Die vorliegende Erfindung betrifft eine Nähgutschneidevorrichtung
für eine Nähmaschine zum Ausbilden eines Lochabschnitts an einem Nähgut,
welcher als ein Knopfloch dienen soll, wobei die Vorrichtung in einer Nähmaschine
zum Ausführen eines Umsäumens oder Umstechens vorgesehen ist.
Im allgemeinen ist eine Augenknopflochherstellungsnähmaschine
bekannt als eine Nähmaschine zum Ausführen eines Umsäumens oder Umstechens
an einem Bereich eines Nähguts (eines zu nähenden Objekts), wo ein Knopfloch
gebildet wird. Diese Nähmaschine umfasst eine Nähgutschneidevorrichtung,
die ein Umsäumen oder Umstechen ausführt und ein Knopfloch an einem Nähgut
ausbildet. Die Nähmaschine bildet ein Knopfloch (ein Augenknopfloch) an der
Innenseite des umsäumten oder umstochenen Bereichs vor oder nach dem Ausführen
des Umsäumens oder Umstechens aus.
Die Augenknopflochherstellungsnähmaschine umfasst eine Nadelstange,
die an ihrem unteren Endbereich eine Nähnadel aufweist, einen Nadelstangenvertikalantriebsmechanismus
zum Bewegen der Nadelstange in vertikaler Richtung, einen Nadelverschwenkmechanismus
zum Verschwenken der Nadelstange in Transversalrichtung, einen Greifermechanismus,
der unterhalb der Nadelstange angeordnet ist, usw. Die Nadelstange wird in vertikaler
Richtung bewegt und für jeden Stich in Transversalrichtung verschwenkt, so
dass ein Umstechen im Zusammenwirken mit dem Greifer ausgeführt wird.
Ferner umfasst die Nähgutschneidevorrichtung ein Messer und eine
Messeraufnahme, die sich vertikal gegenüberliegend bereitgestellt werden. In
einem Zustand, in dem das Nähgut zwischen dem Messer und der Messeraufnahme
angeordnet ist, wird entweder das Messer oder die Messeraufnahme zu dem jeweils
anderen Element hinbewegt, so dass das Nähgut geschnitten wird und ein Augenknopfloch
gebildet wird. Da das Knopfloch eine Form aufweist, die ein Loch (einen Augenabschnitt)
mit annähernd runder Gestalt (tropfenförmig) und ein lineares Loch (einen
linearen Abschnitt) miteinander verbindet, weist das Messer eine Gestalt auf, die
eine fast zylindrische Kante, welche den Augenabschnitt bildet, und eine lineare
Kante, welche den linearen Abschnitt bildet, in derselben Ebene miteinander verbindet.
Das Messer wird an die Messeraufnahme gedrückt, deren Bereich, an welchem das
Messer anstößt, eben ist, so dass der Augenabschnitt und der lineare Abschnitt
fast zu derselben Zeit geschnitten werden und ein Augenknopfloch gebildet wird.
Jedoch erhält ein Augenknopfloch eine unterschiedliche Gestalt,
in Abhängigkeit von der Art des Bekleidungsstücks, der Lage des Knopflochs
an dem Bekleidungsstück oder ähnlichem. Grundsätzlich mussten, wenn
eine andere Gestalt des Augenknopflochs gebildet wurde, das Messer und die Messeraufnahme
ausgewechselt werden.
Deshalb mussten, wenn nur ein Augenknopfloch mit einer unterschiedlichen
Länge des linearen Abschnitts des Augenknopflochs gebildet wurde, das Messer
und die Messeraufnahme ausgewechselt werden, was zeitraubend und mühselig war.
Ferner kann ein sogenanntes Blumenloch, welches aus Löchern,
die nur einen linearen Abschnitt aufweisen, gebildet ist, mit dieser Art von Augenknopflochherstellungsnähmaschine
gebildet werden. In diesem Fall musste ein Nähgutschneidemesser für ein
Augenknopfloch gegen ein Nähgutschneidemesser für ein Blumenloch ausgewechselt
werden.
Außerdem werden an einem allgemeinen Jackett sowohl ein Augenknopfloch,
welches als ein Knopfloch dient, als auch ein Blumenloch, welches an einem Kragen
angeordnet wird, gebildet.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
1 ist eine schematische Seitenansicht, die eine Augenknopflochherstellungsnähmaschine
zeigt, an welcher eine Nähgutschneidevorrichtung als eine erste Ausführungsform
gemäß der vorliegenden Erfindung angeordnet ist, und von der ein Teil
entfernt worden ist.
2 ist eine schematische Draufsicht von oben, die die
Augenknopflochherstellungsnähmaschine aus 1 zeigt,
von der ein Teil entfernt worden ist.
3 ist eine schematische Vorderansicht, die die Augenknopflochherstellungsnähmaschine
aus 1 zeigt, von der ein Teil entfernt worden ist.
4 ist eine schematische Vorderansicht, die einen Sensorteil
zeigt, welcher eine Installationsstruktur eines Sensors zum Detektieren einer Position
eines Nähgutschneidemessers zeigt.
5 ist eine schematische Ansicht von hinten, die die
Augenknopflochherstellungsnähmaschine aus 1 zeigt,
von der ein Teil entfernt worden ist.
6 ist eine Ansicht, die Strukturen eines Messers und
einer Messeraufnahme zeigt, wobei (a) eine Vorderansicht des Messers und der Messeraufnahme
ist und (b) eine Seitenansicht des Messers und der Messeraufnahme ist, von der Seite
des linearen Messerabschnitts aus gesehen.
7 ist eine Draufsicht von oben auf ein Augenknopfloch,
die die Gestalt des gebildeten Augenknopflochs zeigt.
8 ist ein Flussdiagramm, das ein erstes Verfahren zum
Bilden eines Lochabschnitts an einem Nähgut unter Verwendung der Nähgutschneidevorrichtung
in der ersten Ausführungsform erläutert.
9 ist ein Flussdiagramm, das eine Fortsetzung von
8 zeigt.
10 ist ein Flussdiagramm, das ein zweites Verfahren
zum Bilden eines Lochabschnitts an einem Nähgut unter Verwendung der Nähgutschneidevorrichtung
in der ersten Ausführungsform erläutert.
11 ist ein Flussdiagramm, das eine Fortsetzung von
10 zeigt.
12 ist eine Draufsicht von oben auf einen Augenabschnitt
und einen linearen Abschnitt des Augenknopflochs, die die Gestalt des durch das
Messer gebildeten Augenabschnitts und linearen Abschnitts zeigt.
13 ist eine schematische perspektivische Ansicht eines
Messerabschnitts, die den Zustand des linearen Abschnitts und des linearen Messerabschnitts
zeigt, wenn der lineare Abschnitt des Augenknopflochs erweitert wird.
14 ist eine schematische Seitenansicht, die eine Augenknopflochherstellungsnähmaschine
zeigt, an welcher eine Nähgutschneidevorrichtung als eine zweite Ausführungsform
gemäß der vorliegenden Erfindung angeordnet ist, und von der ein Teil
entfernt worden ist.
15 ist eine schematische Draufsicht von oben, die die
Augenknopflochherstellungsnähmaschine aus 14 zeigt,
von der ein Teil entfernt worden ist.
16 ist eine schematische Vorderansicht, die die Augenknopflochherstellungsnähmaschine
aus 14 zeigt, von der ein Teil entfernt worden ist.
17 ist eine schematische Ansicht von hinten, die die
Augenknopflochherstellungsnähmaschine aus 14 zeigt,
von der ein Teil entfernt worden ist.
18 ist ein Flussdiagramm, das ein drittes Verfahren
zum Bilden eines Lochabschnitts an einem Nähgut unter Verwendung der Nähgutschneidevorrichtung
in der zweiten Ausführungsform erläutert.
19 ist ein Flussdiagramm, das eine Fortsetzung von
18 zeigt.
20 ist ein Flussdiagramm, das ein viertes Verfahren
zum Bilden eines Lochabschnitts an einem Nähgut unter Verwendung der Nähgutschneidevorrichtung
in der zweiten Ausführungsform erläutert.
21 ist ein Flussdiagramm, das eine Fortsetzung von
20 zeigt.
Bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
Im nachstehenden werden Ausführungsformen einer Nähgutschneidevorrichtung
für eine Nähmaschine gemäß der vorliegenden Erfindung unter
Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert werden.
<Erste Ausführungsform>
Eine Nähgutschneidevorrichtung 1 ist in einem Körper
einer Augenknopflochherstellungsnähmaschine 100 vorgesehen, die schematisch
einen Bettabschnitt 101 zum Anordnen eines Nähguts 200 auf
dessen Oberseite, einen Sockelteil 102 in einem nach oben von dem Bettabschnitt
101 abstehenden Zustand und einen länglichen Armteil 103,
der sich über dem Bettabschnitt 101 von dem Sockelteil 102
längs der Längsrichtung des Bettabschnitts 101 erstreckt, umfasst.
Die Nähgutschneidevorrichtung 1 umfasst schematisch ein Messer
5 zum Schneiden eines Nähguts, eine Messeraufnahme 6 zum
Aufnehmen des Messers 5 beim Schneiden, ein Betätigungselement
2 zum Antreiben des Messers in vertikaler Richtung, um das Nähgut
200 zu schneiden, eine nicht dargestellte Nähgutzuführvorrichtung
oder Nähgutvorschubvorrichtung (ein Bewegungselement) zum Zuführen des
Nähguts 200, und eine nicht dargestellte Steuerungsvorrichtung (Steuerungselement)
zum Steuern des Betriebs der Nähmaschine einschließlich der Nähgutschneidevorrichtung.
Zusätzlich umfasst ein Augenknopfloch 201, das durch
die Nähmaschine 100 dieser Ausführungsform an dem Nähgut
200 gebildet wird, einen Augenabschnitt 202, der im wesentlichen
tropfenförmig ist, und einen linearen Abschnitt 203, der ein linearer
Schnitt ist, wie in 7 gezeigt.
Die Nähgutzuführvorrichtung ist eine sogenannte wohlbekannte
Nähgutzuführvorrichtung. In der Augenknopflochherstellungsnähmaschine
100 umfasst sie eine Nähgutzuführstange, auf welcher das Nähgut
200 angeordnet und durch einen Drücker gehalten ist, einen Nähgutzuführmechanismus
zum Bewegen der Nähgutzuführstange in der X-Achsen-Richtung und der Y-Achsen-Richtung
in der im wesentlichen horizontalen Ebene, oder ähnliches. Dann wird, in einem
Zustand, in dem das Nähgut 200 durch den Drücker auf die Nähgutzuführstange
gesetzt ist, das Nähgut 200 so bewegt, dass sich eine Nadelposition
relativ zu dem Nähgut 200 entsprechend der Peripherie des Bereichs,
welcher das Augenknopfloch 201 sein wird, bewegen kann. Dadurch wird ein
Umstechen oder Umsäumen an der Peripherie des Augenknopflochs 201
durch die Nähgutzuführvorrichtung ausgeführt. Bei der vorliegenden
Erfindung bewegt die Nähgutzuführvorrichtung das Nähgut
200 nicht nur während des Umstechens, sondern auch während der
Bildung des Augenknopflochs 201, wie später beschrieben werden wird,
sie ist jedoch vom Aufbau her dieselbe wie eine wohlbekannte Nähgutzuführvorrichtung.
