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Dokumentenidentifikation DE60306753T2 12.07.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001478586
Titel ZENTRUMS-/UMFANGSUMWICKLER UND WICKLER
Anmelder Kimberly-Clark Worldwide, Inc., Neenah, Wis., US
Erfinder WOJCIK, James, Steven, Mosinee, WI 54455, US;
JOBS, Marvin, Dennis, Appleton, WI 54915, US;
PIGSLEY, Allen, Kenneth, Greenville, WI 54942, US;
BAGGOT, Leo, James, Menasha, WI 54952, US
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 60306753
Vertragsstaaten DE, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 24.01.2003
EP-Aktenzeichen 037040151
WO-Anmeldetag 24.01.2003
PCT-Aktenzeichen PCT/US03/02264
WO-Veröffentlichungsnummer 2003074398
WO-Veröffentlichungsdatum 12.09.2003
EP-Offenlegungsdatum 24.11.2004
EP date of grant 12.07.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.07.2007
IPC-Hauptklasse B65H 18/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
Hintergrund

Wickelvorrichtungen sind Maschinen, die Papierabschnitte, die üblicherweise als Papierbahnen bekannt sind, zu Rollen rollen. Diese Maschinen können Bahnabschnitte mit hohen Geschwindigkeiten durch einen automatisierten Prozess zu Rollen rollen. Schwenkwickler sind auf dem Gebiet wohlbekannt. Herkömmliche Schwenkwickler umfassen eine drehende Revolvereinheit, die eine Vielzahl von Dornen zum Drehen um eine Revolverachse herum tragen. Die Dorne bewegen sich auf einem kreisförmigen Weg in einem festen Abstand zu der Revolverachse. Die Dorne kommen mit hohlen Kernen in Eingriff, auf die eine Papierbahn gewickelt werden kann. Typischerweise wird die Papierbahn auf eine kontinuierliche Weise von einer Ausgangsrolle abgewickelt und der Schwenkwickler wickelt die Papierbahn auf die Kerne um, die auf den Dornen getragen werden, um einzelne Blöcke relativ kleinen Durchmessers bereitzustellen. Der Block gerollten Erzeugnisses wird dann auf bezeichnete Abschnitte zu dem Enderzeugnis geschnitten. Enderzeugnisse, die typischerweise durch diese Maschinen und Prozesse erzeugt werden, sind Toilettenpapierrollen, Papierhandtuchrollen, Papierrollen und Ähnliches.

Die bei Schwenkwicklern verwendete Wickeltechnik ist als Kernwickeln bekannt. Beim Kernwickeln wird ein Dorn gedreht, um eine Bahn entweder mit oder ohne Kern zu einer Rolle/einem Block zu wickeln. Typischerweise ist der Kern an einem Dorn angebracht, der sich zu Beginn eines Wickelzyklus mit hohen Geschwindigkeiten dreht und sich dann verlangsamt, während die Größe des gerollten Erzeugnisses, das gewickelt wird, zunimmt, um eine konstante Oberflächengeschwindigkeit beizubehalten, die ungefähr der Bahngeschwindigkeit entspricht. Kernwickelvorrichtungen arbeiten gut, wenn die Bahn, die gewickelt wird, eine gedruckte, texturierte oder glatte Oberfläche aufweist. Außerdem sind Kernwickelvorrichtungen typischerweise zum effizienten Erzeugen von weichgewickelten, voluminöseren gerollten Erzeugnissen zu bevorzugen.

Eine zweite Art des Wickelns ist auf dem Gebiet als Peripheriewickeln bekannt. Eine Maschine, die die Technik des Peripheriewickelns verwendet, wird in dem US-Patent Nr. 4.583.698 offenbart. Typischerweise wird beim Peripheriewickeln die Bahn über Kontakt und Reibung, die mit Drehwalzen entwickelt werden, auf den Kern gewickelt. Ein Spalt wird typischerweise zwischen zwei oder mehr zusammenwirkenden Walzensystemen ausgebildet. Beim Peripheriewickeln werden der Kern und die Bahn, die um den Kern herumgewickelt wird, normalerweise durch Drehwalzen angetrieben, die mit ungefähr derselben Geschwindigkeit wie die Bahngeschwindigkeit arbeiten. Peripheriewickeln ist zum effizienten Erzeugen von hartgewickelten, weniger voluminösen gerollten Erzeugnissen zu bevorzugen.

Ein Problem, das sowohl bei Kern- als auch bei Peripheriewickelvorrichtungen festgestellt wurde, beinhaltet, dass die Wickelvorrichtung abschaltet, wenn ein Zustand wie ein Kernaufsetzfehler oder ein Bahnrissfehler auftritt. Wenn zum Beispiel ein Kern an einem Schwenkwickler nicht korrekt auf den Dorn gesetzt wird, muss die Maschine abschalten, damit der Fehler korrigiert werden kann. Auf ähnliche Weise führt auch ein Bahnrissfehler bei einer Peripheriewickelvorrichtung zu einem Abschalten der Maschine. Dies führt zu einem Produktionsverlust und dem unmittelbaren Erfordernis, Reparaturdienste herbeizuholen. Die vorliegende Erfindung stellt eine Möglichkeit zum Beseitigen solcher Probleme bereit, indem der Maschine ermöglicht wird, das Erzeugen gerollten Erzeugnisses fortzusetzen, auch wenn ein Fehlerzustand aufgetreten ist. Zusätzlich beinhaltet die Erfindung die Vorteile sowohl von Kern- als auch von Peripheriewickeln, um gerollte Erzeugnisse mit verschiedenen Charakteristiken zu erzeugen, indem entweder Kernwickeln, Peripheriewickeln oder eine Kombination aus Kern- und Peripheriewickeln verwendet wird.

Nach dem Stand der Technik ist eine Wickelvorrichtung typischerweise als eine Vorrichtung bekannt, die das allererste Wickeln dieser Bahn durchführt, um im Allgemeinen das auszubilden, was als eine Ausgangsrolle bekannt ist. Eine Umwickelvorrichtung ist dagegen eine Vorrichtung, die die Bahn von der Ausgangsrolle auf eine Rolle wickelt, die im Wesentlichen das fertige Erzeugnis ist. Es ist zu beachten, dass nach dem Stand der Technik keine Konsistenz bei der Bezeichnung besteht, was eine Wickelvorrichtung oder eine Umwickelvorrichtung ist und was keine ist. Zum Beispiel werden Umwickelvorrichtungen manchmal Wickelvorrichtungen genannt und Wickelvorrichtungen werden manchmal als Umwickelvorrichtungen bezeichnet.

US 5.226.612 und WO 00/66470 offenbaren Vorrichtungen zum Wickeln von Bahnmaterial.

Aufgaben und Vorteile der Erfindung werden zum Teil in der folgenden Beschreibung dargelegt oder können aus der Beschreibung offensichtlich sein oder können bei der Praxis der vorliegenden Erfindung festgestellt werden.

„Wickelvorrichtung" steht so, wie es hierin verwendet wird, generisch für eine Maschine zum Ausbilden einer Ausgangsrolle und eine Maschine (Umwickelvorrichtung) zum Ausbilden einer Rolle/eines Blocks aus einer Ausgangsrolle. Mit anderen Worten ist das Wort „Wickelvorrichtung" breit genug, um sowohl eine „Wickelvorrichtung" als auch eine „Umwickelvorrichtung" abzudecken. Die vorliegende Erfindung stellt eine Wickelvorrichtung nach Anspruch 1 bereit.

Die vorliegende Erfindung umfasst eine Bahntransportvorrichtung zum Befördern einer Bahn zu einer Wickelvorrichtung zum Wickeln der Bahn, um ein gerolltes Erzeugnis herzustellen. Eine Vielzahl unabhängiger Wickelmodule ist vorhanden. Die Wickelmodule sind unabhängig positioniert, um mit der Bahn in Eingriff zu kommen, wenn sie durch die Bahntransportvorrichtung befördert wird. Die Wickelmodule kommen mit der Bahn in Eingriff und wickeln die Bahn, um ein gerolltes Erzeugnis auszubilden. Die Wickelmodule sind so konfiguriert, dass sie unter Verwendung von Kernwickeln, Peripheriewickeln oder einer Kombination aus Kern- und Peripheriewickeln wickeln. Die Wickelmodule werden unabhängig voneinander gesteuert und positioniert. Daher kann, wenn ein Wickelmodul deaktiviert wird, ein anderes Wickelmodul dennoch arbeiten, um das gerollte Erzeugnis herzustellen, ohne dass die Wickelvorrichtung abgeschaltet werden muss.

Außerdem wird nach der vorliegenden Erfindung eine Wickelvorrichtung wie oben offenbart, wobei die Vielzahl unabhängiger Wickelmodule jeweils eine Kernaufsetzvorrichtung und eine Erzeugnis-Abziehvorrichtung aufweisen können.

Außerdem wird nach der vorliegenden Erfindung eine Wickelvorrichtung, wie oben dargelegt, offenbart, wobei die Vielzahl unabhängiger Wickelmodule jeweils einen mittigen angetriebenen Dorn aufweisen, auf den die Bahn gewickelt wird, um das gerollte Erzeugnis auszubilden.

