Anwendungsgebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Mehrfachzwirnmaschine mit
Einzelspindelantrieb, bestehend aus einer Mehrfachzwirnmaschine, die einen Faden
mehrfach verdrillt, während eine einzige Spindel angetrieben und einmal gedreht
wird, wobei die Spindel von einem Motor direkt angetrieben wird.
Hintergrund der Erfindung
Mehrfachzwirnmaschinen, die einen Faden mehrfach verdrillen, während
eine Spindel angetrieben und einmal gedreht wird, sind allgemein bekannt und derart
aufgebaut, dass ein Antriebsriemen um eine große Anzahl von Spindeln läuft,
die in einer Reihe angeordnet sind, um die Spindeln gleichzeitig anzutreiben.
Bei solchen, von einem Riemen angetriebenen Mehrfachzwirnmaschinen
mit gemeinsamem Antrieb kann, da der Antriebsriemen derart angetrieben wird, dass
er die Spindeln mit Druck kontaktiert und auf die Lagerteile der Spindeln eine radiale
Kraft ausübt, ein starkes Geräusch auftreten bzw. ein beträchtlicher
Leistungsanteil verloren gehen, da ein einziger Antriebsriemen verwendet wird, um
eine große Anzahl von Spindeln anzutreiben.
Daher wurde zur Geräusch- und Leistungsverlustreduzierung eine
Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb vorgeschlagen, bei der ein Motor
für jede Zwirnstelle vorgesehen ist, um die Spindel direkt anzutreiben.
Bei einer der Anordnungen unter Verwendung des Motors zum direkten
Antrieb der Spindel in obiger Weise ist der Motor z. B. so ausgebildet, dass ein
Rotor an der Spindel befestigt wird, und ein Stator gegenüber dem Rotor angeordnet
wird, der aus einem Permanentmagneten besteht.
In jüngster Zeit wurde, um den Verdrillungsgrad zu erhöhen
und dadurch die Produktivität etc. zu verbessern, die Magnetkraft des Permanentmagneten,
der den Rotor bildet, erhöht, um die Antriebsleistung des Motors zu erhöhen,
und somit wird eine hohe Drehgeschwindigkeit der Spindel erreicht.
Der Motor, der die Spindeln direkt antreibt, kann z. B. so ausgebildet
sein, dass ein Permanentmagnet, der als Rotor wirkt, an der Spindel befestigt wird,
eine Kernwicklung mit einem Eisenkern, der als Stator wirkt, an der inneren Umfangsfläche
eines Gehäuses befestigt wird, das die äußere Umfangsfläche
der Spindel bedeckt, und der Rotor und der Stator einander gegenüberliegend
angeordnet werden, und dann der Motor durch Einschieben der Spindel in den daran
befestigten Rotor in das Gehäuse, an dem der Stator befestigt ist, montiert
wird, so dass die Spindel nach der Montage des Motors durch ein Lager drehbar gelagert
wird.
Bei dem in dieser Weise ausgebildeten Motor nimmt, wenn die Magnetkraft
des Permanentmagneten, der den Rotor bildet, erhöht wird, die Anziehungskraft,
die zwischen dem Rotor und dem Eisenkern der den Stator bildenden Wicklung zu, und
somit ziehen, wenn die Spindel in das Gehäuse eingeschoben wird, und sich der
Rotor dem Eisenkern des Stators nähert, bevor die Spindel vom Lager gehalten
wird, der Rotor und der Stator einander stark an und können aneinander haften
bzw. verhindern, dass die Spindel richtig in das Lager eingeschoben wird, so dass
eine leichte Montage des Motors verhindert wird.
Weiterhin wird, um den Verdrillungsgrad zu erhöhen und dadurch
die Produktivität etc. zu verbessern, die Magnetkraft des Permanentmagneten,
der den Rotor bildet, erhöht, um die Antriebsleistung des Motors zu erhöhen,
so dass der Motor mit hoher Drehgeschwindigkeit dreht, jedoch ist es, damit der
Motor eine ausreichende Antriebskraft selbst bei hoher Drehgeschwindigkeit haben
kann, wichtig, zu verhindern, dass der Motor heißläuft, und eine magnetische
Störung zwischen dem Gehäusemotor und dem internen Magneten zu verhindern.
Außerdem ist es, wenn der Motor heißläuft, wichtig, ihn effizient
zu kühlen.
Wenn man den Motor verwendet, um die Spindel bei hoher Drehgeschwindigkeit
stabil anzutreiben, ist es außerdem wichtig, die Verformung der Spindel durch
stabile Lagerung der Spindel oder Reduzierung des Abstandes zwischen dem Motor und
der Drehscheibe, die sich zusammen mit der Spindel dreht, zu minimieren.
Außerdem wird bei der Anordnung mit dem Motor zum direkten Spindelantrieb
die Spindel über ein Lager an einer Tragplatte, die am Rahmen befestigt ist,
drehbar gelagert, und wenn für Wartung etc. dem Lager, das die Spindel trägt,
Schmieröl zugeführt wird, wird dieser Vorgang durchgeführt, nachdem
es ermöglicht wird, dass die Spindel von der Tragplatte nach oben vorsteht.
Wenn die Maschine in dieser Weise aufgebaut ist, dass das Schmieröl dem Lager
zugeführt wird, nachdem es ermöglicht wird, dass die Spindel einer Zwirnstelle
von der Tragplatte nach oben vorsteht, wie oben beschrieben, ist die Schmierölzufuhr
schwierig, und es ist ein größerer Raum in vertikaler Richtung erforderlich,
der zur Notwendigkeit der Erhöhung der Größe der Mehrfachzwirnmaschine
mit Einzelspindelantrieb führt.
Es kann somit ein Schmierölzufuhrkanal in einem Halteabschnitt
zum Halten der Spindel gebildet werden, so dass das Schmieröl
extern zugeführt werden kann, während die Spindel vom Lager gehalten wird.
Jedoch ist bei der Anordnung mit dem Motor zum direkten Spindelantrieb die Spindel
über und unter dem Motor gelagert, und somit muss, wenn die Schmierölzufuhr
über dem Lager durchgeführt wird, der erforderliche Raum vom Motor zur
Drehscheibe über dem Motor erhöht werden, und dies vergrößert
die Höhe der Zwirnstelle, so dass die Gesamtstabilität verringert wird,
wenn die Spindel mit hoher Drehgeschwindigkeit gedreht wird.
Die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Mehrfachzwirnmaschine
mit Einzelspindelantrieb zu schaffen, bei der ein Motor mit einem Permanentmagneten,
der den Rotor bildet und eine hohe Magnetkraft hat, eine ausreichende Antriebskraft
erzeugen kann, und bei der die Spindel mit hoher Drehgeschwindigkeit stabil drehen
kann.
Weiterhin ist es eine zweite Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb zu schaffen, die es ermöglicht,
dass ein Motor, der eine Spindel direkt antreibt, trotz der Anziehungskraft zwischen
dem Rotor und dem Stator in einfacher Weise montiert werden kann, und die es ermöglicht,
die Antriebsleistung des Motors durch Erhöhen der Magnetkraft des Permanentmagneten,
der den Rotor bildet, zu erhöhen, so dass der Verdrillungsgrad und damit die
Produktivität verbessert werden kann.
Weiterhin ist es eine dritte Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb zu schaffen, die die Höhe der
Zwirnstelle begrenzt, um es zu ermöglichen, dass sich die Spindel mit hoher
Drehgeschwindigkeit stabil dreht, und die es ermöglicht, dem Lager zuverlässig
und einfach Schmieröl zuzuführen.
Zusammenfassung der Erfindung
Die Hauptaufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst,
und es wird somit eine Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb geschaffen,
die einen Motor zum direkten Drehen der Spindel einer Zwirnstelle hat, wobei das
Gehäuse des Motors einen Motorhalteabschnitt aufweist, an dessen Innenumfangsfläche
der Stator angeordnet ist, ein oberes Halteelement, das am oberen Ende des Motorhalteabschnitts
sitzt, um die Spindel über ein Lager zu halten, und ein unteres Halteelement,
das am unteren Ende des Motorhalteabschnitts sitzt, um die Spindel über ein
Lager zu halten, wobei der Motorhalteabschnitt aus einer nicht magnetischen Substanz
besteht, und wobei das obere Halteelement und das untere Halteelement aus Teilen
bestehen, die eine höhere Festigkeit als der Motorhalteabschnitt haben.
Weiterhin ist ein Flansch, der das obere Haltelement aufnimmt, am
oberen Ende des Motorhalteabschnitts ausgebildet, so dass der Motorhalteabschnitt
und das obere Haltelement derart zusammenpassen, dass die Außenumfangsfläche
des Flansches die Innenumfangsfläche des oberen Halteelements berührt.
Zusätzlich besteht der Motorhalteabschnitt aus Aluminium.
Weiterhin ist eine Drehscheibe, die sich zusammen mit der Spindel
dreht, über dem Motor angeordnet, die Zwirnstelle ist unter dem Motor gelagert,
und vertikale Rippen sind an der Außenumfangsfläche des Motorhalteabschnitts
ausgebildet.
Vorzugsweise hat die Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb
einen Motor, um die Spindel einer Zwirnstelle direkt zu drehen, wobei die Spindel
durch ein Lager wenigstens im unteren Teil des Motors drehbar gelagert ist, und
wobei der Abstand zwischen dem unteren Ende des Rotors, der ein Permanentmagnet
ist, der auf der Spindel sitzt, und dem unteren Ende der Spindel länger als
der Abstand zwischen dem oberen Ende des Stators, der am Gehäuse des Motors
sitzt, und dem Lager im unteren Teil des Motors ist.
Zusätzlich verjüngt sich das untere Ende der Spindel durch
Reduzieren ihres Durchmessers.
Weiterhin ist an der Spindel ein Absatz ausgebildet ist, der am Lager
im unteren Teil des Motors angreift und daran aufsitzt, wenn der Motor montiert
ist.
