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Dokumentenidentifikation DE69835266T2 26.07.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0000919371
Titel BESCHICHTUNGSVORRICHTUNG, DRUCKVORICHTUNG, BILDERZEUGUNGSVORRICHTUNG, DRUCKSYSTEM UND DRUCKVERFAHREN
Anmelder Toray Industries, Inc., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder INOUE, Yoshinori, Shiga 520-0826, JP;
YAMASAKI, Michio, Shiga 520-0842, JP;
IWAI, Hiroaki, Yamashina-ku,Kyoto-shi,Kyoto 607-8088, JP
Vertreter Hoefer & Partner, 81545 München
DE-Aktenzeichen 69835266
Vertragsstaaten CH, DE, FR, GB, LI
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 24.03.1998
EP-Aktenzeichen 989098496
WO-Anmeldetag 24.03.1998
PCT-Aktenzeichen PCT/JP98/01281
WO-Veröffentlichungsnummer 1998042508
WO-Veröffentlichungsdatum 01.10.1998
EP-Offenlegungsdatum 02.06.1999
EP date of grant 19.07.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.07.2007
IPC-Hauptklasse B41F 7/02(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B41C 1/05(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Druckvorrichtung und ein Druckverfahren.

Stand der Technik

Als eine Technik für diese Art von Druckvorrichtung sind die z. B. in der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. 54-152504 (entsprechend US-Patent 4,280,406), der geprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. 55-28860 (entsprechend US-Patent Nr. 4,141,293) und der geprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. 3-71983 offenbarten Techniken bekannt.

In der Druckvorrichtung der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. 54-152504 waren, wie in 29 gezeigt, Plattenzylinder 1041 bis 1044 und Gummizylinder 1051 bis 1054, die an einer Druckerfarben-Beschichtungsvorrichtungs-Einstellseite getrennt von einer Zuführseite für die Papierbahn und einer Ausgabeseite für das in Blätter geschnittene Papier angeordnet sind, im gleichen Rahmen angeordnet, um gleitend gezogen zu werden. Dies führte zu einfachem Plattenaustausch und einer einfachen Veränderung eines Druckformats, und die Funktionsfähigkeit der Druckvorrichtung wurde verbessert.

Die JP 04105941 offenbart eine perfektionierte Druckvorrichtung, dazu gedacht, die Herstellbarkeit zu verbessern, indem ein Druckteil vorgesehen wird, das jeweils eine Oberfläche eines Druckblatts bedruckt und das Druckblatt zu einer Blattausgabevorrichtung in einem Zustand liefert, dass die Oberfläche und die Rückseite und die Ober- und Unterseite des Blatts umgedreht sind, wenn das Blatt von einer Blattzufuhrvorrichtung empfangen wird.

In der geprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. 55-28860 war, wie in 30 gezeigt, um einen Mehrfarbendruck auf Endlospapier durchzuführen, eine Vielzahl von Druckeinheiten vertikal angeordnet, wodurch ein Rahmenbodenbereich für die Druckvorrichtung verringert wurde. Außerdem war die Druckerfarben-Beschichtungsvorrichtung auf der gleichen Seite angeordnet, so dass einfacher Plattenaustausch erzielt wurde.

In der Druckvorrichtung der geprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. 3-71983 sind, wie in 31 gezeigt, Räume für die Aufstellung von Wasserdampfvorrichtungen aufgrund der Verwendung von wasserlosen Platten weggelassen. Stattdessen wurde eine Plattenzufuhr- und -ausgabevorrichtung am ausgelassenen Raum für jeden Plattenzylinder vorgesehen, um so die Funktionsfähigkeit zu verbessern.

Als eine Technik der Beschichtungsvorrichtung, die in diesen Druckvorrichtungen verwendet wird, sind z. B. die in der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. 57-178872, der ungeprüften japanischen Gebrauchsmusterveröffentlichung Nr. 56-76438 und der geprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. 4-68147 offenbarten Techniken bekannt. Diese Techniken werden als eine Druckerfarben-Beschichtungstechnik für die Druckvorrichtung verwendet, und häufig hauptsächlich bei wasserlosem Lithographiedruck, Buchdrucken usw. eingesetzt. Insbesondere offenbart die geprüfte japanische Patentveröffentlichung Nr. 4-68147 eine Beschichtungsvorrichtung mit einer Beschichtungswalze mit einer elastischen Oberfläche und einem Abstreifmesser, das sich frei zu einer Außenumfangsfläche der Beschichtungswalze vorwärts und rückwärts bewegte und eine Dicke einer beschichteten Druckerfarbenschicht steuerte, die auf der Außenumfangsfläche ausgebildet werden sollte. Dies war eine besonders nützliche Beschichtungstechnik, wenn Druckerfarbe mit hoher Viskosität verwendet wurde.

Das Merkmal der Techniken, die in diesen Beschichtungsvorrichtungen verwendet werden, ist, dass das Abstreifmesser als ein Verfahren zur Festlegung der Dicke der Druckerfarbenschicht, die auf die Beschichtungswalze aufzubringen ist, verwendet wird. Zum Beispiel umfasst in der Technik der geprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. 4-68147, wie in 32 gezeigt, eine Druckerfarbeneinheit 1002, die als eine Druckerfarben-Beschichtungsvorrichtung dient, eine Formwalze 1201, ein Abstreifmesser 1202, einen exzentrischen Nocken 1203 zum Steuern der Bewegung des Abstreifmessers, Druckerfarben-Verteilungswalzen 1210, 1211 und eine Hilfs-Formwalze 1212 mit einer elastischen Oberfläche. Die Formwalze 1201, das Abstreifmesser 1202, Seitenplatten 1207 und 1208, die an beiden Seiten der Formwalze 1201 in deren axialer Richtung angeordnet sind, und ein Druckerfarben-Farbwerk 1206 bilden einen Druckerfarben-Farbwerkraum 1205, der mit Druckerfarbe i gefüllt ist.

Ein kleines Zahnrad (nicht gezeigt), das starr mit der Formwalze 1201 dreht, ist mit einem großen Zahnrad (nicht gezeigt) in Eingriff, das starr mit einem Plattenzylinder 1015 dreht. Somit werden die Formwalze 1201 und der Plattenzylinder 1015 miteinander synchronisiert und an ihrem Kontaktbereich mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit gedreht.

Die Druckerfarbeneinheit 1002 ist so ausgelegt, dass der exzentrische Nocken 1203, der an einer Welle 1204 befestigt ist, gedreht wird, um so das Abstreifmesser 1202 in einer Richtung eines Pfeils A vorwärts und rückwärts zu bewegen, wodurch sich der Eingriff zwischen dem Abstreifmesser 1202 und der Formwalze 1201 verändert, um die Dicke der beschichteten Druckerfarbenschicht, die auf dem Außenumfang der Formwalze 1201 ausgebildet ist, zu steuern.

Herkömmlicherweise wurde eine Druckplatte, die als Abbildungsmedium, das in einer solchen Druckvorrichtung verwendet wird, dient, im Allgemeinen durch einen photomechanischen Prozess hergestellt, bei dem ein Lithotyp-Film (lithographischer Film) zur Plattenherstlelung auf eine PS-Platte (vorsensibilisierte Platte oder dergleichen) aufgebracht wird. Da die Plattenherstellungsvorrichtung und die Druckvorrichtung normalerweise unabhängige Geräte sind, wird die Positionierung des Abbildungsmediums jeder Farbe beim Mehrfarben-Drucken durch den nachfolgenden Vorgang durchgeführt.

Zu Beginn wurden Registriermarkierungen auf das Abbildungsmedium für jede Farbe gezeichnet. Dann wurde das Abbildungsmedium für jede Farbe um jeden Plattenzylinder der Druckvorrichtung installiert. Druckerfarbe wurde dem Abbildungsmedium jeder Farbe zugeführt und das Drucken wurde auf einem Aufzeichnungsmedium, wie z. B. Papier, durchgeführt. Dann wurden die Positionen der Aufzeichnungsmedien der entsprechenden Farben in der Druckvorrichtung und der Druckzeitpunkt eingestellt, bis die Positionen der Registriermarkierungen, die auf die Aufzeichnungsmedien der entsprechenden Farben gedruckt waren, miteinander übereinstimmten. Somit wurden die gegenseitigen Positionen der Aufzeichnungsmedien der entsprechenden Farben festgelegt.

In den letzten Jahren wurde die bildgebende Vorrichtung verstärkt zur Herstellung der Druckplatte, die als Abbildungsmedium dient, verwendet, auf der Grundlage von digitalen Bildinformationen in Übereinstimmung mit Bilddaten.

Als ein Abbildungsmedium-Befestigungsverfahren in diesen bildgebenden Vorrichtungen sind die in der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. 3-24549 (entsprechend US-Patent Nr. 5,094,933) und der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. 5-8366 offenbarten Techniken bekannt.

In der Vorrichtung der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. 3-24549 wird das Abbildungsmedium, wie in 33 gezeigt, nach der Abbildung auf der Abbildungsmediumbahn, auf eine vorbestimmte Größe zugeschnitten, entwickelt und von einer Transportwalze oder einem Förderband getragen.

In der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. 5-8366 wird, wie in 34 gezeigt, das Abbildungsmedium um ein Befestigungselement gewickelt und gedreht und die Abbildung wird durch Strahlung eines Energiestrahls durchgeführt. Das Abbildungsmedium wird an den Plattenzylindern mit flachköpfigen Schrauben befestigt oder mit einem Klebstoff daran angeklebt.

Als eine Technik, bei der das Abbildungsmedium um ein Befestigungselement gewickelt und gedreht wird und das Abbilden durch Strahlung des Energiestrahls ausgeführt wird, war die in der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. 5-8366 offenbarte bildgebende Vorrichtung wie nachfolgend beschrieben aufgebaut.

Das heißt, das Befestigungselement, an dem das Abbildungsmedium befestigt war, wurde gedreht und der Energiestrahl tastet in einer Umfangsrichtung des Abbildungsmediums ab. Außerdem wird der Laserblock mit einem Halbleiterlaser in der axialen Richtung des Befestigungselements unter Verwendung einer Kugelumlaufspindel abgetastet.

Die Welle des Befestigungselements und die Kugelumlaufspindel sind so angeordnet, dass sie zur axialen Richtung des Befestigungselements parallel sind. Das Abtasten in der axialen Richtung wird für jedes Abtasten in der Umfangsrichtung durchgeführt, während das Befestigungselement gedreht wird. Das Abtasten wird über die gesamte Oberfläche des Abbildungsmediums durchgeführt, wodurch das Abbilden durchgeführt wird.

Die in der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. 8-72311 offenbarte bildgebende Vorrichtung ist wie folgt aufgebaut.

Das heißt, das Abbildungsmedium, das um das Befestigungselement gewickelt ist und dreht, wird, wie in 35 gezeigt, mit dem Energiestrahl aus einer Vielzahl von Aufnahmeköpfen mit einer Vielzahl von Energiestrahl-Ausstrahlungsquellen angestrahlt, um so eine Abbildung auszuführen. Das Abbildungsmedium, das um das Befestigungselement gewickelt ist und sich dreht, wird durch seine Drehung in der Umfangsrichtung abgetastet und gleichzeitig werden die Aufnahmeköpfe in der axialen Richtung des Befestigungselements durch einen Linearmotor usw. abgetastet. Deshalb sind die Drehwelle des Befestigungselements und eine Trägervorrichtung, wie ein Linearmotor, der die Vielzahl von Aufnahmeköpfen in der axialen Richtung des Befestigungselements abtastet, parallel in Bezug auf die axiale Richtung des Befestigungselements angeordnet.

Die Energiestrahl-Ausstrahlungsposition wird durch eine Erfassungseinrichtung zum Erfassen der Position eines Lichtstrahlpunkts des Energiestrahls und eine Einrichtung zum Korrigieren der Ausstrahlungsposition des Lichtstrahlpunkts zum Befestigungselement auf der Grundlage der Ausgabe der Erfassungseinrichtung bestimmt.

In der in 29 gezeigten Druckvorrichtung der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. 54-152504 gab es ein Problem, dass es nicht möglich war, ein rückseitiges Drucken durchzuführen, nachdem ein Blatt Papier zugeführt wurde. Wenn der Abstand zwischen Greifern zum Greifen von Papier auf einem Druckzylinder 1031 in der Umfangsrichtung kürzer ist als eine Länge des zu bedruckenden Blatts Papier in der Vorschubrichtung, wird das Papier zwischen dem Druckzylinder 1031 und den Gummizylindern an zwei Bereichen gleichzeitig eingeklemmt, so dass das Papier unter einer gewissen Spannung leidet. Dadurch kann sich die Druckposition verschieben, was ein Problem ist. Außerdem, wenn der Abstand zwischen den Greifern zum Greifen von Papier vergrößert wird, um das Problem zu lösen, konnten die Druckerfarben-Beschichtungsvorrichtungen nicht mehr für drei- oder mehrfarbigen Druck angeordnet werden, was auch ein Problem darstellt.

Andererseits, wenn der Druckzylinder 1031 vergrößert wird, um die Druckerfarben-Beschichtungsvorrichtung anzuordnen, wird der Durchmesser des Druckzylinders 1031 zu groß, und die gesamte Druckvorrichtung muss vergrößert werden. Dadurch war ein großer Aufstellraum für eine solche Druckvorrichtung erforderlich und die Kosten des Druckzylinders 1031 stiegen an, so dass die Druckvorrichtung teuer wurde.

Das in der geprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. 55-28860 offenbarte Verfahren war auf eine Druckvorrichtung, die Endlosbahnen verwendet, beschränkt und konnte nicht auf eine Druckvorrichtung angewandt werden, die Papierblätter verwendet. Bei der in der geprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. 3-71983 offenbarten Technik trat ein Problem auf, bei dem ein Mehrfarbendruck nicht ausgeführt werden konnte, da ein Gummizylinder von zwei Druckerfarben-Beschichtungsvorrichtungen gemeinsam genutzt wurde. Da ein Gummizylinder von zwei Druckerfarben-Beschichtungsvorrichtungen gemeinsam genutzt wurde, konnte außerdem der Abstand der Druckerfarben-Beschichtungsvorrichtung aufgrund des Aufbaus der Druckvorrichtung nicht vergrößert werden, so dass eine Durchführung des Plattenaustauschs schlechter wurde. Mit der in der geprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. 3-71983 offenbarten Technik wurde eine Plattenzuführ- und -ausgabevorrichtung verwendet, um die Herstellbarkeit zu verbessern. Auch wenn die Platte durch die Verwendung der Plattenzuführ- und ausgabevorrichtung einfach ersetzt wurde, trat ein Problem auf, dass die Druckvorrichtung teuer wurde.

In der in der geprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. 4-68147 offenbarten Druckerfarben-Beschichtungsvorrichtung gab es ein Problem, dass Streifenfehler in der Umfangsrichtung der Oberfläche der beschichteten Druckerfarbenschicht erzeugt wurden, da sich Papierstaub am Abstreifmesserbereich zusammenballte, wie in 6 gezeigt. Mit anderen Worten, wenn der Abstreifmesserbereich mit Papierstaub verstopft ist, biegt sich eine Formwalze 1201 am verstopften Bereich und entgleitet hiervon. Da die Dicke der Druckerfarbenschicht dieses Bereichs vergrößert wird und der Bereich zwischen dem Abstreifmesser 1202 und der Formwalze 1201 mit Papierstaub verstopft ist, werden Streifenfehler 1252 in einer Druckerfarbenschicht in der Umfangsrichtung erzeugt.

Da die Fehler in der Druckerfarbenschicht auf der Beschichtungswalze als eine tiefe Nut verblieben, konnten solche störenden Fehler nicht einfach eliminiert werden, auch wenn die Verteilungswalze einfach verwendet wird.

In der in der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. 3-24549 offenbarten bildgebenden Vorrichtung wird die Druckplatte, die das belichtete und entwickelte Abbildungsmedium ist, durch eine eingebaute Schneidevorrichtung geschnitten, danach befindet sich die Druckplatte automatisch auf der bildgebenden Vorrichtung. Gemäß einer solchen bildgebenden Vorrichtung wurde die Positionierung der gegenseitigen Druckpositionen der Abbildungsmedien der entsprechenden Farben in der Mehrfarben-Druckvorrichtung nicht genau durchgeführt. Dadurch gab es ein Problem, dass die gegenseitigen Druckpositionen der Abbildungsmedien der entsprechenden Farben wieder eingestellt werden mussten, bevor ein fortlaufendes Drucken durchgeführt wurde.

Die ungeprüfte japanische Patentveröffentlichung Nr. 5-8366 beschreibt ein Verfahren, bei dem das Abbildungsmedium mit einer flachköpfigen Schraube am Plattenzylinder befestigt ist, oder mit einem Klebstoff daran angeklebt ist. Jedoch kann die Positionierung des Abbildungsmediums und die der Druckmuster nicht genau vorgenommen werden. Weiterhin beschreibt diese Veröffentlichung kein spezielles Verfahren außer dem der Positionierung des Abbildungsmediums und des Druckmusters. Deshalb gab es bei dem Abbildungsmedium, das mit der in der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. 5-8366 beschriebenen Vorrichtung hergestellt wurde, keine andere Möglichkeit als das vorgenannte Verfahren der Positionierung der Registriermarkierungen in Verbindung mit dem Positionierungsverfahren bei der Befestigung des Abbildungsmediums an der Druckvorrichtung.

Andererseits ist die Druckvorrichtung mit einem Laserkopf zur Abbildung bekannt. In dieser Vorrichtung wird die Abbildung durchgeführt, nachdem das Abbildungsmedium um den Plattenzylinder gewickelt wurde, und Druckerfarbe wird direkt zugeführt und das Drucken durchgeführt. Wenn in dieser Vorrichtung das Positionsverhältnis zwischen dem Plattenzylinder und dem Abbildungskopf so hergestellt ist, dass es sich für jede Farbe entspricht, kann die Positionierung des Abbildungsmediums weggelassen werden oder kann zum Druckzeitpunkt stark vereinfacht werden.

Jedoch kann die obige Druckvorrichtung weder eine Abbildung während des Druckens durchführen noch ein Drucken während der Abbildung, wenn der Abbildungskopf darin vorgesehen ist. Sie kann keine Abnahme der Produktivität als Druckvorrichtung oder unabhängige Vorrichtung vermeiden. Zusätzlich verbraucht der Abbildungskopf den größten Teil der Herstellungskosten der bildgebenden Vorrichtung. Wenn der Kopf für jeden Plattenzylinder jeder Farbe vorgesehen ist, steigen die Herstellungskosten der gesamten Vorrichtung deutlich an. Eine bildgebende Vorrichtung ist nicht für eine Druckvorrichtung notwendig. Im Allgemeinen werden Abbildungsmedien, die für viele Druckvorrichtungen verwendet werden, von einer bildgebenden Vorrichtung hergestellt. Verglichen mit dem Fall, bei dem die Druckvorrichtung und die bildgebende Vorrichtung getrennt als eine unterschiedliche Struktur vorgesehen sind, hat der Aufbau, bei dem die bildgebende Vorrichtung in der Druckvorrichtung vorgesehen ist, wie in der oben erwähnten Vorrichtung, Nachteile im Hinblick auf Produktivität und Herstellungskosten.

Wie oben erläutert, wurde die gegenseitige Positionierung der Bildmuster für die entsprechenden Farben beim Mehrfarbendruck wie folgt durchgeführt. Das heißt, die Positionierung wurde durch Einstellen der Position der Platten in der Druckvorrichtung und des Zeitablaufs vorgenommen, so dass die Positionen der Registriermarkierungen, die für die jeweiligen Farben auf den Aufzeichnungsmedien aufgedruckt sind, miteinander übereinstimmten.

Folglich kann eine einfache Installation des Abbildungsmediums S, das direkt von der bildgebenden Vorrichtung für die Druckvorrichtung vorbereitet wurde, keine genaue Positionierung der Abbildungsmedien erreichen.

Außerdem gab es keine bildgebende Vorrichtung, bei der irgendeine Vorrichtung für eine Positionierung der Lochgröße, die für die Einstellung der Positionen der Abbildungsmedien nötig war, oder das Abfasen von Endbereichen der Abbildungsmedien aus anderen Gründen hinzugefügt wurde. Außerdem gab es keine bildgebende Vorrichtung, bei der das Abbildungsmediums-Befestigungselement einem Oberflächenbeschichtungsvorgang unterworfen wurde, um die Genauigkeit der Befestigung des Abbildungsmediums an der bildgebenden Vorrichtung zu verbessern.

In der Konfiguration, dass eine Lichtstrahl-Ausstrahlungsvorrichtung mit einer Vielzahl von Lichtstrahl-Ausstrahlungsquellen ständig in der Richtung einer Drehachse des Befestigungselements bei einer festgelegten Geschwindigkeit abgetastet wird, während das Befestigungselement, um das das Abbildungsmedium gewickelt ist, mit einer festgelegten Geschwindigkeit ständig gedreht wird, gab es ein Problem, dass das Bild in Bezug auf eine Bezugsrichtung eines ursprünglichen Bildbereichs des Abbildungsmediums schief ausgebildet war.

In der in 34 gezeigten bildgebenden Vorrichtung wird das Abbildungsmedium in einer Richtung eines Pfeils R (Drehrichtung des Befestigungselements) mit einer Umfangsgeschwindigkeit Vr gedreht und die Lichtstrahl-Ausstrahlungsvorrichtung wird in einer Richtung eines Pfeils S (Richtung einer Drehachse des Befestigungselements) mit einer Zuführgeschwindigkeit Vy abgetastet. Wie in 27A gezeigt, wäre es ideal, wenn Abbildungspunkte 2092, die in einem Bildbereich 2091 eines Abbildungsmediums 2018 ausgebildet sind, in einer Matrixform eines Rechtecks entlang einer Pfeilrichtung 93 des Bildbereichs 2091 angeordnet wären.

