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Dokumentenidentifikation DE69934721T2 12.07.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001218067
Titel EINSTELLUNG VON STEIFIGKEIT UND FLEXIBILITÄT BEI SPORTAUSRÜSTUNG
Anmelder Alliance Design & Development Group, Inc., Essex, Vt., US
Erfinder WHEELER, Guy, Redding, CT 06896, US;
WALSH, Robert, Matawan, NJ 07747, US;
DOBLE, C., William, Essex Junction, VT 05452-2610, US;
TARLTON, Peter, Oceanport, NJ 07757, US
Vertreter Witzany, M., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 85049 Ingolstadt
DE-Aktenzeichen 69934721
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 18.08.1999
EP-Aktenzeichen 999438203
WO-Anmeldetag 18.08.1999
PCT-Aktenzeichen PCT/US99/19096
WO-Veröffentlichungsnummer 2000010655
WO-Veröffentlichungsdatum 02.03.2000
EP-Offenlegungsdatum 03.07.2002
EP date of grant 03.01.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.07.2007
IPC-Hauptklasse A63B 59/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse A63B 53/10(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   A63B 49/08(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   A63C 5/07(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Erläuterungen zum Stand der Technik

In den vergangenen Jahren haben Hersteller von Sportgeräten vermehrt unterschiedliche Materialarten eingesetzt, um Sportgeräte zu verbessern. Auf diese Weise wurden ganze Serien von Sportgeräten entwickelt, deren Steifheit und Biegsamkeit sich aber nur geringfügig voneinander unterschieden. Trotzdem können derart geringe Unterschiede ausreichen, einem individuellen Anwender eines Sportgeräts einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen oder die sportliche Leistungsfähigkeit zu verbessern.

Der Anwender kann ein spezielles Sportgerät einsetzen, welches die gewünschte Charakteristik der Steifheit oder Biegsamkeit aufweist und, während des Spiels, auf ein anderes Sportgerät wechseln, welches geringfügig biegsamer oder steifer ist, um sich an unterschiedliche Spielbedingungen anzupassen oder Müdigkeit oder Erschöpfung kompensieren zu helfen. Selbstverständlich ist ein derartiger Wechsel auf die Verfügbarkeit von unterschiedlichen Exemplaren des Sportgeräts angewiesen, aus denen ausgewählt werden kann.

Geringfügige Änderungen in der Steifigkeits- oder Biegsamkeitscharakteristik des Sportgeräts können dabei zwischen verschiedenen Exemplaren des Sportgeräts nicht verfügbar sein, da die Charakteristiken durch den Hersteller aufgrund der Materialauswahl, des Designs usw. festgelegt werden. Außerdem muß der Anwender unterschiedliche Exemplare des Sportgeräts während des Spiels mit sich führen, oder sie sind grundsätzlich nicht für den Anwender greifbar.

Die US-A-4,105,205 bezieht sich auf einen Tennisschläger, dessen Griff mit einem oder mehreren zylindrischen Hohlräumen ausgestattet ist, in denen ein langgestreckter I-förmiger Balken vorgesehen ist. Ein Ende des besagten Balkens ist mit einer zylindrischen Hülle versehen, welche drehbar im besagten Hohlraum gelagert ist. Am Gegenende des besagten Balkens ist ein Knopf vorgesehen, der fest im offenen Ende des besagten Hohlraums montiert ist. Dieses offene Ende kann mittels eines Verschlusses blokkiert werden, der eine kleine Welle überragt, welche einstückig mit dem besagten Balken geformt ist, um die Festigkeit des besagten Tennisschlägergriffs einzustellen. Wenn die Welle mittels des Knopfs gedreht wird, so daß die Längserstreckung des Balkens sich rechtwinkelig zur Ebene des Rahmens erstreckt, so wird der Tennisschläger steif sein.

Die US-A-4,577,886 betrifft einen einstellbaren biegsamen Ski, welcher Stahlstreifen aufweist, welche selektiv mittels einer hinteren und einer vorderen Zugspannungseinrichtung eingestellt werden können. Die besagten Stahlstreifen sind über in einem Fiberglasgehäuse geführte, biegsame Drähte mit einer Stahlschubvorrichtung und einer Seitenwand des Skis verbunden. Auf dem Stahlstreifen ist ein stählerner Gleitanker aufgelötet, der eine Gewindespindel aufweist, die mit dem besagten biegsamen Draht verbunden ist, um die Spannung des Skis über die Seitenwände des Skis einzustellen.

Kurze Beschreibung der Erfindung

Eine Aufgabe der Erfindung betrifft anpaßbare Sportgeräte, welche Veränderungen bezüglich Steifigkeit und Biegsamkeit ermöglichen. Das Sportgerät kann einen Schaft aufweisen, der einen langgestreckten Hohlraum aufweist, in dem ein längserstreckender Biegewiderstandsdorn und zwei Sperrelemente vorgesehen sind, um den Dorn in wenigstens zwei räumlich beabstandeten Lagen gegen Verdrehung zu sichern. Der Dorn ist dabei steifer und weniger biegsam in einer Richtung als in einer anderen Richtung.

Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Veränderung der Steifigkeit und Biegsamkeit für Sportgeräte mit einem langgestreckten Hohlraum anzugeben, wobei Steifigkeits- und Biegsamkeitsveränderungen innerhalb des Hohlraums entstehen, so daß das Sportgerät in einer Richtung steifer und weniger biegsam wird als in einer anderen Richtung, wobei zusätzlich eine Verdrehsicherung in zwei voneinander räumlich beabstandeten Lagen innerhalb des Hohlraums ermöglicht werden soll, um Steifigkeits- und Biegsamkeitsveränderungen zu ermöglichen.

Kurzbeschreibung verschiedener Ansichten der Zeichnung

Zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung wird auf die vorliegende Beschreibung und die zugehörige Zeichnung Bezug genommen, wobei der Schutzbereich der Erfindung durch die Ansprüche festgelegt ist.

Die 1 zeigt eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Hockeyschlägers und weist Sperrelemente für den Dorn, einen gezahnten Verschlußmechanismus, einen gerändelten Positioniermechanismus und einen Biegewiderstandsdorn auf.

Die 2 zeigt eine vergrößerte, schematische Darstellung eines gerändelten Sperrmechanismus gemäß 1.

Die 3 zeigt eine vergrößerte, schematische Darstellung des gezahnten Verschlußmechanismus gemäß 1.

Die 4 zeigt eine schematische Darstellung aufeinanderfolgender Ansichten des Biegewiderstandsdorns gemäß 1 in verschiedenen Relativpositionen.