Weiterhin schafft die vorliegende Erfindung vorzugsweise eine Mehrfachzwirnmaschine
mit Einzelspindelantrieb mit einem Motor, um die Spindel einer Zwirnstelle direkt
zu drehen, wobei ein Lagerhalteabschnitt zur drehbaren Lagerung der Spindel über
ein Lager am Gehäuse des Motors mit einem daran befestigten Stator gebildet
ist, wobei der Lagerhalteabschnitt eine Schmierölzufuhröffnung zur externen
Zufuhr eines Schmieröls zum Lager und einen Schmierölkanal hat, der das
Schmieröl von der Schmierölzufuhröffnung zum Lager führt, und
wobei sich der Schmierölkanal am Außenumfang des Lagers befindet.
Zusätzlich hat der Schmierölkanal einen schrägen Abschnitt,
der schräg nach oben verläuft, und ein Auslass für den Schmierölkanal,
der an der inneren Umfangsfläche des Lagerhalteabschnitts mündet, befindet
sich über dem Lager, und ein Vorsprung, der in radialer Richtung nach innen
vorsteht, ist über einem Kanalauslass im Lagerhalteabschnitt gebildet.
Schließlich schafft die vorliegende Erfindung vorzugsweise
eine Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb mit einem Motor, um die Spindel
einer Zwirnstelle direkt zu drehen, wobei das Gehäuse des Motors durch Zusammenfügen
eines Motorhalteabschnitts mit einem daran befestigten Stator und einem Lagerhalteabschnitt,
der die Spindel über ein Lager drehbar lagert, das gesondert vom Motorhalteabschnitt
hergestellt wird, gebildet ist, und wobei ein Schmierölkanal, der durch die
Seitenwand des Motorhalteabschnitts verläuft, und ein Schmierölkanal,
der durch die Seitenwand des Lagerhalteabschnitts verläuft, am Flansch am Motorhalteabschnitt
und am Lagerhalteabschnitt ausgebildet sind, und beide Schmierölkanäle
miteinander in Verbindung stehen können.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
1 ist eine allgemeine Darstellung, die eine Mehrfachzwirnmaschine
mit Einzelspindelantrieb gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt, die eine
große Anzahl von auf einer Linie angeordneten Zwirnstellen hat.
2 ist eine perspektivische Darstellung, die eine Mehrfachzwirnmaschine
mit Einzelspindelantrieb für einen Spinnfaden zeigt.
3 ist ein Vertikalschnitt, der eine Zwirnstelle einer
Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb für einen Spinnfaden zeigt.
4 ist ein Vertikalschnitt eines Motorantriebsabschnitts
der Zwirnstelle in 3.
5 ist im Schnitt ein Querschnitt, der einen Motorhalteabschnitt
zeigt, der das Motorgehäuse des Antriebsmotors bildet.
6 ist eine Seitenansicht, die den Motorhalteabschnitt
zeigt, der das Motorgehäuse des Antriebsmotors bildet.
7 ist ein Vertikalschnitt, der einen Abschnitt zur
Zufuhr von Schmieröl zum Lager des oberen Halteelements zeigt.
8 ist ein Vertikalschnitt, der einen Abschnitt für
die Zufuhr von Schmieröl zum Lager des unteren Halteelements zeigt.
9 ist ein Vertikalschnitt, der die Beziehung zwischen
dem Abstand vom unteren Ende des Rotormagneten zum unteren Ende einer Spindel und
dem Abstand vom oberen Ende der Statorwicklung zum Lager des unteren Halteelements
zeigt.
10 ist ein Vertikalschnitt, der einen Zustand zeigt,
in dem eine Spindel in das Motorgehäuse nach unten bis zu einer Position eingeschoben
ist, in der sie in das Lager das unteren Halteelements eingreift.
11 ist ein Vertikalschnitt, der eine Zwirnstelle einer
Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb für einen Filamentfaden zeigt.
12 ist ein Vertikalschnitt, der einen Antriebsmotorabschnitt
der Zwirnstelle in 1 zeigt.
13 ist ein Horizontalschnitt, der den Motorhalteabschnitt
zeigt, der das Motorgehäuse des Antriebsmotors bildet.
14 ist eine Seitenansicht, die den Motorhalteabschnitt
zeigt, der das Motorgehäuse des Antriebsmotors bildet.
15 ist ein Vertikalschnitt, der einen Abschnitt für
die Zufuhr von Schmieröl zum Lager des oberen Halteelements zeigt.
16 ist ein Vertikalschnitt, der einen Abschnitt für
die Zufuhr von Schmieröl zum Lager des unteren Halteelements zeigt.
17 ist ein Vertikalschnitt, der die Beziehung zwischen
dem Abstand vom unteren Ende eines Rotormagneten zum unteren Ende einer Spindel
und dem Abstand vom unteren Ende einer Statorwicklung zum Lager des unteren Halteelements
zeigt.
18 ist ein Vertikalschnitt, der einen Zustand zeigt,
in dem eine Spindel in das Motorgehäuse bis zu einer Position nach unten eingeschoben
ist, in der sie in das Lager des unteren Halteelements eingreift.
Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele
Es wird nun ein schematischer Aufbau einer Mehrfachzwirnmaschine mit
Einzelspindelantrieb gemäß der vorliegenden Erfindung beschrieben. In
1 sind eine große Anzahl von Zwirnstellen
1 für eine Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb in einer
Reihe angeordnet. Eine Spindel 4, die für jede Zwirnstelle
1 vorgesehen ist, und eine Drehscheibe 15, die sich am oberen
Ende der Spindel 4 befindet, drehen sich zusammen, und die Spindel
4 wird von einem Antriebsmotor 10 angetrieben, der in jeder Zwirnstelle
1 vorgesehen ist, so dass sich die Drehscheibe 15 damit dreht.
Die Drehscheibe 15 befindet sich oberhalb des Antriebsmotors
10, und die Zwirnstelle 1 sitzt auf einem Rahmen 9 unter
dem Antriebsmotor 10.
Die Drehscheibe 15 wird über die Spindel 4
gedreht, um einen Faden 12a zu verdrillen, der von einer
Lieferspule 11 abgezogen wird, die über der Drehscheibe
15 fest angeordnet ist. Eine Steuerstufe 14 steuert die Antriebsbedingungen
jeder Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb.
Die Zwirnstelle 1 gemäß dieser Ausführungsform
ist für einen Spinnfaden geeignet, um einen Spinnfaden, der durch Spinnen kurzer
Fasern zu einem einzigen langen Faden gebildet wird.
In den 2 und 3
ist die Lieferspule 11 der Zwirnstelle 1 auf einer stationären
Platte 21 angeordnet, die sich oberhalb der Drehscheibe 15 befindet,
und die stationäre Platte 21 wird durch Aufschieben auf den oberen
Teil der Spindel 4 gehalten. Ein stationärer Magnet 21a ist
innerhalb der stationären Platte 21 angeordnet, so dass die stationäre
Platte 21 durch die Anziehungskraft zwischen dem stationären Magneten
21a und einem anziehenden Magneten 22 stationär gehalten
wird, der sich in einem bestimmten Abstand vom Außenumfang der stationären
Platte 21 befindet. Weiterhin ist der Außenumfang der Lieferspule
11 mit einer zylindrischen Abdeckung 3 versehen, die mit der stationären
Platte 21 verbunden ist.
Der von der Lieferspule 11 abgezogene Faden 12a
tritt von oben in eine Spannvorrichtung 47 ein, in der der Faden
12a mit einer bestimmten Spannung beaufschlagt wird, und der Faden
12a wird dann in Richtung des Außenumfangs von der Mitte der Drehscheibe
15 durch einen Führungsabschnitt 15a geführt, und verläuft
dann vom Außenumfang der Drehscheibe 15 zu einer Ballonführung
48 im oberen Teil der Zwirnstelle 1.
Der Faden 12a, der von der äußeren Umfangsfläche
der Drehscheibe 15 ausgeht, unterliegt einer Ballonbildung, wenn die Drehscheibe
15 vom Antriebsmotor 10 mit hohen Geschwindigkeiten angetrieben
wird, und während die Drehscheibe 15 eine einzige Drehung durchführt,
wird der Faden 12a zweimal verdrillt, d. h., er wird einmal zwischen der
Spannvorrichtung 47 und der Drehscheibe 15 und einmal zwischen
der Drehscheibe 15 und der Ballonführung 48 verdrillt.
Auf diese Weise ist die Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb
z. B. als Doppelzwirnmaschine ausgebildet, die den Faden zweimal verdrillt, während
die Drehscheibe 15 eine einzige Drehung durchführt.
Eine Spulvorrichtung 2 ist oberhalb der Zwirnstelle
1 angeordnet und spult den von der Zwirnstelle 1 verdrillten Faden
12b auf. Der verdrillte Faden 12b, der sich von der Ballonführung
48 nach oben erstreckt, verläuft über Führungsrollen
49 und 50 und eine Führungsrolle 8, und erreicht
eine Traversierführung 7. Bei Erreichen der Traversierführung
7 wird der verdrillte Faden 12b von der Traversierführung
7 traversiert und um eine Auflaufspule 5 gewickelt, die eine Trommel
6 kontaktiert und sich dreht.
Es wird nun die Spulstelle 1 unter Bezugnahme auf die
3 bis 10 beschrieben.
Zuerst gelangt, wie 3 zeigt, der Faden 12a,
der von der Lieferspule 11 abgezogen wird, in eine Spannöffnung
47a der Spannvorrichtung 47 durch ihr oberes Ende, und dann in
eine Führungsöffnung 4a der Spindel 4, die sich unter
der Spannvorrichtung 47 befindet. Die Führungsöffnung
4a steht mit dem Führungsabschnitt 15a der Drehscheibe
15 an ihrem unteren Ende in Verbindung, und der Faden 12a, der
in die Fadenführung 4a gelangt ist, erstreckt sich durch den Führungsabschnitt
15a nach außen.