In der in 34 gezeigten bildgebenden Vorrichtung trat jedoch ein Problem auf, dass die Abbildungspunkte 2092 verformt wurden und ein Parallelogramm bildeten, wie in 27B gezeigt, da die Lichtstrahl-Ausstrahlungsvorrichtung in der Richtung der Drehachse des Befestigungselements beim Drehen des Befestigungselements abgetastet wird, wenn das Abbildungsmedium 2018 an einem Plattenzylinder 2011 befestigt ist, der als das Befestigungselement dient, so dass die Referenzrichtung des Bildbereichs parallel zur Drehachse des Plattenzylinders 2011 liegt und die Abtastrichtung der Lichtstrahl-Ausstrahlungsvorrichtung vollständig mit der Richtung eines Pfeils S übereinstimmt (&thgr; = 0 in 27A bis 27C).

Ein erste Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Mehrfarben-Druckvorrichtung vorzusehen, bei der die Nachteile des Standes der Technik verbessert werden können, indem ein rückseitiges Drucken einfach durchgeführt werden kann und eine gute Herstellbarkeit erhalten werden kann.

Eine zweite Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Mehrfarben-Druckvorrichtung vorzusehen, bei der eine gute Druckqualität erhalten werden kann, kein großer Raum für die Aufstellung einer Druckvorrichtung nötig ist und die Herstellungskosten vernünftig sind.

Eine dritte Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Duplex-Druckverfahren vorzusehen, um eine gute Druckqualität einfach bei einem geringen Raum bereitzustellen.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird die Lösung dieser Aufgaben durch die Merkmale des Anspruchs 1 bzw. 11 erzielt. Die abhängigen Ansprüche enthalten vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Erfindung, wobei die Zuführvorrichtung zum Zuführen von Blättern des Aufzeichnungsmediums an einer unteren Seite als die Ausgabevorrichtung angeordnet ist, so dass sich die Blätter der Aufzeichnungsmedien von einer unteren Seite zu einer oberen Seite bewegen.

Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist die Mehrfarben-Druckvorrichtung vorgesehen, wobei jede der Druckerfarben-Beschichtungsvorrichtung eine Beschichtungswalze mit einer elastischen Oberfläche und ein Abstreifmesser umfasst, das so aufgebaut ist, dass es sich frei rückwärts und vorwärts zur Außenumfangsoberfläche der Beschichtungswalze bewegt, um die Dicke des beschichten Druckerfarbenfilm, der auf der Außenumfangsfläche ausgebildet ist, zu steuern.

Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist die Mehrfarben-Druckvorrichtung vorgesehen, wobei die Druckzylinder Doppeldurchmesser-Druckzylinder sind, und der Transport der Aufzeichnungsmedien zwischen den Doppeldurchmesser-Druckzylindern von einem Dreifachdurchmesser-Übertragzylinder durchgeführt wird.

Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist die Mehrfarben-Druckvorrichtung vorgesehen, wobei die Druckzylinder Dreifachdurchmesser-Druckzylinder sind, und der Transport der Aufzeichnungsmedien zwischen den Dreifachdurchmesser-Druckzylindern von einem Doppeldurchmesser-Übertragzylinder durchgeführt wird.

Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist die Mehrfarben-Druckvorrichtung vorgesehen, ferner umfassend eine Einrichtung zum Trocknen eines Farbmittels auf den Blättern des Aufzeichnungsmediums nach der Ausgabe der bedruckten Blätter der Aufzeichnungsmedien zwischen dem letzten Gummizylinder und dem letzten Druckzylinder.

Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist die Mehrfarben-Druckvorrichtung vorgesehen, ferner umfassend eine Ausgabestation, auf welcher die bedruckten Blätter der Aufzeichnungsmedien gestapelt werden, nachdem die bedruckten Blätter der Aufzeichnungsmedien zwischen dem letzten Gummizylinder und dem letzten Druckzylinder ausgegeben wurden; die Ausgabestation ist so aufgebaut, dass sie horizontal drehbar ist, wodurch die gestapelten bedruckten Blätter der Aufzeichnungsmedien in einem 180°-Bogen in Bezug auf die Richtung einer Normalen gedreht werden kann.

Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist die Mehrfarben-Druckvorrichtung vorgesehen, ferner umfassend eine Ausgabestation-Bewegungseinrichtung zum Bewegen der Ausgabestation zur Zuführposition der Aufzeichnungsmedien der Zuführeinrichtung, nachdem die gestapelten bedruckten Blätter der Aufzeichnungsmedien in einem 180°-Bogen in Bezug auf die Richtung der Normalen der Aufzeichnungsmedien gedreht wurden.

Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist die Mehrfarben-Druckvorrichtung vorgesehen, wobei die Plattenzylinder wasserlose Platten aufweisen, um die gewickelt wird.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird ein Duplex-Druckverfahren in einer Druckvorrichtung bereitgestellt, die eine Vielzahl von Gummizylindern, die normal einen Druckzylinder berühren, Plattenzylinder, die normal die jeweiligen Gummizylinder berühren, und eine Druckerfarben-Beschichtungsvorrichtung umfasst, die im Wesentlichen in einer Schwerkraftrichtung angeordnet ist, um die entsprechenden Plattenzylinder mit Druckerfarbe zu beschichten, wobei das Duplex-Druckverfahren die Schritte umfasst: Zuführen von Aufzeichnungsmedien zu den Gummizylindern der Druckvorrichtung von einer Aufzeichnungsmedium-Zuführposition auf einer Seite gegenüber einer Seite, an welcher die Druckerfarben-Beschichtungsvorrichtung angeordnet ist; Durchführen der Blätter der Aufzeichnungsmedien zwischen den Gummizylindern und den Druckzylindern, um so ein Druckerfarbenbild auf eine erste Oberfläche der Aufzeichnungsmedien zu übertragen; Stapeln der Aufzeichnungsmedien, die von der gegenüberliegenden Seite aus einer Ausgabestation ausgegeben werden; Drehen der Ausgabestation in einem 180°-Bogen in Bezug auf die Richtung einer Normalen der Aufzeichnungsmedien, um so die gestapelten Aufzeichnungsmedien zur Aufzeichnungsmedium-Zuführposition zuzuführen; und erneutes Durchführen der Aufzeichnungsmedien zwischen den Gummizylindern und dem Druckzylinder, um so ein Druckerfarbenbild auf eine zweite Oberfläche der Aufzeichnungsmedien zu übertragen.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist eine Querschnittsansicht einer Mehrfarben-Druckvorrichtung eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;

2 ist eine Draufsicht auf die Mehrfarben-Druckvorrichtung eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;

3 ist eine Querschnittsansicht einer Mehrfarben-Druckvorrichtung eines weiteren Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;

4 ist eine Querschnittsansicht einer Beschichtungsvorrichtung eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;

5 ist eine Querschnittsansicht, die eine Form eines vorderen Kantenbereichs einer Messerführungsseite gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;

6 ist eine Querschnittsansicht von Streifenfehlern in der Umfangsrichtung eines Plattenzylinders;

7 ist eine Querschnittsansicht, in der Umfangs-Streifenfehler in einem Plattenzylinder abgeflacht sind;

8 ist eine Querschnittsansicht einer Druckerfarbeneinheit einer Beschichtungsvorrichtung eines weiteren Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;

9 ist eine Querschnittsansicht einer Beschichtungsvorrichtung eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;

10 ist eine Draufsicht auf eine Beschichtungsvorrichtung eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;

11 ist eine Querschnittsansicht einer Druckerfarbeneinheit einer Beschichtungsvorrichtung eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;

12 ist eine Querschnittsansicht einer weiteren Druckerfarbeneinheit einer Beschichtungsvorrichtung eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;

13 ist eine perspektivische Ansicht, die eine bildgebende Vorrichtung eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung zeigt;

14 ist eine perspektivische Ansicht, die eine Laserdiodenanordnung zeigt, die in einer bildgebenden Vorrichtung eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung verwendet wird;

15 ist eine perspektivische Ansicht, die eine Glasfaseranordnung zeigt, die in einer bildgebenden Vorrichtung eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung verwendet wird;

16 ist eine Vorderansicht eines ausgehenden Endes der optischen Glasfaser der 15;

17 ist eine Vorderansicht zur Erläuterung einer Neigung einer Anordnung;

18 ist eine Draufsicht auf ein Abbildungsmedium für eine bildgebende Vorrichtung eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;

19 ist eine Querschnittsansicht eines Plattenzylinders einer bildgebenden Vorrichtung eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;

20 ist eine Querschnittsansicht eines Plattenzylinders einer bildgebenden Vorrichtung eines weiteren Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;

21 ist eine perspektivische Ansicht einer bildgebenden Vorrichtung eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;

22 ist eine erläuternde Ansicht einer Abtrennung eines Abbildungsmediums eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;

23 ist eine perspektivische Ansicht einer bildgebenden Vorrichtung der vorliegenden Erfindung;

24 ist eine perspektivische Ansicht einer bildgebenden Vorrichtung eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;

25 ist eine Vorderansicht zur Erläuterung einer Neigung einer Anordnung;

26 ist eine erläuternde Ansicht einer Bildform, die durch eine bildgebende Vorrichtung der vorliegenden Erfindung erzeugt wurde;

27A bis 27C sind erläuternde Ansichten einer Bildform, die von einer bildgebenden Vorrichtung der vorliegenden Erfindung erzeugt wurde;

28 ist eine perspektivische Ansicht einer bildgebenden Vorrichtung eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;

29 ist eine Vorderansicht einer herkömmlichen Mehrfarben-Druckvorrichtung, offenbart in der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. 54-152504;

30 ist eine Vorderansicht einer herkömmlichen Mehrfarben-Druckvorrichtung, offenbart in der geprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. 55-28860;

31 ist eine Vorderansicht einer herkömmlichen Mehrfarben-Druckvorrichtung, offenbart in der geprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. 3-71983;

32 ist eine Querschnittsansicht einer herkömmlichen Beschichtungsvorrichtung, offenbart in der geprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. 4-68147;

33 ist eine schematische Querschnittsansicht einer herkömmlichen bildgebenden Vorrichtung, offenbart in der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. 3-24549;

34 ist eine perspektivische Ansicht einer herkömmlichen bildgebenden Vorrichtung, offenbart in der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. 5-8366; und

35 ist eine perspektivische Ansicht einer herkömmlichen bildgebenden Vorrichtung, offenbart in der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. 8-72311.

Beste Art und Weise, die Erfindung durchzuführen

Das Folgende erläutert eine Mehrfarben-Druckvorrichtung und ein Duplex-Druckverfahren eines vorteilhaften Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen.

1 ist eine schematische Querschnittsansicht einer Mehrfarben-Druckvorrichtung eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung. 2 ist die Draufsicht.

Wie in 1 gezeigt, umfasst eine Druckvorrichtung 1001 einen Rahmenkörper 1011. Der Rahmenkörper 1011 umfasst eine Aufzeichnungsmedium-Zuführvorrichtung 1020 eines Einheitstyps, einen Zuführzylinder 1030, Druckzylinder 1031, 1032, einen Übertragzylinder 1033, eine Ausgabevorrichtung 1070 und eine Druckerfarben-Beschichtungsvorrichtung 1061, 1062, 1063 und 1064. Plattenzylinder 1041, 1042, 1043, 1044 mit jeweils einer Druckplatte sind jeweils an der Druckerfarben-Beschichtungsvorrichtung 1061, 1062, 1063 bzw. 1064 befestigt. Gummizylinder 1051, 1052, 1053, 1054 sind vorgesehen, um jeweils die Plattenzylinder 1041, 1042, 1043 bzw. 1044 zu berühren. Die Papierzuführvorrichtung 1020 umfasst eine Zuführstation 1021, die als ein Stapler für ein Aufzeichnungsmedium dient, eine Papieraufnahmevorrichtung 1022, ein Papiertransport-Fördermittel 1023, das als eine Papierzuführvorrichtung dient, eine Zuführvorrichtung 1024, die einen Kopf eines Blatts Papier erfasst, um so Papier zum Zuführzylinder 1030 zuzuführen.

Die Ausgabevorrichtung 1070 umfasst eine Stange 1071, einen Kettengreifer 1072, eine Ausgabestation 1073 und einen Trockner 1074. Die Stange 1071 weist eine Papierhaltevorrichtung zum Aufnehmen eines bedruckten Blattes eines Aufzeichnungsmediums P von dem Druckzylinder auf. Der Kettengreifer 1072 liefert Papier an die Ausgabestation 1073. Die Ausgabestation 1073 stapelt die bedruckten Aufzeichnungsmedien, dreht horizontal nach dem Ende des Druckens, um so die Richtung um 180° um die Richtung der Normalen der Aufzeichnungsmedien zu ändern. Der Trockner 1074 trocknet die Aufzeichnungsmedien P, die von dem Kettengreifer 1072 geliefert werden.

Beim Druckvorgang in der Druckvorrichtung 1001 der 1 werden die Blätter der Aufzeichnungsmedien P von einem Menschen oder einer Maschine gehandhabt und dann in der richtigen Reihenfolge an einer vorbestimmten Position der Zuführstation 1021 der 1 gestapelt. Wenn die Druckvorrichtung 1001 betätigt wird, werden die auf der Zuführstation 1021 gestapelten Aufzeichnungsmedien P durch die Einblasung von Druckluft von einer Luftdüse (nicht gezeigt), die an der Papieraufnahmevorrichtung 1022 befestigt ist, Stück für Stück getrennt. Danach werden die Aufzeichnungsmedien P einzeln mit Abstand von der Papieraufnahmevorrichtung 1022 zum Papiertransport-Fördermittel 1023 bewegt.

Die zum Papiertransport-Fördermittel 1023 bewegten Aufzeichnungsmedien P werden von der Zuführvorrichtung 1024 zu einem Zeitpunkt, wenn die Kopfposition des Aufzeichnungsmediums genau an den Papierhaltebereichen des Ausgabezylinders 1030 ausgerichtet sind, zugeführt. Dann wird die Kopfposition von der Papierhaltevorrichtung des Ausgabezylinders 1030 gehalten und zur Papierhaltevorrichtung des Druckzylinders 1031 geliefert, welcher synchron mit dem Ausgabezylinder 1030 dreht.

Der Ausgabezylinder 1030 und der Druckzylinder 1031 sind so ausgebildet, dass ein Außendurchmesserverhältnis des Zylinders 1030 zum Zylinder 1031 1 zu 2 ist, und die Papierhaltebereiche der jeweiligen Zylinder sind in den jeweiligen Zylindern mit obigem Verhältnis vorgesehen. Mit anderen Worten, ein Papierhaltebereich ist im Ausgabezylinder 1030 vorgesehen und zwei Papierhaltebereiche sind im Druckzylinder 1031 vorgesehen (der Abstand zwischen zwei Papierhaltebereichen in der Zylinderaußenumfangsrichtung wird auf die Zylinderaußenumfangslänge des Ausgabezylinders 1030 angepasst). Der Zuführvorschub der Aufzeichnungsmedien P und der des Druckzylinders 1031 wird gleich und Papier kann sicher von dem Papierhaltebereich des Ausgabezylinders 1030 und dem des Druckzylinders 1031 geliefert werden. Außerdem stören die Papierhaltebereiche einander zwischen den Zylindern nicht. In dieser Vorrichtung ist das Außendurchmesserverhältnis des Zylinders 1030 zum Zylinder 1031 1 zu 2, um die Druckvorrichtung zu verkleinern.

Die Aufzeichnungsmedien P, deren Köpfe von der Papierhaltevorrichtung des Druckzylinders 1031 gehalten werden, drehen mit dem Druckzylinder 1031. Dann werden die Aufzeichnungsmedien P vom Kontaktbereich zwischen dem Gummizylinder 1051 und dem Druckzylinder 1031 und nachfolgend vom Kontaktbereich zwischen dem Gummizylinder 1052 und dem Druckzylinder 103 eingeklemmt, und ein vorbestimmter Druck wird auf diese aufgebracht.

Zu diesem Zeitpunkt werden Bildmuster in der Form von Druckerfarbenbildern auf den Druckerplatten 1141 und 1142, die jeweils um die Plattenzylinder 1041, 1042 gewickelt sind, auf die Gummizylinder 1051 und 1052 übertragen, wobei farbige Druckerfarbe von der Druckerfarben-Beschichtungsvorrichtung 1061 bzw. 1062 zugeführt wird. Jedes Druckerfarbenbild wird auf die Aufzeichnungsmedien P übertragen, die mit dem Druckzylinder 1031 drehen. Der Abstand von dem Bereich, an dem der Druckzylinder 1031 den Gummizylinder 1051 berührt, bis zu dem Bereich, an dem der Druckzylinder 1031 den Gummizylinder 1052 berührt, ist so festgelegt, dass er länger ist als die maximale Länge der Aufzeichnungsmedien P in der Vorschubrichtung. Dadurch tritt kein Fall auf, in dem die Aufzeichnungsmedien P die zwei Gummizylinder gleichzeitig berühren.

Somit werden Druckerfarbenbilder aus zwei Farben, die von der Druckerfarben-Beschichtungsvorrichtung 1061 bzw. 1062 zugeführt werden, auf die Aufzeichnungsmedien P auf dem Druckzylinder 1031 übertragen. Dann werden die Aufzeichnungsmedien P vom Druckzylinder 1031 zum Übertragzylinder 1033, der die gleiche Papierhaltevorrichtung wie der Druckzylinder 1031 aufweist, transportiert.

Der Druckzylinder 1031 und der Übertragzylinder 1033 sind so ausgebildet, dass ein Außendurchmesserverhältnis des Zylinders 1031 zum Zylinder 1033 2 zu 3 ist. Dann werden die Papierhaltebereiche der jeweiligen Zylinder in den entsprechenden Zylindern mit obigem Verhältnis vorgesehen, ähnlich zum Ausgabezylinder. Dadurch kann der Papierhaltebereich des Druckzylinders 1031 und der des Übertragzylinders 1033 die Aufzeichnungsmedien P zum gleichen Zeitpunkt liefern. In der Druckvorrichtung 1001 ist das Außendurchmesserverhältnis von 2 zu 3, welches den Durchmesser des Druckzylinders so klein wie möglich verkleinern kann, festgelegt, so dass die Druckvorrichtung verkleinert ist und der Druckzylinder wird mit möglichst niedrigen Kosten hergestellt.

Ein Spezialpapier mit einer großen Menge an kleinsten Partikeln wird um die Oberfläche des Übertragzylinders 1033 gewickelt und Druckerfarbe der Druckerfarbenbilder, die auf die Aufzeichnungsmedien P übertragen werden, werden nicht auf die Oberfläche des Übertragzylinders 1033 übertragen.

Die somit zum Übertragzylinder 1033 gelieferten Aufzeichnungsmedien P werden vom Übertragzylinder 1033 zum Druckzylinder 1032 transportiert, der die gleiche Form und die gleiche Papierhaltevorrichtung wie der Druckzylinder 1031 aufweist. Zu diesem Zeitpunkt werden Bildmuster in der Form von Druckerfarbenbilden der Druckerplatten 1143 und 1144, die jeweils um die Plattenzylinder 1043, 1044 gewickelt sind, auf die Gummizylinder 1053 und 1054 übertragen, wobei farbige Druckerfarbe von der Druckerfarben-Beschichtungsvorrichtung 1063 bzw. 1064 zugeführt wird. Nachfolgend werden die Druckerfarbenbilder auf die Aufzeichnungsmedien P übertragen, die zum Druckzylinder 1032 geliefert wurden und mit dem Druckzylinder 1032 drehen.

Die Aufzeichnungsmedien P, auf die somit vier Farben übertragen wurden, werden vom Druckzylinder 1032 zur Stange 1071 transportiert, welche das Papierhalteelement des Kettengreifers 1072 ist. Die Oberflächen der zur Stange 1071 transportierten Aufzeichnungsmedien P werden mit einem einfachen Trockner, wie z. B. eine Aushärtevorrichtung mit Ultraviolettstrahlung, in dem Arbeitsvorgang, in dem die Aufzeichnungsmedien P von dem Kettengreifer 1072 zur Ausgabestation 1073 transportiert werden, getrocknet. Dies verhindert eine Verlagerung des Druckbildes auf dem Papierblatt. Die Aufzeichnungsmedien P, die somit von dem Kettengreifer 1072 zur Ausgabestation 1073 transportiert wurden, werden gestapelt, und eine Abfolge des Mehrfarben-Druckvorgangs wird beendet.

Wie aus 1 offensichtlich ist, werden die bedruckten Oberflächen der Aufzeichnungsmedien P zu diesem Zeitpunkt auf eine untere Oberflächenseite der Aufzeichnungsmedien P gelegt, in einem Zustand, in dem die Aufzeichnungsmedien P auf der Zuführstation 1021 gestapelt sind. Dann werden die bedruckten Oberflächen der Aufzeichnungsmedien P auf eine obere Oberflächenseite der Aufzeichnungsmedien P gelegt, in einem Zustand, in dem die Aufzeichnungsmedien P auf der Ausgabestation 1073 am Ende des Druckvorgangs gestapelt sind. Dadurch kann ein Bediener das Druckergebnis sofort bestätigen, auch wenn eine Anormalität wie ein Druckfehler während des Druckens auftritt.

