschine) schwenkbar gelagert.
Der Haltehebel 47, der in der Form eines Plattenelements ist, das zum Beispiel,
wie in 3 gezeigt, eine gebogene Form hat, hat einen
Halteteil 47a, der so gebogen ist, dass er in einer Vorwärtsrichtung
die Maschine (senkrecht zur Zeichnungsebene von 3)
vorsteht. Im Haltehebel 47 ist auch ein Führungsschlitz
47b ausgebildet, der sich von seinem oberen Teil nach unten im Wesentlichen
bis zu seinem mittleren Teil entlang der gebogenen Kontur des Hebels 47
erstreckt. Ein Stift 48 ist im Führungsschlitz 47b für
eine Verschiebungsbewegung entlang dem Führungsschlitz 47b eingepasst,
und vom Stift 48 ist ein Ende an einer Stütze 49 befestigt,
die ihrerseits auf der Vorderseite des Stützelements 29 befestigt
ist. Auf diese Weise bewegt sich bei einer senkrechten Bewegung des Stützelements
29 der Stift 48 senkrecht zusammen mit dem Stützelement
29, während er entlang dem Führungsschlitz 47b gleitet,
so dass der Haltehebel 47 in eine senkrechte Schwenkbewegung versetzt wird.
Wenn der Stoffhalter 41 den unteren Totpunkt erreicht hat, schwenkt der
Haltehebel 47, um den Eingriffsstift 37a der Stoffhalterklemme
31 zwischen dem Haltehebel 47 und dem Stützstück
32 des Stützelements 29 (von dem Einzelheiten noch zu erläutern
sind) niederzuhalten und von oben sandwichartig einzuklemmen.
Die folgenden Absätze beschreiben das Verhalten der vorliegenden
Ausführungsform, die in der oben beschriebenen Weise konstruiert ist. Zuerst
folgt eine Beschreibung des Betriebs der Nadelstange 3 und des Stoffhalters
41. 5 zeigt Bewegungskurven der senkrechten
Bewegung der Nadelstange 3 und des Stützelements 29. Die
6 und 7 sind linke Seitenansichten
des Nähkopfs H, und 8 ist eine Vorderansicht des
Arms 1. Es wird darauf hingewiesen, dass bei diesen Figuren der Stoffhalter
41 an seinem unteren Totpunkt angeordnet gezeigt ist.
Wenn eine Nadelstange 3, in die ein Faden einer gewünschten
Farbe eingefädelt ist, aus den mehreren Nadelstangen 3 ausgewählt
wurde, indem das Nadelstangengehäuse 2 über einen nicht gezeigten
Farbwechselmechanismus verschoben wird, so ist die ausgewählte Nadelstange
3 vor der Basisnadelstange 12des Arms 1 angeordnet, so
dass nicht nur der Eingriffsstift 14a der Nadelstangenklemme
14 der ausgewählten Nadelstange 3 mit dem ausgenommenen Eingriffsteil
13a des Nadelstangenantriebselements 13 in Eingriff kommt, sondern
auch die Walze 23 des Fadenaufnahmeantriebshebels 22 in die passende
Nut 25a des Fadenaufnahmehebels 24, der der ausgewählten
Nadelstange 3 entspricht, passt. Dann wird, während die Hauptmaschinenwelle
5 drehend angetrieben wird, die ausgewählte Nadelstange
3 zwischen dem in 1 oder 2
gezeigten oberen Totpunkt und dem in 6 oder
7 gezeigten unteren Totpunkt senkrecht angetrieben,
und auch der Fadenaufnahmehebel 24 wird gemäß der senkrechten
Bewegung der Nadelstange 3 senkrecht geschwenkt. Ferner wird in Reaktion
auf die Rotation der Hauptmaschinenwelle 5 auch das Stützelement
29 zwischen dem in 1 und 2
gezeigten oberen Totpunkt und der in 6 oder
7 gezeigten unteren Grenze senkrecht angetrieben. Eine
solche Bewegung der Nadelstange 3 und des Stützelements
29 ist in 5 aufgetragen. In 5
zeigt die waagrechte Achse den Drehwinkel der Hauptmaschinenwelle 5 an,
wobei der Drehwinkel mit 0° angegeben ist, wenn die Nadelstange 3
an dem oberen Totpunkt ist, während die senkrechte Achse den Hubwert repräsentiert,
wobei der untere Totpunkt der Nadelstange 3 oder des Stützelements
29 als ein Referenzhubwert eingestellt sind. Wenn sich die Nadelstange
3 vom oberen Totpunkt aus abwärts bewegt, so bewegt sich auch der
Stoffhalter 41 gleichzeitig mit der Nadelstange 3 abwärts,
indem er durch die Schraubenfeder 43 gedrückt wird. Zu dieser Zeit
beginnt auch das Stützelement 29 mit einer Abwärtsbewegung von
der oberen Grenzposition gleichzeitig mit dem Start der Abwärtsbewegung der
Nadelstange 3, wie in 5 gezeigt ist. Das Stützelement
29 erreicht im Wesentlichen die gleiche Abwärtsbewegungsgeschwindigkeit
wie die Nadelstange 3, wenn der Drehwinkel der Hauptmaschinenwelle
5 (der Hauptwellenwinkel) 45° ist. Ferner sind zu diesem Zeitpunkt
die untere Oberfläche des Eingriffsstifts 31a der
Stoffhalterklemme 31 und die obere Oberfläche des Stützstücks
32 des Stützelements 29 auf derselben Höhe angeordnet,
so dass der Eingriffsstift 31a vom Stützstück 32 sanft
entgegengenommen wird, wodurch die Erzeugung eines Aufschlagsgeräuschs vermieden
wird.
