| Dokumentenidentifikation |
EP1123430 26.07.2007 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0001123430 |
| Titel |
GREIFERWEBMASCHINE MIT WENIGSTENS EINEM GREIFERBAND UND FÜHRUNGSMITTELN |
| Anmelder |
Picanol N.V., Ieper, BE |
| Erfinder |
ROELSTRAETE, Kristof, B-8550 Zwevegem, BE |
| Vertreter |
Patentanwälte Ruff, Wilhelm, Beier, Dauster & Partner, 70174 Stuttgart |
| DE-Aktenzeichen |
59914379 |
| Vertragsstaaten |
BE, CH, DE, FR, GB, IT, LI |
| Sprache des Dokument |
DE |
| EP-Anmeldetag |
24.03.1999 |
| EP-Aktenzeichen |
999178544 |
| WO-Anmeldetag |
24.03.1999 |
| PCT-Aktenzeichen |
PCT/EP99/02013 |
| WO-Veröffentlichungsnummer |
2000011249 |
| WO-Veröffentlichungsdatum |
02.03.2000 |
| EP-Offenlegungsdatum |
16.08.2001 |
| EP date of grant |
13.06.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
26.07.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
D03D 47/27(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
|
| Beschreibung[de] |
|
Die Erfindung betrifft eine Greiferwebmaschine mit wenigstens
einem Greiferband, das einen Greifer antreibt, der im wesentlichen oberhalb der
Oberseite des Greiferbandes liegt, und mit einer Weblade, an der ein Webblatt und
Führungsmittel angebracht sind, die Führungen für das Greiferband
aufweisen, die der Oberseite, einer Seitenflanke und der Unterseite des Greiferbandes
und einer nach unten abragenden Rippe zugeordnet sind.
Eine Greiferwebmaschine der eingangs genannten Art benutzt
die Anmelderin bei ihren zu Zeit vertriebenen Greiferwebmaschinen. Die Konstruktion
entspricht im wesentlichen der
US 5,413,151
. In Verlängerung des Greiferbandes ist ein Führungsteil angebracht,
in dessen Längsmitte ein Greifer befestigt ist. Das Führungsteil, dessen
Breite der Breite des Greiferbandes entspricht, besitzt auf der dem Webblatt abgewandten
Seite eine nach unten abragende Rippe. Das Führungsteil und das Greiferband
werden mit an der Weblade angebrachten hakenförmigen Führungsmitteln geführt,
die zu Webblatt hin offen sind. Die hakenförmigen Führungsmittel besitzen
Führungen, die der Oberseite des Führungsteils und des Greiferbandes sowie
der Unterseite des Führungsteils und des Greiferbandes zugeordnet sind. Eine
weitere Führung ist der dem Webblatt abgewandten Seitenflanke des Greiferbandes
und des Führungsteils zugeordnet. Ferner sind Führungen vorgesehen, die
die Rippe des Führungsteils in Querrichtung führen, so daß das Führungsteil
mit dem Greifer allseitig geführt ist. Diese Konstruktion arbeitet zuverlässig.
Ein Problem besteht jedoch darin, daß bei dieser Bauart - ebenso wie bei allen
anderen praktisch eingesetzten Bauarten - relativ schnell ein so starker Verschleiß
auftritt, daß das Führungsteil ersetzt werden muß.
Bei einer anderen praktischen Konstruktion, wie sie aus
der
US 4,834,146
bekannt ist, sind hakenförmige Führungselemente an der Weblade
angebracht, die die Oberseite und die Unterseite des Greiferbandes nahezu vollständig
umschließen. Die Unterseite des Greiferbandes ist mit einer in Längsrichtung
verlaufenden Nut versehen, in die Führungen der hakenförmigen Führungsmittel
eingreifen, so daß das Greiferband auch in Querrichtung geführt ist. Da
die hakenförmigen Führungsmittel das Greiferband nahezu vollständig
umschließen, ist der Greifer seitlich an dem Greiferband befestigt. Die seitliche
Anordnung des Greifers an dem Greiferband führt zu erheblichen Querbelastungen
des Greiferbandes, insbesondere beim Abbremsen und Beschleunigen, so daß ebenfalls
ein relativ starker Verschleiß auftritt. Wenn ein bestimmtes Maß an Verschleiß
erreicht wird, muß bei dieser Bauart das gesamte Greiferband ausgetauscht werden.
Um den Verschleiß und sonstige Nachteile der Bauart
nach der
US 4,834,146
zu vermeiden, ist es auch durch die
EP 0 709 505 A1
bekannt, statt der hakenförmigen Führungsmittel zwei verschiedene
Arten von Führungsmitteln vorzusehen, von denen die Führungsmittel der
einen Art der Oberseite des Greiferbandes und die Führungsmittel der anderen
Art der Unterseite des Greiferbandes zugeordnet sind. Hier können zwar die
Führungen der beiden Führungsmittel geschliffen werden, jedoch verbleibt
der Nachteil der seitlichen Anordnung der Greifer und der dadurch verursachten Beanspruchungen
in Querrichtung.
