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Dokumentenidentifikation DE69932294T2 19.07.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0000980052
Titel Aufzeichnungsmedium mit darauf aufgezeichneten elektronischen Ticketdefinitionen und Verfahren und Vorrichtungen zum Verarbeiten elektronischer Tickets
Anmelder Nippon Telegraph and Telephone Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Fujimura, c/o Nippon Telegraph and Telephone C, Ko, Tokyo 163-1419, JP
Vertreter Hoffmann, E., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 82166 Gräfelfing
DE-Aktenzeichen 69932294
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 10.08.1999
EP-Aktenzeichen 991157702
EP-Offenlegungsdatum 16.02.2000
EP date of grant 12.07.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.07.2007
IPC-Hauptklasse G07F 7/10(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse G07F 19/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   G07B 15/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   G07F 7/08(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum sicheren Umschlagen von aus digitalen Informationen bestehenden elektronischen Tickets, welche vor doppelter Einlösung oder Betrug geschützt werden müssen, und insbesondere ein Verfahren zum Umschlagen elektronischer Tickets mit verschiedenen anwendungsabhängigen Umlaufbedingungen wie Ausstellungs- und Übertragungsbedingungen durch ein Universal-Verarbeitungssystem.

Gegenwärtig werden bereits Software, Bilder, Nachrichten und so weiter über das Internet und ähnliche elektronische Kommunikationsmittel umgeschlagen, aber auch andere Waren, welche sich als digitale Informationen codieren lassen, können schon an sich elektronisch geliefert oder umgeschlagen werden. Vor allem im Dienstleistungswesen wird eine solche Vielzahl von Tickets wie nachfolgend aufgeführt als Ware umgeschlagen, und diese kann ebensogut elektronisch umgeschlagen werden.

  • (1) Reservierungstickets

    Konzertkarten, Platzkarten, Flugtickets, Hotelbuchungsscheine, Tennisplatz-Buchungstickets.
  • (2) Wechselscheine

    Frachtbriefe, Pfandscheine, Anspruchsurkunden, Eigentumsurkunden.
  • (3) Reihenfolge-Tickets

    Einlassreihenfolge-Tickets für einen Wühltisch, Warteschlangen-Tickets für an einem Kassenschalter zu bedienende Kunden, durchnumerierte Tickets für medizinische Behandlung.
  • (4) Geschenkzertifikate

    Geschenkgutscheine, Biercoupons, Buchgutscheine, Reiscoupons, Restaurantcoupons.
  • (5) Vorausbezahlte Karten

    Telefonkarten, Prepaid-Karten, Beförderungsausweise, Schnellstraßen-Beförderungsausweise.
  • (6) Erlaubnisscheine

    Führerscheine, Pässe, Zutrittsausweise.

Das hierin erwähnte Ticket ist eine Darstellung der Berechtigung des Ticketbesitzers, die auf dem Ticket vermerkten Dienstleistungen oder Waren in Anspruch zu beanspruchen. Ein solches Ticket kann durch Codieren der Anspruchsinhalte als digitale Informationen und Anhängen der Signatur des Ausstellers an diese in elektronischer Form geschaffen werden.

Die "Elektronifizierung" des Tickets bietet einen Vorteil, welcher die Kosten des Ausstellens und Versendens von Papiertickets senkt. Ein weiterer Vorteil ist die Aufhebung der Beschränkung des Ticketverkaufs auf bestimmte Orte und Zeiten, wodurch es möglich wird, Tickets überall und jederzeit zu bekommen und zu benutzen. Ferner kann ein Ticket über ein Netzwerk auf einen Freund oder Bekannten an einem fernen Ort übertragen werden. Die "Elektronifizierung" des Tickets verbessert folglich seine Brauchbarkeit. Aus diesen Gründen ließ sich in den letzten Jahren ein Trend zur "Elektronifizierung" von Tickets feststellen.

Wie für Veranstaltungs-Tickets für Konzerte, Sportveranstaltungen und so weiter gibt es bereits Händler, welche elektronische Tickets über das Internet verkaufen, zum Beispiel e-ticket (http://www.e-ticket.net). Was Wechselscheine anbelangt, so gibt es auch hier Händler, die Wechselscheine für Gold verkaufen, zum Beispiel e-gold (http://www.e-gold.com) von Gold & Silver Reserve, Inc. in den USA. Für die "Elektronifizierung" von Geschenkgutscheinen und Prepaid-Karten wurden beispielsweise ein auf einem Prepaid-Karten-Modell beruhendes Kleinstbetragszahlungssystem, beschrieben in S. Glassman, M. Manasse, M. Abadi, P. Gauthier und P. Sobalvarro, "The Millicent Protocol for Inexpensive Electronic Commerce" (Proceedings of 4th World Wide Web Conference), und ein weiteres auf einem Prepaid-Karten-Modell beruhendes Ticketimplementierungsverfahren, beschrieben in R. Rivest und Adi Shamir, "Pay Word and MicroMint: Two simple micropayment schemes" (Technical Report, MIT, Cambridge, 1996), vorgeschlagen.

Anders als digitale Inhalte wie ein gewöhnliches Bild oder ein Klang muss das Ticket vor doppelter Einlösung und ähnlichem Betrug geschützt werden, und solche Betrugsverhinderungs-Schemata wurden schnell entwickelt. In den obenerwähnten Quellen werden mehrere Schemata vorgeschlagen, aber in einer Quelle zu Electronic-Cash-Technologie, zum Beispiel Peter Wayner, "Digital Cash" (Academic Press Ltd., ISBN 0-12-788772-5) stehen zusammengefasste Verfahren zum sicheren Übertragen von und für sichere Transaktionen mit wertvollen Informationen wie "Electronic Cash". In den US-Patenten Nr. 5,621,797 und Nr. 5,557,518 stehen vorgeschlagene Verfahren zum sicheren Einlösen und Übertragen von elektronischen Tickets, wobei der Schwerpunkt auf einem Beförderungsausweis, einem Veranstaltungs-Ticket, einer Zugangskarte für Telekommunikationsdienstleistungen und einem Erlaubnisschein liegt. Überdies wird im japanischen Amtsblatt für offengelegte Patentanmeldungen Nr. 31204/99 ein elektronisches Ticketsystem vorgeschlagen, welches elektronische Tickets implementiert, die schwierig zu fälschen und zu duplizieren sind, deren Inhalte aber für Dritte nachweisbar sind.

Diese gerade erwähnten herkömmlichen Schemata sind jedoch nur dazu bestimmt, das elektronische Ticket vor Betrug zu schützen, und sie schlagen weder ein Universalverfahren zum Definieren einer breiten Vielfalt von elektronischen Tickets vor noch bieten sie ein Universal-Verarbeitungssystem für Ausstellungs-, Übertragungs- und Einlösungstransaktionen unterschiedlicher elektronischer Tickets an.

Ein Universalverfahren und eine Universalvorrichtung zum Kontrollieren des Umlaufs elektronischer Tickets, mittels derer verschiedene Umlaufbedingungen wie die nachfolgend aufgeführten kontrolliert werden könnten, wurden bislang nicht erdacht.

  • (1) Nur qualifizierte Händler oder Agenturen dürfen Tickets, z.B. Lottoscheine oder Wettscheine, ausstellen.
  • (2) Tickets werden nur für qualifizierte Benutzer ausgestellt (an diese verkauft), z.B. Beförderungsausweise mit Studentenrabatt (die nur für Personen mit Studentenausweis ausgestellt werden können).
  • (3) Nur qualifizierte Händler und Benutzer dürfen Tickets übertragen (verkaufen), z.B. Flugtickets (die nur Reisebüros übertragen können).
  • (4) Nur qualifizierte Benutzer dürfen Tickets einlösen, z.B. Schnellstraßen-Tickets (die Beförderungstickets erfordern).
  • (5) Nur qualifizierte Händler dürfen Tickets überprüfen, z.B. Biercoupons und Buchgutscheine.

Wie oben beschrieben, wurden mehrere Verfahren und Vorrichtungen zur Verarbeitung elektronischer Tickets vorgeschlagen, aber herkömmliche Systeme sind allesamt für Einzelanwendungen vorgesehen. Üblicherweise ist es deshalb notwendig, für jedes Ticket eine Software zum Auslesen der Ticketinformationen, ein Handelssystem und so weiter zu entwickeln – dies treibt unvermeidlich die Entwicklungskosten nach oben. Um dieses Problem zu lösen, gab es eine starke Nachfrage nach einem Universalschema zur Verarbeitung einer breiten Vielfalt von elektronischen Tickets, aber wegen der unterschiedlichen Arten und Merkmale elektronischer Tickets gestaltete es sich schwierig, ein Universal-Ticketverarbeitungssystem zu implementieren.

Die GB-A-2 317 790 betrifft elektronische Geldtransaktionen, bei welchen ein Wertschein von einer Bank ausgestellt wird. 6 des Dokuments zeigt einen Wertschein, der erzeugt wurde, indem zum in 2 des Dokuments gezeigten Wertschein eine Zahlungsanweisung an die Bank infolge einer Einlösung hinzugefügt wurde. Dieses Dokument sagt nichts über ein Ticket eines bestimmten Schemas, in welchem eine Schemaidentifikation aufgezeichnet ist, welche ein Schema eines Tickets, welches Ticket der Empfänger verarbeiten muss, spezifiziert. EP-A-0 829 828 betrifft Mehrfach-Tickets auf "Smart Cards", sagt aber ebenfalls nichts über die Verwendung eines Ticket-Schemas.

KURZBESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Deshalb besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, ein Universalverfahren und eine Universalvorrichtung zum Verarbeiten elektronischer Tickets zu schaffen, welche gestatten, elektronische Tickets mit verschiedenen Umlaufbedingungen sicher auszustellen, zu übertragen und einzulösen.

Diese Aufgabe wird mit einer Vorrichtung und einem Verfahren zum Ausstellen eines elektronischen Tickets nach Anspruch 1 und 19 (18), einer Vorrichtung und einem Verfahren zum Übertragen eines elektronischen Tickets nach Anspruch 4 (3) und 22 (20), einer Vorrichtung und einem Verfahren zum Empfangen eines elektronischen Tickets nach Anspruch 7 (6) und 25 (23), einer Vorrichtung und einem Verfahren zum Einlösen eines elektronischen Tickets nach Anspruch 8 (7) und 26 (24) und einer Vorrichtung und einem Verfahren zum Entwerten eines elektronischen Tickets nach Anspruch 11 (10) und 29 (27) erfüllt. Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Das elektronische Ticket enthält einen Umlaufbedingungs-Aufzeichnungsteil, welcher zugehörige Tickets spezifiziert, um verschiedene Umlaufbedingungen für es zu definieren, welche der Empfänger und/oder Absender des elektronischen Tickets in jeweiligen Phasen der Ausstellung, Übertragung und Einlösung des elektronischen Tickets erfüllen muss – dies macht es möglich, das elektronische Ticket in einer breiten Vielfalt von Formen umzuschlagen. Das elektronische Ticket ist dafür eingerichtet, die Identifikation seines Ausstellers, seine Berechtigungsinformationen, mindestens eine seiner Bedingungen für Ausstellung, Übertragung und Einlösung im Umlaufbedingungs-Aufzeichnungsteil sowie die Identifikation seines Besitzers und die Signatur des Ausstellers selbst zu definieren.

Ein Ticket-Schema, das die Informationenstruktur des elektronischen Tickets definiert, umfasst eine Berechtigungsinformationenstruktur-Definition, welche die Arten und Bedeutungen von Merkmalen oder Attributen unterschiedlicher Berechtigungsinformationen, welche bei jeder Anwendung des elektronischen Tickets anders sind, definiert. Das Ticket-Schema hat eine Definition zur Spezifizierung mindestens einer der Bedingungen für Ausstellung, Übertragung und Einlösung des elektronischen Tickets. Überdies hat das elektronische Ticket der obigen Struktur eine Definition zur Spezifizierung einer Schemaidentifikation, welche das Ticket-Schema der obigen Struktur definiert.

Ferner enthält das elektronische Ticket der obigen Struktur einen Bedingungserfüllungszertifikat-Aufzeichnungsteil, welcher die Erfüllung mindestens einer der Bedingungen für Ausstellung, Übertragung und Einlösung bescheinigt, um zu ermöglichen, zum Zeitpunkt der Übertragung oder Entwertung des elektronischen Tickets zu überprüfen, ob das Ticket soweit gültige Transaktionen durchlaufen hat.

Eine Vorrichtung zum Ausstellen des obigen elektronischen Tickets enthält: eine Einrichtung zum Aufzeichnen von Merkmalsausprägungen des Tickets gemäß der Definition des Ticket-Schemas; eine Einrichtung zum Überprüfen der in einem Bedingungs-Aufzeichnungsteil aufgezeichneten Ticket-Ausstellungsbedingung; und eine Einrichtung zum Versenden des elektronischen Tickets.

Eine Vorrichtung zum Übertragen des obigen elektronischen Tickets enthält: eine Einrichtung zum Überprüfen, ob die Ticketübertragungsbedingung erfüllt ist oder nicht; eine Einrichtung zum Aufzeichnen eines Übertragungszertifikats in einem Übertragungszertifikat-Aufzeichnungsteil, wenn die Übertragungsbedingung erfüllt ist; und eine Einrichtung zum Versenden des elektronischen Tickets an den Übernehmer.

Eine Vorrichtung zum Empfangen des elektronischen Tickets enthält: eine Einrichtung zum Überprüfen, ob ein Zertifikat über die Erfüllung einer Ausstellungsbedingung des elektronischen Tickets der in einem Ausstellungsbedingungs-Aufzeichnungsteil aufgezeichneten Ausstellungsbedingung entspricht; eine Einrichtung zum Überprüfen der Gültigkeit des Übertragungszertifikats; und eine Einrichtung zum Überprüfen, ob ein Zertifikat über die Erfüllung einer Übertragungsbedingung der in einem Übertragungsbedingungs-Aufzeichnungsteil aufgezeichneten Übertragungsbedingung entspricht.

Eine Vorrichtung zum Einlösen des elektronischen Tickets enthält: eine Einrichtung zum Überprüfen, ob die in einem Einlösungsbedingungs-Definitionsteil des durch das obenerwähnte Definitionsschema für elektronische Tickets definierten elektronischen Tickets aufgezeichnete Einlösungsbedingung erfüllt ist oder nicht; eine Einrichtung zum Aufzeichnen eines Einlösungszertifikats in einer Einlösungszertifikats-Aufzeichnungseinrichtung, wenn die Einlösungsbedingung erfüllt ist; eine Einrichtung zum Aufzeichnen eines Einlösungsbedingungserfüllungszertifikats in einer Einlösungsbedingungserfüllungszertifikats-Aufzeichnungseinrichtung; und eine Einrichtung zum Versenden des elektronischen Tickets an einen Diensteanbieter.

Eine Entwertungseinrichtung für das obige elektronische Ticket enthält: eine Einrichtung zum Überprüfen, ob die im Bedingungs-Aufzeichnungsteil aufgezeichnete Einlösungsbedingung erfüllt ist; und eine Einrichtung zum Aufzeichnen des zu speichernden elektronischen Tickets, wenn die Einlösungsbedingung erfüllt ist.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist ein Blockschaltbild, welches das gesamte System für Ticketausstellungs-, -übertragungs- und -einlösungstransaktionen gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;

2A ist eine Zeichnung, welche die Datenstruktur eines Tickets, das zwischen den in 1 gezeigten Aussteller-, Benutzer- und Diensteanbieter-Geräten umgeschlagen wird, darstellt;

2B ist eine Zeichnung, welche die Datenstruktur eines Ticket-Schemas darstellt, welches die Ticketdatenstruktur definiert;

3A ist eine Zeichnung, welche ein Beispiel der Definition einer Ausstellungsbedingung darstellt;

3B ist eine Zeichnung, welche ein Beispiel der Definition einer Übertragungsbedingung darstellt;

3C ist eine Zeichnung, welche ein Beispiel der Definition einer Einlösungsbedingung darstellt;

3D ist eine Zeichnung, welche eine Schemadefinierer-Tabelle darstellt, die einen Schemadefinierer spezifiziert, welcher eine Schemadefinition für jede Berechtigungsart liefern darf;

3E ist eine signierte Tabelle von den jeweiligen Berechtigungsarten entsprechenden Schema-IDs;

4 ist eine Zeichnung, welche ein Beispiel eines Lottoscheinaussteller-Zertifikats zeigt;

5 ist eine Zeichnung, welche ein Beispiel eines Lottoscheinausstellerzertifikat-Schemas zeigt;

6 ist eine Zeichnung, welche ein Beispiel eines Benutzerzertifikats zeigt;

7 ist eine Zeichnung, welche ein Beispiel eines Benutzerzertifikat-Schemas zeigt;

8 ist eine Zeichnung, welche ein Beispiel eines Einlösungszertifikats zeigt;

9 ist eine Zeichnung, welche ein Beispiel eines Einlösungszertifikat-Schemas zeigt;

10 ist eine Zeichnung, welche ein Beispiel eines Übertragungszertifikats zeigt;

11 ist eine Zeichnung, welche ein Beispiel eines Übertragungszertifikat-Schemas zeigt;

12 ist eine Zeichnung, welche ein Beispiel der Definition eines Lottoscheins zeigt;

13 ist eine Zeichnung, welche ein Beispiel der Definition eines Lottoschein-Schemas zeigt;

14 ist eine Zeichnung, welche ein Beispiel eines Ticketumlaufsystems, in welchem Ausstellergerät, Benutzergerät, Diensteanbieter-Gerät, Schemadefinierer-Gerät und das Doppeleinlösungs-Kontrollgerät, welche Bestandteile der vorliegenden Erfindung sind, in einem Netzwerk miteinander verbunden sind, veranschaulicht;

15 ist eine Zeichnung, welche ein Beispiel eines Ticketumlaufsystems, in welchem Ausstellergerät, Benutzergerät, Diensteanbieter-Gerät, Schemadefinierer-Gerät und das Doppeleinlösungs-Kontrollgerät, welche Bestandteile der vorliegenden Erfindung sind, nicht in einem Netzwerk miteinander verbunden sind, veranschaulicht;

16 ist ein Blockschaltbild, welches einen Ticket-Lauf unter Umlaufkontrolle darstellt;

17 ist ein Ablaufdiagramm, welches eine Hauptprozedur einer Ticketausstellungs-Vorrichtung darstellt;

18 ist ein Ablaufdiagramm, welches eine Hauptprozedur einer Ticketübertragungs-Vorrichtung darstellt;

19 ist ein Ablaufdiagramm, welches eine Hauptprozedur einer Ticketeinlösungs-Vorrichtung darstellt;

20 ist ein Ablaufdiagramm, welches eine Ticketeinlösungs-Prozedur darstellt;

21 ist ein Ablaufdiagramm, welches eine Empfängerüberprüfungsprozedur darstellt;

22 ist ein Ablaufdiagramm, welches eine Absenderüberprüfungsprozedur darstellt;

23 ist ein Ablaufdiagramm, welches eine Hauptprozedur einer Empfangsvorrichtung darstellt;

24 ist ein Ablaufdiagramm, welches eine Hauptprozedur einer Entwertungsvorrichtung darstellt;

25 ist ein Ablaufdiagramm, welches eine Ticketüberprüfungsprozedur darstellt;

26 ist ein Ablaufdiagramm, welches eine Schemavereinbarkeits-Überprüfungsprozedur darstellt;

27 ist ein Ablaufdiagramm, welches eine Ausstellungsbedingungs-Überprüfungsprozedur darstellt;

28 ist ein Ablaufdiagramm, welches eine Übertragungsbedingungs-Überprüfungsprozedur darstellt;

29 ist ein Ablaufdiagramm, welches eine Übertragungszertifikats-Überprüfungsprozedur darstellt;

30 ist ein Ablaufdiagramm, welches eine Einlösungsbedingungs-Überprüfungsprozedur darstellt;

31 ist ein Ablaufdiagramm, welches eine Einlösungszertifikats-Überprüfungsprozedur darstellt;

32 ist ein Ablaufdiagramm, welches eine Bedingungserfüllungszertifikats-Überprüfungsprozedur darstellt;

33 ist ein Ablaufdiagramm, welches eine Doppeleinlösungs-Kontrollprozedur darstellt;

34 ist ein Blockschaltbild, welches die Funktionskonfiguration der Ausstellungsvorrichtung veranschaulicht;

35 ist ein Blockschaltbild, welches die Funktionskonfiguration der Übertragungsvorrichtung veranschaulicht;

36 ist ein Blockschaltbild, welches die Funktionskonfiguration der Empfangsvorrichtung veranschaulicht;

37 ist ein Blockschaltbild, welches die Funktionskonfiguration der Einlösungsvorrichtung veranschaulicht; und

38 ist ein Blockschaltbild, welches die Funktionskonfiguration der Entwertungsvorrichtung veranschaulicht;

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Die Ausstellung, Übertragung und Einlösung (Verbrauch oder Prüfung) solcher verschiedener Tickets wie zuvor erwähnt können als Umlauf von durch die Tickets garantierten oder auf den Tickets vermerkten Berechtigungen angesehen werden. Der Umlauf von Berechtigungen besteht aus diesen drei Haupttransaktionen Ausstellung, Übertragung und Einlösung. Das heißt, das elektronische Ticket wird von einem Aussteller erzeugt und direkt oder über ein Netzwerk an einen Benutzer gesendet (ausgestellt). In diesem Fall kann der Nutzer ein Verbraucher, ein Geschäft oder ein Unternehmen sein. Das so ausgestellte elektronische Ticket wird von einem Benutzer zu einem anderen umgeschlagen (an einen anderen übertragen), und schließlich wird es im Austausch gegen Dienstleistungen eines Diensteanbieters verbraucht (entwertet). Je nach Art des Tickets wird die Anzahl möglicher Benutzungen verringert oder wird der Besitz des Tickets aufgehoben.