Dann bewegt sich das Stützelement 29 weiter mit derselben
Geschwindigkeit wie die Nadelstange 3 abwärts, bis der Hauptwellenwinkel
ungefähr 100° erreicht, so dass sich der Stoffhalter 41 weiter
nach unten bewegt, während der Eingriffsstift 31aweiter mit dem Stützstück
32 in Kontakt ist. Dann wird die Abwärtsgeschwindigkeit des Stützelements
29 allmählich verringert, bevor der Hauptwellenwinkel 120° erreicht,
nachdem er 100° überschritten hat. Nachdem der Hauptwellenwinkel 120°
erreicht hat, stellt das Stützelement 29 seine Abwärtsbewegung
vollständig ein, so dass der Stoffhalter 41 an dem in 6
gezeigten unteren Totpunkt festgehalten wird. Bei dem in 6
gezeigten Zustand ist der Halteteil 47a des Haltehebels 47, der
mit der Abwärtsbewegung des Stützelements 29 geschwenkt wird,
in Stoßkontakt mit der oberen Oberfläche des Eingriffsstifts
31a der Stoffhalterklemme 31, die mit dem Stützstück
32 in Kontakt ist, wie im Einzelnen noch beschrieben wird. Selbst hiernach
fährt die Nadelstange 3 mit ihrer Abwärtsbewegung fort, und die
Nähnadel 34 wird durch ein (nicht gezeigtes) Nähwerkstück
gestochen, wenn der Hauptwellenwinkel ungefähr 130° ist. Nachdem dann
die Nadelstange 3 den unteren Totpunkt von 7
erreicht hat, wenn der Hauptwellenwinkel 180° ist, schreitet sie von dem unteren
Totpunkt zu einer Aufwärtsbewegung fort. Die Nähnadel 34 wird
dann aus dem Nähwerkstück herausgezogen, wenn der Hauptwellenwinkel ungefähr
230° ist, und fährt mit ihrer Aufwärtsbewegung zum oberen Totpunkt
fort.
Währenddessen wird das Stützelement 29 in der unteren
Grenzposition gehalten, während der Hauptwellenwinkel im Bereich von 120°
bis 240° ist, wobei während dieser Zeit der Halteteil 47a des
Haltehebels 47 den Eingriffsstift 31 der Stoffhalterklemme
31 auf dem Stützstück 32 von oben niederhält; auf
diese Weise kann der Stoffhalterteil 41a des Stoffhalters 41 das
Nähwerkstück während eines Zeitraums von unmittelbar vor dem Einstechen
der Nähnadel 34 in das Nähwerkstück bis unmittelbar nach
dem Herausziehen der Nähnadel 34 aus dem Nähwerkstück niederhalten.
