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Dokumentenidentifikation DE60124476T2 26.07.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001190918
Titel Lenkrad mit Airbag-Vorrichtung
Anmelder Toyoda Gosei Co., Ltd., Aichi, JP
Erfinder Fujita, c/o Toyoda Gosei Co., Yoshiyuki, Nishikasugai-gun, Aichi-ken, 452-8564, JP;
Isomura, c/o Toyoda Gosei Co., Motoi, Nishikasugai-gun, Aichi-ken, 452-8564, JP
Vertreter TBK-Patent, 80336 München
DE-Aktenzeichen 60124476
Vertragsstaaten DE, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 19.09.2001
EP-Aktenzeichen 011223930
EP-Offenlegungsdatum 27.03.2002
EP date of grant 15.11.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.07.2007
IPC-Hauptklasse B60R 21/20(2006.01)A, F, I, 20051224, B, H, EP

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Lenkrad für ein Fahrzeug, das eine Airbagvorrichtung aufweist. Mehr im Besonderen betrifft die Erfindung ein Lenkrad mit einer Airbagvorrichtung, in der ein Schalterbetätigungsabschnitt eines Funktionselements angeordnet ist. Beispiele für Funktionselemente sind Fahrkontrollschalter, Drehzahlmessgerät, Audioausrüstung, Klimaanlage, Navigationssystem, Telefon, Gangschaltung und dergleichen.

BEMERKUNGEN ZUM STAND DER TECHNIK

Ein Lenkrad mit einer Airbagvorrichtung in konventioneller Ausführungsform ist aus den japanischen Dokumenten Nr. 100 907/1998 und Nr. 112 46/1999 bekannt. Die Airbagvorrichtung weist dabei auf: einen Airbag;

einen Gasgenerator;

eine Abdeckkonsole und eine Airbaghalterung. Der Airbag ist dabei so zusammengelegt, dass der Airbag expandieren kann. Der Gasgenerator führt dem Airbag das Füllgas zu. Die Abdeckkonsole deckt den zusammengelegten Airbag ab. Die Airbaghalterung nimmt den Airbag, den Gasgenerator und die Abdeckkonsole auf und ist mit einem Lenkradkörper fest verbunden.

Die Abdeckkonsole weist eine Abdeckklappe auf, die durch den expandierenden Airbag aufgestoßen und geöffnet ist. An ihrem Rand weist die Abdeckklappe dabei eine Soll-Rissstelle auf, wobei des Weiteren an einem äußeren Randabschnitt ein Scharnierelement angeordnet ist. Wenn der Airbag expandiert, ist die Abdeckklappe dadurch bis zum Zerreißen der Soll-Rissstelle angestoßen und öffnet sich um das Scharnierelement als ein Rotationszentrum.

In der heutigen Zeit ist zunehmend gefordert, Schalterbetätigungsabschnitte für die Funktionselemente wie etwa Fahrkontrollschalter, Drehzahlmessgerät, Audioausrüstung, Klimaanlage, Navigationssystem, Telefon, Gangschaltung und dergleichen auf der Abdeckkonsole des Nebenkörpers oder auf den Speichen in der Nähe des Nebenkörpers anzuordnen. Diese Schalterbetätigungsabschnitte sind so angeordnet, dass sie von oben betätigt werden können. Das heißt, der Schalterbetätigungsabschnitt setzt sich aus Betätigungsknöpfen und Betätigungshebeln zusammen, deren Betätigung durch Drücken nach unten oder durch Schwenken erfolgt. Um die Betätigung des Schalterbetätigungsabschnitts zu erleichtern, ist der Schalterbetätigungsabschnitt so nach oben gerichtet angeordnet, dass seine Betätigungsoberfläche sich einer Griffringoberfläche annähert. Die Griffringoberfläche ist die Ebene, die durch eine obere Oberfläche eines Griffrings gebildet ist, wenn das Lenkrad aus einer Richtung gesehen ist, die senkrecht steht zu einer Lenkradachse.

Wenn jedoch der Airbag ausgedehnt ist und expandiert, wenn ein Fahrer sich nahe beim Lenkrad befindet, ist es erforderlich, dass der Airbag keine partielle Druckkraft auf den Fahrer ausübt. Zu diesem Zweck ist es vorzuziehen, die weite Entfaltung des Airbag im Anfangsstadium des Expandierens zu erreichen und dadurch die Entfaltung des Airbag in Richtung des Fahrers sicherzustellen.

Wenn zu diesem Zeitpunkt die Abdeckklappe der Abdeckkonsole unnötig mit dem Schalterbetätigungsabschnitt kollidiert, kann sich die Abdeckklappe nicht weit öffnen. Das heißt, dass der Airbag in seinem anfänglichen Entfaltungsstadium nicht weit expandieren kann.

Die DE-U-299 18 481 offenbart ein Lenkrad mit einem Airbaggerät. Ein Schalter zum Betätigen einer Hupe des Fahrzeugs ist in eine Klappe integriert, die den Airbag in seinem gefalteten Zustand abdeckt. Wenn der Airbag entfaltet wird, wird die Klappe, die gleichzeitig die Betätigungsfläche der Hupe bildet, um ein Drehachse gedreht, um einen Raum zum Entfalten des Airbags vorzusehen. Weitere Schalter sind derart angeordnet, dass sie die Klappen des Airbags bei ihrer Öffnungstätigkeit nicht behindern.

Die US 4,148,503 offenbart ein Lenkrad mit einem Airbaggerät, wobei Schalter an Speichen des Lenkrads vorgesehen sind und Klappen des Airbaggeräts angeordnet sind, um jeweils in die Räume zwischen den Speichen zu drehen, wenn sich der Airbag entfaltet.

In der vorliegenden Spezifikation beziehen sich die Richtungen nach oben und nach unten, nach vorn und nach hinten, nach rechts und nach links auf die Lenkradachse, wenn das Lenkrad in dem Fahrzeug angeordnet ist, es sei denn, es ist anders festgelegt. Das heißt, die Bewegung in die Richtung nach oben und unten ist in der vorliegenden Spezifikation eine vertikale Richtung entlang der axialen Richtung der Lenkradachse. Die Bewegung nach vorn und nach hinten dabei bei der vorliegenden Spezifikation die nach vorn und nach hinten Bewegung (eine Längsrichtung) des Fahrzeuges entlang einer Richtung, die senkrecht ist zu der Achse des Lenkrades, wenn das Lenkrad geradeaus gesteuert ist. Es ist dabei eine Zielsetzung dieser Erfindung, ein gewöhnliches Lenkrad, das eine Airbagvorrichtung aufweist, so zu verbessern, dass die wie vorgenannt beschriebenen Probleme abgestellt sind.

Gemäß dieser Erfindung ist diese Zielsetzung durch ein Lenkrad erreicht, das eine Kombination der Merkmale, wie im Anspruch 1 definiert, aufweist. Weitere Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen dargelegt.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine Draufsicht eines Erklärungsbeispiels eines Lenkrades der vorliegenden Erfindung und ist eine Draufsicht, die eine Abdeckklappe einer Abdeckkonsole darstellt.

2 ist eine Teildraufsicht eines Erklärungsbeispiels eines Lenkrades und zeigt eine Draufsicht des zusammengelegten Airbags und die Airbaghalterung.

3 ist eine schematische Schnittansicht eines Erklärungsbeispiels eines Lenkrades, entlang der Schnittlinie III-III in 1.

4 ist eine schematische Seitenansicht eines Erklärungsbeispiels eines Lenkrades, entlang der Schnittlinie IV-IV in 1.

5 ist eine schematisch vergrößerte Schnittansicht die ein Schwenkelement einer vorderen Abdeckklappe einer Abdeckkonsole des Erklärungsbeispiels anzeigt.

6 ist eine schematisch vergrößerte Schnittansicht, die das Schwenkelement der linken Abdeckklappe der Abdeckkonsole des Erklärungsbeispiels anzeigt.

7 ist eine Bodenansicht der Abdeckkonsole des Erklärungsbeispiels.

8 ist eine Draufsicht einer Airbaghalterung, die für eine Airbagvorrichtung des Erklärungsbeispiels verwendet ist.

9 ist eine Perspektivansicht eines Stützbügels, der für die Airbagvorrichtung des Erklärungsbeispiels verwendet ist.

10A ist eine Draufsicht, die ein Stadium zeigt, in dem der Airbag des Erklärungsbeispiels kreisförmig ausgebildet ist und 10B ist eine Schnittansicht entlang der Schnittebene X-X in 10A;

11A, 11B und 11C sind Ansichten zur Erklärung der Schritte des Zusammenlegens der Airbagvorrichtung des Erklärungsbeispiels;

12 ist eine Schnittansicht entlang der Schnittlinie XII-XII in 11B;

13 ist eine Schnittansicht entlang der Schnittlinie XIII-XIII in 11C;

14 zeigt eine Modifikation des Erklärungsbeispiels und ist eine Draufsicht eines Lenkrades in welchem der Schalterbetätigungsabschnitt an einer anderen Position angeordnet ist;

15 zeigt eine weitere Modifikation des Erklärungsbeispiels und zeigt einen Halterungsaufbau der Abdeckkonsole der Airbaghalterung dieser Modifikation;

16 zeigt eine weitere Modifikation des Erklärungsbeispiels und zeigt einen Halterungsaufbau der Abdeckkonsole der Airbaghalterung dieser Modifikation;

17 zeigt eine weitere Modifikation des Erklärungsbeispiels und zeigt einen Halterungsaufbau der Abdeckkonsole der Airbaghalterung dieser Modifikation;

18 ist eine Draufsicht eines Lenkrades einer ersten Ausführungsform und ist eine Ansicht, die eine Abdeckklappe der Abdeckkonsole zeigt;

19 ist eine Teildraufsicht des Lenkrades der ersten Ausführungsform und ist eine Ansicht, die einen zusammengelegtes Zustand des Airbag zeigt;

20 ist eine schematische Schnittansicht des Lenkrades der ersten Ausführungsform entlang der Schnittlinie XX-XX in 18;

21 ist eine Perspektivansicht eines Stützbügels für die Airbagvorrichtung der ersten Ausführungsform;

22 ist eine Perspektivansicht, die den Abstützzustand des Schalterbetätigungsabschnitts der ersten Ausführungsform zeigt;

23 ist eine schematische Schnittansicht des Lenkrades, wenn der Airbag der ersten Ausführungsform entfaltet und expandiert ist;

24 ist eine schematische Schnittansicht eines Lenkrades einer zweiten Ausführungsform;

25A und 25B sind Perspektivansichten, die den Abstützzustand des Schalterbetätigungsabschnitts der zweiten Ausführungsform zeigen;

26 ist eine schematische Schnittansicht des Lenkrades, wenn der Airbag der zweiten Ausführungsform entfaltet und expandiert ist;

27 ist eine schematische Schnittansicht eines Lenkrades einer dritten Ausführungsform;

28A und 28B sind partielle Schnittansichten, die einen Abstützzustand eines Schalterbetätigungsabschnitts einer dritten Ausführungsform zeigen;

29 ist eine schematische Schnittansicht des Lenkrades, wenn der Airbag der dritten Ausführungsform entfaltet und expandiert ist;

30 ist eine schematische Schnittansicht eines Lenkrades einer vierten Ausführungsform;

31 ist eine Perspektivansicht, die einen Abstützzustand eines Schalterbetätigungsabschnitts einer vierten Ausführungsform zeigt;

32 ist eine schematische Schnittansicht des Lenkrades, wenn der Airbag der vierten Ausführungsform entfaltet und expandiert ist;

33 ist eine schematische Schnittansicht eines Lenkrades einer fünften Ausführungsform.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Die Beschreibung der Erfindung erfolgt an Hand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen. Dabei ist die Erfindung nicht auf diese Ausführungsformen beschränkt. Der Schutzbereich erfasst alle Modifikationen der Erfindung im Rahmen der Ansprüche.

Wie in den 1 bis 4 dargestellt, ist ein Lenkrad W1 eines Erklärungsbeispiels eine Dreispeichenkörperausführung und weist auf:

einen Griffring R;

einen Nabenkörper B;

und drei Speichenkörper S (SL, SR und SB). Der Griffring R ist seiner Gestalt nach ringförmig und ist zur Zeit des Steuervorgangs zu ergreifen. Der Nabenkörper B ist im Zentrum des Griffrings R angeordnet. Jeder der Speichenkörper S verbindet den Griffring R und den Nabenkörper miteinander.

Das Lenkrad W1 weist als Bestandteile auf: einen Lenkradkörper 1;

eine Airbagvorrichtung 10;

und einen Schalterbetätigungsabschnitt 66. Die Airbagvorrichtung 10 ist in einem oberen Abschnitt des Nabenkörpers B angeordnet.