Außerdem wird nach der vorliegenden Erfindung ein Verfahren zum Erzeugen eines gerollten Erzeugnisses aus einer Bahn offenbart. Dieses Verfahren umfasst den Schritt des Beförderns der Bahn mit einer Bahntransportvorrichtung. Ein anderer Schritt bei dem Verfahren der vorliegenden Erfindung kann das Wickeln der Bahn zu dem gerollten Erzeugnis unter Verwendung eines oder mehrerer Wickelmodule umfassen. Dies kann das Wickeln der Bahn durch ein oder mehrere Wickelmodule der Vielzahl von Wickelmodulen zu einer vorgegebenen Zeit umfassen. Das Verfahren, das zum Wickeln der Bahn verwendet wird, kann Kernwickeln, Peripheriewickeln oder eine Kombination aus Kern- und Peripheriewickeln sein. Die Wickelmodule können unabhängig voneinander wirken, um zu ermöglichen, dass dennoch ein oder mehrere Wickelmodule die Bahn wickeln können, um ein gerolltes Erzeugnis herzustellen, ohne die Vielzahl von Wickelmodulen abschalten zu müssen, wenn eines der restlichen Wickelmodule eine Störung aufweist oder deaktiviert wird. Das Verfahren nach der vorliegenden Erfindung umfasst außerdem den Schritt des Transportierens des gerollten Erzeugnisses von dem Wickelmodul.

Eine andere beispielhafte Ausführung der vorliegenden Erfindung kann eine Wickelvorrichtung umfassen, die zum Wickeln einer Bahn verwendet wird, um ein gerolltes Erzeugnis herzustellen, die eine Bahntransportvorrichtung zum Befördern einer Bahn umfasst. Diese beispielhafte Ausführung weist außerdem eine Vielzahl unabhängiger Wickelmodule auf, die in einem Rahmen angebracht sind, wobei jedes Wickelmodul eine Positioniervorrichtung aufweist, die das Wickelmodul in Eingriff mit der Bahn bewegt. Jedes Wickelmodul weist außerdem einen Dorn auf, der gedreht wird und auf den die Bahn gewickelt wird, um das gerollte Erzeugnis auszubilden. Die Wickelmodule arbeiten unabhängig voneinander, wobei, wenn eines der Wickelmodule deaktiviert wird, die restlichen Wickelmodule dennoch weiterarbeiten können, um das gerollte Erzeugnis herzustellen, ohne die Wickelvorrichtung abschalten zu müssen. Die Drehgeschwindigkeit des Dorns und der Abstand zwischen dem Dorn und der Bahntransportvorrichtung kann so gesteuert werden, dass ein gerolltes Erzeugnis mit gewünschten Eigenschaften erzeugt wird. Die Wickelmodule sind so konfiguriert, dass sie die Bahn durch Kernwickeln, Peripheriewickeln und Kombinationen aus Kern- und Peripheriewickeln wickeln.

Ein anderer Aspekt der Erfindung beinhaltet eine beispielhafte Ausführung der Wickelvorrichtung, die im unmittelbar Folgenden besprochen wird, wobei jedes Wickelmodul eine Kernaufsetzvorrichtung zum Aufsetzen eines Kerns auf den Dorn aufweisen kann. Diese beispielhafte Ausführung weist außerdem eine Abziehvorrichtung für gerolltes Erzeugnis auf, um das gerollte Erzeugnis von dem Wickelmodul zu entfernen.

Noch eine andere beispielhafte Ausführung der vorliegenden Erfindung umfasst eine Wickelvorrichtung, wie im Wesentlichen oben besprochen, wobei jedes der Wickelmodule eine Kernwickeleinrichtung, eine Peripheriewickeleinrichtung und eine Kombination aus Kern- und Peripheriewickeleinrichtungen aufweist.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist eine Perspektivansicht einer beispielhaften Ausführung einer Wickelvorrichtung der vorliegenden Erfindung. Diese Wickelvorrichtung umfasst eine Vielzahl unabhängiger Wickelmodule, die in der Bahnrichtung in Bezug zueinander angeordnet sind und im Wesentlichen in einem Modulrahmen enthalten sind.

2 ist eine Perspektivansicht einer beispielhaften Ausführung einer Wickelvorrichtung der vorliegenden Erfindung. Diese Zeichnung zeigt eine Vielzahl unabhängiger Wickelmodule, die die verschiedenen Funktionen eines Blockwickelzyklus durchführen.

3 ist eine Draufsicht einer beispielhaften Ausführung einer Wickelvorrichtung der vorliegenden Erfindung. Die Zeichnung zeigt eine Vielzahl unabhängiger Wickelmodule, die in Bezug zueinander linear angeordnet sind und die verschiedenen Funktionen eines Blockwickelzyklus durchführen.

4 ist eine Vorderansicht einer beispielhaften Ausführung einer Wickelvorrichtung der vorliegenden Erfindung. Die Zeichnung zeigt eine Vielzahl unabhängiger Wickelmodule, die in Bezug zueinander linear angeordnet sind und die verschiedenen Funktionen eines Blockwickelzyklus durchführen.

5 ist eine Seitenansicht einer beispielhaften Ausführung einer Wickelvorrichtung der vorliegenden Erfindung. Die Zeichnung zeigt Wickelmodule zusätzlich zu anderen Modulen, die Funktionen an einer Bahn durchführen.

6 ist eine Seitenansicht einer beispielhaften Ausführung eines unabhängigen Wickelmoduls nach der vorliegenden Erfindung. Die Zeichnung zeigt das Wickelmodul mit einer Bahn in Eingriff kommend und ein gerolltes Erzeugnis ausbildend.

7 ist eine Seitenansicht einer beispielhaften Ausführung eines Wickelmoduls nach der vorliegenden Erfindung. Die Zeichnung zeigt das Wickelmodul unter Verwendung von Walzen, um ein gerolltes Erzeugnis lediglich mittels Peripheriewickeln auszubilden.

8 ist eine Seitenansicht einer beispielhaften Ausführung einer Wickelvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung. Die Zeichnung zeigt eine Vielzahl unabhängiger Wickelmodule, die in Bezug zueinander radial angeordnet sind und mit einer kreisförmigen Bahntransportvorrichtung zusammenwirken.

9 ist eine Seitenansicht einer beispielhaften Ausführung eines unabhängigen Wickelmoduls nach der vorliegenden Erfindung. Die Zeichnung zeigt ein Wickelmodul, das mit einer kreisförmigen Bahntransportvorrichtung zusammenwirkt.

10 ist eine Perspektivansicht einer Bahn, die durch eine Bahntransportvorrichtung in die Nähe eines Dorns mit einem Kern transportiert wird.

11 ist eine Perspektivansicht eines drehenden Dorns und Kerns, die eine Bahn wickeln.

12 ist eine Perspektivansicht eines gerollten Erzeugnisses mit einem Kern, das von einem Dorn gezogen werdend gezeigt wird.

13 ist eine Perspektivansicht eines Dorns, der sich in der Position zum Aufsetzen eines Kerns befindet.

14 ist eine Perspektivansicht, die einen Kern zeigt, der mit einer Kernaufsetzvorrichtung auf einen Dorn aufgesetzt wird.

Ausführliche Beschreibung

Es wird nun ausführlich auf beispielhafte Ausführungen der Erfindung Bezug genommen, von denen ein oder mehrere Beispiele in den Zeichnungen dargestellt werden. Jedes Beispiel wird zur Erläuterung der Erfindung bereitgestellt und ist nicht als eine Beschränkung der Erfindung gedacht. Zum Beispiel können Merkmale, die als Teil einer beispielhaften Ausführung dargestellt oder beschrieben werden, mit einer anderen beispielhaften Ausführung verwendet werden, um noch eine dritte beispielhafte Ausführung zu ergeben. Es ist beabsichtigt, dass die vorliegende Erfindung diese und andere Modifizierungen und Varianten umfasst.

Bei der vorliegenden Erfindung wird eine Wickelvorrichtung bereitgestellt, die eine Bahn direkt von einer Ausgangsrolle abwickeln kann, um ein gerolltes Erzeugnis auszubilden. Die Wickelvorrichtung kann ein Wickelmodul umfassen, das einen drehenden Dorn aufweist, der mit der vorderen Kante einer sich bewegenden Bahn in Eingriff kommt. Bei Übertragung der vorderen Kante der Bahn auf den Kern wird der wickelnde Dorn von der Transportvorrichtung getrennt, wobei Spaltdruck für den Rest des Wickelns entfernt wird. Die Bahn kann durch das Drehen des mittigen angetriebenen Dorns um den Kern herumgewickelt werden. Diese Art des Wickelns ist als Kernwickeln bekannt. Zusätzlich kann der Dorn auf der Bahn platziert werden, um Spaltdruck zwischen dem wickelnden Dorn und der Bahn auszubilden und aufrechtzuerhalten. Die Bahn kann durch das Drehen des peripheriegetriebenen Dorns um den Kern herumgewickelt werden. Diese Art des Wickelns ist eine Form von Peripheriewickeln. Als solches kann das Wickelmodul der vorliegenden Erfindung eine Bahn durch Kernwickeln, Peripheriewickeln und Kombinationen aus Kern- und Peripheriewickeln zu einem gerollten Erzeugnis wickeln. Dies ermöglicht das Herstellen gerollter Erzeugnisse mit unterschiedlichen Graden an Weichheit und Härte.