Daher kann, selbst wenn die Spannkraft der Schraubenfeder 43 aufgrund einer
Variation in ihrem Komprimierungszustand in Reaktion auf die senkrechte Bewegung
der Nähnadel 3, wie veranschaulichend in den 6
und 7 gezeigt, variiert, der Stoffhalter
41 das Nähwerkstück stabil niederhalten, weil der Eingriffsstift
31a der Stoffhalterklemme 31 senkrecht zwischen dem Halteteil
47a und dem Stützstück 32 sandwichartig gehalten wird,
weshalb die Kraft, mit der der Stoffhalter 41 das Nähwerkstück
niederhält, konstant bleiben, ohne in Reaktion auf die senkrechte Bewegung
der Nähnadel 3 zu variieren. Nachdem das Stützelement
29 an dem Zeitpunkt, wenn der Hauptwellenwinkel 240° ist, allmählich
mit der Aufwärtsbewegung beginnt, wird der Haltehebel 47 in eine Schwenkbewegung
versetzt, so dass der Halteteil 47a den Eingriffsstift 31a nicht
länger niederhält (wie noch zu beschreiben ist). Daher wird der Eingriffsstift
31a durch das Stützstück 32 angehoben, wodurch auch
der Stoffhalter 31 mit einer allmählichen Aufwärtsbewegung beginnt.
Zu dem Zeitpunkt, wenn der Hauptwellenwinkel 260° ist, erreicht der Stoffhalter
41, der sich zusammen mit dem Stützelement 29 nach oben bewegt,
dieselbe Geschwindigkeit wie die ansteigende Nadelstange 3, und die untere
Oberfläche des Anstoßstücks 41b des Stoffhalters
41 und die oberen Oberfläche des Kissens 42 werden auf dieselbe
Höhe gebracht, so dass das Kissen aus einem stoßdämpfenden weichen
Material sanft auf den Anstoßteil 41b auftrifft. Als Folge hiervon
kann das Erzeugen eines Aufschlagsgeräuschs vermieden werden. Hiernach steigt
das Stützelement 29 mit derselben Geschwindigkeit wie die Nadelstange
3 an, und wird dann zu einem Zeitpunkt, wenn der Hauptwellenwinkel 310°
beträgt, allmählich langsamer, und kehrt zu einem Zeitpunkt, wenn der
Hauptwellenwinkel 360° ist, zu der in 1 oder
2 gezeigten oberen Grenzposition zurück.
Es folgt eine Beschreibung des Positionseinschränkungselements
zum zuverlässigen Verhindern eines unerwünschten Anhebens des Stoffhalters
41, der an seinem unteren Totpunkt angeordnet ist. Nachdem das Stützelement
29 in Reaktion auf die Schwenkbewegung der Hauptmaschinenwelle
5 mit der Abwärtsbewegung beginnt, so beginnt auch der Stift
48, der auf der Stütze 49 auf der vorderen Oberfläche
des Stützelements 29 befestigt ist, ebenfalls mit einer Abwärtsbewegung.
Wie aus 3 hervorgeht, hat ein oberer Teil des Führungsschlitzes
47b des Haltehebels 47 eine Form, die sich gerade nach unten erstreckt,
so dass der Haltehebel 47 über eine kurze Zeit nach dem Beginn der
Abwärtsbewegung des Stifts 48 bewegungslos in einer in 3
gezeigten "Rückzugsposition" gehalten wird. Nachdem der Stift 48 einen
gebogenen Teil des Führungsschlitzes 47b erreicht hat, beginnt der
Haltehebel 47 mit einer Schwenkbewegung gegen den Uhrzeigersinn in
3. Zu dieser Zeit wurde der Eingriffsstift
31a der Stoffhalterklemme 31 schon unter dem Halteteil
47a des Haltehebels 47 angeordnet, so dass vermieden wird, dass
der Halteteil 47a dem absteigenden Eingriffsstift 31a im Wege
ist; die Form des Führungsschlitzes 47b usw. ist nämlich im Voraus
so eingestellt, dass es dem Eingriffsstift 31a der Stoffhalterklemme
31 erlaubt ist, zu dieser Zeit schon unter dem Halteteil 47a des
Haltehebels 47 angeordnet zu sein. Wenn das Stützelement
29 durch eine weitere Abwärtsbewegung zusammen mit
dem Stift 48 die untere Grenzposition erreicht hat, wurde der Haltehebel
47 schon in eine "Betriebsposition" geschwenkt, wie aus 8
hervorgeht, in der der Halteteil 47a gegen die obere Oberfläche des
Eingriffsstifts 31a der das Stützstück 32 kontaktierenden
Stoffhalterklemme 31 stößt. Daher wird es, während der Haltehebel
47 in der oben erwähnten "Rückzugsposition" ist, dem Stoffhalter
41 erlaubt, sich senkrecht zu bewegen. Während jedoch der Haltehebel
47 in der oben erwähnten "Betriebsposition" ist, kann der Stoffhalter
41 dadurch, dass der Halteteil 47a des Haltehebels 47
gegen die untere Oberfläche des Eingriffsstifts 31a der Stoffhalterklemme
31, die auf dem Stützstück 32 gehalten wird, stößt,
daran gehindert werden, vom unteren Totpunkt angehoben zu werden.