Wobei der Lenkradkörper 1 einen Lenkradkern 2 und eine untere Abdeckung 8 aufweist. Der Lenkradkern 2 ist so angeordnet, dass er jeden Teil des Griffrings R mit dem Nabenkörper B und dem Speichenkörper S verbindet. Der untere Abdeckrahmen ist so angeordnet, dass er einen unteren Abschnitt des Nabenkörpers B bedeckt.

Der Lenkradkern 2 weist auf: Eine Griffringkern 3; einen Nabenkern 4 und drei Speichenkerne 5. Der Griffringkern 3 ist in dem Griffring eingeordnet, wobei sein Querschnitt die Form eines umgekehrten U aufweist. Der Nabenkern 4 ist an einer Lenkradachse 80 (siehe 3) befestigt. Jeder der Speichenkerne 5 verbindet den Nabenkern 4 und den Griffringkern 3 miteinander. Der Griffringkern 3 und die Speichenkerne 5 sind auf der Seite des Griffringkörpers 3 in einem Belag aus synthetischem Kautschuk 7 eingebettet.

Der Nabenkern 4 weist auf: eine Buchse 4a und einen Nabenabschnitt 4b, der aus einer Aluminiumlegierung, einer Magnesiumlegierung oder dergleichen hergestellt ist. Die Buchse 4a ist mit der Lenkachse 80 verbunden. Der Nabenabschnitt 4b umschließt den Umfang der Buchse 4a zylindrisch. Der Nabenabschnitt 4b ist in Druckgussausführung zusammen mit dem Griffringkern 3 und den Speichenkernen 5 hergestellt.

Jeder der Speichenkerne 5 ragt von dem Nabenabschnitt 4b des Nabenkerns 4 diagonal nach oben zu den Griffringen 3. Ein hinterer Kern 5a des Speichenkerns 5 ragt nach hinten über den Nabenabschnitt 4b hinaus, und ist Verbindung mit dem Griffringkern 3. Der hintere Kern 5a ist auf der Seite des Nabenabschnitts 4b gabelförmig ausgebildet und die gabelförmigen Abschnitte laufen auf der Seite des Griffringkerns 3 zu einem Stück zusammen. Zwei Gabelarme 5b auf der gabelförmigen Seite sind mit einem Einbausteg 5c ausgeformt. Jeder der Einbaustege 5c weist eine Einbauöffnung 5d für die Anordnung der Airbagvorrichtung 10 auf.

Wie in den 3 und 4 gezeigt, weist die Airbagvorrichtung 10 auf:

einen Airbag 11;

einen Gasgenerator 13;

eine Abdeckkonsole 14;

eine Airbaghalterung 50;

einen Hörnerschaltermechanismus 57;

und einen Stützbügel 59. Der Airbag 11 ist dabei so zusammengelegt, dass er expandieren kann. Der Gasgenerator 13 führt dem Airbag 11 das Füllgas zu. Die Abdeckkonsole 14 deckt den zusammengelegten Airbag 11 ab. Die Airbaghalterung 50 nimmt dabei den Airbag 11, den Gasgenerator 13 und die Abdeckkonsole 14 auf. Der Stützbügel 59 verbindet die Airbagvorrichtung 10 mit dem Lenkradkörper 1 und stützt die Airbagvorrichtung 10 ab.

Wie in den 2 bis 4, 10A und 10B gezeigt, weist der Airbag 11 eine Öffnung 11a auf, durch welche das Füllgas strömt. Ein Querschnitt des Airbag 11 weist zum Zeitpunkt der Expansion eine im Wesentlichen sphärische Ellipsenform auf. Im Fall dieses Beispiels, wie in den 10A und 10B gezeigt, ist der Airbag 11 ein flacher Airbag für den zwei Gewebetücher D1 und D2 verwendet sind. Das heißt, der Airbag 11 wird ausgeformt durch flaches Übereinanderlegen der Gewebetücher D1 und D2 und durch das Verbinden des äußeren Umfangs der Gewebetücher D1 und D2 miteinander durch vernähen oder desgleichen. Jedes der Gewebetücher D1 und D2 ist dabei durch Zerschneiden einer Gewebefläche, die etwa aus Polyamidfasern oder Polyesterfasern hergestellt sind, in kreisrunde Formen. Die Öffnung 11a weist an ihrem Umfang eine Vielzahl von Einbauöffnungen 11b auf. In jede der Einbauöffnungen 11b ist eine Gewindeschraube 12a einer Halterung 12 eingeführt. Die Halterung 12 ist für das Halten des Airbag 11 auf der Airbaghalterung 50 angeordnet und weist im Wesentlichen eine ringförmige Gestalt auf. Anbauöffnungen 11c und 11c sind an Abschnitten des Airbag 11 angeordnet, die von der Öffnung 11a beabstandet sind.

Der Gasgenerator 13 weist auf: ein Gehäuse 13a und einen Flansch 13c. Das Gehäuse ist im Wesentlichen von säulenförmiger Gestalt und weist an seinem oberen Abschnitt eine Gasausstoßöffnung 13b auf. Der Flansch 13c ragt über die äußere Oberfläche des Umfangs des Gehäuses 13a hinaus. Die Abdeckkonsole 14 ist durch Spritzgießen oder dergleichen aus synthetischem Harzmaterial wie etwa thermoplastische Polyolefin- oder Polyäthylen-Elastomere hergestellt. Wie in den 1 bis 7 gezeigt, weist die Abdeckkonsole 14 eine Deckenwand 15 und eine Seitenwand 40 auf. Die Deckenwand 15 zerreißt an einem vorbestimmten Abschnitt wenn der Airbag 11 expandiert. Die Seitenwand 40 weist im Wesentlichen sechskantförmige Form auf und erstreckt sich vom äußeren Umfang der Deckenwand 15 nach unten.

Die Seitenwand 40 weist einen Abschnitt 41 und die Tragwände 46, 47 und 48 auf. Der Abschnitt 41 erstreckt sich direkt von der unteren Oberfläche der Deckenwand 15 nach unten.

Wie in 7 gezeigt, weist der Abschnitt 41 einen linken Abschnitt 41L und einen rechten Abschnitt 41R und einen hinteren Abschnitt 41B auf (7 ist eine Ansicht vom Boden der Abdeckkonsole 14, weshalb die rechte und die linke Seite seitenverkehrt sind). Der linke Abschnitt 41L ist so angeordnet, dass er sich von der linken vorderen Kante der Deckenwand 15 in Richtung eines mittleren Abschnitts der linken Kante erstreckt. Der linke Abschnitt 41L weist an seinem vorderen Ende und am hinteren Ende jeweils Verbindungsabschnitte 41Lb und 41Lc auf. Der Verbindungsabschnitt des vorderen Endes 41Lb ist mit einem vorderen seitlichen Steg 42 verbunden.

Der Verbindungsabschnitt des hinteren Endes 41Lc ist mit einem vorderen linken seitlichen Steg 43 verbunden. Ein Abschnitt zwischen den Verbindungsabschnitten 41Lb und 41Lc ist ein Gehäuseabschnitt 41La. Der Gehäuseabschnitt 41La ist zur unteren Seite der Abdeckkonsole 14 hin angeordnet. Der rechte Abschnitt 41R ist so angeordnet, dass er sich von der rechten vorderen Kante der Deckenwand 15 in Richtung eines mittleren Abschnitts der rechten Kante erstreckt. Der rechte Abschnitt 41R weist an seinem vorderen Ende und am hinteren Ende jeweils Verbindungsabschnitte 41Rb und 41Rc auf. Der Verbindungsabschnitt des vorderen Endes 41Rb ist mit einem vorderen seitlich angeordneten Steg 42 verbunden. Der Verbindungsabschnitt des hinteren Endes 41Rc ist mit einem vorderen rechten seitlich angeordneten Steg 44 verbunden. Ein Abschnitt zwischen den Verbindungsabschnitten 41Rb und 41Rc ist ein Gehäuseabschnitt 41Ra, wobei der Gehäuseabschnitt 41Ra an einem unteren Abschnitt der Abdeckkonsole 14 angeordnet ist. Der hintere Abschnitt 41B ist dabei so angeordnet, dass er sich seitlich an einer hinteren Kante der Deckenwand 15 erstreckt. Der hintere Abschnitt 41B weist an seinen gegenüberliegenden linken und rechten Enden Verbindungsabschnitte 41Bb und 41Bb auf. Die Verbindungsabschnitte 41Bb und 41Bb sind jeweils mit den linken und rechten seitlichen Stegen 43 und 44 verbunden. Ein Abschnitt zwischen den Verbindungsabschnitten 41Bb und 41Bb ist ein Gehäuseabschnitt 41Ba, wobei der Gehäuseabschnitt 41Ba an einem unteren Abschnitt der Abdeckkonsole 14 angeordnet ist.

Der vordere seitliche Steg 42 erstreckt sich nach innen und seitlich vom unteren Ende 21a einer nachfolgend zu beschreibenden vorderen äußeren Wand 21 der Deckenwand 15. Der vordere seitliche Steg 42 ist dabei so angeordnet, dass er die unteren Enden der Verbindungsabschnitte 41Lb und 41Rb des linken Abschnitts 41L und des rechten Abschnitts 41R miteinander verbindet. Der linke seitliche Steg 43 erstreckt sich nach innen und seitlich von einem unteren Ende 22a eines nachfolgend zu beschreibenden äußeren Abschnitts 22 der Deckenwand 15. Der linke seitliche Steg 43 ist dabei so angeordnet, dass er die unteren Enden der Verbindungsabschnitte 41Lc und 41Lb des linken Abschnitts 41L und des hinteren Abschnitts 41B miteinander verbindet. Der rechte längsseitige Steg 44 erstreckt sich nach innen und seitlich von einem unteren Ende 23a einer nachfolgend zu beschreibenden rechten äußeren Wand 23 der Deckenwand 15. Der rechte seitliche Steg 44 ist so angeordnet, dass er die unteren Enden der Verbindungsabschnitte 41Rc und 41Bb des rechten Abschnitts 41R und den hinteren Abschnitt 41B miteinander verbindet.

Eine vordere Tragwand 46 erstreckt sich von einer hinteren Kante des vorderen seitlichen Stegs 42 nach unten. Eine linke Tragwand 47 erstreckt sich vor einer inneren Kante eines linken seitlichen Stegs 43 nach unten. Eine rechte Tragwand 48 erstreckt sich von einer inneren Kante des rechten seitlichen Stegs 44 nach unten. Diese vorderen, linken und rechten Tragwände 46, 47 und 48 sind jeweils nahe den Scharnierelementen 29, 30 und 31 der Abdeckklappen 25, 26 und 27 angeordnet. Diese vorderen, linken und rechten Tragwände 46, 47 und 48 sind Abschnitte, die durch die Airbaghalterung 50 aufgenommen werden. Die vorderen, linken und rechten Tragwände 46, 47 und 48 weisen jeweils Befestigungsöffnungen 46b, 47b, 48b und Befestigungsabschnitte 46a, 47a und 48a auf. Die Befestigungsöffnungen 46b, 47b und 48b sind waagerecht durchgängig ausgeführt und weisen Absätze auf. Durch die Befestigungsöffnungen 46b, 47b und 48b ist jeweils ein Niet 54 eingeführt. Der Niet 54 befestigt die vorderen, linken und rechten Tragwände 46, 47 und 48 an einer nachfolgend zu beschreibenden Seitenwand 52. Die Befestigungsabschnitte 46a, 47a und 48a ragen hervor und sind an den oberen Enden der vorderen, linken und rechten Tragwände 46, 47 und 48 angeordnet. Die nachfolgend zu beschreibenden Befestigungsklinken 52a der Airbaghalterung 50 sind an Befestigungsabschnitten 46a, 47a und 48a befestigt.

Die Deckenwand 15 ist dabei so angeordnet, dass sie einen oberen Abschnitt des Nabenkörpers B zwischen den Deckschichten 7 der Speichenkörper SL, SR und SB abdeckt. Die Abschnitte 21, 22 und 23 (vordere äußere Wand 21, linke äußere Wand 22 und rechte äußere Wand 23), die unmittelbar an die Freiräume AF, AL und AR zwischen den Speichenkörpern SL, SR und SB anliegen, sind an einem äußeren Umfang einer oberen Oberfläche der Deckenwand 15 angeordnet. Diese vordere äußere Wand 21, linke äußere Wand 22 und rechte äußere Wand 23 sind nach unten gebogen. Ein die Öffnung bildender Abschnitt 19 ist in einem Abschnitt der Deckenwand 15 angeordnet, wobei dieser Abschnitt durch die Abschnitte 41L, 41R und 41B der Seitenwand 40 eingeschlossen ist.

Der die Öffnung bildende Abschnitt 19 formt dabei eine Öffnung, durch welche der Airbag 11 zum Zeitpunkt des Expandierens heraustreten kann. Um den die Öffnung bildenden Abschnitt 19 sind drei sich an den Speichenkörperseiten erstreckende Abschnitte 16 (16L, 16R und 16B) angeordnet.

