| Dokumentenidentifikation |
DE19681297B4 19.07.2007 |
| Titel |
Zeichendreieck und Winkelmesser, insbesondere zur Verwendung an einer Wandtafel |
| Anmelder |
Johansen, Joern B., Hoejbjerg, DK; Oellgaard, Nis, Aarhus, DK |
| Erfinder |
Johansen, Joern B., Hoejbjerg, DK; Oellgaard, Nis, Aarhus, DK |
| Vertreter |
Meyer & Partner GbR, 20354 Hamburg |
| DE-Anmeldedatum |
05.03.1996 |
| DE-Aktenzeichen |
19681297 |
| WO-Anmeldetag |
05.03.1996 |
| PCT-Aktenzeichen |
PCT/DK96/00092 |
| WO-Veröffentlichungsnummer |
1996027503 |
| WO-Veröffentlichungsdatum |
12.09.1996 |
| Date of publication of WO application in German translation |
19.03.1998 |
| Veröffentlichungstag der Patenterteilung |
19.07.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
19.07.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
B43L 7/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
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| IPC-Nebenklasse |
B43L 7/027(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE
B43L 7/033(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE
G01B 3/56(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE
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| Beschreibung[de] |
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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Zeichendreieck und
einen Winkelmesser, insbesondere zur Verwendung an einer Wandtafel, gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. des Anspruchs 6.
Bekannte Hilfsmittel dieser Art für Wandtafeln bestehen normalerweise
aus einer Reihe von Teilen, nämlich ebenen Teilen unterschiedlicher Formen,
wie einem ebenen Dreieck, einem Kreis oder einem Halbkreis, welche mit Griffen versehen
sind. Eine solche Konstruktion kann Schäden durch Brüche zwischen dem
ebenen Teil und dem Handgriff sowie örtliche Schäden an Kanten und Spitzen
aufgrund Druck hervorrufen.
Der Gegenstand der US 27 19
359 A betrifft einen flach in einer Zeichenebene liegenden Winkelmesser,
der schwer zu ergreifen und zu handhaben ist.
Aus der US 12 25 464 A
ist ein räumliches Zeichenwerkzeug bekannt, das vier flache Seiten aufweist,
deren zentrale Bereiche mit Vertiefungen versehen sind. Dieses Zeichenwerkzeug ist
ein allseitig räumlich geschlossenes Werkzeug, das keine offenen Flächen
aufweist und nicht stapelbar ist. Ferner verhindern die geschlossenen Seiten das
leichte Ergreifen und Handhaben des Werkzeugs. Die Vertiefungen der Seitenflächen
bilden allenfalls Schultern, die etwas leichter als flächenförmige Ausbildungen
erfasst werden können, jedoch gleichwohl schwer zu erfassen sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Zeichendreieck
bzw. einen Winkelmesser gemäß der im Oberbegriff der Ansprüche 1
bzw. 6 angegebenen Art anzugeben, welche eine außerordentliche Festigkeit aufweisen
und beträchtliche Vorteile bei der Benutzung gegenüber bekannten Hilfsmitteln
für Wandtafeln aufweisen.
Die Aufgabe wird mit den Merkmalen der Ansprüche 1 bzw. 6 gelöst.
Das Zeichendreieck und der Winkelmesser gemäß der Erfindung
sind gekennzeichnet dadurch, dass sie als dreidimensionale räumliche Körper
ausgebildet sind, wobei die Außenkanten der Lineale, die vorzugsweise mit
Skalen versehen sind, eine gemeinsame Grundebene definieren, die zur Anlage an eine
Zeichenebene dient, insbesondere eine im Wesentlichen vertikalen Wandtafel. Auf
einfache Weise wird hierdurch ein Zeichendreieck bzw. ein Winkelmesser erreicht,
der oder die eine außerordentlich hohe Festigkeit aufweist und während
der Benutzung beträchtliche Vorteile zeigt. Beispielsweise kann das Zeichendreieck
bzw. der Winkelmesser mit verringertem Verbrauch von Material hergestellt sein,
was sich in entsprechend geringerem Nettogewicht ausdrückt. Weiterhin weist
das Zeichendreieck bzw. der Winkelmesser gemäß der Erfindung u. a. aufgrund
seiner räumlichen Ausbildung ein verbessertes Gleichgewicht auf, welches es
leichter macht, das Zeichenwerkzeug zu handhaben.