Die 5 zeigt eine schematische Darstellung des Biegewiderstandsdorns gemäß 1, der zwischen drei, vier und sieben vorgegebenen Einstellungen der Relativpositionen bewegbar ist.

Die 6 zeigt eine schematische Darstellung des gezahnten Verschlußmechanismus gemäß den 1 und 2 in der Verschlußlage.

Die 7 zeigt eine schematische Darstellung des gezahnten Verschlußmechanismus gemäß den 1 und 2 in der Öffnungslage.

Die 8 zeigt eine schematische Darstellung des gezahnten Verschlußmechanismus gemäß den 6 und 7 in einer Anpassungslage.

Die 9 zeigt eine schematische Darstellung eines Golfschlägers.

Die 10 zeigt einen Querschnitt entlang der Schnittlinie 10-10 der 9, der einen unidirektionalen Ratschenmechanismus aufweist, welcher den gerändelten Verschlußmechanismus gemäß 1 ersetzt.

Die 11 zeigt eine schematische Darstellung eines rechtshändigen, gezahnten Verschlußmechanismus, der den gezahnten Verschlußmechanismus gemäß 3 innerhalb eines Golfschlägers ersetzt.

Die 12 zeigt eine schematische Darstellung eines linkshändigen, gezahnten Verschlußmechanismus, der den rechtshändigen, gezahnten Verschlußmechanismus gemäß 11 ersetzt.

Die 13 zeigt eine schematische, perspektivische Explosionsdarstellung des rechtshändigen, gezahnten Verschlußmechanismus, wie er in 11 verwendet wird.

Die 14 und 15 zeigen schematische Darstellungen eines Paares Skier von oben, bestehend aus einem linken und einem rechten Ski, welche mit einem dynamischen Spannungssystem in bezug auf eine weitere Ausführungsform ausgestattet sind.

Die 16 zeigt eine schematische Darstellung einer Rückansicht eines der Skier gemäß den 14 und 15, welche die Einsteller für die Spannung bzw. Festigkeit bezüglich einer weiteren Ausführungsform zeigen.

Die 17 bis 19 zeigen schematische Darstellungen eines Snowboards, welches mit einem dynamischen Spannungssystem in bezug auf eine weitere Ausführungsform ausgerüstet ist, von oben, von der Seite und von hinten.

Die 20 bis 22 zeigen schematische Darstellungen eines Snowboards, welches mit einem dynamischen Biegewiderstands-Spannungssystem bezüglich einer weiteren Ausführungsform ausgestattet ist, von oben, von hinten und in Schnittdarstellungen entlang der Schnittlinie 22-22 gemäß 20.

Die 23 und 24 zeigen schematische Darstellungen einer Seiten- und einer Rückansicht einer Universalbank, welche mit einem erfindungsgemäßen Biegewiderstands-Zugsystem ausgestattet ist.

Die 25 zeigt eine schematische Darstellung einer Seitenansicht eines Fahrrads, welches mit einem erfindungsgemäßen Biegewiderstands-Spannungssystem ausgestattet ist.

Die 26 zeigt eine schematische Darstellung einer Ansicht von oben gemäß 25 mit einem Torsionsbiegediagramm, welches die Wirkung der Verschiebungen und Kräfte, die vom Gewicht des Fahrradfahrers auf die Pedale ausgeübt werden, zeigt.

Die 27 zeigt eine schematische Darstellung der 25 von oben, wobei der Rahmen derart dargestellt ist, daß der Biegewiderstands-Spannungsstab zu sehen ist.

Die 28 zeigt eine schematische Darstellung eines Biegewiderstands-Dorns in fortschreitenden Relativlagen, um die Festigkeit und Torsion zu verändern.

Die 29 zeigt eine schematische Darstellung eines Windsurfboards, dessen Mast mit einem erfindungsgemäßen Biegewiderstandssystem ausgerüstet ist.

Die 30 zeigt eine Ansicht der 29 von oben ohne Segel, wobei fortschreitende relative Lagen des Widerstandsdorns dargestellt sind.

Die 31 zeigt eine schematische Darstellung des Widerstandsdorns in fortschreitenden Relativpositionen, um Festigkeit und Biegsamkeit zu verändern.

Die 32 zeigt eine schematische Darstellung einer Taucherflosse von unten, welche mit einem erfindungsgemäßen Biegewiderstandssystem ausgerüstet ist.

Die 33 zeigt eine schematische Darstellung einer Seitenansicht gemäß 32, welche symmetrisch bzw. identisch mit einer Ansicht von der gegenüberliegenden Seite ist.

Die 34 zeigt eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Biegewiderstandsdorns, der in der Taucherflosse gemäß den 32 und 33 genutzt ist.

Die 35 zeigt eine schematische Darstellung von fortlaufend relativen Lagen des Dorns gemäß 34 in unterschiedlichen Drehlagen, um die Festigkeit und Steifigkeit zu verändern.

Die 36 zeigt eine schematische Darstellung eines Schuhs, der mit einem erfindungsgemäßen Biegewiderstandsdorn ausgerüstet ist.

Die 37 zeigt eine Ansicht des Schuhs gemäß 37 von unten.

Die 38 zeigt eine schematische Darstellung einer Anzahl von aufeinanderfolgenden Ansichten eines Biegewiderstandsdorns, welcher im Uhrzeigersinn in verschiedene Winkellagen verdreht wird, um die Charakteristik der Festigkeit und Biegesteifigkeit in einer gegebenen Richtung zu verändern.

Die 39 zeigt eine schematische Darstellung eines Biegewiderstandsdorns mit I-Trägergeometrie mit einer Kennzeichnung der X- und Y-Achsen.

Die 40 zeigt eine schematische Darstellung von alternativen Geometrien, welche die I-Trägergeometrie gemäß 39 ersetzen können.

Die 41 zeigt schematische Darstellungen einer Anzahl fortschreitender Ansichten, aus welchen Biegestärken in verschiedenen Achsen der I-Träger-Geometrie des Biegewiderstandsdorns hervorgehen.

Die 42 zeigt eine schematische Darstellung von fortschreitenden Ansichten, aus denen unterschiedliche Einstellpunkte des Biegewiderstandsdorns hervorgehen, um die Charakteristiken der Steifigkeit und Biegsamkeit zu verändern.

Die 43 zeigt eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen, spitz zulaufenden Dorns.

Die 44 zeigt eine schematische Darstellung einer Angel, welche erfindungsgemäß hohl ist.