Wenn dann das Stützelement 29 nach Abschluss der Abwärtsbewegung
zusammen mit dem Stift 48 von der unteren Grenzposition mit der Aufwärtsbewegung
beginnt, wird der Haltehebel 47 zur Rückzugsposition hin geschwenkt,
so dass sich der Halteteil 47a vom Eingriffsstift 31a der Stoffhalterklemme
31 weg und aus einem senkrechten Bewegungspfad des Stifts 31a
heraus bewegt. Auf diese Weise bewegt sich der Stoffhalter 41a zusammen
mit der Nadelstange 3 nach oben, ohne dass der Eingriffsstift
31a der Stoffhalterklemme 31 dem Halteteil 47a des Haltehebels
47 im Weg ist. Der Stoffhalter 41 kann manchmal einen umgeschlagenen
Teil oder einen anderen dickeren Teil eines Stoffs mittels seines Stoffhalterteils
41a niederhalten, wobei in diesem Fall der untere Totpunkt aufgrund der
größeren Dicke des Stoffs ansteigen würde. In einem solchen Fall
wird das Ansteigen des unteren Totpunkts des Stoffhalters 41 dadurch erlaubt,
dass sich das Anschlagselement 39 gegen die Spannkraft der Schraubenfeder
40 nach oben bewegt. Es wird darauf hingewiesen, dass die Spannkraft der
Schraubenfeder 40 so groß ist, dass gerade ein unerwünschtes
Anheben des Nähwerkstücks verhindert wird. In der oben genannten Art und
Weise bilden die Stütze 49, der Stift 48, der Führungsschlitz
47b usw. zusammen einen Lenkermechanismus, der die Funktion hat, die lineare
Hin- und Herbewegung des Stützelements 29 in eine Bewegung zum Bewegen
des Haltehebels (d.h. des Positionseinschränkungselements) 47 zwischen
der "Betriebsposition" und der "Rückzugsposition" umzuwandeln.
[Zweite Ausführungsform]
Die folgenden Absätze beschreiben eine Nähmaschine gemäß
einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, bei der es sich um
eine sogenannte Armnähmaschine handelt, bei der sich die nadelstangenantreibende
Welle (d.h. die Hauptmaschinenwelle) in einer Vorwärts-Rückwärts-Richtung
der Nähmaschine erstreckt, anhand der 9 bis
11. Die 9 und
10 sind Vorderansichten des Arms 50 in einem
der mehreren Nähköpfe. Es wird darauf hingewiesen, dass 9
einen Zustand der Nähmaschine zeigt, bei dem die Nadelstange 3 und
der Stoffhalter 41 an ihren entsprechenden oberen Totpunkten angeordnet
sind, und 10 einen Zustand der Nähmaschine zeigt,
bei dem der Stoffhalter 41 den unteren Totpunkt erreicht hat. Ferner ist
11 eine rechte Seitenansicht des Nähkopfs, in
der insbesondere ein Zustand der Nähmaschine dargestellt ist, bei dem die Nadelstange
3 und der Stoffhalter 41 in ihren entsprechenden unteren Totpunkten
angeordnet sind.
Bei der Armnähmaschine ist das Nadelstangengehäuse
2 auf der vorderen Fläche des Arms 50 in einer solchen Weise
abgestützt, dass er relativ zum Arm 50 waagrecht verschiebbar ist.
Das Nadelstangengehäuse 2 kann in derselben Weise wie oben in Bezug
auf die erste Ausführungsform beschrieben konstruiert sein und wird daher nicht
noch mal im Einzelnen beschrieben, um eine unnötige Wiederholung zu vermeiden.