Vorzugsweise ist das Zeichendreieck gemäß der Erfindung
derart ausgebildet, dass der räumliche Körper die Form einer Pyramide
aufweist, dessen dreieckförmige Seitenflächen mit vorzugsweise dreieckigen
Ausschnitten versehen sind, die die gleiche dreieckige Form aufweisen wie die Seitenflächen,
wobei der Griff durch einen Materialsteg zwischen den Ausschnitten gebildet ist.
Ein Zeichendreieck gemäß der Erfindung kann so ausgebildet
sein, dass die äußeren Seitenkanten ein rechtwinkliges Dreieck mit spitzen
Winkeln von 30° und 60° bilden. Die äußeren Seitenkanten können
auch ein rechtwinkliges Dreieck bilden, dessen spitze Winkel 45° betragen.
Alternativ können die Außenseitenkanten ein gleichseitiges Dreieck mit
60° Winkeln bilden.
Vorzugsweise ist der Winkelmesser gemäß der Erfindung so
ausgebildet, dass der räumliche Körper die Form eines Konus oder eines
Kugelabschnitts bildet, bei dem Ausschnitte vorgesehen sind, wobei der Handgriff
durch einen Materialsteg zwischen zwei Ausschnitten gebildet ist.
Vorzugsweise kann der Winkelmesser gemäß der Erfindung so
ausgebildet sein, dass das Bogenlineal über 180° oder 360° verläuft,
und dass es mit einem aufrechten diametral verlaufenden Quersteg versehen ist, von
dem eine untere Seitenkante die Grundebene berührt.
Die Erfindung wird nachstehend im Detail unter Bezugnahme auf die
Zeichnungen näher erläutert, in denen
1 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform
eines Zeichendreiecks gemäß der Erfindung zeigt, während
2 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform
eines Winkelmessers gemäß der Erfindung zeigt.
Das in 1 gezeigte Zeichendreieck
2 weist einen rechten Winkel 4, einen Winkel 6 von 30°
sowie einen Winkel 8 von 60° auf. Die Seiten 10 und
12, die den rechten Winkel des Zeichendreiecks einschließen, sind
mit Skalen als Lineale versehen, die durch die unteren äußeren Kanten
der Dreieckseitenflächen 14, 16, 18 gebildet sind.
Das Zeichendreieck 2 ist als räumlicher pyramidenförmiger Körper
ausgebildet, wobei die dreieckförmigen Seitenflächen
14, 16, 18 mit im Wesentlichen dreieckigen Ausschnitten
20, 22, 24 versehen sind.
An der Oberseite des pyramidenförmigen Körpers sind Stege
26, 28, 30 ausgebildet, die den Handgriff 32
des Zeichendreiecks bilden. In einiger Entfernung von dem spitzen 30°-Winkel
ist ein zentrales Loch 34 ausgebildet, das dem Aufhängen des Zeichendreiecks
an einer an einer Wand befestigten Halterung dient.
Das Zeichendreieck 2 ist vorzugsweise durch Spritzguss aus
einem geeignet zähen, dauerhaften Kunststoffmaterial gefertigt. Das Zeichendreieck
kann auch aus einer Plastikplatte durch Vakuumformung und anschließendes Kopierfräsen
gebildet sein.
Der Winkelmesser 36 in 2 ist
ebenfalls vorzugsweise als Spritzgussteil eines geeignet zähen, dauerhaften
Kunststoffmaterials gefertigt. Der Winkelmesser 36 ist als offener räumlicher
Körper als Konus oder Kugelabschnitt ausgebildet, welcher entlang seines Umfangs
mit einem kalibrierten Lineal 38 versehen ist. Der Konus oder der Kugelabschnitt
ist mit drei Ausschnitten 40, 42, 44 versehen, so dass
ein zentraler gebogener Steg 46 gebildet ist, der als Handgriff
48 geeignet ist, und ein diametral verlaufender Steg 50, dessen
untere Seitenkante 52 in einer Ebene mit der äußeren Umfangskante
des Lineals 38 liegt, so dass der Steg 50 zusammen mit dem Lineal
38 an der Zeichenfläche anliegt, z. B. an einer im Wesentlichen vertikalen
Wandtafel.