Parameter, die verwendet werden können, um den Umlauf unterschiedlicher Tickets zu kontrollieren, sind zum Beispiel die Anzahl möglicher Benutzungen, die Geltungsdauer, Duplizierbarkeit, Übertragbarkeit und die Umlaufreichweite. Die Umlaufreichweite ist durch vom Ticket-Absender und vom Ticket-Empfänger verlangte Qualifizierungsbedingungen begrenzt. Zum Beispiel wenn ein Reisebüro Mitglieder für einen Reiseclub anwirbt und spezielle Reisegutscheine (Tickets) für diese ausstellt, muss der Ticket-Absender über eine Geschäftszulassung verfügen und muss der Ticket-Empfänger über ein Mitgliedschaftszertifikat verfügen, welches bescheinigt, dass er Mitglied des Reiseclubs ist. Die Geschäftszulassung des Reisebüros kann als die Berechtigung, welche das Reisebüro besitzt, und das Mitgliedschaftszertifikat als die Berechtigung, welche das Mitglied besitzt, angesehen werden. Das heißt, der Umlauf von Tickets kann als Übertragung von Berechtigungen zwischen solchen Berechtigungsbesitzern angesehen werden. Aus diesem Blickwinkel gesehen, steuert die vorliegende Erfindung den Ticket-Umlauf durch Beschreiben der Absenderbedingungen und der Empfängerbedingungen für die Transaktionen Ticket-Ausstellung, Ticket-Übertragung und Ticket-Einlösung auf dem Ticket selbst. Die vorliegende Erfindung ermöglicht sicheres Verarbeiten verschiedener Arten von Tickets mittels einer gemeinsamen Prozedur durch Handhaben von Mitgliedschaftszertifikaten und Geschäftszulassungen selbst als Berechtigungen, welche gemäß der vorliegenden Erfindung in Form elektronischer Tickets umgeschlagen werden können.

Nun werden die Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen ausführlich beschrieben.

1 veranschaulicht in Blockform das gesamte System, in welchem Einrichtungen zum Ausstellen, Übertragen und Einlösen eines elektronischen Tickets (im folgenden einfach als Ticket bezeichnet) gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung aufeinanderfolgend miteinander verbunden sind.

Wie in 1 gezeigt, wird ein Ticket durch eine Ausstellungsvorrichtung 102 eines Ausstellergeräts 108 ausgestellt und von einer Empfangsvorrichtung 103 eines Benutzergeräts 109 empfangen. Bei dieser Bewegung des elektronischen Tickets überprüft die Ausstellungsvorrichtung 102, ob das Benutzer-1-Gerät 109 geeignet ist, und wenn ja, versendet sie das Ticket an die Empfangsvorrichtung 103 des Benutzer-1-Geräts 109. Die Empfangsvorrichtung 103 überprüft, ob das empfangene Ticket gültig ist, und wenn ja, speichert sie das Ticket in einer Speicherungseinrichtung 109S. Auch im Fall, dass das Ticket vom Benutzer-1-Gerät 109 an ein Benutzer-n-Gerät 110 übertragen wird, überprüft eine Übertragungsvorrichtung 104, ob das Benutzer-n-Gerät 110 geeignet ist, und wenn ja, versendet sie das Ticket an eine Empfangsvorrichtung 105. Die Empfangsvorrichtung 105 des Benutzer-n-Geräts 110 überprüft, ob das empfangene Ticket gültig ist, und wenn ja, speichert sie es in einer Speicherungseinrichtung 110S.

Im Fall des Einlösens des elektronischen Tickets durch eine Einlösungsvorrichtung 106 des Benutzer-n-Geräts 110 und des Entwertens desselben durch eine Entwertungsvorrichtung 107 eines Diensteanbieter-Geräts 111 überprüft die Einlösungsvorrichtung 106 entsprechend, ob das Diensteanbieter-Gerät 111 geeignet ist, und wenn ja, versendet sie das Ticket an die Entwertungsvorrichtung 107 des Diensteanbieter-Geräts 111. Die Entwertungsvorrichtung 107 überprüft, ob das empfangene Ticket gültig ist, und wenn ja, speichert sie es in einer Speicherungseinrichtung 111S. Gelegentlich gibt es einen Fall, in welchem eine solche Bewegung (Übertragung) des elektronischen Tickets nicht vorkommt, oder bisweilen kann die Bewegung zwischen den Benutzereinheiten nach Bedarf mehrmals wiederholt werden.

2A zeigt die Datenstruktur eines Tickets 230, welches zwischen Aussteller-, Benutzer- und Diensteanbieter-Gerät, wie in 1 gezeigt, umläuft, und 2B zeigt die Datenstruktur eines Ticket-Schemas 210, welches die Ticket-Struktur definiert.

Nun werden zuerst Merkmale des elektronischen Tickets gemäß der vorliegenden Erfindung kurz beschrieben. Das in 2A dargestellte elektronische Ticket 230 enthält: eine Aussteller-ID 237, welche den Aussteller des Tickets angibt; Berechtigungsinformationen (Berechtigungsarten, Geltungsdauer und so weiter) 239 des Tickets; Ausstellungsbedingungen 240; Übertragungsbedingungen 241; und Einlösungsbedingungen 242. Die Ausstellungsbedingungen 240, die Übertragungsbedingungen 241 und die Einlösungsbedingungen 242 werden gewöhnlich als Umlaufbedingungen bezeichnet und definieren Anforderungen an den Ticket-Absender (dessen erforderliche Qualifikation) und Anforderungen an den Ticket-Empfänger (dessen erforderliche Qualifikation) in der Ausstellungs-, Übertragungsbeziehungsweise Einlösungsphase. Mit einem solchen Ticket-Format können unterschiedliche Tickets als zu Universalumlauf fähige elektronische Tickets codiert werden. In den Ausführungsformen der 2A und 2B ist das Ticket-Format aus 2A durch das Schema 210 aus 2B, welches durch eine Schema-ID 231 spezifiziert ist, definiert, und ist das Ticket dem Format folgend strukturiert. Ein solches Ticket-Schema ist für jede Berechtigungsart des Tickets vorbereitet und wird zum Beispiel über einen Server in einem Netzwerk öffentlich gemacht, so dass das Ticket-Schema für jedermann frei zugänglich ist. Alternativ kann vorab eine Tabelle mit den jeweiligen Berechtigungsarten entsprechenden Schemata an Benutzer verteilt werden.

Jetzt wird eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung konkret beschrieben.

Wie in 2A gezeigt, enthält das Ticket 230 eine Schema-ID 231, eine Ticket-ID 232, ein Ticket-Erscheinungsbild 233, eine Besitzer-ID 234, eine Aussteller-Signatur 235 und ein Umlaufzertifikat 236.

Die Schema-ID 231 ist eine Identifikation des Ticket-Schemas 210 (2B), welche die Struktur des Tickets 230 und die Merkmale, die das Ticket haben soll, spezifiziert. Das Ticket-Schema wird später noch ausführlich beschrieben.

Die Ticket-ID 232 ist eine Identifikation des Tickets 230, und sie ist so gewählt, dass sie unter allen Tickets einmalig ist.

Das Ticket-Erscheinungsbild 233 enthält eine Aussteller-ID 237, eine Berechtigungsart 238, Berechtigungsinformationen 239, eine Ausstellungsbedingung 240, eine Übertragungsbedingung 241 und eine Einlösungsbedingung 242. Die Aussteller-ID 237 ist eine Identifikation einer Person oder Organisation, welche Tickets ausstellt. Die Berechtigungsart 238 ist eine Identifikation, welche die Ticket-Art wie Flugticket, Geschenkgutschein, Lottoschein oder Veranstaltungs-Ticket angibt. Die Berechtigungsinformationen 239 definieren ticketabhängige Berechtigungsinformationen im einzelnen, zum Beispiel im Fall eines Flugtickets das Abflugdatum, die Flugnummer und so weiter und im Fall eines Veranstaltungs-Tickets den Zeitpunkt und den Ort der Veranstaltung und so weiter. Ausstellungs-, Übertragungs- und Einlösungsbedingungen 240, 241 und 242 werden später beschrieben.

Die Besitzer-ID 234 ist eine Identifikation einer Person oder Organisation, welche das Ticket besitzt. Die Aussteller-Signatur 235 ist eine an den gesamten, aus der Schema-ID 231, der Ticket-ID 232, dem Ticket-Erscheinungsbild 233 und der Besitzer-ID 234 bestehenden Informationsblock angehängte Signatur des Ausstellers. Signatur-Schemata, welche in diesem Fall verwendet werden können, sind Schemata elektronischer Signaturen wie zum Beispiel das RSA-Schema von RSA Data Security Inc. oder ESIGN von der Nippon Telegraph and Telephone Corporation. Genauer gesagt, erzeugt der Aussteller einen geheimen und einen öffentlichen Schlüssel gemäß einer mit öffentlichen Schlüsseln arbeitenden Kryptografie, erzeugt er dann mittels des geheimen Schlüssels die Signatur 235 für die Informationen 231 bis 234 und verbreitet er den öffentlichen Schlüssel und sein Zertifikat zum Beispiel als Anhänge zum Ticket 230 (obwohl nicht dargestellt). Im Fall, dass der öffentliche Schlüssel als Aussteller-ID 237 verwendet wird und im elektronischen Ticket 230 beschrieben ist, brauchen der öffentliche Schlüssel und sein Zertifikat nicht als Anhänge zum elektronischen Ticket 230 verbreitet zu werden.

Das Umlaufzertifikat 236 wird später noch ausführlich beschrieben.

Das Ticket-Schema 210 besteht aus Informationen, welche die Struktur des Tickets 230 und die vom Ticket 230 benötigten Arten von Merkmalen spezifizieren, und es kann durch einen Schemadefinierer wie einen Aussteller, einen Diensteanbieter oder ein Handelsunternehmen frei definiert werden. Wie in 14 gezeigt, ist durch Verwendung eines Schema-Servers 1401 oder dergleichen für freien Zugang zum Ticket-Schema 210 über ein Netzwerk 1407 gesorgt. Wie in 15 gezeigt, kann jedoch das Ticket-Schema 210 auch vorab an ein Ausstellergerät 1506, Benutzergeräte 1505 und 1504, ein Diensteanbieter-Gerät 1503 und so weiter verteilt werden. In diesem Fall braucht der Schema-Server nicht ständig an das Netzwerk 1507 angeschlossen zu sein. Folglich können Ticket-Transaktionen bei Verwendung einer "Smart Card" oder dergleichen auch offline verarbeitet werden.

Das Ticket-Schema 210 enthält, wie in 2B gezeigt, eine Metaschema-ID 211, eine Schemadefinierer-ID 212, eine Schema-ID 213, ein Ticket-Skelett 214 und eine Schemadefinierer-Signatur 215. Die Schemadefinierer-Signatur 215 wird auf die gleiche Weise erzeugt wie die Ticketaussteller-Signatur. Der Schemadefinierer erzeugt einen geheimen und einen öffentlichen Schlüssel, erzeugt dann mittels des geheimen Schlüssels die Signatur 215 für die Informationen 211 bis 214 und verbreitet den öffentlichen Schlüssel und das Zertifikat des öffentlichen Schlüssels zum Beispiel als Anhänge zum Schema (obwohl nicht dargestellt). Im Fall, dass der öffentliche Schlüssel als Schema-ID 213 verwendet wird und im Ticket-Schema 210 beschrieben ist, brauchen der öffentliche Schlüssel und sein Zertifikat nicht als Anhänge zum Ticket-Schema 210 verbreitet zu werden.

Die Metaschema-ID 211 ist eine Identifikation für die Struktur des Ticket-Schemas. Wenn die Struktur des Ticket-Schemas in der Zukunft geändert wird, ermöglicht die Metaschema-ID 211 die Unterscheidung zwischen alten und neuen Ticket-Schemata, was einen Übergang zum neuen Schema erleichtert. Die Schemadefinierer-ID 212 ist eine Identifikation einer Person oder Organisation, welche das Ticket-Schema definiert.

Die Schema-ID 213 ist eine Identifikation des Schemas 210 selbst. Wo das Ticket-Schema 210 mit der Schema-ID 213 durch den Schemadefinierer signiert ist, ist es möglich, zu überprüfen, ob das Ticket-Schema 210 für die Schema-ID 213 gültig ist, auch wenn das Ticket-Schema 210 auf einem lokalen Speicherungsmedium (in einem Schema-Cachespeicher SCH) cache-gespeichert ist, wie in 15 gezeigt, oder auch wenn es bei einer Transaktion direkt vom Transaktionspartner empfangen wird. Das Ticket-Schema 210 muss zum Beispiel mittels des Schema-Servers 1401 in 14 öffentlich gemacht werden, wie zuvor erwähnt. Dies kann zum Beispiel mittels eines Verfahrens geschehen, welches die Schema-ID durch den im "World Wide Web Consortium" (W3C) spezifizierten "Universal Resource Identifier" (URI) spezifiziert und das ins Netzwerk gestellte Ticket-Schema mittels des in IETF spezifizierten HTTP-Protokolls erhält.

Das Ticket-Skelett 214 enthält, wie es beim Ticket-Erscheinungsbild 233 der Fall ist, eine Aussteller-ID 216, eine Berechtigungsart 217, eine Definition der Berechtigungsinformationen-Struktur 218, eine Ausstellungsbedingung 219, eine Übertragungsbedingung 220 und eine Einlösungsbedingung 221. Die Aussteller-ID 216 ist eine Identifikation einer Person oder Organisation, welche das Ticket ausstellt, wie es bei der Ticketaussteller-ID 237 der Fall ist. Der Wert dieser Identifikation braucht jedoch, anders als im Fall der Ticketaussteller-ID 237, nicht immer spezifiziert zu werden. Die Berechtigungsart 217 definiert denselben Wert wie den in der Berechtigungsart 238 des Tickets 230. Die Definition der Berechtigungsinformationen-Struktur 218 definiert die durch die Berechtigungsinformationen 239 des Tickets 230 zu definierenden Arten von ticketabhängigen Merkmalen im einzelnen, zum Beispiel im Fall eines Flugtickets das Abflugdatum, die Flugnummer und so weiter und im Fall eines Veranstaltungs-Tickets den Zeitpunkt und den Ort der Veranstaltung und so weiter. Die Definition der Berechtigungsinformationen-Struktur 218 kann auch konkrete Werte solcher Merkmale spezifizieren. In diesem Fall können nur die konkreten Werte der Merkmale auf dem durch dieses Ticket-Schema spezifizierten Ticket definiert werden.

Die Ausstellungsbedingung 219 besteht aus einem Satz von vom Ticket-Aussteller zu erfüllenden Bedingungen und einem Satz von vom Ticket-Empfänger zu erfüllenden Bedingungen. Eine der Ausstellungsbedingungen für den Ticket-Aussteller besteht darin, dass nur eine qualifizierte Agentur (die eine Geschäftszulassung besitzt) Tickets ausstellen kann (wie in den Fällen von Lottoscheinen und Wettscheinen). Eine der Bedingungen für den Ticket-Empfänger besteht darin, dass ein Ticket nur für eine qualifizierte Person (zum Beispiel im Fall eines Fahrscheins mit Studentenrabatt für einen Studenten, der einen Studentenausweis besitzt) ausgestellt wird. Um solche Ausstellungsbedingungen zu definieren, verwendet die vorliegende Erfindung eine oder mehrere vom Absender verlangte Ticketschema-IDs (im folgenden einfach als Absender-Ticketschema-ID bezeichnet) 251 und eine oder mehrere vom Empfänger verlangte Ticketschema-IDs (im folgenden einfach als Empfänger-Ticketschema-ID bezeichnet) 252, welche als Ausstellungsbedingungen 240 in einem Ausstellungsbedingungs-Aufzeichnungsteil 250 aufgezeichnet sind, wie in 3A gezeigt. Die Absender-Ticketschema-ID 251 entspricht zum Beispiel einer Schemaidentifikation der Zulassung für die Ausstellung von Lottoscheinen im obigen Beispiel. Die Empfänger-Ticketschema-ID 252 entspricht zum Beispiel einer Schema-ID des Studentenausweises im obigen Beispiel.

Die Übertragungsbedingung 220 besteht aus einer Übertragbarkeitsbedingung und, wenn übertragbar, vom Ticket-Abtretenden verlangten Bedingungen und vom Ticket-Übernehmer verlangten Bedingungen. Eine der Bedingungen für den Ticket-Abtretenden besteht zum Beispiel darin, dass, wie im Fall eines Flugtickets, nur ein qualifizierter Benutzer (ein Reisebüro, das eine Geschäftszulassung besitzt) Tickets übertragen oder verkaufen darf. Eine der Bedingungen für den Ticket-Übernehmer besteht darin, dass ein Ticket nur an eine qualifizierte Person übertragen wird (zum Beispiel im Fall eines Fahrscheins mit Studentenrabatt an einen Studenten, der einen Studentenausweis besitzt). Um solche Übertragbarkeitsbedingungen zu definieren, verwendet die vorliegende Erfindung eine Übertragbarkeitsbedingung 261, eine oder mehrere vom Absender verlangte Ticketschema-IDs (im folgenden einfach als Absender-Ticketschema-ID bezeichnet) 262 und eine oder mehrere vom Empfänger verlangte Ticketschema-IDs (im folgenden einfach als Empfänger-Ticketschema-ID bezeichnet) 263, welche als Teil der Übertragungsbedingungen 241 in einem Übertragungsbedingungs-Aufzeichnungsteil 260 aufgezeichnet sind, wie in 3B gezeigt. Die Absender-Ticketschema-ID 262 entspricht zum Beispiel einer Schemaidentifikation der Geschäftszulassung des Reisebüros im obigen Beispiel. Die Empfänger-Ticketschema-ID 263 entspricht zum Beispiel einer Schemaidentifikation des Studentenausweises im obigen Beispiel.

Die Einlösungsbedingung 221 besteht aus Bedingungen für das Ticket selbst, von einem Ticket-Einlöser verlangten Bedingungen und von einem Ticket-Entwerter verlangten Bedingungen. In der vorliegenden Erfindung sind die Bedingungen für das Ticket selbst durch ein Verfalldatum 271, eine Anzahl möglicher Benutzungen 272 und eine Ordnung 273 des Tickets als Teil der Einlösungsbedingungen 242 in einem Einlösungsbedingungs-Aufzeichnungsteil 270 spezifiziert, wie in 3C gezeigt. Das Verfalldatum 271 enthält das Datum des Inkrafttretens des Tickets und sein Verfalldatum. Die Anzahl möglicher Benutzungen 272 dient dazu, zu spezifizieren, wieviele Male das Ticket benutzt werden kann. Tickets, welche durch diese Bedingung spezifiziert sind, lassen sich grob in drei Arten unterteilen: Tickets, die unbegrenzt oft verwendet werden können, wie Nahverkehrs-Zeitkarten oder Pässe; Tickets, die gültig oder in Kraft sind, bis eine spezifizierte Anzahl von Benutzungen oder eine spezifizierte Anzahl von Zähleinheiten erreicht ist, wie Telefonkarten oder Coupon-Tickets; und Tickets, die nur einmal verwendet werden können, wie Bahnfahrscheine oder Konzertkarten. Die Ordnung 273 dient dazu, zu spezifizieren, wann der Ticket-Besitzer zum Empfangen von Dienstleistungen an der Reihe ist. Tickets, welche durch diese Bedingung spezifiziert sind, sind diejenigen, welche in einer, spezifizierten numerischen Reihenfolge eingelöst werden, wie die in Banken oder Krankenhäusern verwendeten Nummern-Tickets.

