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Dokumentenidentifikation DE602005000745T2 12.07.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001659613
Titel Metallhalogenidlampenfüllungen mit Magnesium- und Indium
Anmelder Osram Sylvania Inc., Danvers, Mass., US
Erfinder Baglio, Joseph A., Andover, MA 01910, US;
Brock, Lori R., Ipswich, MA 01938, US;
Browne, Joanne M., Newburyport, MA 01950, US
Vertreter Pokorny, G., Rechtsanw., 81543 München
DE-Aktenzeichen 602005000745
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IS, IT, LI, LT, LU, LV, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 15.11.2005
EP-Aktenzeichen 050249481
EP-Offenlegungsdatum 24.05.2006
EP date of grant 21.03.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.07.2007
IPC-Hauptklasse H01J 61/12(2006.01)A, F, I, 20060418, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H01J 61/20(2006.01)A, L, I, 20060418, B, H, EP   H01J 61/82(2006.01)A, L, I, 20060418, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Allgemeiner Stand der Technik

Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Metallhalogenidfüllungschemien für Entladungslampen. Die vorliegende Erfindung betrifft insbesondere Metallhalogenidfüllungen, die Magnesium und Indium enthalten.

Metallhalogenidentladungslampen werden wegen ihrer hohen Lichtausbeuten und ihrer hohen Farbwiedergabeeigenschaften bevorzugt, die sich aus dem von ihren Seltenerdchemien erzeugten komplexen Emissionsspektren ergeben. Besonders wünschenswert sind Keramikmetallhalogenidlampen, die verbesserte Farbwiedergabe, Farbtemperatur und Lichtausbeute gegenüber traditionellen Quarzlichtbogenröhrentypen liefern, weil Keramiklichtbogenröhren bei höheren Temperaturen als ihre Quarzgegenstücke arbeiten können und weniger anfällig sind, mit den verschiedenen Metallhalogenidchemien zu reagieren. Wie die meisten Metallhalogenidlampen sind Keramiklampen üblicherweise so ausgelegt, daß sie weißes Licht emittieren. Dies erfordert, daß die x,y-Farbkoordinaten der Zielemission auf oder in der Nähe der Schwarzkörperstrahlerkurve liegen. Die Füllchemie der Lampe muß nicht nur so eingestellt sein, daß die angestrebte Emission erreicht wird, sondern dies muß auch geschehen bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung eines hohen Farbwiedergabeindexes (CRI – Color Rendering Index) und einer hohen Lichtausbeute (Lumen/Watt, LPW).

Zur Lösung dieser Aufgaben enthalten die meisten kommerziellen Keramikmetallhalogenidlampen eine komplexe Kombination aus Metallhalogeniden. Beispielsweise kann eine kommerzielle 4.200K-Lampe Quecksilber plus eine Mischung aus NaI; CaI2, DyI3, HoI3, TmI3 und TiI enthalten. Im allgemeinen werden Iodidsalze wegen ihres geringeren Reaktionsvermögens mehr bevorzugt als Fluoride, und werden mehr bevorzugt als Chloride oder Bromide, da sie im allgemeinen bei höheren Temperaturen weniger stabil sind. Calciumiodid trägt Rot zu dem Emissionsspektrum der Entladung bei und setzt seinen R9-Wert herauf und kann auch zum Manipulieren der elektrischen Kennlinien der Lampe verwendet werden.

Eine Natrium-, Seltenerd-, Magnesium- und Indiumhalogenide enthaltende Metallhalogenidlampe ist aus EP-A-1 455 382 bekannt. Diese Lampe kann weiterhin Calciumhalogenid enthalten.

Kurze Darstellung der Erfindung

Die Erfinder haben bestimmt, daß das Vorliegen von Calciumiodid in Metallhalogenidfüllungen mit einer unerwünschten Verbreiterung bei den korrelierten Farbtemperaturen (CCT) bestimmter Metallhalogenidlampen in Verbindung gebracht werden, insbesondere jenen mit bauchförmigen Lichtbogenröhren. Somit ist es wünschenswert, den Einsatz von Calciumiodid zu begrenzen, um die Variabilität bei der Lampenleistung zu reduzieren.

