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Dokumentenidentifikation DE102006011699B4 02.08.2007
Titel Systeme und Verfahren zum Erzeugen von Zufallszahlverteilungen bei Vorrichtungen, die begrenzte Verarbeitungs- und Speicherfähigkeiten aufweisen
Anmelder Agilent Technologies, Inc. (n.d.Ges.d.Staates Delaware), Palo Alto, Calif., US
Erfinder Ilnicki, Slawomir K., Loveland, Col., US;
Kanevsky, Valery, Loveland, Col., US;
Curran-Gray, Martin, Loveland, Col., US
Vertreter Schoppe, Zimmermann, Stöckeler & Zinkler, 82049 Pullach
DE-Anmeldedatum 14.03.2006
DE-Aktenzeichen 102006011699
Offenlegungstag 16.11.2006
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 02.08.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.08.2007
IPC-Hauptklasse G06F 7/58(2006.01)A, F, I, 20060314, B, H, DE

Beschreibung[de]

Diese Erfindung bezieht sich auf eine Zufallszahlverteilungserzeugung und insbesondere auf Systeme und Verfahren zum Erzeugen von Zufallszahlverteilungen bei Vorrichtungen, die begrenzte Verarbeitungs- und Speicherfähigkeiten aufweisen.

Die normale Vorgehensweise zum Erzeugen von Zufallszahlverteilungen besteht darin, eine oder mehr standardmäßige gleichmäßig verteilte unabhängige Zufallszahlen in eine oder mehr Zufallsvariablen mit einer gegebenen Verteilung umzuwandeln. Viele von diesen stützen sich auf große Mengen von Rechenfähigkeit, wie dieselbe z. B. auf einem PC verfügbar ist, und sind somit nicht praktisch zur Verwendung bei Vorrichtungen wie z. B. Mobiltelefonen oder anderen kleinen relativ tragbaren Vorrichtungen.

Zufallszahlgeneratoren können auch in einer reinen Hardwareumgebung erzeugt werden, wodurch die Notwendigkeit einer umfangreichen Speicher- oder CPU-Fähigkeit umgangen wird. Ein bestimmter Typ von digitaler elektronischer Schaltung, der als ein Linearrückkopplungsschieberegister (LFSR) bekannt ist, kann verwendet werden, um eine Auswahl von „Zufalls"-Werten zu erzeugen, die Pseudozufallsbinärsequenzen (PRBS) genannt werden. Die Eigenschaften dieser Schaltungen sind bekannt, und ihre direkte Ausgabe ist eine Binomialverteilung, das zeitdiskrete Äquivalent der Poisson-Verteilung. Bei Anwendungen jedoch, bei denen eine spezifische und möglicherweise verändernde Verteilungsformung erforderlich ist, sind PRBS nicht angemessen. Zum Beispiel kann in Situationen mit begrenzter Verarbeitungsleistung, d. h. einer reinen Hardwaredigitalschaltungsanordnung mit geringem oder keinem Zugriff auf einen Mikroprozessor, die Auswahl von Zufallszahlen, die zur Verwendung verfügbar sind, stark begrenzt sein, sowohl bezüglich des Typs der Verteilung als auch der Auswahl von statistischen Eigenschaften innerhalb des gleichen Verteilungstyps, d. h. minimale, maximale, mittlere und standardmäßige Verteilung. Die verfügbare „Länge" einer beliebigen Sequenz kann stark begrenzt sein, bevor die Sequenz beginnt, sich vom Anfang an zu wiederholen. Dies kann zu Situationen führen, bei denen die Zufälligkeit für annehmbare Ergebnisse bei der interessierenden Anwendung verletzt wird.

