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An einem Geräteteil angebrachter Kabelbaum - Dokument DE10261264B4
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10261264B4 12.07.2007
Titel An einem Geräteteil angebrachter Kabelbaum
Anmelder AutoNetworks Technologies, Ltd., Nagoya, Aichi, JP;
Sumitomo Wiring Systems, Ltd., Yokkaichi, Mie, JP;
Sumitomo Electric Industries, Ltd., Osaka, JP
Erfinder Miyazaki, Sho, Nagoya, Aichi, JP;
Aihara, Hiroshi, Toyota, Aichi, JP;
Tukashima, Hiroyuki, Toyota, Aichi, JP
Vertreter WINTER, BRANDL, FÜRNISS, HÜBNER, RÖSS, KAISER, POLTE, Partnerschaft, 85354 Freising
DE-Anmeldedatum 27.12.2002
DE-Aktenzeichen 10261264
Offenlegungstag 24.07.2003
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 12.07.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.07.2007
IPC-Hauptklasse H02G 15/02(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H05K 9/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Kabelbaum zur Anbringung an einem Geräteteil oder Gerät.

Die JP-A-11-26093 offenbart einen bekannten Aufbau zur Verwendung einer Mehrzahl von abgeschirmten Drähten mit einem Geräteteil, beispielsweise einer Wandlervorrichtung in einem Elektroauto. Bei dieser Konstruktion sind in einem elektrisch leitfähigen Abschirmgehäuse Befestigungsöffnungen ausgebildet, geräteteilseitige Anschlüsse, welche innerhalb des Abschirmgehäuses vorgesehen sind, sind unmittelbar benachbart jeweils dieser Befestigungsöffnungen hierzu gegenüberliegend angeordnet und drahtseitige Anschlüsse, welche jeweils fest an Endabschnitten der abgeschirmten Drähte befestigt sind, werden entsprechend in die Befestigungsöffnungen eingeführt und entsprechend mit den geräteteilseitigen Anschlüssen verbunden. Ein Endabschnitt der Abschirmlage eines jeden der abgeschirmten Drähte ist mit dem Abschirmgehäuse verbunden.

Für gewöhnlich wird ein rohrförmiges Bauteil ("Geflechtdraht"), welches so flexibel ist, dass es verformt werden kann, als Abschirmschicht für den abgeschirmten Draht verwendet. Von daher wird bei einem bekannten Beispiel als Vorrichtung zum sicheren Verbinden der leicht verformbaren Abschirmlage mit dem Abschirmgehäuse eine Konstruktion verwendet, in der eine Abschirmschale hoher Steifigkeit auf den abgeschirmten Draht gesetzt wird und die Abschirmlage wird mit der Abschirmschale verbunden, wobei dann wiederum die Abschirmschale mit dem Abschirmgehäuse kontaktiert wird.

Obgleich somit bei der bekannten Konstruktion eine Mehrzahl von abgeschirmten Drähten verwendet wird, sind jeweils die separaten Abschirmschalen für die abgeschirmten Drähte notwendig und von daher ergibt sich der Nachteil, dass die Anzahl der Abschirmschalen, sowie Zeit und Arbeit zum Anbringen der Abschirmschalen anwächst.

Weiterhin wird bei einem bekannten Beispiel als Vorrichtung zum Kontaktieren der Abschirmschale mit dem Abschirmgehäuse eine Konstruktion verwendet, bei der die Abschirmschale an einem Gehäuse angebracht ist und dieses Gehäuse wiederum in der Befestigungsöffnung eingeführt ist. Der Endabschnitt des abgeschirmten Drahtes, mit welchem der Metallanschluss verbunden wird, liegt vorderhalb der Abschirmschale und von daher steht der Endabschnitt des abgeschirmten Drahtes von dem Gehäuse vor. Von daher besteht die Gefahr, dass eine Flüssigkeit (z. B. Schmieröl oder dergleichen) innerhalb des Abschirmgehäuses zur Aussenseite des Abschirmgehäuses über Spalte austritt, welche zwischen den Metalldrahtelementen vorhanden sind, welche den abgeschirmten Draht bilden.