Die 45 zeigt eine schematische Darstellung des spitz zulaufenden Dorns gemäß 43 innerhalb des Hohlraums der Angel gemäß 44.

Die 46 zeigt eine schematische Darstellung einer Seitenansicht eines Hockeyschlägers gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung.

Die 47 zeigt eine schematische Darstellung einer Vorderansicht ohne Blatt.

Die 48 zeigt eine schematische Darstellung des inneren Aufbaus des Hockeyschlägers gemäß den 46und 47, in der ein Sockel-Ratschen-Verschlußmechanismus zu sehen ist.

Die 49 zeigt eine schematische Darstellung eines Rändelradgetriebes und eines Verschlußzapfens, durch welchen die Biegelage der Ausführungsform gemäß den 46 bis 49 arretiert wird.

Die 50 zeigt eine schematische Darstellung eines doppelt taillierten bzw. spitz zulaufenden, elliptischen I-Trägers bezüglich seiner Haupt- und Nebenachse. Außerdem sind elliptische Querschnitte gezeigt, welche für einen doppelwandigen I-Träger abgestuft sind.

Die 51 zeigt eine schematische Darstellung von aufeinanderfolgenden Ansichten des I-Trägers gemäß 50, die die Veränderung ihrer relativen Orientierung zeigen, welche Veränderungen in der Biegsamkeit bewirken.

Detaillierte Darstellung der Erfindung

Bezugnehmend auf die Zeichnung zeigt die 1 einen Hockeyschläger 10, der einen Körper aufweist, welcher einen hohlen Schaft 12 und ein Blatt 14 besitzt. Außerdem ist ein Biegeversteifungsstab oder Dorn 16 zu sehen, welcher sich durch den größten Teil der Längserstreckung des hohlen Schaftes 12 erstreckt. Das obere, offene Ende des Schaftes 12 ist durch eine Kappe 18 verschlossen.

Der Dorn 16 ist an beiden Enden durch entsprechende Verschlußmechanismen 20, 22 lagegesichert. Eine Anzahl von voneinander beabstandeten Zentrier-Stellringen 24 ist über die Länge des Schaftes 12 und des Dorns 16 verteilt. Die Zentrier-Stellringe 24 können aus Gummi oder einem anderen stoßabsorbierenden Material gefertigt sein, wie beispielsweise Neopren oder Silikon. Vorzugsweise haben die Zentrier-Stellringe eine relativ kleine Toleranz und einen geringen Reibungskoeffizienten, um die Führung des Dorns 16 in seiner Lage zu erleichtern. Alternativ können die Stellringe auch dazu genutzt werden, den Dorn 16 vor dem Abbrechen zu schützen, wenn starke Biegekräfte und verstärkte Haltekräfte in hoch beanspruchten Anwendungen auftreten.

Die Sicherung des Dorns 16 an beiden Enden hat den Vorteil, daß Torsionen vom Dorn 16 ferngehalten werden, welche andernfalls während dem Puckspiel mit dem Hockeyschläger 10 auftreten würden. Die Arretierung des Dorns in zwei Positionen, wie in der Nähe der Enden stellt sicher, daß die Biege- und Festigkeits-Eigenschaft bei jeder (manuell) ausgewählten Einstellung der Dornorientierung relativ zum Schaft 12 erhalten bleibt.

Aus diesem Grund werden die ausgewählten mechanischen Biege- und Festigkeitseigenschaften manuell festgelegt. Dies stellt sicher, daß die Einstellung aus der gewählten mechanischen Lage nicht herausspringt, was andernfalls beim Auftreten von Torsionskräften passieren könnte. Die Verschlußmechanismen 20, 22. werden zu Ankerpunkten, welche die Energieabsorption oder -verstärkung im Dorn 16 abschwächen.

Verglichen mit der Festlegung des Dorns an lediglich einem Ende würde man erwarten, daß der Dorn entgegenwirkenden Torsionen besser widerstehen kann, wenn beide Enden des Dornes blockiert sind als bei nur einem Ende. Im Falle relativ langer Dorne können ferner zusätzliche Verschlußmechanismen zwischen den beiden Enden vorgesehen sein. Diese zusätzlichen Verschlußmechanismen wirken außerdem Torsionskräften entgegen, die den Dorn beeinflussen können.

Wenn die Biegewiderstandseinstellung blockiert ist, wird der Dorn 16 innerhalb des Schaftes 12 durch die Verschlußmechanismen 20, 22 zusätzlich unter Spannung gehalten. Auf diese Weise ist es vorteilhaft, daß die Energie am Ende des Schaftes, also beispielsweise am Blatt des Hockeyschlägers, austritt, anstatt vom Schaft 16 selbst absorbiert zu werden.

Außerdem wird das Schlaggefühl durch Minimierung der Absorption der Stoßenergie im Dorn 16 gemildert. Statt dessen wird die Energie in das Objekt, wie einen Hockeypuck zurückreflektiert. Diese Minimierung der Stoßenergie wird mechanisch durch die Verschlußmechanismen 20, 22 erreicht, welche die Biegewiderstandseinstellung blockieren und dabei das Federmaterial stauchen. Als Folge davon wird angenommen, daß eine derartige, die Feder vorspannende Kraft die Energiereflexion bewirkt, wenn der Hokkeyschläger dazu genutzt wird, gegen ein Objekt wie einen Puck zu schlagen.

Die Zentrierstellringe 24 zentrieren den Dorn 16 innerhalb des Schaftes 12, um eine Verminderung oder Verhinderung jeglicher Schwächung des Dornes 16 während des Stoßes mit einem Objekt zu erzeugen, wobei auf diese Weise das Schlaggefühl minimiert wird.

Der Verschlußmechanismus 20 ist detailliert in 2 dargestellt. Er weist eine Positionierbasisplatte 26 mit Verschlußzähnen, ein Rändelrad 28 mit Positionierverschlußzähnen, welche mit denen der Positionierbasisplatte 26 zur Anlage kommen, ein Gewindeteil 30, einen darauf aufgeschraubten gerändelten Sperring 32, ein auf das Gewindeteil 30 aufgeschraubtes Rändelrad 34 und eine Druckfeder 38 auf. Der gerändelte Sperring 32 ist dabei zwischen dem Auswahlrändelrad 28 und dem Rändelrad 34 vorgesehen. Das Rändelrad 34 ist derart angeordnet, daß es die Feder 38 zusammendrückt, wenn es vollständig abgeschraubt ist, aber immer noch zur Anlage an den Druckkopf 36 am Ende der Rändelschraube 28 kommt. Die Rändelschraube 28 hat ein abstehendes Gewindeteil 30 und ein ohne Gewinde vorgesehenes Ende 36, welches weiter innen vorgesehen ist und sich von dem Gewindeteil 30 aus erstreckt.