Die EP 1 159 673 B1 betrifft einen Zufallszahlengenerator mit einem physikalischen Zufallszahlengenerator und einem Pseudozufallsgenerator. Der Dateneingang des Zufallszahlengenerators entspricht dem Dateneingang des physikalischen Generators, und der Pseudozufallsgenerator ist mit dem Ausgang des physikalischen Generators gekoppelt. Der Pseudozufallsgenerator empfängt an seinem Eingang einen von dem physikalischen Generator gelieferten Keim. Der Pseudozufallsgenerator gibt einen Teil seines Pseudozufallsausgangssignals in den physikalischen Generator ein, der dann mit dem Ausgangssignal der Logikschaltung logisch kombiniert wird, um eine eventuelle Störung des physikalischen Generators zu beheben. Ferner umfasst der Pseudozufallsgenerator einen internen Speicher, der die am Ausgang des Pseudozufallsgenerators erhaltenen Zufallszahlen speichert.

Die DE 103 57 782 B3 betrifft einen Zufallszahlengenerator, der einen Pseudozufallszahlengenerator, einen Speicher und eine Ablaufsteuerung umfasst. In dem Speicher sind Initialisierungsinformationen für den Pseudozufallszahlengenerator abgespeichert, die eine echte Zufallszahl sind oder von einer echten Zufallszahl abgeleitet wurden. Die echte Zufallszahl wurde bei der Herstellung des erfindungsgemäßen Zufallszahlengenerators in der Fabrik erzeugt und in dem Speicher abgelegt.

Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein System zum Erzeugen von Zufallszahlen, ein Verfahren zum Liefern einer Zufallsverteilung von Zahlen, eine ASIC zum Liefern einer Zufallsverteilung von Zahlen und eine Kommunikationsvorrichtung mit verbesserten Charakteristika zu liefern.

Diese Aufgabe wird durch ein System gemäß Anspruch 1, ein Verfahren gemäß Anspruch 13, eine ASIC gemäß Anspruch 20 sowie eine Kommunikationsvorrichtung gemäß Anspruch 27 gelöst.

Willkürliche Zahlenverteilungen werden zur Verwendung bei Vorrichtungen präsentiert, die begrenzte Verarbeitungs- und Speicherfähigkeiten aufweisen, indem veranlasst wird, dass die Vorrichtung Folgen von willkürlich verteilten Zahlen von einer Quelle außerhalb der Vorrichtung annimmt. Bei einem Ausführungsbeispiel erzeugt eine Mastersteuerung eine Tabelle von Werten, die der gewünschten minimalen, maximalen, mittleren und standardmäßigen Abweichung usw. der erforderlichen bestimmten gewünschten statistischen Verteilung folgen. Die erzeugte Tabelle wird dann an die Vorrichtung mit begrenzter Kapazität übermittelt und kann immer dann verwendet werden, wenn eine Verteilung von Zufallswerten erforderlich ist. Der Mastersteuerung könnte eine von mehreren Slave-Vorrichtungen in dem System zugeordnet sein.

Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel, bei dem die Speicherfähigkeit der Vorrichtung groß genug ist, um eine Tabelle von Werten mit ausreichenden unterschiedlichen Einträgen zu speichern, um eine Verteilung von zufriedenstellender „Zufälligkeit" für die bestimmte Anwendung zu erzeugen, wird ein Zufallszahlgenerator innerhalb der Vorrichtung verwendet, um die Reihenfolge einer Präsentation der Tabelle von Werten auszuwählen.

Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend Bezug nehmend auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

1 ein Ausführungsbeispiel eines Systems, in dem Zufallszahlverteilungen erzeugt werden; und

2 und 3 Ausführungsbeispiele von Vorrichtungen mit begrenzten Ressourcen zum Erzeugen von Zufallszahlverteilungen.