Weiterhin ist eine Luftöffnung 4b in Verbindung mit
dem Führungsabschnitt 15a vom unteren Ende der Spindel 4
aus gebildet, so dass vom unteren Ende der Luftöffnung 4b Luft zugeführt
werden kann. Die Luft strömt von der Mitte des Führungsabschnitts
15a zu seinem Außenumfang, so dass der Faden 12a, der in
die Spannöffnung 47a der Spannvorrichtung 47 gelangt ist,
automatisch zum Außenumfangsende des Führungsabschnitts 15a der
Drehscheibe 15 geführt wird.
Wie 4 zeigt, ist der Antriebsmotor
10 unter der Drehscheibe 15 angeordnet, um die Spindel
4 zu drehen. Der Antriebsmotor 10 besteht aus einem Rotormagneten
32, der am Außenumfang der Spindel 4 sitzt, einer Statorwicklung
31, die auf der Außenumfangsfläche des Rotormagneten
32 diesem gegenüber sitzt, und einem Motorgehäuse 34,
das den Antriebsmotor etc. aufnimmt.
Das Motorgehäuse 34 besteht aus einem Motorhalteabschnitt
26, an dessen Innenumfangsfläche die Statorwicklung 31 befestigt
ist, einem oberen Halteelement 27, das am oberen Ende des Motorhalteabschnitts
26 befestigt ist, um die Spindel über ein Lager 27a drehbar
zu lagern, und einem unteren Halteelement 28, das am unteren Ende des Motorhalteabschnitts
26 befestigt ist, um die Spindel über ein Lager 28a drehbar
zu lagern.
Der Motorhalteabschnitt 26 besteht z. B. aus Aluminium oder
einem anderen nichtmagnetischen Material, das eine hohe Wärmeleitfähigkeit
hat, und der obere Halteabschnitt 27 und das untere Halteelement
28 bestehen z. B. aus Eisen oder einem anderen Material, das eine hohe
Festigkeit hat. Weiterhin ist das untere Halteelement 28 am oberen Ende
des Motorgehäuses 34 am Rahmen 9 befestigt, so dass es die
Zwirnstelle 1 am Rahmen 9 hält.
Der Rotormagnet 32 des Antriebsmotors 10 besteht
aus einem Seltenerdmagneten als Permanentmagnet mit einer sehr hohen Magnetkraft
wie einem Neodyum-Magneten, so dass der Antriebsmotor
10 kompakt ist und eine hohe Antriebskraft liefern kann.
Außerdem ist die Statorwicklung 31 als eine Kernwicklung
mit einem Eisenkern 31a ausgebildet.
Weiterhin ist ein Detektormagnet 33 an der Spindel
4 unter dem Rotormagneten angeordnet, um die Drehgeschwindigkeit der Spindel
4 zu ermitteln, und der Detektormagnet 33 besteht aus einem Kunststoffmagneten
als Permanentmagnet, der keine starke Magnetkraft hat (seine Magnetkraft ist schwächer
als die des Rotormagnets 32). Ein magnetischer Sensor befindet sich gegenüber
dem Detektormagneten 33.
Ein Flansch 27b, in den der Motorhalteabschnitt
26 eingesetzt ist, ist längs der Innenumfangsfläche des unteren
Endes des oberen Halteelements 27 ausgebildet, das das Motorgehäuse
34 bildet, und ein Flansch 26b, der einen kleineren Durchmesser
als der Flansch 27b hat, ist am oberen Ende des Motorhalteabschnitts
26 gebildet.
Durch Zusammenfügen des Flansches 26b des Motorhalteabschnitts
26 und des Flansches 27b des oberen Halteabschnitts
27 werden beide Halteabschnitte 26 und 27 derart verbunden,
dass die Außenumfangsfläche des Halteabschnitts 26b und die Innenumfangsfläche
des Halteabschnitts 27b einander kontaktieren. Durch das Zusammenfügen
der beiden Halteabschnitte in dieser Weise wird verhindert, dass der obere Halteabschnitt
27 die innere Umfangsfläche des Motorhalteabschnitts 26 stört,
so dass die Statorwicklung 31, die an der Innenumfangsfläche des Motorhalteabschnitts
26 befestigt ist, nahe dem oberen Ende des Motorhalteabschnitts
26 befestigt werden kann.
Somit kann im Antriebsmotor der Motorabschnitt, der aus der Statorwicklung
31 und dem Rotormagneten 32 besteht, so hoch wie möglich
angeordnet werden, so dass der Abstand D (in 4 gezeigt)
zwischen der oberen Drehscheibe 15 und dem Motorabschnitt verringert werden
kann.
Da der Abstand zwischen dem Motorabschnitt des Antriebsmotors
10, und der Drehscheibe 15, die sich zusammen mit der Spindel
4 dreht, auf diese Weise verringert werden kann, selbst wenn ein Antriebsmotor
10 mit einer hohen Antriebskraft die Spindel 4 mit hoher Geschwindigkeit
dreht, können Verformungen der Spindel 4 verhindert werden, und die
Spindel 4 dreht somit bei hohen Geschwindigkeiten stabil.
Weiterhin sind die Flansche des Motorhalteabschnitts 26 und
des unteren Halteelements 28 so zusammengefügt, dass die Innenumfangsfläche
des Motorhalteabschnitts 26 die Außenumfangsfläche des unteren
Halteelements 28 kontaktiert. Das untere Halteelement 28 ist am
Rahmen 9 mittels eines Bolzen befestigt, um den unteren Halteabschnitt
28 am Rahmen 9 auf der Seite des Außenumfangs des angefügten
Abschnitts zwischen dem Motorhalteabschnitt 26 und dem unteren Halteelement
28 festzuziehen.
Weiterhin bestehen das obere Halteelement 27, das die Spindel
4 über das Lager 27a trägt, und das untere Halteelement
28, das die Spindel 4 über das Lager 28a trägt,
aus einem Element aus Eisen oder einem anderen Material mit einer höheren Festigkeit
als Aluminium, das den Motorhalteabschnitt 26 bildet. Daher können
das obere Halteelement 27 und das untere Halteelement 28 die Spindel
sicher halten und dadurch eine hohe Haltbarkeit garantieren. Selbst wenn somit der
Antriebsmotor 10 die Spindel 4 mit hohen Geschwindigkeiten dreht,
kann eine Verformung der Spindel 4 verhindert werden, und die Spindel
4 dreht sich bei hohen Geschwindigkeiten stabil, so dass selbst nach langen
Perioden kontinuierlichen Betriebs stabile schnelle Drehungen sichergestellt sind.
Wie die 5 und 6
zeigen, sind Rippen 26a, die nach außen vorstehen, am Außenumfang
des Motorhalteabschnitts 26 ausgebildet, der das Motorgehäuse
34 bildet, und die Rippen 26a verlaufen in der vertikalen Richtung,
um effizient Wärme, die während des Antriebs durch den Antriebsmotor
10 erzeugt wird, abzuleiten. Dies bedeutet, dass, wenn der Antriebsmotor
10 die Spindel 4 antreibt, um die Drehscheibe 15 zu drehen,
Luft von der Mitte der Drehscheibe 15 zur Außenseite der Drehscheibe
15 aufgrund der Drehbewegung der Drehscheibe 15 strömt. Aufgrund
dieser Strömung strömt die Luft von unterhalb der Drehscheibe
15 und längs des Antriebsmotors 10 (siehe den Pfeil in
3) nach oben.
Wenn der Luftstrom, der durch die Drehung der Drehscheibe
15 hervorgerufen wird, das Motorgehäuse 34 des Antriebsmotors
10 durchläuft, entfernt er Wärme von der Außenumfangsfläche
des Motorgehäuses 34, um den Antriebsmotor 10 zu kühlen.
Da die Rippen 26a am Motorhalteabschnitt 26 des
Motorgehäuses 34 ausgebildet sind, wobei der Motorabschnitt des Antriebsmotors
innerhalb angeordnet ist, wird die Außenumfangsfläche des Motorhalteabschnitts
26vergrößert, und daher kühlt der Luftstrom den Motor effizient
und bewirkt einen hohen Kühleffekt.
Da weiterhin die Rippen 26a in der vertikalen Richtung verlaufen,
strömt die Luft längs der Seitenwände jeder der Rippen
26a (d. h., längs der Nuten zwischen den Rippen 26a), und
dies ermöglicht es, Wärme effizient von der gesamten
Außenumfangsfläche der Rippen 26a abzuleiten.
Da der Motorhalteabschnitt 26 mit den daran gebildeten Rippen
26a aus Aluminium besteht, das eine hohe Wärmeleitfähigkeit hat,
strahlt der Motorhalteabschnitt 26 in geeigneter Weise Wärme ab, um
eine effiziente Kühlung zu fördern. Wenn z. B. der Antriebsmotor
10 aus einem leistungsstarken Motor besteht, der viel Wärme erzeugt,
kann das Motorgehäuse 34 so ausgebildet sein, dass es eine Kühlstruktur
hat, die einen hohen Kühleffekt bewirkt, wie oben beschrieben wurde, so dass
der Antriebsmotor 10 effizient gekühlt und eine ausreichende Kühlung
im gesamten System bewirkt werden kann. Das effiziente Kühlsystem wiederum
ermöglicht es dem Antriebsmotor 10, ausreichende Antriebskraft zum
wirksamen Drehen der Spindel 4 zu erzeugen.
Da außerdem der Motorhalteabschnitt 26 des Motorgehäuses
34 aus Aluminium besteht, das eine nichtmagnetische Substanz ist, tritt
keine magnetische Störung zwischen dem Motorhalteabschnitt 26 und
dem darin eingesetzten Motorabschnitt auf. Dies verhindert, dass die Antriebskraft
reduziert wird. Folglich kann der Antriebsmotor 10 ausreichend Kraft zum
wirksamen Antrieb der Drehspindel 4 liefern.