Zum Beispiel besteht eine der Einlösungsbedingungen darin, dass nur ein besonderes Mitglied (das im Besitz eines Mitgliedschaftszertifikats ist) ein Ticket mit Mitgliederrabatt einlösen darf. Eine der Ticketentwertungsbedingungen besteht darin, dass nur ein qualifizierter Diensteanbieter (der im Besitz eines Entwertungszertifikats oder einer Entwertungszulassung ist) Tickets entwerten darf. Um solche Entwertungsbedingungen zu definieren, verwendet die vorliegende Erfindung eine oder mehrere vom Absender verlangte Ticketschema-IDs (im folgenden einfach als Absender-Ticketschema-ID bezeichnet) 274 und eine oder mehrere vom Empfänger verlangte Ticketschema-IDs (im folgenden einfach als Empfänger-Ticketschema-ID bezeichnet) 275, welche als Teil der Einlösungsbedingungen 242 in einem Einlösungsbedingungs-Aufzeichnungsteil 270 aufgezeichnet sind. Die Absender-Ticketschema-ID 274 entspricht zum Beispiel einer Schemaidentifikation des Mitgliedschaftszertifikats im obigen Beispiel. Die Empfänger-Ticketschema-ID 275 entspricht zum Beispiel einer Schemaidentifikation der Entwertungszulassung im obigen Beispiel.

Die Ausstellungs-, Übertragungs- und Einlösungsbedingungen 219, 220 und 221 in 2B können jeweils zusätzlich zum obenerwähnten Besitz verschiedener Zertifikate zum Beispiel Bedingungen wie Größenordnung und Kapital des Ausstellers und Bedingungen wie Alter und Größe des Ticket-Übernehmers enthalten. Obwohl im vorangehenden nicht im einzelnen beschrieben, können diese Bedingungen zum Beispiel durch Spezifizieren solcher besonderer Merkmale und ihrer Werte wie oben erwähnt sowie durch Spezifizieren der verschiedenen Zertifikate durch Verwendung der Ticketschema-IDs wie oben beschrieben spezifiziert werden.

Die Ausstellungs-, Übertragungs- und Einlösungsbedingungen 240, 241 und 242, welche seitens des Tickets definiert sind, sind in der Struktur identisch mit den Ausstellungs-, Übertragungs- und Einlösungsbedingungen 219, 220 und 221, welche seitens des oben beschriebenen Ticket-Schemas definiert sind. Auch die Inhalte der durch das Ticket-Schema 210, auf welches sich das Ticket 230 bezieht, definierten Ausstellungs-, Übertragungs- und Einlösungsbedingungen 219, 220 und 221 sind genau wie die seitens des Tickets 230 definierten Inhalte der Ausstellungs-, Übertragungs- und Einlösungsbedingungen 240, 241 und 242. Wenn jedoch eine zusätzliche Definition seitens des Ticket-Schemas 210 erlaubt wird, kann eine andere Bedingung seitens des Tickets 230 hinzugefügt werden. Hierdurch kann zum Beispiel im Fall, dass eine Behörde oder ein Handelsverband das Ticket-Schema vorschreibt und jedes Unternehmen durch das Ticket-Schema definierte Tickets ausstellt, der Ticket-Umlauf unter schärferen Bedingungen als den durch das Ticket-Schema definierten Ausstellungs-, Übertragungs- und Einlösungsbedingungen kontrolliert werden, und außerdem ist es möglich, den Umlauf unter einfachen Bedingungen zu sperren.

In dieser Ausführungsform können die Ausstellungs-, Übertragungs- und Einlösungsbedingungen 240, 241 und 242, welche seitens des Tickets definiert sind, weggelassen werden, in welchem Fall es möglich ist, das Ticket-Schema 210 von der im Ticket 230 definierten Ticket-Schema-ID 231 abzuleiten und die Ausstellungs-, Übertragungs- und Einlösungsbedingungen 219, 220 und 221, welche seitens des Ticket-Schemas 210 definiert sind, als Ticketumlaufbedingungen zu verwenden. In diesem Fall kann jedoch keine Bedingung zusätzlich für jedes Ticket definiert werden.

In einem Ticket-Verarbeitungssystem, welches die Übertragung von Tickets nicht unterstützt, kann die Übertragungsbedingung 241 (3B) weggelassen werden. In einem Ticket-Verarbeitungssystem mit einem festen Aussteller braucht die Absenderbedingung 251 der Ausstellerbedingung 240 (3A) nicht im Ticket 230 selbst beschrieben zu sein, wenn diese Information seitens des Ticket-Verarbeitungssystems vorgehalten wird. Entsprechend kann in einem Ticket-Verarbeitungssystem mit einem festen Diensteanbieter die Empfängerbedingung 275 der Einlösungsbedingung 242 (3C) wegelassen werden.

Im Fall eines Ticket-Verarbeitungssystems, in welchem die Benutzerqualifizierungsbedingung fest ist, das heißt, wenn zum Beispiel angenommen wird, dass der Benutzer des Ticket-Verarbeitungssystems ein Mitglied einer besonderen Mitgliedschaft ist, brauchen die Empfänger-Ticketschema-ID 252, welche die Empfängerbedingung in der Ausstellungsbedingung 240 ist, die Absender-Ticketschema-ID 262, welche die Absenderbedingung in der Übertragungsbedingung 241 ist, die Empfänger-Ticketschema-ID 263, welche die Empfängerbedingung in der Übertragungsbedingung 241 ist, und die Absender-Ticketschema-ID 263, welche die Absenderbedingung in der Einlösungsbedingung 242 ist, im Ticket 230 selbst nicht beschrieben zu sein, wenn diese Informationsbelege seitens des Ticket-Verarbeitungssystems vorgehalten werden.

Im Fall, dass die Benutzerqualifizierungsbedingung für jedes Ticket anders lautet, aber die Empfänger-Ticketschema-ID 252 der Ausstellungsbedingung 240 und die Absender-Ticketschema-ID 262 und die Empfänger-Ticketschema-ID 263 der Übertragungsbedingung 241 und die Absender-Ticketschema-ID 274 der Einlösungsbedingung 242 als gemeinsame Bedingungen (Benutzerbedingungen) verwendet werden können, können sie als drei Arten von Bedingungen, das heißt Aussteller-, Benutzer- und Diensteanbieter-Bedingungen, als Ersatz für die Ausstellungs-, Übertragungs- und Einlösungsbedingungen 240, 241 und 242 definier werden. In diesem Fall werden die durch die Ausstellungsbedingung spezifizierten Inhalte als die Absender-Ticketschema-ID 251 der Ausstellungsbedingung 240 verwendet, werden die durch die Benutzerbedingung spezifizierten Inhalte als die Empfänger-Ticketschema-ID 252 der Ausstellungsbedingung 240, die Absender- und Empfänger-Ticketschema-IDs 262 und 263 der Übertragungsbedingung 241 und die Absender-Ticketschema-ID 274 der Einlösungsbedingung 242 verwendet, und werden die durch den Diensteanbieter spezifizierten Inhalte als die Empfänger-Ticketschema-ID 275 der Einlösungsbedingung 242 verwendet. Hierdurch kann die Ticket-Verarbeitung auf die gleiche Weise erfolgen, wie es bei der nachfolgend ausführlich beschriebenen Ausführungsform möglich ist. Mit diesem Schema ist es jedoch nicht möglich, eine Kontrolle vorzunehmen, welche die Ticket-Übertragung nur an einen besonderen Benutzer (zum Beispiel eine Person, welche eine Geschäftszulassung besitzt) gestattet, die Ticket-Übertragung an gewöhnliche Benutzer aber unterbindet. Wie oben beschrieben, brauchen gemäß der Voraussetzung für das Ticket-Verarbeitungssystem nicht alle Bedingungen im Ticket oder im Ticket-Schema definiert zu sein.

Das Umlaufzertifikat 236 ist ein Teil, in welchem Ticket-Transaktionen während des Umlaufs aufgezeichnet werden sollen, wie in 2A gezeigt, und es enthält: Ausstellungsbedingungserfüllungs-Zertifikate 243 zum Nachweisen der Erfüllung der Ausstellungsbedingung 240 in der Phase der Ticket-Ausstellung; Übertragungszertifikate 244 und 246 zum Nachweisen des Abtretenden beziehungsweise des Übernehmers, und Übertragungsbedingungserfüllungs-Zertifikate 245 und 247 zum Nachweisen der Erfüllung der Übertragungsbedingung 241 in der Phase der Ticket-Übertragung; und ein Einlösungszertifikat 248 zum Nachweisen der Einlösung durch den Benutzer und ein Einlösungsbedingungserfüllungs-Zertifikat 249 zum Nachweisen der Erfüllung der Einlösungsbedingung 242 in der Ticketeinlösungsphase. Das Ausstellungsbedingungserfüllungs-Zertifikat 243, die Übertragungsbedingungserfüllungs-Zertifikate 245 und 247 und die Einlösungsbedingungserfüllungs-Zertifikate 249 sind konkret Tickets einer Ausstellungszulassung, eines Studentenausweises, einer Geschäftszulassung und so weiter.

Das Umlaufzertifikat 236, welches Informationen über Transaktionen während des Umlaufs aufzeichnet, braucht nicht immer im Ticket 230 vorgehalten zu werden, sondern stattdessen zeichnen die an den Transaktionen beteiligten Benutzer jeweilige Informationsbelege als ihre Protokolle auf und legen diese bei Erkennung einer doppelten Einlösung oder eines ähnlichen Betrugs einer Untersuchungsinstitution vor. Alternativ können diese Umlaufinformationsbelege auch als einzelne Einheit in einem Server aufgezeichnet werden. In diesem Fall können die Umlaufinformationsbelege auch als einzelne Einheit in einem Server aufgezeichnet werden. Überdies brauchen selbst die Protokolle auch nicht immer aufgezeichnet zu werden, in welchem Fall es schwierig ist, einen Betrüger herauszufinden, auch wenn im nachhinein doppelte Einlösung oder Betrug erkannt wird. In der Praxis jedoch verursacht dies im Fall der Handhabung billiger Tickets oder wenn Programme des Verarbeitungssystems für elektronische Tickets in einer fälschungssicheren Einheit gespeichert sind und deshalb nicht ohne weiteres verändert werden können, keine Probleme.

4 bis 13 zeigen konkrete Beispiele des oben beschriebenen Tickets und Ticket-Schemas. Im folgenden wird nun anhand der dargestellten Beispiele ausführlich beschrieben, wie die Ausstellungs- und Einlösungsbedingungen zu kontrollieren sind.

Schräge Linien in 4 bis 13 zeigen an, dass keine Definitionen der betroffenen Merkmale gegeben sind. Und ein Sternchen im Ticket-Schema bedeutet, dass im betroffenen Punkt ein willkürlicher Wert spezifiziert sein kann.

Da Werte öffentlicher Schlüssel aus Öffentlicher-Schlüssel-Zertifikaten erhältlich sind, ist es möglich, die Besitzer-ID 234 und die Schemadefinierer-ID 212, Identifikationen oder Hash-Werte der Öffentlicher-Schlüssel-Zertifikate oder Hash-Werte der öffentlichen Schlüssel anstelle der von den jeweiligen ID-Besitzern erzeugten öffentlichen Schlüssel als Aussteller-IDs 216 und 237 zu verwenden. In diesen Fällen brauchen die öffentlichen Schlüssel oder die Öffentlicher-Schlüssel-Zertifikate nicht verbreitet zu werden. Die Öffentlicher-Schlüssel-Zertifikate können auch in der Absender-Ticketschema-ID und der Empfänger-Ticketschema-ID als für Ausstellungs-, Übertragungs und Einlösungstransaktionen notwendige Tickets spezifiziert sein, und es kann auch vorgesehen sein, die Schlüsselinformationen zur Überprüfung von Signaturen zu benutzen. Zum Zweck des Vermeidens der Verbreitung des öffentlichen Schlüssels zur Vereinfachung der damit verbundenen Verarbeitung benutzt diese Ausführungsform die Besitzer-ID 234 und die Schemadefinierer-ID 212 als Aussteller-IDs 216 und 237, wobei die öffentlichen Schlüssel von den jeweiligen ID-Besitzern erzeugt werden.

12 zeigt ein Beispiel der Definition eines Lottoscheins. Die Anordnungen der Merkmale 1201 bis 1205 und 1217 bis 1219 sind die gleichen wie die in 2A, 3A, 3B und 3C gezeigten, und es sind Werte der Merkmale des Lottoscheins dargestellt. Die einzelnen Merkmalswerte werden nicht beschrieben. Und die in 13 gezeigte Struktur des Lottoschein-Schemas ist ebenfalls die gleiche wie die in 2B gezeigte. Es kann nicht jedermann frei Lottoscheine ausstellen; es ist notwendig, dass nur ein qualifizierter Aussteller offiziell dafür zugelassen ist, sie auszustellen. Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Tabelle 300, welche Identifikationen von Schemadefinierern, die Schemadefinitionen der Berechtigungsarten 301, 302 und 303 ausstellen dürfen, spezifiziert, wie in 3D gezeigt, öffentlich gemacht. Um Veränderungen an der Tabelle 300 zu verhindern, ist diese mit einem geheimen Schlüssel oder dergleichen signiert, über welchen das Ticket-Verarbeitungssystem verfügt. Bei diesem Verfahren ist es möglich, zu erkennen, dass ein Ticket, obwohl es zu einer der in der Tabelle 300 erscheinenden Berechtigungsarten gehört, ungültig ist, wenn das Ticket-Schema, auf welches sich das Ticket bezieht, von einer Körperschaft oder einem Unternehmen, welche beziehungsweise welches nicht in der Tabelle 300 erscheint, definiert wurde.

Alternativ wird eine Schema-ID-Tabelle 310, welche Ticketschema-Identifikationen für Berechtigungsarten 311, 312 und 313 definiert, wie in 3E gezeigt, öffentlich gemacht. Auch bei diesem Verfahren ist es möglich, zu erkennen, dass ein Ticket, obwohl es zu einer der in der Tabelle 310 erscheinenden Berechtigungsarten gehört, ungültig ist, wenn die Ticketschema-Identifikation, auf welche sich das Ticket bezieht, nicht in der Tabelle 300 erscheint. In diesem Fall ist es erforderlich, die Einmaligkeit der Beziehung zwischen der Ticketschema-Identifikation und dem Ticket-Schema zu gewährleisten oder sicherzustellen, und diese Anforderung lässt sich zum Beispiel durch Verwendung des Hash-Werts des Ticket-Schemas als Schema-Identifikation erfüllen. Auch im Fall dieser Ausführungsform wird eine Signatur 314, welche zum Beispiel den vom Ticket-Verarbeitungssystem vorgehaltenen geheimen Schlüssel nutzt, an die Schema-ID-Tabelle angehängt, um Veränderungen an der Tabelle 310 zu verhindern.

In dieser Ausführungsform wird die Schemadefinierer-Tabelle 300 oder die Schema-ID-Tabelle 310 öffentlich gemacht, indem sie mittels des HTTP-Protokolls durch Verwendung des an ein Netzwerk angeschlossenen Schema-Servers 1401 (14) verbreitet wird. Natürlich kann die Tabelle als E-Mail oder über Satellitenfernsehen oder mittels einer handelsüblichen CD-ROM verbreitet werden, und auch verschiedene andere Verfahren können verwendet werden. Im Fall der Verwendung von Lieferwegen, welche keine Möglichkeit zu Veränderungen bieten, kann auf die Signatur 304 zur Schemadefinierer-Tabelle 300 und auf die Signatur 314 zur Schema-ID-Tabelle 310 verzichtet werden.

Zum Beispiel wenn "Lottoschein" als eine Berechtigungsart 1305 in einem Ticket-Schema 1300 des in 13 dargestellten Lottoscheins definiert ist, kann mittels der Tabelle in 3D eine Liste von der Berechtigungsart entsprechenden Schemadefinierern gewonnen werden. Wenn die Schemadefinierer-ID 1302 in 13 in der Liste enthalten ist, kann das Ticket-Schema als gültiges Ticket-Schema ermittelt werden.

Im Ticket-Schema 1300 des in 13 dargestellten Lottoscheins ist eine Schema-ID 503 eines in 5 gezeigten Lottoaussteller-Zertifikats 500 als vom Absender verlangte Ticketschema-ID (im folgenden einfach als Absender-Ticketschema-ID bezeichnet) 1307 der Ausstellungsbedingung spezifiziert und ist eine Schema-ID 703 eines in 7 gezeigten Benutzerregistrierungszertifikat-Schemas 700 als eine vom Empfänger verlangte Ticketschema-ID (im folgenden einfach als Empfänger-Ticketschema-ID bezeichnet) 1308 spezifiziert. Hierdurch ist definiert, dass der Lottoscheinaussteller ein Lottoaussteller-Zertifikat 400 (4) haben muss und dass der Lottoscheinempfänger ein Benutzerregistrierungszertifikat 600 (6) haben muss. Entsprechend ist definiert, dass der in einer vom Absender verlangten Ticketschema-ID (im folgenden einfach als Absender-Ticketschema-ID bezeichnet) 1316 der Einlösungsbedingung spezifizierte Einlöser die in 6 gezeigte Benutzerregistrierung 600 haben muss und dass eine in einer vom Empfänger verlangten Ticketschema-ID (im folgenden einfach als Empfänger-Ticketschema-ID bezeichnet) 1317 spezifizierte Einwechselstelle ein Einwechselstellen-Zertifikat (nicht dargestellt) haben muss. Was die Übertragung anbelangt, spezifiziert das Lottoschein-Schema 1300 ein Übertragbarkeitsmerkmal 1309 als unzulässig, wodurch die Ticketübertragung gesperrt wird. Das Einwechselstellen-Zertifikat wird nicht beschrieben.

4 zeigt ein Beispiel des Lottoscheinaussteller-Zertifikats 400, welches ein Erscheinungsbild des in 5 gezeigten Lottoscheinausstellerzertifikat-Schemas 500 ist. 6 zeigt ein Beispiel des Benutzerregistrierungszertifikats 600, welches ein Erscheinungsbild des in 7 gezeigten Benutzerregistrierungszertifikat-Schemas 700 ist. In den Fällen dieser Tickets sind Zertifikate, welche für die Ausstellungs-, Übertragungs- und Einlösungstransaktionen erforderlich sind, nicht spezifiziert, sondern sind in den Ticket-Skeletten der Ticket-Schemata 500 und 700 spezifizierte Aussteller-IDs 504 und 704 als Aussteller-IDs 403 und 603 spezifiziert, wodurch es für andere Aussteller unmöglich gemacht wird, solche Zertifikate auszustellen.

14 ist ein Blockschaltbild eines Systems, in welchem die elektronischen Tickets gemäß der vorliegenden Erfindung sich durch ein Netzwerk bewegen. An das Netzwerk 1407 angeschlossen sind der Schema-Server 1401, ein Ausstellergerät 1406, ein Benutzer-1-Gerät 1405, ein Benutzer-2-Gerät 1404, ein Diensteanbieter-Gerät 1403 und ein Doppeleinlösungskontroll-Server 1402. Das Ausstellergerät 1406 erzeugt ein gewünschtes elektronisches Ticket mittels eines seiner Berechtigungsart entsprechenden Schemas und der Schema-Identifikation, welche vom Schema-Server 1401 bezogen werden, und sendet das elektronische Ticket über das Netzwerk 1407 an das Benutzer-1-Gerät 1405. Im dargestellten Beispiel überträgt der Benutzer 1 das Ticket an den Benutzer 2, welcher das Ticket an das Diensteanbieter-Gerät 1403 sendet, um im Ticket beschriebene Dienstleistungen zu erhalten.

In jeder Phase der Bewegung des elektronischen Tickets überprüft der Ticket-Absender mittels der vom Schema-Server 1401 erhaltenen Schemata unter Verwendung der Absender-Ticketschema-ID und der Empfänger-Ticketschema-ID die Bedingungen sowohl für den Absender als auch für den Empfänger. Zum Zeitpunkt der Überprüfung des empfangenen Tickets leitet der Ticket-Empfänger unter Verwendung der Ticketschema-Identifikation ein Ticket-Schema vom Schema-Server 1401 ab, überprüft dann die Vereinbarkeit des Schemas und überprüft mittels der Absender-Ticketschema-ID und der Empfänger-Ticketschema-ID in der Ausstellungs-, Übertragungs- oder Einlösungsbedingung, je nach der Phase der Ticket-Bewegung, ob das vom Schema-Server 1401 erhaltene Schema eine bestimmte Bedingung erfüllt.