Um die Beanspruchungen in Querrichtung der Bauart nach
der
US 4.834,146
und der Bauart nach der
EP 0 709 505 A1
zu vermeiden, ist es aus der
EP 0 715 009 A1
bekannt, nur die Unterseite des Greiferbandes mittels Führungselementen
zu führen und den Greifer mittig auf der Oberseite des Greiferbandes anzuordnen.
Die Führungselemente greifen in eine Nut der Unterseite des Greiferbandes ein.
Der Greifer soll so gestaltet sein, daß sein Schwerpunkt mit dem Schwerpunkt
des Greiferbandes zusammenfällt oder noch unter diesem liegt. Es ist allerdings
nicht offenbart worden, wie ein Greifer gestaltet werden muß, damit sein Schwerpunkt
in dem Schwerpunkt oder unterhalb von dem Schwerpunkt des Greiferbandes liegt.
Es ist auch aus der
US 5,183,084
bekannt, die Bewegung eines Greiferbandes, auf dessen Ende mittig ein
Greifer befestigt ist, mit der Bewegung teilweise überlappen zu lassen, mit
der die Führungsmittel in das Webfach eingebracht werden. Bei dieser Bauart
werden zwei Arten von Führungsmitteln vorgesehen, von denen eines nur eine
Führung für die Unterseite des Greiferbandes und das andere eine Führung
für eine obere Seitenkante, eine Seitenfläche und eine Führung für
den Randbereich der Unterseite aufweist. Bei dieser Bauart ist das Greiferband über
einen großen Teil seiner Bewegung nur an der Unterseite unterstützt, so
daß die Gefahr besteht, daß sich das Greiferband, insbesondere beim Beschleunigen
und Abbremsen um seine Längsachse verdreht, insbesondere wenn hohe Geschwindigkeiten
angestrebt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Greiferwebmaschine
der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß der Verschleiß verringert
wird.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Rippe
sich wenigstens über die Länge des Greiferbandes erstreckt, die in ein
Webfach einführbar ist, und in seitlichem Abstand zu den Seitenflanken des
Greiferbandes angeordnet ist, daß die Führungsmittel in dem dem Webblatt
abgewandten Randbereich des Greiferbandes Führungen für die Oberseite,
die Seitenflanke und die Unterseite des Greiferbandes bilden, und daß die Führungsmittel
in dem dem Webblatt zugewandten Bereich Führungen für die Unterseite des
Greiferbandes und für die dem Webblatt zugewandte Seitenflanke der Rippe bilden,
während die Unterseite und die dem Webblatt abgewandte Seitenflanke der Rippe
ungeführt sind.
Die Erfindung geht von der Überlegung aus, daß
Hauptursache für den Verschleiß Kräfte sind, die insbesondere beim
Abbremsen und Beschleunigen von dem Greiferkopf verursacht werden, der mit seinem
Massenschwerpunkt oberhalb der Oberseite des Greiferbandes liegt, so daß die
Kräfte die Tendenz haben, das Greiferband und gegebenenfallas ein das Greiferband
verlängerndes, den Greifer tragendes Führungsteil um die Längsachse
zu verdrehen. Die Erfindung sieht deshalb vor, daß die Führungen, die
dem Verdrehen des Greiferbandes entgegenwirken, mit möglichst günstigen
Hebelarmen an das Greiferband angreifen, so daß die gegen das Verdrehen wirkenden
Kräfte verringert werden. Da die Rippe in Abstand von der dem Webblatt abgewandten
Seitenflanke des Greiferbandes angeordnet ist, wird ermöglicht, daß die
Führungsmittel beidseits der Rippe Führungen für die Unterseite des
Greiferbandes bilden. Durch die Verlagerung der Rippe in Richtung zur Mitte des
Greiferbandes wird insbesondere auf der dem Webblatt abgewandten Seite der Rippe
ein Bereich der Unterseite des Greiferbandes und/oder des Führungsteils geschaffen,
an dem sich eine Führung abstützt, die mit günstigem Hebelarm und
damit mit relativ geringen Kräften dem verdrehen entgegenwirkt. Ein besonderer
Vorteil besteht auch darin, daß die dem Webblatt abgewandte und damit dem Warenrand
zugewandte Seiteflanke und die Unterseite der Rippe nicht mit Führungen der
Führungsmittel zusammenarbeiten. Diese Flächen, die beim Schließen
des Webfaches mit Kettfäden in Berührung kommen, sind daher keinem Verschleiß
an den Führungen ausgesetzt, so daß von ihnen Beschädigungen der
Kettfäden nicht zu erwarten sind.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen und den Unteransprüchen.