Bei der vorliegenden Erfindung handelt es sich um eine Metallhalogenidfüllung für eine Entladungslampe, die Magnesiumiodid als vollständigen oder teilweisen Ersatz für Calciumiodid verwendet. Insbesondere besteht die Füllung aus Quecksilber und einer Mischung aus Metallhalogenidsalzen, die etwa 1 bis etwa 50 Mol-% Natriumiodid, etwa 15 bis etwa 50 Mol-% eines Seltenerdiodids, etwa 10 bis etwa 30 Mol-% Magnesiumiodid, etwa 10 bis etwa 25 Mol-% Indiumiodid und etwa 0 bis etwa 25 Mol-% Calciumiodid enthält, wobei die Summe der Mengen an Calciumiodid und Magnesiumiodid in der Mischung zwischen etwa 20 und etwa 45 Mol-% liegt. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist das Seltenerdiodid ausgewählt unter Dysprosiumiodid, Holmiumiodid, Thuliumiodid oder einer Kombination davon. Thalliumiodid kann für einen Teil des Indiumiodids in der Mischung von Metallhalogenidsalzen substituiert sein. Bevorzugt beträgt die Menge an Thalliumiodid in der Mischung nicht über etwa 6 Mol-%.

Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform umfaßt die Mischung aus Metallhalogenidsalzen 6 bis 42 Mol-% Natriumiodid, 15 bis 22 Mol-% Calciumiodid, 18 bis 23 Mol-% Magnesiumiodid, 10 bis 25 Mol-% Indiumiodid und 18 bis 38 Mol-% eines Seltenerdiodids. Eine besonders vorteilhafte Zusammensetzung für die Mischung aus Metallhalogenidsalzen umfaßt 22 Mol-% Natriumiodid, etwa 19 Mol-% Magnesiumiodid, etwa 17 Mol-% Calciumiodid, etwa 16 Mol-% Indiumiodid und etwa 26 Mol-% eines Seltenerdiodids.

Bevorzugt entsteht durch die Metallhalogenidfüllung gemäß der vorliegenden Erfindung eine Lampe, die eine korrelierte Farbtemperatur im Bereich von etwa 3.500K bis etwa 4.700K aufweist. Bevorzugt weist die Lampe einen Farbwiedergabeindex (CRI) größer oder gleich etwa 85 und besonders bevorzugt größer als etwa 90 auf. Außerdem sind die Metallhalogenidfüllungen gemäß der vorliegenden Erfindung hochwirksam. Die Lampenlichtausbeute beträgt bevorzugt mindestens etwa 90 Lumen/Watt (LPW) und besonders bevorzugt mindestens etwa 100 LPW.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist eine Querschnittsdarstellung einer Keramikmetallhalogenidlichtbogenröhre.

2 ist eine Darstellung einer Keramikmetallhalogenidlampe.

Ausführliche Beschreibung der Erfindung

Zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung zusammen mit anderen und weiteren Aufgaben, Vorteilen und Fähigkeiten davon wird auf die folgende Offenbarung und beigefügten Ansprüche in Verbindung mit den oben beschriebenen Zeichnungen Bezug genommen.

Wie oben beschrieben verwenden die Metallhalogenidfüllungen gemäß der vorliegenden Erfindung Magnesiumiodid als teilweisen oder vollen Ersatz für Calciumiodid. Der Ersatz von mindestens einem Teil des Calciumiodids verbessert das Verhalten des geschmolzenen Salzkondensats und reduziert die CCT-Variabilität zwischen Lampen. Um jedoch kommerziell erwünschte fotometrische Eigenschaften zu erzielen, muß das Magnesiumiodid zusammen mit Indiumiodid oder einer Kombination aus Indiumiodid und Thalliumiodid verwendet werden.

Magnesium weist eine starke Emission im grünen Bereich des sichtbaren Spektrums bei etwa 518 nm auf, was in der Nähe der von Thallium bei etwa 535 nm erzeugten grünen Emission liegt. Da diese Emission in der Nähe der Spitze der Empfindlichkeitskurve des menschlichen Auges liegt, trägt Magnesium zu einer hohen Lichtausbeute der Lampe bei. Magnesium und Quecksilber emittieren jedoch auch im blauen Bereich des sichtbaren Spektrums zwischen etwa 380 nm und etwa 440 nm. Diese blauen Emissionen können eine signifikante Erhöhung der Farbtemperatur der Lampe verursachen.