Das an den Diensteanbieter 1403 gesendete elektronische Ticket wird schließlich an den Doppeleinlösungskontroll-Server 1402 gesendet, um es auf einen Betrug hin zu kontrollieren.

15 veranschaulicht ein System, in welchem das elektronische Ticket nicht über ein Netzwerk 1507 umläuft, sondern stattdessen zum Beispiel eine "Smart Card" (oder irgendein anderes Aufzeichnungsmedium) mit dem darauf geschriebenen elektronischen Ticket von einem Ausstellergerät 1506 zu einem Benutzer-1-Gerät 1505 oder vom Benutzer-1-Gerät 1505 zu einem Benutzer-2-Gerät 1504 oder vom Benutzer-2-Gerät 1504 zum Diensteanbieter-Gerät 1503 umläuft.

In diesem Beispiel werden vorab eine Tabelle von Schemaidentifikationen und Schemata und eine Tabelle von Berechtigungsarten und Schemaidentifikationen von einem Schema-Server 1501 an Schema-Cachespeicher SCH der Geräte 1502 bis 1506 verbreitet und in diesen gespeichert. Folglich steht das Schema, welches in jeder Phase des Ticket-Umlaufs zur Überprüfung notwendig ist, aus dem Schema-Cachespeicher SCH zur Verfügung. Die Verarbeitung in jeder Phase des Ticket-Umlaufs ist die gleiche wie im Fall von 14. In 15 kann das elektronische Ticket in einer oder mehreren Phasen seiner Bewegung auch über das Netzwerk 1507 umlaufen wie im Fall von 14.

16 ist ein Blockschaltbild, welches den unter die oben beschriebene Umlaufkontrolle gestellten Ticket-Lauf zeigt. Wie in 16 gezeigt, wollen wir ein Institutionsgerät zum Kontrollieren des Umlaufs irgendeines Tickets als Umlauforganisationsgerät 1601 bezeichnen wie eine administrative Institution für den Lottoschein. Das Umlauforganisationsgerät 1601 verteilt als Tickets zur Ticketumlaufkontrolle vorab ein Ausstellungsberechtigungs-Zertifikat, ein Empfangsberechtigungs-Zertifikat, ein Übertragungsberechtigungs-Zertifikat, ein Einlösungsberechtigungs-Zertifikat und ein Entwertungsberechtigungs-Zertifikat an das Ausstellergerät 1606, das Verkäufergerät 1605, das Benutzergerät 1604 und das Diensteanbieter-Gerät 1603, und welches Berechtigungszertifikat während des Umlaufs heranzuziehen ist, ist im Zielticket und in dessen Schema definiert. Dies gestattet es, eine hochflexible Umlaufkontrolle zu implementieren. Überdies kann, da die obenerwähnten Umlaufkontroll-Tickets des Ausstellungsberechtigungs-Zertifikats und so weiter mittels nachfolgend beschriebener Universal-Ticketausstellungs-, -übertragungs- und -einlösungsvorrichtungen durch sich selbst umgeschlagen werden können, der Vorgang des Vorab-Verbreitens der Umlaufkontroll-Tickets und so weiter auch einheitlich erfolgen. Wie in 4, 6, 8 und 10 gezeigt, haben das Zertifikat, das Registrierungszertifikat und die Zulassung allesamt das gleiche Format wie auch die Tickets; deshalb können auch sie mittels der Universalgeräte umgeschlagen werden.

Auch das Ausstellungsberechtigungs-Zertifikat und das Übertragungsberechtigungs-Zertifikat sind Tickets, und es können auch Umlaufbedingungen zum Kontrollieren ihres Umlaufs spezifiziert werden.

Nun werden anhand der Zeichnungen die Prozeduren der Ausstellungs-, Empfangs-, Übertragungs-, Einlösungs- und Entwertungsvorrichtungen, welche Bestandteile der vorliegenden Erfindung sind, beschrieben.

17 zeigt eine Hauptprozedur, durch welche die Ausstellungsvorrichtung 102 des Ausstellergeräts 108 (1) ein Ticket erzeugt und versendet.

Schritt 1701: Unter Verwendung des Ticket-Schemas 210 (2B) des auszustellenden Objekts als Schablone das Ticket-Erscheinungsbild 233 erzeugen. Dann die Ticket-ID 232 und, beruhend auf Informationen wie einem Wunsch eines Benutzers, Werte von Merkmalen, welche nicht im Ticket-Schema definiert sind, in das Ticket 230 (2A) einsetzen.

Schritt 1702: Die Ticketausstellungsbedingung 240 aus dem Ticket-Erscheinungsbild 233 auslesen.

Schritt 1703: Unter Verwendung der Ausstellungsbedingung 240 als Eingabe eine Empfängerüberprüfungsprozedur durchführen. Die Prozedur der Empfängerüberprüfung (Überprüfung der vom Empfänger zu erfüllenden Bedingung) wird später anhand 21 im einzelnen beschrieben.

Schritt 1704: Wenn der Empfänger für gültig befunden wird, mit Schritt 1706 fortfahren, und wenn für nicht gültig, mit Schritt 1705 fortfahren.

Schritt 1705: Ein Ausnahmeereignis erzeugen und die Prozedur beenden.

Schritt 1706: Unter Verwendung der Ausstellungsbedingung 240 als Eingabe eine Absenderüberprüfungsprozedur durchführen. Die Prozedur der Absenderüberprüfung (Überprüfung der vom Absender zu erfüllenden Bedingung) wird später anhand 22 im einzelnen beschrieben.

Schritt 1707: Wenn der Absender für gültig befunden wird, mit Schritt 1709 fortfahren, und wenn für nicht gültig, mit Schritt 1708 fortfahren.

Schritt 1708: Ein Ausnahmeereignis erzeugen und die Prozedur beenden.

Schritt 1709: Das Ausstellungsbedingungserfüllungs-Zertifikat 243 (2A) an das Ticket 230 anhängen. Das Ausstellungsbedingungserfüllungs-Zertifikat 243 ist zum Beispiel das in 4 dargestellte Ausstellerzertifikat 400. Die Besitzer-ID 234 in das Ticket 230 einsetzen.

Schritt 1710: Die Ausstellersignatur 235 erzeugen und an das Ticket 230 anhängen.

Schritt 1711: Das Ticket 230 absenden.

Schritt 1712: Empfangsbestätigung abwarten.

Schritt 1713: Nach Eingang der Empfangsbestätigung das Ticket 230 löschen.

18 ist ein Ablaufdiagramm, welches eine Hauptprozedur für die Übertragung eines elektronischen Tickets durch die Übertragungsvorrichtung 104 des Benutzer-1-Geräts 109 (1) veranschaulicht.

Schritt 1801: Das zu übertragende Ticket aus einem Aufzeichnungsmedium auslesen.

Schritt 1802: Die Übertragungsbedingung 241 aus dem Ticket 230 auslesen.

Schritt 1803: Die Übertragbarkeit 261 (3B) überprüfen.

Schritt 1804: Wenn übertragbar, mit Schritt 1806 fortfahren, und wenn nicht, mit Schritt 1805 fortfahren.

Schritt 1805: Ein Ausnahmeereignis erzeugen und die Prozedur beenden.

Schritt 1806: Unter Verwendung der Übertragungsbedingung 241 als Eingabe die Empfängerüberprüfungsprozedur durchführen. Die Empfängerüberprüfungsprozedur wird später anhand 21 im einzelnen beschrieben.

Schritt 1807: Wenn der Empfänger für gültig befunden wird, mit Schritt 1809 fortfahren, und wenn für nicht gültig, mit Schritt 1808 fortfahren.

Schritt 1808: Ein Ausnahmeereignis erzeugen und die Prozedur beenden.

Schritt 1809: Die Absenderüberprüfungsprozedur durchführen. Die Absenderüberprüfungsprozedur wird später anhand 22 im einzelnen beschrieben.

Schritt 1810: Wenn der Absender für gültig befunden wird, mit Schritt 1812 fortfahren, und wenn für nicht gültig, mit Schritt 1811 fortfahren.

Schritt 1811: Ein Ausnahmeereignis erzeugen und die Procedur beenden.

Schritt 1812: Ein Übertragungszertifikat erzeugen und an das Ticket anhängen.

10 veranschaulicht ein Beispiel des mit 1000 bezeichneten Übertragungszertifikats. 11 zeigt ein Ticket-Schema 1100 des Übertragungszertifikats 1000. Das Ticket-Schema 1100 des Übertragungszertifikats 1000 ist durch ein Anbietersystem der Übertragungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung definiert und mit einer besonderen Schemaidentifizierung (1103) versehen. Und das Übertragungsbedingungserfüllungs-Zertifikat 245 wird durch die Absenderüberprüfungsprozedur 1809 an das Ticket angehängt, und dies bildet das Benutzerregistrierungszertifikat 600 in 6.

Die Erzeugung einer Signatur 1018 des Übertragungszertifikats 1000 (10) erfordert einen geheimen Schlüssel des Besitzers und beweist deshalb den Besitz des geheimen Schlüssels, welchen nur der Besitzer kennt. Dies ist die Funktion, welche die vorliegende Erfindung als Beglaubigungsfunktion benutzt. Um das Ticket gegen einen Angriff, welcher aus dem Anhängen eines für einen anderen Zweck vorgesehenen Übertragungszertifikats an dasselbe besteht, zu schützen, setzt die vorliegende Erfindung Berechtigungsinformationen 1005 des Übertragungszertifikats 1000, die Ticket-ID, welche eine ticketspezifische Identifikation ist, und das Übertragungsdatum ein. Ein anderes Verfahren besteht darin, einen seitens des Ticket-Empfängers erzeugten Zufallswert zu signieren.

Schritt 1813: Das Ticket absenden.

Schritt 1814: Empfangsbestätigung abwarten.

Schritt 1815: Nach Eingang der Empfangsbestätigung das erzeugte Ticket löschen.

19 ist ein Ablaufdiagramm, welches eine Hauptprozedur für die Einlösung eines elektronischen Tickets durch die Einlösungsvorrichtung 106 des Benutzer-2-Geräts 110 (1) veranschaulicht.

Schritt 1901: Das einzulösende Ticket aus einem Aufzeichnungsmedium auslesen.

Schritt 1902: Die Ticketeinlösungsbedingung 242 (2A) auslesen.

Schritt 1903: Das Verfalldatum, die Anzahl möglicher Benutzungen und die Ordnung (3C) überprüfen, um festzustellen, ob das Ticket einlösbar ist.

Schritt 1904: Wenn einlösbar, mit Schritt 1906 fortfahren, und wenn nicht, mit Schritt 1905 fortfahren.

Schritt 1905: Ein Ausnahmeereignis erzeugen und die Prozedur beenden.

Schritt 1906: Unter Verwendung der Einlösungsbedingung als Eingabe eine Empfängerüberprüfungsprozedur durchführen. Die Empfängerüberprüfungsprozedur wird später anhand 21 im einzelnen beschrieben.

Schritt 1907: Wenn der Empfänger für gültig befunden wird, mit Schritt 1909 fortfahren, und wenn für nicht gültig, mit Schritt 1908 fortfahren.

Schritt 1908: Ein Ausnahmeereignis erzeugen und die Prozedur beenden.

Schritt 1909: Unter Verwendung der Einlösungsbedingung als Eingabe eine Absenderüberprüfungsprozedur durchführen. Die Absenderüberprüfungsprozedur wird später anhand 22 im einzelnen beschrieben.

Schritt 1910: Wenn der Absender für gültig befunden wird, mit Schritt 1912 fortfahren, und wenn für nicht gültig, mit Schritt 1911 fortfahren.

Schritt 1911: Ein Ausnahmeereignis erzeugen und die Prozedur beenden.

Schritt 1912: Das Einlösungszertifikat 248 erzeugen und an das Ticket anhängen. Im Fall eines Coupon-Tickets wird, da ein Einlösungszertifikat bereits erzeugt worden wäre, wenn das Ticket zuvor benutzt wurde, ein neues Einlösungszertifikat, welches angibt, wie oft das Ticket danach noch benutzt werden kann, erzeugt und an das Ticket angehängt.

Schritt 1913: Das Ticket absenden.

Schritt 1914: Empfangsbestätigung abwarten.

Schritt 1915: Nach Eingang der Empfangsbestätigung unter Verwendung der Einlösungsbedingung und des Einlösungszertifikats als Eingabe eine Ticketeinlösungsprozedur durchführen. Die Einlösungsprozedur wird später anhand 20 im einzelnen beschrieben.

8 zeigt anhand eines Beispiels das Einlösungszertifikat (im folgenden durch 800 identifiziert), welches in Schritt 1912 erzeugt wird. 9 zeigt ein Ticket-Schema 900 des Einlösungszertifikats 800. Das Ticket-Schema 900 des Einlösungszertifikats 800 ist durch ein Anbietersystem der Einlösungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung definiert und mit einer besonderen Schema-ID (801, 903) versehen. Die unbegrenzte Benutzung des Coupon-Tickets lässt sich ohne Aktualisieren der verbleibenden Anzahl möglicher Benutzungen verhindern, indem eine "Smart Card" oder eine ähnliche fälschungssichere Einrichtung, deren Inhalte nicht durch den Benutzer verändert werden können, verwendet wird. Es ist auch möglich, eine Doppeleinlösungskontroll-Datenbank der später beschriebenen Entwertungsvorrichtung zu verwenden.

Die Erzeugung einer Signatur 818 des Einlösungszertifikats 800 erfordert einen geheimen Schlüssel des Besitzers und beweist deshalb, dass der Benutzer den geheimen Schlüssel kennt, welchen nur der Besitzer kennt. Dies ist die Funktion, welche die vorliegende Erfindung als Beglaubigungsfunktion benutzt. Um das Ticket gegen einen Angriff, welcher aus dem Anhängen eines für einen anderen Zweck vorgesehenen Übertragungszertifikats an dasselbe besteht, zu schützen, setzt die vorliegende Erfindung Berechtigungsinformationen 805 des Übertragungszertifikats 800, die Ticket-ID, welche eine ticketspezifische Identifikation ist, und das Einlösungsdatum ein. Ein anderes mögliches Verfahren besteht darin, einen seitens des Ticket-Empfängers erzeugten Zufallswert zu signieren.

20 ist ein Ablaufdiagramm einer Ticketeinlösungsprozedur durch das Einlösungsvorrichtung 106 der Benutzereinheit 110.

Schritt 2001: Die durch die Einlösungsbedingung 242 des in 2A gezeigten Tickets 230 spezifizierte Anzahl möglicher Benutzungen 272 (3C) auslesen.

Schritt 2002: Im Fall eines Tickets, welches unbegrenzt oft verwendet werden kann wie ein Beförderungsausweis oder ein Zutrittsausweis, die Ticketeinlösungsprozedur beenden. Andernfalls mit Schritt 2003 fortfahren.

Schritt 2003: Die verbleibende Anzahl möglicher Benutzungen n (805) aus dem Einlösungszertifikat 248 auslesen (siehe zum Beispiel auch das in 8 dargestellte Einlösungszertifikat 800).

Schritt 2004: Im Fall eines Tickets, welches nur einmal verwendet werden kann wie eine Konzertkarte oder ein Bahnfahrschein oder im Fall eines Tickets, welches nur eine begrenzte Anzahl von Malen benutzt werden kann wie ein Coupon-Ticket oder eine Prepaid-Karte, eine Kontrolle vornehmen, um festzustellen, ob das Ticket nicht mehr weiter benutzt werden kann, und wenn dies so ist, mit Schritt 2005 fortfahren.

Schritt 2005: Das Ticket löschen und die Prozedur beenden.

21 ist ein Ablaufdiagramm, welches die Empfängerüberprüfungsprozedur in Schritt 1703 in 17, in Schritt 1806 in 18 und in Schritt 1906 in 19 veranschaulicht.

Schritt 2101: Eine nicht überprüfte der vom Empfänger verlangten Ticketschema-IDs 252, 263 und 275 der Ausstellungsbedingung 240 (3A), der Übertragungsbedingung 241 (3B) und der Einlösungsbedingung 242 (3C) auslesen.

Schritt 2102: Wenn keine nicht überprüfte vom Empfänger verlangte Ticketschema-ID vorhanden ist, die Prozedur normal beenden. Wenn eine solche Ticketschema-ID vorhanden ist, mit Schritt 2103 fortfahren.

Schritt 2103: Eine Prozedur der in 24 gezeigten Entwertungsvorrichtung durchführen, um eine Kontrolle vorzunehmen, um festzustellen, ob der Empfänger das Ticket hat, welches durch die Empfänger-Ticketschema-ID eingeschränkt ist. Hier ist zu beachten, dass die Hauptprozedur der Entwertungsvorrichtung für Ausstellungs-, Übertragungs- und Einlösungstransaktion in der zur Richtung der Empfängerüberprüfungsprozedur entgegengesetzten Richtung stattfindet. Deshalb ist die in Schritt 2101 gewählte Empfänger-Ticketschema-ID als eine Entwertungs-Ticketschema-ID, welche als die Eingabe für die Hauptprozedur der Entwertungsvorrichtung verwendet wird, vorgesehen und ist die Absender-ID in der Empfängerüberprüfungsprozedur als die Empfänger-ID, welche als die Eingabe für die Hauptprozedur der Entwertungsvorrichtung verwendet wird, vorgesehen.

Schritt 2104: Wenn die Entwertungsprozedur in Schritt 2103 erfolgreich ist, zu Schritt 2101 zurückkehren, um die nächste Empfängerüberprüfung (Empfängerbedingung) mittels der Empfänger-Ticketschema-ID vorzunehmen. Wenn die Entwertungsprozedur fehlschlägt, mit Schritt 2105 fortfahren.

Schritt 2105: Ein Ausnahmeereignis erzeugen und die Prozedur beenden.

22 ist ein Ablaufdiagramm der Absenderüberprüfungsprozedur in Schritt 1706 in 17, in Schritt 1809 in 18 und in Schritt 1909 in 19.

Schritt 2201: Eine nicht überprüfte der vom Empfänger verlangten Ticketschema-IDs 251, 262 und 274 der Ausstellungsbedingung 240 (3A), der Übertragungsbedingung 241 (3B) und der Einlösungsbedingung 242 (3C) auslesen.

Schritt 2202: Wenn keine nicht überprüfte vom Empfänger verlangte Ticketschema-ID vorhanden ist, die Prozedur normal beenden. Wenn eine solche Ticketschema-ID vorhanden ist, mit Schritt 2203 fortfahren.

Schritt 2203: Das durch die Absender-Ticketschema-ID spezifizierte Ticket von einem Aufzeichnungsmedium wiedergewinnen und ein Zertifikat über die Erfüllung zum Beispiel der Ausstellungsbedingung 240 oder der Übertragungsbedingung 241 oder der Einlösungsbedingung 242, ein Ausstellerzertifikat für die Ausstellungsbedingung und ein Benutzerregistrierungszertifikat für die Übertragungs- und die Einlösungsbedingung an das Ticket anhängen.

Schritt 2204: Wenn das spezifizierte Ticket nicht wiedergewonnen werden konnte, mit Schritt 2205 fortfahren. Wenn das Ticket wiedergewonnen werden konnte, zu Schritt 2201 zurückkehren, um die nächste Absenderüberprüfung (Absenderbedingung) mittels der Absender-Ticketschema-ID vorzunehmen.

Schritt 2205: Da, wenn das spezifizierte Ticket nicht wiedergewonnen werden konnte, die Absenderbedingung nicht erfüllt ist, ein Ausnahmeereignis erzeugen und die Prozedur beenden.

23 ist ein Ablaufdiagramm einer Ticketempfangsprozedur der Empfangsvorrichtung 103 oder 105 des Benutzergeräts 109 oder 110 (1).

Schritt 2301: Vom Absender das Ticket 230, welches der Gegenstand der Übertragung ist, empfangen.

Schritt 2302: Eine Ticketüberprüfungsprozedur durchführen, um die Gültigkeit des Tickets zu überprüfen. Die Ticketüberprüfungsprozedur ist in 25 im einzelnen dargestellt.

Schritt 2303: Wenn das Ticket für gültig befunden wird, mit Schritt 2305 fortfahren, und wenn für nicht gültig, mit Schritt 2304 fortfahren.

Schritt 2304: Ein Ausnahmeereignis erzeugen und die Prozedur beenden.