- Fig. 1
- zeigt einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße Greiferwebmaschine
in schematischer Darstellung,
- Fig. 2
- einen Schnitt entlang der Linie II-II der Fig. 1 in vergrößertem Maßstab,
- Fig. 3
- einen Ausschnitt der Fig. 2 in nochmals vergrößertem Maßstab
mit verschiedenen Positionen eines Webblattes und Führungsmitteln,
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf das Greiferband nach Fig. 3,
- Fig. 5
- einen Schnitt ähnlich Fig. 3 mit zwei Arten von Führungsmitteln,
- Fig. 6
- einen Schnitt ähnlich Fig. 5 mit einer zusätzlichen Leitrippe,
- Fig. 7
- eine Ansicht in Richtung des Pfeiles F7 der Fig. 5,
- Fig. 8
- einen Schnitt ähnlich Fig. 3 einer geänderten Ausführungsform,
- Fig. 9
- eine Ansicht in Richtung des Pfeiles F9 der Fig. 8,
- Fig. 10
- eine Draufsicht auf das Greiferband der Fig. 9,
- Fig. 11
- einen Schnitt entlang der Linie XI-XI der Fig. 10,
- Fig. 12
- eine Ansicht ähnlich Fig. 9 einer weiteren Ausführungsform und
- Fig. 13
- eine Draufsicht auf das Greiferband nach Fig. 12.
Die in Fig. 1 dargestellte Webmaschine besitzt zwei Seitenteile
1, 2 in denen eine Weblade 3 gelagert ist. Die Weblade 3 ist auf beiden Seiten mit
Antrieben 4, 5 versehen, mittels derer sie zu einer hin- und hergehenden Bewegung
antreibbar ist. Auf der Weblade 3 ist ein Webblatt 6 angeordnet, mittels welchem
eingetragene Schußfäden an den Warenrand angeschlagen werden.
Die Schußfäden werden in bekannter Weise mittels
eines Gebergreifers 7 und eines Nehmergreifers 8 in ein Webfach eingebracht. Der
Gebergreifer 7 übernimmt auf der einen Seite der Webmaschine in bekannter Weise
einen Schußfaden und transportiert ihn bis etwa in die Mitte der Webmaschine,
d.h. in die Mitte eines Webfaches. Dort wird er von dem Nehmergreifer 8 übernommen,
der ihn dann bis zu der gegenüberliegenden Seite der Webmaschine bringt.
Der Gebergreifer 7 und der Nehmergreifer 8 werden jeweils
mittels eines Greiferbandes 9 angetrieben, die den Nehmergreifer 8 und den Gebergreifer
7 jeweils in ein geöffnetes Webfach hineinschieben und wieder hinausziehen.
Die Greiferbänder 9 sind bevorzugt aus faserverstärktem Kunststoff hergestellt
und besitzen im wesentlichen einen flachen, rechtekkigen Querschnitt, wobei ihre
Flachseiten jeweils in etwa horizontal liegen. Von der Unterseite ragt nach unten
eine Längsrippe 53 ab, deren Höhe etwa der Dicke der Greiferbänder
9 entspricht. Die Breite der Rippe 53 entspricht etwa ihrer Höhe. Die Greiferbänder
9 werden im Bereich der Seitenteile 1, 2 mittels stationärer Führungen
10, 11 geführt. Die Greiferbänder werden mittels Zahnrädern 12, 13
angetrieben, um die sie herumgeführt werden. Sie werden mittels Führungsblökken
14 am Umfang der Zahnräder 12, 13 gehalten.
Die Zahnräder 12, 13 werden mittels Antrieben 15,
16 zu hin- und hergehender Drehbewegung angetrieben. Die Antriebe 15, 16 sind mit
den Antrieben 4, 5 der Weblade 3 synchronisiert.
Der Gebergreifer 7 und der Nehmergreifer 8 sind unmittelbar
auf den Enden der Greiferbänder 9 oder auf Führungsteilen angeordnet,
die jeweils an den vorderen Enden der Greiferbänder 9 angebracht sind. Die
Führungsteile sind so gestaltet, daß sie dem Querschnitt der Greiferbänder
9 entsprechen.
Im Bereich des Webfaches werden die Greiferbänder
9 mittels Führungsmitteln 17 geführt. Diese Führungsmittel 17, die
in den nachfolgenden Figuren noch im einzelnen erläutert werden, sind Bauteile,
die in Längsrichtung des Webfaches nur eine geringe Erstreckung aufweisen und
die in Fig. 1 aus Darstellungsgründen übertrieben breit gezeichnet sind.