In dem Fall, wenn das Drucken auf die Rückfläche des bedruckten Blattes nachfolgend durchgeführt wird, wird die Zuführstation 1021 entfernt, die Ausgabestation 1073 wird gedreht und die Richtung des Blatts wird um 180° horizontal verändert. Dann werden die Aufzeichnungsmedien P mit der Ausgabestation 1072 zur Position der Zuführstation 1021 verschoben, und die Ausgabestation 1073 wird als Zuführstation 1021 verwendet. Dadurch kann die Ausgabestation 1073 auf die Blattzuführposition der Aufzeichnungsmedium-Zuführvorrichtung 1020 gesetzt werden. Bei der Druckvorrichtung 1001 kann nämlich das Drucken auf die Rückfläche ständig durchgeführt werden, nur durch Installieren der leeren Zuführstation 1021 an Stelle der Ausgabestation 1073, und eine komplizierte Bewegung der Aufzeichnungsmedien beim Duplex-Drucken kann auf einem Minimum gehalten werden. Die Druckvorrichtung 1001 kann das Duplex-Drucken mit einer guten Qualität sogar bei wenig Platz einfach ausführen.

Im obigen Ausführungsbeispiel werden Doppeldurchmesserzylinder als Druckzylinder verwendet (die Außenumfangslänge der Oberfläche, um welche das Aufzeichnungsmedium gewickelt wurde, war doppelt so lang wie der Plattenzylinder). Und als Übertragzylinder wird ein Dreifachdurchmesserzylinder verwendet. Zusätzlich zu einer solchen Konfiguration werden wasserlose Platten verwendet, so dass die Dampfwasservorrichtung weggelassen wurde. Dadurch kann die Druckerfarben-Beschichtungsvorrichtung einfach im Wesentlichen in einer Richtung der Schwerkraft angeordnet werden. Es sei angemerkt, dass das im Wesentlichen gleiche Ergebnis erhalten werden kann, wenn die Konfiguration mit einem Dreifachdurchmesserzylinder als Druckzylinder und ein Doppeldurchmesserzylinder als Übertragzylinder verwendet wird, wie in 3 gezeigt. In diesem Fall ist das Außendurchmesserverhältnis des Übertragzylinders 1030 zum Druckzylinder 1031 1 zu 3.

Als Nächstes wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Beschichtungsvorrichtung und der Druckvorrichtung der vorliegenden Erfindung erläutert.

Das Mehrfarbendrucken oder das Duplex-Drucken gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel verwendet wasserlose Platten. In diesem Ausführungsbeispiel sind Einheitstypen der Druckerfarben-Beschichtungsvorrichtung vorgesehen, die klein und leicht und abnehmbar sind. Jede Druckerfarben-Beschichtungsvorrichtung umfasst, wie in 4 gezeigt, die Formwalze 1201 mit einer elastischen Schicht als Einzel- oder Mehrfachschicht, das Abstreifmesser 1202, den exzentrischen Nocken 1203 zum Steuern der Bewegung des Abstreifmessers, ein Abflachungselement 1209, die Druckerfarben-Verteilungswalzen 1210, 1211 und die Hilfs-Formwalze 1212, die als eine Hilfs-Beschichtungswalze dient und eine elastische Oberfläche aufweist.

Die Formwalze 1201, das Abstreifmesser 1202, die Seitenplatten 1207 und 1208, die an beiden Seiten der Formwalze 1201 in ihrer axialen Richtung angeordnet sind, und das Druckerfarben-Farbwerk 1206 bilden den Druckerfarben-Farbwerkbereich 1205. Die Seitenplatten 1207 und 1208 werden sanft an die Formwalze 1201 gedrückt, damit diese abgedichtet ist. Dies verhindert, dass Druckerfarbe i aus dem Druckerfarben-Farbwerkbereich 1205 nach außen austritt.

Ein kleines Zahnrad (nicht gezeigt), das starr mit der Formwalze 1201 dreht, ist mit einem großen Zahnrad (nicht gezeigt), das starr mit einem Plattenzylinder 1041 dreht, in Eingriff. Somit sind die Formwalze 1201 und der Plattenzylinder 1041 miteinander synchronisiert und werden mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit an ihrem Kontaktbereich gedreht.

Die Druckerfarben-Beschichtungsvorrichtung ist so ausgelegt, dass der exzentrische Nocken 1203, der an der Welle 1204 befestigt ist, gedreht wird, um so das Abstreifmesser 1202 in einer Richtung eines Pfeils A vorwärts und rückwärts zu bewegen, wodurch der Eingriff zwischen dem Abstreifmesser 1202 und der Formwalze 1201 verändert wird, um die Dicke des beschichteten Druckerfarbenfilms zu steuern, der auf dem Außenumfang der Formwalze 1201 ausgebildet ist.

Die Oberfläche des beschichteten Druckerfarbenfilms auf der Formwalze 1201, dessen Dicke gesteuert wurde, wird durch die Abflachungsklinge 1209, die als das Abflachungselement dient, abgeflacht.

Das Abstreifmesser 1202, das in dieser Beschichtungsvorrichtung verwendet wird, besteht aus Stahl, wie z. B. Schwedenstahl, mit einer Dicke von 0,1 bis 0,5 mm. Das Abstreifmesser 1202 wird so gehalten, dass es von den oberen und unteren Seiten von dem Druckerfarben-Farbwerk 1206 und einem Unterseiten-Drückelement 1214 eingesetzt wird, wodurch ein Druckerfarben-Mengensteuerelement 1221 gebildet wird. Es ist somit so aufgebaut, dass durch Begrenzen des Drehwinkels eines Motors (nicht gezeigt) gemäß einem Sensor, wobei der Motor auf jeder der Druckerfarben-Beschichtungsvorrichtungen 1061 bis 1064 befestigt ist, durch Steuern seiner wechselseitigen Drehung mit einem elektrischen Schaltkreis und durch geringfügiges Drehen des exzentrischen Nockens 1203 zum Steuern der Bewegung des Abstreifmessers 1202 durch die Welle 1204, die Eingriffsmenge des Abstreifmessers 1202, welches das Druckerfarben-Mengensteuerelement 1221 bildet, an der Oberfläche der Formwalze 1201 gesteuert wird. Dadurch kann die Dicke des beschichteten Druckerfarbenfilms, der auf der Formwalze 1201 ausgebildet ist, gesteuert werden.

In dem in 4 gezeigten Ausführungsbeispiel wird die Abflachungsklinge 1209 als Abflachungselement verwendet, und das Abflachungselement ist aus Stahl mit einer Dicke von 0,1 bis 0,5 mm gefertigt. Außerdem ist ein Abflachungselement an der stromabwärtigen Seite des Abstreifmessers 1202 zu der Richtung vorgesehen, in der die Formwalze 1201 sich mit einem Intervall von mehreren Millimetern vorwärts bewegt. Das Intervall von 1 mm oder mehr ist vorteilhaft im Hinblick auf den Abflachungseffekt, in das Intervall von 10 mm oder weniger ist vorteilhaft im Hinblick auf die Miniaturisierung der Vorrichtung. Weiterhin ist ein vorteilhafter Bereich des Intervalls ungefähr 1 bis 3 mm.

Wenn das Abflachungselement an der stromaufwärtigen Seite des Abstreifmessers 1202 in der Richtung angeordnet ist, in welcher sich die Formwalze 1201 vorwärts bewegt, vergrößern sich die Streifenfehler, die in dem Abstreifmesserbereich in der Umfangsrichtung der Oberfläche der Druckerfarbenschicht aufgrund von Paperstaub oder dergleichen erzeugt wurden, nicht und sind nicht so auffällig. Dies deshalb, weil die Oberfläche der Formwalze 1201 einmal an der Stelle, an der das Abflachungselement angelegt ist, abgeflacht wird. Dies ist insbesondere nützlich bei der Verhinderung von Streifenfehlern in dem Druckmuster, das einheitlich zur axialen Richtung der Walze ist, wie z. B. Durchfärbe-Drucken, Tangierfilmdrucken usw., und bei dem Druckmuster mit einem kleinen Bildbereich, wie z. B. Regeltypen und Schriftzeichen.

Wenn andererseits das Abflachungselement an der stromabwärtigen Seite des Abstreifmessers 1202 in der Richtung angeordnet ist, in der sich die Formwalze 1201 vorwärts bewegt, wie in 4 gezeigt, können die Streifenfehler, die im Abstreifmesserbereich 1202 erzeugt wurden, einfach so gestaltet werden, dass sie nicht auffällig sind, ungeachtet der Bildmuster der Druckerplatten durch die Abflachungsklinge 1209, die als Abflachungselement dient. Dies deshalb, weil die Filmdicke der Druckerfarbenschicht auf der Druckerfarben-Formwalze 1201 an der Abflachungsklinge 1209 einheitlich und im Wesentlichen so groß wie am Abstreifmesser 1202 ist. Weiterhin, da die Filmdicke der Druckerfarbenschicht auf der Druckerfarben-Formwalze 1201 an der Abflachungsklinge einheitlich und im Wesentlichen so groß wie am Abstreifmesser 1202 ist, kann der Kontaktdruck zwischen der Abflachungsklinge 1209 und der Oberfläche der Formwalze 1201 einfach gesteuert werden. Deshalb wird die Befestigungsposition des Abflachungselements vorzugsweise an der stromabwärtigen Seite des Abstreifmessers in der Richtung, in der die Formwalze 1201 sich vorwärts bewegt, festgelegt, wie in 4 gezeigt.

Als ein vorteilhaftes Beispiel, in dem die Klinge als das Abflachungselement, wie in 4 gezeigt, verwendet wird, gibt es eine Beschichtungsvorrichtung wie in 5 gezeigt. In der Beschichtungsvorrichtung sind die Vorderkante der Führungsseite des Abstreifmessers 1202 und die der Abflachungsklinge 1209, die als Abflachungselement dient, gekrümmt. Außerdem ist die Krümmung R des Abstreifmessers 1202gleich der Krümmung r der Abflachungsklinge 1209 oder mehr. Wenn z. B. der Eingriff zwischen der Oberfläche der Formwalze 1201 und des Abstreifmessers 1202 und zwischen der Oberfläche der Formwalze 1201 und der Abflachungsklinge 1209 so festgelegt ist, dass er gleich ist, wenn die Druckerfarbenschicht, die auf der Oberfläche der Formwalze 1201 ausgebildet ist, durch die Abflachungsklinge 1209 hindurchläuft, wird die Druckerfarbenschicht durch einen Krümmungsunterschied zwischen den Vorderkanten der Führungsseiten einem Widerstand unterworfen. Der Widerstand ist größer als der Widerstand, der erhalten wird, wenn die Druckerfarbenschicht durch das Abstreifmesser 1209 hindurchläuft. Somit ist es einfach, eine Beschichtungsvorrichtung vorzusehen, welche die Druckerfarbenschicht einfach abflachen kann, und die den Kontaktdruck zwischen der Oberfläche der Formwalze 1201 und dem Abstreifmesser 1202 und zwischen der Oberfläche der Formwalze 1201 und der Abflachungsklinge 1209 einfach steuern kann.

Eine vorteilhafte Krümmung R des Abstreifmessers 1202 ist 15 um und mehr, wenn übliche wasserlose Druckerfarbe verwendet wird. Die Krümmung R verändert sich in Abhängigkeit vom Elastizitätsgrad der Formwalze 1201, der relativen Drehgeschwindigkeit der Formwalze 1201 zum Abstreifmesser 1202, der Viskosität der Druckerfarbe i usw., so dass ein passender Wert innerhalb des Bereichs von 15 &mgr;m und mehr gewählt werden kann.

Als ein Beispiel ist ein vorteilhafter Wert der Krümmung R 50 bis 75 &mgr;m unter Bedingungen, in denen die Formwalze 1201 eine Einschichtwalze ist, eine Oberflächengummihärte 30° JISA ist (entsprechend einem Durometer-A-Typ von Shore), die relative Geschwindigkeit zum Abstreifmesser 1202 36 m/min. beträgt, die Viskosität der Druckerfarbe i ungefähr 900 Poise ist.

In der nachfolgenden Erklärung bezeichnet die Gummihärte eine JISA-Härte basierend auf dem entsprechenden Durometer-A-Typ von Shore.

Das wichtige technische Konzept der vorliegenden Erfindung ist, zwei Funktionen zu trennen, die herkömmlicherweise dem Abstreifmesser auferlegt sind, d. h. die Anpassung der Filmdicke des beschichteten Druckerfarbenfilms und das Abflachen der beschichteten Druckerfarbenfilm-Oberflächenschicht. Die Funktion der Anpassung der Druckerfarbenfilmdicke wird für das Abstreifmesser vorgesehen, und die Funktion des Abflachens der beschichteten Druckerfarbenfilmoberfläche wird für das Abflachungselement vorgesehen.

Die Funktion des Abflachungselements ist, der Oberfläche einer Druckerfarbenschicht 1251, als eine beschichtete Schicht, während der Bewegung der Druckerfarbenschicht einen geeigneten Widerstand zu verleihen, wodurch die Druckerfarben-Schichtoberfläche wie mit einer Kelle abgeflacht wird.

Mit anderen Worten, wenn der Abstreifmesserbereich 1202 mit Papierstaub oder dergleichen blockiert ist, biegt sich die Formwalze 1201 an dem blockierten Bereich und entkommt diesem. Aus diesem Grund nimmt die Dicke der Druckerfarbenschicht in diesem Bereich zu, und die Streifenfehler 1252 in Umfangsrichtung, wie in 6 gezeigt, werden in der Druckerfarbenschicht mit dem blockierenden Papierstaub oder dergleichen erzeugt. Wenn die Streifenfehler 1252 das Abflachungselement berühren, wird der angehobene Bereich der Druckerfarbenschicht blockiert und Druckerfarbe kann nicht darunter hindurchlaufen, so dass die Druckerfarbe in die Nutbereiche der Streifenfehler 1252 gedrückt wird. Die Nutbereiche der Streifenfehler 1252 werden mit Druckerfarbe gefüllt und wie in 7 gezeigt abgeflacht.

Die Funktion des Abflachungselements ist wie oben erwähnt, und jedes Element kann verwendet werden, wenn das Element der Oberfläche der Druckerfarbenschicht den geeigneten Widerstand verleiht, um die Druckerfarbenschicht zu blockieren. Im Grunde gibt es keine Einschränkung beim Material, der Form und der Menge des Abflachungselements. Jedoch ist es unter Berücksichtigung eines einfacheren Aufbaus und einer einfacheren Einstellung aus Gründen der Einfachheit der Herstellung wünschenswert, dass das Abflachungselement wie eine Klinge geformt ist, wie in 4 gezeigt, und dass ihr Material ein Metall wie z. B. Eisen, Keramik, Harz usw. ist.

Weiterhin gibt es ein noch mehr bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Beschichtungsvorrichtung. Wie in 8 gezeigt, sind die Hilfs-Formwalzen 1212, 1213 an der stromaufwärtigen Seite der Formwalze 1201 und der stromabwärtigen Seite davon zur Vorschubrichtung der Druckerplatte vorgesehen, wobei sie jeweils als eine von der Formwalze 1201 zu beschichtende Oberfläche dienen. Dann sind die Druckerfarben-Verteilungswalzen 1210, 1211 zwischen der Formwalze 1201 und den Hilfs-Formwalzen 1212 und 1213 vorgesehen. Die Druckerfarben-Verteilungswalzen 1210 und 1211 kommen mit der Formwalze 1201 und den Hilfs-Formwalzen 1212 und 1213 zur gleichen Zeit in Berührung und schwingen in der axialen Richtung.

Gemäß der obigen Beschichtungsvorrichtung wird die Druckerfarben-Schichtoberfläche auf der Formwalze 1201 durch das Abflachungselement abgeflacht, so dass die Streifenfehler 1252 in der Umfangsrichtung der Oberfläche des beschichteten Druckerfarbenfilms durch Papierstaub oder dergleichen kaum erzeugt werden. Sogar wenn die Streifenfehler erzeugt werden, werden die Streifenfehler zu dem Zeitpunkt, wenn die Druckerfarbenschicht auf die Druckerplatte 1141 übertragen wird, unauffällig. Dies deshalb, weil die Phasen der Streifenfehler auf der Hilfs-Formwalze 1213 und der Formwalze 1201 und der Hilfswalze 1213 sich durch die Funktionen der Druckerfarben-Verteilungswalzen 1210 und 1211, die in der axialen Richtung schwingen, unterscheiden.

In der in 9 und 10 gezeigten Druckerfarben-Beschichtungsvorrichtung zum Beispiel ist, auch wenn die Streifenfehler in dem Bereich des Abstreifmessers 1202 erzeugt werden, jede Phase der Streifenfehler axial von der Formwalze 1201 verschoben und werden durch die Funktionen der Druckerfarben-Verteilungswalzen 1210 und 1211, die in der axialen Richtung schwingen, auf die Hilfs-Formwalzen 1212 und 1213 übertragen. Aus diesem Grund wird die Druckerfarbenbeschichtung auf der Druckerplatte 1141, welche die Hilfs-Formwalze 1213, die Formwalze 1201 sowie die Hilfs-Formwalze 1212 verwendet, in dem Zustand durchgeführt, in dem die Phase axial verschoben ist. Dadurch werden die Streifenfehler auf der Druckerplatte 1141, die als die Beschichtungsoberfläche dient, unauffällig.

Die Formwalze 1201, die in dieser Beschichtungsvorrichtung verwendet wird, umfasst z. B. eine Gummi- oder Kunststoff-Elastomerwalze mit einer elastischen Oberfläche. Der Aufbau des elastischen Bereichs der Walze kann einschichtig sein. Vorzugsweise kann ein Mehrschichtaufbau mit zwei oder mehr Schichten, bei dem die Härte härter wird als eine Innenschicht, wenn man sich der Oberflächenschicht annähert, verwendet werden, wie in 4, 8, 9, 11 und 12 gezeigt, da die Erzeugung von Streifenfehlern verringert werden kann.

In dieser Art von Beschichtungsvorrichtung wird die Dicke des beschichteten Druckerfarbenfilms nur durch die Veränderung des Eingriffs zwischen dem Abstreifmesser 1202 und der Formwalze 1201 gesteuert. Wenn z. B. ein Gummi wie Nitrilgummi als Material der Formwalze 1201 verwendet wird, wird die Dicke des beschichteten Druckerfarbenfilms durch den Verschleiß der Walzenoberfläche verändert oder der Weichmacher im Gummi wird entzogen und die Oberflächenhärte der Walze wird 10° oder viel höher als ein anfangs eingestellter Wert, wenn eine solche Walze für einen langen Zeitraum verwendet wird. Dadurch tritt ein Problem auf, dass Streifenfehler aufgrund des Papierstaubs häufig erzeugt werden.

Aus diesem Grunde wird die Formwalze 1201 mit dem Mehrschichtaufbau, bei dem die Härte der Oberflächenschicht härter festgelegt ist als die der Innenschicht, vorzugsweise verwendet. Vorzugsweise ist die oberste Oberflächenschicht zumindest Polyurethangummi, und noch mehr bevorzugt sind die entsprechenden Schichten aus Polyurethangummi.

Hier umfasst die Bedingung „die Härte der Oberflächenschicht ist härter festgelegt als die der Innenschicht" die folgenden Fälle. Insbesondere wird auf die zwei angrenzenden Schichten geachtet, und das Verhältnis, in dem die Härte der Schicht nahe der Oberfläche härter als die der Schicht nahe zum Inneren ist, wird in allen angrenzenden zwei Schichten als eine vorteilhaftere Konfiguration festgelegt. Die obige Bedingung ist nicht auf den oben erwähnten Fall beschränkt. Die obige Bedingung bedeutet auch, dass die Durchschnittshärte der Oberflächenschicht, die erhalten wird, wenn die Mehrfachschicht aus Gummi in zwei Hälften in der radialen Richtung geteilt wird, höher ist als die Durchschnittshärte der Innenschicht (die Durchschnittshärte ist ein Wert, der erhalten wird, wenn die Gesamtsumme, die durch Multiplizieren der Härte jeder Schicht mit der Dicke erhalten wird, durch die Gesamtdicke geteilt wird). Auch wenn die Gummischicht keine festgelegte Schichtstruktur aufweist, ist deshalb die obige Bedingung in dem Fall erfüllt, in dem das obige Verhältnis festgelegt ist, wenn die Schicht im Hinblick auf den obigen Punkt in zwei geteilt wird.

Der Grund, warum Polyurethangummi verwendet wird, ist wie folgt:

Polyurethangummi hat eine sehr gute Elastizität und Zähigkeit, und weist eine gute Reißfestigkeit und einen guten Abriebwiderstand auf. Aufgrund dessen weist Polyurethangummi eine gute dimensionale Stabilität zum Zeitpunkt der Reibung zwischen der Formwalze und dem Abstreifmesser auf, so dass die Dicke des beschichteten Druckerfarbenfilms konstant gehalten werden kann. Außerdem hat Polyuretangummi einen erheblich niedrigeren Anteil von Weichmachern im Vergleich zu Nitrilgummi oder dergleichen, der im Allgemeinen in der Druckvorrichtung verwendet wird. Die Veränderung der Gummihärte, die verursacht wird, wenn Weichmacher im Gummi entzogen wird, ist gering.

Außerdem kann Polyurethangummi, durch die Verwendung der Mehrfachschicht, in der die Härte der Oberflächenschicht härter als die der Innenschicht ist, die Streifendefekte aufgrund von Papierstaub im Vergleich zur Einfachschicht stark verringern.

Wenn alle Schichten aus Polyurethangummi gebildet sind, ist die Abreibung der Walzenoberfläche gering. Dadurch ist die Veränderung der Dicke des beschichteten Druckerfarbenfilms gering, auch wenn die Walze für einen langen Zeitraum verwendet wird. Durch die Verwendung der Mehrfachschicht, bei der die Härte der Oberflächenschicht so festgelegt ist, dass sie härter als die der Innenschicht ist, ist die Erzeugung von Streifenfehlern aufgrund von Papierstaub gering, und der Weichmacher im Gummi wird nicht entzogen, so dass die Veränderung der Gummihärte gering ist. Deshalb ist die Verwendung von Polyurethangummi vorteilhaft, da gute Beschichtungsbedingungen für einen langen Zeitraum aufrechterhalten werden können.