Die sich an der Speicherkörperseite erstreckenden Abschnitte 16L, 16R und 16B sind so angeordnet, dass sie die Deckschichten 7 der Speichenkörper SL, SR und SB gleichmäßig verbinden. Ein im Wesentlichen runder Stoßabschnitt 17 ist an einer unteren Oberfläche der sich an der Speichenkörperseite erstreckenden Abschnitte 16L, 16R und 16B abgeordnet. Der Stoßabschnitt 17 liegt unmittelbar an dem Einbauteil 53 der Airbaghalterung 50 an, das oberhalb des Hörnerschaltermechanismus 57 positioniert ist, so dass das Einbauteil 53 angestoßen werden kann. In dem die Öffnung bildenden Abschnitt 19 sind 3 Abdeckklappen, z.B. eine vordere Abdeckklappe 25, eine linke Abdeckklappe 26 und eine rechte Abdeckklappe 27 angeordnet. Ein dünner Soll-Rissabschnitt 33, der zerstört werden kann, ist um diese Abdeckklappen 25, 26 und 27 angeordnet.

Der Soll-Rissabschnitt 33 ist an einer Position angeordnet, die an die Abdeckklappen 25, 26 und 27 angrenzt und weist von oben gesehen im Wesentlichen eine T-Form auf. Das heißt, der Soll-Rissabschnitt 33 weist einen seitlichen Linienabschnitt 34 und einen längsseitigen Linienabschnitt 35 auf. Der seitliche Linienabschnitt 34 ist seitwärts angeordnet. Das heißt, der seitliche Linienabschnitt 34 ist in der rechts-links Richtung angeordnet. Der längsseitige Linienabschnitt 35 erstreckt sich im Wesentlichen von der Mitte des seitlichen Linienabschnitts 34 nach hinten.

Der seitliche Linienabschnitt 34 ist dabei so angeordnet, dass er in längsseitiger Richtung gesehen, im Wesentlichen den mittleren Abschnitt der Abdeckkonsole 14 seitlich kreuzt. Ein zentraler Abschnitt des seitlichen Linienabschnitts 34 ist in der rechts-links Richtung nach hinten eingezogen, wobei er von oben gesehen dekorativ an einem Abschnitt 15a entlang führt. Der dekorative Abschnitt 15a weist von oben gesehen, eine elliptische Form auf und ist in einem Zentrum der Deckenwand 15 angeordnet. Die näher an den gegenüberliegenden linken und rechten Enden 34a und 34b angrenzenden Teilabschnitte des seitlichen Linienabschnitts 34, sind zu den linken und rechten Speichenkörpern SL und SR hin angeordnet. Die linken und rechten Speichenkörper SL, SR erstrecken sich in der rechts-links Richtung auf der vorderen Seite des Lenkrades W1. Ein näher an das hintere Ende 35a angrenzender Teilabschnitt des längsseitigen Linienabschnitts 35, ist in der Dispositionsrichtung des hinteren Speichenkörpers SB angeordnet. Der Soll-Rissabschnitt 33 weist linke und rechte Verlaufsabschnitte 36, 37 und einen hinteren Verlaufsabschnitt 38 auf. Die linken und rechten Verlaufsabschnitte 36 und 37 erstrecken sich an gegenüberliegenden Seiten in der längsseitigen Richtung (vorwärts-rückwärts Richtung) von den gegen-überliegenden linken und rechten Enden 34a und 34b des seitlichen Linienabschnitts 34. Der hintere Verlaufsabschnitt 38 erstreckt sich in seitlicher Richtung innerhalb der gegenüberliegenden Seiten vom hinteren Ende 35a des längsseitigen Linienabschnitts 35.

Die linken und rechten Verlaufsabschnitte 36, 37 sind innerhalb der linken und rechten Abschnitte 41L, 41R der Seitenwand 40 angeordnet. Dabei sind die linken und rechten Verlaufsabschnitte 36, 37 im Wesentlichen entlang der Abschnitte 41C, 41R so angeordnet, dass sie mit den Abschnitten 41L, 41R in Kontakt sind. Ein vorderes Ende 36a des linken Verlaufsabschnitts 36 erstreckt sich zu einem unteren Ende 21a der vorderen äußeren Wand 21 der Deckenwand 15 in der Weise, dass es von der linken Seitenkante des vorderen seitlichen Stegs 42, bei Blick von unten auf die Abdeckkonsole 14 gesehen, verdeckt ist. Ein hinteres Ende 36b des linken Verlaufsabschnitts 36 erstreckt sich zu einem unteren Ende 22a der linken äußeren Wand 22 der Deckenwand 15 in der Weise, dass es durch eine vordere Kante des linken seitlichen Stegs 43, bei Blick von unten auf die Abdeckkonsole 14 gesehen, verdeckt ist. In gleicher Weise erstreckt sich ein vorderes Ende 37a des rechten Verlaufsabschnitts 37 zu einem unteren Ende 21a der vorderen äußeren Wand 21 der Deckenwand 15 in der Weise, dass es durch eine rechte Kante des vorderen seitlichen Stegs 42, bei Blick von unten auf die Abdeckkonsole gesehen, verdeckt ist.

Des Weiteren erstreckt sich ein hinters Ende 37b des rechten Verlaufsabschnitts 37 zu einem unteren Ende 23a der rechten äußeren Wand 23 der Deckenwand 15 in der Weise, dass es durch eine vordere Kante des rechten seitlichen Stegs 44, bei Blick von unten auf die Abdeckkonsole 14 gesehen, verdeckt ist.

Der hintere Verlaufsabschnitt 38 ist innerhalb des hinteren Abschnitts 41B der Seitenwand 40 angeordnet. Der hintere Verlaufsabschnitt 38 ist dabei entlang des Abschnitts 41B so angeordnet, dass er mit dem Abschnitt 41B in Kontakt ist.

Ein linkes Ende 38a des hinteren Verlaufsabschnitts 38 erstreckt sich zu einem unteren Ende 22a der linken äußeren Wand 22 der Deckenwand 15 in der Weise, dass es durch die hintere Kante des linken seitlichen Stegs 43, bei Blick von unten auf die Abdeckkonsole 14, verdeckt ist. Ein rechtes Ende 38b des hinteren Verlaufsabschnitts 38 erstreckt sich zu einem unteren Ende 23a der rechten äußeren Wand 23 der Deckenwand 15 in der Weise, dass es durch die hintere Kante des rechten seitlichen Stegs 44, bei Blick von unten auf die Abdeckkonsole 14, verdeckt ist.

Die vordere Abdeckklappe 25 ist dabei dadurch gekennzeichnet, dass das Scharnierelement 29 bei geöffneter Abdeckklappe in unmittelbarer Nähe zum Freiraum AL positioniert ist. Der Freiraum AF ist ein Raum zwischen dem linken Speichenkörper SL und dem rechten Speichenkörper SR. Das Scharnierelement 29 ist ein im Wesentlichen gerader Abschnitt, der die vorderen Enden 36a und 37a der linken und rechten Verlaufsabschnitte 36 und 37 miteinander verbindet. Die vordere Abdeckklappe 25 weist dabei auf:

einen Teilabschnitt innerhalb des seitlichen Linienabschnitts 34 des Soll-Rissabschnitts 33;

und die Abschnitte 36F;

37F. Die Abschnitte 36F, 36F sind Abschnitte vor einer Schnittstelle des seitlichen Linienabschnitts 34 innerhalb der linken und rechten Verlaufsabschnitte 36 und 37. Die vordere Abdeckklappe 25 ist dabei, wenn die Abdeckklappe 25 um das Scharnierelement 29 als Rotationszentrum geöffnet ist, in dem vorderen Freiraum AF angeordnet.

Das Scharnierelement 30 der linken Abdeckklappe 26 ist in der unmittelbaren Nähe des Freiraums AL angeordnet. Der Freiraum AL ist dabei ein Raum zwischen dem linken Speichenkörper SL und dem hinteren Speichenkörper SB. Das Scharnierelement 30 ist ein im Wesentlichen gerader Abschnitt, der das hintere Ende 36b des linken Verlaufsabschnitts 36 und das linke Ende 38a des hinteren Verlaufsabschnitts 38 verbindet. Dabei weist die linke Abdeckklappe 26 auf: einen Teilabschnitt innerhalb des Scharnierelements 30;

den Abschnitt 34L;

den längsseitigen Linienabschnitt 35;

den Abschnitt 36B;

und den Abschnitt 38L.

Der Abschnitt 34L ist dabei ein Abschnitt auf der linken Seite der Schnittlinie zwischen dem Abschnitt 34 und dem längsseitigen Linienabschnitt 35 im seitlichen Linienabschnitt 34 des Soll-Rissabschnitts 33.

Der Abschnitt 36B ist ein Abschnitt hinter der Schnittlinie des Abschnitts 36 und dem seitlichen Linienabschnitt 34 des linken Verlaufsabschnitts 36.

Der Abschnitt 38L ist dabei eine Abschnitt auf der linken Seite der Schnittlinie des Abschnitts 38 und dem längsseitigen Linienabschnitt 35 des hinteren Verlaufsabschnitts 38. Dabei ist, wenn die linke Abdeckklappe 26 durch schwenken um das Scharnierelement 30 als ein Rotationszentrum geöffnet ist, die linke Abdeckklappe 26 in dem linken Freiraum AL eingetreten.

Die rechte Abdeckklappe 27 ist seitlich symmetrisch mit der linken Abdeckklappe 26. Das Scharnierelement 31 ist, wenn die rechte Abdeckklappe 27 geöffnet ist, in der unmittelbaren Nähe zu dem Freiraum AR angeordnet. Der Freiraum AR ist ein Raumabschnitt zwischen dem rechten Speichenkörper SR und dem hinteren Speichenkörper SB. Das Scharnierelement 31 ist ein im Wesentlichen gerader Abschnitt, der das hintere Ende 37b des rechten Verlaufsabschnitts 37 und das rechte Ende 38b des hinteren Verlaufsabschnitts 38 miteinander verbindet.

Die rechte Abdeckklappe 27 weist dabei auf:

einen Teilabschnitt innerhalb des Scharnierelements 31;

den Abschnitt 34R;

den längsseitigen Linienabschnitt 35;

die Abschnitte 37B und 38R.

Der Abschnitt 34R ist ein Abschnitt auf der rechten Seite der Schnittlinie zwischen dem Abschnitt 34 und dem längsseitigen Linienabschnitt 35 in dem seitlichen Abschnitt 34 des Soll-Rissabschnitts 33. Der Abschnitt 37B ist ein Abschnitt hinter der Schnittlinie zwischen dem Abschnitt 37 und dem seitlichen Linienabschnitt 34 des rechten Verlaufsabschnitts 37. Der Abschnitt 38R ist ein Abschnitt auf der rechten Seite der Schnittlinie zwischen dem Abschnitt 38 und dem längsseitigen Linienabschnitt 35 des hinteren Verlaufsabschnitts 38. Dabei ist, wenn die rechte Abdeckklappe 27 durch schwenken um das Scharnierelement 31 als ein Rotationszentrum geöffnet ist, die rechte Abdeckklappe 27 in den rechten Freiraum AR angeordnet.

Die Airbaghalterung 50 ist aus Gründen der Gewichtsreduzierung und der Formstabilität als Spritzguss aus Magnesium oder dergleichen hergestellt. Wie in den 2 bis 6 und 8 gezeigt, weist die Airbaghalterung 50 einen seitlichen Steg 51 und eine Seitenwand 52 auf. Der seitliche Steg 51 weist dabei eine Einbauöffnung 51a auf, durch welche das Gehäuse des Gasgenerators 13a zentrisch von unten eingesetzt werden kann. Die Seitenwand 52 erstreckt sich vertikal im Wesentlichen um den gesamten Umfang des äußeren Randes des seitlichen Steges 51. An einem Umfang einer Befestigungsöffnung 51a des seitlichen Steges 51 ist eine Durchgangsöffnung 51b angeordnet, durch welche der Gewindeschraube 12a der Halterung 12 eingeführt ist. Die Halterung 12 dient zur Befestigung des Airbag 11 an der Airbaghalterung 50 und zur Befestigung des Gasgenerators 13 an der Airbaghalterung 50.

Die Seitenwand 52 liegt an den inneren Oberflächen der vorderen, linken und rechten Tragwände 46, 47 und 48 an. Die Seitenwand 52 weist dabei eine Vielzahl (drei, in dieser Ausführungsform) von Befestigungsklinken 52a an den äußeren Enden von Abschnitten auf, wobei diese Abschnitte an der inneren Oberfläche der vorderen, linken und rechten Tragwände 46, 47 und 48 anliegen. Die Befestigungsklinken 52a sind von oben in die Befestigungsabschnitte 46a, 47a und 48a der vorderen, linken und rechten Tragwände 46, 47 und 48 eingeklinkt. Jede der Befestigungsklinken 52a der Seitenwand 52 weist in ihrem unteren Abschnitt eine Befestigungsöffnung 52b auf (wie gezeigt in den 5, 6 und 8). Die Befestigungsöffnungen 52b sind dabei an Positionen angeordnet, die mit den Befestigungsöffnungen 46b, 47b und 48b der vorderen, linken und rechten Tragwände 46, 47 und 48 übereinstimmen. Der Niet 54 führt dabei durch jede Befestigungsöffnung. Die Niete 54 verbinden die Befestigungsabschnitte 46a, 47a und 48a mit der Seitenwand 52.