Ferner ist die Nähgutzuführvorrichtung nicht auf die Kombination einer
linearen Bewegung in der X-Achsen-Richtung und der Y-Achsen-Richtung beschränkt.
Eine Bewegung kann eine kreisförmige Bewegung sein.
Darüber hinaus wird die Drehung eines Motors der Nähgutzuführvorrichtung
durch ein Pulssignal gesteuert. Der Motor dreht sich um einen vorherbestimmten Drehwinkel
pro Puls. Das Einstellen eines Bewegungsbetrags des Nähguts
200 gemäß der Nähgutzuführvorrichtung wird durch Einstellen
einer Pulszahl des vorstehend beschriebenen Motors ausgeführt.
Nun wird ein Aufbau des Betätigungselements 2, das zum
Antreiben des Messers 5 dient, beschrieben werden. Wie in den
1 bis 5 gezeigt, umfasst
das Betätigungselement 2 schematisch einen Motor 21, eine
Kugelrollspindel 24, einen Verbindungsmechanismus 31, eine Antriebswelle
35, ein Antriebszahnrad 39 und eine Translationswelle
40.
Der Motor 21 ist an dem Bettabschnitt 101 der Augenknopflochherstellungsnähmaschine
100 festgelegt. Die Antriebskraft des Motors 21 wird durch ein
Motorzahnrad 22 zu einem benachbarten Kugelrollspindelzahnrad
23 übertragen. Das Kugelrollspindelzahnrad 23 ist an der
Kugelrollspindel 24 angeordnet, die im wesentlichen horizontal ist, und
dreht die Kugelrollspindel 24 durch Antreiben des Motors 21. Die
Kugelrollspindel 24 ist drehbar an der Augenknopflochherstellungsnähmaschine
100 gehalten durch ein Lager 25, das an dem Bettabschnitt
101 angeordnet ist, und eine Lagereinheit 26, die an dem Armteil
103 angeordnet ist.
Die Kugelrollspindel 24 ist mit einer Kugelrollspindelmutter
27 versehen. Die Kugelrollspindelmutter 27 ist durch Drehung der
Kugelrollspindel 24 in vertikaler Richtung längs der Kugelrollspindel
24 beweglich. Ferner ist an dem oberen Bereich der Kugelrollspindelmutter
27 ein Gehäuse 28 festgelegt, und das Gehäuse
28 bewegt sich ebenfalls durch Drehung der Kugelrollspindel 24
in vertikaler Richtung mit der Kugelrollspindelmutter 27 längs der
Kugelrollspindel 24.
Wie in 5 gezeigt, ist eine Geradführung
29 an dem Gehäuse 28 festgelegt. Das Gehäuse
28 und die Kugelrollspindelmutter 27 können sich durch Einführen
einer Führungswelle 30 in die Geradführung 29 in vertikaler
Richtung bewegen, ohne sich zu drehen.
Wie in 1 und 5
gezeigt, ist ein Ende des Verbindungsmechanismus 31 an beiden Seiten des
Gehäuses 28 durch Verbindungswellen 32a und 32a
drehbar festgelegt, und das andere Ende ist an einem Endbereich eines Hebels
34 durch Verbindungswellen 32b und 32b drehbar festgelegt.
Das Bezugszeichen 33 bezeichnet eine Mutter, die die Verbindungswelle
32b am Herausfallen hindert.
Wie in 2 gezeigt, ist die Antriebswelle
35 durch Halteelemente 36, 36, 36 und
36 im wesentlichen parallel zu dem Armteil 103 drehbar an dem
Armteil 103 gehalten. Darüber hinaus ist die Antriebswelle
35 an beiden Enden derselben durch einen C-Ring 37 und eine Spurscheibe
38 so fixiert, dass sie sich nicht vorwärts oder rückwärts
bewegen kann. Ferner ist der andere Endbereich des Hebels 34 drehbar an
der Sockelteil(102)-Seite der Antriebswelle 35 gehalten. Ferner
ist eine Hebelaufnahme 35a drehbar an und einstückig mit der Antriebswelle
35 angeordnet, und ein Bereich derselben stößt an dem Hebel
34 an. Wenn der Hebel 34 durch den vorstehend beschriebenen Verbindungsmechanismus
31 angetrieben wird und so gedreht wird, dass eine Endseite desselben nach
unten geht, indem die Antriebswelle 34 zu einem Abstützpunkt gemacht
wird, wird die Hebelaufnahme 35a durch den Hebel 34 nach unten
gedrückt, und daher wird die Antriebswelle 35 gedreht.
Ferner umfasst die Antriebswelle 35 das Antriebszahnrad
39 an ihrer dem Sockelteil 102 entgegengesetzten Seite.
Wie in 3 gezeigt, steht das Antriebszahnrad
39 in Eingriff mit einer Zahnstange 41, die an dem oberen Bereich
der Translationswelle 40 gebildet ist. Die Translationswelle
40 wird durch Drehen der Antriebswelle 35 in vertikaler Richtung
bewegt.
Die Translationswelle 40 ist in einer im wesentlichen zylindrischen
metallischen Translationsbuchse 42 gehalten, die so an dem Armteil
103 festgelegt ist, dass die horizontale Position einstellbar ist. Die
Antriebszahnrad(39)-Seite der metallischen Translationsbuchse
42 ist ausgeschnitten. Nutbereiche 43 und 43, die an
zwei Stellen an der inneren Oberfläche der metallischen Translationsbuchse
42 vorgesehen sind, erstrecken sich parallel zu der Längsrichtung
der metallischen Translationsbuchse 42. Konvexe Bereiche 44 und
44, die an zwei Stellen in Umfangsrichtung an der äußeren Oberfläche
der Translationswelle 40 vorgesehen sind, stehen beweglich in Eingriff
mit den Nutbereichen 34 und 34 und erstrecken sich längs
derselben, so dass die konvexen Bereiche 44 und 44 in vertikaler
Richtung gleiten können, ohne sich in Querrichtung zu drehen.
Ferner ist an dem unteren Ende der Translationswelle 40 eine
Messerbefestigungsplatte 51 vorgesehen. Das Messer 5 ist durch
eine Klemme 52 und eine Klemmschraube 53 an der Messerbefestigungsplatte
51 befestigt. Darüber hinaus ist die Messerbefestigungsplatte
51 so befestigt, dass die Position zu dem Armteil 103 in vertikaler
Richtung einstellbar ist. Ferner ist in dem Bettabschnitt 101, genau unter
dem Messer 5, eine Messeraufnahme-Basis 61 vorgesehen, und die
Messeraufnahme 6 ist in der dem Messer gegenüberliegenden Position
angeordnet.
Ferner ist, wie in 1 und 2
gezeigt, eine geschlitzte Platte 45 zum Detektieren einer Ursprungsposition
(Position, in der die Translationswelle (das Messer 5)
nach oben angehoben ist) und einer Schneideposition (Position, in der sowohl durch
einen linearen Messerabschnitt 55 als auch einen Augenmesserabschnitt
54 geschnitten werden kann) von der Mitte der Antriebswelle 35
aus ein wenig zu der Translationswellen(40)-Seite hin angeordnet. Ein Sensor
46 zum Detektieren der Ursprungsposition und ein Sensor 47 zum
Detektieren einer Nachbarschaft zu der Schneideposition sind an dem Armteil
103 durch Sensorbefestigungsplatten 48 bzw. 48 (siehe
4) befestigt. Diese Sensoren 46 und
47 sind die diejenigen, die dazu dienen, zu detektieren, ob das Messer
5 in der Ursprungsposition oder in der Schneideposition ist, beispielsweise
durch Detektieren der Änderung zwischen dem mit der geschlitzten Platte
45 bedeckten Zustand und dem nicht mit derselben bedeckten Zustand. Ferner
wird eine Gestalt der geschlitzten Platte 45 entsprechend dem Drehwinkel
der Antriebswelle 35 in der Ursprungsposition und der Schneideposition
des Messers 5 bestimmt.
Als nächstes wird ein Verfahren zum Bewegen des Messers
5 durch das Betätigungselement 2 mit dem vorstehend beschriebenen
Aufbau erläutert werden.
Zuerst wird der Motor 21 angetrieben. Wenn der Motor
21 angetrieben wird, dreht sich die Kugelrollspindel 24 durch
das Motorzahnrad 22 und das Kugelrollspindelzahnrad 23, und dann
werden die Kugelrollspindelmutter 27 und das Gehäuse 28 an
der Kugelrollspindel 24 längs der Kugelspindel 24 abgesenkt.
Dadurch wird auch der mit dem Gehäuse 28 durch die Verbindungswelle
32a verbundene Verbindungsmechanismus 31 abgesenkt und drückt
ein Ende des Hebels 34, das mit dem Verbindungsmechanismus 31
durch die Verbindungswelle 32b verbunden ist, in der Uhrzeigerrichtung
in 5 nach unten. Ferner dreht der Hebel 34
die Antriebswelle 35 durch die Hebelaufnahme 35a in der Uhrzeigerrichtung
in 5.
Wenn die Antriebswelle 35 gedreht wird, wird das an der Antriebswelle
35 vorgesehene Antriebszahnrad 39 mit der Antriebswelle
35 im Gegenuhrzeigersinn in 3 gedreht und
senkt die Translationswelle 40, deren Zahnstange 41 mit dem Antriebszahnrad
39 in Eingriff steht, ab. Dann wird das an dem unteren Ende der Translationswelle
40 vorgesehene Messer 5 abgesenkt und schneidet das Nähgut
200.
Außerdem wird der Motor 21 auch durch ein Pulssignal
gesteuert und dreht sich um einen vorherbestimmten Drehwinkel pro Puls. Ferner ist
die nicht dargestellte Steuerungseinrichtung mit dem Motor 21 verbunden,
und die Steuerungseinrichtung ist mit dem Sensor 47 zum Detektieren der
Nachbarschaft der Schneideposition verbunden. Der Antrieb des Motors 21
wird so gesteuert, dass das Absenken des Messers 5 an einer zweiten Position
angehalten werden kann, in der sowohl der Augenmesserabschnitt 54 als auch
der lineare Messerabschnitt 55 des Messers 5 das Nähgut
200 schneiden können. Der Absenkungsbetrag wird durch eine Pulszahl
gesteuert, welche den Motor 21 steuert, und der Antrieb des Motors
21 wird so gesteuert, dass das Absenken des Messers 5 an einer
ersten Position angehalten werden kann, in der nur der lineare Messerabschnitt
55 des Messers 5 das Nähgut 200 schneiden kann.