In der oben erwähnten Druckerfarbeneinheit verschleißt die Formwalze 1201 leicht, da die Formwalze 1201 und das Abstreifmesser 1202 durch die Druckerfarbenschicht aneinander reiben. Der Verschleiß der Formwalze 1201 steigt, wenn die Oberflächenhärte der Formwalze 1201 abnimmt. Auch die Menge an Wärme an dem Bereich der Formwalze 1201 nimmt zu und die Druckerfarbentemperatur steigt, mit dem Ergebnis, dass sie einen unvorteilhaften Einfluss auf die Druckbedingungen haben. In der Einfachschicht aus Polyurethangummi war der Nachteil, dass die Oberflächenhärte der Formwalze nicht stark angehoben werden konnte, wegen der Beschränkung der Härte. Im Gegensatz dazu, wenn die Formwalze aus der Mehrfachstruktur gebildet ist, kann die Bedingung, bei der keine Streifenfehler erzeugt werden, hergestellt werden, indem die Härte der Innenschicht verringert wird, auch wenn die Oberflächenhärte der obersten Schicht auf 50° oder mehr festgelegt ist, welche in der Einfachschicht nicht verwendet werden kann. Dadurch kann die Formwalze ohne jedes Problem verwendet werden.

In der Formwalze 1201 aus Polyurethangummi ist es erforderlich, dass der Eingriff mit dem Abstreifmesser 1202 konstant gehalten wird. Aus diesem Grund wird vorteilhafterweise eine elastische Struktur verwendet, in welcher die Formwalze vom verformten Zustand sofort zum ursprünglichen Zustand zurückgeführt wird. Eine Schaumstoffstruktur, die viel Zeit braucht, um vom verformten Zustand zum ursprünglichen Zustand zurückzukehren, ist nicht vorteilhaft.

Die vorliegende Erfindung erzielte die oben erwähnten guten Vorteile durch Verwendung des Polyurethangummis der Mehrfachschicht-Struktur, die herkömmlich schwer herzustellen war.

Als Polyurethangummis, die in der vorliegenden Erfindung verwendet werden können, gibt es UV Summit von Meiwa Rubber Industrial Co., Ltd., Uron H von Kinyousha Co., Ltd., New UV von Kanuki Roller Works, Col, Ltd., usw.

In einem Fall, wenn die Formwalze 1201 mit der Einfachstruktur aus Gummi- oder Kunststoffelastomer verwendet wird, wird die Oberflächenhärte der Formwalze 1201 vorzugsweise auf 15° bis 70° basierend auf der von JISA definierten Gummihärte (entsprechend einem Durometer-A-Typ von Shore) festgelegt. Dies deshalb, weil es schwierig ist, einen dünnen Druckerfarbenfilm zu bilden, wenn die Härte unter 15° liegt. Auch kann ein stabiler Druckerfarbenfilm weder erhalten noch ein normaler Druckerfarbenübertrag auf die Plattenoberfläche durchgeführt werden, wenn die Härte 70° übersteigt.

Der vorteilhafte Wert der Härte ist 25° bis 50°. Der Grund ist wie folgt:

Insbesondere wenn die Oberflächenhärte der Formwalze 1201 gering ist, wird eine starke Reibungswärme während des Druckvorgangs zwischen der Formwalze 1201 und dem Abstreifmesser 1202, das mit Druck die Formwalze 1201 berührt, erzeugt. Durch diesen Einfluss dehnt sich die Formwalze 1201 thermisch aus, ein Unterschied in der Umfangsgeschwindigkeit zwischen der Formwalze 1201 und den Plattenzylindern tritt auf und ein Schlupf wird induziert, und die Gummizylinder werden leicht dreckig. Der vorteilhafte Wert der Oberflächenhärte der Formwalze 1201, der das obige Problem vermeiden kann, liegt zwischen 40° und 50°.

Andererseits, wenn die Formwalze 1201 mit dem Mehrfachschichtaufbau aus Gummi- oder Kunststoffelastomer verwendet wird, kann der stabile Druckerfarbenfilm erhalten werden, indem die Härte der Innenschicht verringert wird, auch wenn die Oberflächenhärte 70° übersteigt. Es gibt kein Problem, solange die Oberflächenhärte nicht zu niedrig wird. Deshalb ist der vorteilhafte Wert der Härte der äußersten Schicht der Formwalze 1201 40° oder mehr.

Als Nächstes wird im Folgenden ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der bildgebenden Vorrichtung, des bildgebenden Verfahrens, des Abbildungsmediums, des Drucksystems, der Druckvorrichtung und des Druckverfahrens unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert.

13 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels der bildgebenden Vorrichtung der vorliegenden Erfindung. Wie in 13 gezeigt, umfasst eine bildgebende Vorrichtung 2001 einen Plattenzylinder 2011, der als eine Mediumstütztrommel zum Aufwickeln eines Abbildungsmediums 2018 um seine Außenoberfläche dient, einen Abbildungskopf 2012 einschließlich einer Lichtstrahl-Ausstrahlungsquelle und eines optischen Systems zum Fokussieren der von der Lichtstrahl-Ausstrahlungsquelle ausgegebenen Lichtstrahlen, eine Steuereinheit 2016 zum Steuern der Lichtstrahl-Ausstrahlungsquelle und ein Kabel 2015 zum Verbinden des Abbildungskopfs 2012 und der Steuereinheit 2016 miteinander.

Der Abbildungskopf 2012 ist auf einer geradlinigen Stufe 2014 befestigt, um eine parallele Bewegung zu einer axialen Richtung des Plattenzylinders 2011 zu realisieren. Der Abstand zwischen dem Abbildungskopf 2012 und dem Abbildungsmedium 2018 wird so gesteuert, dass die Lichtstrahlen auf der Oberfläche des Abbildungsmediums fokussiert sind. Die Ausgabe der Lichtstrahl-Ausstrahlungsquelle wird auf der Grundlage eines Werts eines Laserleistungsdetektors 2017 gesteuert. Genauer gesagt wird die Ausgabe der Lichtstrahl-Ausstrahlungsquelle gesteuert, um die Veränderung der physikalischen Eigenschaften, wie physikalische Vorsprünge und Vertiefungen, oder die Veränderung der Löslichkeit eines Lösungsmittels an einem Lichtstrahl-Bestrahlungsabschnitt und einen Nichtbestrahlungsabschnitt des Abbildungsmediums 2018 ausreichend zu erzeugen.

Dann, wenn die Abbildung des Druckmusters durchgeführt wird, wird der Plattenzylinder 2011, um den das Abbildungsmedium 2018 gewickelt ist, in einer Richtung eines Pfeils R der Figur direkt durch Verwendung eines Antriebsmotors 2013, wie ein Pulsmotor, oder über ein Wechselgetriebe, gedreht. Zusätzlich wird die Lichtstrahl-Ausstrahlungsquelle gemäß den Abbildungsdaten geschaltet, wenn sich der Abbildungskopf 2012, der auf der geradlinigen Stufe 2014 befestigt ist, in einer Richtung eines Pfeils S parallel zur Welle des Plattenzylinders in der Figur bewegt. Dadurch erzeugt die bildgebende Vorrichtung 2001 die Veränderung der physikalischen Eigenschaften, wie physikalische konkave und konvexe Bereiche, oder die Veränderung in der Löslichkeit des Lösungsmittels auf der Oberfläche des Abbildungsmediums 2018 gemäß zweidimensionaler Abbildungsdaten.

Bei der bildgebenden Vorrichtung 2001 kann die Verwendung einer Vielzahl von Lichtstrahl-Ausstrahlungsquellen, die unabhängig angetrieben werden können, in Betracht gezogen werden, um die Leistung zu verbessern. In diesem Fall bedeutet die Verbesserung der Leistung der bildgebenden Vorrichtung 2001 eine Verbesserung der Abbildungsgeschwindigkeit und – auflösung, und ein Ausgleichsverhältnis zwischen der Abbildungsgeschwindigkeit und der Auflösung wird aufgestellt.

Die Auflösung in diesem Fall zeigt, wie viele Punkte pro Einheit Länge ausgebildet werden können, und dpi (dots per inch – Punkte pro Zoll) wird üblicherweise als Einheit verwendet. Zum Beispiel entsprechend 2540 dpi 100 Punkten/mm.

Es sei angenommen, dass i Linien, fortlaufend zu einer schnellen Abtastrichtung, die gleichzeitig von i Lichtstrahl-Ausstrahlungsquellen ausgegeben werden, unter Verwendung des Abbildungskopfs 2012 mit i Lichtstrahl-Ausstrahlungsquellen abgebildet werden.

In diesem Fall sind Punktabstände dp zum Erzielen einer vorbestimmten Auflösung r 1/r. Eine Richtung R der Linien, die durch die Drehung des Plattenzylinders 2011 abgebildet werden, wird als eine Schnellabtastrichtung definiert, und eine Richtung S der Linien, die von der parallelen Bewegung des Abbildungskopfs 2012 abgebildet werden, ist als eine langsame Abtastrichtung definiert. Der Abbildungskopf wird in der langsamen Abtastrichtung nach Beendigung der Abbildung um einen vorbestimmten Abstand verschoben, der einer Umdrehung in der Schnellabtastrichtung entspricht. Der vorbestimmte Abstand ist i-Mal so groß wie der Punktabstand dp auf dem Abbildungsmedium. Danach werden die nächsten i Linien abgebildet, und eine Reihe von Operationen wird wiederholt, so dass die Abbildung des gesamten Abbildungsbereichs fertiggestellt wird.

Somit kann durch die Verwendung von i Lichtstrahl-Ausstrahlungsquellen die Zeit, die für die Abbildung erforderlich ist, auf 1/i verringert werden, wenn die Auflösung die gleiche ist. Um die Auflösung j-Mal zu erhöhen, ist es erforderlich, dass der Punktabstand auf dp/j gesetzt wird und dass der Abstand der Bewegung des Abbildungskopfs auf dp × i/j festgelegt wird. Dann folgt daraus die Zeit für die Abbildung in j/i-Mal.

Es gibt eine Laserdiodenanordnung als eines der Verfahren zur Verwendung einer Vielzahl von Lichtstrahl-Ausstrahlungsquellen. Die allgemeine Übersichtsansicht ist in 14 gezeigt.

Eine Laserdiodenanordnung 2008 umfasst acht Laserdioden, die unabhängig angesteuert werden können, in einem Chip. Laserstrahl-Emissionsenden 2081a bis 2081h, antriebsseitige Elektroden 2082a bis 2082h, eine gemeinsame Rückflächenelektrode 2083 für alle Laserdioden sind jeweils für die acht Dioden vorgesehen. Ein vorbestimmter Strom an den antriebsseitigen Elektroden 2082a bis 2082h ermöglicht, dass der Laserstrahl aus den entsprechenden Laserstrahl-Emissionsenden 2081a bis 2081h ausgegeben wird. In diesem Fall bedeutet vorbestimmter Strom ein Stromwert über einem Schwellenwert, bei dem die Laserdiode beginnt, einen Laserstrahl zu erzeugen.

Es gibt eine Glasfaseranordnung als ein weiteres Verfahren, das eine Vielzahl von Lichtstrahl-Ausstrahlungsquellen nutzt. Eine Übersichtsansicht einer Laservorrichtung 2006 für eine Glasfaserausgabe ist in 15 gezeigt.

Die Laservorrichtung 2006 umfasst einen Baugruppenabschnitt 2061 und einen optischen Glasfaserleiter 2062 zum Führen eines Laserstrahls zu einer Außeneinheit. Der Baugruppenabschnitt 2061 umfasst einen Laserdiodenchip mit zumindest einem Lichtemissionsende, ein leitfähiges Element für einen elektrischen Kontakt zwischen einer Elektrode des Diodenchips und der Außeneinheit, ein Wärmeleitelement zum Ausstrahlen von Wärme vom Diodenchip zur Außeneinheit, und ein optisches System, um zu erreichen, dass der Laserstrahl auf den optischen Glasfaserleiter von der Laserdiode einfällt. Dann wird der Laserstrahl von einem Emissionsende 2063 des optischen Glasfaserleiters 2062 ausgegeben.

Das in 16 gezeigte Emissionsende 2063 des optischen Glasfaserleiters 2062 umfasst einen Kernbereich 2064 und einen Mantelbereich 2065, und der Laserstrahl wird vom Kernbereich 2064 ausgegeben. Dann werden die Emissionsenden 2063 der Vielzahl von Glasfaserleitern der Laservorrichtung für die Glasfaserausgabe in einer Anordnung angeordnet und befestigt, um die Glasfaseranordnung zu bilden. Wenn die Glasfaseranordnung als die Lichtstrahl-Ausstrahlungsquelle verwendet wird, ist der Minimalabstand zwischen den Lichtstrahl-Ausstrahlungsquellen durch eine Außenabmessung des Mantelbereichs 2065 beschränkt.

In vielen Fällen ist es sowohl im Verfahren der Laserdiodenanordnung als auch der Glasfaseranordnung unmöglich, die Lichtstrahl-Ausstrahlungsquellen, d. h. die entsprechenden Emissionsenden, so anzuordnen, dass sie ohne Zwischenraum nahe beieinander liegen. Um die Abbildung im Abbildungsbereich des Abbildungsmediums ohne jeden Zwischenraum durchzuführen, muss die Anordnung um einen vorbestimmten Winkel &thgr; zur langsamen Abtastrichtung S geneigt sein, wie in 17 gezeigt. Eine Anordnung 2007 umfasst acht Lichtstrahl-Ausstrahlungsquellen 2071a bis 2071h, und deren Neigungswinkel &thgr; wird durch die folgende Gleichung (1) definiert: cos&thgr; = ds/a Gleichung (1) wobei a der Abstand zwischen den Lichtstrahl-Ausstrahlungsquellen ist, ein Punktabstand an der Lichtquellenoberfläche ds, der erhalten wird durch Konvertieren des Punktmittelpunktabstands entsprechend der vorbestimmten Auflösung in der langsamen Abtastabrichtung S zur Abmessung auf der Lichtstrahl-Ausstrahlungsquellenoberfläche, die erhalten wird durch Dividieren des mittleren Oberflächenpunktabstands dp durch die Vergrößerung des optischen Systems. Wenn z. B. die Auflösung 2540 dpi ist, d. h. dp = 10 &mgr;m und die Vergrößerung des optischen Systems ist R, dann ist ds = 40 &mgr;m erfüllt.

Um die Druckqualität beim Mehrfarbendrucken zu verbessern, ist es offensichtlich wichtig, die Positionsgenauigkeit der Punkte auf dem Abbildungsmedium, das von der bildgebenden Vorrichtung mit einem einzelnen Kopf oder einer Vielzahl von Abbildungsköpfen abgebildet wird, zu verbessern. Es ist auch offensichtlich wichtig, die Abbildungs-Startposition des Abbildungsmediums für jede Farbe auszurichten. Mit anderen Worten, wenn das Abbildungsmedium direkt ohne Verwendung des Zwischenelements abgebildet wird und die Abbildungs-Startposition des Abbildungsmediums auf die gleiche Position gesetzt ist, kann eine winzige Positionsverschiebung des Druckmusters des Abbildungsmediums jeder Farbe beim Mehrfarbendrucken verringert werden, was ein wirksames Mittel ist, um die Qualität des Mehrfarbendruckens zu verbessern, ohne viel Zeit zu beanspruchen.

Üblicherweise wurden das Positionierungsverfahren, das Befestigungsverfahren und die Bauteile nicht von der bildgebenden Vorrichtung und der Druckvorrichtung gemeinsam genutzt, aus den folgenden Gründen: 1) die direkte Abbildung auf das Abbildungsmedium wurde nicht oft durchgeführt, 2) es gab wenige gemeinsame Punkte in dem technischen Konzept bei der Herstellung der Vorrichtung, z. B. zielte die bildgebende Vorrichtung darauf ab, eine Gewichtsreduktion zu erreichen, während die Druckvorrichtung darauf gerichtet war, die Festigkeit zu erhöhen, um eine hohe Druckqualität zu erhalten, 3) im Allgemeinen sind die Hersteller der bildgebenden Vorrichtung und der Druckvorrichtung nicht die gleichen.

Sogar heutzutage, wenn eine sofortige Vorbereitung des Abbildungsmediums durch die bildgebende Vorrichtung häufig durchgeführt wird, wurde die oben erwähnte gemeinsame Nutzung nicht durchgeführt.

Das Merkmal des Drucksystems der vorliegenden Erfindung liegt in dem Punkt, dass das Positionierungsverfahren des Abbildungsmediums in der Druckvorrichtung im Wesentlichen das gleiche ist, wie das der bildgebenden Vorrichtung. Zum Beispiel ist in der bildgebenden Vorrichtung, bei der die Positionierungslöcher im Abbildungsmedium vorgesehen sind und das Druckmuster mit dem Energiestrahl in Bezug auf die Positionierungslöcher direkt auf dem Abbildungsmedium ausgebildet ist, der in der Druckvorrichtung verwendete Plattenzylinder als das Befestigungselement des Abbildungsmediums vorgesehen. Dadurch sind die Referenzbefestigungsposition des Abbildungsmediums zur bildgebenden Vorrichtung und die Referenzbefestigungsposition zur Druckvorrichtung so festgelegt, dass sie zueinander gleich sind.

Auf diese Weise wird die winzige Positionsverschiebung, die durch den Unterschied in der Referenzbefestigungsposition des Abbildungsmediums zwischen der jeweiligen Vorrichtung entsteht, beseitigt. Außerdem kann die winzige Positionsverschiebung, die durch die den Plattenzylinders beider Vorrichtungen eigene Krümmung und die Beschaffenheit der Vorrichtung, die zum Zeitpunkt des Wickelns des Abbildungsmediums erzeugt wird, verursacht wird, minimiert werden. Dadurch werden die Konstruktions- und Herstellungskosten durch gemeinsames Nutzen der Plattenzylinder verringert. Dadurch sind die Druckvorrichtung und die bildgebende Vorrichtung zu vernünftigen Kosten aufgebaut.

Sogar in einem Fall, in dem die vollständige gemeinsame Nutzung mit den Plattenzylindern der Druckvorrichtung aufgrund einer Gewichtsreduktion der Plattenzylinder der bildgebenden Vorrichtung nicht durchgeführt werden kann, kann der Aufbau des Abbildungsmediums-Befestigungsabschnitts gemeinsam genutzt werden. Somit kann die winzige Positionsverschiebung, die durch den Unterschied in der Referenzbefestigungsposition des Abbildungsmediums zwischen der jeweiligen Vorrichtung entsteht, minimiert werden. Auch die winzige Positionsverschiebung, die durch die den Plattenzylindern jeder Vorrichtung eigene Krümmung und die Beschaffenheit der Vorrichtung, die zum Zeitpunkt des Wickelns des Abbildungsmediums erzeugt wird, verursacht wird, minimiert werden. Deshalb ist es offensichtlich, dass das qualitativ hochwertige Drucken, bei dem die Positionsverschiebung ähnlicher Abbildungsmedien gering ist, sowie der Fall der gemeinsamen Nutzung der Plattenzylinder realisiert werden können.

18 zeigt ein Beispiel des Abbildungsmediums in dem Fall, wenn das Positionierungsverfahren des Abbildungsmediums im Drucksystem der vorliegenden Erfindung durch Eingreifen der Positionierungslöcher, die in dem Abbildungsmedium vorgesehen sind, mit Positionierungsstiften, die in der bildgebenden Vorrichtung vorgesehen sind, durchgeführt wird. 13 ist eine perspektivische Ansicht der bildgebenden Vorrichtung im Zusammenhang mit diesem Fall.

Wie in 18 gezeigt, umfasst ein Abbildungsmedium 1018A eine Vielzahl von Positionierungslöchern 2181 am Abbildungsmedium-Kopfbereich und Befestigungslöcher 2182 am Abbildungsmedium-Fußbereich. In der Vielzahl der Positionierungslöcher 2181 und der Befestigungslöcher 2182 ist das Abbildungsmedium so geschnitten, dass zwei Seiten, wobei zumindest eine der zwei Seiten entlang der Zuführrichtung zum Plattenzylinder und einer Kopfseite des Abbildungsmediums ist, sich in rechten Winkeln zum Zeitpunkt der Vorbereitung des Abbildungsmediums 2018A schneiden. Danach werden die Positionierungslöcher 2181 und die Befestigungslöcher 2182 auf der Grundlage der zwei Seiten, die sich in rechten Winkeln schneiden, von einer Verarbeitungsmaschine für diesen speziellen Zweck korrekt zu vorbestimmten Formen verarbeitet. Bei der Plattenherstellung und dem Drucken ist die Referenzbefestigungsposition des Abbildungsmediums auf die Vielzahl der Positionierungslöcher 2181 gesetzt. Zwei Seiten, d. h. die Seite die als Lochreferenz dient und die Kopfseite des Abbildungsmediums, müssen sich nicht notwendigerweise in rechten Winkeln schneiden. Jedoch schneiden sich die zwei Seiten vorzugsweise in rechten Winkeln, da sich die Bearbeitbarkeit beim Schneidevorgang des Abbildungsmediums, beim Lochvorgang der Positionierungslöcher 2181 und beim Packvorgang des Abbildungsmediums verbessert.

Der Eingriff der Positionierungslöcher 2181, die in dem Abbildungsmedium vorgesehen sind, mit den Positionierungsstiften, die in der bildgebenden Vorrichtung vorgesehen sind, wird wie folgt erläutert. Das heißt für die Verwendung einer Harzschicht als Basismaterial des Abbildungsmediums, wenn der Öffnungsdurchmesser jedes der Positionierungslöcher des Abbildungsmediums größer als der Außendurchmesser jedes der Positionierungsstifte ist, ist der Unterschied zwischen dem Öffnungsdurchmesser und dem Außendurchmesser kleiner als der Punktabstand. Andererseits, wenn der Öffnungsdurchmesser jedes der Positionierungslöcher des Abbildungsmediums kleiner ist als der Außendurchmesser jedes der Positionierungsstifte, wird die Positionierung vorzugsweise in einem Bereich festgelegt, in dem die in der Harzschicht vorgesehenen Positionierungslöcher nicht brechen.

