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Regallager - Dokument DE102005009184B4
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102005009184B4 19.07.2007
Titel Regallager
Anmelder DaimlerChrysler AG, 70327 Stuttgart, DE
Erfinder Schwitalla, Andreas, 75382 Althengstett, DE
DE-Anmeldedatum 01.03.2005
DE-Aktenzeichen 102005009184
Offenlegungstag 27.04.2006
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 19.07.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.07.2007
IPC-Hauptklasse B65G 1/02(2006.01)A, F, I, 20060505, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B65G 1/04(2006.01)A, L, I, 20060505, B, H, DE   A47B 57/04(2006.01)A, L, I, 20060505, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Regallager mit mindestens einem Regal für Gegenstände und zwei mit dem Regal verbundene oder verbindbare Stützrahmen. Das Regal ist in mindestens zwei Teilregale unterteilt, die relativ zueinander geneigt sind.

In DE 1854152 U ist ein Regallager mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 beschrieben. Dieses Regallager weist zwei Stützrahmen in Form von zwei Rohrgestellen und zwei Regalträgern auf, die ebenfalls die form von Rohrgestellen haben. Jeweils ein Regalträger befindet sich zwischen den beiden Rohrgestellen eines Stützrahmens. Regale sind an den beiden Regalträgern drehbar befestigt. Diese Regale lassen sich wegen der drehbaren Befestigung in verschiedene Neigungswinkel bringen und in diesen Neigungswinkeln auf entsprechende Auflager in den Stützrahmen auflegen. Zwei Regale, die auf gleicher Höhe an den Regalträgern befestigt sind, bilden dann ein durchgehendes Gesamt-Regal, wenn sie waagrecht befestigt sind.

Ein mit einem schweren Gegenstand beladenes und geneigtes Regal übt eine große Hebelkraft auf die Auflager aus, insbesondere wenn der Gegenstand auf dem Regal aufgrund der Schwerkraft abwärts rutscht und die größtmögliche Entfernung vom Regalträger und damit den größtmöglichen Hebelarm aufweist.

In DE 1654709 B wird ein Regal mit zwei Stützrahmen beschrieben. Jeder Stützrahmen weist zwei senkrechte Regalpfosten auf. Zwischen jeweils zwei Regalpfosten eines Stützrahmens lassen sich waagrechte Tragleisten einhängen. Diese waagrechten Tragleisten weisen winkelförmige Abkantungen sowie Aussparungen auf. In diese Aussparungen lassen sich Regale einhängen, und zwar in verschiedenen Neigungswinkeln. Weil die Aussparungen sich in der Mitte der jeweiligen Tragleiste befinden, lassen sich Regale einhängen, die etwa halb so tief sind wie der Stützrahmen breit ist. Dadurch lassen sich zwei Teilregale hintereinander einhängen.

Aus DE 19548959 C2 ist ein Durchlaufregal bekannt, das mindestens eine Auflageeinrichtung für Behälter aufweist. Diese Auflageeinrichtung ist zur Entnahmeseite hin geneigt. Sie ist quer zur Entnahmeseite hin abgeknickt. Somit besteht die Auflageeinrichtung aus zwei miteinander verbundenen Teilregalen, die relativ zueinander geneigt sind.

US 2,746,882 offenbart eine Regalwand mit zwei U-förmigen Stützrahmen. Der untere Schenkel jedes Stützrahmens erstreckt sich über die Breite des Regallagers. Zwischen den beiden Stützrahmen befindet sich ein ebenfalls U-förmiger Regalträger. Vom Regalträger erstrecken sich geneigte Auflageflächen für Bauteile. Jede Auflagefläche ist am Regalträger und an einem Stützrahmen befestigt. Die Auflageflächen sind so geneigt, daß zwei benachbarte Auflageflächen ein U mit dem Stützrahmen in der Mitte bilden.

Auch aus DE 4015935 C2, DE 29710102 U1, DE 10051504 A1, DE 9406328 U1 und FR 2616053 A1 sind Regallager bekannt, die jeweils mindestens ein Regal aufweisen, das in zwei Teilregale unterteilt ist. Diese Teilregale sind relativ zueinander geneigt. Das in FR 2616053 A1 beschriebene Regallager ermöglicht es, ein Regal in sechs verschiedenen Neigungswinkeln zwischen den beiden Stützrahmen zu befestigen.