Weiterhin wird ein Schmiermittel wie Schmieröl dem Lager
27a des oberen Halteelements 27 und dem Lager 28a des
unteren Halteelements 28, das die Spindel 4 trägt, die vom
Antriebsmotor 10 angetrieben wird, zugeführt. Das Öl wird über
eine Schmierölzufuhröffnung, die in der Seite des Motorgehäuses
34 des Rotormagneten 32 ausgebildet ist, zugeführt. Dies
bedeutet, wie 7 zeigt, dass, um Schmieröl zum
Lager 27a des oberen Halteelements 27 zuzuführen, ein Schmierölkanal
27d gebildet ist, der das obere Halteelement 27 für das Motorgehäuse
34 durchdringt. Das Schmieröl wird durch den Schmierölkanal
27d dem Lager 27a von einer oberen Schmierölzufuhröffnung
27c zugeführt, die so gebildet ist, dass der Schmierölkanal
27d an der Außenseite des oberen Halteelements 27 mündet.
Die obere Schmierölzufuhröffnung 27c befindet sich
seitlich in der Außenumfangsfläche des Lagers 27a, d. h. radial
außerhalb des Lagers 27a, und der Schmierölkanal 27d
erstreckt sich von der oberen Schmierölzufuhröffnung 27c nach
innen in einer etwa horizontalen Richtung bis zu einer mittleren Stelle und verläuft
dann schräg nach innen und oben zu einem Kanalauslass 27e, der das
Ende des Schmierölkanals 27d bildet. Der Kanalauslass 27e
mündet an der inneren Umfangsfläche des oberen Halteelements
27 und befindet sich oberhalb des Lagers 27a. Oberhalb des Kanalauslasses
27e steht die innere Umfangsfläche des oberen Halteelements
27 nach innen über den Kanalauslass 27e vor, um einen Vorsprung
27f zu bilden. Die obere Schmierölzufuhröffnung 27c
kann sich etwas unterhalb der äußeren Umfangsfläche des Lagers
27a befinden.
Das Schmieröl wird dann von der oberen Schmierölzufuhröffnung
27c durch den Schmierölkanal 27d dem Lager 27a zugeführt.
In diesem Falle wird, da der Kanalauslass 27e über dem Lager
27a liegt, das Schmieröl, das durch den Kanalauslass 27e
in den Raum 36 innerhalb des oberen Halteelements 27 zugeführt
wird, dem unteren Lager 27a sicher zugeführt. Außerdem ist der
Vorsprung 27f, der nach innen vorsteht, oberhalb des Kanalauslasses
27e des Schmierölkanals 27d gebildet, so dass verhindert
wird, dass das Schmieröl, das dem Raum 36 durch den Kanalauslass
27e zugeführt wird, nach oben läuft, und stattdessen nach unten
läuft, so dass es dem unteren Lager 27a noch zuverlässiger zugeführt
wird. Durch Einsetzen eines Nippels 35 in den Schmierölkanal
27d durch die obere Schmierölzufuhröffnung 27c wird
die obere Schmierölzufuhröffnung 27c ständig verschlossen,
mit Ausnahme, wenn das Schmieröl zugeführt wird, so dass verhindert wird,
dass das Schmieröl durch die obere Schmierölzufuhröffnung
27c nach außen austritt.
Weiterhin verläuft die obere Schmierölzufuhröffnung
27c längs der äußeren Umfangsfläche des Lagers
27a. Folglich kann eine Nut 27g durch Aufschneiden der äußeren
Umfangsfläche des oberen Endes des oberen Halteelements 27, das sich
über der oberen Schmierölzufuhröffnung 27c befindet, gebildet
werden. Die Drehscheibe 15 erstreckt sich soweit nach unten, dass die äußere
Umfangsfläche des unteren Endes der Drehscheibe 15 an der Nut
27g liegt. Durch Tieferlegen der Drehscheibe 15 auf diese Weise
wird der Abstand D zwischen der Drehscheibe 15 und dem Motorabschnitt,
der in den Motorhalteabschnitt 26 eingesetzt ist, verringert, so dass die
Höhe der zu steuernden Zwirnstelle 1 verringert werden kann. Diese
Anordnung verhindert, dass sich die Spindel 4 verformt, und ermöglicht
es somit, dass sie sich bei hohen Geschwindigkeiten stabil dreht.
Weiterhin bildet, wie 8 zeigt, um das
Schmieröl dem Lager 28a des unteren Halteelements 28 zuzuführen,
der Flansch zwischen dem Motorhalteabschnitt 26 und dem unteren Halteelement
28 einen Schmierölkanal 26d, der die Seitenwand des Motorhalteabschnitts
26 durchdringt, und einen Schmierölkanal 28b, der die Seitenwand
des unteren Halteelements 28 durchdringt. Die Schmierölkanäle
26d und 28b sind miteinander verbunden, und der Schmierölkanal
26d mündet an der äußeren Umfangsfläche des Motorhalteabschnitts
26a als Schmierölzufuhröffnung 26c. Die untere Schmierölzufuhröffnung
26c befindet sich seitlich in der äußeren Umfangsfläche
des Lagers 28a, d. h. radial außerhalb des Lagers 28a. Das
Schmieröl wird dann von der unteren Schmierölzufuhröffnung
26c durch die Schmierölkanäle 26d und
28b dem Lager 28a zugeführt.
Ein Kanalauslass 28c, der dadurch gebildet ist, dass der
Schmierölkanal 28b des unteren Halteelements 28 an der inneren
Umfangsfläche des unteren Halteelements 28 mündet, befindet sich
oberhalb des Lagers 28a, und ein Dichtelement 37, das nach innen
vorsteht, um den Spalt zu verschließen, der sich von der Innenseite des unteren
Halteelements 28 zur Spindel 4 erstreckt, ist über dem Kanalauslass
28c angeordnet. Das Dichtelement 37 verhindert, dass das Schmieröl,
das durch den Kanalauslass 28c in den Raum 38 innerhalb des unteren
Halteelements 28 zugeführt wird, nach oben über das Dichtelement
37 hinaus gedrückt wird, so dass das Schmieröl dem Lager
28a, das sich unter dem Raum 38 befindet, zuverlässig zugeführt
wird. Außerdem wird durch Einsetzen des Nippels 35 in den Schmierölkanal
26d durch die untere Schmierölzufuhröffnung 26c diese
konstant verschlossen, so dass, wenn das Schmieröl zugeführt wird, verhindert
wird, dass es durch die untere Schmierölzufuhröffnung 26c nach
außen austritt.
Wie oben beschrieben, wird das Schmieröl dem Lager
27a des äußeren Halteelements 27 und dem Lager
28a des unteren Halteelements 28 durch die obere Schmierölzufuhröffnung
27c bzw. die untere Schmierölzufuhröffnung 26c zugeführt.
Diese Anordnung ermöglicht es, das Schmieröl extern zuzuführen, während
die Spindel 4 von den Lagern 27a und 28a gehalten wird,
so dass die Schmierölzufuhr vereinfacht wird und es möglich ist, die Mehrfachzwirnmaschine
mit Einzelspindelantrieb kompakter herzustellen. Da außerdem die Schmierölzufuhröffnung
27c, durch die das Schmieröl extern zugeführt wird, in der Seite
des oberen Halteelements 27 gebildet ist, so dass sie sich längs der
äußeren Umfangsfläche des Lagers 27a erstreckt, kann das
Schmieröl dem Lager 27a in einfacher Weise zugeführt werden,
während die Höhe der Spinnstelle 1 reguliert wird.
Da außerdem der Kanalauslass 27e des Schmierölkanals
27d im oberen Halteelement 27 über dem Lager 27a
liegt, und da der Vorsprung 27f, der nach innen vorsteht, oberhalb des
Kanalauslasses 27e gebildet ist, kann das Schmieröl effizient und
zuverlässig dem Lager 27a zugeführt werden. Da in ähnlicher
Weise der Kanalauslass 28c des Schmierölkanals 28b im unteren
Halteelement 28 über dem Lager 28a liegt, und das Dichtelement
37, das nach innen vorsteht, über dem Kanalauslass 28c liegt,
kann das Schmieröl dem Lager 28a effizient und zuverlässig zugeführt
werden.
Um außerdem das Schmieröl dem Lager 28a des unteren
Halteelements 28 zuzuführen, sind die Schmierölzufuhröffnung
26c und die Schmierölkanäle 26d und 28b in
dem Flansch zwischen dem Motorhalteabschnitt 26 und dem unteren Halteabschnitt
28 gebildet, und die Schmierölkanäle 26d und
28b stehen miteinander in Verbindung. Somit kann, im Vergleich z. B. mit
einer Anordnung, bei der die Schmierölzufuhröffnung und der Schmierölkanal
im unteren Halteelement 28 gebildet sind, um das Schmieröl dem Lager
28a von oben zuzuführen, der Flansch zwischen dem Motorhalteabschnitt
26 und dem unteren Halteabschnitt 28 näher am Lager
28a liegen, so dass die Höhe des Motors 10 verringert wird.
Diese Anordnung ermöglicht es, das Schmieröl dem Lager 28a in
einfacher Weise zuzuführen, während die Höhe der Zwirnstelle
1 reguliert wird.
Wie oben beschrieben, ist der Antriebsmotor 10 als bürstenloser
Gleichstrommotor ausgebildet, der die Spindel mit hohen Drehgeschwindigkeiten antreiben
kann. Der Rotormagnet 32, der einen Permanentmagneten bildet, der eine
hohe Magnetkraft hat, ist an der Spindel 4 befestigt, und die Statorwicklung
31 einschließlich des Eisenkerns 31a befindet sich an der
äußeren Umfangsfläche des Rotormagneten 32, und die Statorwicklung
31 und der Rotormagnet 32 sind im Motorgehäuse
34 aufgenommen.