Aus der DE 196 13 228 A1 ist eine elektrische Steckverbindung zwischen einem mehrpoligen Stecker und einer entsprechenden Buchse bekannt. Die Sicherung der Steckverbindung erfolgt mittels einer Art Überwurfmutter, die über eine leitende Verbindung mit einer Kabelabschirmung in Verbindung steht. Die gesamte Anordnung ist innen- und aussenwandseitig kunststoffumspritzt, um eine Wasserdichtigkeit sicherzustellen.

Die DE 100 16 943 A1 zeigt ein Abschirmverbindungselement zur abgeschirmten Durchführung eines Leiters durch eine Gehäusewand.

Die nachveröffentlichte DE 102 13 519 A1, von der die vorliegende Erfindung ausgeht, zeigt eine elektromagnetische Abschirmstruktur für einen an einem Geräteteil angebrachten oder anzubringenden Kabelbaum oder eine Verkabelung, wobei das Geräteteil ein Abschirmgehäuse zur Aufnahme einer Mehrzahl von geräteteilseitigen Anschlüssen hat. Das Abschirmgehäuse beinhaltet wenigstens eine Befestigungsöffnung entsprechend einem geräteteilseitigem Anschluss, wobei der an dem Geräteteil anbringbare Kabelbaum aufweist: eine Mehrzahl von Drähten; eine Mehrzahl von Metallanschlüssen mit jeweils einem Anschlussverbindungsteil zur Verbindung mit dem zugehörigen geräteteilseitigen Anschluss und einen Drahtverbindungsabschnitt zur Verbindung mit einem Endabschnitt des zugehörigen Drahtes; einen Verbinderkörper, der in der Lage ist, in die Befestigungsöffnung eingeführt zu werden, wobei der Verbinderkörper vergossen ist, um die Drahtverbindungsteile zu umgeben; einen Dichtring zum Verschliessen eines Spaltes zwischen dem Verbinderkörper und einer inneren Oberfläche der Befestigungsöffnung; ein rohrförmiges Abschirmteil zum gemeinsamen Abdecken der Mehrzahl von Drähten in einer umgebenden Weise; und eine Abschirmschale zum Festlegen eines Endabschnittes des Abschirmteils am Abschirmgehäuse.

Die vorliegende Erfindung hat als Aufgabe, die Anzahl von Einzelteilen zu verringern und die Abdichteigenschaften zu verbessern.

Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die vorliegende Erfindung die im Anspruch angegebenen Merkmale vor.

Die vorliegende Erfindung schafft demnach einen an einem Geräteteil angebrachten oder anzubringenden Kabelbaum oder eine Verkabelung nach dem Oberbegriff des Anspruches entsprechend der oben genannten DE 102 13 519 A1. Erfindungsgemäss beinhaltet der Verbinderkörper eine Mehrzahl der Verbinderkörper, welche separat vergossen sind, um die Mehrzahl der jeweiligen Metallanschlüsse zu umfassen, wobei die Abschirmschale in der Lage ist, unter Verformung des Abschirmteils entlang der Drähte bewegt zu werden.

Weitere Einzelheiten, Aspekte und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung anhand der Zeichnung.

Es zeigt:

1 eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform;

2 eine Querschnittsdarstellung eines Zustandes, in welchem ein Metallanschluss und ein Verbinderkörper an einem Geräteteil angebracht sind;

3 eine Querschnittsdarstellung eines Zustandes, in welchem eine Abschirmschale an dem Geräteteil angebracht ist;

4 eine Querschnittsdarstellung eines Zustandes, in welchem die Abschirmschale an dem Geräteteil angebracht ist; und

5 eine Querschnittsdarstellung einer zweiten Ausführungsform.

[Erste Ausführungsform]

Eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die 1 bis 4 beschrieben.