Bezugnehmend auf die 3 weist der Sperrmechanismus 22 eine gezackte oder sägezahnartige Zahneinheit auf, welche sperrbar ist, aber ein Verdrehen des Dornes 16 um 360° ermöglicht.

Zur 4 wechselnd, kann der Biegewiderstandsdorn 16 eine I-Form 50 oder eine Vielzahl anderer Formen aufweisen. Wie am besten aus 5 zu ersehen ist, ändert die I-Form 50 ihre relative Position innerhalb des Schaftes 12 abhängig von der Drehlage, um die Einstellung zu bestimmen.

Zurückkehrend zu 3 ist der Drehweg um 360° dividiert durch die Anzahl der Zähne gleich der Anzahl der verfügbaren Positionen. Im Folgenden ist diese Berechnung beispielhaft angeführt:

360°/8 Zähne = 45° Inkremente = 3 Positionen

360°/12 Zähne = 30° Inkremente = 4 Positionen

360°/24 Zähne = 15° Inkremente = 7 Positionen

Die relative Lage der Einstellungsstufen ist am besten aus 5 zu ersehen:

3 Positionen = 0, 45, 90° für die Einstellungsstufen der Drehpositionen

4 Positionen = 0, 30, 60, 90° für die Einstellungsstufen der Drehpositionen

7 Positionen = 0, 15, 30, 45, 60, 75, 90° für die Einstellungsstufen der Drehpositionen.

Nach dem unteren Ende des Schaftes kann eine Markierung zur Kennzeichnung einer Referenzposition vorgesehen sein. Zurückkehrend zu 1 können Markierungen um den Außenumfang des oberen Endes des Biegewiderstandsdorns 16 angeordnet sein, wobei jede von ihnen eine unterschiedliche Abstufung der Steifigkeit und Biegsamkeit darstellt. Wenn der Biegewiderstandsdorn 16 vollständig in den Hohlraum des Schafts 12 eingeführt ist, hat dieser immer noch einen aus dem Hohlraum herausragenden Abschnitt. Dieser herausragende Abschnitt kann Markierungen aufweisen, welche unterschiedliche Abstufungen der Steifigkeit oder Biegsamkeit anzeigen.

Jede Markierung, welche mit der Referenzposition auf dem Schaft zusammenfällt, zeigt die zugeordnete Steifigkeit oder Biegsamkeit an. Die Referenzposition sollte derart angeordnet sein, daß bei Übereinstimmung mit einer Markierung des Biegewiderstandsdorns die steifste oder biegsamste Stellung angezeigt wird, wenn der Biegewiderstandsdorn in einer Drehlage ist, welche mit der benötigten steifsten oder biegsamsten Charakteristik des Schaftes von allen Einstellungen übereinstimmt.

Die 6 zeigt den Verschlußmechanismus 20 in einer erweiterten Stellung, um den Verschluß zu gewährleisten. Als Folge dieser Stellung sind die Rändelschraube 28 und der gerändelte Sicherungsring 32 um einen Abstand 40 voneinander definiert beabstandet.

Die 7 zeigt den Verschlußmechanismus 20 in einer gedrückten Lage mit unbelasteter Feder 38 und ohne merklichem Abstand 40. Der Druckkopf 36 befindet sich bezüglich der Kammer 42, welche die Feder 38 enthält, in einer tieferen Relativposition in 7 im Vergleich zu 6.

Die 8 zeigt die Beziehung zwischen dem Federweg 44, dem Verschiebeweg 46 und dem justierbaren Abstand 48 bezüglich der 6 und 7. Der Federweg 40 ist der Weg, den die Feder von der komprimierten Lage bis zur entspannten Lage zurücklegt. Der Verschiebeweg 46 ist im wesentlichen der Abstand 40 gemäß 6, wobei er jedoch dem Weg der Rändelschraube 28 entspricht. Der justierbare Abstand 48 stellt den gegenseitigen Abstand zwischen den Zähnen dar. Vorliegend weist der Federweg 42 die gleiche Größe wie der Federweg 44 auf, der wiederum die gleiche Bemessung aufweist wie der justierbare Abstand 48.

Die 9 zeigt einen Golfschläger 56, der einen Dorn 16 gemäß 1 aufweist, zusammen mit einem unidirektionalen Ratschenmechanismus 60, der durch eine unidirektionale Drehbewegung in eine Verschlußlage überführt werden kann, analog zum Sockel-Schraubenschlüssel-Konzept. Selbstverständlich ist der Dorn derart dimensioniert, daß er passend zum Golfschlägerschaft ausgebildet ist, der wiederum dünner als ein Hockeyschläger ist.

Das obere Ende des Golfschlägers 56 weist einen Festigkeits-Einsteller 58 auf, der eine Drehung des Dorns in einer Richtung erlaubt. Der unidirektionale Ratschenmechanismus 60, am besten aus 10 zu ersehen, ist in einer Position neben dem Festigkeits-Einsteller 58 im Bereich des oberen Teils des Golfschlägers 56 angeordnet.

Der unidirektionale Ratschenmechanismus 60 ist innerhalb der Außenwand 64 des Golfschlägers vorgesehen und enthält einen Schnappring 66, dessen Schnappsitzfinger 68 am Verschlußringanker 70 anliegen, so daß er von der Golfschlägeraußenwand 64 eingeschlossen ist. Kraftkomponenten V1 sind ebenfalls dargestellt.

In der Ausführungsform gemäß 10 werden zwölf Schnappfinger 68 eingesetzt, um eine Schnappsitzverbindung zu realisieren, was bedeutet, daß für eine volle 360°-Drehung für jede Teildrehung zwischen einem Schnappsitzfinger und dem benachbarten ein Drehweg von 30° gegeben ist. Dies bedeutet, daß für jede stufige Veränderung der Lage des Dornes 16 eine Drehung von 30° vorgesehen ist. Der dargestellte Dorn weist eine biegsame I-Form auf, welche in Verbindung mit der Drehbewegung des Schnapprings 66 bewegbar ist.

Für einen Schläger mit rechtsseitigem Blatt dreht sich der Festigkeits-Einsteller 58 im Uhrzeigersinn, um das Blatt gegen weitere Drehungen gegen den Uhrzeigersinn zu blockieren. Die 11 und 12 zeigen jeweils einen rechts- und einen linksdrehenden, unidirektionalen Ratschenmechanismus.