Nachdem das Nähgut 200 geschnitten worden ist, lässt
man den Motor 21 in umgekehrter Richtung drehen, und der Hebel
34 wird gedreht, indem die Kugelrollspindelmutter 27 und das Gehäuse
28 nach oben bewegt werden, so dass der Druck des Hebels 34 auf
die Hebelaufnahme 35a aufgehoben wird. Dann wird, da sich die Antriebswelle
35 durch die Erregungskraft der Feder 35b im Gegenuhrzeigersinn
in 5 dreht und das Antriebszahnrad 39 sich
im Uhrzeigersinn in 3 dreht, die Translationswelle
40 angehoben und das Messer 5 von dem Nähgut 200
getrennt.
Als nächstes wird die Gestalt des Messers 5 und der
Messeraufnahme 6 unter Verwendung von 6 erläutert
werden.
Wie in 6(a) gezeigt, umfasst das Messer
5 den Augenmesserabschnitt 54, der den Augenabschnitt
202 ausbildet, und den linearen Messerabschnitt 55, der den linearen
Abschnitt 203 ausbildet. Der lineare Messerabschnitt 55 ist an
dem Augenmesserabschnitt 54 durch eine Schraube 56 festgelegt.
Der lineare Messerabschnitt 55 steht über den Augenmesserabschnitt
54 in Richtung zu der gegenüberliegenden Messeraufnahme (6)
(nach unten) vor. Ein Kantenbereich des linearen Messerabschnitts 55 weist
eine geneigte Form derart auf, dass ein Ende an der Augenmesserabschnitt(54)-Seite
desselben über das andere Ende vorsteht. Andererseits umfasst die Messeraufnahme
6 einen Nutbereich 62, in welchen der lineare Messerabschnitt
55 eingeführt werden kann, auf der Seite, welche dem linearen Messerabschnitt
55 gegenüberliegt (siehe 6(b)), und einen ebenen
Bereich 63, der an dem Augenmesserabschnitt 54 anstößt,
auf der Seite, welche dem Augenmesserabschnitt 54 gegenüberliegt.
D.h., die Tiefe des Nutbereichs 62 ist größer als der Abstand
von der Spitze des Kantenbereichs des linearen Messerabschnitts 55 zu der
Spitze des Kantenbereichs des Augenmesserabschnitts 54, so dass der Augenmesserabschnitt
54 und der ebene Bereich 63 aneinander anstoßen können.
Außerdem ist ein Zwischenraum zwischen dem linearen Messerabschnitt
55 und dem Augenmesserabschnitt 54 vorgesehen. Dadurch wird ein
ungeschnittener Bereich zwischen dem linearen Abschnitt 203 und dem Augenabschnitt
202 erzeugt.
Ferner ist die Länge des linearen Messerabschnitts
55 gleich groß wie oder kürzer als der kürzeste der linearen
Abschnitte 203 des Augenknopflochs 201, welches gebildet werden
soll.
Ferner kann der Augenmesserabschnitt 54 eine Gestalt aufweisen,
die nur ein Auge schneidet, oder kann eine Gestalt aufweisen, die eine lineare Kante
zu einem Auge hinzufügt.
Außerdem ist eine in 6(a) gezeigte Röhre
64 eine Röhre zum Ausblasen von Luft, um Nähgutabfall zu sammeln,
welcher erhalten wird, wenn der Augenabschnitt 202 gebildet wird.
Ferner ist, wie vorstehend beschrieben, da der lineare Messerabschnitt
55 durch die Schraube 56 an dem Augenmesserabschnitt
54 festgelegt ist, der lineare Messerabschnitt 55 an dem Augenmesserabschnitt
54 befestigbar und von demselben lösbar. So kann das Augenknopfloch
201 derart gebildet werden, dass nur die Länge des linearen Abschnitts
203 verschieden ist, indem der lineare Messerabschnitt 55 ausgewechselt
wird und nicht der lineare Abschnitt 203 erweitert wird, wie weiter unten
beschrieben werden wird. Ferner ist, wenn der lineare Messerabschnitt
55 an dem Augenmesserabschnitt 54 befestigbar und von demselben
lösbar ausgebildet ist, um den durch den Augenmesserabschnitt 54 gebildeten
Augenabschnitt 202 und den durch den linearen Messerabschnitt
55 gebildeten linearen Abschnitt 203 von Anfang an in einem verbundenen
Zustand auszubilden, eine hohe Präzision hinsichtlich der Gestalt des Augenmesserbereichs
54 und des linearen Messerabschnitts 55 erforderlich, und eine
hohe Präzision ist bei der Befestigung des Augenmesserabschnitts
54 und des linearen Messerabschnitt 55 erforderlich. Wenn jedoch,
wie weiter unten beschrieben werden wird, ein ungeschnittener Abschnitt zwischen
dem Augenabschnitt 202 und dem linearen Abschnitt 203 vorgesehen
ist und wenn derselbe später geschnitten wird, wird es möglich, den Augenmesserabschnitt
54 und den linearen Messerabschnitt 55 vergleichsweise einfach
herzustellen.
Ferner ist in der Nähe der Messeraufnahme 6 in dem Bettabschnitt
101 die vorstehend beschriebene, wohlbekannte (nicht in der Zeichnung gezeigte)
Nähgutzuführvorrichtung zum Bewegen des Nähguts 200 längs
dem an dem Nähgut 200 gebildeten linearen Abschnitt 203 vorgesehen.
Die Nähgutzuführvorrichtung kann das Nähgut
200 längs des linearen Abschnitts 203 zu der Augenmesserabschnitt(54)-Seite
und zu der derselben entgegengesetzten Seite bewegen. Wenn sie das Nähgut
200 zu der Augenmesserabschnitt(54)-Seite bewegt, wird die Nähgutzuführvorrichtung
ein Linearabschnittserweiterungselement, welches den linearen Abschnitt
203 des Augenknopflochs 201 mit dem Betätigungselement
2 erweitert, wie weiter unten beschrieben werden wird. Wenn sie das Nähgut
200 zu der dem Augenmesserabschnitt 54 entgegengesetzten Seite
bewegt, wird die Nähgutzuführvorrichtung zu einem Wiederschneidelement,
welches eine Verbindung zwischen dem Augenabschnitt 202 und dem linearen
Abschnitt 203 des Augenknopflochs 201 mit dem Betätigungselement
herstellt, wie weiter unten beschrieben werden wird.
Außerdem ist das Betätigungselement 2 in dem Linearabschnittserweiterungselement
und dem Wiederschneidelement dasjenige, welches das Messer 5 zu der ersten
Position absenkt.
Verfahren zum Bilden eines Lochabschnitts an dem Nähgut
200 unter Verwendung der Nähgutschneidevorrichtung, welche das Betätigungselement
2, das Messer 5, die Messeraufnahme 6 oder ähnliches,
wie vorstehend beschrieben, umfasst, werden unter Verwendung von Flussdiagrammen
erläutert werden.
[Erstes Verfahren]
8 und 9 sind Flussdiagramme,
die den Ablauf eines ersten Verfahrens zum Bilden des Augenknopflochs
201 an dem Nähgut 200 erläutern. Die Bezugszeichen D,
F, L1, L2 und a in den Flussdiagrammen sind in 6
gezeigt, wobei D die Distanz von dem unteren Ende des Augenmesserabschnitts
54 des am Ursprung angeordneten Messers 5 zu der oberen Oberfläche
der Messeraufnahme 6 bezeichnet, F die Distanz von dem unteren Ende des
Augenmesserabschnitts 54 des am Ursprung angeordneten Messers
5 zu der oberen Oberfläche des Nähguts 200 bezeichnet,
L1 die gesamte Länge des Messers 5 bezeichnet, L2
die Länge des linearen Messerabschnitts 55 des Messers 5
bezeichnet, und a die Distanz von dem unteren Ende des Augenmesserabschnitts
54 zu dem unteren Ende des linearen Messerabschnitts 55 bezeichnet.
Ferner, wie in 13 gezeigt, ist &agr; die Länge
des Abschnitts, um den der bereits geschnittene lineare Abschnitt 203 und
der lineare Messerabschnitt 55 einander überlappen.
Ferner werden Bewegungsbeträge S, S1 und S2
des Nähguts 200 und ein Absenkbetrag D2 des Messers
5 in den Flussdiagrammen durch Einstellen der vorstehend beschriebenen
Pulszahl des Motors der Nähgutzuführvorrichtung oder des Motors
21 des Betätigungselements 2 bestimmt.
Das Nähgut 200 wird auf dem Bettabschnitt
101 der Nähmaschine 100 angeordnet, so dass ein Lochbildungsvorgang
begonnen wird (Schritt J1). Dann wird auf der Grundlage von eingestellter Information,
die zuvor eingestellt und in der Speichereinrichtung eines nicht dargestellten Steuerungselements
gespeichert worden ist, abgefragt, ob zuerst das Nähen ausgeführt
wird (an Ende schneiden) oder zuerst die Bildung eines Lochs durchgeführt wird
(am Anfang schneiden) (J2). Wenn am Anfang geschnitten werden soll, wird das Nähgut
200 durch die Nähgutzuführvorrichtung zu der Nähgutschneidevorrichtung
bewegt (Schritt J6). Wenn andererseits am Ende geschnitten werden soll, wird das
Nähgut 200, da das Nähen vor der Bildung eines Lochs ausgeführt
wird, durch die Nähgutzuführvorrichtung zu einer Nähposition bewegt
(Schritt J3), und das Nähen wird ausgeführt (Schritt J4). Dann, nachdem
das Nähen abgeschlossen ist (Schritt J5), wird das Nähgut 200
durch die Nähgutzuführvorrichtung zu der Nähgutschneidevorrichtung
bewegt (Schritt J6). In der Zwischenzeit wird die Translationswelle 40,
die an ihrem unteren Ende bei 5 mit dem Messer versehen ist, in einem nach
oben angehobenen Zustand (Ursprungsposition) angehalten.