Zunächst wird ein Geräteteil 10, an welchem ein an dem Geräteteil anzuordnender oder anordenbarer Kabelbaum 20 (nachfolgend als "Kabelbaum 20 oder Verkabelung 20" bezeichnet) gemäss dieser Ausführungsform anzubringen ist, beschrieben. Das Geräteteil 10 beinhaltet ein Abschirmgehäuse 11, innerhalb dem eine Mehrzahl von geräteteilseitigen Anschlüssen 12 aufgenommen ist und eine Mehrzahl von Befestigungsöffnungen 13 mit runder Form entsprechend jeweils den geräteseitigen Anschlüssen 12 ist in dem Abschirmgehäuse 11 ausgebildet. Öffnungen 14 mit Innengewinde, welche jeweils den Befestigungsöffnungen 13 entsprechen, sind in dem Abschirmgehäuse 11 ausgebildet und Öffnungen 15 mit Innengewinde zum Befestigen einer Abschirmschale 32 sind in dem Abschirmgehäuse 11 ausgebildet.

Der Kabelbaum oder die Verkabelung 20 dieser Ausführungsform weist eine Mehrzahl von Drähten oder Leitungen 21 auf, wobei Verbinder 22 fest an den Endabschnitten der Drähte 21 angebracht sind, sowie eine gemeinsame Abschirmvorrichtung 30. Der Draht (Jeder Draht) 21 ist vom nichtabgeschirmten Typ mit einem elektrisch leitfähigen Kerndraht (Leiter) 21a, der von einer Isolationshülle 21b umgeben ist und die Isolationshülle 21b wird von gegenüberliegenden Endseiten des Drahtes 21 entfernt, so dass der Leiter 21a an diesen gegenüberliegenden Endabschnitten freiliegt.

Der Verbinder 22 weist einen Metallanschluss 23 und einen Verbinderkörper 26 auf, der aus Kunststoff gegossen ist, um den Metallanschluss 23 zu umgeben. Die separaten Verbinderkörper 26 sind jeweils an der Mehrzahl von Metallanschlüssen 23 an jedem Endabschnitt des Kabelbaums 20 mit der Mehrzahl von Drähten 21 angegossen.

Ein vorderer Endabschnitt des Metallanschlusses 23 ist in Form eines flachen plattenförmigen Anschlussverbindungsteils 24 ausgebildet, welches in einer Richtung von vorne nach hinten langgestreckt ist und in diesem Anschlussverbindungsteil 24 ist eine Befestigungsöffnung 24a ausgebildet. Ein offener hülsenförmiger Drahtverbindungsabschnitt 25 ist an einem hinteren Endabschnitt des Metallanschlusses 23 ausgebildet und der Leiter 21a des Drahtes 21 ist mit diesem Drahtverbindungsabschnitt 25 durch Pressen elektrisch verbunden.

Der Verbinderkörper ist gegossen, um einen rückwärtigen Endabschnitt des Anschlussverbindungsteils 24 des Metallanschlusses 23 zu umfassen, sowie den gesamten Drahtverbindungsabschnitt 25 und den vorderen Endabschnitt der Isolationshülle oder Isolationsummantelung 21b. Das Anschlussverbindungsteil 24 des Metallanschlusses 23 steht von einer vorderen Endoberfläche des Verbinderkörpers 26 vor und derjenige Teil oder Abschnitt des Drahtes 21, der mit der Isolationshülle 21 bedeckt ist, erstreckt sich von einer rückwärtigen Endfläche des Verbinderkörpers aus. Eine äussere Umfangsoberfläche des rückwärtigen Endabschnittes des Verbinderkörpers 26 hat Kreisform und eine Dichtausnehmung 27 ist in dieser äusseren Umfangsoberfläche ausgebildet, wobei ein Dichtring 28 in dieser Dichtausnehmung 27 liegt. Eine Klammer 29 mit einer Verschraubungsöffnung 29a ist an demjenigen Teil der äusseren Umfangsoberfläche des rückwärtigen Endabschnittes des Verbinderkörpers 26 angeordnet, der hinterhalb der Dichtausnehmung 27 liegt.