Die 11 zeigt eine perspektivische Darstellung eines rechtsdrehenden, unidirektionalen Ratschenmechanismus 60R (und 12 zeigt den linksdrehenden, unidirektionalen Ratschenmechanismus 60L) mit einem zentralen I-Träger, der im unteren Bereich des Golfschlägers 56 genutzt wird. Hiermit ist der Golfschläger 56 an zwei voneinander beabstandeten Stellen entlang der Längserstreckung des Schaftes ausgerüstet, um den Dorn 16 zu sichern. Diese zwei Verschlußstellen blockieren die Verwindung des Golfschlägerschaftes, so daß der Golfschläger präziser ist, da der Kopf des Golfschlägers überreichlich und mechanisch gegenüber einer Verdrehung gesichert ist.

Die 13 zeigt, wie der unidrektionale Ratschenmechanismus zusammengebaut wird. Der Sicherungsring 66 wird in den Schnappring 68 eingesetzt, so daß die Schnappsitzfinger 68 in entsprechende Rücksprünge des Schnapprings 68 passen, welche in ihrer Form den Schnappsitzfingern entsprechen. Vorzugsweise sind die Schnappsitzfinger derart nacheinander angeordnet, daß sie im Uhrzeigersinn ausgerichtet sind. Zu beachten ist, daß bei einem linksdrehenden Ratschenmechanismus entsprechend 12 die Schnappsitzfinger entgegen dem Uhrzeigersinn ausgerichtet sein müssen.

Die 14 bis 16 zeigen einen Biegewiderstandsdorn 16, der in einem Paar Skier 72 mit Bindungen 74 eingesetzt wird. Ein Zugspannungs-Festigkeits-Auswähler weist die Form eines Hebels 76 auf, welcher aus der in den 14 bis 16 dargestellten Lage nach oben verstellt werden kann. Beim Anheben des Hebels 76 verdreht sich gleichzeitig der Biegewiderstandsdorn 16, um die Biegeeigenschaften der Skier an den Enden 78, 80 zu verändern. Der Hebel 76 kann blockiert werden, um die gewählte Biegeeigenschaft festzulegen, indem der Hebel zur linken oder rechten Seite senkrecht zur vertikalen Verschiebungsrichtung umgelegt wird. Die Dorne 16 sind außenseitig zur Bindungsplatte 74 vorgesehen.

Die 17 bis 22 zeigen eine Anordnung zur Anwendung der Biegewiderstandsdorne 16 an Snowboards, um auf diese Weise ein dynamisches Zugspannungssystem für den Slalom und hügeliges Gelände zu ermöglichen. In der Ausführungsform gemäß den 17 bis 29 sind die Dorne 16 unterhalb der Bindungsplatten 82 angeordnet. In der Ausführungsform gemäß den 20 bis 22 sind die Dorne 16 außenseitig zur Bindungsplatte 82 angeordnet. Ein Hebel 84 ist analog zum Hebel 76 gemäß den 14 bis 16 vorgesehen, der auch in gleicher Weise zum Drehen des Biegedorns 16 eingesetzt wird, und durch Festlegung der Lage in Position gehalten werden kann.

Die 23 und 24 zeigen Anordnungen zur Anwendung des Biegewiderstandsdorns 16 in universellen Bänken 90, welche zum Krafttraining der Quadrizeps, Oberschenkel- und Brustmuskeln, Trizeps, Bizeps und Rückenmuskeln gedacht sind. Die Querschnittsdicke der Wand des Dorns 16 ist in dieser Ausführungsform proportional zum Biegewiderstand, um eine geometrische Ausrichtung 92 der Dorne zu vermeiden. Die Enden der Dorne 16 sind an Widerstandsseilen oder Kabeln festgelegt, um eine Zugspannung 94 zum Trainieren des Quadrizeps oder der Oberschenkel zu erzeugen und an 96, um Brust, Trizeps, Bizeps und Rücken zu trainieren. Anstatt einer Universalbank können die Dorne auch genutzt werden, um jede andere Trainingsmaschine oder Gewichtsbank, welche Widerstand auf Muskelkräfte ausübt, hiermit auszurüsten.

Die 25 bis 27 zeigen die Anwendung des Biegewiderstandsdorns 16, der im Strang des Holmes 100 des Hauptrahmens eines Fahrrads 102 vorgesehen ist. Wie aus der 26 zu entnehmen ist, treten im Hauptrahmen des Fahrrads Torsionen und Verbiegungen auf, wenn der Fahrradfahrer sein Gewicht während des Fahrens verlagert und Kraft auf die Pedale ausgeübt wird. Wie in 26 gezeigt ist, ist ein Zugang geschaffen, um den Dorn 16 in vielerlei unterschiedliche Relativ-Orientierungen zu verdrehen, wobei der Dorn I-förmig (siehe 28) ausgebildet ist.

Mit Bezugnahme auf die 28 wird die maximale Steifigkeit und minimale Torsion mit der ganz oben dargestellten Orientierung des I-Trägers und die minimale Steifigkeit und maximale Torsion mit der zuunterst dargestellten Orientierung des I-Trägers erreicht. Eine Minimierung der Torsion ergibt eine Maximierung der Vortriebsenergie. Der Radfahrer kann dies einstellen, um die Steifigkeitsbedingungen unter Berücksichtigung der Gewichtsverlagerung und der Pedalkräfte zu optimieren. Beispielsweise ermöglicht die Einstellung des Biegewiderstandsdorns 16 dem Fahrradfahrer, den Fahrkomfort einzustellen, um Stöße von den Rädern in analoger Weise wie ein Stoßdämpfersystem zu absorbieren.

Die 29 bis 31 zeigen einen Biegewiderstandsdorn 16, der in einem Mast 110 eines Windsurfboards 112 eingesetzt wird. Die relativen Orientierungen, in denen der Dorn 16 verdreht werden kann, sind grundsätzlich mit dem Bezugszeichen 114 in 30 dargestellt, welche individuell in 31 in bezug auf die I-Trägerform dargestellt sind. Das Segel 116 ist derart angeordnet, daß der Wind eine senkrechte Kraft auf das Segel ausüben kann. Der Mast 110 kann aus einem Verbundmaterial gefertigt sein, in dessen Zentrum der Dorn 16 aufgenommen ist.