Die Führungsmittel 17 sind auf der Weblade 3 angeordnet, so daß sie sich
mit der Weblade 3 und dem Webblatt 6 mitbewegen. Sie tauchen dabei von unten in
ein Webfach 21 ein, wie dies in Fig. 2 und 3 dargestellt ist. Dieses Webfach 21
wird von einer oberen Kettfadenschar 22 und einer unteren Kettfadenschar 23 gebildet,
die mittels nicht dargestellter Fachbildungsmittel angehoben und abgesenkt werden
und im Warenrand 24 zusammenlaufen. Die Fadenführungsmittel 17 sind in Längsrichtung
des Webfaches 21 so schmal ausgebildet, daß sie zwischen den Kettfäden
der unteren Kettfadenschar 23 hindurchtreten können. Wenn das Webblatt 6 zum
Warenrand 24 hin bewegt wird, um einen Schußfaden anzuschlagen (gestrichelte
Stellung in Fig. 3) werden die Führungsmittel 17 aus dem Webfach 21 durch die
untere Kettfadenschar 23 herausbewegt. Wird das Webblatt 6 wieder in die in Fig.
3 mit ausgezogenen Linien dargestellte Stellung zurückbewegt, so durchdringen
die Führungsmittel 17 wieder die untere Kettfadenschar 23 und treten in das
Webfach 21 ein. Nach dem Anschlagen eines Schußfadens wird das Webfach 21 gewechselt,
wobei wenigstens ein Teil der Kettfäden der oberen Kettfadenschar 22 nach unten
und wenigstens ein Teil der Kettfäden der unteren Kettfadenschar 23 nach oben
bewegt werden. Wie aus Fig. 2 und 3 zu ersehen ist, sind die Führungsmittel
17 mittels Schrauben 25 an einem Webladenprofil 26 befestigt.
Wie schon erwähnt wurde, können der Gebergreifer
7 und der Nehmergreifer 8 an Führungsteilen 18 angebracht sein (Fig. 12), die
in fluchtender Verlängerung der Greiferbänder 9 angeordnet sind. In Fig.
2 bis 5 ist jeweils nur ein Gebergreifer 7 mit seinem Greiferband 9 dargestellt.
Da die Führung des Greiferbandes 9 des Nehmergreifers 8 spiegelbildlich identisch
ist, gilt die Beschreibung auch für die Führung des Greiferbandes 9 des
Nehmergreifers.
Das in Fig. 2 und 3 dargestellte Greiferband 9 besitzt
einen kreuzförmigen Querschnitt mit symmetrisch zu einer mittleren, vertikalen
Symmetrieebene 34 angeordneten Armen 50, 51, 52 und 53. Der Arm 53 bildet eine nach
unten abragende Rippe. In den Armen 50, 51 sind Reihen von Löchern 58, 59 vorgesehen
(Fig. 4), die zum Eingriff von in zwei Reihen angeordneten Zähnen der Antriebszahnräder
12, 13 bestimmt sind. Die Führungsmittel 17 haben zwei Führungselemente
55, 56, von welchen die Führungselemente 55 dem Greiferband 9 auf der dem Webblatt
6 zugewandten Seite und die Führungselemente 56 dem Greiferband 9 auf der dem
Webblatt 6 abgewandten Seite zugeordnet sind. Die Führungselemente 56 bilden
drei Führungen, von welchen eine Führung 31 der Oberseite des Greiferbandes
9, eine Führung 34 der dem Webblatt 6 abgewandten Seitenflanke und eine Führung
32 der Unterseite des Greiferbandes 9 zugeordnet ist. Diese drei Führungen
31, 34, 32 fassen den dem Webblatt 6 abgewandten seitlichen Randbereich des Greiferbandes
9 ein.
Die Führungselemente 55 bilden zwei Führungen,
von denen eine Führung 29 auf der dem Webblatt 6 zugewandten Seite der Rippe
53 der Unterseite des Greiferbandes 9 zugeordnet ist, während die weitere Führung
30 der dem Webblatt 6 zugewandten Seitenflanke der Rippe 53 zugeordnet ist. Zwischen
der Führung 32 und der dem Webblatt 6 abgewandten Seitenflanke der Rippe 53
ist ein Abstand A belassen, so daß weder dieser Seitenflanke noch die Unterseite
der Rippe 53 Führungen der Führungsmittel 17 zugeordnet sind. Diese Flächen
sind daher keinem Verschleiß ausgesetzt, so daß sie auch nicht abgenutzt
oder beschädigt werden. Wie insbesondere aus Fig. 3 zu ersehen ist, legen sich
die Kettfäden beim Schließen des Webfaches 21, wenn die Greiferbänder
9 noch nicht vollständig aus dem Webfach herausgezogen sind, an diese Rippe
53 an, so daß sie von Elementen des Greiferbandes 9 geführt werden, die
nicht einem Verschleiß ausgesetzt sind. Diese Rippe 53 erstreckt sich wenigstens
über die Länge des Greiferbandes 9, die in das Webfach 21 einführbar
ist.
Die Ausführungsform nach Fig. 5 unterscheidet sich
von der Ausführungsform nach Fig. 2 und 3 vor allem durch die Führungsmittel.