Um den Antriebsmotor 10 zu montieren, wird das Motorgehäuse
34 dadurch gebildet, dass das obere Halteelement 27 und das untere
Halteelement 28 am Motorhalteabschnitt 26 befestigt werden, und
die Statorwicklung 31 an der inneren Umfangsfläche des Motorhalteabschnitts
26 befestigt wird. Die Spindel 4 mit dem an ihrer Außenumfangsfläche
befestigten Rotormagneten 32 wird dann in das Motorgehäuse
34 von oben eingesetzt, um in das Lager 27a des oberen Halteelements
27 einzugreifen, und die Spindel 4 wird dann weiter eingeschoben,
um in das Lager 28a des unteren Halteelements 28 einzugreifen,
und wird dann weiter nach unten in eine Position eingeschoben, in der die Statorwicklung
31 und der Rotormagnet 32 einander gegenüberliegen.
Sobald der Antriebsmotor 10 durch Einschieben der Spindel
4 in das Motorgehäuse 34 in der obigen Weise montiert ist,
ist der Abstand A zwischen der Spindel 4 und dem unteren Ende der Spindel
4 größer als der Abstand B zwischen dem oberen Ende des Eisenkerns
31a der Statorwicklung 31, die am Motorhalteabschnitt
26 befestigt ist, und dem Lager 28a des unteren Halteelements
28, das unter dem Motorhalteabschnitt 26 (unter dem Motor) liegt,
wie 9 zeigt.
Da der Abstand A größer als der Abstand B ist, wenn die
Spindel 4 in das Motorgehäuse 34 eingesetzt wird, bis sie
eine Position erreicht, in der sie in das Lager 28a des unteren Halteelements
28 eingreift, wie 10 zeigt, ist das untere
Ende des Rotormagneten 32 vom oberen Ende des Eisenkerns 31a der
Statorwicklung 31 um eine Strecke C entfernt, um zu verhindern, dass eine
starke Anziehungskraft zwischen dem Rotormagneten 32 und
der Statorwicklung 31 erzeugt wird. Bis die Spindel 4, die vom
oberen Ende des Motorgehäuses 34 in das Lager 28a des unteren
Halteabschnitts 28 eingesetzt wird, wird somit die Position, in der die
Spindel 4 eingesetzt ist, durch die Anziehungskraft, die zwischen dem Rotormagneten
32 und der Statorwicklung 31 erzeugt wird, nicht beeinträchtigt,
so dass die Spindel 4 in einfacher Weise in das Lager 28a des
unteren Halteelements 28 eingesetzt werden kann.
Bei der in 10 gezeigten Anordnung wird,
da der Detektormagnet 33, der unter dem Rotormagneten 32 angeordnet
ist, um die Drehgeschwindigkeit der Spindel 4 zu ermitteln, auch am oberen
Ende des Eisenkerns 31a der Statorwicklung 31 angeordnet ist,
keine starke Anziehungskraft zwischen dem Detektormagneten 33 und der Statorwicklung
31 erzeugt. Da außerdem die Magnetkraft des Detektormagneten
33 relativ schwach ist, wird keine starke Anziehungskraft zwischen dem
Detektormagneten 33 und der Statorwicklung 31 selbst dann erzeugt,
wenn sie einander gegenüberliegen, so dass verhindert wird, dass die Einsetzposition
der Spindel 4 beeinträchtigt wird.
Dies bedeutet, dass, da der Detektormagnet 33, der eine schwächere
Anziehungskraft als der Rotormagnet 32 hat, unter dem Rotormagneten
32 angeordnet ist, der Abnutzungsgrad des teuren Rotormagneten
32 stark reduziert werden kann, und die Verdrahtung des magnetischen Sensors
vereinfacht werden kann. Außerdem wird während des Einsetzens der Spindel
von oben die Spindel 4 durch die Magnetkraft, die zwischen dem Detektormagneten
33 und dem Eisenkern 31 erzeugt wird, nicht wesentlich beeinträchtigt,
so dass die Länge der Spindel 4 minimiert werden kann.
Nach dem Einsetzen in das Lager 28a des unteren Halteelements
28 wird die Spindel 4 weiter nach unten in eine Position geschoben,
in der der Rotormagnet 32 und die Statorwicklung 31 einander gegenüberliegen.
In dieser Position befindet sich der Rotormagnet 32 nahe der Statorwicklung
31 und eine starke Anziehungskraft wird zwischen diesen erzeugt. Da jedoch
die Spindel 4 vom Lager 27a des oberen Halteelements
27 und dem Lager 28a des unteren Halteelements 28 getragen
wird, wird verhindert, dass der Rotormagnet 32 und die Statorwicklung
31 aneinander haften, so dass die Spindel 4 gleichmäßig
eingeschoben werden kann.
Außerdem hat die Spitze 4c der Spindel 4 einen
sich verjüngenden Durchmesser, so dass die Spindel 4, wenn sie in
das Motorgehäuse 34 eingesetzt wird, in einfacher Weise in das Lager
28a des unteren Halteelements 28 eingesetzt werden kann. Somit
kann die Spindel 4 leichter in das Lager 28a eingesetzt werden.
Es wird nun als eine weitere Ausführungsform der Zwirnstelle
1, eine Zwirnstelle für Filamentfäden, die einen Filamentfaden,
der aus langen Fasern wie Seide oder chemischen Fasern besteht, verdrillt, anhand
der 11 bis 18 erläutert.
Wie bei der obigen Zwirnstelle 1 wird die Lieferspule
61 einer Zwirnstelle 51, wie 11 zeigt,
auf einer stationären Platte 71, die sich über einer Drehscheibe
65 stationär befindet, angeordnet, und die stationäre Platte
71 wird durch drehbares Aufsetzen auf das obere Ende einer Spindel
54 gehalten.
Ein von der Lieferspule 61 der Zwirnstelle 51 abgezogener
Faden 62a gelangt in eine Spannöffnung 97a in einer Spannvorrichtung
97 durch deren oberes Ende und dann in eine Führungsöffnung
54a in der Spindel 54, die sich unter der Spannvorrichtung
97 befindet. Die Führungsöffnung 54a steht mit einem
Führungsabschnitt 65a der Drehscheibe 65 an ihrem unteren
Ende in Verbindung, und der Faden 62a, der in die Führungsöffnung
54a eintritt, erstreckt sich durch den Führungsabschnitt
65a nach außen.
Wie 12 zeigt, ist ein Antriebsmotor
60 unter der Drehscheibe 65 angeordnet, um die Spindel
54 zu drehen. Der Antriebsmotor 60 besteht aus einem Drehmagneten
82, der am Außenumfang der Spindel 54 befestigt ist, einer
Statorwicklung 81, die sich an der äußeren Umfangsfläche
des Rotormagneten 82 diesem gegenüberliegend befindet, und einem Motorgehäuse
84, das den Antriebsmotor etc. aufnimmt. Das Motorgehäuse
84 besteht aus einem Motorhalteabschnitt 76, an dessen innerer
Umfangsfläche die Statorwicklung 81 befestigt ist, einem oberen Halteelement
77, das am oberen Ende des Motorhalteabschnitts 76 befestigt ist,
um die Spindel 54 über ein Lager 77a drehbar zu lagern, und
einem unteren Halteelement 78, das am unteren Ende des Motorhalteabschnitts
76 befestigt ist, um die Spindel 54 über ein Lager
78a drehbar zu lagern. Der Motorhalteabschnitt 76 besteht aus
einem nichtmagnetischen Material mit einer hohen Wärmeleitfähigkeit wie
Aluminium, und der obere Halteabschnitt 77 und der untere Halteabschnitt
78 bestehen aus einem harten Material wie Eisen. Außerdem ist das
untere Halteelement 78 am unteren Ende des Motorgehäuses
54 am Rahmen 59 befestigt, so dass die Zwirnstelle 51
am Rahmen 59 gehalten ist.
Der Rotormagnet 82 des Antriebsmotors 60 besteht
aus einem Seltenerdmagneten wie einem Neodyum-Magneten, der ein Permanentmagnet
mit einer hohen magnetischen Kraft ist. Dies ermöglicht es, dass der Antriebsmotor
60 kompakt ist und eine hohe Antriebskraft hat. Außerdem ist ein Detektormagnet
83 an der Spindel 54 unter dem Rotormagneten 82 befestigt,
um die Drehgeschwindigkeit der Spindel 54 zu ermitteln. Der Detektormagnet
83 besteht aus einem Kunststoffmagneten, der einen Permanentmagneten
mit einer geringen Magnetkraft bildet (seine Magnetkraft ist schwächer als
die des Rotormagneten 82). Ein magnetischer Sensor befindet sich gegenüber
dem Detektormagneten 83.
Ein Flansch 77b, in den der Motorhalteabschnitt
76 eingesetzt ist, ist längs der inneren Umfangsfläche des unteren
Endes des oberen Halteelements 77, das das Motorgehäuse
84 bildet, angeordnet, und ein weiterer Flansch 76b, der einen
kleineren Durchmesser als der Flansch 77b hat, ist am oberen Ende des Motorhalteabschnitts
76 angeordnet. Durch Zusammenfügen des Flansches 76b des
Motorhalteabschnitts 76 und des Flansches 77b des oberen Halteelements
77 werden beide Halteabschnitte 76 und 77 derart miteinander
verbunden, dass die äußere Umfangsfläche des Flansches
76b und die innere Umfangsfläche des Flansches 77b einander
kontaktieren. Durch Verbinden der beiden Halteabschnitte in dieser Weise miteinander
wird verhindert, dass der obere Halteabschnitt 77 die innere Umfangsfläche
des Motorhalteabschnitts 76 stört, so dass die Statorwicklung
81, die an der inneren Umfangsfläche des Motorhalteabschnitts
76 befestigt ist, nahe dem oberen Ende des Motorhalteabschnitts
76 angeordnet ist. Somit kann im Antriebsmotor 60 der Motorabschnitt,
der aus der Statorwicklung 81 und dem Rotormagneten 82 besteht,
so hoch wie möglich angeordnet sein, so dass der Abstand E (in 17
gezeigt) zwischen der oberen Drehscheibe 65 und dem Motorabschnitt verringert
werden kann.