Eine erste Basiswelle 52 ist vor dem Arm 50 vorgesehen und von
der Vorderseite der Nähmaschine aus gesehen in einem im Wesentlichen mittleren
Teil in der waagrechten Richtung von links nach rechts des Arms 50 angeordnet,
und die erste Basiswelle 52 ist an ihrem oberen und an ihrem unteren Ende
vom Arm 50 abgestützt. Eine zweite Basiswelle 55, die an
ihrem oberen und unteren Ende vom Arm 50 in ähnlicher Weise zur ersten
Basiswelle 52 abgestützt ist, ist auf einer Seite (im gezeigten Beispiel
rechts) von der ersten Basiswelle 52 angeordnet und erstreckt sich parallel
zur ersten Basiswelle 52. Ein Nadelstangenantriebselement (bzw. Anhebeelement)
51 zum senkrechten Antreiben der Nadelstange 3 in einer Auf- und
Abbewegung ist auf der ersten Basiswelle 52 senkrecht beweglich montiert,
und ein Nadelstangenantriebselement 53 ist auf der ersten Basiswelle
52 in einer solchen Weise montiert, dass es um die Achse der ersten Basiswelle
52 schwenkbar und mit der Basiswelle 52 zusammen senkrecht beweglich
ist. Ferner hat das Nadelstangenantriebselement 53 einen ausgenommenen
Eingriffsteil 53a, der mit dem vorstehenden Eingriffsstift 14a
der Nadelstangenklemme 14 in Eingriff bringbar ist. Ein Stützelement
54 ist auf der zweiten Basiswelle 55 vorgesehen, und ein Stützstück
56 zum Abstützen des Eingriffsstifts 31a der Stoffhalterklemme
31 ist am Stützelement 54 befestigt.
Das oben erwähnte Nadelstangenantriebselement (bzw. Anhebeelement)
51 und das Stützelement 54 werden durch eine Drehung der
in 11 gezeigten Hauptmaschinenwelle 57 senkrecht
bewegt. Ferner weisen das Nadelstangenantriebselement und das Stützelement
54 jeweils einen Gabelteil 51a oder 54a auf. Der Gabelteil
51a des Nadelstangenantriebselements 51 ist mit der zweiten Basiswelle
55 in Eingriff, um die Drehung des Nadelstangenantriebselements (Anhebeelements)
51 relativ zum Nadelstangenantriebselement (Anhebeelement)
51 einzuschränken, während der Gabelteil 54a des Stützelements
54 mit der ersten Basiswelle 52 in Eingriff kommt, um die Drehung
des Stützelements 54 relativ zur zweiten Basiswelle 55 einzuschränken.
Auf diese Weise können das Nadelstangenantriebselement 51 und das
Stützelement 54 zusammen zu jeder Zeit in einer stabilen Weise senkrecht
bewegt werden. Antriebsmechanismen für diese Elemente sind auf diesem Gebiet
wohl bekannt und werden daher hier nicht im Detail beschrieben. Der Betrieb des
Nadelstangenantriebselements 51 und des Stützelements 54,
mit anderen Worten der Betrieb der Nadelstange 3 und des Stoffhalters
41, ist in der zweiten Ausführungsform ähnlich wie in der ersten
Ausführungsform und wird daher nicht weiter beschrieben, um eine unnötige
Wiederholung zu vermeiden.
Es folgt eine Beschreibung des Positionseinschränkungselements,
das in der zweiten Ausführungsform dazu verwendet wird, ein Anheben des Stoffhaltes
41, der an seinem unteren Totpunkt angeordnet ist, zuverlässig zu
verhindern. Ein Haltehebel 58, der in der Form eines Plattenelements ist,
ist in einer vorbestimmten Winkelhaltung auf der Vorderfläche des Stützelements
54 (der Vorderseite der Nähmaschine) schwenkbar gelagert, und am Haltehebel
58 ist an seinem distalen Ende ein Halteteil 58a so gebogen, dass
er sich in einer senkrechten Richtung der Maschine nach unten erstreckt. Der Halteteil
58a des Haltehebels 58 ist zum Niederhalten in einer Sandwichstruktur
des Eingriffsstifts 31a der Stoffhalterklemme 31 zwischen dem
Halteteil 58a und dem Stützstück 56 des Stützelements
54 ausgebildet, wenn der Stoffhalter 41 seinen unteren Totpunkt
erreicht hat. Ein Führungselement 59 in der Form einer Platte mit
einem zum Beispiel, wie gezeigt, in einer Kurbelform ausgebildeten Führungsschlitz
59a ist an der Vorderseite des Gabelteils 51a des Nadelstangenantriebselements
51 befestigt, und ein Stift 60, dessen eines Ende an einem im
Wesentlichen mittleren Teil des Haltehebels 58 befestigt ist, ist in den
Führungsschlitz 59a für eine Schiebbewegung entlang des Führungsschlitzes
59a eingepasst.