Schritt 2305: Das empfangene Ticket auf einem Aufzeichnungsmedium speichern.

Schritt 2306: Eine Bestätigung des normalen Empfangs des Tickets an den Absender senden.

24 ist ein Ablaufdiagramm einer Ticketentwertungsprozedur der Entwertungsvorrichtung 107 des Diensteanbieter-Geräts 111 (1).

Schritt 2401: Die zu entwertende Ticketschema-ID 231 und die Empfänger-ID an den Absender senden.

Schritt 2402: Vom Absender das zu entwertende Ticket 230 empfangen.

Schritt 2403: Eine Ticketüberprüfungsprozedur durchführen, um die Gültigkeit des Tickets 230 zu überprüfen. Die Ticketüberprüfungsprozedur ist in 25 im einzelnen dargestellt.

Schritt 2404: Wenn das Ticket 230 für gültig befunden wird, mit Schritt 2406 fortfahren, und wenn für nicht gültig, mit Schritt 2405 fortfahren.

Schritt 2405: Ein Ausnahmeereignis erzeugen und die Prozedur beenden.

Schritt 2406: Das empfangene Ticket auf einem Aufzeichnungsmedium speichern.

Schritt 2407: Eine Bestätigung des normalen Empfangs des Tickets an den Absender senden.

25 ist ein Ablaufdiagramm einer Prozedur zur Überprüfung elektronischer Tickets. Die Ticketüberprüfungsprozedur erfolgt durch die Empfangsvorrichtung 103 im Ausstellungsprozess, durch die Empfangsvorrichtung 105 im Übertragungsprozess beziehungsweise durch die Entwertungsvorrichtung 107 im Einlösungsprozess, wie oben im Zusammenhang mit 1 beschrieben. Jedoch bringt die Ticketüberprüfungsprozedur, welche in jeder Phase des Ticket-Umlaufs auf der Empfangsseite durchgeführt wird, das Vornehmen der Ticketüberprüfung in allen Schritten des Ticket-Umlaufs vom Schritt der Ticket-Ausstellung bis zu den jeweiligen Schritten mit sich. Das heißt, die Empfangsvorrichtung 103 des Benutzer-1-Geräts 109 führt die Schritte 2501 bis 2509 in 25 unter Schritt 2302 in 23 durch; die Empfangsvorrichtung 105 des Benutzer-n-Geräts 110 führt die Schritte 2501 bis 2509 in 25 unter Schritt 2302 in 23 durch; und die Entwertungsvorrichtung 107 des Diensteanbieter-Geräts 111 führt die Schritte 2501 bis 2515 unter Schritt 2403 in 24 durch.

Schritt 2501: Eine Schemavereinbarkeits-Überprüfungsprozedur durchführen. Die Schemavereinbarkeits-Überprüfungsprozedur ist in 26 im einzelnen dargestellt.

Schritt 2502: Wenn die Schemavereinbarkeit gegeben ist, mit Schritt 2504 fortfahren, und wenn nicht, mit Schritt 2503 fortfahren.

Schritt 2503: Ein Ausnahmeereignis erzeugen und die Prozedur beenden.

Schritt 2504: Die Gültigkeit der Aussteller-Signatur 235 mittels des öffentlichen Schlüssels des Ausstellers überprüfen.

Schritt 2505: Wenn die Aussteller-Signatur für gültig befunden wird, mit Schritt 2507 fortfahren, und wenn für nicht gültig, mit Schritt 2506 fortfahren.

Schritt 2506: Ein Ausnahmeereignis erzeugen und die Prozedur beenden.

Schritt 2507: Eine Ausstellungsbedingungs-Überprüfungsprozedur durchführen. Die Ausstellungsbedingungs-Überprüfungsprozedur ist in 27 im einzelnen dargestellt.

Schritt 2508: Wenn die Ausstellungsbedingung erfüllt ist, mit Schritt 2510 fortfahren, und wenn nicht, mit Schritt 2509 fortfahren.

Schritt 2509: Ein Ausnahmeereignis erzeugen und die Prozedur beenden.

Die Ticketüberprüfungsprozedur der Empfangsvorrichtung 103 endet mit diesem Schritt.

Schritt 2510: Eine Übertragungsbedingungs-Überprüfungsprozedur durchführen. Die Übertragungsbedingungs-Überprüfungsprozedur ist in 29 im einzelnen dargestellt.

Schritt 2511: Wenn die Übertragungsbedingung erfüllt ist, mit Schritt 2513 fortfahren, und wenn nicht, mit Schritt 2512 fortfahren.

Schritt 2512: Ein Ausnahmeereignis erzeugen und die Prozedur beenden.

Die Ticketüberprüfungsprozedur der Empfangsvorrichtung 105 endet mit diesem Schritt.

Schritt 2513: Eine Einlösungsbedingungs-Überprüfungsprozedur durchführen. Die Einlösungsbedingungs-Überprüfungsprozedur ist in 32 im einzelnen dargestellt.

Schritt 2514: Wenn die Einlösungsbedingung erfüllt ist, die Prozedur normal beenden. Wenn sie nicht erfüllt ist, mit Schritt 2515 fortfahren.

Schritt 2515: Ein Ausnahmeereignis erzeugen und die Prozedur beenden.

Die Entwertungsvorrichtung 107 führt die gesamte Überprüfungsprozedur von Schritt 2501 bis 2515 durch.

26 ist ein Ablaufdiagramm der Schemavereinbarkeits-Überprüfungsprozedur, welche in Schritt 2501 in 25 durchgeführt wird.

Schritt 2601: Die Schema-ID 231 des empfangenen Tickets 230 auslesen.

Schritt 2602: Im Fall des Entwertens eine Kontrolle vornehmen, um festzustellen, ob die in Schritt 2601 erhaltene Schema-ID vereinbar mit der von der Entwertungsvorrichtung verlangten Schema-ID ist. Wenn sie vereinbar ist, mit Schritt 2604 fortfahren, und wenn nicht, mit Schritt 2603 fortfahren.

Schritt 2603; Ein Ausnahmeereignis erzeugen und die Prozedur beenden.

Schritt 2604: Das durch die Ticketschema-ID 231 spezifizierte Ticket-Schema 210 gewinnen. Das Ticket-Schema 210 lässt sich zum Beispiel mittels des HTTP-Protokolls vom Schema-Server 1401 gewinnen, wie zuvor im Zusammenhang mit 14 beschrieben. Zu diesem Zeitpunkt wird, gemäß Anwendungen, um die Vertrauenswürdigkeit des Ticket-Schemas selbst zu überprüfen, auf die Schemadefinierer-Tabelle 300 (3D) oder die Schema-ID-Tabelle 310 (3E), welche durch das obenerwähnte Verfahren separat gewonnen wurden, Bezug genommen, wodurch eine Kontrolle vorgenommen wird, um festzustellen, ob das wie oben erwähnt gewonnene Ticket-Schema 210 durch einen in der Schemadefinierer-Tabelle 300 erscheinenden Definierer definiert ist oder ob die Ticketschema-ID 213 des Ticket-Schemas 210 in der Schema-ID-Tabelle 310 beschrieben ist.

Schritt 2605: Das Ticket-Skelett 214 des Ticket-Schemas 210 und das Ticket-Erscheinungsbild 233 des Tickets 230 vergleichen, um zu überprüfen, ob das Ticket-Erscheinungsbild 233 das Erscheinungsbild des Ticket-Skeletts 214 ist. Genauer gesagt, wenn im Ticket-Skelett 214 ein konkreter Merkmalswert definiert ist, wird überprüft, ob der definierte Merkmalswert mit dem Merkmalswert des Ticket-Erscheinungsbilds 233 vereinbar ist. Was die mit Sternchen gekennzeichneten Merkmale anbelangt, wird eine Kontrolle vorgenommen, um festzustellen, ob irgendwelche Werte im Ticket-Erscheinungsbild 233 definiert sind.

Schritt 2606: Wenn das Ticket-Erscheinungsbild 233 für gültig befunden wird, die Prozedur normal beenden, und wenn für nicht gültig, mit Schritt 2607 fortfahren.

Schritt 2607: Ein Ausnahmeereignis erzeugen und die Prozedur beenden.

27 ist ein Ablaufdiagramm der Ausstellungsbedingungs-Überprüfungsprozedur, welche in Schritt 2507 in 25 durchgeführt wird.

Schritt 2701: Die Ausstellungsbedingung 240 auslesen.

Schritt 2702: Wenn keine Ausstellungsbedingung vorhanden ist, die Prozedur normal beenden, und wenn eine vorhanden ist, mit Schritt 2703 fortfahren.

Schritt 2703: Unter Verwendung der in der Ausstellungsbedingung 240 definierten Liste von Absender-Ticketschema-IDs 251 als Eingabe eine Bedingungserfüllungszertifikats-Überprüfungsprozedur durchführen. Die Bedingungserfüllungszertifikats-Überprüfungsprozedur ist in 32 im einzelnen dargestellt.

Schritt 2704: Wenn das Bedingungserfüllungszertifikat für gültig befunden wird, die Prozedur noimal beenden, und wenn für nicht gültig, mit Schritt 2705 fortfahren.

Schritt 2705: Ein Ausnahmeereignis erzeugen und die Prozedur beenden.

28 ist ein Ablaufdiagramm der Übertragungsbedingungs-Überprüfungsprozedur, welche in Schritt 2510 in 25 durchgeführt wird.

Schritt 2801: Eine der Übertragungsbedingungen 244 bis 246 im Umlaufzertifikat 236 auslesen.

Schritt 2802: Wenn das Übertragungszertifikat vorhanden ist, mit Schritt 2805 fortfahren, und wenn es nicht vorhanden ist, eine Kontrolle vornehmen, um festzustellen, ob die Besitzer-ID 234 des Schluss-Übertragungszertifikats mit der eigenen ID des Benutzers vereinbar ist.

Schritt 2803: Wenn die Besitzer-ID 234 mit der eigenen ID des Benutzers vereinbar ist, die Prozedur normal beenden, und wenn nicht, mit Schritt 2804 fortfahren.

Schritt 2804: Ein Ausnahmeereignis erzeugen und die Prozedur beenden.

Schritt 2805: Eine Übertragungszertifikat-Überprüfungsprozedur durchführen, welche in 29 im einzelnen dargestellt ist.

Schritt 2806: Wenn das Übertragungszertifikat für gültig befunden wird, mit Schritt 2808 fortfahren, und wenn für nicht gültig, mit Schritt 2807 fortfahren.

Schritt 2807: Ein Ausnahmeereignis erzeugen und die Prozedur beenden.

Schritt 2808: Die Übertragungsbedingung 241 auslesen.

Schritt 2809: Wenn keine Übertragungsbedingung vorhanden ist, zu Schritt 2801 zurückkehren, um das nächste Übertragungszertifikat zu überprüfen. Wenn die Übertragungsbedingung 241 vorhanden ist, mit Schritt 2810 fortfahren.

Schritt 2810: Unter Verwendung der in der Übertragungsbedingung 241 definierten Liste von Absender-Ticketschema-IDs 262 als Eingabe eine Bedingungserfüllungszertifikats-Überprüfungsprozedur durchführen. Die Bedingungserfüllungszertifikats-Überprüfungsprozedur ist in 32 im einzelnen dargestellt.

Schritt 2811: Wenn das Bedingungserfüllungszertifikat für gültig befunden wird, zu Schritt 2801 zurückkehren, um das nächste Übertragungszertifikat zu überprüfen. Wenn das Bedingungserfüllungszertifikat für nicht gültig befunden wird, mit Schritt 2812 fortfahren.

Schritt 2812: Da keine Absenderbedingung erfüllt ist, ein Ausnahmeereignis erzeugen und die Prozedur beenden.

29 ist ein Ablaufdiagramm der Übertragungszertifikats-Überprüfungsprozedur, welche in Schritt 2805 in 28 durchgeführt wird.

Schritt 2901: Im Fall eines Tickets, dessen Besitzer-ID durch das unmittelbar vorangehende Übertragungszertifikat (zum Beispiel 244) spezifiziert ist oder welches bisher nicht überfragen wurde, die Kontinuität der Ticketübertragung überprüfen; hierzu eine Kontrolle vornehmen, um festzustellen, ob die Besitzer-ID des Tickets mit der Aussteller-ID des Übertragungszertifikats vereinbar ist.

Schritt 2902: Wenn die Übertragungskontinuität festgestellt wird, mit Schritt 2904 fortfahren, und wenn nicht, mit Schritt 2903 fortfahren.

Schritt 2903: Ein Ausnahmeereignis erzeugen und die Prozedur beenden.

Schritt 2904: Unter Verwendung des Übertragungszertifikats als Eingabe eine Ticketüberprüfungsprozedur durchführen. Die Ticketüberprüfungsprozedur ist die gleiche wie die in 25 dargestellte.

Schritt 2905: Wenn das Ticket für gültig befunden wird, die Prozedur normal beenden, und wenn für nicht gültig, mit Schritt 2906 fortfahren.

Schritt 2906: Ein Ausnahmeereignis erzeugen und die Prozedur beenden.

30 ist ein Ablaufdiagramm der Einlösungsbedingungs-Überprüfungsprozedur, welche in Schritt 2513 in 25 durchgeführt wird.

Schritt 3001: Das im Umlaufzertifikat 236 enthaltene Einlösungszertifikat 248 auslesen.

Schritt 3002: Wenn das Einlösungszertifikat 248 vorhanden ist, mit Schritt 3004 fortfahren, und wenn es nicht vorhanden ist, mit Schritt 3003 fortfahren.

Schritt 3003: Ein Ausnahmeereignis erzeugen und die Prozedur beenden.

Schritt 3004: Eine Einlösungszertifikat-Überprüfungsprozedur durchführen, welche in 31 im einzelnen dargestellt ist.

Schritt 3005: Wenn das Einlösungszertifikat für gültig befunden wird, mit Schritt 3007 fortfahren, und wenn für nicht gültig, mit Schritt 3006 fortfahren.

Schritt 3006: Ein Ausnahmeereignis erzeugen und die Prozedur beenden.

Schritt 3007: Die Einlösungsbedingung 242 auslesen.

Schritt 3008: Wenn die Einlösungsbedingung nicht vorhanden ist, mit Schritt 3012 fortfahren, und wenn sie vorhanden ist, mit Schritt 3009 fortfahren.

Schritt 3009: Unter Verwendung der in der Einlösungsbedingung 242 definierten Liste von Absender-Ticketschema-IDs 274 als Eingabe eine Bedingungserfüllungszertifikats-Überprüfungsprozedur durchführen. Die Bedingungserfüllungszertifikats-Überprüfungsprozedur ist in 32 im einzelnen dargestellt.

Schritt 3010: Wenn das Bedingungserfüllungszertifikat für gültig befunden wird, mit Schritt 3012 fortfahren, und wenn für nicht gültig, mit Schritt 3011 fortfahren.

Schritt 3011: Ein Ausnahmeereignis erzeugen und die Prozedur beenden.

Schritt 3012: Eine Doppeleinlösungs-Kontrollprozedur durchführen, welche in 33 im einzelnen dargestellt ist.

Schritt 3013: Wenn kein Betrug festgestellt wird, die Prozedur normal beenden, und wenn ein Betrug festgestellt wird, mit Schritt 3014 fortfahren.

Schritt 3014: Ein Ausnahmeereignis erzeugen und die Prozedur beenden.

31 ist ein Ablaufdiagramm der Einlösungszertifikats-Überprüfungsprozedur, welche in Schritt 3004 in 30 durchgeführt wird.

Schritt 3101: Im Fall eines Tickets, dessen Besitzer-ID die durch das letzte Übertragungszertifikat 246 (2A und genauer 10) spezifizierte Besitzer-ID 1017 ist oder welches bisher nicht übertragen wurde, die Übertragungskontinuität überprüfen; hierzu eine Kontrolle vornehmen, um festzustellen, ob die Besitzer-ID des Tickets mit der Aussteller-ID des Einlösungszertifikats vereinbar ist.

Schritt 3102: Wenn die Übertragungskontinuität festgestellt wird, mit Schritt 3104 fortfahren, und wenn nicht, mit Schritt 3103 fortfahren.

Schritt 3103: Ein Ausnahmeereignis erzeugen und die Prozedur beenden.

Schritt 3104: Unter Verwendung des Einlösungszertifikats als Eingabe eine Ticketüberprüfungsprozedur durchführen. Die Ticketüberprüfungsprozedur ist in 25 im einzelnen dargestellt.

Schritt 3105: Wenn das Ticket für gültig befunden wird, die Prozedur normal beenden, und wenn für nicht gültig, mit Schritt 3106 fortfahren.

Schritt 3106: Ein Ausnahmeereignis erzeugen und die Prozedur beenden.

32 ist ein Ablaufdiagramm der Bedingungserfüllungszertifikats-Überprüfungsprozedur, welche in Schritt 2810 in 28 und in Schritt 3009 in 30 durchgeführt wird.

Schritt 3201: Eine der nicht überprüften Absender-Ticketschema-IDs aus der Liste der Absender-Ticketschema-IDs auslesen.

Schritt 3202: Wenn keine nicht überprüfte Absender-Ticketschema-ID vorhanden ist, die Prozedur normal beenden, und wenn eine vorhanden ist, mit Schritt 3203 fortfahren.

Schritt 3203: Das durch die vom Absender verlangte Ticketschema-ID spezifizierte Bedingungserfüllungszertifikat auslesen.

Schritt 3204: Wenn das spezifizierte Bedingungserfüllungszertifikat vorhanden ist, mit Schritt 3206 fortfahren, und wenn es nicht vorhanden ist, mit Schritt 3205 fortfahren.

Schritt 3205: Da die Absenderbedingung nicht erfüllt ist, ein Ausnahmeereignis erzeugen und die Prozedur beenden.

Schritt 3206: Eine Ticketüberprüfung für das Bedingungserfüllungszertifikat durchführen, um seine Gültigkeit zu überprüfen. Die Ticketüberprüfungsprozedur ist in 25 im einzelnen dargestellt.

Schritt 3207: Wenn das Ticket für gültig befunden wird, zu Schritt 3201 zurückkehren, um die Absenderbedingung mittels der nächsten Absender-Ticketschema-ID zu überprüfen. Wenn das Ticket für nicht gültig befunden wird, mit Schritt 3208 fortfahren.

Schritt 3208: Da die Absenderbedingung nicht erfüllt ist, ein Ausnahmeereignis erzeugen und die Prozedur beenden.

33 ist ein Ablaufdiagramm der Doppeleinlösungs-Kontrollprozedur, welche in Schritt 3012 in 32 durchgeführt wird.

Schritt 3301: Die Anzahl möglicher Benutzungen 272 in der Einlösungsbedingung 242 auslesen.

Schritt 3302: Im Fall eines Tickets, welches eine unbegrenzte Anzahl möglicher Benutzungen 272 aufweist wie ein Beförderungsausweis oder ein Zutrittsausweis, die Ticketeinlösungsprozedur beenden. Andernfalls mit Schritt 3303 fortfahren.

Schritt 3303: Unter Verwendung der Ticket-ID eine Doppeleinlösungskontroll-Datenbank abfragen, um zu kontrollieren, ob das Ticket, bereits benutzt wurde. In der Doppeleinlösungskontroll-Datenbank sind Ticket-IDs von bereits innerhalb ihrer Gültigkeitsdauern verbrauchten Tickets gespeichert. Was Tickets, welche eine begrenzte Anzahl von Malen benutzt werden können wie Coupon-Tickets, anbelangt, verwaltet die Doppeleinlösungskontroll-Datenbank die verbleibende Anzahl möglicher Benutzungen und erkennt sie die betrügerische Benutzung verfallener Tickets.

Dieses Beispiel verwendet ein Online-Doppeleinlösungs-Kontrollverfahren, aber wenn es möglich ist, durch Verwendung einer "Smart Card" oder ähnlicher fälschungssicherer Einrichtungen einen Schutz gegen Betrug zu schaffen, kann diese Verarbeitung weggelassen oder auch, als zusätzliche Einrichtung zur Erhöhung der Sicherheit, im nachhinein online durchgeführt werden. Wenn diese Verarbeitung weggelassen wird, ist die Ticket-ID 232 überflüssig und kann sie deshalb weggelassen werden.

Die Doppeleinlösungs-Kontrolle kann auch mittels eines individuellen Servers für jede Art von Ticket oder mittels eines Universal-Servers wie durch eine in 16 gezeigte Doppeleinlösungs-Kontrolleinrichtung 1602 erfolgen.