Da der Abstand zwischen dem Motorabschnitt des Antriebsmotors
60, der die Spindel 54 dreht, und der Drehscheibe 65,
die sich zusammen mit der Spindel 54 dreht, auf diese Weise reduziert wird,
können, selbst wenn ein Antriebsmotor 60 mit hoher Leistung verwendet
wird, um die Spindel 54 mit hohen Geschwindigkeiten zu drehen, Verformungen
der Spindel 54 minimiert werden, und die Spindel 54 kann sich
daher bei hohen Geschwindigkeiten stabil drehen.
Außerdem sind die Aufnahmeabschnitte des Motorhalteabschnitts
76 und des unteren Halteelements 78 so zusammengefügt, dass
die innere Umfangsfläche des Motorhalteabschnitts 76 die äußere
Umfangsfläche des unteren Halteelements 78 kontaktiert. Der untere
Halteabschnitt 78 ist am Rahmen 9 mittels eines Bolzens an der
Außenumfangsseite des eingesetzten Abschnitts zwischen dem Motorhalteabschnitt
76 und dem unteren Halteelement 78 befestigt.
Weiterhin bestehen das obere Halteelement 77, das die Spindel
54 über das Lager 77a trägt, und das untere Halteelement
78, das die Spindel 54 über das Lager 78a trägt,
aus einem Material wie Eisen, das eine höhere Festigkeit als Aluminium hat,
das den Motorhalteabschnitt 76 bildet. Daher können das obere Halteelement
77 und das untere Halteelement 78 die Spindel 54 sicher
halten, um eine hohe Lebensdauer zu bewirken. Selbst wenn daher der Antriebsmotor
60 die Spindel 54 mit hohen Geschwindigkeiten dreht, kann eine
Verformung der Spindel 54 minimiert werden, und die Spindel 54
kann sich stabil mit hohen Geschwindigkeiten drehen. Daher kann eine hohe Drehgeschwindigkeit
selbst über lange Perioden kontinuierlichen Betriebs erzielt werden.
Wie die 13 und 14
zeigen, sind Rippen 76a, die nach außen vorstehen, am Außenumfang
des Motorhalteabschnitts 76 gebildet, aus dem das Motorgehäuse
84 besteht. Die Rippen 76a erstrecken sich in vertikaler Richtung,
um effizient Wärme, die durch den Betrieb des Antriebsmotors 60 erzeugt
wird, abzuleiten. Dies bedeutet, dass, wenn der Antriebsmotor 60 die Spindel
54 dreht, um die Drehscheibe 65 zu drehen, Luft von der Mitte
der Drehscheibe 65 aufgrund der Drehbewegung nach außen strömt.
Aufgrund dieses Stroms strömt die Luft von unterhalb der Drehscheibe
65 und längs des Antriebsmotors 60 nach oben. Wenn der Luftstrom,
der durch die Drehung der Drehscheibe 65 hervorgerufen wird, das Motorgehäuse
84 des Antriebsmotors 60 durchläuft, leitet er Wärme
von der äußeren Umfangsfläche des Motorgehäuses 84
ab und kühlt somit den Antriebsmotor 60.
Da die Rippen 76a am Motorhalteabschnitt 76 des
Motorgehäuses 84 gebildet sind, wobei der Motorabschnitt des Antriebsmotors
60 innen befestigt ist, wird die äußere Umfangsfläche des
Motorhalteabschnitts 76 vergrößert, und der Luftstrom kühlt
den Antriebsmotor 60 effizient. Da weiterhin die Rippen 76a in
der vertikalen Richtung angeordnet sind, strömt die Luft längs der Seitenwand
jeder der Rippen 76a (d. h. längs der Nuten zwischen den Rippen
76a), so dass die Wärme effizient von den äußeren Umfangsflächen
der Rippen 76a abgeleitet werden kann.
Da außerdem der Motorhalteabschnitt 76 mit den daran
gebildeten Rippen 76a aus Aluminium besteht, das eine hohe Wärmeleitfähigkeit
hat, strahlt der Motorhalteabschnitt 76 ausreichend Wärme ab, um effizient
kühlen zu können. Wenn z. B. ein leistungsstarker Antriebsmotor
60 verwendet wird, und daher die während des Betriebs erzeugte Wärmemenge
groß ist, kann das Motorgehäuse 84 so ausgebildet sein, dass
es eine Kühlstruktur hat, die einen hohen Kühleffekt bewirkt, wie oben
beschrieben, so dass der Antriebsmotor 60 effizient gekühlt werden
und eine ausreichende Gesamtkühlung sichergestellt werden kann. Der ausreichende
Kühleffekt wiederum ermöglicht es dem Antriebmotor 60, die hohe
Antriebskraft zu erzeugen, die erforderlich ist, um die Spindel 54 effizient
zu drehen.
Da auch der Motorhalteabschnitt 76 des Motorgehäuses
84 aus Aluminium besteht, das eine nichtmagnetische Substanz ist, tritt
keine magnetische Störung zwischen dem Motorhalteabschnitt 76 und
dem Rotormagneten 82, der darin befestigt ist, auf, so dass die Antriebskraft
auf keinen Fall gestört wird. Folglich kann der Antriebsmotor 60 eine
ausreichende Kraft liefern, um die Drehspindel 54 noch effizienter zu drehen.
Weiterhin wird durch eine Schmierölzufuhröffnung, die in
der Seite des Motorgehäuses 84 des Rotormagneten 82 ausgebildet
ist, ein Schmiermittel wie Schmieröl dem Lager 77a des oberen Halteelements
77 und dem Lager 78a des unteren Halteelements 78 zugeführt,
die die Spindel 54, die vom Antriebsmotor 60 gedreht wird, drehbar
lagern.
Dies bedeutet, dass, wie 15 zeigt, um
dem Lager 77a des oberen Halteelements 77 Schmieröl zuzuführen,
ein Schmierölkanal 77d gebildet ist, der das obere Halteelement
77 für das Motorgehäuse 84 durchläuft, und Schmieröl
wird durch den Schmierölkanal 77d dem Lager 77a von einer
oberen Schmierölzufuhröffnung 77c zugeführt, wo der Schmierölkanal
77d an der Außenseite des oberen Halteelements 77 mündet.
Die obere Schmierölzufuhröffnung 77c befindet sich
seitlich längs der äußeren Umfangsfläche des Lagers
77a, d. h., radial außerhalb des Lagers 77a, und der Schmierölkanal
77d erstreckt sich nach innen in einer etwa horizontalen Richtung von der
oberen Schmierölzufuhröffnung 77c aus nach oben zu einer mittleren
Stelle, und verläuft dann schräg nach innen und oben zu einem Kanalauslass
77e, der das Ende des Schmierölkanals 77d bildet. Der Kanalauslass
77e mündet an der inneren Umfangsfläche des oberen Halteelements
77 und befindet sich oberhalb des Lagers 77a und oberhalb des
Kanalauslasses 77e, und die innere Umfangsfläche des oberen Halteelements
77 steht nach innen über den Kanalauslass 77e hinaus vor
und bildet einen Vorsprung 77f. Die obere Schmierölzufuhröffnung
77c kann etwas unter der äußeren Umfangsfläche des Lagers
77a liegen.
Das Schmieröl wird dann von der oberen Schmierölzufuhröffnung
77c durch den Schmierölkanal 77d nach unten zum Lager
77a geführt. Da auf diese Weise der Kanalauslass 77e über
dem Lager 77a liegt, wird das Schmieröl, das durch den Kanalauslass
77e in einen Raum 86 innerhalb des oberen Halteelements
77 geleitet wird, dem unteren Lager 77a zuverlässig zugeführt.
Weiterhin ist der Vorsprung 77f, der nach innen vorsteht, oberhalb des
Kanalauslasses 77e des Schmierölkanals 77d gebildet, so dass
verhindert wird, dass das Schmieröl, das dem Raum 86 durch den Kanalauslass
77e zugeführt wird, nach oben läuft, und läuft stattdessen
nach unten, so dass es dem unteren Lager 77a zuverlässiger zugeführt
wird. Durch Einsetzen eines Nippels 35 in den Schmierölkanal
77d durch die obere Schmierölzufuhröffnung 77c wird
die obere Schmierölzufuhröffnung 77c ständig verschlossen,
mit Ausnahme, wenn das Schmieröl zugeführt wird, so dass verhindert wird,
dass Schmieröl durch die obere Schmierölzufuhröffnung 77c
nach außen austritt.
Auch verläuft die obere Schmierölzufuhröffnung
77c längs der äußeren Umfangsfläche des Lagers
77a, und eine Nut 77g kann durch Ausschneiden der äußeren
Umfangsfläche des oberen Endes des oberen Halteelements 77 gebildet
werden, die sich über der Schmierölzufuhröffnung 77c befindet.
Die Drehscheibe 65 erstreckt sich soweit nach unten, dass sich die äußere
Umfangsfläche des unteren Endes der Drehscheibe 65 an der Nut
77g befindet.
Dadurch, dass die Drehscheibe 65 auf diese Weise tiefgelegt
ist, kann der Abstand E zwischen der Drehscheibe 65 und dem Motorabschnitt,
der innerhalb des Motorhalteabschnitts 76 befestigt ist, verringert werden,
so dass es möglich ist, die Höhe der Zwirnstelle 51 zu reduzieren.
Diese Anordnung verhindert Verformungen der Spindel 54 und ermöglicht
es, dass sie bei hohen Geschwindigkeiten stabil dreht.