Der Zusatz von Indium oder einer Kombination aus Indium und Thallium zu der magnesium- und quecksilberhaltigen Füllung reduziert die CCT auf bevorzugte Werte, weil In- und T1-Atome im blauen Bereich des Spektrums selbstumgekehrte Absorptionsbänder aufweisen. Das Indium-Band ist bei etwa 410 nm und das Thallium-Band bei etwa 378 nm zentriert. Diese selbstumgekehrten Bänder absorbieren die blauen Mg- und Hg-Emissionen, aber nicht die relativ starken grünen Mg-Emissionen. Es hat sich gezeigt, daß sich die Lampen durch Eliminierung des Thalliums aus Metallhalogenidfüllungen mehr für das Dimmen eignen. Beispielsweise beschreibt US-Patent Nr. 6,717,364 die Verwendung von Magnesiumiodid als einem Substitut für Thalliumiodid, um eine dimmbare thalliumfreie Lampe herzustellen. Deshalb ist es wünschenswert, die Thalliummenge in Metallhalogenidfüllungen zu begrenzen. Bevorzugt liegt die Menge an Thalliumiodid in der Mischung aus Metallhalogenidsalzen im Bereich von 0 bis etwa 6 Mol-%.

Nunmehr unter Bezugnahme auf 1 wird eine Querschnittsdarstellung einer Keramikmetallhalogenidlichtbogenröhre gezeigt. Die Lichtbogenröhre 1 weist ein zweiteiliges Design auf, das hergestellt wird, indem zwei identisch geformte Keramikhälften in ihrem ungebrannten Zustand verbunden und dann das ungebrannte Stück einer Hochtemperatursinterung unterzogen wird. Das Verfahren zum Herstellen der Lichtbogenröhre läßt in der Regel eine kosmetische Naht 5 in der Mitte der Lichtbogenröhre zurück, wo die beiden Hälften zusammengesetzt wurden. Eine ausführlichere Beschreibung eines Verfahrens zum Herstellen dieser Art von Keramiklichtbogenröhre ist in dem US-Patent 6,620,272 beschrieben, das durch Bezugnahme hier aufgenommen ist. Die Lichtbogenröhre besteht üblicherweise aus durchscheinendem polykristallinem Aluminiumoxid, wenngleich andere Keramikmaterialien verwendet werden können.

Die Lichtbogenröhre weist halbkugelförmige Endmulden 17a, 17b auf und wird üblicherweise als von bauchförmiger Gestalt bezeichnet. Die bauchförmige Gestalt wird bevorzugt, da man mit ihr im Vergleich zu geradzylindrischen Formen wie etwa jenen in den US-Patenten Nr. 5,424,609 und 6,525,476 beschriebenen eine gleichförmigere Temperaturverteilung erhält. Die bauchförmige Lichtbogenröhre weist einen axialsymmetrischen Körper 6 auf, der eine Entladungskammer 12 einschließt. Zwei entgegengesetzte Kapillarröhrchen 2 erstrecken sich von dem Körper 6 aus entlang einer Mittelachse nach außen. In diesem zweiteiligen Design sind die Kapillarröhrchen integral mit dem Lichtbogenröhrenkörper ausgeformt worden. Die Entladungskammer 12 der Lichtbogenröhre enthält ein Puffergas, zum Beispiel 30 bis 300 Torr Xe oder Ar und eine Metallhalogenidfüllung 8 wie hier beschrieben.

Die Elektrodenbaugruppen 14 werden in jedes Kapillarröhrchen 2 eingesetzt. Ein Ende der Elektrodenbaugruppen 14 steht aus der Lichtbogenröhre hervor, um eine elektrische Verbindung bereitzustellen. Die Spitzen der Elektrodenbaugruppen, die sich in die Entladungskammer erstrecken, sind mit einer Wolframspule 3 oder mit anderen ähnlichen Mitteln zum Bereitstellen eines Anbringungspunkts für die Lichtbogenentladung ausgestattet. Die Elektrodenbaugruppen sind hermetisch durch ein Frittenmaterial 9 (bevorzugt eine Al2O3-SiO2-Dy2O3-Fritte) an die Kapillarröhrchen angeschmolzen. Während des Lampenbetriebs wirken die Elektrodenbaugruppen dahingehend, einen elektrischen Strom von einer externen Quelle elektrischen Stroms in das Innere der Lichtbogenröhre zu leiten, um in der Entladungskammer einen elektrischen Lichtbogen zu bilden.