Der Grund wird nachfolgend erläutert. Das heißt, für die Verwendung der Harzschicht als das Basismaterial des Abbildungsmediums wird, sogar wenn der Außendurchmesser jedes der Positionierungsstifte größer als jeder der Öffnungsdurchmesser der Positionierungslöcher 2181 ist, die Harzschicht elastisch verformt und die Positionierungsstifte werden in die Positionierungslöcher eingepasst. Dadurch kann eine gute Positionierung erreicht werden, ohne die Positionierungslöcher zu brechen. Wenn jedoch der Außendurchmesser jedes der Positionierungsstifte kleiner als jeder der Öffnungsdurchmesser der Positionierungslöcher 2181 ist, verschlechtert sich die Positionierungsgenauigkeit um einen Raum zwischen den Positionierungslöchern 2181 und den Positionierungsstiften.

Für eine Verwendung von Metall als Basismaterial des Abbildungsmediums ist der Öffnungsdurchmesser jedes der Positionierungslöcher 2181, die im Abbildungsmedium vorgesehen sind, vorzugsweise größer als der Außendurchmesser jedes der Positionierungsstifte. Und der Unterschied zwischen den Öffnungsdurchmessern und den Außendurchmessern ist vorzugsweise kleiner als der Punktabstand.

Der Grund wird nachfolgend erläutert. Das heißt, für eine Verwendung von Metall als das Basismaterial des Abbildungsmediums, wenn der Außendurchmesser jedes der Positionierungsstifte größer ist als der Öffnungsdurchmesser jedes der Positionierungslöcher, werden die Positionierungslöcher zerbrochen und die Positionsgenauigkeit verschlechtert sich. Wenn der Außendurchmesser jedes der Positionierungsstifte viel kleiner als der Öffnungsdurchmesser jedes der Positionierungslöcher ist, verschlechtert sich die Positionsgenauigkeit um den Raum zwischen den Positionierungslöchern und den Positionierungsstiften.

Ein Vorgang des Befestigens/Abnehmens des Abbildungsmediums an/von der bildgebenden Vorrichtung in diesem Ausführungsbeispiel wird wie folgt erläutert:

19 zeigt den Zustand, in dem das Abbildungsmedium 2018A an einem Plattenzylinder 2011A in der bildgebenden Vorrichtung 2001 der 13 befestigt ist.

Das Abbildungsmedium 2018A, das auf einem Stapler (nicht gezeigt) befestigt ist, wird dem Plattenzylinder 2011A mittels einer Zuführwalze 2026 zugeführt. Der Plattenzylinder 2011A hat den gleichen Aufbau wie der Plattenzylinder vom Stiftbefestigungstyp der Druckvorrichtung. Der Plattenzylinder 2011A umfasst eine Welle 2020, eine Stiftreihe 2023 für die Positionierung, eine Kopfbereich-Befestigungsklaue 2022 und eine Fußbereich-Befestigungsklaue 2025. Die Welle 2020 hält den Plattenzylinder 2011A, so dass er drehbar ist, und dient als eine Rotationsmitte. Die Stiftreihe 2023 zur Positionierung ist axial angeordnet, um mit den Positionierungslöchern des Kopfbereichs des Abbildungsmediums 2018A in Eingriff zu gelangen. Die Kopfbereich-Befestigungsklaue 2022 ist ein Element zum Fixieren des Kopfbereichs des Abbildungsmediums 2018A in einem Zustand, dass eine Welle 2021 eine Rotationsmitte ist. Die Fußbereich-Befestigungsklaue 2025 ist ein Element zum Fixieren des Fußbereichs des Abbildungsmediums 2018A in einem Zustand, dass eine Welle 2024 eine Rotationsmitte ist, und um eine Spannung auf das Abbildungsmedium 2018A aufzubringen, um eine Schlaffheit des Abbildungsmediums zu beseitigen.

Um die Phase des Plattenzylinders 2011A bei der Plattenzylinder-Anhaltezeit beizubehalten, erfasst ein Sensor (nicht gezeigt) die Phase, um einen Antriebsmotor 2013 zu steuern, wodurch die Anhalteposition gesteuert wird. Das Abbildungsmedium 2018A, das zum Plattenzylinder 2011A, der an einer vorbestimmten Position anhält, transportiert wurde, wird angehalten, um von einer Zuführwalze 2026 zum Zuführen des Abbildungsmediums durch ein Signal von einem Positionserfassungssensor (nicht gezeigt) zum Erfassen der Kopfposition des Abbildungsmediums 2018A zugeführt zu werden. Außerdem wird das Abbildungsmedium 2018A durch Eingreifen der Positionierungslöcher 2181 mit der Stiftreihe 2023 positioniert, wenn die Kopfbefestigungsklaue 2022 in Übereinstimmung mit dem Signal vom Positionserfassungssensor betätigt wird und sich gegen den Uhrzeigersinn dreht.

Eine Druckkraft wird durch die Welle 2021 mit der Kopfbefestigungsklaue 2022 über eine Feder usw. auf die Stiftreihe 2023 aufgebracht. Dadurch wird das Abbildungsmedium 2018A, dessen Kopfbereich positioniert ist, sicher auf dem Plattenzylinder 2011A gehalten. Danach wird der Plattenzylinder 2011A vom Antriebsmotor 2013 mit einer ziemlich niedrigen Geschwindigkeit von weniger als 1/10 der Umfangsgeschwindigkeit von 2 bis 10 m/s, mit welcher die Abbildungsoperation abgearbeitet wird, gedreht. Außerdem wird das Abbildungsmedium 2018A um den Plattenzylinder 2011A gewickelt, während es von der Zuführwalze 2026 mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit wie der Plattenzylinder 2011A zugeführt wird.

Der Schnittbereich zwischen der Stiftreihe 2023 und dem Außenumfang des Plattenzylinders 2011A ist vollendet, so dass keine Fehlstellen auf dem Abbildungsmedium 2018A zum Zeitpunkt der Befestigung ausgebildet sind und keine Schlaffheit wird im Abbildungsmedium 2018A erzeugt. Genauer wird der Schnittbereich zwischen der Stiftreihe 2023 und dem Außenumfang des Plattenzylinders 2011A so vollendet, dass er eine sanfte Krümmung r mit einem Radius von ca. 15 mm entlang der Umfangsrichtung des Plattenzylinders 2011A aufweist. Dadurch werden Fehlstellen nicht einfach auf dem Abbildungsmedium zum Zeitpunkt des Wickelns ausgebildet.

Eine Druckwalze 2027 ist um den Plattenzylinder 2011A angeordnet. Die Druckwalze 2027 umfasst eine Metallwelle mit einer Vielzahl von Walzen, die aus weichem und elastischem Material, wie z. B. Schaumgummi, gebildet sind. Die Druckwalze 2027 ist frei drehbar und weist eine Berührungs-/Entfernungs-Einrichtung zu und vom Plattenzylinder 2011A auf. Außerdem wird die Walze 2027 gedreht, wenn der Plattenzylinder 2011A dreht, während sie so eingreift, dass keine Schlaffheit im Abbildungsmedium 2018A, das um den Plattenzylinder 2011A gewickelt ist, erzeugt wird.

Die Vielzahl von Walzen der Druckwalze 2027, die Kopfbereich-Befestigungsklaue 2022 und die Fußbereich-Befestigungsklaue 2025 sind so angeordnet, dass sie axial verschoben sind, so dass die Walzen und die Klauen nicht miteinander kollidieren.

Zu dem Zeitpunkt, wenn der Fußbereich des Abbildungsmediums 2018A durch die Drehung des Plattenzylinders 2011A durch die Druckwalze 2027 läuft, wird die Fußbereich-Befestigungsklaue 2025 von einem Nocken (nicht gezeigt) angetrieben und dreht um die Welle 2024 in einer B-Richtung. Spannung wird von der Feder über die Fußbereich-Befestigungsklaue 2025, die an einem Befestigungsloch 2128 des Fußbereichs eingesetzt ist, auf das Abbildungsmedium 2018A aufgebracht. Außerdem wird die Druckwalze 2027 durch den Verbindungs-/Trennungsmechanismus vom Plattenzylinder 2011A getrennt. Auf diese Weise wird der Befestigungsvorgang des Abbildungsmediums 2018A beendet.

Eine Registriermarkierung 2028 ist auf dem Plattenzylinder 2011A vorgesehen, wie in 13 gezeigt, und eine Registriermarkierungs-Erfassungsvorrichtung 2019, die auf dem Abbildungskopf 2012 vorgesehen ist, liest die Registriermarkierung 2028. Dadurch bestätigt die bildgebende Vorrichtung 2001 das Positionsverhältnis zwischen dem Abbildungskopf 2012 und dem Plattenzylinder 2011A und beginnt mit der Abbildung. Die Position des Abbildungsmediums 2018A, das am Plattenzylinder 2011A befestigt ist, wird von der Stiftreihe 2023 aufrechterhalten.

Wenn die Abbildung an einer vorbestimmten Position durch den Abbildungskopf 2012 gestartet wird, während der Plattenzylinder 2011A mit einer festen Umfangsgeschwindigkeit gesteuert und angetrieben wird, wird das Druckmuster an einer vorbestimmten Position auf dem Abbildungsmedium 2018A ausgebildet. Dadurch kann beim Mehrfarbendruck die winzige Positionsverschiebung des Bildmusters des Abbildungsmediums jeder Farbe minimiert werden und das Abbildungsmedium mit einer hohen Positionsgenauigkeit kann erzeugt werden, ohne dass es viel Zeit kostet.

Der Eingriff der Positionierungslöcher 2181, die in dem Abbildungsmedium 2018A vorgesehen sind, mit den Positionierungsstiften 2023, die in der bildgebenden Vorrichtung 2001 vorgesehen sind, wird nachfolgend erläutert. Das heißt für die Verwendung der Harzschicht als Basismaterial des Abbildungsmediums 2018A, wenn der Öffnungsdurchmesser jedes der Positionierungslöcher 2181 des Abbildungsmediums größer als der Außendurchmesser jedes der Positionierungsstifte ist, ist der Unterschied zwischen den Öffnungsdurchmessern und den Außendurchmessern kleiner als der Punktabstand. Andererseits, wenn der Öffnungsdurchmesser jedes der Positionierungslöcher 2181 kleiner ist als der Außendurchmesser jedes der Positionierungsstifte, wird die Positionierung vorzugsweise in einem Bereich festgelegt, in dem die in der Harzschicht vorgesehenen Positionierungslöcher 2181 nicht brechen.

Für eine Verwendung von Metall als Basismaterial des Abbildungsmediums ist, wie oben erwähnt, der Eingriff der Positionierungslöcher 2182, die im Abbildungsmedium vorgesehen sind, mit den Positionierungsstiften vorzugsweise so festgelegt, dass der Öffnungsdurchmesser jedes der Positionierungslöcher 2181 größer als der Außendurchmesser jedes der Positionierungsstifte ist und dass der Unterschied zwischen den Öffnungsdurchmessern und den Außendurchmessern kleiner als der Punktabstand ist.

Um die obige Bedingung zu erfüllen, kann zumindest die Größe, die Anordnung und/oder die Form der Positionierungslöcher und der Positionierungsstifte in jedem der Fälle verändert werden, wenn das Abbildungsmedium die Harzschicht ist und wenn das Abbildungsmedium Metall ist.

Zum Beispiel sei angenommen, dass der Stiftdurchmesser der Stiftreihe 2023 des Plattenzylinders 2011A der gleiche ist, in dem Fall, wenn das Abbildungsmedium die Harzschicht ist und in dem Fall, wenn das Abbildungsmedium Metall ist. Wenn das Basismaterial die Harzschicht ist, ist der Durchmesser jedes der Positionierungslöcher 2181, die im Abbildungsmedium vorgesehen sind, größer als der der Positionierungsstifte und der Unterschied zwischen den Positionierungsstiften und den Positionierungslöchern ist kleiner als der Punktabstand. Oder die Durchmesser der Positionierungslöcher können kleiner sein als diejenigen der Positionierungsstifte in dem Bereich, in dem die Positionierungslöcher nicht brechen. Wenn das Basismaterial das Metall ist, können die Durchmesser der Positionierungslöcher größer sein als diejenigen der Positionierungsstifte, und der Unterschied zwischen den Positionierungsstiften und den Positionierungslöchern kann kleiner als der Punktabstand sein.

Als weiteres Beispiel sei angenommen, dass die Durchmesser der Positionierungslöcher 2181 die gleichen sind in dem Fall, wenn die Harzschicht als das Basismaterial des Abbildungsmediums verwendet wird, und in dem Fall, wenn das Metall als das Basismaterial verwendet wird. Wenn das Basismaterial die Harzschicht ist, sind die Stiftdurchmesser der Stiftreihe 2023 des Plattenzylinders 2011A kleiner als diejenigen der Positionierungslöcher und der Unterschied zwischen den Positionierungsstiften und den Positionierungslöchern ist kleiner als der Punktabstand. Oder die Durchmesser der Positionierungsstifte können größer sein als diejenigen der Positionierungslöcher in dem Bereich, in dem die Positionierungslöcher nicht brechen. Wenn das Basismaterial das Metall ist, können die Durchmesser der Positionierungsstifte größer sein als diejenigen der Positionierungslöcher und der Unterschied zwischen den Positionierungsstiften und den Positionierungslöchern kann kleiner als der Punktabstand sein.

In diesem Fall kann eine Hälfte der Stifte der Stiftreihe 2023 für die Schicht verwendet werden und die andere Hälfte kann für das Metall verwendet werden. Als Verfahren für die Anordnung der Stifte der Stiftreihe 2023 gibt es ein Verfahren, in dem die Stifte beider Enden für die Schicht verwendet werden und die Innenstifte werden für das Metall verwendet, und die noch weiter innenliegenden Stifte werden wiederum für die Schicht verwendet. Oder es gibt ein Verfahren, bei dem die Stifte für die Schicht und die Stifte für das Metall in einer versetzten Weise angeordnet sind. Zusammengefasst kann die gleiche Wirkung durch jedes Verfahren erhalten werden, ungeachtet dessen, ob die Stifte für die Schicht und die Stifte für das Metall in der gleichen Phase in der Umfangsrichtung angeordnet sind.

Außerdem sind bei einem weiteren Verfahren die Stiftformen der Stiftreihe 2023, die im Plattenzylinder 2011A vorgesehen ist, in jedem der Fälle, wenn das Abbildungsmedium-Basismaterial die Schicht ist und wenn das Abbildungsmedium-Basismaterial das Metall ist, unterschiedlich ausgeformt, z. B. als Kreise und Rechtecke. Die Löcher des Abbildungsmediums, die an Positionen angeordnet sind, wo keine Stifte für die Positionierung verwendet werden, können in Bezug auf die Stifte ausreichend vergrößert werden.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wurden die Löcher mit dem Durchmesser von 5 bis 4,995 mm in dem Abbildungsmedium des Schichtbasismaterials in Bezug auf die Stifte mit dem Durchmesser von 5 bis 4,995 mm ausgebildet.

Wie oben erwähnt, können zumindest die Größen, die Anordnung und/oder die Formen der Positionierungslöcher und Positionierungsstifte, die für die Positionierung des Abbildungsmediums 2018A in der bildgebenden Vorrichtung 2001 verwendet werden, in jedem der Fälle verändert werden, wenn das Abbildungsmedium die Harzschicht ist und wenn das Abbildungsmedium das Metall ist. In dem Verfahren außer den oben erwähnten Verfahren ist es offensichtlich, dass die gleiche Wirkung erreicht werden kann, wenn zwei oder mehr der Größe, der Anordnung und/oder der Form der Positionierungslöcher und Positionierungsstifte verändert werden.

Als Nächstes wird das Beispiel der bildgebenden Vorrichtung, die das Abbildungsmedium ohne Positionierungslöcher verwendet, unter Bezugnahme auf 20 und 21 erläutert.

Wie in 20 gezeigt, wird das Abbildungsmedium 2018B, nachdem ein Abbildungsmedium 2018B mit zwei Seiten entlang der Zuführrichtung zum Plattenzylinder, von denen eine die Kopfseite des Abbildungsmediums im rechten Winkel schneidet, vorbereitet wurde, am Stapler (nicht gezeigt) befestigt. Dann wird das Abbildungsmedium 2018B von der Zuführwalze 2026 zu einem Plattenzylinder 2011B zugeführt.

Der Plattenzylinder 2011B hat den gleichen Aufbau wie der Plattenzylinder der Druckvorrichtung des Systems, in dem das Abbildungsmedium von der Greifklaue fixiert wird. Insbesondere umfasst der Plattenzylinder 2011B eine Welle 2038, einen Vorsprung 2033 zum Positionieren in der Umfangsrichtung, einen Vorsprung 2039 zum Positionieren in der axialen Richtung, eine Greifklaue 2032 und ein Saugloch 2037. Die Welle 2038 hält den Plattenzylinder 2011B so, dass er drehbar ist, und dient als Rotationsmitte. Der Vorsprung 2033 stößt gegen die Seite des Kopfbereichs des Abbildungsmediums 2018B, das in der Umfangsrichtung positioniert werden soll. Die Greifklaue 2032 fixiert den Kopfbereich des Abbildungsmediums. Das Saugloch 2037 fixiert den Fußbereich des Abbildungsmediums durch Vakuumsog.

Im obigen Fall entspricht ein Bereich, der von einem Bereich nahe eines Punkts, an dem sich zwei Seiten des Abbildungsmediums im rechten Winkel schneiden, zu der Seite des Mediumskopfbereichs reicht, dem Anschlagbereich des Abbildungsmediums, das in der vorliegenden Erfindung zur vorbestimmten Form verarbeitet wurde. Es sei angemerkt, dass die jeweiligen Seiten sich nicht unbedingt im rechten Winkel schneiden, soweit sie zu den vorbestimmten Formen ausgebildet sind.

Um die Phase des Plattenzylinders 2011B zum Plattenzylinder-Anhaltezeitpunkt beizubehalten, erfasst ein Sensor (nicht gezeigt) die Phase, um den Antriebsmotor 2013 zu steuern, wodurch die Anhalteposition gesteuert wird. Das Abbildungsmedium 2018B, das zum Plattenzylinder 2011B transportiert wurde, der an einer vorbestimmten Position angehalten wurde, wird angehalten, um von der Zuführwalze 2026 durch ein Signal von einem Positionserfassungssensor (nicht gezeigt) der Abbildungsmedium-Kopfposition zugeführt zu werden. Außerdem wird das Abbildungsmedium 2018B durch Anstoßen der jeweiligen Seiten des Abbildungsmediums 2018B gegen den Vorsprung 2033 zur Positionierung in Umfangsrichtung und den Vorsprung 2039 für axiale Positionierung positioniert.

Eine Druckkraft wird über die Welle 2031 von einer Feder usw. auf die Kopfbereich-Befestigungsklaue 2022 aufgebracht, wodurch das Abbildungsmedium 2018B, dessen Kopfbereich positioniert wurde, sicher am Plattenzylinder 2011B gehalten wird. Danach wird der Plattenzylinder 2011B vom Antriebsmotor 2013 mit einer ziemlich niedrigen Geschwindigkeit von weniger als 1/10 der Umfangsgeschwindigkeit von 2 bis 10 m/s, mit welcher die Abbildungsoperation abgearbeitet wird, gedreht. Außerdem wird das Abbildungsmedium 2018B um den Plattenzylinder 2011B gewickelt, während es von der Zuführwalze 2026 mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit wie der Plattenzylinder 2011B zugeführt wird.

Ein Schnittpunkt zwischen dem Umfangspositionierungsbereich und dem Außenumfang des Plattenzylinders 2011B ist vollendet, so dass keine Fehlstellen auf dem Abbildungsmedium 2018B zum Zeitpunkt der Befestigung ausgebildet sind und keine Schlaffheit im Abbildungsmedium 2018B erzeugt wird, d. h. der Schnittpunkt zwischen dem Umfangspositionierungsbereich und dem Außenumfang des Plattenzylinders 2011B ist so vollendet, dass er eine sanfte Krümmung r mit ca. 15 mm entlang der Umfangsrichtung des Plattenzylinders 2011B aufweist. Dadurch werden Fehlstellen nicht einfach auf dem Abbildungsmedium ausgebildet, wenn das Abbildungsmedium um den Plattenzylinder gewickelt wird.

Die Druckwalze 2027 ist um den Plattenzylinder 2011B angeordnet. Die Druckwalze 2027 umfasst eine Metallwelle mit einer Vielzahl von Walzen, die aus weichem und elastischem Material, z. B. Schaumstoff, gebildet sind. Die Druckwalze 2027 ist frei drehbar und weist einen Verbindungs-/Trennungs-Mechanismus zu/von dem Plattenzylinder 2011B auf.

Wenn der Plattenzylinder 2011B dreht, wird die Walze 2027 auch unter Druck gedreht, so dass keine Schlaffheit im Abbildungsmedium 2018B, das um den Plattenzylinder 2011B gewickelt ist, erzeugt wird.

Die Vielzahl der Walzen der Druckwalze 2027 und die Kopfbereich-Befestigungsklaue 2022 sind so angeordnet, dass sie axial verschoben sind, so dass die Walzen und die Befestigungsklauen nicht miteinander kollidieren.