Der genannte Haltehebel 58 wird wie folgt betrieben. Während
das Nadelstangenantriebselement 51 und das Stützelement
54 in ihren entsprechenden oberen Totpunkten sind, wird der Haltehebel
58 in einer in 9 dargestellten "Rückzugsposition"
gehalten. Wenn dann das Nadelstangenantriebselement 51 und das Stützelement
54 dazu veranlasst werden, sich durch die Rotation der Hauptmaschinenwelle
57 vom oberen Totpunkt nach unten zu bewegen, so beginnen nicht nur der
auf dem Stützelement 54 schwenkbar gelagerte Haltehebel
58 und der an einem Ende des Haltehebels 58 befestigte Stift
60, sondern auch das Führungselement 59 mit einer Abwärtsbewegung.
Weil ein unterer Teil des Führungsschlitzes 59 gerade nach unten zeigt
und der Stift 60 und das Führungselement 59 sich beide gleichzeitig
(jedoch mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten; das Führungselement
59 bewegt sich mit einer geringfügig höheren Geschwindigkeit
nach unten als der Stift 60) nach unten bewegen, verbleibt der Haltehebel
58 über eine kurze Zeit nach dem Beginn der Abwärtsbewegung noch
in der "Rückzugsposition". Nachdem der Stift 60 einen geneigten Teil
des Führungsschlitzes 59a erreicht hat, während die Abwärtsbewegung
fortschreitet, beginnt der Haltehebel 58 mit einer Schwenkbewegung gegen
den Uhrzeigersinn. Zu dieser Zeit ist der Eingriffsstift 31a der Stoffhalterklemme
31 schon unterhalb des Halteteils 58a des Haltehebels
58 angeordnet (die Form des Führungsschlitzes 59a usw. sind
im Voraus so eingestellt, dass es dem Eingriffsstift 31a der Stoffhalterklemme
31 ermöglicht wird, zu dieser Zeit schon unterhalb des Halteteils
58a angeordnet zu sein), so dass vermieden wird, dass der Eingriffsstift
31a der sich nach unten bewegenden Stoffhalterklemme 31 dem Halteteil
58a des Haltehebels 58, der, wie oben erwähnt, gegen den
Uhrzeigersinn geschwenkt wurde, im Weg ist. Wenn das Stützelement
54 durch eine weitere Abwärtsbewegung die untere Grenzposition erreicht
hat, so wurde der Haltehebel 58 schon in eine "Betriebsposition" geschwenkt,
die in 10 gezeigt ist, in der der Halteteil
58a des Hebels 58 gegen die obere Oberfläche des Eingriffsstifts
31a der mit dem Stützstück 56 in Kontakt stehenden Stoffhalterklemme
31 stößt. Dann bewegt sich die Nadelstange 3 dadurch
nach unten zum unteren Totpunkt, der in 11 dargestellt
ist, dass das Nadelstangenantriebselement 51 und das Führungselement
59 im Gegensatz zum Stützelement 54, ihre Abwärtsbewegung
fortführen. Während dieser Zeit gleitet der Stift 60 entlang
dem oberen geraden Teil des Führungsschlitzes 59a, so dass der Haltehebel
58 in der "Rückzugsposition" gehalten bleibt. Auf diese Weise kann
der Stoffhalter 41 daran gehindert werden, sich vom unteren Totpunkt anzuheben,
indem der Halteteil 58a den Eingriffsstift 31a von oben niederhält.
Dann wird, während das Nadelstangeantriebselement 51
nach Abschluss der oben genannten Abwärtsbewegung mit einer Aufwärtsbewegung
vom unteren Totpunkt beginnt und dann das Stützelement 54 mit einer
Aufwärtsbewegung beginnt, der Haltehebel 58 im Uhrzeigersinn von der
"Betriebsposition" zur "Rückzugsposition" geschwenkt, so dass sich der Halteteil
48a vom Eingriffsstift 31a der Stoffhalterklemme 31,
von der er bisher niedergehalten wurde, weg und aus dem senkrechten Bewegungspfad
des Stifts 31a heraus bewegt. Auf diese Weise bewegt sich der Stoffhalter
41 zusammen mit der Nadelstange 3 nach oben, ohne dass der Eingriffsstift
31a der Stoffhalterklemme 31 dem Halteteil 58a im Wege
ist. In der oben genannten Weise bilden das Führungselement 59, der
Führungsschlitz 59a, der Stift 60 usw. zusammen einen Lenkermechanismus,
der die Funktion hat, die lineare Hin- und Herbewegung des Stützelements
54 in eine Bewegung zum Bewegen des Haltehebels (d.h. des Positionseinschränkungselements)
58 zwischen der "Betriebsposition" und der "Rückzugsposition" umzuwandeln.