1 zeigt ein Ausführungsbeispiel 10 eines Systems, in dem Zufallszahlverteilungen erzeugt werden. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel liegt eine Mehrzahl von Vorrichtungen mit begrenzten Ressourcen vor, wie z. B. Vorrichtungen 20, 30 bis N, bei denen es erwünscht ist, eine willkürliche Zahlenverteilung zu erzeugen. Diese Vorrichtungen weisen aufgrund ihrer begrenzten Ressourcenfähigkeit keine große Speicher- oder Verarbeitungskapazität auf und können somit nicht die notwendigen Zufallszahlen in den gewünschten statistischen Sequenzen erzeugen, und derartige Vorrichtungen mit begrenzter Ressourcenkapazität können auch nicht Zufallszahlen hoher Qualität mit einer bestimmten Verteilung erzeugen. Der Ausdruck Zahlen hoher Qualität bedeutet, dass diese Zahlen bei einer gegebenen Wahrscheinlichkeitsdichtefunktion statistische Konkordanzkriterien erfüllen. Bei derartigen Vorrichtungen könnte es sich z. B. um anwendungsspezifische integrierte Schaltungen (ASIC) oder Feldprogrammierbare-Gatterarrays-(FPGA-)Vorrichtungen mit begrenzten Ressourcen (Verarbeitung und/oder Speicher) handeln.

Die Vorrichtungen 20 und 30 sind nur zwei Beispiele für Ausführungsbeispiele, die die Konzepte der Erfindung verwenden, bei denen Zahlensequenzen, die die gewünschte statistische Verteilung für eine gegebene Zeitperiode aufweisen, entfernt erzeugt werden. Der Ferngenerator weist Ressourcen auf, um Zahlen hoher Qualität, wie z. B. statistische Verteilungen, Kopien tatsächlicher Ereignisse, eine Simulation eines tatsächlichen Ereignisses gemäß einer Verteilung, eine Exponentialverteilung zu erzeugen oder einfach als ein Generator von Zufallszahlen hoher Qualität wirksam zu sein. Diese Zahlensequenzen werden von der Erzeugungsquelle (bei der es sich um einen PC oder eine beliebige andere Quelle handeln kann) durch ein Kommunikationsnetzwerk, wie z. B. ein Kommunikationsnetzwerk 101, an die Vorrichtung mit begrenzten Ressourcen gesendet. Das Netzwerk 101 könnte drahtgebunden (einschließlich Medien wie z. B. Faser), drahtlos oder Kombinationen derselben sein.

2 zeigt ein Ausführungsbeispiel 200, das eine Schaltungsanordnung einer Vorrichtung 20 mit begrenzten Ressourcen veranschaulicht, die eine begrenzte Speichermenge, wie z. B. einen RAM-Speicher 22, aufweist. Bei dem Speicher 22 könnte es sich z. B. um Register oder einen beliebigen anderen gewünschten Typ von Speicher handeln. Nachrichten und Datenwerte von einer Fernzahlensequenzquelle 11 (1) werden über einen Weg 201 in eine Ladesteuerung 21 eingegeben. Die Ladesteuerung 21 weist dann einen MUX 23 (Eingang auswählen) an, Adressen 203 anzunehmen und diese Adressen an den RAM 22 zu leiten. Unter der Steuerung einer Schreibfreigabe werden die Informationen, die von dem Ferngenerator 11 kommen, an den Adressorten, die auf dem Weg 203 identifiziert sind, in den RAM geladen. Wenn die Daten geladen worden sind, wird der MUX 23 unter der Steuerung des Eingang-Auswählen derart geschaltet, dass der MUX 23 mit einem Adressauswahlmechanismus verbunden ist, der zufällig oder pseudozufällig ist. Eine derartige Vorrichtung, die als ein Pseudozufallsgenerator verwendet werden kann, ist ein Linearrückkopplungsschieberegister, wie z. B. (LFSR) 24.