Bei dieser Bauart sind die Führungselemente 55, 56 in Bewegungsrichtung des
Greiferbandes 9 versetzt zueinander angeordnet. Die Führungselemente 55 und
die Führungselemente 56 können jeweils einzelne Bauteile sein, die mittels
Schrauben 25 getrennt voneinander an dem Webladenprofil 26 befestigt sind. Beispielsweise
werden jedoch Bauelemente vorgesehen, die jeweils als eine Baueinheit ein Führungselement
55 und ein Führungselement 56 enthalten, die jedoch in Bewegungsrichtung der
Greiferbänder 9 einen Abstand zueinander aufweisen.
Die Führungselemente 55 haben wie bei dem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 2 und 3 eine der dem Webblatt 6 zugewandten Seitenflanke der Rippe 53
zugeordnete Führung 30 und eine der Unterseite des Greiferbandes 9 zugeordnete
Führung 29. Die Führung 29 erstreckt sich etwa über ein Drittel der
Breite des Greiferbandes 9. Die Führungselemente 56 fassen das Greiferband
9 auf der dem Webblatt 6 abgewandten Seite ein und haben eine der Oberseite zugeordnete
Führung 31, eine der Unterseite zugeordnete Führung 32 und eine der dazwischenliegenden
Seitenflanke zugeordnete Führung 34.
Um Raum für eine ausreichend lange Führung 31
der Führungsmittel 56 zu schaffen, sind Befestigungsmittel 35 des Greifers
7 außermittig in Richtung zu dem Webblatt 6 versetzt an dem Greiferband 9 oder
einem Führungsteil angebracht. Die Führungen 29, 32 und 31 führen
das Greiferband 9 in vertikaler Richtung. Die Führungen 30 und 34 führen
das Greiferband 9 in horizontaler Richtung, so daß das Greiferband 9 in allen
Richtungen geführt ist.
Aus praktischen Gründen müssen zwischen den Führungen
29, 30, 31, 32, 34 und dem Greiferband 9 Toleranzen vorgesehen werden, die etwa
in der Größenordnung von 0,3 mm liegen. Aufgrund des gegenüber dem
Greiferband 9 exzentrisch liegenden Massenschwerpunktes des Greifers 7 ergeben sich
insbesondere beim Beschleunigen und Abbremsen Kräfte, die die Tendenz haben,
das Greiferband 9 zu verdrehen. Aufgrund dieser Kräfte verdreht sich das Greiferband
9 tatsächlich im Rahmen der Toleranzen, so daß sich insbesondere beim
Drehen (im Gegenuhrzeigersinn) von dem Webblatt 6 hinweg nahezu punktförmige
Belastungen im Bereich der Führungen 30, 31 und 32 ergeben. Um trotz dieser
annähernd punktförmigen Belastungen den möglichen Verschleiß
gering zu halten, sind die Führungen 30, 31 und 32 so angeordnet und gestaltet,
daß die Belastungspunkte mit einem möglichst großen Hebelarm gegen
die Verdrehung wirken, so daß dann die Kräfte der nahezu punktförmigen
Belastungen relativ gering gehalten werden können.
Üblicherweise sind die Führungsmittel 55, 56
in gleichmäßigen Abständen verteilt in Längsrichtung des Webfaches
21 angeordnet. Um starke Belastungen des Greiferbandes 9 in den Bereichen zu reduzieren,
in welchen Beschleunigungen und Bremsungen auftreten, die das Greiferband 9 mit
dem Greifer 7 von dem Webblatt 6 hinwegdrehen wollen, kann darüber hinaus vorgesehen
werden, daß in diesen Bereichen die Führungsmittel 56 und ggf. auch die
Führungsmittel 55 in dichterer Folge angeordnet werden.
Die Verwendung von zwei unterschiedlichen Arten von Führungsmitteln
55, 56 die jeweils Führungen 29, 30 und 31, 32, 34 bilden, die einander gegenüberliegen,
hat den Vorteil, daß alle Führungen für ein Schleifwerkzeug zugänglich
sind und deshalb durch Schleifen bearbeitbar sind. Die Führungen 29, 30 des
Führungsmittels 55 können mittels getrennter Schleifvorgänge oder
mittels einer Profilschleifscheibe bearbeitet werden. Die Führungen 31, 32,
34 der Führungsmittel 56 lassen sehr genau mittels einer Profilschleifscheibe
bearbeiten. Dieses Schleifen der Führungen 29 bis 34 hat den Vorteil, daß
sehr glatte Führungsflächen geschaffen werden können, und daß
diese Führungen sehr genau zueinander toleriert werden können.
Bei abgewandelten Ausführungsformen sind zwei Arten
von Führungsmitteln vorgesehen, bei denen die Führungen 29 bis 34 auf
andere Weise verteilt sind. Beispielsweise ist es möglich, ein hakenförmiges
Führungsmittel vorzusehen, das die Führungen 29, 30, 31, 34 aufweist und
ein zweites Führungsmittel, das mit der Führung 32 versehen ist. Ebenso
ist es möglich, ein Führungsmittel mit den Führungen 29, 30, 32 und
ein weiteres Führungsmittel mit den Führungen 31, 34 vorzusehen.