[Dritte Ausführungsform]
Während die erste und die zweite Ausführungsform in ihrer
Konstruktionsweise jeweils so beschrieben wurden, dass der Haltehebel
47 bzw. 58 durch die senkrechte Bewegung des Stützelements
29 bzw. 54 geschwenkt wird, ist die vorliegende Erfindung hierauf
nicht eingeschränkt. Zum Beispiel kann eine eigene Antriebsquelle (z.B. ein
Motor) vorgesehen werden, um den Haltehebel 47 bzw. 58 in Reaktion
auf die senkrechte Bewegung des Stützelements 29 bzw. 54
zu schwenken. 12 zeigt eine dritte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, bei der das Positionseinschränkungselement durch
einen Motor angetrieben wird, der auf dem Arm 1 ähnlich wie auf dem
Arm 1 der vorliegenden Ausführungsform angebracht ist. Bei dieser
dritten Ausführungsform ist ein Haltehebel 61, der einen Halteteil
61a aufweist, auf einem unteren Endteil des Arms schwenkbar gelagert. Ein
Motor 62 ist über eine Stütze 63 auf einer Seite des
Arms 1 befestigt. Ein Antriebshebel 64 ist auf der Welle des Motors
62 befestigt. Vom Antriebshebel 64 ist ein distales Ende über
einen Verbindungshebel 66 mit einem im Wesentlichen mittleren Teil des
Haltehebels 61 verbunden. Eine (nicht gezeigte) Torsionsfeder ist auf der
Welle des Motors 62 angebracht, um den Antriebshebel 64 normalerweise
in einen Stoßeingriff mit einem Anschlag 65, der auf der Stütze
63 befestigt ist, zu bringen. Auf diese Weise wird der Haltehebel
61 normalerweise in einer in 12 gezeigten
"Rückzugsposition" gehalten. Nachdem der Stoffhalter 41 seinen unteren
Totpunkt erreicht hat, wird der Motor 62 aktiviert, um den Haltehebel
61 in eine "Betriebsposition", die in 12 mit
einer strichpunktierten Linie gezeigt ist, zu schwenken. Durch eine derartige Verursachung
einer Schwenkbewegung des Haltehebels 61 durch den Motor 62 und
durch das Steuern der Drehung des Motors 62 in Zuordnung zur Drehung der
Hauptmaschinenwelle können ein senkrechter Hub der Nadelstange usw. (insbesondere
in Zuordnung zum senkrechten Hub des Stützelements 29 bzw.
54) und in einem gewünschten Muster sowie eine Schwenkzeitsteuerung
des Haltehebels 61 nach Wunsch eingestellt werden. Der Motor
62 kann ein Drehsolenoid oder ein anderer Typ eines Drehaktuators oder
ein linearer Aktuator, wie zum Beispiel ein Druck-Zug-Solenoid sein.
Bei jeder der oben beschriebenen Ausführungsformen sind die Form
des Haltehebels 47, 58 bzw. 61 und die Form des Führungsschlitzes
47b bzw. 59a nicht auf die oben Gezeigten und Beschriebenen eingeschränkt.
Ferner wurden zwar die jeweiligen Ausführungsformen oben so beschrieben, dass
sie als das Positionseinschränkungselement zum Verhindern eines unerwünschten
Anhebens des Stoffhalters 41, der am unteren Totpunkt angeordnet ist, den
schwenkbaren Haltehebel 47, 58 oder 61 verwenden, doch
kann das Positionseinschränkungselement auch eine beliebige andere geeignete
Konstruktion haben; zum Beispiel kann es in der Form eines linear beweglichen Stifts
sein.
Gemäß jeder der oben beschriebenen Ausführungsformen
ist der Halteteil 47a, 58a bzw. 61a des Haltehebels
47, 58 bzw. 61 so konstruiert, dass bei Erreichen des
unteren Totpunkts durch den Stoffhalter 41 der Halteteil 47a,
58a oder 61a gegen die obere Oberfläche des Eingriffsstifts
31a der Stoffhalterklemme 31 stößt und den Eingriffsstift
31a zwischen dem Halteteil 47a, 58a oder 61a
und dem Stützstück 32 oder 56 sandwichartig einklemmt.