Das LFSR ist eine gute Wahl, da dasselbe bei einer begrenzten Verarbeitungsumgebung gut arbeitet, es könnten jedoch andere Schaltungen und Verfahren verwendet werden, um die notwendige Zufälligkeit zu erzeugen. Die Ladesteuerung 21 gibt ein Anweisung-Erzeugen an das LFSR 24, das dann eine Zufallszahl erzeugt. Wenn jeder Eingang der LFSR-Flip-Flops mit einem Startwert geladen ist (alles außer nur Nullen, was bewirken würde, dass das LFSR Nur-Null-Muster erzeugt), muss nur noch erfolgen, dass das LFSR getaktet wird, und dasselbe wird ein Pseudozufallsmuster von Einsen und Nullen erzeugen. Es sei darauf hingewiesen, dass das einzige Signal, das nötig ist, um die Anzahl von Mustern zu erzeugen, der Takt ist. Die Pseudozufallszahl von dem LFSR 24 wird verwendet, um eine Leitung der vorhergehend gespeicherten Daten zu adressieren. Diese adressierten Daten, die anfangs durch die Vorrichtung 11 (1) erzeugt wurden, erscheinen an einem Datenausgang 204 zu einer Schaltungsanordnung 25, die die Zufallswerte verwendet.

Bei einem Ausführungsbeispiel könnte es sich bei der Schaltungsanordnung 25 um einen Zähler handeln, der auf eine Zahl gesetzt wird und auf Null zählt. Bei Null erzeugt derselbe ein Ausgangssignal. Die ein oder mehr Zufallszahlen von dem RAM 22 könnten verwendet werden, um den „Einstellungs"-Punkt für den Zähler zu liefern, derart, dass der Ausgangspuls (wenn derselbe erzeugt wird) die Zeit zwischen bestimmten Ereignissen darstellt. Das Muster der wahren Ereignisse, die diese Schaltung nachzuahmen versucht, wurde durch den Ferngenerator 11 erstellt, da die Vorrichtung 20 nicht die Kapazität hat, um die richtigen Zahlenmuster ohne äußere Hilfe zu erzeugen. Das Signal von der Schaltungsanordnung 25 wird auch verwendet, um die Ladesteuerung 21 auszulösen, derart, dass entweder eine weitere Pseudozufallsadresse durch das LFSR 24 erzeugt wird, um auf die Daten zuzugreifen, die bereits in dem RAM 22 gespeichert sind, oder um das Speichern neuer Daten von dem Ferngenerator 11 zu steuern.

Es sei darauf hingewiesen, dass, falls ein System eine Mehrzahl von Vorrichtungen 20 mit begrenzten Ressourcen aufweist, jede derartige Vorrichtung mit unterschiedlichen Anfangswerten für das LFSR konfiguriert sein könnte, so dass sich die Ausgabe von jeder Vorrichtung 20 unterscheiden würde, obwohl dieselben jeweils die gleichen Zahlensequenzen von dem Ferngenerator 11 verwendet haben. Es sei auch darauf hingewiesen, dass das LFSR nur eine ausreichende Größe aufweisen muss, um einen Adressbus mit der Breite des RAM-Adressbusses zu erzeugen. Falls ausreichende Ressourcen verfügbar sind, könnte die Ausgabe des LFSR eine längere Adresse sein, als es nötig ist, wobei die Adresse in Stücke geschnitten wird, die für unterschiedliche Zyklen zu verwenden sind, falls dies gewünscht wird. Dies würde ermöglichen, dass auf eine Tabelle (einen Download von Zahlensequenzen), die z. B. 256 Einträge aufweist, durch ein Nehmen von acht Adressbits von einem Zehn-Bit-LFSR zugegriffen wird. Dies würde bedeuten, dass auf die Tabelle für einen kompletten Zyklus des LFSR vier Mal voll zugegriffen würde, das Zugreifen auf eine beliebige Adresse jedoch über vier Zugriffszeiten im Gegensatz zu einer gestreut wäre. Somit könnte ein voller Zugriff und dann ein Eintrag N vier Mal ausgewählt werden, während ein Eintrag N + 1 nur zwei Mal ausgewählt werden kann, abhängig von dem Verfahren des Zerstückelns. Dieses System macht es noch zufälliger als ein Verwenden von acht Bits von dem LFSR, eine Acht-Bit-Adresse auszuwählen, die die gleiche Sequenz vier Mal in 1.024 „Takten" erzeugen würde.