Ebenso ist es möglich, mehr als zwei unterschiedliche
Führungsmittel vorzusehen. Beispielsweise kann ein Führungsmittel entsprechend
dem Führungsmittel 55 vorgesehen werden, das die Führungen 29 und 30 aufweist,
und zusätzlich zu diesem Führungsmittel ein Führungsmittel mit den
Führungen 31, 34 und ein weiteres Führungsmittel mit der Führung
32.
Die Ausführungsform nach Fig. 6 unterscheidet sich
von der Ausführungsform nach Fig. 3 und 5 zunächst dadurch, daß die
Rippe 53' des Greiferbandes 9' nicht in der Längsmittelebene liegt, sondern
versetzt in Richtung zu dem Warenrand 24 hin. Zusätzlich ist in die Unterseite
dieser Rippe 53' eine Leitrippe 28 aus Metall eingesetzt, die sich im wesentlichen
über die Länge des Greifers erstreckt.
Die Ausführungsform nach Fig. 8 bis 11 sieht vor,
daß in dem Bereich des Greifers 7 eine Leitrippe 28' in Form eines winkelförmig
gebogenen Bleches 70 vorgesehen ist, dessen einer Schenkel neben der Rippe 53' auf
der Seite angeordnet ist, der keine Führung zugeordnet ist. Diese Rippe hält
zu den Führungselementen 56 einen Abstand B ein, so daß auch diese Leitrippe
28' nicht beschädigt werden kann.
Die Leitrippe 28' ragt über die Rippe 53' nach unten.
Das gebogene Blech 70 ist im Bereich gegenüber der Leitrippe 28 mit mehreren
Ansätzen 71 versehen, die in Aussparungen 72 eingreifen, die in der Oberseite
des Anfangs des Greiferbandes 9 vorgesehen sind, wie dies in Fig. 10 dargestellt
ist. Das Blech 70 wird mittels der Ansätze 71 zwischen Greifer 7 und Greiferband
9' geklemmt gehalten.
In Fig. 10 ist außerdem dargestellt, daß das
Greiferband 9' mit einer Lochreihe 60 versehen ist, die zur Aufnahme der Zähne
der Zahnräder 12, 13 dient. Diese Lochreihe 60 ist außermittig neben der
Rippe 53' angeordnet, und zwar auf der dem Webblatt 6 näherliegenden Seite.
Damit wird ebenso wie bei der Ausführungsform nach Fig. 2 und 3 vermieden,
daß die Löcher der Lochreihen durch die Rippe 53' hindurchgehen müssen.
Wie beispielsweise Fig. 12 und 13 zeigen, liegt es selbstverständlich
im Rahmen der Erfindung, den Gebergreifer 7 und/oder den Nehmergreifer 8 nicht unmittelbar
an dem vorderen Ende des Greiferbandes 9 zu befestigen, sondern an einem als getrenntes
Bauteil hergestellten Führungsteil 18 dessen Kontur der Kontur des Greiferbandes
9 im wesentlichen entspricht. Ein derartiges Führungsteil 18 wird zweckmäßigerweise
aus Kunststoff hergestellt. Das Greiferband 9 nach Fig. 12 und 13 hat eine Kontur
ähnlich der Kontur des Greiferbandes nach Fig. 3, jedoch sind die Reihen der
Löcher 58, 59, in Längsrichtung des Greiferbandes 9 versetzt zueinander
angeordnet, in die zwei Reihen von Zähnen der Antriebszahnräder 12, 13
eingreifen.
Die Rippe 53, 53' kann mit dem betreffenden Greiferband
9, 9' einteilig hergestellt werden. Es ist auch möglich, die Rippe 9, 9' als
gesondertes Bauteil herzustellen und nachträglich an der Unterseite des Greiferbandes
9, 9' zu befestigen, beispielsweise mittels Verschraubungen.
Bei einer abgewandelten Ausführungsform wird vorgesehen,
daß die Greiferbänder 9, 9' nicht wie bei Fig. 1 um die Antriebszahnräder
12, 13 herumgeführt werden, sondern tangential zu diesen Antriebszahnrädern
geführt werden.