Die gemeinsame Abschirmvorrichtung 30 weist ein rohrförmiges Abschirmteil 31 zum gemeinsamen Abdecken bzw. Einfassen der Mehrzahl von im wesentlichen parallel verlaufenden Drähte 21 auf, sowie die Abschirmschale 32 zum Festlegen eines Endabschnittes des Abschirmteiles 31 an dem Abschirmgehäuse 11 des Geräteteils 10. Das Abschirmteil 31 ist ein Gewebe, gebildet durch Weben von Metallitzen in Rohrform und kann verformt werden, um sich dabei in Längsrichtung auszudehnen und zusammenzuziehen. Die Abschirmschale 32 weist eine innere Schale 33 mit im wesentlicher Ellipsen- oder Ovalform auf mit relativ grosser Breite, sowie eine äussere Schale 34, die auf diese innere Schale 33 gesetzt ist, und Flansch- oder Klammerabschnitte 35 mit jeweils einer Verschraubungsöffnung 35a sind an einem umfangsseitigen Kantenabschnitt der inneren Schale 33 ausgebildet und stehen hiervon vor. Ein Endabschnitt des Abschirmteils 31 ist zwischen einer äusseren Umfangsoberfläche der inneren Schale 33 und einer inneren Umfangsoberfläche der äusseren Schale 34 gehalten und die beiden Schalen 33 und 34, welche den Endabschnitt des Abschirmteils 31 zwischen sich halten, werden miteinander durch Kaltverformung, zum Beispiel Pressen, festgelegt. Im Ergebnis ist die Abschirmschale 32 am Endabschnitt des Abschirmteils 31 festgelegt und hiermit elektrisch verbunden.

Die Arbeitsweise dieser Ausführungsform wird nachfolgend beschrieben.

Zur Verbindung des Kabelbaums 20 mit dem Geräteteil 10 muss die Mehrzahl von Verbindern 22 jeweils in die Befestigungsöffnungen 13 in dem Geräteteil 10 eingeführt werden und von daher wird das Abschirmteil 31 vorab verformt, um sich zusammenzuziehen oder zusammengeschoben zu werden, so dass die Abschirmschale 32 nach rückwärts von den Verbindern 22 entlang der Drähte 21 wegbewegt wird.

In diesem Zustand werden die Verbinder 22 nacheinander in die jeweiligen Befestigungsöffnungen 13 eingeführt und das Anschlussverbindungsteil 24, welches vom Verbinder 22 vorsteht, wird veranlasst, den entsprechenden geräteteilseitigen Anschluss 12 zu überlappen. Sodann wird die Klammer 29, die am Verbinderkörper 26 angebracht ist, an die äussere Oberfläche des Abschirmgehäuses 11 angelegt und ein Schraubbolzen 36, der durch die Verschraubungsöffnung 29a in der Klammer 29 läuft, wird in die Öffnung 14 mit Innengewinde im Abschirmgehäuse 11 eingeschraubt und angezogen, wodurch der Verbinder 22 mit dem Abschirmgehäuse 11 verbunden wird. Innerhalb des Abschirmgehäuses 11 wird eine Mutter 38 auf einen Schraubbolzen 37 aufgeschraubt, der durch die Verschraubungsöffnungen 24a und 12a läuft, welche in dem Anschlussverbindungsteil 24 und dem geräteteilseitigen Anschluss 12 ausgebildet sind und angezogen, wodurch der Metallanschluss 23 und der geräteteilseitige Anschluss 12 elektrisch so miteinander verbunden werden, dass eine Relativbewegung zwischen ihnen unterbunden ist. In diesem Zustand wird der Dichtring 28, der an der äusseren Umfangsoberfläche des Verbinderkörpers 26 angeordnet ist, in engem Kontakt mit der inneren Umfangsoberfläche der Befestigungsöffnung 13 gehalten, wodurch ein Spalt zwischen dem Verbinderkörper 26 und der inneren Oberfläche der Befestigungsöffnung 13 verschlossen wird. Damit ist der Zusammenbau eines Verbinders 22 abgeschlossen.