Außerdem stellt die vorliegende Erfindung eine Wickelvorrichtung bereit, die eine Vielzahl unabhängiger Wickelmodule aufweist. Jedes einzelne Wickelmodul kann die Bahn so wickeln, dass, wenn ein oder mehrere Module deaktiviert werden, die restlichen Module ohne Unterbrechung weiterwickeln können. Dies ermöglicht, dass Pflege durch den Bediener und Routinewartung oder Reparaturen eines Moduls vorgenommen werden können, ohne die Wickelvorrichtung abzuschalten. Diese Konfiguration weist insofern besondere Vorteile auf, als Abfall beseitigt wird und Effizienz und Geschwindigkeit der Herstellung des gerollten Erzeugnisses verbessert werden.

Die vorliegende Erfindung nutzt ein Wickelmodul (12), wie in 1 gezeigt, um eine Bahn (36) zu wickeln und ein gerolltes Erzeugnis (22) auszubilden. Auch wenn eine Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12) bei der vorliegenden Erfindung verwendet werden können, um gerollte Erzeugnisse (22) herzustellen, ist lediglich die Erläuterung der Arbeitsweise von einem Wickelmodul (12) erforderlich, um den Aufbauprozess des gerollten Erzeugnisses (22) zu verstehen.

Mit Bezugnahme auf 5 wird eine Bahn (36) durch eine Bahntransportvorrichtung (34), wie gezeigt, transportiert. Die Bahn (36) wird unter Verwendung zum Beispiel eines Abschneidemoduls (60), das, wie in US-Patent Nr. 6.056.229 offenbart, wie eine Brechstange konfiguriert sein kann, zu einem vorgegebenen Abschnitt geschnitten. Jedoch kann eine andere geeignete Art des Schneidens der Bahn (36) zu einem gewünschten Abschnitt eingesetzt werden. Zusätzlich kann die Bahn (36) durch ein Perforierungsmodul (64) perforiert sein und Klebstoff durch ein Übertragungs--/Endsiegel-Klebstoffauftragmodul (62), wie ebenfalls in 5 gezeigt, darauf aufgetragen haben. Zusätzlich kann bei anderen beispielhaften Ausführungen Haftung auf den Kern (24) im Gegensatz zu der Bahn (36) angewendet werden. Mit erneutem Bezug auf 10 wird der Dorn (26) so beschleunigt, dass die Geschwindigkeit des Dorns (26) der Geschwindigkeit der Bahn (36) entspricht. Der Dorn (26) besitzt einen daran befindlichen Kern (24). Der Dorn (26) wird abgesenkt in eine Wickelbereitschaftsposition und erwartet die Bahn (36). Der Kern (24) wird in Kontakt mit der vorderen Kante der Bahn (36) bewegt. Die Bahn (36) wird dann auf den Kern (24) gewickelt und zum Beispiel durch den zuvor aufgetragenen Klebstoff oder/und durch den Kontakt zwischen dem Kern (24) und der Bahn (36) an dem Kern (24) angebracht.

11 zeigt die Bahn (36), wie sie auf den Kern (24) gewickelt wird. Das Wickeln der Bahn (36) auf den Kern (24) kann gesteuert werden, indem der Kern (24) auf die Bahntransportvorrichtung (34) gedrückt wird, um einen Spalt auszubilden. Das Ausmaß, mit dem der Kern (24) auf die Bahntransportvorrichtung (34) gedrückt wird, erzeugt einen Spaltdruck, der das Wickeln der Bahn (36) auf den Kern (24) steuern kann. Zusätzlich kann die Spannung der einlaufenden Bahn (36) gesteuert werden, um das Wickeln der Bahn (36) auf den Kern (24) zu bewirken. Eine andere Steuerung, mit der die Bahn (36) auf den Kern (24) gewickelt werden kann, beinhaltet das Drehmoment des Dorns (26). Das Verändern des Drehmoments des Dorns (26) verursacht eine Abweichung beim Wickeln der Bahn (36) auf den Kern (24). Alle drei dieser Arten von Wickelsteuerungen, „Spalt, Spannung und Drehmomentdifferenz", können bei der vorliegenden Erfindung eingesetzt werden. Außerdem kann das Wickeln der Bahn (36) beeinflusst werden, indem einfach eine oder zwei dieser Steuerungen verwendet werden. Die vorliegende Erfindung ermöglicht daher, dass eine Kombination aus Wickelsteuerungen eingesetzt werden kann, um die Bahn (36) zu wickeln.

Soweit dies nicht zuvor erfolgt ist, kann die Bahn (36) geschnitten werden, sobald der gewünschte Abschnitt der Bahn (36) auf den Kern (24) gerollt wurde. An diesem Punkt wird die vordere Kante der nächsten Bahn (36) durch die Bahntransportvorrichtung (34) in Kontakt mit einem anderen Wickelmodul (12) bewegt.

12 zeigt den Dorn (26), wie er von einer Position, die ummittelbar an die Bahntransportvorrichtung (34) in 10 angrenzt, zu einer Position leicht oberhalb der Bahntransportvorrichtung (34) bewegt wird. Der gewickelte Abschnitt der Bahn (36) wird in 12 als ein gerolltes Erzeugnis (38) mit einem Kern (24) gezeigt. Nun wird eine Abziehfunktion ausgeführt, die das gerollte Erzeugnis (38) mit einem Kern (24) von dem Dorn (26) abzieht. Dieser Mechanismus wird als eine Erzeugnis-Abziehvorrichtung (28) in 2 gezeigt. Das gerollte Erzeugnis (38) mit einem Kern (24) wird auf eine Transportvorrichtung für gerolltes Erzeugnis (20) bewegt, wie in den 1 und 2 gezeigt.

Sobald das gerollte Erzeugnis (38) mit einem Kern (24) von dem Dorn (26) abgezogen wurde, wird der Dorn (26) in eine Kernaufsetzposition bewegt, wie in 13 gezeigt. Die Erzeugnis-Abziehvorrichtung (28) wird in 2 ausführlicher gezeigt. Wenn die Erzeugnis-Abziehvorrichtung (28) das Abziehen des gerollten Erzeugnisses (38) mit einem Kern (24) beendet, befindet sich die Erzeugnis-Abziehvorrichtung (28) an dem Ende des Dorns (26). Diese Position wirkt zum Stabilisieren des Dorns (26) und zum Verhindern, dass er sich auf Grund der überhängenden Konfiguration des Dorns (26) bewegt. Zusätzlich hilft die Erzeugnis-Abziehvorrichtung (28) bei dem korrekten Anordnen des Endpunkts des Dorns (26) zum Aufsetzen eines Kerns (24).

14 zeigt einen Kern (24), der auf den Dorn (26) aufgesetzt wird. Das Aufsetzen des Kerns (24) wird durch eine Kernaufsetzvorrichtung (32) beeinflusst. Die Erzeugnis-Abziehvorrichtung kann außerdem als eine Kernaufsetzvorrichtung dienen. Die Kernaufsetzvorrichtung (32) kann einfach ein reibender Eingriff zwischen der Kernaufsetzvorrichtung (32) und dem Kern (24) sein. Jedoch kann die Kernaufsetzvorrichtung (32) auf andere Arten, die auf dem Gebiet bekannt sind, konfiguriert sein. Bei einer Ausführung der vorliegenden Erfindung schließt sich ein Napfzieharm (70) (in 6 gezeigt), sobald der Kern (24) aufgesetzt ist. Bei Aufsetzen des Kerns (24) auf den Dorn (26) wird der Dorn in die Wickelbereitschaftsposition bewegt, wie in 10 gezeigt. Die Kerne (24) befinden sich in einer Kernzuführvorrichtung (18), wie in den 1, 2, 3 und 4 gezeigt.

1 zeigt eine beispielhafte Ausführung einer Wickelvorrichtung nach der Erfindung als eine „Umwickelvorrichtung" (10) mit einer Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12), die auf eine lineare Weise in Bezug zueinander angeordnet sind. Ein Rahmen (14) trägt die Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12). Eine Bahntransportvorrichtung (34) ist vorhanden und transportiert die Bahn (36) zum letztendlichen Kontakt mit der Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12). Der Rahmen (14) besteht aus einer Vielzahl von Ständern (16), an denen die Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12) gleitend in Eingriff kommen und getragen werden. Der Rahmen (14) kann außerdem aus modularen Rahmenabschnitten bestehen, die miteinander in Eingriff kommen, um eine starre Struktur zu bilden. Die Anzahl modularer Rahmenabschnitte würde mit der Anzahl von verwendeten Wickelmodulen übereinstimmen.