|
| Anspruch[de] |
Greiferwebmaschine mit wenigstens einem Greiferband (9), das einen Greifer
(7, 8) antreibt, der im wesentlichen oberhalb der Oberseite des Greiferbandes (9)
liegt, und mit einer Weblade (3), an der ein Webblatt (6) und Führungsmittel
(17, 55, 56) angebracht sind, die Führungen (29, 30, 31, 32, 34) für das
Greiferband (9) aufweisen, die der Oberseite, einer Seitenflanke und der Unterseite
des Greiferbandes und einer nach unten abragenden Rippe (53, 53') zugeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, daßdieRippe(53,53')sich wenigstens über
die Länge des Greiferbandes (9) erstreckt, die in ein Webfach (21) einführbar
ist, und in seitlichem Abstand zu den Seitenflanken des Greiferbandes (9) angeordnet
ist, die Führungsmittel (17, 55, 56) in dem dem Webblatt (6) abgewandten Randbereich
des Greiferbandes (9) Führungen (31, 32, 34) für die Oberseite, die Seitenflanke
und die Unterseite des Greiferbandes bilden, und daß die Führungsmittel
(17, 55, 56) in dem dem Webblatt (6) zugewandten Bereich Führungen (29, 30)
für die Unterseite des Greiferbandes (9) und für die dem Webblatt (6)
zugewandte Seiteflanke der Rippe (53, 53') bilden, während die Unterseite und
die dem Webblatt (6) abgewandte Seitenflanke der Rippe ungeführt sind.
Greiferwebmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Rippe (53) in der Längsmitte des Greiferbandes (9) angeordnet ist.
Greiferwebmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Greiferband (9) mit außermittig zur Längsmitte angeordneten
Lochungen (58, 59; 60) für Zähne eines Antriebszahnrades (12, 13) versehen
ist.
Greiferwebmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Greifer (7, 8) mittels Befestigungsmitteln
(35) gehalten ist, die zur Längsmitte des Greiferbandes (9) in Richtung zum
Webblatt (6) hin versetzt angeordnet sind.
Greiferwebmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsmittel (17, 56) für
den dem Webblatt (6) abgewandten Randbereich eine Führung (31) für die
Oberseite des Greiferbandes (9) aufweisen, die sich etwa über ein Drittel der
Breite des Greiferbandes (9) erstreckt.
Greiferwebmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsmittel (17, 55) für
den dem Webblatt (6) zugewandten Randbereich eine Führung (29) für die
Unterseite des Greiferbandes (9) aufweisen, die sich etwa über ein Drittel
der Breite des Greiferbandes erstreckt.
Greiferwebmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen (29, 30, 31, 32, 34)
auf wenigstens zwei unterschiedliche Arten von Führungsmitteln (55, 56) verteilt
sind.
Greiferwebmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die eine Art von Führungsmitteln (56) die dem Webblatt (6) abgewandten Rand
des Greiferbandes (9) zugeordneten Führungen (31, 32, 34) aufweist.
Greiferwebmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rippe (53, 53') eine Höhe aufweist,
die im wesentlichen der Dicke des Greiferbandes (9) entspricht.
Greiferwebmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Greifers (7, 8) neben der
Rippe (53, 53') auf der dem Webblatt (6) abgewandten Seite eine Leitrippe (28')
aus Metall vorgesehen ist.
Greiferwebmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die Leitrippe (28') die Rippe (53') nach unten überragt.
|
| Anspruch[en] |
Rapier weaving machine comprising at least one gripper band (9) driving
a gripper (7, 8) which is situated essentially upstream of the upper side of the
gripper band (9), and comprising a batten (3) to which a weaving reed (6) and guide
means (17, 55, 56) are attached which comprise guides (29, 30, 31, 32, 34) for the
gripper band (9) allocated to the upper side, one flank and the lower side of the
gripper band and to a rib (53, 53') protruding to the bottom,
characterized in that the rib (53, 53') extends over at least the length
of the gripper band (9) that is insertable into a shed (21) and laterally spaced
to the flanks of the gripper band (9), the guiding means (17, 55, 56) forming guides
(31, 32, 34), in the marginal portion of the gripper band (9) pointing away from
the weaving reed (6), for the upper side, the flank and the bottom side of the gripper
band, and in that the guiding means (17, 55, 56) form guides (29, 30), in
the portion pointing to the weaving reed (6) for the bottom side of the gripper
band (9) and for the flank of the rib (53, 53') pointing to the weaving reed (6)
while the bottom side and the flank of the rib pointing away from the weaving reed
(6) are not guided.
Rapier weaving machine according to claim 1, characterized in that
the rib (53) is arranged in the longitudinal center of the gripper band (9).
Rapier weaving machine according to claim 1 or 2, characterized in
that the gripper band (9) is provided with perforations (58, 59; 60) which are
off-center to the longitudinal center for reception of the teeth of a driving toothed
wheel (12, 13).
Rapier weaving machine according to one of claims 1 to 3,
characterized in that the gripper (7, 8) is maintained by means of attaching
means (35) arranged in a staggered manner to the longitudinal center of the gripper
band (9) towards the weaving reed (6).
Rapier weaving machine according to one of claims 1 to 4,
characterized in that the guiding means (17, 56) have a guide (31) for the
upper side of the gripper band (9) in the marginal portion pointing away from the
weaving reed (6) which extends over approximately a third of the width of the gripper
band (9).