Das Ansaugen wird durch ein Loch 2036 von einem Vakuumsaugloch 2038 mittels einer Ansaugvorrichtung (nicht gezeigt) zum gleichen Zeitpunkt wie das Starten der Drehung des Plattenzylinders 2011B gestartet. Dann wird das Abbildungsmedium 2018B, das um den Plattenzylinder 2011B gewickelt ist, angesaugt und von einem Abbildungsmedium-Ansaugloch 2037 durch einen Raum 2030, der mit einer Seitenlatte des Plattenzylinders 2011B umgeben ist, und Schotten 2034, 2035 fixiert. Dann löst die Druckwalze 2027 zu dem Zeitpunkt, wenn der Fußbereich des Abbildungsmediums 2018B durch die Druckwalze 2027 läuft, den Eingriff mit dem Plattenzylinder 2011B und trennt sich von diesem, wodurch der Befestigungsvorgang am Abbildungsmedium 2018B beendet ist.

Wie in 21 gezeigt, ist eine Registriermarkierung 2028 auf dem Plattenzylinder 2011B vorgesehen, und die Registriermarkierung 2028 wird von einer Registriermarkierungs-Erfassungsvorrichtung 2019, die auf dem Abbildungskopf 2012 ausgebildet ist, gelesen. Dadurch wird das Positionierungsverhältnis zwischen dem Abbildungskopf 2012 und dem Plattenzylinder 2011B bestätigt und die Abbildung wird gestartet. Die Befestigungsposition des Abbildungsmediums 2018B, das am Plattenzylinder 2011B befestigt ist, wird aufrechterhalten, indem die Endfläche des Abbildungsmediums 2018B gegen den Vorsprung 2033 für Positionierung in Umfangsrichtung und den Vorsprung 2039 für axiale Positionierung anstößt. Deshalb wird, wenn die Abbildung an der vorbestimmten Position durch den Abbildungskopf 2012 begonnen wird, während der Plattenzylinder 2011B mit einer festen Umfangsgeschwindigkeit gesteuert und angetrieben wird, das Druckmuster an der vorbestimmten Position auf dem Abbildungsmedium 2018B erstellt.

Dadurch ist es möglich, die winzige Positionsverschiebung des Druckmusters des Abbildungsmediums jeder Farbe im Mehrfarbendruck zu minimieren. Dann kann das Abbildungsmedium mit hoher Positionsgenauigkeit erstellt werden, ohne viel Zeit zu beanspruchen.

Im Folgenden wird ein weiteres Verfahren zum korrekten Erstellen des Druckmusters an der vorbestimmten Position auf dem Abbildungsmedium 2018 erläutert. Der folgende Vorgang wird ausgeführt, bevor das Abbildungsmedium 2018 an der bildgebenden Vorrichtung 2001 befestigt wird, um das Druckmuster abzubilden. Wie in 21 gezeigt, werden die Positionen einer Vielzahl von Registriermarkierungen 2028P (Registrierlöcher zur Positionierung sind möglich), die im voraus auf dem Abbildungsmedium 2018 ausgebildet wurden, von dem Abbildungskopf mittels einer Registriermarkierungs-Erfassungsvorrichtung 2019, die an der vorbestimmten Position vorgesehen ist, erfasst. Somit wird die Position des Abbildungsmediums 2018 in der Umfangsrichtung und diejenige des Abbildungsmediums 2018 in der axialen Richtung erfasst.

Danach wird die Abbildung an der vorbestimmten Position durch den Abbildungskopf 2012 auf der Grundlage der erfassten Umfangsposition und axialen Position des Abbildungsmediums 2018 gestartet, während der Plattenzylinder 2011 mit einer festen Umfangsgeschwindigkeit gesteuert und angetrieben wird. Dadurch wird das Druckmuster an der korrekten Position auf dem Abbildungsmedium 2018 erstellt. Dann ist es möglich, die winzige Positionsverschiebung des Druckmusters des Abbildungsmediums für jede Farbe beim Mehrfarbendruck zu minimieren. Außerdem kann das Abbildungsmedium mit großer Positionsgenauigkeit erstellt werden, ohne viel Zeit zu beanspruchen. Das Verfahren, das die auf dem Abbildungsmedium ausgebildeten Registriermarkierungen nutzt, kann zusätzlich verwendet werden, um die Genauigkeit des in 20 und 21 gezeigten Anschlagverfahrens zu verbessern.

Gemäß dem Verfahren, bei dem eine Vielzahl von Registriermarkierungen, die im voraus auf dem Abbildungsmedium 2018 ausgebildet wurden, oder eine Vielzahl von Registrierstift-Lochpositionen als eine Referenz für die Abbildung verwendet werden, ist das Abbildungsmedium nicht notwendigerweise so ausgebildet, dass es eine rechteckige Kontur aufweist. Außerdem ist ein Abbildungsmedium mit den zwei Seiten entlang der Zuführrichtung zum Plattenzylinder vorgesehen, von denen eine sich mit der Kopfseite des Abbildungsmediums im rechten Winkel schneidet, und es kann einfach daraus gefolgert werden, dass sogar in diesem Fall das Abbildungsmedium mit hoher Positionsgenauigkeit erhalten werden kann, indem der Abbildungsmedium-Schneidevorgang und der Auslochvorgang auf der Grundlage der Vielzahl der Registriermarkierungen in einen Nachverarbeitungsvorgang durchgeführt werden. Jedoch schneiden sich die zwei Seiten vorzugsweise im rechten Winkel, da die Bearbeitbarkeit beim Abbildungsmedium-Schneidevorgang und beim Auslochvorgang der Positionierungslöcher 2181, und dem Abbildungsmedium-Abpackvorgang, steigt.

Als Nächstes wird das Abbildungsmedium von dem Plattenzylinder der bildgebenden Vorrichtung wie folgt abgenommen.

Zum Beispiel wird in dem Fall der in 20 gezeigten Vorrichtung die Drehung des Plattenzylinders 2011B gestoppt, nachdem die Abbildung des Druckmusters, wie in 22 gezeigt, beendet wurde. Danach wird der Plattenzylinder 2011B vom Antriebsmotor 2013 in der Richtung entgegengesetzt zu dem Fall der Abbildungszeit gedreht.

Zu diesem Zeitpunkt wird der Plattenzylinder 2011B mit einer ziemlich niedrigen Geschwindigkeit mit weniger als 1/10 der Umfangsgeschwindigkeit von 2 bis 10 m/s, mit der der Abbildungsvorgang abgearbeitet wird, gedreht, so dass keine Fehlstellen auf dem Abbildungsmedium 2018 ausgebildet werden. Zur gleichen Zeit wie die Drehung des Plattenzylinders 2011B wird das Abbildungsmedium 2018 nachfolgend durch eine Trennklaue 2041 zum Trennen des Abbildungsmediums 2018 von dem Plattenzylinder 2011B getrennt. Die Trennklaue 2041 weist die Berührungs-/Entfernungs-Einrichtung zu/vom Plattenzylinder 2011B um eine Welle 2042 auf. Dann wird das Abbildungsmedium 2018 von einer Abbildungsmedium-Ausgabewalze 2043, deren Umfangsgeschwindigkeit die gleiche wie beim Plattenzylinder 2011B ist, ausgegeben.

Die Kopfbereich-Befestigungsklaue 2022, mit welcher der Kopfbereich des Abbildungsmediums 2018 fixiert ist, wird von einem Nocken (nicht gezeigt) gedreht und lässt das Abbildungsmedium 2018B los, bevor es die Trennklaue 2041 erreicht. Dadurch wird das Abbildungsmedium 2018B problemlos vom Plattenzylinder 2011B ausgegeben, um zu einer Nachverarbeitung transportiert zu werden. Dieser Vorgang ist nicht auf die in 20 gezeigte Vorrichtung beschränkt. Dieser Vorgang kann nämlich einfach auf die in 19 gezeigte Vorrichtung mit der Positionierungsstiftreihe angewandt werden, wenn nur ein Element zum Anheben des Abbildungsmedium-Kopfbereichs hinzugefügt wird.

Im Allgemeinen wird bei Abbildungsmedium-Herstellungsvorrichtung, welche die Positionierung des Abbildungsmediums durchführt, in vielen Fällen die Fixierung des Abbildungsmediums durchgeführt, indem der Abbildungsmedium-Kopfbereich von der Befestigungsklaue fest fixiert wird. Dann ist eine komplizierte Vorrichtung erforderlich, um das Abbildungsmedium abzunehmen. Deshalb wird, wie oben erwähnt, der Plattenzylinder beim Entfernen des Abbildungsmediums umgekehrt gedreht. Dann wird das Abbildungsmedium von der Abbildungsmedium-Fußseite entfernt, die eine Struktur aufweist, bei der das Abbildungsmedium relativ einfach entfernt wird. Dadurch kann das Abbildungsmedium mit einem einfachen Aufbau sicher abgenommen werden, ohne das Abbildungsmedium zu schädigen.

Außerdem ist die Bewegungsrichtung des Abbildungsmediums beim Befestigen und Abnehmen des Abbildungsmediums umgekehrt festgelegt, so dass die Arbeitsseite, mit der das Abbildungsmedium befestigt und entfernt wird, auf der gleichen Seite vorgesehen sein kann. Dadurch kann die Arbeitsseite an einer Stelle konzentriert werden, und es ist nicht nötig, zusätzliche Stellen an der gegenüberliegenden Arbeitsseite der bildgebenden Vorrichtung und an der rechten und linken Seite davon vorzusehen. Dadurch kann die bildgebende Vorrichtung mit einer guten Bearbeitbarkeit leicht konfiguriert werden, auch wenn der Einrichtungsplatz gering ist.

Weiterhin sind die Abbildungsmedium-Zuführvorrichtung und die Ausgabevorrichtung auf der gleichen Seite vorgesehen, so dass das Abbildungsmedium ständig zugeführt und ausgegeben werden kann. Deshalb kann der ständige Abbildungsvorgang durchgeführt werden und die Vorrichtung kann an der Stelle mit wenig Platz aufgestellt werden, da die Seiten des Vorgangs an der gleichen Stelle vorgesehen sind.

Wie oben erwähnt sind das Abbildungsmedium-Positionierungsverfahren zum Plattenzylinder und das Befestigungsverfahren in der in 1 gezeigten Druckvorrichtung 1001 die gleichen wie in der bildgebenden Vorrichtung. Deshalb gibt es keine winzige Positionsverschiebung, die durch den Unterschied in der Bezugsposition für die Befestigung des Abbildungsmediums zwischen der Druckvorrichtung und der bildgebenden Vorrichtung verursacht wird.

Das Positionierungsverfahren des Abbildungsmediums zu jedem der Plattenzylinder 1141 bis 1144 der Druckvorrichtung 1001 ist im Wesentlichen das gleiche wie das Positionierungsverfahren des Abbildungsmediums zu den Plattenzylindern 2011 der bildgebenden Vorrichtung 2001. Zum Beispiel sei angenommen, dass das Abbildungsmedium von dem Verfahren positioniert wird, bei dem die Positionierungslöcher in dem Abbildungsmedium vorgesehen sind, und die Positionierungsstifte auf der Plattenzylinderseite in der bildgebenden Vorrichtung vorgesehen sind. In diesem Fall wird das gleiche Verfahren oder das Verfahren zur Erfassung der Positionen der Positionierungslöcher vorzugsweise sogar in der Druckvorrichtung verwendet.

Außerdem wird, wenn das Abbildungsmedium durch das Verfahren positioniert wird, das den Anschlagbereich des Abbildungsmediums und den Anschlagempfangsbereich des Plattenzylinders nutzt, das gleiche Verfahren vorzugsweise in der Druckvorrichtung verwendet. Wenn die ausreichende Positionierungsgenauigkeit erwartet werden kann, kann das Abbildungsmedium von dem Verfahren positioniert werden, das die Stiftlöcher in der bildgebenden Vorrichtung nutzt, und wird durch das Anschlagverfahren auf der Druckvorrichtungsseite positioniert, oder die umgekehrte Kombination kann verwendet werden. Somit kann im Wesentlichen die gleiche Wirkung erhalten werden. Jedoch ist in vielen Fällen die Verwendung des gleichen oder eines ähnlichen Positionierungsverfahrens in beiden Vorrichtungen einfach und führt zu einer guten Positionierungsgenauigkeit.

Außerdem ist das Befestigungsverfahren des Abbildungsmediums in der Druckvorrichtung im Wesentlichen das gleiche wie in der bildgebenden Vorrichtung. Auch in einem Fall, in dem die Beschaffenheit, wie z. B. die Verformung, in dem Abbildungsmedium ausgebildet ist, wird deshalb die Beschaffenheit positiv genutzt, so dass das Abbildungsmedium mit hoher Positionsgenauigkeit fixiert werden kann. Da die Konstruktion des Plattenzylinders so festgelegt ist, dass sie die gleiche oder im Wesentlichen die gleiche ist in beiden Vorrichtungen, ist die Auswirkung von Wirbeln, die auf das Abbildungsmedium wirken, in beiden Vorrichtungen im Wesentlichen gleich.

Die Laseranordnung oder die Glasfaseranordnung wird im Allgemeinen als eine Energiestrahl-Ausstrahlungsquelle der bildgebenden Vorrichtung genutzt. In jedem Fall ist der Abstand zwischen dem Abbildungskopf mit dem optischen System zum Komprimieren der ausgegebenen Lichtstrahlen und dem Abbildungsmedium klein, und die Fokustiefe ist extrem klein, z. B. einige Duzend &mgr;m. Unter Berücksichtigung der Genauigkeit der gesamten Anordnung, der Schwingung des Befestigungselements der bildgebenden Vorrichtung und der Genauigkeit der Dicke des Abbildungsmediums ist die Durchmessergenauigkeit des Befestigungselements der bildgebenden Vorrichtung ungefähr ± 5 &mgr;m. Herkömmlicherweise gab es keine bildgebende Vorrichtung, in der die Oberfläche des Befestigungselements einem Beschichtungsvorgang oder irgendeiner Erfindung unterworfen war, so dass sich das Befestigungselement nicht erwärmt, um die Durchmessergenauigkeit des Befestigungselements in dem Abbildungsmedium zu erhalten.

Im Allgemeinen ist das Abbildungsmedium-Befestigungselement der bildgebenden Vorrichtung aus Aluminium der 6000-Familie gebildet, z. B. A6061, das allgemein korrosionsbeständiges Aluminium genannt wird, und seine Oberflächenhärte von HB reicht von 30 bis 95 Brinell-Härte. Andererseits wird das Abbildungsmedium, das Metall als Basismaterial nutzt, aus Aluminium der A1000-Familie, z. B. A1100, gebildet, das allgemein reines Aluminium genannt wird, und seine Oberflächenhärte von HB reicht von 23 bis 44.

Wie oben erwähnt, ist der Unterschied zwischen der Härte des Befestigungselements des Abbildungsmediums und der des Basismaterials des Abbildungselements gering. Aus diesem Grund wird das folgende Problem berücksichtigt, wenn das Abbildungselement für einen langen Zeitraum verwendet wird.

Das heißt, ein Seitenendbereich auf der gegenüberliegenden Seitenoberfläche zur Abbildungsoberfläche des Abbildungsmediums, an dem damit begonnen wird, das Abbildungsmedium um das Abbildungsmedium-Befestigungselement zu wickeln, reibt gegen das Abbildungsmedium-Befestigungselement, wenn das Abbildungsmedium daran befestigt ist. Dadurch besteht die Gefahr, dass die Oberfläche des Abbildungsmedium-Befestigungselements aufgeraut wird und dass die Durchmessergenauigkeit des Abbildungsmedium-Befestigungselements nicht aufrechterhalten werden kann.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird das Abbildungsmedium in dem Drucksystem mit der bildgebenden Vorrichtung zum Erzeugen der Veränderung der Abbildungseigenschaft gemäß Bilddaten auf dem Abbildungsmedium durch die Ausstrahlung des Energiestrahls, um so die Abbildung durchzuführen, und der Druckvorrichtung zum Drucken auf das Aufzeichnungsmedium durch Zuführen von Druckerfarbe zum abgebildeten Abbildungsmedium, den folgenden Vorgängen unterworfen, wodurch das oben erwähnte Problem im voraus beseitigt wird.

Das heißt, zum Zeitpunkt des Wickelns des Abbildungsmediums um das Befestigungselement der bildgebenden Vorrichtung wird der Seitenendbereich auf der gegenüberliegenden Seitenoberfläche zur Abbildungsoberfläche des Abbildungsmediums, an dem damit begonnen wird, das Abbildungsmedium um das Abbildungsmedium-Befestigungselement zu wickeln, abgefast. Oder das Abbildungsmedium wird zum Zeitpunkt des Schneidens des Abbildungsmediums auf die vorbestimmte Größe, um um das Befestigungselement gewickelt zu werden, geschnitten und von der gegenüberliegenden Seitenoberfläche der Abbildungsoberfläche verarbeitet.

Bei der bildgebenden Vorrichtung gemäß dem obigen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird die Oberfläche des Abbildungsmedium-Befestigungselements einem Beschichtungsvorgang unterworfen, wie z. B. stromlose Plattierung mit Nickel oder dergleichen bei niedriger Temperatur. Dieser Vorgang wird durchgeführt, um keinen Einfluss auf die Vorgangsgenauigkeit zumindest der Umfangsoberfläche des Befestigungselements, um das das Abbildungsmedium gewickelt ist, auszuüben. Dadurch wird die Oberfläche des Befestigungselements auf einen Wert entsprechend gehärtetem Stahl mit HB200 oder mehr im Hinblick auf Brinell-Härte gehärtet.

Als Nächstes wird nachfolgend ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der bildgebenden Vorrichtung der vorliegenden Erfindung, des Abbildungsverfahrens und des Drucksystems unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert.

23 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels der bildgebenden Vorrichtung der vorliegenden Erfindung.

Wie in 23 gezeigt, umfasst die bildgebende Vorrichtung 2001 den Plattenzylinder 2011 zum Aufwickeln des Abbildungsmediums 2018 um seine Außenoberfläche, den Abbildungskopf 2012 mit der Lichtstrahl-Austrahlungsquelle und dem optischen System zum Komprimieren der von der Lichtstrahl-Ausstrahlungsquelle ausgegebenen Lichtstrahlen, die Lichtstrahl-Ausstrahlungsquellen-Steuereinheit 2016 und das Kabel 2015 zum Verbinden des Abbildungskopfs 2012 und der Steuereinheit 2016 miteinander, und die Kugelumlaufspindeleinheit 2014 zum Abtasten in einer axialen Richtung der Energiestrahl-Ausstrahlungsvorrichtung.

In Bezug auf die Drehachse des Plattenzylinders 2011, der als das Befestigungselement zum Aufwickeln des Abbildungsmediums 2018 auf seiner Außenoberfläche dient, ist die Welle der Kugelumlaufspindeleinheit 2014, die das Abtasten in der axialen Richtung der Energiestrahl-Ausstrahlungsvorrichtung durchführt, mit nur &thgr; geneigt, was einem Verhältnis der Abtastgeschwindigkeit zur axialen Richtung der Energiestrahl-Ausstrahlungsvorrichtung zur Umfangsgeschwindigkeit des Abbildungsmediums 2018, das um den Plattenzylinder 2011 gewickelt ist, entspricht.

Der Abstand zwischen dem Abbildungskopf 2012 und dem Abbildungsmedium 2018 wird so gesteuert, dass die Lichtstrahlen auf der Oberfläche des Abbildungsmediums komprimiert sind. Die Ausgabe der Lichtstrahl-Ausstrahlungsquelle wird auf der Grundlage eines Werts eines Laserstärkendetektors 2017 gesteuert. Und die Ausgabe der Lichtstrahl-Ausstrahlungsquelle wird so gesteuert, dass die Veränderung der physikalischen Eigenschaften, wie physikalische Vorsprünge und Vertiefungen, oder die Veränderung der Löslichkeit zum Lösungsmittels am Lichtstrahl-Ausstrahlungsabschnitt und dem Nichtstrahlungsabschnitt des Abbildungsmediums 2018 ausreichend erzeugt werden.

Dann wird, wenn die Abbildung des Druckmusters durchgeführt wird, der Plattenzylinder 2011, um den das Abbildungsmedium 2018 gewickelt ist, in einer Richtung eines Pfeils R der Figur direkt unter Verwendung des Antriebsmotors 2013, wie ein Pulsmotor, oder über ein Wechselgetriebe gedreht. Zusätzlich wird die Lichtstrahl-Ausstrahlungsquelle gemäß den Bilddaten geschaltet, während der Abbildungskopf 2012, der auf der Kugelumlaufspindeleinheit 2014 befestigt ist, in einer Richtung eines Pfeils S in der Figur bewegt wird.

Auf diese Weise wird die Veränderung der physikalischen Eigenschaften gemäß zweidimensionalen Bilddaten, wie physikalische Vorsprünge und Vertiefungen, oder die Veränderung der Löslichkeit zum Lösungsmittel auf der Oberfläche des Abbildungsmediums erzeugt. Auch wenn z. B. Bilddaten eines Rechtecks abgebildet werden, während in der axialen Richtung der Energiestrahl-Ausstrahlungsvorrichtung und der Umfangsrichtung des Abbildungsmediums 2018, das um den Plattenzylinder 2011 gewickelt ist, zur gleichen Zeit abgetastet wird, wird das zweidimensionale Bildmuster, das auf der Oberfläche des Abbildungsmediums ausgebildet wird, nicht zu einem Parallelogramm verzerrt, wie in 27C gezeigt.

24 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels einer weiteren bildgebenden Vorrichtung der vorliegenden Erfindung.

Wie in 24 gezeigt, umfasst die bildgebende Vorrichtung 2001 den Plattenzylinder 2011 zum Aufwickeln des Abbildungsmediums 2018 um seine Außenoberfläche, den Abbildungskopf 2012 mit der Lichtstrahl-Ausstrahlungsquelle und dem optischen System zum Komprimieren der von der Lichtstrahl-Ausstrahlungsquelle ausgegebenen Lichtstrahlen, die Steuereinheit 2016 und das Kabel 2015 zum Verbinden des Abbildungskopfs 2012 und der Steuereinheit 2016 miteinander.