Angrenzend an den Rahmen (14) befinden sich eine Reihe von Kernzuführvorrichtungen (18). Eine Vielzahl von Kernen (24) können in jeder Kernzuführvorrichtung (18) enthalten sein. Diese Kerne (24) können durch die Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12) verwendet werden, um gerollte Erzeugnisse (22) auszubilden. Sobald sie ausgebildet sind, können die gerollten Erzeugnisse (22) von der Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12) entfernt werden und auf einer Transportvorrichtung für gerolltes Erzeugnis (20) platziert werden. Die Transportvorrichtung für gerolltes Erzeugnis (20) befindet sich in der Nähe des Rahmens (14) und der Bahntransportvorrichtung (34).

2 zeigt eine Umwickelvorrichtung (10), wie im Wesentlichen in 1 offenbart, bei der jedoch der Rahmen (14) und andere Teile zur Verdeutlichung entfernt sind. Bei dieser beispielhaften Ausführung besteht die Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12) aus sechs Wickelmodulen (1 bis 6). Es versteht sich jedoch, dass die vorliegende Erfindung beispielhafte Ausführungen beinhaltet, die eine Anzahl unabhängiger Wickelmodule (12) aufweisen, die eine andere Anzahl als sechs ist, wobei zum Beispiel bei einer anderen beispielhaften Ausführung lediglich ein Wickelmodul (12) verwendet werden könnte.

Jedes Wickelmodul (1 bis 6) wird bei der Ausführung einer unterschiedlichen Funktion gezeigt. Das Wickelmodul (1) wird bei dem Prozess, einen Kern (24) darauf aufzusetzen, gezeigt. Die Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12) sind mit einer Kernaufsetzvorrichtung zum Platzieren eines Kerns (24) auf einem Dorn (26) der Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12) ausgestattet. Bei anderen beispielhaften Ausführungen der vorliegenden Erfindung könnten eine Reihe von Varianten einer Kernaufsetzvorrichtung verwendet werden. Zum Beispiel kann die Kernaufsetzvorrichtung eine Kombination aus einem Stab, der sich in die Kernzuführvorrichtung (18) hinein erstreckt und einen Kern (24) teilweise auf den Dorn (26) schiebt, und einem Mechanismus sein, der an dem linearen Steuerelement der Erzeugnis-Abziehvorrichtung (28) angebracht ist und reibend mit dem Kern (24) in Eingriff kommt und ihn die restliche Strecke auf den Dorn (26) zieht. Wie in 2 gezeigt wird, ist das Wickelmodul (1) bei dem Prozess, einen Kern (24) von der Kernzuführvorrichtung (18) zu ziehen und den Kern (24) auf dem Dorn (26) zu platzieren.

Das Wickelmodul (2) wird so gezeigt, dass bei ihm das gerollte Erzeugnis (22) von seinem Dorn (26) entfernt ist. Das gerollte Erzeugnis (22) ist auf einer Transportvorrichtung für gerolltes Erzeugnis (20) platziert. In diesem Fall ist das gerollte Erzeugnis (22) ein gerolltes Erzeugnis mit einem Kern (38). Ein solches gerolltes Erzeugnis mit einem Kern (38) ist ein gerolltes Erzeugnis (22), das ausgebildet wird, indem die Bahn (36) spiralförmig um einen Kern (24) herumgewickelt wird. Es versteht sich, dass das gerollte Erzeugnis (22) außerdem ein gerolltes Erzeugnis sein kann, das keinen Kern (24) aufweist und stattdessen einfach eine massive Rolle gewickelter Bahn (36) ist. Es kann außerdem der Fall sein, dass das gerollte Erzeugnis (22), das durch die vorliegende Erfindung ausgebildet wird, keinen Kern (24) beinhaltet, sondern einen Hohlraum in der Mitte des gerollten Erzeugnisses (22) aufweist. Verschiedene Konfigurationen gerollten Erzeugnisses (22) können somit nach der vorliegenden Erfindung ausgebildet werden.

Jedes der Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12) ist mit einer Erzeugnis-Abziehvorrichtung (28) ausgestattet, die verwendet wird, um das gerollte Erzeugnis (22) von den Wickelmodulen (1 bis 6) abzuziehen. Das Wickelmodul (3) wird bei dem Prozess des Abziehens eines gerollten Erzeugnisses (22) von dem Wickelmodul (3) gezeigt. Die Erzeugnis-Abziehvorrichtung (28) wird als ein Flansch gezeigt, der den Dorn (26) stabilisiert und mit einem Ende des gerollten Erzeugnisses (22) in Kontakt kommt und das gerollte Erzeugnis (22) von dem Dorn (26) herunterschiebt. Außerdem hilft die Erzeugnis-Abziehvorrichtung (28) beim Anordnen des Endes des Dorns (26) in der korrekten Position für das Aufsetzen eines Kerns (24). Die Abziehvorrichtung für gerolltes Erzeugnis (28) ist daher eine mechanische Vorrichtung, die sich in die Richtung der Transportvorrichtung für gerolltes Erzeugnis (20) bewegt. Die Erzeugnis-Abziehvorrichtung (28) kann bei anderen beispielhaften Ausführungen der Erfindung unterschiedlich konfiguriert sein.

Das Wickelmodul (4) wird bei dem Prozess des Wickelns der Bahn (36) zum Ausbilden des gerollten Erzeugnisses (22) gezeigt. Dieser Wickelprozess kann Kernwickeln, Peripheriewickeln oder eine Kombination aus Kern- und Peripheriewickeln sein. Diese Prozesse werden im Folgenden ausführlicher erläutert.

Das Wickelmodul (5) wird in einer Position gezeigt, in der es zum Wickeln der Bahn (36) bereit ist, sobald das Wickelmodul (4) das Wickeln der Bahn (36) zum Herstellen eines gerollten Erzeugnisses (22) beendet. Mit anderen Worten befindet sich das Wickelmodul (5) in einer „Wickelbereitschaftsposition".

Das Wickelmodul (6) wird in 1 in einer „ausgerückten" Position gezeigt. Es kann der Fall sein, dass das Wickelmodul (6) entweder eine Störung aufweist oder einer Routinewartung bedarf und daher für den Zugriff durch das Wartungs- oder Bedienungspersonal im Wesentlichen aus dem Rahmen (14) herausbewegt wird. Als solches ist das Wickelmodul (6) nicht in einer Position zum Wickeln der Bahn (36), um gerolltes Erzeugnis (22) herzustellen, aber die anderen fünf Wickelmodule (1 bis 5) sind dennoch in der Lage, ohne Unterbrechung zu funktionieren, um das gerollte Erzeugnis (22) herzustellen. Durch das Wirken als Einzel-Wickelvorrichtungen ermöglicht die Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12) ununterbrochenes Herstellen selbst dann, wenn ein oder mehrere Wickelmodule deaktiviert werden.

Jedes Wickelmodul (12) kann eine Positioniervorrichtung (56) aufweisen (4). Die Positioniervorrichtung (56) bewegt das Wickelmodul senkrecht in Bezug auf die Bahntransportvorrichtung (34) und in Eingriff mit der Bahn (36) und aus ihm heraus. Auch wenn die Module (12) so gezeigt werden, dass sie in einer im Wesentlichen vertikalen Richtung bewegt werden, können bei anderen beispielhaften Ausführungen der Erfindung die Module (12) horizontal bewegt werden oder sogar in die Position in Bezug auf die Bahn (36) gedreht werden. Andere Arten des Positionierens der Module (12) können in Erwägung gezogen werden.

Daher kann jedes der Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12) eine geschlossene Baueinheit sein und kann die Funktionen, die in Bezug auf die Wickelmodule (1 bis 6) beschrieben werden, durchführen. Das Wickelmodul (1) kann einen Kern (24) auf den Dorn (26) aufsetzen, wenn ein Kern (24) für das bestimmte gerollte Erzeugnis (22), das hergestellt wird, gewünscht wird. Nächstfolgend kann das Wickelmodul (1) linear positioniert werden, um in einer „Wickelbereitschaftsposition" zu sein. Des Weiteren kann der Dorn (26) zu einer gewünschten Drehgeschwindigkeit gedreht werden und dann durch die Positioniervorrichtung (56) positioniert werden, um den Kontakt mit der Bahn (36) einzuleiten. Die Drehgeschwindigkeit des Dorns (26) und die Position des Wickelmoduls (1) in Bezug auf die Bahn (36) kann während des Aufbaus des gerollten Erzeugnisses (22) gesteuert werden. Nach Abschluss des Wickelns wird die Position des Moduls (1) in Bezug auf die Bahn (36) so verändert, dass das Wickelmodul (1) in einer Position ist, um das Entfernen des gerollten Erzeugnisses (22) zu bewirken. Das gerollte Erzeugnis (22) kann durch die Erzeugnis-Abziehvorrichtung (28) so entfernt werden, dass das gerollte Erzeugnis (22) auf der Transportvorrichtung für gerolltes Erzeugnis (20) platziert wird. Abschließend kann das Wickelmodul (1) so positioniert werden, dass es einen Kern (24) auf den Dorn (26) aufsetzen kann, wenn dies gewünscht wird. Erneut gilt, dass, wenn ein kernloses gerolltes Erzeugnis als das gerollte Erzeugnis (22) herzustellen ist, der Schritt des Aufsetzens eines Kerns (24) übersprungen würde. Es versteht sich, dass bei anderen beispielhaften Ausführungen der vorliegenden Erfindung der Aufsetzvorgang des Kerns (24) und der Abziehvorgang des Kerns (24) an denselben oder unterschiedlichen Positionen in Bezug auf den Dorn (26) auftreten kann.