In DE 1724531 U wird ein Büchergestell mit zwei Stützrahmen in Form von zwei Seitenwänden sowie eine Regalstütze in Form einer mittleren senkrechten Querwand beschrieben. Regale befinden sich zwischen der mittleren Querwand und jeweils einer Seitenwand.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Regallager mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 dergestalt weiterzubilden, daß die Auflageeinrichtungen der beiden Teilregale schwerere Gegenstände aufnehmen können.

Die Aufgabe wird durch ein Regallager mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben.

Das mindestens eine Regal des Regallagers ist in mindestens zwei Teilregale unterteilt. Die ebene Fläche der Auflageeinrichtung des einen Teilregals ist relativ zur ebenen Fläche der Auflageeinrichtung jedes anderen Teilregals geneigt. Dies bedeutet: Die Ebene, in der sich die Auflageeinrichtung des einen Teilregals erstreckt, unterscheidet sich geometrisch von der Ebene, in der sich die Auflageeinrichtung jedes anderen Teilregals erstreckt, durch eine Drehung um eine Drehachse.

Die ebene Fläche der Auflageeinrichtung mindestens eines der Teilregale ist daher gegenüber dem waagrechten Fußboden geneigt. Möglich ist, daß die ebenen Flächen beider Auflageeinrichtungen um unterschiedliche Winkel und/oder Orientierungen gegenüber dem Fußboden geneigt sind.

Ein Regal läßt sich leichter entladen, wenn es – gesehen in die Richtung, in der dem Regal Gegenstände entnommen werden – abschüssig geneigt ist. Die beiden Teilregale sind mit unterschiedlichen Winkeln und/oder in unterschiedlichen Richtungen abschüssig geneigt. Die Erfindung ermöglicht es, die beiden Teilreale mit unterschiedlich rutschenden Gegenständen oder aus unterschiedlichen Richtungen heraus zu beladen.

Erfindungsgemäß umfaßt die Vorrichtung einen Regalträger. Dieser Regalträger ist sowohl mit beiden Stützrahmen als auch mit beiden Teilregalen verbunden oder verbindbar. Jedes Teilregal ist außerdem mit mindestens einem der Stützrahmen verbunden oder verbindbar. Der Regalträger weist einen Querträger auf, der mit den beiden Stützrahmen verbunden oder verbindbar ist. Außerdem umfaßt der Regalträger eine Regalstütze, die mit dem Querträger und den beiden Teilregalen verbunden oder verbindbar ist.

Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des mindestens einen Regalträgers werden Lasten, die auf ein Teilregal einwirken, einerseits über den Querträger, andererseits über den Stützrahmen abgeleitet. Diese Ausgestaltung bewirkt eine höhere Stabilität als ein Regallager mit einem Regal, das dadurch in zwei Teilregale unterteilt ist, daß das Regal in sich geknickt ist. Dadurch können beide Teilregale mit schwereren Gegenständen belastet werden.

Eine besonders hohe Stabilität wird erreicht, wenn die beiden Teilregale von zwei Regalträgern gehalten werden, und zwar so, daß die beiden Regalträger die Teilregale nahe von deren Enden halten. Diese Ausgestaltung ermöglicht auch einen guten Zugriff auf Gegenstände, die sich auf den Teilregalen befinden.

Vorzugsweise sind die Auflageeinrichtungen der beiden Teilregale so angeordnet, daß ihre beiden Ebenen in zwei entgegengesetzte Richtungen abschüssig geneigt sind. Diese Ausgestaltung ermöglicht es, das eine Teilregal von einer Seite und das andere Teilregal von der entgegengesetzten Seite zu entladen. Entsprechend lassen sich die beiden Teilregale auch von unterschiedlichen Seiten aus beladen. Damit läßt sich das Regal von zwei Seiten aus sowohl beladen als auch entladen.

Vorzugsweise sind die Stützrahmen, der Regalträger und die Teilregale lösbar miteinander verbunden. Diese Ausgestaltung ermöglicht es, die Bestandteile des Regallagers getrennt voneinander herzustellen und zu transportieren. Erst am Aufbauort werden die Bestandteile zum Regallager zusammengefügt. In einer Fortbildung ist die lösbare Verbindung zwischen Stützrahmen, dem Regalträger und den Teilregalen so ausgestaltet, daß sich die Teilregale je nach den Anforderungen und Gegebenheiten am Aufstellort in unterschiedlichen Neigungen montieren lassen.