2 ist eine Darstellung einer Keramikmetallhalogenidlampe. Die Lichtbogenröhre 1 ist an einem Ende an einen Leitungsdraht 31 angeschlossen, der an einem Rahmen 35 befestigt ist, und an dem anderen Ende an einem Leitungsdraht 36, der an einem Befestigungspfosten 43 angebracht ist. Elektrischer Strom wird der Lampe durch den Schraubsockel 40 zugeführt. Der Gewindeabschnitt 61 des Schraubsockels 40 ist elektrisch mit dem Rahmen 35 durch den Leitungsdraht 51 verbunden, der mit einem zweiten Befestigungspfosten 44 verbunden ist. Der Sockelkontakt 65 des Schraubsockels 40 ist elektrisch von dem Gewindeabschnitt 61 durch einen Isolator 60 isoliert. Der Leitungsdraht 32 stellt eine elektrische Verbindung zwischen dem Sockelkontakt 65 und dem Befestigungspfosten 43 bereit. Eine UV-erzeugende Starthilfe 39 ist an den Befestigungspfosten 43 angeschlossen. Die Leitungsdrähte 51 und 32 verlaufen durch einen Glasfuß 47 und sind darin eingeschmolzen. Ein Glasaußenkolben 30 umgibt die Lichtbogenröhre und ihre assoziierten Komponenten und ist an den Fuß 47 angeschmolzen, damit man eine gasdichte Umgebung erhält. In der Regel ist der Außenkolben evakuiert, wenngleich er in einigen Fällen bis zu 400 Torr Stickstoffgas enthalten kann. Ein Getterstreifen 55wird verwendet, um eine Kontamination der Kolbenumgebung zu reduzieren.

Es wurden sechs Keramikmetallhalogenidlampen mit bauchartigen 250 W-PCA-Lichtbogenröhren hergestellt, die die Keramikmetallhalogenidfüllung gemäß der vorliegenden Erfindung enthalten. Die Zusammensetzung der bei der Füllung für jede Lampe verwendeten Mischung aus Metallhalogenidsalzen ist in Tabelle 1 angegeben. Außerdem enthielten die Lampen 1-3 21 mg Quecksilber, und die Lampen 4-6 enthielten 24 mg Quecksilber. Alle Lichtbogenröhren enthielten 9 mg der Mischung aus Metallhalogenidsalzen und 90 Torr Ar-Gas. Die Lampen 1-3 wurden mit Lichtbogenröhren hergestellt, die geringfügig kleiner waren als die in den Lampen 4-6, und wiesen deshalb eine höhere Wandbelastung auf. Der Lichtbogenabstand betrug 17,0 mm bei den Lampen 1-3 und 16,4 mm bei den Lampen 4-6. Ein Vakuumaußenmantel in einer BT28-Form wurde verwendet, und die Lampen wurden in einer vertikalen Orientierung mit dem Sockel oben 1-2 Stunden lang betrieben. Fotometriedaten für die sechs Lampen sind in Tabelle 2 angegeben.

Zwei zusätzliche Lampen, Lampen 7 und 8, wurden mit bauchförmigen 150 W-Lichtbogenröhren hergestellt. Jede 150 W-Lampe enthielt 11,4 mg Hg. Lampe 7 enthielt 8,6 mg der Metallhalogenidsalzmischung, und Lampe 8 enthielt 8,0 mg der in Tabelle 1 beschriebenen Metallhalogenidsalzmischung. Der Vakuumaußenmantel für die Lampen 7 und 8 wies eine ED17-Form auf, und die Lampen wurden 5 Stunden lang in einer vertikalen Orientierung mit dem Sockel oben betrieben. Fotometriedaten für diese Lampen sind ebenfalls in Tabelle 2 bereitgestellt.