Als nächstes wird das Absenken des Messers 5 begonnen
(Schritt J7), und es wird abgefragt, ob das Augenmesser 54 des Messers
5 an der Messeraufnahme 6 anstößt und der Sensor
47 in den Zustand "EIN" geschaltet ist oder nicht (Schritt J8). Wenn der
Sensor 47 nicht in den Zustand "EIN" geschaltet ist, wird das Messer
5 weiter abgesenkt, bis er in den Zustand "EIN" geschaltet ist. Wenn der
Sensor 47 in den Zustand "EIN" geschaltet ist, wird das Messer
5 angehoben (Schritt J9), und es wird angehoben, bis der Sensor
46 in den Zustand "EIN" geschaltet wird (Schritt J10). Gemäß
der vorstehend beschriebenen Betriebsweise werden, da das Messer 5 zu der
zweiten Position abgesenkt wird, der Augenabschnitt 202 und der lineare
Abschnitt 203 an dem Nähgut 200 durch den Augenmesserabschnitt
54 und den linearen Messerabschnitt 55 gebildet.
Weil es einen ungeschnittenen Abschnitt zwischen dem gebildeten Augenabschnitt
und dem gebildeten linearen Abschnitt 203 gibt, wird das Schneiden des
ungeschnittenen Abschnitts als nächstes ausgeführt.
Zuerst wird das Nähgut zugeführt und längs der Plus(+)-Richtung
in 12 durch die Nähgutzuführvorrichtung bewegt
(Schritt J11), und der ungeschnittene Abschnitt zwischen dem Augenabschnitt
202 und dem linearen Abschnitt 203 wird genau unter den linearen
Messerabschnitt 55 gebracht. Der ungeschnittene Abschnitt zwischen dem
Augenabschnitt 202 und dem linearen Abschnitt 203 kann genau unter
den linearen Messerabschnitt 55 gebracht werden, indem das Nähgut
200 zu diesem Zeitpunkt so zugeführt wird, dass der Zuführbetrag
S innerhalb eines Bereichs von (L1 – L2) – Le/2
< S ≤ L1 – L2 liegt. Außerdem ist der
Maximalwert L1 – L2 des Zuführbetrags S der Maximalwert,
wenn angenommen wird, das L1 < 2 L2.
Dann wird das Messer 5 zu der ersten Position durch das Betätigungselement
2 abgesenkt (Schritt J12). Die Pulszahl des Motors 21 des Betätigungselements
2 wird so eingestellt, dass der Absenkbetrag D2 des Messers
5 zu diesem Zeitpunkt (D – a) > D2 > F wird. Dadurch
wird das Messer 5 zu der ersten Position abgesenkt, und das Nähgut
200 wird nur durch den linearen Messerabschnitt 55 geschnitten.
Hierbei wird beim Absenken des Messers 5 die Absenkrichtung als die Minus(–)-Richtung
betrachtet.
Nachdem das Messer 5 abgesenkt worden ist, wird das Anheben
des Messers 5 erneut begonnen (Schritt J13), und es wird angehoben, bis
der Sensor 46 in den Zustand "EIN" geschaltet ist (Schritt J14), so dass
das Messer zu dem Ursprung zurückbewegt wird.
Gemäß der vorstehend beschriebenen Betriebsweise wird zwischen
dem Augenabschnitt 202 und dem linearen Abschnitt 203 linear durch
den linearen Messerabschnitt 55 geschnitten, und das Augenknopfloch
201 wird derart gebildet, dass der Augenabschnitt 202 und der
lineare Abschnitt 203 miteinander verbunden sind.
Als nächstes wird abgefragt, ob die Länge L1
des gebildeten Augenknopflochs 201 die erforderliche Länge L0
erreicht hat (Schritt J15). Wenn die Länge L1 die erforderliche
Länge L0 ist (wenn nicht L0 > L1), wird
die Bildung des Augenknopflochs 201 beendet. Dann wird abgefragt, ob ein
Umstechen (Nähen) an der Peripherie des Augenknopflochs vorher ausgeführt
worden ist (am Ende schneiden) oder nicht (am Anfang schneiden) (Schritt J16). Wenn
am Anfang geschnitten worden ist, wird das Nähgut 200 durch die Nähgutzuführvorrichtung
zu einer Nähposition bewegt (Schritt J17), und das Nähen wird ausgeführt
(Schritt J18). Nachdem das Nähen beendet worden ist (Schritt J19), wird die
Bildung des Augenknopflochs 201 abgeschlossen (Schritt J20). Ferner wird,
wenn am Ende geschnitten wird, die Bildung des Augenknopflochs 201, da
das Nähen (Umstechen) bereits abgeschlossen ist, ebenfalls abgeschlossen (Schritt
J21).
Andererseits wird, wenn die Länge L1 noch nicht die
erforderliche Länge L0 erreicht hat (wenn L0 > L1),
eine Erweiterung des linearen Abschnitts 203 des Augenknopflochs
201 ausgeführt.
Eine Zuführrate n = {(L0 – L1)/(L2
– &agr;)} – N des Nähguts 200 gemäß der
Nähgutzuführvorrichtung wird erhalten, um die Länge L1
zu der erforderlichen Länge L0 zu machen, und es wird abgefragt,
ob die Zuführrate n nicht größer ist als 1 (Schritt J22). Hierbei
ist N eine Zuführhäufigkeit (N = 1, 2, 3 ...) des Nähguts
200, und N ist ein numerischer Wert, der jedesmal, wenn das Nähgut
200 zugeführt wird, hochgezählt wird.
Außerdem ist L2 – &agr; ein vorherbestimmter
Zuführbetrag, der durch Subtrahieren des vorstehend beschriebenen Überlappungsbetrags
&agr; von der Länge L2 des linearen Messerabschnitts
55 erhalten wird. Die Zuführrate n wird durch Subtrahieren der bereits
zugeführten Häufigkeit N zu diesem Zeitpunkt von der Zuführhäufigkeit,
die durch Teilen des durch Subtrahieren der gesamten Länge L1 des
Messers 5 von der erforderlichen Schneidelänge L0 erhaltenen
Betrags durch den vorherbestimmten Zuführbetrag L2 – &agr;
erhalten wird, erhalten.
Wenn die Zuführrate n größer ist als 1, wird das Nähgut
200 durch das Nähgutzuführelement um den Zuführbetrag von
S1 = – {(L0 – L1) + N × (L2
– &agr;)}({(L0 – L1) + N × (L2
– &agr;)} in der Minus(–)-Richtung in 12)
zugeführt (Schritt J23), und anschließend wird das Messer 5 durch
das Betätigungselement 2 abgesenkt, bis der Absenkbetrag D2
zu (D – a) > D2 > F wird (Schritt J24). Gemäß
diesem Schritt J24 wird das Messer 5 zu der ersten Position abgesenkt und
schneidet das Nähgut 200 nur durch den linearen Messerabschnitt, so
dass eine Erweiterung des linearen Abschnitts um die Länge des im wesentlichen
linearen Messerabschnitts ausgeführt werden kann. Danach wird das Anheben des
Messers 5 begonnen (Schritt J25), und das Messer 5 wird zu dem
Ursprung zurückbewegt, an dem der Sensor 46 in den Zustand "EIN" geschaltet
wird (Schritt J26).
Die vorstehend beschriebene Betriebsweise wird ausgeführt, bis
die Zuführrate n nicht mehr größer als 1 ist.
Wenn die Zuführrate n nicht mehr größer ist als 1,
wird das Nähgut 200 um den Zuführbetrag von S2 = –n
× (L2 – &agr;)(n × (L2 – &agr;)
in der Minus(–)-Richtung in 12) durch die Nähgutzuführvorrichtung
zugeführt (Schritt J27), und das Messer 5 wird durch das Betätigungselement
2 abgesenkt, bis der Absenkbetrag D2 zu (D – a) >
D2 > F wird (zu der ersten Position) (Schritt J28). Dadurch schneidet
das Messer 5 das Nähgut 200 nur durch den linearen Messerabschnitt
55, so dass eine Erweiterung des linearen Abschnitts, die eine kürzere
Länge als die Länge des linearen Messerabschnitts 55 aufweist,
ausgeführt werden kann. Danach wird das Messer 5 angehoben (Schritt
J29), und das Messer 5 wird in die Ursprungsposition zurückbewegt,
in der der Sensor 46 in den Zustand "EIN" geschaltet wird (Schritt J30).
Gemäß der vorstehend beschriebenen Betriebsweise wird das
Schneiden des Augenknopflochs 201 mit der erforderlichen Länge beendet.
Dann wird abgefragt, ob das Umstechen (Nähen) der Peripherie des Augenknopflochs
vorher ausgeführt worden ist (am Ende schneiden) oder nicht (am Anfang schneiden)
(Schritt J31). Wenn am Anfang geschnitten worden ist, wird das Nähgut
200 durch die Nähgutzuführvorrichtung zu einer Nähposition
bewegt (Schritt J32), und das Nähen wird ausgeführt (Schritt J33). Nachdem
das Nähen beendet worden ist (Schritt J34), wird die Bildung des Augenknopflochs
201 abgeschlossen (Schritt J35). Ferner wird, wenn am Ende geschnitten
worden ist, die Bildung des Augenknopfloches 201, da das Nähen (Umstechen)
bereits abgeschlossen worden ist, ebenfalls abgeschlossen (Schritt J36).
[Zweites Verfahren]
10 und 11 sind Flussdiagramme,
die den Ablauf eines zweiten Verfahrens zum Bilden des Augenknopflochs
201 an dem Nähgut 200 erläutern. Die Bezugszeichen D,
F, L1, L2, a und Le in den Flussdiagrammen sind
in 6 und 12 gezeigt, wobei
D die Distanz von dem unteren Ende des Augenmesserabschnitts 54 des an
dem Ursprung angeordneten Messers 5 zu der oberen Oberfläche der Messeraufnahme
6 bezeichnet, F die Distanz von dem unteren Ende des Augenmesserabschnitts
54 des an dem Ursprung angeordneten Messers 5 zu der oberen Oberfläche
des Nähguts 200 bezeichnet, L1 die gesamte Länge des
Messers 5 bezeichnet, L2 die Länge des linearen Messerabschnitts
55 des Messers 5 bezeichnet, Le die Länge des
Augenmesserabschnitts 54 des Messers 5 ist und a die Distanz von
dem unteren Ende des Augenmesserabschnitts 54 zu dem unteren Ende des linearen
Messerabschnitts 55 bezeichnet. Ferner, wie in 13
gezeigt, ist &agr; die Länge des Abschnitts, um den der bereits geschnittene
lineare Abschnitt 203 und der lineare Messerabschnitt 55 einander
überlappen.
Ferner werden Bewegungsbeträge S, S1 und S2
des Nähguts 200 und ein Absenkbetrag D2 des Messers
5 in den Flussdiagrammen durch Einstellen der vorstehend beschriebenen
Pulszahl des Motors der Nähgutzuführvorrichtung oder des Motors
21 des Betätigungselements 2 bestimmt.