Bei bestimmten Ausführungsbeispielen könnte der RAM eine Voreinstellungstabelle aufweisen, so dass das LFSR 24 bei einem Hochfahren (oder einem anderen Verlust von Eingangsdaten) zufällig auf eine der Zahlensequenzen zugreifen könnte, die bereits in dem RAM 22 gespeichert sind, während dasselbe auf eine Nachricht von der Fernerzeugung 11 wartet. Diese geladenen Daten könnten z. B. in Situationen verwendet werden, in denen die Daten aus Bandbreiten- oder anderen Gründen nicht schnell genug oder auf eine unterbrochene Weise von dem Kommunikationsnetzwerk 101 in den RAM 22 bewegt werden.

Die Daten, die in dem RAM 22 gespeichert sind, können Daten von einem vorhergehenden Download sein oder Daten, die von einer Speichervorrichtung geliefert werden, die permanent in der Vorrichtung 20 eingebaut ist. Immer wenn es erwünscht ist, die Zahlensequenzen zu verändern oder andere Zufallsverteilungsmuster zu verwenden, verändert die Fernerzeugung 11 ihr Muster von Daten, das dann in dem RAM 22 gespeichert wird, und der Zyklus wiederholt sich.

3 zeigt eine Schaltungsanordnung 300 zur Verwendung bei einem Ausführungsbeispiel 30, bei dem die Zahlen, die von der externen Quelle, in diesem Fall dem Ferngenerator 11, ankommen, eine gegebene Verteilung aufweisen, so dass eine weitere Verarbeitung innerhalb der Vorrichtung 30 nicht erforderlich ist, wie es bezüglich der Vorrichtung 20 der Fall war. In einer derartigen Situation wird ein Speicher, der FIFO-Charakteristika aufweist, wie z. B. ein FIFO 31, verwendet, um Daten über 301 von der Fernerzeugungsquelle 11 zu empfangen. Wenn die Bits durch den FIFO 31 hindurchgehen, gehen dieselben direkt zu der Schaltungsanordnung, die die Zufallswerte verwendet, wie z. B. Schaltungsanordnung 33. Bei dem Ausführungsbeispiel von 3 werden Zufallswerte direkt von der Fernerzeugung 11 verwendet, ohne die Pseudozufälligkeit, die durch das LFSR 24 hinzugefügt wird, wie es im Vorhergehenden unter Bezugnahme auf 2 erörtert ist.

Es sei darauf hingewiesen, dass, solange die Durchschnittsverbrauchsrate des Benutzers (Vorrichtung 33) durch die Durchschnittsankunftsrate von neuen Werten in Nachrichten von der Fernerzeugung 11 ausgeglichen ist, die Größe des FIFO nur groß genug sein muss, um die Einträge in einer Nachricht plus oder minus einiger weniger Einträge für eine variable Verzögerung in einem Kommunikationsnetzwerk zu halten. Da die Fernerzeugung 11 eine viel größere Verarbeitungs- und Speicherkapazität aufweist, als dies bei der Vorrichtung 30 der Fall ist, sind viel größere Sequenzen von Zufallswerten möglich, als dieselben möglich wären, wenn die Daten in der Vorrichtung 30 erzeugt werden müssten.

Der FIFO 31 könnte modifiziert werden, um Voreinstellungswerte für ein Hochfahren verfügbar zu haben, wobei dieser Wert verwendet werden könnte, bis der FIFO 31 zusätzliche Zahlensequenzen von der Fernerzeugung 11 empfängt. Falls außerdem eine Verzögerung oder eine Unterbrechung bei der Kommunikation auftritt, derart, dass der FIFO 31 eine Zeitperiode lang keine zusätzlichen Werte empfängt, könnte die FIFO-Steuerung 32 wirksam sein, um die Zeiger des FIFO 31 wirksam zu bewegen, um den letzten Datensatz (Nachricht) erneut zu verwenden, wodurch ermöglicht wird, dass Werte weiterhin in die Schaltung 33 gespeist werden, wenngleich eine Zeitperiode lang eine Wiederholung bei der Verteilung erzeugt wird, bis eine Kommunikation mit der Fernerzeugung 11 wiederhergestellt ist.