Tabelle 1 – Metallhalogenidsalzmischungen (Molprozent)

Tabelle 2 – Fotometrische Eigenschaften

Alle der Testlampen in Tabelle 2 wiesen einen CRI von mindestens etwa 85 auf, und die meisten wiesen einen CRI von mindestens 90 auf. Die CCT der Lampen lag im Bereich zwischen etwa 3.600K und etwa 4.700K, und alle wiesen eine Lichtausbeute von über etwa 100 LPW auf. Die Lampen 2 und 5 wiesen die wirksamsten Chemien sowie eine wünschenswerte CCT von etwa 4.200K und CIE-x,y-Farbpunkte auf oder sehr nahe bei der Schwarzkörperkurve (Planck'sche Ortskurve) auf. Der Fachmann versteht, daß DUV, der Abstand der x,y-Farbpunkte von der Planck'schen Ortskurve, dadurch auf Null justiert werden kann, daß die Konzentrationen der individuellen Komponenten in der Füllung, insbesondere die Thallium- und/oder Natriumkonzentrationen, leicht abgeändert werden. Bevorzugt wird eine Metallhalogenidlampe gemäß der vorliegenden Erfindung einen DUV-Wert innerhalb des Bereichs von etwa +5 bis etwa –10 aufweisen. Besonders bevorzugt wird der DUV-Wert im Bereich von etwa +1 bis etwa –5 liegen, und besonders bevorzugt zwischen etwa +0,2 und etwa –2,5.

Wenngleich die Ausführungsformen der Erfindung gezeigt und beschrieben worden sind, die gegenwärtig als die bevorzugten angesehen werden, ist dem Fachmann klar, daß daran zahlreiche Änderungen und Modifikationen vorgenommen werden können, ohne von dem Schutzbereich der Erfindung wie durch die beigefügten Ansprüche definiert abzuweichen.


Anspruch[de]
Metallhalogenidfüllung für eine Entladungslampe, umfassend:

Quecksilber und eine Mischung aus Metallhalogenidsalzen; wobei die Mischung aus Metallhalogenidsalzen etwa 1 bis etwa 50 Mol-% Natriumiodid, etwa 15 bis etwa 50 Mol-% eines Seltenerdiodids, etwa 10 bis etwa 30 Mol-% Magnesiumiodid, etwa 10 bis etwa 25 Mol-% Indiumiodid und etwa 0 bis etwa 25 Mol-% Calciumiodid umfaßt, wobei die Summe der Mengen an Calciumiodid und Magnesiumiodid in der Mischung zwischen etwa 20 und etwa 45 Mol-% liegt.
Metallhalogenidfüllung nach Anspruch 1, wobei Thalliumiodid für einen Teil des Indiumiodids substituiert wird. Metallhalogenidfüllung nach Anspruch 1, wobei das Seltenerdiodid unter Dysprosiumiodid, Holmiumiodid, Thuliumiodid oder einer Kombination davon ausgewählt ist. Metallhalogenidfüllung nach Anspruch 2, wobei das Seltenerdiodid unter Dysprosiumiodid, Holmiumiodid, Thuliumiodid oder einer Kombination davon ausgewählt ist. Metallhalogenidfüllung nach Anspruch 2, wobei die Menge an Thalliumiodid in der Mischung nicht über etwa 6 Mol-% liegt. Metallhalogenidfüllung nach Anspruch 4, wobei die Mischung aus Metallhalogenidsalzen 6 bis 42 Mol-% Natriumiodid, 15 bis 22 Mol-% Calciumiodid, 18 bis 23 Mol-% Magnesiumiodid, 10 bis 25 Mol-% Indiumiodid und 18 bis 38 Mol-% eines Seltenerdiodids umfaßt. Metallhalogenidfüllung nach Anspruch 6, wobei die Mischung aus Metallhalogenidsalzen 22 Mol-% Natriumiodid, etwa 19 Mol-% Magnesiumiodid, etwa 17 Mol-% Calciumiodid, etwa 16 Mol-% Indiumiodid und etwa 26 Mol-% eines Seltenerdiodids umfaßt. Metallhalogenidfüllung nach Anspruch 6, wobei Thalliumiodid für einen Teil des Indiumiodids substituiert wird. Metallhalogenidfüllung nach Anspruch 6, wobei das Seltenerdiodid unter Dysprosiumiodid, Holmiumiodid, Thuliumiodid oder einer Kombination davon ausgewählt ist. Metallhalogenidfüllung nach Anspruch 8, wobei das Seltenerdiodid unter Dysprosiumiodid, Holmiumiodid, Thuliumiodid oder einer Kombination davon ausgewählt ist. Metallhalogenidfüllung nach Anspruch 8, wobei die Menge an Thalliumiodid in der Mischung nicht über etwa 6 Mol-% liegt. Metallhalogenidentladungslampe, umfassend: einen Sockel, einen Außenmantel und ein in dem Außenmantel enthaltenes Keramikentladungsgefäß, wobei das Keramikentladungsgefäß eine Entladungskammer umschließt, die eine Metallhalogenidfüllung enthält, wobei das Entladungsgefäß mindestens eine hermetisch eingeschmolzene Elektrodenbaugruppe aufweist, die sich in die Entladungskammer erstreckt und eine elektrische Verbindung zu dem Sockel aufweist, um innerhalb der Entladungskammer eine Lichtbogenentladung zu erzeugen;