Danach werden die anderen Verbinder 22 auf gleiche Weise zusammengebaut und jeder dieser Verbinder 22, welche nach dem zuerst zusammengebauten Verbinder 22 zusammengebaut wurden, wird einmal zurück in eine Position weg von den bereits eingebauten Verbindern 22 bewegt und dann in die Befestigungsöffnung 13 eingeführt. Hierbei wird der so zurückbewegte Verbinder 22 nicht an der Abschirmschale 32 anstossen, da die Abschirmschale 32 bereits gemäss obiger Beschreibung in eine rückwärtige Position bewegt wurde und von daher kann der Anbringvorgang derjenigen Verbinder 22, welche nach dem zuerst angebrachten Verbinder 22 anzubringen sind, nicht beeinflusst oder behindert werden.

Nachdem die Anbringung oder der Einbau aller Verbinder 22 abgeschlossen ist, wird die Abschirmschale 32, welche in die rückwärtige Position bewegt worden ist, vorwärts bewegt, so dass die Klammerabschnitte oder Flansche 35 der inneren Schale 33 in Anlage mit der äusseren Oberfläche des Abschirmgehäuses 11 gelangen. Die Klammerabschnitte 35 liegen jeweils an derartigen Stellen des Abschirmgehäuses an, dass diese Klammerabschnitte 35 nicht die Klammern oder Flansche 29 der Verbinder 22 überdecken. Ein Schraubbolzen 39, der durch die Verschraubungsöffnung 35a in jedem Klammerabschnitt 35 läuft, wird in das Loch 15 mit Innengewinde in dem Abschirmgehäuse 11 eingeschraubt und angezogen. Im Ergebnis ist die Abschirmschale 32 an dem Abschirmgehäuse 11 in elektrischer Verbindung hiermit festgelegt. Somit ist die Verbindung des Kabelbaums 20 mit dem Geräteteil 10 abgeschlossen. Die Klammern 29 der Verbinder 22 stehen nach aussen über die Abschirmschale 32 vor und daher ist das Vorderende der Abschirmschale 32 vom Abschirmgehäuse 11 um einen Abstand entsprechend der Dicke der Klammer 29 beabstandet, wie in 3 gezeigt. Jede Klammer 29 hat jedoch die Form einer dünnen Platte und daher wird die Abschirmfunktion durch den Spalt zwischen dem Abschirmgehäuse 11 und der Abschirmschale 32 nicht wesentlich verschlechtert. Jeder Klammerabschnitt 35 hat eine deratige Form, dass er leicht nach vorne vorsteht und somit kann der Klammerabschnitt 35 am Abschirmgehäuse 11 befestigt werden.

Gemäss obiger Beschreibung ist bei dieser Ausführungsform das einzelne Abschirmteil 31 vorgesehen, um gemeinsam die Mehrzahl von Drähten 21 abzuschirmen und dieses Abschirmteil 31 ist am Abschirmgehäuse 11 über die Abschirmschale 32 befestigt. Daher ist, obgleich die Mehrzahl von Drähten 21 vorhanden ist, nur die eine Abschirmschale 32 notwendig und die Anzahl von Einzelteilen ist im Vergleich zu einer Konstruktion kleiner, bei der eine Abschirmschale für jeden Draht verwendet wird.

Weiterhin ist der Verbinderkörper 26 gegossen, um den Drahtverbindungsabschnitt 25 zu umgeben und von daher ist der Endabschnitt des Drahtes 21 im Verbinderkörper 26 eingebettet und somit liegen Metalldrahtelemente, welche den Leiter 21a des Drahtes 21 bilden, nicht frei. Von daher kann eine Flüssigkeit innerhalb des Abschirmgehäuses 11 nicht über Spalte zwischen den Metalldrahtelementen nach aussen hin austreten, welche den Leiter 21a bilden.