Zusätzlich bildet, wie 16 zeigt,
um das Schmieröl dem Lager 78a des unteren Halteelements
78 zuzuführen, der Flansch zwischen dem Motorhalteabschnitt
76 und dem unteren Halteelement 78 einen Schmierölkanal
76d, der sich durch die Seitenwand des Motorhalteabschnitts 76
erstreckt und einen Schmierölkanal 78b, der durch die Seitenwand des
unteren Halteelements 78 verläuft. Die Schmierölkanäle
76d und 78b stehen miteinander in Verbindung, und der Schmierölkanal
76d mündet an der äußeren Umfangsfläche des Motorhalteabschnitts
76 als Schmierölzufuhröffnung 76c. Die untere Schmierölzufuhröffnung
76c erstreckt sich seitlich längs der äußeren Umfangsfläche
des Lagers 78a, d. h. radial außerhalb des Lagers 78a. Das
Schmieröl wird dann von der unteren Schmierölzufuhröffnung
76c aus durch die Schmierölkanäle 76d und
78b dem Lager 78a zugeführt.
Ein Kanalauslass 78c, der dadurch gebildet ist, dass der
Schmierölkanal 78b des unteren Halteelements 78 an der inneren
Umfangsfläche des unteren Halteelements 78 mündet, befindet sich
über dem Lager 78a, und ein Dichtelement 87, das nach innen
vorsteht, um den Spalt zu verschließen, der sich von der Innenseite des unteren
Halteelements 78 zur Spindel 54 erstreckt, ist über dem Kanalauslass
78c angeordnet. Das Dichtelement 87 verhindert, dass Schmieröl,
das durch den Kanalauslass 78c in den Raum 88 innerhalb des unteren
Halteelements 78 zugeführt wird, über das Dichtelement
87 hinaus läuft, so dass das Öl dem Lager 78a, das sich unter
dem Raum 88 befindet, zuverlässig zugeführt wird. Weiterhin wird
durch Einsetzen des Nippels 35 in den Schmierölkanal 76d
durch die Schmierölzufuhröffnung 76c die untere Schmierölzufuhröffnung
76c ständig verschlossen, mit Ausnahme, wenn das Schmieröl zugeführt
wird, so dass verhindert wird, dass das Schmieröl durch die untere Schmierölzufuhröffnung
76c nach außen austritt.
Wie oben beschrieben, wird das Schmieröl dem Lager
77a des oberen Halteelements 77 und dem Lager 78a des
unteren Halteelements 78 durch die obere Schmierölzufuhröffnung
77c bzw. die untere Schmierölzufuhröffnung 76c zugeführt.
Diese Anordnung ermöglicht es, das Schmieröl extern zuzuführen, während
die Spindel 54 durch die Lager 77a und 78a gehalten wird,
so dass der Schmierölzufuhrvorgang vereinfacht wird, und die Zwirnmaschine
mit Einzelspindelantrieb kompakter wird.
Da weiterhin die Schmierölzufuhröffnung 77c, durch
die Schmieröl extern zugeführt wird, längs der Seite des oberen Halteelements
77 gebildet ist, so dass sie sich längs der äußeren Umfangsfläche
des Lagers 77a erstreckt, kann das Schmieröl dem Lager 77a
in einfacher Weise zugeführt werden, und die Höhe der Zwirnstelle
51 kann verringert werden.
Da außerdem der Kanalauslass 77e des Schmierölkanals
77d im oberen Halteelement 77 über dem Lager 77a
liegt, und der Vorsprung 77f, der nach innen vorsteht, über dem Kanalauslass
77e gebildet ist, kann das Schmieröl dem Lager 77a effizient
und zuverlässig zugeführt werden. Da in ähnlicher Weise der Kanalauslass
78c des Schmierölkanals 78b im unteren Halteelement
78 über dem Lager 78a liegt, und da das Dichtelement
87, das nach innen vorsteht, über dem Kanalauslass 78c angeordnet
ist, kann das Schmieröl dem Lager 78a effizient und zuverlässig
zugeführt werden.
Weiterhin sind, um das Schmieröl dem Lager 78a des unteren
Halteelements 78 zuzuführen, die Schmierölzufuhröffnung
76c und die Schmierölkanäle 76d und 78b in
dem Flansch zwischen dem Motorhalteabschnitt 76 und dem unteren Halteelement
78 gebildet, und die Schmierölkanäle 76d und
78b stehen miteinander in Verbindung. Somit können im Vergleich z.
B. mit einer Anordnung, bei der die Schmierölzufuhröffnung und der Schmierölkanal
im unteren Halteelement 78 gebildet sind, um das Schmieröl von oben
dem Lager 78a zuzuführen, der Flansch zwischen dem Motorhalteabschnitt
76 und dem unteren Halteelement 78 näher am Lager
78a angeordnet werden, und die Höhe des Antriebsmotors 60
kann so reduziert werden. Diese Anordnung ermöglicht es, das Schmieröl
in einfacher Weise dem Lager 78a zuzuführen, während die Höhe
der Zwirnstelle 1 minimal gehalten werden kann.
Wie oben beschrieben, ist der Antriebsmotor 60 als ein bürstenloser
Gleichstrommotor ausgebildet, der eine Spindel mit hohen Geschwindigkeiten drehen
kann. Der Rotormagnet 82, der aus einem Permanentmagneten mit einer hohen
Magnetkraft besteht, ist an der Spindel 54 befestigt, und die Statorwicklung
81 einschließlich des Eisenkerns 81a befindet sich an der
äußeren Umfangsfläche des Rotormagneten 82, und außerdem
sind die Statorwicklung 81 und der Rotormagnet 82 im Motorgehäuse
84 aufgenommen.
Um den Motor 60 zu montieren, wird das Motorgehäuse
84 dadurch gebildet, dass das obere Halteelement 77 und das untere
Halteelement 78 am Motorhalteabschnitt 76 befestigt werden, und
die Statorwicklung 81 an der inneren Umfangsfläche des Motorhalteabschnitts
76 befestigt wird, und dann die Spindel 54 mit dem an ihrer äußeren
Umfangsfläche befestigten Rotormagneten 82 in das Motorgehäuse
84 von oben eingesetzt wird, so dass sie in das Lager 77a des
oberen Halteelements 77 greift, und die Spindel 54 dann weiter
so eingeschoben wird, dass sie in das Lager 78a des unteren Halteelements
78 greift, und wird dann nach unten bis zu einer Stelle eingeschoben, an
der die Statorwicklung 81 und der Rotormagnet 82 einander gegenüberliegen.
Wie 17 zeigt, ist, sobald der Antriebsmotor
60 durch Einschieben der Spindel 54 in das Motorgehäuse
84 in der obigen Weise montiert ist, der Abstand E zwischen dem unteren
Ende des Rotormagneten 82, der an der Spindel 54 befestigt ist,
und dem unteren Ende der Spindel 54 größer als der Abstand F
zwischen dem oberen Ende des Eisenkerns 81a der Statorwicklung
81, die am Motorhalteabschnitt 76 befestigt ist, und das Lager
78a des unteren Halteelements 78 befindet sich unter dem Motorhalteabschnitt
76 (unter dem Motor).
Da der Abstand E größer ist als der Abstand F, wenn die
Spindel 54 in das Motorgehäuse 84 eingesetzt ist, bis es
eine Position erreicht, in der es in das Lager 78a des unteren Halteelements
78 eingreift, wie 18 zeigt, ist das untere
Ende des Rotormagneten 82 eine Strecke G nach oben vom oberen Ende des
Eisenkerns 81a der Statorwicklung 81 entfernt. Dadurch wird verhindert,
dass eine starke Anziehungskraft zwischen dem Rotormagneten 82 und der
Statorwicklung 81 erzeugt wird. Somit wird, bis die Spindel 54,
die vom oberen Ende des Motorgehäuses 84 eingeschoben wird, in das
Lager 78a des unteren Halteabschnitts 78 eingreift, die Einschubposition
der Spindel 54 durch die Anziehungskraft, die zwischen dem Rotormagneten
82 und der Statorwicklung 81 erzeugt wird, nicht beeinträchtigt,
so dass die Spindel 54 in einfacher Weise in das Lager 78a des
unteren Haltelements 78 eingesetzt werden kann.
Bei der in 18 gezeigten Anordnung ist
der Detektormagnet 83, der unter dem Rotormagneten 82 zur Ermittlung
der Drehgeschwindigkeit der Spindel 54 angeordnet ist, auch am oberen Ende
des Eisenkerns 81a der Statorwicklung 81 angeordnet. Daher wird
keine starke Anziehungskraft zwischen dem Motormagneten 83 und der Statorwicklung
81 erzeugt. Da weiterhin die Magnetkraft des Detektormagneten
83 relativ schwach ist, wird keine starke Anziehungskraft zwischen dem
Detektormagneten 83 und der Statorwicklung 81 erzeugt, selbst
wenn sie einander gegenüberliegen, so dass verhindert wird, dass die Einschubposition
der Spindel 54 beeinträchtigt wird.
Dies bedeutet, dass, da der Detektormagnet 83, der eine geringere
Magnetkraft als der Rotormagnet 82 hat, unter dem Rotormagneten
82 angeordnet ist, der Abnutzungsgrad des teuren Rotormagneten
82 sehr stark reduziert werden kann, und die Verdrahtung des Magnetsensors
kann vereinfacht werden. Weiterhin wird während des Einschiebens die Spindel
4 durch die Magnetkraft, die zwischen dem Detektormagneten 83
und dem Eisenkern 81aerzeugt wird, nicht wesentlich beeinträchtigt,
so dass die Länge der Spindel 4 minimiert werden kann.
Nach dem Einschieben in das Lager 78a des unteren Halteelements
78 wird die Spindel 54 weiter nach unten in eine Position geschoben,
in der der Rotormagnet 82 und die Statorwicklung 81 einander gegenüberliegen.
Bei dieser Anordnung befindet sich der Rotormagnet 82 nahe der Statorwicklung
81, um eine starke Anziehungskraft zwischen diesen zu erzeugen. Da jedoch
die Spindel 54 vom Lager 77a des oberen Halteelements
77 und dem Lager 78a des unteren Halteelements 78 gehalten
wird, wird verhindert, dass der Rotormagnet 82 und die Statorwicklung
81 aneinanderhaften, und somit kann die Spindel 54 glatt eingeschoben
werden.