wobei die Metallhalogenidfüllung folgendes umfaßt:

Quecksilber und eine Mischung aus Metallhalogenidsalzen;

wobei die Mischung aus Metallhalogenidsalzen etwa 1 bis etwa 50 Mol-% Natriumiodid, etwa 15 bis etwa 50 Mol-% eines Seltenerdiodids, etwa 10 bis etwa 30 Mol-% Magnesiumiodid, etwa 10 bis etwa 25 Mol-% Indiumiodid und etwa 0 bis etwa 25 Mol-% Calciumiodid umfaßt, wobei die Summe der Mengen an Calciumiodid und Magnesiumiodid in der Mischung zwischen etwa 20 und etwa 45 Mol-% liegt.
Lampe nach Anspruch 12, wobei die Lampe eine korrelierte Farbtemperatur im Bereich von etwa 3.500K bis etwa 4.700K aufweist. Lampe nach Anspruch 12, wobei die Lampe einen Farbwiedergabeindex größer oder gleich etwa 85 aufweist. Lampe nach Anspruch 12, wobei die Lampe einen Farbwiedergabeindex von über etwa 90 aufweist. Lampe nach Anspruch 15, wobei die Lampe eine Lichtausbeute von mindestens etwa 90 Lumen/Watt aufweist. Lampe nach Anspruch 15, wobei die Lampe eine Lichtausbeute von mindestens etwa 100 Lumen/Watt aufweist. Lampe nach Anspruch 12, wobei die Lampe einen DUV-Wert innerhalb des Bereichs von etwa +5 bis etwa –10 aufweist. Lampe nach Anspruch 12, wobei die Lampe einen DUV-Wert innerhalb des Bereichs von etwa +1 bis etwa –5 aufweist. Lampe nach Anspruch 12, wobei die Lampe einen DUV-Wert innerhalb des Bereichs von etwa +0,2 bis etwa –2,5 aufweist. Lampe nach Anspruch 12, wobei Thalliumiodid für einen Teil des Indiumiodids substituiert wird. Lampe nach Anspruch 12, wobei das Seltenerdiodid unter Dysprosiumiodid, Holmiumiodid, Thuliumiodid oder einer Kombination davon ausgewählt ist. Lampe nach Anspruch 21, wobei das Seltenerdiodid unter Dysprosiumiodid, Holmiumiodid, Thuliumiodid oder einer Kombination davon ausgewählt ist. Lampe nach Anspruch 21, wobei die Menge an Thalliumiodid in der Mischung nicht über etwa 6 Mol-% liegt. Lampe nach Anspruch 12, wobei das Seltenerdiodid unter Dysprosiumiodid, Holmiumiodid, Thuliumiodid oder einer Kombination davon ausgewählt ist und die Lampe eine korrelierte Farbtemperatur im Bereich von etwa 3.500K bis etwa 4.700K, einen Farbwiedergabeindex größer als etwa 90, eine Lichtausbeute von mindestens 100 Lumen/Watt und einen DUV-Wert innerhalb des Bereichs von +5 bis etwa –10 aufweist. Lampe nach Anspruch 25, wobei Thalliumiodid für einen Teil des Indiumiodids ersetzt wird und die Menge an Thalliumiodid in der Mischung nicht größer als etwa 6 Mol-% ist.






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