An den oberen Enden, nahe zu den Speichenkörpern SL, SR und SB, sind 3 Befestigungselemente 53 in der Seitenwand 52 angeordnet, die nach außen in waagerechter Richtung hervorragen. Dabei ist ein Hörnerschaltermechanismus 57 zwischen dem Befestigungselement 53 und dem Befestigungselement 62 des Stützbügels 59 angeordnet. Das Befestigungselement 62 ist dabei unter dem Befestigungselementen 53 positioniert. In jedem der Befestigungselemente 53 ist eine Schraubenmutter 53b angeordnet. Die Schraubenmutter 53b weist eine Gewindebohrung 53a auf. Eine abgesetzte Schraube 57d des Hörnerschaltermechanismus 57 ist über Gewinde mit der Gewindebohrung 53a verbunden.

Die Airbaghalterung 50 ist dabei mit einen Leitungsdraht (nicht gezeigt) verbunden, um die Airbaghalterung mit einem Pluspol eines Hornbetätigungsschaltkreises in Kontakt zu bringen.

Die zylindrische Halterung 12 ist dabei dazu verwendet, den Airbag 11 und den Gasgenerator 13, durch die Airbaghalterung 50 aufzunehmen. Die Halterung 12 ist im Airbag 11 angeordnet. Die Halterung 12 weist dabei eine Vielzahl von Gewindeschrauben 12a auf. Die Gewindeschrauben 12a führen durch die Durchgangsöffnungen 51b der Airbaghalterung 50 und den Flansch 13c des Gasgenerators 13, wobei die Schraubenmuttern 12b über Schraubengewinde mit den Gewindeschrauben 12a verbunden sind, so dass der Airbag 11 und der Gasgenerator 13 von der Airbaghalterung 50 aufgenommen sind. Dabei sind der Niet 54 und die Befestigungsklinken 52a zur Aufnahme der Abdeckkonsole 14 durch die Airbaghalterung 50 verwendet. Das heißt, die Niete 54 dienen zur Verbindung der vorderen, linken und rechten Tragwände 46, 47 und 48 der Airbagkonsolenseitenwand 40 mit der Seitenwand 52, wobei die Befestigungsklinken 52a die Befestigungsabschnitte 46a, 47a und 48a der vorderen, linken und rechten Tragwände 46, 47 und 48 verbinden, so dass die Abdeckkonsole 14 durch die Airbaghalterung 50 gehalten ist.

Wie in den 3 und 4 gezeigt, sind in der Abdeckkonsole 14 auf einer hinteren Oberfläche der über die Speichenkörperseite hinausragenden Abschnitte 16L, 16R und 16B, drei Hörnerschaltermechanismen 57 angeordnet. Die über die Speichenkörperseite hinausragenden Abschnitte 16L, 16R und 16B sind eng an den Speichenkörpern SL, SR und SB angeordnet. Jeder der Hörnerschaltermechanismen 57 ist zwischen jedem Befestigungselement 53 der Airbaghalterung 50 und jedem Befestigungselement 62 des Stützbügels 59 positioniert. Durch Niederdrücken der Abdeckkonsole 14 erzeugt jeder Hörnerschaltermechanismus 57 die Kontakte 57a und 57b, wodurch ein Horn betätigt ist. Wenn das Horn nicht betätigt ist, trennt jeder Hörnerschaltermechanismus die Kontakte 57a und 57b über eine Spiralfeder 57c voneinander. Des Weiteren hält der Hörnerschaltermechanismus 57 den Trennabstand zwischen den Kontakten 57a und 57b durch die abgesetzte Schraube 57d konstant. Die abgesetzte Schraube 57d ist dabei über eine Schraubenverbindung von der unteren Seite des Befestigungselements 62 des Stützbügels 59 her mit der Gewindeöffnung 53a des Befestigungselements 53 in der Airbaghalterung 50 verbunden.

Wie in den 3, 4 und 9 gezeigt, ist der Stützbügel 59 aus Flachmetall hergestellt und weist auf: ein Verbindungsprofil 60;

drei vertikale Stege 61;

drei Befestigungselemente 62;

und zwei Verbindungselemente 64. Das Verbindungsprofil 60 weist von oben gesehen eine U-Form auf. Jeder der vertikalen Stege 61 erstreckt sich von einer Position nahe dem Befestigungselement 53 der Airbaghalterung 50 in dem Verbindungsprofil 60 nach oben. Das Befestigungselement 62 erstreckt sich in horizontaler Richtung von den oberen Enden der vertikalen Stege 61 nach außen und ist dabei unter dem Befestigungselement 53 angeordnet. Die Verbindungselemente 64 erstrecken sich von den inneren Kanten der linken und rechten Seiten des Verbindungsprofils 60 nach unten.

Jedes der Befestigungselemente 62 weist eine in ihrem zentralen Abschnitt ausgeformte Einbauöffnung 62a auf. Eine Öffnungsform der Einbauöffnung 62a ist eine Kombination aus einer runden Öffnung und einer im Wesentlichen dreiseitigen Öffnung an einer symmetrischen Position der runden Öffnung. Eine abgestufte Gewindeschraube 57d des Hörnerschaltermechanismus 57 ist durch die Einbauöffnung 62a eingeführt. Eine äußere Kante jedes Befestigungselements 62 weist einen Anlageteil 63auf. Das Anlageteil 63 legt sich gegen die Deckschicht 7 der Speichenkörper SL, SR und SB an und stützt diese.

Jede der sich gegenüberliegenden Oberflächen jedes der Verbindungselemente 64 weist eine daran befestigte Gewindemutter 64b auf. Eine Schraube 9 ist über Gewinde mit der Gewindemutter 64b verbunden. Dabei ist jedes Einbauelement 5c des Speichenkerns 5 durch die Schraube 9 an der Airbagvorrichtung 10 befestigt.

Wie in den 1 und 2 dargestellt, ist der Schalterbetätigungsabschnitt 66 so angeordnet, dass er nicht durch die Abdeckklappen 25, 26 und 27 verdeckt werden kann, wenn diese geöffnet sind. Im Falle dieses Beispiels ist der Schalterbetätigungsabschnitt 66 an der oberen Oberfläche des linken und rechten Speichenkörpers SL, SR nahe den, über die linke und rechte Speichenkörperseite hinausragenden Abschnitten 16L, 16R der Abdeckkonsole 14 angeordnet. Dabei ist im Fall dieses Beispiels ein Schalterbetätigungsabschnitt 66 angeordnet, der aufwest: einen Betätigungskopf 67 für die Audioanlage;

einen Hochschaltknopf 68 einer Schaltungsänderung;

einen Herunterschaltknopf 69;

einen Betätigungsknopf 70 eines Telefons und einen Betätigungshebel 71 eines Navigationssystems. Der Betätigungsknopf 67 ist dabei auf dem linken Speichenkörper SL angeordnet. Andere Betätigungsknöpfe 68, 69 und 70, sowie der Betätigungshebel 71 sind auf dem rechten Speichenkörper angeordnet. In diesem Schalterbetätigungsabschnitt 66 sind die Betätigungsoberflächen 67a, 68a, 69a, 70a und 71a die an der oberen Oberfläche angeordnet sind, in der unmittelbaren Nähe einer Griffringoberfläche P positioniert, so dass sie leicht von oben betätigt werden können, wenn das Lenkrad W1 zur Lenkung betätigt ist.

Wenn das Lenkrad W1 des Erklärungsbeispiels in das Fahrzeug eingebaut werden soll, ist die Airbagvorrichtung 10 dazu im Voraus zu montieren.

Die Airbagvorrichtung 10 ist auf folgende Weise zu montieren: zuerst ist die Halterung 12 in den Airbag 11 eingeführt, wobei jede Gewindeschraube 12a der Halterung 12 aus der Einbauöffnung 11b herausragt. Dann ist der Airbag 11 zusammengelegt. Der Airbag 11 ist dabei auf folgende Weise zusammengelegt: es sind drei Faltabschnitte 11j, 11k und 11m angeordnet (siehe 2), die Faltabschnitte 11j, 11k und 11m sind dabei so gefaltet, dass sie unter den Abdeckklappen 25, 26, 27 angeordnet werden können. Das heißt, sie sind so gefaltet, dass die Druckkraft für die Öffnung der Abdeckklappen 25, 26 und 27 zuverlässig durch die Faltabschnitte 11j, 11k und 11m abgesichert werden kann.

Es folgt die detaillierte Beschreibung der Faltungsschritte.

Wie in der 11A gezeigt, ist die Stoffbahn D2 auf der Fahrerseite gegenüber der Öffnung 11a über der Stoffbahn D1 auf der Seite des Gasgenerators 13 angeordnet, wobei der Airbag 11 eine flache Form aufweist. Es erfolgt dann die Faltung der Stoffbahnen in zwei Stufen.

In einer ersten Stufe sind, wie in den 11A, 11B und 12 gezeigt, die Umfangsabschnitte 11d, 11e und 11f so gefaltet, dass sie sich der Öffnung 11a annähern. Die Umfangsabschnitte 11d, 11e und 11f sind in drei radiale Richtungen geteilt, die gleichmäßig um die Öffnung 11a angeordnet sind. Im Falle dieses Beispiels sind die Umfangsabschnitte 11d, 11e und 11f auf der Stoffbahnseite D2 gegenüber der Öffnung 11a in einer Form eines Blasebalgs gefaltet zur Ausformung einer aufsteigenden Falte CM und einer abfallenden Falte CV. Nachdem die Stoffbahnen gefaltet sind, wie in der 11B gezeigt, sind die Seiten der gefalteten Enden der Umfangsabschnitte 11g, 11h, 11i in drei Richtungen um die Öffnung 11a angeordnet.

In einer zweiten Stufe sind, wie in den 11B, 11C und 13 gezeigt, die Umfangsabschnitte 11g, 11h und 11i in der Form zusammengelegt, dass sie sich der Öffnung 11a annähern, wobei die Faltabschnitte 11j, 11k und 11m ausgeformt sind und damit der Faltvorgang des Airbag 11 abgeschlossen ist. Im Falle dieses Beispiels sind die in der ersten Stufe gefalteten Enden auf der Seite der Umfangsabschnitte 11g, 11h und 11i durch äußere Wickelfaltung zusammengelegt. Das heißt, die Umfangsabschnitte 11g, 11h und 11i sind auf der Seite der Stoffbahn D1 gewickelt und weisen dabei die Öffnung 11a auf. Der gewickelte Abschnitt ist dabei auf der Seite der Stoffbahn D2 gegenüber der Öffnung 11a angeordnet und zusammengelegt.

Nachdem das Zusammenlegen des Airbags 11 abgeschlossen ist, kann der Airbag 11 mit einer dünnen zerreißbaren Umhüllung umgeben werden, um ein Rücksetzen und Beseitigen der erzeugten Faltung zu verhindern.

Nach dem Zusammenlegen des Airbags 11 ist dieser in die Airbaghalterung 50 eingeführt. Bei diesem Schritt ist jede Gewindeschraube 12a der Halterung 12, die aus dem Airbag 11 herausragt, in die Durchgangsöffnung 51b des seitlichen Stegs 51 der Airbaghalterung eingeführt, wodurch der Airbag 11 auf dem seitlichen Steg 51 positioniert ist, umgeben von der Seitenwand 52 (siehe 11C).

Zu diesem Zeitpunkt weisen die drei Stoffbahnen (gefaltete Abschnitte) 11g, 11k und 11m, die durch die zweite Stufe der Faltung ausgeformt sind, folgende Positionen auf:

der Stoffballen 11j ist auf der Seite der vorderen Kante des seitlichen Stegs 51 positioniert, der Stoffballen 11k ist auf der linken Seite der hinteren Kante des seitlichen Stegs 51 positioniert, der Stoffballen 11m ist auf der rechten Seite der hinteren Kante des seitlichen Stegs 51 positioniert und der Airbag 11 auf dem seitlichen Steg 51 angeordnet. Wobei die Anbauöffnungen 11c, 11c auf dem Abschnitt des Stoffballen 11j angeordnet sind.

Danach ist das Gehäuse 13a des Gasgenerators 13 durch die Einbauöffnung 51a des seitlichen Stegs 51 der Airbaghalterung 51 eingeführt, wobei die Gewindeschrauben 12a der Halterung 12 durch den Flansch 13c des Gasgenerators eingeführt sind. Der Flansch 13c des Gasgenerators 13 liegt dabei an der unteren Oberfläche des seitlichen Stegs 51 an. Die Schraubenmutter 12b ist dabei über Gewinde mit der aus dem Flansch 13c ragenden Gewindeschraube 12a verbunden, womit der Airbag 11, die Airbaghalterung 50 und der Gasgenerator 13 im Komplex eingebaut sind.