Rapier weaving machine according to one of claims 1 to 5,
characterized in that the guiding means (17, 55) have a guide (29) for the
lower side of the gripper band (9) for the marginal portion pointing to the weaving
reed (6) which extends over approximately a third of the width of the gripper band.
Rapier weaving machine according to one of claims 1 to 6,
characterized in that the guides (29, 30, 31, 32, 34) are divided to at least
two different kinds of guiding means (55, 56).
Rapier weaving machine according to claim 7, characterized in that
the one kind of guiding means (56) has the guides (31, 32, 34) allocated to the
rim of the gripper band (9) pointing away from the weaving reed (6).
Rapier weaving machine according to one of claims 1 to 8,
characterized in that the rib (53, 53') has a hight corresponding essentially
to the thickness of the gripper band (9).
Rapier weaving machine according to one of claims 1 to 9,
characterized in that near the gripper (7, 8), a metal guiding rib (28')
is arranged besides the rib (53, 53') on the side pointing away from the weaving
reed (6).
Rapier weaving machine according to claim 10, characterized in that
the guiding rib (28') projects over the rib (53') to the bottom.
|
| Anspruch[fr] |
Métier à tisser à pinces comportant au moins une bande
à pinces (9) entraînant une pince (7, 8) située sensiblement au-dessus
de la face supérieure de la bande à pinces (9), ainsi qu'un battant (3)
sur lequel sont rapportés une peigne (6) et des moyens de guidage (17, 55,
56) comportant des guides (29, 30, 31, 32, 34) destinés à guider la bande
à pinces (9) associés à la face supérieure, à un flanc
et à la face inférieure de la bande à pinces ainsi qu'à une
nervure (53, 53') en saillie vers le bas,
caractérisé en ce que la nervure (53, 53') s'étend au moins
sur la longueur de la bande à pinces (9) susceptible d'être insérée
dans un pas de chaîne (21) en étant disposée à une distance
latérale par rapport aux flancs de la bande à pinces (9), les moyens de
guidage (17, 55, 56) constituant, dans la partie marginale de la bande à pinces
(9) opposée au battant (6), des guides (31, 32, 34) destinés à la
face supérieure, au flanc et à la face inférieure de la bande à
pinces, et en ce que les moyens de guidage (17, 55, 56) constituent, dans
la partie dirigée vers le battant (6), des guides (29, 30) destinés à
la face inférieure de la bande à pinces (9) et au flanc de la nervure
(53, 53') orienté vers le battant, tandis que la face inférieure et le
flanc de la nervure opposé au battant (6) ne sont pas guidés.
Métier à tisser à pinces selon la revendication 1,
caractérisé en ce que la nervure (53) est disposée au centre
longitudinal de la bande à pinces (9).
Métier à tisser à pinces selon la revendication 1 ou
2, caractérisé en ce que la bande à pinces (9) est pourvue
de perçages (58, 59; 60) excentriques par rapport au centre longitudinal pour
recevoir des dents d'une crémaillère d'entraînement (12, 13).
Métier à tisser à pinces selon l'une des revendications
1 à 3, caractérisé en ce que la pince (7, 8) est supportée
par des moyens de fixation (35) disposés en déport vers le centre longitudinal
de la bande à pinces (9) en direction du battant (6).
Métier à tisser à pinces selon l'une des revendications
1 à 4, caractérisé en ce que les moyens de guidage (17, 56)
comportent, pour la partie marginale opposée au battant (6), un guide (31)
pour la face supérieure de la bande à pinces (9) qui s'étend sur
un tiers environ de la largeur de la bande à pinces (9).
Métier à tisser à pinces selon l'une des revendications
1 à 5, caractérisé en ce que les moyens de guidage (17, 55)
comportent, pour la partie marginale en regard du battant (6), un guide (29) pour
la face inférieure de la bande à pinces (9) qui s'étend sur un tiers
environ de la largeur de la bande à pinces.
Métier à tisser à pinces selon l'une des revendications
1 à 6, caractérisé en ce que les guidages (29, 30, 31, 32,
34) sont répartis à au moins deux différents types de moyens de guidage
(55, 56).
Métier à tisser à pinces selon la revendication 7,
caractérisé en ce que l'un des types de moyens de guidage (56)
comporte les guides (31, 32, 34) associés au bord opposé au battant (6)
de la bande à pinces (9).
Métier à tisser à pinces selon l'une des revendications
1 à 8, caractérisé en ce que la nervure (53, 53') présente
une hauteur correspondant sensiblement à l'épaisseur de la bande à
pinces (9).
Métier à tisser à pinces selon l'une des revendications
1 à 9, caractérisé en ce qu'au droit de la pince (7, 8), une
nervure de guidage (28') métallique est prévue à côté de
la nervure (53, 53') sur le côté opposé au battant (6).
Métier à tisser à pinces selon la revendication 10,
caractérisé en ce que la nervure de guidage (28') dépasse
la nervure (53') vers le bas.
|
|
|