Es sei darauf hingewiesen, dass die Vorrichtungen 20 und 30 abhängig davon kombiniert werden können, ob es erwünscht ist, den Zufallsspeicherpuffer zu verwenden oder einfach zu ermöglichen, dass die fernerzeugte Zahlensequenz durch einen FIFO fließt. Wie es im Vorhergehenden erörtert ist, kann die Schaltungsanordnung der Vorrichtungen 20 und/oder 30 unter Verwendung von ASIC- oder FPGA-Technologie oder einer beliebigen anderen Technologie, wie es gewünscht ist, hergestellt werden, und die Zahlensequenzen bei dem Ferngenerator 11 können computererzeugt, schaltungserzeugt sein oder können in Folge des Überwachens von tatsächlichen Testergebnissen erzeugt werden.

Es sei auch darauf hingewiesen, dass, falls Bandbreite zu irgendeiner Zeitperiode wichtig wird, jede der Vorrichtungen 20, 30 ihr eigenes Verfahren und System zum Bewältigen der Unfähigkeit aufweist, für eine bestimmte Zeit weiterhin zu funktionieren. Dies wird unter Bezugnahme auf 2 dadurch erreicht, dass der RAM angewiesen wird, mehr indexierte Sequenzen unter der Steuerung von zusätzlich erzeugten LFSR-Adressen zu liefern. Während sich dieselbe in 3 befindet, kann die FIFO-Steuerung 32 ihre Zeiger verändern und bereits verfügbare Daten erneut verwenden.

Obwohl die vorliegende Erfindung und ihre Vorteile im Detail beschrieben wurden, sei darauf hingewiesen, dass hierbei verschiedene Veränderungen, Ersetzungen und Modifizierungen vorgenommen werden können, ohne von der Wesensart und dem Schutzbereich der Erfindung abzuweichen, wie dieselbe durch die angehängten Ansprüche definiert ist. Außerdem soll der Schutzbereich der vorliegenden Anmeldung nicht auf die bestimmten Ausführungsbeispiele des Prozesses, der Maschine, der Herstellung, der Materialzusammensetzung, der Einrichtungen, Verfahren und Schritte, die in der Beschreibung beschrieben sind, beschränkt sein. Wie ein Fachmann ohne weiteres aus der Offenbarung der vorliegenden Erfindung erkennen wird, können Prozesse, Maschinen, Herstellung, Materialzusammensetzungen, Einrichtungen, Verfahren oder Schritte, die derzeit existieren oder noch zu entwickeln sind, die im Wesentlichen die gleiche Funktion durchführen oder im Wesentlichen das gleiche Ergebnis wie die entsprechenden hier beschriebenen Ausführungsbeispiele erzielen, gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet werden. Dementsprechend sollen die angehängten Ansprüche innerhalb ihres Schutzbereichs derartige Prozesse, Maschinen, Herstellung, Materialzusammensetzungen, Einrichtungen, Verfahren oder Schritte umfassen.