Danach ist die Abdeckkonsole 14 so von oben nach unten gedrückt, dass der äußere Umfang des zusammengelegten Airbag 11 durch die Seitenwand 40 umgeben ist. Die Befestigungsklinken 52a der Airbaghalterung 50 sind danach in die Befestigungsabschnitte 46a, 47a und 48a der vorderen, linken und rechten Tragwände 46, 47 und 48 eingeklinkt. Die Befestigungsöffnungen 46b, 47b und 48b der vorderen, linken und rechten Tragwände 46, 47 und 48 sind dann mit den Befestigungsöffnungen 52b der Airbaghalterung 50 ausgerichtet. Wobei anschließend die Niete 54 in die Befestigungsöffnungen 46b, 47b und 48b eingeführt sind und damit die vorderen, linken und rechten Tragwände 46, 47 und 48 und die Seitenwand 52 befestigt sind.

Der Hörnerschaltermechanismus 57 ist dabei auf jedem der Befestigungselemente 62 des Stützbügels 59 angeordnet, wobei die Abschnitte des Hörnerschaltermechanismus 57 jeweils an der unteren Oberfläche der Befestigungselemente 53 der Airbaghalterung 50 positioniert sind. Anschließend ist die abgesetzte Gewindeschraube 57d über das Gewinde mit der Gewindebohrung 53a gekoppelt, wobei die Airbagvorrichtung 10 damit montiert ist.

Die untere Abdeckung 8 ist dann unter Verwendung einer Gewindeschraube oder dergleichen an dem Lenkradkern 2 befestigt, der Schalterbetätigungsabschnitt 66 ist angeordnet und damit der Lenkradkörper 1 montiert. Der Lenkradkern 2 ist dabei durch Spritzguss hergestellt und die Deckschicht 7 danach angepasst. Die Buchse 4a des Nabenkerns 4 ist um die Lenkachse 80 des Fahrzeuges befestigt, wobei der Lenkradkörper 1 über die Gewindemutter 81 fest mit der Lenkachse 80 verschraubt ist. Die Lenkachse 80 ist so geneigt, dass ihr oberes Ende um etwa 30° zur horizontalen Richtung entlang der Bodenebene geneigt, nach oben gerichtet ist.

Von dem Hörnerschaltermechanismus 57 der Airbagvorrichtung 10 und den verschiedenen Schalterbetätigungsabschnitten 66 ausgehend, sind Leitungsdrähte (nicht gezeigt) mit einem Verbindungsknoten (nicht gezeigt) auf der Seite des Lenkradkörpers 1 verbunden. Des Weiteren ist jedes der Befestigungselemente 63 der Stützgabel 59 der Airbagvorrichtung 10 an die Deckschicht 7 der Speichenkörper SL, SR und SB angelehnt und gestützt, wobei die Verbindungselemente 64, 64 an der inneren Oberfläche der Befestigungselemente 5c des hinteren Kerns 5a anliegen. Des Weiteren sind die Befestigungsschrauben 9 durch Verschrauben mit den Verbindungsöffnungen 64a des Verbindungselements 64, von der Öffnung 8a der unteren Abdeckung 8 aus durch die Einbauöffnungen 5d des Einbauelements 5c, verbunden. Im Ergebnis kann das Lenkrad W1 montiert werden und dabei kann das Lenkrad W1 an die Lenkachse 80 angebaut werden.

Wobei bei dem Lenkrad W, das in der vorgenannten Weise zusammengebaut wurde, durch Niederdrücken oder Schwenken der Betätigungsoberflächen 67a, 68a, 69a, 70a und 71a der Schalterbetätigungsabschnitte 66 (Betätigungsknöpfe 67, 70, Hochschaltknopf 68, Herunterschaltknopf 69 und den Betätigungshebel 71), jeweils ein vorbestimmtes Bauelement betätigt ist.

Wenn der Gasgenerator 13 ausgelöst hat, strömt das Füllgas vom Gasgenerator 13 in den Airbag 11. Der Airbag 11 dehnt sich aus und die gefalteten Abschnitte 11j, 11k und 11m sind dabei entfaltet, wodurch die drei Abdeckklappen 25, 26 und 27 der Abdeckkonsole 14 aufgestoßen sind. Dabei zerreißen die Abdeckklappen 25, 26 und 27 der Abdeckkonsole 14 den Soll-Rissabschnitt 33 und öffnen durch Schwenken um die Scharnierelemente 29, 30 und 31 als Rotationszentrum. Als ein Resultat ist der die Öffnung formende Abschnitt 19 weit geöffnet, wobei der Airbag 11 aus der Abdeckkonsole heraustritt und sich zu der vorher bestimmten Form ausdehnt.

Wenn der Airbag 11 entfaltet und ausgedehnt ist, sind die Scharnierelemente 29, 30 und 31 der Abdeckklappen 25, 26 und 27 nahe zu den Freiräumen AF, AL und AR zwischen den Speichenkörpern SL, SR und SB positioniert. Dabei sind die Scharnierelemente 29, 30 und 31 auf der Seite der unteren Enden 21a, 22a und 23a der äußeren Seitenwände 21, 22 und 23 der Abdeckkonsole und dabei niedriger als ein Abschnitt Z (siehe die 3, 5 und 6) positioniert. Der Abschnitt Z befindet sich über den Befestigungsabschnitten (vordere, linke und rechte Tragwände) 46, 47 und 48 der Airbaghalterung 50 nahe den Scharnierelementen 29, 30 und 31 der Abdeckkonsole 14 (Deckenwand 15). Die Abdeckklappen 25, 26 und 27 öffnen dabei durch Schwenken um ihre Scharnierelemente 29, 30, 31, die nahe den unteren Enden 21a, 22a und 23a der äußeren Seitenwände der Abdeckkonsole 14 angeordnet sind.

Als ein Ergebnis ist der eigene Betätigungsraum der Abdeckklappen 25, 26 und 27 damit weitgehend gesichert. Die Abdeckklappen 25, 26 und 27 weisen damit einen weiten Öffnungsbereich auf und öffnen dabei so weit als möglich.

Wenn sich demnach die Abdeckklappen 25, 26 und 27 durch Schwenken um die Scharnierelemente 29, 30 und 31 öffnen, sind die Abdeckklappen 25, 26 und 27 in den drei Freiräumen AL, AR und AB zwischen den Speichenkörpern SL, SR und SB positioniert. Die Schalterbetätigungsabschnitte 66 sind dabei in Bereichen der Speichenkörper SL, SR angeordnet, die nicht durch die geöffneten Abdeckklappen 25, 26 und 27 verdeckt sind. Die geöffneten Abdeckklappen 25, 26 und 27 beeinträchtigen deshalb die Schalterbetätigungsabschnitte 66 nicht, sondern sind gleichmäßig in die drei Freiräume AF, AL und AR eingeordnet. Als ein Ergebnis können sich die Abdeckklappen 25, 26 und 27 weit öffnen und dieser Status kann zuverlässig gesichert werden.

Demgemäß können bei dem Lenkrad W1 dieses Erklärungsbeispiels, eben wenn die Betätigungsabschnitte 66 auf den Speichenkörpern SL, SR nahe dem Nebenkörper positioniert sind, die Abdeckklappen 25, 26 und 27 der Abdeckkonsole 14 weit öffnen. Demgemäß kann sich bei dem Lenkrad W1 dieses Erklärungsbeispiels der Airbag 11 in dem anfänglichen Entfaltungsstadium weit entfalten. Als ein Ergebnis ist es möglich, dass in einem Stadium in dem sich der Fahrer dicht an dem Lenkrad 41 befindet, eben wenn der Airbag 11 entfaltet und ausgedehnt ist, zu verhindern, dass der Airbag 11 eine partielle Stoßkraft auf den Fahrer ausübt.

Bei der Abdeckkonsole 14 dieses Erklärungsbeispiels weisen die Teilabschnitte der Soll-Rissabschnitte 33 die jeweils an die Abdeckklappen 25, 26 und 27 angrenzen, von oben gesehen im Wesentlichen eine T-Form auf, wobei sie auch den seitlichen Linienabschnitt 34 und den längsseitigen Linienabschnitt 36 aufweisen. Der seitliche Linienabschnitt 34 ist dabei seitlich angeordnet. Der längsseitige Linienabschnitt 35 erstreckt sich von einem im Wesentlichen zentralen Abschnitt des seitlichen Linienabschnitts 34 aus nach hinten. Die linken und rechten gegenüberliegenden Enden 34a, 34b des seitlichen Linienabschnitts 34 sind auf die vorderen, linken und rechten Speichenkörper SL, SR gerichtet. Bei dem Lenkrad W1 dieses Erklärungsbeispiels, einem Dreispeichentyp, ist von den Freiräumen AF, AL und AR zwischen den Speichenkörpern SL, SR und SB der vordere Freiraum AF größer als die hinteren linken und rechten Freiräume AL und AR, so dass die Messinstrumente des Armaturenbretts leicht zu sehen sind. Wenn demgemäß die Soll-Rissabschnitte 33, die an die Abdeckklappen 25, 26 und 27 angrenzen im Wesentlichen T-Form aufweisen, vergrößert sich der Raum um die vordere Abdeckklappe 25, die vor dem seitlichen Linienabschnitt 34 des Soll-Rissabschnitts 33 angeordnet ist. Die linken und rechten Abdeckklappen 26, 27, die durch den hinteren längsseitigen Linienabschnitt 35 geteilt sind, das heißt hinter dem seitlichen Linienabschnitt 34, weisen dadurch einen kleineren Raum auf. Als ein Ergebnis dessen kann die Gestalt der vorderen, linken und rechten Abdeckklappen 25, 26 und 27 leicht an die vorderen, linken und rechten Freiräume AF, AL und AR angepasst werden, in welche die Abdeckklappen einzubringen sind, wenn sie geöffnet sind. Das heißt, dass die Formen der vorderen, linken und rechten Abdeckklappen leicht festzulegen ist.

Die Abdeckkonsole 14 weist bei diesem Erklärungsbeispiel eine Deckenwand 15 und eine Seitenwand 40 auf. Die Deckenwand 15 weist dabei die Abdeckklappen 25, 26 und 27 und den Soll-Rissabschnitt 33 auf und ist dabei auf der Seite des oberen Abschnitts der Abdeckkonsole 14 angeordnet. Die Seitenwand 40 erstreckt sich von der Deckenwand 15 nach unten und ist in der senkrechten Richtung so angeordnet, dass die Seitenwand 40 mit der Airbaghalterung 50 verbunden werden kann. Die verbleibenden Abschnitte 36, 37 und 38 des Soll-Rissabschnitts 33, mit Ausnahme der angrenzenden Abschnitte 34, 35, die an die Abdeckklappen 25, 26 und 27 angrenzen, nähern sieh der inneren Oberfläche der Abschnitte 41L, 41R und 41B der Seitenwand 40 in der Deckenwand 15 an und sind im Wesentlichen entlang der Abschnitte 41L, 41R und 41B der Seitenwand positioniert. Die Abschnitte 41L, 41R und 41B der Seitenwand 40 sind Abschnitte in denen die Dicke der Deckenwand 15 vergrößert ist. Das heißt, die verbleibenden Abschnitte 36, 37 und 38 des Soll-Rissabschnitts 33 nähern sich der inneren Oberfläche des Abschnitts 41 an, der die Dicke der Deckenwand 15 vergrößert. Deshalb ist eine Spannungskonzentration eher in den verbleibenden Abschnitten 36, 37 und 38 erzeugt. Darüber hinaus sind die verbleibenden Abschnitte 36, 37 und 38 entlang des Abschnitts 41 der Seitenwand 40 angeordnet. Wodurch die verbleibenden Abschnitte 36, 37 und 38 leicht entlang des Abschnitts 41 reißen. Als ein Resultat dessen, reißt der Soll-Rissabschnitt 33 leicht und die Abdeckklappen 25, 26 und 27 öffnen sich gleichmäßig.

In diesem Erklärungsbeispiel sind die Schalterbetätigungsabschnitte 66 auf den Abschnitten der Speichenkörper SL, SR auf der Seite des Lenkradkörpers 1 und nicht auf der Seite der Abdeckkonsole 14 angeordnet. Jedoch können, wie in 14 gezeigt, die Schalterbetätigungsabschnitte 66 in einem anderen Bereich als den Abschnitten der Abdeckklappen 25, 26 und 27 angeordnet sein, die nicht durch die geöffneten Abdeckklappen 25, 26 und 27 verdeckt werden. Das heißt, die Schalterbetätigungsabschnitte 66 können auf den Abschnitten 16L, 16R der Abdeckkonsole 14 oder auf den über die Speichenkörperseiten hinausragenden Abschnitten 16B angeordnet sein. Tatsächlich können die Schalterbetätigungsabschnitte 66 nur dann auf der Speichenkörperseite S oder der Seite der Abdeckkonsole 14 angeordnet sein, wenn sie nicht durch die geöffneten Abdeckklappen 25, 26 und 27 verdeckt sind. Der Schalterbetätigungsabschnitt kann dabei so angeordnet sein, dass er nicht nur aus der Abdeckkonsole 14 in Richtung der Freiräume AL, AR hervorragt, sondern auch aus der unteren Abdeckung 8 oder aus dem Nabenkörper B des Lenkradkörpers 1.