Schritt 3304: Wenn durch die Doppeleinlösungs-Kontrollprozedur kein Betrug erkannt wird, mit Schritt 3306 fortfahren, und wenn ein Betrug erkannt wird, mit Schritt 3305 fortfahren.

Schritt 3305: Ein Ausnahmeereignis erzeugen und die Prozedur beenden.

Schritt 3306: Im Fall eines Tickets, welches nur einmal verwendet werden kann wie eine Konzertkarte oder ein Bahnfahrschein oder im Fall eines Tickets, welches eine begrenzte Anzahl von Malen benutzt werden kann wie ein Coupon-Ticket oder eine Prepaid-Karte, eine Kontrolle vornehmen, um festzustellen, ob die verbleibende Anzahl möglicher Benutzungen 1 beträgt.

Schritt 3307: Wenn die verbleibende Anzahl möglicher Benutzungen 2 oder mehr beträgt, die Anzahl möglicher Benutzungen 272 um 1 verringern und mit Schritt 3309 fortfahren.

Schritt 3308: Wenn die verbleibende Anzahl möglicher Benutzungen 1 beträgt, den Ticket-Status auf "Verbraucht" setzen und mit Schritt 3309 fortfahren.

Schritt 3309: Die Doppeleinlösungskontroll-Datenbank aktualisieren und die Prozedur beenden.

Nun werden die Ausstellungsvorrichtung 102, die Empfangsvorrichtungen 103 und 105, die Übertragungsvorrichtung 104, die Einlösungsvorrichtung 106 und die Entwertungsvorrichtung 107 im System in 1, welches das Umlaufsystem für elektronische Tickets gemäß der vorliegenden Erfindung implementiert, beschrieben.

Die in 34 gezeigte Ausstellungsvorrichtung 102 enthält einen Merkmalerzeugungsteil 1021, einen Überprüfungsteil 1022, einen Aufzeichnungsteil 1023 und einen Sendeteil 1024. Der Überprüfungsteil 1022 besteht aus einem Empfänger-Ticketbesitz-Überprüfungsteil 1022A und einem Absender-Ticketbesitz-Überprüfungsteil 1022B. Beruhend auf den in ihn eingegebenen Informationen schreibt der Merkmalerzeugungsteil 1021 solche Merkmalswerte wie die Identifikation des Ausstellers des elektronischen Tickets, die Berechtigungsinformationen des Tickets, die Ticketausstellungsbedingung, die Identifikation des Ticket-Besitzers und so weiter im elektronischen Format aus 2A auf ein Aufzeichnungsmedium, wodurch er ein elektronisches Ticket erzeugt. Das Aufzeichnungsmedium, auf welches das elektronische Ticket geschrieben wird, kann ein extern installiertes oder ein eingebautes Aufzeichnungsmedium sein.

Der Empfänger-Ticketbesitz-Überprüfungsteil 1022A überprüft, ob der Empfänger das in der im elektronischen Ticket aufgezeichneten Ausstellungsbedingung spezifizierte Ticket hat, welches der Empfänger haben muss, um das elektronische Ticket zu empfangen. Der Absender-Ticketbesitz-Überprüfungsteil 1022B überprüft, ob der Absender das in der im elektronischen Ticket aufgezeichneten Ausstellungsbedingung spezifizierte Ticket hat, welches der Absender haben muss, um das elektronische Ticket zu versenden.

Der Aufzeichnungsteil 1023 zeichnet das Ausstellungsbedingungserfüllungs-Zertifikat im elektronischen Ticket auf, wenn durch den Überprüfungsteil 1022 überprüft ist, dass das elektronische Ticket die Ausstellungsbedingung erfüllt. Dieses elektronische Ticket wird vom Sendeteil 1024 an den Empfänger versendet.

Die in 35 gezeigte Übertragungsvorrichtung 104 enthält einen Speicherungsteil 109S, einen Überprüfungsteil 1041, einen Aufzeichnungsteil 1042 und einen Sendeteil 1043. Der Überprüfungsteil 1041 besteht aus einem Empfänger-Ticketbesitz-Überprüfungsteil 1041A und einem Absender-Ticketbesitz-Überprüfungsteil 1041B. Wie in 1 gezeigt, wird der Speicherungsteil 1095 auch von der Empfangsvorrichtung 103 benutzt.

Das aus dem Speicherungsteil 109S ausgelesene elektronische Ticket wird an den Überprüfungsteil 1041 geleitet. Der Empfänger-Ticketbesitz-Überprüfungsteil 1041A überprüft, ob der Empfänger das in der im elektronischen Ticket aufgezeichneten Übertragungsbedingung spezifizierte Ticket hat, welches der Empfänger haben muss, um das elektronische Ticket zu empfangen. Der Absender-Ticketbesitz-Überprüfungsteil 1041B überprüft, ob der Absender das in der im elektronischen Ticket aufgezeichneten Übertragungsbedingung spezifizierte Ticket hat, welches der Absender haben muss, um das elektronische Ticket zu versenden.

Der Aufzeichnungsteil 1042 zeichnet ein Übertragungszertifikat und das Übertragungsbedingungserfüllungs-Zertifikat im elektronischen Ticket auf, wenn durch den Überprüfungsteil 1041 überprüft ist, dass das elektronische Ticket die Übertragungsbedingung erfüllt. Dieses elektronische Ticket wird vom Sendeteil 1043 an den Empfänger versendet.

Die in 36 gezeigte Empfangsvorrichtung wird dabei sowohl auf die Empfangsvorrichtung 103 zum Empfangen des elektronischen Tickets von der Ausstellungsvorrichtung 102 als auch auf die Empfangsvorrichtung 105 zum Empfangen des elektronischen Tickets von der Übertragungsvorrichtung 104 angewendet, wie in 1 gezeigt. Die Empfangsvorrichtung 103 enthält einen Empfangsteil 1031, einen Überprüfungsteil 1032 und einen Speicherungsteil 109S. Der Überprüfungsteil 1032 besteht aus einem Absender-Ticketbesitz-Überprüfungsteil 1032A und einem Empfänger-Ticketbesitz-Überprüfungsteil 1032B, einem Ticketüberprüfungsteil 1032C und einem Schemaüberprüfungsteil 1032D.

Das durch den Empfangsteil 1031 empfangene elektronische Ticket wird der folgenden Überprüfung durch den Überprüfungsteil 1032 unterzogen. Der Absender-Ticketbesitz-Überprüfungsteil 1032A überprüft, ob der Absender das in der im elektronischen Ticket aufgezeichneten Ausstellungsbedingung (im Fall der Empfangsvorrichtung 105 Übertragungsbedingung) spezifizierte Ticket hat, welches der Absender haben muss, um das elektronische Ticket zu versenden. Der Empfänger-Ticketbesitz-Überprüfungsteil 1032B überprüft, ob der Empfänger das in der im elektronischen Ticket aufgezeichneten Ausstellungsbedingung spezifizierte Ticket hat, welches der Empfänger haben muss, um das elektronische Ticket zu empfangen.

Der Ticketüberprüfungsteil 1032C überprüft die Signatur des Ausstellers und das Ausstellungsbedingungserfüllungs-Zertifikat (im Fall der Empfangsvorrichtung 105 Übertragungszertifikate und die Übertragungsbedingungserfüllungs-Zertifikate), welche durch den Absender des elektronischen Tickets im elektronischen Ticket aufgezeichnet wurden. Der Schemaüberprüfungsteil 1032D überprüft, ob die Schemadefinierer-Identifikation des elektronischen Tickets in der Schemadefinierer-Tabelle aufgezeichnet ist, wobei für jede Berechtigungsart des elektronischen Tickets eine Schemadefinierer-Identifikation aufgezeichnet sein muss. Eine Alternative hierzu ist, zu überprüfen, ob das Schema des elektronischen Tickets in der Schemaidentifikationen-Tabelle aufgezeichnet ist, wobei für jede Berechtigungsart des elektronischen Tickets eine Ticketschema-Identifikation aufgezeichnet sein muss.

Wenn durch den Überprüfungsteil 1032 überprüft ist, dass die obenerwähnten Anforderungen alle erfüllt sind, wird das elektronische Ticket im Speicherungsteil 111S gespeichert, bis es an andere übertragen wird.

Die in 37 gezeigte Einlösungsvorrichtung 106 enthält einen Speicherungsteil 110S, einen Überprüfungsteil 1061, eine Einlösungsbedingungserfüllungszertifikats-Aufzeichnungseinrichtung 1062 und einen Sendeteil 1063. Der Überprüfungsteil 1061 besteht aus einem Empfänger-Ticketbesitz-Überprüfungsteil 1061A und einem Absender-Ticketbesitz-Überprüfungsteil 1061B. Der Speicherungsteil 110S wird in 1 auch von der Empfangsvorrichtung 105 benutzt.

Das aus dem Speicherungsteil 110S ausgelesene elektronische Ticket wird an den Überprüfungsteil 1061 geleitet. Der Empfänger-Ticketbesitz-Überprüfungsteil 1061A überprüft, ob der Empfänger das in der im elektronischen Ticket aufgezeichneten Einlösungsbedingung spezifizierte Ticket hat, welches der Empfänger haben muss, um das elektronische Ticket zu empfangen. Der Absender-Ticketbesitz-Überprüfungsteil 1061B überprüft, ob der Absender das in der im elektronischen Ticket aufgezeichneten Einlösungsbedingung spezifizierte Ticket hat, welches der Absender haben muss, um das elektronische Ticket zu versenden.

Der Aufzeichnungsteil 1062 zeichnet ein Einlösungszertifikat und das Einlösungsbedingungserfüllungs-Zertifikat im elektronischen Ticket auf, wenn durch den Überprüfungsteil 1061 überprüft ist, dass das elektronische Ticket die Einlösungsbedingung erfüllt. Dieses elektronische Ticket wird vom Sendeteil 1063 an den Empfänger versendet.

Die in 38 gezeigte Entwertungsvorrichtung 107 enthält einen Empfangsteil 1071, einen Überprüfungsteil 1072 und einen Speicherungsteil 111S. Der Überprüfungsteil 1072 besteht aus einem Absender-Ticketbesitz-Überprüfungsteil 1072A, einem Empfänger-Ticketbesitz-Überprüfungsteil 1072B, einem Ticketüberprüfungsteil 1072C und einem Schemaüberprüfungsteil 1072D.

Der Absender-Ticketbesitz-Überprüfungsteil 1072A überprüft, ob der Absender das in der im vom Empfangsteil 1071 gelieferten elektronischen Ticket aufgezeichneten Einlösungsbedingung spezifizierte Ticket hat, welches der Absender haben muss, um das elektronische Ticket zu versenden. Der Empfänger-Ticketbesitz-Überprüfungsteil 1072B überprüft, ob der Empfänger das in der im elektronischen Ticket aufgezeichneten Einlösungsbedingung spezifizierte Ticket hat, welches der Empfänger haben muss, um das elektronische Ticket zu empfangen.

Der Ticketüberprüfungsteil 1072C überprüft die Signatur des Ausstellers, das Ausstellungsbedingungserfüllungs-Zertifikat, die Übertragungszertifikate, die Übertragungsbedingungserfüllungs-Zertifikate, das Einlösungszertifikat und das Einlösungsbedingungserfüllungs-Zertifikat, welche im elektronischen Ticket aufgezeichnet sind. Der Schemaüberprüfungsteil 1072D überprüft, ob die Schemadefinierer-Identifikation des elektronischen Tickets in der Schemadefinierer-Tabelle aufgezeichnet ist, wobei für jede Berechtigungsart des elektronischen Tickets eine Schemadefinierer-Identifikation darin aufgezeichnet sein muss. Eine Alternative hierzu ist, zu überprüfen, ob das Schema des elektronischen Tickets in der Schemaidentifikationen-Tabelle aufgezeichnet ist, wobei für jede Berechtigungsart des elektronischen Tickets eine Ticketschema-Identifikation darin aufgezeichnet sein muss.

Wenn durch den Überprüfungsteil 1072 überprüft ist, dass die obenerwähnten Anforderungen alle erfüllt sind, wird das elektronische Ticket im Speicherungsteil 111S gespeichert.

Die Verarbeitung durch die Ausstellungs-, die Übertragungs-, die Empfangs-, die Einlösungs- und die Entwertungsvorrichtung für elektronische Tickets, wie oben beschrieben, kann durch Auslesen, Interpretieren und Ausführen von Programmen mittels eines Computers erfolgen.

Die wesentlichen Punkte der vorliegenden Erfindung lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • (1) Die Berechtigungsinformationen 239, welche unterschiedliche Berechtigungsinformationen, die bei jeder Ticket-Anwendung anders sind, definieren, die Ticketausstellungs-, -übertragungs- und Einlösungsbedingungen 240, 241 und 242 können im Ticket 230 definiert werden.
  • (2) Die Definition der Berechtigungsinformationen-Struktur 218, welche die Arten und Bedeutungen unterschiedlicher Berechtigungsinformationen, die bei jeder Ticket-Anwendung anders sind, definiert, die Ausstellungs-, -übertragungs- und Einlösungsbedingungen 219, 220 und 221 für elektronische Tickets können im Ticket-Schema 210 definiert werden.
  • (3) Die Identifikation 231 des Ticket-Schemas der obigen Struktur kann im elektronischen Ticket 230 der obigen Struktur definiert werden.
  • (4) Das Verfahren zum Definieren des Tickets der obigen Struktur enthält: Bedingungserfüllungszertifikat-Aufzeichnungsteile 243, 245, 247 und 249 zum Zertifizieren der Erfüllung der Ticketausstellungs-, -übertragungs- und Einlösungsbedingungen. Infolgedessen ist es möglich, vor dem Empfangen oder Entwerten eines Tickets zu überprüfen, dass das Ticket bisher gültige Transaktionen durchlaufen hat.
  • (5) Die Ticketausstellungsvorrichtung 102 verfügt über eine Einrichtung zum Aufzeichnen von auf den Definitionen des Ticket-Schemas beruhenden Merkmalswerten des elektronischen Tickets und eine Einrichtung zum Überprüfen der im Bedingungsaufzeichnungsteil aufgezeichneten Ausstellungsbedingungen. Infolgedessen können Tickets mit unterschiedlichen Umlaufbedingungen durch eine gemeinsame Ausstellungsvorrichtung ausgestellt werden.
  • (6) Die Ticketübertragungsvorrichtung 104 enthält: eine Einrichtung zum Überprüfen, ob die Ticketübertragungsbedingung erfüllt ist; eine Einrichtung zum Aufzeichnen eines Übertragungszertifikats im Übertragungszertifikat-Aufzeichnungsteil, wenn die Übertragungsbedingung erfüllt ist; und eine Einrichtung zum Versenden des Tickets an den Übernehmer. Infolgedessen können Tickets mit unterschiedlichen Umlaufbedingungen durch eine gemeinsame Übertragungsvorrichtung übertragen werden.
  • (7) Die Ticketempfangsvorrichtung 103 (105) enthält: und eine Einrichtung zum Überprüfen, ob das Übertragungsbedingungserfüllungs-Zertifikat die im Übertragungsbedingungs-Aufzeichnungsteil aufgezeichnete Übertragungsbedingung erfüllt. Infolgedessen können Tickets mit unterschiedlichen Umlaufbedingungen durch eine gemeinsame Empfangsvorrichtung empfangen werden.
  • (8) Die Ticketeinlösungsvorrichtung 106 enthält: eine Einrichtung zum Überprüfen, ob die Einlösungsbedingung des durch das obenerwähnte Ticketdefinitionsverfahren definierten Tickets erfüllt ist; und eine Einrichtung zum Versenden des Tickets an den Diensteanbieter. Infolgedessen können Tickets mit unterschiedlichen Umlaufbedingungen durch eine gemeinsame Einlösungsvorrichtung eingelöst werden.
  • (9) Die Ticketentwertungsvorrichtung 107 enthält: eine Einrichtung zum Überprüfen, ob die im Einlösungsbedingungs-Aufzeichnungsteil aufgezeichnete Einlösungsbedingung erfüllt ist. Infolgedessen können Tickets mit unterschiedlichen Umlaufbedingungen durch eine gemeinsame Entwertungsvorrichtung entwertet werden.

Obwohl im vorangehenden die Verwendung der Ausstellungs-, Übertragungs- und Einlösungsbedingungen beschrieben wurden, reicht nur eine von diesen aus, um die Erfindung auszuführen.

Auswirkungen der Erfindung

Wie oben beschrieben, sind gemäß der vorliegenden Erfindung die Definition der Berechtigungsinformationen-Struktur, welche die Arten und Bedeutungen von Merkmalen unterschiedlicher Berechtigungsinformationen, welche bei jeder Ticket-Anwendung anders sind, definiert, und die verschiedenen Ticketausstellungs-, -übertragungs- und Einlösungsbedingungen, welche bei jeder Ticket-Anwendung anders sind, im Ticket-Schema, welches die Struktur des elektronischen Tickets definiert oder im elektronischen Tickets selbst definiert. Folglich ist den Ausstellungs-, Empfangs-, Übertragungs-, Einlösungs- und Entwertungsvorrichtungen, welche das elektronische Ticket verarbeiten, gestattet, die Verarbeitung unter Interpretieren der obigen Bedingungen durchzuführen. Infolgedessen können unterschiedliche Tickets mit verschiedenen Umlaufbedingungen durch gemeinsame Ausstellungs-, Empfangs-, Übertragungs-, Einlösungs- und Entwertungsvorrichtungen verarbeitet werden. Dies vermeidet die Notwendigkeit des Entwickelns individueller Software zum Auslesen von Ticketinformationen und individueller Transaktionssysteme für verschiedene Arten von Tickets, was eine wesentliche Senkung der Entwicklungskosten gestattet.