Das Abbildungsmedium 2018 wird am Plattenzylinder 2011 so befestigt, dass es um das Verhältnis der Abtastgeschwindigkeit in der axialen Richtung der Energiestrahl-Ausstrahlungsvorrichtung zur Umfangsgeschwindigkeit des Abbildungsmediums 2018, das um den Plattenzylinder 2011 gewickelt ist, geneigt ist. Der Abbildungskopf 2012 ist auf einer Kugelumlaufspindeleinheit 2014B fixiert, welche sich bewegt, um in Bezug auf die Drehachse des Plattenzylinders 2011 um das Verhältnis der Abtastgeschwindigkeit zur axialen Richtung der Energiestrahl-Ausstrahlungsvorrichtung zur Umfangsgeschwindigkeit des Abbildungsmediums 2018, das um den Plattenzylinder 2011 gewickelt ist, geneigt zu sein. Der Abstand zwischen dem Abbildungskopf 2012 und dem Abbildungsmedium 2018 ist so gesteuert, dass die Lichtstrahlen auf der Oberfläche des Abbildungsmediums komprimiert werden.

Die Ausgabe der Lichtstrahl-Ausstrahlungsquelle wird auf der Grundlage des Werts des Laserstärkendetektors 2017 gesteuert.

Das heißt, die Ausgabe der Lichtstrahl-Ausstrahlungsquelle wird gesteuert, um die Veränderung der physikalischen Eigenschaften, wie z. B. physikalische Vorsprünge und Vertiefungen, oder die Veränderung der Löslichkeit zum Lösungsmittel durch den Lichtstrahl-Ausstrahlungsabschnitt und den Nichtstrahlungsabschnitt des Abbildungsmediums 2018 ausreichend zu erzeugen.

Dann wird, wenn die Abbildung des Druckmusters ausgeführt wird, der Plattenzylinder 2011, um den das Abbildungsmedium 2018 gewickelt ist, in einer Richtung eines Pfeils R der Figur direkt unter Verwendung des Antriebsmotors 2013, wie ein Pulsmotor, oder über ein Wechselgetriebe gedreht. Zusätzlich wird die Lichtstrahl-Ausstrahlungsquelle gemäß Bilddaten geschaltet, während der Abbildungskopf 2012, der auf der Kugelumlaufspindeleinheit 2014B fixiert ist, in einer Richtung eines Pfeils S im Wesentlichen parallel zur Welle des Plattenzylinders in der Figur bewegt wird.

Somit wird die Veränderung der physikalischen Eigenschaften gemäß zweidimensionalen Bilddaten, wie physikalische Vorsprünge und Vertiefungen, oder die Veränderung der Löslichkeit zum Lösungsmittel auf der Oberfläche des Abbildungsmediums erzeugt.

Wie oben erwähnt, kann einfach berücksichtigt werden, dass die Vielzahl von Lichtstrahl-Ausstrahlungsquellen, die unabhängig angetrieben werden können, als das Verfahren zur Verbesserung der Leistung der bildgebenden Vorrichtung verwendet wird.

Zum Beispiel sei angenommen, dass n Linien fortlaufend zu einer schnellen Abtastrichtung, gleichzeitig von n Lichtstrahl-Ausstrahlungsquellen ausgegeben, unter Verwendung des Abbildungskopfs mit n Lichtstrahl-Ausstrahlungsquellen abgebildet werden. Zu diesem Zeitpunkt sind die Punktabstände dp zum Erzielen einer vorbestimmten Auflösung r 1/r.

Die Richtung R, die im Wesentlichen parallel (nur um einen Winkel &thgr; geneigt) zu den durch die Drehung des Plattenzylinders 2011 abzubildenden Linien ist, wird als eine schnelle Abtastrichtung definiert. Dann wird die Richtung S, die im Wesentlichen parallel (nur um einen Winkel &thgr; geneigt) zu den durch die Bewegung des Abbildungskopfs 2012 abzubildenden Linien ist, als eine langsame Abtastrichtung definiert. Der Abbildungskopf wird in der S-Richtung nach Beendigung der Abbildung um einen vorbestimmten Abstand s verschoben, der einer Umdrehung in der schnellen Abtastrichtung entspricht. Der vorbestimmte Abstand s ist n-Mal so groß wie der Punktabstand dp auf dem Abbildungsmedium. Danach werden die nächsten n Linien abgebildet, und eine Reihe von Operationen wird wiederholt, so dass die Abbildung des gesamten Abbildungsbereichs fertiggestellt wird.

Durch die Verwendung von n Lichtstrahl-Ausstrahlungsquellen kann die Zeit, die für die Abbildung erforderlich ist, auf 1/n verringert werden, wenn die Auflösung die gleiche ist. Um die Auflösung j-Mal zu erhöhen, ist es erforderlich, dass der Punktabstand auf dp/j gesetzt wird und dass der Abstand der Bewegung des Abbildungskopfs auf dp × n/j festgelegt wird. Dann wird die Zeit, die für die Abbildung erforderlich ist, um j/n-Mal multipliziert.

Wenn z. B. das Abbildungsmedium am Abbildungsmedium-Befestigungselement befestigt ist, wenn der Außendurchmesser 160 mm ist, eine Modulationsfrequenz des Lasers 1 MHz ist und die Punktdichte 2540 dpi (Punktabstand ist 10 &mgr;m) beträgt, dann ist die Drehgeschwindigkeit des Abbildungsmediums 1193,7 U/min. und die Umfangsgeschwindigkeit beträgt 10 m/s.

Außerdem, wenn die Anzahl der Lichtstrahl-Ausstrahlungsquellen des Abbildungskopfes 40 ist, beträgt die Zuführung des Energiestrahls in der Richtung, die im Wesentlichen die gleiche ist wie die Richtung der Drehachse, 400 &mgr;m/Drehung und die Abtastgeschwindigkeit ist 8 mm/s.

Deshalb wird die Neigung &thgr; des Abbildungsmediums 0,046°. Dann wird das Abbildungsmedium um ungefähr 0,4 mm in Bezug auf die axiale Länge von 480 mm, die als ein Bildbereich entsprechend einer A3-Querseite verwendet werden soll, geneigt.

Die Verwendung der Laserdiodenanordnung oder der Glasfaseranordnung als eines der Verfahren, das die Vielzahl von Lichtstrahl-Ausstrahlungsquellen verwendet, wurde bereits erwähnt. In vielen Fällen ist es jedoch nicht möglich, die Lichtstrahl-Ausstrahlungsquellen, d.h. die entsprechenden Emissionsenden so anzuordnen, dass sie ohne einen Zwischenraum einander nahe liegen, weder im Verfahren der Laserdiodenanordnung noch im Verfahren der Glasfaseranordnung. Um die Abbildung in dem Abbildungsbereich des Abbildungsmediums ohne Zwischenraum durchzuführen, wird die Anordnung häufig um einen vorbestimmten Winkel ϕ, wie in 25 gezeigt, zur langsamen Abtastrichtung S geneigt. Die Anordnung 2007 umfasst acht Lichtstrahl-Ausstrahlungsquellen 2071a bis 2071h und ihr Neigungswinkel ϕ wird durch die folgende Gleichung (2) definiert. cosϕ = da/aGleichung (2) wobei a der Abstand zwischen den Lichtstrahl-Ausstrahlungsquellen ist, ein Punktabstand am Lichtquellenoberflächenabstand da, der durch Konvertieren des Punktmitteabstands entsprechend der vorbestimmten Auflösung in der langsamen Abtastrichtung S zur Abmessung auf der Lichtstrahl-Ausstrahlungsquellenoberfläche erhalten wird, der durch Dividieren des mittleren Oberflächenpunktabstands dpdurch die Vergrößerung des optischen Systems erhalten wird. Wenn z. B. die Auflösung 2540 dpi ist, d. h. dp = 10 &mgr;m und die Vergrößerung des optischen Systems ist 1/4, dann ist da = 40 &mgr;m erfüllt.

Das Merkmal der bildgebenden Vorrichtung der vorliegenden Erfindung ist die bildgebende Vorrichtung zum Erzeugen der Veränderung der Abbildungseigenschaft gemäß Bilddaten auf dem Abbildungsmedium durch die Ausstrahlung des Energiestrahls, um so die Abbildung durchzuführen, wobei die bildgebende Vorrichtung das Befestigungselement zum Aufwickeln des Abbildungsmediums, eine Einrichtung zum Drehen des Befestigungselements, eine Abtasteinrichtung zum Abtasten der Energiestrahl-Ausstrahlungsvorrichtung zu im Wesentlichen der gleichen Richtung wie die axiale Richtung des Befestigungselements und eine Positionierungseinrichtung zum Positionieren des Abbildungsmediums, so dass eine Bezugsrichtung des Abbildungsbereichs gegen die Welle des Befestigungselements als eine Rotationsmitte im Wesentlichen um das Verhältnis der Abtastgeschwindigkeit der Abtasteinrichtung des Energiestrahls zur Umfangsgeschwindigkeit der Oberfläche des Abbildungsmediums, das um das Befestigungselement gewickelt ist, geneigt ist, umfasst.

26 zeigt das Verhältnis zwischen der Abbildungsmedium-Befestigungsrichtung und dem zu erzeugenden Bild in Verbindung mit 23. Wie oben erwähnt, ist die Abbildungsmedium-Befestigungsrichtung um &thgr; geneigt, wodurch es ermöglicht wird, die Abbildung zu erhalten, die die gleiche ist wie der in 27A gezeigte ideale Zustand.

Durch die Positionierung des Abbildungsmediums, damit dieses wie oben erwähnt geneigt ist, wird das Bild auf dem Abbildungsmedium an der korrekten Position ausgebildet, ohne zum Abbildungsmedium geneigt zu sein. Wenn der Bediener eine Druckplatte, welche das mit dem oben erwähnten Verfahren hergestellte Abbildungsmedium ist, befestigt, muss der Bediener somit das Abbildungsmedium nicht neigen. Dadurch kann die Positionierung durchgeführt werden, ohne dass zusätzlich Zeit benötigt wird.

Außerdem kann in einem Registrierstiftsystem, bei dem die Positionierungslöcher, die auf einem Plattenrohling im voraus vorgesehen sind, verwendet werden, um die Druckplatte in der Druckvorrichtung zu positionieren, das Bild auf dem Abbildungsmedium an der genauen Position ausgebildet werden, ohne zum Abbildungsmedium geneigt zu sein. Deshalb ist es möglich, die durch eine direkte Plattenherstellung vorbereitete Druckplatte zu verwenden.

Außerdem kann auch die Position der Druckplatte in der Druckvorrichtung sehr einfach eingestellt werden. Auch in der Druckvorrichtung ohne Plattenverdreh- und Einstellvorrichtung der Druckplatte kann die Druckplatte einfach befestigt werden.

Das Korrekturpositionierungsverfahren in der Druckvorrichtung, welches im Wesentlichen das gleiche ist wie in der bildgebenden Vorrichtung, und das Verfahren, bei dem die Neigung verursacht wird, wenn das Abbildungsmedium zurückgenommen wird, werden vorzugsweise verwendet. Somit kann die Belastung der Befestigung der Druckplatte in der Druckvorrichtung und die der Positionierung der Platte jeder Farbe im Mehrfarbendruck stark verringert werden. Es sei angemerkt, dass der gleiche Effekt durch das Verfahren erhalten werden kann, bei dem keine Neigung auf der Seite der bildgebenden Vorrichtung erfolgt und stattdessen eine ähnliche Neigung auf der Seite der Druckvorrichtung durchgeführt wird. Im Wesentlichen kann in beiden Fällen die Neigung zum Zeitpunkt der Positionierung des Abbildungsmediums um den Winkel &thgr; verschieden sein. Es ist unnötig anzumerken, dass die Richtung der Neigung so sein sollte, dass sie die Neigung des Bildbereichs, verursacht durch das Abtasten der Energiestrahl-Ausstrahlungsvorrichtung der bildgebenden Vorrichtung, aufhebt.

Zum Beispiel wird in der bildgebenden Vorrichtung, in der die Positionierungslöcher im voraus im Abbildungsmedium vorgesehen sind und das Druckmuster mit den Energiestrahlen auf der Grundlage der Positionierungslöcher direkt im Abbildungsmedium ausgebildet sind, der gleiche Plattenzylinder, der in der Druckvorrichtung verwendet wird, als Abbildungsmedium-Befestigungselement vorgesehen, mit Ausnahme der Anwesenheit und Abwesenheit der oben erwähnten Korrektur der Neigung. Somit kann die Bezugsposition der Befestigung des Abbildungsmediums an der bildgebenden Vorrichtung und die der Befestigung des Abbildungsmediums an der Druckvorrichtung die Gleiche sein.

Auf diese Weise wird die winzige Positionsverschiebung, die durch den Unterschied der Bezugs-Befestigungsposition des Abbildungsmediums zwischen den jeweiligen Vorrichtungen verursacht wird, beseitigt. Außerdem wird die winzige Positionsverschiebung, die durch die den Plattenzylindern jeder Vorrichtung eigene Krümmung und die Beschaffenheit der Vorrichtung zum Zeitpunkt des Wickelns des Abbildungsmediums verursacht wird, minimiert. Dadurch werden die Konstruktions- und Herstellungskosten durch gemeinsame Nutzung der Plattenzylinder verringert. Somit werden die Druckvorrichtung und die bildgebende Vorrichtung zu vernünftigen Kosten aufgebaut.

Sogar in einem Fall, in dem die vollständige gemeinsame Nutzung der Plattenzylinder der Druckvorrichtung aufgrund einer Gewichtsreduktion der Plattenzylinder der bildgebenden Vorrichtung nicht durchgeführt werden kann, wird der Aufbau des Abbildungsmedium-Befestigungsabschnitts gemeinsam genutzt. Somit wird die winzige Positionsverschiebung, die durch den Unterschied der Bezugs-Befestigungsposition des Abbildungsmediums zwischen den jeweiligen Vorrichtungen verursacht wird, beseitigt. Außerdem kann die winzige Positionsverschiebung, die durch die den Plattenzylindern jeder Vorrichtung eigene Krümmung und die Beschaffenheit der Vorrichtung zum Zeitpunkt des Wickelns des Abbildungsmediums verursacht wird, minimiert werden. Deshalb ist es offensichtlich, dass das qualitativ hochwertige Drucken, bei dem die Positionsverschiebung der ähnlichen Abbildungsmedien gering ist, durchgeführt werden kann, ebenso wie im Falle der gemeinsamen Nutzung der Plattenzylinder. Somit wird der Aufbau des Abbildungsmedium-Befestigungsabschnitts in beiden Vorrichtungen gemeinsam genutzt und der Hauptteil des Plattenzylinders selbst wird gemeinsam genutzt, wodurch der Plattenzylinder der bildgebenden Vorrichtung und der der Druckvorrichtung im Wesentlichen der gleiche sein kann. Außerdem stimmen die Außendurchmesser der jeweiligen Plattenzylinder vorzugsweise miteinander überein.

18 zeigt ein Beispiel des Abbildungsmediums in dem Fall, in dem das Positionierungsverfahren des Abbildungsmediums in der vorliegenden Erfindung durch Eingreifen der Positionierungslöcher, die im Abbildungsmedium vorgesehen sind, mit den Positionierungsstiften, die in der bildgebenden Vorrichtung vorgesehen sind, durchgeführt wird. 24 ist eine perspektivische Ansicht der bildgebenden Vorrichtung im Zusammenhang mit diesem Fall.

Wie in 18 gezeigt, weist ein Abbildungsmedium 1018A eine Vielzahl von Positionierungslöchern 2181 am Abbildungsmedium-Kopfbereich und Befestigungslöcher 2182 am Abbildungsmedium-Fußbereich auf. In der Vielzahl von Positionierungslöchern 2181 und der Befestigungslöcher 2182 wird das Abbildungsmedium so geschnitten, dass zwei Seiten, mit zumindest einer der zwei Seiten entlang der Zuführrichtung zum Plattenzylinder und einer Kopfseite des Abbildungsmediums, sich zum Zeitpunkt der Erstellung des Abbildungsmediums 2018A im rechten Winkel schneiden. Danach werden die Positionierungslöcher 2181 und die Befestigungslöcher 2182 auf der Grundlage der zwei Seiten, die sich im rechten Winkel schneiden, durch eine Verarbeitungsmaschine für besondere Zwecke genau zu den vorbestimmten Formen weiterverarbeitet. Bei der Plattenherstellung und beim Drucken wird die Bezugs-Befestigungsposition des Abbildungsmediums auf die Vielzahl der Positionierungslöcher 2181 eingestellt. Zwei Seiten, d. h. die Seite, die als ein Bezug für die Lochbildung dient, und die Kopfseite des Abbildungsmediums müssen sich nicht unbedingt im rechten Winkel schneiden. Jedoch schneiden sich die zwei Seiten vorzugsweise im rechten Winkel, da sich die Bearbeitbarkeit beim Schneidevorgang des Abbildungsmediums, dem Lochbildungsvorgang der Positionierungslöcher 2181 und dem Verpackvorgang des Abbildungsmediums verbessert. In vielen Fällen wird die Richtung, die parallel zu einer der Seiten der Außenform des Abbildungsmediums oder der Anordnungsrichtung der Stiftlochreihe ist, als eine Bezugsrichtung des Bildbereichs verwendet.

Gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel gibt es kein Problem, da der Winkel &thgr; ausreichend klein ist, auch wenn die Befestigung und Abnahme des Abbildungsmediums an/von der bildgebenden Vorrichtung genauso sind wie im Falle von &thgr; = 0.

Auch bei dem Typ der bildgebenden Vorrichtung, welche das Abbildungsmedium ohne Positionierungsstiftlöcher verwendet, wie in 28 gezeigt, ist die Befestigung und Abnahme des Abbildungsmediums an/von der bildgebenden Vorrichtung genauso wie im Falle von &thgr; = 0, ähnlich zu dem Typ der bildgebenden Vorrichtung, die das Abbildungsmedium mit den Positionierungsstiftlöchern verwendet. In diesem Fall ist es offensichtlich, dass kein Problem besteht, da der Winkel &thgr; ausreichend klein ist.

In jedem Fall kann der Abbildungskopf in der Richtung abgetastet werden, die mit der axialen Drehrichtung des Plattenzylinders übereinstimmt, auch wenn der Abbildungskopf so ausgelegt ist, dass er in der Richtung, geneigt um &thgr; zur axialen Drehrichtung des Plattenzylinders, abgetastet wird. In diesem Fall ist der Zeitablauf der Lichtstrahlausstrahlung geringfügig verschoben, wodurch verhindert werden kann, dass das Bild zum Parallelogramm verformt wird.

Die im Drucksystem der vorliegenden Erfindung zu verwendende Druckvorrichtung entspricht dem in 1 gezeigten Mehrfarbendrucken.

Wie oben erwähnt, sind das Abbildungsmedium-Positionierungsverfahren zum Plattenzylinder und das Befestigungsverfahren in der Druckvorrichtung 1001 die gleichen wie in der bildgebenden Vorrichtung, mit Ausnahme der nicht angeordneten Neigung (korrigierte Neigung) bei der Positionierung des Abbildungsmediums in dem Befestigungskörper für die Abbildung. Dann gibt es keine winzige Positionsverschiebung, die durch den Unterschied der Bezugsposition für die Befestigung des Abbildungsmediums zwischen der Druckvorrichtung und der bildgebenden Vorrichtung verursacht wird.

Das Positionierungsverfahren des Abbildungsmediums zu jedem der Plattenzylinder 1141 bis 1144 der Druckvorrichtung 1001 ist im Wesentlichen das gleiche wie das Positionierungsverfahren des Abbildungsmediums zu den Plattenzylindern 2011 der bildgebenden Vorrichtung 2001.

Wenn z. B. das Abbildungsmedium durch das Verfahren positioniert wird, bei dem die Positionierungslöcher im Abbildungsmedium vorgesehen sind und die Positionierungsstifte auf der Seite des Plattenzylinders in der bildgebenden Vorrichtung vorgesehen sind, wird vorzugsweise das gleiche Verfahren oder das Verfahren zur Erfassung der Positionen der Positionierungslöcher in der Druckvorrichtung verwendet. Außerdem, wenn das Abbildungsmedium durch das Verfahren positioniert wird, welches den Anschlagbereich des Abbildungsmediums und den Anschlagaufnahmebereich des Plattenzylinders nutzt, wird das gleiche Verfahren vorzugsweise auch in der Druckvorrichtung verwendet. Wenn die ausreichende Positionierungsgenauigkeit erwartet werden kann, kann das Abbildungsmedium mit dem Verfahren positioniert werden, das die Stiftlöcher in der bildgebenden Vorrichtung nutzt, und wird durch das Anschlagverfahren auf der Seite der Druckvorrichtung positioniert, oder die entgegengesetzte Kombination kann verwendet werden. Somit kann im Wesentlichen die gleiche Wirkung erhalten werden. Im Allgemeinen ist in vielen Fällen die Verwendung des gleichen oder eines ähnlichen Positionierungsverfahrens in beiden Vorrichtungen einfach und führt zu einer guten Positionierungsgenauigkeit.

Weiterhin ist das Befestigungsverfahren des Abbildungsmediums in der Druckvorrichtung im Wesentlichen das gleiche wie in der bildgebenden Vorrichtung. Deshalb wird die Beschaffenheit positiv genutzt, so dass das Abbildungsmedium mit sehr genauer Positionierung fixiert werden kann, auch in einem Fall, in dem die Beschaffenheit, wie eine Verformung, im Abbildungsmedium auf der Seite der bildgebenden Vorrichtung ausgebildet ist. Da die Konstruktion des Plattenzylinders so festgelegt ist, dass sie in beiden Vorrichtungen gleich oder im Wesentlichen gleich ist, ist der Einfluss von Wirbeln, die auf das Abbildungsmedium wirken, in beiden Vorrichtungen im Wesentlichen gleich.