Zuerst wird, in derselben Weise wie bei dem ersten Verfahren, das
Nähgut 200 auf dem Bettabschnitt 101 der Nähmaschine
100 angeordnet, so dass ein Lochbildungsvorgang begonnen wird (Schritt
J40). Dann wird abgefragt, auf der Grundlage von eingestellten Informationen, die
vorher eingestellt und in der Speichereinrichtung eines nicht dargestellten Steuerungselements
gespeichert worden sind, ob am Anfang geschnitten werden soll oder am Ende geschnitten
soll. Wenn am Anfang geschnitten werden soll, wird das Nähgut 200
durch die Nähgutzuführvorrichtung zu der Nähgutschneidevorrichtung
bewegt (Schritt J45). Wenn am Ende geschnitten werden soll, wird das Nähgut
200 durch die Nähgutzuführvorrichtung zuerst zu einer Nähposition
bewegt (Schritt J42), und das Nähen wird ausgeführt (Schritt J43). Dann,
nachdem das Nähen abgeschlossen worden ist (Schritt J44), wird das Nähgut
200 durch die Nähgutzuführvorrichtung zu der Nähgutschneidevorrichtung
bewegt (Schritt J45). In der Zwischenzeit wird das Messer 5 in einem nach
oben angehobenen Zustand (Ursprungsposition) angehalten.
Als nächstes wird das Nähgut durch die Nähgutzuführvorrichtung
zugeführt und in der Plus(+)-Richtung in 12 bewegt
(Schritt J46). Zu diesem Zeitpunkt liegt der Zuführbetrag S des Nähguts
200 innerhalb eines Bereichs von (L1 – L2)
– Le/2 < S ≤ L1 – L2. Dadurch
wird das Nähgut 200 so bewegt, dass der Abschnitt zwischen dem Augenabschnitt
202 und dem linearen Abschnitt 203, die im späteren Ablauf
gebildet werden, genau unter dem linearen Messerabschnitt 55 des Messers
5 zu liegen kommt. Dann steht der Endbereich des linearen Messerabschnitts
55 an der Augenmesserabschnitt(54)-Seite nicht aus dem später
gebildeten Augenabschnitt 202 vor. Außerdem ist der Maximalwert L1
– L2 des Zuführbetrags S der Maximalwert, wenn angenommen
wird, dass L1 < 2L2.
Dann wird, nachdem das Messer 5 zu der ersten Position (Absenkbetrag
D2) durch das Betätigungselement 2 abgesenkt worden ist
(Schritt J47), das Messer 5 angehoben (Schritt J48). Das Messer
5 wird angehoben, bis der Sensor 46 in den Zustand "EIN" geschaltet
wird (Schritt J49), und das Messer 5 wird zu dem Ursprung zurückbewegt.
Der Absenkbetrag D2 des Messers 5 wird so eingestellt, dass
(D – a) > D2 > F gilt. Dadurch wird das Messer
5 zu der ersten Position abgesenkt, und das Nähgut 200 wird
nur durch den linearen Messerabschnitt 45 geschnitten. Hierbei wird beim
Absenken des Messers 5 die Absenkrichtung als die Minus(–)-Richtung
betrachtet.
Gemäß der vorstehend beschriebenen Betriebsweise wird der
Verbindungsabschnitt des Augenabschnitts 202 und des linearen Abschnitts
203 an dem Nähgut 200 geschnitten, bevor der Augenabschnitt
202 und der lineare Abschnitt 203 geschnitten und gebildet werden.
Nachdem das Nähgut 200 wieder zu der Nähgutschneidevorrichtung
zurückbewegt worden ist (Schritt J50), wird das Messer 5 abgesenkt
(Schritt J51). Das Absenken des Messers 5 wird ausgeführt, bis das
Messer 5 zu der zweiten Position abgesenkt ist und der Augenmesserabschnitt
54 des Messers 5 an der Messeraufnahme 6 anstößt,
und dann wird der Sensor 47 in den Zustand "EIN" geschaltet (Schritt J52).
Danach wird das Messer 5 angehoben (Schritt J53) und an dem Punkt angehalten,
an dem der Sensor in den Zustand "EIN" geschaltet wird (Schritt J54).
Gemäß der vorstehend beschriebenen Betriebsweise werden
der Augenabschnitt 202 und der lineare Abschnitt 203 gleichzeitig
geschnitten und gebildet, und das Augenknopfloch 201 wird so gebildet,
dass der Augenabschnitt 202 und der lineare Abschnitt 203 miteinander
verbunden sind.
Als nächstes wird abgefragt, ob die Länge L1
des gebildeten Augenknopflochs 201 die erforderliche Länge L0
erreicht hat (Schritt J55). Wenn die Länge L1 die erforderliche
Länge L0 ist (wenn nicht L0 > L1), wird
die Bildung des Augenknopflochs 201 beendet. Dann wird abgefragt, ob das
Umstechen (Nähen) an der Peripherie des Augenknopflochs vorher ausgeführt
worden ist (am Ende schneiden) oder nicht (am Anfang schneiden) (Schritt J56). Wenn
am Anfang geschnitten worden ist, wird das Nähgut 200 durch die Nähgutzuführvorrichtung
zu einer Nähposition bewegt (Schritt J57), und das Nähen wird ausgeführt
(Schritt J58). Nachdem das Nähen beendet worden ist (Schritt J59), wird die
Bildung des Augenknopflochs 201 abgeschlossen (Schritt J60).
Ferner wird, wenn am Ende geschnitten worden ist, die Bildung des
Augenknopfloches 201, da das Nähen (Umstechen) bereits abgeschlossen
worden ist, ebenfalls abgeschlossen (Schritt J61).
Andererseits wird, wenn die Länge L1 die erforderliche
Länge L0 noch nicht erreicht hat (wenn L0 > L1),
eine Erweiterung des linearen Abschnitts 203 des Augenknopflochs
201 ausgeführt.
Eine Zuführrate n = {(L0 – L1)/(L2
– &agr;)} – N des Nähguts 200 gemäß der
Nähgutzuführvorrichtung, um die Länge L1 zu der erforderlichen
Länge L0 zu machen, wird erhalten, und es wird abgefragt, ob die
Zuführrate n nicht größer ist als 1 (Schritt J62). Hierbei ist N
eine Zuführhäufigkeit (N = 1, 2, 3, ...) des Nähguts 200
und ein numerischer Wert, der jedesmal, wenn das Nähgut 200 zugeführt
wird, hochgezählt wird.
Wenn die Zuführrate n größer ist als 1, wird das Nähgut
200 durch das Nähgutzuführelement um den Zuführbetrag von
S1 = – {(L0 – L1) + N × (L2
– &agr;)}({(L0 – L1) + N × (L2
– &agr;)} in der Minus(–)-Richtung in 12)
zugeführt (Schritt J63), und danach wird das Messer 5 durch das Betätigungselement
2 abgesenkt, bis der Absenkbetrag D2 zu (D – a) >
D2 > F wird (Schritt J64). Gemäß diesem Schritt J64 wird
das Messer 5 zu der ersten Position abgesenkt und schneidet das Nähgut
200 nur durch den linearen Messerabschnitt 55, und der lineare
Abschnitt 203 des Augenknopflochs 201 wird erweitert. Danach wird
das Anheben des Messers 5 begonnen (Schritt J65), und das Messer
5 wird angehoben, bis der Sensor 46 in den Zustand "EIN" geschaltet
wird (Schritt J66).
Die vorstehend beschriebene Betriebsweise wird ausgeführt, bis
die Zuführrate n nicht mehr größer ist als 1.
Wenn die Zuführrate n nicht größer ist als 1, wird
das Nähgut 200 durch die Nähgutzuführvorrichtung um den
Zuführbetrag von S2 = –n × (L2 – &agr;)(n
× (L2 – &agr;) in der Minus(–)-Richtung in
12) zugeführt (Schritt J67), und das Messer
5 wird durch das Betätigungselement 2 abgesenkt, bis der
Absenkbetrag D2 zu (D – a) > D2 > F wird (zu
der ersten Position) (Schritt J68). Dadurch kann eine Erweiterung um eine Länge,
die kürzer ist als die Länge des linearen Messerabschnitts 55,
ausgeführt werden. Danach wird das Messer 5 angehoben (Schritt J69),
und das Messer 5 wird zu der Ursprungsposition zurückbewegt, in der
der Sensor 46 in den Zustand "EIN" geschaltet wird (Schritt J70).
Gemäß der vorstehend beschriebenen Betriebsweise wird das
Schneiden des Augenknopflochs 201 mit der erforderlichen Länge beendet.
Dann wird abgefragt, ob das Umstechen (Nähen) der Peripherie des Augenknopflochs
vorher ausgeführt worden ist (am Ende schneiden) oder nicht (am Anfang schneiden)
(Schritt J71). Wenn am Anfang geschnitten worden ist, wird das Nähgut
200 durch die Nähgutzuführvorrichtung zu einer Nähposition
bewegt (Schritt J72), und das Nähen wird ausgeführt (Schritt J73). Nachdem
das Nähen beendet worden ist (Schritt J74), wird die Bildung des Augenknopflochs
201 abgeschlossen (Schritt J75). Ferner wird, wenn am Ende geschnitten
worden ist, die Bildung des Augenknopflochs 201, da das Nähen (Umstechen)
bereits abgeschlossen worden ist, ebenfalls abgeschlossen (Schritt J76).
Außerdem kann bei dieser Ausführungsform mit dem Messer
5 mit der gesamten Länge L1 nur ein Augenknopfloch gebildet
werden, das eine Länge L0 mit L0 > L1 aufweist.
Deshalb wird bei dem vorstehend beschriebenen ersten Verfahren und dem vorstehend
beschriebenen zweiten Verfahren ein Messer, das kürzer ist als die gesamte
Länge des Augenknopflochs, zur Bildung des Augenknopflochs verwendet.
Ferner wird, wenn nicht das Augenknopfloch 201 gebildet wird,
sondern ein Blumenloch (paralleles Loch), das nur durch ein lineares Loch gebildet
ist, ausgeführt wird, das Messer 5 nicht zu der zweiten Position abgesenkt,
und das lineare Loch wird nur durch Absenken desselben zu der ersten Position gebildet.
Wenn das lineare Loch noch nicht die erforderliche Länge erreicht hat, wird,
ähnlich wie bei dem Verfahren zum Erweitern des linearen Abschnitts
203des Augenknopflochs 201 bei dem ersten Verfahren und dem zweiten
Verfahren, das Nähgut 200 unter Verwendung der Nähgutzuführvorrichtung
längs des linearen Lochs bewegt. Dann ist ein Endbereich des linearen Lochs
genau unter dem Endbereich des linearen Messerabschnitts 55 auf der Augenmesserabschnitt(54)-Seite
angeordnet, und das Messer 5 wird durch das Betätigungselement
2 zu der ersten Position abgesenkt. Dieser Vorgang wird ebenfalls wiederholt,
bis das lineare Loch die erforderliche Länge aufweist.