Ein Biegepositionssperring 118 ist derart angeordnet, daß der I-trägerförmige Dorn 16 bei einer gewünschten Biegeeinstellung fixiert wird, wobei sich dieser mit dem Kreuzen des Windsurfboards nach Luv und Lee mitbewegt und die Biegeeinstellungsposition innerhalb des Masts beibehält.

Die 32 bis 35 zeigen Dorne 16, die in Taucherflossen 120 angeordnet sind. Jeder Dorn kann in die gewünschte relative Orientierung gedreht werden. Wie aus der 35 zu ersehen ist, können unterschiedliche Orientierungen die relative Lage der I-förmigen Konfiguration verändern, so daß die volle Länge des Dorns 16 ausgenutzt wird. An jedem Endbereich der Dorne 16 sind entsprechende Sperrelemente 122, 124 vorgesehen, welche am Dorn 16 anliegen, um denselben in seiner relativen Position und Orientierung an der Taucherflosse zu sichern. Die Sperrelemente 122, 124 können jeweils ringförmig ausgebildet und mit Reibungssitz am Dorn befestigt sein. Die Unterfläche der Taucherflosse kann eine Konfiguration aufweisen, die einen Reibungssitz für die Sperrelemente in ihrer Lage ermöglichen.

Um die Biegecharakteristiken zu verändern, wird der Dorn 16 linear aus dem Reibungssitz geschoben, wobei die Sperrelemente 122, 124 soweit im Uhrzeigersinn verdreht sind, wie dies in der gewünschten Relativposition gezeigt ist, und der Dorn 16 anschließend linear verschoben wird, um an den Sperrelementen 122, 124 anzulegen.

Die 36 und 37 zeigen den Dorn 16 in seiner Anwendung an einem Schuh, wie beispielsweise einem Wanderschuh 130. Die Sohle und der Absatz des Schuhs sind jeweils mit Hohlräumen 132, 134 versehen, zwischen denen sich der Dorn 16 erstreckt, der über seine gesamte Länge I-trägerförmig oder mit anderer Geometrie ausgebildet sein kann, die unterschiedliche Steifigkeitskoefizienten in unterschiedlichen Richtungen ermöglichen. In jedem Hohlraum kann eine Druckplatte eingeführt sein, welche Sperrelemente 122, 124 aufnimmt. Der Verschluß kann durch einen Ratschenmechanismus bewirkt werden, um die relative Position der I-Träger-Form zu verändern.

Die 39, 40, 41, 42 und 43 zeigen unterschiedliche, geeignete Geometrien, welche der Dorn in jeder der vorgenannten Ausführungsformen haben kann. Durch Verdrehen dieser Geometrie kann die Steifigkeits- oder Torsionscharakteristik in bestimmte Richtungen verändert werden.

Die 43 bis 45 zeigen spitz zulaufende Dorne 140, die in einen Hohlraum einer Angelrute 142 eingepaßt sind. Vorzugsweise erstreckt sich der spitz zulaufende Dorn 140 vom körpernahen dicken Ende 144 der Handhabe der Angelrute 142 bis zur körperfernen Spitze 146 der Angelrute 142.

Falls die Angelrute im Gegensatz zur dargestellten einstückigen Form eine zweiteilige Konstruktion ist, können entweder zwei separate, spitz zulaufende Dorne eingesetzt werden (einer für die obere Hälfte der Rute und einer für die untere Hälfte der Rute) oder die zwei separaten, spitz zulaufenden Dorne werden verschraubt oder in anderer Weise miteinander verbunden, wenn die oberen und unteren Hälften der Angelrute miteinander verbunden werden, um einen durchgängigen Dorn zu realisieren. Benachbart zu dem verdickten Ende sowie so weit wie möglich an der Spitze der Angelrute sind Verschlußelemente vorgesehen. Die Verschlußelemente können in gleicher Weise wie beim Hockeyschläger oder beim Golfschläger ausgebildet sein, insbesondere jedoch mit der Ausnahme, daß sie einen spitz zulaufenden Dorn sperren müssen.

Die 45 zeigt die relative Lage des Dorns während seiner Drehung innerhalb der Angelrute. Der I-förmige Querschnitt 148, in dem der Dorn gezeigt ist, ist lediglich beispielhaft.

Die 46 bis 49 zeigen einen Hockeyschläger 150 mit einem längserstreckenden Hohlraum 152, in dem ein längsgestreckter, taillierter oder spitz zulaufender Dorn 154 eingeführt ist. Die gegenüberliegenden Enden des Dorns 154 sind an einem Ende mit Sockelratschen 156 und am anderen Ende mit Rändelradgetrieben 158 und einem Sperrstift 160 gesichert.

Die 50 und 51 zeigen beispielhaft Dorne 154, die eine ellipsenförmige I-Trägerform 162 mit asymmetrischem Querschnitt aufweisen. Der Dorn 154 ist tailliert oder spitz zulaufend, um die mechanischen Biegeeigenschaften zu erhöhen oder zu verringern, insbesondere hat der dünnere oder flachere Bereich eine kleinere elliptische Nebenachse, während der Querschnitt der doppelwandigen I-Trägerform extrem steif ist. Andererseits hat der breitere oder eiförmige Bereich eine größere Nebenachse der Ellipse, so daß der Querschnitt der doppelwandigen I-Trägerform eine geringere Steifigkeit oder höhere Biegsamkeit aufweist. Die 51 zeigt die relative Ausrichtung des drehenden Dorns, wobei die Darstellungen von oben nach unten von hoher Biegsamkeit zu kleiner Biegsamkeit verlaufen.

Jedes dieser Sportgeräte, die durch die Ausführungsbeispiele beschrieben sind, kann in mehrere Sektionen aufgeteilt werden, wobei jede ihre eigene, einstellbare Biegsamkeit und Steifigkeit aufweist. Die Biegewiderstandsdorne 16 können stufenartig oder spitz zulaufend ausgebildet sein, und sie müssen insbesondere keine gleichmäßige Dimensionierung aufweisen.

Während die Querschnittsform des Biegewiderstandsdorns 16 in allen Ausführungsbeispielen gleich ist, können die konkreten Dimensionen in Abhängigkeit vom entsprechenden Teil des Sportgeräts variieren, für den der Biegewiderstandsdorn verwendet wird. In allen Ausführungsformen erstreckt sich der Biegewiderstandsdorn vorzugsweise über einen größeren Anteil der Länge jenes Teils des Sportgeräts, in welchem er verwendet wird, wobei der Dorn an zwei voneinander beabstandeten Stellen (nahe den jeweiligen Enden des Dorns) gesichert wird.