Anspruch[de]
System zum Erzeugen von Zufallszahlen mit einer gegebenen Verteilungsfunktion zur Verwendung bei einer Vorrichtung mit begrenzter Kapazität, das folgende Merkmale aufweist:

eine Quelle (11), die bezüglich der Vorrichtung extern ist, zum übermitteln von Sequenzen von Zahlen, die einen Verteilungstyp aufweisen, an die Vorrichtung; und

eine Steuerung (21, 300) innerhalb der Vorrichtung zum Liefern zumindest bestimmter der Sequenzen zur Verwendung als eine Zufallszahlverteilung zur Verwendung bei der Vorrichtung.
System gemäß Anspruch 1, bei dem die Steuerung folgendes Merkmal aufweist:

einen Speicher (22, 31) zum Empfangen und vorübergehenden Speichern der Sequenz von Zahlen.
System gemäß Anspruch 2, bei dem der Speicher folgendes Merkmal aufweist:

einen FIFO-(31)Speicher.
System gemäß Anspruch 3, das ferner folgendes Merkmal aufweist:

eine Steuerung (32) zum Einstellen der Zeiger innerhalb des FIFO von Zeit zu Zeit, um eine vorhergehend verwendete Sequenz an einem anderen Punkt beginnend erneut zu verwenden.
System gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem die Steuerung folgendes Merkmal aufweist:

einen Speicher (22) zum Speichern von übermittelten Sequenzen von Zahlen auf eine indexierte Weise.
System gemäß Anspruch 5, das ferner folgendes Merkmal aufweist:

einen Adressgenerator (24) zum zumindest pseudozufälligen Auswählen eines Index, um eine Sequenz von Zahlen wiederzugewinnen, die in Zuordnung zu dem Index an der erzeugten Adresse gespeichert sind.
System gemäß Anspruch 6, bei dem der Pseudozufallsadressgenerator ein LFSR aufweist. System gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem die Zufallszahlverteilung aus der folgenden Liste ausgewählt ist: tatsächliche Ereignisse; eine Simulation von tatsächlichen Ereignissen gemäß einer bestimmten Verteilung; externer Zufallszahlgenerator. System gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem die Kommunikation über einen drahtlosen Kanal zu der Vorrichtung erfolgt. System gemäß Anspruch 9, bei dem sich der drahtlose Kanal außerhalb des normalen Kommunikationsbandes der Vorrichtung befindet. System gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10, das ferner folgende Merkmale aufweist:

eine Mehrzahl von anderen Vorrichtungen (20); und

eine Steuerung (25) innerhalb jeder Vorrichtung zum Liefern zumindest bestimmter der Sequenzen zur Verwendung als eine Zufallszahlverteilung zur Verwendung bei jeder Vorrichtung.
System gemäß Anspruch 11, bei dem die Vorrichtung und die anderen Vorrichtungen aus der folgenden Liste ausgewählt sind: Mobiltelefone, PDAs, Rufanlagen, eingereihte Testsonden. Verfahren zum Liefern einer Zufallsverteilung von Zahlen, wobei das Verfahren folgende Schritte aufweist:

Übermitteln von Sequenzen von Zahlen an eine Vorrichtung (20), wobei jede Sequenz einen Verteilungstyp aufweist;

vorübergehendes Speichern (22, 300) von zumindest einer der Sequenzen innerhalb der Vorrichtung; und

Liefern der vorübergehend gespeicherten Zahlen in der Sequenz auf einer Sequenz-für-Sequenz-Basis unter der Steuerung einer Schaltungsanordnung innerhalb der Vorrichtung.
Verfahren gemäß Anspruch 13, bei dem das Speichern in einem FIFO (31) erfolgt, bezüglich Start- und Stoppzeiten gesteuert. Verfahren gemäß Anspruch 14, bei dem Sequenzen von neuen Zahlen selektiv unter Verwendung einer vorhergehend empfangenen Sequenz verfügbar sind, um die Zahlen zu liefern. Verfahren gemäß Anspruch 15, bei dem das Verwenden einer vorhergehenden verwendeten Sequenz folgenden Schritt aufweist:

Ändern der Zeiger des FIFO (31).
Verfahren gemäß einem der Ansprüche 13 bis 16, bei dem das vorübergehende Speichern folgenden Schritt aufweist:

Speichern einer Mehrzahl von Sequenzen in einem Speicher (22) an adressierbaren Adressorten darin.
Verfahren gemäß Anspruch 16 oder 17, das ferner folgenden Schritt aufweist:

Erzeugen von Zufallsadressorten innerhalb der Vorrichtung (20), um zu bewirken, dass die Sequenzen auf eine zufällige Weise geliefert werden.
Verfahren gemäß Anspruch 17 oder 18, bei dem das Erzeugen unter der Steuerung eines LFSR innerhalb der Vorrichtung erfolgt. ASIC zum Liefern einer Zufallsverteilung von Zahlen, wobei die ASIC folgende Merkmale aufweist:

eine Einrichtung (200, 300) zum Empfangen von Sequenzen von Zahlen von einer Quelle, die bezüglich einer Vorrichtung, in der die ASIC verwendet wird, extern ist, wobei jede Sequenz einen Verteilungstyp aufweist;

eine Einrichtung zum vorübergehenden Speichern (22, 31) zumindest einer der Sequenzen in der ASIC; und

eine Einrichtung zum Liefern (34, 23, 32) der vorübergehend gespeicherten Zahlen in der Sequenz auf einer Sequenz-für-Sequenz-Basis.
System mit ASIC gemäß Anspruch 20, bei dem die Speichereinrichtung (22, 31) einen FIFO aufweist. System gemäß Anspruch 21, das ferner folgendes Merkmal aufweist:

eine Einrichtung, die wirksam ist, wenn Sequenzen von neuen Zahlen nicht verfügbar sind, zum Verwenden einer vorhergehend empfangenen Sequenz, um die Zahlen zu liefern.
System gemäß Anspruch 22, bei dem das Verwenden einer vorhergehenden Sequenz folgendes Merkmal aufweist:

eine Einrichtung zum Ändern von internen Zeigern des FIFO.
System gemäß einem der Ansprüche 20 bis 23, bei dem die vorübergehende Speichereinrichtung folgendes Merkmal aufweist:

einen Speicher zum Speichern einer Mehrzahl von Sequenzen an adressierbaren Adressorten darin.
System gemäß Anspruch 24, das ferner folgendes Merkmal aufweist:

eine Einrichtung zum Erzeugen von Pseudozufallsadressorten in der Vorrichtung, um zu bewirken, dass die Sequenzen auf eine pseudozufällige Weise geliefert werden.
System gemäß Anspruch 25, bei dem die Erzeugungseinrichtung ein LFSR innerhalb der Vorrichtung aufweist. Kommunikationsvorrichtung, die folgende Merkmale aufweist:

einen Empfänger zum Empfangen von Sequenzen von Zahlen von einer Quelle (11), die bezüglich der Vorrichtung extern ist, wobei jede Sequenz einen Verteilungstyp aufweist und jede Sequenz eine höhere Qualität als die Qualität der Zahlensequenzen aufweist, die innerhalb der Vorrichtung erzeugt werden könnten;

einen Speicher (22) zum vorübergehenden Speichern zumindest einer der Sequenzen in der Vorrichtung; und

eine Ausgangssteuerung zum Liefern der vorübergehend gespeicherten Zahlen in der Sequenz auf einer Sequenzfür-Sequenz-Basis an die Vorrichtung.
System als Kommunikationsvorrichtung gemäß Anspruch 27, bei dem zumindest der Speicher und die Ausgangssteuerung eine ASIC innerhalb der Vorrichtung ist. System gemäß Anspruch 28, bei dem der Speicher einen FIFO aufweist. System gemäß Anspruch 28 oder 29, bei dem der Speicher angeordnet ist zum Speichern einer Mehrzahl von Sequenzen an adressierbaren Adressorten darin; und einen Pseudozufallszahlgenerator zum Erzeugen von Adressorten in den Speichersequenzen, die auf eine zufällige Weise zu liefern sind. System gemäß einem der Ansprüche 28 bis 30, bei dem der Zufallszahlgenerator ein LFSR innerhalb der Vorrichtung aufweist.






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