Im Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der beiliegenden Figuren näher beschrieben. Dabei zeigen:

1. eine Draufsicht auf das Regallager von oben;

2. eine Seitenansicht auf das Regallager in der Fläche A- A von 1;

3. eine Seitenansicht auf das Regallager in der Fläche B- B von 1.

Das Ausführungsbeispiel bezieht sich auf ein Regallager zum Aufbewahren von Kraftfahrzeug-Bauteilen sowie Werkzeug zur Montage derartiger Bauteile.

In diesem Ausführungsbeispiel besitzt das Regallager drei Regale 7.1, 7.2 und 7.3. Das oberste Regal 7.3 ist in zwei Teilregale 6.1 und 6.2 unterteilt. Die beiden übrigen Regale 7.1 und 7.2 sind in diesem Ausführungsbeispiele als durchgehende, d. h. nicht in Teilregale unterteilte, Regale ausgestaltet. Das oberste Regal 7.3 ist in diesem Beispiel etwa im Verhältnis 2 : 1 in die beiden Teilregale 6.1 und 6.2 unterteilt. Möglich ist aber, dass das Regallager mehrere in Teilregale unterteilte Regale aufweist.

Das aufgebaute Regallager umfaßt zwei Stützrahmen 10.1 und 10.2 zum Aufstellen des Regallagers auf einem vorzugsweise ebenen Fußboden. Der erste Stützrahmen 10.1 umfaßt zwei vertikale Stützen 1.1 und 1.2, der zweite Stützrahmen 10.2 zwei vertikale Stützen 1.3 und 1.4. In 2 ist der erste Stützrahmen 10.1 zu sehen. Die vier vertikalen Stützen 1.1, 1.2, 1.3 und 1.4 stehen kippelfrei auf dem ebenen Fußboden. Jede der vier Stützen 1.1, 1.2, 1.3 und 1.4 weist am unteren Ende ein Fahrwerk 9.1, 9.2, 9.3 und 9.4 auf. Diese Fahrwerke ermöglichen es, das Regallager über den Fußboden zu verschieben. Die Fahrwerke lassen sich arretieren, so dass das Fahrwerk gegen unerwünschtes Verschieben und Drehen über den Fußboden gesichert ist.

Vorzugsweise sind die vier vertikalen Stützen 1.1, 1.2, 1.3 und 1.4 ca. 1,50 m bis 1,70 m hoch. Durch diese relativ niedrige Ausgestaltung des Regallagers wird erreicht, dass die Regale ohne eine Tritthilfe oder einen Gabelstapler belanden und entladen werden können und dass eine erwachsene, aufrecht stehende Person über das Regal hinwegblicken kann, ohne dass Gegenstände in den Teilregalen 6.1 und 6.2 die freie Sicht beeinträchtigen.

Die beiden Stützen 1.1 und 1.2 sind durch eine X-förmige Querverstrebung 3.1 miteinander verbunden, die beiden Stützen 1.3 und 1.4 durch eine X-förmige Querverstrebung 3.2. Außerdem sind die beiden Stützen 1.1 und 1.2 durch eine rechteckige Querverstrebung 8.1 miteinander verbunden, die beiden Stützen 1.3 und 1.4 durch eine rechteckige Querverstrebung 8.2. Die Querträger 2.1 und 2.2 sowie die beiden X-förmigen Querverstrebungen 3.1 und 3.2 und die rechteckigen Querverstrebungen 8.1 und 8.2 bewirken, dass das Regallager sich nicht verkantet oder verbiegt.

In diesem Beispiel umfaßt jeder Stützrahmen 10.1, 10.2 demnach je zwei parallele Stützen sowie eine X-förmige Verstrebung. Möglich ist auch, dass ein Stützrahmen zwei Stützen umfaßt, die an einem Ende miteinander fest verbunden sind und die beiden Schenkel eines gleichschenkligen Dreiecks bilden. Auch in dieser Ausführungsform sind vorzugsweise Querverstrebungen vorgesehen.

Die beiden Stützen 1.2 und 1.3 sind beide mit einem horizontalen Querträger 2.1 verbunden, die beiden Stützen 1.1 und 1.4 mit einem horizontalen Querträger 2.2. Dadurch sind die Stützen 1.1, 1.2, 1.3 und 1.4 miteinander verbunden.

Die beiden Querträger 2.1 und 2.2 weisen beide ein U-förmiges Profil auf, wobei die beiden Schenkel des U waagrecht sind. Das U-Profil des Querträgers 2.2 ist in Richtung R geöffnet, das U-Profil des Querträgers 2.1 in entgegengesetzter Richtung.