In dem Fall, wo ein Verbinderkörper gegossen wird, um gemeinsam eine Mehrzahl von Metallanschlüssen zu umfassen, gibt es Fälle, dass es Änderungen in der Lagebeziehung zwischen Anschlussverbindungsabschnitten der Metallanschlüsse gibt. In so einem Fall besteht die Möglichkeit, dass die Anschlussverbindungsabschnitte nicht geeignet oder genau mit den geräteteilseitigen Anschlüssen verbunden werden können. Bei dieser Ausführungsform wird jedoch ein Verbinderkörper 26 für jeden Metallanschluss 23 gegossen und daher können die Verbinderkörper 26 (und somit die Metallanschlüsse 23) an dem Geräteteil 10 unabhängig voneinander angeordnet befestigt werden, so dass die Metallanschlüsse 23 sicher mit den jeweiligen geräteteilseitigen Anschlüssen 12 verbunden werden können.

[Zweite Ausführungsform]

Nachfolgend wird eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf 5 beschrieben.

Diese zweite Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform dahingehend, dass ein Verbinder 40 L-Form hat. Der verbleibende Aufbau ist der gleiche wie in der ersten Ausführungsform und von daher werden identische Teile oder Abschnitte mit identischem Bezugszeichen versehen und eine nochmalige Erläuterung von Aufbau, Arbeitsweise und Wirkungsweisen erfolgt nicht.

In dieser Ausführungsform weist der Verbinder 40 einen L-förmigen Metallanschluss 41 und einen Verbinderkörper 44 auf, der aus Kunststoff oder Kunstharz gegossen ist, um den Metallanschluss 41 zu umfassen. Die separaten Verbinderkörper 44 werden vergossen, um jeweils die Metallanschlüsse 41 zu umfassen, welche fest an den jeweiligen Drähten 21 angeordnet sind.

Ein horizontaler vorderer Endabschnitt des Metallanschlusses 41 ist als ein Anschlussverbindungsteil 42 ausgebildet und ein offener rohrförmiger Drahtverbindungsabschnitt 43 ist an einem rückwärtigen Ende des Metallanschlusses 41 ausgebildet, der sich nach unten erstreckt (in einer Richtung senkrecht zu dem Anschlussverbindungsteil 42), wobei ein Leiter 21a des Drahtes 21 elektrisch mit diesem Drahtverbindungsteil 43 durch Verpressen verbunden ist.

Der Verbinderkörper 44 hat L-Form und ist gegossen, um einen rückwärtigen Endabschnitt des Anschlussverbindungsteils 42 des Metallanschlusses 41 zu umfassen, sowie den gesamten Drahtverbindungsabschnitt 43 und einen vorderen Endabschnitt einer Isolationshülle 21b. Der Anschlussverbindungsteil 42 des Metallanschlusses 41 steht von einer vorderen Endoberfläche des Verbinderkörpers 44 vor und der Teil des Drahtes 21, der mit der Isolationshülle 21b bedeckt ist, erstreckt sich von einer rückwärtigen Endfläche des Verbinderkörpers aus nach unten. Der Verbinderkörper 44 ist fest an einem Abschirmgehäuse 11 über eine Klammer oder einen Flansch (nicht gezeigt) verbunden und ein Spalt zwischen einer inneren Umfangsoberfläche einer Befestigungsoberfläche 13 und dem Verbinderkörper 44 wird durch einen Dichtring (nicht gezeigt) dicht verschlossen.

[Andere Ausführungsformen]

Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die oben beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen beschränkt; beispielsweise fallen auch die nachfolgenden Ausführungsformen in den Rahmen der Erfindung.