In diesem Erklärungsbeispiel ist die Abdeckkonsole 14 von der Airbaghalterung 50 durch Befestigung der Befestigungsklinken an den Befestigungsabschnitten 46a, 47a und 48a aufgenommen, wozu der Niet 54 angewendet ist. Wenn jedoch die Scharnierelemente 29, 30 und 31 der Abdeckklappen 25, 26 und 27 in der Nähe der Freiräume AF, AL und AB zwischen den Speichen positioniert sind, und wenn die Scharnierelemente 29, 30 und 31 auf der Seite der äußeren Wände 21, 22 und 23 der Abdeckkonsole 14angeordnet sind, wobei das niedriger ist, als der Abschnitt Z, der seinerseits über den Tragabschnitten 46, 47 und 48 angeordnet und durch die Airbaghalterung 50 in der unmittelbaren Nähe der Scharnierelemente 29, 30 und 31 aufgenommen ist, kann es sein, dass die Abdeckkonsole 14 nur durch den Niet 54 auf der Airbaghalterung 50 befestigt ist. Als eine Alternative kann die Abdeckkonsole 14 so wie in den 15, 16 und 17 gezeigt, befestigt sein.

Gemäß der in der 15 gezeigten Befestigungsstruktur, stützt eine Airbaghalterung 50A die Tragwände 46, 47 und 48 unter Verwendung eines zusätzlichen Stegs 55, der ein Einfügelement 55a aufweist. Die Seitenwand 52 der Airbaghalterung 50A weist eine Befestigungsklinke 52a auf. Die Befestigungsklinke 52a klinkt dabei in hervorragende Befestigungsabschnitte 46a, 47a, und 48a der Tragwände 46, 47 und 48 ein. Andererseits ist der zusätzliche Steg 55 mit einem Einfügelement 55a ausgeformt. Das untere Oberflächenende der Tragwände 46, 47 und 48 weist Einfügenuten 46c, 47c und 48c auf, in welche das Einfügeelement 55a eingefügt ist. Die Tragwände 46, 47 und 48 sind in Sandwichform zwischen den Befestigungsklinken 52a der Airbaghalterung 50A und dem Einfügeelement 55a des zusätzlichen Stegs 55 angeordnet und dabei von der Airbaghalterung 50A aufgenommen. Der zusätzliche Steg 55 ist dabei an dem seitlichen Steg 51 der Airbaghalterung 50A befestigt unter Verwendung der Gewindeschraube 12a und der Schraubenmutter 12b des Halterung 12.

Gemäß der in der 16 gezeigten Befestigungsstruktur stützt eine Airbaghalterung 50B die Tragwände 46, 47 und 48 unter Verwendung eines zusätzlichen Stegs 56. Die Seitenwand 52 der Airbaghalterung 50B weist dabei Befestigungsklinken 52c auf, die mit den Befestigungsabschnitten (Öffnungen) 46d, 47d und 48d, die an den Tragwänden 46, 47 und 48 angeordnet sind, verbunden sind. Der zusätzliche Steg 56 weist dabei eine Begrenzungswand 56a auf, die an der äußeren Oberfläche der Tragwände 46, 47 und 48 anliegt. Das heißt, die Befestigungsklinken 52c sind durch die Begrenzungswand 56a daran gehindert, aus den Befestigungsabschnitten 46d, 47d und 48d auszuklinken. Die Tragwände 46, 47 und 48 sind dabei durch die Befestigungsklinken 52c befestigt, welche an einem Ausklinken gehindert sind und dabei durch die Airbaghalterung 50B aufgenommen sind. Der zusätzliche Steg 56 ist auch an dem seitlichen Steg 51 der Airbaghalterung 50B unter Verwendung der Gewindeschraube 12a und der Gewindemutter 12b des Befestigungselements 12 befestigt.

Gemäß den in den 15 und 16 gezeigten Befestigungsstrukturen sind die Scharnierelemente 29, 30 und 31 der Abdeckklappen 25, 26 und 27 in der Nähe der Freiräume AF, AL und AR zwischen den Speichenkörpern positioniert, wobei sie durch die Airbaghalterung 50 in der Nähe der Scharnierelemente 29, 30 und 31 auf der Seite der unteren Enden 21a, 22a und 23a der äußeren Seiten 21, 22 und 23 der Abdeckkonsole 14 angeordnet sind, das heißt, niedriger als der Abschnitt Z über den Tragwänden 46, 47 und 48. Dadurch können sich die Abdeckklappen 25, 26 und 27, wie in den 15 und 16 gezeigt, weit öffnen.

Gemäß der in der 17 gezeigten Befestigungsstruktur, weisen die Airbaghalterung 50c und die Abdeckkonsole 14 keine Seitenwände 52 und 40 auf. Die seitlichen Stege 42, 43 und 44 der Abdeckkonsole sind dabei an Abschnitten des seitlichen Stegs 51 der Airbaghalterung 50c unter Verwendung der Niete 45 befestigt, wobei die Abdeckkonsole 14 auf der Airbaghalterung 50c befestigt ist. Auch bei dieser Befestigungsstruktur sind die Scharnierelemente 29, 30 und 31 der Abdeckklappen 25, 26 und 27 in der Nähe der Freiräume AF, AL und AR zwischen den Speichenkörpern positioniert, wobei sie durch die Airbaghalterung 50 in der Nähe der Scharnierelemente 29, 30 und 31 auf der Seite der unteren Enden 21a, 22a und 23a der äußeren Seiten 21, 22 und 23 der Abdeckkonsole 14 angeordnet sind, das heißt, niedriger als der Abschnitt Z über den Trägerpositionen (dargestellte Positionierung des Nietes 45). Dadurch können sich die Abdeckklappen 25, 26 und 27, wie in 17 gezeigt, weit öffnen.

Wie in den 18 bis 20 gezeigt, weist eine erste Ausführungsform eines Lenkrades W2 (wie das Erklärungsbeispiel) auf: einen Griffring R;

einen Nabenkörper B;

und drei Speichenkörper S (SL, SR und SB).

Das Lenkrad W2 weist dabei folgende Bestandteile auf:

einen Lenkradkörper 1;

eine Airbagvorrichtung 10;

und einen Schalterbetätigungsabschnitt 167.

Bei dem Lenkrad W2 der ersten Ausführungsform sind nur die Stützbügel 59A und der Schalterbetätigungsabschnitt 167A unterschiedlich zu denen des Erklärungsbeispiels, wobei die anderen Elemente die gleichen sind, wie jene des Erklärungsbeispiels. Deshalb sind die Elemente der ersten Ausführungsform, die mit denen des Erklärungsbeispiels übereinstimmen, mit den gleichen Symbolen gekennzeichnet, wobei eine ent-sprechende Erklärung weggelassen ist.

Bei dem Lenkrad W2 der ersten Ausführungsform ist bei geöffneter Abdeckklappe 26 der Abdeckkonsole 14 der Schalterbetätigungsabschnitt 167 an einer Fläche unter der Abdeckklappe 26 positioniert.

Wie in 21 gezeigt, ist eine Stützgabel 59A der ersten Ausführungsform aus Flachmetall hergestellt und weist auf:

ein Verbindungsprofil 60;

drei vertikale Stege 61;

drei Befestigungselemente 62;

zwei Verbindungsprofile 64;

und ein Stützelement 65. Dabei unterscheidet sich die erste Ausführungsform von dem Erklärungsbeispiel darin, dass die Stützgabel 59A ein Stützelement 65 aufweist. Das heißt, das Verbindungsprofil 60 weist, wie die Stützgabel 59 in dem Erklärungsbeispiel, von oben gesehen U-Form auf, dabei erstreckt sich jeder der vertikalen Stege 61 von einer Position der Airbaghalterung 50 innerhalb des Verbindungsprofils 60 in der Nähe des Befestigungselements 53 nach oben, wie bei der Stützgabel 59 des Erklärungsbeispiels (siehe die 3 und 20). Wie bei der Stützgabel 59 des Erklärungsbeispiels ragt jedes der Befestigungselemente 62 in horizontaler Richtung von einem oberen Ende jedes der vertikalen Stege 61 nach außen und ist dabei unterhalb des Befestigungselements 53 positioniert. Jedes der Verbindungselemente 64 erstreckt sich von den inneren Kanten der gegen-überliegenden linken und rechten Seiten des Verbindungsprofils 60 abwärts. Das Stützelement 65 erstreckt sich dabei von der äußeren Kante der linken Seite des Verbindungsprofils 60 nach außen.

Jedes der Befestigungselemente 62 weist in seinem Zentrum eine Einbauöffnung 62a auf. Eine abgesetzte Gewindeschraube 57d des Hörnerschaltermechanismus 57 ist in die Einbauöffnung 62a eingeführt. Das Befestigungselement 62 weist an seiner äußeren Kante ein Anlageelement 63 auf. Das Anlageelement 63 liegt dabei an der Deckschicht 7 der Speichenkörper SL, SR und SB an und ist durch diese gestützt. Eine Gewindemutter 64b, die eine Verbindungsöffnung 64a aufweist, ist an dem Verbindungselement 64 auf der Oberfläche der gegenüberliegenden Seite befestigt. Eine Gewindeschraube 9 ist über Gewinde mit der Verbindungsöffnung 64a verschraubt wobei die Gewindeschraube 9 die Airbagvorrichtung 10 an den Einbauelementen 5c des Speichenkerns 5 (siehe 4) befestigt.

Wie in den 20, 21, 22 gezeigt, weist das Stützelement 65 im Wesentlichen einen L-förmigen Querschnitt auf, wobei daran ein Ausdehnungsabschnitt 65a und ein Stützabschnitt 65c für den Speichenkern 5 (siehe 4) angeordnet sind. Der Ausdehnungsabschnitt 65a erstreckt sich in seitlicher Richtung von dem Verbindungsprofil 60 nach außen. Der Stützabschnitt 65c erstreckt sich von der unmittelbaren Nähe eines geneigten Endes des Ausdehnungsabschnitts 65 aufwärts. Der Stützabschnitt 65c weist dabei eine Vielzahl (zwei in dieser Ausführungsform) von Einbauöffnungen auf. Dabei ist eine Schraube 170 für den Einbau und die Befestigung des Schalterbetätigungsabschnitts 167 in die Einbauöffnung 65d eingeführt. Wobei ein Soll-Verformungsabschnitt 65b an einer Schnittstelle zwischen dem Ausdehnungsabschnitt 65a und dem Stützabschnitt 65c ausgeformt ist. Der Sollverformungsabschnitt 65b ist ein Abschnitt, in dem die Neigung des Stützabschnitts 65c gegen die Vertikale, durch Schwenken desselben um die Schnittstelle nach außen zu erreichen ist. Der Soll-Verformungsabschnitt 65b weist eine umgekehrte U-Form im Querschnitt und eine gekrümmte Gestalt auf, so dass er leicht plastisch verformbar ist.

Wie in den 18 bis 20 und 22 gezeigt, ist der Schalterbetätigungsabschnitt 167 durch den Stützabschnitt 65c des Stützelements 65 gehalten und dabei so angeordnet, dass er in Richtung des linken Freiraums AL hervorsteht, wobei der Schalterbetätigungsabschnitt 167 unter der geöffneten Abdeckklappe 26 angeordnet ist. Der Schalterbetätigungsabschnitt weist des Weiteren ein Gehäuse 168 und eine Vielzahl von Betätigungsknöpfen 169 auf. Schrauben 170, 170 sind per Gewindeverschraubung mit dem Gehäuse 168 durch die Einbauöffnungen 65d des Stützabschnitts 65c verbunden, wobei der Schalterbetätigungsabschnitt 167 an dem Stützabschnitt 65c befestigt ist. Die Mehrzahl der Betätigungsknöpfe 169 ragt nach oben aus dem Gehäuse 168 heraus. Im Falle dieser Ausführungsform bedienen die Betätigungsknöpfe 169 die Audio-Ausrüstung. Jeder der Betätigungsknöpfe 169 weist an seiner oberen Oberfläche eine Bedienoberfläche 169a auf. Jede der Bedienoberflächen 169a befindet sich dicht an der Griffringoberfläche P, so dass die Betätigungsknöpfe 169 leicht von oben bedient werden können, wenn das Lenkrad W2 betätigt ist. Wenn die Bedienoberfläche 169a nach unten gedrückt ist, sind gleichzeitig die Bedienungsknöpfe 169 betätigt.