An den unteren Schenkel des U-Profils des ersten Querträgers 2.1 ist eine erste vertikale Regalstütze 4.1 montiert, an den unteren Schenkel des U-Profils des zweiten Querträgers 2.2 eine zweite vertikale Regalstütze 4.2. Die beiden vertikalen Regalstützen 4.1 und 4.2 weisen vorzugsweise je ein T-Profil auf. Der Querbalken der T-Profile der Regalstütze 4.1 und 4.2liegt in der Zeichenebene von 3, steht also senkrecht auf der Richtung R. Die Ausgestaltung als T-Profil erhöht die Festigkeit gegen Verdrehung.

Die vier Stützen 1.1, 1.2, 1.3 und 1.4 reichen mit ihren Fahrwerken 9.1, 9.2, 9.3 und 9.4 bis zum Fußboden. Die beiden Regalstützen 4.1 und 4.2 reichen hingegen nicht bis zum Fußboden, sondern dienen ausschließlich zum Tragen der beiden Teilregale 6.1 und 6.2.

In diesem Ausführungsbeispiel werden die beiden Teilregale 6.1 und 6.2 demnach durch zwei Regalträger 11.1 und 11.2 gehalten. Der erste Regalträger 11.1 umfaßt den ersten Querträger 2.1 und die erste Regalstütze 4.1, der zweite Regalträger 11.2 den zweiten Querträger 2.2 und die zweite Regalstütze 4.2. In 3 wird der erste Regalträger 11.1 dargestellt.

Jede der vier Stützen 1.1, 1.2, 1.3 und 1.4 weist in vertikaler Richtung eine Abfolge von Schraublöchern auf. Die beiden Querträger 2.1 und 2.2 weisen an ihren Enden je zwei Verbindungsbleche auf, die das U-Profil senkrecht abschließen und jeweils eine der vertikalen Stützen 1.1, 1.2, 1.3 und 1.4 umgeben. In 3 sind die beiden Verbindungsbleche 12.2 und 12.3 dargestellt, die die Stützen 1.2 bzw. 1.3 umgeben. In diese Verbindungsbleche sind ebenfalls Schraublöcher eingelassen. Dadurch lassen sich die beiden Querträger 2.1 und 2.2 lösbar mit den vier Stützen 1.1, 1.2, 1.3 und 1.4 verbinden. Die Regalstütze 4.1 weist ein horizontales Verbindungselement 5.1 auf, in das Schraublöcher eingelassen sind. In den unteren Schenkel des U-Profils des Querträgers 2.1 ist eine Abfolge von Schraublöchern eingelassen. Die Regalstütze 4.1 ist durch die Schraublöcher im Verbindungselement 5.1 und im U-Profil des Querträgers 2.1 mit dem Querträger 2.1 lösbar verbunden. Entsprechend ist die Regalstütze 4.2 lösbar mit dem Querträger 2.2 verbunden.

Wie oben erwähnt, sind die beiden Regalstützen 4.1 und 4.2 als T-Profile ausgestaltet. In denjenigen Balken der T-Profile der Regalstützen 4.1 und 4.2, die parallel zur Richtung R in 1 und 2 zeigen und senkrecht auf der Zeichenebene der 3 stehen, sind ebenfalls viele Schraublöcher eingelassen. An diese Schraublöcher lassen sich die beiden Teilregale 6.1 und 6.2 lösbar befestigen, z. B. mit Hilfe von Schrauben und Muttern. Das Teilregal 6.1 ist weiterhin lösbar mit den beiden Stützen 1.1 und 1.2 verbunden, das Teilregal 6.2 lösbar mit den beiden Stützen 1.3 und 1.4.

Die beiden Teilregale 6.1 und 6.2 sowie die beiden durchgehenden Regale 7.1 und 7.2 weisen je eine rechteckige Tragstruktur in Form eines Rahmens mit Schraublöchern auf. Diese Schraublöcher ermöglichen es, die Teilregale 6.1 und 6.2 sowie die durchgehenden Regale 7.1 und 7.2 lösbar an den vier Stützen 1.1, 1.2, 1.3 und 1.4 zu befestigen. Die Schraublöcher in der Tragstruktur der beiden Teilregale 6.1 und 6.2 ermöglichen es darüber hinaus, die beiden Teilregale 6.1 und 6.2 lösbar mit den Regalstützen 4.1 und 4.2 zu verbinden. Weil eine Vielzahl von Löchern vorhanden ist, lassen sich die Teilregale 6.1 und 6.2 in unterschiedlichen Höhen und mit verschiedenen Neigungen montieren. Die Montage läßt sich nachträglich verändern.