Beispiel 1

Die Druckerfarbeneinheit der 4 wurde an der in 1 gezeigten Druckvorrichtung der vorliegenden Erfindung befestigt und ein Druckevaluierungstest wurde bei einer Druckgeschwindigkeit von 5000 Blatt/Stunde unter Bedingungen wie Raumtemperatur von 23°C und Feuchtigkeit von 40% durchgeführt.

Wie in Tabelle 1 gezeigt, wurden als Ergebnis in der in 1 gezeigten Druckvorrichtung der vorliegenden Erfindung keine Streifenfehler erzeugt, bevor die Anzahl der gedruckten Blätter 1500 erreichte, verglichen mit der herkömmlichen Beschichtungsvorrichtung, die in der geprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. 4-68147 gezeigt ist, bei der Streifenfehler erzeugt wurden, wenn die Anzahl der gedruckten Blätter 100 erreichte.

Bezüglich der Bedingungen der Walzen und Schneiden wurde eine Einschicht-Gummiwalze mit Gummihärte von 43° JISA (entsprechend einem Durometer-A-Typ von Shore) mit einem Außendurchmesser von 60,1 mm als die Formwalze 1201 verwendet. Eine Einschicht-Gummiwalze mit Gummihärte von 35° JISA mit dem Außendurchmesser von 30,1 mm wurde als Hilfs-Formwalze 1212 verwendet. Die rostfreie Walze mit dem Außendurchmesser 19,6 mm wurde als die Druckerfarben-Verteilungswalzen 1210, 1211 verwendet.

Als Abstreifmesser 1202 und Abflachungsklinge 1209 wurde Stahl mit der Dicke von 0,15 mm mit Krümmung an der Vorderkante der Führungsseite des Abstreifbereichs verwendet, und die Krümmungen des Abstreifmessers 1202 und der Abflachungsklinge 1209 waren jeweils 50 &mgr;m bzw. 15 &mgr;m. Der Abstand zwischen dem Abstreifmesser 1202 und der Abflachungsklinge 1209 wurde auf 2 mm festgelegt. Holzfreies Papier, 70 kg bei Shiroku-han-Größe (788 mm × 1091 mm) und A3-Größe wurde als Blätter verwendet.

Beispiel 2

Die Druckerfarbeneinheit der 8 wurde an der in 1 gezeigten Druckvorrichtung der vorliegenden Erfindung befestigt und ein Druckevaluierungstest wurde bei einer Druckgeschwindigkeit von 5000 Blatt/Stunde unter Bedingungen wie Raumtemperatur von 23°C und Feuchtigkeit von 40% durchgeführt.

Wie in Tabelle 1 gezeigt, wurden als Ergebnis in der in 1 gezeigten Druckvorrichtung der vorliegenden Erfindung keine Streifenfehler erzeugt, bevor die Anzahl der gedruckten Blätter 2000 erreichte, verglichen mit der herkömmlichen Beschichtungsvorrichtung, die in der geprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. 4-68147 gezeigt ist, bei der Streifenfehler erzeugt wurden, wenn die Anzahl der gedruckten Blätter 100 erreichte.

Bezüglich der Bedingungen der Walzen und Schneiden wurde eine Einschicht-Gummiwalze mit Gummihärte von 43° JISA mit einem Außendurchmesser von 60,1 mm als die Formwalze 1201 verwendet. Eine Einschicht-Gummiwalze mit Gummihärte von 35° mit dem Außendurchmesser von 30,1 mm wurde als Hilfs-Formwalzen 1212, 1213 verwendet. Die rostfreie Walze mit dem Außendurchmesser 19,6 mm wurde als die Druckerfarben-Verteilungswalzen 1210, 1211 verwendet.

Als Abstreifmesser 1202 und Abflachungsklinge 1209 wurde Stahl mit der Dicke von 0, 15 mm mit Krümmung an der Vorderkante der Führungsseite des Abstreifbereichs verwendet, und die Krümmungen des Abstreifmessers 1202 und der Abflachungsklinge 1209 waren jeweils 50 &mgr;m bzw. 15 &mgr;m. Der Abstand zwischen dem Abstreifmesser 1202 und der Abflachungsklinge 1209 wurde auf 2 mm festgelegt. Holzfreies Papier, 70 kg bei Shiroku-han-Größe (788 mm × 1091 mm) und A3-Größe wurde als Blätter verwendet.

Beispiel 3

Die Druckerfarbeneinheit der 9 wurde an der in 1 gezeigten Druckvorrichtung der vorliegenden Erfindung befestigt und ein Druckevaluierungstest wurde bei einer Druckgeschwindigkeit von 5000 Blatt/Stunde unter Bedingungen wie Raumtemperatur von 23°C und Feuchtigkeit von 40% durchgeführt.

Wie in Tabelle 1 gezeigt, wurden als Ergebnis in der in 1 gezeigten Druckvorrichtung der vorliegenden Erfindung keine Streifenfehler erzeugt, bevor die Anzahl der gedruckten Blätter 1000 erreichte, verglichen mit der herkömmlichen Beschichtungsvorrichtung, die in der geprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. 4-68147 gezeigt ist, bei der Streifenfehler erzeugt wurden, wenn die Anzahl der gedruckten Blätter 100 erreichte.

Bezüglich der Bedingungen der Walzen und Schneiden wurde eine Einschicht-Gummiwalze mit Gummihärte von 43° mit einem Außendurchmesser von 60,1 mm als die Formwalze 1201 verwendet. Eine Einschicht-Gummiwalze mit Gummihärte von 35° mit dem Außendurchmesser von 30,1 mm wurde als Hilfs-Formwalzen 1212, 1213 verwendet. Die rostfreie Walze mit dem Außendurchmesser 19,6 mm wurde als die Druckerfarben-Verteilungswalzen 1210, 1211 verwendet.

Als Abstreifmesser 1202 wurde Stahl mit der Dicke von 0,15 mm mit Krümmung an der Vorderkante der Führungsseite des Abstreifbereichs verwendet, und die Krümmung des Abstreifmessers 1202 betrug 50 &mgr;m. Holzfreies Papier, 70 kg bei Shiroku-han-Größe (788 mm × 1091 mm) und A3-Größe wurde als Blätter verwendet.

Beispiel 4

Die Druckerfarbeneinheit der 9 wurde an der in 1 gezeigten Druckvorrichtung der vorliegenden Erfindung befestigt und ein Druckevaluierungstest wurde bei einer Druckgeschwindigkeit von 5000 Blatt/Stunde unter Bedingungen wie Raumtemperatur von 23°C und Feuchtigkeit von 35% durchgeführt.

Wie in Tabelle 1 gezeigt, wurden als Ergebnis in der in 1 gezeigten Druckvorrichtung der vorliegenden Erfindung keine Streifenfehler erzeugt, sogar wenn die Anzahl der gedruckten Blätter 6000 erreichte, verglichen mit der herkömmlichen Beschichtungsvorrichtung, die in der geprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. 4-68147 gezeigt ist, bei der Streifenfehler erzeugt wurden, wenn die Anzahl der gedruckten Blätter 100 erreichte.

Bezüglich der Bedingungen der Walzen und Schneiden wurde eine Zweischicht-Polyurethangummiwalze mit Außenschicht-Gummihärte von 40°, Innenschicht-Gummihärte von 25° und mit einem Außendurchmesser von 59,5 mm als die Formwalze 1201 verwendet. Eine Einschicht-Polyurethangummiwalze mit Gummihärte von 35° mit dem Außendurchmesser von 30,2 mm wurde als Hilfs-Formwalzen 1212, 1213 verwendet. Die Rilsan-Walze mit dem Außendurchmesser 19,6 mm wurde als die Druckerfarben-Verteilungswalzen 1210, 1211 verwendet.

Als Abstreifmesser 1202 wurde Stahl mit der Dicke von 0, 15 mm mit Krümmung an der Vorderkante der Führungsseite des Abstreifbereichs verwendet, und die Krümmung des Abstreifmessers 1202 betrug 30 &mgr;m. Holzfreies Papier, 70 kg bei Shiroku-han-Größe (788 mm × 1091 mm) und A3-Größe wurde als Blätter verwendet.

Die Evaluierungsergebnisse der Beispiele 1 bis 4 sind wie in Tabelle 1 gezeigt. Zum Zeitpunkt der Verwendung der Druckerfarbeneinheit, die in der geprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. 4-68147 offenbart wurde, wurden Streifenfehler erzeugt, wenn die Anzahl der gedruckten Blätter 100 erreichte. Es wurde bestätigt, dass die Anzahl der Blätter, die gedruckt wurden, bevor Streifenfehler erzeugt wurden, auf 1500 in Beispiel 1, 2000 in Beispiel 2, 1000 in Beispiel 3 und 6000 oder mehr in Beispiel 4 stieg.

Tabelle 1 Anzahl der Blätter, bevor Streifenfehler erzeugt wurden

Industrielle Anwendbarkeit

Wie oben erwähnt kann gemäß der Mehrfarben-Druckvorrichtung ein Drucken der Rückfläche mit minimaler Bewegung des Aufzeichnungsmediums und guter Bearbeitbarkeit einfach durchgeführt werden.

Gemäß der vorliegenden Erfindung kann die Mehrfarben-Druckvorrichtung mit einer guten Druckqualität bei geringen Kosten bereitgestellt werden, ohne dass ein großer Raum für die Aufstellung der Druckvorrichtung erforderlich ist.

Gemäß der Beschichtungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung kann, auch wenn Streifenfehler auf der Oberfläche des beschichteten Druckerfarbenfilms in der Umfangsrichtung aufgrund einer Verstopfung mit Papierstaub erzeugt werden, die beschichtete Druckerfarbenfilmoberfläche durch das Abflachungsmaterial abgeflacht werden, wodurch die Erzeugung von Streifenfehlern nicht einfach auf der Oberfläche dem beschichteten Druckerfarbenfilm in der Umfangsrichtung auftreten kann.

Gemäß der vorliegenden Erfindung kann das Abbildungsmedium, das von der bildgebenden Vorrichtung hergestellt wurde, nur durch Befestigen des Abbildungsmediums an der Druckvorrichtung positioniert werden, der Positionierungsvorgang des Abbildungsmediums kann stark verringert werden, die Druckqualität kann verbessert werden, ohne dass es viel Zeit beansprucht, kein großer Aufstellraum ist nötig, so dass die bildgebende Vorrichtung mit einer guten Bearbeitbarkeit einfach aufgebaut sein kann.

Gemäß der bildgebenden Vorrichtung der vorliegenden Erfindung führt die bildgebende Vorrichtung die Abbildung durch Abtasten der Lichtstrahl-Ausstrahlungsvorrichtung in im Wesentlichen der gleichen Richtung wie die Drehachse des Befestigungselements mit einer festgelegten Geschwindigkeit durch, während das Befestigungselement, um welches das Abbildungsmedium gewickelt ist, ständig mit einer festen Geschwindigkeit dreht, wodurch das Bild ausgebildet wird, ohne zum Abbildungsmedium geneigt zu sein, das Abbildungsmedium kann einfach positioniert werden, da die bildgebende Vorrichtung und die Druckvorrichtung getrennt beibehalten werden, und die Bildposition auf dem Abbildungsmedium wird immer korrekt eingestellt, ohne geneigt zu sein, mit dem Ergebnis, dass die bildgebende Vorrichtung einfach konfiguriert werden kann, welche die Positionierung der Druckplatte in der Druckvorrichtung einfach durchführen kann, und das Drucksystem mit guter Bearbeitbarkeit kann einfach konfiguriert werden.


Anspruch[de]
Mehrfarben-Druckvorrichtung (1001), umfassend: eine Vielzahl von Druckeinheiten, die jeweils einen Gummizylinder (1051, 1052, 1053, 1054) aus einer Vielzahl von Gummizylindern enthalten, wobei die Gummizylinder (1051, 1052, 1053, 1054) normal einen von einer Vielzahl von Druckzylindern (1031, 1032) berühren, von denen jeder einen Außenumfang aufweist, der zweimal so lang ist wie ein Außenumfang eines jeden einer Vielzahl von Plattenzylindern (1041, 1042, 1043, 1044), wobei jeder der Vielzahl von Plattenzylindern (1041, 1042 , 1043, 1044) normal einen jeweiligen Gummizylinder (1051, 1052, 1053, 1054) der Vielzahl von Gummizylindern berührt, und eine Druckerfarben-Beschichtungsvorrichtung (1061, 1062, 1063, 1064) aus einer Vielzahl von Druckerfarben-Beschichtungsvorrichtungen zum Beschichten eines entsprechenden Plattenzylinders (1041, 1042) aus der Vielzahl von Plattenzylindern mit Druckerfarbe, wobei die Vielzahl der Druckerfarben-Beschichtungsvorrichtungen (1061, 1062, 1063, 1064) in einer Reihe in Bezug aufeinander in einer im Wesentlichen vertikalen Richtung parallel zur Richtung der Schwerkraft angeordnet ist; einen Übertragzylinder (1033), der die Vielzahl von Druckeinheiten verbindet und einen Außenumfang aufweist, der dreimal so groß wie der Außenumfang jedes der Vielzahl von Plattenzylindern (1041, 1042, 1043, 1044) ist; und eine Zuführstation (1021) und eine Ausgabestation (1070), um Blätter des Aufzeichnungsmediums jeweils zu der Druckvorrichtung (1001) zuzuführen und von dieser auszugeben, wobei die Zuführstation (1021) und die Ausgabestation (1070) an einer Seite der Vielzahl von Gummizylindern (1051, 1052, 1053, 1054) gegenüber der Vielzahl von Druckerfarben-Beschichtungsvorrichtungen (1061, 1062, 1063, 1064) angeordnet sind, wobei die Zuführstation (1021) auf einer niedrigeren Höhe als die Ausgabestation (1070) angeordnet ist, so dass sich die Blätter des Aufzeichnungsmediums von einer unteren Seite zu einer oberen Seite bewegen. Mehrfarben-Druckvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Vielzahl der Plattenzylinder (1041, 1042, 1043, 1044) in einer Reihe in Bezug aufeinander in einer im Wesentlichen vertikalen Richtung parallel zu der Richtung der Schwerkraft angeordnet ist, die Vielzahl der Gummizylinder (1051, 1052, 1053, 1054) in einer Reihe in Bezug aufeinander in einer im Wesentlichen vertikalen Richtung parallel zur Richtung der Schwerkraft angeordnet ist, und die Vielzahl der Druckzylinder (1031, 1032) in einer Reihe in Bezug aufeinander in einer im Wesentlichen vertikalen Richtung zur Richtung der Schwerkraft angeordnet ist. Mehrfarben-Druckvorrichtung nach Anspruch 2, wobei der Übertragzylinder (1033) die Aufzeichnungsmedien zwischen den Druckzylindern (1031, 1032) transportiert. Mehrfarben-Druckvorrichtung nach Anspruch 2, ferner umfassend eine Einrichtung zum Trocknen des Farbmittels auf den Blättern der Aufzeichnungsmedien nach den Ausgeben der bedruckten Blätter der Aufzeichnungsmedien zwischen einem letzten Gummizylinder (1051, 1052, 1053, 1054) der Vielzahl von Gummizylindern und einem letzten Druckzylinder (1031, 1032) der Vielzahl von Druckzylindern. Mehrfarben-Druckvorrichtung nach Anspruch 2, wobei die bedruckten Blätter der Aufzeichnungsmedien in der Ausgabestation (1070) gestapelt werden, nachdem die bedruckten Blätter der Aufzeichnungsmedien zwischen einem letzten Gummizylinder (1051, 1052, 1053, 1054) der Vielzahl von Gummizylindern und einem letzten Druckzylinder (1031, 1032) der Vielzahl von Druckzylindern ausgegeben wurden, wobei die Ausgabestation (1070) so ausgelegt ist, dass sie horizontal drehbar ist, wodurch die gestapelten, bedruckten Blätter der Aufzeichnungsmedien in einem 180°-Bogen in Bezug auf die Richtung einer Normalen drehbar sein können. Mehrfarben-Druckvorrichtung nach Anspruch 5, ferner umfassend eine Ausgabestation-Bewegungseinrichtung zum Bewegen der Ausgabestation (1070) zur Zuführposition der Aufzeichnungsmedien der Zuführstation (1021), nachdem die gestapelten, bedruckten Blätter der Aufzeichnungsmedien in einem 180°-Bogen in Bezug auf die Richtung der Normalen der Aufzeichnungsmedien gedreht wurden. Mehrfarben-Druckvorrichtung nach Anspruch 1, wobei jede der Vielzahl der Druckerfarben-Beschichtungsvorrichtungen (1061, 1062, 1063, 1064) eine Beschichtungswalze (1201) mit einer elastischen Oberfläche und ein Abstreifmesser (1202) umfasst, das so aufgebaut ist, dass es sich frei rückwärts und vorwärts zur Außenumfangsoberfläche der Beschichtungswalze (1201) bewegt, um die Dicke des beschichten Druckerfarbenfilm, der auf der Außenumfangsfläche ausgebildet ist, zu steuern. Mehrfarben-Druckvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Vielzahl der Druckerfarben-Beschichtungsvorrichtungen (1061, 1062, 1063, 1064) jeweils eine Beschichtungswalze (1201), welche einen entsprechenden Plattenzylinder (1041, 1042, 1043, 1044) der Vielzahl von Plattenzylindern berührt und eine elastische Oberfläche aufweist, wobei die elastische Oberfläche eine Oberflächenschicht mit einer höheren Härte als eine innere Schicht derselben aufweist, und ein Abstreifmesser (1202) umfasst, das in Richtung zu und weg von der Außenumfangsoberfläche der Beschichtungswalze (1201) beweglich ist, wobei ein Betrag, um den das Abstreifmesser (1202) in Richtung zur Außenumfangsoberfläche der Beschichtungswalze (1201) geschoben wird, verändert wird, um die Dicke eines beschichten Druckerfarbenfilms, der auf der Außenumfangsoberfläche der Beschichtungswalze (1201) ausgebildet ist, zu steuern. Mehrfarben-Druckpresse nach Anspruch 1, wobei jede der Druckerfarben-Beschichtungsvorrichtungen (1061, 1062, 1063, 1064) eine Beschichtungswalze (1201) mit einer elastischen Oberfläche und ein Abstreifmesser (1202) umfasst, das so aufgebaut ist, dass es sich frei rückwärts und vorwärts zur Außenumfangsoberfläche der Beschichtungswalze (1201) bewegen kann, um die Dicke des beschichteten Druckerfarbenfilms, der auf der Außenumfangsoberfläche ausgebildet ist, zu steuern; wobei die Beschichtungsvorrichtung (1061, 1062, 1063, 1064) mit zumindest einer Hilfs-Beschichtungswalze (1212, 1213) versehen ist, die an jeder der stromaufwärtigen und stromabwärtigen Seiten der Beschichtungswalze (1201) zu der Richtung, in der sich die Oberfläche, die durch die Beschichtungswalze (1201) beschichtet werden soll, vorwärts bewegt, vorgesehen ist; und mit Druckerfarben-Verteilerwalzen (1201, 1211), die zwischen der Beschichtungswalze (1201) und den Hilfs-Beschichtungswalzen (1212, 1213) vorgesehen sind, wobei sie die Beschichtungswalze (1201) und die Hilfs-Beschichtungswalzen (1212, 1213) gleichzeitig berühren und in der axialen Richtung schwingen. Mehrfarben-Druckvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Vielzahl der Plattenzylinder (1041, 1042, 1043, 1044) wasserlose Platten aufweisen, die um sie herumgewickelt sind. Duplex-Druckverfahren in einer Druckvorrichtung (1001), umfassend eine Vielzahl von Gummizylindern (1051, 1052, 1053, 1054), die normal einen Druckzylinder (1031, 1032) berührt, Plattenzylinder (1041, 1042, 1043, 1043), die normal die entsprechenden Gummizylinder (1051, 1052, 1053, 1054) berühren, und eine Beschichtungsvorrichtung (1061, 1062, 1063, 1064), die in einer im Wesentlichen vertikalen Richtung parallel zur Richtung der Schwerkraft angeordnet ist, um die entsprechenden Plattenzylinder (1041, 1042, 1043, 1044) mit Druckerfarbe zu beschichten, wobei das Duplex-Druckverfahren die Schritte umfasst:

Zuführen von Aufzeichnungsmedien zu den Gummizylindern (1051, 1052, 1053, 1054) der Druckvorrichtung (1001) von einer Aufzeichnungsmedium-Zuführposition auf einer Seite gegenüber einer Seite, an welcher die Druckerfarben-Beschichtungsvorrichtung (1061, 1062, 1063, 1064) angeordnet ist;

Durchführen der Blätter der Aufzeichnungsmedien zwischen den Gummizylindern (1051, 1052, 1053, 1054) und dem Druckzylinder (1031, 1032), um so ein Druckerfarbenbild auf eine erste Oberfläche der Aufzeichnungsmedien zu übertragen;

Stapeln der Aufzeichnungsmedien, die von der gegenüberliegenden Seite aus einer Ausgabestation (1070) ausgegeben werden;

Drehen der Ausgabestation (1070) in einem 180°-Bogen in Bezug auf die Richtung einer Normalen der Aufzeichnungsmedien, um so die gestapelten Aufzeichnungsmedien zur Aufzeichnungsmedium-Zuführposition zuzuführen; und

erneutes Durchführen der Aufzeichnungsmedien zwischen den Gummizylindern (1051, 1052, 1053, 1054) und dem Druckzylinder (1031, 1032), um so ein Druckerfarbenbild auf eine zweite Oberfläche der Aufzeichnungsmedien zu übertragen.






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