Die Umwickelvorrichtung (10) der vorliegenden Erfindung kann gerollte Erzeugnisse (22) ausbilden, die unterschiedliche Charakteristiken aufweisen, indem die Art des verwendeten Wickelprozesses verändert wird. Der angetriebene Dorn (26) ermöglicht Kernwickeln der Bahn (36), um ein weicheres gerolltes Erzeugnis (22) geringer Dichte herzustellen. Die Positioniervorrichtung (56) in Kombination mit der Bahntransportvorrichtung (34) ermöglicht Peripheriewickeln der Bahn (36) und die Herstellung eines härter gewickelten gerollten Erzeugnisses (22) hoher Dichte. Peripheriewickeln wird durch den Kontakt zwischen dem Kern (24) und der Bahn (36) induziert, um einen Spalt (68) (in 6 gezeigt) zwischen dem Kern (24) und der Bahntransportvorrichtung (34) auszubilden. Sobald der Beginn erfolgt ist, wird der Spalt (68) zwischen dem gerollten Erzeugnis (22), während es aufgebaut wird, und der Bahntransportvorrichtung (34) ausgebildet. Wie zu sehen ist, ermöglicht die Umwickelvorrichtung (10) der vorliegenden Erfindung daher sowohl Kernwickeln als auch Peripheriewickeln, um gerollte Erzeugnisse (22) herzustellen. Zusätzlich kann eine Kombination aus Kernwickeln und Peripheriewickeln verwendet werden, um ein gerolltes Erzeugnis (22) mit unterschiedlichen Charakteristiken herzustellen. Zum Beispiel kann das Wickeln der Bahn (36) teilweise durch Drehen des Dorns (26) (Kernwickeln) und teilweise durch Spaltdruck, der durch die Positioniervorrichtung (56) auf die Bahn (36) ausgeübt wird (Peripheriewickeln), beeinflusst werden. Daher kann die Umwickelvorrichtung (10) eine beispielhafte Ausführung beinhalten, die Kernwickeln, Peripheriewickeln und eine Kombination dazwischen ermöglicht. Zusätzlich kann als eine Option zum Verwenden eines Motors zum Steuern der Dorngeschwindigkeit/des Drehmoments eine Bremsvorrichtung (nicht gezeigt) an den Wickelmodulen (12) vorhanden sein, um die Peripherie- und Kernwickelabläufe weiter zu steuern.

Die Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12) können so eingerichtet sein, dass das Aufbauen des gerollten Erzeugnisses (22) untergebracht wird. Zum Beispiel kann, wenn Peripheriewickeln gewünscht wird, der Druck zwischen dem gerollten Erzeugnis (22), während es aufgebaut wird, und der Bahntransportvorrichtung (34) durch die Verwendung der Positioniervorrichtung (56) während des Aufbaus des gerollten Erzeugnisses (22) eingerichtet werden.

Das Verwenden einer Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12) ermöglicht eine Umwickelvorrichtung (10), die in der Lage ist, gleichzeitig gerolltes Erzeugnis (22) mit unterschiedlichen Eigenheiten herzustellen. Zum Beispiel können die gerollten Erzeugnisse (22), die produziert werden, so hergestellt werden, dass sie unterschiedliche Bogenzahlen aufweisen. Außerdem kann die Umwickelvorrichtung (10) sowohl bei hohen als auch bei niedrigen Taktzeiten betrieben werden, wobei die Module (12) auf die effizienteste Weise für das Aufbauen des gerollten Erzeugnisses (22) eingestellt sind. Die Wickelmodule (12) der vorliegenden Erfindung können Wickelsteuerungen, die für jedes Modul (12) spezifisch sind, mit einer gemeinsamen Maschinensteuerung aufweisen. Es können Echtzeitänderungen vorgenommen werden, bei denen unterschiedliche Arten gerollter Erzeugnisse (22) hergestellt werden, ahne dass die Umwickelvorrichtung (10) erheblich modifiziert oder gestoppt werden muss. Echtzeit-Rolleneigenheiten können gemessen und gesteuert werden. Die vorliegende Erfindung umfasst beispielhafte Ausführungen, die nicht auf die Taktzeit beschränkt sind. Die vorliegende Erfindung ist außerdem in der Lage, ein breites Spektrum gerollter Erzeugnisse (22) herzustellen, und ist nicht auf eine spezifische Breite der Bahn (36) beschränkt. Außerdem kann die Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12) so konstruiert sein, dass Wartung an einem oder mehreren der Wickelmodule (1 bis 6) durchgeführt werden kann, ohne dass der Betrieb unterbrochen werden muss, wie zuvor bei dem Wickelmodul (6) besprochen. Ein Wickelmodul (12) kann entfernt werden und es kann daran gearbeitet werden, während der Rest weiter läuft. Des Weiteren ermöglicht das Aufweisen einer Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12) eine Erhöhung der Zeitintervalle, die für die Funktionen des Aufsetzens des Kerns (24) und die Funktionen des Abziehens des gerollten Erzeugnisses (22) verfügbar sind. Das Ermöglichen einer Erhöhung dieser Zeitintervalle verringert in hohem Maße das Auftreten von Aufsetz- und Abziehfehlern. Außerdem erzeugen Vorrichtungen nach dem Stand der Technik, die eine Unterbrechung des Wickelbetriebs erfahren, ein gerolltes Erzeugnis (22), das nicht vollständig ist. Dieser Abfall wird zusammen mit dem Abfall, der durch das Wechseln einer Ausgangsrolle oder Erzeugnisformatänderung erzeugt wird, als eine Folge der Umwickelvorrichtung (10) nach der vorliegenden Erfindung verringert. Abfall kann von der Umwickelvorrichtung (10) durch Verwendung einer Abfallentfernungsvorrichtung (200) (5), wie auf dem Gebiet bekannt, entfernt werden.

3 zeigt eine Umwickelvorrichtung (10) mit einem Rahmen (14), der um eine Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12) herum angeordnet ist. Der Rahmen (14) besitzt eine Vielzahl von Querelementen (42), die durch die Enden des Rahmens (14) hindurchlaufen. Die Positioniervorrichtung (56), die mit den Wickelmodulen (1 bis 6) in Verbindung steht, kommt an einem Ende mit den Querelementen (42) in Eingriff, wie in 4 gezeigt. Ein vertikales lineares Tragelement (44) ist an der Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12) vorhanden, um einen Befestigungsmechanismus für die Positioniervorrichtung (56) bereitzustellen und Stabilität der Wickelmodule bereitzustellen. Die Positioniervorrichtung (56) kann ein Antriebswalzen-Schraubenstellelement sein. Jedoch können andere Einrichtungen zum Positionieren der Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12) verwendet werden. Die vertikalen Tragelemente (44) können außerdem mit einem vertikalen linearen Gleitschienenträger (58), der an Ständern (16) an dem Rahmen (14) angebracht ist, in Eingriff kommen. Eine solche Verbindung kann verschiedene Konfigurationen aufweisen, wie zum Beispiel ein lineares Lager oder eine Gleitschienenverbindung. Eine solche Verbindung wird als eine vertikale lineare Gleitschiene (52) gezeigt, die in dem vertikalen linearen Gleitschienenträger (58) in 4 verläuft.

Außerdem ist ein horizontales lineares Tragelement (46) in der Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12) vorhanden. Das horizontale lineare Tragelement (46) kann mit einer horizontalen linearen Gleitschiene (54) (wie in 6 gezeigt) in Verbindung stehen, um manchen oder allen der Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12) das Herausbewegen aus dem Rahmen (14) zu ermöglichen. Die horizontale lineare Gleitschiene (54) kann eine linearschienenartige Verbindung sein. Unter der vorliegenden Erfindung werden jedoch verschiedene Konfigurationen in Erwägung gezogen.

6 zeigt eine Nahansicht einer beispielhaften Ausführung eines Wickelmoduls nach der vorliegenden Erfindung. Der Servomotor (50) kann durch den Modulrahmen (48) getragen werden, an dem ein Dorn-Napfzieharm (70) konfiguriert ist. Der Dorn-Napfzieharm (70) wird verwendet, um mit dem Ende des Dorns (26) gegenüber dem Antrieb während des Wickelns in Eingriff zu kommen und dieses zu tragen. Wie ersichtlich ist, kann die Positioniervorrichtung (56) das Wickelmodul zum Eingriff auf die Bahn (36) bewegen, während die Bahn (36) durch die Bahntransportvorrichtung (34) transportiert wird. Dadurch wird ein Spalt (68) an dem Punkt des Kontakts zwischen dem Dorn (26) und der Transportvorrichtung (34) hergestellt, wobei die Bahn (36) danach auf den Dorn (26) gewickelt wird, um ein gerolltes Erzeugnis (22) herzustellen.

