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Dokumentenidentifikation DE102005035340A1 19.07.2007
Titel Klebe-Lesezeichen
Anmelder Zimmermann, Rainer, 76870 Kandel, DE
Erfinder Zimmermann, Rainer, 76870 Kandel, DE
DE-Anmeldedatum 28.07.2005
DE-Aktenzeichen 102005035340
Offenlegungstag 19.07.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.07.2007
IPC-Hauptklasse B42D 9/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE

Beschreibung[de]
Anwendungsgebiet

Lesezeichen in Büchern erleichtern das Lesen, mehrere Lesezeichen dienen als Markierung.

Klebe-Lesezeichen erfüllen die Aufgabe von fest in Büchern angebrachten Lesezeichen, sie können zu Markierungszwecken auch mehrfach angebracht werden.

Stand der Technik

Lose in Bücher einlegbare Lesezeichen werden im Handel angeboten. Patentierte Klemmen oder angesteckte Lesezeichen können mehrfach verwendet werden.

Nachteile des Standes der Technik

Lose Lesezeichen fallen aus Büchern. Klammern, Klemmen mit Lesezeichen (Stoffbänder) am Buchdeckel oder auf den Seiten wirken als störende Fremdkörper.

Aufgabe der Erfindung

Bücher mit Lesezeichen so auszustatten, dass diese sich kaum von fest angebrachten Lesezeichen unterscheiden, das Buch nicht beschädigen und weiterverwendbar sind.

Lösung(en) der Aufgabe a) Befestigung

Klebe-Lesezeichen (Stoff-, Seide- Kunststoff- oder Papierbänder) sind Lesezeichen, die ähnlich den gelben Zetteln mit einer schwach klebenden Klebschicht versehen sind und entweder

  • • etwa in der Buchmitte in das Buch geklebt werden,
  • • außen auf die Buchrückseite geklebt werden oder
  • • mit fester Klebe- oder anderer Verbindung an eine schmalen Klemme – etwa eine Haarnadel- befestigt sind, die wiederum zwischen Buchrücken (außen) und Bundsteg ungefähr Buchmitte (innen, zwischen den Seiten) vorübergehend oder dauernd am Buch befestigt wird.

b) Benutzung

Nach der Befestigung werden die Bänder der Klebelesezeichen nicht anders als fest an einem Buch angebrachte Lesezeichen verwendet.

Vorteile der Erfindung

Klebe-Lesezeichen (KL) fallen nicht aus Büchern. KL lassen sich elegant befestigen und rückstandsfrei entfernen. Mehrere KL können als Marker in einem Buch benutzt werden. Die Wiederverwendung, insbesondere der zentralen- Klemmlösung, ist vielfach möglich. Die Befestigung der KL „verschwindet" im Buch und hat nicht den Charakter eines Fremdkörpers. KL lassen sich in allen Ausprägungen als billiges Massenprodukt (Herstellungs-Kosten deutlich kleiner 1 Eur) herstellen. Damit können KL als Zusatzprodukte im Buchhandel vermarktet werden.

Beispielbeschreibung der Patentanmeldung

Ausführungsbeispiele sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.

KL
= Klebe-Lesezeichen

Es zeigen

1: KL mit Klebefläche.

2: KL mit Klemme

3: KL im Buch eingeklebt

4: KL von außen geklebt oder geklemmt

5: KL mit Klemme vom Buchinneren gesehen

6: Drei Bezeichnungen am Buch

7: Ausführungsbeispiele

Zu 1: Das KL besteht aus einem Band (1), einem Schutzstreifen (2), der Klebefläche (3) und eventuell einem Knick (nach hinten).

Das Band (1) aus Soff, Seide, Papier oder Kunststoff dient als Lesezeichen.

Der Schutzstreifen (2) dient dem Schutz des ungebrauchten KL. Erst nach Abziehen des Streifens kann das KL in oder auf ein Buch geklebt werden. Der Schutzstreifen entfällt bei weiteren KL, wenn mehrere KL als Bündel ausgeliefert werden. Diese kleben dann (s. gelbe Zettel) aufeinander.

Der Klebstreifen (3) ist entweder direkt auf dem z.B. Stoffband angebracht oder der Stoff ist auf einen Papierträger (z.B. gelbe Zettel), der den Kleber trägt, festgeleimt.

Ein leichter vorgegebener Knick (4) erleichtert das Hineindrücken des KL zwischen die Seiten-Kante auf Bundsteg.

Wird das KL auf der Aussenseite des Buches angebracht, ist der Knick kein Hindernis.

Zu 2: Das KL besteht aus einem Band (1), einer Klemme (2) und einer festen Klebe- oder andersartigen Verbindung.(3).