Außerdem kann, wenn die erweiterte Länge des linearen Abschnitts
203 nicht die Länge des linearen Messerabschnitts 55 erreicht
hat (die Zuführrate n kleiner ist als 1), da die Kante des linearen Messerabschnitts
55 geneigt ist, wie oben beschrieben, es durch Einstellen des Absenkbetrags
des Messers 5 ausgeführt werden und durch Einstellen der Schnittiefe
des linearen Messerabschnitts 55, wenn das Nähgut 200 geschnitten
wird.
Ferner kann bei dem ersten Verfahren entweder zuerst das Verbinden
des linearen Abschnitts 203 und des Augenabschnitts 202 oder die
Erweiterung des linearen Abschnitts 203 zuerst ausgeführt werden.
Ferner muss, wenn das Schneiden wiederholt ausgeführt wird, um
einen Lochabschnitt zu bilden, wie vorstehend beschrieben, das Messer nicht für
jeden Schnitt zu der Ursprungsposition bewegt werden, und das Messer braucht nur
zu einer solchen Position angehoben zu werden, dass der lineare Messerabschnitt
55 vollständig aus dem Nähgut 200 herausgezogen ist,
durch den Sensor 47 zum Detektieren einer Nachbarschaft der Schneideposition.
<Zweite Ausführungsform>
Eine Nähgutschneidevorrichtung bei dieser Ausführungsform
ist dieselbe wie die Nähgutschneidevorrichtung bei der ersten Ausführungsform
mit der Ausnahme eines Sensormechanismus zum Steuern der Bewegung eines Messers.
Deshalb wird eine Erläuterung ausgelassen, indem in 14
bis 17dieselben Bezugszeichen wie in 1
bis 3 und 5 verwendet
werden.
Der Sensormechanismus zum Überwachen der Bewegung des Messers
bei dieser Ausführungsform ist in dem Gehäuse 28 in dem Betätigungselement
2 zum vertikalen Bewegen des Messers 5 und in dem Sockelteil
102 vorgesehen.
Wie in 15 und 17
gezeigt, ist eine geschlitzte Platte 49 an dem Gehäuse 28
befestigt, und ein Sensor 50 zum Detektieren der Ursprungsposition ist
an dem Sockelteil 102 befestigt. Der Sensor 50 ist derjenige,
welcher detektiert, ob das Messer 5 in der Ursprungsposition ist oder nicht,
indem er beispielsweise Änderungen in einem mit der geschlitzten Platte
49 abgedeckten Zustand und einem nicht mit der geschlitzten Platte
49 abgedeckten Zustand detektiert. Wenn der Motor 21 betrieben
wird, wird die den Sensor 50 abdeckende geschlitzte Platte 49
mit dem Gehäuse 28 bewegt und deckt den Sensor 50
nicht ab. Der Punkt, an dem der Sensor 50 mit der geschlitzten
Platte 49 abgedeckt ist, wird als die Ursprungsposition eingestellt, und
anschließend wird die vertikale Bewegung des Messers 5 durch eine
Pulszahl des Motors 21 gesteuert.
Außerdem kann die Detektion des Ursprungs gemäß dem
Sensor 50 und der geschlitzten Platte 49 für jedes Anheben
und Absenken des Messers 5 ausgeführt werden. Bei dieser Ausführungsform
wird es jedoch ausgeführt, wenn der serielle Nähgutschneidevorgang gemäß
der Nähgutschneidevorrichtung 1 begonnen wird.
Verfahren zum Bilden eines Lochabschnitts an dem Nähgut
200 unter Verwendung der Nähgutschneidevorrichtung, welche den Sensormechanismus
oder ähnliches, wie vorstehend beschrieben, umfasst, werden im folgenden erläutert
werden.
[Drittes Verfahren]
18 und 19 sind Flussdiagramme,
die den Ablauf eines dritten Verfahrens zum Bilden des Augenknopflochs
201 an dem Nähgut 200 erläutern. Die Bezugszeichen D,
F, L1, L2 und a in den Flussdiagrammen sind in 6
gezeigt, wobei D die Distanz von dem unteren Ende des Augenmesserabschnitts
54 des an dem Ursprung angeordneten Messers 5 zu der oberen Oberfläche
der Messeraufnahme 6 bezeichnet, F die Distanz von dem unteren Ende des
Augenmesserabschnitts 54 des an dem Ursprung angeordneten Messer
5 zu der oberen Oberfläche des Nähguts 200 bezeichnet,
L1 die gesamte Länge des Messers 5 bezeichnet, L2
die Länge des linearen Messerabschnitts 55 des Messers 5
bezeichnet, und a die Distanz von dem unteren Ende des Augenmesserabschnitts
54 zu dem unteren Ende des linearen Messerabschnitts 55 bezeichnet.
Ferner, wie in 13 gezeigt, ist &agr; die Länge
des Abschnitts, um den der bereits geschnittene lineare Abschnitt 203 und
der lineare Messerabschnitt 55 einander überlappen.
Ferner werden Bewegungsbeträge S, S1 und S2
des Nähguts 200 und Anhebe- und Absenkbeträge D1 und
D2 des Messers 5 in den Flussdiagrammen durch Einstellen der
vorstehend beschriebenen Pulszahl des Motors der Nähgutzuführvorrichtung
oder des Motors 21 des Betätigungselements 2 bestimmt.
Das Nähgut 200 wird auf dem Bettabschnitt
101 der Nähmaschine 100 angeordnet, so dass ein Lochbildungsvorgang
begonnen wird (Schritt J101). Dann wird auf der Grundlage von eingestellter Information,
die vorher eingestellt und in der Speichereinrichtung eines nicht dargestellten
Steuerungselements gespeichert worden ist, abgefragt, ob am Anfang geschnitten oder
am Ende geschnitten werden soll (Schritt J102). Wenn am Anfang geschnitten werden
soll, wird das Nähgut 200 durch die Nähgutzuführvorrichtung
zu der Nähgutschneidevorrichtung bewegt (Schritt J106). Wenn andererseits am
Ende geschnitten werden soll, wird das Nähgut 200, da das Nähen
vor der Bildung eines Lochs ausgeführt wird, durch die Nähgutzuführvorrichtung
zu einer Nähposition bewegt (Schritt J103), und das Nähen (Umstechen)
wird ausgeführt (Schritt J104). Dann, nachdem das Nähen abgeschlossen
worden ist (Schritt J105), wird das Nähgut 200 durch die Nähgutzuführvorrichtung
zu der Nähgutschneidevorrichtung bewegt (Schritt J106). In der Zwischenzeit
wird das Messer 5 in einem nach oben angehobenen Zustand (Ursprungsposition)
angehalten.
Als nächstes wird das Messer 5 zu der zweiten Position
(Absenkbetrag D) abgesenkt, wo der lineare Messerabschnitt 55 und der Augenmesserabschnitt
54 das Nähgut 200 schneiden (Schritt J107). Danach wird das
Messer 5 angehoben (Schritt J108), und das Messer 5 wird von dem
Nähgut 200 getrennt. Zu diesem Zeitpunkt liegt der Anhebebetrag D1
des Messers 5 innerhalb eines Bereichs von 0 < D1 < F
– a. Gemäß der vorstehenden Betriebsweise werden der Augenabschnitt
202 und der lineare Abschnitt 203 an dem Nähgut
200 durch den Augenmesserabschnitt 54 und den linearen Messerabschnitt
55 gebildet. Außerdem ist bei der Bewegung des Messers 5
die Absenkrichtung die Minus(–)-Richtung.
Da es einen ungeschnittenen Abschnitt zwischen dem gebildeten Augenabschnitt
202 und dem gebildeten linearen Abschnitt 203 gibt, wird als nächstes
ein Schneiden des ungeschnittenen Abschnitts ausgeführt.
Zuerst wird das Nähgut durch die Nähgutzuführvorrichtung
zugeführt und in der Plus(+)-Richtung in 12 bewegt
(Schritt J109), und der ungeschnittene Abschnitt zwischen dem Augenabschnitt
202 und dem linearen Abschnitt 203 wird genau unter den linearen
Messerabschnitt 55 gebracht. Der ungeschnittene Abschnitt zwischen dem
Augenabschnitt 202 und dem linearen Abschnitt 203 kann genau unter
den linearen Messerabschnitt 55 gebracht werden, indem das Nähgut
200 zu diesem Zeitpunkt so zugeführt wird, dass der Zuführbetrag
S in einem Bereich von (L1 – L2) – Le/2
< S ≤ L1 – L2 liegt.
Außerdem ist der Maximalwert L1 – L2
des Zuführbetrags S der Maximalwert, wenn angenommen wird, dass L1
< 2L2.
Dann wird das Messer 5 durch das Betätigungselement
2 zu der ersten Position abgesenkt (Schritt J110). Die Pulszahl des Motors
21 des Betätigungselements 2 ist so eingestellt, dass der
Absenkbetrag D2 des Messers 5 zu diesem Zeitpunkt (D –
a) > D2 > F wird. Dadurch wird das Messer 5 zu der ersten
Position abgesenkt, und das Nähgut 200 wird nur
durch den linearen Messerabschnitt 55 geschnitten.
Nachdem das Messer 5 abgesenkt worden ist, wird das Messer
5 wieder angehoben (Schritt J111). Der Anhebebetrag D1 des Messers
5 zu diesem Zeitpunkt ist 0 < D1 < F – a. Dadurch
kann der lineare Messerabschnitt 55 aus dem Nähgut 200 herausgezogen
werden.
Gemäß der vorstehend beschriebenen Betriebsweise wird zwischen
dem Augenabschnitt 202 und dem linearen Abschnitt 203 durch den
linearen Messerabschnitt 55 linear geschnitten, und das Augenknopfloch
201 wird so gebildet, dass der Augenabschnitt 202 und der lineare
Abschnitt 203 miteinander verbunden sind.
Als nächstes wird abgefragt, ob die Länge L1
des gebildeten Augenknopflochs 201 die erforderliche Länge L0
erreicht hat (Schritt J112). Wenn die Länge L1 die erforderliche
Länge L0 ist (wenn nicht L0 > L1), wird
die Bildung des Augenknopflochs 201 beendet. Dann wird abgefragt, ob das
Umstechen (Nähen) an der Peripherie des Augenknopflochs vorher ausgeführt
worden ist (am Ende schneiden) oder nicht (am Anfang schneiden) (Schritt J113).