Eine alternative Ausgestaltung sieht vor, dass die beiden Teilregale 6.1 und 6.2 Haken aufweisen, die in die Löcher in den Stützrahmen 10.1 und 10.2 sowie der Regalträger 11.1 und 11.2 einzugreifen vermögen. Diese Haken und Löcher bilden eine andere Art einer lösbaren Verbindung.

Vorzugsweise werden viele Exemplare des Regallagers in Großserie gefertigt. Die Bestandteile werden separat gefertigt. Sätze von Bestandteilen werden in den Aufstellorten des Regallagers transportiert. Dort werden die Exemplare des Regallagers aufgebaut. Jedes Exemplar wird so aufgebaut, wie es den jeweiligen Anforderungen vor Ort entspricht. Insbesondere lassen sich die Höhen, in denen die Regale montiert werden, und die Neigungswinkel der beiden Teilregale an die örtlichen Gegebenheiten und Anforderungen anpassen.

In jede der vier Tragstrukturen sind mehrere Rollenträger fest montiert, und zwar parallel zur Richtung R. Auf jedem dieser Rollenträger ist eine Vielzahl von Rollen drehbar montiert. Jede Rolle besteht aus einer Welle und einem Vollgummireifen. Die Rollen ermöglichen es, Gegenstände leicht in Richtung R zu verschieben, während ein Verschieben senkrecht zur Richtung R erschwert wird. Die Rollen auf den Rollenträger bilden in diesem Ausführungsbeispiel die Auflageeinrichtungen der Teilregale 6.1 und 6.2 und der Regale 7.1 und 7.2. Jede Auflageeinrichtung erstreckt sich in jeweils einer Ebene.

Beide durchgehenden Regale 7.1 und 7.2 sowie beide Teilregale 6.1 und 6.2 sind gegenüber dem Fußboden geneigt, und zwar jeweils um eine Drehachse, die senkrecht auf der Richtung R steht. Der Neigungswinkel beträgt in diesem Beispiel jedesmal etwa 10 Grad. Die beiden Teilregale 6.1 und 6.2 sind in unterschiedlichen Richtungen geneigt: Das schmalere Teilregal 6.1 ist in Richtung R ansteigend montiert, das breitere Teilregal 6.2 ist in Richtung R abschüssig montiert. Die beiden durchgehenden Regale 7.1 und 7.2 sind in Richtung R ansteigend montiert und parallel zueinander sowie zum Teilregal 6.1. Durch diese Art der Montage wird erreicht, dass sich Gegenstände aus dem Teilregal 6.2 leicht in Richtung R entnehmen lassen. Gegenstände aus dem Teilregal 6.1 und aus den Regalen 7.1 und 7.2 in entgegengesetzte Richtung.

Vorzugsweise sind die vier Stützen 1.1, 1.2, 1.3 und 1.4, die Regalstützen 4.1 und 4.2, die Querträger 2.1 und 2.2 sowie die Querverstrebung und die Tragstrukturen der Regale aus Stahl, Aluminium oder einem anderen Metall hergestellt und mit kratzfestem Lack versehen.

Liste der verwendeten Bezugszeichen


Anspruch[de]
Regallager, das

– mindestens ein Regal (7.3) für Gegenstände,

– zwei mit dem Regal verbundene oder verbindbare Stützrahmen (10.1, 10.2) zum Aufstellen des Regallagers auf einem Fußboden und

– einen Regalträger (11.1, 11.2)

umfaßt,

wobei

– das Regal 7.3 in mindestens zwei Teilregale (6.1, 6.2) unterteilt ist,

– jedes Teilregal (6.1, 6.2) mit mindestens einem der beiden Stützrahmen (10.1, 10.2) verbunden oder verbindbar ist,

– der Regalträger (11.1, 11.2) mit beiden Teilregalen (6.1, 6.2) verbunden oder verbindbar ist,

– jedes Teilregal (6.1, 6.2) je eine sich in einer Ebene erstreckende Auflageeinrichtung für Gegenstände aufweist und

– die Ebene der Auflageeinrichtung des einen Teilregals (6.1) relativ zur Ebene der Auflageeinrichtung des anderen Teilregals (6.2) geneigt ist,

dadurch gekennzeichnet, daß

der Regalträger (11.1, 11.2)