Zum Zweck der Kürze werden Sportgeräte wie Hockeyschläger oder Lacrosseschläger als Schläger bezeichnet; Sportgeräte wie beispielsweise Baseballschläger, Softballschläger und Cricketschläger werden als Schläger bezeichnet; Sportgeräte wie Tennisrackets, Paddelballrackets, Squashrackets und Badmintonschläger werden als Racket oder Schläger bezeichnet; Golfschläger werden als Schläger bezeichnet; ein Sportbogen wird als Bogen bezeichnet; eine Fischerangel wird als Angel bezeichnet; ein Wasserski, ein Alpinski und ein Langlaufski werden als Ski bezeichnet; ein Snowboard oder Skiboard werden als Board bezeichnet; ein Schneeschlittschuh wird als Schlittschuh bezeichnet; ein Stabhochsprungstab und ein Skistock werden als Stab oder Stock bezeichnet; ein Ruder oder Paddel werden gemeinsam als Paddel bezeichnet; ein Poloschläger wird als Schläger bezeichnet; ein Windsurfboardmast wird als Mast bezeichnet; ein Fahrradrahmenträger wird als Holm bezeichnet; eine Schwimmflosse wird als Flosse bezeichnet; eine Trainingsmaschine, eine Universalbank oder eine Gewichtsbank werden gemeinsam als Bank bezeichnet; Wanderschuhe oder andere Arten von Schuhen werden als Schuhe bezeichnet.

Diese Liste ist nicht abschließend zu verstehen; jedes andere Sportgerät ist ebenso in der Definition der Sportgeräte aufzunehmen. Gemeinsam ist, daß sie sich biegen, entweder als Folge des Schlagens, Aufnehmens oder Tragens durch eine Person, als Folge von Kräften, welche dagegen wirken, wie beispielsweise Windkräfte, Muskelkräfte oder als Folge von angreifenden Reibungsflächen, wie beispielsweise durch den Untergrund, Schnee oder Wasser.

Eine Referenzmarkierung kann am Ende des Sportgeräts nahe der Austrittsstelle des Biegewiderstandsdorns 16 angebracht sein. Die Referenzmarkierung ist derart angeordnet, daß sie die größte Steifigkeit oder Flexibilität für eine bestimmte Richtung anzeigt, wenn eine geeignete Markierung oder Indizierung des Biegewiderstandsdorns in Übereinstimmung mit der Referenzmarkierung gedreht wird.

Vorzugsweise ist der Biegewiderstandsdorn 16 durch Einwirkung manueller Drehkräfte drehbar. Falls nicht, kann der Biegewiderstandsdorn 16 aus seiner Lage im Sportgerät entfernt, in die gewünschte Orientierung verdreht und anschließend wieder zurück in den Hohlraum gebracht werden.

Die aktuelle Konfiguration des Biegewiderstandsdorns 16 kann beliebig sein, wobei die Festigkeit in einer Richtung größer als in einer anderen Richtung ist und die Biegsamkeit in einer Richtung größer als in einer anderen Richtung ist. Damit können die eine oder andere Richtung quer zur Längsachse oder in Deckung zueinander gebracht werden.

Bei jeder der Ausführungsformen kann der Biegewiderstandsdorn aus jedem beliebigen Material gefertigt sein, welches die gewünschte Biegsamkeit und Steifigkeit besitzt. Solche Materialien schließen ein, sind jedoch nicht beschränkt auf Metalle, Hölzer, Gummi, thermoplastische Polymere, duroplastische Polymere, Inomere und ähnliche.

Die thermoplastischen Polymere sind Polyamidharze wie Nylon, Polyolephine wie Polyethylen, Polypropylen sowie deren Copolymere wie Ethylenpropylen, Polyester wie Polyethylentereftalat und dergleichen, Vinylchloridpolymere und ähnliche und Polykarbonatharze und schließen andere technische Thermoplaste wie ABS oder beliebige Mischungen, die diese Harze oder Polymere enthalten ein. Die duroplastischen Harze schließen Acrylpolymere, Resolharze, Epoxipolymere und dergleichen ein.

Polymere Materialien können Verstärkungen zur Erhöhung der Steifigkeit oder Biegsamkeit des Biegewiderstandsdorns 16 enthalten. Einige Verstärkungen schließen Fasern wie Fiberglas, Metall, polymere Fasern, Graphitfasern, Karbonfasern, Borfasern und dergleichen ein.

Zusätzlich kann der herausragende Teil des Biegewiderstandsdorns 16 vom Ende des Teils des Sportgeräts frei zugänglich oder von einer geeigneten Kappe oder Handhabe eingeschlossen sein, so daß die Entfernung dieser Kappe oder Handhabe notwendig wäre, um Zugang zum Biegewiderstandsdorn im Hohlraum zu erhalten und diesen herauszunehmen. Wenn der Biegewiderstandsdorn frei im Hohlraum gedreht werden kann, ist ein Herausnehmen des Biegewiderstandsdorns nicht notwendig, um die Steifigkeits- oder Biegsamkeitseinstellung zu ändern, so lange vorgesehen ist, daß die Drehung der Kappe oder Handhabe eine Drehung des Biegewiderstandsdorns 16 zur Folge hat.

Unabhängig von der Sportart führt die Möglichkeit der Änderung der Biegsamkeit oder Festigkeit eines Sportgeräts zu dem zusätzlichen Vorteil, daß es als Trainingshilfe genutzt werden kann, um dem Spieler oder Lehrer eine Änderung nur der Biegsamkeits- oder Festigkeitseigenschaften des Sportgeräts zu ermöglichen, ohne das Schwunggewicht, die Griffgröße, das Gefühl usw. zu ändern. Dies ermöglicht eine Konzentration des Trainings auf die Biegsamkeit und nicht auf andere Faktoren.

Außerdem hat die Möglichkeit, die Biegsamkeits- oder Steifigkeitseigenschaften zu ändern, für den Klein- und Großhandel den Vorteil, daß jede Anpassung des Sportgeräts an die Bedürfnisse des Käufers bereits erledigt ist. Deshalb sind Geschäfte in der Lage, jene Biegsamkeit des Sportgeräts zu bestimmen, die den Bedürfnissen des Käufers entspricht, indem die Biegsamkeit oder Steifigkeit erfindungsgemäß eingestellt wird. Abschließend kann ein geeignetes Exemplar des Sportgeräts ausgewählt werden, dessen spezifische Steifigkeits- oder Biegsamkeitscharakteristik jener entspricht, die mit dem erfindungsgemäßen Sportgerät gefunden wurde.