Das Band (1) aus Soff, Seide, Papier oder Kunststoff dient als Lesezeichen.

Die Klemme (2) – eine Haarklemme z.B. eignet sich dafür, muss zumindest auf der dem Band abgewandten Seite etwa so dünn wie eine Haarnadel sein. Dieser Teil der Klemme wird später zwischen die Buchseiten etwa in Buchmitte geklemmt (auf den Bundsteg). Die Andere Seite der Klemme ist entweder der Buchrücken (typisch bei Taschenbüchern) oder der Einband-Rücken, welcher vom Buchrücken überdeckt wird (typisch bei gebundenen Büchern).

Zu den Buchbezeichnungen siehe 6.

Zu 3: Anwendung des KL im Buch. Etwa in der Mitte des Buches wird der KL, nachdem der Schutzstreifen entfernt wurde, mit den Klebeflächen in die Buchseiten gedrückt. Der vorgegebene Knick ist dabei hilfreich. Der KL kann ebenso in der Nähe des Bundstegs im Buchinneren auch nur auf eine Seite geklebt werden.

Kurz: Buch aufklappen, KL einkleben – fertig.

Zu 4: Anwendung des KL am Buchrücken. Mit der gestichelten Linie ist einerseits der vorgegebene Knick angedeutet, andererseits sieht so die Klebeseite der Klemme in 2 von außen aus.

Zu 5: Anwendung des KL mit Band (1) und Klemme (2). Etwa in die Mitte des Buches wird die Klemme eingeführt. Da der innere Schenkel der Klemme dünn ist, wird das Buch nicht beschädigt. Das KL mit Klemme kann später entfernt werden.

Also: Buch aufklappen, Klemme einführen – fertig. ☺

Zu 6: Drei Bezeichnungen am Buch: Der Buchrücken (1), der Einband-Rücken (2) und der Bundsteg (3). Bei Taschenbüchern entfällt der Einband-Rücken.

Zu 7: Ausführungsbeispiele: KL mit Papierträger für Innenbefestigung (gem. 3), KL mit Papierträger für Aussenbefestigung (gem. 4), KL mit Klemme.

Literatur

  • 1. H.B. Cohausz "Die provisorische Patentanmeldung"
  • 2. Gebrauchsmusterschrift DE 203 07 285 U1
  • 3. Offenlegungsschrift DE 103 07 619 A1
  • 4. Patent P.A. 467 697 22 8 56


Anspruch[de]
Klebe-Lesezeichen (KL) umfasst Lesezeichen aus Bändern mit einer Selbstklebefläche oder geklebter oder anders befestigter Klemme KL nach Anspruch 1, wobei das Band aus aus Stoff (einschließlich Bestandteilen wie bei Kleidung), Bindfaden, Seil, Wolle, Seide, Papier oder Kunststoff ist. Das Band dient als Lesezeichen Die Selbstklebefläche befindet sich entweder direkt auf dem Band oder das Band ist auf einem Träger für die Klebefläche befestigt. Ort der Klebefläche ist das Bandende. Vor Gebrauch ist die Selbstklebefläche mit einem ablösbaren Papier-, Folie oder Kunststoffstreifen etc. nach 1 (2) bedeckt. Die Klebeeigenschaften der Selbstklebefläche nach Anspruch 3 sind so, dass sich das Band ohne Beschädigung von Buchseiten oder Buchrücken ablösen lässt. Das KL nach Anspruch 1 kann auch am Ende (s. 2) statt einer Klebefläche eine mit dem Band unlösbar verbundene Klemme besitzen. Die Klemme ist angeklebt oder anderweitig mit dem Band unlösbar verbunden. Die Klemme nach Anspruch 1 und Anspruch 5 ist auf der bandabgewandten Seite dünn – kleiner 1 mm. Dieser Klemmenteil wird etwa in Buchmitte zwischen die Seiten gesteckt s. 5. Dort erfüllt er seine Klemmwirkung mit der anderen Klemmseite, die auf dem Buchrücken liegt (bei gebundenen Büchern auf dem Einbandrücken). Die Klemme selbst dient nicht als Lesezeichen sondern das daran befestigte Band. Die Klemme des KL ist dadurch gekennzeichnet, dass sie im Buch inneren einen schmalen Schenkel hat, der zweite Schenkel (auf Buchrückseite) kann breiter sein. Das Material der Klemme des KL ist dadurch gekennzeichnet, dass es eine ausreichende Klemmwirkung entfalten kann. Materialien: Stahl, einschließlich Federstahl, Plastik, Pappe und Papier. Das KL ist dadurch gekennzeichnet, dass es nach Anbringung an ein Buch wie ein integraler Bestandteil und nicht wie ein Fremdkörper wirkt.






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