7 zeigt eine andere beispielhafte Ausführung eines Wickelmoduls nach der vorliegenden Erfindung. Die beispielhafte Ausführung in 7 ist im Wesentlichen der in 6 gezeigten beispielhaften Ausführung ähnlich, außer dass sie den Wickelprozess als reinen Peripherieablauf aufweist. Eine Trommelwalze (72) befindet sich ungefähr an derselben Stelle wie der Dorn (26) von 6. Zusätzlich weist die in 7 gezeigte beispielhafte Ausführung außerdem eine andere Trommelwalze (74) zusammen mit einer Vakuumwalze (76) auf. Bei Betrieb wird die Bahn (36) durch die Bahntransportvorrichtung (34) in die Richtung von Pfeil A befördert. Die Bahntransportvorrichtung (34) kann ein Vakuumförderer oder eine Vakuumwalze sein. Es versteht sich jedoch, dass eine Vielfalt an Bahntransportvorrichtungen (34) verwendet werden kann und die vorliegende Erfindung nicht auf einen spezifischen Typ beschränkt ist. Eine andere beispielhafte Ausführung der vorliegenden Erfindung setzt eine Bahntransportvorrichtung (34) ein, die ein elektrostatisches Band ist, das eine elektrostatische Ladung verwendet, um die Bahn (36) auf dem Band zu halten. Die Vakuumwalze (76) zieht die Bahn (36) von der Bahntransportvorrichtung (34) und zieht sie gegen die Vakuumwalze (76). Die Bahn (36) wird dann um die Vakuumwalze (76) herumgedreht, bis sie eine Position in ungefähr gleichem Abstand zu der Trommelwalze (72), der Trommelwalze (74) und der Vakuumwalze (76) erreicht. Zu diesem Zeitpunkt wird die Bahn (36) nicht mehr durch das Vakuum in der Vakuumwalze (76) gezogen und kann somit durch Peripheriewickeln durch die Trommelwalze (72), die Trommelwalze (74) und die Vakuumwalze (76) zu einem gerollten Erzeugnis (22) gerollt werden. Das gerollte Erzeugnis (22), das bei der in 7 gezeigten beispielhaften Ausführung ausgebildet wird, ist ein kernloses gerolltes Erzeugnis ohne einen Hohlraum (78). Das Wickelmodul kann außerdem so modifiziert sein, dass mehr als oder weniger als drei Walzen verwendet werden, um den Peripheriewickelprozess zu erreichen. Des Weiteren kann die Herstellung des gerollten Erzeugnisses (22) mit einem Kern (24) oder einem kernlosen Hohlraum in dem gerollten Erzeugnis (22) bei anderen beispielhaften Ausführungen unter Verwendung einer ähnlichen Konfiguration, wie in 7 gezeigt, erreicht werden.

Die Vielzahl von Wickelmodulen (12) kann außerdem so modifiziert sein, dass zusätzliche Verbesserungen verwirklicht werden. Zum Beispiel kann eine Endsiegelvorrichtung (30) in der Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12) enthalten sein. Wie in 2 gezeigt wird, befindet sich die Endsiegelvorrichtung (30) an der Unterseite der Platte (48). Die Endsiegelvorrichtung (30) kann eine Reihe von Löchern sein, aus denen ein Klebstoff auf das gerollte Erzeugnis (22) gesprüht wird, während die letzten Abschnitte der Bahn (36) auf das gerollte Erzeugnis (22) gerollt werden. Der Klebstoff sorgt dafür, dass das hintere Ende der Bahn (36) an das gerollte Erzeugnis (22) angeklebt wird. Es ist daher möglich, das hintere Ende des gerollten Erzeugnisses (22) zu versiegeln, bevor es auf die Transportvorrichtung für gerolltes Erzeugnis (20) entladen wird. Selbstverständlich kann es außerdem möglich sein, Klebstoff für die Bahn (36) an einem anderen Punkt als an der Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12) bereitzustellen. Wie angegeben, kann Klebstoff durch das Endsiegelmodul (62) aufgetragen werden, wie in 5 gezeigt. Außerdem kann es auch der Fall sein, dass das Versiegeln des hinteren Endes der Bahn (36) an dem gerollten Erzeugnis (22) außerhalb der Fertigungsstraße abseits der Wickelvorrichtung erfolgen kann.

Um die Bahn (36) auf den Dorn (26) zu bekommen, kann der Dorn (26), wie in 6 gezeigt, ein Dorn sein, dem ein Vakuum zugeführt wird. Ein solcher Vakuumdorn (26) zieht die Bahn (36) mit Hilfe eines Vakuums, das durch den gesamten Vakuumdorn (26) oder Teile davon zugeführt wird, auf den Dorn (26). Andere Arten der Unterstützung der Übertragung der Bahn (36) auf den Dorn (26) sind ebenfalls möglich. Zum Beispiel kann ein Gebläse unter der Oberfläche der Bahntransportvorrichtung (34) bereitgestellt werden oder es kann eine Nockenvorrichtung unter der Bahntransportvorrichtung (34) platziert werden, um die Bahn (36) in Kontakt mit dem Dorn (26) zu treiben. Des Weiteren kann die Positioniervorrichtung (56) verwendet werden, um das Wickelmodul auf die Bahn (36) hinunterzudrücken, um das Wickeln zu bewirken. Erneut ist die Umwickelvorrichtung (10) der vorliegenden Erfindung somit in der Lage, ein gerolltes Erzeugnis (22) herzustellen, das einen Kern aufweist, der massiv ist, ohne einen Kern oder einen Hohlraum dort hindurch aufzuweisen, oder das keinen Kern, jedoch einen Hohlraum dort hindurch aufweist. Ein solches gerolltes Erzeugnis (22), das ohne einen Kern (24) hergestellt wird, jedoch einen Hohlraum dort hindurch aufweist, könnte unter Verwendung eines Dorns (26), dem ein Vakuum zugeführt wird, hergestellt werden.

5 zeigt eine beispielhafte Ausführung einer Umwickelvorrichtung (10), die mehrere Module stromaufwärts der Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12) nutzt. Zum Beispiel wird ein Abschneidemodul (60) verwendet, dass die Bahn (36) durchtrennt, sobald eine gewünschte Menge Bahn (36) für die Herstellung eines gerollten Erzeugnisses (22) transportiert wurde. Dieses Durchtrennen erzeugt eine neue vordere Kante, mit der das nächste verfügbare Wickelmodul (1 bis 6) in Eingriff kommt. Es versteht sich jedoch, dass ein Abschneidemodul (60) an Positionen, die unmittelbar an den Spalt (68) der Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12) angrenzen oder sich an diesem befinden, verwendet werden kann. Außerdem zeigt 5 ein Klebstoffauftragmodul (62) an der Bahntransportvorrichtung (34). Dieses Klebstoffauftragmodul (62) kann eine Vorrichtung sein, um Klebstoff oder ein Klebeband so auf die Bahn (36) aufzutragen, dass der Klebstoff an dem hinteren Ende des Bogens gerollten Erzeugnisses (22) aufgetragen wird. Das Klebstoffauftragmodul (62) kann Klebstoff so auf die Bahn (36) auftragen, dass sowohl das gerollte Erzeugnis (22) bei Fertigstellung versiegelt wird als auch die vordere Kante der Bahn (36) eine Haftquelle für die Übertragung auf den Kern des nächstfolgenden Moduls aufweist. Ein Perforierungsmodul (64) wird außerdem bereitgestellt, um die Bahn (36) so zu perforieren, dass einzelne Bögen einfacher davon entfernt werden können.

Außerdem wird in 5 eine Abfallentfernungsvorrichtung (200) zum Entfernen von zusätzlicher Bahn (36), die aus Störungen, wie Bahnrissen und Maschinenanläufen, resultiert, gezeigt. Dieser Abfall wird zu dem Ende der Bahntransportvorrichtung (34) bewegt und dann entfernt. Die Verwendung einer Vielzahl von Einzelmodulen (12) verringert die Menge an Abfall, da sobald eine Störung erfasst wird, das betroffene Modul (12) abgeschaltet wird, bevor das gerollte Erzeugnis vollständig gewickelt wird. Die Bahn wird fliegend durchtrennt und eine neue vordere Kante wird zu dem nächsten verfügbaren Modul übertragen. Abfall wird zu dem Ende der Bahntransportvorrichtung (34) bewegt und dann entfernt.

Es wird angenommen, dass die Verwendung einer Bahntransportvorrichtung (34), die einen Vakuumförderer oder eine Vakuumwalze aufweist, hilft, die Schwingungen des Dorns (26) zu dämpfen, die während des Übertragens der Bahn (36) auf den Dorn und außerdem während des Wickelns des Dorns (26) zum Ausbilden eines gerollten Erzeugnisses (22) auftreten. Dadurch werden höhere Maschinengeschwindigkeiten ermöglicht und somit der Ausstoß der Umwickelvorrichtung (10) verbessert.