In jeder Ausführungsform kann der Dorn 16 doppelwandig, in Längsrichtung spitz zulaufend, im Querschnitt asymmetrisch, eine veränderliche Form entlang seiner Länge wie von kreisförmig oder elliptisch zu dreieckig, glockenförmig und/oder tailliert ausgebildet sein. Außerdem kann in Abhängigkeit der Vorrichtung der Dorn aus Materialien gebildet sein, um diese relativ steifer (für einen Hockeyschläger) oder halbbiegsam (wie für einen Golfschläger) auszubilden.

Aufgabe ist es, die Biegsamkeit eines Schaftes durch Verdrehen eines Dorns innerhalb des Schaftes einzustellen. Dies beeinflußt die Längsbiegsamkeit und gegebenenfalls die Torsionsfestigkeit und den Stoß- und Angelpunkt der Biegung (wo die höchsten elastischen Biegekräfte auftreten).

Ein Schaft weist irgendeine rohrartige Struktur auf, welche an einer anderen Außenfläche anliegt oder in eine Struktur eingebaut ist. Beispiele für einen rohrartigen Schaft schließen Hockeyschläger, Golfschläger, Lacrosseschläger, Stabhochsprungstäbe, Angelruten, Segelbootmasten, Kanu- und Kajakpaddel, Ruder, Baseballschläger, Bögen, Tennisrackets und Spannungsstäbe von Trainingsmaschinen ein. Beispiele von Produkten, bei welchen der rohrartige Schaft extern angebracht werden kann, sind Skier, Snowboardbindungen und Fahrradrahmen.

Ein Dorn weist eine beliebige, längserstreckende Struktur auf, deren Biegsamkeit in einer Ebene unterschiedlich zu einer anderen Ebene in jedem beliebigen Inkrement zwischen 0 und 90° ist. Dies kann durch Wahl mehrerer Materialien geschehen. Beispiele von Formen, die diese Eigenschaft einschließen sind I-Träger, Ovale, Sterne, Dreiecke, gezahnte Kreise, Ellipsen usw., wobei diese Aufzählung nicht erschöpfend ist. Der Dorn kann massiv oder hohl ausgebildet sein und Kombinationen unterschiedlicher Materialien und Stärken aufweisen, um das gewünschte Biegsamkeitsprofil zu erreichen. Ein besonderer Vorteil ist die Möglichkeit, bestimmte Biegsamkeitseinstellungen sowie Verwindungen zu erhalten. Dieser Vorteil ergibt sich aus dem Verschluß der Einstellung an den Enden des Dorns und in Abhängigkeit der Anwendung an einer oder mehreren zusätzlichen Stellen entlang der Länge des Dorns.


Anspruch[de]
Sportgerät mit variierender Steifheit und Flexibilität, die eine Sportausrüstung (10, 56, 72, 90, 102, 110, 120, 130, 142, 150) umfaßt, die einen Körper und einen längserstreckenden Biegewiderstandsdorn (16, 140, 154) aufweist, welcher steifer und weniger biegsam in einer Richtung ist als in einer anderen Richtung, wobei der Dorn zur Anpassung der Steifheit und Flexibilität verdrehbar mit dem Körper verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung Verschlußelemente (20, 22; 122, 124; 156, 158) aufweist, die den Dorn in wenigstens zwei räumlich beabstandeten Lagen verdrehsichern, um Drehmomenten zu widerstehen. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Sperrelemente derart ausgebildet sind, daß sie den Dorn freigeben, so daß dieser in verschiedene Lagen relativ zum Körper drehbar und anschließend durch die Sperrelemente in unterschiedlichen Lagen festlegbar ist. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Dorn eine Querschnittsfläche aufweist, welche I-förmig, dreieckig, diamantförmig, sternförmig, polygonal oder elliptisch geformt ist. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei am Dorn ein Anzeiger angebracht ist, welcher Markierungen aufweist, die unterschiedliche Steifheitsgrade anzeigen. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Dorn eine Breite und Dicke aufweist, wobei die Breite größer ist als die Dicke. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Sportausrüstung aus der Gruppe Schläger, Tennisschläger, Golfschläger, Kricketschläger, Baseballschläger, Brett, Mast, Ski, Stange, Ruder, Bogen, Schläger, Stab, Finne, Flosse, Stock, Bank und Schuhwerk ausgewählt ist. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Sperrelemente ein oder mehrere der folgenden Merkmale aufweisen: Kämmende Zähne, Reibungssitze, Schnappverschlüsse und Sperrklinkenverbindungen. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Körper einen Hohlraum aufweist, in dem der Dorn und die Sperrelemente zum Sichern des Dorns gegen Verdrehung vorgesehen sind. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei der Dorn eine der folgenden Formen aufweist: Glockenförmig, gerieft und verjüngt. Verfahren zum Verändern der Steifheit und Flexibilität einer Sportausrüstung, welche einen Körper aufweist, umfassend: Vorsehen eines länglichen Biegewiderstandsdorns (16, 140, 154), der steifer und weniger flexibel in einer Richtung ist als in einer anderen Richtung, wobei der Dorn drehbar mit dem Körper verbunden ist, wobei dem Körper Veränderungen in Steifheit und Flexibilität verliehen werden, so daß die Sportausrüstung steifer und weniger biegsam in einer Richtung als in einer anderen Richtung wird, indem die Drehlage des Dorns relativ zum Körper verändert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Dorn gegenüber Drehungen in wenigstens zwei zueinander beabstandeten Lagen zum Körper gesichert wird, um angreifenden Drehmomenten zu widerstehen. Verfahren nach Anspruch 10, wobei der Körper einen Hohlraum aufweist, in dem ein länglicher Biegewiderstandsdorn eingeführt wird, der passend zum Hohlraum ausgebildet ist und eine Breite und Dicke aufweist, wobei die Breite größer als die Dicke ist. Verfahren nach Anspruch 10, wobei die Ausrichtung des Dorns relativ zum Körper durch eine Markierung eingestellt wird, die den Grad der Steifigkeit oder Biegsamkeit des Biegewiderstandsdorns anzeigt. Verfahren nach Anspruch 10, bei dem der Verschluß wenigstens eines der folgenden Merkmale einschließt: Miteinander kämmende Zähne, Reibungssitze, Schnappverschlüsse und Sperrklinkenverbindungen. Verfahren nach Anspruch 10, bei dem der Dorn eine der folgenden Formen aufweist: Glockenförmig, gerieft und verjüngt.






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