– mit beiden Stützrahmen (10.1, 10.2) verbunden oder verbindbar ist und

– einen Querträger (2.1, 2.2), der mit den beiden Stützrahmen (10.1, 10.2) verbunden oder verbindbar ist, sowie

– eine Regalstütze (4.1, 4.2), die mit dem Querträger (2.1, 2.2) und den beiden Teilregalen (6.1, 6.2) verbunden oder verbindbar ist, umfaßt.
Regallager nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, daß

es zwei Regalträger (11.1, 11.2) umfaßt, wobei jeder Regalträger (11.1, 11.2)

– je einen Querträger (2.1, 2.2), der mit den beiden Stützrahmen (10.1, 10.2) verbunden oder verbindbar ist, und

– je eine Regalstütze (4.1, 4.2), die mit dem Querträger (2.1, 2.2) und den beiden Teilregalen (6.1, 6.2) verbunden oder verbindbar ist,

umfaßt.
Regallager nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die oder jede Regalstütze (4.1, 4.2) zwischen den beiden Teilregalen (6.1, 6.2) angeordnet ist. Regallager nach einem der Ansprüche 1 bis 3,

dadurch gekennzeichnet, daß

der Querträger (2.1, 2.2) jedes Regalträgers (11.1, 11.2) einen Balken umfaßt,

die Regalstütze (4.1, 4.2) jedes Regalträgers (11.1, 11.2) einen Balken umfaßt,

und der Balken des Querträgers (2.1, 2.2) jedes Regalträgers (11.1, 11.2) im verbundenen Zustand senkrecht auf dem Balken der Regalstütze (4.1, 4.2) dieses Regalträgers (11.1, 11.2) steht.
Regallager nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der oder jeder Querträger (2.1, 2.2) ein U-förmiges Profil aufweist. Regallager nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der oder jede Regalstütze (4.1, 4.2) ein T-förmiges Profil aufweist. Regallager nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die ebenen Flächen beider Teilregale (6.1, 6.2) relativ zum Fußboden geneigt sind. Regallager nach Anspruch 7,

dadurch gekennzeichnet, daß

die ebenen Flächen beider Teilregale (6.1, 6.2) dergestalt relativ zum Fußboden geneigt sind,

daß die Neigung der einen ebenen Fläche durch eine Drehung einer waagrechten Ebene um eine Drehachse mit einem Drehwinkel von mindestens 5 Grad im Uhrzeigersinn entsteht und

die Neigung der anderen ebenen Fläche durch eine Drehung einer waagrechten Ebene um eine Drehachse mit einem Drehwinkel von mindestens 5 Grad entgegen dem Uhrzeigersinn entsteht.
Regallager nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teilregale (6.1, 6.2) lösbar mit dem Regalträger (11.1, 11.2) und dem jeweiligen Stützrahmen (10.1, 10.2) verbunden sind. Regallager nach Anspruch 9,

dadurch gekennzeichnet, daß

in beide Stützrahmen (10.1, 10.2) und in den Regalträger (11.1, 11.2) jeweils mehrere Löcher zur Aufnahme von Verbindungselementen,

die die Teilregale (6.1, 6.2) lösbar mit dem Regalträger (11.1, 11.2) und den Stützrahmen (10.1, 10.2) verbinden, eingelassen sind.
Regallager nach Anspruch 9 oder Anspruch 10,

dadurch gekennzeichnet, daß

mindestens eines der Teilregale (6.1) dergestalt lösbar mit dem Regalträger (11.1, 11.2) und dem jeweiligen Stützrahmen (10.1, 10.2) verbunden ist,

daß mindestens zwei unterschiedliche Neigungen der Ebene seiner Auflageeinrichtung relativ zur Ebene der Auflageeinrichtung des anderen Teilregals (6.2) herstellbar sind.
Regallager nach einem der Ansprüche 1 bis 11,

dadurch gekennzeichnet, daß

jedes der beiden Teilregale (6.1, 6.2) eine Tragstruktur zum Tragen der Auflageeinrichtung umfaßt und

die Tragstruktur mit der Regalstütze (4.1, 4.2) und dem jeweiligen Stützrahmen (10.1, 10.2) verbunden oder verbindbar ist.
Regallager nach Anspruch 12,

dadurch gekennzeichnet, daß

jede Auflageeinrichtung jeweils mindestens einen Rollenträger und eine Vielzahl von Rollen umfaßt,

wobei jede Rolle drehbar an je einem der Rollenträger montiert ist.






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