Wenn im Falle dieser Ausführungsform der Schalterbetätigungsabschnitt 167 unter Verwendung der Schrauben 170 von dem Stützabschnitt 65c des Stützelements 65 aufgenommen ist, befindet sich, bzw. ist der obere Abschnitt 167a nahe der äußeren Seite des Scharnierelements 30 der Abdeckklappe 26 über dem Scharnierelement angeordnet.

Wenn das Lenkrad W2 der ersten Ausführungsform in das Fahrzeug einzubauen ist, erfolgt vorher, wie bei dem Erklärungsbeispiel, die Montage der Airbagvorrichtung 10.

Dabei ist die Airbagvorrichtung 10 wie bei dem Erklärungsbeispiel durch die Einführung der Halterung 12 in den Airbag 11 mittels der aus den Einbauöffnungen 11b herausragenden Gewindeschrauben 12a der Halterung 12 und durch das Zusammenlegen des Airbag 11 montiert. Der Airbag 11 ist dabei in der Form zusammengelegt, dass drei gefaltete Abschnitte 11j, 11k und 11m (siehe 19) entstehen, wobei die gefalteten Abschnitte 11j, 11k und 11m unter den Abdeckklappen 25, 26 und 27 der Abdeckkonsole 14 positioniert sind. Das heißt, dass wenn der Airbag 11 sich entfaltet und expandiert, die Abdeckklappen 25, 26 und 27 die Stoßkraft der gefalteten Abschnitte 11j, 11k und 11m leicht und zuverlässig aufnehmen können.

Nachdem das Zusammenlegen des Airbags 11 der ersten Ausführungsform abgeschlossen ist, kann der Airbag 11 mit einer dünnen, zerreißbaren Umhüllung umgeben werden, um ein Rücksetzen und Beseitigen der erzeugten Faltung zu verhindern.

Nach dem Zusammenlegen des Airbags 11, ist dieser in die Airbaghalterung 50 eingeführt. Bei diesem Schritt ist jede der aus dem Airbag 11 herausragenden Gewindeschrauben 12a der Halterung 12, in die Durchgangsöffnung 51b des seitlichen Stegs 51 der Airbaghalterung eingeführt, wodurch der Airbag 11 auf dem seitlichen Steg 51 angeordnet ist, umgeben von der Seitenwand 52. Zu diesem Zeitpunkt weisen die drei Stoffballen (gefaltete Abschnitte) 11j, 11k und 11m folgende Anordnung auf.

Der Stoffballen 11j ist auf der Seite der vorderen Kante des seitlichen Stegs 51 positioniert, die Stoffballen 11k und 11m sind auf den linken und rechten Seiten auf der Seite der hinteren Kante des seitlichen Stegs 51 positioniert, wobei der Airbag 11 auf dem seitlichen Steg 51 angeordnet ist.

Danach ist das Gehäuse 13a des Gasgenerators 13 durch die Einbauöffnung 51a des seitlichen Stegs 51 der Airbaghalterung 51 eingeführt, wobei die Gewindeschrauben 12a der Halterung 12 durch den Flansch 13c des Gasgenerators eingeführt sind. Der Flansch 13c des Gasgenerators 13 liegt dabei an der unteren Oberfläche des seitlichen Stegs 51 an. Die Schraubenmutter 12b ist dabei über Gewinde mit der aus dem Flansch 13c ragenden Gewindeschraube 12a verbunden, wobei der Airbag 11, die Airbaghalterung 50 und der Gasgenerator 13 im Komplex montiert sind.

Danach ist die Abdeckkonsole 14 so von oben nach unten gedrückt, dass der äußere Umfang des zusammengelegten Airbags 11 durch die Seitenwand 40 umgeben ist. Die Befestigungsklinken 52a der Airbaghalterung 50 sind danach in die Befestigungsabschnitte 46a, 47a und 48a, (siehe 3 und 7 für die Befestigungsabschnitte 46a, 48a) der vorderen, linken und rechten Tragwände 46, 47 und 48 eingeklinkt. Die Befestigungsöffnungen 46b, 47b und 48b, (siehe 3 und 7 für die Befestigungsabschnitte 46b, 48b) der vorderen, linken und rechten Tragwände 46, 47 und 48 sind dann mit den Befestigungsöffnungen 52b der Airbaghalterung 50 ausgerichtet. Wobei anschließend die Niete 54 in die Befestigungsöffnungen 46b, 47b und 48b eingeführt sind und damit die vorderen, linken und rechten Tragwände 46, 47 und 48 und die Seitenwand 52 befestigt sind.

Unter Verwendung der Gewindeschrauben 170 ist danach der Schalterbetätigungsabschnitt 167 an den Stützabschnitt 65c des Stützelements 65 der Stützgabel 59A angebracht. Die Hörnerschaltermechanismen 57 sind auf den Befestigungselementen 62 der Stützgabel 59A angeordnet, wobei die Abschnitte dieser Hörnerschaltermechanismen 57 an der unteren Oberfläche der Befestigungselemente 53 der Airbaghalterung 50 angeordnet sind. Des Weiteren ist die abgestufte Gewindeschraube 57d von unterhalb des Stützelements 62 über das Gewinde mit der Gewindebohrung 53a gekoppelt, wobei damit die Airbagvorrichtung montiert werden kann.

Die untere Abdeckung 8 ist dabei an dem Lenkradkern 2, der die Deckschicht 7 aufweist, unter Verwendung einer Schraube oder dergleichen befestigt, womit der Lenkradkörper 1 montiert ist. Dabei ist die Buchse 4a des Nabenkerns 4 um die Lenkachse 80 des Fahrzeuges befestigt (siehe 3) und dann der Lenkradkörper 1 an der Lenkachse unter Verwendung der Gewindemutter 81 angebracht.

Des Weiteren sind Leitungsdrähte (nicht gezeigt), die von dem Hörnerschaltermechanismus 57 der Airbagvorrichtung 10 und von den verschiedenen Schalterbetätigungsabschnitten 167 ausgehen, auf der Seite des Lenkradkörpers 1 mit einem Verbindungsknoten (nicht gezeigt) verbunden. Des Weiteren liegt jedes der Anlageelemente 63 der Stützgabel 59 der Airbagvorrichtung 10 an der Deckschicht 7 der Speichenkörper SL, SR und SB an und ist dadurch gestützt, wobei die Verbindungselemente 64, 64 an die innere Oberfläche des Einbauelements 5c des hinteren Kerns 5a angelegt sind. Als nächstes sind die Befestigungsschrauben 9 über Gewinde mit den Verbindungsöffnungen 64a des Verbindungselements 64, von der Öffnung 8a (siehe 4) in der unteren Abdeckung 8 ausgehend, durch die Einbauöffnungen 5d des Einbauelements 5c verbunden. Als ein Ergebnis, kann das Lenkrad W2 montiert werden und das Lenkrad W2 auf der Lenkachse 80 angeordnet werden.

Bei dem auf vorgenannte Art und Weise montierten Lenkrad W2 ist, wenn die Bedienoberfläche 169a jedes der Betätigungsknöpfe 169 des Schalterbetätigungsabschnitts 167 gedrückt ist, die vorbestimmte Ausrüstung betätigt.

Wenn der Gasgenerator 13 ausgelöst hat, strömt das Füllgas vom Gasgenerator 13 in den Airbag 11. Dabei expandiert der Airbag 11 und die Faltabschnitte 11j, 11k, 11m sind entfaltet um die drei Abdeckklappen 25, 26 und 27 der Abdeckkonsole 14 aufzustoßen. Dabei zerreißen die Abdeckklappen 25, 26 und 27 der Abdeckkonsole 14 die Soll-Rissstelle 33 und öffnen sich um die Scharnierelemente 29, 30 und 31 als Rotationszentren. Als ein Ergebnis erfolgt eine weite Öffnung des die Öffnung ausformenden Abschnitts 19, wobei der Airbag 11 aus der Abdeckkonsole 14 heraustritt und in der vorbestimmten Form expandiert.

Wenn die Airbagvorrichtung 10 in der gleichen Weise wie bei dem Erklärungsbeispiel entfaltet und expandiert ist, sind die Scharnierelemente 29, 30 und 31 der Abdeckklappen 25, 26 und 27 in der Nähe der Freiräume AF, AL und AR zwischen den Speichenkörpern SL, SR und SB positioniert, wobei die Scharnierelemente 29, 30 und 31 dabei auf der Seite der unteren Enden 21a, 22a und 23a der äußeren Wände 21, 22 und 23 der Abdeckkonsole 14 und niedriger als ein Abschnitt Z (siehe die 20, 3 und 7) angeordnet sind. Der Abschnitt Z ist dabei über den Tragabschnitten (vordere, linke und rechte Tragwände) 46, 47 und 48 nahe zu den Scharnierelementen 29, 30 und 31 durch die Airbaghalterung 50 aufgenommen. Dabei öffnen sich die Abdeckklappen 25, 26 und 27 um die Scharnierelemente 29, 30 und 31 die nahe den unteren Enden 21a, 22a und 23 der äußeren Wände der Abdeckkonsole 14 angeordnet sind. Als ein Ergebnis kann der Bereich der Abdeckklappen 25, 26 und 27 weitgehend abgesichert werden und das Öffnen so weit als möglich erfolgen.

Wenn sich die linke Abdeckklappe 26 um das Scharnierelement 30 als Rotationszentrum öffnet, wie in 23 gezeigt, dann ist der obere Abschnitt 167a des Schalterbetätigungsabschnitts 167 durch die Abdeckklappe 26 gedrückt, die sich schnell öffnet. Dabei ist der Soll-Verformungsabschnitt 65b plastisch verformt, wobei der Stützabschnitt 65c des Stützelements 65 rotiert und sich dabei so um den Sollverformungsabschnitt 65b bewegt, dass dieser dadurch gegen die Vertikale in Richtung des Freiraums AL geneigt ist. Im Ergebnis ist der Schalterbetätigungsabschnitt 167, der durch den Stützabschnitt 65c aufgenommen ist, dadurch in dem nicht begrenzten Bereich angeordnet. Dieser nicht begrenzte Bereich ist eine Region, in der der Schalterbetätigungsabschnitt 167 nicht den vollständigen Öffnungsstatus der Abdeckklappe 26 einschränkt. Damit beendet die Abdeckklappe 26 den Öffnungsvorgang in den weit offenen Zustand ohne durch den Schalterbetätigungsabschnitt 167 eingeschränkt zu werden.

Deshalb kann bei dem Lenkrad W2, das die Airbagvorrichtung 10 in der ersten Ausführungsform aufweist, die Abdeckklappe 26 der Abdeckkonsole 14 eben auch, wenn der Schalterbetätigungsabschnitt 167 unter der geöffneten Abdeckklappe 26 der Abdeckkonsole angeordnet ist, weit öffnen. Somit kann sich die Anfangsexpansion des Airbag 11 weitgehend entfalten. Als ein Ergebnis ist es möglich, den Airbag 11 daran hindern, eine partielle Stoßkraft auf den Fahrer zu bewirken, eben wenn der Airbag 11 in einem Stadium entfaltet und expandiert ist, in dem sich der Fahrer dicht am Lenkrad W2 befindet. In der ersten Ausführungsform ist der Schalterbetätigungsabschnitt 167 durch die sich öffnende Abdeckklappe 26 gestoßen, gedreht und bewegt, wodurch eine plastische Verformung des Soll-Verformungsabschnitts 65b erfolgt und der Schalterbetätigungsabschnitt 167 dadurch in dem nicht eingeschränkten Bereich positioniert ist. Im normalen Zustand kann der Schalterbetätigungsabschnitt 167, bevor die Abdeckklappe 26 öffnet, in der Form abgeordnet sein, dass er sich der Griffringoberfläche P, die in einer oberen Position angeordnet ist, annähert. Somit kann bei der ersten Ausführungsform, eben wenn der Schalterbetätigungsabschnitt 167 in einer unteren Position unter der Abdeckklappe 26 der Abdeckkonsole, die sich geöffnet hat, angeordnet ist, sich die Abdeckklappe 26 weit öffnen, womit die Betriebsbereitschaft des Schalterbetätigungsabschnitts 167 erhöht ist.

Wenn der Schalterbetätigungsabschnitt 167 so gestaltet ist, dass er durch die sich öffnende Abdeckklappe 26 gestoßen und in den nicht eingeschränkten Bereich bewegt und dort positioniert ist, kann der Schalterbetätigungsabschnitt 167 wie ein Lenkrad W3 einer zweiten Ausführungsform gestaltet sein, siehe dazu die 24 bis 26.