  • (1) In der ersten Ausführungsform haben sowohl die Verbinderkörper, welche entsprechend an den gegenüberliegenden Enden eines jeden Drahtes angeordnet sind, eine I-Form. In der vorliegenden Erfindung kann jedoch auch eine Konstruktion vorgesehen werden, bei der der Verbinderkörper, der an einem Ende des Drahtes vorgesehen ist, eine I-Form hat, wohingegen der Verbinderkörper, der am anderen Ende des Drahtes vorgesehen ist, eine L-Form hat, wie in der zweiten Ausführungsform.
  • (2) In der zweiten Ausführungsform haben die beiden Verbinderkörper, welche jeweils an gegenüberliegenden Enden eines jeden Drahtes angeordnet sind, eine L-Form. In der vorliegenen Erfindung kann jedoch auch eine Konstruktion möglich sein, bei der ein Verbinderkörper, der an einem Ende des Drahtes vorgesehen ist, eine L-Form hat, wohingegen der Verbinderkörper, der am anderen Ende des Drahtes angeordnet ist, eine I-Form hat, wie in der ersten Ausführungsform gezeigt.

Beschrieben wurde insoweit zusammenfassend ein an einem Geräteteil angebrachter oder anbringbarer Kabelbaum, der ein Abschirmgehäuse zur Aufnahme einer Mehrzahl von geräteteilseitigen Anschlüssen beinhaltet. Der an dem Geräteteil anbringbare Kabelbaum enthält eine Mehrzahl von Drähten und Metallanschlüsse. Jeder der Metallanschlüsse beinhaltet ein Anschlussverbindungsteil zur Verbindung mit dem geräteteilseitigen Anschluss und einen Drahtverbindungsabschnitt zur Verbindung mit dem Draht. Der Kabelbaum beinhaltet weiterhin Verbinderkörper, Dichtringe, ein rohrförmiges Abschirmteil und eine Abschirmschale. Der jeweilige Verbinderkörper kann in die Befestigungsöffnung eingeführt werden und ist vergossen, um den jeweiligen Drahtverbindungsabschnitt zu umfassen. Der jeweilige Dichtring verschliesst einen Spalt zwischen dem Verbinderkörper und einer inneren Oberfläche der Befestigungsöffnung des Abschirmgehäuses. Das rohrförmige Abschirmteil deckt gemeinsam die Drähte in einer umgebenden Art und Weise ab. Die Abschirmschale legt einen Endabschnitt des Abschirmteils an dem Abschirmgehäuse fest.


Anspruch[de]
Kabelbaum zur Anbringung an einem Geräteteil, wobei das Geräteteil ein Abschirmgehäuse (11) zur Aufnahme einer Mehrzahl von geräteteilseitigen Anschlüssen (12) aufweist, und das Abschirmgehäuse (11) wenigstens eine Befestigungsöffnung (13) entsprechend einem geräteteilseitigem Anschluss beeinhaltet, wobei der an dem Geräteteil anbringbare Kabelbaum aufweist:

eine Mehrzahl von Drähten (21);

eine Mehrzahl von Metallanschlüssen (23; 41) mit jeweils einem Anschlussverbindungsteil (24; 42) zur Verbindung mit dem zugehörigen geräteteilseitigen Anschluss und einen Drahtverbindungsabschnitt (25; 43) zur Verbindung mit einem Endabschnitt des zugehörigen Drahtes;

einen Verbinderkörper (26; 44), der in der Lage ist, in die Befestigungsöffnung (13) eingeführt zu werden, wobei der Verbinderkörper vergossen ist, um die Drahtverbindungsteile (25; 43) zu umgeben;

einen Dichtring (28) zum Verschliessen eines Spaltes zwischen dem Verbinderkörper (26) und einer inneren Oberfläche der Befestigungsöffnung (13);

ein rohrförmiges Abschirmteil (30) zum gemeinsamen Abdecken der Mehrzahl von Drähten in einer umgebenden Weise; und

eine Abschirmschale (32) zum Festlegen eines Endabschnittes des Abschirmteils am Abschirmgehäuse,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Verbinderkörper (26) eine Mehrzahl der Verbinderkörper beinhaltet, welche separat vergossen sind, um die Mehrzahl der jeweiligen Metallanschlüsse (23) zu umfassen, wobei die Abschirmschale (32) in der Lage ist, unter Verformung des Abschirmteils entlang der Drähte bewegt zu werden.






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