In der Mitte im Schwerpunkt mit dem Handgriff 48 oder dem
Steg 46 ist der Ausschnitt 40 mit einer halbkreisförmigen
Ausnehmung 54 (oder einem Loch) zum Aufhängen des Winkelmessers
36 auf einem vorstehenden Teil eines an einer Wand befestigten Halters
ausgebildet.
Ein alternativer Winkelmesser kann im Wesentlichen halbkreisförmig
ausgebildet sein, d. h., dass er das Halbkreislineal gegenüber dem Handgriff
48 nicht enthält. Dann kann er mit einem zentralen Loch in dem halbkreisförmigen
Lineal zum Aufhängen des Winkelmessers versehen sein.
Ferner ist auch möglich, andere Formen des Zeichendreiecks oder
Winkelmessers zur Verwendung an Wandtafeln vorzusehen, wo mit einem offenen räumlichen
Körper mit einer gemeinsamen äußeren an der Kante ausgebildeten Auflagefläche
gearbeitet wird, und in der ein zentraler Handgriff im Abstand von der Auflagefläche
vorgesehen ist. Ferner ist auch möglich, entsprechende Zeichendreiecke oder
Winkelmesser in kleineren Ausführungen zur Tischverwendung anzugeben.
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| Anspruch[de] |
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Zeichendreieck (2) mit einem Handgriff (32) und Linealen,
welche zueinander einen vorzugsweise rechten Winkel und zwei spitze Winkel bilden,
wobei das Zeichendreieck aus einem dünnen Plattenmaterial als dreidimensionaler,
räumlicher Körper ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass
die mit Skalen versehenen Außenkanten (10, 12) der Lineale
den Rand einer gemeinsamen Grundebene zur Anlage an eine Zeichenebene bilden, und
dass der räumliche Körper als Pyramide ausgebildet ist, deren dreieckförmige
Seitenflächen (14, 16, 18) mit dreieckförmigen
Ausschnitten (20, 22, 24) versehen sind, die die gleiche
dreieckförmige Form wie diejenige der Seitenflächen (14,
16, 18) aufweisen, wobei der Handgriff (32) aus dem Materialsteg
zwischen den Ausschnitten (20, 22, 24) gebildet ist.
Zeichendreieck (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die äußeren Seitenkanten ein rechtwinkliges Dreieck mit spitzen Winkeln
von 30° und 60° bilden.
Zeichendreieck (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die äußeren Seitenkanten ein rechtwinkliges Dreieck mit spitzen Winkeln
von 45° bilden.
Zeichendreieck (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die äußeren Seitenkanten ein gleichseitiges Dreieck mit Winkeln von
60° bilden.
Zeichendreieck (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Zeichenebene durch eine im Wesentlichen vertikal gerichtete Wandtafel gebildet
ist.
Winkelmesser (36) mit einem Handgriff und einem bogenförmigen
Lineal, wobei der Winkelmesser (36) aus einem dünnen Plattenmaterial
als dreidimensionaler, räumlicher Körper ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet,
dass die mit einer Skala versehene äußere Seitenkante des Winkelmessers
den Rand einer Grundebene zur Anlage an eine Zeichenebene bildet, dass der räumliche
Körper als Konus oder als Kugelabschnitt gebildet ist, in deren Mantelfläche
Ausschnitte (40, 42, 44) ausgebildet sind, und dass der
Handgriff aus einem Materialsteg zwischen zwei Ausschnitten (40,
42, 44) gebildet ist.
Winkelmesser (36) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
dass die Unterkante eines ersten Materialstegs (50) zwischen den Ausschnitten
(40, 42, 44) in der Ebene der äußeren Seitenkante
des Winkelmessers verläuft und ein zweiter den Handgriff (48) bildender
Materialsteg (46) zwischen dem ersten Materialsteg (50) und der
die Skala tragenden Mantelfläche des Winkelmessers ausgebildet ist.
Winkelmesser (36) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet,
dass das bogenförmige Lineal (38) sich über 180° oder 360°
erstreckt.
Winkelmesser (36) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
dass der erste Materialsteg (50) diametral verläuft, wobei der zweite
Materialsteg (46) mit dem ersten Materialsteg (50) in dessen mittlerem
Bereich verbunden ist.
Winkelmesser (36) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
dass die Zeichenebene durch eine im Wesentlichen vertikal gerichtete Wandtafel gebildet
ist.
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