Wenn am Anfang geschnitten worden ist, wird das Nähgut 200 durch die
Nähgutzuführvorrichtung zu einer Nähposition bewegt (Schritt J114),
und das Nähen wird ausgeführt (Schritt J115). Nachdem das Nähen beendet
worden ist (Schritt J116), wird die Bildung des Augenknopflochs 201 abgeschlossen
(Schritt J117). Ferner wird, wenn am Ende geschnitten worden ist, die Bildung des
Augenknopflochs 201, da das Nähen (Umstechen) bereits abgeschlossen
worden ist, ebenfalls abgeschlossen (Schritt J118).
Andererseits wird, wenn die Länge L1 noch nicht die
erforderliche Länge L0 erreicht hat (wenn L0 > L1),
eine Erweiterung des linearen Abschnitts 203 des Augenknopflochs
201 ausgeführt.
Eine Zuführrate n = {(L0 – L1)/(L2
– &agr;)} – N des Nähguts 200 gemäß der
Nähgutzuführvorrichtung, um die Länge L1 zu der erforderlichen
Länge L0 zu machen, wird erhalten, und es wird abgefragt, ob die
Zuführrate n nicht größer ist als 1 (Schritt J119). Hierbei ist N
eine Zuführhäufigkeit (N = 1, 2, 3, ...) des Nähguts 200
und ist ein numerischer Wert, der jedesmal, wenn das Nähgut 200 zugeführt
wird, hochgezählt wird.
Wenn die Zuführrate n größer ist als 1, wird das Nähgut
200 durch das Nähgutzuführelement um den Zuführbetrag von
S1 = –{(L0 – L1) + N × (L2
– &agr;)}({(L0 – L1) + N × (L2
– &agr;)} in der Minus(–)-Richtung in 12)
zugeführt (Schritt 120), und danach wird das Messer 5 durch
das Betätigungselement 2 abgesenkt, bis der Absenkbetrag D2
zu (D – a) > D2 > F wird (Schritt J121). Gemäß
diesem Schritt J121 wird das Messer 5 zu der ersten Position abgesenkt
und schneidet das Nähgut 200 nur durch den linearen Messerabschnitt,
so dass eine Erweiterung des linearen Abschnitts um die Länge des im wesentlichen
linearen Messerabschnitts ausgeführt werden kann. Danach wird das Messer
5 um den Anhebebetrag D1, welcher 0 < D1 <
F – a ist, angehoben (Schritt J122).
Die vorstehend beschriebene Betriebsweise wird ausgeführt, bis
die Zuführrate n nicht mehr größer ist als 1.
Wenn die Zuführrate n nicht größer ist als 1, wird
das Nähgut 200 durch die Nähgutzuführvorrichtung um den
Zuführbetrag von S2 = –n × (L2 – &agr;)(n
× (L2 – &agr;) in der Minus(–)-Richtung in
12) zugeführt (Schritt J123), und das Messer
5 wird durch das Betätigungselement 2 abgesenkt, bis der
Absenkbetrag D2 zu (D – a) > D2 > F wird (zu
der ersten Position) (Schritt J124).
Dadurch schneidet das Messer 5 das Nähgut
200 nur durch den linearen Messerabschnitt 55, so dass eine Erweiterung
des linearen Abschnitts, die eine kürzere Länge als die Länge des
linearen Messerabschnitts 55 aufweist, ausgeführt werden kann. Danach
wird das Messer 5 angehoben (Schritt J125), und das Messer 5 wird
aus dem Nähgut 200 herausgezogen. Außerdem wird der Anhebebetrag
D1 des Messers 5 zu diesem Zeitpunkt so eingestellt, dass D1
< F gilt.
Gemäß der vorstehend beschriebenen Betriebsweise wird das
Schneiden des Augenknopflochs 201 mit der erforderlichen Länge beendet.
Danach wird abgefragt, ob das Umstechen (Nähen) der Peripherie des Augenknopflochs
vorher ausgeführt worden ist (am Ende schneiden) oder nicht (am Anfang schneiden)
(Schritt J126). Wenn am Anfang geschnitten worden ist, wird das Nähgut
200 durch die Nähgutzuführvorrichtung zu einer Nähposition
bewegt (Schritt J127), und das Nähen wird ausgeführt (Schritt J128). Nachdem
das Nähen beendet worden ist (Schritt J129), wird die Bildung des Augenknopflochs
201 abgeschlossen (Schritt J130). Ferner wird, wenn am Ende geschnitten
worden ist, die Bildung des Augenknopflochs 201, da das Nähen (Umstechen)
bereits abgeschlossen worden ist, ebenfalls abgeschlossen (Schritt J131).
[Viertes Verfahren]
20 und 21 sind Flussdiagramme,
die den Ablauf eines vierten Verfahrens zum Bilden des Augenknopflochs
201 an dem Nähgut 200 erläutern. Die Bezugszeichen D,
F, L1, L2, a und Le in den Flussdiagrammen sind
in 6 und 12 gezeigt, wobei
D die Distanz von dem unteren Ende des Augenmesserabschnitts 54 des an
dem Ursprung angeordneten Messers 5 zu der oberen Oberfläche
der Messeraufnahme 6 bezeichnet, F die Distanz von dem unteren Ende des
Augenmesserabschnitts 54 des an dem Ursprung angeordneten Messers
5 zu der oberen Oberfläche des Nähguts 200 bezeichnet,
L1die gesamte Länge des Messers 5 bezeichnet, L2
die Länge des linearen Messerabschnitts 55 des Messers 5
bezeichnet, Le die Länge des Augenmesserabschnitts 54 des
Messers 5 ist, und a die Distanz von dem unteren Ende des Augenmesserabschnitts
54 zu dem unteren Ende des linearen Messerabschnitts 55 bezeichnet.
Ferner, wie in 13 gezeigt, ist &agr; die Länge
des Abschnitts, um den der bereits geschnittene lineare Abschnitts 203
und der lineare Messerabschnitt 55 einander überlappen.
Ferner werden Bewegungsbeträge S, S1 und S2
des Nähguts 200 und Anhebe- und Absenkbeträge D1 und
D2 in den Flussdiagrammen durch Einstellen der Pulszahl des Motors der
Nähgutzuführvorrichtung oder des Motors 21 des Betätigungselements
2 bestimmt.
Zuerst wird, in derselben Weise wie bei dem dritten Verfahren, das
Nähgut 200 auf dem Bettabschnitt 101 der Nähmaschine
100 angeordnet, so dass ein Lochbildungsvorgang begonnen wird (Schritt
J140). Dann wird in dem Steuerungselement, auf der Basis von eingestellter Information,
abgefragt, ob am Anfang geschnitten oder am Ende geschnitten wird (Schritt J141).
Wenn am Anfang geschnitten wird, wird das Nähgut 200 durch die Nähgutzuführvorrichtung
zu der Nähgutschneidevorrichtung bewegt (Schritt J145). Wenn am Ende geschnitten
wird, wird das Nähgut 200 durch die Nähgutzuführvorrichtung
zuerst zu einer Nähposition bewegt (Schritt J142), und das Nähen wird
ausgeführt (Schritt J143). Dann, nachdem das Nähen abgeschlossen worden
ist (Schritt J144), wird das Nähgut 200 durch die Nähgutzuführvorrichtung
zu der Nähgutschneidevorrichtung bewegt (Schritt J145). In der Zwischenzeit
wird das Messer 5 in einem nach oben angehobenen Zustand (Ursprungsposition)
angehalten.
Als nächstes wird das Nähgut durch die Nähgutzuführvorrichtung
zugeführt und in der Plus(+)-Richtung in 12 bewegt
(Schritt J146). Zu diesem Zeitpunkt liegt der Zuführbetrag S des Nähguts
200 innerhalb des Bereichs von (L1 – L2) –
Le/2 < S ≤ L1 – L2. Dadurch wird
das Nähgut 200 so bewegt, dass der Abschnitt zwischen dem Augenabschnitt
202 und dem linearen Abschnitt 203, die im späteren Verfahrensverlauf
gebildet werden, genau unter dem linearen Messerabschnitt des Messers
5 zu liegen kommt. Dann steht der Endbereich des linearen Messerabschnitts
55 auf der Augenmesserabschnitt(54)-Seite nicht aus dem später
gebildeten Augenabschnitt 202 vor. Außerdem ist der Maximalwert L1
– L2 des Zuführbetrags S der Maximalwert, wenn angenommen
wird, dass L1 < 2L2.
Dann, nachdem das Messer 5 zu der ersten Position (Absenkbetrag
D2) durch das Betätigungselement 2 abgesenkt worden ist
(Schritt J147), wird das Messer 5 angehoben (Anhebebetrag D1)
(Schritt J148). Der Absenkbetrag D2 des Messers 5 wird so eingestellt,
dass (D – a) > D2 > F gilt. Dadurch wird das Messer
5 zu der ersten Position abgesenkt, und das Nähgut 200 wird
nur durch den linearen Messerabschnitt 55 geschnitten. Ferner wird der
Anhebebetrag D1 so eingestellt, dass 0 < D1 < F –
a gilt. Außerdem ist die Richtung, in der das Messer abgesenkt wird, die Minus(–)-Richtung.
Gemäß der vorstehenden Betriebsweise wird der Verbindungsabschnitt
des Augenabschnitts 202 und des linearen Abschnitts 203 an dem
Nähgut 200 vorher geschnitten, bevor der Augenabschnitt
202 und der lineare Abschnitt 203 geschnitten und gebildet werden.
Nachdem das Nähgut 200 wieder zu der Nähgutschneidevorrichtung
zurückbewegt worden ist (Schritt J149), wird das Messer 5 abgesenkt
(Schritt J150). Der Absenkbetrag des Messers 5 zu diesem Zeitpunkt wird
als D betrachtet, und das Messer 5 wird zu der zweiten Position abgesenkt.
Danach wird das Messer 5 um den Anhebebetrag D1 (0 < D1
< F – a) angehoben (Schritt J151), und das Messer 5 wird wieder
aus dem Nähgut 200 herausgezogen.
Gemäß der vorstehend beschriebenen Betriebsweise werden
der Augenabschnitt 202 und der lineare Abschnitt 203 zur selben
Zeit geschnitten und gebildet, und das Augenknopfloch 201 wird so gebildet,
dass der Augenabschnitt 202 und der lineare Abschnitt 203 miteinander
verbunden sind.
Als nächstes wird abgefragt, ob die Länge L1
des gebildeten Augenknopflochs 201 die erforderliche Länge L0
erreicht hat (Schritt J152). Wenn die Länge L1 die erforderliche
Länge L0 ist (wenn nicht L0 > L1), wird
die Bildung des Augenknopflochs 201 beendet. Dann wird abgefragt, ob am
Ende oder am Anfang geschnitten worden ist (Schritt J153). Wenn am Anfang geschnitten
worden ist, wird das Nähgut 200 durch die Nähgutzuführvorrichtung
zu einer Nähposition bewegt (Schritt J154), und das Nähen wird ausgeführt
(Schritt J155). Nachdem das Nähen beendet worden ist (Schritt J156), wird die
Bildung des Augenknopflochs 201 abgeschlossen (Schritt J157). Ferner wird,
wenn am Ende geschnitten worden ist, die Bildung des Augenknopfloches
201, da das Nähen (Umstechen) bereits abgeschlossen worden ist, ebenfalls
abgeschlossen (Schritt J158).