Jedes der Wickelmodule (1 bis 6) der Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12) ist nicht von dem erfolgreichen Betrieb eines der anderen Module (1 bis 6) abhängig. Dies ermöglicht, dass die Umwickelvorrichtung (10) arbeiten kann, wann immer üblicherweise auftretende Probleme während des Wickelprozesses entstehen. Zu diesen Problemen können zum Beispiel Bahnrisse, aufgebauchte Rollen, fehlgeschlagene Übertragungen und Kernaufsetzfehler gehören. Die Umwickelvorrichtung (10) muss daher nicht abgeschaltet werden, wann immer eines oder mehrere dieser Probleme auftreten, da die Wickelmodule (1 bis 6) programmiert werden können, ein Problem zu erfassen und um das bestimmte Problem herumzuarbeiten, ohne abzuschalten. Wenn zum Beispiel ein Bahnrissproblem aufgetreten ist, kann die Umwickelvorrichtung (10) einen Bahnschnitt durch ein Abschneidemodul (60) durchführen und dann eine neue Übertragungsfolge einleiten, um ein neues Wickeln um das nächste verfügbare Wickelmodul (1 bis 6) herum zu beginnen. Ein Abschnitt der Bahn (36), der nicht gewickelt wurde, würde sich zu dem Ende der Bahntransportvorrichtung (34) bewegen, wo eine Abfallentfernungsvorrichtung (200) verwendet werden könnte, um den Abfall zu entfernen und zu einer Position fernab der Umwickelvorrichtung (10) zu transportieren. Die Abfallentfernungsvorrichtung (200) könnte zum Beispiel ein Luftfördersystem sein. Das Wickelmodul (1 bis 6), dessen Wickelzyklus auf Grund des Bahnrisses unterbrochen wurde, könnte dann entsprechend positioniert werden und das Entfernen des inkorrekt ausgebildeten gerollten Erzeugnisses (22) eingeleitet werden. Anschließend könnte das Wickelmodul (1 bis 6) den Normalbetrieb wieder aufnehmen. Während dieser gesamten Zeit müsste die Umwickelvorrichtung (10) nicht abgeschaltet werden.

Eine andere beispielhafte Ausführung der vorliegenden Erfindung beinhaltet die Verwendung einer Schlitzbahn. Hier wird die Bahn (36) ein oder mehrere Male in der Maschinenrichtung geschnitten und jeder Schlitzabschnitt wird zu einer Vielzahl von Wickelmodulen (12) geleitet. Die Bahn (36) kann daher durch zwei oder mehr Module (12) gleichzeitig gewickelt werden.

Beispielhafte Ausführungen der vorliegenden Erfindung können das Durchführen des Wickelprozesses an dem hinteren Ende einer Tissue-Maschine ermöglichen. Auf diese Weise könnte die Tissue-Bahn (36) direkt zu Produktgrößenrollen (22) umgewandelt werden, was wiederum die Notwendigkeit, zuerst eine Ausgangsrolle während des Herstellens und des nachfolgenden Umwickelprozesses zu wickeln, umgehen würde. Noch eine andere beispielhafte Ausführung der vorliegenden Erfindung nutzt lediglich ein einzelnes Wickelmodul (12) statt einer Vielzahl von Wickelmodulen (12).

Die in 5 gezeigte beispielhafte Ausführung der Umwickelvorrichtung ist eine mögliche Konfiguration für die Bewegung der Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12). Ein Positioniervorrichtungselement (66) ist vorhanden und ist an dem Rahmen (14) angebracht. Das Positioniervorrichtungselement (66) erstreckt sich nach unten zu einer Position in der Nähe der Wickelposition der Bahn (36). Die Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12) kommen gleitfähig mit dem Positioniervorrichtungselement (66) in Eingriff, so dass der Kern-, Peripherie- oder Kern-/Peripheriewickelablauf vollzogen werden kann. Es versteht sich, dass alternative Arten des Anbringens und Gleitens der Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12) in einer vertikalen Richtung von den Fachmännern vollzogen werden können. Die Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12) von 5 sind in einer im Wesentlichen linearen Richtung angeordnet. Zusätzlich ist außerdem die Bahntransportvorrichtung (34) an der Position in der Nähe der Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12) linear ausgerichtet. Die gezeigten Ausführungen sind von einer Ausrichtung der Bahntransportvorrichtung in einer im Wesentlichen horizontalen Ebene. Jedoch ist zu beachten, dass eine Ausrichtung, die anders als horizontal ist, verwendet werden kann. Des Weiteren verwenden die gezeigten Ausführungen Module, die lediglich mit einer Seite der Bahntransportvorrichtung in Eingriff kommen. Es versteht sich, dass eine Wickelvorrichtung konfiguriert werden kann, bei der die Wickelmodule mit mehr als einer Seite der Bahntransportvorrichtung in Eingriff kommen.

8 zeigt eine alternative Konfiguration sowohl der Bahntransportvorrichtung (34) als auch der Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12). Die in 8 gezeigte beispielhafte Ausführung ist eine Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12), die radial in Bezug zueinander angeordnet sind, und eine Bahntransportvorrichtung (34), die zylindrische Form aufweist. Die Bahntransportvorrichtung (34) kann in diesem Fall zum Beispiel eine Vakuumwalze sein. Jedes der Wickelmodule (1 bis 6) ist so um die Bahntransportvorrichtung (34) herum angeordnet, dass die Wickelmodule (1 bis 6) durch die Positioniervorrichtung (56) zu der Bahntransportvorrichtung (34) hin und von dieser weg bewegt werden.

Der Betrieb der in 8 gezeigten beispielhaften Ausführung ist im Wesentlichen der zuvor besprochenen ähnlich. Das Wickelmodul (1) wird bei dem Prozess des Aufsetzens eines Kerns (24) gezeigt. Der Dorn (26) des Wickelmoduls (1) weist einen Abstand zu der Mitte der Bahntransportvorrichtung (34) auf, der als eine Kernaufsetzposition (100) bezeichnet wird. Das Wickelmodul (3) wird bei dem Prozess des Abziehens eines gerollten Erzeugnisses (22) gezeigt. Die Mitte des Dorns (26) des Wickelmoduls (3) befindet sich an einer Abziehposition (102) zu der Mitte der Bahntransportvorrichtung (34). Das Wickelmodul (4) wird bei dem Prozess des Eingriffs in die Bahn (36) und Wickelns der Bahn (36) auf den Kern (24), der auf den angetriebenen Dorn (26) zum Ausbilden eines gerollten Erzeugnisses (22) geladen wird, gezeigt. Ein Spalt (68) ist zwischen dem Kern (24), der auf den Dorn (26) aufgesetzt wird, und der Bahntransportvorrichtung (34) ausgebildet. Der Spalt (68) befindet sich an einer Wickelposition (104) in einem Abstand zu der Mitte der Bahntransportvorrichtung (34).

Die Wickelmodule (2 und 6) befinden sich an der Kernaufsetzposition (100). Diese Module können jedoch so positioniert sein, dass Wartung an ihnen durchgeführt werden kann, oder sie sich in der „Wickelbereitschaftsposition" befinden. Das Modul (5) befindet sich in der Abziehposition (102). Das Modul (5) kann jedoch außerdem bei dem Prozess sein, das Abziehen eines gerollten Erzeugnisses (22) gerade abzuschließen.

9 offenbart eine beispielhafte Ausführung eines Wickelmoduls, das bei der in 8 offenbarten Konfiguration verwendet wird. Das Wickelmodul von 9 ist im Wesentlichen dasselbe wie das in 6 gezeigte Wickelmodul, obwohl es für eine Kreisgruppenkonfiguration im Gegensatz zu einer Lineargruppenkonfiguration konfiguriert ist.

Es versteht sich, dass die Erfindung verschiedene Modifizierungen beinhaltet, die an den beispielhaften Ausführungen der hierin beschriebenen Kern-/Peripherieumwickelvorrichtung/-wickelvorrichtung vorgenommen werden können und in den Umfang der angehängten Ansprüche und deren Äquivalente fallen. Des Weiteren versteht sich, dass der Begriff „Wickelvorrichtung" so, wie er in den Ansprüchen verwendet wird, breit genug ist, um sowohl eine Wickelvorrichtung als auch eine Umwickelvorrichtung abzudecken.