Weiterhin hat die Spitze 54c der Spindel 54 einen
sich verjüngenden Durchmesser, so dass die Spindel, wenn sie in das Motorgehäuse
84 eingeschoben wird, in einfacher Weise in das Lager 78a des
unteren Halteelements 78 eingreifen kann. Diese Anordnung ermöglicht
es, dass die Spindel 54 leichter in das Lager 78a eingesetzt werden
kann.
Außerdem ist an der Spindel 54 ein Absatz
54d ausgebildet, der an dem Lager 78a des unteren Halteelements
78 angreift und daran arretiert wird, wenn der Antriebsmotor
60 montiert ist. Der Absatz 54d, der an der Spindel
54 ausgebildet ist, kommt während der Montage des Antriebsmotors
60, wenn die Spindel 54 in das Lager 78a des unteren
Halteelements 78 eingreift und weiter zum Boden des Motorgehäuses
84 nach unten geschoben wird, um die Position zu erreichen, in der der
Rotormagnet 82 und die Statorwicklung 81 einander gegenüberliegen,
dann mit dem Lager 78a in Eingriff und wird an diesem arretiert, so dass
verhindert wird, dass die Spindel 54 weiter eingeschoben wird. Diese Anordnung
ermöglicht es, den vertikalen Einschubpunkt der Spindel 54 in einfacher
Weise und genau zu bestimmen, wenn der Antriebsmotor 60 montiert wird,
so dass die Montage für den Antriebsmotor 60 einfach und zuverlässig
durchgeführt werden kann.
Durch Ausbildung der Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb,
wie oben beschrieben, hat die vorliegende Erfindung die folgenden Vorteile.
Das Gehäuse des Motors besteht aus dem Motorhalteelement mit
einem längs seiner inneren Umfangsfläche befestigten Stator, dem oberen
Halteelement, das am oberen Ende des Motorhalteabschnitts befestigt ist, um die
Spindel über das Lager zu halten, und einem unteren Halteelement, das am unteren
Ende des Motorhalteabschnitts befestigt ist, um die Spindel über das Lager
zu halten.
Der Motorhalteabschnitt besteht aus einem nichtmagnetischen Material.
Daher tritt keine magnetische Störung zwischen dem Motorhalteabschnitt und
dem Motorabschnitt auf, der im Motorhalteabschnitt befestigt ist, und somit wird
die Antriebskraft des Motors keinesfalls behindert oder reduziert. Der Motor kann
daher ausreichend Kraft liefern, um die Spindel effizient anzutreiben.
Da außerdem das obere Halteelement und das untere Halteelement
aus Teilen bestehen, die eine höhere Festigkeit als der Motorhalteabschnitt
haben, können sie die Spindel sicher halten und somit eine hohe Lebensdauer
garantieren.
Wenn daher der Motor die Spindel mit hoher Geschwindigkeit dreht,
können Verformungen der Spindel verhindert werden, und die Spindel kann mit
hoher Geschwindigkeit stabil drehen, so dass eine hohe Drehgeschwindigkeit selbst
über lange Perioden kontinuierlichen Betriebs sichergestellt wird.
Außerdem ist der Flansch, der das obere Halteelement aufnimmt,
am oberen Ende des Motorhalteabschnitts angeordnet, so dass der Motorhalteabschnitt
und das obere Halteelement derart zusammengefügt sind, dass die äußere
Umfangsfläche des Flanschs die innere Umfangsfläche des oberen Halteelements
kontaktiert. Der Motorabschnitt, der in den Motorhalteabschnitt eingesetzt ist,
kann somit so hoch wie möglich angeordnet werden, so dass der Abstand zwischen
der Drehscheibe, die sich über dem Motor befindet, und dem Motorabschnitt verringert
wird.
Selbst wenn daher ein leistungsstarker Motor verwendet wird, um die
Spindel mit hoher Geschwindigkeit anzutreiben, können Verformungen
der Spindel verhindert werden, und die Spindel kann bei hohen Geschwindigkeiten
stabiler drehen.
Weiterhin besteht der Motorhalteabschnitt aus Aluminium. Die hohe
Wärmeleitfähigkeit und die gute Abstrahleigenschaft von Aluminium tragen
zur effizienten Kühlung des Motors bei, so dass eine ausreichende Kühlung
ermöglicht wird.
Weiterhin befindet sich die Drehscheibe, die sich zusammen mit der
Spindel dreht, über dem Motor, die Zwirnstelle ist unter dem Motor abgestützt,
und die vertikalen Rippen erstrecken sich längs der äußeren Umfangsfläche
des Motorhalteabschnitts. Daher wird der Flächenbereich der äußeren
Umfangsfläche des Motorhalteabschnitts vergrößert, so dass die Luft
längs der Seitenwandabschnitte der Rippen strömen kann, wenn sich die
Drehscheibe dreht, so dass Wärme von den gesamten äußeren Umfangsflächen
der Rippen effizient abgeleitet wird. Somit kann die vom Motor erzeugte Wärme
effizient abgeleitet werden, und ein hoher Kühlgrad wird erreicht. Selbst wenn
daher der Motor einen großen Teil der Wärme erzeugt, kann er ausreichend
gekühlt werden.
Die Spindel ist vorzugsweise durch ein Lager im unteren Abschnitt
des Motors drehbar gelagert, und der Abstand zwischen dem unteren Ende des Rotors,
der ein an der Spindel befestigter Permanentmagnet ist, und dem unteren Ende der
Spindel ist größer als der Abstand zwischen dem oberen Ende des Stators,
der am Gehäuse des Motors befestigt ist, und dem Lager im unteren Abschnitt
des Motors. Bis die Spindel daher, die nach unten durch das obere Ende des Motorgehäuses
und das darin sitzende Lager eingeschoben wird, in das Lager am unteren Abschnitt
des Motors eingreift, wird die Einschubposition der Spindel durch die Anziehungskraft,
die zwischen dem Rotor und dem Stator des Motors erzeugt wird, die am Gehäuse
befestigt sind, nicht beeinträchtigt, und dies ermöglicht es, dass die
Spindel in einfacher Weise in das Lager im unteren Abschnitt des Motors eingesetzt
wird.
Wenn weiterhin die Spindel in das Lager im unteren Abschnitt des Motors
eingesetzt und weiter nach unten geschoben wird, wird eine starke Anziehungskraft
zwischen dem Rotor und dem Stator des Motors erzeugt. Bei dieser Anordnung halten
jedoch die Lager über und unter dem Motor die Spindel und verhindern, dass
der Rotor und der Stator aneinanderhaften. Daher kann die Spindel glatt eingeschoben
werden, und der Motor kann leicht und zuverlässig montiert werden.
Weiterhin verjüngt sich das untere Ende der Spindel durch Reduzierung
seines Durchmessers. Die Spindel kann daher leicht in das Lager im unteren Abschnitt
des Motors eingeschoben und eingesetzt werden, und der Motor kann leicht und zuverlässig
montiert werden.
Außerdem ist an der Spindel ein Absatz ausgebildet, der am Lager
des unteren Abschnitts des Motors angreift und an diesem aufsitzt, wenn der Motor
montiert ist. Wenn daher der Motor montiert ist, kann die vertikale Einschubposition
der Spindel leicht und genau bestimmt werden, so dass die Motormontage einfach und
zuverlässig durchgeführt werden kann.
Der Lagerhalteabschnitt zur drehbaren Lagerung der Spindel über
das Lager ist vorzugsweise am Motorgehäuse mit einem darin befestigten Stator
angeordnet, der Lagerhalteabschnitt hat eine Schmierölzufuhröffnung zur
externen Zufuhr von Schmieröl zum Lager, und einen Schmierölkanal, der
das Schmieröl von der Schmierölzufuhröffnung zum Lager führt,
und ein Schmierölkanal befindet sich längs des äußeren Umfangs
des Lagers. Somit kann das Schmieröl extern zugeführt werden, während
die Spindel gehalten wird, so dass die Schmierölzufuhr vereinfacht werden kann,
und die Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb kompakter sein kann. Außerdem
kann das Schmieröl dem Lager leicht zugeführt werden, während die
Höhe der Spinnstelle auf einem Minimum gehalten wird.
Weiterhin hat der Schmierölkanal einen schrägen Abschnitt,
der in der vertikalen Richtung geneigt ist. Der Auslass des Schmierölkanals,
der an der inneren Umfangsfläche des Lagerhalteabschnitts mündet, befindet
sich über dem Lager, und der Vorsprung, der in der radialen Richtung nach innen
vorsteht, ist über dem Kanalauslass im Lagerhalteabschnitt gebildet. Daher
kann das Schmieröl dem Lager effizient und zuverlässig zugeführt
werden.
Weiterhin ist das Motorgehäuse durch Zusammenfügen des Motorhalteabschnitts
mit dem daran befestigten Stator und des Lagerhalteabschnitts, der getrennt vom
Motorhalteabschnitt hergestellt wird, der die Spindel über das Lager trägt,
gebildet. Der Schmierölkanal, der durch die Seitenwand des Motorhalteabschnitts
verläuft, und der Schmierölkanal, der durch die Seitenwand des Lagerhalteabschnitts
verläuft, sind in dem Aufnahmeabschnitt zwischen den Motor- und Lagerhalteabschnitten
gebildet, so dass die Schmierölkanäle miteinander in Verbindung stehen.
Das Schmieröl kann somit extern zugeführt werden, während die Spindel
durch die Lager gehalten wird, so dass die Schmierölzufuhr vereinfacht wird,
und die Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb kompakter wird.
Außerdem kann die Höhe des Motors reduziert werden, und
das Schmieröl kann den Lagern in einfacher Weise zugeführt werden, während
die Höhe der Zwirnstelle reguliert werden kann.