Anspruch[de]
Vorrichtung (102) zum Ausstellen eines elektronischen Tickets (230) an einen Empfänger, bei welcher

das elektronische Ticket eine Struktur und Merkmale hat, welche durch eines (210) aus einer Vielzahl von vorbestimmten Ticket-Schemata bestimmt sind, und enthält:

einen Schemaidentifikations-Aufzeichnungsteil zum Aufzeichnen einer Schemaidentifikation (231), welche das eine Ticket-Schema (210) identifiziert,

einen Ausstelleridentifikations-Aufzeichnungsteil zum Aufzeichnen einer Ausstelleridentifikation (237) eines Ausstellers elektronischer Tickets,

einen Berechtigungsinformationen-Aufzeichnungsteil zum Aufzeichnen von Berechtigungsinformationen (239) des elektronischen Tickets,

einen Umlaufbedingungs-Aufzeichnungsteil zum Aufzeichnen einer Umlaufbedingung (240, 241, 242) des elektronischen Tickets,

einen Besitzeridentifikations-Aufzeichnungsteil zum Aufzeichnen einer Besitzeridentifikation (234) eines Besitzers eines elektronischen Tickets,

einen Signatur-Aufzeichnungsteil zum Aufzeichnen einer Ausstellersignatur (235) des Ausstellers, und

einen Umlaufzertifikat-Aufzeichnungsteil zum Aufzeichnen eines Umlaufzertifikats (236),

wobei die Umlaufbedingung eine Ausstellungsbedingung (240) enthält, die eine Schemaidentifikation (252, 703) enthält, welche das Schema (700) eines vom Empfänger verlangten elektronischen Tickets (600) spezifiziert, welches Ticket (600) ein Empfänger eines elektronischen Tickets besitzen muss, und

wobei Ticket-Schemata in Entsprechung zu ihren Schemaidentifikationen in einer Tabelle definiert sind und für jedermann zugänglich sind,

welche Vorrichtung (102) enthält:

eine Merkmalerzeugungseinrichtung (1021) zum Aufzeichnen, gemäß dem einen Ticket-Schema (210), der Schemaidentifikation (231), der Ausstelleridentifikation (237), der Berechtigungsinformationen (239), der Besitzeridentifikation (234), der Umlaufbedingung (236) und der Ausstellersignatur im Ausstelleridentifikations-Aufzeichnungsteil, im Berechtigungsinformationen-Aufzeichnungsteil, im Besitzeridentifikations-Aufzeichnungsteil, im Umlaufbedingungs-Aufzeichnungsteil beziehungsweise im Signatur-Aufzeichnungsteil;

eine Überprüfungseinrichtung (1022), enthaltend mindestens eine Empfänger-Ticketbesitz-Überprüfungseinrichtung (1022A) zum Empfangen, vom Empfänger eines elektronischen Tickets, eines elektronischen Tickets und zum Überprüfen, ob die Schemaidentifikation des empfangenen elektronischen Tickets mit der in der Ausstellungsbedingung (240) des elektronischen Tickets aufgezeichneten übereinstimmt, um dadurch zu überprüfen, ob der Empfänger eines elektronischen Tickets das vom Empfänger verlangte elektronische Ticket (600) besitzt;

eine Aufzeichnungseinrichtung (1023) zum Aufzeichnen, im Umlaufzertifikat-Aufzeichnungsteil, eines Ausstellungsbedingungserfüllungs-Zertifikats (243), welches bei erfolgreicher Überprüfung durch die Überprüfungseinrichtung (1022) die Erfüllung der Ausstellungsbedingung (240) bescheinigt, und

eine Sendeeinrichtung (1024) zum Versenden des elektronischen Tickets (230) mit dem Ausstellungsbedingungserfüllungs-Zertifikat (243) an den Empfänger.
Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher

die Ausstellungsbedingung (240) ferner eine Schemaidentifikation (251, 503) enthält, welche das Ticket-Schema (500) eines vom Absender verlangten elektronischen Tickets (400) spezifiziert, welches Ticket (400) ein Absender eines elektronischen Tickets besitzen muss, und

die Überprüfungseinrichtung (1022) ferner eine Absender-Ticketbesitz-Überprüfungseinrichtung (1022B) zum Überprüfen, ob die Vorrichtung (102) als der Absender eines elektronischen Tickets das vom Absender verlangte elektronische Ticket (400) besitzt oder nicht, enthält.
Vorrichtung nach Anspruch 2, bei welcher die Aufzeichnungseinrichtung (1023) dafür eingerichtet ist, das Ausstellungsbedingungserfüllungs-Zertifikat (243) bei erfolgreicher Überprüfung durch die Absender-Ticketbesitz-Überprüfungseinrichtung (1022B) im Umlaufzertifikat-Aufzeichnungsteil aufzuzeichnen. Vorrichtung (104) zum Übertragen eines elektronischen Tickets an einen Empfänger (105), bei welcher

das elektronische Ticket eine Struktur und Merkmale hat, welche durch eines (210) aus einer Vielzahl von vorbestimmten Ticket-Schemata bestimmt sind, und enthält:

eine Schemaidentifikation (231), welche das eine Ticket-Schema (210) identifiziert,

eine Ausstelleridentifikation (237), welche einen Aussteller des elektronischen Tickets identifiziert,

Berechtigungsinformationen (239) des elektronischen Tickets,

eine Umlaufbedingung (241) des elektronischen Tickets,

eine Besitzeridentifikation (234), welche einen Besitzer des elektronischen Tickets identifiziert,

eine Ausstellersignatur (235) des Ausstellers, und

einen Umlaufzertifikat-Aufzeichnungsteil zum Aufzeichnen eines Umlaufzertifikats (236), welches die Erfüllung der Umlaufbedingung bescheinigt,

wobei die Umlaufbedingung eine Übertragungsbedingung (241) enthält, die eine Schemaidentifikation (263, 1103) enthält, welche das Ticket-Schema (1100) eines vom Empfänger verlangten elektronischen Tickets (1000) spezifiziert, welches Ticket (1000) ein Empfänger eines elektronischen Tickets besitzen muss, und

wobei Ticket-Schemata in Entsprechung zu ihren Schemaidentifikationen in einer Tabelle definiert sind und für jedermann zugänglich sind,

welche Vorrichtung (104) enthält:

eine Überprüfungseinrichtung (1041), enthaltend eine Empfänger-Ticketbesitz-Überprüfungseinrichtung (1041A) zum Empfangen, vom Empfänger eines elektronischen Tickets, eines elektronischen Tickets und zum Überprüfen, ob die Schemaidentifikation des empfangenen elektronischen Tickets mit der des vom Empfänger verlangten elektronischen Tickets (1000) übereinstimmt, um dadurch zu überprüfen, ob der Empfänger das vom Empfänger verlangte elektronische Ticket (1000) besitzt;

eine Aufzeichnungseinrichtung (1042) zum Aufzeichnen eines Übertragungsbedingungserfüllungs-Zertifikats (245) und eines Übertragungszertifikats im Umlaufzertifikat-Aufzeichnungsteil des elektronischen Tickets, wenn die Erfüllung der Übertragungsbedingung (241) durch die Überprüfungseinrichtung (1041) überprüft ist; und

eine Sendeeinrichtung (1043) zum Versenden des so durch die Aufzeichnungseinrichtung behandelten elektronischen Tickets an den Empfänger.
Vorrichtung nach Anspruch 4, bei welcher

die Übertragungsbedingung (241) ferner eine Schemaidentifikation (262) enthält, welche das Ticket-Schema eines vom Absender verlangten elektronischen Tickets spezifiziert, welches Ticket ein Absender eines elektronischen Tickets besitzen muss, und

die Überprüfungseinrichtung (1041) ferner eine Absender-Ticketbesitz-Überprüfungseinrichtung (1041B) zum Überprüfen, ob die Vorrichtung (104) als der Absender eines elektronischen Tickets das vom Absender verlangte elektronische Ticket besitzt, enthält.
Vorrichtung nach Anspruch 5, bei welcher die Aufzeichnungseinrichtung (1042) dafür eingerichtet ist, das Übertragungsbedingungserfüllungs-Zertifikat (245) bei erfolgreicher Überprüfung durch die Absender-Ticketbesitz-Überprüfungseinrichtung (1041B) im Umlaufzertifikat-Aufzeichnungsteil aufzuzeichnen. Vorrichtung (103, 105) zum Empfangen eines elektronischen Tickets von einem Absender (102, 104), bei welcher

das elektronische Ticket eine Struktur und Merkmale hat, welche durch eines (210) aus einer Vielzahl von vorbestimmten Ticket-Schemata bestimmt sind, und enthält:

eine Schemaidentifikation (231), welche das eine Ticket-Schema (210) identifiziert,

eine Ausstelleridentifikation (237), welche einen Aussteller des elektronischen Tickets identifiziert,

Berechtigungsinformationen (239) des elektronischen Tickets,

eine Umlaufbedingung (240, 241) des elektronischen Tickets,

eine Besitzeridentifikation (234), welche einen Besitzer des elektronischen Tickets identifiziert,

eine Ausstellersignatur (235) des Ausstellers, und

einen Umlaufzertifikat-Aufzeichnungsteil zum Aufzeichnen eines Umlaufzertifikats (236), welches die Erfüllung der Umlaufbedingung bescheinigt,

wobei die Umlaufbedingung (240, 241) eine Schemaidentifikation (251, 262) enthält, welche das Ticket-Schema eines vom Absender verlangten elektronischen Tickets spezifiziert, welches Ticket ein Absender eines elektronischen Tickets besitzen muss, und

wobei Ticket-Schemata in Entsprechung zu ihren Schemaidentifikationen in einer Tabelle definiert sind und für jedermann zugänglich sind,

welche Vorrichtung enthält:

eine Empfangseinrichtung (1031) zum Empfangen des elektronischen Tickets vom Absender des elektronischen Tickets;

eine Überprüfungseinrichtung (1032), enthaltend

eine Absender-Ticketbesitz-Überprüfungseinrichtung (1032A) zum Überprüfen des Vorhandenseins oder Fehlens eines Umlaufzertifikats im empfangenen elektronischen Ticket, welches Zertifikat durch die in der Umlaufbedingung (240, 241) enthaltene Schemaidentifikation (251, 262) bezeichnet ist, um dadurch zu überprüfen, ob der Absender das vom Absender verlangte elektronische Ticket besitzt, und

eine Ticketüberprüfungseinrichtung (103C) zum Überprüfen der Ausstellersignatur und des Umlaufzertifikats (236); und

eine Speicherungseinrichtung für elektronische Tickets (109S, 110S) zum Speichern des empfangenen elektronischen Tickets bei erfolgreicher Überprüfung durch die Überprüfungseinrichtung.
Vorrichtung (106) zum Einlösen eines elektronischen Tickets, welches an eine Entwertungsvorrichtung (107) als Empfänger zu senden ist, bei welcher

das elektronische Ticket eine Struktur und Merkmale hat, welche durch eines (210) aus einer Vielzahl von vorbestimmten Ticket-Schemata bestimmt sind, und enthält:

eine Schemaidentifikation (231), welche das eine Ticket-Schema (210) identifiziert,

eine Ausstelleridentifikation (237), welche einen Aussteller des elektronischen Tickets identifiziert,

Berechtigungsinformationen (239) des elektronischen Tickets,

eine Umlaufbedingung (242) des elektronischen Tickets,

eine Besitzeridentifikation (234), welche einen Besitzer des elektronischen Tickets identifiziert,

eine Ausstellersignatur (235) des Ausstellers, und

einen Umlaufzertifikat-Aufzeichnungsteil zum Aufzeichnen eines Umlaufzertifikats (236), welches die Erfüllung der Umlaufbedingung bescheinigt,

wobei die Umlaufbedingung eine Einlösungsbedingung (242) enthält, die eine Schemaidentifikation (275) enthält, welche das Ticket-Schema eines vom Empfänger verlangten elektronischen Tickets spezifiziert, welches Ticket ein Empfänger eines elektronischen Tickets besitzen muss, und

wobei Ticket-Schemata in Entsprechung zu ihren Schemaidentifikationen in einer Tabelle definiert sind und für jedermann zugänglich sind,

welche Vorrichtung (106) enthält:

eine Speicherungseinrichtung für elektronische Tickets (110S), in welcher das einzulösende elektronische Ticket gespeichert wird;

eine Überprüfungseinrichtung (1061), enthaltend eine Empfänger-Ticketbesitz-Überprüfungseinrichtung (1061A) zum Empfangen, vom Empfänger eines elektronischen Tickets, eines elektronischen Tickets und zum Überprüfen, ob die Schemaidentifikation des empfangenen elektronischen Tickets mit der des vom Empfänger verlangten elektronischen Tickets übereinstimmt, um dadurch zu überprüfen, ob der Empfänger das vom Empfänger verlangte elektronische Ticket besitzt;

eine Aufzeichnungseinrichtung (1062) zum Aufzeichnen eines Einlösungsbedingungserfüllungs-Zertifikats (249) und eines Einlösungszertifikats im Umlaufzertifikat-Aufzeichnungsteil des einzulösenden elektronischen Tickets, wenn die Erfüllung der Einlösungsbedingung durch die Überprüfungseinrichtung (1061) überprüft ist; und

eine Sendeeinrichtung (1063) zum Versenden des so durch die Aufzeichnungseinrichtung behandelten elektronischen Tickets an den Empfänger.
Vorrichtung nach Anspruch 9, bei welcher

die Einlösungsbedingung (242) ferner eine Schemaidentifikation (274) enthält, welche das Ticket-Schema eines vom Absender verlangten elektronischen Tickets spezifiziert, welches Ticket ein Absender eines elektronischen Tickets besitzen muss, und

die Überprüfungseinrichtung (1061) ferner eine Absender-Ticketbesitz-Überprüfungseinrichtung (1061B) zum Überprüfen, ob die Vorrichtung (106) als der Absender eines elektronischen Tickets das vom Absender verlangte elektronische Ticket besitzt, enthält.
Vorrichtung nach Anspruch 9, bei welcher die Aufzeichnungseinrichtung (1062) dafür eingerichtet ist, das Einlösungsbedingungserfüllungs-Zertifikat (249) und das Einlösungszertifikat bei erfolgreicher Überprüfung durch die Empfänger-Ticketbesitz-Überprüfungseinrichtung (1061A) und die Absender-Ticketbesitz-Überprüfungseinrichtung (1061B) im elektronischen Ticket aufzuzeichnen. Vorrichtung (107) zum Entwerten eines elektronischen Tickets, bei welcher

das elektronische Ticket eine Struktur und Merkmale hat, welche durch eines (210) aus einer Vielzahl von vorbestimmten Ticket-Schemata bestimmt sind, und enthält:

eine Schemaidentifikation (231), welche das eine Ticket-Schema (210) identifiziert,

eine Ausstelleridentifikation (237), welche einen Aussteller des elektronischen Tickets identifiziert,

Berechtigungsinformationen (239) des elektronischen Tickets,

eine Umlaufbedingung (240, 241, 242) des elektronischen Tickets,

eine Besitzeridentifikation (234), welche einen Besitzer des elektronischen Tickets identifiziert,

eine Ausstellersignatur (235) des Ausstellers, und

ein Umlaufzertifikat (236), welches die Erfüllung der Umlaufbedingung bescheinigt,

wobei das Umlaufzertifikat ein Ausstellungsbedingungserfüllungs-Zertifikat, Übertragungszertifikate, Übertragungsbedingungserfüllungs-Zertifikate, ein Einlösungszertifikat und ein Einlösungsbedingungserfüllungs-Zertifikat enthält,

wobei die Umlaufbedingung (240, 241, 242) eine Schemaidentifikation (251, 262, 274) enthält, welche das Ticket-Schema eines vom Absender verlangten elektronischen Tickets spezifiziert, welches Ticket ein Absender eines elektronischen Tickets besitzen muss, und

wobei Ticket-Schemata in Entsprechung zu ihren Schemaidentifikationen in einer Tabelle definiert sind und für jedermann zugänglich sind,

welche Vorrichtung (107) enthält:

eine Empfangseinrichtung (1071) zum Empfangen des zu entwertenden elektronischen Tickets von einem Absender des elektronischen Tickets;

eine Überprüfungseinrichtung (1072), mindestens enthaltend:

eine Absender-Ticketbesitz-Überprüfungseinrichtung (1072A) zum Überprüfen des Vorhandenseins oder Fehlens eines Umlaufzertifikats im elektronischen Ticket, welches Zertifikat durch die in der Umlaufbedingung (240, 241, 242) des empfangenen elektronischen Tickets enthaltene Schemaidentifikation (251, 262, 274) bezeichnet ist, um dadurch zu überprüfen, ob der Absender das vom Absender verlangte elektronische Ticket besitzt, und

eine Ticketüberprüfungseinrichtung (107C) zum Überprüfen der Ausstellersignatur und des Umlaufzertifikats (236); und

eine Speicherungseinrichtung (111S) zum Speichern des durch die Empfangseinrichtung (1071) empfangenen elektronischen Tickets bei erfolgreicher Überprüfung durch die Überprüfungseinrichtung (1072), um dadurch die Entwertung des elektronischen Tickets abzuschließen.
Vorrichtung nach Anspruch 11, bei welcher

die Umlaufbedingung eine Ausstellungsbedingung für das Ausstellen des elektronischen Tickets ist;

das Umlaufzertifikat (236) ein Ausstellungsbedingungserfüllungs-Zertifikat (243) enthält, welches die Erfüllung der Ausstellungsbedingung bescheinigt;

die Ticketüberprüfungseinrichtung (103C, 107C) dafür eingerichtet ist, das Vorhandensein oder Fehlen des durch die als die Ausstellungsbedingung aufgezeichnete Schemaidentifikation bezeichneten Ausstellungsbedingungserfüllungs-Zertifikats (243) zu überprüfen und zu überprüfen, ob das Ausstellungsbedingungserfüllungs-Zertifikat (243) im empfangenen elektronischen Ticket aufgezeichnet ist.
Vorrichtung nach Anspruch 11, bei welcher

die Umlaufbedingung eine Übertragungsbedingung für das Übertragen des elektronischen Tickets ist;

das Umlaufbedingungserfüllungs-Zertifikat (236) ein Übertragungsbedingungserfüllungs-Zertifikat (245) enthält, welches die Erfüllung der Übertragungsbedingung bescheinigt; und

die Ticketüberprüfungseinrichtung (103C, 107C) dafür eingerichtet ist, das Vorhandensein oder Fehlen des durch die als die Übertragungsbedingung aufgezeichnete Schemaidentifikation spezifizierten Übertragungsbedingungserfüllungs-Zertifikats (245) zu überprüfen und zu überprüfen, ob das Übertragungsbedingungserfüllungs-Zertifikat (245) im Umlaufzertifikat-Aufzeichnungsteil aufgezeichnet ist.
Vorrichtung nach Anspruch 11, bei welcher

die Umlaufbedingung eine Einlösungsbedingung für das Einlösen des elektronischen Tickets ist;

das Umlaufzertifikat (236) ein Einlösungsbedingungserfüllungs-Zertifikat (249) enthält, welches die Erfüllung der Einlösungsbedingung bescheinigt; und

die Ticketüberprüfungseinrichtung (107C) dafür eingerichtet ist, das Vorhandensein oder Fehlen des durch die als die Einlösungsbedingung aufgezeichnete Schemaidentifikation spezifizierten Einlösungsbedingungserfüllungs-Zertifikats (249) zu überprüfen und zu überprüfen, ob das Einlösungsbedingungserfüllungs-Zertifikat (249) im Umlaufzertifikat-Aufzeichnungsteil aufgezeichnet ist.
Vorrichtung nach Anspruch 7, 11, 12, 13 oder 14, bei welcher

die Umlaufbedingung ferner eine Schemaidentifikation (252, 263, 275) enthält, welche das Ticket-Schema eines vom Empfänger verlangten elektronischen Tickets spezifiziert, welches Ticket ein Empfänger eines elektronischen Tickets besitzen muss,

die Überprüfungseinrichtung (1032, 1072) ferner eine Empfänger-Ticketbesitz-Überprüfungseinrichtung (1032B, 1072B) enthält, um zu überprüfen, ob die Vorrichtung (103, 105, 107) wie der Empfänger eines elektronischen Tickets das vom Empfänger verlangte elektronische Ticket besitzt, und

das durch die Empfangseinrichtung (1071) empfangene elektronische Ticket bei erfolgreicher Überprüfung durch die Absender-Ticketbesitz-Überprüfungseinrichtung (1072A) und die Empfänger-Ticketbesitz-Überprüfungseinrichtung (1032B, 1072B) in der Speicherungseinrichtung (109S, 110S) gespeichert wird, um dadurch den Empfang oder die Entwertung des elektronischen Tickets abzuschließen.
Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 11, bei welcher

die Überprüfungseinrichtung (1032, 1072) ferner eine Schemaüberprüfungseinrichtung (1032D, 1072D) enthält, um zu überprüfen, ob eine Schemadefinierer-Identifikation des zu empfangenden elektronischen Tickets in einer Schemadefinierer-Tabelle (300) aufgezeichnet ist, in welcher Schemadefinierer-Identifikationen jeweiliger elektronischer Tickets in Entsprechung zu ihren Berechtigungsarten aufgezeichnet sind,

das Ticket-Schema (210) enthält:

eine Identifikation (212) des Schemadefinierers für elektronische Tickets, welche das Ticket-Schema definiert;

eine Berechtigungsinformationen-Struktur (218), welche die Struktur der Berechtigungsinformationen des elektronischen Tickets definiert; und

eine Qualifizierungsbedingung (219, 220, 221), welche mindestens eine der beiden Bedingungen "Absenderbedingung" und "Empfängerbedingung" als mindestens eine der Bedingungen "Ausstellungsbedingung", welche die Bedingung für das Ausstellen des elektronischen Tickets definiert, "Übertragungsbedingung" (220), welche die Bedingung für das Übertragen des elektronischen Tickets definiert, und "Einlösungsbedingung", welche die Bedingung für das Einlösen des elektronischen Tickets definiert, definiert.
Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 11, bei welcher

die Überprüfungseinrichtung (1032, 1072) ferner eine Schemaüberprüfungseinrichtung (1032D, 1072D) enthält, um zu überprüfen, ob das Ticket-Schema (210) des zu empfangenden elektronischen Tickets in einer Schemaidentifikationen-Tabelle (310) aufgezeichnet ist, in welcher Schemaidentifikationen in Entsprechung zu ihren Berechtigungsarten aufgezeichnet sind,

das Ticket-Schema enthält:

eine Identifikation des Ticket-Schemas (213);

eine Berechtigungsinformationen-Struktur (218), welche die Struktur der Berechtigungsinformationen des elektronischen Tickets definiert; und

eine Qualifizierungsbedingung (219, 220, 221), welche mindestens eine der beiden Bedingungen "Absenderbedingung" und "Empfängerbedingung" als mindestens eine der Bedingungen "Ausstellungsbedingung" (219), welche die Bedingung für das Ausstellen des elektronischen Tickets definiert, "Übertragungsbedingung" (220), welche die Bedingung für das Übertragen des elektronischen Tickets definiert, und "Einlösungsbedingung" (221), welche die Bedingung für das Einlösen des elektronischen Tickets definiert, definiert.
Verfahren zum Ausstellen eines elektronischen Tickets, bei welchem

das elektronische Ticket eine Struktur und Merkmale hat, welche durch eines (210) aus einer Vielzahl von vorbestimmten Ticket-Schemata bestimmt sind, und enthält:

einen Schemaidentifikations-Aufzeichnungsteil zum Aufzeichnen einer Schemaidentifikation (231), welche das eine Ticket-Schema (210) identifiziert,

einen Ausstelleridentifikations-Aufzeichnungsteil zum Aufzeichnen einer Ausstelleridentifikation (237) eines Ausstellers elektronischer Tickets,

einen Berechtigungsinformationen-Aufzeichnungsteil zum Aufzeichnen von Berechtigungsinformationen (239) des elektronischen Tickets,

einen Umlaufbedingungs-Aufzeichnungsteil zum Aufzeichnen einer Umlaufbedingung (240, 241, 242) des elektronischen Tickets,

einen Besitzeridentifikations-Aufzeichnungsteil zum Aufzeichnen einer Besitzeridentifikation (234) eines Besitzers eines elektronischen Tickets,

einen Signatur-Aufzeichnungsteil zum Aufzeichnen einer Ausstellersignatur (235) des Ausstellers, und

einen Umlaufzertifikat-Aufzeichnungsteil zum Aufzeichnen eines Umlaufzertifikats (236),

wobei die Umlaufbedingung eine Ausstellungsbedingung (240) enthält, die eine Schemaidentifikation (252, 702) enthält, welche das Ticket-Schema (700) eines vom Empfänger verlangten elektronischen Tickets (600) spezifiziert, welches Ticket (600) ein Empfänger eines elektronischen Tickets besitzen muss, und

wobei Ticket-Schemata in Entsprechung zu ihren Schemaidentifikationen in einer Tabelle definiert sind und für jedermann zugänglich sind,

welches Verfahren die folgenden Schritte enthält:

(a) das Aufzeichnen, gemäß dem einen Ticket-Schema (210), der Schemaidentifikation (231), der Ausstelleridentifikation (237), der Berechtigungsinformationen (239), der Besitzeridentifikation (234) und der Umlaufbedingung (236) im Schemaidentifikations-Aufzeichnungsteil, im Ausstelleridentifikations-Aufzeichnungsteil, im Berechtigungsinformationen-Aufzeichnungsteil, im Besitzeridentifikations-Aufzeichnungsteil beziehungsweise im Umlaufbedingungs-Aufzeichnungsteil;

(b) das Empfangen eines elektronischen Tickets vom Empfänger eines elektronischen Tickets;

(c) das Überprüfen, ob die Schemaidentifikation des in Schritt (b) empfangenen elektronischen Tickets mit der in der Ausstellungsbedingung des elektronischen Tickets aufgezeichneten Schemaidentifikation (703) übereinstimmt, um dadurch zu überprüfen, ob der Empfänger das vom Empfänger verlangte elektronische Ticket (600) besitzt;

(d) das Aufzeichnen eines Ausstellungsbedingungserfüllungs-Zertifikats (243), welches bei erfolgreicher Überprüfung durch die Überprüfungseinrichtung (1022) die Erfüllung der Ausstellungsbedingung (240) bescheinigt, im Umlaufzertifikat-Aufzeichnungsteil;

(e) das Erzeugen der Signatur (235) des Ausstellers elektronischer Tickets bei erfolgreicher Überprüfung in Schritt (c) und das Aufzeichnen der Signatur im Signatur-Aufzeichnungsteil; und

(f) das Versenden des elektronischen Tickets an den Empfänger des elektronischen Tickets.
Verfahren nach Anspruch 18, bei welchem

die Ausstellungsbedingung (240) ferner eine Schemaidentifikation (251, 503) enthält, welche das Ticket-Schema (500) eines vom Absender verlangten elektronischen Tickets (400) spezifiziert, welches Ticket (400) ein Absender eines elektronischen Tickets besitzen muss, und

der Schritt (c) ferner das Überprüfen, ob der Absender eines elektronischen Tickets das vom Absender verlangte elektronische Ticket (400) besitzt oder nicht, enthält.
Verfahren nach Anspruch 19, bei welchem der Schritt (d) ferner das Aufzeichnen des Ausstellungsbedingungserfüllungs-Zertifikats (243) im Umlaufzertifikat-Aufzeichnungsteil enthält, wenn in Schritt (c) überprüft wird, ob der Absender eines elektronischen Tickets das vom Absender verlangte elektronische Ticket besitzt. Verfahren zum Übertragen eines elektronischen Tickets an einen Empfänger (105), bei welchem

das elektronische Ticket eine Struktur und Merkmale hat, welche durch eines (210) aus einer Vielzahl von vorbestimmten Ticket-Schemata bestimmt sind, und enthält:

eine Schemaidentifikation (231), welche das eine Ticket-Schema (210) identifiziert,

eine Ausstelleridentifikation (237), welche einen Aussteller des elektronischen Tickets identifiziert,

Berechtigungsinformationen (239) des elektronischen Tickets,

eine Umlaufbedingung (241) des elektronischen Tickets,

eine Besitzeridentifikation (234), welche einen Besitzer des elektronischen Tickets identifiziert,

eine Ausstellersignatur (235) des Ausstellers, und

einen Umlaufzertifikat-Aufzeichnungsteil zum Aufzeichnen eines Umlaufzertifikats (236), in welchem ein Ausstellungsbedingungserfüllungs-Zertifikat aufgezeichnet wurde,

wobei die Umlaufbedingung eine Übertragungsbedingung (241) enthält, die eine Schemaidentifikation (263, 1103) enthält, welche das Ticket-Schema (1100) eines vom Empfänger verlangten elektronischen Tickets (1000) spezifiziert, welches Ticket (1000) ein Empfänger eines elektronischen Tickets besitzen muss, und

wobei Ticket-Schemata in Entsprechung zu ihren Schemaidentifikationen in einer Tabelle definiert sind und für jedermann zugänglich sind,

welches Verfahren die folgenden Schritte enthält:

(a) das Auslesen der Übertragungsbedingung aus dem zu überfragenden elektronischen Ticket;

(b) das Empfangen eines elektronischen Tickets vom Empfänger eines elektronischen Tickets;

(c) das Überprüfen, ob die Schemaidentifikation des in Schritt (b) empfangenen elektronischen Tickets mit der in der Übertragungsbedingung des zu übertragenden elektronischen Tickets enthaltenen Schemaidentifikation (1103) übereinstimmt, um dadurch zu überprüfen, ob der Empfänger das vom Empfänger verlangte elektronische Ticket (1000) besitzt;

(d) das Aufzeichnen eines Übertragungszertifikats und eines Übertragungsbedingungserfüllungs-Zertifikats (245), welches die Erfüllung der Übertragungsbedingung (241) bescheinigt, im Umlaufzertifikat-Aufzeichnungsteil bei erfolgreicher Überprüfung in Schritt (c); und

(e) das Versenden des elektronischen Tickets an den Empfänger nach Schritt (d).
Verfahren nach Anspruch 21, bei welchem

die Übertragungsbedingung (241) ferner eine Schemaidentifikation (262) enthält, welche ein Ticket-Schema eines vom Absender verlangten elektronischen Tickets spezifiziert, welches Ticket ein Absender eines elektronischen Tickets besitzen muss, und

der Schritt (c) ferner das Überprüfen, ob der Absender eines elektronischen Tickets das vom Absender verlangte elektronische Ticket besitzt, enthält.
Verfahren nach Anspruch 22, bei welchem der Schritt (d) ferner das Aufzeichnen des Übertragungsbedingungserfüllungs-Zertifikats (245) im Umlaufzertifikat-Aufzeichnungsteil bei erfolgreicher Überprüfung in Schritt (c) enthält; Verfahren zum Empfangen eines elektronischen Tickets, bei welchem

das elektronische Ticket eine Struktur und Merkmale hat, welche durch eines (210) aus einer Vielzahl von vorbestimmten Ticket-Schemata bestimmt sind, und enthält:

eine Schemaidentifikation (231), welche das eine Ticket-Schema (210) identifiziert,

eine Ausstelleridentifikation (237), welche einen Aussteller des elektronischen Tickets identifiziert,

Berechtigungsinformationen (239) des elektronischen Tickets,

eine Umlaufbedingung (240, 241, 242) des elektronischen Tickets,

eine Besitzeridentifikation (234), welche einen Besitzer des elektronischen Tickets identifiziert,

eine Ausstellersignatur (235) des Ausstellers, und

einen Umlaufzertifikat-Aufzeichnungsteil zum Aufzeichnen eines Umlaufzertifikats (236), welches die Erfüllung der Umlaufbedingung bescheinigt,

wobei die Umlaufbedingung (240, 241, 242) eine Schemaidentifikation (251, 262, 274) enthält, welche das Ticket-Schema eines vom Absender verlangten elektronischen Tickets spezifiziert, welches Ticket ein Absender eines elektronischen Tickets besitzen muss, und

wobei Ticket-Schemata in Entsprechung zu ihren Schemaidentifikationen in einer Tabelle definiert sind und für jedermann zugänglich sind,

welches Verfahren die folgenden Schritte enthält:

(a) das Empfangen des elektronischen Tickets vom Absender des elektronischen Tickets;

(b) das Überprüfen des Vorhandenseins oder Fehlens eines Umlaufzertifikats, welches durch die in der Umlaufbedingung (240, 241) enthaltene Schemaidentifikation (251, 262) bezeichnet ist, um dadurch zu überprüfen, ob der Absender das vom Absender verlangte elektronische Ticket besitzt;

(c) das Überprüfen der Ausstellersignatur und des Umlaufzertifikats (236); und

(d) das Speichern des empfangenen elektronischen Tickets in einer Speicherungseinrichtung (109S, 110S) bei erfolgreicher Überprüfung in den Schritten (b) und (c), um dadurch den Empfang des elektronischen Tickets abzuschließen.
Verfahren zum Einlösen eines elektronischen Tickets, bei welchem

das Ticket eine Struktur und Merkmale hat, welche durch eines aus einer Vielzahl von vorbestimmten Ticket-Schemata bestimmt sind, und enthält:

eine Schemaidentifikation (231), welche das eine Ticket-Schema (210) identifiziert,

eine Ausstelleridentifikation (237), welche einen Aussteller des elektronischen Tickets identifiziert,

Berechtigungsinformationen (239) des elektronischen Tickets,

eine Umlaufbedingung (242) des elektronischen Tickets,

eine Besitzeridentifikation (234), welche einen Besitzer des elektronischen Tickets identifiziert,

eine Ausstellersignatur (235) des Ausstellers, und

einen Umlaufzertifikat-Aufzeichnungsteil zum Aufzeichnen eines Umlaufzertifikats (236), welches die Erfüllung der Umlaufbedingung bescheinigt,

wobei die Umlaufbedingung eine Einlösungsbedingung (242) enthält, die eine Schemaidentifikation (275) enthält, welche das Ticket-Schema eines vom Empfänger verlangten elektronischen Tickets spezifiziert, welches Ticket ein Empfänger eines elektronischen Tickets besitzen muss, und

wobei Ticket-Schemata in Entsprechung zu ihren Schemaidentifikationen in einer Tabelle definiert sind und für jedermann zugänglich sind,

welches Verfahren die folgenden Schritte enthält:

(a) das Auslesen der Einlösungsbedingung aus dem einzulösenden elektronischen Ticket;

(b) das Empfangen eines elektronischen Tickets vom Empfänger eines elektronischen Tickets und das Überprüfen, ob eine Schemaidentifikation des empfangenen zweiten elektronischen Tickets mit der in der Einlösungsbedingung des einzulösenden elektronischen Tickets enthaltenen Schemaidentifikation (275) übereinstimmt, um dadurch zu überprüfen, ob der Empfänger das vom Empfänger verlangte elektronische Ticket besitzt;

(c) das Aufzeichnen des Einlösungsbedingungserfüllungs-Zertifikats (249) im Umlaufbedingungserfüllungszertifikat-Aufzeichnungsteil bei erfolgreicher Überprüfung in Schritt (b); und

(d) das Versenden des elektronischen Tickets an den Empfänger nach Schritt (c).
Verfahren nach Anspruch 25, bei welchem

die Einlösungsbedingung (242) ferner eine Schemaidentifikation (274) enthält, welche das Ticket-Schema eines vom Absender verlangten elektronischen Tickets spezifiziert, welches Ticket ein Absender eines elektronischen Tickets besitzen muss, und

der Schritt (b) ferner das Überprüfen, ob der Absender eines elektronischen Tickets das vom Absender verlangte elektronische Ticket besitzt, enthält.
Verfahren nach Anspruch 26, bei welchem der Schritt (c) ferner das Aufzeichnen des Einlösungsbedingungserfüllungs-Zertifikats (249) im Umlaufzertifikat-Aufzeichnungsteil, wenn der Besitz des vom Absender verlangten elektronischen Tickets und des vom Empfänger verlangten elektronischen Tickets überprüft ist, enthält; Verfahren zum Entwerten eines elektronischen Tickets, bei welchem

das elektronische Ticket eine Struktur und Merkmale hat, welche durch eines aus einer Vielzahl von vorbestimmten Ticket-Schemata bestimmt sind, und enthält:

eine Schemaidentifikation (231), welche das eine Ticket-Schema (210) identifiziert,

eine Ausstelleridentifikation (237), welche einen Aussteller des elektronischen Tickets identifiziert,

Berechtigungsinformationen (239) des elektronischen Tickets,

eine Umlaufbedingung (240, 241, 242) des elektronischen Tickets,

eine Besitzeridentifikation (234), welche einen Besitzer des elektronischen Tickets identifiziert,

eine Ausstellersignatur (235) des Ausstellers, und

einen Umlaufzertifikat-Aufzeichnungsteil zum Aufzeichnen eines Umlaufzertifikats (236), welches die Erfüllung der Umlaufbedingung bescheinigt,

wobei die Umlaufbedingung (240, 241, 242) eine Schemaidentifikation (251, 262, 274) enthält, welche das Ticket-Schema eines vom Absender verlangten elektronischen Tickets spezifiziert, welches Ticket ein Absender eines elektronischen Tickets besitzen muss, und

wobei Ticket-Schemata in Entsprechung zu ihren Schemaidentifikationen in einer Tabelle definiert sind und für jedermann zugänglich sind,

welches Verfahren die folgenden Schritte enthält:

(a) das Empfangen des zu entwertenden elektronischen Tickets vom Absender des elektronischen Tickets;

(b) das Überprüfen des Vorhandenseins oder Fehlens eines Umlaufzertifikats im elektronischen Ticket, welches Zertifikat durch die in der Umlaufbedingung (240, 241, 242) enthaltene Schemaidentifikation (251, 262, 274) bezeichnet ist, um dadurch zu überprüfen, ob der Absender das vom Absender verlangte elektronische Ticket besitzt;

(c) das Überprüfen des im Umlaufbedingungserfüllungszertifikat-Aufzeichnungsteil aufgezeichneten Umlaufbedingungserfüllungs-Zertifikats (236); und

(d) das Speichern des zu entwertenden elektronischen Tickets in einer Speicherungseinrichtung (111S) bei erfolgreicher Überprüfung in den Schritten (b) und (c), um dadurch das Entwerten des elektronischen Tickets abzuschließen.
Verfahren nach Anspruch 28, bei welchem

die Umlaufbedingung eine Ausstellungsbedingung für das Ausstellen des elektronischen Tickets ist;

das Umlaufzertifikat ein Ausstellungsbedingungserfüllungs-Zertifikat enthält, welches die Erfüllung der Ausstellungsbedingung bescheinigt;

der Schritt (b) ferner enthält:

das Überprüfen des Vorhandenseins oder Fehlens des Ausstellungsbedingungserfüllungs-Zertifikats (243), welches durch die als die Ausstellungsbedingung aufgezeichnete Schemaidentifikation bezeichnet ist, und

das Überprüfen, ob das Ausstellungsbedingungserfüllungs-Zertifikat im Umlaufzertifikat-Aufzeichnungsteil aufgezeichnet ist.
Verfahren nach Anspruch 28, bei welchem

die Umlaufbedingung eins Übertragungsbedingung für das Übertragen des elektronischen Tickets ist;

das Umlaufbedingungserfüllungs-Zertifikat (236) ein Übertragungsbedingungserfüllungs-Zertifikat (245) enthält, welches die Erfüllung der Übertragungsbedingung bescheinigt; und

der Schritt (b) ferner enthält:

das Überprüfen des Vorhandenseins oder Fehlens des Übertragungsbedingungserfüllungs-Zertifikats (245), welches durch die als die Übertragungsbedingung aufgezeichnete Schemaidentifikation bezeichnet ist, und

das Überprüfen, ob das Übertragungsbedingungserfüllungs-Zertifikat im Umlaufzertifikat-Aufzeichnungsteil aufgezeichnet ist.
Verfahren nach Anspruch 28, bei welchem

die Umlaufbedingung eine Einlösungsbedingung für das Einlösen des elektronischen Tickets ist;

das Umlaufzertifikat ein Einlösungsbedingungserfüllungs-Zertifikat enthält, welches die Erfüllung der Einlösungsbedingung bescheinigt; und

der Schritt (b) ferner enthält:

das Überprüfen des Vorhandenseins oder Fehlens des Einlösungsbedingungserfüllungs-Zertifikats (249), welches durch die als die Einlösungsbedingung aufgezeichnete Schemaidentifikation bezeichnet ist, und

das Überprüfen, ob das Einlösungsbedingungserfüllungs-Zertifikat im Umlaufzertifikat-Aufzeichnungsteil aufgezeichnet ist.
Verfahren nach Anspruch 25, 28, 29, 30 oder 31, bei welchem

die Umlaufbedingung ferner eine Schemaidentifikation (252, 263, 275) enthält, welche das Ticket-Schema eines vom Empfänger verlangten elektronischen Tickets spezifiziert, welches Ticket ein Empfänger eines elektronischen Tickets besitzen muss,

der Schritt (b) das Überprüfen, ob der Empfänger eines elektronischen Tickets das durch die als die Umlaufbedingung aufgezeichnete Schemaidentifikation spezifizierte vom Empfänger verlangte elektronische Ticket besitzt, enthält.
Verfahren nach Anspruch 25 oder 28, bei welchem

der Schritt (b) das Überprüfen, ob eine Schemadefinierer-Identifikation des zu empfangenden elektronischen Tickets in einer öffentlichen Schemadefinierer-Tabelle (300) gelesen wird, in welcher Schemadefinierer-Identifikationen jeweiliger elektronischer Tickets in Entsprechung zu ihren Berechtigungsarten aufgezeichnet sind, enthält,

das Ticket-Schema enthält:

eine Identifikation (212) des Schemadefinierers für elektronische Tickets, welche das Ticket-Schema definiert;

eine Berechtigungsinformationen-Struktur (218), welche die Struktur der Berechtigungsinformationen des elektronischen Tickets definiert; und

eine Qualifizierungsbedingung (219, 220, 221), welche mindestens eine der beiden Bedingungen "Absenderbedingung" und "Empfängerbedingung" als mindestens eine spezifizierte der Bedingungen "Ausstellungsbedingung", welche die Bedingung für das Ausstellen des elektronischen Tickets definiert, "Übertragungsbedingung" (220), welche die Bedingung für das Übertragen des elektronischen Tickets definiert, und "Einlösungsbedingung", welche die Bedingung für das Einlösen des elektronischen Tickets definiert, definiert.
Verfahren nach Anspruch 25 oder 28, bei welchem

der Schritt (b) enthält:

das Überprüfen, ob das Ticket-Schema des zu empfangenden elektronischen Tickets in einer Schemaidentifikationen-Tabelle (310) aufgezeichnet ist, in welcher Schemaidentifikationen in Entsprechung zu ihren Berechtigungsarten aufgezeichnet sind,

das Ticket-Schema enthält:

eine Identifikation des Ticket-Schemas;

eine Berechtigungsinformationen-Struktur, welche die Struktur der Berechtigungsinformationen des elektronischen Tickets definiert; und

eine Qualifizierungsbedingung, welche mindestens eine der beiden Bedingungen "Absenderbedingung" und "Empfängerbedingung" als mindestens eine spezifizierte der Bedingungen "Ausstellungsbedingung", welche die Bedingung für das Ausstellen des elektronischen Tickets definiert, "Übertragungsbedingung", welche die Bedingung für das Übertragen des elektronischen Tickets definiert, und "Einlösungsbedingung", welche die Bedingung für das Einlösen des elektronischen Tickets definiert, definiert.
Aufzeichnungsmedium, auf welchem ein Programm zur Ausführung durch einen Computer aufgezeichnet ist, welches dafür eingerichtet ist, wenn es durch den Computer ausgeführt wird, das Verfahren gemäß einem der Ansprüche 19 bis 34 auszuführen.






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