Wenn andererseits die Länge L1 noch nicht die erforderliche
Länge L0 erreicht hat (wenn L0 > L1), wird
eine Erweiterung des linearen Abschnitts 203
des Augenknopflochs 201 ausgeführt.
Eine Zuführrate n = {(L0- L1)/(L2
– &agr;)} – N des Nähguts 200 gemäß der
Stoffzuführvorrichtung, um die Länge L1 zu der erforderlichen
Länge L0 zu machen, wird erhalten, und es wird abgefragt, ob die
Zuführrate n nicht größer ist als 1 (Schritt J159). Hierbei ist N
eine Zuführhäufigkeit (N = 1, 2, 3, ...) des Nähgutes 200,
und ist ein numerischer Wert, der jedesmal, wenn das Nähgut 200 zugeführt
wird, hochgezählt wird.
Wenn die Zuführrate n größer ist als 1, wird das Nähgut
200 durch das Nähgutzuführelement um den Zuführbetrag von
S1 = –{(L0 – L1) + N × (L2
– &agr;)}({(L0 – L1) + N × (L2
– &agr;)} in der Minus(–)-Richtung in 12)
zugeführt (Schritt J160), und danach wird das Messer 5 durch das Betätigungselement
2 abgesenkt, bis der Absenkbetrag D2 zu (D – a) >
D2 > F wird (Schritt J161).
Gemäß diesem Schritt J161 wird das Messer 5 zu
der ersten Position abgesenkt und schneidet das Nähgut 200 nur durch
den linearen Messerabschnitt 55, und der lineare Abschnitt 203
des Augenknopflochs 201 wird erweitert. Danach wird das Messer
5 um den Anhebebetrag D1 von 0 < D1 < F –
a angehoben (Schritt J162).
Die vorstehend beschriebene Betriebsweise wird ausgeführt, bis
die Zuführrate n nicht mehr größer ist als 1.
Wenn die Zuführrate n nicht größer ist als 1, wird
das Nähgut 200 durch die Nähgutzuführvorrichtung um den
Zuführbetrag von S2 = –n × (L2 – &agr;)(n
× (L2 – &agr;) in der Minus(–)-Richtung in
12) zugeführt, und das Messer 5 wird
durch das Betätigungselement 2 abgesenkt, bis der Absenkbetrag D2
zu (D – a) > D2 > F wird (zu der ersten Position) (Schritt
J164). Dadurch kann eine Erweiterung um eine Länge, die kürzer ist als
die Länge des linearen Messerabschnitts 55, ausgeführt werden.
Danach wird das Messer 5 angehoben, so dass der Anhebebetrag D1
zu D1 < F wird (Schritt J165), und das Messer 5 wird von
dem Nähgut 200 getrennt.
Gemäß der vorstehend beschriebenen Betriebsweise wird das
Schneiden des Augenknopflochs 201 mit der erforderlichen Länge beendet.
Dann wird abgefragt, ob das Umstechen (Nähen) der Peripherie des Augenknopflochs
vorher ausgeführt worden ist (am Ende schneiden) oder nicht (am Anfang schneiden)
(Schritt J166). Wenn am Anfang geschnitten worden ist, wird das Nähgut
200 durch die Nähgutzuführvorrichtung zu einer Nähposition
bewegt (Schritt J167), und das Nähen wird ausgeführt (Schritt J168). Nachdem
das Nähen beendet worden ist (Schritt J169), wird die Bildung des Augenknopflochs
201 abgeschlossen (Schritt J170). Ferner wird, wenn am Ende geschnitten
worden ist, die Bildung des Augenknopflochs 201, da das Nähen (Umstechen)
bereits abgeschlossen worden ist, ebenfalls abgeschlossen (Schritt J171).
Außerdem kann, ebenfalls bei dieser Ausführungsform, mit
dem Messer 5 mit der gesamten Länge L1 nur ein Augenknopfloch
mit einer Länge L0, für welche L0 ≥ L1
gilt, gebildet werden. Deshalb wird bei dem vorstehend beschriebenen dritten Verfahren
und bei dem vorstehend beschriebenen vierten Verfahren ein Messer zur Bildung des
Augenknopflochs verwendet, das kürzer ist als die gesamte Länge des Augenknopflochs.
Ferner wird, wenn nicht das Augenknopfloch 201 gebildet wird,
sondern ein Blumenloch, das nur durch ein lineares Loch gebildet ist, das lineare
Loch nur durch Absenken des Messers zu der ersten Position gebildet. Wenn das lineare
Loch noch nicht die erforderliche Länge erreicht hat, wird das Nähgut
200, ähnlich wie bei der Erweiterung des linearen Abschnitts
203 des Augenknopflochs 201 bei dem dritten Verfahren und dem
vierten Verfahren, unter Verwendung der Nähgutzuführvorrichtung längs
des linearen Lochs bewegt. Dann wird ein Endbereich des linearen Lochs genau unter
dem Endbereich des linearen Messerabschnitts 55 an der Augenmesserabschnitt(54)-Seite
angeordnet, und das Messer 5 wird durch das Betätigungselement
2 zu der ersten Position abgesenkt. Dieser Vorgang wird ebenfalls wiederholt,
bis das lineare Loch die erforderliche Länge erhält.
Außerdem kann, wenn die erweiterte Länge des linearen Abschnitts
203 nicht die Länge des linearen Messerabschnitts 55 erreicht
(die Zuführrate n kleiner ist als 1), da die Kante des linearen Messerabschnitts
55 geneigt ist, wie vorstehend beschrieben, es ausgeführt werden durch
Einstellen des Absenkbetrags des Messers 5 und durch Einstellen der Schneidtiefe
des linearen Messerabschnitts 55, wenn das Nähgut 200 geschnitten
wird.
Ferner kann bei dem dritten Verfahren entweder das Verbinden des linearen
Abschnitts 203 und des Augenabschnitts 202 oder die Erweiterung
des linearen Abschnitts 203 vorher ausgeführt werden.
Gemäß den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen
von Stoffschneidevorrichtungen für eine Nähmaschine umfasst das Messer
5 den linearen Messerabschnitt 55 und den Augenmesserabschnitt
54. Der lineare Messerabschnitt 55 steht weiter als der Augenmesserabschnitt
54 zu der Messeraufnahme(6)-Seite vor. Dadurch kann, da ein lineares,
zu dem Augenknopfloch 201 paralleles Loch durch ein einziges Messer gebildet
werden kann, die Mühe eines Auswechselns des Messers entfallen.
Da das Linearabschnittserweiterungselement gemäß der Stoffzuführvorrichtung
und das Betätigungselement 2 vorhanden sind, können das Augenknopfloch
201 oder das parallele Loch, die unterschiedliche Längen des linearen
Abschnitts 203 aufweisen, ebenfalls gebildet werden, ohne die Messeraufnahme
6 auszuwechseln. Ferner kann, wegen des Vorhandenseins des Wiederschneidelements
gemäß der Stoffzuführvorrichtung und des Betätigungselements
2, der Abschnitt, der nicht auf einmal geschnitten werden konnte, wie beispielsweise
der Abschnitt zwischen dem Augenabschnitt 202 und dem linearen Abschnitt
203, geschnitten werden.
Ferner kann ein Knopf durch das Augenknopfloch hindurchgeführt
werden, obwohl der Augenabschnitt nicht vollständig durch den Augenmesserabschnitt
54 geschnitten werden konnte, indem der Innenbereich des Augenabschnitts
202 mit dem linearen Messerabschnitt 55 geschnitten wird.
Ferner kann das Nähgut 200 durch Neigen der Kante des
linearen Messerabschnitts 55 geschnitten werden. Ferner kann die Länge,
die auf einmal durch den linearen Messerabschnitt 55 geschnitten werden
kann, kurz gemacht werden, indem der Absenkbetrag des Messers 5 eingestellt
wird.
Darüber hinaus kann das Messer 5 durch das Vorsehen
der Sensoren 46, 47 und 50 zum Detektieren der Position
des Messers 5 und durch Steuern des Bewegungsbetrags des Messers
5 gemäß der Pulszahl des Motors 21 an einer geeigneten
Position angehalten werden. Dadurch kann eine unnötige Bewegung vermieden werden,
so dass es möglich ist, zu versuchen, die Herstellungszeit zu verkürzen.
Ferner kann, da der lineare Messerabschnitt 55 des Nähguts
200 so schneidet, das es abgeschert wird, ein schwer zu schneidendes Nähgut,
beispielsweise ein Gewebe, bei dem Karbonfasern um den Schlussfaden herum gewunden
sind, oder ähnliches, einfach geschnitten werden. Deshalb kann, wie bei dem
zweiten Verfahren und dem vierten Verfahren gezeigt, das Augenknopfloch
201 einfach an dem Nähgut gebildet werden, welches schwierig zu schneiden
ist, indem das Nähgut 200 mit dem linearen Messerabschnitt
55 vor dem Schneiden des Augenknopflochs geschnitten wird. Ferner wird
ein solches Nähgut, sogar wenn es nicht durch den Augenmesserabschnitt
54 geschnitten werden kann, durch den linearen Messerabschnitt
55 geschnitten. Daher kann die Aufgabe als ein Knopfloch erfüllt werden.
Außerdem ist die Erfindung, obwohl der lineare Messerabschnitt
bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen mit einer Schraube integral
an dem Augenmesserabschnitt festgelegt ist, die Erfindung nicht darauf beschränkt.
Der lineare Messerabschnitt und der Augenmesserabschnitt können vorher einstückig
ausgebildet werden.
Ferner kann das Augenknopfloch 201, obwohl es gebildet wird,
indem der Augenmesserabschnitt und der lineare Messerabschnitt integral gemacht
werden und von oben abgesenkt werden, dadurch gebildet werden, dass der Augenmesserabschnitt
durch den ebenen Bereich der Messeraufnahme ersetzt wird und der lineare Messerabschnitt
und der ebene Bereich integral gemacht werden und von oben abgesenkt werden.
Der Aufbau des Betätigungselements ist ebenfalls beliebig. Es
sollte nur ein Aufbau sein, der dazu in der Lage ist, ein Messer in vertikaler Richtung
von oben abzusenken.
Es versteht sich von selbst, dass die übrigen konkreten Detailstrukturen
oder ähnliches in geeigneter Weise modifiziert werden können.