Anspruch[de]
Wickelvorrichtung (10) zum Wickeln einer Bahn (36), um ein gerolltes Erzeugnis (22) herzustellen,

die umfasst:

eine Bahntransportvorrichtung (34), die eine Bahn (36) befördert; und

eine Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12), die unabhängig angeordnet sind und unabhängig mit der Bahn in Eingriff kommen, wenn die Bahn durch die Bahntransportvorrichtung befördert wird, wobei die Wickelmodule so konfiguriert sind, dass sie mit der Bahn in Eingriff kommen und die Bahn wickeln, um ein gerolltes Erzeugnis durch Kernwickeln, Peripheriewickeln oder Kombinationen aus Kern- und Peripheriewickeln auszubilden, die Wickelmodule strukturell und funktionell unabhängig voneinander sind, und, wenn ein Wickelmodul deaktiviert wird, ein anderes Wickelmodul dennoch arbeiten kann, um das gerollte Erzeugnis herzustellen, ohne die Wickelvorrichtung abzuschalten.
Wickelvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12) jeweils einen angetriebenen Dorn (26) haben, auf den die Bahn gewickelt wird, um das gerollte Erzeugnis auszubilden. Wickelvorrichtung nach Anspruch 2, wobei der Dorn (26) beweglich so angeordnet ist, dass der Abstand zwischen den Wickelmodulen (12) und der Bahntransportvorrichtung (34) verändert wird, um einen Spalt (68) mit einem Spaltdruck zu erzeugen, und die Bahn durch eine Kombination aus Drehgeschwindigkeit des Dorns, Oberflächengeschwindigkeit der Bahn, Spannung der einlaufenden Bahn und dem Spaltdruck zu einem gerollten Erzeugnis gewickelt wird. Wickelvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Vielzahl unabhängiger Wickelmodule in einem Rahmen angebracht sind, jedes Wickelmodul eine Positioniervorrichtung aufweist, die das Wickelmodul in Eingriff mit der Bahn bewegt, und einen Dorn aufweist, der gedreht wird und auf den die Bahn gewickelt wird, um das gerollte Erzeugnis auszubilden, wobei die Drehgeschwindigkeit des Dorns und der Abstand zwischen dem Wickelmodul und der Bahntransportvorrichtung so gesteuert werden, dass ein gerolltes Erzeugnis mit gewünschten Eigenschaften erzeugt wird. Wickelvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Vielzahl unabhängiger Wickelmodule jeweils einen bremsengesteuerten Dorn (26) haben, auf den die Bahn gewickelt wird, um das gerollte Erzeugnis auszubilden. Wickelvorrichtung nach Anspruch 2, wobei der Dorn aus einem Kohlefaser-Verbundstoff besteht. Wickelvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Bahntransportvorrichtung (34) ein Vakuumförderer ist. Wickelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Bahntransportvorrichtung (34) eine Vakuumwalze ist. Wickelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Bahntransportvorrichtung (34) ein elektrostatisches Band ist. Wickelvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Vielzahl unabhängiger Wickelmodule jeweils eine Endsiegelvorrichtung (30) zum Ankleben des hinteren Endes der Bahn an dem gerollten Erzeugnis haben. Wickelvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei Klebstoff vor Eingriff mit dem Wickelmodul auf die Bahn aufgetragen wird. Wickelvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, die des Weiteren wenigstens ein Gebläse zum Umlenken der Bahn auf das Wickelmodul umfasst. Wickelvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, die des Weiteren eine Abfallentfernungsvorrichtung (20) umfasst, die Abschnitte oder Stücke der abgewickelten Bahn entfernt. Wickelvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Wickeln durch Steuern von Spannung an der Bahn beeinflusst wird. Wickelvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Wickeln durch Steuern von Drehmoment der Wickelmodule beeinflusst wird. Wickelvorrichtung nach Anspruch 15, wobei das Wickeldrehmoment reguliert wird, indem die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen Peripherie- und Kernantrieben gesteuert wird. Wickelvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei sich die Vielzahl unabhängiger Wickelmodule in einer im Wesentlichen linearen Anordnung in Bezug zueinander befinden. Wickelvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 16, wobei sich die Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12) in einer im Wesentlichen radialen Anordnung in Bezug zueinander befinden. Wickelvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei sich wenigstens eines der Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12) in einer anderen Ebene befindet. Wickelvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12) zum Wickeln einer Schlitzbahn konfiguriert sind. Wickelvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12) an dem Ende einer Tissue-Maschine angeordnet sind. Wickelvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12) die Bahn direkt von einer Papiermaschine aufwickeln. Wickelvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12) zum Erzeugen von gerolltem Erzeugnis mit unterschiedlichen Bogenzahlen konfiguriert sind. Wickelvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei jedes Wickelmodul eine Kernwickeleinrichtung, eine Peripheriewickeleinrichtung und eine Kombination aus Kern- und Peripheriewickeleinrichtung hat. Wickelvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei, wenn ein beliebiges Wickelmodul deaktiviert wird, die verbleibenden Wickelmodule dennoch die Bahn wickeln können, um ein gerolltes Erzeugnis herzustellen, ohne die Vielzahl von Wickelmodulen abzuschalten. Wickelvorrichtung nach Anspruch 4, wobei jedes Wickelmodul eine Kernaufsetzvorrichtung zum Aufsetzen eines Kerns auf den Dorn hat und eine Vorrichtung (28) zum Abziehen von gerolltem Erzeugnis hat, mit der das gerollte Erzeugnis von dem Wickelmodul entfernt wird. Wickelvorrichtung nach Anspruch 26, wobei die Abziehvorrichtung (28) den Dorn trägt, um den Dorn während der Vorgänge des Aufsetzens und des Abziehens des Erzeugnisses zu stabilisieren und richtig zu positionieren. Wickelvorrichtung nach Anspruch 26, wobei die Erzeugnis-Abziehvorrichtung den Dorn in Vorbereitung auf das Aufsetzen des Kerns und in dessen Verlauf trägt, stabilisiert und richtig positioniert. Wickelvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, die des Weiteren einen Kern (24) umfasst, der sich auf jedem Dorn befindet, wobei die Bahn auf jeden Kern aufgewickelt und durch Adhäsion an dem Kern angebracht wird. Wickelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 25, wobei die Vielzahl unabhängiger Wickelmodule (12) jeweils eine Kernaufsetzvorrichtung und eine Erzeugnis-Abziehvorrichtung (28) haben. Wickelvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das gerollte Erzeugnis, das ausgebildet wird, einen Kern hat. Wickelvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, wobei dem Dorn Vakuum zugeführt wird, um die Bahn zu wickeln und ein kernloses gerolltes Erzeugnis auszubilden. Wickelvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, die des Weiteren einen perforierten Kern umfasst, der sich auf jedem Dorn befindet, wobei dem Dorn ein Vakuum zugeführt wird und die Bahn während des Beginns des Wickelns der Bahn auf jeden perforierten Kern zieht. Wickelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 25, wobei das gerollte Erzeugnis, das ausgebildet wird, massiv und kernlos und ohne einen Hohlraum ist. Wickelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 25, wobei das gerollte Erzeugnis, das ausgebildet wird, kernlos ist und einen zylindrischen Hohlraum in der Mitte hat. Verfahren zum Herstellen eines gerollten Erzeugnisses (22) aus einer Bahn unter Einsatz einer Wickelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 25, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:

Befördern der Bahn durch die Bahntransportvorrichtung;

Wickeln der Bahn zu dem gerollten Erzeugnis unter Verwendung der Vielzahl von Wickelmodulen (12), wobei jeweils nur ein Wickelmodul der Vielzahl von Wickelmodulen die Bahn mit einem Prozess zu dem gerollten Erzeugnis wickelt, der aus der Gruppe aus Kernwickeln, Peripheriewickeln und Kombinationen von Kern- und Peripheriewickeln ausgewählt wird, und die Wickelmodule unabhängig voneinander wirken, wobei, wenn ein oder mehrere Wickelmodule deaktiviert wird/werden, die verbleibenden Wickelmodule die Bahn dennoch wickeln können, um das gerollte Erzeugnis herzustellen, ohne die Vielzahl von Wickelmodulen abzuschalten; und

Transportieren des gewickelten Erzeugnisses von dem Wickelmodul.
Verfahren zum Erzeugen eines gerollten Erzeugnisses (22) aus einer Bahn unter Verwendung einer Wickelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 25, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:

Befördern der Bahn mit der Bahntransportvorrichtung (34);

Wickeln der Bahn (36) zu dem gerollten Erzeugnis unter Verwendung der Vielzahl von Wickelmodulen (12), wobei wenigstens zwei der Vielzahl von Wickelmodulen die Bahn jeweils zu dem gewickelten Erzeugnis mit einem Prozess wickeln, der aus der Gruppe aus Kernwickeln, Peripheriewickeln und Kombinationen aus Kern- und Peripheriewickeln ausgewählt wird, und die Wickelmodule unabhängig voneinander wirken, wobei, wenn beliebige Wickelmodule deaktiviert werden, die verbleibenden Wickelmodule dennoch die Bahn wickeln können, um das gerollte Erzeugnis herzustellen, ohne die Vielzahl von Wickelmodulen abzuschalten; und

Transportieren des gerollten Erzeugnisses von dem Wickelmodul.
Verfahren nach Anspruch 36 oder 37, das des Weiteren den Schritt des Bereitstellens einer Schlitzbahn zum Wickeln durch die Vielzahl unabhängiger Wickelmodule umfasst. Verfahren nach einem der Ansprüche 35 bis 38, wobei die Wickelmodule jeweils einen Dorn haben, und das des Weiteren die folgenden Schritte umfasst:

Aufsetzen eines Kerns auf den Dorn;

Beschleunigen des Dorns auf eine gewünschte Drehgeschwindigkeit;

Positionieren des Wickelmoduls so, dass Kontakt zwischen dem sich drehenden Kern und der Bahn hergestellt wird;

Steuern der Position des Wickelmoduls und der Drehgeschwindigkeit des Dorns während des Wickelschritts, um ein gerolltes Erzeugnis mit gewünschten Eigenschaften herzustellen; und

Positionieren des Wickelmoduls an einer Position, an der der Schritt des Abziehens des gerollten Erzeugnisses von dem Wickelmodul stattfindet.






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