Bei dem Lenkrad W3 der zweiten Ausführungsform ist eine Einbauöffnung 65d in einem Stützabschnitt 65c eines Stützelements 65A angeordnet, die als eine sich vertikal erstreckende lange Öffnung ausgeführt ist. Die Gewindeschrauben 170, 170 sind für eine vorbestimmte Befestigungskraft ausgelegt. Die Gewindeschrauben 170, 170 sind über Gewindeverschraubung mit einem Gehäuse 168 eines Schalterbetätigungsabschnitts 167 gekoppelt. Die Befestigungskraft der Schrauben 170 ist auf so ein Niveau eingestellt, dass der Schalterbetätigungsabschnitt 167 nicht durch ein normales Bediendrücken des Betätigungsknopfes 169 der Bedienoberfläche 169a (siehe die 24 und 25A) abgesenkt ist. Die Befestigungskraft jeder Schrauben 170, 170 ist so eingestellt, dass wenn die Abdeckklappe 26 von oben an dem oberen Abschnitt 167a des Schalterbetätigungsabschnitts 167 anliegt, der Schalterbetätigungsabschnitt 167 entlang der Langloch-Einbauöffnung 65d in einem verschraubten Zustand der Gewindeschrauben 170 abgesenkt werden kann, (siehe die 25B und 26). Eine vertikale Länge der Einbauöffnung 65d ist auf ein solches Maß festgelegt, dass wenn der Schalterbetätigungsabschnitt in dem oberen Abschnitt angeordnet ist, eine sehr gute Bedienbarkeit gesichert ist, wobei wenn die Abdeckklappe 26 öffnet, der Schalterbetätigungsabschnitt 167 in dem nicht eingeschränkten Bereich der Abdeckklappe 26 positioniert sein kann.

Mit diesem Lenkrad W3 der zweiten Ausführungsform, können die gleichen Wirkeffekte wie mit dem der ersten Ausführungsform erreicht werden.

Des Weiteren kann ein Lenkrad wie ein Lenkrad W4 einer dritten Ausführungsform gestaltet sein, wie in den 27 bis 29 gezeigt. Bei diesem Lenkrad W4 ist ein Gehäuse 168 eines Schalterbetätigungsabschnitts 167A selbst durch die Stoßwirkung der Abdeckklappe 26 eingedrückt. Das heißt, das Gehäuse 168 weist ein unteres Gehäuse 168a und ein oberes Gehäuse 168b auf. Das untere Gehäuse 168a ist an einem unteren Abschnitt des Gehäuses 168 angeordnet. Das untere Gehäuse 168a ist an einem Stützabschnitt 65c des Stützelements 65B unter Verwendung einer Gewindeschraube 170 befestigt und von dem Stützabschnitt 65c aufgenommen. Das obere Gehäuse 168b weist an seinem äußeren Umfang einen die Positionierung begrenzenden Abschnitt 168c auf. Bei einer normalen Betätigung des Betätigungsknopfes 169 zum Drücken der Bedienoberfläche 169a, beschränkt der die Positionierung begrenzende Abschnitt 168c die Position, siehe die 27, 28A, wodurch sich das obere Gehäuse 168b nicht in Richtung des unteren Gehäuses 168a bewegt. Wenn die Abdeckklappe 26 sich in einem Zustand öffnet, bei dem die Abdeckklappe 26 von oben an dem oberen Abschnitt 167a des Schalterbetätigungsabschnitts 167A anliegt, kann bei dieser Stoßkraft der die Positionierung begrenzende Abschnitt 168c, die Position nicht beschränken. Das heißt, das obere Gehäuse 168b bewegt sich in das untere Gehäuse 168a (siehe die 28B und 29), wodurch der obere Abschnitt 167a des Schalterbetätigungsabschnitts 167A in dem nicht eingeschränkten Bereich der Abdeckklappe 26 positioniert ist. Mit dem Lenkrad W4 der dritten Ausführungsform können die gleichen Wirkeffekte, wie jene mit dem Erklärungsbeispiel und jene mit der ersten Ausführungsform, erreicht werden.

Weiterhin kann ein Lenkrad wie ein Lenkrad W5 einer vierten Ausführungsform gestaltet sein, wie in den 30 bis 32 gezeigt. Bei diesem Lenkrad W5 ist ein unteres Ende eines Schalterbetätigungsabschnitts 167B auf dem Stützabschnitt 65c des Stützelements 65C so aufgenommen, dass das untere Ende sich in Richtung des Freiraums AL drehen kann. An einem oberen Abschnitt des Schalterbetätigungsabschnitts 167B ist eine Vielzahl von Befestigungsklinken angeordnet, die von dem Gehäuse 168 hervorstehen. Die Befestigungsklinken befestigen die Kanten 65g, 65g auf der Seitenoberfläche des Stützabschnitts 65c. Stützkonsolen 65e, 65e, die einen Tragbolzen 65f aufnehmen, sind auf gegenüberliegenden Seiten eines unteren Endes des Stützabschnitts 65c des Stützelements 65C angeordnet. Der Schalterbetätigungsabschnitt 167B ist durch den Tragbolzen 65f schwenkbar aufgenommen. Ein oberer Abschnitt 167a des Schalterbetätigungsabschnitts 167B ragt dabei nach oben noch über den Stützabschnitt 65c hinaus. Der obere Abschnitt 167a des Schalterbetätigungsabschnitts 167B ist dabei in der Nähe der äußeren Seite des Scharnierelements 30 der Abdeckklappe 26 über dem Scharnierelement 30 angeordnet ist.

Gemäß dem Lenkrad W5 der vierten Ausführungsform ist, wenn sich die linke Abdeckklappe um das Scharnierelement 30 als dem Rotationszentrum öffnet, wie in 32 gezeigt, der obere Abschnitt 167a des Schalterbetätigungsabschnitts 167B durch die sich schnell öffnende Abdeckklappe 26 angestoßen. Dabei klinken die Befestigungsklinken 168d aus den beiden Stützkanten 65g, 65g aus, wodurch der Schalterbetätigungsabschnitt 167B um den Tragbolzen 65f als dem Rotationszentrum so geschwenkt ist, dass er in Richtung des Freiraums AL geneigt ist. Im Ergebnis ist der Schalterbetätigungsabschnitt 167B in dem nicht eingeschränkten Bereich angeordnet, wobei der komplette Öffnungszustand der Abdeckklappe 26 nicht beschränkt ist. Deshalb beendet die Abdeckklappe 26 den Öffnungsvorgang in einem weit offenen Zustand ohne dabei durch den Schalterbetätigungsabschnitt 167B beschränkt zu werden.

Auch bei dem Lenkrad W5 ist der Schalterbetätigungsabschnitt 167B durch das Anstoßen der sich öffnenden Abdeckklappe 26 bewegt und in dem nicht eingeschränkten Bereich angeordnet. Das heißt gemäß diesem Lenkrad W5 auch, dass der Schalterbetätigungsabschnitt 167B bei einem normalen Zustand, bevor die Abdeckklappe 26 geöffnet ist, in der Nähe der Griffringoberfläche P in einer oberen Position so dicht wie möglich angeordnet sein kann. Als ein Ergebnis kann bei diesem Lenkrad W5 die Abdeckklappe 26 auch weit öffnen, wobei die Bedienbarkeit des Schalterbetätigungsabschnitts 167B sehr gut ist.

Bei den Lenkrädern W2 und W5 der ersten und vierten Ausführungsform ist die Richtung der Betätigung jedes Betätigungsknopfes 169 jedes Schalterbetätigungsabschnitts 167, 167B nach unten gerichtet. Wenn der Schalterbetätigungsabschnitt 167, 167B in den nicht eingeschränkten Bereich bewegt ist, erfolgt dabei keine Bewegung nach unten. Das heißt, wenn der Schalterbetätigungsabschnitt 167 oder 167B durch die Abdeckklappe 26 gestoßen ist, rotiert der Schalterbetätigungsabschnitt und bewegt sich in seitlicher Richtung in der Weise, dass die Betätigungsrichtung der Betätigungsknöpfe 169 im Wesentlichen im rechten Winkel gekreuzt ist, wobei er in den eingeschränkten Bereich der Abdeckklappe 26 bewegt ist. Wenn folglich die Betätigungsknöpfe 169, die unter Kraftwirkung nach unten gedrückt werden müssen, zum Zeitpunkt der Betätigung auf dem Schalterbetätigungsabschnitt 167 oder 167B positioniert sind, ist der Schalterbetätigungsabschnitt 167 oder 167B weniger oft veranlasst, sich in den nicht eingeschränkten Bereich zu bewegen. Als ein Resultat kann bei den ersten und vierten Ausführungsformen die Betriebsfähigkeit der Betätigungsknöpfe 169 stabilisiert werden.

Obwohl die Bedienbarkeit der Betätigungsknöpfe 169 des Schalterbetätigungsabschnitts 167 dabei nicht so gut ist, kann die Bedienoberfläche 169a, wie bei einem Lenkrad W6 in 33 gezeigt, viel niedriger angeordnet sein als die Griffringoberfläche P. Das heißt, bei dem Lenkrad W6 ist der Schalterbetätigungsabschnitt 167 von Anfang an in dem nicht eingeschränkten Bereich unter der geöffneten Abdeckklappe 26 positioniert. Wobei eben, wenn der Öffnungsvorgang der Abdeckklappe 26 abgeschlossen ist, bei diesem Lenkrad W6 die Abdeckklappe nicht mit dem Schalterbetätigungsabschnitt 167 in Kontakt kommt.

Des Weiteren sind in der ersten bis fünften Ausführungsform, die Dreispeichentyp-Lenkräder W2, W3, W4, W5 und W6 beschrieben worden. Als erste bis fünfte Ausführungsformen können aber auch Zwei- oder Vierspeichentyp-Lenkräder verwendet werden. Bei den Lenkrädern ist die Anzahl der Abdeckklappen der Abdeckkonsole nicht auf drei beschränkt, sondern es können auch eine oder mehrere Abdeckklappen angeordnet sein.


Anspruch[de]
Lenkrad (W2) mit einer Airbag-Vorrichtung (10) dadurch gekennzeichnet, dass das Lenkrad (W2) aufweist

einen Griffring (R), der in der Zeit des Lenkens zu ergreifen ist; einen Nabenkörper (B), der in einem Zentrum des Griffrings (R) angeordnet ist; und einen Speichenkörper (S) für das Verbinden des Griffrings mit dem Nabenkörper; wobei

die Airbag-Vorrichtung (10) in einem oberen Abschnitt des Nabenkörpers (B) angeordnet ist,

wobei die Airbag-Vorrichtung (10) dabei einen Airbag (11), der so zusammengefaltet ist, dass er expandieren kann, und eine Abdeckkonsole (14) zum Abdecken des zusammengelegten Airbags aufweist,

wobei die Abdeckkonsole eine Abdeckklappe (26) aufweist, die durch den expandierenden Airbag (11) angestoßen und geöffnet wird; und

einen Schalterbetätigungsabschnitt (167), der radial auswärts der Abdeckklappe angeordnet ist, wenn die Abdeckklappe (26) geschlossen ist, und der unter der Abdeckklappe (26) angeordnet ist, wenn diese geöffnet ist, wobei

der Schalterbetätigungsabschnitt (167) von seiner normalen Position in einen nicht eingeschränkten Bereich bewegt ist, der als ein Bereich definiert ist, in dem der Schalterbetätigungsabschnitt (167) den Öffnungsvorgang der Abdeckklappe (26) nicht in der Form behindert, dass die Abdeckklappe (26) den Öffnungsvorgang zu einem weitgeöffneten Zustand vollenden kann, ohne dabei durch den Schalterbetätigungsabschnitt (167) eingeschränkt zu werden.
Lenkrad (W2), das eine Airbag-Vorrichtung (10) gemäß Anspruch 1 aufweist, wobei der Schalterbetätigungsabschnitt (167) in dem nicht eingeschränkten Bereich angeordnet ist, wenn der Schalterbetätigungsabschnitt (167) durch die Abdeckklappe (26) angestoßen und bewegt ist, wenn diese sich öffnet. Lenkrad (W2), das eine Airbag-Vorrichtung (10) gemäß Anspruch 2 aufweist, wobei der Schalterbetätigungsabschnitt (167) in seinem oberen Abschnitt mit einem Betätigungsknopf (169) angeordnet, der zur Betätigung nach unten zu drücken ist, wobei, wenn der Schalterbetätigungsabschnitt (167) durch die Abdeckklappe (26) angestoßen und bewegt ist, der Schalterbetätigungsabschnitt (167) geschwenkt ist und sich in eine seitliche Richtung bewegt hat, die sich mit der Betätigungsrichtung des Betätigungsknopfes (169) im Wesentlichen im rechten Winkel schneidet, so dass der Schalterbetätigungsabschnitt (167) zu dem nicht eingeschränkten Bereich bewegt ist. Lenkrad (W2), das eine Airbag-Vorrichtung (10) gemäß Anspruch 2 aufweist, wobei, wenn der Schalterbetätigungsabschnitt (167) durch die Abdeckklappe (26) angestoßen und bewegt wird, der Schalterbetätigungsabschnitt (167) abgesenkt und zu dem nicht eingeschränkten Bereich bewegt wird.






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