Auf diese Weise kann der Stoffhalter 41 zuverlässig am unteren Totpunkt
gehalten und daran gehindert werden, vom unteren Totpunkt angehoben zu werden. Auf
diese Weise muss die Spannkraft der Schraubenfeder 43 lediglich groß
genug sein, um es dem Stoffhalter 41 zu erlauben, zusammen mit der sich
senkrecht bewegenden Nadelstange 3 bewegt zu werden. Hieraus ergibt sich,
dass die vorliegende Erfindung das Lastdrehmoment beträchtlich verringern kann,
das an der Hauptmaschinenwelle 5 oder 57 anliegt. Ferner kann,
weil der Stoffhalter 41 mittels des Halteteils 47a,
58a oder 61a mechanisch am unteren Totpunkt niedergehalten wird,
die Kraft, mit der der Stoffhalter 41 niedergehalten wird, konstant bleiben,
so dass das Nähwerkstück mit einer konstanten Kraft in einer stabilen
Weise niedergehalten werden kann. Ferner ist es, weil der Stoffhalter
41 zusammen mit der Nadelstange 3 mittels der Schraubenfeder
43 senkrecht bewegt wird, lediglich notwendig, die Nadelstange
3 zu überspringen, um die Nadelstange 3 und den Stoffhafter
41 vorübergehend zu deaktivieren, was während des Sprungbetriebs
das Erzeugen eines starken Geräuschs wirksam unterbinden kann.
|
| Anspruch[de] |
Nähmaschine, aufweisend:
– eine Nadelstange (3), die zum Durchführen eines Nähvorgangs
senkrecht bewegt wird;
– einen Stoffhalter (41), der auf der Nadelstange in einer solchen
Weise gelagert wird, dass der Stoffhalter relativ zur Nadelstange senkrecht beweglich
ist;
– ein Druckelement (43) um normalerweise den Stoffhalter nach unten
auf die Nadelstange zu drücken; und
– ein Positionseinschränkungselement (47; 58;
61) zum mechanischen Einschränken einer Position des Stoffhalters
zum Verhindern einer Aufwärtsbewegung des Stoffhalters (41), nachdem
dieser zusammen mit einer Senkrechtbewegung der Nadelstange einen unteren Totpunkt
erreicht hat.
Nähmaschine gemäß Anspruch 1, die ferner einen Steuerungsmechanismus
(47b, 48, 49; 59, 59a, 60;
62–66) zum selektiven Positionieren des Positionseinschränkungselements
(47; 58; 61) entweder in einer Betriebsposition zum Verhindern
der Aufwärtsbewegung des Stoffhalters oder in einer Rückzugsposition zum
nicht Verhindern der Aufwärtsbewegung des Stoffhalters aufweist, und wobei
der Steuerungsmechanismus das Positionseinschränkungselement in der Betriebsposition
anordnet, wenn der Stoffhalter (41) den unteren Totpunkt erreicht hat,
und das Positionseinschränkungselement in der Rückzugsposition anordnet,
wenn der Stoffhalter (41) den unteren Totpunkt verlassen hat.
Nähmaschine gemäß Anspruch 3, die ferner ein Stützelement
(29; 54) aufweist, das zwischen vorgegebenen oberen und unteren
Grenzpositionen synchron mit der senkrechten Bewegung der Nadelstange hin und her
angetrieben wird, und
wobei bei der unteren Grenzposition das Stützelement den unteren Totpunkt des
Stoffhalters dadurch definiert, dass es einen vorbestimmten Teil des Stoffhalters
von unten abstützt, und
der Steuerungsmechanismus (47b, 48, 49; 59,
59a, 60; 62–66) das Positionseinschränkungselement
dazu veranlasst, in Reaktion auf eine Hin- und Herbewegung des Stützelements
zwischen der Betriebsposition und der Rückzugsposition bewegt zu werden.
Nähmaschine gemäß Anspruch 3, wobei der Steuerungsmechanismus
(47b, 48, 49; 59, 59a, 60)
einen Mechanismus zum Umwandeln einer linearen Hin- und Herbewegung des Stützelements
in eine Bewegung aufweist, die veranlasst, dass sich das Positionseinschränkungselement
(47; 58) zwischen der Betriebsposition und der Rückzugsposition
bewegt.
Nähmaschine gemäß Anspruch 2, wobei der Steuerungsmechanismus
(62–66) einen Motor (62) und einen Übertragungsmechanismus
(64–66) umfasst, um in Reaktion auf die Rotation des Motors
(62) zu veranlassen, dass sich das Positionseinschränkungselement
(61) zwischen der Betriebsposition und der Rückzugsposition bewegt.
|
|
|